-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, ein Tintenzufuhrgerät und ein
Verfahren zum Zuführen
von Tinte.
-
Es
gibt verschiedene Systeme zum Zuführen von Tinte zu einem Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, wie z.B.
ein sogenanntes Tank-auf-Schlitten-System, ein Schlauchsystem und
Bedarfssysteme.
-
Das
Tank-auf-Schlitten-System in einem Aufzeichnungsgerät nach Art
einer Serienabtastung beruht auf Zuführen von Tinte zu einem auf
einem Schlitten montierten Aufzeichnungskopf von einem auf dem Schlitten
montierten Tintentank. Das Schlauchsystem beruht auf Zuführen von
Tinte von einem externen Tintentank zu einem Aufzeichnungskopf über einen
Schlauch, der diese miteinander verbindet. In diesem Fall befindet
sich der externe Tintentank an der Außenseite des Schlittens. Des
Weiteren beruht das Bedarfssystem auf Zuführen von Tinte von einem zweiten
Tintentank, der an dem Gehäuse
eines Aufzeichnungsgeräts
vorgesehen ist, zu einem ersten Tintentank, der an dem Schlitten
vorgesehen ist, indem diese zu der Zeit der Tintenzufuhr miteinander
verbunden werden.
-
Ein
Beispiel des Tintentanks, der bei dem Tank-auf-Schlitten-System verwendet wird, ist
der, der einstückig
mit einem Aufzeichnungskopf vorgesehen ist. Alternativ dazu ist
ein weiteres Beispiel eines derartigen Tintentanks ein Tintentank,
der abnehmbar mit dem Aufzeichnungskopf verbunden ist. Der abnehmbare
Tintentank kann von dem Aufzeichnungskopf abgenommen und durch einen
Neuen ersetzt werden, so dass es möglich ist, den gegenwärtigen Aufzeichnungskopf
zu behalten, ohne diesen wegzuwerfen, und eine Verringerung von
laufenden Kosten zu erreichen. Bei dem Tank-auf-Schlitten-System,
das einen derartigen Tintentank verwendet, sollte die Häufigkeit
des Ersetzens der Tintentanks verringert werden, um die laufenden
Kosten zu verringern und um die Belastung des Anwenders herabzusetzen.
In diesem Fall sollte jedoch die Kapazität des Tintentanks erhöht werden,
was proportional zu einer Erhöhung
des Schlittengewichts, einer Vergrößerung des Gehäuses des
Geräts
und einer Verstärkung
sowohl des Schlittenantriebs als auch der schlittenantreibenden
Teile führt.
-
Des
Weiteren bringt der Schlauch bei dem Schlauchsystem eine große Belastung
auf die Bewegung des Schlittens auf. Insbesondere besteht unlängst die
Neigung, das Gewicht des Tintenzufuhrabschnitts zu erhöhen, da
der Schlauch, der die erhöhte Zufuhr
von Tinte ermöglicht,
notwendig wird, wenn eine Aufzeichnungsgeschwindigkeit zunimmt.
Zudem kann der Schlauch aufgrund der Bewegung des Schlittens gekrümmt sein,
so dass eine Bilderzeugung als ein Ergebnis der Veränderungen
in dem Tintenzufuhrdruck ungleichmäßig durchgeführt wird.
Die Notwendigkeit, einen großen
Tintenzufuhrdruck zu erzeugen, um den Schlauch mit Tinte zu füllen, besteht
in dem Fall, dass ein leerer Schlauch mit Tinte in einem frühen Zustand
der Tintenzufuhr gefüllt
werden muss. Darüber
hinaus gibt es ein Problem, dass dieser Vorgang viel Zeit usw. erfordert.
-
Zum
Lösen der
Probleme sowohl des Tank-auf-Schlitten-Systems als auch des Schlauchsystems
wird ein weiteres Tintenzufuhrsystem vorgeschlagen. Bei diesem System
sind ein Tintentank (ein auf dem Schlitten montierter Tintentank)
auf Seiten des Schlittens und ein Tintentank auf Seiten des Aufzeichnungsgeräts nur miteinander
verbunden, um Tinte zuzuführen,
wenn es erforderlich ist. Tinte wird von dem letzteren Tintentank
zu dem ersteren Tintentank zugeführt.
-
Unterdessen
treten bei egal welchem Tintenzufuhrsystem die folgenden Probleme
in dem Fall auf, in dem eine Tintenzufuhrzeitsteuerung festgesetzt
ist, wenn der Tintenrestbetrag in dem Tintentank auf eine vorbestimmte
Menge abnimmt.
-
Das
bedeutet, zum Beispiel, wenn eine Tintenzufuhrzeitsteuerung während eines
Bildaufzeichnungsvorgangs unter Verwendung eines Aufzeichnungskopfs
generiert wird, wird der Aufzeichnungsvorgang ausgesetzt und Tinte
muss zugeführt
werden. Während
einem Tintenzufuhrvorgang ist ein Bildaufzeichnungsvorgang unmöglich und
somit wird eine nominale Aufzeichnungsgeschwindigkeit herabgesetzt.
Vor und nach einer Tintenzufuhr kann ein bemerkenswerter Unterschied
beim Eindringen der Tinte auftreten, die auf das Aufzeichnungsmedium
ausgestoßen
wird. In diesem Fall wird eine bandförmige Aufzeichnungsungleichmäßigkeit
auf einem Aufzeichnungsbild erzeugt.
-
JP-A-7032606 beschreibt
einen Tintenstrahldrucker, bei dem die nötige Tintenmenge für das Aufzeichnen
eines Bilds auf einem Blatt Aufzeichnungspapier erfasst wird, und
diese Menge wird mit der Tintenmenge verglichen, die als in einem
Nebentintentank vorhanden erfasst wird. Wenn die Tintenmenge in
dem Nebentintentank gering ist, wird der Nebentintentank durch eine
Pumpe von einem Haupttank nachgefüllt.
-
JP-A-9029991 beschreibt
einen Drucker, bei dem ein Aufzeichnungssammeltank einen Tinte-leer-Sensor
aufweist, um ein erstes Signal zu liefern, nachdem festgestellt
wurde, dass die Tinte in dem Tintentank auf eine untere Grenze gesunken
ist. Eine Steuerungseinrichtung veranlasst einen den Aufzeichnungskopf
tragenden Schlitten dazu, sich in Antwort auf dieses erste Signal
in eine Tintennachfüllposition
zu bewegen, und veranlasst anschließend einen Tintennachfüllmechanismus, den Tank mit
Tinte von einem sich über
dem Tintentank befindenden Tintensammelbehälter nachzufüllen. Der
Tintentank weist zudem einen Tinte-voll-Sensor auf, der ein zweites
Signal liefert, wenn die Tintenmenge in dem Tintentank eine obere
Grenze erreicht, hat und die Steuereinrichtung veranlasst den Tintennachfüllmechanismus,
den Tintennachfüllvorgang
in Antwort auf das zweite Signal zu beenden.
-
Unter
einem ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät bereitgestellt,
wie es in Anspruch 1 festgehalten ist.
-
Unter
einem zweiten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein
Tintenzufuhrverfahren bereitgestellt, wie es in Anspruch 7 festgehalten
ist.
-
Die
vorliegende Erfindung ist derart gestaltet, dass die Weise der Tintenzufuhr
gemäß der Zeit verändert wird,
zu der die Tintenzufuhr zu einem Tintentank notwendig ist. Das bietet
einen Vorteil darin, dass das Durchführen der Tintenzufuhrhandlung
ermöglicht
wird, um dem Betriebszustand des Tintenstrahlaufzeichnungsgeräts zu entsprechend.
Daher ist es möglich,
eine Aufzeichnungsrate zu erhöhen.
-
Die
vorhergehenden und andere Gesichtspunkte, Wirkungen, Merkmale und
Vorteile der vorliegenden Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung
deren Ausführungsbeispiele
in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen besser ersichtlich.
-
1 ist
eine Querschnittsansicht des Aufzeichnungsgeräts gemäß einem Beispiel, das nicht unter
die Ansprüche
fällt;
-
2 ist
eine Querschnittsfläche
entlang der Linie II-II
in 1;
-
3 ist
eine vergrößerte Vorderansicht
des in 2 gezeigten Reservetintentankabschnitts;
-
4 ist
eine Querschnittsansicht des in 3 gezeigten
Reserventintentanks;
-
5 ist
eine Querschnittsansicht des in 3 gezeigten
Reservetintentanks, wobei der Reservetintentank um einen vorbestimmten
Winkel geneigt ist;
-
6 ist
eine Querschnittsansicht des Luftansaugsystems während der Phase der Tintenzufuhr
zu dem in 3 gezeigten Reservetintentanks;
-
7 ist
eine Querschnittsansicht des in 3 gezeigten
Reservetintentanks während
der Phase der Tintenzufuhr zu dem Reservetintentank;
-
8 ist
eine teilweise geschnittene Querschnittsansicht des in 3 gezeigten
Luftansaugsystems, wobei der Aufzeichnungskopf dem Vorgang des Wiederherstellens
seiner Funktion durch Ansaugen ausgesetzt ist;
-
9 ist
eine Explosionsansicht des Tintentanks gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
-
10 ist
eine perspektivische Ansicht des in 9 gezeigten
Tintentanks;
-
11 ist
eine erklärende
Ansicht, die das Luftansaugsystem darstellt, das mit dem in 9 gezeigten
Tintentank in Verbindung steht;
-
12A ist eine Vorderansicht des in 11 gezeigten
Stoppers und 12B ist eine Seitenansicht des
Stoppers;
-
13 ist
eine erklärende
Ansicht, die den Zustand des Luftansaugsystems vor der Zufuhr von Tinte
zu dem Tintentank von 9 darstellt;
-
14 ist
eine erklärende
Ansicht, die den Zustand des Luftansaugsystems zu der Zeit des Zuführens von
Tinte zu dem Tintentank aus 9 darstellt;
-
15 ist
ein Flussdiagramm zum Darstellen der Tintenzufuhrhandlung zu dem
Tintentank von 9;
-
16A ist ein Flussdiagramm zum Darstellen der Abfolge
des Erfassens der restlichen Menge in den Tintentank, und
-
16B ist ein Flussdiagramm zum Darstellen der Abdecköffnungsabfolge;
-
17 ist
ein Zeitdiagramm zum Darstellen der Tintenzufuhrhandlung zu dem
Tintentank von 9;
-
18 ist
eine schematische Strukturansicht des Luftansaugsystems, das mit
dem Tintentank gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung in Verbindung steht;
-
19A ist eine Vorderansicht des in 18 gezeigten
Stoppers und 19B ist eine Seitenansicht des
Stoppers;
-
20 ist
eine erklärende
Ansicht, die den Zustand des Luftansaugsystems zu der Zeit des Zuführens von
Tinte zu einem der Tintentanks von 18 darstellt;
-
21 ist
eine erklärende
Ansicht, die den Zustand des Luftansaugsystems zu der Zeit des Zuführens von
Tinte zu einem weiteren Tintentank von 18 darstellt;
-
22 ist
ein Flussdiagramm zum Darstellen der Tintenzufuhrhandlung zu dem
Tintentank von 18;
-
23 ist
eine erklärende
Ansicht der Gestaltung des Tintentanks, an dem eine Tintenerfassungsvorrichtung
montiert werden kann;
-
24 ist
eine Querschnittsansicht eines Hauptteils des Tintentanks von 23,
an dem die Tintenerfassungsvorrichtung montiert werden kann;
-
25A ist eine Querschnittsansicht, die eine weitere
Gestaltung der Tintenerfassungsvorrichtung darstellt, die an dem
Tintentank von 23 montiert werden kann und 25B ist eine Unteransicht der Tintenerfassungsvorrichtung;
-
26 ist
eine Querschnittsansicht, die ferner eine weitere Gestaltung des
Tintentanks darstellt, an dem die Tintenerfassungsvorrichtung an
den Tintentank von 23 montiert werden kann; und
-
27 ist
eine Querschnittsansicht, die ferner eine weitere Gestaltung der
Tintenerfassungsvorrichtung darstellt, die an dem Tintentank von 23 montiert
werden kann.
