DE2825826C2 - Vorrichtung zum Vorbereiten einer Nähgutklemmplatte und eines Programmträgers für einen Konturennähautomat - Google Patents

Vorrichtung zum Vorbereiten einer Nähgutklemmplatte und eines Programmträgers für einen Konturennähautomat

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Description

dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung einschließlich ihrer Teile a) bis h) ein vom Nähautomat getrenntes, eigenständiges Gerät darstellt, bei dem das quer zur X- und V-Richtung verschiebbare Werkzeug (109; 308) am Tisch (103) des Geräts befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem verschiebbaren Halterungsbauteil (117, 118) im Austausch gegen die Klemmplatte (161; 162, 163) lösbar anbringbare Tastvorrichtung (115) eine Vergrößerungslinse (116) mit den sich im Zentralteil der Linse kreuzenden Linien (LX, LY) eines Fadenkreuzes aufweist und daß im Bereich des Kreuzungspunktes (Q) der sich kreuzenden Linien (LX, LY) des Fadenkreuzes ein Gitternetz vorgesehen ist, dessen Gitterlinien parallel zu den sich kreuzenden Linien des Fadenkreuzes verlaufen und dessen Gitterabstand gleich dem minimalen Nähstichabstand des Konturennähautomats ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste, impulsfrequenzteilende Torschaltung vorgesehen ist, die eine Beziehung #1 = — ■■& 2 festlegt, wobei #1 die Minimalbe-
Λί
wegung der Tastvorrichtung (115) darstellt, die durch einen Antriebsimpulsbefehl an die Schrittmotoren (105,113) ausgelöst wird, 62 die der Bewegung #1 entsprechende Minimalbewegung der Nähgutklemmplatte (161; 162,163) auf dem Nähautomaten ist und N eine positive ganze Zahl ist, daß beim Vorbereiten des Programmträgers die genannte Torschaltung XP und YP Antriebsimpulse den Schrittmotoren zuführt, um das verschiebbare Halterungsbauteil (117, 118) in der X- und K-Richtung zwischen benachbarten Markierungen
auf dem Bogen anzutreiben, wobei — ■ XP und
— · YP Impulse in dem Schreib/Lese-Speicher
gespeichert werden, und daß eine zweite, impulsfrequenzvervielfachende Torschaltung vorgesehen ist, die während der durch das Auslesen des Schreib/ Lese-Speichers oder Festwertspeichers bewirkten Verschiebung des verschiebbaren Halterungsbauteils (117, 118) die X- und V-Achsendaten
1 N
und — · ypin XPbzw. KPumwandeit
/v
Eine Vorrichtung zum Vorbereiten einer Nähgutklemmplatte und eines Programmträgers für einen Konturennähautomat gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 gehört unter Bezugnahme auf den Inhalt einer als DE-OS 28 16434 erschienenen älteren Patentanmeldung zum Stand der Technik. Dort ist jedoch die Vorrichtung zum Vorbereiten der Nähgutklemmplatte und des Programmträgers in den Konturennähautomat selbst integriert Das bedeutet, daß die Erstellung des Programmträgers unJ die Bearbeitung der Nähgutklemmplatte auf demselben Nähmaschinentisch durchgeführt werden, auf dem auch der Nähvorgang stattfindet Nähautomaten, die derart konstruiert sind, daß sie die genannten drei Funktionen ausführen können, sind jedoch zum einen relativ teuer und zum anderen wird im Hinblick auf die vorzunehmenden Programmier- und Bearbeitungsoperationen auf dem Nähmaschinentisch der Ausnutzungsgrad des eigentlichen Nähautomaten erniedrigt. Aus diesem Grunde besteht ein Bedürfnis nach Konturennähautomaten, die ausschließlich programmierte Nähvorgänge ausführen können. Dieses Bedürfnis ist auf die folgenden Probleme zurückzuführen:
A. Bei Nähautomaten, bei denen die Nähgutklemmplatte auf dem Nähmaschinentisch bearbeitet oder hergestellt wird, ist es notwendig, die bei der Bearbeitung der Klemmplatte anfallenden Späne in geeigneter Weise zu entfernen.
B. Bei Nähautomaten, bei denen die eigentliche automatische Nähmaschine und die zur Erstellung des Programmträgers erforderliche Programmiereinrichtung als Einheit ausgebildet sind, wird der Vorteil des Benutzers, eine eigene Programmiereinrichtung zu besitzen, in einem erheblichen Maße dadurch verringert, daß die Programmiereinrichtung nur selten benutzt wird und eine Fehlinvestition darstellen kann.
C. Der Nähautomat ist im allgemeinen so ausgelegt, daß die Nähgutldemmplatten beispielsweise um 0,2 mm pro Antriebsimpuls zu den Schrittmotoren bewegt werden. Selbst wenn man bei der Bearbeitung der Nähgutklemmplatte, d.h. beispielsweise beim Schneiden einer Nut in die Klemmplatte, die Impuisfolgegeschwindigkeit erniedrigt, beträgt dennoch die Vorschubbewegung der Klemmplatte pro Impuls 0,2 mm. Aufgrund der relativ hohfn Vorschubbewegung von 0,2 mm kann es bei der Bearbeitung der Klemmplatte zu einer Zerstörung, beispielsweise einem Bruch, des Schneidwerkzeugs kommen. Will man eine schmale Nut in die Klemmplatte schneiden, was notwendig ist, um die Qualität des bearbeiteten Nähguts zu verbessern, muß man ein dünnes Werkzeug, beispielsweise einen Stirnfräser mit einem kleinen Durchmesser benutzen. Ein derartiges Werkzeug wird jedoch leicht zerstört, wenn es einem ruckweisen Vorschub mit einer Geschwindigkeit von 0,2 mm pro Impuls ausgesetzt ist
D. Obgleich es möglich ist, das Schneidwerkzeug für die Bearbeitung der Nähgutklemmplatte am Kopf der Nähmaschine zu befestigen (DE-OS 28 16 434) und die Erstellung des Programmträgers bzw. die Programmierung des Festwertspeichers an einem anderen Platz durchzuführen, der von dem Nähautomaten entfernt ist. wünschen die meisten Benutzer die Lieferung eines bereits programmierten Festwertspeichers und entsprechend bearbeiteter Nähgutklemmplatten mit den Nähprogrammen entsprechenden Mustern.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zum Vorbereiten der Nähgutklemmplatte und des Programmträgers eine vom eigentlichen Konturennähautomat unabhängige Vorrichtung zu schaffen, die gleichermaßen sicherstellt, daß sich bei Benutzung der Nähgutklemmplatte und des Programmträgers im Konturennähautomat die Nähnadel stets -»o etwa längs Jer Mittellinie der in die Klemmplatte eingearbeiteten Nähmusternut bewegt
Mit der Vorrichtung nach der Erfindung ist es nun möglich, unter Beibehaltung der Genauigkeit bei der Herstellung der Nähgutklemmplatte die Erstellung des Programmträgers und die Herstellung der Klemmplatte in einer vom Nähautomaten getrennten Vorrichtung vorzunehmen. Damit sind auch die oben unter A. bis D. angesprochenen Probleme gelöst. So ist es beispielsweise unter Bezugnahme auf den Punkt C. bei einer 3<> bevorzugten Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 3 ohne weiteres möglich, bei der Bearbeitung der Klemmplatte eine kleinere Vorschubbewegung pro Impuls vorzunehmen, beispielsweise 0,05 mm anstelle von 0,2 mm.
Die Tastvorrichtung zum Abtasten der den Stichstellen des Nähmusters entsprechenden Markierungen auf dem Nähmusterbogen enthält zweckmäßigerweise eine Vergrößerungslinse gemäß dem Anspruch 2. Auf diese Weise ist es möglich, ohne große Anstrengung und mit hoher Genauigkeit dem Nähmuster zu folgen und dementsprechend den Programmierten Programmträger bereitzustellen.
Zum vorveröffentlichten Stand der Technik wird auf die GB-PS 14 13 345 verwiesen. Daraus ist bekannt, wie sonst allgemein das Werkzeug einer Werkzeugmaschine ausgehend von einem Programmträger erstellt wird. So wird beispielsweise ium automatischen Herstellen einer Druckgußform die in bezug auf eine bestimmte Schnittebene gewünschte Kontur in geradlinige und bogenförmige Konturabschnitte zerlegt, und die Koordinatenendpunkte dieser Konturabschnitte werden zusammen mit den Koordinatenpunkten des Mittelpunkts der kreisförmigen Konturabschnitte sowie zusammen mit gegebenenfalls vorkommenden Symmetrieachsen der gewünschten Kontur vorab gespeichert Eine Verarbeitungsvorrichtung bestimmt dann unter Verwendung der gespeicherten Werte Teilungslinien, die die Gußform in Abschnitte aufteilen, die sich mit einer numerisch gesteuerten Werkzeugmaschine leicht herstellen lassen. Die beim Erfindungsgegenstand angewandte Technik der direkten Erstellung der Klemmplatte nach dem zum Nähen benutzten Programmträger, ist dieser Druckschrift allerdings nicht entnehmbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand von Zeichnungen im einzelnen erläuterL Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig.2 eine Seitenansicht der -vorrichtung nach F i g. Ϊ,
F i g. 3 eine Draufsicht der Vorrichtung nach F i g. 1 und 2,
F i g. 4A einen Längsschnitt längs der Linie IVA-IVA in F i g. i,
Fig.4B einen Schnitt längs der Linie IVB-IVB in F i g. 4A,
F i g. 4C eine Seitenansicht von in F i g. 4B dargestellten Teilen in der eingezeichneten Blickrichtung Z,
F i g. 5 eine Draufsicht auf eine in einer Tastvorrichtung vorgesehene Vergrößerungslinse,
Fig.6 ein Beispiel eines Nähmusters für die Manschette eines Hemdes,
F i g. 7A eine Draufsicht auf eine Nähgutklemmplatte mit einer Nut für das Nähen einer Manschette,
Fig.7B eine Seitenansicht, die die Beziehung zwischen dem Startpunkt MC einer Nähgutklemmplatte und einem am Nähautomaten angebrachten Justierstift wiedergibt,
F:g. 8 eine Tabelle der Ausgangssignale eines Festwertspeichers PROM,
F i g. 9A und 9B ein Blockschaltbild einer Schaltungsanordnung zur Durchführung einer numerisch gesteuerten Bearbeitung,
Fig. 10 ein Blockschaltbild eines Mikrorechnersystems,
Fig. 11 ein Blockschaltbild eines Impulsgenerators, der von einer Steuereinheit zur Bereitstellung von Antriebsimpulsen für die Schrittmotoren ansteuerbar ist,
F i g. 12A und 12B eine Frontansicht einer Schalttafel für die erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 13 eine Draufsicht auf eine Nähgutklemmplatte, die zum Nähen einer Manschette dient und in die gerade eine entsprechende Nut gefräst wird,
Fig. 14 eine vergrößerte Seitenansicht längs der LinieXIV-XIVin Fig. 13,
Fig. 15A, 15B u'-.d 15C Tabellen mit Daten, die zur Bearbeitung der Nähgutklemmplatte nach F i g. 7A benutzt werden,
Fig. 16 eine Draufsicht auf eine Nähgutklemmplatte mit einer Anzahl von Taschenmustern und
Fig. 17A bis 17C Tabellen mit Daten für die Bewegung der Nähg.-.tklemmplatte nach Fig. 16.
