DD293716A5 - Fungizides carbamatoxim - Google Patents

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DD293716A5
DD293716A5 DD34010790A DD34010790A DD293716A5 DD 293716 A5 DD293716 A5 DD 293716A5 DD 34010790 A DD34010790 A DD 34010790A DD 34010790 A DD34010790 A DD 34010790A DD 293716 A5 DD293716 A5 DD 293716A5
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DD
German Democratic Republic
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substituted
phenyl
alkyl
radicals
halogen atoms
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DD34010790A
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English (en)
Inventor
Stephen L Hartzell
Original Assignee
E. I. Du Pont De Nemours And Company,Us
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Abstract

Die Erfindung betrifft fungizide Oxim-carbamate und die Verwendung von Analoga derselben sowie von neuen Verbindungen dieser Klasse als Wirkstoff in Verfahren zur Bekaempfung von Pflanzenkrankheiten, insbesondere von pilzlichen Pflanzenkrankheiten.{fungizide Oxim-carbamate; Verwendung; Verfahren; Wirkstoff; Pflanzenkrankheiten; pilzliche Pflanzenkrankheiten}

Description

Anwendungsgebiet dor Erfindung
Die Erfindung betrifft fungizide Oxim-carbamate und deren Verwendung als Wirkstoff in Verfahren zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiteri.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik Die US-PS 3819700 beansprucht Verbindungen der Formel I als Fungizide für den Pflanzenschutz.
H °
Jl ^ ff CK.(0)nS/ ξ X-^'R
Die CH-PS 66-16259 beansprucht Verbindungen der Formel Il als Fungizide für den Pflanzenschutz.
NC j* " "R
Verbindungen der Formel III werden in der Patentliteratur- in den US-PS 4416686,4426221,4453969,4453974 und 4475945-als Gegengifte für Herbizide beschrieben.
Verbindungen der Formel IV werden in der EP 293667A als Fungizide für den Pflanzenschutz beschrieben.
/°\ /CN
Ns\_n (IV)
E2 R3 R5 R
Verbindungen der Formel V werden in der US-PS 3954992 als Fungizide für den Pflanzenschutz beschrieben.
MeNH- \ (vl
> =N0R NC
Darlegung des Wesens der Erfindung
Verfahren zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten, insbesondere von Pilzkrankheiten, bestehend in der Anwendung einer wirksamen Menge einer Verbindung der Formel I
^C=N-O-A ("
an der zu schützenden Stelle, wobei in Formel I A Cf=C)R, Cf=O)OR1, CI=O)SR1, Pf=O)QR2Q1R3, Cf=O)NHR, SO2R6, SO2NR6R7 bedeutet; Q und Q1 sind unabhängig voneinander Sauerstoff, NR8 oder eine direkte Bindung; X bedeutet Cl oder Br, unter der Bedingung, daß A Cf=O)R ist, wenn X Br ist;
G bedeutet C(=L)R9, Cf=L)NR10R", CI=O)OR12, CN, SO2NR10R" oder SOmR13; L bedeutet O oder S; m ist 0,1 oer 2;
R bedeutet C,-C20-Alkyl, C2-C2O-Alkenyl, CVC20-Alkinyl; C,-Cs-Alkyl, Cr-Co-Alkenyl, C^Ce-Alkinyl oder C3-C7-Cycloalkyl, wobei jeder Rest wahlfrei durch Halogen, Ci-C6-AIkOXy C^Ce-Alkoxyalkyl, C|—Ce-Alkyllhio, Cx-Ce-Cycloalkyl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogunatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß R nicht C2-Alkenyl oder C2-Alkinyl ist, wenn A CI=O)NHR ist;
R ist ein Phenylring oder ein kondensiertes carbocyclisches aromatisches Cio-Cn-Ringsystem, wobei die Ringe durch 0-4 Halogenatome, 0-1 Rest, der aus den Resten -CH2(CH2)pCHr-, -O(CH2)PCH2-, -S(CH2IpCHr-, -O(CH2)PO, -O(CH2)PS-, -R4N(CH2)PCH2-, -O(CH2)PNR4- gewählt ist, und 0-2 Reste, die aus den Resten NH(C=O)OR16, SCN, C,-C4-Alkyl, C1-C4-Halogenalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl, C2-C4-Alkenyl, C^C^Halogenalkenyl, C2-C4-AIMnYl, C3-C6-CyClOaIkOXy, C3-C6-CyClOaIkVl, NO2, CI=O)R14, CN, OR14, Cf=O)OR'4, Cf=O)NR14R16, NR14R16, SR14, SOR14, SO2F, SO2CI oder SO2NR14R16 gewählt sind, 2-, 3- oder 4-Pyridyl oder Phenyl substituiert sind, das durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino oder Amino gewählt sind;
R kann außerdem ein heterocyclisches Ringsystem mit 3-8 Atomen sein, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carbonylgruppe gebunden ist, wenn A CI=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A CI=O)NHR ist, das 1 oder 2 Stickstoffatome oder 1 Stickstoffatom und 1 Sauerstoffatom oder 1 Stickstoffatom und 1 Schwefelatom oder ein oder-wenn der Ring größer als dreigliedrig ist- zwei Sauerstoffatome, vorausgesetzt, daß die Sauerstoffatome nicht aneinander gebunden sind, oder 1 oder 2 Schwefelatome enthält;
R kann außerdem ein heteroaromatisches oder kondensiertes heteroaromatisches Ringsystem sein, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carbonylgruppe gebunden ist, wenn A Cf=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A CI=O)NHR ist, das 5-10 Atome enthält, von denen die Heteroatome durch 1-3 Stickstoffatome oder 1-2 Stickstoffatome und ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder 1-2 Sauerstoff- oder Schwefelatome vertreten sind, wobei diese Ringe durch 0-1 (-CH2(CH2)PCH2-) oder durch 0-2 Reste substituiert sind, die aus dsn Resten CH3, OCH3, OCF3, OCH2CF3, F, Cl, Br, OCH2CH3, NO3, Cf=O)CH3, N(CH3I2, CO2CH3, CON(CH3I2, SO2N(CH3I2, SClI3, CN oder CF3 gewählt sind;
R1 ist C,-C20-Alkyl, C3-C20-Alkenyl, C3-C20-AIkJrIyI oder C1-C8-AIkYl, Qj-Ce-Alkenyl oder C3-C8-AIkInYl, wobei jeder Rest wahlfrei durch Halogen, Ci-C6-Alkoxy, C2-C6-Alkoxyalkyl, C,-C6-Alkylthio, Cj-C6-Cycloalkyl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß die ungesättigten Kohlenstoffatome nxht direkt an das Sauerstoffatom von G-O gebunden sind,
il
wenn R1 Alkenyl oder Alkinyl ist;
R2 und R3 sind unabhängig voneinander aus den Resten Ci-C4-Alkyl, Ci-C4-Halogenalkyl, Benzyl oder Phenyl gewählt; R4istHoderC,-C4-Alkyl;
R6 ist C1-C4-AIkYl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 ist ein Phenylrest, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Nitro, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind;
R6 ist H, C,-C4-Alkyl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 ist ein Phenylrest, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind;
R7 ist H oder C|-C4-Alkyl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder Re und R7 können mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Piperidin, Pyrrolidin oder Morpholin zusammentreten, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist; R8 ist H oder C1-C4-AIkYl;
R9 ist C,-C8-Alkyl, substituiert durch 0-3 Halogenatome, oder R9 ist Phenyl, substituiert durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN;
R10 und R" sind unabhängig voneinander H, C,-C4-Alkyl, C|-C4-Halogenclkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl oder Benzyl oder Phenyl, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind; oder R'0 und R11 können mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Azetidin, Piperidin, Homopippiridin, Pyrrolidin oder Morpholin zusammentreten, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist;
R12 ist C,-C)2-Alkyl oder Halogenalkyl odor Benzyl, substituiert durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN; R13 ist Ci-C4-Alkyl, Halogenalkyl oder C2-C4-Alkoxyalkyl, C3-C4-AlkenyI, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl oder Benzyl oder Phenyl, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind; R14 ist H, C,-C4-Alkyl, C,-C4-Halogenalkyl oder C2-C4-Alkoxyalkyl; C3-C4-Alkenyl, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl; oder Benzyl oder Phenyl, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O, CH3S oder CN substituiert
R15 ist H oder C,-C4-Alkyl;
R16 ist C,-Ce-Alkyl, C3-C4-Alkenyl oder Benzyl, das durch 0-2 Halogenatome, Methyl, Trifluonnethyl, Nitro oder Methoxy substituiert ist; und
ρ ist 1 oder 2.
Ebenfalls in Frage kommen Verbindungen der Formel I
>C=N-0-A
A C(=O)R, C)=O)OR1, Cf=O)SR1, Pf=O)QR2Q1R3, C(=O)NHR, SO2R5, SO2NR6R7 bedeutet; Q und Q1 sind unabhängig voneinander Sauerstoff, NR8 oder eine direkte Bindung;
,< bedeutet Cl oder Br, unter der Bedingung, daß A ^f=O)R ist, wenn X Br ist; G bedeutet Cf=L)R8, Cf=L)NR10R", Cf=O)OR12, CN, SO2NR10R" oder SOmR13; L bedeutet O oder S;
m ist 0,1 oder 2;
R bedeutet C,-C20-Alkyl, C2-C20-AII' inyl, C2-C20-Alkinyl; C,-C8-Alkyl, Cj-Ce-Alkenyl, Cr-C8-Alkinyl oder C3-C7-Cycloalkyl, wobei jeder Rest wa ilfrei durch Halogen, C,-C6-Alkoxy, C2-C6-Alkoxyalkyl, C,-C6-Alkylthio, Cj-Ce-Cycloalkyl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Me'.hylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß R nicht C2-Alkenyl oder C2-Alkinyl ist, we.in A CI=O)NHR ist;
R ist ein Phenylring oder ein kondensiertes carbocyclisches aromatisches C^-Cu-Ringsystem, wobei die Ringe durch 0-4 Halogenatome und 0-1 Rest, der aus den Resten -CH2(CH2)PCH2-, -0(CH2)PCH2-, -S(CH2)PCH2-, -O(CH2)PO, -O(CH2)PS-, R4N(CH2)pCH2-, -O(CH2)pNR4- gewählt ist, und 0-2 Reste, die aus den Resten NH(C=O)OR16, SCN. C,-C4-Alkyl, C1-C4-Halogenalkyl, Cr-^-Alkoxyalkyl, C2-C4-AIkBnVl, C2-C4-Halogenalkenyl, C2-C4Alkinyl, C3-C6-CyClOaIkOXy, Qj-Ce-Cycloalkyl, NO2, Cf=O)R'4, CN, O' .'4, Cf=O)OR'4, Cf=O)NR14R'5, NR14R'6, SR14, SOR14, SO2F, SO2CI oder SO:NR14R16 gewählt sind, 2-, 3- oder 4-Pyridyl oder Phenyl substituiert sind, das durch 0-3 Halogenatome und O-2-Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino oder Amino gewählt sind;
R kann außerdem ein hcterocyclisches Ringsystem mit 3-8 Atomen sein, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carbonylgruppe gebunden ist, wenn A Ct=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A Cf=O)NHR ist, das 1 oder 2 Stickstoffatome oder 1 Stickstoffatom und 1 Sauerstoffatom oder 1 Stickstoffatom und 1 Schwefelatom oder ein oder-wenn der Ring größer als dreigliedrig ist - zwei Sauerstoffatome, vorausgesetzt, daß die Sauerstoffatome nicht aneinander gebunden sind, oder 1 oder 2 Schwefelatome enthält;
R kann außerdem ein heteroaromatisches oder kondensiertes heteroaromatisches Rinysystem sein, das mit dem Ringkohlenstoff an < üe Carbonylgruppe gebunden ist, wenn A C(=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A Cf=O)NHR ist, das 5-10 Atome enthält, von denen die Heteroatome durch 1-3 Stickstoffatome oder 1-2 Stickstoffatome und ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder 1-2 Sauerstoff- oder Schwefelatome vertreten sind, wobei diese Ringe durch 0-1 (-CH2(CH2)PCH2-) oder durch 0-2 Reste substituiert sind, die aus den Resten CH3, OCH3, OCF3, OCH2CF3, F, Cl, Br, OCH2CH3, NO2, Cf=O)CH3, N(CH3J2, CO2CH3, CON(CH3I2, SO2N(CH3I2, SCH3, CN oder CF3 gewählt sind;
R1 ist Ci-C20-Alkyl, C3-C20-Alkenyl, C3-C20-Alkinyl oder C1-C8-AIkYl, Cs-Ce-Alkenyl oder Cr-Ce-Alkinyl, wobei jsder Rest wahlfrei durch Halogen, C1-C6-AIkOXy, C2-C6-Alkoxyalkyl, C1-C6-AIkYUhIo, Qr-Ce-Cycloalkyl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß die ungesättigten Kohlenstoffatome nicht direkt an das Sauerstoffatom von G-O gebunden sind,
wenn R1 Alkenyl oder Alkinyl ist;
R2 und R3 sind unabhängig voneinander aus den Resten C1-C4-A^yI, C1-C4-Halogenalkyl, Benzyl oder Phenyl gewählt; R4istHoderC,-C4-Alkyl;
Rc ist C1-C4-AIkYl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 ist ein Phenylrest, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Nitro, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind;
R6 ist H, C1-C4-AIkYl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 ist ein Phenylrest, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind;
R7 ist H oder C1-C4-AIkYl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 und R7 können mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Piperidin, Pyrrolidin oder Morpholin zusammentreten, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist; R8 ist H oder C1-C4-AIkVl;
R9 ist C1-C8-AIkYl, substituiert durch 0-3 Halogenatome, oder R9 ist Phenyl, substituiert durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN;
R10 und R11 sind unabhängig voneinander H, C1-C4-AIkYl, ^-Q-Halogenalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl oder Benzyl oder Phenyl, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind; oder R10 und P.11 können mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Azetidin, Piperidin, Homopippiridin, Pyrrolidin oder Morpholin zusammentreten, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist;
R'2 ist C1-Ci2-AIkVl oder Halogenalkyl oder Benzyl, substituiert durch 0-2 Halogen! tome, CH3, CF3, CH3O oder CN; R13 ist C1-C4-AIkYl, Halogenalkyl oder C2-C4-Alkoxyalkyl, C3-C4-Alkdnyl, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl oder Benzyl oder Phenyl, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind; R14 ist H, C)-C4-Alkyl, C1-C4-Halogenalkyl oder Cr-C4-Alkoxyalkyl; C3-C4-AIkBnVl, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl; oder Denzyl oder Phenyl, wobei die Benzyl-oder Phenyiringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O, CH3S oder CN substituiert
R15 ist H oder C,-C4-Alkyl;
R16 ist C1-C6-AIkYl, C3-C4-Alkenyl oder Benzyl, das durch 0-2 Halogenatome, Methyl, Trifluormethyl, Nitro oder Methoxy substituiert ist; und
ρ ist 1 oder 2;
vorausgesetzt, daß
1. G nicht C(=L)NR10R" oder C(=O)OR12 ist, wenn A Cf-O)SR1 oder Cf=O)OR1 ist, und
2. R nicht unsubstituiertes Phenyl oder C,-C3-Alkyl ist, wenn A Cf=O)NHR und G Cf=L)NR10R1' oder Cf=O)OR'2 ist.
1. Bevorzugt wegen der einfachen Synthese und/oder der fungiziden Wirksamkeit sind Verbindungen der Formel I, in der A Cf=O)R, Cf=OKDR1, Cf=O)NHR oder Pf=O)QR2O1R3 und G Cf=O)NR10R" oder Cf=O)OR12 bedeutet.
2. Bevorzugter wegen der einfachen Synthese und/oder der fungiziden Wirksamkeit sind Verbindungen der Formel I, in der A C(=O)R oder C(=O)NHR,
G Cf=O)NR10R" oder CI=O)OR12 und A Cl bedeutet.
3. Noch bevorzugter wegen der einfachen Sy.v./iese und/oder der füngiziden Wirksamkeit sind Verbindungen der Formel I1 in der
A CI=O)R oder CI=O)NHR und
G CI=O)NR10R" oder CI=O)OR1'
bedeutet;
R ist C)-C2-Alkyl, das durch einen Phenylrest substituiert ist, woboi der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, (.H3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder
R ist ein Phenyl- oder Naphthylring, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Mothylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; R10 und R" sind uanbhängig voneinander H, Ci-C4-Alkyl, Halogenalkyl oder Benzyl, substituiert durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN; oder R10 und R" können mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Piperidin, Pyrrolidin oder Morpholin zusammentreten, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist; und X ist Cl.
4. Besonders bevorzugt wegen der einfachen Synthese und/oder der fungiziden Wirksamkeit sind von den nach 3. bevorzugten Verbindungen diejenigen,
bei denen
A CI=O)R und
GCI=O)NR10R11ISt;
R ist C,-C2-Alkyl, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder
R ist ein substituierter Phenyl- oder Naphthylring, wobei der Substituent aus 0-3 Halogenatomen und 0-2 Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt ist; und X ist Cl.
Ebenfalls besonders bevorzugt wegen der einfachen Synthese und/oder der fungiziden Wirksamkeit sind von den nach 3.
bevorzugten Verbindungen diejenigen,
bei denen
A CI=O)NHR i.-nd
G Cf=O)NR10R" ist;
R ist C,-C2-Alkyl, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und O-1 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder
R ist ein substituierter Phenyl- oder Naphthylring, wobei der Substituent aus 0-3 Halogenatomen und 0-2 Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3.", Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt ist; und X ist Cl.
Speziell bevorzugte Verbindungen sind die folgenden:
N-//2-Naphthylcarbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-Z/ZO^-DichlorphenyDamino/carbonyl/oxy/^-ldimethylaminol^-oxoethanimidoyl-chlorid, N-///(2,6-Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxv/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-////3,5-Bis(trifluormethyl)phenyl/amino/-carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-///3,4-(Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoylchlorid, N-///3,4-(DichlorDhenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-oxo-2-piperidinethanimidoyl-chlorid, NV/ZIS^-Dichlorphenyllamino/carbonyl/oxy-a-oxo-i-piperidinethanimidoyl-chlorid, N-//Bis(2,2,2-trichlorethoxy)phosphinyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N7///(2-Chlorphenyl)methyl/amino/carbonyl/oxy/-2-(diethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-//(/1,1-Biphenyl/-4-yl)carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N7//(3,5-Difluorpheny Damino/carbonyl/oxy/-a-oxo-1-piperidinethanimidoyl-chlorid, N-//(2-Naphthalenyl)carbonyl/oxy/-a-oxo-1-piperidinethanimidoyl-chlorid, 2-(Dimethylamino)-2-oxo-N-///(2,4,5-trichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/ethanimidoyl-chlorid, 2-(Dimethylamino)-2-oxo-N7(1-oxooctadecyl)oxy/ethanimidoyl-chloridund 2-(Oimethylamino)-2-oxo-N7/(phenylmethoxy)-carbonyl/oxy/ethanimidoyl-chlorid.
Ebenfalls bevorzugt als bei der Herstellung der vorstehenden Verbindungen verwendbare Zwischenprodukte sind: N-/(Chlorcarbonyl)oxy/-2-dimethylamino-2-oxoethanimidoyl-chlorid und N-/(Chlorcarbonyl)oxy/-a-oxo-1-piperidinethanimidoyl-chlorid.
Die Erfindung betrifft ferner ein für landwirtschaftliche Zwecke geeignetes Mittel aus den vorstehend beschriebenen Verbindungen, das eine fungizid wirksame Menge der Verbindung und mindestens einen der folgenden Bestandteile enthält: oberflächenaktiver Stoff, festes Streckmittel oder flüssiges Streckmittel.
Genaue Beschreibung der Erfindung
Synthese
Die Verbindungen der Formel I können aus Verbindungen der Formel III und einem geeigneten elektrophilen Reagens der Formel Il in einem inerten Lösungsmittel mit oder ohne eine Base hergestellt werden, die entweder »Is Katalysator oder Säuro bindendes Mittel (acid scavenger) dient.
Zu den geeigneten Lösungsmitteln gehören polare aprotonische Lösungsmittel wie Acetonitril, Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid, Ether wie Tetrahydrofuran, Dimethoxyethan oder Diethylether, Ketone wie Aceton oder 2-Butanon, Kohlenwasserstoffe wie Toluen oder Benzen oder Halogenkohlenwasserstoffe wie Dichlormethan oder Chloroform. Zu den geeigneten Basen gehören Alkalimetall-Alkoholate wie Natriummethanolat oder Kalium-tert.-butanolat, anorganische Bas^i wie Natriümhydrid oder Kaliumcarbonat oder tertiäre Amine wie Triethylamin, Pyridin, i.e-Diazabicyclo/SAO/undec^-en (DBU) oder Triethylendiamin (DABCO). Die Reaktionstemperatur kann für eine Dauer von 1 bis 72 h zwischen O0C und 15O0C liegen, was von der Basen-, Lösungsmittel-, Temperatur- und Substratwahl abhängt.
Die Verbindungen der Formel la-f können aus einem geeigneten elektrophilen Reagens der Formeln lla-f und einem Oxim der Formel III nach verschiedenen Verfahren hergestellt werden, die in den folgenden Gleichungen zusammengefaßt sind.
G-C=NOH + OCNR ^ G-C=N-O-CC=O)NHR
X HI Ha X Xa
III + ClC=O)OR1 > G-C=N-O-CC=O)OR1
Hb X Ib
III + ClCCO=OSR1 > G-C=N-O-CC=O)SR1
Uc X Ic
III + C1CO=)CR > G-C=N-O-CC=O)R
Hd X Id
III + ClO2SR5 ^ G-C=N-O-SO2R5
He X Ie
III + ClPC=O)QR2Q1R3 ~> G-C=N-O-PC=O)QR2Q1R3 Hf X If
Ein neues Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formeln la-c besteht in der aufeinanderfolgenden Herstellung des neuen Chlorameisensäureesters Ig durch Umsetzung von Verbindungen der Formel IiI mit Phosgen in Gegenwart von organischen Basen wie Ν,Ν-Diethylanilin und Pyridin, gefolgt von einer geeigneten RNH2-, R1OH- oder R'SH-Verbindung in Gegenwart eines geeigneten Säure bindenden Mittels wie Ν,Ν-Diethylanilin, Pyridin oder Triethylamin.
COCl2 G-C=NOH * G-C=NOCC=O)Cl ^ G-C=NOC-W-Z-A1
COCl =N0H X Base X RNH2 X
R1OH
oder R1SH Base III Ig I
W-Z-A1 = CC=O)NHR 0(=0)0R1 CC=O)SR1
Verbindungen dor Formel Id können aus Vorbindungon dor Formol III und einer Carbonsäure Il gin Gogonwartoincs zusätzlichen Verknüpfungsroagenzes wie N^-Dicyclohexylcarbodiimid (DCC) oder 2,2'-Dipyridyldisulfid (DPDS) - ohno daß deren Nennung als Einschränkung zu betrachten ist - hergestellt werden.
DCC oder DPDS
G-(JJ=NOH H- H0C(=0)R ? G-C=NOC (=0) R
X X
• III Hg Id
Als Altornativo können die Hydroximoyl-chlorido oder -bromide der Formeln I a, b, d, β, f aus den entsprechenden Aldoximen der Formel IV ort Halogenen (siehe H. Metzger, Herstellung von Oximon, Houbon-Weyl, Methoden dor organischen Chemie, hrsg. von E. Miller, Bd. 10(4), 4. Aufl., S. 98, Thieme, Stuttgart, 1968), N-Chlorsuccinimid (siehe K. C. Liu, B. R. Shelton und R. K. Howe, J. Org. Chem. 45 [1980] S.3916) oder N-Bromsuccinimid (siehe C.Grundmann und R.Richter, J. Org. Chom. 33 [1968] S.476) hergestellt werden.
G-C=NO-A > G-C=NO-A
H X
X = Cl, Br
IV I
Hydroximoyl-chlorido der Formel! b und I d können durch Umsetzung von Nitroverbindungen der Formel I h mit zwei Äquivalenten einer organischen Base wie Triethylamin und zwei Äquivr lenten eines Chlorameisensäureesters der Formel Il b oder eines Säurechlorids der Formel Hd hergestellt werden (siehe T. Shinizer, Y. Hayashi, H.Shibafuchi und K.Teramura, Bull. Chem. Soc. Japan 59 [1986] S.2827).
2 ÄquiVo Base GCH2NO2 + 2 C1C(=O)OR * G-C=N-O-C(=0)OR
Ih Hb Ib X = Cl
2 Äquiv. Base
Ih +2 ClCC=O)R ^ G-C=N-O-CC=O)R
X Hd Id X = Cl
Die Thiocarboxamid- und Thioketonverbindungen der Formel I können aus den Carboxamid- bzw. Ketonverbindunyen der Formel I nach an anderer Stelle beschriebenen Verfahren hergestellt werden (siehe S.Scheibye, E.S. Pedersen und S.O. Lawesson, Bull, Soc. Chim. BeIg. 87 [1978] 229 und G.Lajore, F.Lepine, LMaziak und B. Belleau, Tet. Letters 24 [1983] 3815).
G-C=NO-A ^ G-C=NO-A
X X
I I
G β CCiO)NR10R11 G m CC-S)NR10R11
CC=O)R9 CC=S)R9
Die Verbindungen der Formel I können auch durch Umwandlung anderer Verbindungen der Formel I nach für den Fachmann ersichtlichen Standardmethoden für organische Reaktionen hergestellt werden, z.B. durch Reduktion und Oxydation, ohne daß deren Nennung als Einschränkung zu betrachten ist.
Die a-Chloraldoxime der Formel III können hergestellt werdon, indem Amine der Formel V mit Natriumnitrit und Chlorwasserstoffsäure behandelt werden (siehe G.S. Skinner, J. Am. Chem. Soc. 46 [1924] S.731).
G-C=NOH X -12- 293 716
NaNO2
H2O
V HC1 III
Die α-Chloraldoxime der Formol III können auch aus Aldoximen der Formel Vl durch Behandlung mit N-Chlorsuccinimid (siehe K. E. Larson und K. B. G. Torsoll, Tetrahedron 40 [198Ί1 S. 2985) odor tert.-Butylhypochlorit hergestellt werden (siehe CJ. Peake und J. H. Strickland, Synth. Comm. 16 |1986] S.763).
If NCl
0 G-C=NOH 9 G-C=NOH
H Oder X
4" OCl VI III X = Cl
einige a-Halogenaldoxime der Formel III können aus den Amidoximen VII durch Behandlung mit Natriumnitrit in HalogenwasserstoiisJurelösung hergestellt werden (siehe M. Kocevar, S. Polanc, M. Sollner, M.Tisler und B. Vercek, Synth. Comm. 18 [19881 S. 1427).
HX
G-C=NOH > G-C=NOH
NH2 Ββί1ϋ2 x
VII III
Die σ-Halogenaldoxime der Formol III können aus Trihalogenmethylverbindungen der Formel VIII durch alkalische Hydrolyse in Gegenwart von Hydroxylamin hergestellt werden (siehe A. P. Kozikowski und M. Adamczyk, J. Org. Chem. 48 [1983] S.366).
NH2OH
G-CX-, - > G-C=NOH
* NaOH j
VII III
Die α-Halogenaldoxime der Formel III können durch Reaktion der Nitril-N-oxide der Formel IX mit Halogenwasserstoffsäuren hergestellt werden (siehe C. Grundmann, V. Mini, J. M. Dean und H.-D. Frommeid, Justus Liebigs Ann. Chem. 687 [1°65] S. 191).
+ " HX G-C=N-O > G-C=NOH
X IX III
Die Nitril-N-oxide der Formel IX können nach verschiedenen in der Chemie allgemein bekannten Methoden hergestellt werden (eine Übersicht findet sich in T.Shimizu, Y. Hayashi und K.Taramura, Bull. Soc. Chem. Japan 57 [1984] S. 2531). Die bekannteste Methode besteht in der Behandlung eines a-Chloraldoxims der Formel X mit einer anorganischen Base wie Natriumhydroxid oder Natriumcarbonat oder einer organischen Base wie Triethylamin und der nachfolgenden Umsetzung des Nitril-N-oxids der Formel VII mit einer Halogenwasserstoffsäure. Es entsteht ein neues a-Halogenaldoxim der Formel III.
G-C=NOH ?> G-C^N-O —> G-C=NOH
Cl X
X IX III
Die Carboxamid- und Carbonsäureesterverbindungen der Formel III können nach den in den US-PS 3557089,3557190 und 3560555 beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
G-C=NOH G a C(-O)NR-10R11,
X X-GI
III
Die Thiocarboxamidverbindungen der Formel III können aus den Trihalogenthioacetamiden der Formel Xl hergestellt werden, die aus den Halogenimmoniumchloriden der Formel XII gewonnen werden (eine Übersicht über Thiocarboxamid-Synthesen findet sich in W.Walter und K.-D. Bode, Angew. Chem. Internat. Edit. 5 [1966] S.447).
oOOC-S)NRjRc M20H^ G-C=NOH Cl MOH X
XI XII III
X = Halogen C - CC=S)NR10R11
Die Cyanverbindung der Formel III kann nach bereits erwähnten Methoden hergestellt werden (siehe A. P. Kozikowski und M.Adamczyk, J. Org. Chem. 48 [1983] S. 366).
NC-C=NOH X
III X = Cl
Die Ketonverbindungen der Formel III können aus Halogenmethylketonen der Formel XIII durch Behandlung mit einem Alkylnitrit und Chlorwasserstoffsäure hergestellt werden (siehe N. Levin und W. H. Härtung, Org. Synthesis 24 [1944] S.25).
QH HCl g°i R3CCH2X + Alkyl ONO ^ R^CC=NOH
XIII III
X-Ol X-Cl
Die Ketonverbindungen der Formel III können auch aus Halogenmethylketonen der Formel XII! durch Behandlung mit Dimethylsulfid unter Bildung von Verbindungen der Formel XIV hergestellt werden, die danach mit Natriumnitrit und Chlorwasserstoffsäure behandelt werden (siehe Y.Ofsuji, Y.Tsujii, A.Yoshida und E. Imoto, Bull. Chem. Soc. Japan 44 (1971) S. 223).
Ql? ?l + NaN°2 9
R9CCH2X + (CH3)2S —^R9CCH2S (CH3) 2 » R9CC=NOH
x- HCl X
XIII XIV III
X = 01
Die Ketonverbindungen der Formel III können aus ß-Ketosulfoxiden der Formel XV durch Behandlung mit Natriumnitrit in Halogenwasserstoffsäurelösung hergestellt werden (siehe Y. Otsuji, Y.Tsujii, A. Yoshida und E. Imoto, Bull. Chem. Soc. Japan [19711 S.219).
0 M02 0
R9C1CH2SOCH3 > R9CC=NOH
HX X
XV III
Die Ketonverbindungen der Formel III können auch aus Verbindungen der Formel Vl durch Behandlung mit gasförmigem Chlor hergestellt werden (siehe G.Casnati und A.Ricca, Tet. Letters (1967) S. 327, und Y. H. Chiang, J. Org. Chem. 36 [1971] S. 2146).
Ci2
G-C=NOH ?> G-C=NOH
H X
• VI III
G a R9CO X = Gl
DieThioalkyl-undThioarylverbindungen der Formel III können aus einem DihalogenformaldoximXVI (siehe D.Chiarino, M.NapoletanoundA.Sala, Synth. Comm. 18 [1988] S. 1171, und D.M. Vyas, Y.Chiang und T.W. Doyle,Tet. Letters 25 [1984] S.487) ι urch Reaktion mit Thiolen und einem Äquivalent einer organischen Base wie Triethylamin hergestellt werden (siehe M.H. B. nn, Can. J. Chem. 42 [1964] S. 2393).
R13SH
X-C=NOH ?» G-C=NOH
X Base X
XVI III
X = Br, Cl G= R13S
Die Sulfoxid- und Sulfonverbindungen der Formel III können aus Verbindungen der Formel III (G = R13S) durch Oxydation unter Verwendung von einem oder zwei Äquivalent/en Oxydationsmittel wie Wasserstoffperoxid oder organische Persäuren wie Peressigsäure hergestellt werden.
G-C=NOH > G-C=NOH
X X
III III
G = R13S Ga R13SO, R13SO2
Die Sulfonverbindungen der Formel III können auch aus Verbindungen der Formel lh (G = R13SO2) nach bereits erwähnten Methoden hergestellt werden (siehe P.A. Wade und H. R. Hinney, J. Am. Chem. Soc. 101 [1979] S. 1319.
GCH2NO2 -> G-(J=NOH
X Ih III
G « R13SO2 X = Br
Als Alternative können die Sulfonylcarbohydroximoylchloride der Formel III aus a-Diazosulfonen der Formel XVII und Nitrosylchlorid hergestellt werden (siehe J. C. Jagt, I. van Buuren, J. Strating und A. M. van Leusen, Synth. Commun. 4 [1974] S.311).
NOX
GCH2N2 X = Cl G-G=NOH X
XVII III
I G 3 R4S02 X a 01
Für den Fachmann erkennbar ist, daß es sich bei den Verbindungen der Formel I um O-substituierte Oxime handelt, die entweder der syn- oder der anti-Form angehören. Der Geltungsbereich der Patentbeschreibung, der sich auf Verbindungen der Formel I bezieht, umfaßt die beiden stereoisomeren Oximformen entweder als ein spezifischen Stereoisomerer, ein Gemisch von Stereoisomeren oder als beliebiges gegenseitiges Mischungsverhältnis der beiden stereoisomeren Formen. Die folgenden Beispiele sind typisch für die Herstellung der neuen Oxime der Formel I.
-15- 293 716 Ausführungsbeispiele
Beispiel 1
N-///2,6-(Dichlorphenvl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxo-ethanimidoyl-chlorid DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (3,0g) und 2,6-Dichlorphenyl-isocyanat in 100ml THF gegeben. Nachdem das ReaKtionsgemisch über Nacht gerührt worden ist, wird das Lösungsmittel im Vakuum abgetrieben, wobei ein farbloser Feststoff verbleibt. Der Feststoff wird mit Chloroform verrieben und durch Vakuumfiltration abgeschieden. Ausbeute: 4,0g (59%) Titelverbindung; F. 182-185°C.
Beispiels N-///3,S-Bis(trifluormethyl)phenyl/amlno/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)/-2-oxoethanimidoyl-chlorid
DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (3,0g) und 3,5-Bis(trifluormethyl)phenyl-isocyanat (5,1 g) in 100ml THF gegeben. Nachdem das Reaktionsgemisch über Nacht gerührt worden ist, wird das Lösungsmittel im Vakuum abgetrieben, wobei ein farbloser Feststoff verbleibt. Verreiben mit Tetrachlorkohlenstoff liefert das Produkt als farblosen Feststoff. Ausbeute: 7,45g (92%); F. 184-187°C.
Beispiel 3
N-///3,5-(Dichlorphenyl)amlno/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid DBU (10 Tropfen) wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (15,0g) und 3,5-Dichlorphenyl-isocyanat (18,8g) in 200ml THF gegeben. Nachdem das Reaktionsgemisch 2 h gerührt worden ist, wird das Lösungsmittel im Vakuum abgetrieben. Der Feststoff wird über Nacht in 200ml Ethylacetat gerührt. Der farblose Feststoff wird durch Vakuumfiltration abgeschieden. Ausbeute: 29,4g (87%) Titelverbindung; F. 18O-182°C.
Beispiel 4 N-////(3-Trifluormethyl)phenyl/amlno/carbonyl/oxy)/-2(dlmethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorld
DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (3,0g) und 3-Trifluormethylphenyl-isocyanat (3,7 g) in 100 ml THF gegeben. Nachdem das Reaktionsgemisch 2 h gerührt worden ist, wird es zwei Tage ruhig stehengelassen. Das Lösungsmittel wird im Vakuum entfernt, wobei ein langsam kristallisierendes Öl verbleibt.
Nach 5h wird der Feststoff mit n-Chlorbutan verrieben, wobei das Produkt als farbloser Feststoff anfällt. Ausbeute: 4,6g (69%);
F. 128-1320C.
Beispiei5
N-Z/ZS^-lDichlorphenylJamlno/carbonyl/oxy/^-ldimethylamlnol^-oxoethanimldoyl-chlorid
DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (3,0g) und 3,4-Dichlorphenyl-isocyanat (3,75g) in 100ml THF gegeben. Nachdem das Reaktionsgemisch über Nacht gerührt worden ist, wird das Lösungsmittel im Vakuum abgetrieben. Der Feststoff wird mit Ethylacetat verrieben, wobei das Produkt als farbloser Feststoff gewonnen wird. Ausbeute: 2,4g (39%); F. 144-1460C.
Beispiel 6 Ethyl-////3,5-(dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/irnlno/-2-chloracetat
DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperaturzu einer Lösung von Ethyl-chloroximinoacetat (3,0g) und 3,5-Dichlorphenylisocyanat (3,8g) in 100ml THF gegeben. Nachdem das Reaktionsgemisch über Nacht gerührt worden ist, wird das Lösungsmittel im Vakuum abgetrieben. Der Feststoff wird mit n-Chlorbutan verrieben, wobei das Produkt als farbloser Feststoff gewonnen wird.
Ausbeute: 5,45g (80%); F. 152-1540C.