-
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung sind nachfolgend unter Bezug auf die
angefügten
Zeichnungen beschrieben.
-
(Erstes nicht unter die Ansprüche fallendes
Beispiel)
-
1 und 2 stellen
die Gesamtgestaltung eines Tintenstrahlaufzeichnungskopfes gemäß einem
ersten Beispiel dar. In diesem Beispiel wird das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät auf ein
Reihenabtastsystem angewendet, in dem sich ein Aufzeichnungskopf
in der Richtung der Hauptabtastung (d.h. der Hauptabtastrichtung)
bewegt.
-
In 1 hat
ein Hauptkörper
des Aufzeichnungsgeräts
einen Transportvorrichtungsabschnitt 1 zum Zuleiten eines
Aufzeichnungsmediums S, wie z.B. ein Papierblatt, einen Aufzeichnungsvorrichtungsabschnitt
zum Durchführen
einer Aufzeichnungsbewegung, einen Tintenzufuhrvorrichtungsabschnitt 3 zum
Zuführen
von Tinte zu dem Aufzeichnungsvorrichtungsabschnitt 2 und
einen Abdeckvorrichtungsabschnitt 30 (siehe 6).
Diese Vorrichtungsabschnitte 1, 2 und 3 sind
nachfolgend einzeln beschrieben.
-
A. (Gestaltung des Transportvorrichtungsabschnitts 1)
-
Bei
dem Transportvorrichtungsabschnitt 1 bezeichnet das Bezugszeichen 4 ein
Gehäuse.
Das Gehäuse 4 ist
an einer Außenseite
eins Hauptkörpers
des Aufzeichnungsgeräts
vorgesehen. Das Bezugszeichen 5 bezeichnet eine Plattform,
auf der eine Vielzahl von Aufzeichnungsmedien S platziert ist. Das
Gehäuse 4 weist
eine Einbringöffnung 4a und
eine Ausstoßöffnung 4b auf,
so dass das Aufzeichnungsmedium S in die Einbringöffnung 4a eingebracht
und aus der Ausstoßöffnung 4b ausgestoßen wird.
In dem Inneren der in dem Gehäuse 4 vorgesehenen
Seitenwände
sind eine Grundhalterung 8, eine Zuleitrolle 9 und
ein Führungsbauteil 11 vorgesehen.
Die Basishalterung 8 ist als eine Einrichtung zum Halten
der Aufzeichnungsmedien S vorgesehen. Die Basishalterung 8 bewegt
sich aufwärts und
drückt
durch eine Ausdehnkraft einer Feder 7 gegen die Zuleitrolle 9.
Die Zuleitrolle 9 ist ein Teil einer Zuleiteinrichtung
und kommt mit dem obersten Aufzeichnungsmedium S auf der Basishalterung 8 in Kontakt.
Das Führungsbauteil 10 führt ein
Blatt des Aufzeichnungsmediums S, das von einem Stapel vom Aufzeichnungsmedium
S durch einen Vereinzelungseinrichtung 10 vereinzelt wurde,
in Richtung der Aufzeichnungsabschnittvorrichtung 2.
-
B. (Gestaltung des Aufzeichnungsvorrichtungsabschnitts 2)
-
Bei
dem Aufzeichnungsvorrichtungsabschnitt 2 bezeichnet das
Bezugszeichen 12 einen Fotosensor zum Erfassen des Aufzeichnungsmediums S,
das durch die stromabwärtige
Seite des Führungsbauteils 11 hindurchtritt.
Das Bezugszeichen 13 bezeichnet ein Paar Transportrollen,
die das Aufzeichnungsmedium S mit einer konstanten Geschwindigkeit
transportieren, welches von dem Transportvorrichtungsabschnitt 1 zugeleitet
worden ist. Das Bezugszeichen 14 bezeichnet ein Paar von
Hinausführrollen,
die das Aufzeichnungsmedium S hinausführen, auf dem ein Bild aufgezeichnet
worden ist. Das Bezugszeichen 19 bezeichnet einen Schlitten,
der durch Führungsbauteile 15, 16 bewegbar
gestützt wird,
so dass diese Führungsbauteile 15, 16 in
der Lage sind, die Bewegung des Schlittens 19 in der Hauptabtastrichtung
zu führen,
die durch die Pfeile 28, 35 in 2 angezeigt
wird. Die Hauptabtastrichtung entspricht der Richtung entlang einer
Breite des Aufzeichnungsmediums S. Daher ist der Schlitten 19 in
der Lage, seine Position in der Hauptabtastrichtung entlang der
Führungsbauteile 15, 16 unter
Verwendung einer Antriebskraft eines Schlittenmotors 70 zu
verändern,
die über
einen zwischen Riemenscheiben 17 und 17 laufenden
Riemen 18 übertragen wird.
Das Bezugszeichen 20 bezeichnet einen auswechselbaren Reservetintentank,
der auf dem Schlitten 19 montiert werden soll, während 20a einen
Aufzeichnungskopf bezeichnet, der als eine Einrichtung zum Erzeugen
eines Bilds auf dem Aufzeichnungsmedium S dient. Abhängig von
einer Bilderzeugung stößt der Aufzeichnungskopf 20a Tinte
aus, die von dem Reservetintentank 20 zugeführt wird.
In dem vorliegenden Beispiel sind der Reservetintentank 20 und
der Aufzeichnungskopf 20a miteinander kombiniert, so dass
sie eine Tintenstrahlpatrone ausbilden. Alternativ können diese
Komponenten 20, 20a einzeln vorgesehen sein, so dass
sie abtrennbar miteinander verbunden und einzeln auf dem Schlitten 19 montiert
sein können.
-
Wie
es in 2 gezeigt ist, ist der Reservetintentank 20 des
vorliegenden Beispiels in vier Tintentanks zum Aufbewahren von jeweiligen
Tintenfarben aufgeteilt, d.h. ein Tintentank 20Y für gelbfarbige Tinte,
ein Tintentank 20M für
magentafarbige Tinte, ein Tintentank 20C für cyanfarbige
Tinte und ein Tintentank 20B für schwarzfarbige Tinte. Jeder
dieser Tintentanks 20Y, 20M, 20C und 20B weist
einen Tinteneinlass 20b für den Zufluss von Tinte auf.
Der Tinteneinlass 20b ist als ein Ventilbauteil ausgebildet, das
aus einem flexiblen Material hergestellt ist, wie z.B. einem Gummi.
-
Das
Bezugszeichen 48 in 4 bezeichnet ein
gasdurchlässiges
Bauteil, das in einer Ansaugöffnung
eines jeden der Tintentanks 20Y, 20M, 20C und 20B vorgesehen
ist. Das gasdurchlässige
Bauteil 48 ist als eine Einrichtung zum Trennen von Luft
und Flüssigkeit
vorgesehen, das Gas hindurchlässt,
aber keine Tinte. Das gasdurchlässige
Bauteil 48 kann von einer dünnblättrigen Art und aus einem Tetrafluorethylenkunststoff
oder anderen porösen
Kunststoffmaterialien hergestellt sein. Wie es in 6 und 7 gezeigt
ist, steht jeder Durchgang zum Absaugen von Luft in den Tintentanks 20y, 20M, 20C und 20B mit
dem gasdurchlässigen
Bauteil 48 und einem Luftventilationspfad 49 in
Verbindung, und steht anschließend
mit einem Hauptansaugloch 53 über herkömmliche Luftventilationspfade 50, 51 und 52 in Verbindung.
Luft in den Tintentanks 20Y, 20M, 20C und 20B kann
aus einem Abdeckbauteil 54 gesaugt werden, das nahe zu
einer Fläche 53 angrenzt,
an der das Hauptansaugloch 53 ausgebildet ist. Wie später beschrieben
ist, kann das Ansaugen von Luft durch eine Ansaugpumpe 31 über einen
Ventilationsschlauch 57 durchgeführt werden.
-
Der
Aufzeichnungskopf 20a besteht aus einer Vielzahl von Kopfteilen.
Diese Teile sind für
jede Tinte voneinander unabhängig
und weisen eine Vielzahl von Tintenausstoßdüsen 44 und eigenen
Flüssigkeitskammern 43 auf,
die mit Kanälen 41 der
jeweiligen Tintentanks 20Y, 20M, 20C und 20B in
Verbindung stehen. Jede der Düsen 44 bildet
einen Verbindungsdurchgang aus, der mit einer Tintenausstoßöffnung in
Verbindung steht. Zudem weist jede der Düsen 44 eine Einrichtung
zum Erzeugen einer Energie auf, die zum Ausstoßen von Tinte von der Tintenausstoßöffnung verwendet
wird.
-
C. (Gestaltung des Tintenzufuhrvorrichtungsabschnitts 3)
-
Bei
dem Tintenzufuhrvorrichtungsabschnitt 3 bezeichnet das
Bezugszeichen 21 eine Einrichtung zum Zuführen von
Tinte, die mit einem zusätzlichen Tintentank 22 über den
Schlauch 21a in Verbindung steht. Diese Tintenzufuhreinrichtung 21 füllt Tinte
aus dem zusätzlichen
Tintentank 22 in den Reservetintentank 20 durch
festes Verbinden zu dem Tinteneinlass 20b des Reservetintentanks 20 wieder
nach.
