DD298478A5 - Verwendung eines heteroaryl-3-oxo-propannitrilderivats und pharmazeutisches praeparat zur behandlung von auroimmunerkrankungen - Google Patents

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DD298478A5
DD298478A5 DD90344383A DD34438390A DD298478A5 DD 298478 A5 DD298478 A5 DD 298478A5 DD 90344383 A DD90344383 A DD 90344383A DD 34438390 A DD34438390 A DD 34438390A DD 298478 A5 DD298478 A5 DD 298478A5
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Anna M Isetta
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Mario Ferrari
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Abstract

Beschrieben wird die Verwendung von Heteroaryl-3-oxo-propannitrilderivaten der allgemeinen Formel * worin X fuer ein Sauerstoffatom oder eine * * S(O)nCH(RH4), CH(R4)O, * oder CH(R4)CH2-Gruppe steht, worin n den Wert 0, 1 oder 2 hat; R1 fuer C1-C6-Alkyl, Pyridyl oder unsubstituiertes oder substituiertes Phenyl steht; R2, R3 und R4 wie hierin definiert sind; und Q fuer Wasserstoff, Carboxy, C2-C7-Alkoxycarbonyl oder eine CON(Ra)Rb-Gruppe steht, wobei Ra und Rb wie hierin definiert sind; und ihrer pharmazeutisch annehmbaren Salze, zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen. Formel (I){Heteroaryl-3-oxo-propannitrilderivate; Behandlung von rheumatoider Arthritis und anderen Autoimmunerkrankungen; pharmazeutische Praeparate}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Behandlung von rheumatoider Arthritis und anderer Autoimmunerkrankungen.
Zeilvermittelte Autoimmunerkrankungen sind schwächende Zustände, die resultieren, wenn das Immunsystem autologes
Gewebe angreift. Eine Konsequenz der Autoimmunität besteht darin, daß unlösliche Antigen-Antikörper Immunkomplexe in den Gewoben abgelagert werden, und daß chemotaktische Faktoren phagocytische Zellen, wie Makrophagen und/oder Leukocyten, zur Entfernung dieses Materials anziehen.
Während der Phagocytose setzen diese aktivierten Zellen eine Anzahl von Enzymen, mit Einschluß von Coilagenase und
lysosomalen Enzymen, die ohne Unterschied die extrazellulären Collagenfasern des befallenen Gewebes zerstören. Im Falle der rheumatoiden Arthritis, beispielsweise, führt dieser Prozeß am Schluß zur Zerstörung des die Gelenke umgebenden
Bindegewebes.
Es ist weiterhin bekannt, daß aktivierte Makrophagen proinflammatorische Substanzen, wie die Monokine IL-1 und TNF nebe-Prostaglandinen, erzeugen und freisetzen, die dazu beitragen, den pathologischen Verlauf der Erkrankung auszudehnen und zu verschärfen.
Aufgrund dieser Überlegungen erscheint die derzeitige Verwendung von Immunosuppressiva bei der therapeutischen
Behandlung von Autoimmunstörungen gerechtfertigt zu sein. Das Hauptziel einer solchen Behandlung liegt darin, die Aktivität der Immunzellen zu unterdrücken, um den Verlauf der Erkrankung zu verbessern.
In EP-A-0274443, PCT/EP 89/00683, PCT/EP 89/00682 und der britischen Patentanmeldung 8902596.9 sind Verbindungen mit einer immunomodulierenden Aktivität beschrieben, die aufgrund ihrer Wirksamkeit bei der Stimulierung der Makrophagen-
Aktivität, insbesondere als immunostimulierende Mittel verwendet werden.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß die in den oben genannten Patentanmeldungen beschriebenen
Verbindungen, hierin als Verbindungen der Formel (I) bezeichnet, und ihre Salze zur therapeutischen Behandlung von
rheumatoider Arthritis und von anderen Autoimmunerkrankungen bei Säugetieren mit Einschluß des Menschen geeignet
Diese Feststellung ist überraschend. Es wäre nämlich anzunehmen, daß eine Verbindung, die dahingehend wirksam ist, daß sie die Aktivität der Makrophagen, von Immunzellen, die, wie oben ausgeführt, direkt zu der Pathologie von
Autoimmunerkrankungen beitragen, stimuliert, nachteilige Effekte bewirkt, wenn sie bei der aktiven Therapie dieser
Erkrankungen verwendet wird. Tatsächlich resultiert eine Makrophagen-Stimulierung in einer Erhöhung der Freisetzung von proteolytischen und lysosomalen Enzymen sowie von Monokinen, und sie sollte daher die fortschreitende Zerstörung des
befallenen Gewebes verschärfen.
Es ist weiterhin gut bekannt, daß derzeit bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen verwendete Immunosuppressiva cytotoxisch sind und für die Langzeittherapie nicht geeignet sind, da sie in schwerer Weise den natürlichen Abwehrmechanismus des Körpers schwächen.
Im Gegensatz dazu, fehlen den Verbindungen der Formel (I), die überraschenderweise zur Behandlung von
Äutoimmunerkrankungen geeignet sind, die negativen Merkmale, die Immunosuppressiva aufgrund ihrer
immunostimulieronden Aktivität eigen sind.
Folglich sind diese Verbindungen als neue signifikante Verbesserung der wirksamen und sicheren Therapie von rheumatoider Arthritis und anderen Autoimmunerkrankungen angesehen.
Gemäß einem Gesichtspunkt betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen, bei dem man Säugetieren, Menschen eingeschlossen, die eine solche Behandlung benötigen, eine therapeutisch wirksame Menge eines aktiven Heteroaryl-3-oxo-propannitrildorivats der Formel (I), wie hierin definiert, oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon, verabreicht.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt betrifft die vorliegende Erfindung die Verwendung eines Heteroaryl-3-oxo-
propannitrilderivats der Formel (I), wie oben definiert, oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon, zur Herstellung eines pharmazeutischen Präparats, das zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen von Säugetieren, Menschen
eingeschlossen, geeignet ist.
Beispiele für Autoimmunerkrankungen, die mit der Verbindung der Formel (I), oder den pharmazeutischen Präparaten, die diese Verbindungen enthalten können, behandelt werden können, sind rheumatoide Arthritis, systemischer Lupus erythematodes, juveniler Diabetes, autoimmunhämolytische Anämie, ulzeröse Kolitis, idiopathische thrombozytopenische Purpura, aktive
chronische Hepatitis, Glomerulonephritis, multiple Sklerose, idiopathische Leukopenie, primäre biliäre Leberzirrhose,
Schilddrüsenentzündung, Thyreotoxikose, Dermatomyositis, discoider Lupus erythematodes, Schuppenflechte, Arthritis
psoriatica, Entertis regionalis, Nephroso-Syndrom, Lupus Nephritis, lupoide Hepatitis, Sjörgen-Syndrom, Goodpasture-
Syndrom, Wegener-Granulomatose, Sklerodermie, Sezary-Krankheit, Uveitis und Mumpsorchitis. Bevorzugte Beispiele von Autoimmunerkrankungen, die durch die Verbindungen der Formel (I), oder pharmazeutische Präparate, die diese Verbindungen enthalten, behandalt werden können, sind rheumatoide Arthritis, systemischer Lupus
erythematodes, juveniler Diabetes, autoimmunhämolytische Anämie, ulzeröse Kolitis, idiopathische thrombozytopenische
Purpura, aktive chronische Hepatitis, Glomerulonephritis und multiple Sklerose. Die Heteroaryl-3-oxo-propannitrilderivate, die zur Stimulierung der Makrophagen-Aktivität wirksam sind, und die für die
