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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung
und auf ein Verfahren zum Siebdrucken auf Platten und
insbesondere auf eine Siebdruckvorrichtung bzw. ein
Siebdruckverfahren zum Beschichten oder Markieren derartiger Platten mit
einem Widerstand oder mit Mustern oder Symbolen durch Rakeln
oder Schaben, und zwar unter Verwendung eines mechanischen
Antriebs. Der Ausdruck "Siebdruck" wird hierbei, auch in den
beigefügten Patentansprüchen, im breitesten Sinne verstanden
und schließt auch das Beschichten der gesamten Oberfläche
eines Siebs mit Widerstandsmaterial ein.
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Das Siebdrucken einer Platte ist schon bekannt. Bei den bisher
verwendeten Siebdruckmaschinen wird das Sieb von der
Bedienungsperson gereinigt. Wenn das Sieb von der Bedienungsperson
gereinigt worden ist, so stehen zufriedenstellende Drucke
nicht stets zur Verfügung, auch wenn dies kontinuierlich
geschieht, weil das Sieb nicht mit dem gewünschten Reinheitsgrad
von Hand gleichförmig jedesmal gereinigt werden kann.
Schwankungen in der Reinheit erscheinen als Unregelmäßigkeit in der
Ablagerung der Farbe auf dem Druck.
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Herkömmliche Siebdruckmaschinen sind von einem Typ, bei dem
das Sieb horizontal positioniert wird und die Druckvorrichtung
schließt das Sieb und einen Rechen ein, welche Teile nur an
der Oberseite der zu bedruckenden Platte vorgesehen sind. Wenn
die Platte an beiden Seiten durch die Maschine bedruckt werden
soll, so muß jede Fläche getrennt bedruckt werden. Hierbei
besteht also die Gefahr, daß ein Unterschied im Druckbild
zwischen der Vorderseite und der Rückseite vorliegt und dies
ist nachteilig.
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Das beim Stand der Technik vorhandene Problem wird nicht
gelöst, auch wenn die beiden Oberflächen gleichzeitig bedruckt
werden, wobei die Druckeinrichtung auch an der Unterseite der
Platte vorgesehen ist. Auf der Oberseite des Siebs unterliegt
die Farbe der in Richtung auf das Sieb wirkenden Schwerkraft,
während die Farbe an der Unterseite in ähnlicher Art und Weise
von der Schwerkraft ebenfalls beeinflußt wird, und zwar hier
in eine Richtung hinweg von dem Sieb. Dadurch wird eine
unterschiedliche Durchdringung der Farbe zwischen dem oberen Sieb
und dem unteren Sieb geschaffen, wodurch es wiederum nicht
möglich ist, daß mit dieser Maschine gleiche Resultate an
beiden Flächen erhalten werden. Es bleibt also dabei, daß eine
vollständig mechanisierte Siebdruckmaschine immer noch
entwickelt werden muß, mit der es möglich ist, Platten für
gedruckte Schaltungen zu bedrucken, und zwar in gleicher Weise
beide Seiten der Platte.
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Die EP-A-0 135 682 beschreibt eine Siebdrucktechnik, bei der
das Sieb aufrecht gehalten wird und ein Rechen an jeder Seite
des Siebs vorgesehen ist. Dort wird mit einem der Rechen Farbe
auf eine Seite des Siebs aufgetragen und der andere Rechen
schabt das mit Farbe beschichtete Sieb von der anderen Seite
ab oder der Rechen dient auch dazu, dort die Farbe
zurückzugewinnen. Die beiden Rechen sind an einem gemeinsamen, vertikal
beweglichen Teil montiert und sie werden in vertikaler
Richtung zusammen bewegt. Diese Anordnung ist so getroffen, daß
beide Seiten der Platten gleichzeitig nicht siebbedruckt
werden können, und zwar mit einer Druckeinrichtung, die für beide
Seiten der Platte vorgesehen ist und die ein Sieb einschließt,
das vertikal gehalten ist mit Rechen an der Vorderseite des
Siebs, weil der Rechen an der Rückseite des Siebs das
Bedrukken behindert.
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Die Druckschrift Patent Abstract of Japan Vol. 11, Nr. 149 (M-
588) (2596) vom 15. Mai 1987 offenbart eine Siebdrucktechnik,
bei der ein Rechen und ein Spatel für den Auftrag der
Druckfarbe vertikal nebeneinander an der Vorderflächenseite eines
Siebs angeordnet sind, das vertikal gehalten ist und sie sind
vertikal zusammen miteinander beweglich. Bei der dort
beschriebenen Methode wird Farbe nur auf die Vorderfläche des
Siebs mit Hilfe des Spatels aufgetragen. Dieses Verfahren ist
somit begrenzt und mit dem Verfahren können daher nicht
verschiedene Resultate erzielt werden, die beispielsweise das
folgende beinhalten: Die Farbe wird gleichförmig in die
Maschen des Siebs eingefüllt, während ein geringer Betrag an
Farbe aus der rückwärtigen Fläche des Siebs ausgequetscht
wird; die Farbe wird gleichförmig auf der Siebfläche abgelegt,
um eine Beschichtung mit ausreichender, geforderter Dicke
auszubilden; oder die Farbe wird gleichförmig auf die
Vorderseite des Siebs aufgebracht, während überschüssige Farbe von
der Rückseite entfernt wird. Mit anderen Worten kann der dort
verwendete Spatel nicht auf verschiedene Art und Weise
funktionieren, um die Ergebnisse der vorliegenden Patentanmeldung
zu erreichen. Die dort beschriebene Technik erfüllt auch nicht
die Erfordernisse beim Siebdrucken einer Platte einer
gedruckten Schaltung, wonach die Farbe derart aufgebracht wird, daß
verschiedene Resultate entsprechend der Feuchtigkeit und
Temperatur an der betreffenden Stelle und auch entsprechend der
unterschiedlichen Viskosität der eingesetzten Farbe erzielt
werden.
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Die Druckschrift DE-A 12 99 660 beschreibt eine
Siebdrucktechnik, bei der Siebe an der Vorderseite und an der Rückseite
einer aufrechtgehaltenen Platte vorgesehen sind und Rechen
sind symmetrisch an der Vorderseite der Siebe vorgesehen, so
daß die Rechen gleichzeitig für das Aufbringen der Farbe und
auch für das Abrechen eingesetzt werden können. Diese Technik
hat aber denselben Nachteil wie bei der vorstehend zitierten
japanischen Druckschrift, nämlich es ist damit nicht möglich,
die Rechen für verschiedene Funktionen einzusetzen, um
unterschiedliche Resultate beim Aufbringen der Farbe zu erhalten.
