DE60104802T2 - Lebensmittel zur prävention von leberdysfunktion enthaltend ein alkanoyl l-carnitin und ein silybum marianum extrakt und verwendung desselben - Google Patents
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Description
- Diese Erfindung betrifft ein Gesundheitsnahrungsmittel/Diätergänzung, das als charakterisierende Komponenten ein Alkanoyl-L-carnitin enthält, ausgewählt aus der Gruppe umfassend Isovaleryl-L-carnitin und Propionyl-L-carnitin oder deren pharmakologisch akzeptablen Salze oder Mischungen davon und einen Extrakt von Silybum marianum (Mariendistel) oder die aktiven Komponenten davon und darunter insbesondere Silylmarin.
- Es wurde festgestellt, daß die oben erwähnte Zusammensetzung bei der Ausübung einer starken Schutzwirkung auf die Leberfunktion und Integrität gegenüber Läsionen äußerst wirksam ist, die durch verschiedene exogene und endogene hepatotoxische Mittel induziert sind, und zwar aufgrund der unerwarteten synergistischen Wirkung, die durch die Interaktion dieser Komponenten ausgeübt wird.
- Isovaleryl-L-carnitin, eine natürliche Komponente des Carnitin-Pools gibt eine spezifische Aktivität beim lysosomalen Niveau und bei den cytosolischen Bewegungen von Calcium. Es ist daher in der Lage, bei proteolytischen Verfahren zu intervenieren, die während der intensiven und verlängerten Anstrengung auftreten, und eine Anzahl von Organen wie die Leber gegenüber der Aktion von toxischen Substanzen zu schützen.
- Propionyl-L-carnitin übt eine intensive antioxidative Wirkung aus und ist insbesondere wirksam bei der Verbesserung des peripheren Kreislaufes und der Herzfunktion.
- Zusätzlich weist muskulare Carnitintransferase eine höhere Affinität für Propionyl-L-carnitin als für L-Carnitin auf, und folglich weist Propionyl-L-carnitin ein höheres Ausmaß an Spezifizität für Herz- und Skelettmuskel auf. Darüber hinaus erhöht Propionyl-L-carnitin-Transferase durch Transportieren der Propionyl-Gruppe die Aufnahme dieser Komponente durch die Muskelzellen, was besonders wichtig für Energiezwecke sein kann, indem das Propionat durch die Mitochondrien als ein anapleurotisches Substrat verwendet werden kann und Energie in der Abwesenheit von Sauerstoff zuführen kann.
- Die Mariendistel ist eine einheimische Pflanze, die seit Jahrhunderten im Mittelmeerraum und in Südwesteuropa kultiviert und in den meisten europäischen Ländern naturalisiert ist. Sie ist ebenfalls in Nordamerika, insbesondere Californien naturalisiert, in Südamerika ist sie von Uruguay bis Chile und Ecuador vorhanden; in Australien wächst sie wild; sie wird allgemein in verlassenen Felder, altem Weideland und an der Landstraße gefunden.
- Die Wirksamkeit der Samen von Silybum marianum oder der Mariendistel bei der Vorbeugung oder Behandlung von verschiedenen Formen von Leber- oder Gallendisfunktionen ist seit mehr als 2000 Jahren bekannt und bei der popularen Tradition tief verwurzelt.
- 1968 wurde Silymarin, ein Flavanolignan-Komplex von der Pflanze isoliert. Dieser besteht hauptsächlich aus drei Flavanolignanen, Silybin (Silybinin), Silychristin und Silydianin. Andere vorhandene Flavanolignane sind: Dehydrosilybin, 3-Desoxysilychristin, Desoxysilydianin (Silymonin), Silyadrin, Silybinom, Silyermin und Neosilyermin. Andere Bestandteile sind Apigeninin und Silybonol; ein fixiertes Öl (16–18%), das sich hauptsächlich aus Oleinsäure und Linolsäure zusammensetzt, zusätzlich zu Myristin-, Palmitin- und Stearinsäuren.
- In den letzten Dekaden wurden einige Prinzipien pflanzlichen Ursprungs genauso sorgfältig wie Silymarin untersucht.
- Die hauptsächliche Aktivität davon ist leberschützend und antioxidierend. Die leberschützende Aktivität von Silymarin wurde in zahlreichen experimentellen Modellen demonstriert, bei denen die Leberschädigung durch toxische Substanzen, einschließlich Tetrachlorkohlenstoff, Galactosamin, Thioacetamid, hepatotoxischer kaltblütiger Froschvirus, Lanthaniden und den Toxinen von Amanita phalloides, Phalloidin und α-Amanitin induziert wird.