pharmazeutischen Präparate gemäß der Erfindung geeignet sind, werden in den Patentanmeldungen EP-A-0274443, PCT/EP 89/00683, PCT/EP 89/00682 und der britischen Patentanmeldung 8902596.9 beschrieben, und sie können durch die allgemeineFormel (I)
COCH
angegeben werden, worin X für:
a) ein Sauerstoffatom oder eine -S(O)n-Gruppe, worin η den Wert 0,1 oder 2 hat;
b) eine-CH(R4)-Gruppe, worin R4 Wasserstoff oder C,-Ce-Alkyl bedeutet;
c) eine -O-CH- oder eine -S(O)n-CH-Gruppe, worin η und R4 wie oben definiert sind;
A* A4
d) eine -CH-O- oder eine -CH-SfOJn-Gruppe, worin η und R4 wie oben definiert sind; oder
R4 A4
e) eine-CH-CH2-GrUpPe, worin R4 wie oben definiert ist;
steht;
R, für C,-Ce-Alkyl, Pyridyl oder Phenyl steht, wobei das Phenyl unsubstituiert ist oder durch ein oder zwei Substituenten
substituiert ist, die unabhängig voneinander aus Halogen, Trifluormethyl, Ci-Ce-Alkyl, C,-Ce-Alkoxy, Nitro, Amino, Formylaminound Cj-Ce-Alkanoyiamino ausgewählt sind;
R2 für:
a) Wasserstoff, Halogen oder Ct-C6-Alkyl;
b) Hydroxy, C,-Ce-Alkoxy oder C3- oder C4-Alkenyloxy;
c) Nitro, Amino, Formylamino oder Cj-Cs-Aikanoyjamip.o;
d) aHi^-Ce-AlkyD-amino oder eine
-R1
-Gruppe, worin jedes R' und R" unabhängig voneinander C,-C6-Alkyl ist, oder R' und R",
zusammengenommen mit dem Stickstoffatom, an das sie angefügt sind, einen heterocyclischen Ring, ausgewählt aus N-Pyrrolidinyl, N-Piporazinyl, Hexahydroazepin-1-yl, Thiomorpholino, Morpholino und Piperidino, der unsubstituiert oder durch Ci-Ce-Alkyl substituiert ist, bilden;
e) -CH2OH,-CHO,-COOH oder C2-C7-Alkoxycarbonyl;
f) eine -CONHCH-COORa-Gruppe, worin Rd Wasserstoff oder C,-Ce-Alkyl bedeutet, und Rc Wasserstoff, Phenyl oder die
Seitenkette einer α-Aminosäure ist;
g) eine -NHCOCH-NHj-Gruppe, worin Rc wie oben definiert ist;
Rc
h) eine -CH2P
-, eine -CH2OCO(CH2)nCOOR- oder eine -NHCO(CH2InCOOR-GrUpPe, worin η wie oben
definiert ist und R Wasserstoff oder C,-Ce-Alkyl ist;
i) eine -CH=N-OR VGruppe, worin R't Wasserstoff oder eine -CH2COOH-Gruppe ist; k) eine-CH=N-NH-R'2-Gruppe,worin R'2Wasserstoff,-CH2CH2OH,C2-oderCa-Alkoxycarbonylodereine-(CH2)p-R'3-Gruppeist, worin ρ den Wert 1 oder 2 hat und R'3 COOH oder CHVAIkoxycarbonyl ist;
I) eine -CH=N-N=CH-N
-Gruppe, worin R' und R" wie oben definiert sind;
m) eine -N=CH-N
-Gruppe, worin R'und R" wie oben definiert sind; oder
n) eine Cj-Cj-Alkoxycarbonylgruppe, die durch eine ~N
-Gruppe substituiert ist, worin R' und R" wie oben
R"
definiert sind; steht;
R3 die gleiche Bedeutung wie R2 hat das oben unter a), b) und c) definiert ist; Q für Wasserstoff, Carboxy, C2-C7-Alkoxycarbonyl oder eine
-R
-CON.
-Gruppe steht, worin R, Wasserstoff oder C^C^-alkyl ist, und Rb C|-C2o-Alkyl, eine
-CH-COORj-Gruppe, worin Rd und Rc wie oben definiert sind, oder eine-(A)n,-R6-Gruppe darstellt, worin m den Wert 0 oder 1 hat.
A eine Cr-C6-Alkylenkette darstellt, und R5 a') Cs-Ce-Cycloalkyl;
b') Pyridyl, das unsubstituiert ist, oder durch 1 oder 2 Substituenten, unabhängig ausgewählt aus Halogen, Ct-Ce-Alkyl und
C,-Ce-Alkoxy, substituiert ist; c') Phenyl, das unsubstituiert oder durch 1 oder 2 Substituenten, unabhängig ausgewählt aus Halogen, CFa, C|-C6-Alkyl, C]-Ce-Alkoxy, Amino, Nitro, Formylamino, Cr-Ce-Alkanoylamino, di(Ci-Ce-Alkyl)-amino, Hydroxy, Formyloxy und
Cz-Ce-Alkanoyloxy, substituiert ist;
d') Phenyl, das durch eine -CH2OH-, COOH-, Cj-Cj-Alkoxycarbonyl- oder eine -CH-N-
-Gruppe substituiert
•R1
ist, worin R' und R" wie oben definiert sind, und, gegebenenfalls, einen anderen Substituenten, ausgewählt aus Halogen, Ci-Ce-Alkyl, C,-C8-Alkoxy, Amino, Nitro, Formylamino, Cr-Ce-Alkanoylamino, Hydroxy, Formyloxy und C2-Ce-Alkanoyloxy,
bedeuten;
e') 2-Thienyl, 2-Furyl oder 1-(C,-Ce-Alkyl)-pyrrol-2-yl; oder f) ein heterocyclischer Ring, ausgewählt aus 2-Pyrimidyl, 2-Thiazolyl und 3-lsoxazolyl, der unsubstituiert ist, oder durch
Ci-C6-Alkyl substituiert ist, bedeutet; ist, bildet, steht.
Es wird darauf hingewiesen, daß die Verbindungen der Formel (I) auch durch eine tautomere Struktur dargestellt werden können, d.h. die Enolstruktur der Formel (la)
(la)
X, Ri, R2, R3 und Q wie oben definiert sind.
Jedoch werden die Verbindungen der Formel (I a), die auch unter den Rahmen der vorliegenden Erfindung fallen, hierin als
Verbindungen der Formel (I) bezeichnt.
Ein Halogenatom ist vorzugsweise Chlor oder Fluor.
Die Alkyl-, Alkylen-, Alkanoyloxy-, Alkoxy- und Alkanoylaminogruppen können verzweigt- oder geradkettige Gruppen sein.
Eine C,-C20-Alky!gruppe ist vorzugsweise eine C-C^-Alkylgruppe, z.B. eine Ci-Cg-Alkylgruppe. Eine C,-C6-Alkylgruppe ist, z.B.
Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl oder tert.-Butyl. Eine Ci-C4-Alkylgruppe wird mehr bevorzugt, wie z. B. Methyl, Ethyl oder
tert-Butyl.
Eine C3- oder C4-Alkenyloxygruppe ist vorzugsweise Allyloxy.
Eine Ci-Ce-Alkoxygruppe Ist, z. B. Methoxy, Ethoxy, Propoxy, Isopropoxy, Butoxy oder tert.-Butoxy. Bevorzugt wird eine Ci-C^-Alkoxygruppe, wie Methoxy, Ethoxy oder Propoxy. Eine Cs-Cg-Cycloalkylgruppe ist vorzugsweise Cyclopentyl oder Cyclohexyl. Eine Cj-Ce-Alkanoylaminogruppe ist vorzugsweise eine Cj-Ce-Alkanoylaminogruppe, z.B. eine C2-C4-Alkanoylaminogruppe,
wie Acetylamino oder Propionylamino. Eine Cj-Ca-Alkanoyloxygruppe ist vorzugsweise eine C2-Ce-Alkanoyloxygruppe, ϊ. ti.
eine C2-C4-Alkanoyloxygruppe, wie Acetoxy oder Propionyloxy.
Eine C^-Cj-Alkoxycarbonylgruppe ist vorzugsweise eine C^Cj-Alkoxycarbonylgruppe, insbesondere eine tert.
-CHVAIkoxycarbonylgruppe, wie tert.-Butoxycarbonyl oder tert.-Amyloxycarbonyl.
Eine Cp-Ce-Alkylenkette ist vorzugsweise eine C^Ca-Alkylenkette, wie eine -CH2-, -(CH2I7-, -(CH2I3-, -CH- oder -CH-KeUe.
CH3 C2Ho
Eine difCi-Cj-Alkyllaminogruppe ist vorzugsweise eine difCi-C^-AlkyDamlnogruppe, insbesondere eine di(C,- oder C2-Alkyl)aminogruppe.
R1
Eine ~ ^H 2 N -Gruppe, worin R' und R" zusammengenommen mit dem Stickstoffstrom einen heterocyclischen Ring
R"
bilden, ist vorzugsweise eine Morpholinomethyl-, eine Thiomorpholinomethyl- oder eine N-Piperazinyl-methylgruppe, wobei die genannten heterocyclischen Ringe unsubstituiert oder durch C,-C4-Alkyl substituiert sein können. Das asymmetrische Kohlenstoffatom, an das die Gruppe Rc angefügt ist, kann entweder die R- oder S-Konfiguration haben. Die Seitenkaue einer α-Aminosäure ist speziell der Rest, der von einer α-Aminosäure durch Entfernung der Amino- und der Carboxygruppen, zusammen mit dem a-Kohlenstoffatom, an das sie angefügt sind, erhalten wird. Die Seitenkette einer wie oben definierten α-Aminosäure ist vorzugsweise die Seitenkette, die von einer natürlich vorkommenden Aminosäure abgeleitet ist. Beispiele für solche Aminosäuren sind Alanin, Valin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Prolin, Hydroxyprolin, Serin, Threonin, Cystein Cystin, Methionin, Tryptophan, Tyrosin, Asparagin, Glutamin, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Lysin, Arginin, Histidin und Phenylserin. Bevorzugte Beispiele der genannten Ketten der oben aufgeführten Aminosäuren sind -CHa (abgeleitet von Alanin), -CH2CH(CH3I2 (abgeleitet von Leucin) und-CH2-C6H5 (abgeleitet von Phenylalanin).