-
Der
zusätzliche
Tintentank 22 dieses Beispiels ist in vier Tintentanks
zum Aufnehmen jeweiliger Farben von Tinte aufgeteilt, d.h. ein Tintentank 22V für gelbfarbige
Tinte, ein Tintentank 22M für eine magentafarbige Tinte,
ein Tintentank 22C für
cyanfarbige Tinte und ein Tintentank 22B für schwarzfarbige Tinte.
Jeder der Tintentanks 22Y, 22M, 22C und 22B ist
mit seiner jeweiligen Tintenzufuhreinrichtung 21Y, 21M, 21C, 21B verbunden,
die über
den zugehörigen inneren
Schlauch 21A jeder Farbe von Tinte entsprechen.
-
Wie
es in 2 gezeigt ist, ist die Tintenzufuhreinrichtung 21 ferner
auf einer Wanderplatte 27 montiert. Die Wanderplatte 27 wird
durch ein Führungsbauteil 25, 26 geführt, um
in der Lage zu sein, sich in der Links-Rechtsrichtung von 2 zu
bewegen. Falls sich der Schlitten 19 in der Richtung des Pfeils 28 bewegt,
und die Seitenfläche 20B-1 des
Reservetintentanks 20B in einen Armabschnitt der Wanderplatte 20 läuft, bewegt
sich die Wanderplatte 27 zusammen mit dem Schlitten 19 in
der Richtung des Pfeils 28 gegen die Kraft einer Feder 29.
-
Wie
es in 5 gezeigt ist, dreht sich zudem der Schlitten 19 durch
Bewegen des Schlittens 19 in die Richtung des Pfeils 28 in
der Richtung des Pfeils 37 um das Führungsbauteil 16 als
eine Achse. Durch die Drehung des Schlittens 19 wird eine
Verbindung zwischen der Tintenzufuhreinrichtung 21 und
dem Tinteneinlass 20b des Reservetintentanks 20 hergestellt.
Das bedeutet, wie es in 3 gezeigt ist, dass ein Paar
von Führungsrollen 19b an
dem Schlitten 19 zum Stützen
des Schlittens 19 an dem Führungsbauteil 15 montiert
ist. Falls sich der Schlitten 19 in der Richtung des Pfeils 28 bewegt,
läuft die
Seitenfläche 20B-1 des
Reservetintentanks 20B gegen den Armabschnitt 27a der
Wanderplatte 27. Folglich beginnt die Wanderplatte 27,
sich zusammen mit dem Schlitten 19 in der Richtung des
Pfeils 28 zu bewegen. Anschließend bewegt sich ein Paar von
Führungsrollen 19b von
einem geneigten Abschnitt 15a des Führungsbauteils 15 zu
dessen horizontalem Abschnitt 15b. Demnach, wie es in 5 gezeigt
ist, dreht sich der Schlitten 19 um eine Achse des Führungsbauteils 16 in
der Richtung des Pfeils 37, was zu der Verbindung zwischen
der Tintenzufuhrenrichtung 21 und dem Tinteneinlass 20b des
Reservetintentanks 20 führt.
-
Wie
es in 4 und 5 gezeigt ist, hat die Tintenzufuhreinrichtung 21 eine
Nadel 21c, die einen Hohlkörper mit einem geschlossenen
Spitzenende aufweist. Die geschlossene Spitze der Nadel 21c weist
eine Pore 21b auf, die durch ihre Umfangsfläche in der
radialen Richtung (der Links-Rechts-Richtung von 5)
hindurchtritt. Zudem ist ein kolbenförmiges Spundbauteil 21e koaxial
an dem Außenumfang
der Nadel 21c vorgesehen und ist in der Lage, sich nach
oben oder nach unten entlang einer Mittelachse der Nadel 21c zu
bewegen. Das Spundbauteil 21e ist aus einem flexiblen Material,
wie z.B. Gummi hergestellt, und in einer Abwärtsrichtung durch eine Feder 21d federgelagert.
-
Bevor
eine Tintenzufuhreinrichtung 21 mit dem Tinteneinlass 20b des
Reservetintentanks 20 verbunden wird, ist die Pore 21b der
Nadel 21c durch ein Spundbauteil 21e abgedeckt,
wie es in 4 gezeigt ist. Daher gibt es
in diesem Fall zu dieser Zeit kein Auslaufen von Tinte aus der Nadel 21c.
Wie es in 4 gezeigt ist, ist zu dieser
Zeit der Tinteneinlass 20b des Tintentanks 20,
der durch ein flexibles Ventilbauteil, wie z.B. Gummi ausgebildet
ist, durch die Beständigkeit
des Ventilbauteils, seinen Originalzustand wiederherzustellen, verschlossen.
-
Demgegenüber, wie
es in 4 gezeigt ist, wenn eine Tintenzufuhreinrichtung 21 mit
dem Tinteneinlass 20b des Reservetintentanks 20 verbunden
ist, werden die Oberfläche
des Tinteneinlasses 20b und die Unterseite des Spundbauteils 21e in
engen Kontakt miteinander gebracht.
-
Des
Weiteren bewegt sich das Spundbauteil 21e nach oben gegen
die Kraft der Feder 21b, um die Pore 21b der Nadel 21c in
dem Inneren 20c des Einlasses 20b zu öffnen. Folglich
tritt die aus der Pore 21b ausströmende Tinte durch Strömungskanäle 38, 39 und 40,
und wird durch eine schwammartige Tintenabsorbiereinrichtung 41 in
dem Reservetintentank 20 absorbiert.
-
D. (Gestaltung des Abdeckvorrichtungsabschnitts 30)
-
Ein
Abdeckvorrichtungsabschnitt 30 stellt einen engen Kontakt
mit dem Aufzeichnungskopf 20a her und saugt Fremdmaterie
heraus, wie z.B. Luft und verdickte Tinte, was den Grund des Tintenausstoßdefekts
darstellt. In 5 und 6 ist das
Bezugszeichen 38a ein Abdeckbauteil, das die Fläche abdeckt,
an der Tintenausstoßöffnungen
des Aufzeichnungskopfs ausgebildet sind (die Tintenausstoßöffnungsausbildungsfläche). Das
Bezugszeichen 54 ist ein Abdeckbauteil, das einen engen
Kontakt mit der Fläche 53a herstellt,
an der eine Hauptsaugöffnung 53 ausgebildet
ist. Die Abdeckbauteile 38a, 54 werden durch einen
Rahmenkörper 45 gehalten,
während
der Rahmenkörper 45 durch
vier Verbindungsarmbauteile 46 gestützt wird, um die Aufwärts- und Abwärtsbewegungen
des Rahmenkörpers 45 zu
ermöglichen.
Das Bezugszeichen 47 bezeichnet eine Feder, die den Rahmenkörper 45 aufwärts drückt. Zudem
sind die Abdeckbauteile 38a, 54 jeweils mit Kanälen 30b, 55 verbunden.
Die Kanäle 30b, 55 sind
zudem mit einem Umschaltmechanismus 56 zum Umschalten der
Pumpensaugwege verbunden.
-
D. (Umschaltmechanismus 56 zum
Umschalten der Pumpensaugwege)
-
Das
Vorsprungsteil 45a, das sich an der Wanderspur des Dammteils 19a,
das in der vorbestimmten Position des Schlittens 19 gehalten
wird, wird an einem Ende des Rahmenkörpers 45 gehalten.
Wenn ein Dammteil 19a den Vorsprungteil 45a in der
Position des Bewegens des Schlittens 19 trifft, wie es
in 3 gezeigt ist, wird der Rahmenkörper 45 gegen
die Kraft der Feder 47 nach unten gedrückt. Als ein Ergebnis treten
die Fläche
des Aufzeichnungskopfs 20a, an der die Tintenausstoßöffnungen ausgebildet
sind, und die Fläche 53a,
an der die Hauptansaugöffnung 53 ausgebildet
ist, an den Oberseiten der Abdeckbauteile 38a, 54 vorüber, ohne
diese zu berühren.
Wenn das Dammteil 19a das Vorsprungteil 45a verlässt, wie
es in 6 gezeigt ist, wird der Rahmenkörper 45 durch
die Feder 47 angehoben. Als ein Ergebnis stellt das Abdeckbauteil 38a einen
passenden Kontakt mit der Fläche 53a her,
an der die Tintenausstoßöffnungen
ausgebildet sind, und ebenso stellt das Abdeckbauteil 54 einen
passenden Kontakt mit der Fläche 53a her,
an der die Hauptansaugöffnung 53 ausgebildet
ist.
-
Der
Umschaltmechanismus 56, der mit den Kanälen 30b, 55 verbunden
ist, weist ein Drehventil 59 auf, das aus Gummi hergestellt
ist, wie es in 6 gezeigt ist. Das Drehventil 59 verbindet
die Kanäle 30b, 55 mit
der Pumpenansaugöffnung 31a der
Ansaugpumpe 31 über
einen Durchgang 59a in einer ausgewählten Weise in Antwort auf
die Positionen jedes Mal, wenn das Drehventil 59 um 90° gedreht wird.
Wie es in 3 gezeigt ist, ist das Drehventil 59 an
einer Drehwelle 56a befestigt, an der ein Sägezahnrad 56b koaxial
platziert ist. Zusätzlich
wird ein proximales Ende eines Armbauteils 56c durch die Drehwelle 56a gestützt, um
in der Lage zu sein, sich um die Welle 56a zu drehen, während ein
Sperrzahn 56d an deren anderem Ende geschwenkt wird. Der Sperrzahn 56d greift
mit dem Sägezahnrad 56b in nur
einer Richtung ein. Das Bezugszeichen 56e bezeichnet eine
Feder, die das Armbauteil 56c in eine Richtung im Uhrzeigersinn
in 3 zieht. Zwei Stellenangabebauteile 56f sind
an dem Sägezahnrad 56b vorgesehen
und daran um 180° voneinander versetzt.
Die Bezugszeichen 57, 58 sind Stellensensoren,
die an der Stelle um 90° voneinander
versetzt vorgesehen sind, um die Position der Stellenanzeigebauteile 56f zu
erfassen. Jeder der Stellensensoren 57, 58 kann
ein Mikroschalter, ein Fotosensor oder dergleichen sein.