- Die leberschützende Wirksamkeit basiert auf verschiedenen unterschiedlichen Wirkungsmechanismen. Silymarin stimuliert RNA-Polymerase A, was die ribosomale Proteinsynthese erhöht und die Aktivierung der regenerativen Kapazität der Leber durch Zellentwicklung verursacht. Silymarin wechselwirkt mit den Membranen von Leberzellen, unter Blockade der Bindestellen und Verhinderung der Aufnahme von Toxinen, wie bei Kaninchenleber-Mikrosomen und in mononuklearen Lipidschichten demonstriert wird. Es ist stark antioxidativ (freie Radikale-Einfängeraktivität 10-fach größer als die von Vitamin E), indem es die Freisetzung von Malonyldialdehyd und antiperoxidative Aktivität blockiert.
- Klinische Untersuchungen haben nahegelegt, daß Vorbehandlungen mit Silymarin die Leberschädigung inhibieren, die durch Alkohol, industrielle Chemikalien und psychotrope Arzneimittel induziert sind, wodurch die Normalisierung von beeinträchtigten Leberfunktionen beschleunigt wird.
- Die Patienten, die Silymarin erhalten, zeigen eine schnelle Verbesserung der erhöhten Serumgehalte von Glutamin-Oxalessig-Transaminase (GOT), Glutamin-Pyruvin-Transaminase (GPT) und γ-Glutamyl-Transpeptidase (γ-GT).
- Die therapeutische Aktivität von Silymarin als Arzneimittel ist extensiv gegenüber Leberschädigung, bei der chronischen Entzündungsträgerbehandlung und bei der Zirrhose, einschließlich chronischer Hepatitis und Fettinfiltration der Leber, verursacht durch Alkohol und andere Chemikalien, dokumentiert. Für Infusionszwecke werden Silbinin-Präparate für die Trägerbehandlung in Fällen der Vergiftung aufgrund des Giftpilzes Amanita verwendet.
- Auf dem Kräutergebiet oder Nahrungsproduktsektor werden die Samen der Pflanzen oder ein Extrakt der Samen in Tee, Kapseln, Tabletten und Kräutertees hauptsächlich als Leberentgiftungsmittel verwendet.
- Die kommerziellen Präparate von Mariendistel umfassen Ethanol-Extrakte von Samen und/oder Früchten, Pillen oder Kapseln (35–75 mg), standardisiert auf 70% Silymarin, in durchschnittlichen täglichen Dosen von 200–400 mg.
- EP-A-0 516 594 lehrt eine Zusammensetzung zur Inhibition der Proteolyse der Leber, umfassend eine Verbindung, ausgewählt aus Isovaleryl-L-carnitin, Isobutyryl-L-carnitin und α-Methylbutyl-L-carnitin.
- WΟ-A-9 943 336 lehrt die hepatoprotektive Wirkung einer Zusammensetzung, umfassend einen Extrakt von Silybum marianum in Kombination mit S-Adenosylmethionin und/oder L-Ergothionein.
- Es wurde nun überraschenderweise festgestellt, daß eine Zusammensetzung, umfassend als charakterisierende Komponenten eine Kombination aus:
- (a) einem Alkanoyl-L-carnitin, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Isovaleryl-L-carnitin, Propionyl-L-carnitin oder deren pharmakologisch akzeptablen Salzen oder Mischungen davon; und
- (b) einem Extrakt von Silybum marianum, standardisiert auf zumindest 70 Gew.-% Silymarin, ein effektives gesundes Nahrungsmittel/Diätergänzung ergibt, das/die eine starke Schutzwirkung auf die Leberfunktion und Integrität gegenüber Läsionen, induziert durch verschiedene exogene und endogene hepatotoxische Mittel aufgrund der starken und unerwarteten synergistischen Wirkung ausübt, die durch die Komponenten entfaltet wird. Die Diätergänzung, die in dieser Erfindung beschrieben ist, kann zusätzlich
- (c) ein "Carnitin" enthalten, ausgewählt aus der Gruppe, umfassend L-Carnitin, Acetyl-L-carnitin, Butyryl-L-carnitin und Valeryl-L-carnitin oder deren pharmakologisch akzeptablen Salze oder Mischungen davon.
- Das Gewicht-zu-Gewicht-Verhältnis der obigen Komponenten (a) : (b) : (c) liegt im Bereich von 1 : 0,1 : 1 bis 1 : 1 : 2.