Beispiele für pharmazeutisch annehmbare Salze der Verbindungen der Formel (I) sind entweder diejenigen mit anorganischen Basen, wie Natrium-, Kalium-, Calcium- und Aluminiumhydroxiden, oder mit organischen Basen, wie Lysin, Triethylamin, Triethanolamin, Dibenzylamin, Methylbenzylamin, di-(2-Ethyl-hexyl)-amin, Piperidin, N-Ethylpiperidin, Ν,Ν-Diethylaminoethylamin, N-Ethylmorpholin, ß-Phenethylamin, N-Benzyl-ß-phenethylamin, N-Benzyl-N,N-dimethylamin und den anderen annehmbaren organischen Aminen, sowio die Salze mit anorganischen Säuren, z. B. Salzsäure, Bromwasserstoffsäure und Schwefelsäure, und mit organischen Säuren, z.B. Zitronensäure, Weinsäure, Maleinsäure, Äpfelsäure, Fumarsäure, Methansuifonsäure und Ethansulfonsäure. Bevorzugte Salze der Verbindungen der Formel (I) sind die Natrium- und die Kaliumsalze davon.
Geeignete Verbindungen der Formel (I) zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung schließen insbesondere die folgenden Verbindungen ein, die in den oben genannten europäischen, britischen und internationalen Patentanmeldungen beschrieben werden:
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzothiopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid;
N-Benzyl^-cyano-S-d^-dihydro-i-phenyl-IH-benzothiopyranoKS-clpyrazol-S-yD-S-oxo-propanamid;
2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-(1]-benzothiopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-propanamid;2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-[1-(4-fluor-phenyl)-1,4-dihydro-[1)-benzothiopyrano(4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxopropanamid;
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-8-methyl-1-phenyl-(1]-benzothiopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid;
S-ie-Chlor-i^-dihydro-i-phenyl-lil-benzothiopyranoH.S-clpyrazol-S-yD^-cyano-S-oxo-N-phenyl-propanamid; S-ie-Amino-i^-dihydro-i-phenyl-Iil-benzothiopyranoKS-clpyrazol-S-yD^-cyano-S-oxo-N-phenyl-propanamid; N-O-Chlor-phenyD^-cyano-S-d^-dihydro-i-phenyl-IIJ-benzothiopyranoKS-clpyrazol-S-yli-S-oxo-propanamid;
2-Cyano-3-(1,5-dihydro-1-phenyl-[2l-benzothiopyrano{4,3-c)pyrazol-3-yl)-3oxo-N-phenyl-propanamH;2-Cyano-3-(4,5-dihydro-1-phenyl-[1)-benz[g)indazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid;2-Cyano-3-(8-ethoxalylamino-1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzothiopyrano[4,3-c)pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenylpropanamid;
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzothiopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-N-(3-nitro-phenyl)-3-oxo-propanamid;2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1l-benzothiopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-(3-trifluoromethyl-phenyl)-propanamid;
S-iy-tert.-Butyl-i^-dihydro-i-phenyl-idenoli^-clpyrazol-S-yD^-cyano-S-oxo-N-phenyl-propanamid;
2-Cyano-3-(7-fluor-1,4-dihydro-1-phenyl-idenoH,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid;
2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-(7-fiuor-1,4-dihydro-1-indenol1,2-clpyrazol-3-yl-3-oxo-propanamid;2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-(1,4-dihydro-7-methyl-1-phenyl-indeno(1,2-c)pyrazol-3-yl)-3-oxo-propanamid;
S-ie-tert.-Butoxycarbonyl-i^-dihydro-i-phenyl-lil-benzothiopyranoK.S-clpyrazol-S-yD^-cyano-S-oxo-N-phenyl-
propanamid;
3-(5-tert.-Butoxycarbonyl-1,4-dihydro-1-phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl)-2-cyano-3-oxo-N-phenyl-propanamid;2-Cyano-3-(1,4-dihydro-7-morpholinomethyl-1-phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid;2-Cyano-3-(1,4-dihydro-5-morpholinomethyl-1-phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid;2-Cyano-3-(8-fluor-1,4-dihydro-6-morpholinomethyl-1-phenyl-[1]-benzopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenylpropanamid;
2-Cyano-3-(1,4·dihydro·8-morpholinomethyl-1·phenyl·[1]-benzo·pyrano[4,3·c]pyrazol·3·yl)-3·oxo-N·phenylpropanamid;
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-8-morpholinomethyl-1-phenyl-[1]-benzo-pyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-
propanamid;
2 Cyano-3-(1,4·dihydro-β-N,N-dimθthylaminoθthoxycarbonyl-1-phθnyl·[1]-bβnzothiopyrano[4,3-c]pyrazol·3-yl)-
3-oxo-N-phenyl-propanamid;
S-te-Carboxy-i^-dihydro-i-phenyl-Hl-benzothiopyranoKS-clpyrazol-S-yD^-cyano-S-oxo-N-phenyl-propanamid; S-IB-Carboxy-i^-dihydro-i-phenyl-indenoli^-clpyrazol-S-yD^-cyano-S-oxo-N-phenyl-propanamid;
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-indeno[1,2-c)pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid;2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-[1]-(4-fluor-phenyl)-1,4-dihydro-irideno[1,2-c)pyrazol-3-yl)-3-oxo-propanamid;2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-indenol1,2-c)pyrazol-3-yl)-3-oxo-propanamid;
N-O-Chlor-phenyD^-cyano-S-d^-dihydro-i-phenyl-indenoli^-clpyrazol-S-yD-S-oxo-propanamid;
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-7-methyl-1-phenyl-indeno(1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid;2-Cyano-3-oxo-(1-phenyl-1H-benzothieno[3,2-clpyrazol-3-yl)-N-phenyl-propanamid;
S-te-Carboxy-i^-dihydro-i-phenyl-lil-benzopyranoKS-clpyrazol-S-yD^-cyano-S-oxo-N-phenyl-propanamid;
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1l-benzopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid;
S-ie-Amino-i^-dihydro-i-phenyl-lil-benzothiopyranoH.S-clpyrazol-S-yD^-cyano-S-oxo-N-phenyl-propanamid;
und die pharmazeutisch annehmbaren Salze davon, insbesondere die Natrium- und die Kaliumsalze.
Die Verbindungen der Formel (I) und die Salze davon können durch ein Verfahren hergestellt werden, das gekennzeichnet
dadurch ist, daß man
a) eine Verbindung der Formel (II)
(Ii)
"3
X, R1, R2 und R3 wie oben definiert sind, und Y für Carboxy oder ein reaktives Derivat einer Carboxygruppe steht, mit einer Verbindung der Formel (III)
Q' wie oben definiertes Q, ausgenommen Carboxy, ist, unter Erhalt einer Verbindung der Formel (I), bei der Q wie oben definiert, jedoch ausgenommen Carboxy, ist, umsetzt; oder b) eine Verbindung der Formel (IV)
M N
COCH2CK
(IV)
X, R,, R2 und R3 wie oben definiert sind, mit einer Verbindung der Fo.vnel (V)
Rb_N=C=O
(V)
Rb wie oben definiert ist, unter Erhalt einer Verbindung der Formel (I), worin Q eine -CONHRb-Gruppe ist, wobei Rb wie oben
definiert ist, umsetzt; oder
c) eine Verbindung der Formel (Vl)
R.
COCH
(Vl)
X, Ri, R; und R3 wie oben definiert sind, und Z ein reaktives Derivat einer Carboxygruppe ist, mit einer Verbindung der Formel (VII)
HN _ . (νιο
-R.
R, und Rb wie oben definiert sind, unter Erhalt einer Verbindung der Formel (I), worin
Q eine -CON
-Gruppe ist, wobei R, und Rb wie oben
definiert sind, umsetzt; oder
d) eine Verbindung der Formel (I), bei der Q eine Cz-Cv-Alkoxycarbonyl- oder
-Gruppe ist, wobei R,
—CON
und Rc wie oben definiert sind, und R für C1-C4-AIkVl steht, unter Erhalt der entsprechenden Verbindung der Formel (I), worin Q
eine freie Carboxygruppe oder eine
-CON
CH-COOH
-Gruppo ist, worin R1 und Rc wie oben definiert sind,
hydrolysiert, und, gewünschtenfalls, eine Verbindung der Formel (I) in eine andere Verbindung der Formel (I) umwandelt, und/oder, gewünschtenfalls, eine Verbindung der Formel (I) in ein pharmazeutisch annehmbares Salz umwandelt, und/oder, gewünschtenfalls, ein Salz in eine freie Verbindung umwandelt, und/oder, gewünschtenfalls, ein Gemisch von Isomeren einer
Verbindung der Formel (I) in die einzelnen Isomeren auftrennt.
