DE19937814A1 - Herbizide Mittel - Google Patents
Herbizide MittelInfo
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Abstract
Bereitgestellt werden herbizide Mittel, umfassend 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl- DOLLAR A C¶1-5¶-nicht-cyclische Kohlenwasserstoffether und Isopropyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor- DOLLAR A 4-fluorbenzoat als Wirkstoffe. Weiter werden Verwendungen der Wirkstoffe und Verfahren zur Verwendung der Wirkstoffe ebenfalls bereitgestellt.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft herbizide Mittel, Verfahren zum Bekämpfen
von Unkräutern und die Verwendung von Verbindungen als Herbizid.
Gegenwärtig gibt es viele Arten von Unkräutern, die unter Verwendung von
herbiziden Mitteln bekämpft werden können. Es gibt auch Unkräuter, die zusätzlich eine
ausgedehnte Wachstumssaison innehaben. Aus diesen Gründen sind im Handel zahlrei
che Herbizide erhältlich, und sie werden weit verbreitet zur Bekämpfung solcher Un
kräuter verwendet. Jedoch sind herbizide Mittel erwünscht, die keine Phytotoxizität ge
genüber Feldfrüchten bewirken und die hohe herbizide Wirksamkeit und breites herbizi
des Spektrum besitzen.
Von 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-
nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindungen und Isopropyl-5-[4-brom-1-me
thyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluorbenzoat ist bekannt, daß sie her
bizide Wirksamkeit aufweisen.
Die vorliegende Erfindung stellt herbizide Mittel bereit, die breites herbizides
Spektrum besitzen. Diesbezüglich können die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel Un
kräuter bekämpfen, die typischerweise in kultivierten oder nicht kultivierten Feldern
auftreten, und insbesondere Unkräuter, die üblicherweise problematisch in z. B.
Weizen-, Gerste-, Roggen- oder Haferfeldern sind.
Die vorliegende Erfindung stellt weiter herbizide Mittel bereit, die ausgezeich
nete herbizide Wirksamkeit besitzen. Als solche können die herbiziden Mittel der vorlie
genden Erfindung herbizid wirksam in einer niedrigen Dosis davon sein. Die Mittel der
vorliegenden Erfindung können auch herbizid wirksam sein, indem sie eine synergisti
sche herbizide Wirkung bereitstellen, die unerwartet besser ist als die, die von der ge
trennten Verwendung einer 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-
2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindung oder Isopropyl-5-[4-
brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluorbenzoat als herbizid
wirksamer Bestandteil eines Mittels gezeigt wird.
Außerdem stellt die vorliegende Erfindung Verfahren zur Bekämpfung von Un
kräutern bereit, die typischerweise in kultivierten oder nicht kultivierten Feldern auftre
ten. Vorzugsweise wenden solche Verfahren der vorliegenden Erfindung die erfindungs
gemäßen herbiziden Mittel auf die Unkräuter oder auf den Boden der Felder an.
Um solche Eigenschaften aufzuweisen, stellt die vorliegende Erfindung ein herbi
zides Mittel, das typischerweise eine 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-py
ridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclische Kohlenwasserstoffetherverbindung und Iso
propyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluorbenzoat
umfaßt, sowie ein Verfahren zur Verwendung der Verbindungen bereit. Weiter stellt die
vorliegende Erfindung herbizide Verwendungen einer 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-tri
fluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherver
bindung und Isopropyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-
4-fluorbenzoat bereit.
Nachstehend wird Isopropyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-
3-yl)-2-chlor-4-fluorbenzoat als "Fluazolat" bezeichnet. Fluazolat ist eine in WO 92/
06962 offenbarte Verbindung.
Ein erfindungsgemäßes herbizides Mittel umfaßt typischerweise eine 2-Chlor-4-
fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclische Koh
lenwasserstoffetherverbindung und Fluazolat. Das Gewichtsverhältnis der 2-Chlor-4-
fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen
Kohlenwasserstoffetherverbindung zu Fluazolat in den erfindungsgemäßen herbiziden
Mitteln hängt typischerweise von der Art der betreffenden unter Verwendung der
herbiziden Mittel zu bekämpfenden Unkräuter und der Situation und den Bedingungen
der Verwendung der herbiziden Mittel ab. Unter dieser Voraussetzung wird in den erfin
dungsgemäßen herbiziden Mitteln bevorzugt, daß sie ein Gewichtsverhältnis der 2-
Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht
cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindung zu Fluazolat von etwa 1 : 0.05 bis 1 : 500
aufweisen.
