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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue Verbindungen, diese Verbindungen
umfassende pharmazeutische Formulierungen und die Verwendung dieser
Verbindungen in der Therapie. Insbesondere betrifft die vorliegende
Erfindung Verbindungen zur Prophylaxe und Behandlung von viralen
Herpes-Infektionen.
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Unter
den DNA-Viren sind diejenigen der Herpes-Gruppe die Quellen der
häufigsten
viralen Erkrankungen des Menschen. Die Gruppe schließt die Herpes
simplex-Virustypen 1 und 2 (HSV), das Varicella zoster-Virus (VZV),
Cytomegalovirus (CMV), Epstein-Barr-Virus (EBV), das humane Herpes-Virus
Typ 6 (HHV-6), humane Herpes-Virus Typ 7 (HHV-7) und humane Herpes-Virus
Typ 8 (HHV-8) ein. HSV-1 und HSV-2 sind einige der häufigsten
Infektionserreger des Menschen. Die meisten dieser Viren können in
den Nervenzellen des Wirtes überdauern;
nach der Infektion unterliegen die Individuen einem Risiko eines
wiederkehrenden klinischen Auftretens der Infektion, was sowohl
physisch als auch psychologisch beschwerlich sein kann.
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Herpes
simplex-Viren (HSV-1 und -2) sind die Verursacher von Herpes labialis
und Herpes genitalis. Eine HSV-Infektion ist häufig durch ausgedehnte und
hinderliche Läsionen
der Haut, des Mundes und/oder der Genitalien gekennzeichnet. Primäre Infektionen
können
subklinisch sein, obwohl sie schwerwiegender als Infektionen in
denjenigen Individuen zu sein neigen, die zuvor mit dem Virus in
Kontakt gekommen sind. Eine Augeninfektion durch HSV kann zu Keratitis
oder Katarakten führen,
wodurch die Sehkraft des Patienten gefährdet wird. Eine Infektion
des Neugeborenen, bei immunbeeinträchtigten Patienten oder das
Eindringen der Infektion in das zentrale Nervensystem kann sich
als tödlich
erweisen. Allein in den USA sind 40 Millionen Menschen mit HSV-2
infiziert, eine Anzahl, von der erwartet wird, daß sie bis
2007 auf 60 Millionen zunimmt. Mehr als 80% der mit HSV-2 infizierten
Individuen sind sich unbewußt
darüber,
daß sie
das Virus in sich tragen und verbreiten, und von den diagnostizierten
erhielten weniger als 20% orale Therapien. Das Nettoergebnis besteht
darin, daß weniger
als 5% der infizierten Bevölkerung
behandelt werden. In gleicher Weise bleiben von den 530 Millionen
Menschen weltweit, die das HSV-1-Virus tragen, 81% der symptomatischen
Bevölkerung unbehandelt.
Für die
HSV-Infektion gibt
es keine Heilung, und nach einer Infektion trägt das Individuum das Virus
lebenslang in einem ruhenden Zustand. Die Reaktivierung des Virus
aus der Latenzphase tritt periodisch auf und kann durch Streß, Umweltfaktoren
und/oder Unterdrückung
des Wirt-Immunsystems ausgelöst
werden. Derzeit ist die Verwendung von Nukleosidanaloga, wie Valaciclovir
(VALTREX®)
und Aciclovir (ZOVIRAX®), die Standardbehandlung
zur Bewältigung
von genitalen Herpesvirusausbrüchen.
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Das
Varicella zoster-Virus (VZV) (ebenfalls als Herpes zoster-Virus
bekannt) ist ein Herpesvirus, das Windpocken und Gürtelrose
verursacht. Windpocken sind die primäre Erkrankung, die in einem
Wirt ohne Immunität
erzeugt wird, und bei kleinen Kindern sind sie gewöhnlich eine
milde Erkrankung, die durch einen bläschenartigen Ausschlag und
Fieber gekennzeichnet ist. Gürtelrose
oder Zoster ist die wiederauftretende Form der Krankheit, die bei
Erwachsenen auftritt, die zuvor mit VZV infiziert wurden. Die klinischen
Manifestationen von Gürtelrose
sind durch Neuralgie und einen bläschenartigen Hautausschlag
gekennzeichnet, der eine unilaterale und dermatomale Verteilung
hat. Die Ausbreitung der Entzündung
kann zu Lähmung
oder Krämpfen führen. Koma
kann auftreten, falls die Meningen betroffen werden. VZV ist ein
ernsthaftes Besorgnis bei Patienten, die immunsuppressive Wirkstoffe
für Transplantationszwecke
oder zur Behandlung von bösartiger
Neoplasie erhalten, und ist eine ernsthafte Komplikation von AIDS-Patienten
aufgrund ihres beeinträchtigten
Immunsystems.
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Wie
bei anderen Herpesviren führt
eine Infektion mit CMV zu einer lebenslangen Verbindung von Virus und
Wirt. Eine angeborene Infektion als Folge einer Infektion der Mutter
während
der Schwangerschaft kann zu klinischen Wirkungen wie Tod und schwerwiegender
Krankheit (Mikrozephalie, Hepatosplenomegalie, Gelbsucht, mentale
Retardierung), Retinitis, die zu Blindheit oder in weniger schweren
Formen zu Wachstumsstörung
führt,
und Anfälligkeit
für Brust-
und Augeninfektionen führen.
Eine CMV-Infektion bei Patienten, die immunbeeinträchtigt sind,
z. B. als Ergebnis von Malignität,
Behandlung mit immunsuppressiven Wirkstoffen im Anschluß an eine
Transplantation oder Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus,
kann zu Retinitis, Pneumonitis, gastrointestinalen Störungen und
neurologischen Krankheiten führen.
Eine CMV-Infektion ist ebenfalls mit kardiovaskulären Krankheiten
und Zuständen
verbunden, einschließlich
Restenose und Atherosklerose.
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Die
Haupterkrankung, die durch EBV verursacht wird, ist akute oder chronische
infektiöse
Mononukleose (Drüsenfieber).
Beispiele für
andere EBV- oder mit EBV verbundene Krankheiten schließen ein:
lymphoproliferative Krankheit, die häufig bei Personen mit angeborener
oder erworbener zellulärer
Immundefizienz auftritt, X-chromosomale lymphoproliferative Krankheit,
die insbesondere bei kleinen männlichen
Kindern auftritt, EBV-assoziierte
B-Zell-Tumoren, Hodgkin-Krankheit, Nasopharyngialkarzinom, Burkitt-Lymphom, Nicht-Hodgkin-Lymphom,
Thymome und orale Haarleukoplakie. EBV-Infektionen wurden ebenfalls
in Verbindung mit einer Vielzahl von aus Epithelzellen abstammenden
Tumoren der oberen und unteren Atemwege, einschließlich Lunge,
gefunden. EBV-Infektion wurde ebenfalls mit anderen Krankheiten
und Zuständen
assoziiert, einschließlich
chronischem Müdigkeitssyndrom,
multipler Sklerose und Alzheimer-Krankheit.
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Es
wurde gezeigt, daß HHV-6
ein Verursacher von Dreitagefieber bei Kindern und von Nierenabstoßung und
interstitieller Pneumonie bei Nieren- bzw. Knochenmarkstransplantationspatienten
ist und mit anderen Krankheiten wie multipler Sklerose verbunden
sein kann. Es gibt ebenfalls Hinweise auf eine Unterdrückung der
Stammzellzahlen bei Knochenmarkstransplantationspatienten. HHV-7
ist von unbestimmter Krankheitsätiologie.
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Das
Hepatitis B-Virus (HBV) ist ein virales Pathogen von weltweiter
großer
Bedeutung. Das Virus ist ätiologisch
mit dem primären
Leberzellkarzinom assoziiert, und man nimmt an, daß es 80%
der Leberkrebsfälle
weltweit verursacht. Klinische Wirkungen einer Infektion mit HBV
reichen von Kopfschmerz, Fieber, Unwohlsein, Übelkeit, Erbrechen und Anorexie
bis hin zu Bauchschmerzen. Die Vermehrung des Virus wird gewöhnlich durch
die Immunreaktion gesteuert, bei einem Erholungsverlauf, der bei
Menschen Wochen oder Monate dauert, aber eine Infektion kann ernsthafter
sein, was zu der oben umrissenen andauernden chronischen Lebererkrankung
führt.
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Kurze Zusammenfassung
der Erfindung
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Gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung wird eine Verbindung der Formel (I)
bereitgestellt:
worin:
R
1 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Halogen, Ay, Het, -NR
7R
8, -NR
7Ay, -NHHet,
-NHR
10Ay und -NHR
10Het
besteht;
R
7 und R
8 jeweils
gleich oder verschieden sind und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt sind,
die aus H, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, -OR
9, -C(O)R
9, -CO
2R
9, -C(O)NR
9R
11, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
9R
11, -SO
2R
10, -SO
2NR
9R
11,
-R
10Cycloalkyl, -R
10OR
9, -CH(R
10OR
9)
2, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
10, -R
10SO
2NR
9R
11,
-R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
9R
11, -R
10NHCOR
9, -R
10NHSO
2R
9 und -R
10NHC(NH)NR
9R
11 besteht;
R
9 und
R
11 jeweils gleich oder verschieden sind
und unabhängig
aus der Gruppe ausgewählt
sind, die aus H, Alkyl, Cycloalkyl, -R
10Cycloalkyl,
-R
10OH, -R
10(OR
10)
w, worin w 1–10 ist,
und -R
10NR
10R
10 besteht;
R
10 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl und Cycloalkenyl besteht;
Ay
Aryl ist;
Het eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische oder
Heteroaryl-Gruppe ist;
n 0, 1 oder 2 ist;
R
2 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Het,
-S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
nNR
7R
8,
-NR
7R
8, -NHHet,
-NHR
10Ay, -NHR
10Het, -R
10NR
7R
8 und
-R
10NR
7Ay besteht;
Y
N oder CH ist;
R
3 und R
4 gleich
oder verschieden sind und jeweils unabhängig aus der Gruppe ausgewählt sind,
die aus H, Halogen, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Ay, Het, -OR
7, -OAy, -C(O)R
7,
C(O)Ay, -CO
2R
7,
-CO
2Ay, -SO
2NHR
9, -NR
7R
8, -NR
7Ay, -NHHet, -NHR
10Het,
-R
10OR
7, -R
10OAy, -R
10NR
7R
8 und -R
10NR
7Ay besteht;
q
0, 1, 2, 3, 4 oder 5 ist;
R
5 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -C(O)R
9, -C(O)Ay, -C(O)Het, -CO
2R
9, -C(O)NR
7R
8, -C(O)NR
7Ay, -C(O)NHR
10Het, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
7R
8, -C(NH)NR
7Ay, -S(O)
nR
9, -S(O)
2NR
7R
8,
-S(O)
2NR
7Ay, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10Cycloalkyl, -R
10OR
9, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
9, -R
10SO
2NR
9R
11, -R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
7R
8, -R
10NR
7Ay, -R
10NHC(NH)NR
9R
11, Cyano, Nitro
und Azido besteht; oder zwei benachbarte R
5-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder Aryl bilden;
p 1, 2 oder 3 ist; und
R
6 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Ay,
-OR
10Het, -C(O)R
9,
-C(O)Ay, -C(O)Het, -CO
2R
9,
-C(O)NR
7R
8, -C(O)NR
7Ay, -C(O)NHR
10Ay,
-C(O)NHR
10Het, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
7R
8, -C(NH)NR
7Ay, -S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
2NR
7R
8,
-S(O)
2NR
7Ay, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10Cycloalkyl, -R
10Ay,
-R
10Het, -R
10OR
9, -R
10-O-C(O)R
9, -R
10-O-C(O)Ay,
-R
10-O-C(O)Het, -R
10-O-S(O)
nR
9, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
9, -R
10SO
2NR
9R
11,
-R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
7R
8, -R
10NR
7Ay, -R
10NHC(NH)NR
9R
11, Cyano, Nitro
und Azido besteht; oder zwei benachbarte R
6-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe bilden, die
1 oder 2 Heteroatome enthält;
oder R
6 in der 6-Position ist und R
6 und R
1 zusammen
mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe bilden, die
1 oder 2 Heteroatome enthält;
worin
R
3 nicht -NR
7Ay
ist, wenn Y CH ist;
und pharmazeutisch akzeptable Salze und
Solvate davon.
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In
einem anderen Aspekt der Erfindung wird eine pharmazeutische Zusammensetzung
bereitgestellt, die eine Verbindung der Formel (I) umfaßt. In einer
Ausführungsform
umfaßt
die pharmazeutische Zusammensetzung ferner einen pharmazeutisch
akzeptablen Träger
oder Verdünnungsstoff.
In einer Ausführungsform umfaßt die pharmazeutische
Zusammensetzung ferner ein antivirales Mittel, das aus der Gruppe
ausgewählt ist,
die Aciclovir und Valaciclovir besteht.
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In
einem dritten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur Prophylaxe
oder Behandlung einer viralen Herpes-Infektion in einem Tier bereitgestellt.
Das Verfahren umfaßt
das Verabreichen einer therapeutisch wirksamen Menge einer Verbindung
der Formel (I) oder eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes, Solvats
oder physiologisch funktionellen Derivats davon an das Tier. Die
virale Herpesinfektion kann jede aus Herpes simplex-Virus 1, Herpes
simplex-Virus 2, Cytomegalovirus, Epstein-Barr-Virus, Varizella
zoster-Virus, humanem Herpesvirus 6, humanem Herpesvirus 7 und humanem
Herpesvirus 8 sein.
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In
einem vierten Aspekt wird ein Verfahren zur Behandlung oder Prophylaxe
von Zuständen
oder Krankheiten bereitgestellt, die mit viralen Herpesinfektionen
in einem Tier verbunden sind. Das Verfahren umfaßt das Verabreichen einer therapeutisch
wirksamen Menge der Verbindung der Formel (I) oder eines pharmazeutisch
akzeptablen Salzes, Solvats oder physiologisch funktionellen Derivats
davon an das Tier.
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In
einem anderen Aspekt wird ein Verfahren zur Herstellung der Verbindung
der Formel (I) bereitgestellt, worin Y N ist, R2 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het, -OR7, -OAy, -OHet, -OR10Het,
-S(O)nR9, -S(O)nAy, -S(O)nHet, -S(O)nNR7R8,
-NR7R8, -NHHet,
-NHR10Ay, -NHR10Het,
-R10NR7R8 und -R10NR7Ay besteht; und R3 und
R4 H sind. Das Verfahren umfaßt die folgenden Schritte:
- a) Umsetzen einer Verbindung der Formel (VIII): worin q, R5,
p und R6 wie oben im Zusammenhang mit Verbindungen
der Formel (I) definiert sind;
mit einer Verbindung der Formel
(X): zur Herstellung einer Verbindung
der Formel (IX):
- b) Halogenieren der Verbindung der Formel (IX) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (I-A): worin Hal Halogen ist; und
- c) gegebenenfalls entweder:
- 1) Austauschen des C7-Halogens der Verbindung der Formel (I-A) gegen ein Amin-Nukleophil,
das aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht; oder
- 2) Kuppeln der Verbindung der Formel (I-A) mit einer Metallverbindung,
die aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Ay-M3 und Het-M3 besteht,
worin M3 -B(OH)2,
-B(ORa)2, -B(Ra)2,
-Sn(Ra)3, Zn-Halogenid, Zn-Ra oder Mg-Halogenid
ist, worin Ra Alkyl oder Cycloalkyl ist und Halogenid Halogen ist,
zur Herstellung einer Verbindung der Formel (I-B): worin R1 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Ay, Het, -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht.
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In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zur Herstellung einer Verbindung der Formel (I) bereit, worin Y
N ist; R2 aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het, -OR7, -OAy, -OHet, -OR10Het,
-S(O)nR9, -S(O)nAy, -S(O)nHet, -S(O)nNR7R8,
-NR7R8, -NHHet,
-NHR10Ay, -NHR10Het,
-R10NR7R8 und -R10NR7Ay besteht; R3 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus H, Halogen, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Het, -C(O)R7, C(O)Ay, -CO2R7, -CO2Ay, -SO2NHR9, -NR7R8, worin weder R7 noch R8 H ist,
-NR7Ay, worin R7 nicht
H ist, -R10OR7,
-R10OAy, -R10NR7R8 und -R10NR7Ay besteht;
und R4 H ist. Das Verfahren umfaßt die folgenden
Schritte:
- a) Umsetzen einer Verbindung der
Formel (XVI): worin q, R5,
p und R6 wie oben im Zusammenhang mit Verbindungen
der Formel (I) definiert sind;
mit einer Verbindung der Formel
(X): zur Herstellung einer Verbindung
der Formel (IX):
- b) Halogenieren der Verbindung der Formel (IX) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (I-A): worin Hal Halogen ist; und
- c) gegebenenfalls entweder:
- 1) Austauschen des C7-Halogens der Verbindung der Formel (I-A) gegen ein Amin-Nukleophil,
das aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht; oder
- 2) Kuppeln der Verbindung der Formel (I-A) mit einer Metallverbindung,
die aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Ay-M3 und Het-M3 besteht,
worin M3 -B(OH)2,
-B(ORa)2, -B(Ra)2,
-Sn(Ra)3, Zn-Halogenid, Zn-Ra oder Mg-Halogenid
ist, worin Ra Alkyl oder Cycloalkyl ist und Halogenid Halogen ist;
zur Herstellung einer Verbindung der Formel (I-B): worin R1 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Ay, Het, -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht.
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In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein anderes
Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel (I) oder einem
Salz, Solvat oder physiologisch funktionellen Derivat davon bereit,
worin Y N ist und R2 aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het, -OR7, -OAy, -OHet, -OR10Het,
-S(O)nR9, -S(O)nAy, -S(O)nHet, -S(O)nNR7R8,
-NR7R8, -NHHet,
-NHR10Ay, -NHR10Het, -R10NR7R8 und
-R10NR7Ay besteht.
Das Verfahren umfaßt
die folgenden Schritte:
- a) Umsetzen einer Verbindung
der Formel (XX): worin q, R5,
p und R6 wie oben im Zusammenhang mit Verbindungen
der Formel (I) definiert sind;
mit einer Verbindung der Formel
(X): zur Herstellung einer intermediären Verbindung;
- b) Oxidieren der intermediären
Verbindung zur Herstellung einer Verbindung der Formel (IX):
- c) Halogenieren der Verbindung der Formel (IX) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (I-A): worin Hal Halogen ist; und
- d) gegebenenfalls entweder:
- 1) Austauschen des C7-Halogens der Verbindung der Formel (I-A)
gegen ein Amin-Nukleophil, das aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht; oder
- 2) Kuppeln der Verbindung der Formel (I-A) mit einer Metallverbindung,
die aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Ay-M3 und Het-M3 besteht,
worin M3 -B(OH)2,
-B(ORa)2, -B(Ra)2,
-Sn(Ra)3, Zn-Halogenid, Zn-Ra oder Mg-Halogenid
ist, worin Ra Alkyl oder Cycloalkyl ist und Halogenid Halogen ist,
zur Herstellung einer Verbindung der Formel (I-B): worin R1 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Ay, Het, -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht.
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In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein anderes
Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel (2) bereit.
Das Verfahren umfaßt
die folgenden Schritte:
- a) Umsetzen einer Verbindung
der Formel (XXII): worin q, R5,
p und R6 wie oben im Zusammenhang mit Verbindungen
der Formel (I) definiert sind und X1 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Chlor, Brom und Iod besteht;
mit einer Verbindung
der Formel (XXIV): worin Y, R2,
R3 und R4 wie oben
im Zusammenhang mit Verbindungen der Formel (I) definiert sind und
M2 aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus -B(OH)2, -B(ORa)2, -B(Ra)2, -Sn(Ra)3, Zn-Halogenid,
ZnRa und Mg-Halogenid besteht, worin Ra Alkyl oder Cycloalkyl ist
und Halogenid Halogen ist;
zur Herstellung einer Verbindung
der Formel (IX):
- b) Halogenieren der Verbindung der Formel (IX) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (I-A): worin Hal Halogen ist; und
- c) gegebenenfalls entweder:
- 1) Austauschen des C7-Halogens der Verbindung der Formel (I-A)
gegen ein Amin-Nukleophil, das aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht; oder
- 2) Kuppeln der Verbindung der Formel (I-A) mit einer Metallverbindung,
die aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Ay-M3 und Het-M3 besteht,
worin M3 -B(OH)2,
-B(ORa)2, -B(Ra)2,
-Sn(Ra)3, Zn-Halogenid, Zn-Ra oder Mg-Halogenid
ist, worin Ra Alkyl oder Cycloalkyl ist und Halogenid Halogen ist,
zur Herstellung einer Verbindung der Formel (I-B): worin R1 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Ay, Het, -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht.
