DE262913C - - Google Patents

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DE262913C
DE262913C DE1910262913D DE262913DA DE262913C DE 262913 C DE262913 C DE 262913C DE 1910262913 D DE1910262913 D DE 1910262913D DE 262913D A DE262913D A DE 262913DA DE 262913 C DE262913 C DE 262913C
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Germany
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electrode
gas
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surrounded
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DE1910262913D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0039Projectors, the construction of which depends upon the presence of the arc

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  • Chemical Vapour Deposition (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 262913 ~ KLASSE 21/ GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. September 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Elektroclenan-'■ Ordnung für elektrische Bogenlampen in Scheinwerfern, Projektionsapparaten . u. dgl. und bezweckt eine erhöhte Lichtausbeute und eine der idealen Punktforni der Lichtquelle .sich möglichst nähernde Ausbildung des positiven Kraters. Um diese Ziele zu erreichen, ■ werden erfindungsgemäß Elektroden verwendet, die verdampf bare Zusätze, Leuchtzusätze, ίο in irgendeiner Form enthalten, im folgenden kurz als Effektkohlen bezeichnet, und der .Durchmesser am Brennende der positiven lilcktrode wird geringer gewählt, als normalerweise bei Reinkohlen dem größten Quer-Schnitt..des-Kraters am Brennende für· die gleiche Stromstärke entspricht.
Nach N e r ζ (Scheinwerfer und Fernbe-■■ leuchtung von A; N e r ζ , Stuttgart 1899, Tabelle S. 390) betragen die normalen Kraterdurchmesser gewöhnlicher Reinkohlen:
: bei 20 Ampere 9 mm,
■'■'.·· ■..'■■ '..^ ■.■■.-.■-...40 -/:'■.■' ,.'ίο mm, :'■■■]
'■■:.■'·■'■'.■· ■■'■ ."■.·■■■■-'':.60' '.■,■;■.-.'"■'., .':i.2,T mm, .. '
' .·...■ ■■'[ .y'^ .■■;:'■'■-■■ 70:; r."- ''■ 13,5 mm, ■ ' " -'■::,.-■ - .80; /r ■ 15,3 mm, .
■: ■■■.■·.■.. ■'.. ' ■■":-... - iOo. '/·■■ -;:.:,iS'mm, ....
.■■■.".■•.ν- ·: '.;.■■·.· .'/■■· Ι2ό';: '-■■:'' 20 mm, ·:' . ' . .' . · '■:■-150 -,.. 23mm
·■ ■■■ .■■' '.''■:■;: ."' ■ ' · usw; ■: ' . . ■
Ist nun z. B. gemäß dieser Tabelle der Krater einer 60 Amperelampe .12,1 mm, so kann gemäß der neuen Anordnung eine solche Lampe mit einem positiven Kohlenstift von 9 mm betrieben werden. Der Krater kann alsdann keinen größeren Durchmesser als 9111m haben. Durch diese Verringerung des Kraterdurchmessers wird das sogenannte Ver-, Stärkungsvermögen des Scheinwerferspiegels erhöht, denn dieses ist proportional mit D" : cP, wobei D den Spiegeldurchmesser und 4°. d den Kraterdurchmesser bezeichnet.
Es genügt, wenn die positive Elektrode eine Eft'ektkohle ist, die negative Elektrode kann eine Reinkohle sein.
Diese stark belastete, mit Leuchtzusätzen oder metallischer Dochtung versehene dünne Elektrode wird vorteilhaft durch einen Man- . tel von Gasen oder Dämpfen gegen schädliche Überhitzung und vorzeitige Zerstörung geschützt. Dieser Gas- oder Dampfmantel kann , entweder in der Lampe erzeugt werden, oder es kann ein geeigneter Gasstrom von außen her zugeleitet werden. Verwendbar sind brennbare Gase, die Kohlenwasserstoffverbindungen enthalten, wie z.B. Äther, Alkohol, Benzin,' Petroleum, Azetylen, Leuchtgas usw., ferner Wasserstoffgas selbst. Man ist aber, nicht auf die genannten Gase beschränkt, son- ,
(2. Auflage, ausgegeben am zj.Juni igrj.)
. dern man erhält cine ähnliche Wirkung bei Anwendung von Gasen wie Kohlensäure, Stickstoff, .Chlor, Edelgase .usw., kurzum :/. mehr oder weniger geeignet und verwendbar sind alle Gase, die den Zutritt des Sauerstoffes der Luft von der .Elektrode fernzuhalten imstande sind. ■'■ ' ;
Es hat sich gezeigt, daß der Gas- öder Dampfmantel dcii bei so hoch belasteter Kohle
ίο sonst oft beobachteten schädlichen Stromaustritt aus dem Kohlenmantel verhindert und
. somit eine Konzentration; des Stromaustrittes auf die Stirnseite der Kohle, welche sich trichterförmig aushöhlt, verursacht. Durch' diese Stromkonzentration sowie dadurch, daß der tief ausgehöhlte Krater in seiner Wärmeausstrahlung stark behindert ist, wird eine
,,'außerordentlich intensive Hitze des Kraterraumes erzielt. Auf diese Weise werden die in der Kraterhöhlung befindlichen Dämpfe zu ■äußerster Lichtemission gebracht und geben in Verbindung mit dem 'weißglühenden Krater eine, außerordentlich kräftige Lichtwirkung.:-'.' ; . . ... ν
Der Gas- oder Dampfmantel.kann der positiven Kohle durch eine geeignete Düse zugeführt werden, ähnlich wie sie in dem Patent 255314,für Gaszufuhr zur negativen Elektrode angegeben worden ist. "Ebenso kann der Gasmantel aber auch, wie ebenfalls in jenem -."■ Patent beschrieben ist, dadurch gebildet werden, daß verdampfbare Flüssigkeiten oder feste Stoffe in der. Nähe der Elektrode in Dampf- oder Gasform übergeführt und der so gebildete Gasstrahl auf die positive Elektrode geleitet wird. Dabei kann zur Verdampfung die Warme des Lichtbogens nutz-■ bar gemacht werden. So kann z. B. der zu
.■■■■■■ verdampfende oder zu vergasende Körper auf eine Metallplatte im Bereich des Lichtbogens angeordnet oder bei flüssigen Körpern aufgespritzt oder aufgctropft werden. Die Flüssigkeiten können ■ auch unmittelbar auf die heiße 'Kohle aufgetropft und so vergast oder verdampft werden. Die positive Kohle kann eventuell auch hohl ausgebildet und mit seitlichen Durchbohrungen versehen werden, wobei dann ein' Gas- oder Flüssigkeitsanschluß unmittelbar an die hohle Kohle angelegt werden kann. Eventuell kann die ..Kohle auclr mit einem überzug verdampf baren oder .vergasbaren Materials versehen ■werden,'wodurch'in der Hitze ein Mantel indifferenter· Gase öder Dämpfe um die Kohle
herum gebildet werden kann. .Als--feste Körper solcher Art kommen z. B. Naphtalin und ähnliche Stoffe in Frage. ·".-'■■.
Als zweckmäßig hat sich erwiesen, die positive Kohle zur Erzielung eines gleichmäßigen Abbrandes während des Brennens langsam zu drehen, um den bei Verwendung von brennbaren Gasen an der Kohle sonst leicht entstehenden Rußansatz zu verhindern oder einmal angesetzten Ruß wieder zu beseitigen und eine allseitig gleichmäßige Umspülung' der Kohle durch den Gas- oder. Dampfstrom zu erzielen.
Bei \'"er\vendung von Reinkohlcn ergibt die bedeutende Verringerung des Durchmessers mit oder ohne Gasumhüllung ein unruhiges Brennen und nicht die Vorteile, die durch Anwendung der Effektkohle erzielt werden.
Es hat sich herausgestellt, daß die Lichtemission, die dem Flammenbögen der Effektkohlen an sich eigen ist, gegenüber der Leucht-" kraft des Kraters eine ganz untcrgeordnte Rolle spielt und nicht stört. Auch die mit einer Flamme zur Verbrennung gelangenden Dämpfe oder Gase des die Elektrode umgebenden Gasmantcls sind in ihrer Leuchtkraft ' gegenüber dem vom Krater ausgehenden Lichtstrom völlig zu vernachlässigen und stö- ;.·■ ren nicht im geringsten den Lichteffekt.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Elektrodenanordnung ge- maß vorliegender Erfindung. Die positive Kohle b ist hierbei in einem Rohr α geführt, welchem der elektrische Strom unmittelbar zugeführt wird. In der Nähe des Brennendes ist das Rohr α ausgespart, und eine Gasdüse C g0 mündet in diese Aussparung hinein.
Als negative Kohle kann eine gewöhnliche Kohle verwendet werden, sowohl Reinkohle als auch Effektkohle, und auch diese Elektrode kann wie die positive von einem Gas- mantel umgeben sein und eventuell besonders geringen Durchmesser haben.