2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-
nicht-cyclische Kohlenwasserstoffetherverbindungen, die in den erfindungsgemäßen
herbiziden Mitteln verwendet werden, umfassen Verbindungen der folgenden Formel
(I):
in der R einen nicht-cyclischen C1-5-Kohlenwasserstoffrest darstellt. Vorzugsweise wei
sen die 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-
nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindungen als Rest R in der Formel (I) einen
C1-5-Alkyl-, C2-5-Alkenyl- oder C2-5-Alkinylrest und am stärksten bevorzugt einen in der
folgenden Tabelle 1 angegebenen Rest auf.
| R | |
| Verbindungscode* | |
| 2-Propinyl | A |
| 1-Methyl-2-propinyl | B |
| Allyl | C |
| 1-Methylallyl | D |
| Ethyl | E |
| Isopropyl | F |
| * Der Verbindungscode stellt einen Buchstabencode bereit, der hier zum Bezeichnen einer 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindung verwendet wird, die den entsprechenden Rest R umfaßt. |
2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-
nicht-cyclische Kohlenwasserstoffetherverbindungen, die in der vorliegenden Erfindung
verwendet werden, können gemäß der Offenbarung von WO 97/07104 hergestellt wer
den.
Die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel werden typischerweise als emulgier
bare Konzentrate, benetzbare Pulver, suspendierbare Konzentrate oder Granulate formu
liert, sind aber nicht darauf beschränkt. Die Formulierungen der erfindungsgemäßen
herbiziden Mittel umfassen typischerweise die 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluorme
thyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclische Kohlenwasserstoffetherverbindung
und Fluazolat in einer kombinierten Menge von etwa 0.5 bis 90 Gew.-% und vorzugs
weise etwa 1 bis 80 Gew.-%, wobei die Gewichtsprozentsätze auf dem Gesamtgewicht
des bereitgestellten herbiziden Mittels basieren. Weiter können solche Formulierungen
der erfindungsgemäßen herbiziden Mittel auch einen festen oder flüssigen Träger darin
enthalten und können weiter ein grenzflächenaktives Mittel oder einen anderen Formu
lierungshilfsstoff enthalten, der bei der Herstellung der erfindungsgemäßen herbiziden
Mittel geeignet ist. In solchen Fällen können die Formulierungen der
erfindungsgemäßen Mittel durch Mischen der vorstehenden Bestandteile formuliert
werden. Zum Beispiel kann ein herbizides Mittel durch Formulieren der 2-Chlor-4-
fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen
Kohlenwasserstoffetherverbindung zu einer geeigneten Formulierung, Formulieren von
Fluazolat zu einer zweiten geeigneten Formulierung und Mischen der 2-Chlor-4-fluor-5-
(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenoxyacetatesterverbindungs-
Formulierung und der zweiten Formulierung zusammen hergestellt werden.
Beispiele der festen Träger, die in den erfindungsgemäßen herbiziden Mitteln
verwendet werden können, schließen üblicherweise kleine Granulate oder Pulver ein.
Vorzugsweise schließen solche kleinen Granulate oder Pulver, die in den erfindungsge
mäßen herbiziden Mitteln verwendet werden können, Tone, wie Kaolinit, Diatomeen
erde, synthetisches hydratisiertes Siliciumdioxid, Fubasami-Ton, Bentonit und sauren
Ton, Talkum, andere anorganische Mineralien, wie Sericit, pulverisiertes Quarz, pul
verisierten Schwefel, Aktivkohle und Calciumcarbonat, chemische Düngemittel, wie
Ammoniumsulfat, Ammoniumphosphat, Ammoniumnitrat, Ammoniumchlorid und
Harnstoff, ein.