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In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine radiomarkierte
Verbindung der Formel (I) oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz,
Solvat oder physiologisch funktionelles Derivat davon bereit. In einer
Ausführungsform
stellt die vorliegende Erfindung eine tritiierte Verbindung der
Formel (I) oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz, Solvat oder
physiologisch funktionelles Derivat davon bereit. In einem anderen Aspekt
stellt die vorliegende Erfindung eine biotinylierte Verbindung der
Formel (I) oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz, Solvat oder
physiologisch funktionelles Derivat davon bereit.
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In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine Verbindung
der Formel (I) zur Verwendung in der Therapie bereit.
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In
noch einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine
Verbindung der Formel (I) zur Verwendung in der Prophylaxe oder
Behandlung einer Herpesvirusinfektion bereit.
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In
noch einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine
Verbindung der Formel (I) zur Verwendung in der Prophylaxe oder
Behandlung von Zuständen
oder Krankheiten bereit, die mit einer Herpesvirusinfektion in einem
Tier verbunden sind.
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In
noch einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung die Verwendung
einer Verbindung der Formel (I) zur Herstellung eines Medikaments
zur Prophylaxe oder Behandlung einer Herpresvirusinfektion in einem
Tier, insbesondere in Menschen, bereit.
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In
noch einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung die Verwendung
einer Verbindung der Formel (I) zur Herstellung eines Medikaments
zur Behandlung oder Prophylaxe von Krankheiten oder Zuständen, die
mit einer Herpesvirusinfektion in Tieren, bevorzugt Menschen, verbunden
sind, bereit.
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Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
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Wie
hier verwendet, bedeutet "eine
Verbindung der Erfindung" oder "eine Verbindung der
Formel (I)" eine
Verbindung der Formel (I) oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz,
Solvat oder physiologisch funktionelles Derivat davon. In ähnlicher
Weise bedeutet der Begriff "eine
Verbindung der Formel (Zahl)" unter
Bezugnahme auf isolierbare Zwischenstufen, wie zum Beispiel Verbindungen
der Formel (VIII), (IX), (XVI), (XX) und (XXII), eine Verbindung
mit dieser Formel und pharmazeutisch akzeptable Salze, Solvate und
physiologisch funktionelle Derivate davon.
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Wie
hier verwendet, bezeichnen die Begriffe "Alkyl" (und Alkylen) lineare oder verzweigte
Kohlenwasserstoffketten, die 1 bis 8 Kohlenstoffatome enthalten.
Beispiele für "Alkyl" wie hier verwendet
schließen
ein (aber sind nicht beschränkt
auf): Methyl, Ethyl, n-Propyl, n-Butyl-n-Pentyl, Isobutyl, Isopropyl und tert-Butyl. Beispiele
für "Alkylen" wie hier verwendet
schließen
ein (aber sind nicht beschränkt
auf): Methylen, Ethylen, Propylen, Butylen und Isobutylen. "Alkyl" schließt ebenfalls
substituiertes Alkyl ein. Die Alkyl-Gruppen können gegebenenfalls mit einem
oder mehreren Substituenten substituiert sein, die aus der Gruppe
ausgewählt
sind, die aus Mercapto, Nitro, Cyano und Halogen besteht. Perhalogenalkyl,
wie zum Beispiel Trifluormethyl, ist eine besondere Alkyl-Gruppe.
-
Wie
hier verwendet, bezeichnet der Begriff "Cycloalkyl" einen nicht-aromatischen carbocyclischen Ring mit
3 bis 8 Kohlenstoffatomen und keinen Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen. "Cycloalkyl" schließt exemplarisch
Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexy, Cycloheptyl und
Cyclooctyl ein. "Cycloalkyl" schließt ebenfalls
substituiertes Cycloalkyl ein. Das Cycloalkyl kann gegebenenfalls
an einem verfügbaren Kohlenstoff
mit einem oder mehreren Substituenten substituiert sein, die aus
der Gruppe ausgewählt
sind, die aus Mercapto, Nitro, Cyano, Halogen und Alkyl besteht.
-
Wie
hier verwendet, bezeichnet der Begriff "Alkenyl" (und Alkenylen) lineare oder verzweigte
Kohlenwasserstoffketten, die 2 bis 8 Kohlenstoffatome und wenigstens
eine und bis zu 3 Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen enthalten.
Beispiele für "Alkenyl" wie hier verwendet
schließen
Ethenyl und Propenyl ein, aber sind nicht darauf beschränkt. "Alkenyl" schließt ebenfalls
substituiertes Alkenyl ein. Die Alkenyl-Gruppen können gegebenenfalls
an einem verfügbaren
Kohlenstoff mit einem oder mehreren Substituenten substituiert sein,
die aus der Gruppe ausgewählt
sind, die aus Mercapto, Nitro, Cyano, Halogen und Alkyl besteht.
-
Wie
hier verwendet, bezeichnet der Begriff "Cycloalkenyl" einen nicht-aromatischen carbocyclischen Ring
mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen (wenn nicht anders angegeben) und
bis zu 3 Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen. "Cycloalkenyl" schließt exemplarisch
Cyclobutenyl, Cyclopentenyl und Cyclohexenyl ein. "Cycloalkenyl" schließt ebenfalls
substituiertes Cycloalkenyl ein. Das Cycloalkenyl kann gegebenenfalls
an einem verfügbaren
Kohlenstoff mit einem oder mehreren Substituenten substituiert sein,
die aus der Gruppe ausgewählt
sind, die aus Mercapto, Nitro, Cyano, Halogen und Alkyl besteht.
-
Wie
hier verwendet, bezeichnet der Begriff "Alkinyl" (und Alkinylen) lineare oder verzweigte
Kohlenwasserstoffketten, die 2 bis 8 Kohlenstoffatome und wenigstens
eine und bis zu 3 Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindungen enthalten. Beispiele
für "Alkinyl" wie hier verwendet
schließen
Ethinyl und Propinyl ein, aber sind nicht darauf beschränkt. "Alkinyl" schließt ebenfalls
substituiertes Alkinyl ein. Die Alkinyl-Gruppen können gegebenenfalls an einem
verfügbaren
Kohlenstoff mit einem oder mehreren Substituenten substituiert sein,
die aus der Gruppe ausgewählt
sind, die aus Mercapto, Nitro, Cyano, Halogen und Alkyl besteht.
-
Der
Begriff "Halogen" bezeichnet die Elemente
Fluor, Chlor, Brom und Iod.
-
Der
Begriff "Aryl" bezeichnet monocyclische
carbocyclische Gruppen und kondensierte bicyclische carbocyclische
Gruppen mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen und mit wenigstens einem
aromatischen Ring. Beispiele für besondere
Aryl-Gruppen schließen
Phenyl und Naphthyl ein, aber sind nicht darauf beschränkt. "Aryl" schließt ebenfalls
substituiertes Aryl ein. Aryl-Gruppen
können
gegebenenfalls an einem verfügbaren Kohlenstoff
mit einem oder mehreren Substituenten substituiert sein, die aus
der Gruppe ausgewählt
sind, die aus Halogen, Alkyl (einschließlich Perhalogenalkyl), Alkenyl,
Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Alkoxy, Cycloalkoxy, Amino, Mercapto,
Hydroxy, Alkylhydroxy, Alkylamin, Cycloalkylamin, Carboxy, Carboxamid,
Sulfonamid, Het, Amidin, Cyano, Nitro und Azido besteht. Besondere
erfindungsgemäße Aryl-Gruppen
schließen
Phenyl und substituiertes Phenyl ein, aber sind nicht darauf beschränkt.
-
Der
Begriff "heterocyclisch" (oder "Heterocyclus") bezeichnet monocyclische
gesättigte
oder ungesättigte
nicht-aromatische Gruppen und kondensierte bicyclische nicht-aromatische
Gruppen mit der angegebenen Anzahl von Gliedern, die 1, 2, 3 oder
4 Heteroatome enthalten, die aus N, O und S ausgewählt sind.
Beispiele für
besondere heterocyclische Gruppen schließen ein (aber sind nicht beschränkt auf):
Tetrahydrofuran, Dihydropyran, Tetrahydropyran, Pyran, Oxetan, Thietan,
1,4-Dioxan, 1,3-Dioxan, 1,3-Dioxalan, Piperidin, Piperazin, Tetrahydropyrimidin,
Pyrrolidin, Morpholin, Thiomorpholin, Thiazolidin, Oxazolidin, Tetrahydrothiopyran,
Tetrahydrothiophen und dgl. "Heterocyclisch" schließt ebenfalls
einen substituierten Heterocyclus ein. Die heterocyclischen Gruppen
können
gegebenenfalls an einem verfügbaren
Kohlenstoff oder Heteroatom mit einem oder mehreren Substituenten
substituiert sein, die aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus Halogen,
Alkyl (einschließlich
Perhalogenalkyl), Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Alkoxy, Cycloalkoxy,
Amino, Mercapto, Hydroxy, Alkylhydroxy, Alkylamin, Cycloalkylamin,
Carboxy, Carboxamid, Sulfonamid, Het, Amidin, Cyano, Nitro und Azido
besteht. Besondere erfindungsgemäße heterocyclische
Gruppen schließen
ein (aber sind nicht beschränkt
auf): Pyrrolidin, Piperidin, Morpholin, Thiomorpholin und Piperazin
und substituierte Varianten davon.
-
Der
Begriff "Heteroaryl" bezeichnet aromatische
monocyclische Gruppen und aromatische kondensierte bicyclische Gruppen
mit der angegebenen Anzahl von Gliedern, die 1, 2, 3 oder 4 Heteroatome
enthalten, die aus N, O und S ausgewählt sind. Beispiele für besondere
Heteroaryl-Gruppen schließen
ein (aber sind nicht beschränkt
auf): Furan, Thiophen, Pyrrol, Imidazol, Pyrazol, Triazol, Tetrazol,
Thiazol, Oxazol, Isoxazol, Oxadiazol, Thiadiazol, Isothiazol, Pyridin,
Pyridazin, Pyrazin, Pyrimidin, Chinolin, Isochinolin, Benzofuran, Benzothiophen,
Indol und Indazol. "Heteroaryl" schließt ebenfalls
substituiertes Heteroaryl ein. Die Heteroaryl-Gruppen können gegebenenfalls
an einem verfügbaren
Kohlenstoff oder Heteroatom mit einem oder mehreren Substituenten
substituiert sein, die aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus Halogen,
Alkyl (einschließlich
Perhalogenalkyl), Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Alkoxy, Cycloalkoxy,
Amino, Mercapto, Hydroxy, Alkylhydroxy, Alkylamin, Cycloalkylamin,
Carboxy, Carboxamid, Sulfonamid, Het, Amidin, Cyano, Nitro und Azido besteht.
Besondere erfindungsgemäße Heteroaryl-Gruppen
schließen
ein (aber sind nicht beschränkt
auf): Pyridin, Furan, Thiophen, Pyrrol, Imidazol, Pyrazol und Pyrimidin
und substituierte Varianten davon.
-
Der
Begriff "Glieder" (und Varianten davon,
z. B. "gliedrig") im Zusammenhang
von heterocyclischen und Heteroaryl-Gruppen bezeichnet die gesamten
Atome, Kohlenstoff und Heteroatome N, O und/oder S, die den Ring
bilden. So ist ein Beispiel für
einen 6-gliedrigen heterocyclischen Ring Piperidin, und ein Beispiel
für einen
6-gliedrigen Heteroarylring ist Pyridin.
-
Wie
hier verwendet, bedeutet der Begriff "gegebenenfalls", daß das (die) anschließend beschriebene(n)
Ereignis(e) auftreten kann (können)
oder nicht, und schließt
sowohl (ein) Ereignis(e) ein, das (die) auftritt (auftreten), und
Ereignisse, die nicht auftreten.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt Verbindungen der Formel (I) bereit:
worin
R
1 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Halogen, Ay, Het, -NR
7R
8, -NR
7Ay, -NHHet,
-NHR
10Ay und -NHR
10Het
besteht;
R
7 und R
8 jeweils
gleich oder verschieden sind und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt sind,
die aus H, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, -OR
9, -C(O)R
9, -CO
2R
9, -C(O)NR
9R
11, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
9R
11 7 -SO
2R
10, -SO
2NR
9R
11,
-R
10Cycloalkyl, -R
10OR
9, -CH(R
10OR
9)
2, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
10, -R
10SO
2NR
9R
11,
-R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
9R
11, -R
10NHCOR
9, -R
10NHSO
2R
9 und -R
10NHC(NH)NR
9R
11 besteht;
R
9 und
R
11 jeweils gleich oder verschieden sind
und unabhängig
aus der Gruppe ausgewählt
sind, die aus H, Alkyl, Cycloalkyl, -R
10Cycloalkyl,
-R
10OH, -R
10(OR
10)
w, worin w 1–10 ist,
und -R
10NR
10R
10 besteht;
R
10 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl und Cycloalkenyl besteht;
Ay
Aryl ist;
Het eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische oder
Heteroaryl-Gruppe ist;
n 0, 1 oder 2 ist;
R
2 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Het,
-S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
nNR
7R
8,
-NR
7R
8, -NHHet,
-NHR
10Ay, -NHR
10Het, -R
10NR
7R
8 und
-R
10NR
7Ay besteht;
Y
N oder CH ist;
R
3 und R
4 gleich
oder verschieden sind und jeweils unabhängig aus der Gruppe ausgewählt sind,
die aus H, Halogen, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Ay, Het, -OR
7, -OAy, -C(O)R
7,
C(O)Ay, -CO
2R
7,
-CO
2Ay, -SO
2NHR
9, -NR
7R
8, -NR
7Ay, -NHHet, -NHR
10Het,
-R
10OR
7, -R
10OAy, -R
10NR
7R
8 und -R
10NR
7Ay besteht;
q
0, 1, 2, 3, 4 oder 5 ist;
R
5 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -C(O)R
9, -C(O)Ay, -C(O)Het, -CO
2R
9, -C(O)NR
7R
8, -C(O)NR
7Ay, -C(O)NHR
10Het, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
7R
8, -C(NH)NR
7Ay, -S(O)
nR
9, -S(O)
2NR
7R
8,
-S(O)
2NR
7Ay, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10Cycloalkyl, -R
10OR
9, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
9, -R
10SO
2NR
9R
11, -R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
7R
8, -R
10NR
7Ay, -R
10NHC(NH)NR
9R
11, Cyano, Nitro
und Azido besteht; oder zwei benachbarte R
5-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder Aryl bilden;
p 1, 2 oder 3 ist; und
R
6 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Ay,
-OR
10Het, -C(O)R
9,
-C(O)Ay, -C(O)Het, -CO
2R
9,
-C(O)NR
7R
8, -C(O)NR
7Ay, -C(O)NHR
10Ay,
-C(O)NHR
10Het, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
7R
8, -C(NH)NR
7Ay, -S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
2NR
7R
8,
-S(O)
2NR
7Ay, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10Cycloalkyl, -R
10Ay,
-R
10Het, -R
10OR
9, -R
10-O-C(O)R
9, -R
10-O-C(O)Ay,
-R
10-O-C(O)Het, -R
10-O-S(O)
nR
9, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
9, -R
10SO
2NR
9R
11,
-R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
7R
8, -R
10NR
7Ay, -R
10NHC(NH)NR
9R
11, Cyano, Nitro
und Azido besteht; oder zwei benachbarte R
6-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe bilden, die
1 oder 2 Heteroatome enthält;
oder R
6 in der 6-Position ist und R
6 und R
1 zusammen
mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe bilden, die
1 oder 2 Heteroatome enthält;
worin
R
3 nicht -NR
7Ay
ist, wenn Y CH ist;
und pharmazeutisch akzeptable Salze und
Solvate und physiologisch funktionelle Derivate davon.
-
Verbindungen
der Formel (I) schließen
diejenigen definierten Verbindungen ein, worin wenigstens eines
aus R1 und R2 eine
Aryl-, heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit enthält. Die
Gruppen Ay, Het, -NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay, -NHR10Het,
-OAy, -OHet, -OR10Het, -S(O)nAy,
-S(O)nHet und -R10NR7Ay sind Beispiele für Gruppen, die eine Aryl-,
heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit enthalten. In einer Ausführungsform
schließen
die erfindungsgemäßen Verbindungen
diejenigen definierten Verbindungen ein, worin wenigstens eines aus
R1 und R2 eine heterocyclische
oder Heteroaryl-Einheit
enthält,
wie Het, -NHHet, -NHR10Het, -OHet, -OR10Het und -S(O)nHet.
-
Eine
andere Klasse von Verbindungen der Formel (I) schließt diejenigen
definierten Verbindungen ein, worin R1 keine
Aryl-, heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit enthält. In dieser
Ausführungsform
ist R1 typischerweise Halogen oder -NR7R8. In einer anderen
Klasse von Verbindungen der Formel (I) enthält R2 keine Aryl-,
heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit. In dieser Ausführungsform
wird R2 typischerweise aus der Gruppe ausgewählt, die
aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, -OR7, -S(O)nR9, -S(O)nNR7R8, -NR7R8 und -R10NR7R8 besteht. In einer
anderen Klasse von Verbindungen der Formel (I) enthält R1 keine heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit,
aber kann eine Aryl-Einheit enthalten. In dieser Ausführungsform
wird R1 typischerweise aus der Gruppe ausgewählt, die
aus Halogen, Ay, -NR7R8,
-NR7Ay und -NHR10Ay
besteht. In noch einer anderen Klasse von Verbindungen der Formel
(I) enthält
R2 keine heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit,
aber kann eine Aryl-Einheit enthalten. In dieser Ausführungsform
wird R2 typischerweise aus der Gruppe ausgewählt, die
aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, -OR7, -OAy, -S(O)nR9, -S(O)nAy, -S(O)nNR7R8,
-NR7R8, -NHR10Ay, -R10NR7R8 und -R10NR7Ay besteht.
-
In
einer Ausführungsform
wird R1 aus der Gruppe, die aus Halogen,
Ay, Het, -NR7R8,
-NHHet, -NHR10Ay und -NHR10Het
besteht, oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt. Insbesondere wird R1 aus der Gruppe, die aus Het, -NR7R8, -NHHet und -NHR10Het besteht, oder jeder Untergruppe daraus
ausgewählt.
In einer Ausführungsform
werden Verbindungen der Formel (I) definiert, worin R1 -NR7R8 oder Het ist.
-
Insbesondere
kann R1 aus der Gruppe, die aus Cl, Ay,
Halogensubstituiertem Ay, -NH2, -NH-Alkyl, -NH-Cycloalkyl,
-N(Alkyl)(alkyl), Het, -NAlkyl-O-alkyl und NHAy besteht, oder jeder
Untergruppe daraus ausgewählt
werden. Spezifische Beispiele für
einige besondere R1-Gruppen werden aus der
Gruppe, die aus Cl, 4-Fluorphenyl, -NH2,
-NH-Methyl, -N(CH3)2,
-NH-Cyclopentyl, -NH-Cyclopropyl, -NH-Isopropyl, -NH-Phenyl, -N(CH2)OCH3 und Pyrrolidin
besteht, oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt.
-
In
einer Ausführungsform
wird R2 aus der Gruppe, die aus Het, -OR7, -OAy, -OHet, -OR10Het,
-S(O)nR9, -S(O)nAy, -NR7R8, -NHHet und -NHR10Het
besteht, oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt. Insbesondere wird R2 aus der Gruppe, die aus Het, -NR7R8, -NHHet und NHR10Het besteht, oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt. In
einer Ausführungsform
wird R2 aus der Gruppe, die aus Het, -NR7R8 und -NHHet besteht,
oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt. In einer Ausführungsform
ist R2 -NR7R8.
