DE19943791C2 - Schlingeninstrument für ein Endoskop - Google Patents
Schlingeninstrument für ein EndoskopInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schlingeninstrument, das in den Instrumentenkanal ei
nes Endoskops eingeführt wird, um einen Polypen herauszuschneiden.
Fig. 5 zeigt den distalen Endabschnitt eines herkömmlichen Schlingeninstrumen
tes, das mit einem Endoskop verwendet wird. In einer flexiblen Hülle 1 ist axial
bewegbar ein Betätigungsdraht 2 eingeführt, und eine von einem elastischen
Draht gebildete Schlinge 3 ist über ein Verbindungsrohr 4 mit dem distalen Ende
des Betätigungsdrahtes 2 verbunden.
An dem distalen Ende der Schlinge 3 ist ein einzelner elastischer Draht U-förmig
zurückgebogen, wie in Fig. 5 gezeigt ist. Alternativ sind zwei elastische Drähte in
einem nicht dargestellten Verbindungsrohr eingesetzt und dort fest miteinander
verbunden.
Bei der eben erläuterten Anordnung wird die Schlinge 3 durch Vorschieben oder
Zurückziehen des Betätigungsdrahtes 2 in axialer Richtung aus dem distalen
Ende der flexiblen Hülle 1 ausgefahren bzw. in diese zurückgezogen. Ragt die
Schlinge 3 aus dem distalen Ende der Hülle 1 heraus, so weitet sie sich infolge
ihrer Elastizität auf. Wird sie in das distale Ende der Hülle 1 eingezogen, so wird
sie zusammengefaltet bzw. zusammengeklappt.
Um einen Polypen mit dem Schlingeninstrument herauszuschneiden, wird dieser
mit dem Schlingeninstrument 3 umfaßt, das sich aus dem distalen Ende der Hülle
1 herausgeschoben aufweitet. In diesem Zustand wird Betätigungsdraht 2 zum
proximalen Ende der Hülle 1 hin gezogen, d. h. in Fig. 5 nach rechts.
Die Schlinge 3 wird so unter Verringerung ihrer Schlingengröße nach und nach in
die flexible Hülle 1 hineingezogen, wodurch der Polyp durch die Schlinge 3 fest
zusammengedrückt wird. Wird in diesem Zustand der Schlinge 3 über den Betäti
gungsdraht 2 ein elektrischer Hochfrequenzstrom zugeführt, so wird der Polyp
ohne Blutung abgeschnitten.
Bei dem herkömmlichen, für ein Endoskop bestimmten Schlingeninstrument mit
dem eben erläuterten Aufbau muß jedoch der Innendurchmesser d der flexiblen
Hülle 1 größer sein als der Außendurchmesser des Verbindungsrohrs 4, das den
Betätigungsdraht 2 und die beiden Abschnitte des die Schlinge 3 bildenden ela
stischen Einzeldrahtes (bzw. die beiden elastischen Drähte) miteinander verbin
det. Für den Fall, daß die Breite, d. h. Querabmessung W des distalen Endab
schnittes der Schlinge 3 größer ist als der Außendurchmesser des Verbindungs
rohrs 4, muß der Innendurchmesser d des flexiblen Rohrs 1 größer sein als diese
Breite W.
Der Innendurchmesser der flexiblen Hülle 1 nimmt so eine beträchtliche Größe
an. Wird der Betätigungsdraht 2 gezogen, um einen Polypen mit der Schlinge 3
festzuklemmen, so besteht deshalb die Gefahr, daß der Polyp unbeabsichtigt in
die Hülle 1 hineingezogen wird. Dies beeinträchtigt das Herausschneiden des
Polypen.