Beispiele der flüssigen Träger, die in den erfindungsgemäßen herbiziden Mitteln
verwendet werden können, schließen üblicherweise Wasser, Alkohole, wie Methanol
und Ethanol, Ketone, wie Aceton, Methylethylketon und Cyclohexanon, aromatische
Kohlenwasserstoffe, wie Toluol, Xylol, Ethylbenzol und Methylnaphthalin, nicht aro
matische Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Cyclohexan und Kerosin, Ester, wie Essigsäu
reethylester und Essigsäurebutylester, Nitrile, wie Acetonitril und Isobutyronitril, Ether,
wie Dioxan und Diisopropylether, Säureamide, wie Dimethylformamid und Dimethyl
acetamid, und halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Dichlorethan und Trichlorethylen,
ein, sind aber nicht darauf beschränkt.
Beispiele der grenzflächenaktiven Mittel, die in den erfindungsgemäßen herbizi
den Mitteln verwendet werden können, schließen üblicherweise Alkylsulfatester, Alkyl
sulfonatsalze, Alkylarylsulfonatsalze, Alkylarylether und Polyoxyethylenderivate davon,
Polyethylenglycolether, mehrwertige Alkoholester und Zuckeralkoholderivate ein, sind
aber nicht darauf beschränkt.
Beispiele der anderen Formulierungshilfsstoffe, die in den erfindungsgemäßen
herbiziden Mitteln verwendet werden können, schließen Haft- und/oder Dispergiermittel
und Stabilisatoren ein, sind aber nicht darauf beschränkt. Spezifischere Beispiele der
Haft- und/oder Dispergiermittel schließen Casein, Gelatine, Lignin-Derivate, Bentonit,
Polysaccharide, wie pulverisierte Stärke, Gummiarabicum, Cellulose-Derivate und Al
ginsäure, und synthetische wasserlösliche Polymere, wie Polyvinylalkohol, Polyvinyl
pyrrolidon und Polyacrylsäure, ein. Spezifischere Beispiele der Stabilisatoren schließen
üblicherweise PAP (lsopropylsäurephosphat), BHT (2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol),
BHA (2-tert-Butyl-4-methoxyphenol und/oder 3-tert-Butyl-4-methoxyphenol), Pflanzen
öle, Mineralöle, Fettsäuren und Fettsäureester ein.
Falls gewünscht können die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel weiter andere
allgemein bekannte Herbizide umfassen, sodaß ihre herbizide Wirksamkeit verstärkt
wird. Weiter können die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel auch Insektizide,
Akarizide, Bakteriozide, Fungizide, Pflanzenwachstumsregulatoren, Düngemittel, Siche
rungsmittel und Bodenverbesserungsmittel enthalten, wenn zusätzliche Funktionen dafür
erwünscht sind.
Ein herbizides Verfahren der vorliegenden Erfindung umfaßt typischerweise die
Verwendung einer 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phe
nyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindung und Fluazolat auf den be
treffenden Unkräutern (das betreffende Unkraut) oder dem Boden, der eine Stelle ist, an
dem die Bekämpfung eines Unkrauts oder der Unkräuter erwünscht ist. Vorzugsweise
verwenden die Verfahren der vorliegenden Erfindung solche Verbindungen durch Auf
bringen der erfindungsgemäßen herbiziden Mittel auf solche Stellen.
Die herbizide Wirkung, die sich aus der Verwendung oder Aufbringung einer 2-
Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cycli
schen Kohlenwasserstoffetherverbindung und Fluazolat bei den Verfahren der vorlie
genden Erfindung ergibt, hängt typischerweise von der Menge des verwendeten erfin
dungsgemäßen Mittels, dem Zeitpunkt der Verwendung, den Witterungsbedingungen,
der (den) Formulierungsform(en), der (den) Stelle(n) der Verwendung oder dem (den)
betreffenden Unkraut (Unkräutern) oder einer Kombination davon ab. Weiter kann,
wenn solche Verbindungen verwendet werden, um Feldfrüchten zu nützen, die kombi
nierte Menge der bei den erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Verbindungen
auch von der Art der betreffenden Feldfrüchte, die von der Verwendung davon profitie
ren soll, abhängen. Unter diesen Voraussetzungen werden die 2-Chlor-4-fluor-5-(4-
methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclische
Kohlenwasserstoffetherverbindung und Fluazolat bei den erfindungsgemäßen Verfahren
vorzugsweise in einer Dosierung von etwa 1 bis 1000 g pro 1 ha verwendet.