-
In
einer Ausführungsform
wird R2 aus der Gruppe, die aus -NH2, -NH-Alkyl, -NH-Cycloalkyl, -N(Alkyl)(alkyl),
Het (z. B. Pyrrolidin), -NHHet und -NH-Alkyl-Het besteht, oder jeder
Untergruppe daraus ausgewählt.
Insbesondere wird R2 aus der Gruppe, die
aus -NH-Alkyl und -NH-Cycloalkyl besteht, oder jeder Untergruppe
daraus ausgewählt.
-
Spezifische
Beispiele für
einige besondere R2-Gruppen werden aus der
Gruppe ausgewählt,
die aus -NH2, -NH-Methyl, -NH-Ethyl, -NH-Propyl,
-NH-Isopropyl, -NH-Cyclopropyl, -NH-Butyl, -NH-Isobutyl, -NH-Cyclobutyl,
-NH-Cyclopentyl, -NH-Cyclohexyl, -NH(CH2)2OCH3 und Pyrrolidin
(z. B. durch N gebundenes Pyrrolidin) besteht.
-
In
einer Ausführungsform
sind R7 und R8 jeweils
gleich oder verschieden und werden unabhängig aus der Gruppe, die aus
H, Alkyl, Cycloalkyl, R10-Cycloalkyl, -R10OR9, -R10NR9R11,
-C(O)R9 und R10CO2R9 besteht, oder
jeder Untergruppe daraus ausgewählt.
Insbesondere sind R7 und R8 jeweils
gleich oder verschieden und werden unabhängig aus der Gruppe, die aus
H, Alkyl, Cycloalkyl und R10-Cycloalkyl
besteht, oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt. In einer Ausführungsform
sind R7 und R8 jeweils
gleich oder verschieden und werden unabhängig aus der Gruppe, die aus
H, Alkyl und Cycloalkyl besteht, oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt.
-
Die
Gruppe -R10(OR10)w in der Definition von R9 und
R11 bezeichnet eine lineare PEG-Kette. In
einer Ausführungsform
sind R9 und R11 jeweils
gleich oder verschieden und werden unabhängig aus der Gruppe, die aus
H, Alkyl, Cycloalkyl und -R10-Cycloalkyl
besteht, oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt. Insbesondere sind R9 und R11 jeweils
gleich oder verschieden und werden unabhängig aus der Gruppe, die aus
H und Alkyl besteht, oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt.
-
In
einer Ausführungsform
ist R10 Alkyl oder Cycloalkyl; insbesondere
Alkyl.
-
In
einer Klasse von Verbindungen der Formel (I) ist Y CH. In einer
anderen Klasse von Verbindungen der Formel (I) ist Y N.
-
In
einer anderen Ausführungsform
schließen
die Verbindungen der Formel (I) diejenigen definierten Verbindungen
ein, worin wenigstens eines aus R3 und R4 eine heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit
enthält. Eine
weitere Ausführungsform
schließt
diejenigen Verbindungen der Formel (I) ein, worin weder R3 noch R4 eine heterocyclische
oder Heteroaryl-Einheit enthält.
Aus den oben beschriebenen Ausführungsformen
in bezug auf R1 und R2 kann
ein Fachmann leicht die Gruppen bestimmen, die R3 und
R4 definieren und Aryl-, heterocyclische
und/oder Heteroaryl-Einheiten enthalten oder ausschließen.
-
In
einer Ausführungsform
wird R3 aus der Gruppe, die aus H, Halogen,
Alkyl, Ay, -OR7, -CO2R7, -NR7R8,
-R10OR7 und -R10NR7R8 besteht,
oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt. Insbesondere wird R3 aus der Gruppe, die aus H, Halogen, Alkyl,
-OR7 und -NR7R8 besteht, oder jeder Untergruppe daraus
ausgewählt.
In einer besonderen Ausführungsform
ist R3 H oder Alkyl. In einer Ausführungsform
ist R3 H.
-
In
einer Ausführungsform
wird R4 aus der Gruppe, die aus H, Halogen,
Alkyl, Ay, -OR7, -CO2R7, -NR7R8,
-R10OR7 und -R10NR7R8 besteht,
oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt. Insbesondere wird R4 aus der Gruppe, die aus H, Halogen, Alkyl,
OR7 und -NR7R8 besteht, oder jeder Untergruppe daraus
ausgewählt.
In einer besonderen Ausführungsform
ist R4 H oder Alkyl. In einer Ausführungsform
ist R4 H.
-
In
einer Ausführungsform
ist q 0, 1 oder 2. In einer besonderen Ausführungsform ist q 0. In einer
anderen besonderen Ausführungsform
ist q 1. In einer Ausführungsform
ist q 2 und gegebenenfalls bilden zwei benachbarte R5-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C5-6-Cycloalkyl
oder Aryl. Der Begriff "zwei
benachbarte R5-Gruppen" bezeichnet zwei R5-Gruppen,
die jeweils an benachbarte Kohlenstoffatome im Phenyl-Ring gebunden
sind. In der Ausführungsform,
in der zwei benachbarte R5-Gruppen zusammen
mit den Atomen, an die sie gebunden sind, Cycloalkyl oder Aryl bilden,
ist q typischerweise 2, 3, 4 oder 5; besonders typisch 2.
-
R5 kann in der ortho-, meta und/oder para-Position
sein.
-
Eine
andere Klasse von Verbindungen der Formel (I) schließt diejenigen
definierten Verbindungen ein, worin wenigstens eine R5-Gruppe
eine Aryl-, heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit enthält (in einer
Ausführungsform
eine heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit) und zwei benachbarte
R5-Gruppen zusammen mit den Atomen, an die
sie gebunden sind, kein C5-6-Cycloalkyl
oder Aryl bilden. Eine andere Klasse von Verbindungen der Formel
(I) schließt
diejenigen definierten Verbindungen ein, worin q 3, 4 oder 5 ist,
wenigstens eine R5-Gruppe eine Aryl-, heterocyclische
oder Heteroaryl-Einheit enthält
(in einer Ausführungsform
eine heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit) und zwei benachbarte
R5-Gruppen zusammen mit den Atomen, an die
sie gebunden sind, C5-6-Cycloalkyl oder
Aryl bilden. Eine andere Klasse von Verbindungen der Formel (I)
schließt diejenigen
definierten Verbindungen ein, worin keine R5-Gruppe
eine Aryl-, heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit enthält (oder
in einer Ausführungsform
keine R5-Gruppe
eine heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit enthält) und
zwei benachbarte R5-Gruppen zusammen mit
den Atomen, an die sie gebunden sind, kein C5-6-Cycloalkyl
oder Aryl bilden. Eine andere Klasse von Verbindungen der Formel
(I) schließt
diejenigen definierten Verbindungen ein, worin q 2, 3, 4 oder 5
ist, keine R5-Gruppe eine Aryl-, heterocyclische
oder Heteroaryl-Einheit enthält
(oder in einer Ausführungsform
keine R5-Gruppe eine heterocyclische oder
Heteroaryl-Einheit enthält)
und zwei benachbarte R5-Gruppen zusammen mit den Atomen, an
die sie gebunden sind, C5-6-Cycloalkyl oder
Aryl bilden.
-
In
den Ausführungsformen,
in denen zwei benachbarte R5-Gruppen zusammen
mit den Atomen, an die gebunden sind, Cycloalkyl oder Aryl bilden,
kann jede R5-Gruppe gleich oder verschieden
sein und wird typischerweise aus der Gruppe ausgewählt, die
aus Alkyl und Alkenyl besteht. Zum Beispiel sind in einer Ausführungsform
zwei benachbarte R5-Gruppe Alkyl und bilden
zusammen mit den Atomen, an die gebunden sind, eine Cycloalkyl-Gruppe
wie z. B.:
-
-
Aus
diesem Beispiel können
zusätzliche
Ausführungsformen
durch die Fachleute leicht festgestellt werden, einschließlich derjenigen,
worin zwei benachbarte R5-Gruppen zusammen
mit den Atomen, an die sie gebunden sind, eine Aryl-Gruppe bilden.
In einer besonderen Ausführungsform
werden die Verbindungen der Formel (I) definiert, worin zwei benachbarte
R5-Gruppen zusammen mit den Atomen, an die
sie gebunden sind, kein C5-6-Cycloalkyl
oder Aryl bilden.
-
In
einer Ausführungsform
ist jede R5-Gruppe gleich oder verschieden
und wird unabhängig
aus der Gruppe, die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Ay, Het, -OR7, -OAy, -CO2R9, -C(O)NR7R8, -C(O)NR7Ay, -S(O)2NR7R8, -NR7R8, NR7Ay,
-NHR10Ay, Cyano, Nitro und Azido besteht,
oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt. Insbesondere ist jede
R5-Gruppe gleich oder verschieden und wird
unabhängig
aus der Gruppe, die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Ay, Het, -OR7, -NR7R8,
-NR7Ay, Cyano, Nitro und Azido besteht,
oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt. In einer besonderen Ausführungsform
ist jede R5-Gruppe gleich oder verschieden
und wird unabhängig
aus der Gruppe, die aus Halogen, Alkyl, -OR7,
-NR7R8 und Cyano
besteht, oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt.
-
Insbesondere
werden in einer Ausführungsform
die Verbindungen der Formel (I) definiert, worin R
5 H, Halogen
(z. B. Fluor, Chlor oder Brom), Alkyl (z. B. Methyl), O-Alkyl (z.
B. O-Methyl, O-Isobutyl und
Cyano, -NH-CH
3 und
-N(CH
3)
2 besteht,
oder jede Untergruppe daraus ist.
-
Insbesondere
ist p 1 oder 2, ganz besonders 1.
-
R6 kann in der 4-, 5- oder 6-Position sein.
In einer Ausführungsform
ist p 1 und R6 ist in der C-5-Position.
In einer Ausführungsform
ist p 1 und R6 ist in der C-6-Position.
In einer Ausführungsform
ist p 2 und ein R6 ist in der C-5-Position
und ein R6 ist in der C-6-Position (wodurch
eine Klasse von Verbindungen der Formel (I) definiert wird, die
zwei benachbarte R6-Gruppen aufweisen).
-
Eine
andere Klasse von Verbindungen der Formel (I) schießt diejenigen
definierten Verbindungen ein, worin wenigstens eine R6-Gruppe
eine Aryl-, heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit enthält (in einer
Ausführungsform
eine heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit), und zwei benachbarte
R6-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, keine C5-6- Cycloalkyl-
oder 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe, die 1 oder 2 Heteroatome
enthält,
bilden. Eine andere Klasse von Verbindungen der Formel (I) schließt diejenigen
definierten Verbindungen ein, worin p 3 ist, wenigstens eine R6-Gruppe eine Aryl-, heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit enthält (in einer
Ausführungsform
eine heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit) und zwei benachbarte
R6-Gruppen zusammen mit den Atomen, an die
sie gebunden sind, C5-6-Cycloalkyl oder
eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe, die 1 oder 2 Heteroatome
enthält,
bilden. Eine besondere Klasse von Verbindungen der Formel (I) schließt diejenigen
definierten Verbindungen ein, worin keine R6-Gruppe
eine Aryl-, heterocyclische oder Heteroaryl-Einheit enthält (oder
in einer Ausführungsform
keine R6-Gruppe eine heterocyclische oder
Heteroaryl-Einheit enthält)
und zwei benachbarte R6-Gruppen zusammen
mit den Atomen, an die sie gebunden sind, keine C5-6-Cycloalkyl-
oder 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe, die 1 oder 2 Heteroatome
enthält,
bilden. Eine andere Klasse von Verbindungen der Formel (I) schließt diejenigen
definierten Verbindung ein, worin p 2 oder 3 ist, keine R6-Gruppe eine Aryl-, heterocyclische oder
Heteroaryl-Einheit enthält
(oder in einer Ausführungsform
keine R6-Gruppe eine heterocyclische oder
Heteroaryl-Einheit enthält) und
zwei benachbarte R6-Gruppen zusammen mit
den Atomen, an die sie gebunden sind, C5-6-Cycloalkyl oder eine
5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe, die 1 oder 2 Heteroatome
enthält,
bilden.
-
In
den Ausführungsformen,
worin zwei benachbarte R6-Gruppen (oder
R6 und R1) zusammen
mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C5-6-Cycloalkyl
oder eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe, die 1 oder
2 Heteroatome enthält,
bilden, kann jede R6-Gruppe gleich oder
verschieden sein und wird typischerweise aus der Gruppe ausgewählt, die
aus Alkyl, Alkenyl, -OR7, -NR7R8 und -S(O)nR9 besteht. Zum Beispiel sind in einer Ausführungsform
zwei benachbarte R6-Gruppen -OR7 und
bilden zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, eine heterocyclische
Gruppe, wie zum Beispiel:
-
-
In
einer anderen Ausführungsform
sind zwei benachbarte R6-Gruppen Alkyl und
bilden zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, eine Cycloalkyl-Gruppe,
wie zum Beispiel:
-
-
In
einer anderen Ausführungsform
sind zwei benachbarte R6-Gruppen als -OR7 bzw. -NR7R8 definiert und bilden zusammen mit den Atomen,
an die sie gebunden sind, eine heterocyclische Gruppe, wie zum Beispiel:
-
-
Aus
diesen Beispielen können
durch die Fachleute leicht zusätzliche
Ausführungsformen
festgestellt werden, ebenso wie Ausführungsformen, worin R6 in der 6-Position ist und R6 und
R1 zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden
sind, C5-6-Cycloalkyl oder eine 5- oder
6-gliedrige heterocyclische Gruppe bilden. In einer besonderen Ausführungsform
bilden zwei R6-Gruppen oder R6 und
R1 zusammen mit Atomen, an die sie gebunden
sind, keine C5-6-Cycloalkyl- oder 5- oder
6-gliedrige heterocyclische Gruppe.
-
In
einer Ausführungsform
ist R6 jeweils gleich oder verschieden und
wird unabhängig
aus der Gruppe, die aus Halogen, Alkyl, Ay, Het, -OR7,
-OAy, -OHet, -C(O)Het, -CO2R9,
-C(O)NR7R8, -C(O)NR7Ay, -C(O)NHR10Het,
-NR7R8, -NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay,
-NHR10Het, -R10OR9 und Cyano besteht, oder jeder Untergruppe
daraus ausgewählt.
Insbesondere ist R6 jeweils gleich oder
verschieden und wird unabhängig
aus der Gruppe, die aus Halogen, Alkyl, -OR7,
-C(O)Het, -C(O)NR7R8,
-C(O)NHR10Het, -NR7R8, -NR7Ay, NHHet, -NHR10Ay, -NHR10Het,
-R10OR9 und Cyano
besteht, oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt. In einer besonderen Ausführungsform
ist R6 jeweils gleich oder verschieden und
wird unabhängig
aus der Gruppe, die aus Halogen, Alkyl, -C(O)NR7R8, -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht, oder jeder Untergruppe
daraus ausgewählt.
-
Insbesondere
wird R6 in einer Ausführungsform aus der Gruppe,
die aus Cl, Br, -O-Alkyl, -O-Alkyl-O-alkyl, -S-Alkyl, -NH2, -NH-Alkyl, -NHR10OR9, -NH-Cycloalkyl und -NH-SO2-Alkyl
besteht, oder jeder Untergruppe daraus ausgewählt. In einer Ausführungsform
wird R6 aus der Gruppe, die aus Cl, Br,
-O-CH3, -O-(CH2)2-O-CH3, -S-CH3, -NH2, -NHCH(CH3)2, -NHCyclopropyl,
-NHCyclopentyl, -NH(CH2)2-O-CH3 und -NH-SO2-CH3 besteht, oder jeder Untergruppe daraus
ausgewählt.
In einer Ausführungsform
ist R6 Halogen, wie zum Beispiel Cl oder
Br. In einer Ausführungsform
ist R6 Trifluormethyl.
-
Es
versteht sich, daß die
vorliegende Erfindung alle Kombinationen und Untergruppen der hier
oben definierten besonderen Gruppen einschließt.
-
Spezifische
Verbindungen der Formel (I) schließen ein, aber sind nicht beschränkt auf:
N-Cyclopentyl-2-(4-fluorphenyl)-3-[2-(1-pyrrolidinyl)-4-pyrimidinyl]-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
N-Cyclopentyl-3-(2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
Ethyl-7-(cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxylat;
7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carbonsäure;
N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-6-(1-pyrrolidinylcarbonyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N,N-dimethylpyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid;
7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-hydroxypyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid;
7-(Cyclopentylamino)-3-(2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-[2-(4-morpholinyl)ethyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid;
7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-[3-(1H-imidazol-1-yl)propyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid;
7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-[2-hydroxy-1-(hydroxymethyl)ethyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid;
[7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-yl]methanol;
N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin;
N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin;
N5,N7-Dicyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-5,7-diamin;
5-Chlor-3-(2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-isopropylpyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
3-[2-(Cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N5,N7-diisopropylpyrazolo[1,5-a]pyridin-5,7-diamin;
N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl)-2-pyrimidinamin;
N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin;
N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin;
N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin;
5-Chlor-N-cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(3-methylphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-N-cyclopropyl-2-(3-methylphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
5-Chlor-N-cyclopentyl-3-[2-(cyclopropylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(3-methylphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-N-cyclopropyl-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
4-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-7-(4-methyl-1-piperazinyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin;
4-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-7-(1-piperidinyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin;
4-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-7-(4-morpholinyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin;
N-[5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-yl]-N'-cyclopentylguanidin-hydrochlorid;
5-Chlor-N-cyclopropyl-3-[2-(cyclopropylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(3-chlorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin;
N-{4-[5-Chlor-2-(3-chlorphenyl)-7-(cyclopentylamino)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin;
N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopropylamino)-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo(1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin;
4-[5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-7-(cyclopropylamino)pyrazolo[1,5-a]pyridin-2-yl]phenol;
5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-N-cyclopropyl-2-[4-(cyclopropylmethoxy)phenyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
4-[5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-7-(cyclopentylamino)pyrazolo[1,5-a]pyridin-2-yl]phenol;
5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-N-cyclopentyl-2-(4-(cyclopropylmethoxy)phenyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
5,7-Dichlor-2-(4-methoxyphenyl)-3-[2-(methylthio)pyrimidin-4-yl]pyrazolo[1,5-a]pyridin;
N-{5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)-3-[2-(methylsulfanyl)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-yl}-N-cyclopentylamin;
N-{5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)-3-[2-(methylsulfinyl)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-yl}-N-cyclopentylamin;
N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopropylamin;
4-{5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopropylamino)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-2-yl}phenol;
N-(4-{5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-[4-(cyclopropylmethoxy)phenyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl}-2-pyrimidinyl)-N-cyclopropylamin;
7-Chlor-N-cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-5-amin;
4,6-Dibrom-N-cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
4,6-Dibrom-3-[5-brom-2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-N-cyclopentyl-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
6-Chlor-N-cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-5-methoxypyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin;
und
N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-5-(2-methoxyethoxy)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin,
und
pharmazeutisch akzeptable Salze, Solvate und physiologisch funktionelle
Derivate davon.
-
Die
Fachleute werden würdigen,
daß die
erfindungsgemäßen Verbindungen
ebenfalls in Form eines pharmazeutisch akzeptablen Salzes oder Solvats
oder physiologisch funktionellen Derivats davon verwendet werden
können.
Die pharmazeutisch akzeptablen Salze der Verbindungen der Formel
(I) schließen
herkömmliche
Salze ein, die aus pharmazeutisch akzeptablen anorganischen oder
organischen Säuren
oder Basen gebildet werden, sowie quaternäre Ammoniumsalze. Besonders
spezifische Beispiele für
geeignete Säuresalze schließen diejenigen
mit Chlorwasserstoffsäure,
Bromwasserstoffsäure,
Schwefelsäure,
Phosphorsäure,
Salpetersäure,
Perchlorsäure,
Fumarsäure,
Essigsäure,
Propionsäure,
Bernsteinsäure,
Glycolsäure,
Ameisensäure,
Milchsäure,
Maleinsäure,
Weinsäure,
Zitronensäure,
Pamoasäure,
Malonsäure,
Hydroxymaleinsäure, Phenylessigsäure, Glutaminsäure, Benzoesäure, Salicyl säure, Fumarsäure, Toluolsulfonsäure, Methansulfonsäure (Mesylat),
Naphthalin-2-sulfonsäure,
Benzolsulfonsäure,
Hydroxynaphtoesäure,
Iodwasserstoffsäure, Äpfelsäure, Stearinsäure, Tanninsäure und
dgl. ein. In einer Ausführungsform
sind die Verbindungen der Formel (I) in der Form des Mesylatsalzes.
