DE3738599C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft die im Anspruch 1 angegebene eingekapselte Trockenhefe in
Teilchenform, ein Verfahren zu deren Herstellung gemäß den Ansprüchen 5 bis 11 und zur
Verwendung derselben gemäß den Ansprüchen 12 und 13. Die
Ansprüche 2 bis 4 betreffen Ausgestaltungen des Anspruchs 1.
Im Hinblick auf Nachtbackverbote und Rationalisierungsmaß
nahmen sind sowohl in der handwerklichen als auch der in
dustriellen Bäckerei Teigansätze mit verzögertem Gärein
satz von erheblichem Interesse geworden. Man hat sich bis
her damit beholfen, daß man die fertiggestellten Teige
oder Teigstücke rasch abkühlte und in Kühlräumen bei tie
fen Temperaturen bis zur Verwendung ruhen ließ. Das Ver
fahren hat zahlreiche Nachteile. Einerseits sind erhebliche
Aufwendungen und Investitionen zur Kühlung erforderlich
und andererseits sind erhebliche Kühllagerräume notwendig.
Zudem erleidet trotz der Kühlung die Gärfähigkeit der ein
gesetzten Hefe eine beträchtliche Schädigung, so daß im all
gemeinen mit Überdosierungen gearbeitet werden muß. Weitere
Störungen treten durch die starken Temperaturänderungen auf,
so daß eine gleichmäßige Qualität der Backprodukte nur
schwierig zu erzielen ist.
In der DE-PS 34 32 394 wird der Gäreinsatz verzögert, indem
Trockenhefe zuerst mit einer Kochsalzlösung behandelt und
dann getrocknet wird, so daß die Hefeteilchen eine Salz
kruste besitzen. Auch dieses Verfahren hat Nachteile: So
erhält die Hefe bei der Behandlung mit einer wäßrigen Salz
lösung eine äußerst klebrige Oberfläche mit dem Resultat
einer Agglomeratenbildung, so daß nach der abschließenden
Trocknung die groben Agglomerate durch mechanisches Sieben
abgetrennt werden müssen. Da die Kochsalzkruste sehr spröde
ist, erhält die Kochsalzüberzugsschicht beim Sieben, Lagern
und Abwiegen leicht Sprünge und Absplitterungen, so daß
Hefeteilchen teilweise unbedeckt und einem Zugang der Teig
feuchtigkeit und dergleichen zugänglich ist. Weiterhin
bildet sich zu Beginn des Gärvorganges um die Hefeteilchen
eine, wenn auch dünne, so doch konzentrierte Kochsalz
lösungsschicht aus, die den Gärbeginn und dessen Gleich
mäßigkeit beeinflußt. Bei der Anwendung einer mit einer
Kochsalzschicht überzogenen Hefe werden beim Backen Waren mit
einer äußerst ungleichmäßigen Textur erhalten.
In der DE-PS 33 20 654 wird ferner eine Trockenhefe be
schrieben, bei der zur Hefetrockensubstanz eine Emulsion
aus Speisefetten, Zitronensäureestern von Fettsäuremono-
und/oder Diglyceriden, Diacetylweinsäureestern von Fett
säuremonoglyceriden, Sorbitanmonostearat und/oder Sulfo
bernsteinsäurediestern und/oder Butylhydroxytoluol, in
einer Menge von 0,5-2 Gew.-% zur Stabilisierung der Gärakti
vität zugesetzt ist. Bei einer solchen Trockenhefe ist der
Gärbeginn jedoch nicht verzögert.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, Hefe
präparate herzustellen, die den Gärverlauf bei industriel
len und handwerklichen Backwarenherstellungen zu steuern
erlauben und auch nach Lagerung in Teigen eine stabile Gär
fähigkeit besitzen.