Ein in den Fig. 1,2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel einer nach der Erfindung ausgebildeten
Vorrichtung zum Vorbereiten einer Nähgutklemmplatte und eines Programmträgers für einen Konturennähautomat enthält vertikale Standbeine 101, eine von den Standbeinen getragene Tischauflage 102 und einen Programmtisch 103, der auf der Tischauflage 102 s befestigt ist. Auf der Unterseite der Tischauflage 102 sind eine Schrittmotorantriebseinheit 104 und ein Schrittmotor 105 für den Antrieb in Richtung der V-Achse angeordnet. Eine Stütze 106 ist im Mittelpunkt der unteren Flächen der Tischauflage 102 befestigt und ein pneumatisch drehbares Maschinenwerkzeug 108 wird in der Vertikalrichtung durch eine Kolbenzylinderaiiordnung 107 betätigt, die an der linken Seite der Stütze 106 befestigt ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel enthält das Maschinenwerkzeug 108 einen Schaftfräser 109, wie dies aus den Fig.2 und 3 ersichtlich ist. Ein Steuerhebel 110 ist an der Vorderseite des Programmtisches angebracht.
An Her Rijckspite des Programmtisches 103 ist eine Programmtafel 111 angeordnet, und ein V-Tisch 112, der in die V-Richtung eines rechtwinkligen Koordinatensystems bewegbar ist, befindet sich in einer Ebene in geringem Abstand oberhalb der Oberfläche des Tisches 103 vor der Programmtafel 111. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist ein Schrittmotor 113 für die X-Richtung in einem rechtwinkligen Koordinatensystem am linken Ende des V-Tisches 112 befestigt. Ein Andruckteil 114 zum Festhalten einer Nähgutklemmplatte ist an der Unterseite der Programmtafel 111 im Mittelpunkt befestigt. Die Einzelheiten des Andruckteils 114 werden unter Bezugnahme auf Fig. 14 noch beschrieben werden.
Eine Tastvorrichtung 115 mit einem Schreib- oder Anreißstift weist eine Vergrößerungslinse 116 auf, die mit einem Fadenkreuz versehen ist, und wird durch eine Einspannvorrichtung 118 eines beweglichen Halterungsbauteils 117 abgestützt, das sich auf dem V-Tisch 112 in X-Richtung bewegt, wie dies in F i g. 3 dargestellt ist.
Ein Auswertegerät 119 ist auf der Tastvorrichtung 1J5 so befestigt, daß es einen Punkt auf dem Programmtisch 103 anreißt, wenn es von oben her niedergedrückt wird. Wie in den F i g. 1 und 3 gezeigt, ist das linke Ende des V-Tisches 112 durch eine Führungsstange 120 geführt und an seinem rechten Ende ist eine Rolle 121 angeordnet, die durch eine Stützplatte 122 abgestützt wird, um den Programm tisch 103 (vergleiche Fig.4) hin- und herrollen zu können. Ein Lagerteil 124 ist an der Unterseite des V-Tisches an dessen linkem Ende befestigt, und in dem Lagerteil sind Lagerbuchsen 123 vorhanden, um die Führungsstange 120 zu lagern.
Wie Fig. 1 zeigt, ist das Lagerteil 124 mit einer sich nach unten erstreckenden Stützplatte 125 ausgerüstet, und eine ähnliche Stützplatte 122 ist am rechten Ende des V-Tisches 112 befestigt. Klemmteile 132, wie aus F i g. 4A ersichtlich, die federnde Unterlagscheiben und Muttern umfassen, klemmen die sich gegenüberliegenden Enden eines Seilstranges 126 (Fig.3) ein und sind an unteren Teilen der Stützplatten 122 und 125 befestigt Wenn sich eine Seilscheibe oder Rolle 127, die in F i g. 3 gezeigt ist, in die + V-Richtung durch den Schrittmotor 105 für die V-Achse dreht, so drehen sich die Stützplatten 122 und 125, die am V-Tisch 112 befestigt sind, gleichfalls in die + V-Richtung durch einen Antriebsmechanismus, der Rollen 128 bis 131 und den Seilstrang 126 umfaßt
Wie Fig.4A zeigt, besitzt der V-Tisch 112 eine Grundplatte 133, die beispielsweise wie eine umgekehrte Schüssel ausgebildet sein kann und die auf der Stützplatte 122 befestigt ist, ferner das Lagerteil 124 und eine Abdeckung 135, die durch Ständer 134 abgestützt ist. Ein Endschalter 136 ist auf der Grundplatte 133 befestigt, um ein elektrisches Signal zu erzeugen, wenn das bewegliche Halterungsbauteil 117 die Grenze seiner Bewegungsbahn erreicht. Obwohl nicht dargestellt, ist ein ähnlicher Endschalter zur Begrenzung der Bewegung in der V-Richtung vorgesehen. Ein Zahnritzel 137 ist an der Ausgangswelle des Schrittmotors 113 für die Bewegung in Richtung der X-Achse befestigt und kämmt mit zwei Zahnradgetrieben 138, die dafür vorgesehen sind, das Spiel zu verringern. Des weiteren ist ein Zahnritzel 139 drehbar auf einer Welle 140 angebracht, die mit den Zahnradgetrieben 138 verbunden ist. Ein Seilstrang 141 bewirkt eine Achsenbewegung und ist um die Seilrollen 139 und 142 herumgeführt. Wie aus Fig.4B ersichtlich, sind vier Rollen 144 vorgesehen, die durch V-förmige Einschnitte 143 abrollen, die an den Innenoberflächen der beiden Seitenwände der Grundplatte 133 ausgebildet sind. Eine obere und eine untere Klemmplatte 145 sind an der oberen Fläche der Grundplatte mittels Schrauben 146 befestigt, um den Seilstrang 141 an dem beweglichen Halterungsbauteil 117 festzumachen.
In F i g. I ist mit dem Bezugszeichen 153 ein Fußschalter gekennzeichnet, der im Programmbetrieb verwendet wird, wie noch später näher beschrieben werden wird. Ein Knebelmechanismus umfaßt einen Hebel 148, ein Bindeglied 149, ein verschiebbares Teil 150 und eine Feder Ϊ51, die an einer Befestigungsplatte 147 angebracht ist, die an der vorderen Fläche des beweglichen Halterungsbauteils 117 befestigt ist. Ein Bauteil 152 weist ein konisches Ende auf und bildet eine Seite einer Einspannvorrichtung 118 (F i g. 2 und 3). die an dem einen Ende der Stützplatte 122 befestigt ist. Die Enden der Teile Ϊ52 und 130 sind im PreSsiiz in entsprechende Teile der Tastvorrichtung 115 in F i g. 1 eingepaßt.
Um das bewegliche Bauteil 117 in Fig.4A in die X-Richtung zu bewegen, wird die Umfangslänge (0/lmpuIs) des Wälzkreises des Getriebes 138, das durch den Schrittmotor 113 für die Bewegung in X-Richtung angetrieben wird, wenn dieser durch einen Impuls in Bewegung gesetzt wird, gleich der Bewegung ό.ν in X-Richtung des beweglichen Bauteils 117 gewählt, was mit anderen Worten bedeutet, daß der Durchmesser der Rolle 139, über welchen der Seilstrang 149 gewunden ist, gleich dem Durchmesser des Wälzkreises des Getriebes 138 gewählt wird. Bei dem beschriebenen Ausführu^.gsbeispiel ist 0/Impuls gleich 0,2 mm gewählt, so daß die Anzahl der Impulse, die durch den Festwertspeicher erzeugt werden, der durch den Programmierer der beschriebenen Vorrichtung programmiert wird, derart bestimmt ist daß ein einzelner Impuls eine Bewegung von 0,2 mm der Nähgutklemmplatte bewirkt.
Ist es erwünscht daß die durch einen einzigen impuls des Schrittmotors 113 hervorgerufene Bewegung ftx des beweglichen Halterungsbauteils 117 kleiner als die Bewegung von 0,2 mm pro Impuls bei dem Nähautomaten sein soll, beispielsweise ■öx=0.05mm. ist das Getriebeübersetzungsverhältnis der Getriebeverbindung 138,139 auf 1/4 zu reduzieren. Für solch einen Fall ist es auch notwendig, einen Schrittmotor 113 mit einer kleinen Auflösung zu verwenden. Das gleiche gilt für die Bewegung in Richtung der V-Achse bzw. für fty.
Wie Fig.5 zeigt ist der Kreuzungspunkt Q der
gekreuzten Linien I.X und LVder Vergrößerungslinse 116 der Tastvorrichtung 115; die in F i g. 3 dargestellt ist, ausgerichtet mit Markierungen Pi und P/(Nähnadelpositioncn) auf einer Nähkurve PTRNauf dem Programmtisch 103. Der Kreuzungspunkt Q wird durch die Bewegung des Steuerhebels 110 bewegt. Um die endgültige Ausrichtung leicht vornehmen zu können, ist es von Vorteil, die Gitterlinien nahe des Kreuzungspunkte., Q in Abständen anzuordnen, die dem Betrag der Bewegung pro Impuls, das sind 0,2 mm, auf dem Nähautomaten entsprechen. In F i g. 5 ist eine Grobausrichtung dargestellt, bei der die Markierung Pj in die Fläcne des Netzgitters gebracht worden ist. Die Tastvorrichtung 115 kann dann mit der Vergrößerungslinse 116, um zwei Impulse in der + X-Richtung und um einen Impuls in der — V-Richtung bewegt werden, um den Kreuzungspunkt Q so nahe wie möglich an die Markierung Pj heranzuführen. Die Koordinatenwerte von Q werden zu diesem Zeitpunkt in dem Festwertspeicher PROM gespeichert
Fig.6 zeigt ein Nähmuster für eine Hemdmanschette, die in bezug auf die Mittellinie symmetrisch ist. Die Länge L (di — ds) im zentralen Teil ändert sich in Abhängigkeit von der Größe. Es wird beispielsweise angenommen, daß sechs Größen gefertigt werden sollen und daß eine Hälfte der Länge L sich um
ändert. Dies ergibt 34 Stichpositionen längs einer geraden Linie zwischen den Punkten d\ und di unter Einschluß dieser Punkte, und 7 Stichpositionen zwischen den Punkten di und dj. Längs eines geraden Abschnitts (Segments) zwischen den Punkten dj und di sind 64 Stichpositionen vorhanden, 61 mit einem Nähabstand von 1,6 mm und 3 mit einem Nähabstand von 1,8 mm, während zwischen den Punkten c/< und c/4-1 3 Stichpositionen vorhanden sind, 2 mit 1,6 mm Abstand und 1 mit 1,8 mm Abstand. Die Stich vorgänge werden in der gleichen Weise bis zu dem Punkt c/< -5 durchgeführt. Die Einzelheiten dieser Nähdaten sind in den F i g. 15A und 15B gezeigt.