Andere Säuren
wie Oxalsäure,
obwohl sie selbst nicht pharmazeutisch akzeptabel sind, können nützlich in
der Herstellung von Salzen sein, die nützlich als Zwischenstufen zum
Erhalt der erfindungsgemäßen Verbindungen
und ihrer pharmazeutisch akzeptablen Salze sind. Besonders spezifische
Beispiele für
geeignete basische Salze schließen
Natrium-, Lithium-, Kalium-, Magnesium-, Aluminium-, Calcium-, Zink-,
N,N'-Dibenzylethylendiamin-,
Chlorprocain-, Cholin-, Diethanolamin-, Ethylendiamin-, N-Methylglucamin-
und Procainsalze ein.
-
Der
Begriff "Solvat" wie hier verwendet
bezeichnet einen Komplex variabler Stöchiometrie, der durch einen
gelösten
Stoff (eine Verbindung der Formel (I)) und ein Lösungsmittel gebildet wird.
Lösungsmittel
schließen
exemplarisch Wasser, Methanol, Ethanol oder Essigsäure ein.
-
Der
Begriff "physiologisch
funktionelles Derivat" wie
hier verwendet bezeichnet jedes pharmazeutisch akzeptable Derivat
einer erfindungsgemäßen Verbindung,
zum Beispiel einen Ester oder ein Amid einer Verbindung der Formel
(I), das bei Verabreichung an ein Tier, insbesondere an ein Säugetier
wie den Menschen, eine erfindungsgemäße Verbindung oder einen aktiven
Metaboliten davon (direkt oder indirekt) bereitstellen kann. Siehe
zum Beispiel Burgers's
Medicinal Chemistry And Drug Discovery, 5. Auflage, Bd. 1: Principles
And Practice.
-
Verfahren
zur Herstellung von pharmazeutisch akzeptablen Salzen, Solvaten
und physiologischen funktionellen Derivaten der Verbindungen der
Formel (I) sind herkömmlich
auf diesem Gebiet. Siehe z. B. Burger's Medicinal Chemistry And Drug Discovery,
5. Auflage, Bd. 1: Principles And Practice.
-
Es
wird für
die Fachleute ersichtlich sein, daß in den nachfolgend beschriebenen
Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel (I) bestimmte
Zwischenstufen in Form von pharmazeutisch akzeptablen Salzen, Solvaten
oder physiologisch funktionellen Derivaten der Verbindung sein können. Die
Begriffe, wie sie für
jede Zwischenstufe eingesetzt werden, die im Verfahren zur Herstellung
von Verbindungen der Formel (I) eingesetzt wird, haben die gleichen
Bedeutungen wie oben in bezug auf die Verbindungen der Formel (I)
festgestellt wurde. Verfahren zur Herstellung von pharmazeutisch
akzeptablen Salzen, Solvaten und physiologisch funktionellen Derivaten
solcher Zwischenstufen sind fachbekannt und sind analog zum Verfahren
zur Herstellung von pharmazeutisch akzeptablen Salzen, Solvaten
und physiologisch funktionellen Derivaten der Verbindungen der Formel
(I).
-
Bestimmte
Verbindungen der Formel (I) können
in stereoisomeren Formen existieren (z. B. können sie ein oder mehrere asymmetrische
Kohlenstoffatome enthalten oder können eine cis-trans-Isomerie
aufweisen). Die individuellen Stereoisomere (Enantiomere und Diastereomere)
und Mischungen davon sind im Umfang der vorliegenden Erfindung eingeschlossen.
Die vorliegende Erfindung umfaßt
ebenfalls die individuellen Isomere der durch die Formel (I) dargestellten
Verbindungen als Mischungen mit Isomeren davon, worin ein oder mehrere
chirale Zentren invertiert sind. Gleichsam versteht es sich, daß Verbindungen
der Formel (I) in anderen tautomeren Formen als denjenigen existieren
können,
die in den Formeln gezeigt werden, und diese sind ebenfalls im Umfang
der vorliegenden Erfindung eingeschlossen.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt ferner Verbindungen der Formel (I)
zur Verwendung in der medizinischen Therapie bereit, zum Beispiel
in der Behandlung oder Prophylaxe, einschließlich Suppression des Wiederauftretens
von Symptomen, einer viralen Krankheit in einem Tier, z. B. einem
Säugetier
wie dem Menschen. Die Verbindungen der Formel (I) sind besonders
nützlich
zur Behandlung oder Prophylaxe von viralen Krankheiten wie zum Beispiel
Herpesvirusinfektionen. Herpesvirusinfektionen schließen zum
Beispiel Infektionen mit dem Herpes simplex-Virus 1 (HSV-1), Herpes
simplex-Virus 2 (HSV-2), Cytomegalovirus (CMV), Epstein-Barr-Virus
(EBV), Varicella zoster-Virus
(VZV), humanen Herpesvirus 6 (HHV-6), humanen Herpesvirus 7 (HHV-7)
und humanen Herpesvirus 8 (HHV-8) ein. Somit sind die Verbindungen
der Erfindung ebenfalls nützlich
in der Behandlung oder Prophylaxe der Symptome oder Effekte von
Herpesvirusinfektionen.
-
Die
Verbindungen der Erfindung sind nützlich in der Behandlung oder
Prophylaxe von Zuständen
oder Krankheiten, die mit Herpesvirusinfektionen verbunden sind,
insbesondere Zuständen
oder Krankheiten, die mit latenten Herpesvirusinfektionen in einem
Tier, zum Beispiel in einem Säugetier
wie dem Menschen, verbunden sind. Mit Zuständen oder Krankheiten, die
mit Herpesvirusinfektionen verbunden sind, ist ein Zustand oder
eine Krankheit gemeint (einschließlich der Virusinfektion als
solche), der/die aus der Gegenwart der Virusinfektion resultiert,
wie zum Beispiel das chronische Müdigkeitssyndrom, das mit der
EVB-Infektion verbunden ist; und multiple Sklerose, die mit Herpresvirusinfektionen,
wie EBV und HHV-6, verbunden wurde. Weitere Beispiele solcher Zustände oder
Krankheiten werden oben im Abschnitt zum Hintergrund beschrieben.
-
Zusätzlich zu
diesen Zuständen
und Krankheiten können
die Verbindungen der vorliegenden Erfindung ebenfalls zur Behandlung
oder Prophylaxe von kardiovaskulären
Krankheiten und Zuständen
verwendet werden, die mit Herpesvirus-Infektionen verbunden sind,
insbesondere Atherosklerose, koronare Herzkrankheit und Restenose
und spezifisch Restenose nach Angioplastie (RFA). Restenose ist
die Verengung der Blutgefäße, die
nach einer Verletzung der Gefäßwand auftreten
kann, z. B. nach Verletzung, die durch Ballon-Angioplastie oder
andere chirurgische und/oder diagnostische Techniken verursacht
wird, und ist durch eine exzessive Proliferation von glatten Muskelzellen
in den Wänden
des behandelten Blutgefäßes gekennzeichnet. Es
wird angenommen, daß bei
vielen Patienten, die an RFA leiden, eine virale Infektion, insbesondere
mit CMV und/oder HHV-6, des Patienten eine zentrale Rolle in der
Proliferation der glatten Muskelzellen im behandelten Koronargefäß spielt.
Restenose kann im Anschluß an
eine Anzahl chirurgischer und/oder diagnostischer Techniken auftreten,
z. B. nach Transplantationschirurgie, Venentransplantation, koronarer
By-Pass-Transplantation und am häufigsten
nach Angioplastie.
-
Es
gibt Hinweise aus Arbeiten sowohl in vitro als auch in vivo, die
anzeigen, daß Restenose
ein multifaktorieller Prozeß ist.
Mehrere Cytokine und Wachstumsfaktoren, die zusammenarbeiten, stimulieren
die Migration und Proliferation von vaskulären glatten Muskelzellen (SMC)
und die Erzeugung von extrazellulärem Matrixmaterial, die sich
unter Verschließung
des Blutgefäßes anreichern.
Zusätzlich
wirken Wachstumssuppressoren zur Hemmung der Proliferation von SMCs
und zur Erzeugung von extrazellulärem Matrixmaterial.
-
Zusätzlich können Verbindungen
der Formel (I) nützlich
in der Behandlung oder Prophylaxe von Zuständen oder Krankheiten sein,
die mit Hepatitis B- oder Hepatitis C-Viren, humanem Papillomavirus
(HPV) und HIV verbunden sind.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zur Behandlung oder Prophylaxe
einer viralen Infektion in einem Tier, wie einem Säugetier
(z. B. einem Menschen), bereit, insbesondere einer viralen Herpes-Infektion,
welches das Verabreichen einer therapeutisch wirksamen Menge der
Verbindung der Formel (I) an das Tier umfaßt.
-
Wie
hier verwendet, bezeichnet der Begriff "Prophylaxe" die vollständige Prävention der Infektion, die Prävention
des Auftretens von Symptomen in einem infizierten Individuum, die
Prävention
des Wiederauftretens von Symptomen in einem infizierten Individuum
oder eine Abnahme der Schwere oder Häufigkeit von Symptomen einer
viralen Infektion, eines viralen Zustandes oder einer viralen Krankheit
im Individuum.
-
Wie
hier verwendet, bezeichnet der Begriff "Behandlung" die teilweise oder vollständige Eliminierung der
Symptome oder eine Abnahme der Schwere der Symptome einer viralen
Infektion, eines viralen Zustandes oder einer viralen Krankheit
im Individuum oder die Eliminierung oder Abnahme der viralen Gegenwart
im Individuum.
-
Wie
hier verwendet, bedeutet der Begriff "therapeutisch wirksame Menge" eine Menge einer
Verbindung der Formel (I), die im Individuum, an das sie verabreicht
wird, ausreichend ist, um die angegebene Erkrankung, den angegebenen
Zustand oder die angegebene Infektion zu behandeln oder ihr/ihm
vorzubeugen. Zum Beispiel ist eine therapeutisch wirksame Menge
einer Verbindung der Formel (I) zur Behandlung einer Herpesvirus-Infektion
eine Menge, die zur Behandlung der Herpesvirus-Infektion im Individuum
ausreichend ist.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt ebenfalls ein Verfahren zur Behandlung
oder Prophylaxe von Zuständen
oder Krankheiten bereit, die mit viralen Herpes-Infektionen in einem
Tier, wie einem Säugetier
(z. B. einem Menschen), verbunden sind, welches das Verabreichen
einer therapeutisch wirksamen Menge der Verbindung der Formel (I)
an das Tier umfaßt.
In einer Ausführungsform
stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Behandlung oder
Prophylaxe von chronischem Müdigkeitssyndrom
und multipler Sklerose in einem Tier, wie einem Säugetier
(z. B. einem Menschen), bereit, welches das Verabreichen einer therapeutisch
wirksamen Menge einer Verbindung der Formel (I) an das Tier umfaßt. Das
genannte Verfahren ist besonders nützlich zur Behandlung oder
Prophylaxe von chronischem Müdigkeitssyndrom
und multipler Sklerose, die mit einer latenten Infektion mit einem
Herpesvirus verbunden sind.
-
In
einer anderen Ausführungsform
stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Behandlung oder Prophylaxe
eines kardiovaskulären
Zustands bereit, wie Atherosklerose, koronare Herzkrankheit oder
Restenose (insbesondere Restenose im Anschluß an Operation, wie Angioplastie),
welches das Verabreichen einer therapeutisch wirksamen antiviralen
Menge der Verbindung der Formel (I) an das Tier umfaßt.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt ferner ein Verfahren zur Behandlung
oder Prophylaxe von Hepatitis B- oder Hepatitis C-Viren in einem
Tier, wie einem Säugetier
(z. B. einem Menschen), bereit, welches das Verabreichen einer therapeutisch
wirksamen Menge der Verbindung der Formel (I) an das Tier umfaßt.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt ferner ein Verfahren zur Behandlung
oder Prophylaxe von humanem Papillomavirus in einem Tier, wie einem
Säugetier
(z. B. einem Menschen), bereit, welches das Verabreichen einer therapeutisch
wirksamen Menge der Verbindung der Formel (I) an das Tier umfaßt.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt ferner ein Verfahren zur Behandlung
oder Prophylaxe von HIV in einem Tier, wie einem Säugetier
(z. B. einem Menschen), bereit, welches das Verabreichen einer therapeutisch wirksamen
Menge der Verbindung der Formel (I) an das Tier umfaßt.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt ebenfalls die Verwendung der Verbindung
der Formel (I) in der Herstellung eines Medikaments zur Behandlung
oder Prophylaxe einer viralen Infektion in einem Tier, wie einem Säugetier
(z. B. einem Menschen), bereit, insbesondere einer viralen Herpes-Infektion;
die Verwendung der Verbindung der Formel (I) in der Herstellung
eines Medikaments zur Behandlung von Zuständen oder von Krankheit, die
mit einer viralen Herpes-Infektion verbunden sind; und die Verwendung
der Verbindung der Formel (I) in der Herstellung eines Medikaments
zur Behandlung oder Prophylaxe von Hepatitis B- oder Hepatitis C-Viren,
humanem Papillomavirus und HIV. Insbesondere stellt die vorliegende
Erfindung ebenfalls die Verwendung einer Verbindung der Formel (I)
in der Herstellung eines Medikaments zur Behandlung oder Prophylaxe
von chronischem Müdigkeitssyndrom
oder multipler Sklerose bereit. In einer Ausführungsform stellt die vorliegende
Erfindung die Verwendung einer Verbindung der Formel (I) in der
Herstellung eines Medikaments zur Behandlung oder Prophylaxe von
kardiovaskulärer
Krankheit, wie Restenose und Atherosklerose, bereit.
-
Die
Verbindungen der Formel (I) werden zweckmäßig in Form pharmazeutischer
Zusammensetzungen verabreicht. Solche Zusammensetzungen können zweckmäßig zur
Verwendung in herkömmlicher
Weise im Gemisch mit einem oder mehreren physiologisch akzeptablen
Trägern
oder Verdünnungsmitteln
angeboten werden.
-
Obwohl
es möglich
ist, daß Verbindungen
der vorliegenden Erfindung therapeutisch als Rohchemikalie verabreicht
werden, ist es üblich,
den aktiven Bestandteil als pharmazeutische Formulierung oder Zusammensetzung
anzubieten. Die pharmazeutische Zusammensetzung kann einen pharmazeutisch
akzeptablen Träger
oder Verdünnungsstoff
umfassen. Der Träger
(die Träger) oder
der Verdünnungsstoff
(die Verdünnungsmittel)
muß "akzeptabel" in dem Sinne sein,
daß er
mit den anderen Bestandteilen der Formulierung kompatibel und nicht
nachteilig für
den Empfänger
ist.
-
Entsprechend
sieht die vorliegende Erfindung ferner eine pharmazeutische Formulierung
oder Zusammensetzung vor, die eine Verbindung der Formel (I) umfaßt. In einer
Ausführungsform
umfaßt
die pharmazeutische Zusammensetzung ferner einen oder mehrere pharmazeutisch
akzeptable Träger
oder Verdünnungsmittel
und gegebenenfalls andere therapeutische und/oder prophylaktische
Bestandteile.
-
Die
Formulierungen schließen
diejenigen ein, die zur oralen, parenteralen (einschließlich subkutanen, z.
B. durch Injektion oder durch Depottablette, intradermalen, intrathekalen,
intramuskulären,
z. B. durch Depot, und intravenösen),
rektalen und topischen (einschließlich dermalen, bukkalen und
sublingualen) Verabreichung geeignet sind, obwohl der am meisten
geeignete Weg z. B. vom Zustand, Alter und der Störung des Empfängers sowie
der behandelten viralen Infektion oder Krankheit abhängen kann.
Die Formulierungen können
zweckmäßig in Einheitsarzneiform
angeboten werden und können
durch jedes der allgemein auf dem Gebiet der Pharmazie bekannten
Verfahren hergestellt werden. Alle Verfahren schließen den
Schritt des Inverbindungbringens der Verbindung(en) ("aktiver Bestandteil") mit dem Träger ein,
der einen oder mehrere Nebenbestandteile darstellt. Allgemein werden
die Formulierungen durch gleichförmiges
und inniges Inverbindungbringen des aktiven Bestandteils mit flüssigen Trägern oder
feinverteilten festen Trägern
oder beiden und, falls erforderlich, anschließendes Formen des Produkts
zur gewünschten
Formulierung hergestellt. Zur oralen Verabreichung geeignete Formulierungen
können
als diskrete Einheiten angeboten werden, wie Kapseln (einschließlich Weichgelkapseln),
Kachets oder Tabletten (z. B. kaubare Tabletten, insbesondere zur
pädiatrischen Verabreichung),
die jeweils eine vorher festgelegte Menge des aktiven Bestandteils
enthalten; als Pulver oder Granalien; als Lösung oder Suspension in einer
wäßrigen Flüssigkeit
oder nicht-wäßrigen Flüssigkeit;
oder als flüssige Öl-in-Wasser-Emulsion
oder flüssige
Wasser-in-Öl-Emulsion.
Der aktive Bestandteil kann ebenfalls als Bolus, Elektuarium oder
Paste angeboten werden.
-
Eine
Tablette kann durch Verpressen oder Formen hergestellt werden, gegebenenfalls
mit einem oder mehreren Nebenbestandteilen. Verpreßte Tabletten
können
durch Verpressen, in einer geeigneten Maschine, des aktiven Bestandteils
in freifließender
Form, wie als Pulver oder Granalien, gegebenenfalls vermischt mit anderen
herkömmlichen
Exzipienten, wie Bindemitteln (z. B. Sirup, Gummi arabicum, Gelatine,
Sorbit, Tragantgummi, Schleim von Stärke oder Polyvinylpyrrolidon),
Füllstoffen
(z. B. Lactose, Zucker, mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Calciumphosphat
oder Sorbit), Schmiermitteln (z. B. Magnesiumstearat, Stearinsäure, Talkum,
Polyethylenglykol oder Kieselerde), Sprengmitteln (z. B. Kartoffelstärke oder
Natriumstärkeglykolat) oder
Benetzungsmitteln, wie Natriumlaurylsulfat, hergestellt werden.
Geformte Tabletten können
durch Formen, in einer geeigneten Maschine, einer Mischung der mit
einem inerten flüssigen
Verdünnungsmittel
angefeuchteten gepulverten Verbindung hergestellt werden. Die Tabletten
können
gegebenenfalls überzogen
oder gekerbt werden und können
so formuliert werden, um eine langsame oder kontrollierte Freisetzung
des aktiven Bestandteils darin bereitzustellen. Die Tabletten können gemäß allgemein
fachbekannten Verfahren überzogen
werden.
-
Alternativ
können
die Verbindungen der vorliegenden Erfindung in orale flüssige Zubereitungen
eingefügt
werden, wie z. B. wäßrige oder ölige Suspensionen,
Lösungen,
Emulsionen, Sirupe oder Elixiere. Außerdem können Formulierungen, die diese
Verbindungen enthalten, als trockenes Produkt zur Herrichtung mit Wasser
oder einem anderen geeigneten Träger
vor der Verwendung angeboten werden. Solche flüssigen Zubereitungen können herkömmliche
Additive enthalten, wie Suspendiermittel, wie Sorbitsirup, Methylcellulose, Glucose/Zuckersirup,
Gelatine, Hydroxyethylcellulose, Carboxymethylcellulose, Aluminiumstearatgel
oder hydrierte eßbare
Fette; Emulgatoren, wie Lecithin, Sorbitanmonooleat oder Gummi arabicum;
nicht-wäßrige Träger (die
eßbare Öle einschließen können), wie
Mandelöl,
fraktioniertes Kokosöl, ölige Ester,
Propylenglykol oder Ethylalkohol; und Konservierungsmittel, wie
Methyl- oder Propyl-p-hydroxybenzoate oder Sorbinsäure. Solche
Zubereitungen können
ebenfalls als Suppositorien formuliert werden, die z. B. herkömmliche
Suppositorienbasen, wie Kakaobutter oder andere Glyceride, enthalten.