-
Die
Spitze des Armbauteils 56c ist durch eine Kupplungswelle 36 an
einen Porenabschnitt 34b eines Auswählhebels 34 gekuppelt
(siehe 2). Ein Ende des Auswählhebels 34 wird um
eine Axialwelle 34a geschwenkt. Falls der Schlitten 19 durch
Bewegen des Schlittens 19 in der Richtung des Pfeils 35 die
Spitze des Auswählhebels 34 berührt, und
der Schlitten 19 dessen Position in derselben Richtung versetzt,
dreht sich der Auswählhebel 34 um
die Axialwelle 34a in der Richtung des Pfeils 35 in
die durch eine gestrichelte Linie gekennzeichnete Position. Zeitgleich
mit der Drehung des Auswählhebels 34 in der
Richtung des Pfeils 35 dreht sich das Armbauteil 56c (siehe 3)
um 90° in
einer Richtung gegen den Uhrzeigersinn in 3 gegen
die Kraft der Feder 56e. In diesem Fall geht deswegen der
Sperrzahn 56b mit dem Sägezahnrad 56d in
Eingriff, so dass sich das Sägezahnrad 56d in
einer Richtung im Uhrzeigersinn mit der Drehwelle 56a und
dem Drehventil 59 um 90° dreht.
Wenn der Schlitten 19 die Spitze des Auswählhebels 34 in
der Richtung des Pfeils 28 verlässt, werden danach der Auswählheben 34 und das
Armbauteil 46c durch die Kraft der Feder 56e in der
Richtung im Uhrzeigersinn gedreht, um in ihre ursprünglichen
Positionen zurückzukehren.
In diesem Fall geht der Sperrzahn 56d nicht mit dem Sägezahnrad 56d in
Eingriff, so dass sich das Sägezahnrad 56d nicht
dreht.
-
Wie
hier wird das Drehventil 59 jedes Mal, wenn der Schlitten 19 den
Auswählhebel 34 in
Richtung des Pfeils 34 dreht, um 90° einer Drehung in einer Richtung
gegen den Uhrzeigersinn gedreht, um von einem der Pumpensaugwege
zu einem anderen umzuschalten. Der Zustand des Schaltens zwischen den
Pumpensaugwegen wird durch die Stellensensoren 57, 58 erfasst. 6 stellt
den Zustand des Schaltens zwischen den Pumpensaugwegen dar, wenn
der Stellensensor 57 das Stellenanzeigebauteil 56f erfasst.
Dann steht die Hauptansaugöffnung 53 über das
Abdeckbauteil 54, den Kanal 55, den Durchgang 59a und
die Pumpenansaugöffnung 31a mit
der Pumpe 31 in Verbindung. Demgegenüber stellt 8 den
Zustand des Schaltens zwischen den Pumpensaugwegen dar, wenn der
Stellensensor 58 das Stellenanzeigebauteil 56f erfasst.
Dann stehen die Tintenausstoßöffnungen
des Aufzeichnungskopfs 20a über das Abdeckbauteil 38a,
den Kanal 30b, den Durchgang 59a und die Pumpenansaugöffnung 31a mit
der Pumpe 31 in Verbindung. Eine Steuerungseinrichtung 25 (siehe 1),
die später
beschrieben ist, bestätigt
die Zustände
des Schaltens der Pumpenansaugwege basierend auf Erfassungssignalen von
den Stellensensoren 57, 58. Falls der Zustand des
Schaltens zwischen den Pumpenansaugwegen nicht der durchzuführenden
Betätigung
entspricht, erlaubt die Steuerungseinrichtung 25 die Bewegung des
Schlittens 19 in der Richtung des Pfeils 35 und die
Drehung des Auswählhebels 34 in
der Richtung des Pfeils 34. Folglich wird das Schalten
zwischen den Pumpenansaugwegen durchgeführt, um der gewünschten
Betätigung
zu entsprechen.
-
In 1 bezeichnet
das Bezugszeichen 24 ein im Inneren des Gehäuses 4 angeordnetes
Elektrosubstrat, das eine Vielzahl von Schaltknöpfen 23 aufweist,
die nach oben durch die in dem Gehäuse 4 ausgebildeten
Löcher
hervorstehen. Das Bezugszeichen 25 bezeichnet eine Steuerungseinrichtung,
die einen Mikrocomputer, einen Speicher usw. aufweist, die an einem
Steuerungselektrosubstrat montiert sind, welches in dem Inneren
des Gehäuses 4 angeordnet
ist. Die Steuerungseinrichtung 25 steuert die Funktionen
des Aufzeichnungsgeräts
in Verbindung mit einem Leitrechner.
-
D-2 (Ansaugpumpe 31)
-
Wie
es in 6 gezeigt ist, weist die Ansaugpumpe 31 ein
Kolbenbauteil 31e auf, das koaxial in einem Zylinderbauteil 31c vorgesehen
ist, welches einen Ansaugeinlass 31a und einen Auslass 31b aufweist.
Zusätzlich
ist ein Dichtungsbauteil 31d zwischen dem Kolbenbauteil 31e und
dem Zylinderbauteil 31c platziert. Das Kolbenbauteil 31e ist
in der Lage, eine Hin- und Herbewegung in dem Zylinderbauteil 31c zu
vollführen.
Eine Pore 31f, die in dem Kolbenbauteil 31e vorgesehen
ist, hat ein Blattventil 31g, welches die Strömung von
Tinte nur in der einen Richtung (d.h. zu der linken Seite von 6)
ermöglicht.
Ferner bezeichnet das Bezugszeichen 31h eine Kolbenwelle,
die das Kolbenbauteil 31e betätigt, und 31i bezeichnet
ein Federbauteil, das das Kolbenbauteil 31g zu der rechten
Seite von 6 drückt. Tinte und Luft, die durch
eine derartige Ansaugpumpe 31 absorbiert werden, treten
von dem Auslass 31b zu dem Abgaberohr 31j. Anschließend werden
sie in Richtung der schwammartigen Tintenabsorbiereinrichtung 33a in
einem Flüssigkeitsabfallbehälter 33 abgegeben.
-
Die
Kolbenwelle 31h führt
eine Hin- und Herbewegung in der Links-Rechtsrichtung von 6 in Antwort
auf das Drehen eines Nockenteils 32a eines Nockentriebs 32 durch,
der später
beschrieben ist. Das Kolbenbauteil 31e führt eine
Hin- und Herbewegung in der Links-Rechtsrichtung zeitgleich mit
der Bewegung der Kolbenwelle 31h durch, so dass Luft und
Tinte, die von der Ansaugöffnung 31a absorbiert worden
sind, zu dem Auslass 31b abgegeben werden.
-
Wie
es in 4 gezeigt ist, ist ein Zahnrad 56 an
der Welle 13a der Transportrolle 13 über eine Einwegekupplung 13b installiert.
Das Zahnrad 56 kann durch einen Antriebsmotor 60 gedreht
werden. Falls eine Antriebswelle des Antriebsmotors 60 gegen
den Uhrzeigersinn gedreht wird, wird die Welle 13a der
Transportwelle 13 gedreht. Falls die Antriebswelle des
Antriebsmotors 60 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wird der
Nockentrieb 32 gedreht. Der Nockentrieb 32 weist
ein Nockenteil 32a auf, das die Kolbenwelle 31h durch
die Kraft der Feder 31i berührt. Die Stelle, an der das
Nockenteil 33a die Kolbenwelle 31h berührt, verändert sich
in Antwort auf die Drehung des Nockentriebs 32. Als ein
Ergebnis wird die Kolbenwelle 31h nach rechts und links
als eine hin- und
hergehende Bewegung bewegt. Zudem wird das Kolbenbauteil 31e nach
rechts und links als eine hin- und hergehende Bewegung in Verbindung mit
der Kolbenwelle 31h bewegt. Falls sich das Kolbenbauteil 31e in
Richtung der linken Seite in 6 bewegt,
wird das Ventil 31g durch einen Druck geschlossen, der
in einer Druckkammer 31k auf der linken Seite erzeugt wird,
um Tinte und Luft in der Druckkammer 31k von dem Auslass 31b zu
dem Flüssigkeitsabfallbehälter 33 abzugeben.
Zudem wird das Volumen einer Druckkammer 31m auf der rechten
Seite erhöht
und zeitgleich wird ein Unterdruck in der Druckkammer 31m erzeugt.
Der Unterdruck ermöglicht
das Ansaugen von Tinte und Luft von der Ansaugöffnung 31a. Demgegenüber werden Tinte
und Luft in der Druckkammer 31m auf der rechten Seite zu
der Druckkammer 31k an der linken Seite durch Hindurchtreten
durch die Pore 31f bewegt, wenn das Kolbenbauteil 31e zu
der rechten Seite hin bewegt wird.
-
Als
nächstes
ist die Betätigung
des Aufzeichnungsgeräts
beschrieben.
-
(Aufzeichnungsbewegung)
-
Die
Bilddaten, die von einem Leitrechner zu einem Aufzeichnungsvorrichtungsabschnitt 2 übertragen
werden sollen, werden durch das Auftreten einer Aufzeichnungsbewegung
erweitert. Die Steuerungseinrichtung 25 steuert die Bewegung
des Schlittens 19 in der Hauptabtastrichtung, den Transport
des Aufzeichnungsmediums S durch ein Paar der Transportrollen 13, 14 in
der Nebenabtastrichtung und die Betätigung des Aufzeichnungskopfs 20a.
Der Aufzeichnungskopf 20a druckt ein Farbbild durch Ausstoßen von
Tintentröpfchen
von jeder Farbe unter Verwendung von Düsen 44, die basierend auf
dem Bildabstufungsvorgang (die Abläufe des Überlagerns von Farbpunkten)
gesteuert werden, auf das Aufzeichnungsmedium S.
-
Der
Fotosensor 12 erfasst das Ende des Aufzeichnungsmediums
S. Nach Durchführen
der Aufzeichnungsbewegung an dem Ende des Aufzeichnungsmediums S
dreht sich ein Paar von Rollen 14, um das Aufzeichnungsmedium
S, auf dem ein Bild aufgezeichnet worden ist, durch den Auslass 4b abzugeben.
-
(Wiederherstellungshandlung)
-
Wenn
der Strom des Aufzeichnungsgeräts angeschaltet
wird oder wenn die Aufzeichnungsbewegung nicht während mehr als einer vorbestimmten Zeit,
nachdem der Strom des Aufzeichnungsgeräts angeschaltet worden ist,
durchgeführt
wird, erlaubt die Steuerungseinrichtung 25 einen automatischen Start
der Wiederherstellungshandlung, um verdickte Tinte oder Luftblasen,
die sich in den Düsen
des Aufzeichnungskopfs 20a ausgebildet haben, zu beseitigen.
Falls das aufgezeichnete Bild etwas Farbblässe, Dichte-Inkonsistenzen
oder dergleichen aufweist, startet die Steuerungseinrichtung 25 die
Wiederherstellungshandlung auf dieselbe Weise wie durch Drücken vorbestimmter
Steuerungsknöpfe
(siehe 1).
-
Anlässlich der
Wiederherstellungshandlung bestätigt
die Steuerungsvorrichtung 25 zuerst, ob sich der Stellensensor 58 in
dem Mechanismus 56, der zwischen Ansaugwegen umschaltet,
in dem Zustand des Erfassens des Stellenanzeigebauteils 56f befindet.