Beispiel 7 N-/3,5-(Dichlorbenzoyloxy)/-2-(dimetbylamlno)-2-oxoethanimldoyl-chlorld
Eine Lösung von 3,5-Dichlorbenzoylclilorid (4,2 g) in 20 ml THF wird bei Raumtemperaturzu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N.N-dimethylacetamid (3,0g) in 80ml THF gegeben. Zu der Lösung wird unter Rühren Triethylamin (2,0g, 2,8ml) zugetropft, wobei die Reaktionstemperatur durch äußere Kühlung zwischen 25 bis 28°C gehalten wird. Triethylaminrr/drochlorid fällt aus, und das Reaktionsgemisch wird weitere 3h gerührt. Der Feststoff wird durch Vakuumfiltration abgetrennt, und das Filtrat wird im Vakuum eingedampft, wobei das Produkt als farbloser Feststoff verbleibt. Ausbeute: 6,2g (95%);
Beispiele
N-///4,6-(Dichlor-2-pyrimidinyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylact.tamid (3,0g) und 4,6-Dichlor-2-pyrimidinyl-isocyanat (3,8g) in 100ml THF gegeben. NachJom lids Reaktionsgemisch über Nacht gerührt worden ist, wird das Lösungsmittel im Vakuum abgetrieben. Der blaßgrüne Feststoff wird mit warmem n-Chlorbutan verrieben und durch Vakuumfiltration von der warmen Suspension getrennt, wobei das Produkt als farbloser Feststoff gewonnen wird.
Ausbeute: 4,7g (69%); F. 167-1690C. Beispiel 9 N-///3,5-(Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-amino-2-oxoethanimidoyl-chlorid
DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperatur zu einem Gemisch von 2-Chlor-2-hydroxyimino-acetamid (2,45g) und 3,5-Dichlorphenyl-isocyanat (3,8g) in 100ml THF gegeben. Nach 40min entsteht ein feiner farbloser Niederschlag. Nachdem das Reaktionsgemisch über Nacht gerührt worden ist, wird c'dr Niederschlag durch Vakuumfiltration abgetrennt, wobei das Produkt als farbloser Feststoff anfällt. Ausbeute: 2,9g (47%); F. 224-226T (Zers.).
Beispiel 10
N-//4-(Bromphonvl)sulfonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoeth8nimidoyl-chlorid DBU (1,7 ml) in 10 ml THF wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (1,5g) und4-Brombenzensulfonylchlorid (2,6g) in 50ml THF gegeben. Das Aminsalz fällt aus, und das Reaktionsgemisch wird noch 24h gerührt. DBU (0,8ml) in 10ml THF wird zugefügt, und die Suspension wird weitere 3h gerührt. Der Niederschlag wird durch Vakuumfiltration abgetrennt, und das Filtrat wird im Vakuum eingeengt, wobei das Produkt als farbloser kristalliner Feststoff verbleibt. Ausbeute: 2,3g (63%); F. 134-1360C.
Beispiel 11 2-(Dimethylamlno)-N-/bis(2,2,2-trlchlorethoxy)-phosphlnyloxy/-2-oxoethanlmldoyl-chlorld
(OH3)2NÖ <J
CCl,
ei
DBU (1,7ml) in 10ml THF wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-1-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid 1,5g) und Bis(2,2,2-trichlorethyl)-phosphorochloridat (3,8g) gegeben. Das Aminsalz fällt aus, und das Reaktionsgemisch wird noch 18h gerührt. Der Niederschlag wird durch Vakuumfiltration abgetrennt. Das Filtrat wird im Vakuum eingeei '. und der Rückstand wird durch Flash-Chromatographie an Silicagel gereinigt (Hexan/Ethylacetat (1:2] als Elutionsmittel). Die rohe Substanz wird in Dichlormethan und Hexan verrieben, wobei das Produkt als farbloser Feststoff gewonnen wird. Ausbeute: 850mg (17%); F. 88-900C.
Beispiel12
N-/4-Phenylbenzoyloxy/-2-dimethylamino-2-oxoethanimldoychlorid
Eine Lösung von Triethylamin (5,6 ml) in 80 ml THF wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroximino-N,N-dimethylacetamid (6,0g) und 4-Biphonylcarboxylchlorid (8,8g) in 120ml THF gegeben. Das Aminsalz fällt aus, und das Reaktionsgemisch wird noch 2 h gerührt. Der Niederschlag wird durch Vakuumfiltration abgetrennt, und das Filtrat wird im Vakuum eingeengt, wobei das rohe Reaktionsprodukt als grauweißer Feststoff verbleibt. Das Rohprodukt v/ird aus 1-Chlorbutan umkristallisiert. Ausbeute: 5,4g (41 %) grauweißer kristalliner Feststoff; F. 126-128°C.
Beispiel 13
N'/Ethoxycarbonyloxy/^-phenylsulfonyl-ethanlmldoyl-chlorld
Eine Lösung von Triethylamin (5.6ml) in 20ml THF wird bei O0C zu einer Lösung von Phenylsulfonylnitromethan (4,0g) und Chlorameisensäureethylester (3,9 ml) in 100 ml THF zugetropft. Es entsteht ein Niederschlag, und das Reaktionsgemisch wird orange. Das Reaktionsgemisch wird noch 2h bei Raumtemperatur gerührt. Der Niederschlag wird durch Vakuumfiltration abgetrennt, und das Filtrat wird im Vakuum eingeengt, wobei das rohe Reaktionsprodukt als halbfester oranger Rückstand verbleibt. Verreiben in 1-Chlorbutan und Hexan liefert das Rohprodukt als dunkelbernsteingelben Feststoff. Rohausbeute; 5,0g (86%). 2,5g des Rohprodukts wurden durch Flash-Chromatographie weitergereinigt (Hexan/Ethylacetat [2:1) als Elutionsmittel). Die Substanz wird in 1-Chlorbutan und Hexan verrieben. Ausbeute: 1,0g farbloser Feststoff; F. 82-840C.
Beispiel 14
2-(Dimethylamlno)-N-(2-naphthalenylcarbonyloxy)-2-oxoethanlmidoyl-chlorld Zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (10,52g) in 150ml THF werden bei 1O0C unter Rühren 2-Naphthoylchlorid (13,34g) und anschließend Triethylamin (9,76ml) gegeben. Nach 3,5h wird das Gemisch filtriert, und das Filtrat wird im Vakuum abgedampft, wobei ein farbloser Feststoff verbleibt. Der Feststoff wird in Ethylacetat gelöst, und die Lösung wird mit Wasser, 1 η HCI, Wasser, gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung und gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, danach getrocknet (MgSO*), filtriert und im Vakuum abgedampft, wobei ein farbloser fester Rückstand verbleibt.
Durch Umkristallisieren aus 1 -Chlorbutan wurde die Titelverbindung als farbloser Feststoff gewonnen.
Ausbeute: 14,43g (68%d.Th.); F. 141-1430C.
Beispiel 15
2-(Dimethylamino)-N-(2-naphthalenylcarbonyloxy)-2-oxoethanimidoyl-bromid Eine Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (1,42g) in 50ml THF wurde auf -15°C abgekühlt, mit N,N-Diisopropyl-N-ethylamin (1,6ml) behandelt und nach 2 min unmittelbar in eine Lösung von 2-Naphthoylbromid in 75ml THF bei -5O0C filtriert (Filtrieren zum Entfernen des Feststoffs). Das Gemisch'wurde 2 h ohne Kühlen gerührt und danach zu einem öligen Feststoff ebgedampft. Kristallisieren aus 1-Chlorbutan und Filtrieren lieferte einen Feststoff und ein Filtrat. Das Filtrat wurde abgedampft, wobei ein Feststoff verblieb, der aus Hexan umkristallisiert wurde, wobei die Titelverbindung als farbloser Feststoff vom F. 128-13O0C anfiel.
MS: m/e 349/351 (m + 1 für Titelverbindung, mit 1 Br).
C16H13BrN2O3
Ber. C 51,6 H 3,8 N 8,0
Gef. C 51,8 H 4,0 N 8,0
Beispiel 16
N-dli.V-Biphenyll^-yi/carbonyloxyl^-ldlmethylamlnol^-oxoethanlmldoyl-chlorid Zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (2,60g) in 50ml Ν,Ν-Dimethylformamid wurde 2-Biphenylcarbonsäure (3,42g) und anschließend N.N'-Dicyclohexylcarbodiimid (3,56g) gegeben. Am folgenden Tag wurde das Gemisch filtriert, das Filtrat wurde mit Eiswasser verdünnt, und das Gemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetatlösung wurde mit Wasser, 1 η HCI, Wasser, gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung und gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert, und das Filtrat wurde abgedampft, wobei ein farbloses Öl verblieb. Chromatographieren des Öls an Silicagel mit 25%igem EtOAc in CHCI3 lieferte nach Abdampfen des Elutionsmittels einen Feststoff, der, aus Hexan umkristallisiert, die Titelverbindung vom F. 68-72°C ergab.
Beispiel 17
N-IUBiitylthiolcarbonyloxyll^-ldimethylaminol^-oxouthanimidoyl-chlorid
2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (2,20g) wurde in 100ml THF gelöst. Zu der Lösung wurde bei Raumtemperatur Chlorthioameisensäure-n-butylester (2,23g) gegeben. Die Lösung wurde auf 100C abgekühlt und anschließend mitTriethylamin versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde zum Erwärmen auf Raumtemperatur stehengelassen. Nachdem das Reaktionsgemisch über Nacht gerührt worden war, wurde es der Vakuumfiltration unterworfen, und das Filtrat wurde abgedampft, wobei ein Öl zurückblieb. Das Öl wurde in Ethylacetat aufgenommen und mit Wasser, 1n HCI, NaHCO3-Lösung und Kochsalzlösung gewaschen. Die Ethylacetatlösung wurde über MgSO4 getrocknet, vakuumfiltriert, und das Filtrat wurde abgedampft, wobei ein gelbes Öl verblieb. Die Titelverbindung wurde nach dem Chromatographieren des gelben Öls an Silicagel mit Chloroform und danach Chloroform/Ethylacetat (9:1) als farbloses Öl isoliert. Ausbeute: 0,64g (19%).
Beispiel 18
N-(((4-Amlnophenyl)-sulfonyloxy))-2-(dimothylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid Zu einer Suspension von 7,77g 2-(Dimethylamino)-N-(((4-nitrophenyl)sulfonyloxy))-2-oxoethanimidoyl-chlorid in39,5in!
Essigsäure und 7,9 ml Wasser wurden unter Rühren in 30 min portionsweise 6,87 g Eisenpulver gegeben. DieTemperatur wurde gegebenenfalls mit einem Eisbad bei 20-240C gehalten. 30min nach beendeter Eisenzugabe wurde das Gemisch filtriert und der Feststoff mit Essigsäure gewaschen.
Beim Extrahieren des Feststoffs mit Ν,Ν-Dimethylformamid (DMF) und anschließendem Verdünnen des DMF-Extrakts mit Eiswasser fiel die Titelverbindung als Niederschlag an. Ausbeute: 5,3g (75% d. Th.) farbloser Feststoff; F. 148°C (Zers.).
Umkristallisieren aus Methylenchlorid/Hexan lieferte die Analysenprobe vom F. 153-1540C (Zers.).
C10H12CIN3O4S
Ber. C 39,3 H 4,0 N 13,7
Gef. C 40,1 H 4,2 N 13,4.
Beispiel 19
2-(Dimothylamino)-2-oxo-N-(((phenylmethoxy)cäthonyloxy))-ethanimldoyl-chhlorid Chlorameisensäurebenzylester (2,16ml) wurde zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (2,28g)in 100 ml THF gegeben. Nachdem die Lösung auf 1O0C abgekühlt worden war, wurde Triethylamin (2,11 ml) zugefügt, und das Gemisch wurde über Nacht ohne Kühlen gerührt. Das Gemisch wurde filtriert; das Filtrat hinterließ beim Abdampfen ein Öl, das in Ethylacetat gelöst wurde. Die Ethylacetatlösung wurde mit Wasser, 1 η HCI, Was»-.- und gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen, getrocknet (MgSO4) und abgedampft, wobei ein erstarrendes Ö! verblieb. Der Feststoff wurde aus 1-Chlorbutan/Hexan umkristallisiert, wobei die Titelverbindung ais farbloser Feststoff vom F. 84-860C gewonnen wurde.
Beispiel 20 Herstellung des Chlorameisensäureesters des 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethy!acetamids
In eine Suspension von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (15,06g, 0,1 mol) in Toluen (150 ml) wurde bei 2O0C unter Rühren und unter Stickstoff flüssiges Phosgen (—15 ml, ~0,22mol) eingeleitet. Im Laufe von 10 min wurde eine Lösung von Ν,Ν-Diethylanilin (17ml, 0,11 mol) und Pyridin (4 Tropfen) in Toluen (—10ml) zugefügt, wobei die Temperatur wärend der Zugabe bei 20-240C gehalten wurde. Die Reaktion war während der Zugabe und einige Minuten danach schwach exotherm.
Nach 23h wurde der Feststoff (N.N-Diethylanilin-hydrochlorid) abfiltriert, und das Filtrat hinterließ beim Abtreiben (38°C-Bad) ein Öl - das Zielprodukt Chlorameisensäureester. Es kann unmittelbar verwendet oder in der angegebenen Weise weitergereinigt werden.
Das Öl wurde in BuCI (—100 ml) gelöst und mit Hexan bis zum Trübungspunkt verdünnt; es wurde erneut abgetrieben, wobei ein Öl verblieb, das unter einem Stickstoffstrom zu einem hellorangen Feststoff erstarrte. Der Feststoff wurde in 100ml heißem Cyclohexan gelöst, und die überstehende Flüssigkeit wurde von wenig unlöslichem Öl dekantiert; das Öl wurde mit 25ml
heißem Cyclohexan extrahiert, und die vereinigten heißen trüben Extrakte wurden mit MgSO4 (6g) behandelt, um etwas von dem vorhandenen Öl aufzusaugen, und filtriert.
Das Filtrat wurde beim Abkühlen gerührt, bis sich etwas Schmiere und dann etwas Feststoff gebildet hatten, und danach filtriert. Das Filtrat wurde gerührt und auf 2O0C abgekühlt, wobei reichlich farbloser Feststoff ausfiel. Nach dem Verdünnen mit 20ml Hexan und Abkühlen auf 10°C wurde das Gemisch filtriert, und der farblose Feststoff wurde über Nacht in einem mit Stickstoff gespülten Vakuumcfen (33°C) getrocknet. Ausbeute: 11,4g (54% d. Th.) farbloser Chlorameisensäureester; F.68-70°C. Andere Chorameisensäureester
0 Q
- R10R11NU-CaN-OCCl-, 01
die nach ähnlichen Verfahren hergestellt werden können, sind z. B., aber nicht nur, die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten:
R10R11N
P. (0C)
68-70
Et2N (Bu, Me)N
Beispiel 21
2-(Dimethylamlno)-N-(((2,6-dimethylphenyl)amlnocar jonyloxy))-2-oxoJthanimidoyl-chlorid Der Chlorameisensäureester des 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamids (2,08 g) wurde in 100 ml THF gelöst. Die Lösung wurde auf O0C abgekühlt und anschließend mit 2,6-Dimethylanilin (1,2 ml) versetzt. Zu der Lösung mit der Temperatur O0C wurde Triethylamin (1,36ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde zum Erwärmen auf Raumtemperatur stehengelassen. Nach 2,5h Rühren des Reaktionsgemisches, Vakuumfiltration und Eindampfen des Filtrats verblieb ein oranges Öl. Das Öl wurde in Ethylacetat gelöst und mit Wasser, Säure, NaHCO3- und Kochsalzlösung gewaschen. Die Ethylacetatlösung wurde über MgSO4 getrocknet und vakuumfiltriert; das Filtrat hinterließ beim Abdampfen einen farblosen Feststoff. Der Feststoff wurde aus Butylchlorid/Hexan umkristallisiert und durch Vakuumfiltration isoliert. Ausbeute: 1,27g (44%) Titelverbindung;
F. 160-1640C.
Beispiel 22
Herstellung von N-(((3,5-Dichlorphenyl)amino-carbonyloxy))-2-(dimethylamlno)-2-thloxoethanimidoyl-chlorid
Cl
Cl
Zu einer Lösung von 0,53g N-dfS.S-DichlorphenyDamino-narbonyloxyD^-dimethylaminol^-oxoethanimidoyl-chlorid in 50ml CH2CI2 wurden 0,35g Lawesson Reagens gegeben. Die gelbe Lsöung wurde vier Tage bei Raumtemperatur gerührt. Nach dem Einengen auf die Hälfte des ursprünglichen Volumens wurde die Lösung flash-chromatographiert, wobei mit 25proz. Ethylacetat/Hexan eluiert wurde. RrWert 0,3. Ausbeute: 0,27g (52%) gelber Feststoff; F.156-157°C.
Beispiel 23
Herstellung von N-KO.S-Dichlorphenyll-amino-carbonyloxyl-a-oxo-i-piperidinothanlmidoyl-chlorid
Cl-
-NHOON
Zu einer Lösung von 9,53g N-Hydroxy-a-oxo-i-piperidinethan-imidoyl-chlorid und 9,40g 3,5-Dichlorphnnyl-isocyanat in 300ml THF wurden 3 Tropfen DBU gegeben. Die Lösung wurde bei Raumtemperatur über Nacht gerührt. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum abgetrieben, wobei ein farbloser Feststoff verblieb. Die Substanz wurde durch Lösen in heißem Aceton, Abkühlen und Zugabe von Hexan umkristallisiert und danach vakuumfiltriert. Ausbeute: 12,7 g (67%) Titelverbindung; F. 185-1860C.
Herstellung von N-Hydroxy-a-oxo-i-piperidinethanimidoyl-chlorid
Eine Suspension von 47,6g 1-((2-(Hydroxyimino)-1,3-dioxobutyl))-piperidin in einem Gemisch von 100ml H2O und 100ml Essigsäure wurde auf 450C erwärmt und danach auf 30°C abgekühlt. Gasförmiges Chlor (11 ml) wurde kondensiert und im Laufe von 1 h in die Suspension eingetropft, wobei die Temperatur unter 350C gehalten wurde. Zu Beginn der Chlorzugabe war die verbliebene Ausgangssubstanz gelöst. Nachdem die Hälfte der erforderlichen Chlormenge zugefügt worden war, begann sich en farbloser Feststoff zu bilden. Das Gemisch wrude nach beendeter Chlorzugabe 15min Raumtemperatur gerührt und dann auf 20C abgekühlt. Nach der Vakuumfiltration und dem Waschen mit kaltem Wasser wurde ein farbloser Feststoff gewonnen, der aus siedendem CH2CI2 umkristallisiert wurde. Ausbeute: 30,6g (67%); F. 129-13O0C.
Beispiel 24 Herstellung von 1-((2-Hydroxyimino)-1,3-dioxobutyl)-piperid!n
DieTitelverbindu· τ wurde durch Lösen von 23,7 ml Piperidin in 100 ml H2O hergestellt. Nachdem Abkühlen auf 30C wurde in 10min Diketen zugetropft, was einen exothermen Temperaturanstieg auf 32°C bewirkte. Das Gemisch wurde 10min unter Kühlen auf 50C gerührt. 16,6g Natriumnitrit wurden in drei Portionen zugefügt, wobei die Temperatur unter 1O0C gehalten wurde, worauf das Gemisch 30 min gerührt wurde.
21 ml konzentrierte HCI wurden in 10 min unter Stickstoff in Portionen zugefügt, wobei die Temperatur unter 350C gehalten wurde. Nach beendeter Säurezugabe wurde die Suspension auf 2°C abgekühlt und 45 min bei dieser Temperatur gerührt. Nach der Vakuumfiltration und dem Waschen mit kaltem Wasser wurde ein grauweißer Feststoff gewonnen, der beim Absaugen teilweise getrocknet wurde. Die Substanz wurde in der vorstehenden Stufe ohne weitere eingesetzt.
In der folgenden Tabelle sind typische erfindungsgemäße Verbindungen zusammengefaßt, die nach einem oder mehreren der Verfahren hergestellt werden können, die durch die vorstehenden Beispiele verdeutlicht werden. Die Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die im Tabellenkopf benutzte Formel
X'-B-C=N-O-W-Z-A' (Ii)
steht für genau die gleichen Verbindungen wie die Formel
die früher benutzt wurde. Die Anwendung der Formel (Ii) in der Tabelle soll das Verständnis der Strukturen der in der Tabelle enthaltenen Verbindungen erleichtern. Ein Vergleich der Formeln (Ii) und (I) läßt erkennen, daß X'-B in (Ii) identisch ist mit G in (I), Y in (Ii) identisch ist mit X in (I), W-Z-A1 in (Ii) identisch ist mit A in (I).
Tabelle 1
X1^B-C=N-O-W-Z-A1
CMPD X1
1 (Me)2-N
2 (Me)2-N
3 (Me)2-N
4 (Me)2-N
5 (Me)2-N
6 (Me)2-N
7 (Me)2-N
8 (Me)2-N
9 (Me)2-N
10 (Me)2-N
11 (Me)2-N
12 (Me)2-N
13 (Me)2-N
14 (Me)2-N
15 (Me)2-N
16 (Me)2-N
17 (Me)2-N
18 (Me)2-N
19 (Me)2-N
20 (Me)2-N
21 (Me)2-N
22 (Me)2-N
26 (Me)2-N
27 (Me)2-N
28 (Me)2-N
29 (Me)2-N
30 OEt
31 OEt
32 (Me)2-N
33 (Me)2-N
34 OEt
35 NH2
36 (Me)2-N
37 (Me)2-N
38 (Me)2-N
39 (Me)2-N
40 (Me)2-N
41 (Me)2-N
42 (Me)2-N
43 (Me)2-N
44 (Me)2-N
Λΰ (Me)2-N
16 (Me)2-N
17 (Me)2-N
48 (Me)2-N
43 (Me)2-N
50 (Me)2-N
b1 (Me)2-N
52 Et1Me-N
53 Et1Me-N
54 Et, Me-N
55 Et, Me-N
56 Et1Me-N
57 Et, Me-N
59 Pyrrolidin
60 Piperidin
61 (Me)2-N
62 (Me)2-N
63 (Me)2-N
64 (Me)2-N
A1
F. (0C)
CO Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl SOj
co Cl SO2
co Cl PO
co Cl SOj
co Cl SOj
co Cl SO2
co Cl SO2
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
NH 3,4-Cl-Ph 144-146
NH Ph Öl
NH 2,4-Cl-Ph 137-138
NH 2,5-Cl-Ph 155-157
NH 3-Cl-Ph 85-96
NH 4-Cl-Ph 123-129
NH 3,5-Me-Ph 132-146
NH 2,6-Cl-Ph 182-185
NH 3-F-Ph 109-112
NH 3-CF3-Ph 128-132
NH 3-NO2-Ph 159-163
NH 3-OCH3-Ph 70-80
NH 1-Naphthyl 126-128
NH 2,4,5-Cl-Ph 184-186
NH 3,5-CF3-Ph 184-187
NH 3,4-F-Ph 133
NH 2,5-F-Ph 111-113
NH 3,5-OCH3-Ph 126-136
NH 3,5-CO2CH3-Ph 170-178
NH 2,3-Cl-Ph 126-129
NH 4-Br-Ph 143-145
- 3,5-Cl-Ph 75-78
4-Cl-Ph 153-155
CH2 (0-CH2-C-CIa)2 88-90
_ 4-Me-Ph 133-136
_ 4-Br-Ph 134-136
- 4-Br-Ph 82-84
_ 4-Cl-Ph 62-65
NH 3-CN-Ph 175-179
NH 3-COCH3-Ph 168-169
NH 3,5-Cl-Ph 152-154
NH 3,5-Cl-Ph 224-226
NH 3-SO2CH3-Ph 156-161
NH 3-SCH3-Ph 116-119
NH 2-Cl-Ph 104-107
NHCH2 Ph 78-93
- 3,5-Cl-Ph 92-95
NH 4,6-CI-2-pyrimidino 167-169
NH 3,5-Cl-Ph 168-169
NH Me 87-88
NH 2,6-F-Ph 136-146
NH 2-CF3-Ph 116-118
NH 2-NO2-Ph 130-134
NH 2-Et-Ph 93-98
NH 2-OCH3-Ph 24-127
NH 2-Me-Ph 114-118
NH 4-OCH3-Ph 112-116
NH 3,5-CI-4-SCN-Ph 210-211
NH 3,4-Cl-Ph 123-126
NH 3-Cl-Ph 95-98
NH 3,5-Cl-Ph 152-155
NH 2,6-Cl-Ph 142-145
NH 3-CF3-Ph 112-114
NH 3,5-CF3-Ph 143-145
_ 4-Cl-Ph 114-115
_ 4-Cl-Ph 84-86
NH 3-Me-Ph 73-76
NH 4-Me-Ph 101-104
CH=CH Ph Öl
_ 2,6-Me-Ph 88-89
CMPD X'
65 (Me)2-N
66 (Me)2-N
67 (Me)2-N
68 (Me)2-N
69 (Me)2-N
70 Pyrrolidin
71 Pyrrolidin
72 Pyrrolidin
73 Pyrrolidin
74 Piperidin
75 Piperidin
76 Piperidin
77 Piperidin
78 (Me)2-N
79 (Me)2-N
80 (Me)2-N
81 (Me)2-N
82 (Me)2-N
83 (Me)2-N
84 (Me)2-N
85 (Me)2-N
86 (Me)2-N
87 (Me)2-N
88 (Me)2-N
89 (Me)2-N
90 (Me)2-N
91 (Me)2-N
92 (Me)2-N
93 (Me)2-N
94 (Me)2-N
95 (Me)2-N
96 (Me)2-N
97 (Me)2-N
98 Me-NH
99 Me-NH
100 Me-NH
101 Me-NH
102 Me-NH
103 Me-NH
104 (Me)2-N
105 (Me)2-N
106 (Me)2-N
107 (Me)2-N
108 (Me)2-N
109 (Me)2-N
110 (Me)2-N
111 (Me)2-N
112 (Me)2-N
113 (Me)2-N
114 (Me)2-N
115 (Me)2-N
116 (Me)2-N
117 (Me)2-N
118 (Me)2-N
119 (Me)2-N
120 (Me)2-N
121 (Me)2-N
122 Morpholin
123 (Me)2-N
124 (Me)2-N
125 (Me)2-N
126 (Et)2-N
127 (Et)2-N
128 (Et)2-N
129 (Et)2-N
130 (Et)2-N
131 Piperidin
132 Piperidin
133 Pyrrolidin
F. (0C)
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl PO
CO Cl SO2
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl cc
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CHCI Ph
- 2-Furyl
- 2-Naphthyl
- 1-Naphthyl
CH2 1-Naphthyl
NH 3-CI-Ph
NH 3,5-CI-Ph
NH 2,6-CI-Ph
NH 3,4-CI-Ph
NH 3-CI-Ph
NH 3,5-CI-Ph
NH 2,6-CI-Ph
NH 3,4-CI-Ph
NHCH2 2-CI-Ph
NHCH2 3,4-CI-Ph
NH 3,5-F-Ph
NH 3,5-CN-Ph
NH 4-CN-Ph
NH 4-COCH3-Ph
- 4-OCH3-Ph
_ 4-CI-Ph
- 3-CI-Ph
_ 2-CI-Ph
- 4-CN-Ph
_ 4-NO2-Ph
- 3-NO2-Ph
- 2-NO2-Ph
- 4-CF3-Ph
- 3-CF3-Ph
_ 2-CF3-Ph
- 4-Me-Ph
- 3-Me-Ph
- 3-CN-Ph
NH 3-CI-Ph
NH 3,4-CI-Ph
NH 3,5-CI-Ph
NH 2,6-CI-Ph
NH 3-CF3-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
- (0-Ph)2
- CH3
NH 2-CO2CH3-Ph
NH 4-i-Pr-Ph
NH 2-Me,6-CI-Ph
NH 4-CO2CH2CH3-Ph
NH 3-NO2,4-F-Ph
NH 4-F-Ph
NH 4-NO2-Ph
NH 4-CF3-Ph
O 4-Me-Ph
_ 2-Me-Ph
- 2-OCH3-Ph
- 3-OCH3-Ph
NH 2-i-Pr-Ph
NH 4-'CH3-Ph
NH 2 OCH3,4-NO2-Ph
_ 3.5-CF3-Ph
NH 3,5-CI-Ph
NH 4-SO2CH3-Ph
2,6-CI-Ph
Me
NH 3-CI-Ph
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,4-CI-Ph
NH 2,6-CI-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3-CF3-Ph
NH 3-CF3-Ph
Öl
79-81 141-142
93-95 Schmiere 107-111 150-152 190
137-140 118-120(Zers.) 185-186 160-163 123-125 115-119
83-87 167-171 195-198 171-174 149-152 115-116
97-98 100-101
99-100
90-91 104-105 117-118
88-89 105-106 Öl
86-87
98-101
73-75 132-135 191-193 167-170 185-190 >200 170-173
95-100 Öl
54-58 118-122 102-104 160-166 147-148 171-175
98-101 154-157 123-129
93-94 halbfest Ö! Öl
96-106
76-80 154-158
84-89 140-176
35-75 113-116
50-55 115-116 160-161 154-160 156-158 116-120 157-161 Öl 119
CMPD X'
135 Pyrrolidin
136 Me-NH
137 Me-NH
138 Me-NH
139 Me-NH
140 Me-NH
141 Me-NH
142 Me-NH
143 Me-NH
144 Et, Me-N
145 Et, Me-N
146 Et, Me-N
147 Et, Me-N
148 Et, Me-N
149 Et, Me-N
150 Et1Me-N
151 (Me)2-N
152 (Me)2-N
153 (Me)2-N
154 (Me)2-N
155 (Me)2-N
156 (Me)2-N
157 (Me)2-N
158 (Me)2-N
159 (Me)2-N
160 (Me)2-N
161 (Me)2-N
162 (Me)2-N
163 (Me)2-N
164 (Et)2-N
165 (Et)2-N
166 (Et)2-N
167 (Et)2-N
168 (Et)2-N
169 (Me)2-N
170 (Et)2-N
171 (Me)2-N
172 (Et)2-N
173 (Et)2-N
174 (Et)2-N
175 (Et)2-N
176 (Et)2-N
177 (Et)2-N
178 (Et)2-N
179 Piperidin
180 Pyrrolidin
181 i-Pr,Me-N
182 (J-Pr)2-N
183 Benzyl, Me-N
184 i-Pr,Me-N
185 Pyrrolidin
186 Cyclohexyl, Me-N
187 (Me)2-N
188 (Me)2-N
189 (Me)2-N
190 (Me)2-N
191 (Me)2-N
192 Piperidin
193 Pyrrolidin
194 (!-Pr)2-N
195 (Me)2-N
197 -
198 _
199 _
200 (Me)2-N
201 OEt
202 (Me)2-N
203 (i-Pr)2-N
204 (CH2CH2OCH3I2-N
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
SPh Cl CO
SOPh Cl CO
SO2Ph Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
SO2 Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
A' -22- 293 716
Z 3-CF3-Ph F-(0C)
- 4-NO2-Ph Öl
- 4-CN-Ph 156-1GO
4-CF3-Ph 166-169
- 2-CF3-Ph 126-129
- 3-NO2-Ph 136-139
- 4-OCH3-Ph 168-170
- 4-Me-Ph 133-135
- 4-CI-Ph 125-127
- 4-NO2-Ph 135-137
- 4-CN-Ph 85-88
- 4-CF3-Ph 110-112
- 2-CF3-Ph 53-56
_ 3-NO2-Ph Öl
- 4-Me-Ph 55-58
- 4-CI-Ph 50-52
- 4-CI-Ph 83-85
NHCH2 2,6-CI-Ph 105-108
CH2 5-Me-2-thiophene 118-120
- 5-Br-2-furan 86-87,5
- 3-Furan 66-68
- Ph 47-49
CH2CH2 Ph Öl
CH2 4-Pyridin Öl
- 3-Pyridin Harz
- t-Bu Harz
- C(CHa)2CH2CI 61,5-63
- 2-Thiophen Öl
NHCH2 3-Me-Ph 113-116
NHCH2 3,4-CI-Ph Öl
NHCH2 2-CI-Ph 93-98
NHCH2 4-CI-Ph 86-99
NHCH2 2-Thiophen 79-82
NHCH2 Ph 74-77
NHCH2 2-Thiophen 86-91
- 3-CI-Ph 90-93
NHCH2 2-Thiophen 78-82
CH2 3-Me-Ph Öl
- 3-CF3-Ph Öl
- 3-NO2-Ph Öl
- 3-Cl-Ph
- 3-OCH3-Ph Öl
- 3-CN-Ph Öl
- 3,5-OCH3-Ph Öl
- 2-Naphthyl Öl
- 2-Naphthyl 52-54
- 2-Naphthyl 91
- 3,5-CF3-Ph 87-92
NH 3,5-CF3-Ph 182-189 (Zers.)
NH 3,5-CF3-Ph 126-131
NH 3,5-CF3-Ph 147-148
NH 3,5-CI-Ph 158-161
NH (CH2I5-CH3 170-171
- (CH2I8-CH3 Öl
- (CH2J12-CH3 Öl
- (CH2VCH3 60-62
- p-Biphenyl 43-45
- 3,5-F-Ph 124-127
NH 3,5-F-Ph 169-172
NH 3,5-F-Ph 147-151 (Zers.)
NH CHBrCH3 156-156,5
- Et Öl
O Et Öl
O Et Ö!
O Et 82-84
O Et 40-44
O Et Öl
O 2,6-CI-Ph Öl
N" 2,6-CI-Ph 178-188 (Zers.)
NH Harz
CMPD X1
205 i-Pr,Me-N
206 (1-Pr)2-N
207 (CH2CH2OCH3I2-N
208 (Me)2-N
209 (n-Bu)a-N
210 In-Bu)2-N
211 (n-Bu)2-N
212 (n-Bu)2-N
213 (Me)2-N
214 Piperidin
215 Pyrrolidin
216 n-Bu,Me-N
217 3-Me-piperidin
218 Cyclohexyl, Me-N
219 (CH2CH2OCH3I2-N
220 n-Bu,Me-N
221 i-Pr,Me-N
222 Cyclohexyl, Me-N
223 Pyrrolidin
224 Piperidin
225 (!-Pr)2-N
226 Benzyl, Me-N
227 Cyclohexyl, Me-N
228 (CH2CH2OCH3)2-N
229 n-Bu,Me-N
230 3-Me-piperidino
231 Cyclohexyl, Me-N
232 Pyrrolidin
233 Piperidin
234 (Et)2-N
235 (Et)2-N
236 (Me)2-N
237 Piperidin
238 Cyclohexy, Me-N
239 (Me)2-N
240 t-Bu-NH
241 t-Bu-NH
242 t-Bu-NH
243 t-Bu-NH
244 3,5-Me-piperidino
246 (Me)2-N
247 Piperidin
248 (Me)2-N
249 (Me)2-N
250 (Me)2-N
251 (Me)2-N
252 (Me)2-N
253 (Et)2-N
254 n-Bu,Me-N
255 Piperidin
256 3-Me-piperidino
257 i-Pr,Me-N
258 3-Me-piperidino
259 (Me)2-N
260 (Me)2-N
261 (Me)2-N
262 (Me)2-N
263 (Me)2-N
264 (Me)2-N
265 (Me)2-N
266 O-i-Pr
267 O-i-Pr
268 O-i-Pr
269 O-i-Pr
270 OEt
271 OEt
272 OEt
273 OEt
276 O-t-Bu
CO Cl co
CO Cl co
CO Cl co
CO Br co
CO Cl co
CO Cl co
CO Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl SO2
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Br co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
A1 -23- 293 716
Z 3,5-Cl-Ph f. ro
NH 2-Naphthy! 139-146
- 2-Naphthyl 158-159
- Ph 48-51
- 3,5-Cl-Ph Öl
NH 3,5-CF3-Ph 202-204
NH 3-Cl-Ph 92-96
NH 3,4-Cl-Ph 194-196
NH 2,6-Me-Ph 185-187
p-Biphenyl 160-164
- p-Biphenyl 111-113
- 3,5-Cl-Ph 123-126
NH 3,5-Cl-Ph 108-113
NH 3,5-Cl-Ph 172-175
NH 3,5-Cl-Ph 159-163
NH 2,6-Cl-Ph 110-114
NH 2,6-Cl-Ph 203-205 (Zers.)
NH 2,6-Cl-Ph 192-197
NH 2,4,5-CI-Ph 212-216
NH 2,4,5-CI-Ph 137-141 (Zers.)
NH 2,4,5-CI-Ph 121-122
NH 2,4,5-CI-Ph 125-126
NH 2,4,5-CI-Ph 128-130
NH 2,4,5-CI-Ph 111-117
NH 3,5-CF3-Ph 102-105
NH 3,5-CF3-Ph 119-121
NH 3,5-CF3-Ph 162-163
NH 2,3,4,5-Cl-Ph 176-177
NH 2,3,4,5-Cl-Ph 152-155 (Zers.)
NH 2,4,5-CI-Ph 236
NH 2-Naphthyl 146-148
- 4-NO2-Ph 81-82,5
- 1-Naphthy! 114-118
- 2-Naphthyl 91-98
- 2-(1-Br-naphthyl) 127-129
- 2-Naphthyl 96-100
- 3,5-Cl-Ph 132-135
NH 3,5-CF3-Ph 116-118
NH 2,4,5-CI-Ph 167-168
NH 3,5-Cl-Ph 234-239 (Zers.)