Flüssige
Zubereitungen können
auch als Weichgelkapseln zur oralen Verabreichung, die z. B. herkömmliche
Weichgelexzipienten wie Polyethylenglykol enthalten, formuliert
werden.
-
Formulierungen
zur parenteralen Verabreichung schließen wäßrige und nicht-wäßrige sterile
Injektionslösungen
ein, die Antioxidantien, Puffer, Bakteriostatika und gelöste Stoffe
enthalten können,
die die Formulierung isotonisch zum Blut des beabsichtigten Empfängers machen;
und wäßrige und
nicht-wäßrige sterile Suspensionen,
die Suspendiermittel und Verdickungsmittel einschließen können.
-
Die
Formulierungen können
in Einheitsdosis- oder Mehrfachdosisbehältern angeboten werden, z.
B. in versiegelten Ampullen und Fläschchen, und können in
einem gefriergetrockneten (lyophilisierten) Zustand gelagert werden,
der nur die Zugabe eines sterilen flüssigen Trägers, z. B. Wasser zur Injektion,
unmittelbar vor der Verwendung erfordert. Unvorbereitete Injektionslösungen und
Suspensionen können
aus sterilen Pulvern, Granalien und Tabletten der zuvor beschriebenen
Art hergestellt werden. Formulierungen zur rektalen Verabreichung
können
als Suppositorium mit den gewöhnlichen
Trägern,
wie Kakaobutter, Hartfett oder Polyethylenglykol, angeboten werden.
-
Zur
topischen (z. B. dermalen) oder intranasalen Anwendung geeignete
Formulierungen schließen Salben,
Cremes, Lotionen, Pasten, Gele, Sprays, Aerosole und Öle ein.
Geeignete Träger
für solche
Formulierungen schließen
Vaseline, Lanolin, Polyethylenglykole, Alkohole und Kombinationen
daraus ein.
-
Formulierungen
zur topischen Verabreichung in den Mund, z. B. bukkal oder sublingual,
schließen Lutschtabletten
ein, die den aktiven Bestandteil in einer aromatisierten Basis umfassen,
wie Saccharose und Gummi arabicum oder Tragantgummi, und Pastillen,
die den aktiven Bestandteil in einer Basis wie Gelatine und Glycerin
oder Saccharose und Gummi arabicum umfassen.
-
Die
Verbindungen können
ebenfalls als Depotzubereitungen formuliert werden. Solche langwirkenden Formulierungen
können
durch Implantation (z. B. subkutan oder intramuskulär) oder
durch intramuskuläre
Injektion verabreicht werden. So können die Verbindungen z. B.
mit geeigneten polymeren oder hydrophoben Stoffen (z. B. als Emulsion
in einem akzeptablen Öl)
oder Ionenaustauscherharzen oder als schwachlösliche Derivate, z. B. als
schwachlösliches
Salz, formuliert werden.
-
Zusätzlich zu
den oben besonders genannten Bestandteilen können die Formulierungen andere
Mittel einschließen,
die auf diesem Gebiet in bezug auf den fraglichen Formulierungstyp
herkömmlich
sind, z. B. können
diejenigen, die zur oralen Verabreichung geeignet sind, Geschmacksmittel
einschließen.
-
Man
wird einsehen, daß die
Menge einer Verbindung der Erfindung, die zur Verwendung in der
Behandlung erforderlich ist, mit der Natur des behandelten Zustands
und dem Alter und Zustand des Patienten variieren wird und letztlich
in der Verantwortung des behandelnden Arztes oder Tierarztes liegen
wird. Allgemein jedoch werden Dosen, die für die Behandlung eines erwachsenen
Menschen eingesetzt werden, typischerweise im Bereich von 0,02–5000 mg
pro Tag sein, insbesondere 100–1500
mg pro Tag. Die gewünschte Dosis
kann in einer Einzeldosis oder als verteilte Dosen angeboten werden,
die in geeigneten Intervallen verabreicht werden, z. B. zwei, drei,
vier oder mehr Unterdosen pro Tag. Die erfindungsgemäßen Formulierungen können zwischen
0,1 und 99% des aktiven Bestandteils enthalten, zweckmäßig von
30 bis 95% für
Tabletten und Kapseln und 3 bis 50% für flüssige Zubereitungen.
-
Die
Verbindung der Formel (I) zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung
kann in Kombination mit anderen Therapeutika verwendet werden, z.
B. nicht-nukleotidischen reversen Transkriptaseinhibitoren, nukleosidischen
reversen Transkriptaseinhibitoren, Proteaseinhibitoren und/oder
anderen antiviralen Mitteln. Die Erfindung stellt somit in einem
weiteren Aspekt die Verwendung einer Kombination, die eine Verbindung
der Formel (I) mit einem weiteren Therapeutikum umfaßt, in der
Behandlung von viralen Infektionen bereit. Besondere antivirale
Mittel, die mit den Verbindungen der vorliegenden Erfindung kombiniert
werden können,
schließen
Aciclovir, Valaciclovir, Famcyclovir, Gancyclovir, Docosanol, Miribavir,
Amprenavir, Lamivudin, Zidovudin und Abacavir ein. Besondere antivirale
Mittel zur Kombination mit den Verbindungen der vorliegenden Erfindung
schließen
Aciclovir und Valaciclovir ein. Somit stellt die vorliegende Erfindung
in einem weiteren Aspekt eine Kombination bereit, die eine Verbindung
der Formel (I) und ein antivirales Mittel umfaßt, das aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Aciclovier und Valaciclovir besteht; die Verwendung einer
solchen Kombination in der Behandlung von viralen Infektionen und
die Herstellung eines Medikaments zur Behandlung viraler Infektionen
und ein Verfahren zur Behandlung viraler Infektionen, welches das
Verabreichen einer Verbindung der Formel (I) und eines antiviralen
Mittels umfaßt,
das aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Aciclovir und Valaciclovir besteht.
-
Wenn
die Verbindungen der Formel (I) in Kombination mit anderen Therapeutika
verwendet werden, können
die Verbindungen entweder sequentiell oder simultan auf jedem zweckmäßigen Weg
verabreicht werden.
-
Die
oben bezeichneten Kombinationen können zweckmäßig zur Verwendung in Form
einer pharmazeutischen Formulierung angeboten werden, und somit
umfassen pharmazeutische Formulierungen, die eine Kombination wie
oben definiert umfassen, gegebenenfalls zusammen mit einem pharmazeutisch
akzeptablen Träger
oder Verdünnungsstoff,
einen weiteren Aspekt der Erfindung. Die individuellen Komponenten
solcher Kombinationen können entweder
sequentiell oder simultan in separaten oder kombinierten pharmazeutischen Formulierungen
verabreicht werden.
-
Bei
Kombination in der gleichen Formulierung wird man einsehen, daß die zwei
Verbindungen stabil und kompatibel miteinander und mit den anderen
Komponenten der Formulierung sein müssen und zur Verabreichung
formuliert werden können.
Bei getrennter Formulierung können
sie in jeder zweckmäßigen Formulierung
bereitgestellt werden, in einer solchen Weise, wie sie für solche
Verbindungen fachbekannt ist.
-
Wenn
eine Verbindung der Formel (I) in Kombination mit einem zweiten
Therapeutikum verwendet wird, das gegen die virale Infektion aktiv
ist, kann sich die Dosis jeder Verbindung von derjenigen unterscheiden,
wenn die Verbindung allein verwendet wird. Angemessenen Dosen werden
für die
Fachleute leicht ersichtlich sein.
-
Verbindungen
der Formel (I), worin Y N ist, R
2 aus der
Gruppe ausgewählt
ist, die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het,
-OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Het,
-S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
nNR
7R
8, -NR
7R
8, -NHHet, -NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10NR
7R
8 und -R
10NR
7Ay, besteht; und R
3 und
R
4 H sind, können zweckmäßig durch das allgemeine, nachfolgend
in Schema 1 umrissene Verfahren hergestellt werden. Schema
1
worin:
R
1 aus der
Gruppe ausgewählt
ist, die aus Ay, Het, -NR
7R
8,
-NR
7Ay, -NHHet, -NHR
10Ay
und -NHR
10Het besteht;
R
7 und
R
8 jeweils gleich oder verschieden sind
und unabhängig
aus der Gruppe ausgewählt
sind, die aus H, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, -OR
9, -C(O)R
9, -CO
2R
9, -C(O)NR
9R
11, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
9R
11, -SO
2R
10, -SO
2NR
9R
11,
-R
10Cycloalkyl, -R
10OR
9, -CH(R
10OR
9)
2, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
10, -R
10SO
2NR
9R
11,
-R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
9R
11, -R
10NHCOR
9, -R
10NHSO
2R
9 und -R
10NHC(NH)NR
9R
11 besteht;
R
9 und
R
11 jeweils gleich oder verschieden sind
und unabhängig
aus der Gruppe ausgewählt
sind, die aus H, Alkyl, Cycloalkyl, -R
10Cycloalkyl,
-R
10H, -R
10(OR
10)
w, worin w 1–10 ist,
und -R
10NR
10R
10 besteht;
R
10 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl und Cycloalkenyl besteht;
Ay
Aryl ist;
Het eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische oder
Heteroaryl-Gruppe ist;
n 0, 1 oder 2 ist;
R
2 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het,
-OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Het,
-S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
nNR
7R
8,
-NR
7R
8, -NHHet,
-NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10NR
7R
8 und -R
10NR
7Ay besteht;
Y N ist;
R
3 und R
4 beide H
sind;
q 0, 1, 2, 3, 4 oder 5 ist;
R
5 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -C(O)R
9, -C(O)Ay, -C(O)Het, -CO
2R
9, -C(O)NR
7R
8, -C(O)NR
7Ay, -C(O)NHR
10Het, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
7R
8, -C(NH)NR
7Ay, -S(O)
nR
9, -S(O)
2NR
7R
8,
-S(O)
2NR
7Ay, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10Cycloalkyl, -R
10OR
9, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
9, -R
10SO
2NR
9R
11, -R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
7R
8, -R
10NR
7Ay, -R
10NHC(NH)NR
9R
11, Cyano, Nitro
und Azido besteht; oder zwei benachbarte R
5-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder Aryl bilden;
p 1, 2 oder 3 ist;
R
6 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Ay,
-OR
10Het, -C(O)R
9,
-C(O)Ay, -C(O)Het, -CO
2R
9,
-C(O)NR
7R
8, -C(O)NR
7Ay, -C(O)NHR
10Ay,
-C(O)NHR
10Het, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
7R
8, -C(NH)NR
7Ay, -S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
2NR
7R
8,
-S(O)
2NR
7Ay, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10Cycloalkyl, -R
10Ay,
-R
10Het, -R
10OR
9, -R
10-O-C(O)R
9, -R
10-O-C(O)Ay,
-R
10-O-C(O)Het, -R
10-O-S(O)
nR
9, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
9, -R
10SO
2NR
9R
11,
-R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
7R
8, -R
10NR
7Ay, -R
10NHC(NH)NR
9R
11, Cyano, Nitro
und Azido besteht; oder zwei benachbarte R
6-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe bilden, die
1 oder 2 Heteroatome enthält;
oder R
6 in der 6-Position ist und R
6 und R
1 zusammen
mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe bilden, die
1 oder 2 Heteroatome enthält;
Ra
Alkyl oder Cycloalkyl ist;
Hal Halogen ist; und
M
3 -B(OH)
2, -B(ORa)
2, -B(Ra)
2, -Sn(Ra)
3, Zn-Halogenid, Zn-Ra oder Mg-Halogenid
ist, worin Halogenid Halogen ist.
-
Allgemein
umfaßt
das Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der Formel (I), worin
Y N ist, R2 aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het, -OR7, -OAy, -OHet, -OR10Het,
-S(O)nR9, -S(O)nAy, -S(O)nHet, -S(O)nNR7R8,
-NR7R8, -NHHet,
-NHR10Ay, -NHR10Het,
R10NR7R8 und -R10NR7Ay besteht;
und R3 und R4 H
sind (wobei alle Formeln und alle anderen Variablen oben im Zusammenhang
mit Schema 1 definiert wurden), die folgenden Schritte:
- (a) Umsetzen eines Picolins der Formel (XI) mit einem Benzoylierungsmittel
der Formel (II) zur Herstellung einer Verbindung der Formel (III);
- (b) Umsetzen der Verbindung der Formel (III) mit einer Hydroxylamin-Quelle
zur Herstellung einer Verbindung der Formel (IV);
- (c) Umsetzen der Verbindung der Formel (IV) mit einem Acylierungs-
oder Sulfonylierungsmittel zur Herstellung einer Verbindung der
Formel (V);
- (d) Umlagerung der Verbindung der Formel (V) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (VI);
- (e) Acylierung der Verbindung der Formel (VI) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (VII);
- (f) Umsetzen der Verbindung der Formel (VII) mit einem Dimethylformamid-dialkylacetal
der Formel (CH3)2NCH(ORa)2 zur Herstellung einer Verbindung der Formel
(VIII);
- (g) Umsetzen der Verbindung der Formel (VIII) mit einer Verbindung
der Formel (X) zur Herstellung einer Verbindung der Formel (IX);
- (h) Halogenieren der Verbindung der Formel (IX) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (I-A); und
- (i) gegebenenfalls entweder:
- (1) Austauschen des C-7-Halogens (Hal) der Verbindung der Formel
(I-A) gegen ein Amin-Nukleophil, das aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht; oder
- (2) Kuppeln der Verbindung der Formel (I-A) mit einer Metallverbindung,
die aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Ay-M3 und Het-M3 besteht,
um eine Verbindung der Formel (I-B) herzustellen.
-
Spezifisch
können
Verbindungen der Formel (I), worin Y N ist, R
2 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het,
-OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Het,
-S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
nNR
7R
8,
-NR
7R
8, -NHHet,
-NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10NR
7R
8 und -R
10NR
7Ay besteht; und R
3 und
R
4 H sind, hergestellt werden durch Halogenieren
der Verbindung der Formel (IX) zur Herstellung einer Verbindung
der Formel (I-A):
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 1 definiert sind.
-
Eine
Verbindung der Formel (IX) kann zu einer Verbindung der Formel (I-A)
(d. h. einer Verbindung der Formel (I), worin R1 Halogen
ist) durch ein Halogenierungsprotokoll umgewandelt werden. Typischerweise
wird die Halogenierung durch Behandlung einer Verbindung der Formel
(IX) mit einer Base in einem geeigneten Lösungsmittel, gefolgt von Behandlung
des resultierenden Anions mit einer geeigneten Halogenquelle durchgeführt. Geeignete
Basen schließen
n-Butyllithium und Amidbasen wie Lithiumdiisopropylamid und dgl.
ein (aber sind nicht darauf beschränkt). Inerte Lösungsmittel
schließen
Tetrahydrofuran, Diethylether und dgl. ein. Geeignete Halogenierungsreagenzien
schließen
ein (aber sind nicht beschränkt
auf): Kohlenstofftetrachlorid, Toluolsulfonylchlorid, N-Bromsuccinimid,
N-Chlorsuccinimid, Iod (I2) und dgl.
-
Alternativ
können
die Verbindungen der Formel (I) gemäß diesem und allen nachfolgenden
Schemata unter Verwendung eines analogen Verfahrens hergestellt
werden, worin das C-7-Halogen an eine vorhergehende Zwischenstufe
im Syntheseschema addiert wird oder im Ausgangsstoff vorhanden ist.
Das Verfahren zum Halogenieren einer der vorangehenden Zwischenstufen
ist das gleiche wie das oben beschriebene Verfahren zur Halogenierung
der Verbindungen der Formel (IX). Falls das Halogen im Ausgangsstoff
vorhanden ist oder an eine der vorangehenden Zwischenstufen addiert
wird, ist der am Ende der Synthese im Schema dargestellte Halogenierungsschritt
unnötig.
In dieser Ausführungsform
wird das Halogen bereits in der C-7-Position vorhanden sein, und
somit wird die Verbindung der Formel (I) direkt aus der Reaktion
der Verbindung der Formel (VIII) mit der Verbindung der Formel (X)
resultieren. Solche Ausführungsformen
werden von der vorliegenden Erfindung erwogen und sind in ihrem
Umfang eingeschlossen.
-
Die
Verbindung der Formel (I-A) kann gegebenenfalls zu anderen Verbindungen
der Formel (I) umgewandelt werden, insbesondere zu Verbindungen
der Formel (I-B) (d. h. Verbindungen der Formel (I), worin R
1 aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Ay, Het, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10Ay und -NHR
10Het
besteht), durch eines von zwei Verfahren.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 1 definiert sind.
-
Gemäß dem ersten
Verfahren werden Verbindungen der Formel (I-A) zu Verbindungen der
Formel (I-B) durch Austausch des C-7-Halogens gegen ein Amin-Nukleophil
umgewandelt. Typischerweise wird der Austausch durch Vermischen
der Verbindung der Formel (I-A) mit einem Amin-Nukleophil, das aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht; und gegebenenfalls
Erwärmen
der Reaktion durchgeführt.
-
Die
Reaktion kann ebenfalls über
eine Anpassung von Verfahren durchgeführt werden, die in der Literatur
gefunden werden (J. P. Wolfe; S. L. Buchwald, Org. Chem. 2000, 65,
1144), worin eine Verbindung der Formel (I-A) mit einem Amin-Nuklephil,
einer Palladium(0)- oder Nickel(0)-Quelle und einer Base in einem
geeigneten Lösungsmittel
behandelt wird. Geeignete Quellen für Palladium(0) schließen Palladium(II)-acetat
und Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) ein (aber sind nicht
darauf beschränkt).
Typische Basen zur Verwendung in der Reaktion schließen zum
Beispiel Natrium-tert-butoxid und Cäsiumcarbonat ein. Toluol ist
ein Beispiel für
ein geeignetes Lösungsmittel.
-
Gemäß dem zweiten
Verfahren werden Verbindungen der Formel (I-B) aus Verbindungen
der Formel (I-A) durch Kuppeln mit Metallverbindungen hergestellt,
die aus der Gruppe ausgewählt
sind, die aus Ay-M3 und Het-M3 besteht,
worin M3 -B(OH)2,
-B(ORa)2, -B(Ra)2,
-Sn(Ra)3, Zn-Halogenid, Zn-Ra oder Mg-Halogenid ist,
worin Ra Alkyl oder Cycloalkyl ist und Halogenid Halogen ist. Dieses
Verfahren kann zweckmäßig in einem inerten
Lösungsmittel
in Gegenwart eines Palladium(0)-Katalysators durchgeführt werden,
gegebenenfalls unter Erwärmen.
In einer Ausführungsform
wird die Reaktion durch Umsetzen äquimolarer Mengen einer Verbindung
der Formel (I-A) mit der Metallverbindung, die aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Ay-M3 und Het-M3 besteht,
oder gegebenenfalls Zugabe eines Überschusses der Metallverbindung
durchgeführt.
Der Palladiumkatalysator ist typischerweise mit 1–10 mol%
im Vergleich zur Verbindung der Formel (I-A) vorhanden. Palladiumkatalysatoren,
die verwendet werden können,
schließen
Tetrakistriphenylphosphinpalladium(0), Dichlorbis(triphenylphosphin)palladium(II)
und Bis(diphenylphosphinoferrocen)palladium(II)-dichlorid ein (aber
sind nicht darauf beschränkt).
Inerte Lösungsmittel
zur Verwendung in der Reaktion schließen ein (aber sind nicht beschränkt auf):
N,N-Dimethylformamid, Toluol, Tetrahydrofuran, Dioxan und 1-Methyl-2-pyrrolidinon.
-
Wenn
die Metallverbindung der Formel Ay-M3 oder
Het-M3 eine Arylboronsäure oder ein Arylboronsäureester
oder ein Arylborinat ist, wird die Reaktion zweckmäßiger durch
Zugabe einer Base in einem Anteil durchgeführt, der äquivalent oder größer als
derjenige der Metallverbindung ist.
