DE1952846C3 - Verfahren zur Beschichtung von Bügeleisensohlen aus Stahlblech mit einer Schutzschicht aus temperaturbeständigem Kunststoff - Google Patents

Verfahren zur Beschichtung von Bügeleisensohlen aus Stahlblech mit einer Schutzschicht aus temperaturbeständigem Kunststoff

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DE1952846C3
DE1952846C3 DE19691952846 DE1952846A DE1952846C3 DE 1952846 C3 DE1952846 C3 DE 1952846C3 DE 19691952846 DE19691952846 DE 19691952846 DE 1952846 A DE1952846 A DE 1952846A DE 1952846 C3 DE1952846 C3 DE 1952846C3
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Ulrich; Forster Werner; 8500 Nürnberg Bornkessel
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  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Beschichtung von Bügeleisensohlen aus Stahlblech mit einer Schutzschicht aus temperaturbeständigem kunststoff, wobei auf der Stahlblech-Sohle eine aus Kupfer bestehende Korrosionsschutzschicht aufgebracht und auf dieser eine Nickel-Chromschicht aufgebaut ist. dadurch gekennzeichnet, daß die Ob.: ι -Γ liehe der Nik- ίο kel-Chromschicht vor dem Beschichten mit der temperaturbeständigen Kunststoffschicht derm.: 3^1. sandgestrahlt wird, daß die Nickel-Chromschich· ganzflächig in die darunterliegende, aus Kupfer bestehende KoTOsionsschutzschicht eingehämmert wird.
    Die Erfindung beiriffl ein Verfahren zur Beschichtung von Bügeleisensohlen aus Stahlblech mit einer Schutzschicht aus temperaturbeständigem Kunststoff, wobei auf der Stahlblech-Sohle eine aus Kupfer bestehende Korrosionsschutzschicht aufgebracht und auf dieser eine Nickel-Chromschicht aufgebaut ist.
    Aus der US-PS 28 46 793 ist ein Bügeleisen mit einer aus dünnem Stahlblech bestehender Sohle bekannt. Auf dieser Sohle ist eine aus Kupfer bestehende Korrosionsschut/schicht aufgebracht. Auf dieser Korrosionsschul/schicht ist wiederum eine Nickel- und Chromschicht aufgebaut. Durch die Kupferschicht soll /um einen die aus Stahlblech bestehende Bügeleisensohle vor Korrosionseinwirkungen geschützt werden und zum anderen sollen die in der Oberfläche des Stahlbleches vorhandenen kleinen Poren ausgefüllt werden, um nach dem Aufbringen der Nickel- und Chromschicht eine glatte Oberfläche der Bügeleisensohle zu erhalten. Die aufgebrachte Nickel- und Chromschicht hat vor allem den Zweck, der Bügeleisensohle eine kratz- und abriebfeste Oberfläche zu verleihen, die durch eine rcinc Kupferschichl nicht erreicht wird. Wie nun bekannt ist. werden Bügcleisensohlen im Laufe der Zeit durch daran haftende und sich einbrennende Appreturmittel verschmutzt. Die Folge davon ist eine stumpfe und das Gleiten über das Bügelgut beeinträchtigende Sohlenfläehe. Das Entfernen der eingebrannten Appreturmittel ist sehr mühsam und zeitraubend. In vielen Fällen kann die Bügeleisensohle nur durch ein Abschleifen wieder glcitfähig gemacht werden. Um diesem Übelstand abzuhelfen, ist man insbesondere bei Bügcleisensohlen aus Aluminium dazu übergegangen, deren .Sohlenflache mit einer appretur- und schmutzabweisenden Schicht aus temperaturbeständigem Kunststoff, beispielsweise PTI-Li (Polyietralluoraetylen) /u versehen. Um eine gute Haftfähigkeit der Kunststoffschicht auf der Sohlcnfläche zu erreichen, muß diese aufgerauht werden. Aus diesem Grunde war man bisher der Ansicht, dall eine derartige Kunststoffschicht auf der Sohlenfläche von aus Stahlblech bestehenden Bügeleisensohlen nicht aufgebracht werden kann, da durch das erforderliche Aufrauhen der Sohlenfläche die Nickel-Chromschicht teilweise abgetragen und die darunterliegende Korrosionsschutzschicht aus Kupfer beschädigt wird, so daß für die Bügeleisensohle kein auf die Dauer beständiger Korrosionsschutz mehr vorhanden ist.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren /u finden, welches es ermöglicht, daß auch aus Stahlblech bestehende Bügeleisensohlen mit einer festhaftenden Schutzschicht aus temperaturbeständigem Kunststoff beschichtet werden können.
    Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Oberfläche der Nickel-Chromschicht vor dem Beschichten mit der temperaturbeständigen Kunststoffschicht dermaßen sandgestrahlt wird, daß die Nickel-Chromschicht ganzflächig in die darunterliegende, aus Kupfer bestehende Korrosionsschutzschicht eingehämmert wird.
    Durch das vorgeschlagene Verfahren wird nicht nur eine rauhe Oberfläche der auf der Bügeleisensohle auf gebrachten Metallschichten erreicht, sondern es wird auch eine Beschädigung der Korrosionsschutzschichi verhindert, da die Nickel-Chromschicht in die liefer liegende und weichere Kupferschicht ohne Durchbrechungen eingedrückt wird.
    Die Aufrauhungstiefe wird dabei in zweckmäßiger Weise so gewählt, daß sie geringer ist als die Nickel-Chrom- und Kupferschicht. Der Aufrauhungsgrad wird zweckmäßig so gewählt, daß in den Metallschul/-schichten dicht beieinanderliegende Vertiefungen gebildet werden. Das Aufrauhen der Schichten erfolg! in an sich bekannter Weise durch ein Sandstrahlverfahren. Durch dieses Verfahren ist gewährleistet, daß die Nickel- und Chromschicht nicht abgetragen, sondern mit Sicherheit in die tiefer liegende Kupferschichl gar/flächig, d. h. ohne Risse bzw. Durchbrechungen eingedrückt bzw. eingehämmert wird, wodurch der Korrosionsschutz der aus Stahlblech bestehenden Bügeleisensohle erhalten bleibt. Durch das anschließende Beschichten der auf diese Weise aufgerauhten Bügclcisensohlenfläche mit einem temperaturbeständigen Kunststoff, vorzugsweise Polytetrafluoractylcn. werden die durch den Aufrauhungsprozeß in der Korrosionsschutzschicht und Nickel-Chromschicht erzeugten Vertiefungen mit diesem Kunststoff ausgefüllt bzw. geschlossen. Bei Abnützung der Kunststoffschicht verbleibt diese jedoch immer noch in den Vertiefungen, so daß der Vorteil der gut gleitenden Sohlenfläche auch weiterhin erhalten bleibt. Eine weitere Abnützung des Kunststoffes kann dann auf Grund der Vertiefungen aber nicht mehr staltfinden. Darüber hinaus stellen die Ränder der Vertiefungen, die aus der Nickel-Chromschicht bestehen, sicher, daß auch die gewünschte Krat/fesligkeil der Bügeleisensohlenfläche weitgehend erhalten bleibt.
DE19691952846 1969-10-21 Verfahren zur Beschichtung von Bügeleisensohlen aus Stahlblech mit einer Schutzschicht aus temperaturbeständigem Kunststoff Expired DE1952846C3 (de)

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DE1952846A1 DE1952846A1 (de) 1971-04-29
DE1952846B2 DE1952846B2 (de) 1976-05-06
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