DE3875409T2 - Verfahren und vorrichtung zur befestigung von auf eine spule aufgewickeltem draht und drahtspule. - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur befestigung von auf eine spule aufgewickeltem draht und drahtspule.

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DE3875409T2 DE8888201316T DE3875409T DE3875409T2 DE 3875409 T2 DE3875409 T2 DE 3875409T2 DE 8888201316 T DE8888201316 T DE 8888201316T DE 3875409 T DE3875409 T DE 3875409T DE 3875409 T2 DE3875409 T2 DE 3875409T2
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Description

  • Diese Erfindung betrifft in erster Linie ein Verfahren, um die letzte Windung mit zumindest einer vorhergehenden Windung eines Drahts zu verbinden, der von einer Drahtzuführmaschine auf eine Spule gewickelt wird, worauf der Draht zwischen der Verbindung, die auf diese Weise hergestellt wurde, und der Drahtzuführmaschine geschnitten wird.
  • Ein derartiges Verfahren ist bekannt. Um ein Drahtende an einer vorhergehenden Windung zu befestigen oder mit dieser zu verbinden, werden das oben erwähnte Drahtende und die vorhergehende Windung zusammen mit einem Zangenpaar ergriffen, worauf das Zangenpaar in Drehung versetzt wird, um beide Drähte umeinander zu verdrillen, um sie damit miteinander zu verbinden oder aneinander zu befestigen.
  • Ein derartiges Verfahren wird üblicherweise händisch ausgeführt, wobei es den Nachteil besitzt, daß die auf diese Weise hergestellte Verbindung nicht reproduzierbar hergestellt werden kann, und daß verschiedene Drahtlängen für eine weitere Verwendung ungeeignet sind, wobei dies von der Erfahrung der Bedienungsperson abhängt.
  • Ein Gegenstand dieser Erfindung ist es, eine Lösung für das oben erwähnte Problem zu liefern, die eine reproduzierbare Arbeitsweise liefert, die für eine Mechanisierung und Automatisierung besser geeignet ist.
  • Die vorliegende Erfindung ist daher dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, unter Spannung vergrößert wird, indem ein Arm mit zumindest einem Zapfen gegen den Uhrzeigersinn unter der letzten Windung des Drahts, der auf eine Spule gewickelt wird, und zumindest einer vorhergehenden Windung des Drahts in Drehung versetzt wird, der auf die Spule gewickelt wird, so daß eine vorgegebene Anzahl von Windungen auf diesem Zapfen angebracht und die zusätzliche Drahtlänge konzentriert wird, wo die Verbindung hergestellt werden soll, daß die zusätzliche Länge der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, zwischen dem auf der Spule gewickelten Draht und der Drahtzuführmaschine unter Spannung gehalten wird, und daß während des Verbindungsvorgangs die zusätzliche, freie Drahtlänge der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, in der auf diese Weise gebildeten Verbindung aufgenommen wird.
  • Eine hohe Reproduzierbarkeit erhält man in erster Linie dadurch, daß die Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, dadurch verlängert werden, daß ein Arm mit zumindest einem Zapfen gegen den Uhrzeigersinn unter der letzten Windung des Drahts, der auf die Spule gewickelt ist, und zumindest einer vorhergehenden Windung des Drahts in Drehung versetzt wird, der auf die Spule gewickelt ist, und daß auf diese Weise die zusätzliche Länge (im Vergleich zur ursprünglichen Länge, wobei die Windungen nebeneinander und aneinander liegen) an einem bestimmten Ort konzentriert wird, indem diese zusätzliche Länge der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, unter Spannung gehalten wird, und daß schließlich diese zusätzliche Länge in dieser Verbindung aufgenommen wird, da die oben erwähnte Verlängerung, das unter Spannung Halten sowie die Verbindung der Windungen ausgeführt werden, während der Draht unter seiner normalen Wicklungsspannung gehalten wird.
  • Im besonderen wird die zusätzliche Lange des Drahts der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, gemäß dem Verfahren dieser Erfindung über einen festen Abstand stromabwärts und stromaufwärts der Verbindung, die ausgebildet werden soll, unter Spannung gehalten.