NH 2-Naphthyl 176-178
- 2-Cl-Ph 128-130
NHCH2 CH(Ph)2 Öl
NH t-Bu Öl
NH Cyclohexyl 72-74
NH Cyclohexyl 76-79
- Bu 54-57
O 2-OCH3-Ph Öl
- 2-Naphthyl
O 2-(1-Br-naphthyl) Öl
- 2,4,5-CI-Ph 116-121
NH 2,4,5-CI-Ph 106-108
NH 2,3,4,5-Cl-Ph 210-214
NH Ph 127-128
OCH2 CH3 84-86
O 2,6-i-Pr-Ph 56-69
NH Allyl 172-174
O 2,6-Et-Ph Öl
NH 2,4,6-Me-Ph 128-130
NH 3-SO2CI-Ph 99-100
_ 2-Naphthyl 119-120
- 4-Cl-Ph 85-87
- 4-Br-Ph 180-182
- 3,5-Cl-Ph 201-203
_ 2-Naphthyl 91-93
- 4-Cl-Ph 96-96,5
- 4-Br-Ph 110-112
3,5-Cl-Ph 110-112
- 4-Cl-Ph 87-88
84-86
CMPD X'
277 0-t-Bu
278 OtBu
279 Mo
280 Mo
281 Me
282 Mo
283 Ph
284 Ph
285 Ph
286 Ot-Bu
287 Azetidin
288 3-Me-piporidino
289 3,5-Me-piperidino
290 Homopiperidin
291 Benzyl, Me-N
292 NH2
293 Pyrrolidin
294 Azetidin
295 Homopiperidin
296 i-Pr-NH
297 Piperidin
298 Piperidin
299 Pyrrolidin
300 Piperidin
301 (Me)2-N
302 Piperidin
303 (Me)2-N
304 (Me)2-N
305 (Me)2-N
306 (Me)2-N
307 (Me)2-N
308 (Me)2-N
309 (Me)2-N
310 (Me)2-N
311 (Me)2-N
312 (Me)2-N
313 -
314 -
315 -
316 (Me)2-N
317 (Me)2-N
318 (Me)2-N
319 (Me)2-N
320 Piperidin
321 (Me)2-N
322 t-Bu-NH
323 n-Pr-NH
324 (Me)2-N
325 Piperidin
326 (Me)2-N
327 Piperidin
328 Piperidin
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
Me-NH
Me-NH
Me-NH
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
SCH2Ph Cl CO
SCH2Ph Cl CO
SCH2Ph Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Ci CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
A1 -24- 293 716
Z 4Br-Ph F-(0C)
3,5-CI-Ph 83-85
- 2-Naphthyl 150-152
- 4-CI-Ph 145-147
- 4-Br-Ph 112-116
- 3,5-CI-Ph 136-138
_ 4-CI-Ph 104-106
- 4-Br-Ph 145-147
- 3,5-CI-Ph 138-140
_ 2-Naphthyl 99-101
- 2-Naphf.yl 97-99
- 2-Naphthyl 139-141
- 2-Naphthyl Öl
- 2-Naphthyl Öl
- 2-Naphthyl Öl
- 2-Naphthyl Harz
- 2-(1-Br-naphthyl) 178-180
- 3,5-CI-Ph 119-123
NH 3,5-CI-Ph 184-185
NH 3,5-CI-Ph 169-171
NH 9-Fluorenyl 221-227
- 4-OCH3-Ph 175-177 (Zers.)
- 4-OCH3-Ph 87-93
- 3-(6-CI-pyridine) 74-76
- 3-(6-CI-pyridine) 134-135
- 2-Fluoren-9-onyl 111-112
- 2-Fluoren-9-onyl 129-132
- 9-Anthracenyl 153-154
- 4-NH2 · HCI-Ph 176-182
NH 4-CO2H-Ph 209 (Zers.)
NH Ph 199-200
_ 4-SO2CI-Ph 60-64
- 4-NH2HBrH2O-Ph 91-93
- 4-NH2-Ph 210 (Zers.)
- 3-SO2NH2-Ph 153-154
2-CO2-t-Bu-Ph 170-173
- 3,5-CI-Ph 86-89
NH 3,4-CI-Ph 98-102
NH 3-CI-Ph <50
NH S-n-Bu 88-92
_ o-Biphenyl Öi
- 4-0-cHexyl-Ph 68-72
- 3-Chinolinyl 90-92
- 3-Chinolinyl 111-114
- 3,5-CI-Ph 101-103
NH 2,6-CI-Ph 156-157
NH 2-Naphthyl 234 (Zers.)
- 9-Phonanthracenyl 138-139
9-Phenanthracenyl 129
_ 4-CI-Ph 99-100
C(CHa)2 4-CI-Ph Öl
C(CH3I2 9-Anthracenyl Öl
- p-Biphenyl 169-181
- Ph
NH 2-Me-Ph
NH 2-CF3-Ph
NH 2-CI-Ph
NH 3-Me-Ph
NH 3-CF3-Ph
NH 3-CI-Ph
NH 2,6-Me-Ph
NH 2-CI, 5-CF3-Ph
NH 2,6-CI-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,4-CI-Ph
NH 2,3,5-CI-Ph
NH Ph
NH 2-Me-Ph
NH 2-CF3-Ph
NH
CMPD X1 B Y W
Me-NH CO Cl co
Me-NH CO Cl co
Me-NH CO Cl co
Me-NH CO Cl co
Me-NH CO Cl co
(Me)2-N CO Cl co
CICHjCH2-NH CO Cl co
.(Me)2-N CO Cl co
sec-Bu-NH CO Cl co
Morpholin CO Cl co
n-Bu,Me-N CO Cl co
(Me)2-N CO Cl co
(Me)2-N CO Cl co
(Me)2-N CO Cl co
(Me)2-N co Cl co
(n-Pr)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(MeI2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
Benzyl-NH co Cl co
Ph, Me-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Ma)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
4-CI-benzyl-NH co Cl co
(Me)2-N co Cl co
3,4-CI-benzyl-NH co Cl co
2-Me-benzyl-NH co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
3-MeO-benzyl-NH co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Ol co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
3-NC-Ph-NH co Cl co
Et, Me-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Et)2-N co Cl co
sec-Bu-NH co Cl co
Morpholin co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N co Cl co
sec-Su-NH co Cl co
Morpholin co Cl co
4-Methylpyrazin co Cl co
2,6-Me-morpholino co Cl co
(Me)2-N co Cl co
(Me)2-N CS Cl co
_ SO2Me Cl co
- SO2Ph Cl co
OMe co Cl co
OEt co Cl co
_ SO2NMe2 Cl co
- SO2NMe2 Cl co
- SO2NMe2 Cl co
sec-Bu-NH CO Cl co
A'
F. (0C)
NH 2-Cl-Ph
NH 3-Me-Ph
NH 2,6-Me-Ph
NH 2-CI, 5-CF3-Ph
NH 2,3-Ci-Ph
NH 2-Cl-Ph
NH 2-Cl-Ph
CH2 3-Cl-Ph
NH 3-Cl-Ph
NH 3-Cl-Ph
NH 4-Cl-Ph
NH 3-l-Ph
NH 4-SCN-Ph
CH2 2-Me-Ph
CHMe 2-Me-Ph
NH 3-Me-Ph
NH 4-n-Pr-Ph
NH 4-n-Bu-Ph
NH 3-CH2CI-Ph
NH 3-CH2Br-Ph
NH 3-CF3-Ph
NH 4-CF3-Ph
NH 2-CH2O-Me-Ph
NH 3-CH2O-Me-Ph
NH 4-CH2O-Me-Ph
NH 3-CH2OC2H5-Ph
NH 2-0Me-Ph
NHCH2 3-0Me-Ph
NH 3-0Me-Ph
NH 4-0Me-Ph
NH 3-0Et-Ph
NH 4-0Ph-Ph
NH 3-OCF3-Ph
NH 2-NO2-Ph
NH 3-NO2-benzyl
NH 4-NO2-Ph
NH 3-CO2CH2CH2CI-Ph
NH 3-CONMe2-Ph
NH 3-CO(4-morpholino)-Ph
NH 3-NMe2-Ph
NH 3-SEt-Ph
NH 2-SCH2CF3-Ph
NH 2-SO2Me-Ph
NH 2-SO2NMe2-Ph
NH 3-SO2NMe2-Ph
NH 4-SO2NMe2-Ph
NH 2,4-Cl-Ph
2,6-CI-Ph
NH 2,6-CI-Ph
NH 2,6-CI-Ph
NH 2,6-CI-Ph
NH 2,6-CI-Ph
- 3,4-Cl-Ph
NH 3,4-Cl-Ph
CH2 3,4-Cl-Ph
NH 3,4-Cl-Ph
NH 3,4-Cl-Ph
NH 3,4-Cl-Ph
NH 3,4-CI-Ph
NHCH2 3,5-Cl-Ph
NH 3,5-Cl-Ph
NH 3,5-Cl-Ph
NH 3,5-Cl-Ph
NH 3,5-Cl-Ph
CH2 3,5-Cl-Ph
NH 3,5-Cl-Ph
- 3,5-Cl-Ph
CH2 3,5-Cl-Ph
NH 3.5-CI-Ph
156-157
CMPD X1
A'
F-(0C)
(Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Ma)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N
MeO EtO
EtO
EtO
(Et)2-N sec-Bu-NH Pyrrolidin Morpholin !Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N TMe)2-N !Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N
CO Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
CS Cl co
SO2Me Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl cc
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
NH 3-CI,5-CN-Ph
NH 3-CI, 5-COCH3-Ph
NH 2-CI,4-Me-Ph
NH 3-CI,4-Me-Ph
NH 3-CI, 5-Me-Ph
NH 4-CI, 2-Me-Ph
NH 5-CI, 2-Me-Ph
NH 2-CI, 4-NO2-Ph
NH 2-CI, 5-NO2-Ph
NH 3-CI, 5-NO2-Ph
NH 4-CI, 2-NO2-Ph
NH 4-CI, 3-NO2-Ph
NH 5-CI, 2-NO2-Ph
NH 2-CI, 5-CF3-Ph
NH 3-CI, 5-CF3-Ph
NH 4-CI,3-CF3-Ph
NH 2,3-Me-Ph
NH 2,4-Me-Ph
NH 2,5-Me-Ph
NH 3,4-Me-Ph
NH 2,4-OMe-Ph
NH 2,5-OMe-Ph
NH 2,4-NO2-Ph
NH 2,6-NO2-Ph
NH 3,5-NO2-Ph
NH 2,4-SCN-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
3,5-CF3-Ph
CH2 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 2-Me, 4-MeO-Ph
NH 5-Me, 2-0Me-Ph
NH 2-Me, 3-NO2-Ph
NH 2-Me, 4-NO2-Ph
NH 2-Me, 5-NO2-Ph
NH 2-Me, 6-NO2-Ph
NH 3-Me, 5-NO2-Ph
NH 4-Me, 2-NO2-Ph
NH 4-Me, 3-NO2-Ph
NH 2-OMe, 5-NO2-Ph
NH 4-OMe, 2-NO2-Ph
NH 2-NO2,4-CF3-Ph
NH 4-NO2,2-CF3-Ph
NH 4-NO2,3-CF3-Ph
NH 5-NO2,3-CFrPh
NH 4-SCN-Ph
NH 2,4,6-Br-Ph
NH 2,3,4-Cl-Ph
NH 2,3,5-Cl-Ph
NH 2,3,6-Cl-Ph
NH 2,4,6-Cl-Ph
NH 3,4,5-Cl-Ph
NH 2,3,5-Me-Ph
NH 2,4,6-Me-Ph
NH 3-SOMe-Ph
NH 4-Ph-Ph
NH 3-CO2Ph-Ph
NH 3-CO2BzI-Ph
NH 3-C02allyl-Ph
NH 3-CO2CH2CBr=CH-Ph
NH 3-C02propargyl-Ph
Et
B Y W Z -27- 293 716
CMPD X1 CO Cl CO NH A1 F. (0C)
(Me)2-N CO Cl CO NH Et
(Me)2-N CO Cl CO NH i-Pr
(Me)2-N CO Cl CO NH sec-Bu
(Me)2-N CO Cl CO NH CH2CH2OMe
(Me)2-N CO Cl CO NH CH2CH2CI
(Me)2-N CO Cl CO NH Propargyl
(Me)2-N CO Cl CO NH Allyl
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(2-CI-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(3-Ci-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-|4-Br-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(2-Me-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(4-CN-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-|2-0Me-naphtnyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(4-0Me-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(7-0Me-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(2,4-CI-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-Naphthyl
(Me)2-N CO C! CO NH 2-(1-NO2-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(3-OMe-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(5-OMe-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO CH2 2-(7-OMe-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-Naphthyl
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-Furan
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-Thiophen
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(1-Me-pyrrole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(1-Me-imidazole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-Oxazol
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-Thiazol
(Me)2-N CO Cl CO NH 5-(1 -Me-2-CO2Me-pyrazole)
(Me)2-N CO Cl CO NK 4-(1,3-Me-5-CI-pyrazole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-(1,3-Me-5-CN-pyrazole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 5-(1-Me,4-CONMe2-pyrazole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 5-(1-Me,4-SO2NMe2-pyrazole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 5-(1-Me,4-NO2-pyrazole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-(1-Me,5-CI-pyrazole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(4,6-OMe-pyrimidine)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(4-OCF3,6-Me-s-triazine)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(4-NMe2,6-OEt-s-triazine)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(4,6-CI-s-triazine)
(Me)2-N CO Cl CO NH 3-Pyridin
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(4,6-CI-pyridine)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(3,5,6-CI-1,4-pyrazine)
(Me)2-N CO Cl Me2-Po - 3-(6-OMe-pyridine)
(Me)2-N CO Cl Et1CICH2CH2-PO - -
(Me)2-N CO Cl Ph-PO - -
(Me)2-N CO Cl PO - OMe
(Me)2-N CO Cl PO - (OBu)2
(Me)2-N CO Cl PO - (OEt)2
(Me)2-N CO Cl Ph-PO - OEt, OPr
(Me)2-N CO Br CO - OEt
(Me)2-N CO Br CO CH2 3,5-CI-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 3,5-CI-rh
(Me)2-N CO Cl CO - 3-Chinolin 111-114
Pyrrolidin CO Cl CO - 6-Chinolin
Piperidin CO Cl CO - 2-Chinolin
Bu, Me-N SO2 Cl CO _ 2-Chinoxalin
Ph CS Cl CO - 5-Benzimidazol
Me2-N CO Cl CO - 2-Benzofuran
PrO - Cl CO - 5-Benzotriazol
NC- CO Br CO - 2-Benzoxazol
Me2-N CO Cl CO _ 5-(2,1,3-8enzothiadiazol)
Butyl CO Cl CO - 2-Benzothiazol
Et2-N CO Cl CO - 2-Thianaphthen
Me2-N CO Cl CO - 5-Chinolin
Pyrrolidin CO Cl CO - 2-(3-CI-thianaphthene)
Piperidin CO Cl CO - 2-(7-CI-benzofuran)
Me2-N CO Cl CO - 2-(7-OMe-benzofuran)
Et2-N CO Cl CO - 2-{5-Nitrobenzofuran)
Bu, Me-N 2-(5-CI-benzofuran)
CMPD X1
F. (0C)
Pyrrolidin Piperidin Me2-N Mej-N Pyrrolidin Piperidin EtO .Me2-N Phenyl Butyl -CN Phenyl Me2-N Bu, Me-N Me2-N Pyrrolidin Me2-N Pyrrolidin Piperidin Me2-N Ph BuO NC Phenyl Me2-N Me2-N Me2-N Piperidin Pyrrolidin Butyl Ph
i-Pr-0 Et2N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-'i
(Me)2-N (Me)2-N
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CS Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
- Cl CO
SO2 Cl CO
SO2 Cl CO
CO Cl CO
CO Br CO
CO Cl CO
CO Cl SO2
CO Cl SO2
CO Cl SO2
CS Cl SO2
CO Cl SO2
CO Cl SO2
- Cl SO2
SO2 Cl SO2
SO2 Cl SO2
CO Br SO2
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
SO2 Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
NH NH NH NH NH
NH
NH
NH
CH2 CH2 CH2 CHk CH2 CH2 CH2 CH2 CH2 CH2 CH2 CH2 CH2 CH2 CH2 CH2
2-(6,7(OMe)2benzofuran) 2-(3-Me-benzofuran) 2-(5-OMe-indole) 2-Azetidin 2-Piperidin 3-Piperidin 4-Piperidin 2-(2-Methylpiperidin) 2-Pyrrolidin 2-(2-Methylpyrrolidin) 2-Homopiperazin 3-Morpholin 2-Tetrahydrothiophen 2-(1,3-Dithian) 2-(1,3-Dithiolan) 4-Thiazolidin CF3
Butyl
2,5-Cl2-Ph 4-CF3-Ph 2,4,5-Cl3-Ph 3-NH2,4-CI-Ph 3-OCH3-Ph 4-Ph-Ph 2,4(NO2)2-Ph 2-Naphthalen 5-Piperonen 2-(1,2,3,4-Tetrahydronaphthalen) 2-(1,4-Benzodioxan) 6-(1,4-Benzodioxan) 6-Chroman 8-Chroman 5-(1,2,3,4-Tetrahydronaphthalen)
C20H4,
CH=CH2 CH2CH=CH2 CH=CH(CH2I17CH3 CH2CH=CH(CH2I16CH3 C=CH
CH2C=CH C=C(CHj)17CH3 CH2C=C(CH2I16CH3
Cyclopropyl
Cyclopropyl Cycloheptyl Cycloheptyl CH2OMe CH2CH2OMe CH2O(CH2)5CH3 CHCI2
CH2CH2SMe CH2S(CH2I6CH3 Cyclopropyl Cyclohexyl
4-CI-Ph
4-F-Ph
4-Br-Ph
2,4,6-CI-Ph 4-Me-Ph 3-CF3-Ph 4-0Me-Ph 4-CN-Ph 4-SMe-Ph 4-SO2Me-Ph 4-NMe2Ph 4-NH2-Ph 4-Ph-Ph
CMPD X' B Y W Z A^ F. (0C)
(Me)2-N CO Cl CO CH2 4-OPh-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-CH2CH2CI-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-OEt-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-CH2CH=CH2-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-CH2CH=CHCH2CI-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-CH2C=CH-Fh
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-o-Cyclohexyl-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-Cyclohexyl-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-SO2F-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-SO3CH2CF3-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-(4-Pyridyl)-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-0Ph-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-(4-Cl-Ph)-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-0Bu-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-0Bu-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-CH2CH2CI-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-0Et-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-CH2CH=CH2-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-CH2CH=CH2CH2CI-Ph
(Me)2-N CO Cl CG - 4-CH2C=CH-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-Cyclohexyl-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-SO2F-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-SO3CH2CF3-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-(4-Pyridyl)-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-0Ph-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-(4-Cl-Ph)-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 2-(6-Me-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO - 4-CO2CH2CH2CI-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-CO2CH2OMe-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-CO2CH2C=CCH2CI-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-CO2CH2Ph-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-OCH2Ph-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 3-CONHMe-Ph
(Me)2-N CO Cl CO O (CH2),9-CH3
(Me)2-N CO Cl CO O CH2CH=CH(CH2J16CH3
(Me)2-N CO Cl CO O CH2C=CH
(Me)2-N CO Cl CO O CH2C=C(CH2I16CH3
(Me)2-N CO Cl CO O Me
(Me)2-N CO Cl CO O 4-Cyclohexyl-Ph
(Me)2-N CO Cl CO O (CH2I2OMe
(Me)2-N CO Cl CO O (CH2I2CI
(Me)2-N CO Cl CO O (CH2I2SMePh
(Me)2-N CO Cl CO O CH2-cyclopropyl
(Me)2-N CO Cl CO O CH2-cyclohexyl
(Me)2-N CO Cl CO O CH2CH2CN
(Me)2-N CO Cl CO O (CH2I8CI
(Me)2-N CO Cl CO O(CH2)2 Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-Me-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-Cl-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-F-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-NO2-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 3-CF3-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 3-CN-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-0Me-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-SMe-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-SO2MePh
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-NMe2-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-NH2-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-0Ph-Ph
(Me)2-N CO Cl CO S Me
(Me)2-N CO Cl CO S (CH2J19CH3
(Me)2-N CO Cl CO SCH2 Ph
(Me)2-N CO Cl CO SCH2 4-Cl-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-Ph-Ph 142-143
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-0Ph-Ph
(Pr)2-N CO Cl CO NH 3,5-Cl-Ph
(Pr)2-N CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
(Pr)2-N CO Cl CO - 2-Naphthyl
(Pr)2-N CO Cl CO - 4-CN-Ph
B Y W Z A1 -30- 293 716
CMPD X' CO Cl CO _ p-Biphenyl F. (0C)
(Pr)2-N CO Cl CO NH 3,5-CI-Ph
Pr1Me-N CO Cl CO NH 3,5-CI-Ph
(Pr)2-N CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
(Pr)2-N CO Cl CO - 2-Naphthyl
(Pr)2-N CO Cl CO - 4-CN-Ph
(Pr)2-N CS Cl CO - p-Biphenyl
(Pr)2-N CO Cl CO NH 3,5-CI-Ph
Pr, Me-N CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
Pr, Me-N CO Cl CO - 2-Naphthyl
Pr, Me-N CO Cl CO - 4-CN-Ph
Pr, Me-N CO Cl CO - p-Biphenyl
Pr1Me-N CO Cl CO NH 3,5-CI-Ph
-N-Me1CH2CH2CH2CI CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
-N-Me1CH2CH2CH2CI CO Cl CO - 2-Naphthyl
-N-Me, CH2CH2CH2CI CO Cl CO - 4-CN-Ph
-N-Me, CH2CH2CH2CI CO Cl CO - p-Biphenyl
-N-Me1CH2CH2CH2CI CO Cl CO NH 3,5-CI-Ph
Azetidin CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
Azetidin CO Cl CO - 2-Naphthyl
Azetidin CO Cl CO - 4-CN-Ph
Azetidin CO Cl CO - p-Biphenyl
Azetidin CO Cl CO NH 3,5-CI-Ph
3,5-Me-morpholin CS Cl CO NH 3,5-CI-Ph
3,5-Me-morpholin CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
3,5-Me-morpholin CS Cl CO NH 3,5-F-Ph
3,5-Me-morpholin CO Cl CO - 2-Naphthyl
3,5-Me-moipholin CO Cl CO - p-Biphenyl
3,5-Me-morpholin CO Cl CO - 4-CN-Ph
3,5-Me-morpholin CS Cl CO - 2-Naphthyl
3,5-Me-morpholin CS Cl CO - 4-CN-Ph
3,5-Me-morpholin CS Cl CO - p-Biphenyl
3,5-Me-morpholin CS Cl CO NH 3,5-CI-Ph
Piperidin CS Cl CO NH 3,5-F-Ph
Piperidin CS Cl CO NH 3,5-CI-Ph
Pyrrolidin CS Cl CO NH 3,5-F-Ph
Pyrrolidin CS Cl CO - 2-Naphthyl
Pyrrolidin CS Cl CO - 4-CN-Ph
Pyrrolidin CS Cl CO - p-Biphenyl
Pyrrolidin CS Cl CO NH 3,5-F-Ph
(CH3I2-N CS Cl CO - 4-CN-Ph
(CH3I2-N CS Cl CO - p-Biphenyl
(CH3J2-N CS Cl CO - 2-Naphthyl
(CH3)2-N CS Cl CO NH 3,5-CI-Ph
Azetidin CS Cl CO NH 3,5-F-Ph
Azetidin CS Cl CO NH 3,5-F-Ph
Homopiperidin CS Cl CO NH 3,5-CI-Ph
Homopiperidin CS Cl CO - 2-Naphthyl
Homopiperidin CS Cl CO - 2-Naphthyl
Piperidin CS Cl CO - p-Biphenyl 132-135
Piperidin
Cl
Cl
CO
CO
NH
NH
3,5-CI-Ph 3,5-CI-Ph
CH1
-C(CH3J3
CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
CMPD X'
Y W
Z A1
F. (0C)
CO
Cl CO
NH 3,5-F-Ph
CO
Cl CO
3,5-F-Ph
CH1
CO
Cl CO
-CH2CH3 CO Cl co
-C(CHj)3 CO Cl co
O- co Cl co
2-Naphthyl
2-Naphthyl 2-Naphthyl
2-Naphthyl
CO
Cl CO
2-Naphthyl
CO
Cl CO
2-Naphthyl
CO
Cl
2-Naphthyl
CHn
CO
Cl CO
p-Biphenyl
CO
Cl
p-Biphenyl
-LH3 CO Cl co NH 3,5-CI-Ph
-CH2-Cl co Cl co NH 3,5-CI-Ph
-CF3 co Cl co NH 3,5-CI-Ph
-CH2CH3 co Cl co NH 3,5-CI-Ph
-CH2-CF3 co Cl co NH 3,5-CI-Ph
-CH2CH2CH3 co Cl co NH 3,5-CI-Ph
-CH2CH2CH2CH3 co Cl co NH 3,5-CI-Ph
-<CH2)4CH3 co Cl co NH 3,5-CI-Ph
-(CH2)5CH3 co Cl co NH 3,5-CI-Ph
-(CH2J6CH3 co Cl co NH 3,5-CI-Ph
-(CH2J7CH3 co Cl co NH 3,5-CI-Ph
CMPD X1
B YW
Z A1
F-(0C)
.CH1
-CH
CO Cl CO
NH 3,5-CI-Ph
-C CH1
CO Cl CO
NH 3,5-CI-Ph
CO Cl CO
NH 3,5-CI-Ph
Cl
CO Cl CO
ΐ-α' Jy— co ci co
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-CI-Ph
CH
"-O
CO Cl CO
NH 3,5-CI-Ph
-CH1
-CF1
CS Cl co NH 3,5-CI-Ph
CS Cl co NH 3,5-n-Ph
CS Cl CO
NH 3,5-CI-Ph
Cl
CS Cl CO
NH 3,5-CI-Ph
-CH1 -CF1
CS Cl co NH 3,5-F-Ph
CS Cl co NH 3,5-F-Ph
CS Cl CO
NH 3,5-F-Ph
-CH1
-CF1
CS Cl co NH 2-Naphthyl
CS Cl co NH 2-Naphthyl
CMPD X1
F. (0C)
Cl
co
NH
2-Naphthyl
Cl
co
NH
2-Naphthyl
-CU2 -CF,
Cl Cl
co co
3,5-Cl-Ph 3,5-Cl-Ph
Cl
co
3,5-Cl-Ph
CH1
Cl
co
4-CN-Ph
CH1
Cl
Cl
co
co
4-CN-Ph p-Biphenyl
Cl
CO
p-Biphenyl
-CN Cl co NH 3,5-F-Ph
-CN Cl co NH 3,5-Cl-Ph
- -CN Cl co - p-Biphenyl
-CH3 SO2 Cl co NH 3,5-Cl-Ph
-CF3 SO2 Cl co - 2-Naphthyl
-CH2C=C-CF3 SO2 Cl co NH 3,5-F-Ph
-(CH2J2CH3 SO2 Cl co - p-Biphenyl
-(CH2I2CH3 SO2 Cl co - 2-Naphthyl
-(CH2I2CH3 SO2 Cl co - 4-CN-Ph
-(CH2I2CH3 SO2 Cl co NH 3,5-F-Ph
-(CH2I2CH3 SO2 Cl co NH 3,5-Cl-Ph
2,4-Cl-Ph SO2 Cl co - 2-Naphthyl
(Me)2-N SO2 Cl co NH 3,5-Cl-Ph
(Me)2-N SO2 Cl co - 2-Naphthyl
Piperidin SO2 Cl co NH 3,5-F-Ph
n-Bu,Me-N SO2 Cl co - 2-Naphthyl
Morpholin SO2 Cl co NH 3,5-Cl-Ph
4-CI-Ph-CH2 S Cl co NH 3,5-F-Ph
4-Cl-Ph S Cl co - 2-Naphthyl
-(CH2I3CH3 S Cl co NH 3,5-Cl-Ph
-(CH2J3CH3 S Cl co NH 3,5-F-Ph
-(CH2I3CH3 S Cl co - 2-Naphthyl
-(CH2I3CH3 S Cl co - p-Biphenyl
-CH3 so Cl co - 2-Naphthyl
-CH3 so Cl co NH 3,5-Cl-Ph
-(CHj)3CH3 so Cl co - 2-Naphthyl
CMPD X'
A'
F. CC)
-(CH2I3CH3 -CH2CF3 -CH2OCH3 -CH2OCH3 -CH2CH=CH2 -CH2CsCF3 -CH2Ph -CH2Ph 2,4-CI-Ph-CH2-2,4-CI-Ph-CH2- 4-CF3-Ph CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
-CH2CH2CH2-CI -CH2CH2CH2-CI -(CH2J4CH3 -(CH2I4CH3 -(CH2I6CH3 -(CHj)5CH3 -(CH2I6CH3 -(CH2I6CH3 -(CH2I7CH3 -(CH2I7CH3 -(CH2I8CH3 -(CH2)8CH3 -(CH2I8CH3 -CH2CF3 -CH2CF3 -CH2CF3 -CH2CF3 -CH2CF3 -CH2Ph -CH2Ph -CH2Ph -CH2Ph -CH2Ph 4-CI-Ph-CH2-4-CI-Ph-CH2- 4-CI-Ph-CH2-4-CI-Ph-CH2- 4-CI-Ph-CH2-4-CF3-Ph-CH2- 4-CF3-Ph-CH2-4-CF3-Ph-CH2-
Zubereitung
Die erfindungsgemäßen Verbindungen werden im allgemeinen in einer Zubereitung mit einem flüssigen oder festen Streckmittel oder mit einem organischen Lösungsmittel verwendet. Zweckmäßige Zubereitungen der Verbindungen der Formel I können in üblicher Weise hergestellt werden. Zu ihnen gehören Stäubemittel, Granulate, Pellets, Lösungen, Emulsionen, Spritzpulver, emulgierbaie Konzentrate u.dgl. Viele derselben können direkt eingesetzt werden. Spritzfähige Zubereitungen können in geeigneten Medien gestreckt und in Spritzmengen von etwa einem bis zu einigen Hundert l/ha verwendet werden. Hochkonzentrierte Mittel werden vorwiegend als Zwischenprodukte für die weitere Zubereitung verwendet. Die Zubereitungen enthalten im allgemeinen einen Masseanteil an Wirkstoff(en) von 1 % bis 99% und mindestens einen der folgenden Bestandteile: a) etwa 0,1 % bis 35% oberflächenaktive^) Stoff(e) und b) etwa 5% bis 99% feste(s) oder flüssige(s) inerte(s) Streckmittel. Sie enthalten diese Bestandteile insbesondere in den folgenden annähernden Verhältnissen:
SO Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so . Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Ci CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
NH 3,5-F-Ph
NH 3,5-CI-Ph
- 3,5-OCH3-Ph
NHCH2 2-CI-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-F-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-CI-Ph
NH 2-Naphthyl
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-F-Ph
- 2-Naphthyl
- 4-CN-Ph
- p-Biphenyl
NH 3,5-CI-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-CI-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-CI-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-F-Ph
- 4-CN-Ph
NH 3,5-CI-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-F-Ph
NH 3,5-CI-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-F-Ph
- 2-Naphthyl
- 4-CN-Ph
- p-Biphenyl
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-F-Ph
_ 4-CN-Ph
- 2-Naphthyl
- p-Biphenyl
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-F-Ph
4-CI-Ph
4-CN-Ph
p-Biphenyl
NH 3,5-CI-Ph
2-Naphthyl
p-Biphenyl
Wirkstoff Masseanteil in % -35- 293 716
Streckmittel
oberflächenaktiver Stoff
Spritzpulver und 20-90
mit Wasser disper- 0-74
gierbareGranulate 1-10
Öl-Suspensionen,
Emulsionen, Lösungen 5-50
(incl.emulgierbare 10-50 40-95
• Konzentrate) 1-25 40-84 0-35
wäßrige Suspensionen 1-95 70-99 1-20
Stäubemittel 90-99 5-99 0-5
Granulate u. Pellets 0-10 0-15
hochkonzentrierte Mittel 0-2
Es können natürlich niedrigere oder höhere Wirkstoffanteile vorliegen, was vom vorgesehenen Verwendungszweck und von den physikalischen Eigenschaften der Verbindung abhängig ist. Mitunter sind höhere Verhältnisse zwischen oberflächenaktivem Stoff und Wirkstoff erwünscht; sie können durch Einmischen in die Zubereitung oder nach der Tankmischmethode erreicht werden.
Typische feste Streckmittel werden in Watkins et al., „Handbook of Insecticide Dust Diluents and Carriers", 2. Aufl., Dorland Books, Caldwell, New Jersey, beschrieben. Die absorptionsfähigeren Streckmittel werden für Spritzpulver und die dichteren für Stäubemittel bevorzugt. Typische flüssige Streckmittel und Lösungsmittel werden in Marsden, „Solvents Guide", 2. Aufl., Interscience, New York 1950, beschrieben. Eine Löslichkeit unter 0,1 % wird für Suspensionskonzentrate bevorzugt; Lösungskonzentrate sind vorzugsweise gegenüber Phasentrennung bei O0C stabil. „McCutcheon's Detergents and Emulsifiers Annual", MC Publishing Corp., Ridgewood, New Jersey, und Sisely und Wood, „Encyclopedia of Surface Active Agents", Chemical Publ. Co., Inc., New York 1964, enthalten Angaben über oberflächenaktive Stoffe und Verwendungsempfehlungen.
Alle Zubereitungen können geringere Mengen Zusatzstoffe enthalten, um Schaumbildung, Zusammenbacken, Korrosion, mikrobielles Wachstum usw. zu verringern. Die Bestandteile sollten vorzugsweise von der U. S. Environmental Protection Agency für den vorgesehenen Verwendungszweck anerkannt sein.
Die Verfahren zur Herstellung dieser Mittel sind bekannt. Lösungen werden durch einfaches Mischen der Bestandteile hergestellt. Feinpulverige feste Mittel werden durch Vermischen und - gewöhnlich - Mahlen, z. B. in einer Hammer- oder Strahlmühle, hergestellt. Mit Wasser dispergierbare Granulate können durch Granulieren eines feinpulverigen Mittels hergestellt werden (siehe z. B. B. Cross und H. Scher, „Pesticide Formulations", ACS Symposium Series 371, American Chemical Society, Washington, D.C., 1988, S.251-259).
Suspensionen werden durch Naßmahlen hergestellt (siehe z.B. Littler, US-PS 3060084). Granulate und Pellets können durch Aufsprühen des Wirkstoffs auf vorgeformte gekörnte Träger oder nach Agglomerationsverfahren hergestellt werden. Siehe J.E.Browning, „Agglomeration", Chemical Engineering v. 4.Dez. 1967, S. 147ff., und „Perry's Chemical Engineer's Handbook", 4.A«ifl„ McGraw-Hill, N.Y. 1963, S.8-59ff.
Weitere Informationen in bezug auf die Zubereitung enthalten beispielsweise
H. M.Loux, US-PS 3235361 (15.Februar 1966), Spalte 6, Zeile 16 bis Spalte 7, Zeile 19 und Beispiele 10 bis 41, R.W. Luckenbaugh, US-PS 3309192 (14.März 1967), Spalte 5, Zeile 43 bis Spalte 7, Zeile 62 und Beispiele 8,12,15,39,41,52,53, 58,132,138-140,162-164,166,167,169-182,
H.Gysin und E.Knusli, US-PS 2891855 (23. Juni 1959), Spalte 3, Zeile 66 bis Spalte 5, Zeile 17 und Beispiele 1-4, G.C.KIingman, „Weed Control as a Science", John Wiley and Sons, Inc., New York 1961, S.81-96, J.D.Fryer und S.A.Evans, „Weed Control Handbook", 5.Aufl„ Blackwell Scientific Publications, Oxford 1968, S.101 -103.
Es folgen Beispiele für zweckmäßige Zubereitungen der erfindungsgemäßen Verbindungen:
Beispiel 371 Spritzpulver
N-///3,5-(Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-
2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid 80%
Natrium-alkylnaphthalensulfonat 4%
Natrium-Iigninsulfonat 2%
Synthetische amorphe Kieselerde 1 %
Kaolinit 13% Die Bestandteile werden gemischt, in der Hammermühle gemahlen, erneut gemischt und verpackt.
Beispiel 372 Hochkonzentriertes Mittel
N-///-3,5-(Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid 98,5%
Silica-Aerogel 0,5%
Synthetische amorphe Kieselerde 1,0%
Die Bestandteile werden gemischt und in einer Hammermühle gemahlen, um ein hochkonzentriertes Mittel zu erzeugen, das im wesentlichen durch ein U. S. S. No. 50 Sieb (0,3mm Maschenweite) fällt. Dieses Material kann danach auf vielerlei Weise zubereitet werden.
Beispiel 373 Lösung
N-///3,5-(Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid 30%
N-Methyl-2-pyrrolidon 70%
Die Bestandteile werden zusammengegeben und gorührt, um eine Lösung herzustellen, die für Anwendungen mit geringsten Anwendungsmengen eingesetzt werden kann.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen lassen sich als Pflanzenschutzmittel verwenden. Sie ermöglichen die Bekämpfung von Krankheiten, die durch ein weites Spektrum von Erregern pilzlicher Pflanzenkrankheiten aus den Klassen Basidiomycetes, Ascomycetes und Oomycetes hervorgerufen werden. Sie sind wirksam bei der Bekämpfung zahlreicher Pflanzenkrankheiten, insbesondere von Erregern von Blattkrankheiten an Zierpflanzen, Gemüse-, Feld- und Getreidepflanzen sowie Obstgewächsen. Zu diesen Erregern gehören Plasmopora vitlcola, Phytophthora Infestans, Peronospora tabacina, Pseudoperonospora cubensis, Pythlum aphanidermatum, Alternaria brassicae, Septoria nodorum, Cercosporidium personatum, Cercospora arachidicola, Pseudocercosporella herpotrichoides, Cercospora hetlcola, Botrytis cinerea, Monilinia fructicola, Pyricularia oryzae, Podosphaera leucotricha, Venturia inaequalis, Pucclnia recondita, Pucclnia gramminis, Hemileia vastatrix, Puccinia strilformis, Puccinia arachldis und andere Arten, die diesen Erregern nahe verwandt sind.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können mit Fungiziden, Bakteriziden, Akariziden, Nematoziden, Insektiziden oder anderen biologisch wirksamen Verbindungen gemischt werden, um die gewünschten Ergebnisse mit minimalem Zeit-, Arbeitsund Materialaufwand zu erzielen. Geeignete Agenzien dieses Typs sind in Fachkreisen bekannt. Einige sind nachstehend aufgeführt.