Eine solche Verwendung der erfindungsgemäßen herbiziden Mittel bei den Ver
fahren der vorliegenden Erfindung kann auf verschiedene Arten von Stellen sein. Da die
erfindungsgemäßen herbiziden Mittel herbizide Wirkung gegenüber verschiedenen Arten
von Unkräutern aufweisen, können die Verfahren der vorliegenden Erfindung die erfin
dungsgemäßen herbiziden Mittel in nicht kultivierten Feldern verwenden. Beispiele der
nicht kultivierten Felder schließen Übungsfelder, freie Felder, Waldungen und Ränder
von Eisenbahnschienen ein. Weiter können, da die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel
zusätzlich eine Selektivität besitzen, die selektiv Unkräuter bekämpft, ohne daß sie Phy
totoxizität gegen Feldfrüchte bewirkt, die erfindungsgemäßen Verfahren auch die erin
dungsgemäßen herbiziden Mittel in kultivierten Feldern verwenden. Beispiele der kulti
vierten Felder schließen das kultivierte Standardfeld, ein kultiviertes Feld, das nicht be
stellt ist, und Gartenbaufelder, wie Obstgärten, ein. Jedoch sollten solche Fälle, in
denen die Verfahren der vorliegenden Erfindung die erfindungsgemäßen herbiziden
Mittel in kultivierten Feldern verwenden, keine problematische Phytotoxizität gegenüber
Feldfrüchten bewirken, wenn Feldfrüchte vorhanden sind, und insbesondere gegen Feld
früchte, wie Gerste, Weizen, Roggen, Hafer oder Mais.
Es sollte angemerkt werden, daß die Verfahren der vorliegenden Erindung nicht
auf solche Orte beschränkt sind, da allgemein bekannt ist, daß Unkräuter an weiteren
Orten auftreten können, an denen die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel anwendbar
sind.
Beispiele der Unkräuter, die mit den herbiziden Verfahren der vorliegenden Er
findung bekämpfbar sind, schließen Dicotyledoneae-Pflanzen, wie Vogelmiere (Stellaria
media), Labkraut (Galium aparine), persischen Ehrenpreis (Veronica persica), efeu
blättrigen Ehrenpreis (Veronica hederifolia), Feldveilchen (Viola arvensis), Stiefmütter
chen (Viola tricolor), rote Taubnessel (Lamium purpureum), stengelumfassende Taub
nessel (Lamium amiplexicaure), Hirtentäschel (Capsella bursa pastoris), Kohlsaudistel
(Sonchus oleraceus), Klatschmohn (Papaver rhoeas), geruchlose Kamille (Matricaria
inodora), echte Kamille (Matricaria chamomilla), Ackersenf (Sinapsis arvensis), Feld
vergißmeinnicht (Myosotis arvensis), Windenknöterich (Polygonum convolvulus),
weißen Gänsefuß (Chenopodium album), Kochia (Kochia scoparia), glatten
Fuchsschwanz (Amaranthus hybridus) und rauhhaarigen Fuchsschwanz (Amaranthus
retroflexus), Monocotyledoneae, wie Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli), grüne
Borstenhirse (Setaria viridis), große Borstenhirse (Setaria faveri), einjähriges Rispengras
(Poa annua), Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus myosuroides), italienisches Weidelgras
(Lolium multiflorum), Dachtrespe (Bromus tectorum) und Flughafer (Avena fatua), ein.
Die Verfahren der vorliegenden Erfindung können gegebenenfalls ein formulier
tes erfindungsgemäßes herbizides Mittel durch Verdünnen der bereitgestellten Formulie
rung des erfindungsgemäßen herbiziden Mittels mit Wasser verwenden. Zum Beispiel
können die Verfahren der vorliegenden Erfindung emulgierbare Konzentrate, benetzbare
Pulver oder suspendierbare Konzentrate der erfindungsgemäßen herbiziden Mittel durch
Verdünnen solcher Formulierungen mit 100 bis 1000 l Wasser verdünnen, um 1 ha der
Stelle zu behandeln, an der eine Bekämpfung von Unkräutern erwünscht ist.