F i g. 7A zeigt eine Draufsicht einer Klemmplatte 161 für das Einklemmen eines zugeschnittenen Kleidungsstückes, um eine Manschette, wie sie in F i g. 6 gezeigt ist, zu nähen. Die Klemmplatte 161 umfaßt zwei Platten 162 und 163, die an Scharnieren 164 angelenkt sind, so daß die untere Platte 163 nach unten geöffnet werden kann. Ein oberer Winkelrahmen 165 ist an der Platte 162 befestigt, und Verankerungen 166 sind an den sich gegenüberliegenden Enden des Winkelrahmens 165 angebracht, die gegen die Einspannvorrichtung 118 des beweglichen Halterungsbauteils 117 (Fig.3) drücken und in der gleichen Weise wie die Tastvorrichtung 115 entfernbar sind.
Eine Nut oder ein Sticheinschnitt 167 ist sowohl in der oberen als auch in der unteren Platte 162 bzw. 163 ausgebildet und längs eines Nähmusters, das durch eine gestrichelte Linie im Einschnitt angedeutet ist, ausgerichtet Es wird angenommen, daß die axiale Mittellinie des Einschnitts 167 mit derjenigen der sechs Größen korrespondiert, die die kürzeste Länge di - dt besitzt Aus einem durch strichpunktierte Linien angedeutetem Stoffstück 168 soll eine Manschette genäht werden, und dieses Stockstück ist zwischen den Platten 162 und 163 eingeklemmt. Stifte werden in die öffnungen Rt, R2, Ri, Ri, Ra'. Ri und Rt' der unteren Platte 163 eingeschoben, um die Positionierung des Stoffstückes 168 auf der unteren Platte 163 zu erleichtern. Eine öffnung wird am Arbeitsausgangspunkt MC angebracht, um einen Stift aufzunehmen, der es ermöglicht, die Nadel gerade oberhalb eines Nähausgangspunktes d\ auf den Tisch des Nähautomaten ^u bringen. Dieser Aufbau ist in F i g. 7B gezeigt. In F i g. 7A kennzeichnet der Punkt PG den Start- oder Programmausgangspunkt, der Punkt d* (M\) die Mittelposition des Einschnitts und R die Symmetrieachse zwischen den Öffnungspositionen R\, R2, R], R*und RJ, Rs, R2'und Rt'. Das Bearbeitungsprogramm für den Sticheinschnitt 167, die Punkte MC und Rt-Rt' sind in F ig. 15 gezeigt.
F i g. 8 zeigt die Ausgangs-Bits des Festwertspeichers PROM. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden drei Festwertspeicher verwendet, nämlich PROM(X), PROM {2) und PROM(I). Jeder Speicher ist so ausgelegt, daß er die Ausgangssignale durch Has gleiche 8-Bit-Adressensignal liegt. Im Speicher PROM(X) sind die Art der Steuerung (Steuerindex) entsprechend den Ausgangssignalen D11-Du, die Nähmaschinensteuerung entsprechend den Ausgangssignalen Dm und Di6, ein X-Kode entsprechend Di7, der die Richtung der Bewegung anzeigt, und das vierte Bit des Bewegungsbetrages auf der X-Achse entsprechend dem Ausgang Di8 definiert. In der gleichen Weise sind im Speicher PROM (2) die verbleibenden drei Bits des Bewegungs-
jo betrages auf der X-Achse entsprechend Du — Do, ein Y- Kode entsprechend D24 und vier Bits des Bewegungsbetrages auf der V-Achse entsprechend Da—Da definiert Im Speicher PROM(3) definieren 8 Bits von D17-D28 die Operationsnummer-Daten, die die Anzahl
J5 der Wiederholungen des X-, Y-Bewegungsmusters zeigen, durch einen zweizifferigen, binärverschlüsselten Kode. Im Steuerindex ist ein Daten-Kode genau festgelegt, wenn die Ausgänge Du —Dm gleich 0000 sind, ein Stop-Kode ist definiert, wenn die Ausgänge gleich 1111 betragen, ferner ist ein zusätzlicher Stop-Kode definiert, wenn die Ausgänge gleich 1110 sind, und ein Spiegel-Kode (oder Sprung-Kode) ist definiert, wenn die Ausgänge 0001-1101 betragen. In dem folgenden Beispiel erfolgt die Beschreibung durch Auftrennung von 0001-1000 in 8 Spiegel-Kodes und durch Trennen von 1001 — 1101 in 5 Sprung-Kodes. Die Einzelheiten des Inhalts dieser Kodes wird bei der folgenden Beschreibung klar verständlich werden.
Die Art und Weise des Auslesens der Inhalte eines Speichers ist in F i g. 8 gezeigt, und die Art und Weise der Verarbeitung und des Zuführens der ausgelescnen Inhalte von den entsprechenden Adressen zu den Schrittmotoren für die Bewegung in Richtung der X- und Y-Achsen werden unter Bezugnahme auf das in den Fig. 9A und 9B gezeigte Blockschaltbild beschrieben.
Wie F i g. 9A zeigt, ist ein Adressenwähler 201 vorgesehen, der die Adresse eines Festwertspeichers PROM 203 bestimmt der verschiedene Daten speichert Dies können beispielsweise die Nähdaten in bezug auf ein Muster I, die Bearbeitungsdaten für eine Nähgutklemmplatte für dieses Muster und die öffnungen der Klemmplatte sein, die in den Adressen o—jgespeichert werden, ferner die Nähdaten für ein Muster II, die Bearbeitungsdaten für eine Klemmplatte für dieses Muster und für die öffnungen der Klemmplatte, die in den Adressen /+ /~ i+j gespeichert werden. Dementsprechend bestimmt der Adressenwähler 201 die Führungs- oder Leitadresse für eine Adressengruppe
gemäß einem gewünschten Muster bei der Verwendung eines Nähautomaten. Dort wo der Mustereinschnitt und die öffnungen auf dem Programmtisch anfangs bearbeitet werden, werden die Leitadressen der entsprechenden Daten festgelegt. Ein Adressenzähler
202 ist mit dem Ausgang des Adressenwählers 201 verbunden, und sein Ausgang wird dazu verwendet, um direkt den 8-B;'.-Adressen-Kodc des PROM203 zu steuern. Der Adressenzähler 202 wird durch ein Freigabe- oder Startsignal CLST zurückgestellt und auf die Adresse eingestellt, die durch den Adressenwähler 201 entsprechend einem Adressenzählereinstellsignal ACS bestimmt wird. Danach wird der Zählwert des Zählers entweder um den Wert 1 erhöht oder erniedrigt durch ein UP- oder DWV-Signal. Wenn eine Adresse des PROM 203 festgelegt ist, erzeugt dieser Speicher
203 Daten Dn-Dj8, die in Fig.8 dargestellt sind, als lesbare Bits. Die Auslesedaten Du —Du werden einem Dekodierer 204 und Koinzidenzschaltungen 205 und 206 zugeführt. Der Dekodierer 204 entscheidet, ob die Daten Dn- Du dem Stop-Kode 1111, dem zusätzlichen Stop-Kode 1110 oder dem Daten-Kode 0000 entsprechen oder nicht. Im Falle des Stop-Kodes 1111 leitet der Dekodierer 204 ein Signal einer Auf-Ab-Torschaltung 207 zu, um die Zuführung des Adressenöffnungssignals UP oder des Adressenschließsignals DWN von der Torschaltung 207 zu dem Adressenzähler 202 anzuhalten. Das Kode-Signal HU wird der öffnungs- und Schließ-Torschaltung 207 über eine andere Leitung zugeführt. Im Falle des zusätzlichen Stop-Kodes Uli, wird der Code 1111 wirksam, um auch die Zähloperation des Adressenzählers 202 anzuhalten. In einem Nähautomaten ist ein unabhängiger zusätzlicher Stopschalter vorgesehen, und nur wenn dieser Schalter geschlossen ist, kann der Betrieb des Adressenzählers gestoppt werden, was gleichbedeutend damit ist, daß bei geöffnetem Schalter der Kode TTTT nicht wirksam werden kann, im Faiie eines Daten-Kodes 0000 wird ein Befehl einem Steuersignalgenerator 208 zugeleitet, um ein Signal DS in Zähler 209, 210 und 211 einzuspeisen, um die Bit-Daten Dx-Dn. Dj, -D38 des PROM203 in diese Zähler einzuspeisen. Wenn die Daten Dn-Du den Steuerindex entsprechend einem der Spiegel-Kodes 0001 -1000 darstellen, die durch den Spiegel-Kode-Einsteller 212 eingestellt werden, wird die Koinzidenzschaltung 205 betätigt, um ein spiegelbildliches Koinzidenzsignal M zu der Auf-Zu-Torschaltung 207 zu leiten, um das Adressensignal von Auf nach Zu zu ändern. Zur gleichen Zeit wird von der Torschaltung 207 ein Signal OIF einem Eingang einer Oder-Torschaltung 214 zugeleitet, um das Bit D24 des K-Achsen-Kodes der nachfolgenden Daten umzukehren. Wenn die Daten Dn- Du gleich einem der Sprung-Kodes sind, die durch einen Sprung-Kode-Einsteller 213 bestimmt werden und durch 1001-1101 gekennzeichnet sind, wobei im vorliegenden Beispiel 1001,1010 und 1011 als der erste, zweite und dritte Sprung-Kode bezeichnet werden, liefert die Koinzidenzschaltung 206 ein Sprung-Koinzidenzsignal SK zu dem Zeitsignal-Steuersignalgenerator 208, um die Daten Du-D23, D25- D28 und Du -Dx in die Zähler 209, 210 und 211 in der gleichen Weise wie den Daten-Kode 0000 einzugeben. Da das der Koinzidenzschaltung 206 eingespeiste Signal MS von dem Spiegel-Kode-Einsteller 212 einen der Zustände für die Erzeugung des Sprung-Koinzidenzsignals SK bildet, bei denen ein Spiegel-Kode durch den Spiegei-Kode-Einsteller 212 gesetzt wird, wird der Sprung-Kode nur dann wirksam, das heißt SiC=I. wenn die Zählbedingung für die Adressen sich im abgeschalteten Zustand befindet, das ist der Zustand, nachdem ein spiegelbildliches Koinzidenzsignal erzeugt wurde. Das durch den Zeitsignal-Steuersignalgenerator 208 erzeugte Signal T bildet ein Taktsignal für die Adressenzählung. Wenn eine Adresse einen Sprung-Kode enthält, werden die Nähmaschinensteuersignale D15 und Di6, die durch den PROM erzeugt werden, so aufgebaut, daß sie die Wiederholungszahl des Sprung-Kodes enthalten, dies bedeutet, wenn D)5und Dadurch 01,10und 11 gegeben sind, die dazugehörigen Operationsnummern 1. 2 und 3 lauten. Anstelle einer Speicherung dieser Daten im PROM203 kann die Operationsnummer durch einen Schalter eingestellt werden, der sich auf einem äußeren Bedienungspult befindet, oder es kann ein Teil der Bits D31 — Dx für die Operationsnummer-Daten verwendet werden.