- Die überraschende synergistische Wirkung, die mit der Kombination von "Carnitinen" (ein Ausdruck, der verwendet wird, um kollektiv sowohl L-Carnitin als auch Alkanoyl-L-carnitine anzuzeigen), insbesondere Isovaleryl-L-carnitin und/oder Propionyl-L-carnitin und den Silybum marianum-Extrakt erzielt wird, wird durch verschiedene pharmakologische Untersuchungen (von denen einige nachfolgend beschrieben werden) demonstriert, die so ausgewählt sind, daß sie stark für die praktische Verwendung dieser Zusammensetzung auf dem vorbeugenden, ernährungswissenschaftlichen und diätetischen Gebiet vorhersagend sind.
- Schutzversuche gegenüber toxischen Effekten, induziert durch Tetrachlorkohlenstoff auf isolierten Leberzellkulturen
- Bei diesen Versuchen wurden Rattenleberzellen entsprechend dem von Segler (Segler P. O., Methods Cell. Biol. Chem., 264, 4747, 1989) beschriebenen Verfahren isoliert und zur Bestimmung der lipoperoxidativen und toxischen Wirkungen, die durch CCl4 (100 mg/l) induziert sind, verwendet, wobei in der überstehenden Flüssigkeit der Zellkultur die beiden Marker, Alanin-aminotransferase (AlaAT) und Aspartataminotransferase (AspAT) (Autobiochemistry Assay System-Beckman 700 – Encore-2) und Malonaldehyd als ein Peroxidationsinitiator unter Anwendung des Thiobarbitursäure-Verfahrens (Ohka W. H., Anal. Biochem., 95, 351, 1979) gemessen werden.
- Die Schutzwirkung wurde dann gegenüber der CCl4-Toxizität durch Einführen von Isovaleryl-L-carnitin (100 mg/l) und Propionyl-L-carnitin (100 mg/l) oder Silymarin (50 mg/l) oder einer Kombination dieser Produkte in gleichen Dosen in die Leberzellkulturen gemessen. Die Cytologie der Leberzellen, die zu dieser Behandlung geführt wurden, wurde ebenfalls nach der Fixierung in Formalin oder Glutaraldehyd sowohl unter dem optischen als auch dem Elektronenmikroskop beobachtet.
- Die Tabellen 1 und 2 geben die Ergebnisse dieser beiden Versuche an, die zeigen, daß Isovaleryl-L-carnitin und Propionyl-L-carnitin in der Lage sind, die Toxizität, die durch CCl4 induziert ist, teilweise zu inhibieren, während die Schutzwirkung, die durch Silymarin ausgeübt wird, größer ist. Überraschend wirksam ist der Schutz, der durch die Kombination der oben erwähnten Alkanoyl-L-carnitine und Silymarin induziert wird. In diesem Fall sind tatsächlich die toxischen und lipoperoxidativen Wirkungen, die durch CCl4 verursacht werden, auf die Leberzellkulturen nahezu vollständig inhibiert.
- Diese signifikante und überraschende Schutzwirkung wurde ebenfalls bei der cytologischen Untersuchung ermittelt, die bei den Leberzellen durchgeführt wurde, die eine Reduktion der nekrotischen Zellen, die in der Kultur vorhanden sind, ergab, aber insbesondere bei der ultrastrukturellen Untersuchung ermittelbar waren. In der Kontrollgruppe (CCl4) zeigten die Zellen Heterochromatin-Abnormalitäten, das Verschwinden von mitochondrialen Kämmen in den Mitochondrien und eine Verminderung der Anzahl von Ribosomen. In jenen Zellen, die zusätzlich zu CCl4 auch den Alkanoyl-L-carnitinen und Silymarin ausgesetzt waren, schienen die Zellmembran und der Nucleus unerwartet intakt zu sein und sowohl die Heterochromatine und Mitochondrien als auch die Anzahl der Ribosomen schien regulär zu sein.
- Versuche zum Schutz gegenüber hepatotoxischen Wirkungen, induziert durch Galactosamin in der Ratte.
- Bei diesen Tests wurde die Schutzwirkung von Isovaleryl-L-carnitin gegenüber Galactosamin-induzierter Leberintoxizierung bestätigt (Zezza F., Pharmacol. Res., 27 (Suppl 1), 85, 1993). Gleichzeitig wurde eine starke und überraschende synergistische Schutzwirkung der Kombination von Isovaleryl-L-carnitin und Silymarin gegenüber einer solchen Intoxizierung ermittelt, was Charakteristiken präsentiert, die denen der viralen Hepatitis ähnlich sind.