Falls das Stellenanzeigebauteil 56f durch den Stellensensor 57 erfasst
wird, wird der Schlitten 19 in die Richtung des Pfeils 35 (die
linksseitige Richtung) bewegt, so dass der Auswählhebel 34 sich in der
Richtung des Pfeils 35 dreht. Folglich kommt es zu dem
Zustand des Erfassens des Stellenanzeigebauteils 56f durch
den Stellensensor 58 (d.h. dem Zustand des Schaltens zwischen
den Ansaugwegen, wie er in 8 gezeigt
ist). Die Steuerungseinrichtung 25 bestätigt, dass es sich in dem Zustand
befindet, in dem der Stellensensor 58 das Stellenanzeigebauteil 56f erfasst.
Wie es in 5, 7 und 8 gezeigt
ist, wird der Schlitten 19 danach so bewegt, dass das Abdeckbauteil 38a den
Aufzeichnungskopf 20a berührt und das Abdeckbauteil 54 die
Hauptansaugöffnung 53 berührt.
-
Daraufhin
dreht die Steuerungseinrichtung 25 den Nockentrieb 32 durch
Betreiben eines Motors 60 (siehe 4) über das
Zahnrad 59 in der Richtung im Uhrzeigersinn. Folglich absorbiert
die Ansaugpumpe 31 verdickte Tinte und Luft in den Düsen 44 des
Aufzeichnungskopfs 20a und gibt diese in den Flüssigkeitsabfallbehälter 33 ab.
-
Das
Kolbenbauteil 31e der Ansaugpumpe 31 führt die
Betätigung
eines Zyklus von Absorbieren und Abgeben bei einer Drehung des Nockentriebs 32 aus.
Die Anzahl von Drehungen des Nockentriebs 32 hängt von
der Höhe
des erforderlichen Unterdrucks für
das Wiederherstellen des Ausstoßdefekts
des Aufzeichnungskopfs 20a ab.
-
(Tintenzufuhrbewegung)
-
Die
Anzahl von Tintentröpfchen,
die durch den Aufzeichnungskopf 20a ausgestoßen wird,
wird bei jeder Tintenfarbe durch die Steuerungseinrichtung 25 gezählt. Falls
wenigstens einer der Zahlenwerte von jeder Tintenfarbe eine vorbestimmte
Höhe erreicht,
wenn die Aufzeichnungsbewegung für
das Aufzeichnungsmedium S abgeschlossen ist und daher das aufgezeichnete
Aufzeichnungsmedium S aus dem Aufzeichnungsgerät ausgestoßen wird, startet die Steuerungseinrichtung 25 damit,
die Tintenzufuhr von dem Zusatztintentank 22 zu dem Reservetintentank 20 in
Gang zu setzen (siehe 1).
-
Die
Steuerungseinrichtung 25 bestätigt, ob sie sich in dem Zustand
befindet, in dem der Stellensensor 57 in dem Saugwegumschaltmechanismus 56 das
Stellenanzeigebauteil 56f erfasst. Wenn das Stellenanzeigebauteil 56f durch
den Stellensensor 58 erfasst wird, wird der Auswählhebel 34 durch
Bewegen des Schlittens 19 in der Richtung des Pfeils 35 (die
linke Seite) in der Richtung des Pfeils 35 gedreht. Folglich
geht sie in den Zustand über,
in dem der Stellensensor 57 das Stellenanzeigebauteil 56f erfasst,
d.h. der Zustand des Umschaltens zwischen den Saugwegen, wie er
in 6 gezeigt ist. Die Steuerungseinrichtung 25 bestätigt, dass
sie sich in dem Zustand befindet, in dem der Stellensensor 57 das
Stellenanzeigebauteil 56f erfasst. Wie es in 5, 6 und 7 gezeigt
ist, wird danach der Schlitten 19 so bewegt, dass das Abdeckbauteil 38a den
Aufzeichnungskopf 20a berührt und das Abdeckbauteil 54 die
Hauptansaugöffnung 53 berührt. Folglich
dreht die Steuerungseinrichtung 25 den Nockentrieb 32 durch
Betreiben eines Motors 60 (siehe 4) in der
Richtung im Uhrzeigersinn über
das Zahnrad 59. Daraufhin absorbiert die Ansaugpumpe 31 Luft
in dem Reservetintentank 20 durch das gasdurchlässige Bauteil 48 und
stößt diese
in den Flüssigkeitsabfallbehälter 33 aus.
-
Das
Innere des Reservetintentanks 20 wird als ein Ergebnis
des Absorbierens von Luft in dem Reservetintentank 20 durch
die Ansaugpumpe 33 mit Unterdruck beaufschlagt. Wie es
in 7 gezeigt ist, verbindet die Zufuhreinrichtung 21 zu
dieser Zeit den Zusatztintentank 22 (siehe 1)
mit dem Reservetintentank 20. Daher wird Tinte in dem Zusatztintentank 22 durch
den Unterdruck in dem Reservetintentank 20 in das Innere 41 des
Reservetintentanks 20 absorbiert. Die Tinte, die in das
Innere 41 des Reservetintentanks 20 eingebracht
wird, durchdringt eine Tintenabsorbiereinrichtung 41a,
die aus einer Anhäufung
von kleinen, miteinander in Verbindung stehenden Zellen besteht.
Somit steigt ein Flüssigkeitsniveau 41b der
Tinte, sowie die Tinte die Tintenabsorbiereinrichtung 41a durchdringt.
Die Anstiegsrate des Flüssigkeitsniveaus 41b der
Tinte wird basierend auf einer Drehfrequenz des Nockentriebs 32 passend eingestellt,
da sie von der Ansaugkraft der Ansaugpumpe 31 abhängt. Falls
das Flüssigkeitsniveau 41b der
Tinte das gasdurchlässige
Bauteil 48 erreicht, wird die Zufuhr von Tinte automatisch
gestoppt, da das gasdurchlässige
Bauteil 48 ein flüssiges
Material, wie z.B. Tinte, nicht hindurchtreten lässt. Tinte wird von den Zusatztintentanks 22 (22Y, 22M, 22C, 22B)
zu den jeweiligen Reservetintentanks 20 (20Y, 20M, 20C, 20B)
zeitgleich zugeführt.
Anschließend wird
die Zufuhr von Tinte zu den Reservetintentanks 20 (20Y, 20M, 20C, 20b)
eins nach dem anderen automatisch gestoppt, in der Reihenfolge,
in der das Flüssigkeitsniveau 41b der
Tinte das gasdurchlässige
Bauteil 48 erreicht. Falls die Zufuhr von Tinte abgeschlossen
ist, setzt die Steuerungseinrichtung 25 den Zähler von
ausgestoßenen
Tintentröpfchen
für jede
der Tintenfarben auf null zurück.
-
Somit
kann Luft in allen Reservetintentanks 20 (20Y, 20M, 20C, 20B)
durch die Verwendung eines einzigen Abdeckbauteils 54 absorbiert
und diese zeitgleich nachgefüllt
werden. Daher gibt es keinen Bedarf, eine Ansaugöffnung 53b und ein
Abdeckbauteil 54 für
jeden der Reservetintentanks 22 (22Y, 22M, 22C, 22B)
bereitzustellen, so dass sowohl die Größe- als auch die Gewichtsverringerungen
der strukturellen Komponenten des Abdeckvorrichtungsabschnitts 30 auf
der Seite des Schlittens 19 erreicht werden. Zudem kann
die Zuverlässigkeit
eines Vorrichtungsbereichs sichergestellt werden, der die Reservetintentanks 20 (20Y, 20M, 20C, 20B)
mit Unterdruck beaufschlagt.
-
Der
Reservetintentank 20 ist während dem Schritt des Zuführens von
Tinte um einen Winkel geneigt, wie es in 7 gezeigt
ist, so dass ein Bereich 41c, in dem Tinte nicht absorbiert
wird, in dem Inneren 41 des Tanks 20 in einer
Tintenabsorbiereinrichtung 41a vorliegt. Nach der Zufuhr
von Tinte geht der Reservetintentank 20 zurück in eine
horizontale Position, wie es in 4 gezeigt
ist. In diesem Fall dringt Tinte durch den Bereich 41c der
Tintenabsorbiereinrichtung 41a. Somit geht das Flüssigkeitsniveau 41b von
Tinte über
die Fläche
des gasdurchlässigen
Bauteils 48, wie es in 7 gezeigt
ist, nach unten, und entfernt sich von der Fläche eines gasdurchlässigen Bauteils 48,
wie es in 4 gezeigt ist. Falls eine Möglichkeit
vorliegt, dass das gasdurchlässige
Bauteil 48 Tinte als ein Ergebnis seiner verminderten Funktion
hindurchlässt,
wenn es mit Tinte in Kontakt kommt, als die Eigenschaften des gasdurchlässigen Bauteils 48,
ist es wirkungsvoll, Tinte von der Fläche des gasdurchlässigen Bauteils 48 die ganze
Zeit fernzuhalten, abgesehen von der Zeit des Zuführens von
Tinte.
-
Im Übrigen verbindet
die Ansaugpumpe 31 des vorliegenden Beispiels die Funktion
als eine Absorbiereinrichtung zum Absorbieren von Tinte für den Wiederherstellungsvorgang
des Aufzeichnungskopfs 20a mit einer weiteren Funktion
als eine Absorbiereinrichtung zum Absorbieren von Luft in dem Reservetintentank 20 für die Zufuhr
von Tinte. Daher ist das vorliegende Beispiel im Vergleich mit dem
einen, das eine Vielzahl von Ansaugpumpen für diese Funktionen aufweist,
in der Lage, ein im Wesentlichen vereinfachtes und kostengünstiges
Aufzeichnungsgerät bereitzustellen.
Ferner wird ein Unterdruck, der auf das Innere des Reservetintentanks 20 während der Dauer
des Zuführens
von Tinte beaufschlagt wird, auf ein vorbestimmtes Niveau eingestellt,
um einen Rückstrom
von Tinte von den Düsen 44 zu
dem Reservetintentank 20 zu verhindern, wenn die Tintenausstoßöffnungen
geöffnet
werden. Während
der Dauer des Zuführens
von Tinte können
die Tintenausstoßöffnungen
mit dem Abdeckbauteil abgedichtet sein.
-
Zudem,
falls Luft von einer Öffnung
des Tintenströmungspfades
in einen Tintenflusspfad zwischen dem Reservetintentank 20 und
dem Zusatztintentank 22 eingebracht wird, kann die Luft
durch das gasdurchlässige
Bauteil 48 abgegeben werden, und daraufhin kann das Zuführen von
Tinte weiter ausgeführt
werden. Tinte wird durch Ansaugen unter Verwendung von Unterdruck
in dem Reservetintentank 20 zugeführt. Daher kann Tinte zugeführt werden, auch
wenn es einen Unterschied zwischen der Höhe eines Tintenspiegels in
dem Reservetintentank 20 und der Höhe eines Tintenspiegels in
dem Zusatztintentank gibt.