Diese Aufgabe wird durch eine eingekapselte Trockenhefe in
Teilchenform gemäß Anspruch 1 sowie durch das Herstel
lungsverfahren gemäß Anspruch 7 gelöst. Weitere bevorzugte
Ausführungsformen und Herstellungsverfahren ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Der Erfindungsgegenstand ist eine eingekapselte Trockenhefe
in Teilchenform, die eine kontinuierliche Überzugsschicht
aus genießbaren Monoglyceriden oder Diglyceriden oder Ge
mischen aus Mono- und Diglyceriden oder genießbaren pflanz
lichen und/oder tierischen Fetten oder Gemischen dieser
Fette mit Mono- und/oder Diglyceriden in einem Gewichts
verhältnis von 90-40 Gew.-% Trockenhefe zu 10-60 Gew.-% Über
zugsmaterial aufweist, wobei das Überzugsmaterial aus
Gründen der einfachen Handhabung einen Erweichungspunkt
oberhalb 29°C besitzt.
Weiterhin ist Erfindungsgegenstand ein Herstellungsver
fahren der erfindungsgemäßen Trockenhefe, bei dem auf teil
chenförmige Trockenhefe eine kontinuierliche Überzugs
schicht aus genießbaren Monoglyceriden oder Diglyceriden
oder Gemischen hiervon oder aus genießbaren pflanzlichen
und/oder tierischen Fetten oder Gemischen dieser Fette mit
Mono- und/oder Diglyceriden, in einem Gewichtsverhältnis
von 90-40 Gew.-% Trockenhefe zu 10-60 Gew.-% Überzugs
material, wobei das Überzugsmaterial aus Gründen der ein
facheren Handhabung einen Erweichungspunkt oberhalb 29°C
besitzt, aufgebracht wird. Das jeweilige Gewichtsverhältnis
von Trockenhefe zu Überzugsmaterial ist unter anderem ab
hängig von der Oberflächenstruktur und Partikelgröße der
Hefeteilchen. Generell ist aber notwendig, eine weitgehend
vollständige Ummantelung zu erreichen.
Es wird durch diese Beschichtung mit den oben genannten
fettartigen Überzugsmaterialien ein Trockenhefeprodukt er
halten, das eine gute Lagerungsstabilität unter Beibehaltung
der Gärfähigkeit der Hefe besitzt, eine Lagerung der Teige
mit verzögertem Gäreinsatz erlaubt und weiterhin die ur
sprüngliche Gärfähigkeit der Hefe beibehält.
Im folgenden wird zur Vereinfachung an vielen Stellen der
Ausdruck "fettartiges Material" oder "Fettmaterial" für die
erfindungsgemäß einzusetzenden genießbaren Monoglyceride
oder Diglyceride oder Gemische hiervon oder genießbare pflanz
liche und/oder tierische Fette oder Gemische dieser Fette mit
Mono- oder Diglyceriden, die einen Erweichungspunkt oberhalb
29°C besitzen, verwendet.
Zwar ist es bekannt, z. B. Kochsalz, Zitronensäure oder Ge
würzstoffe mit geschmolzenen Speisefetten zu überziehen, um
einen Schutz der verkapselten Produkte vor dem Einfluß ande
rer Bestandteile des Gesamtproduktes zu erreichen oder umge
kehrt. Einen Hinweis auf die vorliegende Erfindung kann ein
Fachmann jedoch hieraus nicht erhalten. Bei Kochsalz,
Zitronensäure und Gewürzen handelt es sich um tote Materialien
oder praktisch tote Materialien, die weder durch Feuch
tigkeitseinwirkung noch durch Temperatureinwirkung geschä
digt werden können. Völlig andere Gesichtspunkte spielen bei
einem lebenden Material, wie der Hefe, eine Rolle. Hier
muß sorgfältig eine Schädigung durch Temperatureinwirkung
vermieden werden, und andererseits darf kein vollständiger
Abschluß von der Umgebung erfolgen, um eine Abtötung der Zellen
zu vermeiden und auch die Frage, ob ein verzögerter Gär
einsatz, der auf Grund des Feuchtigkeitsgehaltes des Teiges
bei den salzüberzogenen Hefepartikeln des Standes der Technik
zu erwarten war, bei den mit wasserabweisenden fettartigen
Substanzen überzogenen Hefeteilchen gemäß der Erfindung über
haupt zu erzielen war, war nicht zu beantworten.