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Es ist daher Ziel der vorliegenden Erfindung, eine
mechanisierte Siebdruckvorrichtung und ein mechanisiertes
Siebdruckverfahren
zur Herstellung gedruckter Schaltungen
vorzuschlagen, die dazu geeignet sind, in zufriedenstellender Art und
Weise eine Vielzahl derartiger Platten zu bedrucken oder zu
beschichten, wobei die Platten keinerlei Schwankungen von
Platte zu Platte haben sollen.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Siebdruckvorrichtung und ein Siebdruckverfahren zur
Herstellung gedruckter Schaltungsplatten vorzuschlagen, die dazu
angepaßt sind, beide Flächen der Platte mit äquivalenten
Resultaten zu bedrucken oder zu beschichten.
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Zur Lösung dieser und anderer Aufgaben dienen die Merkmale der
unabhängigen Patentansprüche 1 bzw. 3.
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Wenn das Sieb vom ersten und zweiten Schaber gleichzeitig
abgeschabt wird, wobei sich der erstere unterhalb des zweiten
befindet, dann reinigt der zweite Schaber zunächst die
Rückseite des Siebs, Farbe wird dann auf die Vorderseite des Siebs
aufgetragen und der erste Schaber wird anschließend über die
Vorderfläche bewegt, um die Farbe in die Maschen des Siebs
gleichförmig einzufüllen und um zu bewirken, daß ein kleiner
Anteil der Farbe durch das Sieb zur Rückseite hindurchsickert.
Dementsprechend wird es verhindert, daß die Farbe auf der
Vorderseite und auf der Rückseite trocknet, wodurch
Schwankungen in der Viskosität der Farbe auf dem Sieb wesentlich
verringert werden. Eine Vielzahl von Platten für gedruckte
Schaltungen kann daher gleichförmig bedruckt oder beschichtet
werden, und zwar mit Hilfe der Siebdruckvorrichtung unter
Verwendung des mechanisch angetriebenen Rechens.
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Das Druckverfahren, wobei der erste und der zweite Schaber das
Sieb gleichzeitig abschaben, wobei der erstere sich unter dem
zweiten befindet, ist besonders zum Beschichten der gesamten
Oberfläche der Platte geeignet, beispielsweise mit einem
Fotowiderstand.
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Der erste Schaber befindet sich allgemein etwa 10 bis etwa 200
mm, vorzugsweise etwa 70 bis etwa 120 mm unterhalb des zweiten
Schabers. Wenn sich der Abstand generell in diesem Bereich
befindet, dann kann das Sieb durch die beiden Schaber geschabt
werden, während ein bestimmter Grad an federnder Eigenschaft
mitgeteilt wird, wobei die Farbe mit dem ersten Schaber
wirksam eingefüllt werden kann. Wenn die Maschen des Siebs wirksam
gefüllt werden und durch das Sieb zur Rückseite gelangen, dann
wird die Farbe durch das Rechen zur Rückseite gebracht und die
Farbe wird durch das Rechen abgeschieden, d.h. es wird
gedruckt oder beschichtet, und zwar auf der Oberfläche der zu
bedruckenden Platte, um eine Farbschicht oder Farbbeschichtung
zu bilden, die die jeweils gewünschte Dicke hat. Es wird
bevorzugt, wenn beide Schaber Eigenschaften derart haben, daß
sie nicht verbogen werden, wenn sie an das Sieb angedrückt
werden. Das Sieb kann mit Hilfe der Schaber mit einem
verwässerten Resultat geschabt werden, während die vorstehend
erwähnten federnden oder kissenartigen Eigenschaften vorhanden
sind.
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Wenn das Sieb vom ersten und vom zweiten Schaber gleichzeitig
geschabt wird, wobei sich ersterer über dem zweiten Schaber
befindet, dann wird die Farbe in die Siebmaschen durch den
ersten Schaber auf der Vorderseite des Siebes eingefüllt und
der zweite Schaber entfernt überschüssige Farbe, die durch das
Sieb zur Rückseite des Siebes hindurchgepreßt worden ist, und
zwar beim Einfüllen. Die Farbe kann also zu einer gewünschten
Dicke aufgetragen werden, wie dies erforderlich ist, wodurch
der Rechen beim Drucken ein scharfes Bild ausbildet. Des
weiteren kann eine Vielzahl von Platten auf diese Art und Weise
gleichförmig bedruckt werden.
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Bei dem Siebdruckverfahren, bei dem der erste und der zweite
Schaber das Sieb gleichzeitig schaben, wobei sich der erste
Schaber über dem zweiten Schaber befindet, ist dieses
Verfahren besonders zum Drucken von Mustern im allgemeinsten Sinn
geeignet.
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Der erste Schaber befindet sich im allgemeinen etwa 10 bis
etwa 200 mm, vorzugsweise etwa 70 bis etwa 120 mm über dem
zweiten Schaber. Wenn der Abstand sich im allgemeinen in
diesem Bereich befindet, dann kann das Sieb von den beiden
Schabern geschabt werden, wobei dabei eine gewisse federnde oder
Vorrats-Eigenschaft vorliegt. Überschüssige Farbe kann von der
Rückseite wirksam mit Hilfe des zweiten Schabers entfernt
werden. Es wird bevorzugt, wenn der erste und der zweite
Schaber Eigenschaften derart haben, daß sie nicht verbogen werden,
wenn sie an das Sieb angedrückt werden. Das Sieb kann von den
Schabern mit einem verbesserten Resultat geschabt werden,
wobei kissenartige oder pufferartige Eigenschaften gegeben
sind.
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Wenn das Sieb vom ersten Schaber und vom zweiten Schaber
gleichzeitig geschabt wird, wobei sich beide Schaber auf dem
gleichen Niveau befinden, dann wird die Farbe in die Maschen
des Siebes mit Hilfe des ersten Schabers von der Vorderseite
des Siebes eingefüllt und der zweite Schaber wischt
überschüssige Tinte von der Rückseite des Siebs ab. Folglich kann eine
Vielzahl von Platten vollständig gleichförmig bedruckt oder
beschichtet werden. Auch wenn der Rechen bewegt wird, so kann
immer noch ein zufriedenstellender Druck oder eine
zufriedenstellende Beschichtung erreicht werden.
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Dasjenige Siebdruckverfahren, wobei der erste und der zweite
Schaber sich auf demselben Niveau befinden, um gleichzeitig zu
schaben, ist zum Beschichten oder zum Maskieren eines
Widerstandes auf Substraten und zum Bedrucken von Mustern und
Symbolen ebenfalls geeignet.