-
Metallverbindungen
der Formel Ay-M3 und Het-M3 können von
gewerblichen Quellen erworben oder entweder als diskrete isolierte
Verbindungen hergestellt oder in situ unter Verwendung von Verfahren,
die einem Fachmann bekannt sind, erzeugt werden. (A. Suzuki, J.
Organomet. Chem. 1999, 576, 147; J. Stille, Angew. Chem. Int. Ed.
Engl., 1986, 25, 508; V. Snieckus, J. Org. Chem. 1995, 60, 292.)
-
Die
Verbindungen der Formel (IX), aus denen die Verbindungen der Formel
(I-A) synthetisiert werden, können
durch Umsetzen einer Verbindung der Formel (VIII) mit einer Verbindung
der Formel (X) hergestellt werden.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 1 definiert sind.
-
Dieses
Verfahren kann leicht durch Vermischen einer Verbindung der Formel
(VIII) mit einer Verbindung der Formel (X) in einem geeigneten Lösungsmittel,
gegebenenfalls in Gegenwart einer Base (typischerweise wenn das
Amidin in einer Salzform ist) und Erwärmen der Reaktion auf 50–150°C durchgeführt werden. Typische
Lösungsmittel
schließen
niedere Alkohole, wie Methanol, Ethanol, Isopropanol, Dimethylformamid und
dgl. ein. Die Base ist typischerweise ein Natriumalkoxid, Kaliumcarbonat
oder eine Aminbase, wie Triethylamin. In einer Ausführungsform
ist das Lösungsmittel
Dimethylformamid und die Base ist Kaliumcarbonat oder eine Aminbase
wie Triethylamin.
-
Verbindungen
der Formel (VIII) können
zweckmäßig durch
Umsetzen einer Verbindung der Formel (VII) mit einem Dimethylformamid-dialkylacetal
der Formel (CH
3)
2NCH(ORa)
2 hergestellt werden.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 1 definiert sind.
-
Typische
Dimethylformamid-dialkylacetal-Verbindungen zur Verwendung in diesem
Verfahren schließen
Dimethylformamid-dimethylacetal und Dimethylformamid-di-tert-butylacetal
ein (aber sind nicht darauf beschränkt). Die Reaktion wird durch
Vermischen einer Verbindung der Formel (VII) mit dem Dimethylformamid-dialkylacetal
durchgeführt,
gegebenenfalls unter Erwärmen.
-
Verbindungen
der Formel (VII) können
aus Verbindungen der Formel (VI) unter Verwendung eines Acylierungsverfahrens
hergestellt werden.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 1 definiert sind.
-
Typischerweise
wird die Acylierung durch Behandeln der Verbindungen der Formel
(VI) mit einem Acylierungsmittel durchgeführt, gegebenenfalls in Gegenwart
einer Säure
oder eines Lewis-Säure-Katalysators
in einem inerten Lösungsmittel
unter optionalem Erwärmen.
Typische Acylierungsmittel werden von den Fachleuten leicht bestimmt
werden. Ein Acylierungsmittel ist Essigsäureanhydrid. Lewis-Säure-Katalysatoren
sind ebenfalls den Fachleuten bekannt. Ein Lewis-Säure-Katalysator
zur Verwendung in dieser Reaktion ist Bortrifluorid-diethyletherat.
Ein geeignetes Lösungsmittel
ist Toluol.
-
Verbindungen
der Formel (VI) werden zweckmäßig durch
Umlagerung einer Azirin-Verbindung der Formel (V) hergestellt.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 1 definiert sind.
-
Die
Umlagerung der Azirine der Formel (V) kann durch Erwärmen einer
Lösung
des Azirins der Formel (V) in einem geeigneten Lösungsmittel bei einer Temperatur
von ca. 160–200°C erreicht
werden. Geeignete inerte Lösungsmittel
schließen
1-Methyl-2-pyrrolidinon und 1,2,4-Trichlorbenzol ein (aber sind
nicht darauf beschränkt).
Ein anderes Verfahren zur Umlagerung des Azirins der Formel (V)
zu Verbindungen der Formel (VI) beinhaltet das Umsetzen der Verbindung
der Formel (V) mit Eisen(II)-chlorid (FeCl2)
oder Eisen(III)-chlorid (FeCl3). Diese Reaktion
erfolgt typischerweise in einem inerten Lösungsmittel unter Erwärmen. Ein
Lösungsmittel
für diese
Reaktion ist 1,2-Dimethoxyethan und dgl.
-
Typischerweise
werden die Azirine der Formel (V) aus Oxim-Verbindungen der Formel
(IV) durch Behandlung mit Acylierungs- oder Sulfonylierungsmitteln
in Gegenwart einer Base hergestellt.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 1 definiert sind.
-
Typische
Acylierungs- oder Sulfonylierungsmittel schließen ein (aber sind nicht beschränkt auf):
Essigsäureanhydrid,
Trifluoressigsäureanhydrid,
Methansulfonylchlorid, Toluolsulfonylchlorid und dgl. Typische Basen
schließen
Triethylamin, Diisopropylethylamin, Pyridin und dgl. ein (aber sind
nicht darauf beschränkt). Die
Reaktion kann in einem inerten Lösungsmittel
durchgeführt
werden, wie z. B. Chloroform, Dichlormethan, Toluol oder dgl.
-
Die
Oxim-Verbindungen der Formel (IV) werden leicht durch Behandeln
von Keton-Verbindungen der Formel (III) mit einer Hydroxyamin-Quelle
in einem geeigneten Lösungsmittel
und gegebenenfalls mit einer Base hergestellt.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 1 definiert sind.
-
Typischerweise
ist das Hydroxylamin Hydroxylaminhydrochlorid und die Base ist eine
wäßrige Lösung von
Natriumhydroxid. Geeignete Lösungsmittel
schließen
niedere Alkohole ein, wie Methanol, Ethanol oder Isopropanol.
-
Die
Keton-Verbindungen der Formel (III) können durch Behandlung eines
Picolins der Formel (XI) mit einem Benzoylierungsmittel der Formel
(II) in Gegenwart einer Base hergestellt werden.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 1 definiert sind.
-
Geeignete
Benzoylierungsmittel der Formel (II) schließen Benzoylester ein, aber
sind nicht darauf beschränkt.
Ein Beispiel für
ein geeignetes Picolin ist ein Chlorpicolin. Ein Beispiel für eine geeignete
Base ist Lithiumbis(trimethylsilyl)amid in einem inerten Lösungsmittel
wie Tetrahydrofuran. Ketone wie diejenigen der Formel (III) können leicht
unter Verwendung von Verfahren hergestellt werden, die einem Fachmann
bekannt und/oder in der Literatur beschrieben sind (R. P. Cassity;
L. T. Taylor; J. F. Wolfe, J. Org. Chem. 1978, 2286).
-
In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung können
Verbindungen der Formel (I), worin Y N ist; R
2 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het,
-OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Het,
-S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
nNR
7R
8,
-NR
7R
8, -NHHet,
-NHR
10Ay, -NHR
10Het, -R
10NR
7R
8 und
-R
10NR
7Ay besteht;
R
3 aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus H, Halogen,
Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Het, -C(O)R
7,
C(O)Ay, -CO
2R
7,
-CO
2Ay, -SO
2NHR
9, -NR
7R
8,
worin weder R
7 noch R
8 H
ist, -NR
7Ay, worin R
7 nicht
H ist, -R
10OR
7,
-R
10OAy, -R
10NR
7R
8 und -R
10NR
7Ay besteht;
und R
4 H ist, zweckmäßig durch ein in dem nachfolgenden
Schema 2 umrissenes allgemeines Verfahren hergestellt werden. Schema
2
worin: R
1 aus der Gruppe
ausgewählt
ist, die aus Halogen, Ay, Het, -NR
7R
8, -NR
7Ay, -NHHet,
-NHR
10Ay und -NHR
10Het
besteht;
R
7 und R
8 jeweils
gleich oder verschieden sind und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt sind,
die aus H, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, -OR
9, -C(O)R
9, -CO
2R
9, -C(O)NR
9R
11, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
9R
11 -SO
2R
10, -SO
2NR
9R
11, -R
10Cycloalkyl,
-R
10OR
9, -CH(R
10OR
9)
2,
-R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9,
-R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
10, -R
10SO
2NR
9R
11,
-R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
9R
11, -R
10NHCOR
9, -R
10NHSO
2R
9 und -R
10NHC(NH)NR
9R
11 besteht;
R
9 und
R
11 jeweils gleich oder verschieden sind
und unabhängig
aus der Gruppe ausgewählt
sind, die aus H, Alkyl, Cycloalkyl, -R
10Cycloalkyl,
-R
10OH, -R
10(OR
10)
w, worin w 1–10 ist,
und -R
10NR
10R
10 besteht;
R
10 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl und Cycloalkenyl besteht;
Ay
Aryl ist;
Het eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische oder
Heteroaryl-Gruppe ist;
n 0, 1 oder 2 ist;
R
2 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het,
-OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Het,
-S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
nNR
7R
8,
-NR
7R
8, -NHHet,
-NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10NR
7R
8 und -R
10NR
7Ay besteht;
Y N ist;
R
3 aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus H, Halogen,
Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Het, -C(O)R
7,
C(O)Ay, -CO
2R
7,
-CO
2Ay, -SO
2NHR
9, -NR
7R
8,
worin weder R
7 noch R
8 H
ist, -NR
7Ay, worin R
7 nicht
H ist, -R
10OR
7, -R
10OAy, -R
10NR
7R
8 und -R
10NR
7Ay besteht;
R
4 H ist;
q 0, 1, 2, 3, 4 oder 5 ist;
R
5 jeweils gleich oder verschieden ist und
unabhängig
aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -C(O)R
9, -C(O)Ay, -C(O)Het, -CO
2R
9, -C(O)NR
7R
8, -C(O)NR
7Ay, -C(O)NHR
10Het, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
7R
8, -C(NH)NR
7Ay, -S(O)
nR
9, -S(O)
2NR
7R
8,
-S(O)
2NR
7Ay, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10AY, -NHR
10Het,
-R
10Cycloalkyl, -R
10OR
9, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
9, -R
10SO
2NR
9R
11, -R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
7R
8, -R
10NR
7Ay, -R
10NHC(NH)NR
9R
11, Cyano, Nitro
und Azido besteht; oder zwei benachbarte R
5-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder Aryl bilden;
p 1, 2 oder 3 ist; und
R
6 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Ay,
-OR
10Het, -C(O)R
9, -C(O)Ay, -C(O)Het,
-CO
2R
9, -C(O)NR
7R
8, -C(O)NR
7Ay, -C(O)NHR
10Ay,
-C(O)NHR
10Het, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
7R
8, -C(NH)NR
7Ay, -S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
2NR
7R
8,
-S(O)
2NR
7Ay, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10Cycloalkyl, -R
10Ay,
-R
10Het, -R
10OR
9, -R
10-O-C(O)R
9, -R
10-O-C(O)Ay,
-R
10-O-C(O)Het, -R
10-O-S(O)
nR
9, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
9, -R
10SO
2NR
9R
11,
-R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
7R
8, -R
10NR
7Ay, -R
10NHC(NH)NR
9R
11, Cyano, Nitro
und Azido besteht; oder zwei benachbarte R
6-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe bilden, die
1 oder 2 Heteroatome enthält;
oder R
6 in der 6-Position ist und R
6 und R
1 zusammen
mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe bilden, die
1 oder 2 Heteroatome enthält;
M
1 Li, Mg-Halogenid oder Cer-Halogenid ist,
worin Halogenid Halogen ist;
Hal Halogen ist; und
M
3 -B(OH)
2, -B(ORa)
2, -B(Ra)
2, -Sn(Ra)
3, Zn-Halogenid, Zn-Ra oder Mg-Halogenid
ist, worin Halogenid Halogen ist.
-
Allgemein
umfaßt
das Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel (I), worin
Y N ist; R2 aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het, -OR7, -OAy, -OHet, -OR10Het,
-S(O)nR9, -S(O)nAy, -S(O)nHet, -S(O)nNR7R8,
-NR7R8, -NHHet,
-NHR10Ay, -NHR10Het,
-R10NR7R8 und -R10NR7Ay besteht; R3 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus H, Halogen, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Het, -C(O)R7, C(O)Ay, -CO2R7, -CO2Ay, -SO2NHR9, -NR7R8, worin weder
R7 noch R8 H ist,
-NR7Ay, worin R7 nicht
H ist, -R10OR7,
-R10OAy, -R10NR7R8 und -R10NR7Ay besteht;
und R4 H ist (wobei alle anderen Variablen
oben im Zusammenhang mit Schema 2 definiert wurden), die folgenden
Schritte:
- (a) Umsetzen eines Picolins der Formel
(XI) mit einem Benzoylierungsmittel der Formel (II) zur Herstellung einer
Verbindung der Formel (III);
- (b) Umsetzen der Verbindung der Formel (III) mit einer Hydroxylamin-Quelle
zur Herstellung einer Verbindung der Formel (IV);
- (c) Umsetzen der Verbindung der Formel (IV) mit einem Acylierungs-
oder Sulfonylierungsmittel zur Herstellung einer Verbindung der
Formel (V);
- (d) Umlagerung der Verbindung der Formel (V) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (VI);
- (e) Formylierung der Verbindung der Formel (VI) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (XIII);
- (f) Umsetzen der Verbindung der Formel (XIII) mit einer Verbindung
der Formel (XIV) zur Herstellung einer Verbindung der Formel (XV);
- (g) Oxidieren der Verbindung der Formel (XV) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (XVI);
- (h) Umsetzen der Verbindung der Formel (XVI) mit einer Verbindung
der Formel (X) zur Herstellung einer Verbindung der Formel (IX);
- (i) Halogenieren der Verbindung der Formel (IX) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (I-A); und
- (j) gegebenenfalls entweder:
- (1) Austauschen des C-7-Halogens (Hal) der Verbindung der Formel
(I-A) gegen ein Amin-Nukleophil, das aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht; oder
- (2) Kuppeln der Verbindung der Formel (I-A) mit einer Metallverbindung,
die aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Ay-M3 und Het-M3 besteht,
um eine Verbindung der Formel (I-B) herzustellen.
-
Spezifisch
können
Verbindungen der Formel (I), worin Y N ist; R2 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het,
-OR7, -OAy, -OHet, -OR10Het,
-S(O)nR9, -S(O)nAy, -S(O)nHet, -S(O)nNR7R8,
-NR7R8, -NHHet,
-NHR10Ay, -NHR10Het,
-R10NR7R8 und -R10NR7Ay besteht; R3 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus H, Halogen, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Het, -C(O)R7, C(O)Ay, -CO2R7, -CO2Ay, -SO2NHR9, -NR7R8, worin weder
R7 noch R8 H ist,
-NR7Ay, worin R7 nicht
H ist, -R10OR7,
-R10OAy, -R10NR7R8 und -R10NR7Ay besteht;
und R4 H ist, durch Halogenieren der Verbindung
der Formel (IX) hergestellt werden, um eine Verbindung der Formel
(I-A) herzustellen. Geeignete Verfahren zur Halogenierung der Verbindung
der Formel (IX) und zur Umwandlung von Verbindungen der Formel (I-A)
zu Verbindungen der Formel (I-B) werden oben im Zusammenhang mit
Schema 1 beschrieben.
-
Die
Verbindungen der Formel (IX) können
durch Umsetzen der Verbindung der Formel (XVI) mit einer Verbindung
der Formel (X) hergestellt werden.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 2 definiert sind.
-
Dieses
Verfahren kann leicht durch Vermischen einer Verbindung der Formel
(XVI) mit einer Verbindung der Formel (X) in einem geeigneten Lösungsmittel
durchgeführt
werden, gegebenenfalls in Gegenwart einer Base. Die Reaktion kann
auf 50–150°C erwärmt werden
oder bei Umgebungstemperatur durchgeführt werden. Typische Lösungsmittel
schließen
niedere Alkohole wie Methanol, Ethanol, Isopropanol und dgl. ein, aber
sind nicht darauf beschränkt.
Typische Basen schließen
zum Beispiel Natriumalkoxid, Kaliumcarbonat oder eine Aminbase wie
Triethylamin ein. In einer anderen Ausführungsform ist das Lösungsmittel
N,N-Dimethylformamid und die Base ist Kaliumcarbonat oder eine Aminbase
wie Triethylamin.
-
Verbindungen
der Formel (XVI) können
zweckmäßig durch
Oxidation einer Verbindung der Formel (XV) hergestellt werden.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 2 definiert sind.
-
Geeignete
Oxidationsmittel schließen
Mangandioxid und dgl. (aber sind nicht darauf beschränkt) in
einem inerten Lösungsmittel
ein. Geeignete inerte Lösungsmittel
schließen
Dichlormethan, Chloroform, N,N-Dimethylformamid, Ether und dgl.
ein, aber sind nicht darauf beschränkt.
-
Verbindungen
der Formel (XV) können
zweckmäßig durch
Umsetzen einer Verbindung der Formel (XIII) mit einer Verbindung
der Formel (XIV) hergestellt werden.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 2 definiert sind.
-
Besondere
Metalle (M1) in den Verbindungen der Formel
(XIV) schließen
Lithium, Magnesium(II)-halogenide, Cer(III)-halogenide und dgl.
ein, aber sind nicht darauf beschränkt. Verbindungen der Formel
(XIV) können
von gewerblichen Quellen erworben werden oder durch einem Fachmann
bekannte Verfahren hergestellt werden.
-
Verbindungen
der Formel (XIII) können
zweckmäßig aus
Verbindungen der Formel (VI) durch ein Formylierungsverfahren hergestellt
werden.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 2 definiert sind.
-
Typischerweise
wird die Formylierung über
die Vilsmeier-Haack-Reaktion
durchgeführt.
Die Vilsmeier-Haack-Reagenzien können
von gewerblichen Quellen erworben oder in situ hergestellt werden.
Besondere Bedingungen schließen
das Behandeln von Verbindungen der Formel (VI) mit einer vorgemischten
Lösung
aus Phosphoroxychlorid in N,N-Dimethylformamid, gegebenenfalls unter
Erwärmen
der Reaktion auf 50–150°C ein (aber
sind nicht darauf beschränkt).
-
Die
Verbindungen der Formel (VI) werden durch das oben im Zusammenhang
mit Schema 1 beschriebene Verfahren hergestellt.
-
Zusätzlich zum
vorhergehenden Verfahren zur Herstellung bestimmter Verbindungen
der Formel (I) stellt die vorliegende Erfindung ebenfalls bestimmte
intermediäre
Verbindungen zur Verwendung in der Herstellung solcher Verbindungen
der Formel (I) gemäß dem vorhergehenden
Verfahren bereit. Solche Zwischenstufen werden in den obigen Schemata
1 und 2 beschrieben.