Als genießbare Monoglyceride oder Diglyceride oder Gemische
hiervon kommen die üblichen in der Backtechnik als Back
hilfsmittel oder Emulgatoren verwendbaren Produkte in Be
tracht. Als genießbare pflanzliche und/oder tierische Fette
kommen Kokosfette, Palmkernölfette, Rinderfette und der
gleichen in Betracht, soweit sie den erforderlichen Erwei
chungspunkt oberhalb 29°C besitzen und einen Erweichungs
punkt zwischen 30 und 70°C, vorzugsweise zwischen 45 und
65°C, aufweisen. Gegebenenfalls können diese Fette gehärtet
oder teilweise gehärtet sein, um den gewünschten Erweichungs
punkt oder Schmelzbereich zu erzielen. Bevorzugt besitzen
die Fette oder Glyceridgemische einen engen Schmelzbereich,
der im Bereich von 10°C oder weniger liegt. Weit wichtiger
als die Herkunft der Fette sind deren physikalische Eigen
schaften wie Schmelzpunkt und Schmelzbereich sowie Geschmei
digkeit.
Zum Aufbringen des fettartigen Überzugsmaterials auf die
teilchenförmige Trockenhefe in Form einer kontinuierlichen
Überzugsschicht stehen dem Fachmann eine Anzahl von Ver
fahren zur Verfügung. Man kann das fettartige Überzugs
material im geschmolzenen Zustand oder in Form einer Lö
sung in einem verträglichen niedrigsiedenden Lösungsmittel,
beispielsweise Isopropanol, aufbringen. Hierzu eignen
sich eine Vermischung im Mischer mit anschließender Trock
nung, eine Besprühung im Wirbelschichtverfahren oder eine
Behandlung im Sprühtrockner. Bei Verwendung einer Lösung
des fettartigen Überzugsmaterials ist auch das Eintauchver
fahren mit anschließender Trocknung in Betracht zu ziehen.
Bei fertig vorliegender Trockenhefe ist ganz allgemein das
Wirbelschichtverfahren zu bevorzugen. Jedoch ergibt sich in
Verbindung mit der Trockenhefeherstellung, die in aller
Regel nach dem Sprühtrocknungsverfahren erfolgt, ein weiterer
vorteilhafter Gesichtspunkt dadurch, daß in Verbindung
mit dieser Sprühtrocknung das fettartige Überzugsmaterial
aufgesprüht wird, so daß sofort ein lagerungsfähiges Pro
dukt erhalten wird, das durch die fettartige Schutzschicht
seine Gärfähigkeit stabilisiert beibehält und eine verzögerte
Einsetzung des Gärbeginns ermöglicht.
Es erwies sich ein Gewichtsverhältnis von Trocken
hefe zu Überzugsmaterial von 90 bis 40% Trockenhefe zu
10 bis 60% Überzugsmaterial als ausreichend. Vorzugsweise
liegt das Überzugsmaterial in einer Menge von 30 bis
50 Gew.-% vor. Ein wichtiger Gesichtspunkt der Erfindung
liegt darin, daß man durch Abstimmung der Menge des aufge
brachten fettartigen Überzugsmaterials und dessen Schmelz
punkt den verzögerten Gäreinsatz des Teigproduktes, worin
die überzogene Hefe eingearbeitet ist, steuern kann. Je nach
Wunsch kann man so bei Lagerung bei Raumtemperatur Gärver
zögerungen von 2 bis 18 Stunden, besonders bevorzugt von 4
bis 16 Stunden erreichen.
Durch Berücksichtigung der beiden Faktoren Überzugsmenge
und Schmelzbereich kann jede gewünschte Gärverzögerung
eingestellt werden.
In der folgenden Tabelle sind einige Beispiele für den
verzögerten Gäreinsatz in Abhängigkeit von Überzugsmenge,
d. h. Überzugsdicke und Erweichungstemperatur bzw. Er
weichungsbereich gegeben.
Erfindungsgemäß kann jede Trockenhefe eingesetzt werden,
die auf einen stabilen Feuchtigkeitsgehalt getrocknet
wurde, d. h. die Hefe weist allgemein eine Trockensub
stanz von rund 95% auf.