Fungizide
Metnyl-2-benzimidazolcarbamat (Carbendazim)
Tetramethylthiuramdisulfid (Thiuram)
n-Dodecylguanidin-acetat (Dodine)
Mangan-ethylenbisdithiocarbamat (Maneb)
1,4-Dichlor-2,5-dimethoxybenzen (Chloroneb)
Methyl-i-lbutyloarbamoyD^-benzimidazolcarbamatfBenomyl)
2-Cyano-N-ethylcarbamoyl-2-methoxyiminoacetamid(Cymoxanil)
N-TrichlormethylthiotetrahydrophthalamidlCaptan)
N-Trichlormethylthiophthalimid(Folpet)
Dimethyl-4,4'-(o-phenylen)bis(3-thionllophanat)(Thiophanat-methyl)
2-(Thiazol-4-yl)benzimidazol (Thiabendazol)
Aluminium-tris(O-ethyl-phosphonat)(Phosethyl-Aluminium)
Tetrachlorisophthalsäuredinitril (Chlorothalonil)
2,6-Dichlor-4-nitroanilin(Dichloran)
N-(2,6-Dimethylphenyl)-N-(methoxyacetyl)alanin-methylester(Metalaxyl)
cis-N-/1,1,2,2-Tetrachlorethyl)thio/cyclohex-4-en-1,2-dicarbioximid(Captafol) 3-(3,5-Dichlorphenyl)-N-(1-methylethyl)-2,4-dioxo-1-imidazolidin-carboxamid (Iprodion) 3-(3,5-Dichlorphenyl)-4-ethenyl-5-methyl-2,4-oxazolidindion(Vinclozolin)
Kasugamycin
O-Ethyl-S,S-diphenylphosphorodithioat (Edifenphos)
4-(3-(4-(1,1-Dirnethyl-ethyl)phenyl)-2-methyl)propyl-2,6-dirnethylmorpholin (Fenpropimorph) 4-(3-(4-(1,1 -Dimethyl-ethyl)phenyl)-2-methyl)propyl-piperidin (Fenpropidin)
Bayleton" 1 -(4-Chlorphenoxy)-3,3-dimethyl-1-1 H-1,2,4-triazol-1-yl)butanon Systhane" 2-(4-Chlorphenyl)-2-(1H-1,2,4-triazol-1-ylmethyl)-hexannitril
Folicur" (Tebuconazol)
Score" 3-Chlor-4-/4-methyl-2-(1 H-1,2,4-triazol-1 -ylmethyl)-1 ,S-dioxolan^-yl/phenyl^-chlor-phenylether
Topaz" 1 -/2-(2,4-Dichlorphenyl)pentyl/1 H-1,2,4-triazol
Impact' (±a-(2-Fluorphenyl-a-(4-fluorphenyl)-1H-1,2,4-triazol-1-ethano
Nustar" 1-//Bis(4-fluorphenyl)methylsilyl)methyl/-1 H-I12,4-triazol
Sportak" 1-N-Propyl-N-/2(2,4,6-trichlorphenoxy)ethyl/-carbamoylimidazol
Tilt" 1 -//2-(2,4-Dichlorphenyl)-4-propyl-1,3-dioxolan-2-yl/methyl/-1 H-1,2,4-triazol
Rubigan" a-(2-Chlorphenyl)-a-(4-chlorphenyl)-5-pyridin-methanol
Kupferoxidchlorid
Furalaxyl Methyl-N-(2,6-dimethylphenyl)-N-(2-furanylcarbonyl)-DL-alaninat
Bakterizide
Kupfersulfat, dreibasisch Streptomycin-sulfat Oxytetracyclin
Akarizide
Seneciosäure, Ester mit 2-sek.-Butyl-4,6-dinitrophenol (Binapacryl)
6-Methyl-1,3-dithiol/2,3-B/chinolin-2-on (Oxythioquinox)
2,2,2-Trichlor-1,1-bis(4-chlorphenyl)ethanol(Dicofol)
Bis(pentachlor-2,4-cyclopentadien-1-yl)(Dienochlor)
Tricyclohexyltin-hydroxidfCyhexatin)
Hexakis(2-methyl-2-phenylpropyl)distannoxan (Fenbutin oxid)
Nematozide
2-/Diethoxyphosphinylimino/-1,3-diethietan(Fosthietan)
S-Methyl-i-tdimethylcarbamoyD-N-lmethylcarbamoyloxyl-thioformimidat (Oxamyl) S-Methyl-i-carbamoyl-N-fmethylcarbamoyloxylthioformimidat N-Isopropylphosphoramidsäure, O-Ethyl-O'-/4-(methylthio)-m-toly1/diester (Fenamiphos)
Insektizide
3-Hydroxy-N-methylcrotonamid (dimethylphosphat) ester Monocrotophos)
Methylcarbamidsäure, Ester mit 2,3-Dihydro-2,2-dimothyl-7-benzofuranol (Carbofuran) 0-/2,4,5-Trichlor-a-(chlormethyl)b6nzyl/phosphorsäure,0',0'-Dimethylester(Tetrachlorvinphos) 2-Mercaptobernsteinsäure, Diethylester, S-Ester mit Thionophosphorsäure, Dimethylester (Malathion) O,O-Dimethyl-O-p-nitrophenylthiophosphat(Methylparathion)
Mfithylcarbamidsäure, Ester mit a-Naphthol (Carbaryl)
Methyl-N-Z/fmethylaminolcarbonyl/oxy/ethanimidothioaUMethomyl)
N'-(4-Chlor-o-tolyl)-N,N-dimethylformamidin(Chlordimeform)
O,O-DiethylO-(2-isopropyl-4-methyl-6-pyrimidyl)-phosphorothioat (Diazinon) Octachlorcamphen (Toxaphen)
O-Ethyl O-p-nitrophenyl plienylphosphonothioat (EPN)
Cyano(3-phenoxyphenyl)-methyl 4-chlor-a-(1 -methyl-ethyl)benzenacetat (fenvalerat) (3-Phenoxyphenyl)methyl(+)-cis,trans-3-(2,2-dichlor-ethenyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat(Permethrin) Dimethyl-N,N'-/thiobis(N-methylimmo)carbonyloxy//-bis/ethanimidoCoioat/(Thiodicarb) Phosphorthiolthionsäure,
0-ethyl-0-/4-(methylthio)phenyl/-s-n-propylester(Sulprofos)
a-Cyano-3-phenoxybenzyl-3-(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethylcyclopropan-carboxylat (Cypermethrin) CyanoO-phenoxyphenyllmethyl^-tdifluormethoxyl-a-lmethylethyllbenzenacetat (Flucythrinat) O.O-Diethyl-O-O.B.e-trichlor^-pyridyDphosphorothioatfChlorpyrifos)
0,0-Dimethyl-S-/(4-oxo-1,2,3-benzotriazin-3-(4H)-yl)-methyl/phosphorodithioat(Azinphos-methyl) B^-Dimethyl^-dimethylamino^-pyrimidinyi-dimethyl-carbamatfPirimicarb) S-fN-Formyl-N-methylcarbamoylmethyll-O.O-dimethyl-phosphorodithioat (Formothion) S-2-(Ethylthioethyl)-0,0-dimethyl-phosphorothioat (Demeton-S-methyl)
a-Cyano-3-phenoxybenzyl-cis-3-(2,2-dibromvinyl)-2,2-dimethylcyclopropan-carboxylat(D6ltamethrin) Cyano(3-phenoxyphenyl)methylester des N-(2-Chlor-4-trifluor-methylphenyl)alanins (Fluvalinate)
Anwendung
Die Bekämpfung der Krankheiten wird gewöhnlich dadurch erreicht, daß eine wirksame Menge der Verbindung vor der Infektion in bezug auf den zu schützenden Teil der Pflanze, z. B. Wurzeln, Stiele, Laubwerk, Früchte, Samen, Knollen oder Zwiebeln, angewendet wird. Die Verbindung kann auch in bezug auf Saatgut verwendet werden, um Samen und Sämling zu schützen. Die Anwendungsmengen dieser Verbindungen können durch viele Umwelteinflüsse beeinflußt und müssen unter den tatsächlichen Anwendungsbedingungen bestimmt werden. Das Laubwerk kann normalerweise geschützt werden, wenn es mit einer Menge von weniger als 10g/ha bis 10000g/ha Wirkstoff behandelt wird. Saatgut und Sämlinge können normalerweise geschützt werden, wenn das Saatgut mit einer Menge von 1 bis 10g/kg Saatgut behandelt wird.
Beispiel A
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200 ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Apfelsämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Venturis inaequalls (kausales Agens des Apfelschorfs) beimpft und 24h bei 2O0C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert; danach wurden sie 11 Tage bei 220C in einer Anzuchtkammer gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel B
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200 ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Erdnußsämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Cerosporldium personatum (kausales Agens der Blattfleckenkrankheit der Erdnuß) beimpft und 24h bei 20°C in einer gesättigten Atmosphäre und 5 Tage bei 22 bis 30°C in einer Atmosphäre mit hohem Feuchtigkeitsgehalt inkubiert; danach wurden sie 6 Tage bei 29°C in einer Anzuchtkammer gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel C
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, ~ daß die Konzentration 200 ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Weizensämlingen versprüht. Α·~ folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Puccinla recondite (kausales Agens des Blsttrosts von Weizen) beimpft und 24 h bei 2O0C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert; danach wurden sie 6 Tage bei 20°C in einer Anzuchtkammer gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel D
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Reissämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Pyricularia oryzae (kausales Agens des Reisbrands) beimpft und 24h bei 270C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert; danach wurden sie 5 Tage bei 3O0C in einer Anzuchtkammer gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel E
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250 ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Tomatensämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Phytophthora infestans (kausales Agens der Kartoffel- und Tomatenkrautfäule) beimpft und 24h bei 200C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert; danach wurden sie 5 Tage bei 2O0C in einer Anzuchtkammer gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel F
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200 ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Rebensämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Plasmopara viticola (kausales Agens des Falschen Rebenmehltaus) beimpft und 24h bei 200C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert, 6 Tage bei 2O0C in einer Anzuchtkammer gehalten und danach 24 h bei 20°C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel G
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Gurkensämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Botrytls clnerea (kausales Agens der Graufäule an vielen Pflanzen) beimpft und 48 h bei 20°C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert; danach wurden sie 5 Tage bei 20°C in einer Anzuchtkammer gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel H
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200 ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Zuckerrübensämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Cercospora beticola (kausales Agens der Blattfleckenkrankheit der Zuckerrübe) beimpft und 3 Tage bei 22 bis 3O0C in einer Atmosphäre mit hohem Feuchtigkeitsgehalt inkubiert; danach wurden sie 7 Tage bei 20 bis 250C in einem Treibhaus gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel I
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 10Oppm betrugt. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Tabaksämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Peronospora tabacina (kausales Agens der Tabakblaufäule) beimpft und 24 h bei 20°C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert, 6 Tage bei 22°C in einer Anzuchtkammer gehalten und danach 24 h bei 200C in einer gesättigten Atmosphäre i lkubiert, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel J
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250 ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200 ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Gurkensämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Pseudoperonospora cubensls (kausales Agens des Falschen Gurkenmehltaus) beimpft und 24 h bei 2O0C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert, 6 Tage bei 20°C in einer Anzuchtkammer gehalten und danach 24 h bei 200C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert, worauf die Krankheit beurteilt wurde. Die Tabellen A, B und/oder C enthalten die Ergebnisse für die Beispiele A bis J. Die Angaben in Tabelle A und C stellen den Durchschnitt von drei Wiederholungen dar. Die Angaben in Tabelle B sind nicht gemittelte Einzelergebnisse wiederholter Versuche. In den Tabellen bedeutet der Wert 100 eine 100%ige Bekämpfung der Krankheit und der Wert 0, daß die Krankheit im Vergleich zu mit Trägersubstanz besprühten Vergleichspflanzen nicht bekämpft wurde. „NT" bedeutet, daß keine Prüfung . durchgeführt wurde.
Tabelle A A B C Beispiel E F G
Verbindung 100 88 97 D 100 100 99
NO. 100 NT 97 93 100 100 NT
1 100 88 90 NT 100 100 99
2 100 92 96 93 100 100 99
3 100 49 50 94 100 100 NT
4 100 95 97 80 100 100 NT
CJl 100 100 82 97 100 100 99
6 100 100 100 85 100 100 93
7 100 75 85 95 100 100 14
8 100 98 97 93 100 100 93
9 100 100 97 91 100 100 99
10 100 98 97 97 100 100 90
11 100 90 99 89 100 100 99
12 100 82 27 73 100 91 CJl
13 100 98 97 26 100 100 97
14 100 95 99 94 100 100 67
15 100 40 84 95 73 100 3
16 100 98 97 0 100 100 99
17 100 92 96 79 100 100 66
18 100 97 100 40 100 100 99
19 95 96 100 93 100 100 99
20 95 NT 8 97 NT 100 NT
21 29 NT 0 NT NT 55 NT
22 100 99 84 NT 100 100 99
26 0 NT NT 92 NT NT NT
27 96 NT 26 NT 81 100 NT
28 100 NT NT NT NT NT NT
30 100 100 97 NT 100 100 99
31 100 89 100 94 100 100 99
32 100 62 37 94 99 100 94
33 34 36 96 0 91 99 0
34 100 69 91 0 100 100 99
35 100 75 90 71 100 100 99
36 100 14 69 27 96 100 3
37 100 97 99 21 99 100 0
38 96 29 43 84 95 99 0
39 99 14 0 21 9 100 2
40 100 99 94 14 100 100 99
41 100 NT 0 93 84 100 NT
42 99 10 43 NT 0 86 34
43 99 0 0 0 43 96 1
44 100 91 86 13 100 100 90
45 100 21 56 91 92 100 3
46 100 69 77 71 100 100 1
47 99 58 52 96 · 97 98 0
48 100 89 91 34 99 100 3
49 100 96 43 74 100 100 4
50 100 94 100 41 100 100 NT
51 100 NT 26 60 NT 100 NT
52 100 NT 95 NT 100 100 NT
53 100 77 99 77 100 100 94
54 100 96 47 89 100 100 NT
55 100 96 69 84 100 100 NT
56 6 NT NT 67 7 39 NT
57 100 NT 87 10 99 98 99
58 99 NT 88 38 96 100 94
59 100 91 88 41 98 100 0
60 100 87 88 97 91 100 29
61 100 79 17 97 98 100 15
62 100 26 17 76 85 74 15
63 100 9 0 13 0 2 0
64 100 13 0 13 84 65 1
65 100 99 85 28 100 100 59
66 100 98 25 NT 95 100 1
67 100 96 94 60 52 100 0
68 100 NT 80 52 99 100 4
69 60
70
1. Verfahren zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten, insbesondere von pilzlichen Pflanzenkrankheiten, dadurch gekennzeichnet, daß es in der Anwendung einer wirksamen Menge einer Verbindung der Formel I
^C=N-O-A (D
an der zu schützenden Stelle besteht, wobei
A C(=O)R, CI=O)OR1, CI=O)SR1, PI=O)QR2Q1R3, CI=O)NHR, SO2R5, SO2NR6R7 bedeutet; Q und Q1 unabhängig voneinander Sauerstoff, NR8 oder eine direkte Bindung sind; X Cl oder Br bedeutet, unter der Bedingung, daß A CI=O)R ist, wenn X Br ist; G CI=L)R9, CI=L)NR10R11, CI=O)OR12, CN, SO2NR10R11 oder SOmR13 bedeutet; L O oder S bedeutet;
mO,1 oder 2 ist;
R C1-C20-AIkYl, C2-C20-Alkenyl, C2-C20-AIkInYl; C1-C8-AIkYl, C2-C8-AlkenyI, C2-C8-AIkInYl oder C3-C7-Cycloalkyl bedeutet, wobei jeder Rest wahlfrei durch Halogen, C1-C6-AIkOXy, C2-C6-Alkoxyalkyl, C1-C6-AIkYUhIO, Qr-Ce-Cycloalkyl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß R nicht C2-Alkenyl oder C2-Alkinyl ist, wenn A CI=O)NHR ist; R ein Phenylring oder ein kondensiertes carbocyclisches aromatisches C10-C14-Ringsystem ist, wobei diu Ringe durch 0-4 Halogenatome, 0-1 Rest, der aus den Resten -CH2(CH2)PCH2-,
-O(CH2)pCH2-, -S(CH2)PCH2-, -0(CH2)p0, -O(CH2)PS-, -R4N(CH2)PCH2-, -O(CH2)PNR4- gewählt ist,
und 0-2 Reste, die aus den Resten NH(C=O)OR16, SCN, C1-C4-AIkYl, C^d-Halogenalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl, C^Cj-Alkenyl, C2-C4-Halogenalkenyl, C2-C4-Alkinyl, C3-C6-CyClOaIkOXy, C3-C6-Cycloalkyl, NO2, CI=O)R14, CN, OR14, C(=O)OR14, C(=O)NR14R15, NR14R15, SR14, SOR14, c O2F, SO2CI oder SO2NR14R15 gewählt sind, 2-, 3- oder 4-Pyridyl oder Phenyl substituiert sind, das durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino oder Amino gewählt sind; R außerdem ein heteroeyclisches Ringsystem mit 3-8 Atomen sein kann, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carbonylgruppe gebunden ist, wenn A C(=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A C(=O)NHR ist, das 1 oder 2 Stickstoffatome oder 1 Stickstoffatom und 1 Sauerstoffatom oder 1 Stickstoffatom und 1 Schwefelatom oderein oder-wenn der Ring größerals dreigliedrig ist -zwei Sauerstoffatome, vorausgesetzt, daß die Sauerstoffatome nicht aneinander gebunden sind, oder 1 oder 2 Schwefelatome enthält;
R außerdem ein heteroaromatisches oder kondensiertes heteroaromatisches Ringpystem sein kann, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carbonylgruppe gebunden ist, wenn A C(=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn AC(=0)NHR ist, das 5-10 Atome enthält, von denen die Heteroatome durch 1-3 Stickstoffatome oder 1-2 Stickstoffatome und ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder 1-2 Sauerstoff- oder Schwefelatome vertreten sind, wobei diese Ringe durch 0-1 (-CH2(CH2)PCH2-) oder durch 0-2 Reste substituiert sind, die aus den Resten CH3, OCH3. OCF3, OCH2CF3, F, Cl, Br, OCH2CH3, NO2, CI=O)CH3, N(CH3)2, CO2CH3, CON(CH3)2, SO2N(CH3)2, SCH3, CN oder CF3 gewählt
R1 C1-C20-AIkYl, C3-C20-Alkenyl, C3-C20-AIkJnYl oder C1-C8-AIkYl, C3-C8-Alkenyl oder C3-C8-AIkInYl ist, wobei jeder Rest wahlfrei durch Halogen, C1-C6-AIkOXy, C2-C6-AIkOXYaIkYl, C1-C6-AIkYUhIO, C3-C6-CyClOaIkYl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß die ungesättigten Kohlenstoffatome nicht direkt an das Sauerstoffatom von G-O gebunden
sind, Q
wenn R1 Alkenyl oder Alkinyl ist;
X Cl ist.
11. Verbindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß AC(=O)Rist;
GC(=O)NR10R11ist;
R C1-C2-AIkYl ist, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder R ein substituierter Phenyl- oder Naphthylring ist, wobei der Substituent aus 0-3 Halogenatomen und 0-2 Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylümino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt ist; und
X Cl ist.
12. Verbindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ACf=O)NHR ist; GC(=O)NR10R11ist;
R Ci-C2-AIkYi ist, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder R ein substituierter Phenyl- oder Naphthylring ist, wobei der Substituent aus 0-3 Halogenatomen und 0-2 Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt ist; und
X Cl ist.
13. Verbindung aus derfolgenden Gruppe:
N-//2-Naphthylcarbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanirnidoyl-chlorid, N-///(3,5-Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxcethanimidoyl-chlorid, N-///(2,6-Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-////3,5-Bis(trifluormethyl)phenyl/amino/-carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chloiid,
N-Z/ZS^-IDichlorphenyDamino/carbonyl/oxy/^-ldimethylaminoJ^-oxoethanimidoyl-chlorid, N-Z/ZS^-IDichlorphenyOamino/carbonyl/oxy/^-oxo^-piperidinethanimidoyl-chlorid, N-///(3,5-Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-a-oxo-1-piperidinethanimidoyl-chlorid, N-//Bis(2/2,2-trichlorethoxy)phosphinyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-///(2-Chlorphenyl)methyl/amino/carbonyl/oxy/-2-(diethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-//(/1,1-Biphenyl/-4-yl)carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-///(3,5-Difluorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-a-oxo-1-piperidinethanimidoyl-chlorid, N-//(2-Naphthalenyl)carbonyl/oxy/-a-oxo-1-piperidinethanimidoyl-chlorid, 2-(Dimethylamino)-2-oxo-N-///(2,4,5-trichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/ethanimidoyl-chlorid, 2-(Dimethylamino)-2-oxo-N-/(1-oxooctadecyl)oxy/ethanimidoyl-chlorid und 2-(Dimethylamino)-2-oxo-N-//(phenylmethoxy)carbonyl/oxy/ethanimidoyl-chlorid.
14. Aus nachstehenden gewählte, zur Herstellung der Fungizide nach Anspruch 7-13 verwendbare Verbindung:
N-/(Chlorcarbonyl)oxy/-2-dimethylamino-2-oxoethanimidoyl-chlorid und N-/(Chlorcarbonyl)oxy/-a-oxo-1-piperidinethanimidoyl-chlorid.
15. Für landwirtschaftliche Zwecke geeignetes Mittel aus einer Verbindung nach Anspruch 7-13, das eine fungizid wirksame Menge der Verbindung und mindestens einen der folgenden Bestandteile enthält: oberflächenaktiver Stoff, festes Streckmittel oder flüssiges Streckmittel.
Anwendungsgebiet dor Erfindung
Die Erfindung betrifft fungizide Oxim-carbamate und deren Verwendung als Wirkstoff in Verfahren zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik Die US-PS 3819700 beansprucht Verbindungen der Formel I als Fungizide für den Pflanzenschutz.
0
Jl
GH3(0)nS/
Die CH-PS 66-16259 beansprucht Verbindungen der Formel Il als Fungizide für den Pflanzenschutz.
MO11-- -ro ff tf^l
NC H
Verbindungen der Formel III werden in der Patentliteratur- in den US-PS 4416686,4426221,4453969,4453974 und 4475945-als Gegengifte für Herbizide beschrieben.
Me0N S - =<N0~ χ/
X = Halogen Verbindungen der Formel IV werden in der EP 293667A als Fungizide für den Pflanzenschutz beschrieben.
/' X
Verbindungen der Formel V werden in der US-PS 3954992 als Fungizide für den Pflanzenschutz beschrieben.
MeM- \ (v)
/ =N0R NC
Darlegung des Wesens der Erfindung
Verfahren zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten, insbesondere von Pilzkrankheiten, bestehend in der Anwendung einer wirksamen Menge einer Verbindung der Formel I
^C=N-O-A (D
an der zu schützenden Stelle, wobei in Formel I A CI=O)R, CI=O)OR', CI=O)SR1, PI=O)QR2Q1R3, CI=O)NHR, SO2R6, SO2NR6R7 bedeutet; Q und Q' sind unabhängig voneinander Sauerstoff, NR8 oder eine direkte Bindung; X bedeutet Cl oder Br, unter der Bedingung, daß A CI=O)R ist, wenn X Br ist;
G bedeutet C(=L)R9, Cf=L)NR10R", CI=O)OR12, CN, SO2NR10R" oder SOmR13; L bedeutet O oder S; m ist 0,1 oer 2,
R bedeutet d-C^-Alkyl, C^C^-Alkenyl, C^-C20-Alkinyl; C1-CvAIkVl, C2-C8-Alkenyl, Cr-C8-Alkinyl oder Cr^-Cycloalkyl, wobei jeder Rest wahlfrei durch Halogen, C1-C6-AIkOXy Cj-Ce-Alkoxyalkyl, C^Ce-Alkylthio, C3-C6-CyClOaIkYl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogonatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß R nicht C2-Alkenyl oder C2-Alkinyl ist, wenn A Cf=O)NHR ist;
R ist ein Phenylring oder ein kondensiertes carbocyclisches aromatisches C10-C,4-Ringsystem, wobei die Ringe durch 0-4 Halogenatome, 0-1 Rest, der aus den Resten -CH2(CH2)pCHr-, -O(CH2)PCH2-, -S(CH2IpCH2-, -O(CH2)pO, -O(CH2)pS-, -R4N(CH2)PCH2-,-O(CH2)PNR4-gewählt ist, und 0-2 Reste, die aus den Resten NH(C=O)OR16, SCN, C,-C4-Alkyl, C1-C4-Halogenalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl, C2-C4-Alkenyl, C2-C4-Halogenalkenyl, C2-C4-AIWnYl, Cj-Ce-Cycloalkoxy, C3-C6-Cycloalkyl, NO2, C(=O)R14, CN, OR14, Cf=O)OR14, CI=O)NR14R16, NR14R16, SR14, SOR14, SO2F, SO2CI oder SO2NR14R15 gewählt sind, 2-, 3- oder 4-Pyridyl oder Phenyl substituiert sind, das durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino oder Amino gewählt sind;
R kann außerdem ein heterocyclisches Ringsystem mit 3-8 Atomen sein, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carbonylgruppe gebunden ist, wenn A Cf=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A Cf=O)NHR ist, das 1 oder 2 Stickstoffatome oder 1 Stickstoffatom und 1 Sauerstoffatom oder 1 Stickstoffatom und 1 Schwefelatom oder ein oder - wer η der Ring größer als dreigliedrig ist-zwei Sauerstoffatome, vorausgesetzt, daß die Sauerstoffatome nicht aneinander gebunden sind, oder 1 oder 2 Schwefelatome enthält;
R kann außerdem ein heteroaromatisches oder kondensiertes heteroaromatisches Ringsystem sein, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carbonylgruppe gebunden ist, wenn A C(=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A Cf=O)NHR ist, das 5-10 Atome enthält, von denen die Heteroatome durch 1-3 Stickstoffatome oder 1-2 Stickstoffatome und ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder 1-2 Sauerstoff- oder Schwefelatome vertreten sind, wobei diese Ringe durch 0-1 (-CH2(CH2)PCH2-) oder durch 0-2 Reste substituiert sind, die aus den Resten CH3, OCH3, OCF3, OCH2CF3, F, Cl, Br, OCH2CH3, NO3, Cf=O)CH3, N(CH3J2, CO2CH3, CON(CH3)2, SO2N(CH3I2, SCIi3, CN oder CF3 gewählt sind;
R1 ist C,-C20-Alkyl, C3-C2O-Alkenyl, C3-C20-Alkinyl oder C,-C8-Alkyl, C3-C8-Alkenyl oder Qj-Ce-Alkinyl, wobei jeder Rest wahlfrei durch Halogen, C1-C6-AIkOXy, C2-C6-Alkoxyalkyl, C(-C6-Alkylthio, Cs-Ce-Cycloalkyl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß die ungesättigten Kohlenstoffatome nicht direkt an das Sauerstoffatom von G-O gebunden sind,
fl
wenn R1 Alkenyl oder Alkinyl ist;
R2 und R3 sind unabhängig voneinander aus den Resten C)-C4-Alkyl, Ct-C^Halogenalkyl, Benzyl oder Phenyl gewählt; R4 ist H oder C,-C4-Alkyl;
R5 ist C1-C4-AIkYl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 ist ein Phenylrest, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Nitro, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind;
R6 ist H, C|-C4-Alkyl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 ist ein Phenylrest, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind;
R7 ist H oder C1-C4-AIkVl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 und R7 können mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Piperidin, Pyrrolidin oder Morpholin zusammentreten, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist; R8istHoderC,-C4-Alkyl;
R9 ist C1-C8-AIkYl, substituiert durch 0-3 Halogenatome, oder R9 ist Phenyl, substituiert durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN;
R10 und R11 sind unabhängig voneinander H, C1-C4-AIkYl, C1-C4-HaIOgBnBIkYl, C2-C4-Alkoxyalkyl oder Benzyl oder Phenyl, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind; oder R10 und R" können mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Azetidin, Piperidin, Homopippiridin, Pyrrolidin oder Morpholin zusammentreten, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist;
R12 ist C1-C12-AIkYl oder Halogenalkyl odor Benzyl, substituiert durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN; R13 ist C1-C4-AIkYl, Halogenalkyl oder C2-C4-Alkoxyalkyl, C3-C4-Alkenyl, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl oder Benzyl oder Phenyl, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind; R14 ist H, C,-C4-Alkyl, C,-C4-Halogenalkyl oder C2-C4-Alkoxyalkyl; C3-C4-Alkenyl, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl; oder Benzyl oder Phenyl, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O, CH3S oder CN substituiert
R15istHoderC,-C4-Alkyl;
R16 ist C1-C8-AIkYl, C3-C4-Alkenyl oder Benzyl, das durch 0-2 Halogenatome, Methyl, Trifluonnethyl, Nitro oder Methoxy substituiert ist; und
ρ ist 1 oder 2.
Ebenfalls in Frage kommen Verbindungen der Formel I
>C=N-0-A
A Cf=O)R, Cf=O)OR1, Cf=O)SR1, PI=O)QR2Q1R3, Cf=O)NHR, SO2R5, SO2NR6R7 bedeutet; Q und Q1 sind unabhängig voneinander Sauerstoff, NR8 oder eine direkte Bindung;
X bedeutet Cl oder Br, unter der Bedingung, daß A ^f=O)R ist, wenn X Br ist; G bedeutet Cf=L)R9, CI=L)NR10R", Cf=O)OR12, CN, SO2NR10R" oder SO01R13; L bedeutet O oder S;
mist 0,1 oder 2;
R bedeutet C,-C20-Alkyl, C2-C20-AIkOn^ , C2-C2O-Alkinyl; C|-Ce-Alkyl, C^-Ca-Alkenyl, Cz-Ce-Alkinyl oder Qj-^-Cycloalkyl, wobei jeder Rest wahlfrei durch Halogen, C,-C6-Alkoxy, C^Ce-Alkoxyalkyl, C1-C6-AIkYUhIo, Cs-Ce-Cycloalkyl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 R?ste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß R nicht C2-Alkenyl oder C2-Alkinyl ist, wenn Λ Cf=O)NHR ist;
R ist ein Phenylring oder ein kondensiertes carbocyclisches aromatisches CiO-CM-Ringsystem, wobei die Ringe durch 0-4 Halogenatome und 0-1 Rest, der aus den Resten -CH2(CHj)PCH2-, -0(CH2)PCH2-, -S(CH2)PCH2-, -0(CH2)p0, -0(CH2IpS-, R4N(CH2)pCHr-, -O(CH2)PNR4- gewählt ist, und 0-2 Reste, die aus den Resten NH(C=O)OR16, SCN. C,-C4-Alkyl, C1-C4-Halogenalkyl, C2-C4-AIkOXYaIkYl, C2-C4-AIkOnYl, C2-C4-Halogenalkenyl, C2-C4Alkinyl, C3-C6-CyClOaIkOXy, Cr-C6-Cycloalkyl, NO2, Cf=O)R14, CN, OR14, Cf=O)OR14, Cf=O)NR14R16, NR14R16, SR14, SOR14, SO2F, SO2CI oder SO2NR14R16 gewählt sind, 2-, 3- oder 4-Pyridyl oder Phenyl substituiert sind, das durch 0-3 Halogenatome und O-2-Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Meihylsulfonyl, Dimethylamino oder Amino gewählt sind;
R kann außerdem ein hoterocyclisches Ringsystem mit 3-8 Atomen sein, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carbonylgruppe gebunden ist, wenn A CI=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A Cf=O)NHR ist, das 1 oder 2 Stickstoffatome oder 1 Stickstoffatom und 1 Sauerstoffatom oder 1 Stickstoffatom und 1 Schwefelatom oder ein oder - wenn der Ring größer als dreigliedrig ist- zwei Sauerstoffatome, vorausgesetzt, daß die Sauerstoffatome nicht aneinander gebunden sind, oder 1 oder 2 Schwefelatome enthält;
R kann außerdem ein heteroaromatisches oder kondensiertes heteroaromatisches Ringsystem sein, das mit dem Ringkohlenstoff an die Oarbonylgruppe gebunden ist, wenn A Cf=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A Cf=O)NHR ist, das 5-10 Atome enthält, von denen die Heteroatome durch 1-3 Stickstoffatome oder 1-2 Stickstoffatome und ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder 1-2 Sauerstoff- oder Schwefelatome vertreten sind, wobei diese Ringe durch 0-1 (-CH2(CH2)PCH2-) oder durch 0-2 Reste substituiert sind, die aus den Resten CH3, OCH3, OCF3, OCH2CF3, F, Cl, Br, OCH2CH3, NO2, Cf=O)CH3, N(CH3J2, CO2CH3, CON(CH3I2, SO2N(CH3I2, SCH3, CN oder CF3 gewählt sind;
R1 ist Ci-C20-Alkyl, C3-C20-Alkenyl, Cr-C20-Alkinyl oder C,-C8-Alkyl, Cj-Ce-Alkenyl oder CHVAIkinyl, wobei jader Rest wahlfrei durch Halogen, C1-C6-AIkOXy, C^Ce-Alkoxyalkyl, Cr-Ce-Alkylthio, Qj-Ce-Cycloalkyl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß die ungesättigten Kohlenstoffatome nicht direkt an das Sauerstoffatom von G-O gebunden sind,
Ϊ1
wenn R1 Alkenyl oder Alkinyl ist;
R2 und R3 sind unabhängig voneinander aus den Resten C,-C4-Alkyl, C)-C4-Halogenalkyl, Benzyl oder Phenyl gewählt; R4istHoderC,-C4-Alkyl;
Rc ist Ct-C4-Alkyl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 ist ein Phenylrest, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Nitro, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind;
R6 ist H, C)-C4-Alkyl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder Re ist ein Phenylrest, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind;
R7 ist H oder C1-C4-AIkYl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 und R7 können mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Piperidin, Pyrrolidin oder Morpholin zusammentreten, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist; Ft8istHoderC,-C4-Alkyl;
R9 ist C,-C8-Alkyl, substituiert durch 0-3 Halogenatome, oder R9 ist Phenyl, substituiert durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN;
R10 und R11 sind unabhängig voneinander H, C|-C4-Alkyl, C,-C4-Halogenalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl oder Benzyl oder Phenyl, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind; oder R10 und P.11 können mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Azetidin, Piperidin, Homopippiridin, Pyrrolidin oder Morpholin zusammentreten, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist;
R12 ist C1-C12-AIkVl oder Halogenalkyl oder Benzyl, substituiert durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN; R13 ist Ct-C4-Alkyl, Halogenalkyl oder C2-C4-Alkoxyalkyl, C3-C4-Alkeny!, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl oder Benzyl oder Phenyl, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind; R14 ist H, C1-C4-AIkYl, C^C^Halogenalkyl oder C2-C4-AlkoxyaIkyl; C3-C4-Alkenyl, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl; oder Benzyl oder Phenyl, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O, CH3S oder CN substituiert
R15 ist H oder C,-C4-Alkyl;
R16 ist Ct-Ce-Alkyl, C3-C4-Alkenyl oder Benzyl, das durch 0-2 Halogenatome, Methyl, Trifluormethyl, Nitro oder Methoxy substituiert ist; und
ρ ist 1 oder 2;
vorausgesetzt, daß
1. G nicht CI = L)NR10R11 oder C(=O)OR12 ist, wenn A Cf-O)SR1 oder Cf=O)OR1 ist, und
2. R nicht unsubstituiertes Phenyl oder C1-C3-AIkYl ist, wenn A Cf=O)NHR und G CI=L)NR10R" oder Cf=O)OR12 ist.
1. Bevorzugt wegen der einfachen Synthese und/oder der fungiziden Wirksamkeit sind Verbindungen der Formel I, in der A Cf=O)R, Cf=OOR1, Cf=O)NHR oder Pf=O)QR2Q1R3 und G CI=O)NR10R" oder Cf=O)OR12 bedeutet.
2. Bevorzugter wegen der einfachen Synthese und/oder der fungiziden Wirksamkeit sind Verbindungen der Formel I, in der A Cf=O)R oder CI=O)NHR,
G CI=O)NR10R" oderC(=O)OR12 und A Cl bedeutet.
3. Noch bevorzugter wegen der einfachen Syv./iese und/oder der fungiziden Wirksamkeit sind Verbindungen der Formel I, in der
A CI=O)R oder CI=O)NHR und
G CI=O)NR10R" oder CI=O)OR'2
bedeutet;
R ist C1-C2-AIkVl, das durch einen Phenylrest substituiert ist, woboi der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Resto substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder
R ist ein Phenyl- oder Naphthylring, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Mothylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; R10 und R" sind uanbhängig voneinander H, C|-C«-Alkyl, Halogenalkyl oder Benzyl, substituiert durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN; oder R10 und R" können mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Piperidin, Pyrrolidin oder Morpholin zusammentreten, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist; und X ist Cl.
4. Besonders bevorzugt wegen der einfachen Synthese und/oder der fungiziden Wirksamkeit sind von den nach 3. bevorzugten Verbindungen diejenigen,
bei denen
A CI=O)R und
GC(=O)NR'°R"ist;
R ist C,-C2-Alkyl, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder
R ist ein substituierter Phenyl- oder Naphthylring, wobei der Substituent aus 0-3 Halogenatomen und 0-2 Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt ist; und X ist Cl.