-
Falls
Tinte durch Ansaugen ohne Verwendung eines gasdurchlässigen Bauteils 48 zugeführt wird,
werden die folgenden Probleme hervorgerufen. Wenn Luft von der Düse 44 in
den Reservetintentank 20 eindringt, muss eine Tintenwölbung an
der Tintenausstoßöffnung ausgebildet
werden, während
die eindringende Luft von dem Reservetintentank 20 durch
Wiederabsorbieren von Tinte von der Düse 44 nach der Tintenzufuhrhandlung
abgegeben wird. Daher wird unbrauchbare Abfalltinte unter einem
unnötigen
Zeitaufwand erzeugt. Falls ein Leerraum in der Abdeckung vorliegt,
auch wenn die Düse 44 mit
der Abdeckung abgedichtet ist, wenn die Tintenzufuhrhandlung durchgeführt wird,
tritt Luft in einem derartigen Leerraum durch die Düse 44 in
den Reservetintentank 20 ein, um dieselbe Art von Problem
zu verursachen.
-
(Erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel)
-
9 bis 17 stellen
ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dar.
-
Wie
es in 9 gezeigt ist, sind in diesem Ausführungsbeispiel
ein Tinteneinlass 20b und eine Ansaugöffnung 53b an jedem
der Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C, 20B von 10 ausgebildet. Jede
Ansaugöffnung 53b weist
dasselbe gasdurchlässige
Bauteil (nicht gezeigt) wie das des vorhergehend beschriebenen ersten
Beispiels auf. In der Figur bezeichnet das Bezugszeichen 201 ein
Zufuhrverbindungsstück
für jede
Art von Tinte. Das Zufuhrverbindungsstück 201 ist so gestaltet,
dass es eine Verbindung zu jedem Tinteneinlass 20B herstellt
und ist mit demselben Tintenzufuhrsystem wie das des vorhergehend
beschriebenen ersten Beispiels verbunden. Das Bezugszeichen 202 bezeichnet
ein Ansaugverbindungsstück,
das so gestaltet ist, dass es eine Verbindung zu jeder Ansaugöffnung 53b herstellt,
wie es in 11 gezeigt ist. Alle Ansaugverbindungsstücke 202 werden
in dem Ansaugdurchgang 53c erfasst und sind anschließend mit
demselben Tintenansaugsystem wie das des vorhergehend beschriebenen ersten
Beispiels verbunden.
-
Der
Buchstabe „L" in 13 stellt
ein Erfassungsreferenzniveau zum Erfassen des Tintenniveaus 41b dar.
Eine Einrichtung zum Erfassen des Tintenniveaus 41b kann
ein elektrischer Niveausensor, ein optischer Niveausensor oder dergleichen sein.
Der elektrische Niveausensor erfasst das Niveau 41b aufgrund
des Vorhandenseins von Tinte zwischen Elektroden, die in dem Reservetintentank 20 platziert
sind. Die Menge von Tinte, die in dem Reservetintentank 20 verbleibt,
kann durch Erhalten der Menge von verbrauchter Tinte basierend auf der
Anzahl von Tintenausstößen von
dem Aufzeichnungskopf 20a geschätzt werden. Die verbleibende
Menge von Tinte kann in jedem der Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K erfasst
werden.
-
Der
Ansaugdurchgang 53c weist einen Stopper 203 als
eine Einrichtung zum Schließen
oder Öffnen
des Ansaugdurchgangs 53c auf. Zusätzlich ist ein Stopperabschnitt 203A an
einer Außenumfangsfläche des
Stoppers 203 ausgebildet, wie es in 12A und 12B gezeigt ist. Falls sich der Stopper 203 um
seine Mittelachse „O" dreht, so dass der
Stopperabschnitt 203A dem Ansaugdurchgang 53c gegenübersteht,
wie es in 13 gezeigt ist, presst und schließt der Stopperabschnitt 203A den Ansaugdurchgang 53c.
Falls der Stopper 203 sich um seine Mittelachse „O" so dreht, dass der
Stopperabschnitt 203A von dem Ansaugdurchgang 53c losgelöst ist,
kehrt der Ansaugdurchgang 53c in seinen ursprünglichen
offenen Zustand zurück.
-
Während der
Zufuhrhandlung von Tinte zu den Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C, 20K ist
der Ansaugdurchgang 53c zuerst geöffnet. Anschließend wird
Unterdruck über
das gasdurchlässige
Bauteil von der Ansaugöffnung 53b in
jedem Tintentank 20 hervorgerufen, wie in dem Fall des
vorhergehend beschriebenen Beispiels. Der Unterdruck ermöglicht die
Zufuhr von Tinte durch den Tinteneinlass 20b. Nachfolgend
wird der diese Schritte umfassende Vorgang als „die Tintenzufuhrhandlung" bezeichnet. Die Tintenzufuhrhandlung
ermöglicht
die gleichzeitige Zufuhr von Tinte zu den Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K.
Der Stopper 203 schließt
den Ansaugdurchgang 53c, außer wenn die Tintenzufuhrhandlung
gerade im Gange ist.
-
17 ist
ein Zeitdiagramm zum Darstellen einer Reihe von Handlungen des Aufzeichnungsgeräts. Zuerst
empfängt
das Aufzeichnungsgerät
Aufzeichnungsdaten „D", die einer Seite
des Aufzeichnungsmediums entsprechen. Anschließend wiederholt das Aufzeichnungsgerät die Schritte
von: Durchführen
der Aufzeichnungsbewegung zum Aufzeichnen einer Zeile des Bilds
durch Bewegen des Aufzeichnungskopfs 20a in der Hauptabtastrichtung nach
dem Bereitstellens des Aufzeichnungsmediums; und Zuleiten des Aufzeichnungsmediums
für eine
Zeile des Bilds. Nach dem Bildaufzeichnen wird das Aufzeichnungsmedium
von dem Aufzeichnungsgerät
abgegeben, und anschließend
wird das nächste
Aufzeichnungsmedium bereitgestellt, um die nächste Aufzeichnungsbewegung
durchzuführen. Die
Abdeckhandlung, die in 17 gezeigt ist, ist für den Aufzeichnungskopf 20a vorgesehen.
Vor dem Beginnen der Aufzeichnungsbewegung wird eine Abdeckeinrichtung
von dem Aufzeichnungskopf 20a entfernt, was deren „Offen"-Zustand zur Folge
hat (nachfolgend auch als ein „Abdeckung-offen"-Zustand bezeichnet),
und anschließend
wird die Abdeckeinrichtung an dem Aufzeichnungskopf 20b nach
Durchführen
einer Reihe von Schritten der Aufzeichnungsbewegung angebracht,
was seinen „Geschlossen"-Zustand bedingt
(nachfolgend auch als ein „Abdeckung-geschlossen"-Zustand bezeichnet). Zudem
wird die Wiederherstellungshandlung vor dem Abdeckung-geschlossen-Zustand
durchgeführt, was
den Aufzeichnungskopf 20a dazu veranlasst, eine vorbestimmte
Menge von Tinte auszustoßen, ohne
dass diese zu jeglicher Bilderzeugung beiträgt. Die Wiederherstellungsbewegung
kann die Handlung des Abgebens von Tinte von Düsen 44 des Aufzeichnungskopfs 20a unter
Ansaugen, die Handlung von anfänglichem
Ausstoß von
Tinte von dem Aufzeichnungskopf 20a oder dergleichen beinhalten.
Die Zufuhr von Tinte, die in 17 gezeigt
ist, ist die Tintenzufuhrhandlung, die später beschrieben wird, die jedes
Mal nach einem Drucken eines Bilds auf einer Seite des Aufzeichnungsmediums
durchgeführt
werden kann.
-
15 ist
ein Flussdiagramm zum Darstellen der Tintenzufuhrhandlung.
-
Nach
der Aufzeichnungsbewegung des Aufzeichnungsgeräts für eine Seite erfasst das Aufzeichnungsgerät die verbleibende
Menge von Tinte in jedem der Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K.
Danach beurteilt es, ob die verbleibende Menge von Tinte auf ein
vorbestimmtes Niveau gesunken ist, bei dem es notwendig wird, die
erforderliche Menge von Tinte basierend auf den Ergebnissen einer
derartigen Erfassung zuzuführen
(Schritte S21, S22). In diesem Ausführungsbeispiel basiert eine
derartige Beurteilung auf einer Regel, dass das Bedürfnis zum Zuführen von
Tinte ansteigt, wenn das Tintenniveau 41b niedriger als
ein vorbestimmtes Niveau „L" ist.
-
Falls
die Zufuhr von Tinte nicht erforderlich ist, wird das Aufzeichnungsgerät in dem
Abdeckung-offen-Zustand (S23) gehalten oder es führt die Aufzeichnungsbewegung
durch, wenn es Aufzeichnungsdaten „D" empfängt (Schritt 25).
Falls die Aufzeichnungsdaten „D" nicht empfangen
werden, auch wenn ein fester Zeitraum verstrichen ist, wird es in den
Abdeckung-geschlossen-Zustand umgeschaltet (z.B. nach einem Verstreichen
von 30 Sekunden), um die Abfolge zu beenden.
-
Falls
die Zufuhr von Tinte erforderlich ist, wird beurteilt, ob es einen
Bedarf zum Drucken der nächsten
Seite gibt (Schritt S28). Der Tintentank mit dem Minimum an verbleibender
Menge an Tinte wird von den Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K zur
Zeit des Aufzeichnens der nächsten
Seite beurteilt (d.h. in dem Zustand der Tintenzufuhr „SA" in 17).
In diesem Fall, der in 14 gezeigt ist, wird der Reservetintentank 20Y als
der eine beurteilt, der das Minimum an verbleibender Tintenmenge
aufweist. Somit empfängt
der Tintentank mit dem Minimum an verbleibender Tintenmenge die
Zufuhr von Tinte, bis er auf eine vorbestimmte Zielrestmenge von
Tinte aufgefüllt
ist, die ausreicht, um die Aufzeichnungsbewegung durchzuführen (Schritt
S30). Die Zielrestmenge von Tinte kann als die Tintenmenge festgelegt
sein, die dem vorbestimmten Tintenniveau „L" entspricht. Zudem kann die Zielrestmenge von
Tinte auch als die minimale Tintenmenge festgelegt sein, die erforderlich
ist, um ein Bild auf der nächsten
einen Seite aufzuzeichnen. Abhängig
von den Arten (z.B. Farben) von Tinte können die Tintentanks ihre jeweiligen
Zielrestmengen von Tinte aufweisen. In jedem Reservetintentank wird
die Zufuhr von Tinte zu dem Tintentank, der mit Tinte aufgefüllt ist,
automatisch während
der Tintenzufuhrhandlung unter Verwendung des gasdurchlässigen Bauteils gestoppt.