Aus der Druckschrift DE 32 47 793 A1 ist ein hochfrequenz-chirurgisches Schlin
geninstrument bekannt. Dieses bekannte Instrument weist einen flexiblen Füh
rungskanal auf, in dem eine Elektrodenzuleitung verschiebbar geführt ist. Das di
stale Ende der Elektrodenleitung trägt eine zur Kanalachse symmetrische Schlin
genelektrode, deren elastische Schlingenhälften mittels einer Metallmuffe am En
de der Elektrodenzuleitung angebracht sind. Die der Metallmuffe gegenüberlie
genden Endabschnitte der Schlingenhälften durchsetzen parallel aneinanderlie
gend eine Metallhülse, mit der sie fest verbunden sind. Die federnden Schlingen
hälften der Schlingenelektrode sind so geformt, daß sie außerhalb des Führungs
kanals sich selbsttätig auseinander spreizen. Beim Einziehen der Schlingenelek
trode in den Führungskanal schließt sich die Schlinge und schnürt beispielsweise
eine in der Schlinge gefangene Wucherung ab.
Aus der Druckschrift DE 35 14 812 A1 ist eine Korbfaßzange für ein Endoskop
bekannt. Zu der Korbfaßzange gehören eine flexible, hohle Scheide, sowie ein
Korb, der aus dem distalen Ende der Scheide und in diese hineinbewegbar ist, um
einen Fremdkörper zu halten. Der Korb, der gegenüber dem distalen Ende der
Scheide bewegbar ist, weist eine Vielzahl federnd nachgiebiger Drähte sowie eine
Spitze am vorderen Ende auf, an der die äußeren Enden der einzelnen, federnd
nachgiebigen Drähte befestigt sind. Jeder einzelne, federnd nachgiebige Draht ist
biegbar geformt, so daß er durch federnd nachgiebiges Abbiegen an einer Biege
stelle in die Gestalt eines Korbes gebracht und als solcher benutzt werden kann.
Diese Korbform entsteht immer dann, wenn die Drähte veranlaßt werden, aus dem
distalen Ende der Scheide herauszuragen. Die elastischen Drähte des Korbs lie
gen im eingezogenen Zustand parallel aneinander.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein endoskopisches Schlingeninstrument anzuge
ben, mit dem ein Polyp festgeklemmt werden kann, ohne daß die Gefahr besteht,
daß die Schlinge in die flexible Hülle hineingezogen wird, so daß mit diesem
Schlingeninstrument ein Polyp sicher und glatt herausgeschnitten werden kann.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch das Schlingeninstrument mit den Merk
malen des Anspruchs 1.
Die Erfindung sieht ein endoskopisches Schlingeninstrument vor, das einen Betä
tigungsdraht hat, der axial bewegbar in eine flexible Hülle eingeführt ist. Eine
Schlinge wird von einem elastischen Draht gebildet und ist mit dem distalen Ende
des Betätigungsdrahtes verbunden. Wird der Betätigungsdraht axial vorgescho
ben, so fährt die Schlinge aus dem distalen Ende der flexiblen Hülle heraus und
weitet sich infolge ihrer eigenen Elastizität in eine Schlingenform auf. Wird der
Betätigungsdraht axial zurückgezogen, so wird die Schlinge in das distale Ende
der flexiblen Hülle eingezogen und zusammengefaltet. Die Schlinge wird von zwei
elastischen Drähten zwischen zwei miteinander fest verbundenen Befestigungs
abschnitten der elastischen Drähte gebildet. Die Drähte werden parallel und in
engem Kontakt zueinander aneinandergelegt und an zwei in Längsrichtung von
einander beabstandeten Stellen direkt aneinander befestigt. Der Betätigungsdraht
wird von einem Drahtabschnitt mindestens eines der beiden Drähte gebildet, der
sich von demjenigen Befestigungsabschnitt aus nach hinten erstreckt, der sich an
dem hinteren Ende der Schlinge befindet.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche
sowie der folgenden Beschreibung.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Figuren näher erläutert. Darin zei
gen:
Fig. 1 den distalen Endabschnitt des ersten Ausführungsbeispiels des für
ein Endoskop bestimmten Schlingeninstrumentes in einer geschnit
tenen Draufsicht,
Fig. 2 einen Schritt im Herstellungsprozeß einer Schlinge des ersten Aus
führungsbeispiels an Hand einer Draufsicht,
Fig. 3 die Gesamtanordnung des ersten Ausführungsbeispiels der Schlin
geninstrumentes an Hand einer Draufsicht,
Fig. 4 den distalen Endabschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels des
Schlingeninstrumentes in einer geschnittenen Draufsicht und
Fig. 5 den distalen Endabschnitt eines herkömmlichen, für ein Endoskop
bestimmten Schlingeninstrumentes in einer geschnittenen Drauf
sicht.