Gegebenenfalls können in die Überzugsschicht auch kon
servierende Mittel, Antioxydantien oder Aromastoffe
einverleibt werden. Deren Menge ist im allgemeinen gering
und liegt zwischen 0,5 und 5 Gew.-% des fettartigen Überzugs
materials.
Auf Grund der Gärverzögerung von 2 bis 18 Stunden erlaubt
der Einsatz eines speziellen Hefeproduktes eine Steuerung
des Gäreinsatzes. So kann bei der industriellen und hand
werklichen Backwarenherstellung der Teig bereits in den
ruhigen Nachmittagsstunden hergestellt werden und erst bei
Beginn des Morgenbackarbeitsganges die bei Raumtemperatur
gelagerten Teigrohlinge gebacken werden. Ein weiteres Ein
satzgebiet sind die sogenannten gläsernen Backstuben, d. h.
Geschäfte, in denen vor den Augen der Kunden fertig zubereitete
gelagerte Teigrohlinge ausgebacken werden.
Ein besonders wesentlicher Aspekt der vorliegenden Erfindung
ergibt sich im Hinblick auf Hefe-Tiefkühlteige. Bisher waren
bei den Hefe-Tiefkühlteigen Schädigungen der Hefe und deren
Triebkraft trotz der niedrigen Tiefkühltemperaturen nicht
zu vermeiden, da einerseits ein Angriff auf die Hefe durch
enzymatische Bestandteile des Mehles erfolgt und anderer
seits der Sauerstoffgehalt der Luft oxidierend und schädigend
wirkt. Bei der Verwendung der erfindungsgemäßen eingekapselten
Hefeprodukte werden diese beiden Einflüsse ausgeschaltet,
so daß die Hefe ihre Gärfähigkeit praktisch beibehält und
nach dem Auftauvorgang ihre Aktivität entfalten kann. Auch
diese Problemstellung wird durch die erfindungsgemäße ein
gekapselte Trockenhefe gelöst.
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der
Erfindung.
1000 g Trockenhefe (Trockensubstanz 95%) wurden in einem
Wirbelschichtgerät mit bei 45°C verflüssigtem, gehärtetem
Kokosfett (Schmelzbereich 35-45°C) in einer Menge von 600 g
überzogen und sofort nach dem Auftragen abgekühlt. Das
Produkt bestand aus Teilchen mit einer Größe von unterhalb 1 mm,
die gleichmäßig mit einer Fettschicht überzogen waren. In
einem Brötchenhefeteig ergab das so erhaltene Produkt eine
Gärverzögerung von 2 Stunden.
Es wurde entsprechend Beispiel 1 gearbeitet, jedoch ein
Gemisch aus Mono- und Diglyceriden mit einem Schmelzbereich
von 55-65°C in einer Menge von 50 Gew.-%, bezogen auf
Trockenhefe, verwendet. Das so erhaltene Produkt zeigte ein
ausgezeichnetes Verhalten und ergab eine Gärverzögerung von
8 Stunden.
Ein Gemisch aus Mono- und Diglyceriden mit einem Schmelz
bereich von 55-65°C wurde in einer Menge von 2 Gew.-%,
bezogen auf die Hefetrockensubstanz, einer Trockenhefe
zugesetzt und entsprechend der DE-PS 33 20 654 mit dieser
vermischt. Das so erhaltene Produkt zeigte in einem
angesetzten Teig keine Gärverzögerung von 8 Stunden,
sondern die Gärung begann damit unmittelbar.
Ein Produkt gemäß Beispiel 1 wurde in einen Hefeteig für
Brötchen eingearbeitet. Bei der Lagerung dieses Hefeteiges
bei Raumtemperatur trat eine Gärverzögerung von 2 Stunden
auf. Das Backprodukt mit einem solchen Brötchenteig besaß
eine äußerst gleichmäßige Textur.
Ein Produkt gemäß Beispiel 2 wurde in einem Hefeteig
eingearbeitet und dann dieser tiefgekühlt. Selbst nach
einer Lagerung von 3 Monaten bei -18°C war keine
Schädigung der Triebkraft der Hefe feststellbar; ein
solcher Hefeteig ergab ein hervorragendes Backprodukt.