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Beim ersten, zweiten oder auch beim dritten Siebdruckverfahren
ist es erwünscht, daß der Rechen eine Dicke von etwa 6 bis
etwa 10 mm hat, wobei er aus der Stützplatte für den Rechen um
etwa 20 mm bis etwa 40 mm vorsteht. Er solle eine Härte von
etwa 60 bis etwa 90 HS haben und er soll mit einem Druck von
etwa 300 bis etwa 1500 g/cm² eingesetzt werden, und zwar mit
einem Winkel von etwa 60 bis etwa 90º relativ zur Oberfläche
der zu bedruckenden Platte. Auch wenn die zu bedruckende oder
zu beschichtende Plattenfläche Durchgangslöcher, Hohlräume
oder kleinere Oberflächenunregelmäßigkeiten hat, so kann der
Rechen doch verwendet werden, ohne Fehlstellen zu bewirken,
beispielsweise freibleibende Stellen, die nicht bedruckt sind
und die durch abgestufte Teile dieser Unregelmäßigkeiten
hervorgerufen werden und die sich in der Arbeitsrichtung des
Rechens erstrecken, und auch Schatten an den Ecken von
Vorsprüngen.
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Wenn das erfindungsgemäße Druckmittel an beiden Seiten der
Platte vorgesehen ist, dann tritt die Farbe in die Siebe an
beiden Seiten im gleichen Maße ein, weil das Druckmittel
aufrechtsteht. Die Platte kann also gleichzeitig an ihren beiden
Seiten bedruckt oder beschichtet werden, und zwar mit dem
gleichen Resultat mit Hilfe des Druckmittels, das an beiden
Seiten vorgesehen ist.
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Erfindungsgemäß können der Rechen und der erste Schaber so
angeordnet sein, daß der Rechen sich etwas über oder unter dem
ersten Schaber befindet und die Teile werden zusammen nach
oben und unten zur Betätigung des Rechens bei der Bewegung in
einer Richtung bewegt, wobei der erste Schaber und der zweite
Schaber das Sieb bei der Bewegung in der anderen Richtung
schaben. In diesem Fall sind die beiden Schaber beim Rechen
beabstandet vom Sieb angeordnet und der Rechen wird beim
Schaben beabstandet vom Sieb gehalten. Bei der nach unten
gerichteten Bewegung des Rechens und des Schabers wird der untere
dieser beiden Teile um etwa 1 mm beabstandet von der
Vorderfläche des Siebes in einer Position gehalten, wo das Teil sich
in Kontakt mit der Vorderfläche befindet, ohne dabei darauf
irgendeinen wesentlichen Druck auszuüben. Wenn das Teil in
diesem Bereich positioniert ist, dann dient der Schaber oder
der Rechen auf dem unteren Niveau dazu, zu verhindern, daß die
Farbe an dem ja vertikal angeordneten Sieb nach unten fließt.
Wenn der Abstand nicht größer als etwa 1 mm ist, dann fließt
die viskose Farbe nicht nach unten durch den Abstand. Wenn die
Farbe somit daran gehindert wird, nach unten zu fließen, dann
wird keine Farbe verschwendet und es werden auch keine
benachbarten Teile oder Artikel verschmutzt.
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Erfindungsgemäß kann der Rechen dazu verwendet werden, um zu
rechen, wobei sich seine Achse geneigt in Bezug auf die
Bewegungsrichtung des Rechens erstreckt. Dieses Rechen ergibt die
folgenden Resultate:
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Die zu bedruckende oder zu beschichtende Oberfläche der Platte
hat häufig Verletzungen, beispielsweise beruhend auf dem
Ätzprozeß zum Ausbilden einer Schaltung. Solche
Unregelmäßigkeiten oder Verletzungen schließen stets auch solche ein, die im
wesentlichen in der Bewegungsrichtung des Rechens verteilt
sind und die eine Tiefe von einigen zehn Mikrometern haben.
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Wenn der Rechen mechanisch angetrieben wird, wobei sich seine
Achse rechtwinklig zur Bewegungsrichtung des Rechens
erstreckt, wie dies üblich für eine Platte mit derartigen
Unregelmäßigkeiten ist, dann geht der Rechen über die abgestuften
Teile in Linienkontakt mit diesen Teilen und erzeugt daher
Schwingungen. Daher ergeben sich wellenförmige Schwankungen in
der Dichte auf der bedruckten oder beschichteten Oberfläche.
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Dieses Problem kann durch eine schräge oder geneigte Anordnung
beim Rechen vermieden werden. Mit dieser schrägen Anordnung
kommt der Rechen in Punktkontakt mit den abgestuften Teilen
(genauer gesagt mit dem dazwischen angeordneten Sieb) und die
Lage des Punktkontaktes verschiebt sich kontinuierlich,
beruhend auf der schrägen Anordnung, wenn der Rechen über den
abgestuften Teil hinweggeht. Aus diesem Grunde arbeitet der
Rechen sanft und vibrationsfrei.
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Bei diesem schrägen Rechen ist der Winkel zwischen der Achse
des Rechens und der Bewegungsrichtung des Rechens größer als
etwa 80º. Wenn der Winkel kleiner ist, dann fließt die Farbe
abgelenkt zu der einen Seite des Rechens längs der geneigten
Achse des Rechens und erzeugt dadurch Unregelmäßigkeiten in
der Dichte der bedruckten oder beschichteten Oberfläche in
Bezug auf die Längsrichtung des Rechens. Dieses Problem wird
gelöst, wenn der Winkel größer als etwa 80º ist.
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Die vorliegende Erfindung wird im folgenden im Detail und
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigt:
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Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen
Siebdruckvorrichtung;
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Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II von Fig. 1;
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Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht des Druckmittels der
Vorrichtung nach Fig. 1;
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Fig. 4 eine Ansicht eines Rechens, wobei dessen Dicke
gezeigt ist, weiterhin die Länge der Projektion
des Rechens in Bezug auf eine Stützplatte für
den Rechen, der Rechendruck und der
Rechenwinkel;
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Fig. 5 eine Darstellung, wobei gezeigt wird, daß Farbe
durch einen ersten Schaber daran gehindert
wird, nach unten zu fließen;
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Fig. 6 eine Darstellung, woraus hervorgeht, daß der
Schaber verhindert hat, daß die Farbe nach
unten geflossen ist;
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Fig. 7 eine Vorderansicht zur Erläuterung des Prinzips
der vorliegenden Vorrichtung, wobei der Rechen
schräg angeordnet ist;
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Fig. 8 eine Vorderansicht, wobei abgeänderte
Haltemittel für eine Platte einer gedruckten
Schaltung dargestellt sind;
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Fig. 9 eine Seitenansicht des Haltemittels nach Fig.
8;
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Fig. 10 eine Vorderansicht, wobei ein anderes,
abgeändertes Haltemittel dargestellt ist;
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Fig. 11 eine Seitenansicht, wobei das Haltemittel nach
Fig. 10 gezeigt ist;
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Fig. 12 eine vergrößerte Teilansicht von Fig. 11.
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In den Zeichnungen sind gleiche Teile mit denselben
Bezugsziffern bezeichnet.