Einzelheiten der Herstellungsmethoden werden in den oben genannten europäischen, internationalen und britischen Patentanmeldungen, auf deren Offenbarung Bezug genommen wird, beschrieben. Wie oben betont, wurde überraschenderweise gefunden, daß die hierin beschriebenen Verbindungen der Formel (I) und ihre Salze bei der therapeutischen Behandlung von Säugetieren, mit Einschluß von Menschen, von Autoimmunerkrankungen geeignet sind, wie
sie beispielsweise nachstehend spezifiziert sind:
rheumatoide Arthritis, systumischer Lupus erythematodes, juveniler Diabetes, autoimmunhämolytische Anämie, ulzeröse Kolitis, idiopathische thrombozytopenische Purpura, aktive chronische Hepatitis, Glomerulonephritis, multiple Sklerose,
idiopathische Leukopenie, primäre biliäre Leberzirrhose, Schilddrüsenentzündung, Thyreotoxikose, Dermatomvositis, discoider Lupus erythematodes, Schuppenflechte, Arthritis psoriatica, Enteritis regionalis, Nephrose-Syndrom, Lupus Nephritis, lupoide Hepatitis, Sjörgen-Syndrom, Goodpasture-Syndrom, Wegener-Granulomatose, Sklerodermie, Sezary-Krankheit, Uveitis und Mumpsorchitis.
Die oben angegebene therapeutische Aktivität der Verbindungen der Formel (I) wird beispielsweise durch die Tatsache bewiesen, daß sie beim folgenden biologischen Test in vivo aktiv sind: Test der durch Mycobacterium Smegmatls induzierten Adjuvans-Arthritis bei Ratten, wie im experimentellen Teil beschrieben.
Wegen ihrer hohen biologischen Aktivität ui.a ihrer niedrigen Toxizität können die erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen sicher in der Medizin verwendet werden.
So ist beispielsweise die ungefähr akute Toxizität (LD60) bei der Maus der Verbindungen 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phony!-[1 ]-benzopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid, und2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzothiopyrano [4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid, bestimmt per os bei einziger Verabreichung mit steigenden Dosen, und gemessen am 7.Tag nach dem Behandlungstag, höher als 800mg/kg. Analoge Toxizitätswerte sind für die anderen erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen gefunden worden.
Das therapeutische Verabreichungsmuster für verschiedene klinische Syndrome muß an den Typ der pathologischen Erscheinung angepaßt werden, wobei, wie üblich, auch der Verabreichungsweg, die Form, in der die Verbindung verabreicht wird und das Alter, das Gewicht und der Zustand der betreffenden Person berücksichtigt wird.
Der orale Weg wird im allgemeinen b^i allen Zuständen, die solche Verbindungen erfordern, angewendet. Die intravenöse Injektion oder Infusion wird für die Bb, llung von akuten Syndromen bevorzugt. Für Aufrechterhaltungs-Verabreichungsmuster wird die orale oder parenteral, ζ. Β. intramuskuläre oder subkutane, Route bevorzugt.
Für diase Zwecke können die erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen, z. B. 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzothiopyrano(4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid (interner Code FCE 24578) und 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1 -phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid (interner Code FCE 25276) oral mit Dosen verabreicht werden, die z. B. von etwa 0,5 bis etwa 10mg/kg Körpergewicht pro Tag beim Erwachsenen variieren. Dosen von aktiven Verbindungen, die von etwa 0,2 bis etwa 5mg/kg Körpergewicht variieren, können für die parenteral Verabreichung an Erwachsene angewendet werden. Naturgemäß können diese Dosierungsmuster so angepaßt werden, daß die optimale therapeutische Antwort erhalten wird. Die vorliegende Erfindung betrifft, gemäß einem weiteren Gesichtspunkt, auch pharmazeutische Präparate, die zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen von Säugetieren geeignet sind, und die eine Verbindung der Formel (I), wie oben definiert, zusammen mit einem pharmazeutisch annehmbaren Exzipiens (das ein Träger oder Verdünnungsmittel sein kann) enthalten.
Die Natur der pharmazeutischen Präparate, die die Verbindungen der Formel (I) zusammen mit pharmazeutisch annehmbaren Trägern oder Verdünnungsmitteln enthalten, hängt naturgemäß vom gewünschten Verabreichungsweg ab. Die Präparate können in herkömmlicher Weise und unter Verwendung von üblichen Bestandteilen formuliert werden. So können beispielsweise die erfindungsgemäß in Betracht gezogenen Verbindungen in Form von wäßrigen oder öligen Lösungen oder Suspensionen, Tabletten, Pillen, Gelatinekapseln, Sirups, Tropfen oder Suppositorien, verabreicht werden. Somit sind für die orale Verabreichung die pharmazeutischen Präparate, vorzugsweise Tabletten, Pillen oder Gelatinekapseln, die den Wirkstoff zusammen mit Verdünnungsmitteln, wie Lactose, Dextrose, Saccharose, Mannit, Sorbit, Cellulose; Gleitmitteln, wie Kieselsäure, Talk, Stearinsäure, Magnesium- oder Calciumstearat, und/oder Polyethylenglykolen, enthalten. Sie können auch Bindemittel, wie Stärken, Gelatine, Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Gummiarabicum, Traganthgummi, Polyvinylpyrrolidon; Sprengmitteln, wie Stärken, Alginsäure, Alginate, Natriumstärkeglykolat; schäumende Mittel, Färbemittel; Süßmittel; Befeuchtungsmittel, wie Lecithin, Polysorbate, Laurylsulfate; und, im allgemeinen, nicht-toxische und pharmakologisch inaktive Substanzen, die in der Galenik verwendet werden, enthalten.
Die genannten pharmazeutischen Präparate können auf bekannte Weise, beispielsweise durch Mischen, Granulieren, Tablettieren, Beschichten mit Zucker, oder Filmbeschichten hergestellt werden.
Die flüssigen Dispersionen für die orale Verabreichung können z. B. Sirups, Emulsionen und Suspensionen sein.
Die Sirups können als Träger beispielsweise Saccharose oder Saccharose zusammen mit Glycerin und/oder Mannit und/oder Sorbit enthalten. Die Suspensionen und die Emulsionen können als Träger beispielsweise einen Naturgummi, Agargummi, Natriumalginat, Pectin, Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, oder Polyvinylalkohol enthalten.
Die Suspensionen oder Lösungen für die intramuskuläre Injektion können zusammen mit dem Wirkstoff einen pharmazeutisch annehmbaren Träger, z. B. steriles Wasser, Olivenöl, Sesamöl, Miglyol, Ethyloleat, Glykole, ζ. B. Propylenglykol, und ein oder mehrere übliche Bestandteile gemäß den pharmazeutischen Formulierungstechniken, und, gowünschtenfalls, eine geeignete Menge von Lidocain-hydrochlorid enthalten. Die Lösungen für die intravenöse Injektion oder Infusion können als Träger beispielsweise steriles Wasser enthalten, oder sie können vorzugsweise in Form von sterilen wäßrigen isotonischen Salzlösungen vorliegen.
Die Suppositorien können zusammen mit dem Wirkstoff einen pharmazeutisch annehmbaren Träger, ζ. Β. Kakaobutter, Polyethylenglykol, ein Polyoxyethylensorbitan-fettsäureesternetzmittel oder Lecithin enthalten.