Nachstehend wird die vorliegende Erfindung weiter durch Bereitstellen der fol
genden Beispiele beschrieben, aber es sollte verstanden werden, daß die vorliegende
Erfindung nicht durch die folgenden Beispiele beschränkt ist.
1 Gew.-Teil von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D,
Verbindung E oder Verbindung F, 25 Gew.-Teile Fluazolat, 3 Gew.-Teile Calcium
ligninsulfonat, 2 Gew.-Teile Natriumlaurylsulfat und 69 Gew.-Teile synthetisches hy
dratisiertes Siliciumdioxid werden gründlich pulverisiert und gemischt, wobei eine be
netzbare Pulverformulierung der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
10 Gew.-Teile von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D,
Verbindung E oder Verbindung F, 40 Gew.-Teile Fluazolat, 3 Gew.-Teile
Calciumligninsulfonat, 2 Gew.-Teile Natriumlaurylsulfat und 45 Gew.-Teile synthethi
sches hydratisiertes Siliciumoxid werden gründlich pulverisiert und gemischt, wobei eine
benetzbare Pulverformulierung der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
0.1 Gew.-Teil von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D,
Verbindung E oder Verbindung F, 50 Gew.-Teile Fluazolat, 3 Gew.-Teile
Calciumligninsulfonat, 2 Gew.-Teile Natriumlaurylsulfat und 44.9 Gew.-Teile
synthetisches hydratisiertes Siliciumoxid werden gründlich pulverisiert und gemischt,
wobei eine benetzbare Pulverformulierung der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
1 Gew.-Teil von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D,
Verbindung E oder Verbindung F, 50 Gew.-Teile Fluazolat, 3 Gew.-Teile Polyoxy
ethylensorbitanmonolaurat, 3 Gew.-Teile CMC (Carboxymethylcellulose) und 43 Gew.-
Teile Wasser werden gemischt und pulverisiert, bis der Teilchendurchmesser davon 5
Mikron oder weniger beträgt, wobei eine suspendierbare Konzentratformulierung der
vorliegenden Erfindung erhalten wird.
0.1 Gew.-Teil von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D,
Verbindung E oder Verbindung F, 30 Gew.-Teile Fluazolat, 3 Gew.-Teile
Polyoxyethylensorbitanmonolaurat, 3 Gew.-Teile CMC (Carboxymethylcellulose) und
63.9 Gew.-Teile Wasser werden gemischt und pulverisiert, bis der Teilchendurchmesser
davon 5 Mikron oder weniger beträgt, wobei eine suspendierbare Konzentrat
formulierung der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
4 Gew.-Teile von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D,
Verbindung E oder Verbindung F, 16 Gew.-Teile Fluazolat, 3 Gew.-Teile Po
lyoxyethylensorbitanmonolaurat, 3 Gew.-Teile CMC (Carboxymethylcellulose) und 74
Gew.-Teile Wasser werden gemischt und pulverisiert, bis der Teilchendurchmesser da
von 5 Mikron oder weniger beträgt, wobei eine suspendierbare Konzentratformulierung
der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
1 Gew.-Teil von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D,
Verbindung E oder Verbindung F, 9 Gew.-Teile Fluazolat, 14 Gew.-Teile Polyoxy
ethylenstyrylphenylether, 6 Gew.-Teile Calciumdodecylbenzolsulfonat, 35 Gew.-Teile
Xylol und 35 Gew.-Teile Cyclohexan werden gründlich gemischt, wobei eine suspen
dierbare Konzentratformulierung der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
1 Gew.-Teil von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D,
Verbindung E oder Verbindung F, 7 Gew.-Teile Fluazolat, 2 Gew.-Teile synthetisches
hydratisiertes Siliciumdioxid, 2 Gew.-Teile Calciumligninsulfonat, 30 Gew.-Teile
Bentonit und 60 Gew.-Teile Kaolinton werden gründlich pulverisiert und gemischt, wo
bei ein Gemisch erhalten wird. Wasser wird zum Gemisch gegeben und das Gemisch
dann granulationsgetrocknet, wobei eine Granulatformulierung der vorliegenden Erfin
dung erhalten wird.