  • Ein Verfahren, um die letzte Windung mit dem Draht, der auf eine Spule gewickelt wird, zu verbinden, ist bereits aus dem japanischen Dokument JP-A-61/162.469 bekannt. Dieses Dokument lehrt eine Maschine, die sich im Uhrzeigersinn dreht, um eine zusätzliche Drahtlänge in Form einer Schleife zu bilden, die dort konzentriert ist, wo die Verbindung ausgebildet werden soll. Ein Greifwerkzeug wird in den hohlen Teil der Maschine bewegt, um den Draht zu ergreifen und den Draht in die ausgebildete Schleife zu dehnen. Auf diese Weise wird mit Hilfe dieser einteiligen Maschine ein spezieller Knoten ausgebildet. Das Verfahren gemäß diesem Dokument JP-A-61/162.469 liefert keine annehmbaren Ergebnisse, um einen sicheren Knoten oder einen vollkommen geschlossenen Knoten auszubilden.
  • Die Erfindung betrifft weiters eine Vorrichtung, um die letzte Windung mit zumindest einer vorhergehenden Windungen eines Drahts zu verbinden, der von einer Drahtzuführmaschine auf eine Spule gewickelt ist, worauf der Draht zwischen der Verbindung, die auf diese Weise hergestellt wurde, und der Drahtzuführmaschine geschnitten wird.
  • Erfindungsgemäß enthält die Vorrichtung eine Einrichtung, um die betreffenden Windungen miteinander zu verbinden, wobei die Vorrichtung enthält:
  • - eine Einrichtung, um die Länge der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, unter Spannung zu vergrößern, wobei die Einrichtung aus zumindest einem Zapfen besteht, der senkrecht auf einem Arm befestigt ist, wobei der Arm in einer Ebene senkrecht zur Achse der Spule in Drehung versetzt werden kann, wobei der Drehpunkt des Arms in dieser Ebene von einer Ausgangsstellung zu einem Punkt auf der Achse der Spule bewegt werden kann, und wobei der Drehpunkt dann entlang dieser Achse bewegt werden kann, so daß der Zapfen die Windungen kreuzt, die miteinander verbunden werden sollen, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um den Arm in Drehung zu versetzen, bis eine gewünschte Anzahl von Windungen auf dem Zapfen ausgebildet ist,
  • - eine Einrichtung, um die Verbindung zwischen den betreffenden Windungen herzustellen, während die zusätzliche Länge in die Verbindung eingeführt wird, wobei die Einrichtung aus zwei Klemmbacken besteht, die auf einer gemeinsamen Achse gelenkig gelagert sind, wobei eine Klemmbacke mit einem konischen Vorsprung und die andere Klemmbacke mit einer entsprechenden Ausnehmung versehen ist, wobei der Vorsprung in diese Ausnehmung paßt, wenn die Klemmbacken geschlossen sind, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um die geschlossene Einheit von Klemmbacken, die die Windungen umklammern, die befestigt werden sollen, um eine Achse senkrecht zur Achse der Spule in Drehung zu versetzen, auf die der Draht aufgewickelt wurde, und
  • - eine Einrichtung, um die zusätzliche Länge der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, an jener Stelle unter Spannung zu halten, wo die Verbindung hergestellt werden soll, wobei die Einrichtung aus einem verschiebbaren Spannfutter besteht, das die Windungen, die verbunden werden sollen sowohl stromaufwärts als auch stromabwärts der Verbindungsstelle drückt, während sie unter Spannung stehen, wobei gleichzeitig die Einrichtung geschlossen wird, um die Verbindung herzustellen, indem das verschiebbare Spannfutter von einer Ausgangsstellung in eine Stellung verschoben wird, in der das verschiebbare Spannfutter am Draht auf der Spule liegt.
  • Der oder die Zapfen auf dem Arm werden zuerst im richtigen Abstand im Hinblick auf den Umfang der Wicklung angeordnet, die auf die Spule gewickelt wird. Durch die darauffolgende Drehung des Arms, wobei der Drehpunkt auf dem erzeugten Teil oder der Verlängerung der Spulenachse liegt, wird eine gewünschte Anzahl von Windungen auf die Zapfen gewickelt. Während des Wickelvorgangs wird der Arm in der gleichen Richtung wie die Spule in Drehung versetzt. Der Arm kann beispielsweise pneumatisch in Drehung versetzt werden, wobei der Luftzylinder eine Länge besitzt, die einer gewünschten Anzahl von Drehungen dieses Arms entspricht. Wenn es erforderlich ist, kann eine zusätzliche Drahtlänge für eine Verbindung, die hergestellt werden soll, dadurch geliefert werden, daß eine geringe Drehung der Spule im Uhrzeigersinn oder die Zufuhr einer zusätzlichen Drahtlänge erfolgen.