Fig. 1 zeigt einen distalen Endabschnitt eines für ein Endoskop bestimmten
Schlingeninstrumentes gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Vorgesehen ist eine flexible Hülle 1, die beispielsweise aus einem Rohr aus Te
trafluorethylen besteht. Die flexible Hülle 1 ist entfernbar in einen nicht darge
stellten Instrumentenkanal des Endoskops eingeführt.
Eine Schlinge 3 besteht aus zwei elektrisch leitenden, elastischen Drähten 23.
Sind diese mit keiner äußeren Kraft beaufschlagt, so ist die Schlinge 3 gleich
mäßig gekrümmt und hat eine Durchmesser von einigen Zentimetern. Als elasti
scher Draht 23 wird beispielsweise ein Einzeldraht oder ein Litzendraht aus Edel
stahl verwendet, dessen Durchmesser in der Größenordnung von 0,2 mm bis 0,5 mm
liegt.
Die Schlingenschlaufe 3 kann infolge der elastischen Deformationen ihrer elasti
schen Drähte 23 unter Anwendung einer externen Kraft zusammengefaltet wer
den. Wird die äußere Kraft beseitigt, so nimmt die Schlingenschlaufe 3 wegen der
Elastizität ihrer Drähte 23 wieder die ursprüngliche Schlingen- oder Schleifenform
an.
Die Schlinge 3 wird wie folgt ausgebildet. Wie beispielhaft an Hand der Fig. 2 ge
zeigt, werden die beiden elastischen Drähte 23 parallel und in engem Kontakt an
einander gelegt und dann durch Löten mit einer Silberlegierung, durch Laser
strahl- oder Plasmalichtbogenschweißen an zwei in Längsrichtung zueinander in
einem Abstand von etwa 3 bis 10 cm beabstandeten Stellen A und B direkt so an
einander befestigt, daß der Durchmesser der wechselseitig aneinander befestig
ten Abschnitte A und B nicht größer ist als die Gesamtsumme der Durchmesser
der beiden elastischen Drähte 23. Ein distaler Endabschnitt des Paars elastischer
Drähte 23 wird an einem Zwischenpunkt des vorderen Abschnitts A abgeschnit
ten. Daraufhin wird der Bereich der beiden elastischen Drähte 23, der zwischen
den beiden wechselseitig befestigten Abschnitten A und B liegt, in eine Schlin
gen- oder Schleifenform gebracht.
Beim Ausbilden der Schlinge 3 werden geeignete gerade Abschnitte E und F zwi
schen dem vorderen und dem hinteren Abschnitt A und B erzeugt, zwischen de
nen der geschlungene Abschnitt liegt. Durch das Vorsehen der geraden Ab
schnitte E und F kann eine Stabilität gewährleistet werden, die den wiederholten
Gebrauch der Schlinge ermöglicht.
Die beiden elastischen Drähte 23, die die Schlinge 3 bilden, erstrecken sich von
dem hinteren Abschnitt B aus gerade nach hinten (in Fig. 1 nach rechts). Die sich
in dieser Weise erstreckenden Abschnitte der elastischen Drähte 23 bilden einen
Betätigungsdraht 2.
Der Betätigungsdraht 2 ist axial bewegbar in die flexible Hülle 1 eingeführt. Er
kann an einem mit dem proximalen Ende der flexiblen Hülle 1 verbundenen Betä
tigungsteil 10 so betätigt werden, daß er vorgeschoben oder zurückgezogen wird.
Fig. 3 zeigt die Gesamtanordnung des endoskopischen Schlingeninstrumentes
nach dem ersten Ausführungsbeispiel. Der mit dem proximalen Ende der flexiblen
Hülle 1 verbundene Betätigungsteil 10 hat einen langgestreckten Körper 11. Eine
erste Fingeraufnahme 12 ist an dem proximalen Ende des Körpers 11 ausgebil
det. Eine zweite Fingeraufnahme befindet sich an einem Schieber 14, der längs
eines in Längsrichtung des Körpers 11 ausgebildeten Schlitzes 13 verschiebbar
ist.