In eine Trockenbackmischung wurde eingekapselte Trockenhefe
gemäß Beispiel 1 eingearbeitet, wobei das Überzugsmaterial
der Trockenhefe zusätzlich den Emulgator Lecithin enthielt.
Eine solche Trockenbackmischung war über mehrere Monate,
ohne daß eine wesentliche Schädigung der Triebkraft der
Hefe auftrat, lagerfähig.
Claims (13)
1. Eingekapselte Trockenhefe in Teilchenform, gekenn
zeichnet durch eine kontinuierliche Überzugsschicht aus
genießbaren Monoglyceriden oder Diglyceriden, Gemischen aus
Mono- und Diglyceriden oder genießbaren pflanzlichen und/oder
tierischen Fetten oder Gemischen dieser Fette mit Mono-
und/oder Diglyceriden, in einem Gewichtsverhältnis von 10-60
Gew.-% Überzugsmaterial zu 90-40 Gew.-% Trockenhefe, wobei das
Überzugsmaterial einen Erweichungspunkt oberhalb 29°C
besitzt.
2. Trockenhefe nach Anspruch 1, dadurch gegekennzeichnet,
daß das Überzugsmaterial einen Erweichungspunkt zwischen 30-
70°C, vorzugsweise zwischen 45-65°C, besitzt.
3. Trockenhefe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Überzugsmaterial einen Schmelzbereich von
10°C oder weniger aufweist.
4. Trockenhefe gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Überzugsmaterial in 30-50 Gew.-%, bezogen
auf das Fertigprodukt, vorliegt.
5. Verfahren zur Herstellung von Trockenhefe gemäß Anspruch
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf teilchenförmige
Trockenhefe eine kontinuierliche Überzugsschicht aus
genießbaren Monoglyceriden oder Diglyceriden oder Gemischen
hiervon oder aus genießbaren pflanzlichen und/oder tierischen
Fetten oder Gemischen dieser Fette mit Mono- und/oder
Diglyceriden, in einem Gewichtsverhältnis von 10-60 Gew.-%
Überzugsmaterial zu 90-40 Gew.-% Trockenhefe aufgebracht wird,
wobei das Überzugsmaterial einen Erweichungspunkt oberhalb
29°C besitzt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Überzugsmaterial in einer Menge von 10-50 Gew.-%, bezogen
auf das Fertigprodukt, aufgebracht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeich
net, daß ein Überzugsmaterial mit einem Erweichungspunkt
zwischen 30-70°C, vorzugsweise zwischen 45-65°C, aufgebracht
wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Überzugsmaterial mit einem Schmelz
bereich von 10°C oder weniger aufgebracht wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Überzugsmaterial im geschmolzenen
Zustand oder als Lösung in einem Lösungsmittel mit niederem
Siedepunkt aufgebracht wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Überzugsmaterial mit einem Wirbelschichtverfahren auf
gebracht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Überzugsmaterial mit einem Sprühtrocknungsverfahren
aufgebracht wird.
12. Verwendung der Trockenhefe nach Anspruch 1 bis 4 für
fertiggeformte Teigstücke für eine verzögerte Gärung.
13. Verwendung der Trockenhefe nach Anspruch 1 bis 4 für
fertiggeformte Tiefkühlteige für deren Gärfähigkeitsstabili
sierung bei der Lagerung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873738599 DE3738599A1 (de) | 1987-11-13 | 1987-11-13 | Eingekapselte trockenhefe in teilchenform, verfahren zu deren herstellung und verwendung derselben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19873738599 DE3738599A1 (de) | 1987-11-13 | 1987-11-13 | Eingekapselte trockenhefe in teilchenform, verfahren zu deren herstellung und verwendung derselben |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3738599A1 DE3738599A1 (de) | 1989-05-24 |
| DE3738599C2 true DE3738599C2 (de) | 1990-02-22 |
Family
ID=6340443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873738599 Granted DE3738599A1 (de) | 1987-11-13 | 1987-11-13 | Eingekapselte trockenhefe in teilchenform, verfahren zu deren herstellung und verwendung derselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
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1987
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Also Published As
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| D2 | Grant after examination | ||
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