Der X-Achsenzähler 209 und der V-Achsenzählsr 21C liefern Signale XO und zu Torschaltungen 215 und 216, denen des weiteren impulse XFF und YEP von einem Impulsgenerator 217 zugeführt werden. Diese Vorschubimpulse werden auch den Zählern 209 und 210 über Torschaltungen 215 und 216 eingespeist, um eine Rückwärtszählung in diesen herbeizuführen. Der Operationsnummer-Zähler 211 liefert Abzählsignale CO und CO an den Zeitsignal-Steuersignalgenerator 208, von denen das erstere ein Auslösesignal für die Erzeugung eines Signals T bildet, das die Adresse um Eins vorstellt. Eine U N D-Torschaltung 220 ist vorgesehen, um ein Signal XYO- 1 dem Signalgenerator 208 zuzuführen, wenn beide Zähler 209 und 210 eine Zählung liefern (XO-1, YO-1). Gleichzeitig liefert der Signalgenerator 208 an den Operationsnummer-Zähler 211 ein Signal MM. das den Zählerstand des Zählers 211 um Eins zurückstellt. Die X- und V-Kode-Bits Dn und D34 werden Torschaltungen 218 bzw. 219 zugeführt. Die Vorschubimpulse XFP und YFP werden Torschaltungcr. 228 und 229 und Zählern 222 und 225 der Absolutwerte auf der X-Achse bzw. V-Achse zugeleitet.
Die Ausgangssignale der Torschaltungen 228 und 229 werden den Schrittmotoren 113 und 105 für die Bewegung längs der X-Achse bzw. der V-/ chse über Verstärker 230 und 231 zugeführt. Eine Torschaltung 221 ist für die Unterbrechung der Einspeisung der Vorschubimpulse XFP und YFP in die Torschaltungen 218 und 219 vorgesehen, falls ein Befehl ORC für die Rückkehr an den Programmausgangspunkt oder ein Stop-Kode-Signal 1111 zugeführt werden. Die Torschaltung 221 liefert dann in diesem Fall an die Torschaltungen 218 und 219 Impulse für die Rückkehr in den Ausgangspunkt, die durch die Zähler 222 und 215 für die Absolutwerte erzeugt werden und über Torschaltungen 223 und 226 eingespeist werden. Die Impulsgeneratoren 224 und 227, die Impulse für die Rückkehr an den Ausgangspunkt liefern, können gleich aufgebaut sein. Des weiteren ist eine Vorkehrung getroffen, daß die Torschaltungen 228 und 229 mit einem manuellen Bedienungsteil 232 verbunden sind, um von diesem einen Vorschubimpuls zu empfangen. Dieser Vorschubimpuls wird dann auch den Absolutzählern 222 und 225 über eine geeignete, nicht dargestellte Torschaltung zugeleitet Der manuelle Bedienungsteil 232 ist in F i g. 11 durch den Steuerhebel 110 dargestellt.
Fig. 10 ist ein Blockschaltbild eines Mikrorechnersystems, das in der beschriebenen Vorrichtung verwendet werden kann und eine zentrale Rechnereinheit CPU20V, eine Daten-Speichereinrichtung 203' für das Programmieren und eine numerische Steuerungseinheit
sowie einen EinvAusgang 204' umfaßt, die alle mit einer Steuerleitung 205' verbunden sind. Der Ein-/Ausgang 20*' ist an ein PROM 206' angeschlossen, dessen ROM-Schreioer für die Eingabe an das PROM nicht gezeigt ist. Der Ein-/Ausgang 204' empfängt und liefert verschiedene Signale von und an verschiedene Schaltungselemente der beschriebenen Vorrichtung oder der Schalter, wie beispielsweise Signale von dem Adressen-Einsteller, einem Startschalter, einem Spiegel-Sprung-Kode-Einsteller und Befehlsimpulse für die X- und y-Schrittmotoren. Ein Datenspeicher 202' umfaßt beispielsweise zwei RAM 1- und /?/\M2-Einheiten, von denen die RAM\-Einheit mit einer Anzahl von Bits versehen ist, die für Signale von äußeren Einrichtungen erforderlich sind sowie für die Signale an die X- und Y-Achsen-Zähler, des weiteren als Datenflächen für den Adressenzähler, die Steuerweise und die X- und V-Kode-Operationsnummer-Daten sowie als Datenflächen für verschiedene Signale, die in Verbindung mit Fig.9 beschrieben worden sind. Die ÄAM2-Einheit ist so aufgebaut, dcS sie die gleichen Inhalte aufnimmt, die im PROM 2OC programmiert sind. Mit anderen Worten bedeutet dies, daß die RAM2-Einheit mit einer Gruppe von Adressendaien und einer Fläche für die Daten Dw-DiS, die entsprechenden Adressen zugeordnet sind, versehen ist.
Eine Gruppe von Instruktionen für alle Prozeßschritte, die notwendig für die Ausbildung der Daten im Speicher mit beliebigem Zugriff RAM 2 durch die Programmieroperation ist, wird in einem Festwertspeichereinheit (ROM oder PROM)\m Programmierbereich der Programm-Festwertspeichereinheit 203' vorgespeichert. Ein Beispiel einer derartigen Gruppe ist eine Instruktionsgruppe zur DDA-Verarbeitung der Daten. In der numerischen Steuerungsnetzwerk-Fläche werden Instruktionsgruppen für alle Prozeßschritte gespeichert, die für das aufeinanderfolgende Auslesen einer Datengruppe notwendig sind, die im PROM 206 programmiert ist, oder es wird die gleiche Datengruppe vom RAM 2 in PROM eingelesen, um eine Klemmplatte zu bearbeiten, vor allem das Bearbeiten des Einstichs und der verschiedenen öffnungen.
Fig. 11 zeigt ein Blockschaltbild eines Vorschub-Impulsgenerators, der durch den in F i g. 1 gezeigten Steuerhebel HO gesteuert wird. Da die Schaltungen für die Bewegungen in X- und V-Achsenrichtung gleich aufgebaut sind, wird nur die Schaltung für die Bewegung in die X-Richtung im einzelnen näher beschrieben. Ein Teil 110-1 erzeugt ein Spannungsausgangssignal VX entsprechend der Neigung des Steuerhebels UO, wenn dieser in die A"-Richtung geneigt wird, und ein Ausgangssignal XSlGN zeigt die Polarität des Signals VX an. Das Signal VX wird in einem Verstärker 110-2 verstärkt, und ein Vergleicher 110-3 liefert Ό', wenn XSlCN größer 0 ist, and die Zahl T1 wenn XSlGN kleiner 0 ist Ein Spannungs/Frequenz-Umwandler 110-6 erzeugt eine Ausgangsimpulsfolge nur dann, wenn IVXI größer als eine vorgegebene Sollspannung V5 ist. Der Ausgang des Spannungs/Frequenz-Umwandlers 110-6 ist mit einer UND-Schaltung 110-8 verbunden, die neben dem Ausgangsimpuls des Umwandlers 110-6 auch das Ausgangssignal des Vergleichers 110-3 empfängt und einen negativen Antriebsimpuls XMP an eine ODER-Schaltung 110-10 liefert wenn \VX\ größer V5 und XS/G/Vkleiner 0 sind. Wenn | VX| größer V1 und XSlGN größer 0 sind, wird das Ausgangssignal des Vergleichers itO-3 dem einen Eingang einer UND-Schaltung 110-9 zugeleitet wodurch diese Schaltung in den Stand gesetzt wird, einen positiven Antriebsimpuls XPP dem einen Eingang der ODER-Schaltung HO-U zuzuleiten.
Eine Schmidt-Triggerschaltung Π0-4 und eine Differenzierschaltung 110-5 sind vorgesehen, die einen Impuls erzeugen, wenn \VX\ einen Auslösepegel VS' (VS' kleiner V1) unter der Bedingung \VX\ !.!einet V5 , überschreitet. Die UND-Schaltungen 1aO-12und 110-13 und ein Inverter 110-14 arbeiten in der gleichen Weise
ίο wie die UND-Schaltungen 110-8 und 110-9 und ein Inverter 110-7. *
Mit dieser Schaltungsanordnung wird zu jeder Zeit, wenn der Steuerhebel 110 in einem Bereich geneigt wird, um | VX | von 0 bis V5' zu ändern, ohne jedoch den
is Wert V5 zu erreichen, ein positiver oder negativer Impuls erzeugt. Aus diesem Grunde, wie schon im Zusammenhang mit Fig.5 erwähnt wurde, 1st dieser Schaltungsaufbau für das Erreichen der Endposition im Gitterbereich der Vergrößerungslinse 116 geeignet.
2c Fig. 12A und 12B zeigen eine Vorderansicht der in F i g. 1 dargestellten Programmtafel oder Programmpaneleinheit 111. Wie zu erkennen ist, werden mit acht Schnappschaltern, die nahe dem Mittelpunkt angeordnet sind, die Adressen vom PROM eingestellt. Rechts von diesen Schnappschaltern sind vier weitere Schnappschalter entsprechend den zugehörigen Bits Dw-Du angeordnet, die den Steuerindex bestimmen, ferner zwei Schnappschalter für die Bits D]5 und Ae zur Steuerung der Nähmaschine, und weitere Schnappschalter ent-
sprechend den X-, K-Operationsnummerdaten. Oberhalb der Schnappschalter angeordnete Lampen zeigen die Bit-Daten an, die im Datenspeicher gespeichert sind, entsprechend der Leuchtinstruktion (LAMOUT) und sind den entsprechenden Schnappschaltern zugeordnet.