In diesem Fall, der in 14 gezeigt ist, werden die Tintenzufuhrhandlungen
zu beiden Reservetintentanks 20M, 20B automatisch
gestoppt. Auf eine derartige Tintenzufuhrhandlung folgend wird die
nächste
Aufzeichnungsbewegung für
eine Seite durchgeführt
(Schritt S31).
-
Falls
die nächste
Aufzeichnungsbewegung für
eine Seite nicht durchgeführt
wird (d.h. falls die Zufuhr von Tinte während der Dauer „SB" durchgeführt wird,
die in 17 gezeigt ist), wird demgegenüber eine
Abfolge der Abdeckungsöffnung
ausgeführt,
wie es in 16B gezeigt ist. Das bedeutet, dass
der Aufzeichnungskopf 20a Tinte, die nicht für jegliche
Bilderzeugung verantwortlich ist (anfänglicher Ausstoß), alle
5 Sekunden ausstößt, bis
ein vorbestimmtes Zeitintervall abgelaufen ist (in diesem Ausführungsbeispiel
30 Sekunden) (Schritte S61, S62, S63).
-
Nach
einem Verstreichen von 30 Sekunden wird der Aufzeichnungskopf 20a dem
Schritt des Abstreifens (Schritt S64) und dem Schritt des anfänglichen
Ausstoßes
(Schritt S65) ausgesetzt, gefolgt von dem Schritt des Abdeckungsschließens (Schritt
S66) um die Abfolge zu beenden.
-
Danach
wartet der Aufzeichnungskopf 20b ein vorbestimmtes Zeitintervall
(in diesem Ausführungsbeispiel
30 Sekunden) für
die Eingabe der Aufzeichnungsdaten „D". Falls der Aufzeichnungskopf die Aufzeichnungsdaten „D" in diesem vorbestimmten
Zeitintervall empfängt,
wird die Aufzeichnungsbewegung durchgeführt (Schritt S34). Falls er
die Aufzeichnungsdaten „D" nicht in dem vorbestimmten Zeitintervall
empfängt,
wird jeder der Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K)
durch die Tintenzufuhrhandlung mit Tinte aufgefüllt (Schritt S36). Die Zufuhr
von Tinte zu jedem der Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K wird
automatisch in der Reihenfolge gestoppt, in der diese mit dem Auffüllen fertig
sind. Nach dem Schritt des Zuführens
von Tinte, um die jeweiligen Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K aufzufüllen, wird
eine Abfolge zum Erfassen der Restmenge von Tinte in jedem der Reservetintentanks
durchgeführt,
die später
beschrieben ist, und diese wird nach dem Abdeckungsschließen beendet
(Schritt S38).
-
Falls
die nächste
Aufzeichnungsbewegung für
eine Seite nicht durchgeführt
wird, werden auf diesem Weg die Tintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K während der
Dauer nach der Aufzeichnungsbewegung jeweils mit Tinte aufgefüllt, ohne
dass eine strenge Zeitgrenze auferlegt ist. Danach kann die Aufzeichnungsbewegung
unmittelbar gestartet werden, da die Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K zu
der Zeit des Neustartens des Aufzeichnungsgeräts mit Tinte aufgefüllt sind.
Während
der Dauer, in der das Aufzeichnungsgerät nicht verwendet wird, kann
weiterhin die Anhaftung von Tinte in dem Reservetintentank 20 durch
Halten des Reservetintentanks 20 in einem Zustand des Aufgefülltseins
mit Tinte verhindert werden.
-
16A ist ein Flussdiagramm zur Darstellung einer
Abfolge des Erfassens der Restmenge von Tinte in dem Reservetintentank 20.
-
Zuerst
wird die Abfolge gestartet (Schritt S40), und anschließend wird
die Beurteilung gestartet, ob das Auffüllen von Tinte in die jeweiligen
Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K beendet
ist (Schritt S41). Falls das Auffüllen von Tinte beendet ist,
wird die Abfolge abgeschlossen. Das Auffüllen von Tinte nicht beendet
ist, wird dieselbe Handlung des Ansaugens von Tinte wie die des
Schritts S36 durchgeführt
(Schritt S42). Danach wird wieder beurteilt, ob das Auffüllen von
Tinte beendet ist (Schritt S41). Falls das Auffüllen von Tinte beendet ist,
ist die Abfolge abgeschlossen. Falls sie nicht beendet ist, wird
beurteilt, ob der Haupttank (Nachfülltintentank), der zum Zuführen von
Tinte zu dem Reservetintentank 20 verwendet wird, leer
ist, und dann wird ein Fehler auf einer Anzeigeneinrichtung (nicht
gezeigt) angezeigt (Schritt S44).
-
Im Übrigen kann
in dem Ausführungsbeispiel der
Reservetintentank 20 immer mit dem Tintenzufuhrsystem und
dem Luftansaugsystem verbunden sein.
-
(Zweites bevorzugtes Ausführungsbeispiel)
-
18 bis 22 sind
erklärende
Ansichten eines zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung.
-
In
diesem Ausführungsbeispiel
weist jeder der Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20B seinen
eigenen Tinteneinlass 20b und Ansaugöffnung 53b auf, wie
es in 18 gezeigt ist. Das Bezugszeichen 201 bezeichnet
ein Zufuhrverbindungsstück, das
mit dem Tinteneinlass 20b des Tintentanks verbunden ist.
Jedes Zufuhrverbindungsstück 201 entspricht
seinem eigenen Tintentank mit der bestimmten Tintenfarbe. Das Zufuhrverbindungsstück ist mit einem
Tintenzuführsystem
verbunden, genau wie in dem Fall des vorhergehend beschriebenen
Ausführungsbeispiels.
Das Bezugszeichen 202 bezeichnet ein Ansaugverbindungsstück, das
mit jeder der Ansaugöffnungen 53b verbunden
ist. Das Ansaugverbindungsstück 202 ist
mit einem Ansaugsystem durch einen individuellen Ansaugdurchgang 53d verbunden,
genau wie in dem Fall des vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispiels.
-
Der
Buchstabe „L" in 18 stellt
ein Erfassungsstandardniveau der Höhe (Niveau) 41b von Tinte
in dem Reservetintentank 20 dar. Eine Einrichtung zum Erfassen
des Tintenniveaus 41b kann ein elektrischer Niveausensor
oder ein optischer Niveausensor sein. Der elektrische Niveausensor
erfasst das Tintenniveau 41b aufgrund der Anwesenheit von Tinte
zwischen Elektroden, die in dem Reservetintentank 20 platziert
sind. Die Restmenge von Tinte in dem Reservetintentank 20 kann
durch Zählen
der Anzahl von Tintenausstößen geschätzt werden.
Die Restmenge von Tinte wird für
jeden der Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K geschätzt.
-
Jeder
der Ansaugdurchgänge 53d ist
mit einem Stopper 300 als eine Einrichtung zum Öffnen oder
Schließen
des Ansaugdurchgangs 53d versehen. Zudem ist eine Vielzahl
von Stopperabschnitten 300A an einer Außenumfangsfläche des
Stoppers 300 ausgebildet, wie es in 19A und 19B gezeigt ist. In diesem Ausführungsbeispiel
sind die Stopperabschnitte 300A in vier verschiedene Stoppergruppen
in der Richtung des Radius des Stoppers 300 gruppiert,
d.h. eine erste Stoppergruppe 301, eine zweite Stoppergruppe 302,
eine dritte Stoppergruppe 303 und eine vierte Stoppergruppe 304,
die jeweils ihren jeweiligen Ansaugdurchgängen 53d der Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K entsprechen.
Jeder der Ansaugdurchgänge 53d der
jeweiligen Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K ist wahlweise
geöffnet,
wenn der Stopper 300 sich um seine Mittelachse „O" dreht. In dem in 20 dargestellten
Zustand sind die Ansaugdurchgänge 53d der Reservetintentanks 20M, 20C und 20K geschlossen, da
Stoppergruppen 302, 303 und 304 diesen
Durchgängen 53d gegenüberstehen
und diese drücken, während der
Ansaugdurchgang 53d des Reservetanks 20Y geöffnet ist,
da die Stoppergruppe 301 von dem Durchgang 53d entfernt
ist. Bei dem in 21 gezeigten Zustand ist nur
der Ansaugdurchgang 53d des Reservetintentanks 20C geöffnet.
-
Während der
Tintenzufuhrhandlung zu den Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K ist
zuerst einer der Ansaugdurchgänge 53d geöffnet. Anschließend wird
Unterdruck in jedem Tintentank 20 von der Ansaugöffnung 53b verursacht,
wie in dem Fall des vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispiels.
Der Unterdruck ermöglicht
die Zufuhr von Tinte durch den Tinteneinlass 20b. Nachfolgend
wird der Vorgang, der diese Schritte umfasst, als „die Tintenzufuhrhandlung" bezeichnet. Die
Tintenzufuhrhandlung ermöglicht
die Zufuhr von Tinte zu den Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K in
einer auswählbaren
Weise. Der Stopper 203 kann jeden der Ansaugdurchgänge 53d schließen, abgesehen davon,
wenn die Tintenzufuhrhandlung gerade im Gange ist.
-
22 ist
ein Zeitdiagramm zum Darstellen einer Abfolge der Tintenzufuhrhandlung.
Dieselben Schritte wie diejenigen des ersten Ausführungsbeispiels
werden in der nachfolgenden Beschreibung nicht beschrieben und dieselben
strukturellen Komponenten weisen dieselben Bezugszeichen auf, genau
wie in dem Fall des ersten Ausführungsbeispiels.
-
In
dem Ausführungsbeispiel
werden Schritte S51, S52 und S54 anstelle der Schritte S29 und S30 in
dem ersten Ausführungsbeispiel
durchgeführt.
Das bedeutet, falls ein Bedarf zum Zuführen von Tinte und Aufzeichnen
der nächsten
Seite des Aufzeichnungsmediums besteht, geht der Vorgang von dem
Schritt S28 zu dem Schritt S51 über.
In dem Schritt S51 wird beurteilt, welcher der Reservetintentanks 20 die
Zufuhr von Tinte benötigt.
Falls das Kriterium der Beurteilung das Tintenniveau „L" ist, und sich das
Tintenniveau in jedem der Reservetintentanks 20Y, 20M, 20C und 20K in
dem Zustand befindet, der in 18 gezeigt
ist, wird bestimmt, dass die Reservetintentanks 20Y, 20C die
Zufuhr von Tinte benötigen.