-
Ferner
können
Verbindungen der Formel (I), worin Y N ist und R
2 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het,
-OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Het,
-S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
nNR
7R
8,
-NR
7R
8, -NHHet,
-NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10NR
7R
8 und -R
10NR
7Ay besteht, zweckmäßig durch das in dem nachfolgenden
Schema 3 umrissene Verfahren hergestellt werden. Schema
3
worin
R
1 aus der Gruppe
ausgewählt
ist, die aus Halogen, Ay, Het, -NR
7R
8, -NR
7Ay, -NHHet,
-NHR
10Ay und -NHR
10Het
besteht;
R
7 und R
8 jeweils
gleich oder verschieden sind und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt sind,
die aus H, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, -OR
9, -C(O)R
9, -CO
2R
9, -C(O)NR
9R
11, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
9R
11, -SO
2R
10, -SO
2NR
9R
11,
-R
10Cycloalkyl, -R
10OR
9, -CH(R
10OR
9)
2, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
10, -R
10SO
2NR
9R
11,
-R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
9R
11, -R
10NHCOR
9, -R
10NHSO
2R
9 und -R
10NHC(NH)NR
9R
11 besteht;
R
9 und
R
11 jeweils gleich oder verschieden sind
und unabhängig
aus der Gruppe ausgewählt
sind, die aus H, Alkyl, Cycloalkyl, -R
10Cycloalkyl,
-R
10OH, -R
10(OR
10)
w, worin w 1–10 ist,
und -R
10NR
10R
10 besteht;
R
10 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl und Cycloalkenyl besteht;
Ay
Aryl ist;
Het eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische oder
Heteroaryl-Gruppe ist;
n 0, 1 oder 2 ist;
R
2 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het,
-OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Het,
-S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
nNR
7R
8,
-NR
7R
8, -NHHet,
-NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10NR
7R
8 und -R
10NR
7Ay besteht;
Y N ist;
R
3 und R
4 gleich oder
verschieden sind und jeweils unabhängig aus der Gruppe ausgewählt sind,
die aus H, Halogen, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Ay,
Het, -OR
7, -OAy, -C(O)R
7,
C(O)Ay, -CO
2R
7,
-CO
2Ay, -SO
2NHR
9, -NR
7R
8,
-NR
7Ay, -NHHet, -NHR
10Het,
-R
10OR
7, -R
10OAy, -R
10NR
7R
8 und -R
10NR
7Ay besteht;
q
0, 1, 2, 3, 4 oder 5 ist;
R
5 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -C(O)R
9, -C(O)Ay, -C(O)Het, -CO
2R
9, -C(O)NR
7R
8, -C(O)NR
7Ay, -C(O)NHR
10Het, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
7R
8, -C(NH)NR
7Ay, -S(O)
nR
9, -S(O)
2NR
7R
8,
-S(O)
2NR
7Ay, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10Cycloalkyl, -R
10OR
9, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
9, -R
10SO
2NR
9R
11, -R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
7R
8, -R
10NR
7Ay, -R
10NHC(NH)NR
9R
11, Cyano, Nitro
und Azido besteht; oder zwei benachbarte R
5-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder Aryl bilden;
p 1, 2 oder 3 ist; und
R
6 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Ay,
-OR
10Het, -C(O)R
9,
-C(O)Ay, -C(O)Het, -CO
2R
9,
-C(O)NR
7R
8, -C(O)NR
7Ay, -C(O)NHR
10Ay,
-C(O)NHR
10Het, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
7R
8, -C(NH)NR
7Ay, -S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
2NR
7R
8,
-S(O)
2NR
7Ay, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10Cycloalkyl, -R
10Ay,
-R
10Het, -R
10OR
9, -R
10-O-C(O)R
9, -R
10-O-C(O)Ay,
-R
10-O-C(O)Het, -R
10-O-S(O)
nR
9, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
9, -R
10SO
2NR
9R
11,
-R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
7R
8, -R
10NR
7Ay, -R
10NHC(NH)NR
9R
11, Cyano, Nitro
und Azido besteht; oder zwei benachbarte R
6-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe bilden, die
1 oder 2 Heteroatome enthält;
oder R
6 in der 6-Position ist und R
6 und R
1 zusammen
mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe bilden, die
1 oder 2 Heteroatome enthält;
M
1 Li, Mg-Halogenid oder Cer-Halogenid ist,
worin Halogenid Halogen ist;
Hal Halogen ist; und
M
3 -B(OH)
2, -B(ORa)
2, -B(Ra)
2, -Sn(Ra)
3, Zn-Halogenid, Zn-Ra oder Mg-Halogenid
ist, worin Halogenid Halogen ist.
-
Allgemein
umfaßt
das Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel (I), worin
Y N ist und R2 aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het, -OR7, -OAy, -OHet, -OR10Het,
-S(O)nR9, -S(O)nAy, -S(O)nHet, -S(O)nNR7R8, -NR7R8, -NHHet, -NHR10Ay,
-NHR10Het, -R10NR7R8 und -R10NR7Ay besteht (wobei
alle Formeln und alle anderen Variablen oben im Zusammenhang mit
Schema 3 definiert wurden), die folgenden Schritte:
- (a) Umsetzen eines Picolins der Formel (XI) mit einem Benzoylierungsmittel
der Formel (II) zur Herstellung einer Verbindung der Formel (III);
- (b) Umsetzen der Verbindung der Formel (III) mit einer Hydroxylamin-Quelle
zur Herstellung einer Verbindung der Formel (IV);
- (c) Umsetzen der Verbindung der Formel (IV) mit einem Acylierungs-
oder Sulfonylierungsmittel zur Herstellung einer Verbindung der
Formel (V);
- (d) Umlagern der Verbindung der Formel (V) zur Herstellung einer
Verbindung der Formel (VI);
- (e) Formylieren der Verbindung der Formel (VI) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (XIII);
- (f) Umsetzen der Verbindung der Formel (XIII) mit einer Verbindung
der Formel (XVIII) zur Herstellung einer Verbindung der Formel (XIX);
- (g) Oxidieren der Verbindung der Formel (XIX) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (XX);
- (h) Umsetzen der Verbindung der Formel (XX) mit einer Verbindung
der Formel (X), gefolgt von oxidativer Aromatisierung zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (IX);
- (i) Halogenieren der Verbindung der Formel (IX) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (I-A); und
- (j) gegebenenfalls entweder:
- (1) Austauschen des C-7-Halogens (Hal) der Verbindung der Formel
(I-A) gegen ein Amin-Nukleophil, das aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht; oder
- (2) Kuppeln der Verbindung der Formel (I-A) mit einer Metallverbindung,
die aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Ay-M3 und Het-M3 besteht,
zur Herstellung einer Verbindung der Formel (I-B).
-
Besonders
spezifisch können
Verbindungen der Formel (I), worin Y N ist und R2 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, Ay, Het,
-OR7, -OAy, -OHet, -OR10Het,
-S(O)nR9, -S(O)nAy, -S(O)nHet, -S(O)nNR7R8,
-NR7R8, -NHHet,
-NHR10Ay, -NHR10Het,
-R10NR7R8 und -R10NR7Ay besteht, durch Halogenieren der Verbindung
der Formel (IX) zur Herstellung einer Verbindung der Formel (I-A)
hergestellt werden. Geeignete Verfahren zur Halogenierung der Verbindung
der Formel (IX) und zur Umwandlung von Verbindungen der Formel (I-A)
zur Verbindungen der Formel (I-B) werden oben im Zusammenhang mit Schema
1 beschrieben.
-
Die
Verbindungen der Formel (IX) können
durch Umsetzen der Verbindung der Formel (XX) mit einer Verbindung
der Formel (X) gefolgt von oxidativer Aromatisierung hergestellt
werden.
worin
alle Variablen wie oben in Zusammenhang mit Schema 3 definiert sind.
-
Die
Kondensation wird zweckmäßig durch
Behandeln einer Verbindung der Formel (XX) mit einer Verbindung
der Formel (X) in einem inerten Lösungsmittel durchgeführt, gegebenenfalls
in Gegenwart einer Base. Die Reaktion kann auf 50–150°C erwärmt oder
bei Umgebungstemperatur durchgeführt
werden. Geeignete inerte Lösungsmittel
schließen
niedere Alkohole ein, wie zum Beispiel Methanol, Ethanol, Isopropanol
und dgl. Die Base ist typischerweise Natriumalkoxid, Kaliumcarbonat
oder eine Aminbase wie Triethylamin. In einer anderen Ausführungsform
ist das Lösungsmittel
N,N-Dimethylformamid und die Base ist Kaliumcarbonat oder eine Iminbase
wie Triethylamin. Die Reaktion erzeugt eine Dihydropyrimidin-Zwischenstufe.
-
In
geeigneter Weise kann die Dihydropyrimidin-Zwischenstufe im gleichen
Reaktionsgefäß zu einer Verbindung
der Formel (IX) durch Zugabe eines Oxidationsmittels oxidiert werden.
Die Reaktion kann auf 50–150°C erwärmt oder
bei Umgebungstemperatur durchgeführt
werden. Geeignete Oxidationsmittel sind Sauerstoff (O2),
Palladium auf Kohlenstoff, 2,3-Dichlor-5,6-dicyano-1,4-benzochinon
oder dgl.
-
Verbindungen
der Formel (XX) können
zweckmäßig durch
Oxidation von Verbindungen der Formel (XIX) hergestellt werden.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 3 definiert sind.
-
Besondere
Oxidationsmittel zur Oxidation von Verbindungen der Formel (XIX)
schließen
Mangandioxid und dgl. ein, aber sind nicht darauf beschränkt. Die
Oxidation wird typischerweise in einem inerten Lösungsmittel durchgeführt, wie
zum Beispiel Dichlormethan, Chloroform, N,N-Dimethylformamid, Ether
und dgl.
-
Verbindungen
der Formel (XIX) können
zweckmäßig durch
Umsetzen einer Verbindung der Formel (XIII) mit einer Verbindung
der Formel (XVIII) hergestellt werden.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 3 definiert sind.
-
Verbindungen
der Formel (XVIII) können
von gewerblichen Quellen erworben oder durch einem Fachmann bekannte
Verfahren hergestellt werden.
-
Die
Verbindungen der Formel (XIII) können
unter Verwendung der oben im Zusammenhang mit Schema 2 beschriebenen
Verfahren hergestellt werden.
-
Zusätzlich zum
vorhergehenden Verfahren zur Herstellung bestimmter Verbindungen
der Formel (I) stellt die vorliegende Erfindung ebenfalls bestimmte
intermediäre
Verbindungen zur Verwendung in der Herstellung solcher Verbindungen
der Formel (I) gemäß dem vorhergehenden
Verfahren bereit. Solche Zwischenstufen werden oben in Schema 3
beschrieben.
-
Verbindungen
der Formel (I), worin Y CH oder N ist, können zweckmäßig durch das im nachfolgenden Schema
4 umrissene Verfahren hergestellt werden. Schema
4
worin:
R
1 aus der
Gruppe ausgewählt
ist, die aus Halogen, Ay, Het, -NR
7R
8, -NR
7Ay, -NHHet,
-NHR
10Ay und -NHR
10Het
besteht;
R
7 und R
8 jeweils
gleich oder verschieden sind und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt sind,
die aus H, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl, -OR
9, -C(O)R
9, -CO
2R
9, -C(O)NR
9R
11, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
9R
11, -SO
2R
10, -SO
2NR
9R
11,
-R
10Cycloalkyl, -R
10OR
9, -CH(R
10OR
9)
2, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
10, -R
10SO
2NR
9R
11,
-R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
9R
11, -R
10NHCOR
9, -R
10NHSO
2R
9 und -R
10NHC(NH)NR
9R
11 besteht;
R
9 und
R
11 jeweils gleich oder verschieden sind
und unabhängig
aus der Gruppe ausgewählt
sind, die aus H, Alkyl, Cycloalkyl, -R
10Cycloalkyl,
-R
10OH, -R
10(OR
10)
w, worin w 1–10 ist,
und -R
10NR
10R
10 besteht;
R
10 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl und Cycloalkenyl besteht;
Ay
Aryl ist;
Het eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische oder
Heteroaryl-Gruppe ist;
n 0, 1 oder 2 ist;
R
2 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Het,
-S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
nNR
7R
8,
-NR
7R
8, -NHHet,
-NHR
10Ay, -NHR
10Het, -R
10NR
7R
8 und
-R
10NR
7Ay besteht;
Y
N oder CH ist;
R
3 und R
4 gleich
oder verschieden sind und jeweils unabhängig aus der Gruppe ausgewählt sind,
die aus H, Halogen, Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Ay, Het, -OR
7, -OAy, -C(O)R
7,
C(O)Ay, -CO
2R
7,
-CO
2Ay, -SO
2NHR
9, -NR
7R
8, -NR
7Ay, -NHHet, -NHR
10Het,
-R
10OR
7, -R
10OAy, -R
10NR
7R
8 und -R
10NR
7Ay besteht;
q
0, 1, 2, 3, 4 oder 5 ist;
R
5 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -C(O)R
9, -C(O)Ay, -C(O)Het, -CO
2R
9, -C(O)NR
7R
8, -C(O)NR
7Ay, -C(O)NHR
10Het, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
7R
8, -C(NH)NR
7Ay, -S(O)
nR
9, -S(O)
2NR
7R
8,
-S(O)
2NR
7Ay, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10Cycloalkyl, -R
10OR
9, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
9, -R
10SO
2NR
9R
11, -R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
7R
8, -R
10NR
7Ay, -R
10NHC(NH)NR
9R
11, Cyano, Nitro
und Azido besteht; oder zwei benachbarte R
5-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder Aryl bilden;
p 1, 2 oder 3 ist; und
R
6 jeweils
gleich oder verschieden ist und unabhängig aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Halogen, Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl,
Ay, Het, -OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Ay,
-OR
10Het, -C(O)R
9,
-C(O)Ay, -C(O)Het, -CO
2R
9,
-C(O)NR
7R
8, -C(O)NR
7Ay, -C(O)NHR
10Ay,
-C(O)NHR
10Het, -C(S)NR
9R
11, -C(NH)NR
7R
8, -C(NH)NR
7Ay, -S(O)
nR
9, -S(O)
nAy, -S(O)
nHet, -S(O)
2NR
7R
8,
-S(O)
2NR
7Ay, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10Ay, -NHR
10Het,
-R
10Cycloalkyl, -R
10Ay,
-R
10Het, -R
11OR
9, -R
10-O-C(O)R
9, -R
10-O-C(O)Ay,
-R
10-O-C(O)Het, -R
10-O-S(O)
nR
9, -R
10C(O)R
9, -R
10CO
2R
9, -R
10C(O)NR
9R
11, -R
10C(S)NR
9R
11, -R
10C(NH)NR
9R
11, -R
10SO
2R
9, -R
10SO
2NR
9R
11,
-R
10SO
2NHCOR
9, -R
10NR
7R
8, -R
10NR
7Ay, -R
10NHC(NH)NR
9R
11, Cyano, Nitro
und Azido besteht; oder zwei benachbarte R
6-Gruppen
zusammen mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe bilden, die
1 oder 2 Heteroatome enthält;
oder R
6 in der 6-Position ist und R
6 und R
1 zusammen
mit den Atomen, an die sie gebunden sind, C
5-6-Cycloalkyl
oder eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe bilden, die
1 oder 2 Heteroatome enthält;
X
1 aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Chlor, Brom
und Iod besteht;
M
2 -B(OH)
2,
-B(ORa)
2, -B(Ra)
2,
-Sn(Ra)
3, Zn-Halogenid, ZnRa oder Mg-Halogenid ist, worin
Ra Alkyl oder Cycloalkyl ist, und Halogenid Halogen ist;
Hal
Halogen ist; und
M
3 -B(OH)
2,
-B(ORa)
2, -B(Ra)
2,
-Sn(Ra)
3, Zn-Halogenid, Zn-Ra oder Mg-Halogenid
ist, worin Halogenid Halogen ist.
-
Allgemein
umfaßt
das Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel (I) (wobei
alle Formeln und Variablen oben im Zusammenhang mit Schema 4 definiert
wurden) die folgenden Schritte:
- (a) Umsetzen
eines Picolins der Formel (XI) mit einem Benzoylierungsmittel der
Formel (II) zur Herstellung einer Verbindung der Formel (III);
- (b) Umsetzen der Verbindung der Formel (III) mit einer Hydroxylamin-Quelle
zur Herstellung einer Verbindung der Formel (IV);
- (c) Umsetzen der Verbindung der Formel (IV) mit einem Acylierungs-
oder Sulfonylierungsmittel zur Herstellung einer Verbindung der
Formel (V);
- (d) Umlagern der Verbindung der Formel (V) zur Herstellung einer
Verbindung der Formel (VI);
- (e) Halogenieren einer Verbindung der Formel (VI) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (XXII);
- (f) Umsetzen der Verbindung der Formel (XXII) mit einer Verbindung
der Formel (XXIV) zur Herstellung einer Verbindung der Formel (IX);
- (g) Halogenieren der Verbindung der Formel (IX) zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (I-A); und
- (h) gegebenenfalls entweder:
- (1) Austauschen des C-7-Halogens (Hal) der Verbindung der Formel
(I-A) gegen ein Amin-Nukleophil, das aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus -NR7R8,
-NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht; oder
- (2) Kuppeln der Verbindung der Formel (I-A) mit einer Metallverbindung,
die aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Ay-M3 und Het-M3 besteht,
zur Herstellung einer Verbindung der Formel (I-B).
-
Besonders
spezifisch können
Verbindungen der Formel (I), worin Y N oder CH ist, durch Halogenieren der
Verbindung der Formel (IX) zur Herstellung einer Verbindung der
Formel (I-A) hergestellt werden. Geeignete Verfahren zur Halogenierung
der Verbindung der Formel (IX) und zur Umwandlung von Verbindungen
der Formel (I-A) zu Verbindungen der Formel (I-B) werden oben im
Zusammenhang mit Schema 1 beschrieben.
-
Die
Verbindungen der Formel (IX) können
durch Umsetzen einer Verbindung der Formel (XXII) mit einer Verbindung
der Formel (XXIV) hergestellt werden.
worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 4 definiert sind.
-
Die
Reaktion kann in einem inerten Lösungsmittel
in Gegenwart eines Palladium(0)- oder Nickel(0)-Katalysators durchgeführt werden.
Die Reaktion kann gegebenenfalls auf ca. 50–150°C erwärmt werden. Typischerweise
wird die Reaktion durch Umsetzen äquimolarer Mengen einer Verbindung
der Formel (XXII) mit einer Het-Metall-Verbindung der Formel (XXIV)
durchgeführt,
aber die Reaktion kann ebenfalls in Gegenwart eines Überschusses
von Verbindung der Formel (XXIV) durchgeführt werden. Der Palladium-
oder Nickel-Katalysator
ist typischerweise mit 1–10
mol% im Vergleich zur Verbindung der Formel (XXII) vorhanden. Beispiele
für geeignete
Palladiumkatalysatoren schließen
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0), Dichlorbis(triphenylphosphin)palladium(II),
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) und Bis(diphenylphosphinoferrocen)palladium(II)-dichlorid
ein, aber sind nicht darauf beschränkt. Geeignete Lösungsmittel
schließen
N,N-Dimethylformamid, Toluol, Tetrahydrofuran, Dioxan und 1-Methyl-2-pyrrolidinon
ein, aber sind nicht darauf beschränkt. Wenn die Het-Metall-Verbindung
der Formel (XXIV) eine Arylboronsäure oder ein Arylboronsäureester
oder ein Arylborinat ist, wird die Reaktion zweckmäßig durch
Zugabe einer Base in einem Anteil durchgeführt, der äquivalent zu demjenigen oder
größer als
derjenige der Verbindung der Formel (XXIV) ist. Het-Metall-Verbindungen
der Formel (XXIV) können
aus gewerblichen Quellen erhalten oder entweder als diskrete isolierte
Verbindungen hergestellt oder in situ unter Verwendung von Verfahren
erzeugt werden, die einem Fachmann bekannt sind. (A. Suzuki, J.
Organomet. Chem. 1999, 576, 147; J. Stille, Angew. Chem. Int. Ed. Engl.
1986, 25, 508; V. Snieckus, J. Org. Chem. 1995, 60, 292.) Verbindungen
der Formel (XXII) können
aus Verbindungen der Formel (VI) durch ein Halogenierungsverfahren
hergestellt werden.

worin
alle Variablen wie oben im Zusammenhang mit Schema 4 definiert sind.
-
Typischerweise
wird die Halogenierungsreaktion durch Unterwerfen der Verbindungen
der Formel (VI) einem Halogenierungsmittel in einem geeigneten Lösungsmittel
durchgeführt.
Geeignete Halogenierungsmittel schließen ein (aber sind nicht beschränkt auf):
N-Bromsuccimimid, Trialkylammoniumtribromide, Brom, N-Chlorsuccinimid,
N-Iodsuccinimid, Iodmonochlorid und dgl. Geeignete Lösungsmittel
schließen
zum Beispiel N,N-Dimethylformamid, Tetrahydrofuran, Dioxan, 1-Methyl-2-pyrrolidinon,
Kohlenstofftetrachlorid, Toluol, Dichlormethan, Diethylether und
dgl. ein.
-
Die
Verbindungen der Formel (VI) können
gemäß den oben
in Zusammenhang mit Schema 1 beschriebenen Verfahren hergestellt
werden.
-
Zusätzlich zu
den vorhergehenden Syntheseverfahren können die Verbindungen der Formel
(I) und pharmazeutisch akzeptable Salze, Solvate und physiologisch
funktionelle Derivate davon auch unter Verwendung der Verfahren
hergestellt werden, die in WO 02/16359 beschrieben werden, veröffentlicht
für GlaxoSmithkline
Inc., dessen Offenbarung hier durch Verweis in seiner Gesamtheit
eingeführt
wird.