Zu 40 Gew.-Teilen einer wäßrigen Lösung von 10% Polyvinylalkohol werden
0.5 Gew.-Teile von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D, Ver
bindung E oder Verbindung F und 4.5 Gew.-Teile Fluazolat gegeben und in einem Ho
mogenisator emulgierdispergiert, bis der durchschnittliche Teilchendurchmesser davon
10 Mikrometer oder weniger beträgt. Anschließend werden 55 Gew.-Teile Wasser zuge
geben, wobei eine konzentrierte Emulsion der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
Die herbizide Wirksamkeit eines herbiziden Mittels und die dabei bewirkte
Phytotoxizität wurden in den folgenden Testbeispielen in 11 Graden unter Verwendung
der Indices von 0 bis 10 beurteilt d. h. durch "0", "1", "2", "3", "4", "5", "6", "7",
"8", "9" oder "10" angegeben. Die Indices geben numerische Bewertungen an, die mit
dem Grad der herbiziden Wirksamkeit oder der Phytotoxizität ansteigen. Bei der Einstu
fung der herbiziden Wirksamkeit eines bereitgestellten herbiziden Mittels bedeutet eine
Einstufung "10", daß die Testpflanzen vollständig abstarben oder ihr Keimen oder
Wachstum vollständig gehemmt waren, und eine Einstufung "0" bedeutet, daß kein oder
geringer Unterschied im Grad des Keimens oder Wachstums zwischen behandelten
Pflanzen zu unbehandelten Pflanzen zum Zeitpunkt der Untersuchung war. Ähnlich be
deutet bei der Einstufung der Phytotoxizität eines bereitgestellten herbiziden Mittels eine
niedrige Einstufung, daß die Phytotoxizität in einem Maß besteht, die praktisch kein
Problem ist, und eine hohe Einstufung bedeutet, daß die Phytotoxizität in einem nicht
hinnehmbaren Maß besteht.
Kunststofftöpfe, bei denen die Bodenoberfläche eine Fläche von 246 cm2 aufwies
und die eine Tiefe von 12.5 cm hatten, wurden mit Freilanderde gefüllt und mit Weizen,
geruchloser Kamille (Matricaria inodora) bzw. persischem Ehrenpreis (Veronica persi
ca) besät. Die Kunststofftöpfe, die Weizen enthielten, ließ man 15 Tage in einem Treib
haus wachsen. Die Kunststofftöpfe, die geruchlose Kamille enthielten, und die Kunst
stofftöpfe, die persischen Ehrenpreis enthielten, ließ man 22 Tage in einem Treibhaus
wachsen.
Ein emulgierbares Konzentrat von Fluazolat wurde durch Mischen von 20 Gew.-
Teilen Fluazolat mit 3 Gew.-Teilen Polyoxyethylenstyrylphenylether, 2 Gew.-Teilen
Calciumdodecylbenzolsulfonat und 75 Gew.-Teilen Xylol formuliert.
Ein suspendierbares Konzentrat von Verbindung A wurde durch Mischen von 5
Gew.-Teilen der Verbindung A mit 2 Gew.-Teilen Alkylarylether, 1 Gew.-Teil Xanthan
gummi, 10 Gew.-Teilen Propylenglycol, 1 Gew.-Teil Emulsion des Silicontyps und 81
Teilen Wasser formuliert und dann das erhaltene Gemisch naßpulverisiert, bis der Teil
chendurchmesser davon 2 Mikron oder weniger betrug.
