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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft kosmetische Zusammensetzungen, die
Kichererbsenextrakt in Kombination mit Retinoiden enthalten, und
Verfahren zum Konditionieren der Haut durch Auftragen solcher Zusammensetzungen
auf die Haut.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Retinol
(Vitamin A) ist eine endogene Verbindung, die natürlich im
menschlichen Körper
vorkommt und für
normale epitheliale Zelldifferentiation wesentlich ist. Natürliche und
synthetische Vitamin-A-Derivate wurden umfangreich bei der Behandlung
einer Vielzahl von Hautstörungen
und als Hautreparatur- und -erneuerungsmittel verwendet. Retinsäure wurde
verwendet, um eine Vielzahl von Hautzuständen, wie Akne, Falten, Psoriasis,
Altersflecken und Hautverfärbung,
zu behandeln.
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Innerhalb
der Zellen sind Retinol und Retinsäure an spezielle zelluläre Bindungsproteine
gebunden, wobei zwei von den Hauptproteinen CRABP-1 und -2 (Roos
et al., Pharmacological reviews: 50, 315–333, 1998) sind. Diese Proteine
wirken beim Regulieren der intrazellulären Konzentration von Retinoiden
durch Wirken als sowohl Lagerungs- als auch Transportproteine beim
Retinoidmetabolismus. Die Spiegel von diesem Protein werden durch
die Menge an Retinsäure
innerhalb der Zellen reguliert. Höhere Zellspiegel von Retinoiden
erhöhen
die Expression von CRABP-2. Deshalb ist die Menge von diesem Protein
in den Zellen ein Maß der
Retinoidaktivität
der Zellen. Hautzellen enthalten CRABP-2, sowohl in der Epidermis
als auch der Dermis. CRABP-2-Reaktion auf Retinoidverabrei chung
in Fibroblasten in vitro wird als ein reproduzierbares Maß von Retinoidbioaktivität verwendet,
das die Hautreaktionen des Menschen vorhersagt (Elder et al., J.
Invest. Dermatol., 106: 517–521,
1996). Deshalb ist CRABP-2-Expression von Fibroblasten ein Maß von Retinoidaktivität, das zu
verschiedenen kosmetischen Hautvorteilen (Antialterung, Antifaltenbildung,
Hautkonditionierung, usw.) führt.
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Kichererbse
oder Spanische Erbse (Cicer arietinum), eine übliche Speiselinse, enthält Flavonoide,
einschließlich
Daidzein, Formononetin, Biochanin-A, Pratensein, Homoferreirin,
Medicarpin, Maackiain, Methylcumöstrol,
Medicagol, Formononetinglucosid und Biochanin-A-glucosid (Ingham
et al., In: Progress in the chemistry of Organic natural products,
Band 43: Ed-W. Herz et al., Springer-Verlag, Wien, New York, 1983). Über von
Kichererbsen abgeleitete Flavonoide wurde mitgeteilt, dass sie Lipid
senkende Wirkungen im Blut und in der Leber von Ratten bewirken.
Verschiedene Ernährungsstudien
berichten über
von Kichererbse abgeleitetes Protein zur Verwendung als Nahrungsergänzungen
und Wege zum Verbessern der Proteinqualität von Kichererbsen. Vasiliou,
US-Patent 4 761 285 berichtet über
die Verwendung von Kichererbsen als eine Nahrungsergänzung oder
zur inneren oder örtlichen
Behandlung von Hämorrhoiden.
In Indien ist eine kosmetische Maske oder Hautbehandlung, die aus
Kichererbsenpulver hergestellt wurde, welches mit Wasser vermischt
wurde, eine übliche
Schönheitsbehandlung.
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Die
vorliegende Erfindung basiert zum Teil auf dem Auffinden, dass das
organische Lösungsmittel
Kichererbsenextrakt in Kombination mit Retinoiden CRABP-2-Expression
in Fibroblasten verstärkt.
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KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine kosmetische Hautpflegezusammensetzung,
umfassend:
- (i) einen Extrakt mit organischem
Lösungsmittel
aus Kichererbsen in einer Menge von 0,00001 bis 10 Gew.-%,
- (ii) ein Retinoid in einer Menge von 0,001 bis 10 Gew.-% und
- (iii) einen kosmetisch verträglichen
Träger.