Das proximale Ende des Betätigungsdrahtes 2 ist fest mit dem Schieber 14 ver
bunden. Wird der Schieber 14 vorgeschoben oder zurückgezogen, so wird dem
nach der Betätigungsdraht 2 in der flexiblen Hülle 1 vorgeschoben oder zurück
gezogen. Weiterhin ist ein Anschluß 15 vorgesehen, an dem ein nicht gezeigtes
Versorgungskabel für Hochfrequenzstrom angeschlossen ist. Auf diese Weise
kann der Schlinge 3 über den Betätigungsdraht 2 ein elektrischer Hochfrequenz
strom zugeführt werden.
Nach der vorstehend erläuterten Anordnung ragt die Schlinge 3 aus dem distalen
Ende der flexiblen Hülle 1 heraus oder zieht sich in diese zurück, wenn der Betä
tigungsdraht 2 an dem Betätigungsteil 10 betätigt wird, um vorgeschoben oder zu
rückgezogen zu werden. Ragt die Schlinge 3 aus dem distalen Ende der flexiblen
Hülle 1 heraus, so weitet sie sich infolge ihrer eigenen Elastizität in eine Schlin
genform auf. Wird sie in das distale Ende der Hülle 1 zurückgezogen, so wird sie
zusammengefaltet.
Der Innendurchmesser d der flexiblen Hülle 1 sollte um etwa 0,1 mm bis 0,5 mm
größer sein als der maximale Durchmesser des Betätigungsdrahtes 2, so daß sich
dieser, der aus den beiden elastischen Drähten 23 besteht, in der flexiblen Hülle
1 gleichmäßig vor und zurück bewegen kann. Der Innendurchmesser d der Hülle
1 beträgt demnach höchstens 1,5 mm, d. h. d ≦ 1,5 mm.
Bei der Erfindung ist der Durchmesser der Verbindung B zwischen der Schlinge 3
und dem Betätigungsdraht 2 minimiert. Der Durchmesser des distalen Endab
schnittes A der Schlingenschlaufe 3 ist gleich dem Durchmesser der Verbindung
B. Der Innendurchmesser d der Hülle 1 kann so auf eine äußerst geringe Abmes
sung verringert werden.
Um einen Polypen mit dem endoskopischen Schlingeninstrument herauszu
schneiden, wird die Basis des Polypen mit der Schlinge 3 umfaßt, wobei sich
diese aufweitet, indem sie aus dem distalen Ende der Hülle 1 herausgeschoben
wird. In diesem Zustand wird der Betätigungsdraht 2 zum proximalen Ende der
Hülle 1 hin gezogen, d. h. in Fig. 1 nach rechts.
Die Schlinge 3 wird also nach und nach in die flexible Hülle 1 hineingezogen, wo
bei sich die Schlingengröße verringert, so daß der Polyp mit der Schlinge 3 fest
zusammengeklemmt wird. Wird in diesem Zustand der Schlinge 3 über den Betä
tigungsdraht 2 ein elektrischer Hochfrequenzstrom zugeführt, so wird der Polyp
ohne Blutung abgeschnitten.
Beim Herausschneiden des Polypen wird dieser nicht in die flexible Hülle 1 hin
eingezogen, da bei dem Schlingeninstrument nach der Erfindung der Innen
durchmesser der Hülle 1 sehr klein ist, nämlich höchstens 1,5 mm. Der Polyp
kann so sicher und schnell herausgeschnitten werden.
Die Erfindung ist nicht auf das eben erläuterte Ausführungsbeispiel beschränkt.
Wie beispielhaft in Fig. 4 gezeigt ist, können die beiden elastischen Drähte 23
auch in einem Zustand direkt aneinander befestigt werden, in dem sie sich in
axialer Richtung parallel und an mindestens einem Zwischenabschnitt C des Be
tätigungsdrahtes 2 in engem Kontakt zueinander erstrecken.