  • Die Verbindungseinheit der Vorrichtung geht in Betrieb, wenn die zusätzliche Drahtlänge mit Hilfe des oder der Zapfen ausgebildet wurde. Zwei Backen, die auf einer gemeinsamen Achse gelenkig gelagert sind, werden im Hinblick auf den Draht, der von den Zapfen gehalten wird, so angeordnet, daß ein konischer Vorsprung auf einer Backe zwischen den Windungen, die von den Zapfen gehalten werden, und den Windungen auf der Spule angeordnet wird. Daraufhin wird die zweite Backe gegen die erste Backe geschlossen, wobei der von den Zapfen gehaltene Draht fest ergriffen wird. Wenn der Draht fest gehalten wird, können die Zapfen, die früher zum Einführen der zusätzlichen Drahtlänge verwendet wurden, zurückgezogen oder entfernt werden.
  • Das verschiebbare Spannfutter drückt die Teile der Windungen außerhalb des Verbindungsbereichs sowohl stromaufwärts als auch stromabwärts der Klemmbacken, die die Windungen halten, gegen die Oberfläche des Drahts, der auf die Spule gewickelt ist. Jede zusätzliche Drahtlänge ist nunmehr an der Stelle der Klemmbacken konzentriert, die die Windungen halten, die verbunden werden sollen. Wenn dieser Zustand erreicht ist, werden die Klemmbacken um ihre Achse in Drehung versetzt, um die zusätzliche Drahtlänge in die Verbindung einzubringen, die dadurch zwischen den Windungen gebildet wird.
  • Die oben beschriebene Einrichtung für die Verbindung von Windungen wird vorteilhaft in einer festen, vorgegebenen Folge in Betrieb gesetzt, wobei eine weitere Einrichtung vorhanden ist, um den Betrieb und die Bewegungen der Verbindungseinrichtung programmiert zu steuern. Eine derartige Steuereinrichtung ist erhältlich und den Fachleuten bekannt. Derartige Steuereinrichtungen sollen daher hier nicht ausführlich erörtert werden.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung enthält daher vorteilhaft eine Einrichtung, um programmiert folgende Schritte mit einer ortsfesten Spule auszuführen:
  • - Bewegen des Drehpunkts eines Arms, auf dem zumindest ein Zapfen befestigt ist, so daß der Zapfen die Windungen kreuzt, die miteinander verbunden werden sollen,
  • - Drehen des Arms, bis er eine ausreichende Anzahl von Windungen ausführt,
  • - Bewegen der Einheit, die die Klemmbacken enthält, bis der konische Vorsprung auf einer Klemmbacke im Hinblick auf die Windungen so angeordnet ist, die der Zapfen trägt, daß dann, wenn die Klemmbacken geschlossen werden, der Vorsprung näher zur Achse der Spule als die Windungen liegt,
  • - Schließen der Klemmbacken, indem das verschiebbare Spannfutter zur Spule bewegt wird,
  • - Bewegen des Drehpunkts des Arms so, daß der Zapfen nicht mehr die Windungen kreuzt, die miteinander verbunden werden sollen,
  • - Bewegen des verschiebbaren Spannfutters weiter zur Spule, damit es am Draht auf der Spule liegt,
  • - Drehen der geschlossenen Klemmbacken, bis die zusätzliche Drahtlänge in der Verbindung aufgenommen ist, die dadurch ausgebildet wird,
  • - Zurückziehen des verschiebbaren Spannfutters von der Spule,
  • - Öffnen der Klemmbacken.
  • Diese programmiert gesteuerte Vorrichtung, um das Ende eines Drahts, der auf eine Spule gewickelt ist, mit ein oder mehreren vorhergehenden Windungen zu verbinden und zu befestigen, kann sehr vorteilhaft in einer Einrichtung aufgenommen werden, um einen Draht auf eine Spule zu wickeln, wobei die Einrichtung weiters eine Einrichtung enthält, um den Draht an einem vorgegebenen Zeitpunkt zu schneiden, die voll bewickelte Spule zu entfernen, eine leere Spule einzusetzen und den Draht, der aufgewickelt werden soll, auf der leeren Spule zu befestigen.