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Die
vorliegende Erfindung schließt
auch ein Verfahren zum Verbessern oder Verhindern des Zustands von
faltiger, furchiger, trockener, schuppiger, gealterter oder durch
Licht geschädigter
Haut und Verbessern von Hautdicke, Elastizität, Biegsamkeit, Strahlen, Glanz
und Rundlichkeit ein, wobei das Verfahren Auftragen der erfindungsgemäßen Zusammensetzung
auf die Haut einschließt.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
sind zur örtlichen
Auftragung auf menschliche Haut vorgesehen, die bereits trocken,
schuppig, furchig, faltig, gealtert, lichtgeschädigt ist, oder können prophylaktisch
aufgetragen werden, um die verschlechternden Änderungen zu vermindern.
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BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
IM EINZELNEN
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Alle
Mengen sind auf das Gewicht der Zusammensetzung bezogen, sofern
nicht anders ausgewiesen.
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Kichererbsen
sind zur Verwendung in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in Form
eines organischen Extrakts geeignet. Der Kichererbsenextrakt wird
zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung aus getrockneten Kichererbsen
hergestellt. Getrocknete Kichererbsen können von Arrowhead Mills, Reformhäusern oder
Supermärkten
erhalten werden.
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Die
organischen Kichererbsenextrakte werden durch Extrahieren der getrockneten
Kichererbsen mit einem Lösungsmittel
durch Rühren
von 1 Teil getrockneter Kichererbsen mit 2 bis 5 Teilen des Lösungsmittels für 4 bis
24 Stunden bei Raumtemperatur hergestellt. Geeignete Lösungsmittel
werden nachstehend beschrieben. Die Extrakte werden durch Filtration
und/oder Zentrifugierung gereinigt, dann durch Verdampfung (gegebenenfalls
unter Vakuum) getrocknet, um den organischen Kichererbsenextrakt
zu erhalten.
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Zur
Herstellung von Kichererbsenextrakt zur Verwendung in der vorliegenden
Erfindung geeignete Lösungsmittel
schließen
Ethanol, Methanol, Hexan, Chloroform, Dichlormethan und Essigsäureethylester
ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt. Bevorzugte Lösungsmittel
sind Dichlormethan, Methanol oder Ethanol, um die Wirksamkeit zu
optimieren. Der Extrakt kann weiterhin aufkonzentriert, fraktioniert,
erneut extrahiert oder gereinigt werden, beispielsweise durch Extraktion
mit organischem Lösungsmittel
oder durch Chromatographie.
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Im
Allgemeinen liegt die Menge des Kichererbsenextrakts in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
in dem Bereich von 0,00001% bis 10 Gewichtsprozent der Zusammensetzung.
Um vorzugsweise die Kosten zu senken und die Wirkung zu maximieren,
liegt die Menge des Kichererbsenextrakts im Bereich von 0,01 bis
10% und besonders bevorzugt liegt sie im Bereich von 0,1% bis 5
Gewichtsprozent der Zusammensetzung.
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Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
umfassen weiterhin ein Retinoid, ausgewählt aus Retinol oder Retinylester.
Der Begriff „Retinol" schließt die nachstehenden
Isomeren von Retinol ein: all-trans-Retinol, 13-cis-Retinol, 11-cis-Retinol, 9-cis-Retinol,
3,4-Didehydroretinol. Bevorzugte Isomeren sind all-trans-Retinol,
13-cis-Retinol, 3,4-Didehydroretinol, 9-cis-Retinol. Besonders bevorzugt
ist all-trans-Retinol
auf Grund seiner breiten kommerziellen Verfügbarkeit.
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Retinylester
ist ein Ester von Retinol. Der Begriff „Retinol" wurde vorstehend definiert. Zur Verwendung in
der vorliegenden Erfindung geeignete Retinylester sind C1-C30-Ester von Retinol,
vorzugsweise C2-C20-Ester und
besonders bevorzugt C2-, C3-
und C16-Ester, weil sie besser zugänglich sind.
Beispiele für
Retinylester schließen
ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt: Palmitinsäureretinylester,
Ameisensäureretinylester,
Essigsäureretinylester,
Propionsäureretinylester,
Buttersäureretinylester,
Valeriansäureretinylester,
Isovaleriansäureretinylester,
Hexansäureretinylester,
Heptansäureretinylester,
Octansäureretinylester,
Nonansäureretinylester,
Decansäureretinylester,
Undecansäureretinylester,
Laurinsäureretinylester,
Tridecansäureretinylester,
Myristinsäureretinylester,
Pentadecansäureretinylester,
Heptadecansäureretinylester,
Stearinsäureretinylester, Isostearinsäurereti nylester,
Nonadecansäureretinylester,
Arachidonsäureretinylester,
Behensäureretinylester, Linolsäureretinylester, Ölsäureretinylester.