Bevorzugte Verbindungen der Formel (I), die zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen bei Säugetieren, mit Einschluß Menschen, geeignet sind, sind Verbindungen der Formel (I), bei denen X für:
a) eine -S(O)n-Gruppe, worin η wie oben definiert ist;
b) eine -CH(Re)-Gruppe, worin R8 Wasserstoff oder C1- oder C2-Alkyl ist;
c) eine -O-CH- oder eine -S(O)n-CH-Gruppe, worin η und
A8 Re
R6 wie oben definiert sind; oder
d) eine -CH-CH2-Gruppe, worin R8 wie oben definiert ist,
R8 steht;
Ri für Ci-C4-Alkyl oder Phenyl steht, wobei das Phenyl unsubstituiert sein kann, oder durch einen Substituent, ausgewählt aus Halogen, Trifluormethyl, C,-Ce-Alkyl und C1-C8-AIkOXy, substituiert sein kann; R2 für
a) Wasserstoff, Halogen, Ct-C4-Alkyl oder C)-C4-AIkOXy;
b) Nitro, Amino, Formylamino oder Cj-C4-Alkanoylamino;
c) di(Cj- oder Cj-AlkyOamino oder eine -CH2 -N -Gruppe, worin jedes R7 und Rg, unabhängig voneinander,
Re
Ct-C4-Alkyl ist, oder R7 und R8, zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie angefügt sind, einen heterocyclischen Ring, ausgewählt aus der Gruppe N-Pyrrolidinyl, N-Piperazinyl, Morpholino, Thiomorpholino und Piperidino, der unsubstituiert ist oder durch C|-C4-Alkyl substituiert ist, bilden;
d) -CHjOH, -COOH oder Cj-Cj-Alkoxycarbonyl;
e) tine -CONHCH-COORg-Gruppe, worin R, Wasserstoff oder
Rc C,-C4-Alkyl ist, und R4 wie oben definiert ist;
f) eine-CHjOCO(CHj)nCOORr oder eine -NHCO(CHj)nCOORrGrUpPe, worin η wie oben definiert ist, und R1 Wasserstoff oder C,-C4-Alkyl ist;
g) Cz-CrAlkoxycarbonyl, das durch eine ~N \ -Gruppe substituiert ist, wobei R7 und R8 wie oben definiert sind,
Re
steht; R3 die gleiche Bedeutung wie das oben unter a) definierte R2 hat;
Q Wasserstoff oder eine ""CON -Gruppe da: stellt, worin H9iür Wasserstoff oder C|-Ce-Alkyl stent und Rio für
Rio
C)-Cio-Alkyl, eine-CH-COORg-Gruppe, worin Rc und Rg wie oben definiert sind, oder eine-(A')m-Ru-Gruppe steht, worin m wie
Rc oben definiert ist, A1 eine C|-C3-Alkylenkette ist, und R11:
a) Pyridyl, das unsubstituiert ist, oder durch einen Substituenten, ausgewählt aus Halogen, C1- oder Cj-Alkyl und C1- oder Cj-Alkoxy substituiert ist;
b) Phenyl, das unsubstituiert ist, oder durch einen oder zwei Substituenten, unabhängig voneinander, ausgewählt aus Halogen, CF3, Ct-C4-AIkVl, Ci-C4-AIkOXy, Amino, Nitro, Formylamino, Cj-C4-Alkanoylamino und difC^C^AIkyDamino substituiert ist, ist;
c) Phenyl, das durch Cj-CrAlkoxycarbonyl oder durch eine
i- CH 2 -N -Gruppe, wobei R7 und R8 wie oben definiert sind, und, gegebenenfalls, durch einen weiteren
Substituenten, ausgewählt aus Halogen, C|-C4-Alkyl und Ci-C4-AIkOXy substituiert ist;
d) 2-Thienyloder2-Furyl;
e) ein heterocyclischer Ring, der aus 2-Pyrimidyl, 2-Thiazolyl und 3-lsoxazolyl ausgewählt ist, und der unsubstituiert ist, oder durch C1- oder C2-Alkyl substituiert ist;
ist, sowie die pharmazeutisch annehmbaren Salze davon.
Weiter bevorzugte Verbindungen der Formel (I) sind sole!·?, bei denen X für:
a') ein Schwefelatom;
b') eine -CH- oder eine -CH-CH2-Gruppe, worin R)2 Wasserstoff oder Methyl ist; oder
R.2 Ria
c') eins -O-CH- oder eine -S-CH-Gruppe, worin R)2 wie oben definiert ist, steht; Ru Ri2
Ri für Phenyl steht, das unsubstituiert ist, oder durch einen Substituonten, ausgewählt aus Halogen, Trifluormethyl und C1-C4-Alkyl, substituiert ist; R2 für:
-14- 298 a') Wasserstoff, Halogen, Ci-C4-AIlCyI, Ci-C4-AIkOXy, Amino oder eine
- CH 2 -N -Gruppe, worin jede Gruppe R)3 und Rt4, unabhängig voneinander, C,-C4-Alkyl ist, oder R13 und Ri4
RX4
zusammengenommen mit dem Stickstoffatom, an das sie angefügt sind, einen heterocyclischen Ring, jusgewählt aus N-Pyrrolidinyl, N-Piperazinyl, Morpholino, Thiomorpholino und Piperidino, der unsubstituiert ist, oder durch Methyl substituiert ist, bilden; b') -COOH, Cr-Cy-Alkoxycarbonyl oder eine-CONHCH-COORg-Gruppe, worin Rfl Wasserstoff oder C1-C4-A^yI ist, und Rc
Wasserstoff, Phenyl oder die Seitenkette einer α-Aminosäure ist; c') eine -NHCOICH^nCOORj-Gruppe, worin η wie oben definiert ist, und R8 Wasserstoff oder C|-C4-Alkyl ist;
d') eine C2-C7-Alkoxycarbonylgruppe, die durch eine -N -Gruppe substituiert ist, worin Ri3 und Rt4 wie oben
definiert sind, steht; R3 für Wasserstoff, Halogen oder C,-C*-Alkyl steht;
Q für Wasserstoff oder eine -CON -Gruppe steht, worin Ri6 Wasserstoff oder C,-Cj-Alkyl ist, und Rie für
Ci-Ce-Alkyl, eine -CH-COORg-Gruppo, worin R0 Wasserstoff oder C,-C4-Alkyl ist, und Rc wie oben definiert ist, oder eine
-(A')m-Ri7-Gruppe, worin m den Wert 0 oder 1 hat, A' eine Ci-CrAlkylenkette ist, steht; und R17 a") unsubstituiertes Pyridyl; oder Phenyl, das unsubstituiert ist, oder durch einen Substituenten, ausgewählt aus Halogen, CF3,
Ci-C2-AIkVl1Ci-C2-AIkOXy, Nitro, di(C|-C2-Alkyl)amino und eine -CH2N -Gruppe, worin Rn und R)4 wie oben
definiert sind, substituiert ist; b") 2-Thienyl oder 2-Furyl; oder c") einen heterocyclischen Ring, der aus 2-Thiazolyl oder 3-lsoxazolyl ausgewählt ist, und der unsubstituiert ist oder durch
Methyl substituiert ist, steht; sowie die pharmazeutisch annehmbaren Salze davon.
Spezielle Beispiele für bevorzugte Verbindungen der Formel (I), die zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen geeignet sind, sind die folgenden Verbindungen:
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1l-benzothiopyrano(4,3-c)pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid; N-Benzyl-2-cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzothiopyrano[4,3-c)pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid; 2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzothiopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-propanamid; 2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-[1-(4-fluor-phenyl)-1,4-dihydro-|1)-benzothiopyranol4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxopropanamid;
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-8-methyl-1-phenyl-l1]-benzothiopyranoI4,3-c)pyrazol-3-yl]-3-oxo-N-phenyl-propanamid; S-te-Chlor-i^-dihydro-i-phenyl-lil-benzothiopyranoW.S-clpyrazol-S-yD^-cyano-S-oxo-N-phenyl-propanamid; N-(3-Chlor-phenyl)-2-cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-|1]-benzothiopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-propanamid; 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid; 2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-[1-(4-fluor-phenyl)-1,4-dihydroindeno(1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-propanamid; 2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-indenol1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-propanamid;
N-ii-Chlor-phenyD^-cynno-S-dAdihydro-i-phenyl-indenoli^-clpyrazol-S-yD-S-oxo-propanamid; 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzopyrano[4,3-cIpyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid; 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-7-methyl-1-phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid; 2-(7-tert.-Butyl-1,4-dihydro-1-phenyl-indeno[1,2-c)pyrazol-3-yl)-2-cyano-3-oxo-N-phenyl-propanamid; 2-Cyano-3-(7-fluor-1,4-dihydro-1-phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid; 2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-(7-fluor-1,4-dihydro-1-phenyl-indenol1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-propanamid; 2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-(1,4-dihydro-7-methyl-1-phenyl-inr ino(1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-propanamid;
3-(6-tert.-Butoxycorbonyl-1,4-dihydro-1-phenyl-l1)-bf nzothiopyrano[4,3-c)pyrazol-3-yl)-2-cyano-3-oxo-N-phenylpropanamid;
a-tB-tert.-Butoxycarbonyl-i^-dihydro-i-phenyl-indenoli^-clpyrazol-S-yll^-cyano-S-oxo-N-phenyl-propanamid; 2-Cyano-3-{1l4-dihydro-5-morpholinomethyl-1-phenyl-indeno(1,2-clpyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid; 2-Cyano-3-(8-fluor-1,4-dihydro-6-morpholinomethyl-1-phenyl-(1]-benzopyranol4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenylpropanamid;
sowie die pharmazeutisch annehmbaren Salze davon, insbesondere die Natrium- und die Kaliumsalze. Die folgenden Beispiele beschreiben die Erfindung.