In der linken unteren Ecke der Programmtafel sind Druckknöpfe für das Einstellen der Adressennummern angeordnet. Werden diese Knöpfe gedrückt, so werden die entsprechenden Bit-Zustände der durch die Schnappschalter eingestellten 8 Bit-Adressen zu Bedingungen, die in den Speicherflächen von RAMi der Datenspeichereinheit entsprechend dem Adressenzähler gespeichert werden können, so daß durch das Betätigen der Druckknöpfe für das Speichereinschreiben diese Bit-Zustände gespeichert werden. In der
■»5 gleichen Weise können die Bit-Zustände der Zugehörigen Schnappschalter entsprechend den X-, V-Daten, einschließlich deren Vorzeichen und die Operationsnummerdaten zu Bedingungen werden, die in der entsprechenden Datenfläche von RAMi gespeichert
so werden, so daß diese Daten festgehalten werden, wenn die entsprechenden Druckknöpfe zum Einspeichern der Daten gedrückt werden. Wenn die Tastvorrichtung an den Markierungen auf einem Nähmuster auf dem Programmtisch, wie dies in F i g. 5 gezeigt ist, positio-
niert ist werden alle Schnappschalter für die X-, V-Operationsnummerdaten in die 'Aus'-Stellung gebracht und der Impuls von dem Steuerhebel 110 wird direkt in die ÄAAil-Speichereinheit eingespeist Zu diesem Zeitpunkt werden die Operationsnummerdaten automatisch von der Anzahl der X-, Y- Eingangsimpulse berechnet Am linken Ende des Zentralblocks ist ein Speicheranzeige-Druckknopf für die Anzeige der Bit-Zustände der Datenfläche in der RAM 2-Einheit der Datenspeichereinheit durch die Lampen der obersten Reihe angeordnet Wird ein 'Schritt'-Druckknopf ■ unterhalb des Speicheranzeige-Druckknopfes gedrückt, so wird die Adresse um Eins fortgeschrieben. Ein Kassettenduplizier-Druckknopf wird gedrückt wenn es
erwünscht ist, den Inhalt des fertig programmierten Festwertspeichers PROM 206' nach dem Speicher mit wahlfreiem Zugriff RAM 2 zu übertragen, der in eine Kassette eingeschoben ist, die im rechten Teil der Tafel dargestellt ist (F i g. 12B). Bei der Kassette kann es sich um eine Band- oder Plattenkassette handeln. Rechts des KassettendupHzier-Dnickknopfes ist ein Prüf-Druckknopf angeordnet Wenn dieser Druckknopf zusammen mit einem Startknopf gedrückt wird, wird der Inhalt des ÄAM2-Speichers und die Daten Dn — D3S der Adressen des PROM-Speichers untereinander verglichen, und zwar in einem Zustand, in welchem der Inhalt des ΑΑΛ/2-Speichers in den PÄOM-Speicher eingelesen ist oder in einem Zustand, in welchem der Inhalt des PROM-Speichers in den /MM2-Speicher übertragen wurde. Falls keine Koinzidenz erhalten wird, leuchtet in der oberen Reihe an der entsprechenden Adresse eine Fehlerlampe auf. Wenn die Inhalte aller Adressen untereinander übereinstimmen, so leuchtet eine »Ende«-Lampe auf.
Rechts von dem Prüfschalter ist ein Kassettenschreib-Druckknopf vorgesehen. Wird dieser Druckknopf gleichzeitig mit dem Startknopf gedrückt, so wird der Inhalt des /MM2-Speichers in den in der Kassette befestigten PROM-Speicher 206' eingelesen. Sobald das Einspeichern aller Adressen vollendet ist, leuchtet die »Ende«-Lampe auf. Wenn das Einschreiben nicht zufriedenstellend erfolgt ist, leuchtet eine Fehlerlampe auf, und das Adressieren wird gestoppt Des weiteren ist ein Löschprüf-Druckknopf rechts von dem Kassettenschreibdruckknopf vorgesehen. Um den Inhalt des PROM-Speichers zu löschen, wird dieser in die Kassette eingeschoben und mit ultravioletten Strahlen für eine bestimmte Zeit, etwa 10 bis 20 Minuten lang, bestrahlt, die durch ein Zeitgeberwerk eingestellt werden. Der auf diese Weise gelöschte Speicher PROM kann dann neuerlich verwendet werden. Die Löschprüfung wird durchgeführt, um festzustellen, ob der PROM-Speicher perfekt gelöscht wurde oder nicht. Wenn die Löschung nicht vollständig ist, leuchtet die Fehlerlampe auf. An der linken Seite des rechten Blocks ist ein Speicherschreib-Druckknopf vorhanden. Wenn dieser Druckknopf gedrückt wird, werden die Bits der X-, y-Wiederhol-Schnappschalter in den entsprechenden Datenflächen des &4M1-Speichers gespeichert Eine Speicherüberlauf-Lampe leuchtet auf, wenn die Adresse für die X-, Y-Wiederholdaten die letzte Position erreicht hat Ein Kassetten-Belade/Entlade-Druckknopf ist für das Beladen und Entladen der Kassette vorhanden, sobald die Stromversorgung durch die Betätigung dieses Druckknopfes unterbrochen wird. Zu diesem Zeitpunkt leuchtet eine auf diesem Druckknopf befestigte Lampe auf. Ein X-, V-Wiederholdaten-Freigabe-Druckknopf wird gedrückt, wenn es erwünscht ist, die Daten zu löschen, die im R/IM2-Speicher gespeichert sind.
Ein Inbetriebnahme-Druckknopf ermöglicht es, das Register der CPL/-Einheit und die Bits aller Datenflächen der Speicher RAMi und RAM 2 in Betrieb zu setzen. Am rechten Ende der Tafel ist ein digitaler Vorwählschalter für die Auswahl der gewünschten, zu nähenden Größe angebracht. Die Werte dieses Schalters werden so gewählt, daß sie den Spiegel-Kode mit den binär verschlüsselten Daten zur Übereinstimmung bringen, so daß sie entsprechend den Änderungen der Größe, der Länge einer Manschette, der Abmessungen eines Kragens, eingestellt werden. Ein ähnlicher digitaler Vorwählschalter ist für die Einstellung des Stichabstandes vorgesehen. Bei diesem Schalter bedeutet beispielsweise die Einstellung '20', daß zwanzig Impulse verarbeitet werden, was einem Stichabstand von 2 mm entspricht Ein Sprung-Schalter ist für das aufeinanderfolgende Wirksamwerden der Sprung-Kodes IGOl, 1010, 1011, 1100 und 1101 zum Lesen des Inhalts des RAM2- oder PROM-Speichers vorhanden. Ein Schalter unterhalb des digitalen Vorwählschalters für die Auswahl der Größe wird in die Stellung
ίο 'Programm' gebracht, um den programmierten Betrieb auszulösen, und in die Stellung 'Schneiden', um die Klemmplatten zuschneidea Zusätzlich sind noch ein Druckknopf 'Stop' für einen Notfallstop und ein Drückknopf ORG für eine Ausgangsrückkehrinstruktion vorgesehen.
Anhand von F i g. 13 wird das Zuschneiden eines Einschnitts durch eine Klemmplatte auf dem Programmtisch 103 beschrieben. Die in dieser Fig. 13 gezeigte Klemmplatte 161 wird verwendet, um die in F i g. 7A gezeigte Manschette zu nähen.
Der Pfeil A zeigt die Richtung der relativen Bewegung zwischen einem Schneidwerkzeug, das ist ein Schaftfräser 109, und der Klemmplatte 161, während der Pfeil B die Bewegungsrichtung der Klemmplatte 161 auf
dem Programmtisch 103 wiedergibt Ein Andruckteil 114 ist vorgesehen, um zu verhindern, daß der Teil der Klemmplatte 161, durch den hindurch der Schneidvorgang erfolgt, sich nuch oben bewegt Wie aus Fig. 14 ersichtlich ist, bewegen sich die obere und die untere
Klemmplatte 162 bzw. 163 im Gleichklang auf der oberen Fläche des Programmtisches 103. Ein Schaft 302 mit einem Anpreßteil 301 drückt gegen die obere Platte 162 und ist Bestandteil eines Zylinders 304, der in vertikaler Richtung verschiebbar ist Der Zylinder 304 weist einen Ausschnitt 305 auf, in welchem ein Nocken 307 untergebracht ist, der mittels eines Stiftes 306 auf dem Schaft 302 befestigt ist Das obere Ende des Schaftes 302 liegt gegen eine Druckfeder 303 an, die üblicherweise einen nach unten wirkenden Druck auf den Schaft ausübt. Demzufolge wird der Schaft 302 angehoben, wenn der Hebel des Nockens 307 aufwärts gedreht wird, wodurch die Klemmplatte 161 abhebt Eine durch strichpunktierte Linien dargestellte Anreißeinrichtung 308 ist oberhalb des Schaftfräsers 109 befestigt Die Anreißeinrichtung 308 ist einstellbar in einer Halterung 309 angeordnet, die an der Vorderseite des Zylinders 304 befestigt ist Demgemäß ist es möglich, eine Nähmusterkurve oder die Positionen der Öffnungen in der Klemmplatte 161 mit Hilfe der
so Anreißeinrichtung 308 anzureißen.
In den Fig. 15A und 15B sind die programmierter Daten der Nähmuster von Manschetten mit sechs unterschiedlichen Größen und die Daten für die Bearbeitung der Öffnungen zusammengestellt, die in dei /MA/2-Speichereinheit oder in der PROM-Einheil gespeichert sind.
Wird angenommen, daß ein Einschnitt und Öffnunger entsprechend diesen Daten bearbeitet werden sollen, se werden die Adressen aufeinanderfolgend aufgerufen. Ir der Adresse 0 stellt der Steüef-Köde Du-D,, einer Halte-Kode 1111 dar, bei dem die folgenden Bit: Du- Du alle gleich Ό' sind und die Klemmplatte 161 au dem beweglichen Bauteil 117 befestigt ist. der in Programmausgangspunkt PG (Fig.7A) infolge de:
Stop-Kodes 1111 positioniert ist. Die Achse de Schaftfräsers 109 deckt sich mit dem Anfangspunkt PC Wenn der Schaftfräser 109 unterhalb der oberen Fläch« des Programmtisches 103 abgesenkt wird und wenn de
Adressen-Einstellschalter auf der Programmtafel 111 auf die Adresse 1 eingestellt wird (00000001), wird die Adresse 1 des Adressenzählers, d.h. der PROM206 oder der RAM2, angewählt In der Adresse 1, da die Bits Ai-Dm den Daten-Kodes 0000 entsprechen, werden die Daten von Du-Dx ausgelesen, so daß sechs Impulsbewegungen in die Richtung von +X fünfmal wiederholt werden, mit dem Ergebnis, daß der Schaftfräser 109 in den Punkt d\ in Fig.7A gebracht wird. Da die nächste Adresse 2 einen zusätzlichen Stop-Kode 1110 enthält, wird die Bewegung der Klemmplatte 161 gestoppt Zu dieser Zeit wird ein Zylinder betätigt, um den Schaftfräser 109 anzuheben, so daß eine öffnung von der Bodenseite der Klemmplatte 161 aus im Punkt d\ ausgebildet wird. Dann wird der Fußschalter niedergedrückt und die Adresse 3 angesteuert, in der die X-, Y-Daten gleich '0* sind, während die Operationsnummer-Daten gleich 1 und Ae gleich T betragea Dies bedeutet, daß von der automatischen Nähmaschine ein einzelner Stich im Punkt d\ mit niedriger Stichgeschwindigkeit ausgeführt wird. In der Adresse 4 entspricht dem Bit ein Daten-Kode 0000, so daß eine Bewegung entsprechend neun Impulsen in die negative V-Richtung auf einmal ausgeführt wird. In ähnlicher Weist wird beim Erreichen der Adresse 5 eine Bewegung in Richtung von + Y, entsprechend acht Impulsen, in einem ausgeführt Beim Erreichen der Adresse 6 erfolgt eine Bewegung in Richtung von — Y, entsprechend acht Impulsen, insgesamt 31 mal.