Das emulgierbare Konzentrat von Fluazolat, das suspendierbare Konzentrat der
Verbindung A, ein Gemisch, das das emulgierbare Konzentrat von Fluazolat und das
suspendierbare Konzentrat der Verbindung A enthielt, wurden mit Wasser verdünnt. Die
erhaltenen verdünnten Zusammensetzungen sind in Tabelle 2 gezeigt. Jedes der verdünn
ten Mittel wurde dann jeweils gleichmäßig auf Weizen, geruchlose Kamille bzw. persi
schen Ehrenpreis unter Verwendung eines kleinen Sprühers gesprüht. Nach dem Auf
bringen der Mittel wurden der Weizen, die geruchlose Kamille und der persische Ehren
preis für 18 Tage in ein Treibhaus gestellt. Die herbizide Wirksamkeit der Mittel (die
die geruchlose Kamille und persischen Ehrenpreis betrifft), sowie die Phytotoxizität der
Mittel (die den Weizen betrifft) wurden dann gemäß den vorstehenden Standards der
Beurteilungen untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
Kunststofftöpfe, bei denen die Bodenoberfläche eine Fläche von 246 cm2 aufwies
und die eine Tiefe von 14 cm hatten, wurden mit Freilanderde gefüllt und mit Weizen
und Flughafer (Avena fatua) besät, um Bodenproben zu erhalten.
Ein emulgierbares Konzentrat von Fluazolat wurde durch Mischen von 10 Gew.-
Teilen Fluazolat mit 3 Gew.-Teilen Polyoxyethylenstyrylphenylether, 2 Gew.-Teilen
Calciumdodecylbenzolsulfonat und 85 Gew.-Teilen Xylol formuliert.
Ein suspendierbares Konzentrat von Verbindung A wurde durch Mischen von 5
Gew.-Teilen der Verbindung A mit 2 Gew.-Teilen Alkylarylether, 1 Gew.-Teil Xan
thangummi, 10 Gew.-Teilen Propylenglycol, 1 Gew.-Teil Emulsion des Silicontyps und
81 Teilen Wasser formuliert und dann das erhaltene Gemisch naß pulverisiert, bis der
Teilchendurchmesser davon 2 Mikron oder weniger betrug.
Das emulgierbare Konzentrat von Fluazolat, das suspendierbare Konzentrat der
Verbindung A, ein Gemisch, das das emulgierbare Konzentrat von Fluazolat und das
suspendierbare Konzentrat der Verbindung A enthielt, wurden mit Wasser verdünnt. Die
erhaltenen verdünnten Zusammensetzungen sind in Tabelle 3 gezeigt. Jedes der verdünn
ten Mittel wurde dann jeweils gleichmäßig auf Bodenproben, die Weizen und Flughafer
enthielten, unter Verwendung eines kleinen Sprühers gesprüht. Nachdem jede der Bo
denproben mit einem der bereitgestellten Mittel gesprüht war, wurden die den Weizen
und den Flughafer enthaltenden Bodenproben für 27 Tage in ein Treibhaus gestellt. Die
herbizide Wirksamkeit der Mittel (die den Flughafer betrifft), sowie die Phytotoxizität
der Mittel (die den Weizen betrifft) wurden dann gemäß den vorstehenden Standards der
Beurteilungen untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt.
Kunststofftöpfe, bei denen die Bodenoberfläche eine Fläche von 246 cm2 aufwies
und die eine Tiefe von 14 cm hatten, wurden mit Freilanderde gefüllt und mit Weizen
und Labkraut (Galium aparine) besät, um Bodenproben zu erhalten.
Ein emulgierbares Konzentrat von Fluazolat wurde durch Mischen von 10 Gew.-
Teilen Fluazolat mit 3 Gew.-Teilen Polyoxyethylenstyrylphenylether, 2 Gew.-Teilen
Calciumdodecylbenzolsulfonat und 85 Gew.-Teilen Xylol formuliert.
Ein suspendierbares Konzentrat von Verbindung A wurde durch Mischen von 5
Gew.-Teilen der Verbindung A mit 2 Gew.-Teilen Alkylarylether, 1 Gew.-Teil Xan
thangummi, 10 Gew.-Teilen Propylenglycol, 1 Gew.-Teil Emulsion des Silicontyps und
81 Teilen Wasser formuliert und dann das erhaltene Gemisch naß pulverisiert, bis der
Teilchendurchmesser davon 2 Mikron oder weniger betrug.