- Bei diesen Versuchen war das angewandte Verfahren das, das von Reuter beschrieben ist (Reuter W., Trends in the Therapy of Liver Dieseases Proceding, Hrsg. A. Bertelli, S. 121, 1974, Karger Basel 1975).
- Ratten mit einem Gewicht von ungefähr 250 g erhielten tägliche orale Verabreichungen für zwei aufeinanderfolgende Tage von 200 mg/kg Isovaleryl-L-carnitin oder 200 mg/kg Propionyl-L-Carnitin oder 100 mg/kg Silymarin oder eine Kombination dieser Verbindungen bei den gleichen Dosen. Nach 24 Stunden wurde den gleichen Ratten 400 mg/kg i. p. Galactosamin verabreicht. Nach weiteren 24 Stunden wurden von den Tieren gezogene Blutproben verwendet, um die Glutamin-Oxalessig-Transferase (GOT) und das Bilirubin, das im Plasma vorhanden ist, entsprechend dem von Keppler beschriebenen Verfahren (Keppler D., Exp. Mol. Pathol., 9, 279, 1968) zu bestimmen. Sowohl die Enzymaktivität als auch Bilirubin waren durch Verabreichung von Propionyl-L-carnitin oder in einem größeren Ausmaß durch Isovaleryl-L-carnitin und Silymarin reduziert, aber gingen mit der Verabreichung der Kombination aus Alkanoyl-L-carnitin/Silymarin auf Werte zurück, die nahe beim Normalwert lagen.
- Einige nicht-beschränkende Beispiele von Kombinationszusammensetzungen gemäß dieser Erfindung werden nachfolgend angegeben:
1) Propionyl-L-carnitin 500 mg Extrakt von Mariendistel mit Flavanolignanen, ausgedrückt als Silymarin 200 mg 2) Isovaleryl-L-carnitin 500 mg Extrakt von Mariendistel mit Flavanolignanen, ausgedrückt als Silymarin 200 mg 3) Isovaleryl-L-carnitin 150 mg Propionyl-L-carnitin 150 mg Acetyl-L-carnitin 150 mg Extrakt von Mariendistel mit Flavanolignanen, ausgedrückt als Silymarin 200 mg 4) Isovaleryl-L-carnitin 400 mg Extrakt von Mariendistel mit Flavanolignanen, ausgedrückt als Silymarin 100 mg Cholin 50 mg Arginin 50 mg Lysin 50 mg Ornithin 25 mg Inositol 50 mg Methionin 25 mg 5)Isovaleryl-L-carnitin 400 mg Extrakt von Mariendistel mit Flavanolignanen, ausgedrückt als Silymarin 100 mg Extrakt von Cynara scolimus (Artischoke) ausgedrückt als Cynarin 25 mg Vitamin C 50 mg Vitamin E 5 mg Vitamin PP 25 mg Cholin 50 mg Coenzym Q10 25 mg Selenomethionin 50 μg - Mit einem pharmakologisch akzeptablen Salz der verschiedenen oben genannten Carnitine, die in dieser Beschreibung erwähnt sind, ist zusätzlich zu den jeweiligen "inneren Salzen" irgendein Salz dieser mit einer Säure gemeint, das keine unerwünschten toxischen oder Nebenwirkungen ergibt. Diese Säuren sind dem Pharmakologen und dem Experten auf dem Gebiet der pharmazeutischen Technologie gut bekannt.
- Nicht-beschränkende Beispiele solcher Salze sind die folgenden: Chlorid, Bromid, Iodid, Aspartat, saures Aspartat, Citrat, saures Citrat, Tartrat, Phosphat, saures Phosphat, Fumarat, saures Fumarat, Glycerophosphat, Glucosephosphat, Lactat, Maleat, saures Maleat, Mucat, Orotat, Oxalat, saures Oxalat, Sulfat, saures Sulfat, Trichloracetat, Trifluoracetat und Methansulfonat.
- Unter diesen Salzen ist Isovaleryl-L-carnitin-saures-fumarat (
US 5 227 518 ) besonders bevorzugt. - Eine Liste von FDA-anerkannten pharmakologisch akzeptablen Säuren ist in Int. J. Pharm. 33, 1986, 201–217 angegeben, wobei die letztgenannte Veröffentlichung in dieser Beschreibung durch Bezugnahme eingefügt ist.
- Die Ergänzung dieser Erfindung kann weiterhin Vitamine, Coenzyme, Mineralsubstanzen, Aminosäuren und Antioxidantien enthalten. Die Ergänzung kann in der Form von Tabletten, Pastillen, Kapseln, Pillen, Granulaten, Sirupen, Kräutertees, Ampullen oder Tropfen hergestellt sein.