  • Die Erfindung wird nunmehr im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen zeigt:
  • Fig. 1 die Seitenansicht einer Maschine zum Wickeln eines Drahtes, wobei die Maschine eine Vorrichtung gemäß der Erfindung aufweist, um eine Verbindung zwischen den Windungen auszubilden oder die Windungen zu befestigen;
  • Fig. 2 ausführlicher die Einrichtung, um die Verbindung herzustellen, wobei in diesem Fall die Spulenachse parallel zur Zeichenebene liegt;
  • Fig. 3A und 3B verschiedene wichtige Bauteile und ihre relativen Lagen während des Verbindungs- oder Befestigungsvorgangs; und
  • Fig. 4 ausführlich jenen Teil der Vorrichtung, der zum Ergreifen der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, sowie dazu verwendet wird, um diese Windungen gegen die Spulenoberfläche zu drücken.
  • Eine Seitenansicht einer Drahtwickelmaschine 31 ist in Fig. 1 vereinfacht dargestellt. Die Maschine enthält eine Vorrichtung 1, um Windungen miteinander zu verbinden, wobei in der Ebene von Fig. 1 die Achse der Vorrichtung 1 einen Winkel (im allgemeinen 30º) mit einer vertikalen Achse einschließt, die die Achse der Spule 2 schneidet. Der Draht 3 wird auf die Spule 2 auf bekannte Art gewickelt. Die Spule 2 dreht sich während des Wickelvorgangs um die Achse 4. Die Vorrichtung 1 wurde auf dem Chassis 5 so befestigt, daß die Vorrichtung 1 parallel zu ihrer Längsachse zu und von der Spulenachse 4 verschoben und weiters parallel zur Spulenachse verschoben werden kann. Ein Arm 6 dient dazu, um die Länge der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, zu erhöhen. Um diesen Vorgang auszuführen, muß der Drehpunkt des Arms 6 so bewegt werden, daß er auf der Achse 4 der Spule 2 liegt. Dann wird der Drehpunkt entlang der Achse 4 verschoben, bis Zapfen 6' und 6'' gegenüber dem Draht liegen, der auf die Spule gewickelt wird. Wie später gezeigt wird, wird eine vorgegebene Anzahl von Windungen mit dem Arm 6 verlängert. Mit Hilfe einer Einheit 7 wird, wie später beschrieben wird, die Anzahl von Windungen ergriffen, die miteinander verbunden werden sollen, worauf der Verbindungsvorgang in nachfolgenden Schritten ausgeführt wird. Der der Vorrichtung 1 zugeführte Draht ist mit der Bezugsziffer 3 versehen.
  • Mit der Bezugsziffer 9 ist in Fig. 2 jener Teil der Vorrichtung bezeichnet, auf dem der Arm 6 sowie sein Antrieb angebracht sind, während mit der Bezugsziffer 10 jener Teil der Vorrichtung bezeichnet ist, der die Windungen miteinander verbindet.
  • Mit der Bezugsziffer 6 ist (in Fig. 2) der Arm mit dem Zapfen 6' (sichtbar) und dem Zapfen 6'' (unsichtbar) bezeichnet. Mit der Bezugsziffer 11 ist der Drehpunkt des Arms bezeichnet. Der Teil 10, der die Verbindung zwischen den Windungen herstellt, besteht aus einer Einheit 7 mit Untereinheiten 7' und 7'', wobei diese Einheit 7 dazu dient, um die Windungen zu ergreifen, die mit dem Arm 6 und den Zapfen 6' und 6'' verlängert wurden. Dazu greift die Untereinheit 7'', die einen konischen Vorsprung enthält, unter die Windungen, die von den Zapfen 6' und 6'' gehalten werden, worauf die Untereinheiten 7' und 7'' mit Hilfe eines verschiebbaren Spannfutters 8 zusammengebracht oder geschlossen werden. Wie später gezeigt wird, werden die Zapfen 6' und 6'' entfernt oder zurückgezogen, nachdem die Untereinheiten 7' und 7'' geschlossen wurden, während das Element 8 vorzugsweise gegen die Wicklung auf der Spule oder' gegen den Draht drückt, der auf die Spule 2 gewickelt ist. Sobald die Untereinheiten 7' und 7'' geschlossen und der Druck angelegt sind, wird die Einheit 7', die die Windungen ergreift, um ihre vertikale Achse in Drehung versetzt, um die Windungen aneinander zu befestigen oder miteinander zu verbinden.
  • Fig. 3A zeigt in vergrößertem Maßstab die Lage der Drähte während der verschiedenen Ausbildungsstufen der Verbindung zwischen den Drähten. Rechts ist der Draht 3 dargestellt, der aufgewickelt wird und weiterhin unter Spannung steht. Zwischen dem Draht 3 und der Spule 2 wurden die Zapfen 6' und 6'' in ihre Ausgangsstellung gezogen. Beim Drehen des Arms gegen den Uhrzeigersinn wird eine vorgegebene Anzahl von Windungen auf den Zapfen 6' und 6'' angebracht, während die Spule 2 ortsfest bleibt. Falls es notwendig ist, kann die Spule 2 etwas im Uhrzeigersinn gedreht oder eine kleine Menge zusätzlichen Drahts zugeführt werden, um die gewünschte zusätzliche Drahtlänge in den Windungen zu erhalten, die verbunden oder befestigt werden sollen. Die Drehung des Arms 6 wird an einem Punkt angehalten, an dem, wie dies Fig. 2 und 3A zeigt, die Verbindungslinie der Mittelpunkte der Zapfen 6' und 6'' senkrecht zur Mittelachse des Teils 10 liegt und zusätzlich die Mittelachse schneidet, wobei dieser Teil 10 dazu verwendet wird, um die Befestigung oder Verbindung zwischen den Windungen herzustellen. Daraufhin werden die Klemmbacken 7' und 7'' um die Windungen geschlossen, die miteinander verbunden werden sollen, wobei ein konischer Vorsprung 17 sicherstellt, daß die Windungen von den Backen ergriffen werden. Nachdem die Backen 7' und 7'' geschlossen wurden, werden die Zapfen 6' und 6'' entfernt, worauf das verschiebbare Spannfutter 8 von der Stellung E in die Stellung F zur Wicklungsfläche bewegt wird, wie dies Fig. 3A zeigt. In Fig. 3A ist mit dem Bezugszeichen X die Drahtstellung bezeichnet, wenn die Windungen von den Zapfen 6' und 6'' gehalten werden. Mit dem Bezugszeichen Y ist jener Fall dargestellt, wenn die Windungen von den Klemmbacken 7' und 7'' ergriffen und die Zapfen 6' und 6'' entfernt wurden, während mit dem Bezugszeichen Z jener Fall dargestellt ist, wenn das verschiebbare Spannfutter 8 zur Wicklungsfläche bewegt wurde, um die Windungen gegen den Draht zu drücken, der auf die Spule 2 gewickelt ist. Es ist jedoch nicht notwendig, daß das verschiebbare Spannfutter 8 am Draht liegt, der auf die Spule 2 gewickelt ist.
  • Fig. 3B zeigt wiederum in vergrößertem Maßstab die relative Lage der Zapfen 6' (sichtbar) und 6'' (unsichtbar) im Hinblick auf die Untereinheiten oder Klemmbacken 7' und 7''.
  • Schließlich zeigt Fig. 4 ausführlich den Teil 10 (siehe Fig. 2), der dazu verwendet wird, um die Windungen miteinander zu verbinden. Fig. 4 zeigt die Klemmbacken 7' und 7'' mit dem konischen Vorsprung 17 und der Ausnehmung 27, die dazu verwendet werden, um die Windungen zu ergreifen, die befestigt werden sollen. Das verschiebbare Spannfutter 8 sitzt nahe um die Klemmbacken 7' und 7'', damit die Untereinheiten 17 und 27 ineinander passen. Der konische Vorsprung 17 auf der Klemmbacke 7' ist so geformt, daß er die leichte und sichere Freigabe der Drahtschlaufe sicherstellt, die ausgebildet wird, wenn die Verbindung oder Befestigung erfolgt, wenn die Klemmbacken 7' und 7'' wieder geöffnet werden.
  • Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung, wie sie oben beschrieben wurde, drückt das verschiebbare Spannfutter 8 vorzugsweise gegen die Spule 2, die mit dem gewickelten Draht versehen ist. Die zusätzliche Drahtlänge in den Windungen, die verbunden werden sollen, die man durch die Verwendung der Zapfen 6' und 6'' erhält, wird beispielsweise dadurch unter Spannung gehalten, daß die Spannung zwischen der Spule 2 und der Drahtziehmaschine verwendet wird. Weiters ist es möglich, die Zapfen 6' und 6'' durch einen einzigen Zapfen 6 zu ersetzen und diesen einzigen Zapfen dazu zu verwenden, um die zusätzliche Längen in den Windungen zu liefern, die aneinander befestigt werden sollen.
  • Es ist ersichtlich, daß innerhalb des Bereichs der Erfindung viele Veränderungen ausgeführt werden können. Wenn beispielsweise die Spule 2 zwischen zwei Klemmplatten geklemmt oder an beiden Enden gehalten wird, statt daß sie nur an einer Stelle oder an einem Ende gehalten wird, ist es nicht immer möglich, einen wirklichen Arm 6 zu verwenden, wobei sein wirklicher Drehpunkt 11 auf der Verlängerung oder dem gefertigten Teil der Achse 4 der Spule 2 liegt, um die Länge der Windungen zu vergrößern, die miteinander verbunden werden sollen. Es ist dann immer möglich, einen kleinen Arm 6 mit Zapfen 6' und 6'' zu verwenden, wobei die imaginäre Verlängerung oder der gefertigte Teil des Arms 6 dann die gleiche Funktion wie der wirkliche Arm 6 in Fig. 1 bis 4 ausführt.
  • Die obige Beschreibung der Vorrichtung gemäß der Erfindung beruht auf der Annahme, daß die verschiedenen Bewegungen und Wirkungen mit einer pneumatischen oder hydraulischen Einrichtung ausgeführt werden. Es ist jedoch selbstverständlich möglich, andere Kraftquellen zu verwenden, um die verschiedenen Teile anzutreiben, z. B. elektrische Leistung.

Claims (6)

1. Verfahren, um die letzte Windung mit zumindest einer vorhergehenden Windung eines Drahts zu verbinden, der von einer Drahtzuführmaschine auf eine Spule gewickelt wird, worauf der Draht zwischen der Verbindung, die auf diese Weise hergestellt wurde, und der Drahtzuführmaschine geschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, unter Spannung vergrößert wird, indem ein Arm (6) mit zumindest einem Zapfen (6', 6'') gegen den Uhrzeigersinn unter der letzten Windung des Drahts (3), der auf eine Spule (2) gewickelt wird, und zumindest einer vorhergehenden Windung des Drahts in Drehung versetzt wird, der auf die Spule gewickelt wird, so daß eine vorgegebene Anzahl von Windungen auf diesem Zapfen (6', 6'') angebracht und die zusätzliche Drahtlänge konzentriert wird, wo die Verbindung hergestellt werden soll, daß die zusätzliche Länge der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, zwischen dem auf der Spule (2) gewickelten Draht und der Drahtzuführmaschine unter Spannung gehalten wird, und daß während des Verbindungsvorgangs die zusätzliche freie Drahtlänge der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, in der auf diese Weise gebildeten Verbindung aufgenommen wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Drahtlänge der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, über einem festen Abstand stromaufwärts und stromabwärts der Verbindung, die ausgebildet werden soll, unter Spannung gehalten wird.
3. Vorrichtung, um die letzte Windung mit zumindest einer vorherigen Windung eines Drahts zu verbinden, der von einer Drahtzuführmaschine auf eine Spule gewickelt wird, worauf der Draht zwischen der auf diese Weise hergestellten Verbindung und der Drahtzuführmaschine geschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) eine Einrichtung enthält, um die betreffenden Windungen miteinander zu verbinden, wobei die Vorrichtung enthält:
- eine Einrichtung (6, 6', 6''), um die Länge der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, unter Spannung zu vergrößern, wobei die Einrichtung aus zumindest einem Zapfen (6', 6'') besteht, der senkrecht auf einem Arm (6) befestigt ist, wobei der Arm in einer Ebene senkrecht zur Achse (4) der Spule (2) in Drehung versetzt werden kann, wobei der Drehpunkt (11) des Arms (6) in dieser Ebene von einer Ausgangsstellung zu einem Punkt auf der Achse (4) der Spule (2) bewegt werden kann, und wobei der Drehpunkt (11) dann entlang dieser Achse (4) bewegt werden kann, so daß der Zapfen (6', 6'') die Windungen kreuzt, die miteinander verbunden werden sollen, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um den Arm (6) in Drehung zu versetzen, bis eine gewünschte Anzahl von Windungen auf dem Zapfen (6', 6'') ausgebildet ist,
- eine Einrichtung (7, 7', 7''), um die Verbindung zwischen den betreffenden Windungen herzustellen, während die zusätzliche Länge in der Verbindung aufgenommen wird, wobei die Einrichtung aus zwei Klemmbacken (7', 7'') besteht, die auf einer gemeinsamen Achse gelenkig gelagert sind, wobei eine Klemmbacke (7'') mit einem konischen Vorsprung (17) und die andere Klemmbacke (7') mit einer entsprechenden Ausnehmung (27) versehen ist, wobei der Vorsprung (17) in diese Ausnehmung (27) paßt, wenn die Klemmbacken (7', 7'') geschlossen sind, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um die geschlossene Einheit von Klemmbacken (7', 7''), die die Windungen umklammern, die befestigt werden sollen, um eine Achse senkrecht zur Achse (4) der Spule (2) in Drehung zu versetzen, auf die der Draht (3) gewickelt wurde, und
- eine Einrichtung, um die zusätzliche Länge der Windungen, die miteinander verbunden werden sollen, an jener Stelle unter Spannung zu halten, wo die Verbindung hergestellt werden soll, wobei die Einrichtung aus einem verschiebbaren Spannfutter (8) besteht, das die Windungen, die verbunden werden sollen, sowohl stromaufwärts als auch stromabwärts der Verbindungsstelle gegen den Draht auf der Spule (2) drückt, während sie unter Spannung stehen, wobei gleichzeitig die Einrichtung (7, 7', 7'') geschlossen wird, um die Verbindung herzustellen, indem das verschiebbare Spannfutter (8) von einer Ausgangsstellung (E) in eine Stellung (F) verschoben wird, in der das verschiebbare Spannfutter (8) am Draht (3) auf der Spule (2) liegt.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für die Verbindung der betreffenden Windungen in einer vorgegebenen Folge arbeiten kann, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, um die Arbeitsweise und die relativen Bewegungen der entsprechenden betroffenen Einrichtung programmiert zu steuern.
5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (1) eine Einrichtung enthält, um programmiert folgende Schritte mit einer ortsfesten Spule (2) auszuführen:
- Bewegen des Drehpunkts (11) eines Arms (6), auf dem zumindest ein Zapfen (6', 6'') befestigt ist, so daß der Zapfen (6', 6'') die Windungen kreuzt, die miteinander verbunden werden sollen,
- Drehen des Arms (6), bis er eine ausreichende Anzahl von Windungen trägt,
- Bewegen der Einheit (7), die die Klemmbacken (7', 7'') enthält, bis der konische Vorsprung (17) auf einer Klemmbacke (7'') im Hinblick auf die Windungen angeordnet ist, die der Zapfen (6', 6'') trägt, daß dann, wenn die Klemmbacken (7', 7'') geschlossen sind, der Vorsprung (17) näher zur Achse (4) der Spule (2) als die Windungen liegt,
- Schließen der Klemmbacken (7', 7''), indem das verschiebbare Spannfutter (8) zur Spule (2) bewegt wird,
- Bewegen des Drehpunkts (11) des Arms (6) so, daß der Zapfen (6', 6'') nicht mehr die Windungen kreuzt, die miteinander verbunden werden sollen,
- Bewegen des verschiebbaren Spannfutters (8) weiter zur Spule (2), damit es am Draht (3) auf der Spule (2) liegt,
- Drehen der geschlossenen Klemmbacken (7', 7''), bis die zusätzliche Drahtlänge in der Verbindung aufgenommen ist, die dadurch ausgebildet wird,
- Zurückziehen des verschiebbaren Spannfutters (8) von der Spule (2),
- Öffnen der Klemmbacken (7', 7'').
6. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß diese Vorrichtung (1) in einer Maschine (31) eingebaut ist, um Draht (3) auf eine Spule (2) zu wickeln, wobei die Maschine (31) weiters eine Einrichtung enthält, um den Draht zu einem bestimmten Zeitpunkt zu schneiden, die voll bewickelte Spule (2) zu entfernen, eine leere Spule (2') einzusetzen und den Draht zu befestigen, der auf die leere Spule (2) gewickelt werden soll.
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