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Die zeichnerisch dargestellt Siebdruckvorrichtung dient zur
Herstellung bedruckter Schaltungsplatten. Sie hat Haltemittel
33 zum Halten einer Platte 100 in aufrechter Lage. Druckmittel
sind aufrecht für jede Oberfläche der Platte 100 vorgesehen,
die durch die Haltemittel 33 ebenfalls aufrecht gehalten wird.
Die Druckmittel, die am besten in Fig. 3 gezeigt sind, sind
als Ganzes mit A bezeichnet. Fig. 3 zeigt das Druckmittel A
nur für die rechte Seite der Platte 100. Das Druckmittel A hat
ein Sieb 1, einen Rechen 2, einen ersten Schaber 3, der sich
etwas über dem Rechen 2 befindet, um die Vorderfläche des
Siebs 1 zu schaben (und zwar im Gegensatz zum Rechen 2), und
einen zweiten Schaber 4, der die Rückfläche des Siebs 1
abschabt (und nicht etwa die Rückfläche der Platte 100).
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Der Rechen 2 ist an seiner Basis über eine Stützplatte 5 aus
Metall oder dergleichen befestigt, die eine Art Anschlag
ausbildet. Die Stützplatte 5 den Rechen 2 ist an ihren anderen
Enden an Träger 6, 6 montiert, die an einem Führungspaar 10,
10 gleitend befestigt sind, die sich nach oben erstrecken. Die
Führungsplatte 5 ist nach vorne oder nach hinten beweglich
(seitlich in den Fig. 2 und 3), durch Justieren von Schrauben
7, wodurch der Rakeldruck des Rechens 2 justierbar ist.
Abgesehen von der Bewegung nach vorne und nach hinten durch die
Justierschraube 7 kann die Stützplatte 5 weiterhin über
Elektromagnete 11 zwischen zwei Positionen verschoben werden, d.h
einer Position, in der der Rechen 2 in Kontakt mit der Fläche
des Siebs 1 gedrückt wird, und einer Position beabstandet vom
Sieb rechts in Fig. 3.
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Ähnlich wie der Rechen 2 ähnelt der erste Schaber 3 einem
Spatel. In seiner grundsätzlichen Konstruktion ist er ähnlich
dem Rechen 2 ausgebildet. Er hat eine Stützplatte 8, die an
ihren gegenüberliegenden Enden an Trägern 6, 6 befestigt ist.
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Justierschrauben 9 sind vorgesehen, die die Stützplatte 8 nach
vorne oder nach hinten bewegen können, wodurch der Grad des
Andrückkontakts des Schabers 3 an der Oberfläche des Siebs
eingestellt werden kann. Der Schaber 3 kann ebenfalls zwischen
zwei Positionen verschoben werden, d.h. einer Position, in der
der Schaber in einem Andrückkontakt an der Fläche des Siebs
liegt, und einer Position, beabstandet vom Sieb rechts in Fig.
3. Elektromagnete 12 sind vorgesehen, um den Schaber 3
zwischen diesen beiden Positionen zu verschieben. Der Schaber 3
hat Eigenschaften derart, daß er durch den Andrückkontakt am
Sieb 1 nicht verbogen wird. Beispielsweise besteht er aus
einer Metallplatte oder aus einer Kunstharzplatte, die eine
entsprechende Steifheit oder Härte hat.
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Ähnlich wie der Rechen 2 ähnelt auch der zweite Schaber 4
einem Spatel. Der Schaber 4 ist an einer Stützplatte 13
befestigt, die ihrerseits an ihren gegenüberliegenden Enden an
Trägern 15, 15 befestigt ist, die an einem Paar
aufrechtstehender Führungen 14, 14 gleiten können. Durch Mittel, die
ähnlich denjenigen sind, wie sie vorstehend für den Rechen
beschrieben worden sind, kann auch der Schaber 4 in seinem
Andrückkontakt an der rückwärtigen Fläche des Siebes 1
justiert werden und er ist auch zwischen zwei Positionen
verschiebbar, d.h. einer Position, in der er sich in
Anpreßkontakt mit der rückwärtigen Fläche des Siebes befindet, und
einer Position, beabstandet vom Sieb links in Fig. 3.
Schrauben 16 sind vorgesehen, um den Grad des Anpreßkontakts
einzustellen. Außerdem sind Elektromagnete 17 vorgesehen, um den
Schaber zwischen diesen beiden Positionen zu verschieben. Der
Schaber 4 hat Eigenschaften derart, daß er durch den
Anpreßkontakt am Sieb 1 nicht verbogen wird. Beispielsweise besteht
auch der Schaber 4 aus einer Metallplatte oder aus einer
Platte aus Kunstharz, die eine entsprechende Steifigkeit oder
Härte hat.
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Die Führungen 10, 10 sind mit einem Querteil 10' kombiniert,
so daß ein Rahmen 18 ausgebildet wird, der einen Arm 34 trägt.
Der Rahmen 18 hat einen Farbkasten 51 an seinem unteren Ende.
Ein Stützrahmen 19 ist am Arm 34 befestigt. Das Sieb 1
erstreckt sich über den Stützrahmen 19. Der Arm 34 ist seitlich
in Fig. 2 durch Justierschrauben 35 in seiner Position
verstellbar. Vgl. Fig. 1. Dadurch kann der Spalt zwischen dem
Sieb 1 und der Oberfläche der Platte 100 zum Rakeln justiert
werden. Der Rahmen 18 ist an seiner oberen Seite an eine
Rahmenstruktur 37 aufgehängt, die an der Basis 36 der
Siedruckmaschine befestigt ist, und die in den Fig. 2 und 3 seitlich
schwenkbar um die Achse der Welle 25 ist, wie dies weiter
unten noch näher beschrieben wird. Der Rahmen 18 kann auch
durch eine druckluftbetätigte Kolben-Zylinder-Einheit 20
bewegt werden. Die Einheit 20 hat ein Ende, das an den unteren
Teil des Rahmens 18 schwenkbar angelenkt ist und das andere
Ende ist an der Rahmenstruktur 37 befestigt. Die
Rahmenstruktur 37 ist gleitend an Führungsschienen 41 befestigt, und zwar
mit Hilfe einer druckluftbetätigten Kolben-Zylinder-Einheit
42. Die Führungsschienen 41 sind an der Basis 36 befestigt und
erstrecken sich seitlich in den Fig. 2 und 3. Gleitschuhe 43
sind zusätzlich für die Rahmenstruktur 37 vorgesehen.