Auf diese Weise wird die Klemmplatte 161 in die Richtung von - Y vom Punkt d\ zu dem Punkt <ft in bezug auf den Schaftfräser 109 bewegt. Nachstehend wird die relative Bewegung des Schaftfräsers 109 beschrieben. Während des Schnittvorgangs, das entspricht den Bits As und Die, werden alle übrigen Bit-Werte mit Ausnahme des Sprung-Kodes nicht ausgelesen. Zwischen den Adressen 7 und 13 werden die Teile des Einschnitts zwischen den Punkten di und cfa zugeschnitten.
In den Adressen 14 und 15 wird der Schaftfräser entsprechend den Bewegungsdaten zwischen den Punkten ds und dt bewegt Die Adresse 16 entspricht dem ersten Spiegel-Kode 0001. Die Adressen 17 und 18 betreffen die Bewegungsdaten vom Punkt d* zum Punkt dt-, (Fig.6). Wenn der Daten-Kode 0000 dieser Adressen ausgelesen wird, so bewegt sich der Schaftfräser 109 relativ zu dem Punkt <4_ι. In ähnlicher Weise bezieht sich die Adresse 19 auf den zweiten Spiegel-Kode 0010, während die Adressen 20 und 21 die Bewegungsdaten vom Punkt d«-i zu dem Punkt dt-2 betreffen. In ähnlicher Weise bezieht sich die Adresse 22 auf den dritten Spiegel-Kode 0011, die Adressen 23 und 24 auf die Bewegungsdaten zwischen den Punkten (/4-2 und d-3, die Adresse 25 auf den vierten Spiegel-Kode 0100, die Adressen 26 und 27 auf die Bewegungsdaten zwischen den Punkten dt-j und dt-t- Der Adresse 28 ist der fünfte Spiegel-Kode zugeordnet, den Adressen 29 und 30 die Bewegungsdaten zwischen den Punkten dt-t und i/4-5, und der Adresse 31 der sechste Spiegel-Kode. Wird angenommen, daß der digitale Vorwahlschalter auf der Programmtafel Hl für die Einstellung des Spiegel-Kodes einen Kode ΌΓ erzeugt, so wird nur der erste Spiegel-Kode 0001 wirksam werden, so daß der Schneidvorgang durch den Schaftfräser 109 von dem Punkt di zu dem Punkt dt fortschreitet. Wenn dann die Adresse 16 gelesen wird, da der Steuerindex Ai- A4 gleich 0001 an dieser Adresse ist, wird ein Spiegel-Koin-,zidenzsignal M erzeugt Dementsprechend wird die
,Reihenfolge des Fortschreitens der Adresse von der Adresse 16 auf die Adresse 15 umgekehrt, und die
Adressen werden nacheinanderfolgend in elneni rücfc-
wärts zählenden Adressenmodus bestimmt Dementsprechend wird an den Adressen 15 und f4 der Schneidvorgang vom Punkt dt zu dem Punkt äj fortgeführt, ohne daß Zwischenpunkte d*-\ bzw dt-5 berücksichtigt werden. Die Punkte dt und dy weisen
untereinander den gleichen Abstand wie die Punkte d\ und & auf. Zwischen den Adressen 13 und 7 werden die Daten der Punkte db' und dz ausgelesen; Da das Spiegel-Koinzidenzsignal Λί erzeugt wurde, werden die Koordinaten von Y umgekehrt In der gleichen Weise
is schreitet die Bewegung vom Punkt dj zu dem Punkt dt' in der Reihenfolge der Adressen 6-«5-»4-»3 fort, und die Bewegung wird durch den zusätzlichen Stop in der Adresse 2 angehalten. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Schaftfräser 109 im Punkt d\. Nachdem der Schaftfräser 109 von der oberen Fläche des Programmtisches weggezogen wurde, wird der Fußschalter gedrückt, um die Adresse vorzuschieben. An der Adresse 1 wird der Schaftfräser vom Punkt d\' zu dem Punkt PG'in Richtung +Λ" durch 50 Impulse bewegt
Dann verschiebt sich die Adresse zu 0, an der eine Ausgangsrückkehrinstruktion durch den Stop-Kode 1111 erfolgt, um den Schaftfräser zu dem Programmausgangspunkt PG zu bewegen, in welchem die Zählungen der X- und y-Absolutzähler gleich Null wird. Auf diese
Weise kehrt die Achse des Schaftfräser 109 in den Programmausgangspunkt zurück, wodurch das Zuschneiden des Einschnitts 167 (Fig.7A) beendet wird. Bei der Einschnittbearbeitung, wie voranstehehd beschrieben wurde, wurde angenommen, daß die Größe der Manschette im Mittelteil die kleinste ist, jedoch kann durch das Einstellen des digitalen Vorwahlschalters auf 02,03,04,05 und 06 es ermöglicht werden, die Einschnitte 167 entsprechend der sechs möglichen Größen zuzuschneiden.
Im folgenden wird die Bearbeitung der öffnungen beschrieben.
In diesem Fall wird der Adresseneinstellschalter auf die Adresse 33, das entspricht der binär verschlüsselten Dezimalzahl 00100001, eingestellt Da der Adressenzähler durch das Startsignal freigegeben wurde, wird die Adresse 0 festgelegt, in der ein Stop-Kode ausgelesen wird, so daß der Schaftfräser im Programmausgangspunkt PG positioniert wird. Wenn das Startsignal angelegt wird, wjrd dem Adressenzähler wer Adresseneinstellwert an der bezeichneten Adresse 33 eingespeist Die Adresse 33 enthält einen Daten-Kode 0000, so daß der Schaftfräser 109 von dem Programmausgangspunkt PG zu dem Bearbeitungsausgangspunkt MG in Richtung von +Xbewegt wird, indem 15mal 15 Impulse
wiederholt werden, das sind insgesamt 225 Impulse. Bei dieser Bewegung wird der Schaftfräser 109 gerade neben dem Arbeitsausgangspunkt MG positioniert. Dann wird an der Adresse 34 ein zusätzlicher Stop-Kode ausgelesen, so daß die Bewegung angehalten
wird. Danach wird der Schaftfräser 109 durch die Kolbenzylinderanordnung 107 angehoben, um eine öffnung im Bearbeitungsausgangspunkt auszubilden. Nach dem Absenken des Schaftfräsers 109 wird wieder der Fußschalter gedrückt, um die Adresse 35 anzusteuern, wobei der Schaftfräser zu dem Punkt R\ bewegt wird. Wie zuvor schon beschrieben wurde, wird auch im Punkt R] eine öffnung ausgebildet. In der gleichen Weise wird dann die Adresse 44 angesteuert, an der eine
öffnung geformt wird. An der Adresse 45 wird ein Punkt R erreicht, und an der Adresse 46 wird der erste Spiegel-Kode 0001 ausgelesen. In diesem Punkt wird das Vorwärtszählen der Adresse in einen Rückwärtszählmodus der Adresse, bestimmt durch die Adresse 45, geändert Durch den Ausgang clieser Adresse wird der Schaftfräser in den Punkt R* bewegt, um in diesem eine Öffnung auszubilden.
Auf die gleiche Weise werden Öffnungen in den Punkten A3'-* A2'- Ri' geformt Die Ausbildung der öffnung im Punkt R\ wird durch die Adresse 37, die einen zusätzlichen Halte-Kode beinhaltet, ausgeführt Dann wird die Adresse um den Wert 1 weitergeschoben, wodurch die Adresse 36 erreicht wird. Durch die Ausgaben der Adressen 36 und 35 wird der Schaftfräser 109 in den nicht dargestellten Punkt MC bewegt, der symmetrisch zu dem Ausgangspunkt MG in bezug auf die Mittellinie / ist An der Adresse 34 wird ein zusätzlicher Halte-Kode erzeugt Da im Punkt MG' keine öffnung «asgebildet wird, wird der Fußschalter neuerlich niedergedrückt, um die Adresse 33 zu erreichen. Durch die in dieser Adresse gespeicherten Daten wird der Schaftfräser vom Punkt MG' zu dem Punkt PG' bewegt Danach wird die Adresse 32 angesteuert, in welcher eine Ausgangsrückkehrinstruktion durch den Halte-Kode 1111 erzeugt wird, so daß der Schaftfräser 109 zu dem Programmausgangspunkt PG zurückkehrt
Fig. 16 zeigt eine Draufsicht auf eine Klemmplatte 161A auf der sieben verschiedene Taschenmuster A bis G unter Verwertung des Sprung-Kodes und des Spiegel-Kodes dargestellt sind. Fi?-17 zeigt den Inhalt eines Programms für das Nähen der in Fig. 16 dargestellten Taschenmuster. Wie w. F i g. 17 ersichtlich ist, sind die Daten der Taschenmuster in zwei Adressengruppen des ΡΛΟΑί-Speichers gespeichert, nämlich in den Adressen 51 -64 für das Schneiden der Einschnitte oder das Nähen, und in den Adressen 65-81 für die Bearbeitung der öffnungen. Der Bearbeitungsvorgang der Einschnitte für die Taschenmuster und für die öffnungen durch die aufeinanderfolgende Ausspeicherung der in F i g. 17 dargestellten Daten aus dem ΡΛΟΛί-Speicher wird nachstehend beschrieben.
Zuerst wird der AdresseneiiisieHschalter der Programmtafel 111 auf die Adresse 52 eingestellt, das ist binär verschlüsselt die Zahl 0110100, des weiteren wird der Sprung-Schalter nach oben gebracht und der Spiegel-Kode-Vorwählschalter auf den Wert 01 eingestellt Des weiteren wird der Programm/Schneid-Schalter in die Stellung 'Schneiden' gebracht und eine unbearbeitete Klemmplatte 161Λ mittels einer Einspannvorrichtung auf dem beweglichen Bauteil 117 im V-Tisch 112 montiert.