Ebenfalls besonders bevorzugt wegen der einfachen Synthese und/oder der fungiziden Wirksamkeit sind von den nach 3.
bevorzugten Verbindungen diejenigen,
bei denen
A CI=O)NHR und
GC(=O)NR10R"ist;
R ist C,-C2-Alkyl, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Kaste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder
R ist ein substituierter Phenyl- oder Naphthylring, wobei der Substituent aus 0-3 Halogenatomen und 0-2 Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, N'ethylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt ist; und X ist Cl.
Speziell bevorzugte Verbindungen sind die folgenden:
N7/2-Naphthylcarbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-///(3,5-Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N7//(2,6-Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylarnino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-Z/Z/S^-Bisltrifluormethyllphenyl/aminoAcarbonyl/oxy/^-ldimethylaminol^-oxoethanimidoyl-chlorid, N-///3,4-(Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl·chlorid, N-///3,4-(DichlorDhenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-oxo-2-niperidinethanimidoyl-chlorid, N-Z/ZO^-DichlorphenylJamino/carbonyl/oxy-a-oxo-i-piperidinethanimidoyl-chlorid, N-//Bis(2,2,2-trichlorethoxy)phosphinyl/oxy/-2-(dimethylamino)-? oxoethanimidoyl-chlorid, N-////(2-Chlorphenyl)methyl/amino/carbonyl/oxy/-2-(diethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, NV/l/i.i-BiphenylM-yllcarbonyl/oxy/^-ldimethylaminol^-oxoethanimidoyl-chlorid, N-///(3,5-Difluorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-a-oxo-1-piperidinethanimidoyl-chlorid, N-//(2-Naphthalenyl)carbonyl/oxy/-a-oxo-1-piporidinethanimidoyl-chlorid, 2-(Dimethylamino)-2-oxo-N-///(2,4,5-trichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/ethanimidoyl-chlorid, 2-(Dimethylamino)-2-oxo-N-/(1-oxooctadecyl)oxy/ethanimidoyl-chloridund 2-(Oimethylamino)-2-oxo-N-//(phenylrrethoxy)-carbonyl/oxy/ethanimidoyl-chlorid.
Ebenfalls bevorzugt als bei der Herstellung der vorstehenden Verbindungen verwendbare Zwischenprodukte sind: N-ZIChlorcarbonylloxy/^-dimethylamino^-oxoeihanimidoyl-chlorid und N-/(Chlorcarbonyl)oxy/-a-oxo-1-piperidip.ethanimidoyl-chlorid.
Die Erfindung betrifft ferner ein für landwirtschaftliche Zwecke geeignetes Mittel aus den vorstehend beschriebenen Verbindungen, das eine fungizid wirksame Menge der Verbindung und mindestens einen der folgenden Bestandteile enthält: oberflächenaktiver Stoff, festes Streckmittel oder flüssiges Streckmittel.
Genaue Beschreibung der Erfindung
Synthese
Die Verbindungen der Formel I können aus Verbindungen der Formel III und einem geeigneten elektrophilen Reagens der Formel Il in einem inerten Lösungsmittel mit oder ohne eine Base hergestellt werden, die entweder ?>ls Katalysator oder Säure bindendes Mittel (acid scavenger) dient.
Zu den geeigneten Lösungsmitteln gehören polare aprotonische Lösungsmittel wie Acetonitril, Dimethylformamid oder Dimethylsulfoxid, Ether wie Tetrahydrofuran, Dimethoxyethan oder Diethylether, Ketone wie Aceton oder 2-Butanon, Kohlenwasserstoffe wie Toluen oder Benzen oder Halogenkohlenwasserstoffe wie Dichlormethan oder Chloroform. Zu den geeigneten Basen gehören Alkalimetall-Alkoholate wie Natriummethanolat oder Kalium-tert.-butanolat, anorganische Basen wie Natriümhydrid oder Kaliumcarbonat oder tertiäre Amine wie Triethylamin, Pyridin, !,S-Diazabicycio/öAO/undec^-en (DBU) oder Triethylendiamin (DABCO). Die Reaktionstemperatur kann für eine Dauer von 1 bis 72 h zwischen O0C und 1500C liegen, was von der Basen-, Lösungsmittel-, Temperatur- und Substratwahl abhängt.
Die Verbindungen der Formel la-f können aus einem geeigneten elektrophilen Reagens der Formeln lla-f und einem Oxim der Formel III nach verschiedenen Verfahren hergestellt werden, die in den folgenden Gleichungen zusammengefaßt sind.
G-C=NOH + OCNR ^ G-C=N-O-CC=O)NHR
Xy III Ha X la
III + ClC=O)OR1 > G-C=N-O-CC=O)OR1
Hb X Ib
III + ClCCO=OSR1 > G-C=N-O-CC=O)SR1
lic X Ic
III + ClCO=OCR > G-C=N-O-CC=O)R
Hd X Id
III + ClO2SR5 ^ G-C=N-O-SO2R5
He X Ie
2Q1R3 "^ G-C=N-O-PC=O)QR2Q1R3
III H- ClPC=O)QR2Q1R3 "^ G-C=N-O-PC=O)QR2Q1R Hf X If
Ein neues Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formeln la-c besteht in der aufeinanderfolgenden Herstellung des neuen Chlorameisensäureesters Ig durch Umsetzung von Verbindungen der Formel III mit Phosgen in Gegenwart von organischen Basen wie Ν,Ν-Diethylanilin und Pyridin, gefolgt von einer geeigneten RNH2-, R1OH- oder R'SH-Verbindung in Gegenwart eines geeigneten Säure bindenden Mittels wie Ν,Ν-Diethylanilin, Pyridin oder Triethylamin.
G-C=NOH * G-(J=NOCC=O)Cl —~* G-C=NOC-W-Z-A1
X Base X 1
R1OH
oder R1SH Base III Ig I
W-Z-A1 » CC=O)NHR CC-O)OR1 CC=O)SR1
Verbindungen der Formel Id könnon aus Verbindungen dor Formel III und einer Carbonsäure Il gin Gegenwart einos zusätzlichen Verknüpfungsreagenzes wie N,N-Dicyclohexylcarbocliimid (DCC) odor 2,2'-Dipyridyldisulfid (DPDS) - ohne daß deren Nennung als Einschränkung zu betrachten ist - hergestellt werden.
DCC oder DPDS
G-C=NOH + HOCC=O)R 9 G-C=WOC (=0) R
X X
III Hg Id
Als Alternative können die Hydroximoyl-chloride oder -bromide der Formeln I a, b, d, β, f aus den entsprechenden Aldoximen der Formel IV mit Halogenen (siehe H. Metzger, Herstellung von Oximen, Houben-Weyl, Methoden der organischen Chemie, hrsg. von E. Miller, Bd. 10(4), 4. Aufl., S. 98, Thieme, Stuttgart, 1968), N-Chlorsuccinimid (siehe K. C. Liu, B. R. Shelton und R. K. Howe, J. Org. Chem. 45 (1980) S.3916) oder N-Bromsuccinimid (siehe C.Grundmann und R.Richter, J. Org. Chem. 33 [1968) S.476) hergestellt werden.
N-X /
G-C=NO-A » G-C=NO-A
H X
X a Cl, Br
IV I
Hydroximoyl-chlorido der Formel Ib und Id können durch Umsetzung von Nitroverbindungen der Formel lh mit zwei Äquivalenten einer organischen Base wie Triethylamin und zwei Äquivalenten eines Chlorameisensäureesters der Formel Il b oder eines Säurechlorids der Formel Hd hergestellt werden (siehe T.Shinizer, Y.Hayashi, H.Shibafuchi und K.Teramura, Bull. Chem. Soc. Japar 59 [1986] S.2827).
2 ÄquiVo Base
GCH2NO2 + 2 ClCC=O)OR r G-C=N-O-CC=O)OR
Ih Hb Ib X a Ol
2 Äquiv. Base
Ih +2 ClCC=O)R * G-C=N-O-CC=O)R
X Hd Id X = Cl
Die Thiocarboxamid- und Thioketonverbindungen der Formel I können aus den Carboxamid- bzw. Ketonverbindungen der Formel I nach an anderer Stelle beschriebenen Verfahren hergestelltwerdenfsieheS.Snheibye, E.S. Pedersen und S.O. Lawesson, Bull, Soc. Chim. BeIg. 87 (1978) 223 und G.Lajore, F.Lepine, L.Maziak und B.Belleau, Tet. Letters 24 [1983] 3815).
G-C=NO-A ^ G-C=NO-A
X X
I I
G β CC=O)NR10R11 G a CC=S)NR10R11
CC=O)R9 CC=S)R9
Die Verbindungen der Formel I können auch durch Umwandlung anderer Verbindungen der Formel I nach für den Fachmann ersichtlichen Standardmethoden für organische Reaktionen hergestellt werden, z. B. durch Reduktion und Oxydation, ohne daß deren Nennung als Einschränkung zu betrachten ist.
Die a-Chloraldoxime der Formel III können hergestellt werden, indem Amine der Formel V mit Natriumnitrit und Chlorwasserstoffsäure behandelt werden (siehe G. S. Skinner, J. Am. Chem. Soc. 46 [1924] S.731).
NaNO2
G-CH9NH9 > G-C=NOH
H2O j
V H01 III
Die α-Chloraldoxime der Formel III können auch aus Aldoximen der Formel Vl durch Behandlung mit N-Chlorsuccinimid (siehe K.E. Larson und K.B.G. Torsoll, Tetrahedron 40 [1994] S.2985) oder tert.-Butylhypochlorit hergestellt werden (siehe CJ. Peake und J.H. Strickland, Synth. Comm. 16 [1986] S.763).
/I
NCl J
O G-C=NOH ^ G-C=NOH
H Oder X
-\- oci
VI III X =* Cl
billige α-Halogenaldoxime der Formel III können aus den Amidoximen VII durch Behandlung mit Natriumnitrit in Halogenwasserstoffsäurelösung hergestellt werden (siehe M. Kocevar, S. Polanc, M. Sollner, M.Tisler und B. Vercek, Synth. Comm. 18 [19881 S.1427).
HX
G-C=NOH > G-C=NOH
NH2 INaIMU2 x
VII III
Die α-Halogenaldoxime der Formel III können aus Trihalogenmethylverbindungen der Formel VIII durch alkalische Hydrolyse in Gegenwart von Hydroxylamin hergestellt werden (sieheA.P. Kozikowski und M.Adamczyk, J. Org. Chem. 48 [1983] S.366).
NH2OH
G-CX. - > G-C=NOH
J NaOH
VII III
Die α-Halogenaldoxime der Formel III können durch Reaktion der Nitril-N-oxide der Formel IX mit Halogenwasserstoffsäuren hergestellt werden (siehe C. Grundmann, V. Mini, J. M. Dean und H.-D. Frommeid, Justus Liebigs Ann. Chem. 687 [1965' S. 191).
+ " HX G-C-N-O > G-C=NOH
X IX III
Die Nitril-N-oxide der Formel IX können nach verschiedenen in der Chemie allgemein bekannten Methoden hergestellt werden (eine Übersicht findet sich inT.Shimizu, Y.Hayashi und K.Taramura, Bull. Soc. Chem. Japan 57 [1984] S.2531). Die bekannteste Methode besteht in der Behandlung eines a-Chloraldoxims der Formel X mit einer anorganischen Base wie Natriumhydroxid oder Natriumcarbonat oder einer organischen Base wie Triethylamin und der nachfolgenden Umsetzung des Nitril-N-oxids der Formel VII mit einer Halogenwasserstoffsäure. Es entsteht ein neues a-Halogenaldoxim der Formel III.
G-C=NOH ?> G-C^N-O —> G-C=NOH
CI X
X IX III
Die Carboxamid- und Carbonsäureesterverbindungen der Formel III können nach den in den US-PS 3557089,355'/190 und 3 560 555 beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
G-C=NOH G = CC=O)NR10R11, CO2R12
X X a CI
III
Die Thiocarboxamidverbindungen der Formel III können aus den Trihalogenthioacetamiden der Formel Xl hergestellt werden, die aus den Halogenimmoniumchloriden der Formel XII gewonnen werden (eine Übersicht über Thiocarboxamid-Synthesen findet sich in W.Walter und K.-D. Bode, Angew. Chem. Internat. Edit. 5 [1966] S.447).
X3C-CJ=NR4R5 H2S ^ X3CCC=S)NR4R5 NH20H > G-C=NOH Cl NäOH i
XI XII III
X - Halogen C = C(=S)NR10R11
Die Cyanverbindung der Formel III kann nach bereits erwähnten Methoden hergestellt werden (siehe A. P. Kozikowski und M.Adamczyk, J. Org. Chem. 48 [1983] S. 366).
NC-C=NOH X
III X = Cl
Die Ketonverbindungen der Formel III können aus Halogenmethylketonen der Formel XIII durch Behandlung mit einem Alkylnitrit und Chlorwasserstoffsäure hergestellt werden (siehe N. Levin und W. H. Härtung, Org. Synthesis 24 [1944] S.25).
O Alkyl own HCl X III
-4 > \J3H\J X = Cl
XIII
X-Ol
Die Ketonverbindungen der Formel III können auch aus Halogenmethylketonen der Formel XIII durch Behandlung rr.it Dimethylsulfid unter Bildung von Verbindungen der Formel XIV hergestellt werden, die danach mit Nat: iumnitrit und Chlorwasserstoffsäure behandelt werden (siehe Y.Ofsuji, Y.Tsujii, A. Yoshida und E. Imoto, Bull. Chem. Soc. Japan 44 [1971 ] S.223).
0 O+ NaNO2 Q
R9OCH2X + (CH3)2S ~-^R9CCH2S(CH3)2 * R9CC=NOH
x- HCl X
XIII XIV III
X = Cl
Die Ketonverbindungen der Formel III können aus ß-Ketosulfoxiden der Formel XV durch Behandlung mit Natriumnitrit in Halogenwasserstoffsäurelösung hergestellt werden (siehe Y. Otsuji, Y.Tsujii, A. Yoshida und E. Imoto, Bull. Chem. Soc. Japan [19711S.219).
0 NaN02 0
R9C1CH2SOCH3 ^ R9OC=NOH
HX X
XV TII
Die Ketonverbindungen der Formel III können auch aus Verbindungen der Formel Vl durch Behandlung mit gasförmigem Chlor hergestellt werden (siehe G. Casnati und A. Ricca, Tet. Letters [1967] S. 327, und Y. H. Chiang, J. Org. Chem. 36 [19711 S. 2146).
Ci2
G-G=NOH ^ G-G=NOH
H X
• VI III
G = R9CO X = Gl
DieThioalkyl-undThioarylverbindungen der Formel III können aus einem Dihalogenformaldoxim XVI (siehe D.Chiarino, M. Napoletano und A. SaIa, Synth. Comm. 18 (1988] S. 1171, und D. M. Vyas, Y. Chiang und T.W. Doyle, Tet. Letters 25 [1984] S.487) dun η Reaktion mit Thiolen und einem Äquivalent einer organischen Base wie Triethylamin hergestellt werden (siehe M. H. Benn Can. J. Chem. 42 [1964] S. 2393).
R13SH
X-C=NOH τ» G-C=NOH
X DaSe X
XVI III
X = Br, Cl G= R13S
Die Sulfoxid- und Sulfonverbindurigen der Formel III können aus Verbindungen der Formel III (G = R13S) durch Oxydation unter Verwendung von einem oder zwei Äquivalent/en Oxydationsmittel wie Wasserstoffperoxid oder organische Persäuren wie Peressigsäure hergestellt werden.
G-C=NOH > G-C=NOH
X 1
III III
G = R13S Ga R13SO, R13SO2
Die Sulfonverbindungen der Formel III können auch aus Verbindungen der Formel Ih(G = R13SO2) nach bereits erwähnten Methoden hergestellt werden (siehe P.A. Wade und H. R. Hinney, J. Am. Chem. Soc. 101 [1979] S. 1319.
GCH2NO2 ^ G-(J=NOH
X Ih III
G = R13SO2 X = Br
Als Alternative können die Sulfonylcarbohydroximoylchloride der Formel III aus a-Diazosulfonen der Formel XVII und Nitrosylchlorid hergestellt werden (siehe J. C. Jagt, I. van Buuren, J. Strating und A. M. van Leusen, Synth. Commun. 4 [1974] S.311).
NOX
GCH2N2 X > = Cl G-G=NOH X
XVII III
I G = R4SO2 X a 01
Für den Fachmann erkennbar ist, daß es sich bei den Verbindungen der Formel I um O-substituierte Oxime handelt, die entweder der syn- oder der anti-Form angehören. Der Geltungsbereich der Patentbeschreibung, der sich auf Verbindungen der Formel I bezieht, umfaßt die beiden stereoisomeren Oximformen entweder als ein spezifischen Stereoisomere?, ein Gemisch von Stereoisomeren oder als beliebiges gegenseitiges Mischungsverhältnis der beiden stereoisomeren Formen. Die folgenden Beispiele sind typisch für die Herstellung der neuen Oxime der Formel I.
Ausführungsbeispiele
Beispiel 1
N-///2,6-(Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxo-ethanimidoyl-chlorid DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (3,0g) und 2,6-Dichlorphenyl-isocyanat in 100ml THF gegeben. Nachdem das ReaKtionsgemisch über Nacht gerührt worden ist, wird das Lösungsmittel im Vakuum abgetrieben, wobei ein farbloser Feststoff verbleibt. Der Feststoff wird mit Chloroform verrieben und durch Vakuumfiltration abgeschieden. Ausbeute: 4,0g (59%) Titelverbindung; F. 182-185°C.
Beispiel 2
N-///3,5-Bis(tnfluormethyl)phenyl/amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamlno)/-2-oxoothanimidoyl-chlorid DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (3,0g) und 3,5-Bis(trifluormethyl)phenyl-isocyanat (5,1 g) in 100ml THF gegeben. Nachdem das Reaktionsgemisch über Nacht gerührt worden ist, wird das Lösungsmittel im Vakuum abgetrieben, wobei ein farbloser Feststoff verbleibt. Verreiben mit Tetrachlorkohlenstoff liefet das Produkt als farblosen Feststoff. Ausbeute: 7,45g (92%); F. 184-1870C.
Beispiel 3
N-///3,5-(Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid DBU (10 Tropfen) wird bei Raumtemperaturzu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (15,0g) und 3,5-Dichlorphenyl-isocyanat (18,8g) in 200ml THF gegeben. Nachdem das Reaktionsgemisch 2h gerührt worden ist, wird das Lösungsmittel im Vakuum abgetrieben. Der Feststoff wird über Nacht in 200 ml Ethylacetat gerührt. Der farblose Feststoff wird durch Vakuumfiltration abgeschieden. Ausbeute: 29,4g (87%) Titelverbindung; F. 18O-182°C.
Beispiel 4
NV/Z/ta-Trifluormethyllphenyl/amlno/carbonyl/oxyK^fdimethylamlno^-oxoethanlmidoyl-chlorid DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (3,0g) und 3-Trifluormethylphenyl-isocyan?t (3,7 g) in 100 ml THF gegeben. Nachdem das Reaktionsgemisch 2 h gerührt worden ist, wird es zwei Tage ruhig stehengelassen. Das Lösungsmittel wird im Vakuum entfernt, wobei ein langsam kristallisierendes Öl verbleibt.
Nach 5h wird der Feststoff mit n-Chlorbutan verrieben, wobei das Produkt als farbloser Feststoff anfällt. Ausbeute: 4,6g (69%);
F. 128-132 °C.
Beispiel 5
NV/ZS^-lDichlorphenyOamino/carbonyl/oxy/^-ldimethylaminol^-oxoethanlmidoyl-chlorid DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (3,0g) und 3,4-Dichlorphenyl-isocyanat (3,75g) in 100ml THF gegeben. Nachdem das Reaktionsgemisch über Nacht gerührt worden ist, wird das Lösungsmittel im Vakuum abgetrieben. Der Feststoff wird mit Ethylacetat verrieben, wobei das Produkt als farbloser Feststoff gewonnen wird. Ausbeute: 2,4g (39%); F. 144-1460C.
Beispiel 6
Ethyl-////3,5-(dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/lmlno/-2-chloracetat
DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperaturzu einer Lösung von Ethyl-chloroximinoacetat (3,0g) und 3,5-Dichlorphenylisocyanat (3,8g) in 100 ml THF gegeben. Nachdem das Reaktionsgemisch über Nacht gerührt worden ist, wird das Lösungsmittel im Vakuum abgetrieben. Der Feststoff wird mit n-Chlorbutan verrieben, wobei das Produkt als farbloser Feststoff gewonnen wird.
Ausbeute: 5,45g (80%); F. 152-1540C.
Beispiel 7
N-/3,5-(Dlchlorbenzoyloxy)/-2-(d!methylamino)-2-oxoethanlmldoyl-chlorid
Eine Lösung von 3,5-Dichlorbenzoylchlorid (4,2g) in 20ml THF wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N.N-dimethylacetamid (3,0g) in 80ml THF gegeben. Zu der Lösung wird unter Rühren Triethylamin (2,0g, 2,8ml) zugetropft, wobei die Reaktionstemperatur durch äußere Kühlung zwischen 25 bis 280C gehalten wird. Triethylaminhydrochlorid fällt aus, und das Reaktionsgemisch wir J weitere 3 h gerührt. Der Feststoff wird durch Vakuumfiltration abgetrennt, und das Filtrat wird im Vakuum eingedampft, wobei das Produkt als farbloser Feststoff verbleibt. Ausbeute: 6,2g (95%);
Beispiele
N-///4,6-(Dichlor-2-pyrimidinyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (3,0g) und 4,6-Dichlor-2-pyrimidinyl-isocyanat (3,8g) in 100ml THF gegeben. Nachdtv. cJus nodktionsgemisch über Nacht gerührt worden ist, wird das Lösungsmittel im Vakuum abgetrieben. De<· blaßgrüne Feststoff wird mit warmem n-Chlorbutan verrieben und durch Vakuu mfiltration von der warmen Suspension getrennt, wobei das Produkt als farbloser Feststoff gewonnen wird.
Ausbeute: 4,7g (69%); F. 167-1690C.
Beispiel 9
NV/^.S-lDichlorphenyllamlno/carbonyl/oxy/^-amino^-oxoethanimidoyl-chlorid DBU (3 Tropfen) wird bei Raumtemperatur zu einem Gemisch von 2-Chlor-2-hydroxyimino-acetamid (2,45g) und 3,5-Dichlorphenyl-isocyanat (3,8g) in 100ml THF gegeben. Nach 40min entsteht ein feiner farbloser Niederschlag. Nachdem das Reaktionsgemisch über Nacht gerührt worden ist, wird der Niederschlag durch Vakuumfiltration abgetrennt, wobei das Produkt als farbloser Feststoff anfällt. Ausbeute: 2,9g (47%); F. 224-226X (Zers.).
Beispiel 10
N'/M-IBromphenyllsulfonyl/oxy/^-ldimethylaminol^-oxoethanimidoyl-chlorid DBU (1,7ml) in 10ml THF wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dirnethylacetamid (1,5g) und 4-Brombenzensulfonylchlorid (2,6g) in 50ml THF gegeben. Das Aminsalz fällt aus, und das Reaktionsgemisch wird noch 24 h gerührt. DBU (0,8ml) in 10ml THF wird zugefügt, und die Suspension wird weitere 3h gerührt. Der Niederschlag wird durch Vakuumfiltration abgetrennt, und das Filtrat wird im Vakuum eingeengt, wobei das Produkt als farbloser kristalliner Feststoff verbleibt. Ausbeute: 2,3g (63%); F. 134-1360C.
Beispiel 11 2-(Dimethylamino)-N-/bis(2,2,2-trichlorethoxy)-phosphlnyloxy/-2-oxoethanlmidoyl-chlorld
DBU (1,7 ml) in 10ml THF wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-1-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid 1,5g) und Bis(2,2,2-trichlorethyl)-phosphorochloridat (3,8g) gegeben. Das Aminsalz fällt aus, und das Reaktionsgemisch wird noch 18h gerührt. Der Niederschlag wird durch Vakuumfiltration abgetrennt. Das Filtrat wird im Vakuum eingeei . und der Rückstand wird durch Flash-Chromatographie an Silicagel gereinigt (Hexan/Ethylacetat [1:2] als Elutionsmittel). Die rohe Substanz wird in Dichlormethan und Hexan verrieben, wobei das Produkt als farbloser Feststoff gewonnen wird. Ausbeute: 850mg (17%); F. 88-9O0C.
Beispiel 12
N-/4-Phenylbenzoyloxy/-2-diniethylaniino-2-oxoethanimidoychlorid
Eine Lösung von Triethylamin (5,6ml) in 80 ml THF wird bei Raumtemperatur zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroximino-N,N-dimethylacetamid (6,0g) und 4-Biphenylcarboxylchlorid (8,8g) in 120ml THF gegeben. Das Aminsalz fällt aus, und das Reaktionsgemisch wird noch 2 h gerührt. Der Niederschlag wird durch Vakuumfiltration abgetrennt, und das Filtrat wird im Vakuum eingeengt, wobei das rohe Reaktionsprodukt als grauweißer Feststoff verbleibt. Das Rohprodukt v/ird aus 1-Chlorbutan umkristallisiert. Ausbeute: 5,4g (41 %) grauweißer kristalliner Feststoff; F. 126-1280C.
Beispiel 13
N'/Ethoxycarbonyloxy/^-phenylsulfonyl-ethanlmidoyl-chlorid
Eine Lösung von Triethylamin (5,6ml) in 20ml THF wird bei O0C zu einer Lösung von Phenylsulfonylnitromethan (4,0g) und Chlorameisensäureethylester (3,9 ml) in 100 ml THF zugetropft. Es entsteht ein Niederschlag, und das Reaktionsgemisch wird orange. Das Reaktionsgemisch wird noch 2 h bei Raumtemperatur gerührt. Der Niederschlag wird durch Vakuumfiltration abgetrennt, und das Filtrat wird im Vakuum eingeengt, wobei das rohe Reaktionsprodukt als halbfester oranger Rückstand verbleibt. Verreiben in 1-Chlorbutan und Hexan liefert das Rohprodukt als dunkelbernsteingelben Feststoff. Rohaus' eute: 5,0g (86%). 2,5g des Rohprodukts wurden durch Flash-Chromatographie weitergereinigt (Hexan/Ethylacetat [2:1 ] als Elutionsmittel). Die Substanz wird in 1-Chlorbutan und Hexan verrieben. Ausbeute: 1,0g farbloser Feststoff; F. 82-84°C.
Beispiel 14
2-[Dimethylamino)-N-(2-naphthalenylcarbonyloxy)-2-oxoethanimidoyl-chlorid Zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (10,52 g) in 150 ml THF werden bei 1O0C unter Rühren 2-Naphthoylchlorid (13,34g) und anschließend Triethylamin (9,76ml) gegeben. Nach 3,5h wird das Gemisch filtriert, und das Filtrat wird im Vakuum abgedampft, wobei ein farbloser Feststoff verbleibt. Der Feststoff wird in Ethylacetat gelöst, und die Lösung wird mit Wasser, 1 η HCI, Wasser, gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung und gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, danach getrocknet (MgSCM, filtriert und im Vakuum abgedampft, wobei ein farbloser fester Rückstand verbleibt.
Durch Umkristallisieren aus 1-Chlorbutan wurde die Titelverbindung als farbloser Feststoff gewonnen.
Ausbeute: 14,43g (68%d.Th.); F. 141-143°C.
Beispiel 15
2-(Dlmethylamino)-N-(2-naphthalenylcarbonyloxy)-2-oxoethanimidoyl-bromid Eine Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (1,42g) in 50ml THF wurde auf -15°C abgekühlt, mit N,N-Diisopropyl-N-ethylamin (1,6ml) behandelt und nach 2min unmittelbar in eine Lösung von 2-Naphthoylbromid in 75ml THF bei -5O0C filtriert (Filtrieren zum Entfernen des Feststoffs). Das Gemisch'wurde 2 h ohne Kühlen gerührt und danach zu einem öligen Feststoff abgedampft. Kristallisieren aus 1-Chlorbut^n und Filtrieren lieferte einen Feststoff und ein Filtrat. Das Filtrat wurde abgedampft, wobei ein Feststoff verblieb, der aus Hexan umkristallisiert wurde, wobei dieTitelverbindung als farbloser Feststoff vom F. 128-1300C anfiel.
MS: m/e 349/351 (m + 1 für Titelverbindung, mit 1 Br).
C16H13BrN2O3
Ber. C 51,6 H 3,8 N 8,0
Gef. C 51,8 H 4,0 N 8,0
Beispiel 16
N-IHi.V-Biphenyll^-yllcaibonyloxyl^-ldlmothylamlnol^-oxoethanlmidoyl-chlorid Zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (2,60g) in 50ml Ν,Ν-Dimethylformamid wurde 2-Biphenylcarbonsäure (3,42g) und anschließend Ν,Ν'-Dicyclohexylcarbodiimid (3,56g) gegeben. Am folgenden Tag wurde das Gemisch filtriert, das Filtrat wurde mit Eiswasser verdünnt, und das Gemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetatlösung wurde mit Wasser, 1 η HCI, Wasser, gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung und gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert, und das Filtrat wurde abgedampft, wobei ein farbloses Öl verblieb. Chromatographieren des Öls an Silicagel mit 25%igem EtOAc in CHCI3 lieferte nach Abdampfen des Elutionsmittels einen Feststoff, der, aus Hexan umkristallisiert, die Titelverbindung vom F. 68-72°C ergab.
Beispiel 17
N-ülButylthiolcarbonyloxyll^-ldimethylaminol^-oxoethanimldoyl-chlorid
2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (2,20g) wurde in 100ml THF gelöst. Zu der Lösung wurde bei Raumtemperatur Chlorthioameisensäure-n-butylester (2,23g) gegeben. Die Lösung wurde auf 1O0C abgekühlt und anschließend mit Triethylamin versetzt. Das Reaktionsgemisch wurde zum Erwärmen auf Raumtemperatur stehengelassen. Nachdem das Reaktionsgemisch über Nacht gerührt worden war, wurde es der Vakuumfiltration unterworfen, und das Filtrat wurde abgedampft, wobei ein Öl zurückblieb. Das Öl wurde in Ethylacetat aufgenommen und mit Wasser, 1 η HCI, NaHCO3-Lösung und Kochsalzlösung gewaschen. Die Ethylacetatlösung wurde über MgSO4 getrocknet, vakuumfiltriert, und das Filtrat wurde abgedampft, wobei ein gelbes Öl verblieb. DieTitelverbindung wurde nach dem Chromatographieren des gelben Öls an Silicagel mit Chloroform und danach Chloroform/Ethylacetat (9:1) als farbloses Öl isoliert. Ausbeute: 0,64g (19%).
Beispiel 18
N-(((4-Aminophenyl)-sulfonyloxy))-2-(dimethylamlno)-2-oxoethanimidoyl-chlorid Zu einer Suspension von 7,77g 2-(Dimethylamino)-N-(((4-nitrophenyl)sulfonyloxy))-2-oxoethanimidoyl-chlorid in 39,5in!
Essigsäure und 7,9 ml Wasser wurden unter Rühren in 30 min portionsweise 6,87 g Eisenpulver gegeben. Die Temperatur wurde gegebenenfalls mit einem Eisbad bei 20-240C gehalten. 30min nach beendeter Eisenzugabe wurde das Gemisch filtriert und der Feststoff mit Essigsäure gewaschen.
>_eim Extrahieren des Feststoffs mit Ν,Ν-Dimethylformamid (DMF) und anschließendem Verdünnen des DMF-Extrakts mit Eiswasser fiel die Titelverbindung als Niederschlag an. Ausbeute: 5,3g (75% d. Th.) farbloser Feststoff; F. 148°C (Zers.).
Umkristallisieren aus Methylenchlorid/Hexan lieferte die Analysenprobe vom F. 153-154°C (Zers.).
C10H12CIN3O4S
Ber. C 39,3 H 4,0 N 13,7
Gef. C 40,1 H 4,2 N 13,4.
Beispiel 19
2-(Dimothylamino)-2-oxo-N-(((phenylmethoxy)ctiihonyloxy))-ethanimldoyl-chhlorid Chlorameisensäurebenzylester (2,16ml) wurde zu einer Lösung von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (2,28g)in 100ml THF gegeben. Nachdem die Lösung auf 1O0C abgekühlt worden war, wurde Triethylamin (2,11 ml) zugefügt, und das Gemisch wurde über Nacht ohne Kühlen gerührt. Das Gemisch wurde filtriert; das Filtrat hinterließ beim Abdampfen ein Öl, das in Ethylacetat gelöst wurde. Die Ethylacetatlösung wurde mit Wasser, 1 η HCI, Was=>j- und gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen, getrocknet (MgSO4) und abgedampft, wobei ein erstarrendes Öl verblieb. Der Feststoff wurde aus 1 -Chlorbutan/Hexan umkristallisiert, wobei die Titelverbindung als farbloser Feststoff vom F. 84-860C gewonnen wurde.
Beispiel 20
Herstellung des Chlorameisensäureesters des 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamids In eine Suspension von 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamid (15,06g, 0,1 mol)inToluen(150ml)wurdebei20°Cuntor Rühren und unter Stickstoff flüssiges Phosgen (~15ml, ~0,22mol) eingeleitet. Im Laufe von 10min wurde eine Lösung von Ν,Ν-Diethylanilin (17ml, 0,11 mol) und Pyridin (4 Tropfen) in Toluen (~10ml) zugefügt, wobei die Temperatur wärend der Zugabe bei 20-240C gehalten wurdt, Die Reaktion war während der Zugabe und einige Minuten danach schwach exotherm.
Nach 23h wurde der Feststoff (Ν,Ν-Diethylanilin-hydrochlorid) abfiltriert, und das Filtrat hinterließ beim Abtreiben (38°C-Bad) ein Öl - das Zielprodukt Chlorameisensäureester. Es kann unmittelbar verwendet oder in der angegebenen Weise weitergereinigt werden.
Das Öl wurde in BuCI (~100ml) gelöst und mit Hexan bis zum Trübungspunkt verdünnt; es wurde erneut abgetrieben, wobei ein Öl verblieb, das unter einem Stickstoffstrom zu einem hellorangen Feststoff erstarrte. Der Feststoff wurde in 100ml heißem Cyclohexan gelöst, und die überstehende Flüssigkeit wurde von wenig unlöslichem Öl dekantiert; das Öl wurde mit 25ml
heißem Cyclohexan extrahiert, und die vereinigten heißen trüben Extrakte wurden mit MgSO4 (6g) behandelt, um etwas von dem vorhandenen Öl aufzusaugen, und filtriert.
Das Filtrat wurde beim Abkühlen gerührt, bis sich etwas Schmiere und dann etwas Feststoff gebildet hatten, und danach filtriert. Das Filtrat wurde gerührt und auf 2O0C abgekühlt, wobei reichlich farbloser Feststoff ausfiel. Nach dem Verdünnen mit 20 ml Hexan und Abkühlen auf 1O0C wurde das Gemisch filtriert, und der farblose Feststoff wurde über Nacht in einem mit Stickstoff yespülten Vakuumcfen (330C) getrocknet. Ausbeute: 11,4g (54% d. Th.) farbloser Chlorameisensäureester; F.68-70°C. Andere Chorameisensäureester
Oi
die nach ähnlichen Verfahren hergestellt werden können, sind z.B., aber nicht nur, die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten:
R10R11N
P. (0C)
68-70
Et2N (Bu, Me)N
Beispiel 21
2-(Dimethylamino)-N-(((2,6-dimethylphenyl)amlnocarbonyloxy))-2-oxüJthanimidoyl-chlorid Der Chlorameisensäureester des 2-Chlor-2-hydroxyimino-N,N-dimethylacetamids (2,08g) wurde in 100 ml THF gelöst. Die Lösung wurde auf O0C abgekühlt und anschließend mit 2,6-Dimethylanilin (1,2ml) versetzt. Zu der Lösung mit der Temperatur O0C wurde Triethylamin (1,36ml) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde zum Erwärmen auf Raumtemperatur stehengelassen. Nach 2,5 h Rühren des Reaktionsgemisches, Vakuumfiltration und Eindampfen des Filtrats verblieb ein oranges Öl. Das Öl wurde in Ethylacetat gelöst und mit Wasser, Säure, NaHCOa- und Kochsalzlösung gewaschen. Die Ethylacetatlösung wurde über MgSO4 getrocknet und vakuumfiltriert; das Filtrat hinterließ beim Abdampfen einen farblosen Feststoi\ Der Feststoff wurde aus Butylchlorid/Hexan umkristallisiert und durch Vakuumfiltration isoliert. Ausbeute: 1,27g (44%) Titelverbindung; F. 160-1640C.
Beispiel 22
Herstellung von N-tda.B-DichlorphenyOamino-carbonyloxyll^-ldimethylanlnol^-thloxoethanlmldoyl-chlorid
Zu einer Lösung von 0,53g N-fdS.ö-DichlorphenyDamino-carhonyloxyD^-dimethylaminol^-oxoethanimidoyl-chlorid in 50ml CH2CI2 wurden 0,35g Lawesson Reagens gegeben. Die gelbe Lsöung wurde vier Tage bei Raumtemperatur gerührt. Nach dem Einengen auf die Hälfte des ursprünglichen Volumens wurde die Lösung flash-chromatographiert, wobei mit 25proz. Ethylacetat/Hexan eluiert wurde. RrWert 0,3. Ausbeute: 0,27g (52%) gelber Feststoff; F. 156-157°C.
Beispiel 23 Herstellung von N-KIS^-Dichlorphenyll-amlno-carbonyloxyl-a-oxo-i-piperldinethanlmidoyl-chlorid
Cl-.