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Jeder der Träger 6, 6 ist über eine Gewindekugel 38 an einer
Spindel 21 befestigt, die am Führungsteil 10 vorgesehen ist,
und die sich in Längsrichtung des Teiles erstreckt. Die
Spindel 21, 21 sind synchron über einen Motor 22 vorwärtsdrehend
oder rückwärtsdrehend angetrieben, welcher Motor an der
Rahmenstruktur 37 an der Basis montiert ist, wobei der Antrieb
über eine Transmissionskette oder über einen
Transmissionsriemen 23 erfolgt, zusammen mit einem Getriebe 24, einer
Kupplungswelle 25 und einem Transmissionsgetriebe 26, wodurch die
Träger 6, 6 synchron zueinander nach oben oder nach unten
bewegt werden.
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Die Führungen 14, 14 sind an der Basis 36 in einer besonderen
Position befestigt und sie sind mit der Basis 36 kombiniert,
um einen Rahmen 39 auszubilden. Der Rahmen 39 ist so groß, daß
der Rahmen 18 durch den Rahmen 39 hindurchgeht.
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Jeder Träger 15 ist über eine Gewindekugel 40 an einer Spindel
27 montiert, die am Führungsteil 14 befestigt ist und sich
längs des Führungsteils erstreckt. Die Spindeln 27, 27 werden
synchron über einen Motor 28 vorwärtsdrehend oder
rückwärtsdrehend angetrieben, und zwar vom Motor über eine
Transmissionskette oder über einen Transmissionsriemen 29, von dort
über ein Transmissionsgetriebe 30, eine Kupplungswelle 31 und
ein Getrieben 32, wodurch die Träger 15, 15 synchron
zueinander nach oben oder nach unten bewegt werden.
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Die Motore 22 und 28 drehen mit dergleichen Geschwindigkeit.
Die Träger 6, 6 werden mit derselben Geschwindigkeit bewegt
wie die Träger 15, 15.
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Die Siebdruckmaschine schließt weiterhin einen Rahmen 44 ein,
der für die Platte 100 vorgesehen ist und der vertikal
einander gegenüberliegende Halter 33, 33 hat. Der Rahmen 44 ist
über eine druckluftbetätigte Kolben-Zylinder-Einheit 48 an
oberen und unteren Führungsschienen 46, 47 gleitend befestigt,
die sich parallel und horizontal seitlich in Fig. 1
erstrekken. Die Führungsschienen 46, 47 sind an der Baueinheit der
Basis 36 und einer anderen, dazu benachbarten Basis 45
montiert. Ein Gleitschuh 49 für den Rahmen 44 ist vorgesehen und
eine Rolle 50 am Rahmen 44. Das linke Ende des Rahmens 44 und
der Gleitschuh und die Rolle an diesem Ende sind in Fig. 1
nicht gezeigt, um die Zeichnung zweckes besseren
Verständnisses zu vereinfachen. Der Schuh und die Rolle sind aber im
wesentlichen symmetrisch zu denjenigen Teilen angeordnet, die
in Fig. 1 am rechten Ende zeichnerisch dargestellt sind.
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Die Platte 100 ist zwischen den Haltern 33 und 33 am Rahmen 44
gehalten, der an der Basis 45 montiert ist. Rillen 52, 52 sind
in den Haltern 33, 33 geformt, um die gegenüberliegenden Enden
der Platte 100 darin zu halten. Die gehaltene Platte 100 wird
von der in ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die
gestrichelt eingezeichnete Lage in Fig. 1 dadurch verschoben,
daß der Rahmen 44 durch die Einheit 48 entsprechend bewegt
wird.
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Bevor die Platte 100 transportiert wird, wird Farbe zum
Beschichten oder zum Markieren der Platte mit einem
Widerstandsmaterial, mit einem Muster oder mit Symbolen auf die
Oberfläche des Siebs durch die folgende Prozedur aufgetragen.
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Die Rahmenstruktur 37 wird in eine Warteposition gebracht.
Vgl. Fig. 3. Das bewirkt, daß der Rahmen 18 und das Sieb 1 in
ihrer Position warten. Die Anordnung mit dem Rechen 2 und dem
ersten Schaber 3 wird ebenfalls in eine Warteposition nach
Fig. 3 am Rahmen 18 gebracht und der zweite Schaber 4 wartet
ebenfalls in seiner Position (vgl. Fig. 3) am Rahmen 39. Diese
Bauelemente nehmen somit jetzt ihre Wartepositionen ein; der
Rechen 2 befindet sich beabstandet von der Fläche des Siebs 1,
der erste Schaber 3 steht in einem leichten Andruckkontakt mit
der Siebfläche und der zweite Schaber 4 befindet sich
geringfügig nach hinten beabstandet von der Ebene der rückwärtigen
Siebfläche, d.h. zur Mitte der Maschine.
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Eine geeignete Menge an Farbe wird auf die obere Seite des
vorderen Endes des ersten Schabers 3 auf geeignete Art und
Weise aufgebracht, der sich immer noch in Warteposition
(Standby Position) befindet.
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Andererseits wird der Motor 28 angetrieben, um den zweiten
Schaber 4 anzuheben. Wenn der zweite Schaber auf ein Niveau
von etwa 10 bis etwa 200 mm angehoben worden ist, vorzugsweise
etwa 70 bis etwa 120 mm, und zwar unter den ersten Schaber 3
in der Standby Position, oder auch auf dasselbe Niveau wie der
erste Schaber 3, oder sogar auf ein Niveau etwa 10 bis etwa
200 mm über diesen Schaber, vorzugsweise etwa 70 bis 120 mm
über den Schaber 3, dann wird der Motor 22 angetrieben, um den
ersten Schaber 3 und den Rechen 2 anzuheben, während der
zweite Schaber 4 weiterhin angehoben wird. Bei dieser Bewegung
wird der Rechen 2 beabstandet vom Sieb gehalten und der erste
Schaber 3 übt einen leichten Druck auf die betreffende
Oberfläche des Siebs aus. Wenn der zweite Schaber 4 das
ausgewählte Niveau relativ zum ersten Schaber 3 erhält, dann wird der
Schaber 4 in einen leicht andrückenden Kontakt zu der
Rückfläche des Siebs gebracht und anschließend wird er in dieser
Kontaktposition gehalten, bis die Anordnung mit dem Rechen 2
und dem ersten Schaber 3 in eine spezifizierte Position
angehoben worden ist.
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Auf diese Weise werden beide Flächen des Siebs 1 gleichzeitig
durch die Schaber 3 und 4 geschabt, die sich auf dem gleichen
Niveau befinden, oder der erstgenannte Schaber befindet sich
um einen vorbestimmten Abstand unterhalb oder oberhalb des
zweitgenannten Schabers.
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Auf diese Weise wird also die Farbe auf die Oberfläche des
Schirms 1 aufgebracht und die Rückseite des Siebs wird
gereinigt.