Folglich wird der Ansaugdurchgang 53d von einem der Reservetintentanks,
die die Zufuhr von Tinte benötigen,
zum Nachfüllen
geöffnet,
so dass dieser Tinte durch die Tintenzufuhrhandlung empfängt (Schritt S52).
Der Reservetintentank 20 wird mit Tinte durch einen derartigen
Schritt der Tintenzufuhr nachgefüllt, so
dass die Restmenge von Tinte in dem Tintentank ein vorbestimmtes
Niveau erreicht (d.h. eine Zielrestmenge der Tinte). Die Zielrestmenge
von Tinte kann als die Tintenmenge festgelegt sein, die dem vorbestimmten
Tintenniveau „L" entspricht. Des
Weiteren kann die Zielrestmenge von Tinte auch als die minimale
Tintenmenge festgelegt sein, die erforderlich ist, um ein Bild auf
der nächsten
Seite aufzuzeichnen.
-
Anschließend kehrt
der Vorgang zu dem Schritt S51 zurück, falls der Reservetintentank,
der die Zufuhr von Tinte benötigt,
gleich bleibt. Anschließend
bleibt der Ansaugdurchgang 53d eines derartigen Tintentanks
durch den Stopper 300 geöffnet, gefolgt von der Zufuhr
von Tinte in einer analogen Art und Weise (Schritt S52). Falls es
keinen Reservetintentank gibt, der die Zufuhr von Tinte benötigt, wird die
Aufzeichnungsbewegung für
die nächste
Seite durchgeführt
(Schritt S31).
-
Wie
es in 18 gezeigt ist, wird z.B. entschieden,
dass die Reservetintentanks 20Y, 20C die Zufuhr
von Tinte benötigen.
Zusätzlich
ist die Restmenge von Tinte in dem Reservetintentank 20Y weniger
als die des Reservetintentanks 20C, so dass die Zufuhr
von Tinte an dem Reservetintentank 20Y zuerst durchgeführt wird,
wie es in 20 gezeigt ist, gefolgt von
der Zufuhr von Tinte zu dem Reservetintentank 20C, wie
es in 21 gezeigt ist.
-
In
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel können im Übrigen wenigstens
zwei Ansaugdurchgänge 53d gleichzeitig
zum Zuführen
von Tinte zu einer Vielzahl der Reservetintentanks jeweils geöffnet sein.
In diesem Fall kann die Zufuhr von Tinte automatisch durch Anbauen
eines gasdurchlässigen Bauteils
(nicht gezeigt) an jeder Ansaugöffnung 53b gestoppt
werden, genau wie in dem Fall der vorhergehenden Ausführungsbeispiele.
-
Eine
Tintenerfassungseinrichtung kann in der Ansaugöffnung 53b des Reservetintentanks
(Untertintentanks) 20 eingebaut sein, der das gasdurchlässige Bauteil 48 aufweist,
so dass der Zustand der Tintenzufuhr die ganze Zeit rückgemeldet
werden kann. Als ein Ergebnis ist es möglich, dem Zustand von Tintenzufuhr
zu entsprechen. Falls Tinte nicht innerhalb einer feststehenden
Zeitdauer an dem gasdurchlässigen
Bauteil 48 ankommt, wird bestimmt, dass sich keine Tinte
in dem Zusatztintentank (d.h. dem Haupttintentank) befindet, um
Tinte zu dem Reservetintentank 20 nachzufüllen, und
ein derartiger Zustand wird durch eine Anzeigeeinrichtung angezeigt.
Alternativ kann der Zustand der Tintenzufuhr angezeigt werden, nachdem
bestätigt
wurde, dass Tinte bis zu dem Niveau des gasdurchlässigen Bauteils 48 nachgefüllt worden
ist.
-
23 bis 27 sind
erklärende
Ansichten, die die Gestaltung der Tintenerfassungseinrichtung darstellen.
-
23 ist
eine schematische strukturelle Ansicht eines Reservetintentanks 20,
der ein gasdurchlässiges
Bauteil 48 in einer Ansaugöffnung 53b aufweist.
Das Bezugszeichen 20b bezeichnet eine Ansaugöffnung (einen
Tinteneinlass), der mit einem Zusatztintentank (einem Haupttintentank)
zum Zuführen
von Tinte zu dem Reservetintentank 20 verbunden ist. Das
Bezugszeichen 20e bezeichnet eine Zufuhröffnung zum
Zuführen
von Tinte zu einem Tintenstrahlaufzeichnungskopf. Des Weiteren bezeichnet
das Bezugszeichen 41a eine Tintenabsorbiereinrichtung zum
Einbehalten von Tinte durch Absorption.
-
In
einem Fall von 24 weist eine Tintenerfassungseinrichtung
ein Paar von Elektroden 701 auf, die in der Nähe des gasdurchlässigen Bauteils 48 platziert
sind. Die Tintenerfassungseinrichtung erfasst die Anwesenheit oder
Abwesenheit von Tinte zwischen den Elektroden 701. In einem
Fall von 25A und 25B weist
demgegenüber
eine Tintenerfassungseinrichtung ein Paar von Elektroden 701 auf,
die um die Außenwand
der Ansaugöffnung 53b gekrümmt sind.
In einem Fall von 26 gibt es des Weiteren eine
optische Erfassungseinrichtung, die ein Prisma 702 in dem
Raum in der Nähe
des gasdurchlässigen
Bauteils 48 aufweist, so dass die Anwesenheit und Abwesenheit
von Tinte in einen derartigen Raum erfasst wird. In einem Fall von 27 befindet
sich alternativ ein Prisma 702 in dem Raum zwischen der
Tintenabsorbiereinrichtung 41a und dem gasdurchlässigen Raum 48.
-
Der
Tintentank mit einer der vorhergehenden Tintenerfassungseinrichtungen
kann derart gestaltet sein, dass er abnehmbar mit einem Tintenzufuhrsystem
und einem Luftansaugsystem je nach Erfordernis verbunden ist, oder
er ist normalerweise mit diesen Systemen verbunden. Zudem ist die
Tintenabsorbiereinrichtung 41a nicht eine absolute Notwendigkeit
für das
vorliegende Beispiel.
-
Die
Eigenschaften und Formen eines gasdurchlässigen Bauteils 48 eines
jeden Reservetintentanks 20 (20Y, 20M, 20C, 20B)
können
hinsichtlich der Tinteneigenschaften, der Tintenmenge, die in einem
derartigen Tintentank gespeichert werden soll, oder dergleichen
abgewandelt werden.
-
Das
gasdurchlässige
Bauteil 48 kann ein poröser
Körper
mit seinen eigenen Eigenschaften und seiner eigenen Form basierend
auf einem erwünschten
Niveau von Unterdruck sein, der gemäß der Art der zu speichernden
Tinte und der Tintenkapazität des
Reservetintentanks 20, in dem das gasdurchlässige Bauteil 48 eingebaut
ist, hervorgerufen werden soll. Konkret kann das gasdurchlässige Bauteil 48 ein poröser Körper mit
seinem eigenen Porendurchmesser und seiner eigenen Porendicke sein.
Alternativ kann ein Belegungsbereich des gasdurchlässigen Bauteils 48 in
einem Ventilationspfad 49 so ausgebildet sein, dass er
seine eigenen Abmessungen aufweist, während das gasdurchlässige Bauteil 48 in Größe oder
Form gemäß dem Belegungsbereich
des gasdurchlässigen
Bauteils 48 in dem Ventilationspfad 49 angepasst
sein kann. Der Belegungsbereich des gasdurchlässigen Bauteils 48 kann
variabel sein, wobei er ein Klappenbauteil aufweist, das die Fläche des
gasdurchlässigen
Bauteils 48 in einer einstellbaren oder variablen Weise
abdeckt.
-
Die
Zufuhrrate von Tinte zu jedem der Reservetintentanks 20 (20Y, 20M, 20C und 20K)
kann durch Einstellen eines Unterdruckniveaus in dem Reservetintentank 20 gesteuert
werden. Falls der Reservetintentank 20 Tinte speichert,
die einen großen Strömungswiderstand
aufweist, oder die Tintenkapazität
des Tintentanks 20 vergleichsweise groß ist, wird ein entsprechendes
gasdurchlässiges
Bauteil 48 ausgewählt,
um Unterdruck in dem Reservetintentank 20 zum wirkungsvollen
Zuführen
von Tinte zu einem oder mehreren Reservetintentanks 20 auf
ein vergleichsweise großes
Niveau einzustellen.
-
Wie
vorhergehend beschrieben ist, können daher
die Eigenschaften des gasdurchlässigen
Bauteils 48 unter Verwendung von Parametern, wie z.B. eine
Porengröße und eine
Dicke des gasdurchlässigen
Bauteils 48, oder einen Öffnungsbereich des Ventilationspfads 49 optisch angepasst
werden. Zudem kann die Materialität (d.h. die Gasdurchlässigkeit)
des gasdurchlässigen
Bauteils 48 selbst verschieden gemacht werden.
-
Das
gasdurchlässige
Bauteil kann aus einem Material mit der Funktion des Trennens von
Gas und Flüssigkeit
sein, so dass verschiedene Arten von Materialien gemäß der Arten
von Tinte oder Verwendungsmustern verwendet werden können. Das
gasdurchlässige
Bauteil kann eine gasdurchlässige
Folie sein, die aus einem Tetrafluorethylenkunststoff oder anderen
porösen
Kunststoffmaterialien hergestellt ist. Es ist jedoch auch möglich, andere
poröse
Materialien zu verwenden, die aus natürlichen oder synthetischen
Materialien hergestellt sind, wie z.B. Textilgestrick, Gewebe, Vlies,
Netz, Filz, Porzellan, unglasierte Tonware, Steingut oder Keramik.
Ferner kann das gasdurchlässige
Bauteil ein mechanisches Ventil sein, das geschlossen wird, wenn
Gas ankommt und geöffnet
wird, wenn die Flüssigkeitsströmung ankommt.
-
Der
Tintentank der vorliegenden Erfindung ist nicht auf denjenigen beschränkt, der
sich zusammen mit dem Aufzeichnungskopf in dem Aufzeichnungsgerät nach einer
seriellen Abtastart bewegt. Es ist auch möglich, den Tintentank auf der
Stelle zu befestigen, während
sich der Aufzeichnungskopf bewegt.
-
Zusätzlich kann
die vorliegende Erfindung auch so gestaltet sein, dass der Haupttank
zum Zuführen
zu dem Tintentank immer mit dem Tintentank über den Schlauch verbunden
ist. In diesem Fall ist des Weiteren der Tintentank nicht auf den
einen begrenzt, der sich zusammen mit dem Aufzeichnungskopf bewegt.
Es ist zudem möglich,
den Tintentank auf der Stelle zu befestigen.