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Der
bevorzugte Ester zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung ist
aus Palmitinsäureretinylester, Essigsäureretinylester
und Propionsäureretinylester
ausgewählt,
weil diese die am leichtesten kommerziell verfügbaren und deshalb die kostengünstigsten
sind. Linolsäureretinylester
ist auch auf Grund seiner Wirksamkeit bevorzugt.
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Retinol
oder Retinylester wird in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einer
Menge von etwa 0,001 bis etwa 10%, vorzugsweise in einer Menge von
etwa 0,01% bis etwa 1%, besonders bevorzugt in einer Menge von etwa
0,01 bis etwa 0,5 Gewichtsprozent der Zusammensetzung, angewendet.
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Die
Zusammensetzung umfasst auch einen kosmetisch verträglichen
Träger,
um als ein Verdünnungsmittel,
Dispersionsmittel oder Träger
für den
Kichererbsenextrakt und das Retinoid in der Zusammensetzung zu wirken,
sodass deren Verteilung erleichtert wird, wenn die Zusammensetzung
auf die Haut aufgetragen wird.
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Träger, die
von Wasser verschieden sind oder zusätzlich dazu, können flüssige oder
feste Erweichungsmittel, Lösungsmittel,
Feuchthaltemittel, Verdickungsmittel und Pulver einschließen. Ein
besonders bevorzugter nichtwässriger
Träger
ist ein Polydimethylsiloxan und/oder ein Polydimethylphenylsiloxan.
Erfindungsgemäße Silikone
können
jene mit Viskositäten
im Bereich von irgendwo von etwa 10 bis 10 000 000 mm2/s
(Centistokes) bei 25°C
sein. Besonders erwünscht
sind Gemische von Silikonen mit niedriger und hoher Viskosität. Diese
Silikone sind von der General Electric Company, unter Handelsmarken
Vicasil SE und SF, und von der Dow Corning Company, unter den 200-
und 550er-Reihen, erhältlich.
Die Silikonmengen können in
den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
im Bereich von etwa 5% bis 95%, vorzugsweise 25% bis 90 Gew.-% der
Zusammensetzung, verwendet werden.
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Der
kosmetisch verträgliche
Träger
wird gewöhnlich
5% bis 99,9% vorzugsweise 25% bis 80 Gew.-%, der Zusammensetzung
umfassen und kann in Abwesenheit von anderen kosmetischen Hilfsstoffen
den Ausgleich der Zusammensetzung bilden. Vorzugsweise ist der Träger mindestens
80 Gew.-% Wasser, auf das Gewicht des Trägers. Vorzugsweise umfasst
das Wasser mindestens 50 Gew.-% der erfindungsgemäßen Zusammensetzung,
bevorzugter 60 bis 80 Gew.-%, auf das Gewicht der Zusammensetzung.
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Wahlweise Hautvorteilsmaterialien
und kosmetische Hilfsmittel
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Ein Öl oder öliges Material
kann zusammen mit einem Emulgator vorliegen, um entweder eine Wasser-in-Öl-Emulsion
oder eine Öl-in-Wasser-Emulsion
bereitzustellen, größtenteils
in Abhängigkeit
von dem mittleren hydrophilen-lipophilen Ausgleich (HLB) des angewendeten
Emulgators.
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Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
schließen
vorzugsweise Sonnenschutzmittel ein. Sonnenschutzmittel schließen jene
Materialien ein, die üblicherweise
zum Blockieren von Ultraviolettlicht angewendet werden. Erläuternde
Verbindungen sind die Derivate von PABA, Cinnamat und Salicylat.
Beispielsweise können
Methoxyzimtsäureoctylester
und 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon
(auch als Oxybenzon bekannt) verwendet werden. Methoxyzimtsäureoctylester
und 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon
sind unter den Handelsmarken Parsol MCX bzw. Benzophenon-3 erhältlich.
Die exakte Menge an in den Emulsionen angewendetem Sonnenschutzmittel
kann in Abhängigkeit
von dem vor der Sonnen-UV-Strahlung erwünschten Schutzgrad variieren.
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Erweichungsmittel
können
auch in die erfindungsgemäßen kosmetischen
Zusammensetzungen eingearbeitet werden. Anteile von solchen Erweichungsmitteln
können
im Bereich von 0,5% bis 50%, vorzugsweise zwischen 5% und 30 Gewichtprozent,
der Gesamtzusammensetzung liegen. Erweichungsmittel können in solche
allgemeine chemische Kategorien, wie Ester, Fettsäuren und
Alkohole, Polyole und Kohlenwasserstoffe, eingeteilt werden.
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Ester
können
Mono- oder Diester sein. Annehmbare Beispiele von Fettsäurediestern
schließen
Adipinsäuredibutylester,
Sebacinsäurediethylester,
Dimersäurediisopropylester
und Bernsteinsäuredioctylester ein.
Annehmbare verzweigtkettige Fettsäureester schließen Myristinsäure-2-ethylhexylester,
Stearinsäureisopropylester
und Palmitinsäureisostearylester
ein. Annehmbare dreibasige Säureester
schließen
Trilinolensäuretriisopropylester
und Zitronensäuretrilaurylester
ein. Annehmbare geradkettige Fettester schließen Palmitinsäurelaurylester,
Milchsäuremyristylester
und Ölsäurestearylester
ein. Bevorzugte Ester schließen
Cococaprylat/Caprat (ein Gemisch von Cococaprylat und Cococaprat),
Propylenglycolmyristyletheracetat, Adipinsäurediisopropylester und Octansäurecetylester
ein.
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Geeignete
Fettalkohole und Säuren
schließen
jene Verbindungen mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen ein. Besonders
bevorzugt sind Verbindungen, wie Cetyl-, Myristyl-, Palmitin- und Stearylalkohole
und -säuren.
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Unter
den Polyolen, die als Erweichungsmittel dienen können, sind lineare und verzweitkettige
Alkylpolyhydroxylverbindungen. Beispielsweise sind Propylenglycol,
Sorbit und Glycerin bevorzugt. Auch verwendbar können polymere Polyole, wie
Polypropylenglycol und Polyethylenglycol, sein. Butylen- und Propylenglycol sind
als Eindringverstärker
auch besonders bevorzugt.
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Beispielhafte
Kohlenwasserstoffe, die als Erweichungsmittel dienen können, sind
jene mit Kohlenwasserstoffketten im Bereich von irgendwo von 12
bis 30 Kohlenstoffatomen. Spezielle Beispiele schließen Mineralöl, Rohvaseline,
Squalen und Isoparaffine ein.
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Eine
weitere Kategorie von funktionellen Bestandteilen innerhalb der
erfindungsgemäßen kosmetischen
Zusammensetzungen sind Verdickungsmittel. Ein Verdickungsmittel
wird gewöhnlich
in Mengen irgendwo von 0,1 bis 20 Gewichtsprozent, vorzugsweise
etwa 0,5% bis 10 Gewichtsprozent, der Zusammensetzung vorliegen.
Beispielhafte Verdickungsmittel sind vernetzte Polyacrylatmaterialien,
die unter der Handelsmarke Carbopol von der B. F. Goodrich Company
erhältlich
sind. Gummis können
angewendet werden, wie Xanthan-, Carrageenan-, Gelatine-, Karaya-,
Pektin- und Johannisbrotbaumgummi. Unter bestimmten Umständen kann die
verdickende Funktion durch ein Material, das auch als ein Silikon
oder Erweichungsmittel dient, erreicht werden. Beispielsweise haben
Silikongummis oberhalb 10 Centistokes und Ester, wie Stearinsäureglycerinester,
duale Funktionalität.
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Pulver
können
in die erfindungsgemäßen kosmetischen
Zusammensetzungen eingearbeitet werden. Diese Pulver schließen Kreide,
Talkum, Kaolin, Stärke,
Smektittone, chemisch modifiziertes Magnesiumaluminiumsilikat, organisch
modifizierten Montmorillonitton, hydratisiertes Aluminiumsilikat,
pyrogenes Siliziumdioxid, Aluminiumstärkeoctenylsuccinat und Gemische
davon ein.
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Weitere
unterstützende
geringe Komponenten können
auch in die kosmetischen Zusammensetzungen eingearbeitet werden.
Diese Bestandteile können
färbende
Mittel, Opazitätsmittel
und Parfüms
einschließen.
Mengen von diesen anderen unterstützenden geringen Komponenten
können
im Bereich von irgendwo 0,001 bis 20 Gewichtsprozent der Zusammensetzung
liegen.
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Verwendung der Zusammensetzung
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Die
erfindungsgemäße Zusammensetzung
ist hauptsächlich
als Produkt zur örtlichen
kosmetischen Auftragung auf menschliche Haut, insbesondere als ein
Mittel zum Konditionieren, Befeuchten und Glätten der Haut und Verhindern
oder Vermindern des Aussehens von furchiger, faltiger oder gealterter
Haut vorgesehen.
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Bei
der Verwendung wird eine kleine Menge der Zusammensetzung, beispielsweise
1 bis 100 ml, auf exponierte Flächen
der Haut aus einem geeigneten Behälter oder Applikator aufgetragen
und, falls erforderlich, wird sie dann darüber versprüht und/oder in die Haut gerieben,
unter Anwendung der Hand oder Finger oder einer geeigneten Vorrichtung.
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Produktform und Verpackung
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Die
erfindungsgemäßen örtlichen
Hautbehandlungszusammensetzungen können als eine Lotion, eine Creme
oder ein Gel formuliert werden. Die Zusammensetzung kann in einen
geeigneten Behälter,
der für
seine Viskosität
geeignet ist und zur Verwendung durch den Verbraucher vorgesehen
ist, verpackt werden. Beispielsweise kann eine Lotion oder Creme
in eine Flasche oder einen Rollkugelapplikator, oder eine mit Treibmittel betriebene
Aerosolvorrichtung oder einen Behälter, der mit einer Pumpe,
die für
eine Fingerbetätigung
geeignet ist, ausgestattet ist, verpackt werden. Wenn die Zusammensetzung
eine Creme ist, kann sie einfach in einer nicht verformbaren Flasche
oder einem Quetschbehälter,
wie einer Tube oder einem mit Deckel versehenen Gefäß, gelagert
werden. Die Zusammensetzung kann auch in Kapseln, wie jene, die
in US-Patent 5 063 507 beschrieben sind, eingeschlossen sein. Die
Erfindung stellt folglich auch einen geschlossenen Behälter bereit,
der eine, wie hierin definierte, kosmetisch verträgliche Zusammensetzung
enthält.
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Die
nachstehenden speziellen Beispiele erläutern weiterhin die Erfindung,
jedoch ist die Erfindung nicht darauf begrenzt. In allen Beispielen
wurden Kichererbsen von den örtlichen
Supermärkten
erhalten. Retinoide wurden von Sigma erhalten. Der Student-T-Test
wurde verwendet, um alle p-Werte zu berechnen.
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BEISPIELE
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Die
nachstehenden Verfahren wurden angewendet:
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Verfahren:
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1. Herstellung von Kichererbsenextrakten:
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Getrocknete
Kichererbsen wurden von örtlichen
Supermärkten
bezogen und in einem Trockenzerkleinerer gepulvert. Ein alkoholischer
Extrakt der Kichererbsen wurde durch Rühren von 1 g des trockenen
Kichererbsenpulvers in 10 ml Ethanol für 4 bis 24 Stunden bei Raumtemperatur
hergestellt. Der Extrakt wurde durch Filtration und Zentrifugierung
geklärt,
um einen 10%igen Extrakt von Kichererbse in Ethanol zu erhalten.
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2. Zellkulturverfahren:
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Humane
adulte Fibroblasten, die von dem vor Sonne geschützten inneren Arm von 25–30 Jahre
alten weiblichen Probanden erhalten wurden, wurden verwendet. Die
Zellen wurden in 1:1 DMEM/Hams F12-Medien, enthaltend 10% FBS, gehalten
bei 37°C
in einer 5%igen CO2-Atmosphäre, unter
normaler atmosphärischer Sauerstoffspannung
wachsen lassen. Der dritte Durchgang von adulten Fibroblasten wurde
in DMEM-Medien mit 10%igem FBS in 12-Vertiefungs-Platten bei einer
Beimpfungsdichte von 40 000 Zellen/ml/Vertiefung wachsen lassen.
Die Zellen bei 80% Zusammenfluss wurden in serumfreiem und phenolrotfreiem
(PRF) DMEM-Medien zweimal gespült.
Die Vorbehandlung mit Kichererbsenextrakt für 4 Stunden wurde durchgeführt und
dann mit Retinoiden dosiert und wurde 48 Stunden inkubiert. Nach
Inkubation wurden die Vertiefungen zweimal mit 1 × PBS gewaschen
und die Zellmonoschicht wurde in 100 μl Zelllysepuffer (enthält 1 × PBS, 1%
Triton-X, 0,5% Natriumdesoxycholat, 0,1% SDS, enthaltend Proteaseinhibitor
(10 mg/ml PMSF in Isopropanol, 10 μl/ml)) geerntet. Die Suspension
wurde bei 14 000 U/min für
10 Minuten zentrifugiert, der Überstand
gesammelt und eine aliquote Menge des Überstands zur Proteinquanitifizierung
verwendet. Die Proteinkonzentration wurde unter Anwendung eines
Pierce-Proteinkits bestimmt. Der Rest des 100 μl Überstands (Zelllysat) wurde in
einem Gemisch von 40 μl
Probenpuffer (NOVEX) und 0,5% β-Mercaptoethanol
(BME) durch Sieden der Probe für
5 Minuten denaturiert.
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Gleiche
Mengen Protein wurden dann auf 16% Trisglycingele zur Proteinanalyse
durch SDS-Page und Western-Immuno-Blotting für CRABP-2-Proteinexpression
beladen.
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3. Nachweis von zellulärem Retinsäure-Bindungsprotein
2 (CRABP-2) in Fibroblasten
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Um
die Spiegel von CRABP-2 in den Fibroblasten, die wie vorstehend
beschrieben hergestellt wurden, zu messen, wurde der Zellüberstand
in 4 × Probenpuffer
und 0,5% BME suspendiert, 5 Minuten gekocht und zum Western-Blotting
verwendet. Gleiche Mengen Protein wurden auf 16% Trisglycingelen
für CRABP-2-Proteinanalyse
durch SDS-Page und Western-Immuno-Blotting gegeben. Die Gele wurden zu
Nitrocelluloseblots überführt und
Western-Blotting wurde unter Anwendung von monoklonalen Antikörpern auf
CRABP-2 gemäß Standardverfahren
ausgeführt.
Die CRABP-2-Proteinbande wurde in den Western-Blots unter Anwendung des Chemilumineszenzsystems,
das von Santa Cruz Biotechnology (Santa Cruz, CA) erhalten wurde,
visualisiert. Die Banden in dem Film wurden durch densitometrisches
Abscannen quantifiziert; die Daten aus den Dreifachproben wurden
als % Kontrolle berechnet und in den nachstehenden Tabellen als
% Anstieg gegenüber
der Kontrolle (mit Kontrolle als 100%) ± Standardabweichung der dreifachen
Ausführungen
ausgedrückt.
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BEISPIELE 1–4
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Die
Beispiele untersuchten die Wirkung auf CRABP-2-Expression von Fibroblasten von Kombinationen
von verschiedenen Konzentrationen von Kichererbsenextrakt und Retinoiden.
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BEISPIEL
1: 100 nM Retinoide und 0,1 μl
eines 10%igen Kichererbsenextrakts
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BEISPIEL
2: 100 nM Retinoide und 1,0 μl
eines 10%igen Kichererbsenextrakts
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BEISPIEL
3: 500 nM Retinoide und 0,1 μl
eines 10%igen Kichererbsenextrakts
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BEISPIEL
4: 500 nM Retinoide und 1,0 μl
eines 10%igen Kichererbsenextrakts:
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Die
in Beispielen 1–4
zusammengefassten Ergebnisse zeigen, dass Retinoide bei gewissen
Konzentrationen mit Kichererbsenextrakt bei gewissen Konzentrationen
Synergie eingehen. Optimale Synergie wurde mit allen den Retinoiden
bei einem Spiegel von 500 nM und 1 μl Kichererbsenextrakt beobachtet.
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Es
sollte verständlich
sein, dass die speziellen Formen der Erfindung, die hierin erläutert und
beschrieben werden, nur als repräsentativ
anzusehen sind. Änderungen,
die in dieser Beschreibung vorgeschlagen wurden, jedoch nicht nur
jene, können
in erläuterten
Ausführungsformen
erfolgen, ohne von den deutlichen Lehren der Offenbarung abzuweichen.
Folglich sollte beim Bestimmen des vollen Umfangs der Erfindung
Bezug auf die nachstehenden, beigefügten Ansprüche genommen werden.