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Wenn der Rechen 2 und der erste Schaber 3 sich in die
spezifizierte Position anheben, dann wird der Motor 22 abgeschaltet,
um den Rechen 2 und den ersten Schaber 3 zu stoppen. Der
zweite Schaber 4 setzt aber anschließend seine nach oben
gerichtete Bewegung fort, um ein Niveau etwas über der gestoppten
Position des ersten Schabers 3 zu erreichen. Bei dieser nach
oben fortgesetzten Bewegung wird der zweite Schaber 4
beabstandet von der rückseitigen Fläche des Siebs gehalten. Wenn
der zweite Schaber 4 das spezifizierte Niveau erreicht, dann
wird der Motor 28 in umgekehrter Richtung angetrieben, um den
Schaber 4 in die Ausgangs-Standby-Position zu bringen, und
zwar beabstandet von der rückwärtigen Fläche des Siebs. Der
Rechen 2 und der erste Schaber 3 verbleiben in ihrer
gestoppten Position.
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Wenn die Farbe auf das Sieb 1 angebracht worden ist, so wird
die Platte 100 in eine besondere Position gebracht und über
den Rechen 2 bedruckt oder beschichtet, wie dies weiter unten
noch näher beschrieben wird.
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Die Rahmenstruktur 37 wird in Fig. 3 nach links bewegt, und
zwar über die Einheit 42, um den Rahmen 18 zusammen mit dem
Schirm 1 in die besondere Position zu bringen. (Dieser Schritt
wird als Schritt F bezeichnet.) Das Sieb 1 und der Rahmen 18
werden anschließend über die Einheit 20 zur Platte 100
verschwenkt, und zwar in eine Position unmittelbar in Front
derjenigen Plattenfläche, die bedruckt werden muß. Eine gewisse
Zeit, bevor das Sieb in diese Position gebracht wird, wird der
erste Schaber 3 in eine Position beabstandet vom Sieb
gebracht. (Dieses Verschieben des Schabers 3 wird als
R-Verschiebung bezeichnet.)
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Nach der Beendigung des Verschwenkens des Siebes 1 und des
Rahmens 18 wird der Rechen 2 an die Vorderfläche der Platte
100 angepreßt, wobei sich das Sieb 1 dazwischen befindet. In
diesem Zustand werden die Träger 6, 6 abgesenkt, um den Rechen
2 rakeln zu lassen. Folglich wird die Platte 100 beschichtet
oder mit einem Widerstandsmaterial markiert oder auch mit
einem bestimmten Muster oder Symbolen.
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Bei Vollendung des Abrakelns werden das Sieb 1 und der Rahmen
18 in die Ausgangsposition oder in die Standby-Position
zurückgebracht, und zwar durch das Zurückbringen der
Rahmenstruktur 37 in deren Ausgangsposition. Andererseits wird der
Rechen 2 in eine Position beabstandet vom Sieb 1 gebracht. Der
erste Schaber 3 wird wieder in einen leicht andrückenden
Kontakt mit der Siebfläche gebracht.
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Die bedruckte oder beschichtete Platte 100 wird in diejenige
Position zurückgebracht, in der sie anfänglich in die Maschine
eingesetzt worden war und sie wird von den Haltern 33, 33
abgenommen.
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Der Schritt F und die folgenden Schritte werden anschließend
wiederholt mit Ausnahme der Verschiebung R. Beim zweiten und
folgenden Bedrucken oder Beschichten wird die Farbe auf den
Schirm vor dem Abrakeln aufgebracht und eine neue Platte wird
in die erwähnte Position in derselben Art und Weise wie
vorstehend beschrieben transportiert.
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Die Anordnung mit dem Rechen 2 und dem ersten Schaber 3, dem
zweiten Schaber 4, dem Sieb 1 und dem Rahmen 18 wird in ihrer
Sequenz für die benötigte Bewegung bzw. den Betrieb unter
Verwendung von Sensoren, Grenzschaltern oder ähnlichen
geeigneten Mitteln zum Nachweis dieser Bauteile gesteuert, wenn
diese während des Betriebs in die vorbestimmten Positionen
gebracht werden. Ggf. können zu diesem Zweck auch Zeitschalter
eingesetzt werden. Die Nachweismittel und die
Zeitfolgesteuerung sind dem Fachmann bekannt und werden daher hier nicht im
einzelnen erläutert.
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Der Rechen 2 zur Verwendung beim vorhergehenden Siebdrucken
oder Beschichten hat eine Dicke t von etwa 6 bis etwa 10 mm.
Er hat eine Länge 1 der Projektion von der Stützplatte 5 von
etwa 20 bis 40 mm und er hat eine Härte von etwa 60 bis etwa
90 HS. Er wird bei einem Rakeldruck P von etwa 300 bis etwa
1500 g/cm² verwendet, vorzugsweise von etwa 700 bis etwa 1000
g/cm², und zwar bei einem Rakelwinkel θ&sub1; von etwa 60 bis etwa
90º. Vgl. 4, wo die Parameter T, l, P und θ&sub1; zeichnerisch
dargestellt sind.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 kann der erste
Schaber 3 in einem kurzen Abstand, vorzugsweise etwa 30 mm bis
etwa 120 mm über dem Rechen 2 bei der nach unten gerichteten
Bewegung des Rechens 2 oder beim Abrakeln angeordnet sein.
(Dementsprechend hat der erste Schaber 3 keinen Schabekontakt
mit dem Sieb.) Er befindet sich also innerhalb eines Bereichs
C von einer Position etwa 1 mm weg von der Sieboberfläche in
einer Position, wo der Schaber 3 im wesentlichen keinen
Schabekontakt mit der Oberfläche des Siebs hat. Der Schaber 3
verhindert, daß die Farbe 60 längs des Siebes 1 nach unten
fließt. Vgl. Fig. 5. Alternativ kann der Rechen 2 auch in
einem kurzen Abstand, vorzugsweise von etwa 30 bis etwa 120 mm
über dem Schaber 3 angeordnet sein und kann sich im gleichen
Bereich C wie vorstehend erläutert relativ zum Sieb 1
befinden, wobei der Schaber 3 einen Schabekontakt mit dem Sieb 1
bei der nach unten gerichteten Bewegung des Rechens 2 und des
Schabers 3 hat. Diese Abänderung ist schematisch in Fig. 6
gezeigt. Diese Abänderung nach Fig. 6 ist im wesentlichen
identisch mit der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 in
konstruktiver Hinsicht mit der Ausnahme, daß der Rechen 2 und der
Schaber 3 bei der abgeänderten Ausführungsform umgekehrt
zueinander angeordnet sind. Bei der Abänderung nach Fig. 6 wird
der Rechen 2 so betätigt, daß er bei seiner nach oben gehenden
Bewegung rakelt. Während die Anordnung des Rechens 2 und des
Schabers 3 sich also nach oben und unten bewegt, wird das
Abrakeln bei der nach oben gerichteten Bewegung durchgeführt
und der Schaber 3 rakelt das Sieb bei der nach unten gehenden
Bewegung.