Zu einer Lösung von 9,53g N-Hydroxy-a-oxo-i-piperidinethan-imidoyl-chlorid und 9,40g S.ö-Dichlorphünyl-isocyanat in 300ml THF wurden 3 Tropfen DBU gegeben. Die Lösung wurde bei Raumtemperatur über Nacht gerührt. Das Lösungsmittel wurde im Vakuum abgetrieben, wobei ein farbloser Feststoff verblieb. Die Substanz wurde durch Lösen in heißem Aceton, Abkühlen und Zugabe von Hexan umkristallisiert und danach vakuumfiltriert. Ausbeute: 12,7g (67%) Titelverbindung; F. 185-1860C.
Herstellung von N-Hydroxy-a-oxo-i-piperidinethanlmldoyl-chlorid
Eine Suspension von 47,6g 1-((2-(Hydroxyimino)-1,3-dioxobutyl))-piperidin in einem Gemisch von 100ml H2O und 100ml Essigsäure wurde auf 450C erwärmt und danach auf 3O0C abgekühlt. Gasförmiges Chlor (11ml) wurde kondensiert und im Laufe von 1 h in die Suspension eingetropft, wobei die Temperatur unter 350C gehalten wurde. Zu Beginn der Chlorzugabe war die verbliebene Ausgangssubstanz gelöst. Nachdem die Hälfte der erforderlichen Chlormenge zugefügt worden war, begann sich en farbloser Feststoff zu bilden. Das Gemisch wrude nach beendeter Chlorzugabe 15min Raumtemperatur gerührt und dann auf 2°C abgekühlt. Nach der Vakuumfiltration und dem Waschen mit kaltem Wasser wurde ein farbloser Feststoff gewonnen, der aus siedendem CH2CI2 umkristallisiert wurde. Ausbeute: 30,6g (67%); F.129-130°C.
Beispiel 24 Herstellung von 1-((2-Hydroxyimino)-1,3-dioxobutyl)-plperidin
Die Titelverbindung1 u rde durch Lösen von 23,7 ml Piperidin in 100 ml H2O hergestellt. Nachdem Abkühlen auf 3°C wurde in 10min Diketen zugetropft, was einen exothermen Temperaturanstieg auf 320C bewirkte. Das Gemisch wurde 10 min unter Kühlen auf 5°C gerührt. 16,6g Natriumnitrit wurden in drei Portionen zugefügt., wobei die Temperatur unter 100C gehalten wurde, worauf das Gemisch 30min gerührt wurde.
21 ml konzentrierte HCI wurden in 10min unter Stickstoff in Portionen zugefügt, wobei die Temperatur unter 350C gehalten wurde. Nach beendeter Säurezugabe wurde die Suspension auf 2°C abgekühlt und 45 min bei dieser Temperatur gerührt. Nach der Vakuumfiltration und dem Waschen mit kaltem Wasser wurde ein grauweißer Feststoff gewonnen, der beim Absaugen teilweise getrocknet wurde. Die Substanz wurde in der vorstehenden Stufe ohne weitere eingesetzt.
In der folgenden Tabelle sind typische erfindungsgemäße Verbindungen zusammengefaßt, die nach einem oder mehreren der Verfahren hergestellt werden können, die durch die vorstehenden Beispiele verdeutlicht werden. Die Tabelle erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die im Tabellenkopf benutzte Formel
X1-B-C=N-O-W-Z-A1 (Ii)
steht für genau die gleichen Verbindungen wie die Formel
G XC=N-O-A Ο
die früher benutzt wurde. Die Anwendung der Formel (Ii) in der Tabelle soll das Verständnis der Strukturen der in der Tabelle enthaltenen Verbindungen erleichtern. Ein Vergleich der Formeln (Ii) und (I) läßt erkennen, daß X'-B in (Ii) identisch ist mit G in (I), Y in (Ii) identisch ist mit X in (I), W-Z-A1 in (Ii) identisch ist mit A in (I).
Tabelle 1
CMPD X1
1 (Me)2-N
2 (Me)2-N
3 (Me)2-N
4 (Me)2-N
CJl (Me)2-N
6 (Me)2-N
7 (Me)2-N
8 (Me)2-N
9 (Me)2-N
10 (Me)2-N
11 (Me)2-N
12 (Me)2-N
13 (Me)2-N
14 (Me)2-N
15 (Me)2-N
16 (Me)2-N
17 (Me)2-N
18 (Me)2-N
19 (Me)2-N
20 (Me)2-N
21 (Me)2-N
22 (Me)2-N
26 (Me)2-N
27 (Me)2-N
28 (Me)2-N
29 (Me)2-N
30 OEt
31 OEt
32 (Me)2-N
33 (Me)2-N
34 OEt
35 NH2
36 (Me)2-N
37 (Me)2-N
38 (Me)2-N
39 (Me)2-N
40 (Me)2-N
41 (Me)2-N
42 (Me)2-N
43 (Me)2-N
44 IMe)2-N
'Me)2-N
'.δ (Me)2-N
..." (Me)2-N
\r, (Me)2-N
49 (Me)2-N
50 (Me)2-N
51 (Me)2-N
52 Et, Me-N
53 Et, Me-N
54 Et, Me-N
55 Et, Me-N
56 Et, Me-N
57 Et1Me-N
59 Pyrrolidin
60 Piperidin
61 (Me)2-N
62 (Me)2-N
63 (Me)2-N
64 (Me)2-I ι
F. CC)
CO Cl co NH 3,4-Cl-Ph 144-146
co Cl co NH Ph Öl
co Cl co NH 2,4-Cl-Ph 137-138
co Cl co NH 2,5-Cl-Ph 155-157
co Cl co NH 3-Cl-Ph 85-96
co Cl co NH 4-Cl-Ph 123-129
co Cl co NH 3,5-Me-Ph 132-146
co Cl co NH 2,6-Cl-Ph 182-185
co Cl co NH 3-F-Ph 109-112
co Cl co NH 3-CF3-Ph 128-132
co Cl co NH 3-NO2-Ph 159-163
co Cl co NH 3-OCH3-Ph 70-80
co Cl co NH 1-Naphthyl 126-128
co Cl co NH 2,4,5-Cl-Ph 184-186
co Cl co NH 3,5-CF3-Ph 184-187
co Cl co NH 3,4-F-Ph 133
co Cl co NH 2,5-F-Ph 111-113
co Cl co NH 3,5-OCH3-Ph 126-136
co Cl co NH 3,5-CO2CH3-Ph 170-178
co Cl co NH 2,3-CI-Ph 126-129
co Cl co NH 4-Br-Ph 143-145
co Cl SO2 - 3,5-Cl-Ph 75-78
co Cl SO2 - 4-Cl-Ph 153-155
co Cl PO CH2 (0-CH2-C-Cl3I2 88-90
co Cl SO2 - 4-Me-Ph 133-136
co Cl SO2 - 4-Br-Ph 134-136
co Cl SO2 - 4-Br-Ph 82-84
co Cl SO2 4-Cl-Ph 62-65
co Cl co NH 3-CN-Ph 175-179
co Cl co NH 3-COCH3-Ph 168-169
co Cl co NH 3,5-Cl-Ph 152-154
co Cl co NH 3,5-Cl-Ph 224-226
co Cl co NH 3-SO2CH3-Ph 156-161
co Cl co NH 3-SCH3-Ph 116-119
co Cl co NH 2-Cl-Ph 104-107
co Cl co NHCH2 Ph 78-93
co Cl co - 3,5-Cl-Ph 92-95
co Cl co NH 4,6-CI-2-pyrimidino 167-169
co Cl co NH 3,5-Cl-Ph 168-169
co Cl co NH Me 87-88
co Cl co NH 2,6-F-Ph 136-146
co Cl co NH 2-CF3-Ph 116-118
co Cl co NH 2-NO2-Ph 130-134
co Cl co NH 2-Et-Ph 93-98
co Cl co NH 2-OCH3-Ph I"' 127
co Cl co NH 2-Me-Ph 114-118
co Cl co NH 4-OCH3-Ph 112-116
co Cl co NH 3,5-CI-4-SCN-Ph 210-211
co Cl co NH 3,4-Cl-Ph 123-126
co Cl co NH 3-Cl-Ph 95-98
co Cl co NH 3,5-Cl-Ph 152-155
co Cl co NH 2,6-Cl-Ph 142-145
co Cl co NH 3-CF3-Ph 112-114
co Cl co NH 3,5-CF3-Ph 143-145
co Cl co - 4-Cl-Ph 114-115
co Cl co - 4-Cl-Ph 84-86
co Cl co NH 3-Me-Ph 73-76
co Cl co NH 4-Me-Ph 101-104
co Cl co CH=CH Ph Öl
co Cl co _ 2,6-Me-Ph 88-89
CMPD X1
A'
F. (0C)
65 (Me)2-N
66 (Me)2-N
67 (Me)2-N
68 (Me)2-N
69 (Me)2-N
70 Pyrrolidin
71 Pyrrolidin
72 Pyrrolidin
73 Pyrrolidin
74 Piperidin
75 Piperidin
76 Piperidin
77 Piperidin
78 (Me)2-N
79 (Me)2-N
80 (Me)2-N
81 (Me)2-N
82 (Me)2-N
83 (Me)2-N
84 (Me)2-N
85 (Me)2-N
86 (Me)2-N
87 (Me)2-N
88 (Me)2-N
89 (Me)2-N
90 (Me)2-N
91 (Me)2-N
92 (Me)2-N
93 (Me)2-N
94 (Me)2-N
95 (Me)2-N
96 (Me)2-N
97 (Me)2-N
98 Me-NH
99 Me-NH
100 Me-NH
101 Me-NH
102 Me-NH
103 Me-NH
104 (Me)2-N
105 (Me)2-N
106 (Me)2-N
107 (Me)2-N
108 (Me)2-N
109 (Me)2-N
110 (Me)2-N
111 (Me)2-N
112 (Me)2-N
113 (Me)2-N
114 (Me)2-N
115 (Me)2-N
116 (Me)2-N
117 (Me)2-N
118 (Me)2-N
119 (Me)2-N
120 (Me)2-N
121 (Me)2-N
122 Morpholin
123 (Me)2-N
124 (Me)2-N
125 (Me)2-N
126 (Et)2-N
127 (Et)2-N
128 (Et)2-N
129 (Et)2-N
130 (Et)2-N
131 Piperidin
132 Piperidin
133 Pyrrolidin
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl PO
CO Cl SO2
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CHCI Ph
- 2-Furyl
- 2-Naphthyl
- 1-Naphthyl
CH2 1-Naphthyl
NH 3-CI-Ph
NH 3,5-CI-Ph
NH 2,6-CI-Ph
NH 3,4-CI-Ph
NH 3-CI-Ph
NH 3,5-CI-Ph
NH 2,6-CI-Ph
NH 3,4-CI-Ph
NHCH2 2-CI-Ph
NHCH2 3,4-CI-Ph
NH 3,5-F-Ph
NH 3,5-CN-Ph
NH 4-CN-Ph
NH 4-COCH3-Ph
- 4-OCH3-Ph
- 4-CI-Ph
3-CI-Ph
2-CI-Ph
- 4-CN-Ph
_ 4-NO2-Ph
- 3-NO2-Ph
- 2-NO2-Ph
- 4-CF3-Ph
- 3-CF3-Ph
- 2-CF3-Ph
- 4-Me-Ph
- 3-Me-Ph
_ 3-CN-Ph
NH 3-CI-Ph
NH 3,4-CI-Ph
NH 3,5-CI-Ph
NH 2,6-CI-Ph
NH 3-CF3-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
- (0-Ph)2
- CH3
NH 2CO2CH3-Ph
NH 4-i-Pr-Ph
NH 2-Me,6-CI-Ph
NH 4-CO2CH2CH3-Ph
NH 3-NO2,4-F-Ph
NH 4-F-Ph
NH 4-NO2-Ph
NH 4-CF3-Ph
O 4-Me-Ph
_ 2-Me-Ph
_ 2-OCH3-Ph
_ 3-OCH3-Ph
NH 2-i-Pr-Ph
NH 4-SCKj-Ph
NH 2-OCH3,4-NO2-Ph
- 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CI-Ph
NH 4-SO2CH3-Ph
- 2,6-CI-Ph
Me
NH 3-CI-Ph
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,4-CI-Ph
NH 2,6-CI-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3-CF3-Ph
NH 3-CF3-Ph
Öl
79-81 141-142
93-95 Schmiere 107-111 150-152 190
137-140 118-120(Zers.) 185-186 160-163 123-125 115-119
83-87 167-171 195-198 171-174 149-152 115-116
97-98 100-101
99-100
90-91 104-105 117-118
88-89 105-106 Öl
86-87
98-101
73-75 132-135 191-193 167-170 185-190 >200 170-173
95-100 Öl
54-58 118-122 102-104 160-166 147-148 171-175
98-101 154-157 123-129
93-94 halbfest Öl Öl
96-106
76-80 154-158
84-89 140-176
35-75 113-116
50-55 115-116 160-161 154-160 156-158 116-120 157-161 Öl 119
CMPD X1
135 Pyrrolidin
136 Me-NH
137 Me-NH
138 Me-NH
139 Me-NH
140 Me-NH
141 Me-NH
142 Me-NH
143 Me-NH
144 Et, Me-N
145 Et, Me-N
146 Et, Me-N
147 Et1Me-N
148 Et, Me-N
149 Et, Me-N
150 Et, Me-N
151 (Me)2-N
152 (Me)2-N
153 (Me)2-N
154 (Me)2-N
155 (Me)2-N
156 (Me)2-N
157 (Me)2-N
158 (Me)2-N
159 (Me)2-N
160 (Me)2-N
161 (Me)2-N
162 (Me)2-N
163 (Me)2-N
164 (Et)2-N
165 (Et)2-N
166 (Et)2-N
167 (Et)2-N
168 (Et)2-N
169 (Me)2-N
170 (Et)2-N
171 (Me)2-N
172 (Et)2-N
173 (Et)2-N
174 (Et)2-N
175 (Et)2-N
176 (Et)2-N
177 (Et)2-N
178 (Et)2-N
179 Piperidin
180 Pyrrolidin
181 i-Pr,Me-N
182 Ii-Pr)2-N
183 Benzyl, Me-N
184 i-Pr,Me-N
185 Pyrrolidin
186 Cyclohexyl, Me-N
187 (Me)2-N
188 (Me)2-N
189 (Me)2-N
190 (Me)2-N
191 (Me)2-N
192 Piperidin
193 Pyrrolidin
194 (!-Pr)2-N
195 (Me)2-N
197 -
198 -
199 -
200 (Me)2-N
201 OEt
202 (Me)2-N
203 Ii-Pr)2-N
204 (CH2CH2OCHa)2-N
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl cc
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
SPh Cl CO
SOPh Cl CO
SO2Ph Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
SO2 Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
A' -22- 293 716
Z 3-CF3-Ph F. (0C)
4-NO2-Ph Öl
_ 4-CN-Ph 156-160
_ 4-CF3-Ph 166-169
- 2-CF3-Ph 126-129
- 3-NO2-Ph 136-139
_ 4-OCH3-Ph 168-170
- 4-Me-Ph 133-135
- 4-CI-Ph 125-127
_ 4-NO2-Ph 135-137
- 4-CN-Ph 85-88
- 4-CF3-Ph 110-112
- 2-CF3-Ph 53-56
- 3-NO2-Ph Öl
_ 4-Me-Ph 55-58
- 4-CI-Ph 50-52
- 4-CI-Ph 83-85
NHCH2 2,6-CI-Ph 105-108
CH2 ö-Me^-thiopiiene 118-120
5-Br-2-furan 86-87,5
- 3-Furan 66-68
- Ph 47-49
CH2CH2 Ph Öl
CH2 4-Pyridin Öl
- 3-Pyridin Harz
- t-Bu Harz
- C(CH3J2CH2CI 61,5-63
- 2-Thiophen Öl
NHCH2 3-Me-Ph 113-116
NHCH2 3,4-CI-Ph Öl
NHCH2 2-CI-Ph 93-98
NHCH2 4-CI-Ph 86-99
NHCH2 2-Thiophen 79-82
NHCH2 Ph 74-77
NHCH2 2-Thiophen 86-91
- 3-CI-Ph 90-93
NHCH2 2-Thiophen 78-82
CH2 3-Me-Ph Öl
- 3-CF3-Ph Öl
- 3-NO2-Ph Öl
- 3-CI-Ph
- 3-OCH3-Ph Öl
- 3-CN-Ph Öl
- 3,5-OCH3-Ph Öl
- 2-Naphthyl Öl
- 2-Naphthyl 52-54
- 2-Naphthyl 91
- 3,5-CF3-Ph 87-92
NH 3,5-CF3-Ph 182-189 (Zers.)
NH 3,5-CF3-Ph 126-131
NH 3,5-CF3-Ph 147-148
NH 3,5-CI-Ph 158-161
NH (CH2I6-CH3 170-171
- (CH2I8-CH3 Öl
- (CH2)12-CH3 Öl
- (CH2)Ig-CH3 «Ϊ0-62
- p-Biphenyl 43-45
- 3,5-F-Ph 124-127
NH 3,5-F-Ph 169-172
NH 3,5-F-Ph 147-151 (Zers.)
NH CHBrCH3 156-156,5
- Et Öl
O Et Öl
O Et Öl
O Et 82-84
O Et 40-44
O Et Öl
O 2,6-CI-Ph Öl
NH 2,6-Cl-Ph 178-188 (Zers.)
NH Harz
CMPD X1
205 i-Pr,Me-N
206 Ii-Pr)2-N
207 (CH2CH2OCH3J2-N
208 (Me)2-N
209 In-Bu)2-N
210 In-Bu)2-N
211 (n-Bu)2-N
212 (n-Bu)2-N
213 (Me)2-N
214 Piperidin
?.15 Pyrrolidin
216 n-Bu,Me-N
217 3-Me-piperidin
218 Cyclohexyl, Me-N
219 (CH2CH2OCH3I2-N
220 n-Bu.Me-N
221 i-Pr, M>vN
222 Cyclohexyl, Me-N
223 Pyrrolidin
224 Piperidin
225 Ii-Pr)2-N
226 Benzyl, Me-N
227 Cyclohexyl, Me-N
228 (CH2CH2OCH3I2-N
229 n-Bu,Me-N
230 3-Me-piperidino
231 Cyclohexyl, Me-N
232 Pyrrolidin
233 Piperidin
234 (Et)2-N
235 (Et)2-N
236 (Me)2-N
237 Piperidin
238 Cyclohexy, Me-N
239 (Me)2-N
240 t-Bu-NH
241 t-Bu-NH
242 t-Bu-NH
243 t-Bu-NH
244 3,5-Me-piperidino
246 (Me)2-N
247 Piperidin
248 (Me)2-N
249 (Me)2-N
250 (Me)2-N
251 (Me)2-N
252 (Me)2-N
253 (Et)2-N
254 n-Bu,Me-N
255 Piperidin
256 3-Me-piperidino
257 i-Pr,Me-N
258 3-Me-piperidino
259 (Me)2-N
260 (Me)2-N
261 (Me)2-N
262 (Me)2-N
263 (Me)2-N
264 (Me)2-N
265 (Me)2-N
266 O-i-Pr
267 O-i-Pr
268 O-i-Pr
269 O-i-Pr
270 OEt
271 OEt
272 OEt
273 OEt
276 O-t-Bu
CO Cl co
CO Cl co
CO Cl co
CO Br co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl SO2
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Br co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
A1 -23- 293 716
Z 3,5-Cl-Ph F. (0C)
NH 2-Naphthy! 139-146
- 2-Naphthyl 158-159
- Ph 48-51
- 3,5-Cl-Ph Öl
NH 3,5-CF3-Ph 202-204
NH 3-Cl-Ph 92-96
NH 3,4-Cl-Ph 194-196
NH 2,6-Me-Ph 185-187
p-Biphenyl 160-164
- p-Biphenyl 111-113
- 3,5-Cl-Ph 123-126
NH 3,5-Cl-Ph 108-113
NH 3,5-Cl-Ph 172-175
NH 3,5-Cl-Ph 159-163
NH 2,6-Cl-Ph 110-114
NH 2,6-Cl-Ph 203-205 (Zers.)
NH 2,6-CI-Ph 192-197
NH 2,4,5-CI-Ph 212-216
NH 2,4,5-CI-Ph 137-141 (Zers.)
NH 2,4,5-CI-Ph 121-122
NH 2,4,5-CI-Ph 125-126
NH 2,4,5-CI-Ph 128-130
NH 2,4,5-CI-Ph 111-117
NH 3,5-CF3-Ph 102-105
NH 3,5-CF3-Ph 119-121
NH 3,5-CF3-Ph 162-163
NH 2,3,4,5-Cl-Ph 176-177
NH 2,3,4,5-Cl-Ph 152-155 (Zers.)
NH 2,4,5-CI-Ph 236
NH 2-Naphthyl 146-148
- 4-NO2-Ph 81-82,5
- 1-Naphthy! 114-118
- 2-Naphthyl 91-98
- 2-(1-Br-naphthyl) 127-129
- 2-Naphthyl 96-100
- 3,5-Cl-Ph 132-135
NH 3,5-CF3-Ph 116-118
NH 2,4,5-CI-Ph 167-168
NH 3,5-Cl-Ph 234-239 (Zers.)
NH 2-Naphthyl 176-178
- 2-Cl-Ph 128-130
NHCH2 CH(Ph)2 Öl
NH t-Bu Öl
NH Cyclohexyl 72-74
NH Cyclohexyl 76-79
- Bu 54-57
O 1-OCH3-Ph Öl
_ 2-Naphthyl
O 2-(1-Br-naphthyl) Öl
- 2,4,5-CI-Ph 116-121
NH 2,4,5-CI-Ph 106-108
NH 2,3,4,5-Cl-Ph 210-214
NH Ph 127-128
OCH2 CH3 84-86
O 2,6-i-Pr-Ph 56-69
NH Allyl 172-174
O 2,6-Et-Ph Öl
NH 2,4,6-Me-Ph 128-130
NH 3-SO2CI-Ph 99-100
_ 2-Naphthyl 119-120
- 4-Cl-Ph 85-87
- 4-Br-Ph 180-182
_ 3,5-Cl-Ph 201-203
_ 2-Naphthyl 91-93
- 4-Cl-Ph 96-96,5
- 4-Br-Ph 110-112
_ 3,5-Cl-Ph 110-112
- 4-Cl-Ph 87-88
_ 84-86
CMPD X1
277 0-t-Bu
278 OtBu
279 Me
280 Me
281 Me
282 Me
283 Ph
284 Ph
285 Ph
286 O-t-Bu
287 Azetidin
288 3-Me-piperidino
289 3,5-Me-piperidino
290 Homopiperidin
291 Benzyl, Me-N
292 NH2
293 Pyrrolidin
294 Azetidin
295 Homopiperidin
296 i-Pr-NH
297 Piperidin
298 Piperidin
299 Pyrrolidin
300 Piperidin
301 (Me)2-N
302 Piperidin
303 (Me)2-N
304 (Me)2-N
305 (Me)2-N
306 (Me)2-N
307 (Me)2-N
308 (Me)2-N
309 (Me)2-N
310 (Me)2-N
311 (Me)2-N
312 (Me)2-N
313 _
314 -
315 -
316 (Me)2-N
317 (Me)2-N
318 (Me)2-N
319 (Me)2-N
320 Piperidin
321 (Me)2-N
322 t-Bu-NH
323 n-Pr-NH
324 (Me)2-N
325 Piperidin
326 (Me)2-N
327 Piperidin
328 Piperidin
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
NH2
Me-NH
Me-NH
Me-NH
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO C, CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
SCH2Ph Cl CO
SCH2Ph Cl CO
SCH2Ph Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO C! CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
A1 -24- 293 716
Z 4-Br-Ph F. (0C)
3,5-CI-Ph 83-85
- 2-Naphthyl 150-152
- 4-CI-Ph 145-147
- 4-Br-Ph 112-116
- 3,5-CI-Ph 136-138
- 4-CI-Ph 104-106
- 4-Br-Ph 145-147
- 3,5-CI-Ph 138-140
- 2-Naphthyl 99-101
- 2-Naphthyi 97-99
- 2-Naphthyl 1.19-141
- 2-Naphthyl Öl
- 2-Naphthyl Öl
- 2-Naphthyl Öl
- 2-Naphthyl Harz
- 2-(1-Br-naphthyl) 178-180
- 3,5-CI-Ph 119-123
NH 3,5-CI-Ph 184-185
NH 3,5-CI-Ph 169-171
NH 9-Fluorenyl 221-227
- 4-OCH3-Ph 175-177 (Zers.)
- 4-OCH3-Ph 87-93
- 3-(6-CI-pyridine) 74-76
- 3-(6-CI-pyridine) 134-135
- 2-Fluoren-9-onyl 111-112
- 2-Fluoren-9-onyl 129-132
- 9-Anthracenyl 153-154
- 4-NH2- HCI-Ph 176-182
NH 4-CO2H-Ph 209 (Zers.)
NH Ph 199-200
- 4-SO2CI-Ph 60-64
- 4-NH2HBrH2O-Ph 91-93
- 4-NH2-Ph 210 (Zers.)
- 3-SO2NH2-Ph 153-154
- 2-CO2-t-Bu-Ph 170-173
- 3,5-CI-Ph 86-89
NH 3,4-CI-Ph 98-102
NH 3-CI-Ph <50
NH S-n-Bu 88-92
_ o-Biphenyl Öi
- 4-0-cHexyl-Ph 68-72
- 3-Chinolinyl 90-92
- 3-Chinolinyl 111-114
- 3,5-CI-Ph 101-103
NH 2,6-CI-Ph 156--; 57
NH 2-Naphthyl 234 (Zers.)
- 9-Phonanthracenyl 138-139
9-Phenanthracenyl 129
- 4-CI-Ph 99-100
C(CH3I2 4-CI-Ph Öl
C(CH3J2 9-Anthracenyl Öl
- p-Biphenyl 169-181
- Ph
NH 2-Me-Ph
NH 2-CF3-Ph
NH 2-CI-Ph
NH 3-Me-Ph
NH 3-CF3-Ph
NH 3-CI-Ph
NH 2,6-Me-Ph
NH 2-CI,5-CF3-Ph
NH 2,6-CI-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,4-CI-Ph
NH 2,3,5-CI-Ph
NH Ph
NH 2-Me-Ph
NH 2-CF3-Ph
NH
B Y W Z -25- 293 716
CMPD X1 CO Cl co NH A' F. (0C)
Mp-NH CO Cl co NH 2-Cl-Ph
Me-NH CO Cl co NH 3-Me-Ph
Me-NH CO Cl co NH 2,6-Me-Ph
Me-NH CO Cl co NH 2-CI, 5-CF3-Ph
Me-NH CO Cl co NH 2,3-Cl-Ph
(Me)2-N CO Cl co NH 2-Cl-Ph
CICH2CH2-NH CO Cl co CH2 2-Cl-Ph
.(Me)2-N CO Cl co NH 3-CI-Ph
sec-Bu-NH CO Cl co NH 3-CI-Ph
Morpholin CO Cl co NH 3-CI-Ph
n-Bu,Me-N CO Cl co NH 4-Cl-Ph
(Me)2-N CO Cl co NH 3-l-Ph
(Me)2-N co Cl co CH2 4-SCN-Ph
(Me)2-N co Cl co CHMe 2-Me-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 2-Me-Ph
(n-Pr)2-N co Cl co NH 3-Me-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 4-n-Pr-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 4-n-Bu-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-CH2CI-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-CH2Br-Ph
Benzyl-NH co Cl co NH 3-CF3-Ph
Ph, Me-N co Cl co NH 4-CF3-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 2-CH2O-Me-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-CH2O-Me-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 4-CH2O-Me-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-CH2OC2H5-Ph
4-CI-benzyl-NH co Cl co NHCH2 2-0Me-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-0Me-Ph
3,4-CI-benzyl-NH co Cl co NH 3-0Me-Ph
2-Me-benzyl-NH co Cl co NH 4-0Me-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-0Et-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 4-0Ph-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-OCF3-Ph
3-MeO-benzyl-NH co Cl co NH 2-NO2-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-NO2-benzyl
(Me)2-N co Cl co NH 4-NO2-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-CO2CH2CH2CI-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-CONMe2-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-CO(4-morpholino)-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-NMe2-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-SEt-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 2-SCH2CF3-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 2-SO2Me-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 2-SO2NMe2-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3-SO2NMe2-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 4-SO2NMe2-Ph
3-NC-Ph-NH co Cl co - 2,4-Cl-Ph
Et, Me-N co Cl co NH 2,6-Cl-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 2,6-Cl-Ph
(Et)2-N co Cl co NH 2,6-Cl-Ph
sec-Bu-NH co Cl co NH 2,6-Cl-Ph
Morpholin co Cl co - 2,6-Cl-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3,4-CI-Ph
(Me)2-N co Cl co CH2 3,4-CI-Ph
(Me)2-N co Cl co NH 3,4-CI-Ph
sec-Bu-NH co Cl co NH 3,4-CI-Ph
Morpholin co Cl co NH 3,4-CI-Ph
4-Methylpyrazin co Cl co NH 3,4-CI-Ph
2,6-Me-morpholino co Cl co NHCH2 3,4-CI-Ph
(Me)2-N CS Cl co NH 3,5-Cl-Ph
(Me)2-N SO2Me Cl co NH 3,5-Cl-Ph 156-157
_ SO2Ph Cl co NH 3,5-Cl-Ph
_ co Cl co NH 3,5-Cl-Ph
OMe co Cl co CH2 3,5-Cl-Ph
OEt SO2NMe2 Cl co NH 3,5-Cl-Ph
_ SO2NMe2 Cl co - 3,5-Cl-Ph
_ SO2NMe2 Cl co CH2 3,5-Cl-Ph
_ CO Cl co NH 3,5-Cl-Ph
sec-Bu-NH 3,5-Cl-Ph
CMPD X'
(Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Ma)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N
MeO EtO
EtO
EtO
(Et)2-N sec-Bu-NH Pyrrolidin Morpholin !IvIe)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N
CO Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
CS Cl co
SO2Me Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl cc
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
co Cl co
A1 -26- 293 716
Z 3-CI,5-CN-Ph F-(0C)
NH 3-CI, 5-COCH3-Ph
NH 2-CI,4-Me-Ph
NH 3-CI,4-Me-Ph
NH 3-CI, 5-Me-Ph
NH 4-CI, 2-Me-Ph
NH 5-CI, 2-Me-Ph
NH 2-CI,4-NO2-Ph
NH 2-CI, 5-NO2-Ph
NH 3-CI, 5-NO2-Ph
NH 4-CI, 2-NO2-Ph
NH 4-CI, 3-NO2-Ph
NH 5-CI, 2-NO2-Ph
NH 2-CI,5-CF3-Ph
NH 3-CI,5-CF3-Ph
NH 4-CI, 3-CF3-Ph
NH 2,3-Me-Ph
NH 2,4-Me-Ph
NH 2,5-Me-Ph
NH 3,4-Me-Ph
NH 2,4-OMe-Ph
NH 2,5-OMe-Ph
NH 2,4-NO2-Ph
NH 2,6-NO2-Ph
NH 3,5-NO2-Ph
NH 2,4-SCN-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CFj-Ph
NH 3,5CF3-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CFj-Ph
_ 3,5-CFj-Ph
CH2 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CFj-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 3,5-CF3-Ph
NH 2-Me, 4-MeO-Ph
NH 5-Me, 2-0Me-Ph
NH 2-Me, 3-NO2-Ph
NH 2-Me, 4-NO2-Ph
NH 2-Me, 5-NO2-Ph
NH 2-Me, 6-NO2-Ph
NH 3-Me, 5-NO2-Ph
NH 4-Me, 2-NO2-Ph
NH 4-Me, 3-NO2-Ph
NH 2-OMe, 5-NO2-Ph
NH 4-OMe, 2-NO2-Ph
NH 2-NO2,4-CFj-Ph
NH 4-NO2,2-CF3-Ph
NH 4-NO2,3-CF3-Ph
NH 5-NO2,3-CF3-Ph
NH 4-SCN-Ph
NH 2,4,6-Br-Ph
NH 2,3,4-Cl-Ph
NH 2,3,5-Cl-Ph
NH 2,3,6-Cl-Ph
NH 2,4,6-Cl-Ph
NH 3,4,5-CI-Ph
NH 2,3,5-Me-Ph
NH 2,4,6-Me-Ph
NH 3-SOMe-Ph
NH 4-Ph-Ph
NH 3-CO2Ph-Ph
NH 3-CO2BzI-Ph
NH 3-C02allyl-Ph
NH 3-CO2CH2CBr=CH-Ph
NH 3-CO2propargyl-Ph
NH Et
_
B Y W Z -27- 293 716
CMPD X' CO Cl CO NH A' F. ("C)
(Me)2-N CO Cl CO NH Et
(Me)2-N CO Cl CO NH i-Pr
(Me)2-N CO Cl CO NH sec-Bu
(Me)2-N CO Cl CO NH CH2CH2OMe
(Me)2-N CO Cl CO NH CH2CH2CI
(Me)2-N CO Cl CO NH Propargyl
(Me)2-N CO Cl CO NH Allyl
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(2-CI-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(3-Ci-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(4-Br-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(2-Me-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(4-CN-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(2-0Me-naphtnyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(4-0Me-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(7-0Me-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 1-(2,4-CI-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-Naphthyl
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(1-NO2-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(3-OMe-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(5-OMe-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO CH2 2-(7-OMe-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-Naphthyl
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-Furan
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-Thiophen
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(1-Me-pyrrole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(1-Me-imidazole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-Oxazol
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-Thiazol
(Me)2-N CO Cl CO NH 5-(1 -Me-2-CO2Me-pyrazole)
(Me)2-N CO Cl CO NK 4-(1,3-Me-5-CI-pyrazole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-(1,3-Me-5-CN-pyrazole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 5-(1-Me,4-CONMe2-pyrazole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 5-(1-Me,4-SO2NMe2-pyrazole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 5-(1-Me,4-NO2-pyrazo!e)
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-(1-Me,5-CI-pyrazole)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(4,6-OMe-pyrimidine)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(4-OCF3,6-Me-s-triazine)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(4-NMe2,6-OEt-s-triazine)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(4,6-CI-s-triazine)
(Me)2-N CO Cl CO NH 3-Pyridin
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(4,6-CI-pyridine)
(Me)2-N CO Cl CO NH 2-(3,5,6-CI-1,4-pyrazine)
(Me)2-N CO Cl Me2-Po - 3-(6-OMe-pyridine)
(Me)2-N CO Cl Et, CICH2CH2-PO - -
(Me)2-N CO Cl Ph-PO - -
(Me)2-N CO Cl PO - OMe
(Me)2-N CO Cl PO - (OBu)2
(Me)2-N CO Cl PO - (OEt)2
(Me)2-N CO Cl Ph-PO - OEt, OPr
(Me)2-N CO Br CO - OEt
(Me)2-N CO Br CO CH2 3,5-CI-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 3,5-CI-rh
(Me)2-N CO Cl CO - 3-Chinolin 111-114
Pyrrolidin CO Cl CO - 6-Chinolin
Piperidin CO Cl CO - 2-Chinolin
Bu, Me-N SO2 Cl CO - 2-Chinoxalin
Ph CS Cl CO - 5-Benzimidazol
Me2-N CO Cl CO 2-Benzofuran
PrO - Cl CO _ 5-Benzotriazol
NC- CO Br CO - 2-Benzoxazol
Me2-N CO Cl CO 5-(2,1,3-Benzothiadiazol)
Butyl CO Cl CO - 2-Benzothiazol
Et2-N CO Cl CO - 2-Thianaphthen
Me2-N CO Cl CO - 5-Chinolin
Pyrrolidin CO Cl CO - 2-(3-CI-thianaphthene)
Piperidin CO Cl CO - 2-(7-CI-benzofuran)
Me2-N CO Cl CO - 2-(7-OMe-benzofuran)
Et2-N CO Cl CO - 2-(5-Nitrobenzofuran)
Bu1Me-N 2-(5-CI-benzofuran)
CMPD X1
F. (0C)
Pyrrolidin Piperidin Me2-N Me2-N Pyrrolidin Piperidin EtO .Me2-N Phenyl Butyl -CN Phenyl Me2-N Bu, Me-N Me2-N Pyrrolidin Me2-N Pyrrolidin Piperidin Me2-N Ph BuO NC
Phenyl Me2-N Me2-N Me2-N Piperidin Pyrrolidin Butyl Ph
i-Pr-0 Et2N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-N (Me)2-' i (Me)2-IS (Me)2-N (Me)2-N
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CS Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
- Cl CO
SO2 Cl CO
SO2 Cl CO
CO Cl CO
CO Br CO
CO Cl CO
CO Cl SO2
CO Cl SO2
CO Cl SO2
CS Cl SO2
CO Cl SO2
CO Cl SO2
Cl SO2
SO2 Cl SO2
SO2 Cl SO2
CO Br SO2
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
SO2 Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
2-(6,7(OMe)2benzofuran) 2-(3-Me-benzofuran) 2-(5-OMe-indole) 2-Azetidin
- 2-Piperidin
- 3-Piperidin
- 4-Piperidin
- 2-(2-Methylpiporidin) 2-Pyrrolidin 2-(2-Methylpyrrolidin)
- 2-Homopiperazin
- 3-Morpholin
- 2-Tetrahydrothiophen 2-(1,3-Dithian) 2-(1,3-Dithiolan)
- 4-Thiazolidin CF3
Butyl
2,5-Cl2-Ph
4-CF3-Ph
2,4,5-Cl3-Ph
3-NH2,4-CI-Ph
3-OCH3-Ph
4-Ph-Ph
2,4(NO2)2-Ph
2-Naphthalen
- 5-Piperonen
- 2-(1,2,3,4-Tetrahydronaphthalen) 2-(1,4-Benzodioxanj
- 6-(1,4-Benzodioxan)
- 6-Chroman
- 8-Chroman 5-(1,2,3,4-Tetrahydronaphthalen)
- C20H4I NH C20H4,
- CH=Cn2 NH CH2CH=CH2
CH=CH(CH2)„CH3 NH CH2CH=CH(CH2I16CH3
CsCH NH CH2C=CH
C=C(CH2J17CH1 NH CH2CsC(CH2I16CH3
- Cyclopropy! NH Cyclopropyl
- Cycloheptyl NH Cycloheptyl
CH2OMe NH CH2CH2OMe
CH2O(CH2)6CH3
CHCI2
CH7CH2SMe
CH2S(CH2I6CH3 CH2 Cyclopropyl
CH2 Cyclohexyl
CH2 CN
CH2 4-CI-Ph
CH2 4-F-Ph CH2 4-Br-Ph
CH2 2,4,6-CI-Ph
CH2 4-Me-Ph CH2 3-CF3-Ph
CH2 4-0Me-Ph CH2 4-CN-Ph CH2 4-SMe-Ph CH2 4-SO2Me-Ph CH2 4-NMe2Ph CH2 4-NH2-Ph CH2 4-Ph-Ph
CMPD X' BYW ZA1 F. (0C)
(Me)2-N CO Cl CO CH2 4-OPh-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-CH2CH2CI-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-OEt-Ph
(Me)2-N CO Cl CO ' NH 4-CH2CH=CH2-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-CH2CH=CHCH2CI-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-CH2C=CH-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-o-Cyclohexyl-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-Cyclohexyl-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-SO2F-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-SO3CH2CF3-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-(4-Pyridyl)-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-0Ph-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-(4-Cl-Ph)-Ph
(Me)2-N CO Cl CO NH 4-0Bu-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-0Bu-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-CH2CH2CI-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-0Et-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-CH2CH=CH2-Ph
(Mo)2-N CO Cl CO - 4-CH2CH=CH2CH2CI-Ph
(Me(2-N CO Cl CO - 4-CH2C=CH-Ph
(Me)i-N CO Cl CO - 4-Cyclohexyl-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-SO2F-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-SO3CH2CF3-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-(4-Pyridyl)-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-0Ph-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-(4-Cl-Ph)-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 2-(6-Me-naphthyl)
(Me)2-N CO Cl CO - 4-CO2CH2CH2CI-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-CO2CH2OMe-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-CO2CH2C=CCH2CI-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-CO2CH2Ph-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 4-OCH2Ph-Ph
(Me)2-N CO Cl CO - 3-CONHMe-Ph
(Me)2-N CO Cl CO O (CH2I19-CH3
(Me)2-N CO Cl CO O CH2CH=CH(CH2I16CH3
(Me)2-N CO Cl CO O CH2C=CH
(Me)2-N CO Cl CO O CH2C=C(CH2I16CH3
(Me)2-N CO Cl CO O Me
(Me)2-N CO Cl CO O 4-Cyclohexyl-Ph
(Me)2-N CO Cl CO O (CH2)2OMe
(Me)2-N CO Cl CO O (CH2J2CI
(Me)2-N CO Cl CO O (CH2J2SMePh
(Me)2-N CO Cl CO O CH2-cyclopropyl
(Me)2-N CO Cl CO O CH2-cyclohexyl
(Me)2-N CO Cl CO O CH2CH2CN
(Me)2-N CO Cl CO O (CH2I8CI
(Me)2-N CO Cl CO 0(CH2I2 Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-Me-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-Cl-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-F-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-NO2-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 3-CF3-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 3-CN-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-0Me-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-SMe-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-SO2MePh
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-NMe2-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-NH2-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-0Ph-Ph
(Me)2-N CO Cl CO S Me
(Me)2-N CO Cl CO S (CH2I19CH3
(Me)2-N CO Cl CO SCH2 Ph
(Me)2-N CO Cl CO SCH2 4-Cl-Ph
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-Ph-Ph 142-143
(Me)2-N CO Cl CO OCH2 4-0Ph-Ph
(Pr)2-N CO Cl CO NH 3,5-Cl-Ph
(Pr)2-N CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
(Pr)2-N CO Cl CO - 2-Naphthyl
(Pr)2-N CO Cl CO - 4-CN-Ph
B Y W Z A1 -30- 293 716
CMPD X1 CO Cl CO _ p-Biphenyl F. CC)
(Pr)2-N CO Cl CO NH 3,5-CI-Ph
Pr1Me-N CO Cl CO NH 3,5-CI-Ph
(Pr)2-N CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
(Pr)2-N CO Cl CO - 2-Naphthyl
(Pr)2-N CO Cl CO - 4-CN-Ph
(Pr)2-N CS Cl CO - p-Biphenyl
(Pr)2-N CO Cl CO NH 3,5-CI-Ph
Pr, Me-N CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
Pr, Me-N CO Cl CO - 2-Naphthyl
Pr1Me-N CO Cl CO - 4-CN-Ph
Pr, Me-N CO Cl CO - p-Biphenyl
Pr, Me-N CO Cl CO NH 3,5-CI-Ph
-N-Me1CH2CH2CH2CI CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
-N-Me, CH2CH2CH2CI CO Cl CO - 2-Naphthyl
-N-Me, CH2CH2CH2CI CO Cl CO - 4-CN-r-h
-N-Me, CH2CH2CH2CI CO Cl CO - p-Biphenyl
-N-Me, CH2CH2CH2CI CO Cl CO NH 3,5-Ci-Ph
Azetidin CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
Azetidin CO Cl CO - 2-Naphthyl
Azetidin CO Cl CO - 4-CN-Ph
Azetidin CO Cl CO - p-Biphenyl
Azetidin CO Cl CO NH 3,5-CI-Ph
3,5-Me-morpholin CS Cl CO NH 3,5-CI-Ph
3,5-Me-morpholin CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
3,5-Me-morpholin CS Cl CO NH 3,5-F-Ph
3,5-Me-morpholin CO Cl CO - 2-Naphthyl
3,5-Me-morpholin CO Cl CO - p-Biphenyl
3,5-Me-morpholin CO Cl CO - 4-CN-Ph
3,5-Me-morpholin CS Cl CO - 2-Naphthyl
3,5-Me-morpholin CS Cl CO - 4-CN-Ph
3,5-Me-morpholin CS Cl CO - p-Biphenyl
3,5-Me-morpholin CS Cl CO NH 3,5-CI-Ph
Piperidin CS Cl CO NH 3,5-F-Ph
Piperidin CS Cl CO NH 3,5-CI-Ph
Pyrrolidin CS Cl CO NH 3,5-F-Ph
Pyrrolidin CS Cl CO - 2-Naphthyl
Pyrrolidin CS Cl CO - 4-CN-Ph
Pyrrolidin CS Cl CO - p-Biphenyl
Pyrrolidin CS Cl CO NH 3,5-F-Ph
(CH3J2-N CS Cl CO - 4-CN-Ph
(CH3I2-N CS Cl CO - p-Biphenyl
(CH3J2-N CS Cl CO - 2-Naphthyl
(CH3)2-N CS Cl CO NH 3,5-CI-Ph
Azetidin CS Cl CO NH 3,5-F-Ph
Azetidin CS Cl CO NH 3,5-F-Ph
Homopiperidin CS Cl CO NH 3,5-CI-Ph
Homopiperidin CS Cl CO - 2-Naphthyl
Homopiperidin CS Cl CO - 2-Naphthyl
Piperidin CS Cl CO - p-Biphenyl 132-135
Piperidin
Cl
Cl
CO
CO
NH
NH
3,5-CI-Ph 3,5-CI-Ph
CII1
-C(CH3J3
CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
CO Cl CO NH 3,5-F-Ph
CMPD X
Y W
F. (0C)
Cl CO
NH
3,5-F-Ph
Cl CO
3,5-F-Ph
Cl CO
Cl CO Cl CO
Cl CO
2-Naphthyl
2-Naphthyl 2-Naphthyl
2-Naphthyl
Cl CO
2-Naphthyl
Cl CO
2-Naphthyl
Cl
CO
2-Naphthyl
CH1
Cl
CO
p-Biphenyl
Cl
CO
p-Biphenyl
-LH3 CO Cl co NH 3,5-CI-Ph
-CH2-Cl CO Cl co NH 3,5-CI-Ph
-CF3 CO Cl co NH 3,5-CI-Ph
-CH2CH3 CO Cl co NH 3,5-CI-Ph
-CH2-CF3 CO Cl co NH 3,5-CI-Ph
-CH2CH2CH3 CO Cl co NH 3,5-CI-Ph
-CH2CH2CH2CH3 CO Cl co NH 3,5-CI-Ph
-(CH2J4CH3 CO Cl co NH 3,5-CI-Ph
-(CH2J5CH3 CO Cl co NH 3,5-CI-Ph
-(CH2J6CH3 co Cl co NH 3,5-CI-Ph
-(CH2J7CH3 co Cl co NH 3,5-CI-Ph
CMPD X1
B YW
Z A1
F. (Ό
.CH,
-CH
CO Cl CO
NH 3,5-Cl-Ph
-C CH-,
CO Cl CO
NH 3,5-Cl-Ph
CO Cl CO
NH 3,5-Cl-Ph
C Ι
CH1
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
NH 3,5-Cl-Ph
NH 3,5-Cl-Ph
NH 3,5-Cl-Ph
-CH1
-CF1
Cl-
CS Cl co NH 3,5-Cl-Ph
CS Cl co NH 3,5-ri-Ph
CS Cl CO
CS Cl CO
NH 3,5-Cl-Ph
NH 3,5-Cl-Ph
-CH3 -CF1
CS Cl co NH 3,5-F-Ph
CS Cl co NH 3,5-F-Ph
CS Cl CO
NH 3,5-F-Ph
-CH1
-CF-
CS Cl co NH 2-Naphthyl
CS Cl co NH 2-Naphthyl
CMPD X1
Cl
CO
NH
2-Naphthyl
F. CC)
Cl
co
NH
2-Naphthyl
-CF1
Cl Cl
co co
3,5-CI-Ph 3,5-Cl-Ph
Cl
CO
3,5-CI-Ph
CH1
Cl
CO
4-CN-Ph
CH1
Cl
Cl
co
co
4-CN-Ph p-Biphenyl
Cl
CO
p-Biphenyl
- -CN Cl co NH 3,5-F-Ph
- -CN Cl co NH 3,5-CI-Ph
- -CN Cl co - p-Bipheny!
-CH3 SO2 Cl co NH 3,5-CI-Ph
-CF3 SO2 Cl co - 2-Naphthyl
-CH2C=C-CF3 SO2 Cl co NH 3,5-F-Ph
-(CH2J2CH3 SO2 Cl co - p-Biphenyl
-(CH2I2CH3 SO2 Cl co - 2-Naphthyl
-(CH2I2CH3 SO2 Cl co - 4-CN-Ph
-(CH2I2CH3 SO2 Cl co NH 3,5-F-Ph
-(CH2I2CH3 SO2 Cl co NH 3,5-CI-Ph
2,4-CI-Ph SO2 Cl co - 2-Naphthyl
(Me)2-N SO2 Cl co NH 3,5-CI-Ph
(Me)2-N SO2 Cl co - 2-Naphthyl
Piperidin SO2 Cl co NH 3,5-F-Ph
n-Bu,Me-N SO2 Cl co - 2-Naphthyl
Morpholin SO2 Cl co NH 3,5-CI-Ph
4-CI-Ph-CH2 S Cl co NH 3,5-F-Ph
4-Cl-Ph S Cl co - 2-Naphthyl
-(CH2I3CH3 S Cl co NH 3,5-CI-Ph
-(CH2I3CH3 S Cl co NH 3,5-F-Ph
-(CH2I3CH3 S Cl co - 2-Naphthyl
-(CHj)3CH3 S Cl co - p-Biphenyl
-CH3 so Cl co - 2-Naphthyl
-CH3 so Cl co NH 3,5-CI-Ph
-(CH2I3CH3 so Cl co - 2-Naphthyl
CMPD X1
A1
F. (0C)
-(CH2I3CH3 -CH2CF3 -CH2OCH3 -CH2OCH3 -CH2CH=CH2 -CH2CsCF3 -CH2Ph ^CH2Ph 2,4-CI-Ph-CH2-2,4-CI-Ph-CH2- 4-CF3-Ph CH3
CH3
CH3
CH3
CH3
-CH2CH2CH2-CI -CH2CH2CH2-CI -(CH2J4CH3 -(CH2J4CH3 -(CH2I5CH3 -(CH2I5CH3 -(CH2J6CH3 -(CH2I6CH3 -(CH2)7CH3 -(CH2),CH3 -(CH2I8CH3 -(CH2I8CH3 -(CH2)8CH3 -CH1CF3 -CH2CF3 -CH2CF3 -CH2CF3 -CH2CF3 -CH2Ph -CH2Ph -CH2Ph -CH2Ph -CH2Ph 4-CI-Ph-CH2-4-CI-Ph-CH2- 4-CI-Ph-CH2-4-CI-Ph-CH2- 4-CI-Ph-CH2-4-CF3-Ph-CH2- 4-CF3-Ph-CH2-4-CF3-Ph-CH2-
Zubereitung
Die erfindungsgemäßen Verbindungen werden im allgemeinen in einer Zubereitung mit einem flüssigen oder festen Streckmittel oder mit einem organischen Lösungsmittel verwendet. Zweckmäßige Zubereitungen der Verbindungen der Formel I können in üblicher Weise hergestellt werden. Zu ihnen gehören Stäubemittel, Granulate, Pellets, Lösungen, Emulsionen, Spritzpulver, emulgierbaie Konzentrate u.dgl. Viele derselben können direkt eingesetzt werden. Spritzfähige Zubereitungen können in geeigneten Medien gestreckt und in Spritzmengen von etwa einem bis zu einigen Hundert l/ha verwendet werden. Hochkonzentrierte Mittel werden vorwiegend als Zwischenprodukte für die weitere Zubereitung verwendet. Die Zubereitungen enthalten im allgemeinen einen Masseanteil an Wirkstoff(en) von 1 % bis 99% und mindestens einen der folgenden Bestandteile: a) etwa 0,1 % bis 35% oberflächenaktive^) Stoff(e) und b) etwa 5% bis 99% feste(s) oder flüssige(s) inerte(s) Streckmittel. Sie enthalten diese Bestandteile insbesondere in den folgenden annähernden Verhältnissen:
SO Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so . Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
so Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
CO Cl CO
NH 3,5-F-Ph
NH 3,5-CI-Ph
- 3,5-OCH3-Ph
NHCH2 2-CI-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-F-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-CI-Ph
NH 2-Naphthyl
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-F-Ph
- 2-Naphthyl
- 4-CN-Ph
- p-Biphenyl
NH 3,5-CI-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-CI-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-CI-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-F-Ph
_ 4-CN-Ph
NH 3,5-CI-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-F-Ph
NH 3,5-CI-Ph
- 2-Naphthyl
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-F-Ph
- 2-Naphthyl
- 4-CN-Ph
- p-Biphenyl
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-F-Ph
_ 4-CN-Ph
- 2-Naphthyl
- p-Biphenyl
NH 3,5-CI-Ph
NH 3,5-F-Ph
4-CI-Ph
4-CN-Ph
p-Biphenyl
NH 3,5-CI-Ph
2-Naphthyl
p-Biphenyl
Wirkstoff Masscanteil in % -35- 293 716
Streckmittel
oberflächenaktiver Stoff
Spritzpulver und 20-90
mitWasserdisper- 0-74
gierbareGranulate 1-10
Öl-Suspensionen,
Emulsionen, Lösungen 5-50
(incl.emulgierbare 10-50 40-95
• Konzentrate) 1-25 40-84 0-35
wäßrige Suspensionen 1-95 70-99 1-20
Stäubemittel 90-99 5-99 0-5
Granulate u. Pellets 0-10 0-15
hochkonzentrierte Mittel 0-2
Es können natürlich niedrigere oder höhere Wirkstoffanteile vorliegen, was vom vorgesehenen Verwendungszweck und von den physikalischen Eigenschaften der Verbindung abhängig ist. Mitunter sind höhere Verhältnisse zwischen oberflächenaktivem Stoff und Wirkstoff erwünscht; sie können durch Einmischen in die Zubereitung oder nach der Tankmischmethode erreicht werden.
Typische feste Streckmittel werden in Watkins et al., „Handbook of Insecticide Dust Diluents and Carriers", 2. Aufl., Dorland Books, Caldwell, New Jersey, beschrieben. Die absorptionsfähigeren Streckmittel werden für Spritzpulver und die dichteren für Stäubemittel bevorzugt. Typische flüssige Streckmittel und Lösungsmittel werden in Marsden, „Solvents Guide", 2. Aufl., Interscience, New York 1950, beschrieben. Eine Löslichkeit unter 0,1 % wird für Suspensionskonzentrate bevorzugt; Lösungskonzentrate sind vorzugsweise gegenüber Phasentrennung bei O0C stabil. „McCutcheon's Detergents and Emulsifiers Annual", MC Publishing Corp., Ridgewood, New Jersey, und Sisely und Wood, „Encyclopedia of Surface Active Agents", Chemical Publ. Co., Inc., New York 1964, enthalten Angaben über oberflächenaktive Stoffe und Verwendungsempfehlungen.
Alle Zubereitungen können geringere Mengen Zusatzstoffe enthalten, um Schaumbildung, Zusammenbacken, Korrosion, mikrobielles Wachstum usw. zu verringern. Die Bestandteile sollten vorzugsweise von der U. S. Environmental Protection Agency für den vorgesehenen Verwendungszweck anerkannt sein.
Die Verfahren zur Herstellung dieser Mittel sind bekannt. Lösungen werden durch einfaches Mischen der Bestandteile hergestellt. Peinpulverige feste Mittel werden durch Vermischen und - gewöhnlich - Mahlen, z. B. in einer Hammer- oder Strahlmühle, hergestellt. Mit Wasser dispergierbare Granulate können durch Granulieren eines feinpulverigen Mittels hergestellt werden (siehe z. B. B. Cross und H. Scher, „Pesticide Formulations", ACS Symposium Series 371, American Chemical Society, Washington, D.C, 1988, S.251-259).
Suspensionen worden durch Naßmahlen hergestellt (siehe i. R. Littler, US-PS 3060084). Granulate und Pellets können durch Aufsprühen des Wirkstoffs auf vorgeformte gekörnte Träger oder nach Agglomerationsverfahren hergestellt werden. Siehe J.E.Browning, „Agglomeration", Chemical Engineering v. 4.Dez. 1967, S. 147ff., und „Perry's Chemical Engineer's Handbook", 4.Aufl., McGraw-Hill, N. Y. 1963, S.8-59ff.
Weitere Informationen in bezug auf die Zubereitung enthalten beispielsweise H.M.Loux, US-PS 3235361 (15.Februar 1966), Spalte 6, Zeile 16 bis Spalte 7, Zeile 19 und Beispiele 10 bis 41, R.W. Luckenbaugh, US-PS 3309192 (14. März 1967), Spnlte 5,Zeile 43 bis Spalte 7,Zeile 62 und Beispiele 8,12,15,39,41,52,53, 58,132,138-140,162-164,166,167,169-182,
H.Gysin und E.Knusli, US-PS 2891 855 (23. Juni 1959), Spalte 3, Zeile 66 bis Spalte 5, Zeile 17 und Beispiele 1-4, G.C.KIingman, „Weed Control as a Science", John Wiley and Sons, Inc., New York 1961, S. 81-96, J.D.Fryer und S.A.Evans, „Weed Control Handbook", 5.Aufl., Blackwell Scientific Publications, Oxford 1968, S. 101-103.
Es folgen Beispiele für zweckmäßige Zubereitungen der erfindungsgemäßen Verbindungen:
Beispiel 371 Spritzpulver
N-///3,5-(Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-
2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid 80%
Natrium-alkylnaphthalensulfonat 4%
Natrium-Iigninsulfonat 2%
Synthetische amorphe Kieselerde 1 %
Kaolinit 13% Die Bestandteile werden gemischt, in der Hammermühle gemahlen, erneut gemischt und verpackt.
Beispiel 372 Hochkonzentriertes Mittel
N-///-3,5-(Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid 98,5%
Silica-Aerogel 0,5%
Synthetische amorphe Kieselerde 1,0%
Die Bestandteile werden gemischt und in einer Hammermühle gemahlen, um ein hochkonzentriertes Mittel zu erzeugen, das im wesentlichen durch ein U. S. S. No. 50 Sieb (0,3 mm Maschenweite) fällt. Dieses Material kann danach auf vielerlei Weise zubereitet werden.
Beispiel 373 Lösung
N-Z/^.B-IDichlorphenyllamino/carbonyl/oxy/· 2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid 30%
N-Methyl-2-pyrrolidon 70%
Die Bestandteile werden zusammengegeben und gorührt, um eine Lösung herzustellen, die für Anwendungen mit geringsten Anwendungsmengen eingesetzt werden kann.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen lassen sich als Pflanzenschutzmittel verwenden. Sie ermöglichen die Bekämpfung von Krankheiten, die durch ein weites Spektrum von Erregern pilzlicher Pflanzenkrankheiten aus den Klassen Basidiomycetes, Ascomycetes und Oomycetes hervorgerufen werden. Sie sind wirksam bei der Bekämpfung zahlreicher Pflanzenkrankheiten, insbesondere von Erregern von Blattkrankheiten an Zierpflanzen, Gemüse-, Feld- und Getreidepflanzen sowie Obstgewächsen. Zu diesen Erregern gehören Plasmopora viticola, Phytophthora infestans, Peronospora tabaclna, Pseudoperonospora cubensis, Pythium aphanidermatum, Alternaria brassicae, Septoria nodorum, Cercosporidium personatum, Cercospora arachldicola, Pseudocercosporella herpotricholdes, Cercospora hetlcola, Botrytis cinerea, Monilinia fructicola, Pyricularia oryzae, Podosphaera leucotricha, Venturis inaequalis, Pucclnia recondite, Puccinia gramminis, Homileia vastatrix, Puccinia strilformis, Puccinia arachldis und andere Arten, die diesen Erregern nahe verwandt sind.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können mit Fungiziden, Bakteriziden, Akariziden, Nematoziden, Insektiziden oder anderen biologisch wirksamen Verbindungen gemischt werden, um die gewünschten Ergebnisso mit minimalem Zeit-, Arbeitsund Materialaufwand zu erzielen. Geeignete Agenzien dieses Typs sind in Fachkreisen bekannt. Einige sind nachstehend aufgeführt.
Fungizide
Methyl-2-benzimidazolcarbamat (Carbendazim)
Tetramethylthiuramdisulfid (Thiuram)
n-Dodecylguanidin-acetat (Dodine)
Mangan-ethylenbisdithiocarbamatlManeb)
1,4-Dichlor-2,5-dimethoxybenzen (Chloroneb)
Methyl-1-(butylcarbamoyl)-2-benzimidazolcarbamat (Benomyl)
2-Cyano-N-ethylcarbamoyl-2-methoxyiminoacetamid(Cymoxanil)
N-Trichlormethylthiotetrahydrophthalamid (Captan)
N-Trichlormethylthiophthalimid(Folpet)
Dimethyl-4,4'-(o-phenylen)bis(3-thioallophanat){Thiophanat-methyl)
2-(Thiazol-4-yl)benzimidazol (Thiabendazol)
Aluminium-tris(0-ethyl-phosphonat)(Phosethyl-Aluminium)
Tetrachlorisophthalsäuredinitril (Chlorothalonil)
2,6-Dichlor-4-nitroanilin (Dichloran)
N-(2,6-Dimethylphenyl)-N-(methoxyacetyl)alanin-methylester(Mdtalaxyl)
cis-N-/1,1,2,2-Tetrachlorethyl)thio/cyclohex-4-en-1,2-dicarbioximid(Captafol) S-IS.B-DichlorphenyD-N-li-methylethyD^^-dioxo-i-imidazolidin-carboxamidllprodion) 3-(3,5-Dichlorphenyl)-4-ethenyl-5-methyl-2,4-oxazolidindion (Vinclozolin)
Kasugamycin
O-Ethyl-S,S-diphenylphosphorodithioat (Edifenphos)
4-(3-(4-(1,1-Dimethyl-ethyl)phenyl)-?-methyl)propyl-2,6-dirnethylmorpholin(Fenpropimorph) 4-(3-(4-(1,1-Dimethyl-ethyl)phenyl)-2-methyl)propyl-piperidin(Fenpropidin)
Bayleton" 1 -(4-Chlorphenoxy)-3,3-dimethyl-1 -1H-1,2,4-triazol-1-yl)butanon Systhane" 2-(4-Chlorphenyl)-2-(1H-1,2,4-triazol-1-ylmethyl)-hexannitril
Folicur" (Tebuconazol)
Score" 3-Chlor-4-/4-methyl-2-(1H-1,2,4-triazol-1-ylmethyl)-1,3-dioxolan-2-yl/phenyl-4-chlor-phenylether
Topaz" 1-/2-(2,4-Dichiorphenyl)pentyl/1H-1,2,4-triazol
Impact1 (±a-(2-Fluorphenyl-a-(4-fluorphenyl)-1H-1,2,4-triazol-1-ethano
Nustar" 1 -//Bis(4-fluorphenyl)methylsilyl)methyl/-1 H-1,2,4-triazol
Sportak" 1-N-Propyl-N-/2(2,4,6-trichlorphenoxy)ethyl/-carbamoylimidazol
Tilt" 1 -//2-(2,4-Dichlorphenyl)-4-propyl-1,3-dioxolan-2-yl/methyl/-1 H-1,2,4-triazol
Rubigan" a-(2-Chlorphenyl)-a-(4-chlorphenyl)-5-pyridin-methanol
Kupferoxidchlorid
Furalaxyl Methyl-N-(2,6-dimethylphenyl)-N-(2-furanylcarbonyl)-DL-alaninat
Bakterizide
Kupfersulfat, dreibasisch Streptomycin-sulfat Oxytetracyclin
Akarizide
Seneciosäure, Ester mit 2-sek.-Butyl-4,6-dinitrophenol (Binapacryl)
6-Methyl-1,3-dithiol/2,3-B/chinolin-2-on (Oxythioquinox)
2,2,2-Trichlor-1,1-bis(4-chlorphenyl)ethanol(Dicofol)
Bis(pentachlor-2/-cyclopentadien-1-yl)(Dienochlor)
Tricyclohexyltin-hydroxid (Cyhexatin)
Hexakis(2-methyl-2-phenylpropyl)distannoxan (Fenbutin oxid)
Nematozide
2-/Diethoxyphosphinylimino/-1,3-diethietan (Fosthietan)
S-Methyl-i-fdimethylcarbarnoyD-N-lmethylcarbamoyloxyJ-thioformimidat (Oxamyl) S-Methyl-i-carbamoyl-N-lmethylcarbamoyloxylthioformimidat N-Isopropylphosphoramidsäure, 0-Ethyl-0'-/4-(methylthio)-m-toly)/diester(Fendmiphos)
Insektizide
3-Hydroxy-N-methylcrotonamid (dimethylphosphat) ester Monocrotophos)
Methylcarbamidsäure, Ester mit 2,3-Dihydro-2,2-dimathyl-7-benzofuranol (Carbofuran) 0-/2,4,5JTrich!or-a-(chlormethyl)benzyl/phosphorsäure,0',0'-Dimethylester(Tetrachlorvinphos) 2-Mercaptobernsteinsäure, Diethylester, S-Ester mit Thionophosphorsäure, Dimethylester (Malathion) 0,0-Dimethyl-0-p-nitrophenylthiophosphat(Methylparathion)
Methylcarbamidsäure, Ester mit a-Naphthol (Carbaryl)
Methyl-NV/fmethylaminolcarbonyl/oxy/ethanimidothioat (Methomyl)
N'-(4-Chlor-o-tolyl)-N,N-dimethylformamidin (Chlordimeform)
O,O-Diethyl-O-(2-isopropyl-4-methyl-6-pyrimidyl)-phosphorothioat (Diazinon) Octachlorcamphen (Toxaphen)
O-Ethyl O-p-nitrophenyl plienylphosphonothioat (EPN)
Cyanoß-phenoxyphenyD-methyM-chlor-a-li-methyl-ethyDbenzenacetaUfenvalerat) (3-Phenoxyphenyl)methyl (+)-cis, trans-3-(2,2-dichlor-ethonyl)-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat(Permethrin) Dimethyl-N,N'-/thiobis(N-methylimmo)carbonyloxy//-bis/ethanimidothioat/(Thiodicarb) Phosphorthiolthionsäure,
0-ethyl-0-/4-(methylthio)phenyl/-s-n-propylester(Sulprofos)
a-Cyano-3-phenoxybenzyl-3-(2,2-dichlorvinyl)-2,2-dimethylcyclopropan-carboxylat (Cypermethrin) CyanolS-phenoxyphenyDmethyl^-ldifluormethoxyl-a-fmethylethyDbenzenacetat (Flucythrinat) O.O-Diethyl-O-O.S.e-trichlor^-pyridyDphosphorothioatlChlorpyrifos)
O,O-Dimethyl-S-/(4-oxo-1,2,3-benzotriazin-3-(4H)-yl)-methyl/phosphorodithioat(Azinphos-methyl) B.e-Dimethyl^-dimethylamino^-pyrimidinyl-diinethyl-carbamaUPirimicarb) S-IN-Formyl-N-methylcarbamoylmethyD-O.O-dimethyl-phosphorodithioatlFormothion) S-2-(Ethylthioethyl)-O,O-dimethyl-phosphorothioat (Demeton-S-methyl)
a-Cyano-3-phenoxybenzyl-cis-3-(2,2-dibromvinyl)-2,2-dimethylcyclopropan-carboxylat(Deltamethrin) Cyano(3-phenoxyphenyl)methylester des N-(2-Chlor-4-trifluor-methylphenyl)alanin3 (Fluvali.iate)
Anwendung
Die Bekämpfung der Krankheiten wird gewöhnlich dadurch erreicht, daß eine wirksame Menge der Verbindung vor der Infektion in bezug auf den zu schützenden Teil der Pflanze, z. B. Wurzeln, Stiele, Laubwerk, Früchte, Samen, Knollen oder Zwiebeln, angewendet wird. Die Verbindung kann auch in bezug auf Saatgut verwendet werden, um Samen und Sämling zu schützen. Die Anwendungsmengen dieser Verbindungen können durch viele Umwelteinflüsse beeinflußt und müssen unter den tatsächlichen Anwendungsbedingungen bestimmt werden. Das Laubwerk kann normalerweise geschützt werden, wenn es mit einer Menge von weniger als 10g/ha bis 10000g/ha Wirkstoff behandelt wird. Saatgut und Sämlinge können normalerweise geschützt werden, wenn das Saatgut mit einer Menge von 1 bis 10g/kg Saatgut behandelt wird.
Beispiel A
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Apfelsämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Venturla Inaequalis (kausales Agens des Apfelschorfs) beimpft und 24 h bei 2O0C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert; danach wurden sie 11 Tage bei 220C in einer Anzuchtkammer gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel B
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200 ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Erdnußsämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Cerosporldium personatum (kausales Agens der Blattfleckenkrankheit der Erdnuß) beimpft und 24h bei 200C in einer gesättigten Atmosphäre und 5 Tage bei 22 bis 30°C in einer Atmosphäre mit hohem Feuchtigkeitsgehalt inkubiert; danach wurden sie 6 Tage bei 290C in einer Anzuchtkammer gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel C
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in ein?r solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, - daß die Konzentration 200 ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Weizensämlingen versprüht. A-- lOlgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Puccinla recondite (kausales Agens des Blattrosts von Weizen) beimpft und 24 h bei 2O0C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert; danach wurden sie 6 Tage bei 2O0C in einer Anzuchtkammer gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel D
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Reissämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Pyricularia o'ryzae (kausales Agens des Reisbrands) beimpft und 24h bei 270C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert; danach wurden sie 5 Tage bei 3O0C in einer Anzuchtkammer gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel E
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Tomatensämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Phytophthora infestans (kausales Agens der Kartoffel- und Tomatenkrauifäule) beimpft und 24h bei 200C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert; danach wurden sie 5 Tage bei 2O0C in einer Anzuchtkammer gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel F
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Rebensämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Plasmopara viticola (kausales Agens des Falschen Rebenmehltaus) beimpft und 24 h bei 2O0C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert, 6 Tage bei 2O0C in einer Anzuchtkammer gehalten und danach 24 h bei 20°C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel G
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200 ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Gurkensämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Botrytis clnerea (kausales Agens der Graufäule an vielen Pflanzen) beimpft und 48 h bei 2O0C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert; danach wurden sie 5 Tage bei 20°C in einer Anzuchtkammer gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel H
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Zuckerrübensämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Corcospora beticola (kausales Agens der Blattfleckenkrankheit der Zuckerrübe) beimpft und 3 Tage bei 22 bis 3O0C in einer Atmosphäre mit hohem Feuchtigkeitsgehalt inkubiert; danach wurden sie 7 Tage bei 20 bis 250C in einem Treibhaus gehalten, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel I
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration lOOppm betrugt. Diese Suspension wurde auf die Auflaufstelle von Tabaksämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Peronospora tabacina (kausales Agens der Tabakblaufäule) beimpft und 24 h bei 2O0C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert, 6 Tage bei 220C in einer Anzuchtkammer gehalten und danach 24 h bei 200C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert, worauf die Krankheit beurteilt wurde.
Beispiel J
Die zu prüfenden Verbindungen wurden in Aceton in einer solchen Menge gelöst, daß das Endvolumen 3%ig war, und dann in gereinigtem Wasser, das 250ppm der oberflächenaktiven Substanz Trem 014 (Polyolester) enthielt, suspendiert, so daß die Konzentration 200 ppm betrug. Diese Suspension wurde auf die Auf lauf stelle von Gurkensämlingen versprüht. Am folgenden Tag wurden die Sämlinge mit einer Sporensuspension von Pseudoperonospora cubensis (kausales Agens des Falschen Gurkenmehltaus) beimpft und 24 h bei 2O0C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert, 6 Tage bei 200C in einer Anzuchtkammer gehalten und danach 24 h bei 20°C in einer gesättigten Atmosphäre inkubiert, worauf die Krankheit beurteilt wurde. Die Tabellen A, B und/oder C enthalten die Ergebnisse für die Beispiele A bis J. Die Angaben in Tabelle A und C stellen den Durchschnitt von drei Wiederholungen dar. Die Angaben in Tabelle B sind nicht gemittelte Einzelergebnisse wiederholter Versuche. In den Tabellen bedeutet der Wert 100 eine 100%ige Bekämpfung der Krankheit und der Wert 0, daß die Krankheit im Vergleich zu mit Trägersubstanz besprühten Vergleichspflanzen nicht bekämpft wurde. „NT" bedeutet, daß keine Prüfung . durchgeführt wurde.