Das emulgierbare Konzentrat von Fluazolat, das suspendierbare Konzentrat der
Verbindung A, ein Gemisch, das das emulgierbare Konzentrat von Fluazolat und das
suspendierbare Konzentrat der Verbindung A enthielt, wurden mit Wasser verdünnt. Die
erhaltenen verdünnten Zusammensetzungen sind in Tabelle 4 gezeigt. Jedes der verdünn
ten Mittel wurde dann gleichmäßig auf Bodenproben, die Weizen und Labkraut enthiel
ten, unter Verwendung eines kleinen Sprühers gesprüht. Nachdem jede der Bodenproben
mit einem der bereitgestellten Mittel gesprüht war, wurden die den Weizen und das
Labkraut enthaltenden Bodenproben für 27 Tage in ein Treibhaus gestellt. Die herbizide
Wirksamkeit der Mittel (die das Labkraut betrifft), sowie die Phytotoxizität der Mittel
(die den Weizen betrifft) wurden dann gemäß den vorstehenden Standards der Beur
teilungen untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt.
Die vorstehenden Beurteilungen, die sich aus den Testbeispielen 1, 2 und 3 erge
ben, zeigen, daß die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel bessere und synergistische
herbizide Wirksamkeit, sowie Sicherheit, die Feldfrüchte betrifft, durch Abwenden von
Phytotoxizität ihnen gegenüber, bereitstellen.
Claims (6)
1. Herbizides Mittel, umfassend als Wirkstoffe:
- a) einen 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl- C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffether und
- b) Isopropyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2- chlor-4-fluorbenzoat.
2. Herbizides Mittel nach Anspruch 1, wobei das Gewichtsverhältnis des 2-Chlor-4-
fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht
cyclischen Kohlenwasserstoffethers zu Isopropyl-5-[4-brom-1-methyl-5-
(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluorbenzoat 1 : 0.05 bis 1 : 500
beträgt.
3. Verfahren zur Bekämpfung von Unkraut, umfassend das Aufbringen einer
wirksamen Menge eines 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyrida
zinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffethers und von Iso
propyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluor
benzoat auf das Unkraut oder auf den Ort, an dem eine Bekämpfung von Unkraut
erwünscht ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei das Verfahren in einem Weizen-, Gerste-,
Roggen- oder Haferfeld durchgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Dosierung des 2-Chlor-4-fluor-5-
(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Koh
lenwasserstoffethers und des Isopropyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-
1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluorbenzoats 1 bis 1000 g pro 1 ha beträgt.
6. Verwendung eines 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-
yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffethers zusammen mit Isopropyl-
5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluorbenzoat
als Herbizid.
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|---|---|---|---|
| JP10227985A JP2000063215A (ja) | 1998-08-12 | 1998-08-12 | 除草剤組成物 |
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|---|---|
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|---|---|---|---|
| DE1999137814 Withdrawn DE19937814A1 (de) | 1998-08-12 | 1999-08-11 | Herbizide Mittel |
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|---|---|
| JP (1) | JP2000063215A (de) |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US12084435B2 (en) | 2018-02-02 | 2024-09-10 | Qingdao Kingagroot Chemical Compound Co., Ltd. | Pyridine ring-substituted pyridazinol compounds and derivatives, preparation methods, herbicidal compositions and applications thereof |
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|---|---|---|---|---|
| US5281571A (en) * | 1990-10-18 | 1994-01-25 | Monsanto Company | Herbicidal benzoxazinone- and benzothiazinone-substituted pyrazoles |
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|---|---|---|---|---|
| US12084435B2 (en) | 2018-02-02 | 2024-09-10 | Qingdao Kingagroot Chemical Compound Co., Ltd. | Pyridine ring-substituted pyridazinol compounds and derivatives, preparation methods, herbicidal compositions and applications thereof |
Also Published As
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| JP2000063215A (ja) | 2000-02-29 |
| GB2340397B (en) | 2000-08-16 |
| GB2340397A (en) | 2000-02-23 |
| FR2782246A1 (fr) | 2000-02-18 |
| GB9918964D0 (en) | 1999-10-13 |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |