DE19937814A1 - Herbizide Mittel - Google Patents

Herbizide Mittel

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DE19937814A1
DE19937814A1 DE1999137814 DE19937814A DE19937814A1 DE 19937814 A1 DE19937814 A1 DE 19937814A1 DE 1999137814 DE1999137814 DE 1999137814 DE 19937814 A DE19937814 A DE 19937814A DE 19937814 A1 DE19937814 A1 DE 19937814A1
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Hisayuki Hoshi
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Sumitomo Chemical Co Ltd
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N43/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds
    • A01N43/48Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with two nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • A01N43/581,2-Diazines; Hydrogenated 1,2-diazines

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Abstract

Bereitgestellt werden herbizide Mittel, umfassend 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl- DOLLAR A C¶1-5¶-nicht-cyclische Kohlenwasserstoffether und Isopropyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor- DOLLAR A 4-fluorbenzoat als Wirkstoffe. Weiter werden Verwendungen der Wirkstoffe und Verfahren zur Verwendung der Wirkstoffe ebenfalls bereitgestellt.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft herbizide Mittel, Verfahren zum Bekämpfen von Unkräutern und die Verwendung von Verbindungen als Herbizid.
Gegenwärtig gibt es viele Arten von Unkräutern, die unter Verwendung von herbiziden Mitteln bekämpft werden können. Es gibt auch Unkräuter, die zusätzlich eine ausgedehnte Wachstumssaison innehaben. Aus diesen Gründen sind im Handel zahlrei­ che Herbizide erhältlich, und sie werden weit verbreitet zur Bekämpfung solcher Un­ kräuter verwendet. Jedoch sind herbizide Mittel erwünscht, die keine Phytotoxizität ge­ genüber Feldfrüchten bewirken und die hohe herbizide Wirksamkeit und breites herbizi­ des Spektrum besitzen.
Von 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5- nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindungen und Isopropyl-5-[4-brom-1-me­ thyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluorbenzoat ist bekannt, daß sie her­ bizide Wirksamkeit aufweisen.
Die vorliegende Erfindung stellt herbizide Mittel bereit, die breites herbizides Spektrum besitzen. Diesbezüglich können die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel Un­ kräuter bekämpfen, die typischerweise in kultivierten oder nicht kultivierten Feldern auftreten, und insbesondere Unkräuter, die üblicherweise problematisch in z. B. Weizen-, Gerste-, Roggen- oder Haferfeldern sind.
Die vorliegende Erfindung stellt weiter herbizide Mittel bereit, die ausgezeich­ nete herbizide Wirksamkeit besitzen. Als solche können die herbiziden Mittel der vorlie­ genden Erfindung herbizid wirksam in einer niedrigen Dosis davon sein. Die Mittel der vorliegenden Erfindung können auch herbizid wirksam sein, indem sie eine synergisti­ sche herbizide Wirkung bereitstellen, die unerwartet besser ist als die, die von der ge­ trennten Verwendung einer 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon- 2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindung oder Isopropyl-5-[4- brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluorbenzoat als herbizid wirksamer Bestandteil eines Mittels gezeigt wird.
Außerdem stellt die vorliegende Erfindung Verfahren zur Bekämpfung von Un­ kräutern bereit, die typischerweise in kultivierten oder nicht kultivierten Feldern auftre­ ten. Vorzugsweise wenden solche Verfahren der vorliegenden Erfindung die erfindungs­ gemäßen herbiziden Mittel auf die Unkräuter oder auf den Boden der Felder an.
Um solche Eigenschaften aufzuweisen, stellt die vorliegende Erfindung ein herbi­ zides Mittel, das typischerweise eine 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-py­ ridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclische Kohlenwasserstoffetherverbindung und Iso­ propyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluorbenzoat umfaßt, sowie ein Verfahren zur Verwendung der Verbindungen bereit. Weiter stellt die vorliegende Erfindung herbizide Verwendungen einer 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-tri­ fluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherver­ bindung und Isopropyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor- 4-fluorbenzoat bereit.
Nachstehend wird Isopropyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol- 3-yl)-2-chlor-4-fluorbenzoat als "Fluazolat" bezeichnet. Fluazolat ist eine in WO 92/­ 06962 offenbarte Verbindung.
Ein erfindungsgemäßes herbizides Mittel umfaßt typischerweise eine 2-Chlor-4- fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclische Koh­ lenwasserstoffetherverbindung und Fluazolat. Das Gewichtsverhältnis der 2-Chlor-4- fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindung zu Fluazolat in den erfindungsgemäßen herbiziden Mitteln hängt typischerweise von der Art der betreffenden unter Verwendung der herbiziden Mittel zu bekämpfenden Unkräuter und der Situation und den Bedingungen der Verwendung der herbiziden Mittel ab. Unter dieser Voraussetzung wird in den erfin­ dungsgemäßen herbiziden Mitteln bevorzugt, daß sie ein Gewichtsverhältnis der 2- Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht­ cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindung zu Fluazolat von etwa 1 : 0.05 bis 1 : 500 aufweisen.
2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5- nicht-cyclische Kohlenwasserstoffetherverbindungen, die in den erfindungsgemäßen herbiziden Mitteln verwendet werden, umfassen Verbindungen der folgenden Formel (I):
in der R einen nicht-cyclischen C1-5-Kohlenwasserstoffrest darstellt. Vorzugsweise wei­ sen die 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5- nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindungen als Rest R in der Formel (I) einen C1-5-Alkyl-, C2-5-Alkenyl- oder C2-5-Alkinylrest und am stärksten bevorzugt einen in der folgenden Tabelle 1 angegebenen Rest auf.
Tabelle 1
R
Verbindungscode*
2-Propinyl A
1-Methyl-2-propinyl B
Allyl C
1-Methylallyl D
Ethyl E
Isopropyl F
* Der Verbindungscode stellt einen Buchstabencode bereit, der hier zum Bezeichnen einer 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindung verwendet wird, die den entsprechenden Rest R umfaßt.
2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5- nicht-cyclische Kohlenwasserstoffetherverbindungen, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, können gemäß der Offenbarung von WO 97/07104 hergestellt wer­ den.
Die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel werden typischerweise als emulgier­ bare Konzentrate, benetzbare Pulver, suspendierbare Konzentrate oder Granulate formu­ liert, sind aber nicht darauf beschränkt. Die Formulierungen der erfindungsgemäßen herbiziden Mittel umfassen typischerweise die 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluorme­ thyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclische Kohlenwasserstoffetherverbindung und Fluazolat in einer kombinierten Menge von etwa 0.5 bis 90 Gew.-% und vorzugs­ weise etwa 1 bis 80 Gew.-%, wobei die Gewichtsprozentsätze auf dem Gesamtgewicht des bereitgestellten herbiziden Mittels basieren. Weiter können solche Formulierungen der erfindungsgemäßen herbiziden Mittel auch einen festen oder flüssigen Träger darin enthalten und können weiter ein grenzflächenaktives Mittel oder einen anderen Formu­ lierungshilfsstoff enthalten, der bei der Herstellung der erfindungsgemäßen herbiziden Mittel geeignet ist. In solchen Fällen können die Formulierungen der erfindungsgemäßen Mittel durch Mischen der vorstehenden Bestandteile formuliert werden. Zum Beispiel kann ein herbizides Mittel durch Formulieren der 2-Chlor-4- fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindung zu einer geeigneten Formulierung, Formulieren von Fluazolat zu einer zweiten geeigneten Formulierung und Mischen der 2-Chlor-4-fluor-5- (4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenoxyacetatesterverbindungs- Formulierung und der zweiten Formulierung zusammen hergestellt werden.
Beispiele der festen Träger, die in den erfindungsgemäßen herbiziden Mitteln verwendet werden können, schließen üblicherweise kleine Granulate oder Pulver ein. Vorzugsweise schließen solche kleinen Granulate oder Pulver, die in den erfindungsge­ mäßen herbiziden Mitteln verwendet werden können, Tone, wie Kaolinit, Diatomeen­ erde, synthetisches hydratisiertes Siliciumdioxid, Fubasami-Ton, Bentonit und sauren Ton, Talkum, andere anorganische Mineralien, wie Sericit, pulverisiertes Quarz, pul­ verisierten Schwefel, Aktivkohle und Calciumcarbonat, chemische Düngemittel, wie Ammoniumsulfat, Ammoniumphosphat, Ammoniumnitrat, Ammoniumchlorid und Harnstoff, ein.
Beispiele der flüssigen Träger, die in den erfindungsgemäßen herbiziden Mitteln verwendet werden können, schließen üblicherweise Wasser, Alkohole, wie Methanol und Ethanol, Ketone, wie Aceton, Methylethylketon und Cyclohexanon, aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Toluol, Xylol, Ethylbenzol und Methylnaphthalin, nicht aro­ matische Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Cyclohexan und Kerosin, Ester, wie Essigsäu­ reethylester und Essigsäurebutylester, Nitrile, wie Acetonitril und Isobutyronitril, Ether, wie Dioxan und Diisopropylether, Säureamide, wie Dimethylformamid und Dimethyl­ acetamid, und halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Dichlorethan und Trichlorethylen, ein, sind aber nicht darauf beschränkt.
Beispiele der grenzflächenaktiven Mittel, die in den erfindungsgemäßen herbizi­ den Mitteln verwendet werden können, schließen üblicherweise Alkylsulfatester, Alkyl­ sulfonatsalze, Alkylarylsulfonatsalze, Alkylarylether und Polyoxyethylenderivate davon, Polyethylenglycolether, mehrwertige Alkoholester und Zuckeralkoholderivate ein, sind aber nicht darauf beschränkt.
Beispiele der anderen Formulierungshilfsstoffe, die in den erfindungsgemäßen herbiziden Mitteln verwendet werden können, schließen Haft- und/oder Dispergiermittel und Stabilisatoren ein, sind aber nicht darauf beschränkt. Spezifischere Beispiele der Haft- und/oder Dispergiermittel schließen Casein, Gelatine, Lignin-Derivate, Bentonit, Polysaccharide, wie pulverisierte Stärke, Gummiarabicum, Cellulose-Derivate und Al­ ginsäure, und synthetische wasserlösliche Polymere, wie Polyvinylalkohol, Polyvinyl­ pyrrolidon und Polyacrylsäure, ein. Spezifischere Beispiele der Stabilisatoren schließen üblicherweise PAP (lsopropylsäurephosphat), BHT (2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol), BHA (2-tert-Butyl-4-methoxyphenol und/oder 3-tert-Butyl-4-methoxyphenol), Pflanzen­ öle, Mineralöle, Fettsäuren und Fettsäureester ein.
Falls gewünscht können die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel weiter andere allgemein bekannte Herbizide umfassen, sodaß ihre herbizide Wirksamkeit verstärkt wird. Weiter können die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel auch Insektizide, Akarizide, Bakteriozide, Fungizide, Pflanzenwachstumsregulatoren, Düngemittel, Siche­ rungsmittel und Bodenverbesserungsmittel enthalten, wenn zusätzliche Funktionen dafür erwünscht sind.
Ein herbizides Verfahren der vorliegenden Erfindung umfaßt typischerweise die Verwendung einer 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phe­ nyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffetherverbindung und Fluazolat auf den be­ treffenden Unkräutern (das betreffende Unkraut) oder dem Boden, der eine Stelle ist, an dem die Bekämpfung eines Unkrauts oder der Unkräuter erwünscht ist. Vorzugsweise verwenden die Verfahren der vorliegenden Erfindung solche Verbindungen durch Auf­ bringen der erfindungsgemäßen herbiziden Mittel auf solche Stellen.
Die herbizide Wirkung, die sich aus der Verwendung oder Aufbringung einer 2- Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cycli­ schen Kohlenwasserstoffetherverbindung und Fluazolat bei den Verfahren der vorlie­ genden Erfindung ergibt, hängt typischerweise von der Menge des verwendeten erfin­ dungsgemäßen Mittels, dem Zeitpunkt der Verwendung, den Witterungsbedingungen, der (den) Formulierungsform(en), der (den) Stelle(n) der Verwendung oder dem (den) betreffenden Unkraut (Unkräutern) oder einer Kombination davon ab. Weiter kann, wenn solche Verbindungen verwendet werden, um Feldfrüchten zu nützen, die kombi­ nierte Menge der bei den erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Verbindungen auch von der Art der betreffenden Feldfrüchte, die von der Verwendung davon profitie­ ren soll, abhängen. Unter diesen Voraussetzungen werden die 2-Chlor-4-fluor-5-(4- methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclische Kohlenwasserstoffetherverbindung und Fluazolat bei den erfindungsgemäßen Verfahren vorzugsweise in einer Dosierung von etwa 1 bis 1000 g pro 1 ha verwendet.
Eine solche Verwendung der erfindungsgemäßen herbiziden Mittel bei den Ver­ fahren der vorliegenden Erfindung kann auf verschiedene Arten von Stellen sein. Da die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel herbizide Wirkung gegenüber verschiedenen Arten von Unkräutern aufweisen, können die Verfahren der vorliegenden Erfindung die erfin­ dungsgemäßen herbiziden Mittel in nicht kultivierten Feldern verwenden. Beispiele der nicht kultivierten Felder schließen Übungsfelder, freie Felder, Waldungen und Ränder von Eisenbahnschienen ein. Weiter können, da die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel zusätzlich eine Selektivität besitzen, die selektiv Unkräuter bekämpft, ohne daß sie Phy­ totoxizität gegen Feldfrüchte bewirkt, die erfindungsgemäßen Verfahren auch die erin­ dungsgemäßen herbiziden Mittel in kultivierten Feldern verwenden. Beispiele der kulti­ vierten Felder schließen das kultivierte Standardfeld, ein kultiviertes Feld, das nicht be­ stellt ist, und Gartenbaufelder, wie Obstgärten, ein. Jedoch sollten solche Fälle, in denen die Verfahren der vorliegenden Erfindung die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel in kultivierten Feldern verwenden, keine problematische Phytotoxizität gegenüber Feldfrüchten bewirken, wenn Feldfrüchte vorhanden sind, und insbesondere gegen Feld­ früchte, wie Gerste, Weizen, Roggen, Hafer oder Mais.
Es sollte angemerkt werden, daß die Verfahren der vorliegenden Erindung nicht auf solche Orte beschränkt sind, da allgemein bekannt ist, daß Unkräuter an weiteren Orten auftreten können, an denen die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel anwendbar sind.
Beispiele der Unkräuter, die mit den herbiziden Verfahren der vorliegenden Er­ findung bekämpfbar sind, schließen Dicotyledoneae-Pflanzen, wie Vogelmiere (Stellaria media), Labkraut (Galium aparine), persischen Ehrenpreis (Veronica persica), efeu­ blättrigen Ehrenpreis (Veronica hederifolia), Feldveilchen (Viola arvensis), Stiefmütter­ chen (Viola tricolor), rote Taubnessel (Lamium purpureum), stengelumfassende Taub­ nessel (Lamium amiplexicaure), Hirtentäschel (Capsella bursa pastoris), Kohlsaudistel (Sonchus oleraceus), Klatschmohn (Papaver rhoeas), geruchlose Kamille (Matricaria inodora), echte Kamille (Matricaria chamomilla), Ackersenf (Sinapsis arvensis), Feld­ vergißmeinnicht (Myosotis arvensis), Windenknöterich (Polygonum convolvulus), weißen Gänsefuß (Chenopodium album), Kochia (Kochia scoparia), glatten Fuchsschwanz (Amaranthus hybridus) und rauhhaarigen Fuchsschwanz (Amaranthus retroflexus), Monocotyledoneae, wie Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli), grüne Borstenhirse (Setaria viridis), große Borstenhirse (Setaria faveri), einjähriges Rispengras (Poa annua), Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus myosuroides), italienisches Weidelgras (Lolium multiflorum), Dachtrespe (Bromus tectorum) und Flughafer (Avena fatua), ein.
Die Verfahren der vorliegenden Erfindung können gegebenenfalls ein formulier­ tes erfindungsgemäßes herbizides Mittel durch Verdünnen der bereitgestellten Formulie­ rung des erfindungsgemäßen herbiziden Mittels mit Wasser verwenden. Zum Beispiel können die Verfahren der vorliegenden Erfindung emulgierbare Konzentrate, benetzbare Pulver oder suspendierbare Konzentrate der erfindungsgemäßen herbiziden Mittel durch Verdünnen solcher Formulierungen mit 100 bis 1000 l Wasser verdünnen, um 1 ha der Stelle zu behandeln, an der eine Bekämpfung von Unkräutern erwünscht ist.
Beispiele
Nachstehend wird die vorliegende Erfindung weiter durch Bereitstellen der fol­ genden Beispiele beschrieben, aber es sollte verstanden werden, daß die vorliegende Erfindung nicht durch die folgenden Beispiele beschränkt ist.
Formulierungsbeispiel 1
1 Gew.-Teil von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D, Verbindung E oder Verbindung F, 25 Gew.-Teile Fluazolat, 3 Gew.-Teile Calcium­ ligninsulfonat, 2 Gew.-Teile Natriumlaurylsulfat und 69 Gew.-Teile synthetisches hy­ dratisiertes Siliciumdioxid werden gründlich pulverisiert und gemischt, wobei eine be­ netzbare Pulverformulierung der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
Formulierungsbeispiel 2
10 Gew.-Teile von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D, Verbindung E oder Verbindung F, 40 Gew.-Teile Fluazolat, 3 Gew.-Teile Calciumligninsulfonat, 2 Gew.-Teile Natriumlaurylsulfat und 45 Gew.-Teile synthethi­ sches hydratisiertes Siliciumoxid werden gründlich pulverisiert und gemischt, wobei eine benetzbare Pulverformulierung der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
Formulierungsbeispiel 3
0.1 Gew.-Teil von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D, Verbindung E oder Verbindung F, 50 Gew.-Teile Fluazolat, 3 Gew.-Teile Calciumligninsulfonat, 2 Gew.-Teile Natriumlaurylsulfat und 44.9 Gew.-Teile synthetisches hydratisiertes Siliciumoxid werden gründlich pulverisiert und gemischt, wobei eine benetzbare Pulverformulierung der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
Formulierungsbeispiel 4
1 Gew.-Teil von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D, Verbindung E oder Verbindung F, 50 Gew.-Teile Fluazolat, 3 Gew.-Teile Polyoxy­ ethylensorbitanmonolaurat, 3 Gew.-Teile CMC (Carboxymethylcellulose) und 43 Gew.- Teile Wasser werden gemischt und pulverisiert, bis der Teilchendurchmesser davon 5 Mikron oder weniger beträgt, wobei eine suspendierbare Konzentratformulierung der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
Formulierungsbeispiel 5
0.1 Gew.-Teil von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D, Verbindung E oder Verbindung F, 30 Gew.-Teile Fluazolat, 3 Gew.-Teile Polyoxyethylensorbitanmonolaurat, 3 Gew.-Teile CMC (Carboxymethylcellulose) und 63.9 Gew.-Teile Wasser werden gemischt und pulverisiert, bis der Teilchendurchmesser davon 5 Mikron oder weniger beträgt, wobei eine suspendierbare Konzentrat­ formulierung der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
Formulierungsbeispiel 6
4 Gew.-Teile von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D, Verbindung E oder Verbindung F, 16 Gew.-Teile Fluazolat, 3 Gew.-Teile Po­ lyoxyethylensorbitanmonolaurat, 3 Gew.-Teile CMC (Carboxymethylcellulose) und 74 Gew.-Teile Wasser werden gemischt und pulverisiert, bis der Teilchendurchmesser da­ von 5 Mikron oder weniger beträgt, wobei eine suspendierbare Konzentratformulierung der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
Formulierungsbeispiel 7
1 Gew.-Teil von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D, Verbindung E oder Verbindung F, 9 Gew.-Teile Fluazolat, 14 Gew.-Teile Polyoxy­ ethylenstyrylphenylether, 6 Gew.-Teile Calciumdodecylbenzolsulfonat, 35 Gew.-Teile Xylol und 35 Gew.-Teile Cyclohexan werden gründlich gemischt, wobei eine suspen­ dierbare Konzentratformulierung der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
Formulierungsbeispiel 8
1 Gew.-Teil von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D, Verbindung E oder Verbindung F, 7 Gew.-Teile Fluazolat, 2 Gew.-Teile synthetisches hydratisiertes Siliciumdioxid, 2 Gew.-Teile Calciumligninsulfonat, 30 Gew.-Teile Bentonit und 60 Gew.-Teile Kaolinton werden gründlich pulverisiert und gemischt, wo­ bei ein Gemisch erhalten wird. Wasser wird zum Gemisch gegeben und das Gemisch dann granulationsgetrocknet, wobei eine Granulatformulierung der vorliegenden Erfin­ dung erhalten wird.
Formulierungsbeispiel 9
Zu 40 Gew.-Teilen einer wäßrigen Lösung von 10% Polyvinylalkohol werden 0.5 Gew.-Teile von Verbindung A, Verbindung B, Verbindung C, Verbindung D, Ver­ bindung E oder Verbindung F und 4.5 Gew.-Teile Fluazolat gegeben und in einem Ho­ mogenisator emulgierdispergiert, bis der durchschnittliche Teilchendurchmesser davon 10 Mikrometer oder weniger beträgt. Anschließend werden 55 Gew.-Teile Wasser zuge­ geben, wobei eine konzentrierte Emulsion der vorliegenden Erfindung erhalten wird.
Standard der Beurteilungen
Die herbizide Wirksamkeit eines herbiziden Mittels und die dabei bewirkte Phytotoxizität wurden in den folgenden Testbeispielen in 11 Graden unter Verwendung der Indices von 0 bis 10 beurteilt d. h. durch "0", "1", "2", "3", "4", "5", "6", "7", "8", "9" oder "10" angegeben. Die Indices geben numerische Bewertungen an, die mit dem Grad der herbiziden Wirksamkeit oder der Phytotoxizität ansteigen. Bei der Einstu­ fung der herbiziden Wirksamkeit eines bereitgestellten herbiziden Mittels bedeutet eine Einstufung "10", daß die Testpflanzen vollständig abstarben oder ihr Keimen oder Wachstum vollständig gehemmt waren, und eine Einstufung "0" bedeutet, daß kein oder geringer Unterschied im Grad des Keimens oder Wachstums zwischen behandelten Pflanzen zu unbehandelten Pflanzen zum Zeitpunkt der Untersuchung war. Ähnlich be­ deutet bei der Einstufung der Phytotoxizität eines bereitgestellten herbiziden Mittels eine niedrige Einstufung, daß die Phytotoxizität in einem Maß besteht, die praktisch kein Problem ist, und eine hohe Einstufung bedeutet, daß die Phytotoxizität in einem nicht hinnehmbaren Maß besteht.
Testbeispiel 1
Kunststofftöpfe, bei denen die Bodenoberfläche eine Fläche von 246 cm2 aufwies und die eine Tiefe von 12.5 cm hatten, wurden mit Freilanderde gefüllt und mit Weizen, geruchloser Kamille (Matricaria inodora) bzw. persischem Ehrenpreis (Veronica persi­ ca) besät. Die Kunststofftöpfe, die Weizen enthielten, ließ man 15 Tage in einem Treib­ haus wachsen. Die Kunststofftöpfe, die geruchlose Kamille enthielten, und die Kunst­ stofftöpfe, die persischen Ehrenpreis enthielten, ließ man 22 Tage in einem Treibhaus wachsen.
Ein emulgierbares Konzentrat von Fluazolat wurde durch Mischen von 20 Gew.- Teilen Fluazolat mit 3 Gew.-Teilen Polyoxyethylenstyrylphenylether, 2 Gew.-Teilen Calciumdodecylbenzolsulfonat und 75 Gew.-Teilen Xylol formuliert.
Ein suspendierbares Konzentrat von Verbindung A wurde durch Mischen von 5 Gew.-Teilen der Verbindung A mit 2 Gew.-Teilen Alkylarylether, 1 Gew.-Teil Xanthan­ gummi, 10 Gew.-Teilen Propylenglycol, 1 Gew.-Teil Emulsion des Silicontyps und 81 Teilen Wasser formuliert und dann das erhaltene Gemisch naßpulverisiert, bis der Teil­ chendurchmesser davon 2 Mikron oder weniger betrug.
Das emulgierbare Konzentrat von Fluazolat, das suspendierbare Konzentrat der Verbindung A, ein Gemisch, das das emulgierbare Konzentrat von Fluazolat und das suspendierbare Konzentrat der Verbindung A enthielt, wurden mit Wasser verdünnt. Die erhaltenen verdünnten Zusammensetzungen sind in Tabelle 2 gezeigt. Jedes der verdünn­ ten Mittel wurde dann jeweils gleichmäßig auf Weizen, geruchlose Kamille bzw. persi­ schen Ehrenpreis unter Verwendung eines kleinen Sprühers gesprüht. Nach dem Auf­ bringen der Mittel wurden der Weizen, die geruchlose Kamille und der persische Ehren­ preis für 18 Tage in ein Treibhaus gestellt. Die herbizide Wirksamkeit der Mittel (die die geruchlose Kamille und persischen Ehrenpreis betrifft), sowie die Phytotoxizität der Mittel (die den Weizen betrifft) wurden dann gemäß den vorstehenden Standards der Beurteilungen untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
Tabelle 2
Testbeispiel 2
Kunststofftöpfe, bei denen die Bodenoberfläche eine Fläche von 246 cm2 aufwies und die eine Tiefe von 14 cm hatten, wurden mit Freilanderde gefüllt und mit Weizen und Flughafer (Avena fatua) besät, um Bodenproben zu erhalten.
Ein emulgierbares Konzentrat von Fluazolat wurde durch Mischen von 10 Gew.- Teilen Fluazolat mit 3 Gew.-Teilen Polyoxyethylenstyrylphenylether, 2 Gew.-Teilen Calciumdodecylbenzolsulfonat und 85 Gew.-Teilen Xylol formuliert.
Ein suspendierbares Konzentrat von Verbindung A wurde durch Mischen von 5 Gew.-Teilen der Verbindung A mit 2 Gew.-Teilen Alkylarylether, 1 Gew.-Teil Xan­ thangummi, 10 Gew.-Teilen Propylenglycol, 1 Gew.-Teil Emulsion des Silicontyps und 81 Teilen Wasser formuliert und dann das erhaltene Gemisch naß pulverisiert, bis der Teilchendurchmesser davon 2 Mikron oder weniger betrug.
Das emulgierbare Konzentrat von Fluazolat, das suspendierbare Konzentrat der Verbindung A, ein Gemisch, das das emulgierbare Konzentrat von Fluazolat und das suspendierbare Konzentrat der Verbindung A enthielt, wurden mit Wasser verdünnt. Die erhaltenen verdünnten Zusammensetzungen sind in Tabelle 3 gezeigt. Jedes der verdünn­ ten Mittel wurde dann jeweils gleichmäßig auf Bodenproben, die Weizen und Flughafer enthielten, unter Verwendung eines kleinen Sprühers gesprüht. Nachdem jede der Bo­ denproben mit einem der bereitgestellten Mittel gesprüht war, wurden die den Weizen und den Flughafer enthaltenden Bodenproben für 27 Tage in ein Treibhaus gestellt. Die herbizide Wirksamkeit der Mittel (die den Flughafer betrifft), sowie die Phytotoxizität der Mittel (die den Weizen betrifft) wurden dann gemäß den vorstehenden Standards der Beurteilungen untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt.