Der Betätigungsdraht 2 muß nicht aus zwei elastischen Drähten 23 bestehen. Er
kann auch von einem der beiden elastischen Drähte 23 gebildet werden. Die
Schlinge 3 kann die Form eines Vielecks, z. B. eines Sechsecks oder eines Acht
ecks haben.
Die Erfindung kann auch auf ein endoskopisches Korbinstrument zum Entfernen
eines Fremdkörpers angewendet werden, bei dem mindestens drei elastische
Drähte aus einer flexiblen Hülle herausragen oder sich in diese zurückziehen, um
sich infolge ihrer eigenen Elastizität aufzuweiten bzw. zusammenzuziehen.
Gemäß der Erfindung kann der dickste Abschnitt der Schlinge, die in das flexible
Rohr gezogen wird, mit einem Durchmesser ausgebildet werden, der nicht größer
als die Gesamtsumme der Durchmesser der beiden elastischen Drähte ist. Der
Innendurchmesser der flexiblen Hülle kann so verringert werden. Infolgedessen
ist es unwahrscheinlich, daß ein mit der Schlinge festgeklemmter Polyp in die fle
xible Hülle hineingezogen wird. Der Polyp kann so sicher und glatt herausge
schnitten werden.
Claims (7)
1. Schlingeninstrument für ein Endoskop, mit einem axial bewegbar in eine fle
xible Hülle (1) eingeführten Betätigungsdraht (2) und einer aus einem elasti
schen Drahtelement bestehenden, mit dem distalen Ende des Betätigungs
drahtes (2) verbundenen Schlinge (3), die durch axiales Vorschieben des
Betätigungsdrahtes (2) aus dem distalen Ende der Hülle ausfahrbar und in
folge ihrer Elastizität in eine Schlingenform aufweitbar sowie durch axiales
Zurückziehen des Betätigungsdrahtes (2) in das distale Ende der Hülle (1)
einziehbar und zusammenfaltbar ist, wobei das Drahtelement aus minde
stens zwei elastischen Drähten (23) besteht die an zwei in Längsrichtung
beabstandeten, die Endpunkte der Schlinge (3) bildenden Befestigungsab
schnitten (A, B) fest miteinander verbunden sind und im zusammengefalteten
Zustand der Schlinge (3) parallel aneinanderliegen, und wobei mindestens
einer der beiden Drähte (23) einen den Betätigungsdraht (2) bildenden
Drahtabschnitt hat, der sich von demjenigen der beiden Befestigungsab
schnitte (A, B), der sich an dem hinteren Ende der Schlinge (3) befindet, nach
hinten erstreckt.
2. Schlingeninstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Befestigungsabschnitte (A, B) jeweils einen Außendurchmesser ha
ben, der nicht größer ist als die Summe der Durchmesser der beiden elasti
schen Drähte (23).
3. Schlingeninstrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden elastischen Drähte (23) durch eine Lötung aus Silberlegie
rung, durch eine Laserstrahlschweißung oder eine Plasmalichtbogen
schweißung an den beiden Befestigungsabschnitten (A, B) fest miteinander
verbunden sind.
4. Schlingeninstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sowohl zwischen dem einen Befestigungsabschnitt
(A) und einem daran angrenzenden Biegeabschnitt sowie zwischen dem an
deren Befestigungsabschnitt (B) und dem daran angrenzenden Biegeab
schnitt ein gerader Abschnitt (E, F) ausgebildet ist.
5. Schlingeninstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sich beide elastischen Drähte (23) von dem Befesti
gungsabschnitt (B), der an dem hinteren Ende der Schlinge (3) ausgebildet
ist, nach hinten erstrecken und den Betätigungsdraht (2) bilden.
6. Schlingeninstrument nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden elastischen Drähte zudem an mindestens einem Zwischenabschnitt
(C) des Betätigungsdrahtes (2) direkt miteinander verbunden sind.
7. Schlingeninstrument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die elastischen Drähte (23) elektrisch leitende Drähte
sind, über die der Schlinge (3) ein elektrischer Hochfrequenzstrom zuführbar
ist.
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