Beispiel 1
Durch Mycobacterlum Smegmatis induzierte Adjuvans-Arthriti3 bei Ratten.
Die Adjuvans-Arthritis wird in Gruppen von 10 bis 30 männlicher Lewis-Ratten, mit einem Gewicht von 150g, induziert, indem 75μρ M. Smegmatis in 50μΙ Mineralöl in die plantare Oberfläche des Kissens der rechten Hinterpfote injiziert werden. Die Testverbindungen werden mit 10mg/kg i.p., 5 Tage die Woche über 4 Wochen verabreicht, wobei am gleichen Tag der Mycobacterium-Injektion begonnen wird. Das Volumen des controlateralen (systemische Phase) Kissens der Hinterpfote wird pletismographisch am 18,21 und 25 Tag gemessen.
In Tabelle 1 sind die Testwerte zusammengestellt, die für eine representative Gruppe der erfindungsgamäß verwendeten Verbindungen, d.h. 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1l-benzothiopyrano(4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-prupanamid (interner Code FCE 24578), N-Benzyl^-cyano-S-d^-dihydro-i-phenyl-lil-benzothiopyrano-KS-clpyrazol-S-yD-S-oxopropanamid (interner Code FCE 25324) und 2-Cyano-3-(4,5-dihydro-1 -phenyl-[1 ]-benz|g)indazol-3-yl)-3-oxo-N-phenylpropanamid (interner Code FCE 25161) erhalten wurden.
Tabelle 1 - Aktivität von FCE 24578, FCE 25324 und FCE 25161 auf die Adjuvans-Arthritis von Ratten. Systemische Phasen der Erkrankungen (linke Hinterpfote)
Behandlung Nummer Ödemvolumen (mm3) ± S. I. 21 25 % Hemmung gegen 21 25
Tiere 470 ±215·· 460 ±241·· über den Kontrollen 65 68
Tage Tage
18 1342 ±135 1418±164 18 o 0
FCE24578 10 310 ±180·· 575 ±97»· 545 ±78·· 75 57 60
10 mg/kg i.p.
Träger 30 1215±*31 1332 ±150 1372 ±152 0 0 0
FCE25324 10 565 ±72» 675 ±96»· 685 ±93·· 51 49 49
10mg/kg i.p.
Träger 30 1158 ±132 1317 + 77 1347 ±113 0 0 0
FCE 25161 10 665 ±91·· 50
10mg/kg i.p.
Träger 30 1335 ±104 0
* P 0,05 gegen Kontrollen (.t*-Test von Dunnett) ·· P 0,01
In Tabelle 2 sind die Testwerte zusammengestellt, die bei einem weiteren Test für eine weitere repräsentative Gruppe von erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen, d.h. 2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-[1-(4-fluor-phenyl)-1,4-dihydro-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl]-3-oxo-propanamid (interner Code FCE 26317),
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzopyrano[4,3-c)pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid (interner Code FCE 25158), 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phθnyl-indenol1,2·c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phθnyl·propanamid (interner Code FCE 25276), 3-(6-tert.-Butoxycarbonyl-1,4-dihydro-1-phonyl-I1]-benzothlopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-2-cyano-3-oxo-N-phenyl-propanamid (interner Code FCE 26674),
2-Cyano-3-(7-fluor-1,4-dihydro-1-phenyl-indeno(1,2-clpyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid (interner Code FCE 26676) und 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-5-morpholinomethyl-1-phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid (interner Code FCE 26626), erhalten wurden.
Tabelle 2- AktivitätvonFCE 26317,FCE 25158,FCE 25276,FCE 26674,FCE 26676undFCE 26626aufdieAdjuvans-Arthritisvon Ratten
Systemische Phasen der Erkrankungen (linke Hinterpfote)
Verbindung Dosis Nummer Ödemvolumen (mm3) ± S. I. 21 25 % Hemmung gegen 211 25
mg/kg Tiere 686 ± 393 683 ±417 über den Kontrollen 38 44
i.p. Tage 683 ±174 717 ±182 Tage 38 41
18 587 ± 254* 512 ±304· 18 47 58
FCE 26317 10 7 629 ±347 662 ±182 812 ±226 37 40 34
FCE25158 10 6 700 ±198 512 ±203» 612 ±225» 30 54 50
FCE25276 10 8 587 ± 233 587 ± 222» 562 ± 234· 41 47 54
FCE 26674 10 7 757 ± 209 1104 + 119 1126±134 24 0 0
FCE26676 10 8 350 ±127·· 65
FCE26626 10 8 425 ±173» 57
Träger - 23 996 ±124 0
• P 0,05 gegen Kontrollen („t"-Test von Student) ·· P 0,01 gegen Kontrollen („f-Test von Student)
Die in den Tabellen 1 und 2 zusammengestellten Werte zeigen klar, daß eine repräsentative Gruppe von erfindungsgemäß verwendeten Testverbindungen eine ausgeprägte Hemmung der Arthritis über einen Beobachtungszeitraum, der 25 Tage dauert, ergibt. Weiterhin wird aufgrund der gleichen Testwerte für den Fachmann ersichtlich, daß auch die Verbindungen, die bei der statistischen Bewertung nicht signifikant befunden wurden, gleichermaßen mit einer wertvollen biologischen Aktivität ausgestattet sind.
Formulierungsbeispiele
Formulierung 1: Tabletten
Tabletten, jeweils mit einem Gewicht von 150mg und einem Gehalt an Wirkstoff von 50 mg, werden wie folgt hergestellt:
Zusammensetzung: (für 10000 Tabletten)
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzothiopyrano
(4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid 500 g
Lactose 710 g
Maisstärke 238 g
Talkpulver 36 g
Magnesiumstearat 16 g
Das 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzothiopyranol4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid, die Lactose und die Hälfte der Maisstärke werden gemischt. Das Gemisch wird dann durch ein Sieb mit 0,5-mm-Öffnungen gepreßt. Die Maisstärke (18g) wird in warmem Wasser (180ml) suspendiert. Die resultierende Paste wird zur Granulierung des Pulvers verwendet, nie Körner werden getrocknet, auf einem Sieb mit einer Sieböffnung von 1,4 mm zerrieben, und sodann mit der restlichen Menge der Stärke des Talks und des Magnesiumstearats versetzt. Das Ganze wird sorgfältig durchgemischt und mit Stempeln mit einem Durchmesser von 8 mm zu Tabletten verarbeitet.
Formulierung 2: Kapseln (50 mg) -phenyl-[1]-benzothiopyrano insgesamt 50 mg
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1 -N-phenyl-propanamid 298 mg
[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo 50 mg
Lactose 2 mg
Maisstärke 400 mg
Magnesiumstearat
Einkapselung in 2stückige Hartgelatine-Kapseln.
Formulierung 3: Suppositorien (100mg)
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1 -phenyl-[1 ]-benzothio-
pyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid insgesamt Formulierung 4: Sirup 0,10g 1.0g
Lecithin 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-l1]-benzothioDyrano 0,07 g 1.0g
Kakaobutter [4,3-c)pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid 0,83 g 0,135g
Natriumsalz 100g 0,015 g
Traganthgummi 5g
Methyl-p-hydroxybenzoat Bg
Propyl-p-hydroxybenzoat 50g
Polyoxymethylensorbitan-monolaurat q.s.