Tabelle 3
Testbeispiel 3
Kunststofftöpfe, bei denen die Bodenoberfläche eine Fläche von 246 cm2 aufwies und die eine Tiefe von 14 cm hatten, wurden mit Freilanderde gefüllt und mit Weizen und Labkraut (Galium aparine) besät, um Bodenproben zu erhalten.
Ein emulgierbares Konzentrat von Fluazolat wurde durch Mischen von 10 Gew.- Teilen Fluazolat mit 3 Gew.-Teilen Polyoxyethylenstyrylphenylether, 2 Gew.-Teilen Calciumdodecylbenzolsulfonat und 85 Gew.-Teilen Xylol formuliert.
Ein suspendierbares Konzentrat von Verbindung A wurde durch Mischen von 5 Gew.-Teilen der Verbindung A mit 2 Gew.-Teilen Alkylarylether, 1 Gew.-Teil Xan­ thangummi, 10 Gew.-Teilen Propylenglycol, 1 Gew.-Teil Emulsion des Silicontyps und 81 Teilen Wasser formuliert und dann das erhaltene Gemisch naß pulverisiert, bis der Teilchendurchmesser davon 2 Mikron oder weniger betrug.
Das emulgierbare Konzentrat von Fluazolat, das suspendierbare Konzentrat der Verbindung A, ein Gemisch, das das emulgierbare Konzentrat von Fluazolat und das suspendierbare Konzentrat der Verbindung A enthielt, wurden mit Wasser verdünnt. Die erhaltenen verdünnten Zusammensetzungen sind in Tabelle 4 gezeigt. Jedes der verdünn­ ten Mittel wurde dann gleichmäßig auf Bodenproben, die Weizen und Labkraut enthiel­ ten, unter Verwendung eines kleinen Sprühers gesprüht. Nachdem jede der Bodenproben mit einem der bereitgestellten Mittel gesprüht war, wurden die den Weizen und das Labkraut enthaltenden Bodenproben für 27 Tage in ein Treibhaus gestellt. Die herbizide Wirksamkeit der Mittel (die das Labkraut betrifft), sowie die Phytotoxizität der Mittel (die den Weizen betrifft) wurden dann gemäß den vorstehenden Standards der Beur­ teilungen untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt.
Tabelle 4
Die vorstehenden Beurteilungen, die sich aus den Testbeispielen 1, 2 und 3 erge­ ben, zeigen, daß die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel bessere und synergistische herbizide Wirksamkeit, sowie Sicherheit, die Feldfrüchte betrifft, durch Abwenden von Phytotoxizität ihnen gegenüber, bereitstellen.

Claims (6)

1. Herbizides Mittel, umfassend als Wirkstoffe:
  • a) einen 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl- C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffether und
  • b) Isopropyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2- chlor-4-fluorbenzoat.
2. Herbizides Mittel nach Anspruch 1, wobei das Gewichtsverhältnis des 2-Chlor-4- fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht­ cyclischen Kohlenwasserstoffethers zu Isopropyl-5-[4-brom-1-methyl-5- (trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluorbenzoat 1 : 0.05 bis 1 : 500 beträgt.
3. Verfahren zur Bekämpfung von Unkraut, umfassend das Aufbringen einer wirksamen Menge eines 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyrida­ zinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffethers und von Iso­ propyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluor­ benzoat auf das Unkraut oder auf den Ort, an dem eine Bekämpfung von Unkraut erwünscht ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei das Verfahren in einem Weizen-, Gerste-, Roggen- oder Haferfeld durchgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, wobei die Dosierung des 2-Chlor-4-fluor-5- (4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2-yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Koh­ lenwasserstoffethers und des Isopropyl-5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)- 1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluorbenzoats 1 bis 1000 g pro 1 ha beträgt.
6. Verwendung eines 2-Chlor-4-fluor-5-(4-methyl-5-trifluormethyl-3-pyridazinon-2- yl)phenyl-C1-5-nicht-cyclischen Kohlenwasserstoffethers zusammen mit Isopropyl- 5-[4-brom-1-methyl-5-(trifluormethyl)-1H-pyrazol-3-yl]-2-chlor-4-fluorbenzoat als Herbizid.
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