Wenn der Inbetriebnahme-Druckknopf gedruckt wird der Adressenzähler freigegeben und die Adresse 0 angesteuert. Wie in Fig. 15A gezeigt ist, enthält die Adresse 0 einen Halte-Kode 1111, so daß das bewegliche Bauteil 117 so bewegt wird, um den Programmausgangspunkt PQ, das ist die Mittellinie des Schaftfräsers 109, mit dem Punkt PC zusammenfallen zu lassen. Nach Drücken des Fußschalters wird die Adresse um den Wert Eins entsprechend dem Modus der Adressenvorwärtszählung weiterbewegt. Sobald die Adresse 52 erreicht ist, entfernt sich der Schaftfräser 109 vom Punkt PQ um den Ausgangspunkt Q1 zu stechen. Dann wird die Adresse 53 erreicht, wodurch der Schaftfräser 109 durch den Halte-Kode 1110 in dieser Adresse angehoben wird, um eine öffnung im Punkt Q 1 auszubilden. Zur gleichen Zeit erstreckt sich der Schaftfräser 109 über den Programmtisch 103 hinaus. Durch neuerliches Drücken des Fußschalters wird die Adresse 54 erreicht Die Adressen 54, 55 und 56 enthalten einen ersten, zweiten und dritten Sprung-Kode, von denen zunächst nur der erste Sprung-Kode wirksam wird. Da ein Spiegel-Kode 0001 durch den digitalen Vorwählschalter eingestellt wurde, für den Fall einer Vorwärtszählung der Adressen, wird der erste
ίο Sprung-Kode 1001 im RAM 1-Speicher eingestellt, so daß kein Sprung-Koinzidenzsignal erzeugt wird, so lange nicht die Bits Dn-Du in der Adresse 54 gleich 1001 sind, das heißt identisch mit dem Sprung-Kode sind. Danach wird die Adresse 55 angesteuert Da diese Adresse den zweiten Sprung-Kode enthält der nicht wirksam wird, wird um Eins weitergezählt um die Adresse 56, die den dritten Sprung-Kode enthält zu erreichen. In der gleichen Weise wird dann die Adresse 57 angesteuert die einen zusätzlichen Halte-Kode 1110 aufweist Nach Drücken des Fußschalters wird die Adresse 58 angesteuert, in der der Bewegungsbetrag in X- und y-Richtung gleich Null ist Die Operationsnummer 1 besitzt eine spezielle Bedeutung während der Nähzeit Wird die Adresse 59 erreicht so erfolgt eine Bewegung in die Richtung + Kdurch zwölf Impulse, die achtmal wiederholt werden. Dementsprechend wird der Schaftfräser vom Punitt Q1 zu dem Punkt a 8 bewegt und ein Mustereinschnitt zugeschnitten. In der gleichen Weise wird dann die Adresse vorwärtsgezählt und der Reihe nach die Punkte a9-*alO->all entsprechend den Adressen 60, 61 und 62 durchlaufen, um den Schaftfräser 109 zu dem Punkt Q2 zu bewegen, wodurch der Einschnitt ausgebildet wird. Es ist dann die Adresse 63 erreicht In der nächsten Adresse 64 entsprechen die Bits Dn-Du einem Spiegel-Kode 0001, wodurch der Modus in einer, rückwärts zählenden Adressenmode geändert wird, so daß eine Umkehr zu der Adresse 63 erfolgt Danach werden die Teile des Einschnitts zwischen den Punktet Q 2 und Q 3 entsprechend den in den Adressen 65 bis 58 enthaltenden Daten geschnitten.
Zu dieser Zeit wird der Vorzeichenbit 0 der V-Achse umgekehrt. Dann wird der Schaftfräser 109 durch den zusätzlichen Haite-Kode HlO in der Adresse 57 abgesenkt In den Adressen 56 und 55 ist nur der erste Sprung-Kode 1001 wirksam, so daß die Adresse hintereinanderfolgend bis zur Adresse 54 verschoben wird. Die Bits Dw-Du an dieser Adresse stimmen mit dem ersten Sprung-Kode 1001 überein, und da zu diesem Zeitpunkt nach dem rückwärtszählenden Adressenmod gearbeitet wird, wird ein Sprung-Koinzidenzsigml erzeugt, um die Daten in den Bits Di5-Dx zu lesen. Da die Daten Dis und Dm die Anzahl der Wiederholungen des ersten Sprung-Kodes bestimmen und 10 lauten, bedeutet dies, daß zu diesem Zeitpunkt zwei Wiederholungen durchgeführt werden. Daher wird der Schaftfräser vom Punkt QZ in den Punkt Q4 bewegt, jedoch erfolgt hierbei kein Einschnitt. Dementsprechend wird die Wiederholungszahl 2 des ersten Sprung-Kodes auf Eins geändert An der Adresse 53 wird der Schaftfräser 109 angehoben, um eine öffnung im Punkt Q 4 auszubilden.
Der Adresseneinstellschalter ist anfänglich auf die Zahl 52 eingestellt, die in einer Fläche des RAM 1-Speichers gespeichert ist und nachdem alle Wiederholungsnummern der entsprechenden Sprung-Kodes, das sind die Bits Dm und Z?)6 der Adressen 54,55 und 56 gleich 10. 01 und I !,das heißt die Gesamtanzahl der Wiederholun-
gen 5 beträgt, ausgeführt wurden, wird dieser Einstellwert in RAMi gespeichert. Wenn die Sprung-Kodes eine vorgegebene Anzahl von Wiederholungen durchgeführt haben, wird eine Eins dem eingestellten Adressenwert 52,,der in RAMi gespeichert ist, hinzugezählt, wodurch ein Adressenwechsel nach 53 erfolgt
Nach der Ausbildung einer Öffnung im Punkt Q entsprechend dem zusätzlichen Halte-Kode, der in der Adresse 53 gespeichertist, wird der Ädressenzähler von RAMt durch ein Signal, das von dem Startdruckknopf kommt, freigegeben, und ein neuer Adressenwert 53 (52+1) von RAMt in den Adressenzähler eingegeben, sobald ein Adressenzählereinstellsignal ACS auftritt Es gilt daß in den Adressen, in denen Sprung- und Spiegel-Kodes eingestellt wurden und der Fußschalter infolge tines neuen AdresseneinsteUwertes gedrückt wurde, ein Startsignal von dem Druckknopf erzeugt wird Als Konsequenz Hiervon wird der Adressenvorschubmode in den Adressen vorwärts zähIenden_Modus geändert Dies bedeutet, daß bei neuerlichem urücken des Fußschalters die Adresse 54 angesteuert wird. Wird jedoch nach dem Adressen vorwärts zählenden Modus gearbeitet, so wird kein Sprung-Koinzidenzsignal erzeugt Werden der Reihe nach die Adressen 54,55 und 56 angesteuert, so wird ein Einschnitt des zweiten Taschenmusters B zugeschnitten. In der Adresse 64 erfolgt wieder eine Umkehr des Adressenyorschubmodes durch ein Spiegel-Koinzidenzsigrial, wodurch der Einschnitt bis zu dem Punkt <?5 entsprechend der Inhalte der Adresse 63-* 62—61 -60.-* 59 —58 zugeschnitten wird. Bei Erreichen der Adresse 57 wird der Schattfräser 109 durch den zusätzlichen Halte-Kode abgesenkt und dann der Fußschalter gedrückt Da die Adressen 56 und 55 kein Sprunfc-Koinzidenzsignal erzeugen, wird die nächst tiefere Adresse angesteuert und somit die Adresse 54 erreicht Bei Erreichen dieser Adresse wird, da der erste Sprung-Kode 1001 von RAMi mit dem Kode 1001 der Bits Dn-Di4 übereinstimmt, ein Sprung-Koinzidenzsignal SK er- ίο zeugt und die Daten der nachfolgenden Bits A? - Dx ausgegeben, um den Schaftfräser vom Punkt Q 5 nach Q 6 zu bewegen. Nach Vollendung dieser Bewegung wird die Anzahl der Wiederholungen des ersten Sprung-faxies in FAM1 auf den Wert Null reduziert « Als nächstes wird der zweite Sprung-Kode, bei dem die Anzahl der Wiederholungen gleich 1 ist, wirksam. Wenn der Vorschub der Adresse beendet ist, wird durch Rückwärtszählen der Adresse die Adresse 53 erreicht die einsn zusätzlichen Halte-Kode enthält In diesem so Punkt wird der Schaftfräser 109 angehoben, um eine öffnung im Punkt Q 6 auszubilden.
Danach, wenn der Startsignal durch den Druckknopf mittels des Fußschalter erzeugt wird, wird der Vorschubmodus der Adresse in einen Adressen vorwärts zählenden Modus geändert und nach dem Durchlaufen der Adressen 54, 55 und 56 wird der Einschnitt des Taschenmusters C entsprechend den Daten in den Adressen 58 — 59 — 60 — 61 — 62 — 63 _64 —62 —61 — 60 — 59-58 zugeschnitten. Danach Μ ist der Schaftfräser 109 im Punkt Q 7 positioniert Nach dem Absenken des Schaftfräsers 109 an der Adresse 57 wird der Sußschalter gedrückt Es wird dadurch die Adresse 56 angesteuert, in der kein Sprung-Koinzidenzsignal erzeugt wird, was erst wieder bei Erreichen der nächsten Adresse 55 geschieht Dementsprechend wird der abgesenkte Schaftfräser 109 vom Punkt Q 7 zu dem Punkt Q 8 bewegt Dies bedeutet, daß die Klemmplatte 161Λ um einen Impuls ih die Richtung -X und\üm 15 Impulse in die .Richtung ±Y bewegt wird. Dieses Bewegungsmuster wird 30mal wiederholt, um den Schaftfräser in einen Punkt unmittelbar unter den Punkjt Q8zu bringen. Die Anzahl der Wiederholurigen des zweiten Sprungs ist durch die Bits As. A&gfeich '01' der Adresse 55 auf Eins festgelegt, So daß der .zweite Sprung-Kode nicht wirksam wird, sobalddiese Bewegung beendet ist Danach wird der dritte Sprung-Kode der Adresse 56 wirksam. In der gleichen Weise werden die Taschenmuster D-G nacheinanderfoigend zugeschnitten. Wenn der letzte oder dritte Sprung-Kode, bei dem die Anzahl der Wiederholungen gleich,- 1 ist, ausgeführt ist was bedeutet daß sich der Schaftfräser von dem Punkt Q13 zu dem Punkt Q14 bewegt hat und ein Einschnitt entsprechend einem Taschenmuster D zugeschnitten wurde, verschiebt sich die Adresse, von 58 nach 57 entsprechend des rückwäirtszählenden Modus. Der Schaff fräser wird abgesenkt und der Äusgangsrückkehrdruckknopf ORG wird ^drückt, um. den Schaftfräser in eine Position unihittelLar unterhalb des Programmausgangspunktes PG zu bewegen. Zu;diesem Zeitpunkt werden die Zählungen der beiden Zähler für die Absolutwerte längs der X- und K-Ächsen NuIL Eine derartige Rückkehroperation zu dem Ausgangspunkt kann auch dadurch erzielt werden, daß der Reihe nach entsprechend dem rückwärts zählenden Modus die Adressen 56 — 54 — 53 — 52 — 51 angesteuert werden und ein Halte-Kode in der Adresse 5l erzeugt wird. Dies bedeutet daß eine Stop-Routine ausgeführt wird. Dann werden der Arbeitsausgangspunkt MG und die Stiftöffnungen Αι, A2, ...An über den entsprechenden Taschenmustern, die in Fig. 16 gezeigt sind, für die Aufnahme der Stoff-Positionierungsstifte ausgebildet Im Adressenbereich 65—82 wird kein Spiegel-Kode verwendet Um diese öffnungen auszubilden, wird der Adressenwählschalter auf die Adresse 65 eingestellt Sobald ein Startsignal durch den Druckknopf angelegt wird, erfolgt eine Freigabe des Adressenzählers bzw. eine Rückstellung und anschließend seine Einstellung auf die Adresse 65 durch das Adressenzähl-Einstellsi-%na\A~Ü5.