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Bei beiden Anordnungen nach Fig. 1 bis 3 bzw. nach Fig. 6 kann
der Rechen 2 zum Abrakeln dienen, wobei seine Achse geneigt in
Bezug auf die Bewegungsrichtung des Schabers angeordnet ist.
Vgl. Fig. 7. In diesem Fall ist der spitze Winkel θ&sub2; zwischen
der Achse des Rechens 2 und der Bewegungsrichtung des Rechens
größer als etwa 80º und liegt im allgemeinen zwischen etwa 80º
und etwa 89º. Die Abänderung nach Fig. 7 ist im wesentlichen
identisch mit der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 in
konstruktiver Hinsicht mit der Ausnahme, daß der Rechen 2 geneigt
angeordnet ist.
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Die Platte 100, die durch die in Bezug auf Fig. 1 bis 3
beschriebenen Mittel gehalten wird, kann alternativ auch durch
abgeänderte Mittel gehalten werden, die in den Fig. 8 und 9
gezeigt sind. Bei dieser abgeänderten Ausführungsform sind das
Sieb 1 und die Halter 33, 33 so in ihrer Größe gewählt, daß
sie der größten Druckgröße oder Rakelgröße entsprechen, die
auf der Siebdruckmaschine durchgeführt werden kann. Wenigstens
einer der Halter 33, 33 ist in seiner installierten Position
vertikal justierbar. Die Halter 33, 33 sind vorzugsweise in
Form einer Platte mit einer etwas größeren Dicke als die Dicke
der Platte 100. Bei der Anordnung nach Fig. 8 und 9 ist der
obere Halter justierbar. Der justierbare Halter hat vertikale
Schlitze 330 und er ist an Ort und Stelle mit Schrauben 331
befestigt, die durch entsprechende Schlitze 330 greifen.
Befestigungsbolzen 332 sind für den stationären Halter
eingezeichnet. Die Ausführungsform nach Fig. 8 und 9 hat im wesentlichen
dieselbe Konstruktion wie diejenige nach Fig. 1 bis 3 mit
Ausnahme der abgeänderten Haltemittel für die Platte.
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Um eine bestimmte Platte 100 zu halten, wird der justierbare
Halter in seiner Position justiert, und zwar übereinstimmend
mit der vertikalen Abmessung der Platte. Die einander
gegenüberliegenden Halter 33, 33 dienen also dazu, Platten zu
halten, die von einer maximalen Größe zu einer Mindestgröße
reichen. Fig. 8 zeigt, daß die Halter 33, 33 verwendet werden, um
eine Platte minimaler Größe zu halten, die durch das
kreuzschraffierte Gebiet markiert wird. Eine andere Platte
maximaler Größe ist dort strichpunktiert angedeutet. Die Differenz
einer kleinen Platte zur maximalen Rakelgröße in horizontaler
Richtung wird mit Hilfe einer Hilfsplatte 101 kompensiert, die
zwischen die Halter 33, 33 eingesetzt wird. Die Hilfsplatte
101 hat dieselbe Dicke wie die Platte 100. Die Hilfsplatte
kann zum Erleichtern des Einsetzens gleitend ausgebildet sein.
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Die Siebdruckmaschine mit den abgeänderten Haltemitteln ist
zum Beschichten von Platten mit einem Widerstandsmaterial über
die gesamte Fläche der Platte geeignet. Die Abänderung stellt
sicher, daß das Sieb, das eine Größe hat entsprechend der
maximal verfügbaren Rakelgröße für Platten mit
unterschiedlichen Größen eingesetzt werden kann, die kleiner sind als die
maximale Größe zum Beschichten der Platte mit einem
Widerstandsmaterial über die gesamte Fläche, ohne die Lösbarkeit
des Siebs von der Platte nachteilig zu beeinflussen. Wenn ein
großformatiges Sieb verwendet wird, wie dies zum Bedrucken von
kleineren Platten der Fall ist, dann kann das Sieb von der
Platte nicht sachte abgelöst werden, so daß die Qualität des
Drucks darunter leidet. Es ist bekannt, daß Siebe mit
unterschiedlichen Größen zur Verwendung bei gedruckten Schaltungen
unterschiedlicher Größe in entsprechender Relation dazu zur
Verfügung stehen.
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Zur Verwendung mit dünnen Platten, die beispielsweise etwa 0,2
bis etwa 1,0 mm dick sind, allgemeiner etwa 0,3 bis etwa 06 mm
dick, sind die abgeänderten Haltemittel, die im folgenden
beschrieben werden, besser geeignet als die anderen
Haltemittel.
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Jedes der beiden Haltemittel, die übereinander angeordnet
sind, hat ein erstes Klammerteil in Form einer dünnen Platte
und ein zweites Klammerteil in Form einer dünnen Platte. Das
zweite Klammerteil überlappt das erste Teil. Beide
Klammerteile sind miteinander verbunden. Beide Klammerteile klemmen
zwischen sich die Platte ein. Eines der Haltemittel ist
stationär, während das andere Haltemittel mit Hilfe einer
Vorrichtung vertikal gezogen werden kann, beispielsweise mit
Hilfe einer druckluftbetätigten Kolben-Zylinder-Einheit. Das
zweite Klammerteil ist zumindest an seinem Vorderende biegsam,
welches relativ zum ersten Klammerteil geöffnet werden kann.
Ein Klebeband oder Klebemittel wird auf wenigstens eine der
einander gegenüberliegenden Innenflächen der vorderen Enden
der beiden Klammerteile befestigt oder aufgebracht, die daher
getrennt aneinander anhaften.
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Die Fig. 10 bis 12 zeigen ein Beispiel derart abgeänderter
Haltemittel. Dort ist gezeigt, daß der obere Halter 33
vertikal oder nach oben gezogen werden kann, und zwar mit Hilfe
einer druckluftbetätigten Kolben-Zylinder-Einheit 53, die am
Rahmen 44 befestigt ist. Die Einheit 53 hat ein sich
horizontal erstreckendes Verbindungsteil 54 mit einer Rille 55, die
an ihrem Einlaß verengt ist. Der obere Halter, der gezogen
werden kann, hat eine sich horizontal erstreckende,
verbreiterte Basis 333, die in die Rille 55 des Teils 54 eingesetzt
ist, so daß der Halter mit der Einheit 53 durch das Teil 54
verbunden werden kann. Das erste Klammerteil ist bei Pos. 33a
eingezeichnet und das zweite Klammerteil bei Pos. 33b.