Glycerin 30Bo 100g
Saccharose
natürliches Aroma
gereinigtes Wasser auf
Formulierung 5: Creme
mg/g
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzothiopyrano
(4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid 20,0
entfärbtes Petrolatrm 100,0
Cetylstearylalkohol 72,0
Mineralöl 60,0
Polypropylen-glykol 22,5
4-Chlor-m-cresol 1,0
gereinigtes Wasser auf 1,0 g
Formulierung β: Salbe
mg/g
2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1 -phenyl-11 l-benzothiopyrano[4,3-c) mg/g pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid 50,0
Mineralöl 50,0
Propylen-glykol 50,0 Petrolatum auf 1,0 g Formulierung 7: Suspension für die intramuskuläre Injektion
2-Cyano-3-{1,4-dihydro-1-phenyl-(1]-benzothiopyrano[4,3-cl pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid 5,0 g
Aluminiummonostearat 2,0g Sesamölauf 100ml.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    a) ein Sauerstoffatom oder eine -S(O)n-Gruppe, worin η den Wert 0,1 oder 2 hat;
    b) eine-CH(R4)-Gruppe, worin R4 Wasserstoff oder C1-C6-AIkYl bedeutet;
    c) eine -O-CH- oder eine -S(O)n-CH-Gruppe, worin η und R4 wie oben definiert sind;
    R4 R4
    d) eine -CH-O- oder eine -CH-S(O)n-Gruppe, worin η und R4 wie oben definiert sind; oder
    R4 R4
    e) eine -CH-CH^Gruppe, worin R4 wie oben definiert ist;
    R4
    steht;
    R1 für C1-C6-AIkYl, Pyridyl oder Phenyl steht, wobei das Phenyl unsubstituiert ist oder durch ein oder zwei Substituenten substituiert ist, die unabhängig voneinander aus Halogen, Trifluormethyl, C1-C6-AIkYl, C1-C6-AIkOXy, Nitro, Amino, Formylamino und Cr-Ce-Alkanoylamino ausgewählt sind; R2 für:
    a) Wasserstoff, Halogen oder C1-C6-AIkYl;
    b) Hydroxy, C1-C6-AIkOXy oder C3-oder Ct-Alkenyloxy;
    c) Nitro, Amino, Formylamino oder C2-C8-Alkanoylamino;
    d) dMCr-Ce-AlkyQ-amino oder eine
    -Gruppe, worin jedes R' und R" unabhängig voneinander C1-C6-
    Alkyl ist, oder R' und R", zusammengenommen mit dem Stickstoffatom, an das sie angefügt sind, einen heterocyclischen Ring, ausgewählt aus N-Pyrrolidinyl, N-Piperazinyl, Hexahydroazepin-1-yl, Thiomorpholino, Morpholino und Piperidino, der unsubstituiert oder durch C1-C6-AIkYl substituiert ist, bilden;
    e) -CH2OH,-CHO,-COOH oder QHVAIkoxycarbonyl;
    f) eine-CONHCH-COORd-GrUPPe1WOrIn Rd Wasserstoff oder C1-C6-AIkYl bedeutet, und R0
    Rc
    Wasserstoff, Phenyl odar die Seitenkette einer α-Aminosäure ist;
    g) eine -NHCOCH-NHrGruppe, worin Rc wie oben definiert ist;
    Rc O ^ OR
    h) eine
    -CH2P
    -, eine -CH2OCO(CH2)nCOOR- oder eine -NHCO(CH2)nCOOR-
    Gruppe, worin η wie oben definiert ist und R Wasserstoff oder C1-C6-AIkYl ist;
    i) eine-CH=N-ORVGruppe, worin R't Wasserstoff oder eine--CH2COOH-Gruppe ist;
    k) 6IHe-CH=N-NH-RVGrUPPe, worin FV2 Wasserstoff,-CH2CH2OH, C2- oder CrAlkoxycarbonyl oder eine -(CH2)P-R'3-Gnjppe ist, worin ρ den Wert 1 oder 2 hat und R'3 COOH oder C2-C7-Alkoxycarbonyl ist;
    eine -CH-N-N-CH-N^ -Gruppe, worin R'und R" wie oben definiert sind;
    m) eine -N=CH-N ^^ -Gruppe, worin R'und R" wie oben definiert sind; oder
    n) eine C2-C7-Alkoxycarbonylgruppe, die durch eine -N -Gruppe, substituiert ist, worin R'
    und R" wie oben definiert sind;
    steht;
    R3 die gleiche Bedeutung wie das oben unter a), b) und c) definierte R2 hat; Q für Wasserstoff, Carboxy, Cr-Cv-Alkoxycarbonyl oder eine -R
    -CON C"" a
    -Gruppe steht, worin Ra Wasserstoff oder Cr-C^-alkyl ist, und Rb C1-C20-AIkYl,
    eine-CH-COORd-Gruppe, worin Rd und Rc wie oben definiert sind, oder eine -(A)m-R5-Gruppe
    darstellt, worin m den Wert O oder 1 hat, A eine ^-Ce-Alkylenkette darstellt, und R5 a') Cfr-Ce-Cycloalkyl;
    b') Pyridyl, das unsubstituiert ist, oder durch 1 oder 2 Substituenten, unabhängig ausgewählt aus Halogen, C1-C6-AIkYl und C1-C6-AIkOXy, substituiert ist;
    c') Phenyl, das unsubstituiert oder durch 1 oder 2 Substituenten, unabhängig ausgewählt aus Halogen, CF3, C1-C6-AIkYl, C1-C6-AIkOXy, Amino, Nitro, Formylamino, Cr-Ce-Alkanoylamino, dK^-Ce-AlkyD-amino, Hydroxy, Formyloxy und Cr-Ca-Alkanoyloxy, substituiert ist;
    d') Phenyl, das durch eine-CH2OH-, COOH-, CV-Cy-Alkoxycarbonyl- oder eine
    -CH -N -v^^ -Gruppe substituiert ist, worin R' und R" wie oben definiert sind,
    und, gegebenenfalls, einen anderen Substituenten, ausgewählt aus Halogen, C1-C6-AIkYl, C1-C6-AIkOXy, Amino, Nitro, Formylamino, Cr-Ce-Alkanoylamino, Hydroxy, Formyloxy und Cr-Ce-Alkanoyloxy, bedeuten;
    e') 2-Thienyl, 2-Furyl oder 1-(C1-C6-Alkyl)-pyrrol-2-yl; oder
    V) ein heterocyclischen Ring, ausgewählt aus 2-Pyrimidyl, 2-Thiazolyl und 3-lsoxazolyl, der unsubstituiert ist, oder durch C1-C6-AIkYl substituiert ist, bedeutet;
    oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon, zur Herstellung eines pharmazeutischen Präparats, das für die Behandlung von Autoimmunkrankheiten bei Säugetieren geeignet ist. 2. Verwendung eines Heteroaryl-3-oxo-propannitrilderivats der Formel (I), oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei der Verbindung der Formel (I) X für:
    a) eine -S(O)n-Gruppe, worin η wie oben definiert ist;
    b) eine-CH(R6)-Gruppe, worin R6 Wasserstoff oder C1-oder C2-Alkyl ist;
    c) eine-O-CH-oder eine-S(O)n-CH-Gruppe, worin η und R6 wie oben definiert sind; oder
    R6 Re
    d) eine -CH-CH2-Gruppe, worin R6 wie oben definiert ist,
    R6
    steht;
    R1 für C1-C4-AIkYl oder Phenyl stet", wobei das Phenyl unsubstituiert sein kann, oder durch einen Substituenten, ausgewählt aus Halogen, Trifluormethyl, C1-C6-AIkYl und C1-C6-AIkOXy, substituiert sein kann; R2 für
    a) Wasserstoff, Halogen, C1-C4-AIkYl oder C1-C4-AIkOXy;
    b) Nitro, Amino, Formylamino oder Cz-C^AIkanoylamino;
    c) di(d- oder C2-Alkyl)amino oder eine
    -CH2-N -Gruppe, worin jedes R7 und Re, unabhängig voneinander, C1-C4-
    Alkyl ist, oder R7 und R8, zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie angefügt sind, einen heterocyclischen Ring, ausgewählt aus der Gruppe N-Pyrrolidinyl, N-Piperazinyl, Morpholino, Thiomorpholino und Piperidino, der unsubstituiert ist oder durch C1-C4-AIkYl substituiert ist, bilden;
    d) -CH2OH,-COOH oderCj-CrAlkoxycarbonyl;
    e) eine -CONHCH-COORd-Gnjppe, worin R9 Wasserstoff oder C1-C6-AIkYl ist, und und Rc wie oben
    definiert ist;
    f) eine -CH2OCO(CH2)nCOORr oder eine -NHCO(CH2)nCOORrGruppe, worin η wie oben defineirt ist, und Rf Wasserstoff oder C1-C4-AIkYl ist;
    R7
    g) Qr-Cy-Alkoxycarbonyl, das durch eine -N -Gruppe substituiert ist, wobei R7 und R8
    Re
    wie oben definiert sind, steht;
    R3 die gleiche Bedeutung wie das oben unter a) definierte R2 hat;
    Q für Wasserstoff oder eine -CON -Gruppe darstellt, worin R9 für Wasserstoff OdOrC1-C6-
    RlO
    Alkyl steht und R10für C1-C10-AIkYl, eine-CH-COOR9-Gruppe, worin Rc und R9 wie oben definiert
    Rc
    sind, oder eine -(A')m-Rn-Gruppe steht, worin m wie oben definiert ist, A' eine Cv-C3-Alkylenkette ist, und R11:
    a) Pyridyl, das unsubstituiert ist, oder durch einen Substituenten, ausgewählt aus Halogen, C1- oder C2-Alkyl und C1- oder C2-Alkoxy substituiert ist;
    b) Phenyl, das unsubstituiert ist, oder durch einen oder zwei Substituenten, unabhängig voneinander, ausgewählt aus Halogen, CF3, C1-C4-AIkYl, C1-C4-AIkOXy, Amino, Nitro, Formylamino, QHVAIkanoylamino und dH^-Cj-AlkyDamino substituiert ist;
    c) Phenyl, das durch Cr-C^AIkoxycarbonyl oder durch eine
    -CH2-N -Gruppe, wobei R7 und R8 wie oben definiert sind, und, gegebenenfalls, durch
    Re
    einen weiteren Substituenten, ausgewählt aus Halogen, C1-C4-AIkYl, und C1-C4-AIkOXy substituiert ist;
    d) 2-Thienyloder2-Furyl;
    e) ein heterocyclischer Ring, der aus 2-Pyrimidyl, 2-Thiazolyl und 3-lsoxazolyl ausgewählt ist, und der unsubstituiert ist, oder durch C1- oder C2-Alkyl substituiert ist, ist.