Die Bits Du-Du der Adresse 65 enthaften den Daten-Kode 0000, und die Bits Dm-Dx erzeugen eine Instruktion für eine 15fache Wiederholung der durch 15 Impulse herbeigeführten Bewegung in die Richtung +X. Dementsprechend wird der Schaftfräser, ίθ§ aus einer Stellung unmittelbar unterhalb des Programmausgangspunktes PG in einen Punkt unmittelbar unterhalb des Arbeitsausgangspunktes MG bewegt Die.Adresse 66 enthält einen zusätzlichen Halte-Kode 1110, so daß der Schaftfräser angehoben wird, um eine öffnung im Ausgangspunkt MG auszubilden. Nach dem Absenken des Schaftfräsers wird der Fußschalter gedrückt um die Adresse 67 anzusäuern, wobej der Schaftfräser von dem Punkt MG zu dem Punkt Ai bewegt wird. Wenn der Schaftfräser unmittelbar unterhalb des Punktes Ai positioniert ist, wird die nächste Adresse 68 erreicht, wodurch eine öffnung im Punkt Ai durch Anheben und Absenken des Schaftfräsers hergestellt wird
In der gleichen Weise wird die. Adresse 75 angesteuert und beim Erreichen der Adresse 76 eine öffnung im Punkt A5 ausgebildet Die Bits Dn- Du der Adresse 77 enthalten einen Kode, der dem ersten Sprung-Kode entspricht, und es wird daher nur der erste Sprung-Kode wirksam, so daß ein Sprung-Koinzidenzsignal SK erzeugt wird. Die Bits D15 und Ae der Adresse 77 lauten '10', was bedeutet, daß die Anzahl der
Wiederholungen gleich 2 ist.
Danach wird der Schaftfräser 109 in einen Punkt unmittelbar unter dem Punkt Λβ bewegt, in dem die Daten der Bits Dv-Dn ausgelesen und ausgeführt werden. Die nächsten Adressen 78, 79 und 80 werden wegen des zweiten und dritten Sprung-Kodes nicht wirksam, so daß die Adresse 81 angesteuert wird. Da die Adresse 81 einen zusätzlichen Halte-Kode 1110 enthält, wird der Schaftfräser 109 angehoben und anschließend abgesenkt, um eine öffnung im Punkt hi auszubilden. Danach wird der Fußschalter gedrückt, um die Adresse 82 zur Erzeugung eines Halte-Kodes 1111 anzusteuern. Unter diesen Konditionen, da der erste Sprung-Kode nur einmal ausgeführt wurde, wobei die Anzahl kleiner als die Summe 6 der Wiederholungsnummern 2,1 und 3 des ersten, zweiten und dritten Sprung-Kodes ist, kehrt Jer Schaftfräser infolge des Halte-Kodes IUl nicht in die Aussangslage zurück. Danach wird der Adressenzähler zurückgestellt und die Zahl 68 durch den Adresseneinstellschalter eingegeben, wobei zuerst der Zähler auf 65 eingestellt wird und anschließend die Zahl 3 hinzugezählt wird, wenn die öffnung ausgebildet wird. Wenn bei angesteuerter Adresse 68 der Fußschalter niedergedrückt wird, wird über die Adressen 69 — 75 die Adresse 76 angesteuert, wodurch eine öffnung im Punkt Λ7 erzeugt wird. In der Adresse 77 wird der erste Sprung-Kode 1001 wirksam, so daß sich der Schaftfräser von dem Punkt h zu dem Punkt hu bewegt. Wenn die Adresse 82 in der gleichen Weise, wie zuvor beschrieben wurde, erreicht ist, die einen Halte-Kode enthält, wird der zweite Sprung-Kode 1010 wirksam, wobei die Anzahl der Wiederholungen gleich Eins beträgt. Demzufolge, nachdem die Adresse 68 bestimmt wurde, werden durch das Ansteuern der Adresse 67 im Punkt Λ9 öffnungen ausgebildet. In ähnlicher Weise, wenn der Sprung vom Punkt Λ» zu dem Punkt Λ10 durch die zweiten Sprung-Kode-Daten Du —Da in den entsprechenden Adressen durchgeführt wurde, wobei der Schaftfräser 109 in einen Punkt unmittelbar unterhalb des Punktes Λ|0 gebracht wird, können die öffnungen bis zu dem Punkt Λ)ο mittels der einzelnen Adressen 68 bis 76 geformt werden. Es wird dann der dritte Sprung-Kode wirksam, die Anzahl der Wiederholungen beträgt 3, und die öffnungen in den Punkten An und Λ12 werden gebildet. In der gleichen Weise werden ähnliche Bewegungsmuster und die Bearbeitung der öffnungen zwischen den Punkten hu und Λ13, A13 und Au, Au und Λ15. Au und Ai6 durchgeführt, wobei bis zu dem letzten Punkt der dritte Sprung-Kode dreimal wiederholt wird. Danach werden ähnliche Operationen zwischen den Punkten A]6 und h,7 mittels der Adressen 68 — 76 durchgeführt.
Da alle Sprung-Kodes in den folgenden Adressen 77, 78, 79 und 80 nicht wirksam werden, wird die Routine, wenn der Fußschalter beim Erreichen der Adresse 81 gedruckt wird, auf die Stop-Routine durch den Halte-Kode 1111 bei der nächsten Adresse 82 übertragen, wodurch eine Ausgangspunktrückkehrinstruktion erteilt wird, um den Schaftfräser 109 in eine Position unmittelbar unter dem Programmausgangspunkt PG zu bewegen. Zur gleichen Zeit werden die Zählungen der Zähler für die Absolutwerte in Richtung der X- und Y-Achsen gleich Null. Dies bedeutet, daß das Zuschneiden der Taschenmustereinschnitte und die Bearbeitung des Bearbeitungsausgangspunktes MG und der öffnungen für die Stoff-Positionierungsstifte beendet ist.
Wie aus den Fig. 15A, 15B, 17A und 17B zu s entnehmen ist, wird die Sprung-Kode-Gruppe im Anfangsteil der Adressen gespeichert, wo ein Spiegel-Kode vorhanden ist, während im Endteil ein derartiger Spiegel-Kode nicht aufscheint. Zu dem durch den Adresseneinstellschalter eingegebenen Wert werden +3 oder +1 hinzugezählt und in RAMi gespeichert, abhangig davon, ob Öffnungen einschließlich des Punktes MG oder Einschnitte bearbeitet werden. Die Daten für das Bearbeiten des Arbeitsausgangspunktes MG und der Punkte h\—hj können auch in getrennten Adressenflächen anstelle in den Adressen 51-82, wie in den Fig. 17A und 17B gezeigt, gespeichert werden. Beispielsweise ist es nicht erforderlich, die Zahl + 3 zu den Daten in RAM 1 hinzuzuzählen, wenn eine Adresse anstelle der Adresse 65 gesetzt wird und wenn in der nächsten Adresse 85 ein Halte-Kode gespeichert ist.
In der voranstehenden Beschreibung wurde unter Bezugsnahme auf die Fig. 15A, 15B, 17A und 17B die Ausbildung von Einschnitten und öffnungen durch die Stoff-Klemmplatte hindurch in Übereinstimmung mit
den in PROM oder RAM2 gespeicherten Inhalten beschrieben.
Während des Schneidens der Klemmplatte kann ein Programmschritt durchgeführt werden, während dem X-, Y-Viertelzähler für den RAM 1 vorgesehen sind, die einen Impuls dem Schrittmotor zuleiten, der einem 1/4-lmpuls im Datenzähler vom RAM 1 entspricht. Mit diesem Programmschritt ist der Betrag der Bewegung für einen Impuls, der von dem Steuerhebel geliefert wird, gleich 0,05 mm, wobei 1/4 eines Impulses für die
Bewegung von 0,05 mm im Datenzähler vom RAM 1 gespeichert wird
Ferner können 4fache Operationsnummcrzählcr für den RAM vorgesehen sein, so daß es möglich ist, an die Schrittmotoren die 4fache Anzahl von Impulser gegenüber der im RAM 2 oder PROM gespeicherter Impulsanzahl anzulegen. Dies bedeutet, daß die Vorrichtung nach der Erfindung in einem Antriebssystem angewandt werden kann, in welchem die Schrittmotoren für eine Bewegung in X-, y-Richtunj pro Impuls um 0,05 mm eine Bewegung herbeiführen.
Während bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform eine Vergrößerungslinse in der Tastvorrichtuni verwendet wurde, ist es auch möglich, eine Nadel für die Markierung der Stichpositionen anzuwenden.
Des weiteren kann anstelle des Anhebens de; Schaftfräsers von unterhalb des Programmtisches eint Anordnung ermöglicht werden, bei der eine Werkzeug abstützung oberhalb des Tisches den Schaftfräsei aufnimmt Ebenso ist es auch möglich, eine Anreißein· richtung auf der Tastvorrichtung zu befestigen um eine Musterkurve durch die Bewegung des beweglicher Halterungsteils und des y-Tisches in die X- unc V-Richtungen anzureißen. Für die Programmierung führte der in F i g. 1 gezeigte Fußschalter 153 die gleiche Funktion wie der Speicherschreib-Druckknopf auf dei Programmtafel aus, und es wird eine Instruktior erzeugt, die die Adresse um Eins verändert, wenn die Daten vom PROM oder RAM2 für die numerische Bearbeitung ausgelesen werden.
Hierzu 23 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Vorbereiten einer Nähgutklemmplatte und eines Programmträgers für einen Konturennähautomat, enthaltend
a) einen Tisch zum Auflegen eines Nähmusterbogens mit den Stichstellen des Nähmusters entsprechenden Markierungen,
b) ein auf dem Tisch angeordnetes, in der X- und K-Richtung eines rechtwinkligen Koordinatensystems verschiebbares Halterungsbauteil zum wahlweisen lösbaren Anbringen einer mit den Markierungen auf dem Bogen auszurichtenden Tastvorrichtung oder der zu bearbeitenden Klemmplatte,
c) eine Antriebseinheit mit zwei Schrittmotoren zum Antreiben des verschiebbaren Halterungsbauteils in der X- und V-Richtung,
d) eine erste Steuereinrichtung mit einer ImpulserzeugUD,gseinrichtung und einem von Hand betätigbaren Steuerhebel, in Abhängigkeit von dessen Betätigung den Schrittmotoren die Impulse der Impulserzeugungseinrichtung zuführbar sind und die durch die Schrittmotoren angetriebene Tastvorrichtung mit den Markierungen auf dem Bogen ausrichtbar ist,
e) einen Schreib/Lese-Speicirer zum Speichern einer dem Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Markierungen entsprechenden Anzahl von Impulsen,
f) einen Festwertspeicherschreiber zum Transferieren des Inhalts des Schreib/Lese-Speichers in einen als Programvnträgef dienenden Festwertspeicher,
g) eine zweite Steuereinrichtung mit einer Leseeinrichtung zum Auslesen des Inhalts des Festwertspeichers und mit einer Schaltungsanordnung zum Gewinnen eines dem ausgelesenen Speicherinhalt entsprechenden Befehlsimpulszuges für die Schrittmotoren zum Verschieben der am Halterungsbauteil angebrachten Klemmplatte in Übereinstimmung mit dem mit Hilfe der ersten Steuereinrichtung erstellten Programm und
h) ein Werkzeug zum Bearbeiten der an dem verschiebbaren Halterungsbauteil angebrachten Nähgutklemmplatte,
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