Dasjenige Endteil des zeiten Klammerteils 33b, welches geöffnet
werden kann, ist bei Pos. 33c eingezeichnet. Klebeband oder
Klebemittel 56 ist ebenfalls vorgesehen. Das erste Klammerteil
33a, 33a hat Positionierstifte 57, 57 für die Enden der zu
haltenden Platte 100. Die Endflächen der Stifte 57 fluchten
mit der Ebene der Platte 100. Diejenige Ausführungsform, die
die Abänderung nach Fig. 10 bis 12 beinhaltet, hat im
wesentlichen dieselbe Konstruktion wie die Ausführungsform nach Fig.
1 bis 3 mit Ausnahme der abgeänderten Haltemittel.
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Die Platte 100 wird mit Hilfe der Halter 33 nach Fig. 10 bis
12 wie folgt gehalten.
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Die vorderen Endteile 33c, 33c des zweiten Klammerteils 33b,
33b der oberen und unteren Halter 33, 33 werden geöffnet und
die Stifte 57, 57 der ersten Klammerteile 33a, 33a werden in
die Stiftlöcher 58, 58 eingesetzt, die in den oberen und
unteren Enden der Platte 100 vorgesehen sind, so daß die Platte
100 durch die Halter 33, 33 gehalten wird. Das Endteil 33c
jedes zweiten Klammerteils 33b wird dann gegen die Innenfläche
des ersten Klammerteils 33a am entsprechenden Endteil davon
gedrückt, um das Endteil 33c an das Teil 33a anzukleben.
Folglich werden die oberen und unteren Enden der Platte 100
zwischen den ersten und zweiten Klemmteilen 33a, 33b und 33a, 33b
der oberen und unteren Halter 33, 33 eingeklemmt. Die Platte
100 ist somit klemmend befestigt und wird gespannt, indem die
Einheit 53 den oberen Halter 33 zieht.
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Die Klebemittelschicht 56, die das Klammerteil 33a mit dem
Endteil 33c verbindet, entwickelt eine hohe Klebekraft gegen
die Zugkraft, die darauf in der Ebene der Klebemittelschicht
einwirkt, d.h. in der Zugrichtung, so daß die Platte 10 einer
ausreichenden Zugspannung unterworfen werden kann. Obgleich
die Platte 100 ziemlich dünn ist, kann sie dennoch gerade
zwischen dem oberen Halter 33 und dem unteren Halter 33
gestreckt gehalten werden, ohne daß sie sich hierbei löst oder
verbiegt. Die verwerfungsfrei gehaltene Platte ermöglicht es,
daß das Sieb sachte von der Platte abgehoben werden kann, wenn
die beiden Teile voneinander getrennt werden müssen.
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Das erste und das zweite Klammerteil 33a, 33b jedes Halters
33, die einander überlappend miteinander verbunden sind, haben
jeweils die Form einer dünnen Platte. Jedes zweite Klammerteil
33b ist zumindest an seinem vorderen Endteil 33c biegsam.
Diese Merkmale haben den folgenden Zweck.
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Wenn die Platte in aufrechter Lage gleichzeitig an beiden
Seiten bedruckt oder beschichtet ist, wobei die Druckmittel an
beiden Seiten der Platte vorgesehen sind, so ist es notwendig,
den Rechen über die Platte zu bewegen und auch über die Platte
hinaus, um zu rakeln. Es ist daher notwendig, daß der
einklemmte Teil der dünnen Platte soweit wie möglich frei von
Vorsprüngen ist. Dieses Erfordernis kann durch die
Konstruktion des Halters 33 erfüllt werden. Weil die beiden Klemmteile
33a, 33b einander überlappen und in Form einer dünnen Platte
miteinander verbunden sind, sind die von den zwischen diesen
Teilen eingeklemmten Enden der Platte verhältnismäßig klein
und dies ist zulässig. Weil zumindest das Endteil 33c des
zweiten Klemmteils 33b biegsam ist, hat darüber hinaus die
Projektion des Endteils 33c, die von dem eingeklemmten
Plattenende hervorgerufen wird, keine Ecke, sondern ist sanft
gekrümmt. Dadurch wird ein gleichförmiges Abrakeln
sichergestellt.
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Die Platte 100 kann von jedem der Halter 33 nach Fig. 10 bis
12 dadurch abgenommen werden, daß die Endteile 33c vom zweiten
Klemmteil 33b geöffnet werden und daß der Stift 57 von der
Platte 100 entfernt wird.
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Es ist wahrscheinlich, daß die zu bedruckende oder zu
beschichtende Platte geringfügig verbogen ist. Wenn solch eine
Platte an beiden Flächen bedruckt oder beschichtet werden muß,
und zwar an beiden Flächen gleichzeitig, so ist es
wünschenswert, die oberen und unteren Enden der Platte mit einem Halter
in Form einer Platte festzuklemmen und eine solche Elastizität
zu haben, daß der Halter, der die Platte einklemmt, beim
Rakeldruck verbogen wird. Es ist auch wünschenswert, daß die
Platte eine solche Elastizität hat. Während die Elastizität
des Halters über einen weiten Bereich variabel ist, kann der
Halter im allgemeinen eine solche Elastizität haben, wie dies
eine Stahlplatte liefert oder eine Platte aus rostfreiem Stahl
mit einer Dicke von etwa 2 bis etwa 2,5 mm, falls der Halter
etwa 200 bis etwa 500 mm von seinem befestigten Teil entfernt
ist, d.h. von seinem verbolztem Teil, und zwar in Bezug auf
den Klemmteil der Platte. Die Elastizität der Platte kann
gleich der Elastizität üblicher Platten sein, die weit
verbreitet sind. Die Platte kann im allgemeinen eine Elastizität
derart haben, wie sie eine Platte aus glasfaserverstärktem
Kunstharz hat mit einer Dicke von etwa 0,5 bis etwa 1,5 mm.
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Die Form der plattenförmigen Halter und deren Anordnung sind
in den Fig. 1 bis 3 und in den Fig. 8 und 9 gezeigt.
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Wenn die Halter, die das obere und das untere Ende der Platte
halten, plattenförmig sind und wenn weiterhin die Halter und
die Platte so elastisch sind, daß sie durch den Rakeldruck
verformt werden können, dann werden diese drei Teile
kombiniert, um im wesentlichen die Flexibilität einer Plattenfeder
zu haben, die dazu dient, um den Rakeldruck an beiden Flächen
der Platte im wesentlichen auszugleichen, auch wenn die Platte
leicht gebogen ist. Die Platte kann folglich also in gleicher
Weise auf ihren beiden Flächen bedruckt oder beschichtet
werden. Auch wenn sich ein geringer Unterschied im Rakeldruck
zwischen den Rechen an den beiden gegenüberliegenden Seiten
aus dem einen oder anderen Grunde ergibt, so absorbiert die
Biegsamkeit diesen Unterschied.