Claims (14)
- Nahrungsmittel/Diätergänzung, umfassend die folgenden charakterisierenden Bestandteile: (a) ein Alkanoyl-L-carnitin, ausgewählt aus, der Gruppe bestehend aus Isovaleryl-L-carnitin, Propionyl-L-carnitin oder den pharmakologisch akzeptablen Salzen oder Mischungen davon; und (b) einen Extrakt von Silybum marianum, standardisiert auf zumindest 70 Gew.-% Silymarin.
- Ergänzung von Anspruch 1, weiterhin umfassend: (c) ein "Carnitin", ausgewählt aus der Gruppe, umfassend L-Carnitin, Acetyl-L-carnitin, Butyryl-L-carnitin und Valeryl-L-carnitin oder die pharmakologisch akzeptablen Salze oder Mischungen davon.
- Ergänzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin umfassend Vitamine, Zucker, Coenzyme, Mineralsubstanzen, Aminosäuren, Peptide und Antioxidantien.
- Ergänzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das pharmakologisch akzeptable Salze ausgewählt ist aus der Gruppe, umfassend Chlorid, Bromid, Iodid, Aspartat, saures Aspartat, Citrat, saures Citrat, Tartrat, Phosphat, saures Phosphat, Fumarat, saures Fumarat, Glycerophosphat, Glucosephosphat, Lactat, Maleat, saures Maleat, Mucat, Orotat, Oxalat, saures Oxalat, Sulfat, saures Sulfat, Trichloracetat, Trifluoracetat und Methansulfonat.
- Ergänzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer Schutzwirkung auf die Leberfunktion und Integrität gegenüber Läsionen, die durch exogene und endogene hepatotoxische Mittel induziert sind.
- Ergänzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, hergestellt in fester oder flüssiger Form.
- Ergänzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche in der Form von Tabletten, Kapseln, Pastillen, Pillen, Granulaten, Sirupen, Kräutertees, Ampullen oder Tropfen.
- Ergänzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin das Gewichtsverhältnis der Komponenten (a) : (b) : (c) im Bereich von 1 : 0,1 : 1 bis 1 : 1 : 2 liegt.
- Ergänzung nach Anspruch 8, in Einheitsdosierungsform, umfassend
Propionyl-L-carnitin 500 mg Extrakt von Mariendistel mit Flavanolignanen, ausgedrückt als Silymarin 200 mg - Ergänzung nach Anspruch 8, in Einheitsdosierungsform, umfassend
Isovaleryl-L-carnitin 500 mg Extrakt von Mariendistel mit Flavanolignanen, ausgedrückt als Silymarin 200 mg - Ergänzung nach Anspruch 8, in Einheitsdosierungsform, umfassend
Isovaleryl-L-carnitin 150 mg Propionyl-L-carnitin 150 mg Acetyl-L-carnitin 150 mg Extrakt von Mariendistel mit Flavanolignanen, ausgedrückt als Silymarin 200 mg - Ergänzung nach Anspruch 8, in Einheitsdosierungsform, umfassend
Isovaleryl-L-carnitin 400 mg Extrakt von Mariendistel mit Flavanolignanen, ausgedrückt als Silymarin 100 mg Cholin 50 mg Arginin 50 mg Lysin 50 mg Ornithin 25 mg Inositol 50 mg Methionin 25 mg - Ergänzung nach Anspruch 8, in Einheitsdosierungsform, umfassend
Isovaleryl-L-carnitin 400 mg Extrakt von Mariendistel mit Flavanolignanen, ausgedrückt als Silymarin 100 mg Extrakt von Cynara scolimus (Artischoke) ausgedrückt als Cynarin 25 mg Vitamin C 50 mg Vitamin E 5 mg Vitamin PP 25 mg Cholin 50 mg Coenzym Q10 25 mg Selenomethionin 50 μg - Verwendung einer Kombinationszusammensetzung, umfassend die folgenden Bestandteile: (a) ein Alkanoyl-L-carnitin, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Isovaleryl-L-carnitin, Propionyl-L-carnitin oder den pharmakologisch akzeptablen Salzen oder Mischungen davon; und (b) einen Extrakt von Silybum marianum, standardisiert auf zumindest 70 Gew.-% Silymarin, zur Erzeugung eines Nahrungsmittels/Diätergenzung, die zur Verhinderung der Schäden beabsichtigt ist, die durch exogene und endogene hepatotoxische Mittel induziert sind, und eine Schutzfunktion auf die Leberfunktion und Integrität ausübt.
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