  2. 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1^henyl-[1]-benzothiopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenylpropanamid; N-Benzyl-2-cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzothiopyranot4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxopropanamid; 2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1]-benzothiopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxopropanamid; 2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-[1-(4-fluor-phenyl)-1,4-dihydro-[1]-benzothiopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl]-3-oxo-propanamid; 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-8-methyl-1-phenyl-[1]-benzothiopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl]-3-oxo-N-phenyl-propanamid; S-ie-Chlor-IAdihydro-i-phenyl-Hl-benzothiopyranoKS-clpyrazol-S-yD^-cyano-S-oxo-N-phenylpropanamid; N-O-Chlor-phenyD^-cyano-S-d^-dihydro-i-phenyl-IU-benzothiopyranot^S-clpyrazol-S-yD-S-oxo-propanamid; 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-indeno(1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid; 2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-[1-(4-fluor-phenyl)-1,4-dihydroindeno[1,2-c]pyrazol-3-yrj-3-oxopropanamid; 2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl]-3-oxopropanamid; N-O-Chlor-phenyD^-cyano-S-d^-dihydro-i-phenyl-indenoH^-clpyrazol-S-yD-S-oxopropanamid; 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-1-phenyl-[1l-benzopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenylpropanamid; 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-7-methyl-1-phenyl-indeno[1,2-c)pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenylpropanamid; 2-(7-tert.-Butyl-1,4-dihydro-1-phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl)-2-cyano-3-oxo-N-phenylpropanamid; 2-Cyano-3-(7-fluor-1,4-dihydro-1-phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenylpropanamid; 2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-(7-fluor-1,4-dihydro-1-phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxopropanamid; 2-Cyano-N-(4-fluor-phenyl)-3-(1,4-dihydro-7-methyl-1-phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxopropanamid; S-ietert.-Butoxycarbonyl-IAdihydro-i-phenyl-Hl-benzothiopyranot^S-clpyrazol-S-yD^-cyano-S-oxo-N-phenyl-propanamid; S-iö-tert.-Butoxycarbonyl-IAdihydro-i-phenyl-indenoH^-clpyrazol-S-yD^-cyano-S-oxo-N-phenyl-propanamid; 2-Cyano-3-(1,4-dihydro-5-morpholinomethyl-1-phenyl-indeno[1,2-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenylpropanamid; 2-Cyano-3-(8-fluor-1,4-dihydro-6-morpholinomethyl-1-phenyl-[1]-benzopyrano[4,3-c]pyrazol-3-yl)-3-oxo-N-phenyl-propanamid; ausgewählt ist.
  3. 3. Verwendung eines Heteroaryl-3-oxo-propannitrilderivats der Formel (I), oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei der Verbindung der Formel (I) X für:
    a') ein Schwefelatom;
    b') eine-CH- oder eine-CH-CH2-Gruppe, worin R12 Wasserstoff oder Methyl ist; oder
    R12 R12
    c') eine -O-CH- oder eine -S-CH-Gruppe, worin R12 wie oben definiert ist, steht;
    R12 R12
    R1 für Phenyl steht, das unsubstituiert ist, oder durch einen Substituenten, ausgewählt aus Halogen, Trifluormethyl und C1-C4-AIkYl, substituiert ist;
    R2 für:
    a') Wasserstoff, Halogen, C1-C4-AIkYl, C1-C4-AIkOXy, Amino oder eine CH2 N\ -Gruppe,
    worin jede Gruppe R13 und R14, unabhängig voneinander, C1-C4-A^yI ist, oder R13 und R14 zusammengenommen mit dem Stickstoffatom, an das sie angefügt sind, einen heterocyclischen Ring, ausgewählt aus N-Pyrrolidinyl, N-Piperazinyl, Morpholino, Thiomorpholine und und Piperidino, der unsubstituiert ist oder durch Methyl substituiert ist, bilden; b') -COOHjC^CrAlkoxycarbonylodereine-CONHCH-COORg-Gruppe, worin R9 Wasserstoff oder
    Rc
    C1-C4-AIkYl ist, und R0 Wasserstoff, Phenyl oder die Seitenkette einer α-Aminosäure ist; c') eine-NHCO(CH2)nCOORg-Gruppe, worin η wie oben definiert ist, und R9 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl ist;
    , Rx3
    d') eine C^Cv-Alkoxycarbonylgruppe, die durch eine -N.
    Gruppe substituiert ist, worin R13 und R14 wie oben definiert sind, steht; R3 für Wasserstoff, Halogen oder C1-C4-AIkYl steht;
    /Rl 5
    Q für Wasserstoff oder eine -CON' -Gruppe steht, worin R15 Wasserstoff oder C1-C2-
    Alkyl ist, und R16 für C1-C6-AIkYl, eine -CH-COORg-Gruppe, worin R0 Wasserstoff oder C1-C4-AIkYl
    Rc
    ist, und Rc wie oben definiert ist, oder eine-(A')m-R17-Gruppe, worin m den Wert O oder 1 hat, A' eine ist, steht; und
    a") unsubstituiertes Pyridyl; oder Phenyl, das unsubstituiert ist, oder durch einen Substituenten, ausgewählt aus Halogen, CF3, C1-C2-AIkYl, C1-C2-AIkOXy, Nitro, diiCH^-AlkyDamino und
    /Rl 3
    eine -CH2N -Gruppe, worin R13 und R14 wie oben definiert sind, substituiert ist;
    b") 2-Thienyl oder2-Furyl; oder
    c") einen heterocyclischen Ring, der aus 2-Thiazolyl oder 3-lsoxazolyl ausgewählt ist, und der unsubstituiert ist oder durch Methyl substituiert ist, steht.
  4. 4. Verwendung eines Heteroaryl-3-oxo-propannitrilderivats der Formel (I), oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das genannte Derivat aus der Gruppe:
  5. 5. Verwendung eines Heteroaryl-3-oxo-propannitrilderivats der Formel (I), oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon, nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Autoimmunerkrankung aus:
    rheumatoide Arthritis, systemischer Lupus erythematodes, juveniler Diabetes, autoimmunhämolytische Anämie, ulzeröse Kolitis, idiopathische thrombozytopenische Purpura, aktive chronische Hepatitis, Glomerulonephritis, multiple Sklerose, idiopathische Leukopenie, primäre biliäre Leberzirrhose, Schilddrüsenentzündung, Thyreotoxikose, Dermatomyositis, discoider Lupus erythematodes, Schuppenflechte, Arthritis psoriatica, Entertis regionalis, Nephrose-Syndrom, Lupus Nephritis, lupoide Hepatitis, Sjörgen-Syndrom, Goodpasture-Syndrom, Wegener-Granulomatose, Sklerodermie, Sezary-Krankheit, Uveitis und Mumpsorchitis ausgewählt ist.
  6. 6. Pharmazeutisches Präparat, das zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen bei Säugetieren
    geeignet ist, gekennzeichnet dadurch, daß es als Wirkstoff ein Heteroaryl-3-oxo-propannitrilderivat der Formel (I) nach Anspruch 1 oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz davon, zusammen mit einem pharmazeutisch annehmbaren Träger und/oder Verdünnungsmittel enthält.
  7. 7. Präparat nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Autoimmunerkrankung aus:
    rheumatoide Arthritis, systemischer Lupus erythematodes, juveniler Diabetes,
    autojmmunhämolytische Anämie, ulzeröse Kolitis, idiop uthische thrombozytopenische Purpura, aktive chronische Hepatitis, Glomerulonephritis, multiple Sklerose, idiopathische Leukopenie,
    primäre biliäre Leberzirrhose, Schilddrüsenentzündung, Thyreotoxikose, Dermatomyositis,
    discoider Lupus erythematodes, Schuppenflechte, Arthritis psoriatica, Entertis regionalis,
    Nephrose-Syndrom, Lupus Nephritis, lupoide Hepatitis, Sjörgen-Syndrom, Goodpasture-Syndrom, Wegener-Granulomatose, Sklerodermie, Sezary-Krankheit, Uveitis und Mumpsorchitis ausgewählt ist.
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