Tabelle A A B C Beispiel E F G
Verbindung 100 88 97 D 100 100 99
NO. 100 NT 97 93 100 100 NT
1 100 88 90 NT 100 100 99
2 100 92 96 93 100 100 99
3 100 49 50 94 100 100 NT
4 100 95 97 80 100 100 NT
5 . 100 100 82 97 100 100 99
6 100 100 100 85 100 100 93
7 100 75 85 95 100 100 14
8 100 98 97 93 100 100 93
9 100 100 97 91 100 100 90
10 100 98 97 97 100 100 90
11 100 90 99 89 100 100 99
12 100 82 27 73 100 91 CJl
13 100 98 97 26 100 100 97
14 100 95 99 94 100 100 67
15 100 40 84 95 73 100 3
16 100 98 97 0 100 100 99
17 100 92 96 79 100 100 66
18 100 97 100 40 100 100 99
19 95 96 100 93 100 100 99
20 95 NT 8 97 NT 100 NT
21 29 NT 0 NT NT 55 NT
22 100 99 84 NT 100 100 99
26 0 NT NT 92 NT NT NT
27 96 NT 26 NT 81 100 NT
28 100 NT NT NT NT NT NT
30 100 100 97 NT 100 100 99
31 100 89 100 94 100 100 99
32 100 62 37 94 99 100 94
33 34 36 96 0 91 99 0
34 100 69 91 0 100 100 99
35 100 75 90 71 100 100 99
36 100 14 69 27 96 100 3
37 100 97 99 21 99 100 0
38 96 29 43 84 95 99 0
39 99 14 0 21 9 100 2
40 100 99 94 14 100 100 99
41 100 NT 0 93 84 100 NT
42 99 10 43 NT 0 86 34
43 99 0 0 0 43 96 1
44 100 91 86 13 100 100 90
45 100 21 56 91 92 100 3
46 100 69 77 71 100 100 1
47 99 58 52 96 97 98 0
48 100 89 91 34 99 100 3
49 100 96 43 74 100 100 4
50 100 94 100 41 100 100 NT
51 100 NT 26 60 NT 100 NT
52 100 NT 95 NT 100 100 NT
53 100 77 99 77 100 100 94
54 100 96 47 89 100 100 NT
55 100 96 69 84 100 100 NT
56 6 NT NT 67 7 39 NT
57 100 NT 87 10 99 98 99
58 99 NT 88 38 96 100 94
59 100 91 88 41 98 100 0
60 100 87 88 97 91 100 29
61 100 79 17 97 98 100 15
62 100 26 17 76 85 74 15
63 100 9 O 13 0 2 0
64 100 13 0 13 84 65 1
65 100 99 85 28 100 100 59
66 100 98 25 NT 95 100 1
67 100 96 94 60 52 100 0
68 100 NT 80 52 99 100 4
69 60
70
(Fortsetzung Tabelle A)
Verbindung A B NT C 90 Beispiel E 97 F G
NO. 100 NT 97 D 99 100 17
71 100 NT 97 60 99 100 31
72 100 NT 92 53 97 100 94
73 100 NT 93 62 99 100 1
74 100 NT 94 86 99 100 31
75 100 NT 75 83 98 98 49
76 100 88 87 88 100 100 4
77 100 85 100 10 100 100 74
78 100 98 99 57 100 100 49
79 100 93 63 97 100 100 97
80 96 93 91 71 100 100 90
81 100 9 53 71 61 100 97
82 100 100 58 66 100 100 18
83 100 81 26 14 100 99 NT
84 100 83 62 NT 100 100 45
85 100 97 70 74 100 100 85
86 100 63 87 85 100 100 85
87 100 77 90 62 100 100 77
88 100 97 70 85 100 100 NT
89 100 31 66 82 98 100 32
90 100 NT 53 85 100 100 NT
91 100 NT 0 NT 9 100 83
92 100 NT 0 85 31 52 NT
93 100 62 18 NT 99 42 NT
94 100 NT 0 NT 9 95 0
95 100 96 99 NT 100 70 NT
96 100 26 93 NT 95 100 99
97 100 55 96 89 95 100 4
98 96 26 100 14 99 100 4
99 96 26 0 14 0 100 30
100 0 13 63 14 87 39 15
101 81 13 91 7 89 100 1
102 99 0 70 0 87 100 4
103 100 93 63 14 100 99 0
104 100 35 87 0 100 100 18
106 100 94 100 91 100 100 3
107 100 64 18 32 100 100 99
108 96 94 84 96 100 100 1
109 100 50 0 16 17 100 99
110 81 88 91 94 100 100 3
111 100 88 100 16 100 100 4
112 100 3 0 96 0 100 31
113 36 NT NT 38 NT 15 4
114 100 NT NT 11 46 NT NT
115 100 NT NT NT 9 37 NT
116 100 NT NT NT 0 22 NT
117 100 NT 16 NT 72 100 NT
118 100 85 89 NT 98 100 NT
119 100 76 0 NT 98 100 99
120 100 70 34 NT 99 100 0
121 93 65 0 0 7 100 40
122 20 70 46 48 0 30 0
123 100 41 10 12 0 100 0
124 87 86 97 0 100 8 62
125 100 NT 93 0 100 100 NT
126 100 58 62 93 100 100 NT
127 100 72 98 73 100 100 NT
128 100 42 91 NT 100 100 4
129 100 0 0 95 96 100 NT
130 96 18 0 54 82 94 1
131 100 35 36 0 100 100 1
132 100 0 0 0 0 100 29
133 16 0 0 26 73 59 1
134 100 55 84 0 97 97 16
135 81 61 82 0 100 100 21
136 100 71 84 NT 99 100 94
137 100 NT 100 99
138 NT
(Fortsetzung Tabelle A) A B NT C 24 Beispiel E 55 F 98 G
Verbindung 100 NT 79 D 99 100 NT
NO. 81 88 77 NT 98 98 90
139 100 74 87 NT °.9 100 95
140 100 90 82 NT 100 100 NT
141 99 83 100 NT 100 100 94
142 100 73 97 NT 100 100 48
143 100 NT NT 9 29 86 17
144 100 NT NT 39 NT NT NT
145 100 NT NT NT 96 100 NT
146 100 NT NT NT 85 86 NT
147 100 74 100 NT 100 100 NT
148 100 82 49 NT 94 91 45
149 100 71 75 NT 100 100 3
150 100 34 96 0 100 100 31
151 100 0 0 0 39 100 34
152 100 0 0 17 0 30 3
153 100 0 0 0 8 99 4
154 100 12 0 0 0 70 3
155 100 0 0 0 0 66 3
156 87 0 0 0 0 91 3
157 53 0 0 0 0 14 1
158 41 0 0 0 0 62 0
159 87 27 96 0 98 100 3
160 100 0 87 0 94 100 4
161 100 84 87 90 99 100 0
162 100 96 89 27 100 100 1
163 100 78 100 90 100 100 NT
164 100 0 93 87 68 100 NT
165 100 NT 80 84 96 100 1
166 100 0 32 85 24 90 NT
167 100 64 85 9 100 100 0
168 92 0 16 0 0 4 0
169 82 NT NT 85 NT NT 0
170 100 NT 18 0 NT NT NT
171 84 NT NT NT NT NT NT
172 100 NT NT 4 NT NT NT
175 100 36 NT NT 100 100 NT
176 100 NT 78 NT 99 100 NT
177 100 82 86 NT 99 100 NT
178 100 25 18 0 99 100 18
179 100 NT NT 8 NT NT 20
180 NT 66 89 NT 100 100 NT
181 100 66 70 NT 100 100 NT
182 100 93 90 NT 100 100 NT
183 100 39 0 51 84 100 7
184 184 NT 36 8 92 100 NT
185 91 NT 36 NT 100 100 NT
186 100 97 96 0 98 100 NT
188 NT 99 93 NT 100 100 NT
190 100 95 97 δ 100 100 6
191 100 9 94 8 100 100 93
192 100 NT NT 15 27 0 6
193 NT NT NT 8 NT NT NT
194 63 NT NT NT NT NT NT
195 72 17 22 NT 99 97 NT
197 100 NT NT NT NT NT NT
138 25 NT 24 NT 8 42 NT
199 8 NT NT ΝΙ NT NT NT
200 16 35 90 Ο 100 100 NT
203 100 38 14 NT 44 100 NT
204 100 NT NT 0 NT NT NT
205 NT NT 55 NT 97 100 0
207 99 NT 45 0 98 100 0
208 91 NT 37 19 88 100 27
209 66 NT 0 10 17 99 0
210 99 100 100 0 100 100 NT
211 NT NT NT
212 99
213
(Fortsetzung Tabelle A) Verbindung
NO. A
Beispiel D
214 93 A 42 69 0 36 96 NT
215 C7 20 88 0 88 100 NT
216 100 70 99 67 100 100 NT
217 Ί \ 0 17 NT 98 97 NT
218 NT 17 NT 42 97 MT
219 100 NT 90 NT 99 100 NT
220 100 NT 93 NT 99 100 NT
221 100 61 100 85 1C0 100 4
222 100 97 97 26 100 100 NT
223 100 61 99 NT 100 100 99
224 100 98 97 26 100 100 4
225 93 NT 69 NT 94 100 NT
226 100 14 61 NT 100 100 NT
227 100 14 35 NT 100 100 NT
228 75 NT 88 NT 98 99 NT
229 100 56 88 NT 100 100 NT
230 67 0 17 NT 100 100 NT
231 0 NT 35 NT 84 85 NT
232 100 14 84 NT 100 100 NT
233 86 0 17 NT 98 100 NT
235 100 51 92 21 97 100 NT
237 99 60 67 NT 31 54 NT
238 NT NT NT NT 31 35 NT
239 NT 60 67 NT NT NT NT
240 NT 14 51 NT 97 NT NT
241 NT 14 75 NT NT NT 61
242 100 NT 35 NT 100 100 NT
243 100 NT 75 NT 100 100 NT
244 93 0 12 NT NT NT NT
245 9 NT NT 0 NT NT NT
Tabelle B
Verbindung Beispiel
NO. B D E G
23 29 105 173 174 187 189 196 201 202 206 234 236 246 247 248 249 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264
33
47
69
69
42
NT
12
100 67 100 100 100 100 100 100 90 100 90 100 100 100 100 96 100 100 100 100
34 96 82 64 64 0 91 0 81 64
25
85
27
67
97
85
27
27
27
27
97
97
86
99 0
99 99
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
99 76 99 99 92 97 97 44 0
NT 22 99 99 92 99 63 99 25 99 99
6 0 7 0 0 0 0 0 0 0 9 0
11 0 4 0 0 0 0 0 0 0
9011 0
94 0
99 0
8989
Fortsetzung Tabelle B B Beispiel E G
Verbindung 29 D 99 0
NO. A 29 0 96 0
288 100 62 0 96 8
289 96 96 0 99 82
291 96 62 0 61 8
292 100 29 27 19 8
293 96 29 0 42 0
296 0 62 0 92 0
297 0 62 0 75 0
298 100 91 0 99 98
299 100 62 85 99 69
300 100 29 67 61 8
301 100 62 0 85 0
302 99 0 0 19 8
303 90 0
304 68 Beispiel
Tabelle C I
Verbindung 100 J
NO. H 100 100
1 100 98 94
2 63 70 96
3 88 96 10
4 26 96 64
5 32 96 100
6 95 96 100
7 100 100 100
8 94 98 61
9 51 96 100
10 94 100 100
11 75 80 32
12 27 100
42 100

Claims (5)

1. G nicht C(=L)NR10R11 oderC(=0)OR12 ist, wenn AC(-O)SR1 oderC(=0)OR1 ist, und
1. G nicht C(=L)NR10R11 oder C(=O)OR12 ist, wenn A CI-O)SR1 oder C(=O)OR1 ist, und
1. Verfahren zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten, insbesondere von pilzlichen Pflanzenkrankheiten, dadurch gekennzeichnet, daß es in der Anwendung einer wirksamen Menge einer Verbindung der Formel I
G\
an der zu schützenden Stelle besteht, wobei
A C(=O)R, Cf=O)OR1, C(=O)SR1, Pf=O)QR2Q1R3, Cf=O)NHR, SO2R5, SO2NR6R7 bedeutet; Q und Q1 unabhängig voneinander Sauerstoff, NR8 oder eine direkte Bindung sind; X Cl oder Br bedeutet, unter der Bedingung, daß A C(=O)R ist, wenn X Br ist; G Cf=L)R9, Cf=L)NR10R11, C(=O)OR12, CN, SO2NR10R11 oder SOmR13 bedeutet; LO oder S bedeutet;
m 0,1 oder 2 ist;
R C1-C20-AIkVl, Cr-C2o-Alkenyl, C2-C20-AIkIHyI; Ci-Co-Alkyl, C2-C8-Alkenyl, C2-C8-AIkInYl oder C3-C7-Cycloalkyl bedeutet, wobei jeder Rest wahlfrei durch Halogen, C1-C6-AIkOXy, C2-C6-Alkoxyalkyl, C1-C6-AIkYItMo, Qj-Ce-Cycloalkyl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß R nicht C2-Alkenyl oder C2-Alkinyl ist, wenn A C(=O)NHR ist; R ein Phenylring oder ein kondensiertes carbocyclisches aromatisches C10-C14-Ringsystem ist, wobei die Ringe durch 0-4 Halogenatome, 0-1 Rest, der aus den Resten -CH2(CH2)PCH2-,
-0(CH2)PCH2-, -S(CH2)PCH2-, -O(CH2)PO, -O(CH2)PS-, -R4N(CH2)PCH2-, -O(CH2)PNR4- gewählt ist,
und 0-2 Reste, die aus den Resten NH(C=O)OR16, SCN, C1-C4-AIkYl, Cr-C-Halogenalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl, C^C^AIkenyl, C2-C4-Halogenalkenyl, C2-C4-Alkinyl, C3-C6-Cycloalko>'y, C3-C6-Cycloalkyl, NO2, C(=O)R14, CN, OR14, Cf=O)OR14, C(=O)NR14R15, NR14R15, SR14, SOR", SO2F, SO2CI oder SO2NR14R15 gewählt sind, 2-, 3- oder 4-Pyridyl oder Phenyl substituiert sind, das durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino oder Amino gewählt sind; R außerdem ein heterocycüsches Ringsystem mit 3-8 Atomen sein kann, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carbonylgruppe gebunden ist, wenn ACf=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A C(=O)NHR ist, das 1 oder 2 Stickstoffatome oder 1 Stickstoffatom und 1 Sauerstoffatom oder 1 Stickstoffatom und 1 Schwefelatom oder ein oder-wenn der Ring größer als dreigliedrig ist -zwei Sauerstoffatome, vorausgesetzt, daß die Sauerstoffatome nicht aneinander gebunden sind, oder 1 oder 2 Schwefelatome enthält;
R außerdem ein heteroaromatisches oder kondensiertes heteroaromatisches Ringsystem sein kann, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carbonylgruppe gebunden ist, wenn A C(=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn ACf=O)NHR ist, das 5-10 Atome enthält, von denen die Heteroatome durch 1-3 Stickstoffatome oder 1-2 Stickstoffatome und ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder 1-2 Sauerstoff-oder Schwefelatome vertreten sind, wobei diese Ringe durch 0-1 (-CH2(CH2)PCH2-) oder durch 0-2 Reste substituiert sind, die aus den Resten CH3, OCH3, OCF3, OCH2CF3, F, Cl, Br, OCH2CH3, NO2, Cf=O)CH3, N(CH3)2, CO2CH3, CON(CH3J2, SO2N(CH3J2, SCH3, CN oder CF3 gewählt
R1 C1-C20-AIkYl, C3-C20-Alkenyl, C3-C20-AIkInYl oder C1-C8-AIkYl, C3-C8-Alkenyl oderC3-C8-Alkinyl ist, wobei jeder Rest wahlfrei durch Halogen, C1-C6-AIkOXy, C2-C6-Alkoxyalkyl, C1-C6-AIkYUhJo, C3-C6-Cycloalkyl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß die ungesättigten Kohlenstoffatome nicht direkt an das Sauerstoffatom von G-O gebunden
sind, Q
wenn R1 Alkenyl oder Alkinyl ist;
R2 und R3 unabhängig voneinander aus den Resten C1-C4-AIRyI, Ci-Cj-Halogenalkyl, Benzyl oder Phenyl gewählt sind;
R4 H oder C1-C4-AIRyI ist;
R5 C1-C4-AIRyI ist, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R5 ein Phenylrest ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfmyl, Dimethylamino, Amino, Nitro, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; R6 H, C1-C4-AlRyI, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 ein Phenylrest ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; R7 H oder C1-C4-AIRyI ist, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 und R7 mit dem SticRstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Piperidin, Pyrrolidin oder Morpholin zusammentreten können, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist; R8 H oder C1-C4-AIkYl ist;
R9 C1-C8-AIRyI, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R9 Phenyl ist, das durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert ist;
R10 und R11 unabhängig voneinander H, C1-C4-AIRyI, C^Q-Halogenalkyl, C2-C4-AlRoxyaIRyI oder Benzyl oder Phenyl sind, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind; oder R10 und R11 mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Azetidin, Piperidin, Homopippiridin, Pyrrolidin oder Morphclin zusammentreten können, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist;
R12 C1-C12-AIRyI oder Halogenalkyl oder Benzyl ist, das durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert ist;
R13 C1-C4-AIRyI, Halogenalkyl oder C2-C4-AIRoXYaIRyI, Qj-Q-AIRenyl, HalogenalRenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl oder Benzyl oder Phenyl ist, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind;
R14 H, C1-C4-AIkYl, C,-C4-Halogenalkyl oder Q^C-Alkoxyalkyl; C3-C4-Alkenyl, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl; oder Benzyl oder Phenyl ist, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O, CH3S oder CN substituiert sind; R15 H oder C1-C4-AIRyI ist;
R16 C,-C6-Alkyl, Cy-Q-AIRenyl oder Benzyl ist, das durch 0-2 Halogenatome, Methyl, Trifluormethyl, Nitro oder Methoxy substituiert ist; und ρ 1 oder 2 ist.
2. R nicht unsubstituiertes Phenyl oder C1-C3-AIkYl ist, wenn A C(=0)NHR und G C(=L)NR10R11
oder C(=O)OR12 ist.
8. Verbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß A C(=O)R, Ci=O)OR1, Cf=O)NHR oder Pi=O)QR2Q1R3 ist;
G C(=O)NR10R11 oder C(=O)OR12 ist.
9. Verbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß A C(=O)R oder C(=O)NHR ist;
G C(=O)NR10R1 oder C(=O)OR12 ist;
X Cl ist.
10. Verbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß A C(=O)R oder C(=O)NHR ist;
G Cf=O)NR10R11 oder C(=O)OR12 ist;
R C1-C2-AIkYl ist, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch
2. Verfahren "ach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
A C( = O)R, C(=O)OR1, C(=O)NHR oder P(=O)QR2Q1R3 ist;
G CI=O)NR10R11 oder C(=O)OR12 ist.
2. R nicht unsubstituiertes Phenyl oder C1-C3-AIkYl ist, wenn A C(=O)NHR und G CI=L)NR10R11
oder CI=O)OR12 ist.
8. Verbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß A CI=O)R, CI=O)OR1, CI=O)NHR oder PI=O)QR2Q1R3 ist;
G CI=O)NR10R11 oder CI=O)OR12 ist.
9. Verbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß A CI=O)R oder CI=O)NHR ist;
G CI=O)NR10R11 oder CI=O)OR12 ist;
X Cl ist.
10. Verbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß A CI=O)R oder CI=O)NHR ist;
G CI=O)NR10R11 oder CI=O)OR12 ist;
R C1-C2-AIkYl ist, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch
0-3 Halogr.natome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamine», Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder R ein Phenyl- oder Naphthylring ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamine, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind;
R10 und R11 unabhängig voneinander H, C,-C4-Alkyl, Halogenalkyl oder Benzyl sind, das durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert ist; oder R10 und R11 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, Piperidin, Pyrrolidin oder Morpholin sein können, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist;
X Cl ist.
11. Verbindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß AC(=O)Rist;
G C(=O)NR10R11 ist;
R C1-C2-AIkYl ist, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder R ein substituierter Phenyl- oder Naphthylring ist, wobei der Substituent aus 0-3 Halogenatomen und 0-2 Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt ist; und
XCIist.
12. Verbindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß A C(=O)NHR ist; GC(=O)NR10R11ist;
R C1-C2-AIkYl ist, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder R ein substituierter Phenyl- oder Naphthylring ist, wobei der Substituent aus 0-3 Halogenatomen und 0-2 Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt ist; und
XCIist.
13. Verbindung aus derfolgenden Gruppe:
N-//2-Naphthylcarbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-///(3,5-Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxcethanimidoyl ohlorid, N-///(2,6-Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-////3,5-Bis(trifluormethyl)phenyl/amino/-carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-ciilorid,
N-Z/ZS^DichlorphenyOamino/carbonyl/oxy/^-ldimethylamino^-oxoethanimidoyl-chlorid, N-Z/ZS^-IDichlorphenyDamino/carbonyl/oxy/^-oxo^-piperidinethanimidoyl-chlorid, N-///(3,5-Dichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-a-oxo-1-piperidinethanimidoyl-chlorid, N-//Bis(2,2,2-trichlorethoxy)phosphinyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-///(2-Chlorphenyl)methyl/amino/carbonyl/oxy/-2-(diethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-//(/1,1-Biphenyl/-4-yl)carbonyl/oxy/-2-(dimethylamino)-2-oxoethanimidoyl-chlorid, N-///(3,5-Difluorphenyl)amino/carbonyl/oxy/-a-oxo-1-piperidinethanimidoyl-chlorid, N-//(2-Naphthalenyl)carbonyl/oxy/-a-oxo-1-piperidinethanimidoyl-chlorid, 2-(Dimethylamino)-2-oxo-N-///(2,4,5-trichlorphenyl)amino/carbonyl/oxy/ethanimidoyl-chlorid, 2-(Dimethylamino)-2-oxo-N-/(1-oxooctadecyl)oxy/ethanimidoyl-chlorid und 2-(Dimethylamino)-2-oxo-N-//(phenylmethoxy)carbonyl/oxy/ethanimidoyl-chlorid.
14. Aus nachstehenden gewählte, zur Herstellung der Fungizide nach Anspruch 7-13 verwendbare Verbindung:
N-/(Chlorcarbonyl)oxy/-2-dimethylamino-2-oxoethanimidoyl-chlorid und NVIChlorcarbonylJoxyZ-a-oxo-i-piperidinethanimidoyl-chlorid.
15. Für landwirtschaftliche Zwecke geeignetes Mittel aus einer Verbindung nach Anspruch 7-13, das eine fungizid wirksame Menge der Verbindung und mindestens einen der folgenden Bestandteile enthält: oberflächenaktiver Stoff, festes Streckmittel oder flüssiges Streckmittel.
R2 und R3 unabhängig voneinander aus den Resten C1-C4-AIRyI, Cr-Cj-Halogenalkyl, Benzyl oder Phenyl gewählt sind;
4
R5 Crd-Alkyl ist, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R5 ein Phenylrest ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfr-iyl, Dimethylamino, Amino, Nitro, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; R6 H, C1-C4-AIkYl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 ein Phenylrest ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; R7 H oder C1-C4-AIRyI ist, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 und R7 mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Piperidin, Pyrrolidin oder Morpholin zusammentreten können, von denen jedes durch 0—2 Methylreste substituiert ist; R8 H oder C1-C4-AIkYl ist;
R9 C1-C8-AIkYl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R9 Phenyl ist, das durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert ist;
R10 und R11 unabhängig voneinander H, C1-C4-AIkYl, C^d-Halogenalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl oder Benzyl oder Phenyl sind, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind; oder R10 und R11 mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, zu Azetidin, Piperidin, Homopippiridin, Pyrrolidin oder Morphclin zusammentreten können, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist;
R12 C1-C12-AIRyI oder Halogenalkyl oder Benzyl ist, das durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert ist;
R13 C1-C4-AIRyI, Halogenalkyl oder Qz-C-Alkoxyalkyl, Qj-Q-Alkenyl, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl oder Benzyl oder Phenyl ist, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind;
R14 H, C1-C4-AIkYl, C^C-Halogenalkyl oder C2-C4-Alkoxyalkyl; C3-C4-Alkenyl, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl; oder Benzyl oder Phenyl ist, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O, CH3S oder CN substituiert sind; R15 H oder C,-C4-Alkyl ist;
R16 C1-C6-AIkYl, C3-C4-Alkenyl oder Benzyl ist, das durch 0-2 Halogenatome, Methyl, Trifluormethyl, Nitro oder Methoxy substituiert ist; und ρ 1 oder 2 ist.
2. Verfahren "ach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
A CI=O)R, CI=O)OR1, C(=O)NHR oder Pi=O)QR2Q1R3 ist;
G CI=O)NR10R11 oder C(=O)OR12 ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
AC(=O)RoderC( = O)NHRist;
G C(=O)NR10R11 oder C(=O)OR12 ist;
XCIist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
AC(=O)R oder C( = O)NHR ist;
G C(=O)NR10R11 oder CI=O)OR12 ist;
X Cl ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
AC(=0)RoderC(=0)NHRist;
G C(=O)NR10R11 oderC(=O)OR12 ist;
R C1-C2-AIRyI ist, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus der. Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder R ein Phenyl- oder Naphthylring ist, derdurch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind;
R10 und R11 unabhängig voneinander H, C1-C4-A^yI, Halogenalkyl oder Benzyl sind, das durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert ist; oder R10 und R11 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, Piperidin, Pyrrolidin oder Morphoün sein können, vr.i denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist;
XCIist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
ACI=O)RiSt;
GC(=O)NR10R11ist;
R C1-C2-AIkYl ist, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch O--3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder R ein substituierter Phenyl- oder Naphthylring ist, wobei der Substituent aus 0-3 Halogenatomen und 0-2 Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt ist; und
X Cl ist.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß AC(=O)NHRist;
GC(=O)NR10R11ist;
R Ci-C2-Alkyl ist, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder R ein substituierter Phenyl- oder Naphthylring ist, wobei der Substituent aus 0-3 Halogenatomen und 0-2 Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt ist; und
X Cl ist.
7. Verbindung der Formel I
G\
O=N-O-A
χ/
dadurch gekennzeichnet, daß
A C(=O)R, Ci=O)OR1, Ci=O)SR1, PI=O)QR2Q1R3; C(=O)NHR, SO2R5, SO2NR6R7 ist; Q und Q1 unabhängig voneinander Sauerstoff, NR8 oder eine direkte Bindung bedeuten; X Cl oder Br bedeutet, unter der Bedingung, daß A C(=O)R ist, wenn X Br ist; G C(=L)R9, CI = L)NR10R11, CI=O)OR12, CN, SO2NR10R11 oder SOmR13 bedeutet; L O oder S bedeutet;
mO, 1 oder 2 ist;
R C,-C20-Alkyl, C2-C20-AIkOnYI, C2-C20-AlkinyI; C1-C8-AIkYl, C2-C8-AIkOnYl, Cr-Cu-Alkinyl oder C3-C7-CyClOaIkYl bedeutet, wobei jeder Rest wahlfrei durch Halogen, C1-C6-AIkOXy, C2-C6-Alkoxyalkyl, C1-C6-AIkYUhJo, C3-C6-CyClOaIkYl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Beding'ing, daß R nicht C2-Alkenyl oder C2-Alkinyl ist, wenn A CI=O)NHR ist; R ein Phenylring oder ein kondensiertes carbocyclisches aromatisches C10-C14-Ringsystem ist, wobei die Ringe durch 0-4 Halogenatome und 0-1 Rest, der aus den Resten -CH2(CH2)PCH2-, -O(CH2)PCH2-, -S(CH2)PCH2-, -O(CH2)PO, -OICH^pS-, -R4N(CH2)PCH2-, -O(CH2)PNR4- gewählt ist, und 0-2 Reste, die aus den Resten NHCI=O)OR16, SCN, C1-C4-AIkYl, Cr-C-Halogenalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl, Cr-Cj-Alkenyl, C2-C4-Halogenalkenyl, C2-C4-AIkInYl, C3-C6-CyClOaIkOXy, C3-C6-Cycloalkyl, NO2, C(=O)R14, CN, OR14, CI=O)OR14, CI=O)NR14R15, NR14R15, SR14, SOR14, SO2F, SO2CI oder SO2NR14R15 gewählt sind, 2-, 3- oder 4-Pyridyl oder Phenyl substituiert sind, das durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino oder Amino gewählt sind;
R außerdem ein heterocyclisches Ringsystem mit 3-8 Atomen sein kann, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carbonylgruppe gebunden ist, wenn ACI=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A CI=O)NHR ist, das 1 oder 2 Stickstoffatome oder 1 Stickstoffatom und 1 Sauerstoffatom oder 1 Stickstoffatom und 1 Schwefelfitom oder ein oder-wenn ehr Ring größer als dreigliedrig ist -zwei Sauerstoffatome, vorausg^oetzt, daß die Sauerstoffatome nicht aneinander gebunden sind, oder 1 oder 2 Schwefelatome enthält;
R außerdem ein heteroaromatisches cder kondensiertes heteroaromatisches Ringsystem sein kann, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carboxylgruppe gebunden ist, wenn ACI=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A CI=O)NHR ist, das 5-10 Atome enthält, von denen die Heteroatome durch 1-3 Stickstoffatome oder 1-2 Stickstoffatome und ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder 1-2 Sauerstoffoder Schwefelatome vertreten sind, wobei diese Ringe durch 0-1 (-CH2(CH2)PCH2-) oder durch 0-2 Reste substituiert sind, die aus den Resten CH3, OCH3, OCF3, OCH2CF3, F, Ci, Br, OCH2CH3, NO2, CI=O)CH3, N(CH3)2, CO2CH3, CON(CH3J2, SO2N(CH3)2, SCH3, CN oder CF3 gewählt sind;
R1 C1-C20-AIkYl, C3-C20-AlkenyI, C3-C20-AIkInYl oder C1-C8-AIkYl, C3-C8-Alkenyl oder C3-C8-AIkJrIyI ist, wobei jeder Rest wahlfrei durch Halogen, C1-C6-AIkOXy, C2-C6-Alkoxyalkyl, C1-C6-AIkYUhIO, C3-C6-CyClOaIkYl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß die ungesättigten Kohlenstoffatome nicht direkt an das Sauerstoffatom von C-O gebunden sind, ^
wenn R1 Alkenyl oder Alkinyl ist;
R2 und R3 unabhängig voneinander aus den Resten C1-C4-AIkYl, Cr-Q-Halogenalkyl, Benzyl oder Phenyl gewählt sind;
4
R5 C1-C4-AIkYl, dps durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R5 ein Phenylrest ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Nitro, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; R6 H, C1-C4-AIkYl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 ein Phenylrest ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; R7 h . der C^-C4-Alkyl ist, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 und R7 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, Piperidin, Pyrrolidin oder Morpholin sein können, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist; R8 H oder C1-C4-AIkVl ist;
R9 C1-C8-AIkYl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R9 Phenyl ist, das djrch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert ist;
R10 und R11 unabhängig voneinander H, C1-C4-AIkYl, Cv-d-Halogenalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl oder Benzyl oder Phenyl sind, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind; oder R10 und R11 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, Azetidin, Piperidin, Homopippiridin, Pyrrolidin oder Morpholin sein können, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist;
R12 C1-C12-AIkYl oder Halogenalkyl oder Benzyl ist, das durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert ist;
R13 C1-C4-AIkYl, Halogenalkyl oder C2-C4-Alkoxyalkyl, C3-C4-AIkOnYl, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl oder Benzyl oder Phenyl ist, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Haloyenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind;
R14 H, C1-C4-AIkYl, C^Cj-Halogenalkyl oder C^d-Alkoxyalkyl; Cj-Cj-Alkenyl, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl; oder Benzyl oder Phenyl ist, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O, CH3S oder CN substituiert sind; R15 H oder C1-C4-AIkYl ist;
R16 C,-C6-Alkyl, C3-C4-Alkenyl oder Benzyl ist, das durch 0-2 Halogenatome, Methyl, Trifluormethyl, Nitro oder Methoxy substituiert ist; und
ρ 1 oder 2 ist;
vorausgesetzt, daß
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
AC(=0)R oder CI=O)NHR ist;
G CI=O)NR10R11 oder CI=O)OR12 ist;
R C1-C2-AIRyI ist, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus c!en Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder R ein Phenyl- oder Naphthylring ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind;
R10 und R11 unabhängig voneinander H, C1-C4-AIRyI, HalogenalRyl oder Benzyl sind, das durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert ist; oder R10 und R11 gemeinsam mit dem SticRstoffatom, an das sie gebunden sind, Piperidin, Pyrrolidin oder Morpholin sein Rönnen, vr.i denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist;
XCIist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
AC(=O)Rist;
GCI=O)NR10R11ISt;
R C1-C2-AIkYl ist, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch O--3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamine, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder R ein substituierter Phenyl- oder Naphthylring ist, wobei der Substituent aus 0-3 Halogenatomen und 0-2 Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt ist; und
X Cl ist.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß AC(=O)NHRist;
GC(=O)NR10R1list;
R C1-C2-AIkYl ist, das durch einen Phenylrest substituiert ist, wobei der Phenylrest durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder R ein substituierter Phenyl- oder Naphthylring ist, wobei der Substituent aus 0-3 Halogenatomen und 0-2 Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt ist; und
X Cl ist.
7. Verbindung der Formel I
O=N-O-A
χ/
dadurch gekennzeichnet, daß
A C(=O)R, C(=O)OR1, Ci=O)SR1, P(=O)QR2Q1R3; C(=O)NHR, SO2R5, SO2NR6R7 ist; Q und Q1 unabhängig voneinander Sauerstoff, NR8 oder eine direkte Bindung bedeuten; X Cl oder Br bedeutet, unter der Bedingung, daß A C(=O)R ist, wenn X Br ist; G CI=L)R9, CI=L)NR10R11, CI-O)OR12, CN, SO2NR10R11 oder SOmR13 bedeutet; LO oder S bedeutet;
mO, 1 oder 2 ist;
R C1-C20-AIkYl, C2-C20-AIkOnYl, C2-C20-AIkInYl; C,-C8-Alkyl, Cr-Ce-Alkenyl, C2-C8-AIkJnYl oder C3-C7-Cycloalkyl bedeutet, wobei jeder Rest wahlfrei durch Halogen, C1-C6-AIkOXy, C2-C6-Alkoxyalkyl, C1-C6-AIkYlIhJo, Cj-Ce-Cycloalkyl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß R nicht C2-Alkenyl oder C2-Alkinyl ist, wenn AC(^O)NHR ist; R ein Phenylring oder ein kondensiertes carbocyclisches aromatisches C10-C14-Ringsystem ist, wobei die Ringe durch 0-4 Halogenatome und 0-1 Rest, der aus den Resten -
2P
-, -O(CH2)PO, -O(CH2)PS-, -R4N(CH2)PCH2-, -O(CH2)PNR4- gewählt ist, und 0-2 Reste, die aus den Resten NHC(=O)OR16, SCN, C1-C4-AIkYl, C1-C4-Halogenalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl, C^Cj-Alkenyl, C2-C4-Halogenalkenyl, C2-C4-Alkinyl, C3-C6-CyClOaIkOXy, C3-C6-Cycloalkyl, NO2, CI=O)R14, CN, OR14, CI=O)OR14, CI=O)NR14R15, NR14R15, SR14, SOR14, SO2F, SO2CI oder SO2NR14R15 gewählt sind, 2-, 3- oder 4-Pyridyl oder Phenyl substituiert sind, das durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino oder Amino gewählt sind;
R außerdem ein heterocyclisches Ringsystem mit 3-8 Atomen sein kann, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carbonylgruppe gebunden ist, wenn A CI=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A C(=O)NHR ist, das 1 oder 2 Stickstoffatome oder 1 Stickstoffatom und 1 Sauerstoffatom oder 1 Stickstoffatom und 1 Schwefelatom oder ein oder-wenn der Ring größer als dreigliedrig ist -zwei Sauerstoffatome, vorausgesetzt, daß die Sauerstoffatome nicht aneinander gebunden sind, oder 1 oder 2 Schwefelatome enthält;
R außerdem ein heteroaromatisches oder kondensiertes heteroaromatisches Ringsystem sein kann, das mit dem Ringkohlenstoff an die Carbonylgruppe gebunden ist, wenn A CI=O)R ist, oder an N gebunden ist, wenn A C(=O)NHR ist, das 5-10 Atome enthält, von denen die Heteroatome durch 1-3 Stickstoffatome oder 1-2 Stickstoffatome und ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder 1-2 Sauerstoffoder Schwefelatome vertreten sind, wobei diese Ringe durch 0-1 (-CH2(CH2)PCH2-) oder durch 0-2 Reste substituiert sind, die aus den Resten CH3, OCH3, OCF3, OCH2CF3, F, Ci, Br, OCH2CH3, NO2, Cf=O)CH3, N(CH3)2, CO2CH3, CON(CH3)2, SO2N(CH3)2, SCH3, CN oder CF3 gewählt sind;
R1 C1-C20-AIkYl, C3-C20-AlkenyI, C3-C20-AIkInYl oder C1-C8-AIkYl, C3-C8-Alkenyl oder C3-C8-AIkIrIyI ist, wobei jeder Rest wahlfrei durch Halogen, C1-C6-AIkOXy, C2-C6-Al koxy a Iky I, C1-C6-AIkYUhIO, C3-C6-CyClOaIkYl, CN oder durch einen Phenylrest substituiert ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind, unter der Bedingung, daß die ungesättigten Kohlenstoffatome nicht direkt an das Sauerstoffatom von C-O gebunden sind, ^j
wenn R1 Alkenyl oder Alkinyl ist;
R2 und R3 unabhängig voneinander aus den Resten C1-C4-AIkYl, C^Cj-Halogenalkyl, Benzyl oder Phenyl gewählt sind;
R4 H oder C1-C4-AIkYl ist;
R5 C1-C4-AIkYl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R5 ein Phenylrest ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Nitro, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; R6 H, C1-C4-AIkYl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 ein Phenylrest ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; h A oder C1-C4-AIkYl ist, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R6 und R7 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, Piperidin, Pyrrolidin oder Morpholin sein können, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist; R8HOdCrC1-C4-AIkVIiSt;
R9 C1-C8-AIkYl, das durch 0-3 Halogenatome substituiert ist, oder R9 Phenyl ist, da-j durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert ist;
R10 und R11 unabhängig voneinander H, C1-C4-AIkYl, CHVHalogenalkyl, C2-C4-Alkoxyalkyl oder Benzyl oder Phenyl sind, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind; oder R10 und R11 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, Azetidin, Piperidin, Homopippiridin, Pyrrolidin oder Morpholin sein können, von denen jedes durch 0-2 Methylresto substituiert ist;
R12 C1-C12-AIkYl oder Halogenalkyl oder Benzyl ist, das durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert ist;
R13 C1-C4-AIkYl, Halogenalkyl oder Cr-C-Alkoxyalkyl, Cr-Q-Alkenyl, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halugenalkinyl oder Benzyl oder Phenyl ist, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O oder CN substituiert sind;
R14 H, C1-C4-AIkYl, C!-C4-Halogenalkyl oder C2-C4-AlkoxyaIkyI; C3-C4-AIkCnYl, Halogenalkenyl, Alkinyl oder Halogenalkinyl; oder Benzyl oder Phenyl ist, wobei die Benzyl- oder Phenylringe durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF3, CH3O, CH3S oder CN substituiert sind; R15 H oder C1-C4-AIkYl ist;
R16 C1-C6-AIkYl, C3-C4-AIkCnYl oder Benzyl ist, das durch 0-2 Halogenatome, Methyl, Trifluormethyl, Nitro oder Methoxy substituiert ist; und
ρ 1 oder 2 ist;
vorausgesetzt, daß
-5- 233 716
0-3 Halogr.natome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamine), Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind; oder R ein Phenyl- oder Naphthylring ist, der durch 0-3 Halogenatome und 0-2 Reste substituiert ist, die aus den Resten CH3, CF3, CH3O, CN, CH3S, Methylsulfonyl, Dimethylamino, Amino, Phenyl oder Phenoxy gewählt sind;
R10 und R11 unabhängig voneinander H, C1-C4-AIkYl, Halogenalkyl oder Benzyl sind, das durch 0-2 Halogenatome, CH3, CF-., CH3O oder CN substituiert ist; oder R10 und R11 gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, Piperidin, Pyrrolidin oder Morpholin sein können, von denen jedes durch 0-2 Methylreste substituiert ist;
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