Claims (1)

  1. Pat ent-An Sprüche:
    i. Elektrodenanordnung für elektrische Bogenlampen in Scheinwerfern, Projektionsapparaten u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß als positive Elektrode eine Effektkohle verwendet wird, deren Durchmesser geringer gewählt ist, als dem normalen Kraterdurchmesscr bei Reinkohlen für die gleiche Stromstärke entspricht.
    '2. Elektrodenanordnung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die positive Elektrode von einem Dampf- oder Ciasmantel umgeben ist, der den Abbrand ,· der Elektrode verlangsamt und bewirkt, daß der Strom im wesentlichen hur aus der Stirnseite der Elektrode austritt.
    3. Elektrodenanordnung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß sowohl die positive als auch die negative. Elektrode von einem Gas- oder Dampfmantel umgeben wird.
    4. Elektrodenanordnung nach Anspruch ι bis 3, dadurch' gekennzeichnet, daß die positive Elektrode in an sich bekannter Weise während des Abbrandes um ihre Achse gedreht wird, um Rußansatz aus dem Gasmantcl zu verhindern bzw. zu beseitigen und allseitig gleichmäßige Umspülung der Elektrode mit Gas zu erreichen.
    5. Elektrodenanordnung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die positive Elektrode mit eventuell als Stromzuführung dienender Hülse umgeben ist, in deren vorderem Ende die Gasleitung mündet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1910262913D 1910-09-13 1910-09-13 Expired DE262913C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE262913T 1910-09-13

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DE262913C true DE262913C (de) 1913-07-25

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DE1910262913D Expired DE262913C (de) 1910-09-13 1910-09-13

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DE (1) DE262913C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041593B (de) * 1952-12-20 1958-10-23 Edgar Gretener Dr Ing Halterung fuer die positive Kohle von Hochintensitaetsbogenlampen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1041593B (de) * 1952-12-20 1958-10-23 Edgar Gretener Dr Ing Halterung fuer die positive Kohle von Hochintensitaetsbogenlampen

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