-
Wie
den Fachleuten ersichtlich sein wird, können die Verbindungen der Formel
(I) zu anderen Verbindungen der Formel (I) unter Verwendung von
allgemein fachbekannten Techniken umgewandelt werden. Zum Beispiel
umfaßt
ein Verfahren zur Umwandlung von Verbindungen der Formel (I) zu
anderen Verbindungen der Formel (I) a) das Oxidieren der Verbindung
der Formel (I-C) zur Herstellung einer Verbindung der Formel (I-D) und
dann b) gegebenenfalls Umsetzen einer Verbindung der Formel (I-D)
mit einem Sauerstoff- oder
Amin-Nukleophil, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Het, gebunden
durch N, -OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Het, -NR
7R
8, NHHet, -NHR
10Ay und -NHR
10Het
besteht, um eine Verbindung der Formel (I) herzustellen, worin R
2 aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Het, gebunden
durch N, -OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Het,
-NR
7R
8, -NHHet, -NHR
10Ay und -NHR
10 besteht.
worin
R
2 aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Het, gebunden
durch N, -OR
7, -OAy, -OHet, -OR
10Het,
-NR
7R
8, NHHet, -NHR
10Ay und -NHR
10Het
besteht, und n' 1
oder 2 ist und alle anderen Variablen wie im Zusammenhang mit jedem
der oben beschriebenen Verfahren definiert sind.
-
Besonders
spezifisch können
Verbindungen der Formel (I) durch Umsetzen einer Verbindung der
Formel (I-D) (d. h. Verbindungen der Formel (I), worin R2 S(O)n'R9 ist, worin n' 1 oder 2 ist) mit
einem Sauerstoff- oder Amin-Nukleophil hergestellt werden, das aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Het, gebunden durch N, -OR7,
-OAy, -OHet, -OR10Het, -NR7R8, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht. Die Reaktion kann
unverdünnt
oder in einem geeigneten Lösungsmittel
durchgeführt
werden und kann auf 50–150°C erwärmt werden. Typischerweise
ist das Lösungsmittel
ein niederer Alkohol, wie Methanol, Ethanol, Isopropanol und dgl.
oder ein Lösungsmittel
wie N,N-Dimethylformamid
oder Tetrahydrofuran oder dgl. Gegebenenfalls kann eine Base zur
Erleichterung der Reaktion verwendet werden. Typischerweise kann
die Base Kaliumcarbonat oder ein Aminbase wie Triethylamin sein.
-
Verbindungen
der Formel (I-D) können
zweckmäßig durch
Umsetzen einer Verbindung der Formel (I-C) (d. h. Verbindungen der
Formel (I), worin R2 S(O)nR9 ist, worin n 0 ist) mit einem Oxidationsmittel
in einem inerten Lösungsmittel
hergestellt werden, gegebenenfalls in Gegenwart einer Base. Typischerweise
ist das Oxidationsmittel eine Persäure wie m-Chlorperbenzoesäure oder
dgl., gegebenenfalls mit einer Base wie Natriumbicarbonat. Eine
sorgfältige Überwachung
der Stöchiometrie
zwischen dem Oxidationsmittel und dem Substrat erlaubt die Kontrolle
der Produktverteilung zwischen Sulfoxid (n = 1) und Sulfon (n =
2). Geeignete Lösungsmittel
schließen
Dichlormethan, Chloroform und dgl. ein, aber sind nicht darauf beschränkt.
-
Verbindungen
der Formel (I-C) werden durch oben beschriebene Verfahren hergestellt,
worin R2 SR9 ist,
aus der Reaktion von Verbindungen, die aus der Gruppe ausgewählt sind,
die aus Verbindungen der Formel (VIII), Verbindungen der Formel
(XVI) und Verbindungen der Formel (XX) besteht, mit einer Verbindung der
Formel (X-A) (d. h. mit der Verbindung der Formel (X), worin R2 SR9 ist). Die erforderliche
Verbindung der Formel (X-A) kann aus gewerblichen Quellen erhalten
oder durch einem Fachmann bekannte Verfahren hergestellt werden.
-
Ein
anderes besonders nützliches
Verfahren zur Umwandlung von Verbindungen der Formel (I) zu anderen
Verbindungen der Formel (I) umfaßt das Umsetzen einer Verbindung
der Formel (I-E) (d. h. einer Verbindung der Formel (I), worin R
2 Fluor ist) mit einem Amin-Nukleophil (einschließlich substituierter
Amine, Heterocyclen und Heteroaryle, insbesondere derjenigen, die
durch N gebunden sind) und gegebenenfalls Erwärmen der Mischung auf 50–150°C, um eine
Verbindung der Formel (I-F) herzustellen (d. h. eine Verbindung
der Formel (I), worin R
2 aus der Gruppe
ausgewählt
ist, die aus Het, -NR
7R
8,
-NHHet, -NHR
10Ay und -NHR
10Het besteht).
worin
R
2' aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Het, -NR
7R
8,
-NHHet, -NHR
10Ay und -NHR
10Het
besteht, wobei alle anderen Variablen wie im Zusammenhang mit jedem
der oben beschriebenen Verfahren definiert sind.
-
Dieses
Verfahren kann durch Vermischen einer Verbindung der Formel (I-E)
in einem Amin-Nukleophil durchgeführt werden, unverdünnt oder
in einem geeigneten Lösungsmittel
mit einem Überschuß von Amin-Nukleophil,
um eine Verbindung der Formel (I-F) herzustellen. Typischerweise
ist das Lösungsmittel
ein niederer Alkohol, wie Methanol, Ethanol, Isopropanol und dgl.
Andere geeignete Lösungsmittel
können
N,N-Dimethylformamid, 1-Methyl-2-pyrrolidin
und dgl. einschließen.
-
Als
ein weiteres Beispiel können
Verbindungen der Formel (I-G) (d. h. Verbindungen der Formel (I), worin
q 1 oder mehr ist und wenigstens ein R
5 O-Methyl
ist) zu Verbindungen der Formel (I-H) (d. h. Verbindungen der Formel
(I), worin q 1 oder mehr ist und wenigstens ein R
5 OH
ist), unter Verwendung herkömmlicher Desmethylierungstechniken
umgewandelt werden. Zusätzlich
können
Verbindungen der Formel (I-H) gegebenenfalls zu Verbindungen der
Formel (I-J) (d. h. Verbindungen der Formel (I), worin q 1 oder
mehr ist und wenigstens ein R
5 OR
10 ist) umgewandelt werden. Zum Beispiel
werden die vorhergehenden Umwandlungen schematisch wie folgt dargestellt:
worin
q' 1, 2, 3 oder
4 ist; Me Methyl ist und alle anderen Variablen wie im Zusammenhang
mit jedem der oben beschriebenen Verfahren definiert sind.
-
Die
Desmethylierungsreaktion kann durch Behandeln einer Verbindung der
Formel (I-G) in einem geeigneten Lösungsmittel mit einer Lewis-Säure bei
einer Temperatur von –78°C bis Raumtemperatur
durchgeführt
werden, um eine Verbindung der Formel (I-H) herzustellen. Typischerweise
ist das Lösungsmittel
ein inertes Lösungsmittel,
wie Dichlormethan, Chloroform, Acetonitril, Toluol und dgl. Die
Lewis-Säure
kann Bortribromid, Trimethylsilyliodid oder dgl. sein.
-
Gegebenenfalls
können
die Verbindungen der Formel (I-H) weiter zu Verbindungen der Formel
(I-J) durch eine Alkylierungsreaktion umgewandelt werden. Die Alkylierungsreaktion
kann durch Behandeln einer Verbindung der Formel (I-H) in einem
geeigneten Lösungsmittel
mit einem Alkylhalogenid der Formel R10-Halogen,
worin R10 wie oben definiert ist, durchgeführt werden,
um eine Verbindung der Formel (I-J) zu bilden. Die Reaktion wird
typischerweise in Gegenwart einer Base und unter optionalem Erwärmen auf
50–200°C durchgeführt. Die
Reaktion kann in Lösungsmitteln
wie N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid und dgl. durchgeführt werden.
Typischerweise ist die Base Kaliumcarbonat, Cäsiumcarbonat, Natriumhydrid
oder dgl. Zusätzlich
kann die Alkylierungsreaktion unter Mitsunobu-Bedingungen durchgeführt werden,
wie es den Fachleuten offensichtlich sein wird.
-
Die
vorhergehenden Reaktionsverfahren können ebenfalls verwendet werden,
um Verbindungen der Formel (I), worin wenigstens ein R6 -OMe
ist, zu Verbindungen der Formel (I), worin wenigstens ein R6 OH ist, und zu Verbindungen der Formel
(I), worin wenigstens ein R6 -OR10 ist, umzuwandeln. In einer anderen Ausführungsform
werden die vorhergehenden Verfahren eingesetzt, um die gleiche Umwandlung
durchzuführen, wenn
R3 oder R4 -OMe
ist, oder Verbindungen der Formel (I), worin R3 oder
R4 -OH ist, oder Verbindungen der Formel
(I), worin R3 oder R4 -OR10 ist, herzustellen.
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Als
ein weiteres Beispiel für
Verfahren zur Umwandlung von Verbindungen der Formel (I) zu anderen Verbindungen
der Formel (I) können
Verbindung der Formel (I-K) (d. h. Verbindungen der Formel (I),
worin q 1 oder mehr ist und wenigstens ein R
5 Halogen
ist), zu Verbindungen der Formel (I-L) (d. h. Verbindungen der Formel
(I), worin q 1 oder mehr ist und wenigstens ein R
5 Het
ist) oder zu Verbindungen der Formel (I-M) (d. h. Verbindungen der
Formel (I), worin q 1 oder mehr ist und wenigstens ein R
5 Ay ist) umgewandelt werden. Zum Beispiel
ist die Umwandlung von Verbindungen der Formel (I-K) zu Verbindungen
der Formel (I-L) oder zu Verbindungen der Formel (I-M) schematisch
nachfolgend gezeigt.
worin
q' 1, 2, 3 oder
4 ist; M
4 aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus -B(OH)
2, -B(ORa)
2,
-B(Ra)
2 und -Sn(Ra)
2 besteht,
worin Ra Alkyl oder Cycloalkyl ist; und alle anderen Variablen wie
im Zusammenhang mit jedem der oben beschriebenen Verfahren definiert
sind.
-
Die
Umwandlung von Verbindungen der Formel (I-K) zu Verbindungen der
Formel (I-L) oder (I-M) wird durch Kuppeln der Verbindung der Formel
(I-K) mit einer Verbindung der Formel Het-M4,
um Verbindungen der Formel (I-L) herzustellen, oder mit einer Verbindung
der Formel Ay-M4, um Verbindungen der Formel
(I-M) herzustellen, worin M4 -B(OH)2, -B(ORa)2, -B(Ra)2 oder -Sn(Ra)2 ist,
worin Ra Alkyl oder Cycloalkyl ist, durchgeführt. Die Reaktion kann in einem
inerten Lösungsmittel
in Gegenwart einer Palladium(0)-Quelle durchgeführt werden. Die Reaktion kann
gegebenenfalls auf 50–150°C erwärmt werden.
Typischerweise wird die Reaktion durch Umsetzen äquimolarer Mengen einer Verbindung
der Formel (I-K) mit einer Verbindung der Formel Het-M4 oder
Ay-M4 durchgeführt (abhängig davon, ob Verbindungen
der Formel (I-L) oder Verbindungen der Formel (I-M) gewünscht sind).
Die Reaktion kann ebenfalls in Gegenwart eines Überschuß von Het-M4 oder Ay-M4 durchgeführt werden. Der Palladium(0)-Katalysator
ist typischerweise mit 1–25
mol% im Vergleich zur Verbindung der Formel (I-K) vorhanden. Beispiele
für geeignete
Palladium-Katalysatoren schließen
ein (aber sind nicht beschränkt
auf): Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0), Dichlorbis(triphenylphosphin)palladium(II) und Bis(diphenylphosphinoferrocen)palladium(II)-dichlorid.
Geeignete Lösungsmittel
schließen
N,N-Dimethylformamid, Toluol, Tetrahydrofuran, Dioxan und 1-Methyl-2-pyrrolidinon
ein, aber sind nicht darauf beschränkt. Wenn die Verbindung der
Formel Het-M4 oder Ay-M4 eine
Boronsäure
oder ein Boronsäureester
oder ein Borinat ist, wird die Reaktion zweckmäßiger durch Zugabe einer Base
in einem Anteil durchgeführt,
der äquivalent zu
demjenigen oder größer als
derjenige der Verbindung der Formel Het-M4 oder
Ay-M4 ist. Verbindungen der Formel Het-M4 und Ay-M4 können aus
gewerblichen Quellen erhalten oder entweder als diskrete isolierte
Verbindungen hergestellt oder in situ unter Verwendung von einem
Fachmann bekannten Verfahren erzeugt werden. (A. Suzuki, J. Organomet.
Chem. 1999, 576, 147; J. Stille, Angew. Chem. Int. Ed. Engl. 1986,
25, 508; V. Snieckus, J. Org. Chem. 1995, 60, 292.)
-
Die
vorhergehenden Reaktionsverfahren können ebenfalls zur Umwandlung
von Verbindungen der Formel (I), worin wenigstens ein R6 Halogen
ist, zu Verbindungen der Formel (I) verwendet werden, worin wenigstens
ein R6 Ay oder Het ist. In einer anderen
Ausführungsform
werden die vorhergehenden Verfahren eingesetzt, um die gleiche Umwandlung
durchzuführen,
worin R3 oder R4 Halogen
ist, um Verbindungen der Formel (I) herzustellen, worin R3 oder R4 Ay oder
Het ist.
-
In
noch einem anderen Beispiel werden Verbindungen der Formel (I-K)
(d. h. Verbindungen der Formel (I), worin q 1 oder mehr ist und
wenigstens ein R
5 Halogen ist) zu Verbindungen
der Formel (I-N) umgewandelt (d. h. Verbindungen der Formel (I),
worin q 1 oder mehr ist und wenigstens ein R
5 -NH
2 ist). Gegebenenfalls können Verbindungen der Formel
(I-N) dann zu Verbindungen der Formel (I-O) umgewandelt werden (d.
h. Verbindungen der Formel (I), worin q 1 oder mehr ist und wenigstens
ein R
5 -NR
7R
8 ist (worin R
7 und
R
8 nicht beide H sind)). Zum Beispiel werden
die vorhergehenden Umwandlungen schematisch wie folgt dargestellt:
worin
q' 1, 2, 3 oder
4 ist und alle anderen Variablen wie im Zusammenhang mit jedem der
oben beschriebenen Verfahren definiert sind.
-
Das
Verfahren zur Umwandlung der Verbindungen der Formel (I-K) zu Verbindungen
der Formel (I-N) wird durch Umsetzen einer Verbindung der Formel
(I-K) mit einem Imin in Gegenwart einer Palladium(0)-Quelle, einer
Base und eines geeigneten Liganden gefolgt von Hydrolyse durchgeführt, um
eine Verbindung der Formel (I-N) zu ergeben. Siehe J. Wolfe et al.,
Tetrahedron Letters 38: 6367–6370
(1997). Typischerweise ist das Imin Benzophenonimin, die Palladium(0)-Quelle
ist Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0), die Base ist Natrium-tert-butoxid,
und der Ligand ist rac-2,2'-Bis(diphenylphosphino)-1,1'-binaphthyl. Geeignete
Lösungsmittel
schließen
N,N-Dimethylformamid und dgl. ein.
-
Die
Reaktion einer Verbindung der Formel (I-N) mit einer Verbindung
der Formel R7-Halogen in einem geeigneten
Lösungsmittel
in Gegenwart von Base, gegebenenfalls unter Erwärmen, kann zur Herstellung
von Verbindungen der Formel (I-O) verwendet werden. Typischerweise
ist die Base Triethylamin oder Pyridin, und das Lösungsmittel
ist N,N-Dimethylformamid und dgl. Andere Umwandlungen, die den Fachleuten
zur Verwendung mit Anilinen allgemein bekannt sind, können verwendet
werden, um Verbindungen der Formel (I-N) zu Verbindungen der Formel (I-O)
umzuwandeln.
-
Zusätzliche
Verbindungen der Formel (I-O) können
durch reduktive Aminierung von Verbindungen der Formel (I-N) mit
Ketonen oder Aldehyden erhalten werden. Siehe A. Abdel-Magid et
al., J. Org. Chem. 61: 3849–3862
(1996). Typischerweise wird eine Verbindung der Formel (I-N) mit
einem Aldehyd oder einem Keton in Gegenwart einer Säure wie
Essigsäure
und einem Reduktionsmittels wie Natriumtriacetoxyborhydrid und dgl.
in einem inerten Lösungsmittel,
wie Dichlorethan und dgl., behandelt.
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Die
vorhergehenden Reaktionsverfahren können ebenfalls zur Umwandlung
von Verbindungen der Formel (I), worin wenigstens ein R6 Halogen
ist, zu Verbindungen der Formel (I), worin wenigstens ein R6 -NH2 ist, und zu
Verbindungen der Formel (I), worin wenigstens ein R6 -NR7R8 ist (worin R7 und R7 nicht beide
H sind), verwendet werden. In einer anderen Ausführungsform werden die vorhergehenden
Verfahren eingesetzt, um die gleiche Umwandlung durchzuführen, wenn
R3 oder R4 Halogen
ist, um Verbindungen der Formel (I), worin R3 oder
R4 -NH2 ist, oder
Verbindungen der Formel (I), worin R3 oder
R4 -NR7R8 ist (worin R7 und
R8 nicht beide H sind), herzustellen.
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Als
ein weiteres Beispiel können
Verbindungen der Formel (I-P) (d. h. Verbindungen der Formel (I), worin
R
1 Cl ist, p 1 ist und R
6 Cl
ist) zu Verbindungen der Formel (I-Q) umgewandelt werden (d. h.
Verbindungen der Formel (I), worin R
1 aus
der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Het, -NR
7R
8,
-NR
7Ay, -NHHet, -NHR
10Ay
und -NHR
10Het besteht, p 1 ist und R
6 Cl ist), die gegebenenfalls zu Verbindungen
der Formel (I-R) umgewandelt werden können (d. h. Verbindungen der
Formel (I), worin R
1 aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Het, -NR
7R
8,
-NR
7Ay, -NHHet, -NHR
10Ay
und -NHR
10Het besteht, p 1 ist und R
6 aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Het, -NR
7R
8, -NR
7Ay,
-NHHet, -NHR
10Ay und -NHR
10Het
besteht).
worin
alle anderen Variablen wie im Zusammenhang mit jedem der oben beschriebenen
Verfahren definiert sind.
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Verbindungen
der Formel (I-P) können
zu Verbindungen der Formel (I-Q) durch Umsetzen einer Verbindung
der Formel (I-P) mit einem Amin-Nukleophil, das aus der Gruppe ausgewählt ist,
die aus Het, -NR7R8, -NR7Ay, -NHHet, -NHR10Ay
und -NHR10Het besteht, bei erhöhter Temperatur
oder in Gegenwart einer Palladium(0)-Quelle bei einer angemessenen
Temperatur umgewandelt werden. Die Reaktion erfolgt bei einer Temperatur
von ca. 80°C,
um eine Verbindung der Formel (I-Q) zu ergeben. Zusätzlich kann
eine Verbindung der Formel (I-Q) zu einer Verbindung der Formel
(I-R) durch Exposition von ähnlichen
Bedingungen bei einer Temperatur von oberhalb 100°C umgewandelt
werden. Die Reagenzien sind ähnlich
denjenigen, die im Zusammenhang mit Schema 1 beschrieben wurden.
Ein geeignetes Lösungsmittel
kann Toluol und dgl. Einschließen, oder
die Reaktion kann in unverdünntem
Amin durchgeführt
werden.
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Als
ein weiteres Beispiel können
Verbindungen der Formel (I-S) zu Verbindungen der Formel (I-T) umgewandelt
werden, die wiederum zu Verbindungen der Formel (I-U) umgewandelt
werden können,
die wiederum zu Verbindungen der Formel (I-V) umgewandelt werden
können,
die wiederum zu Verbindungen der Formel (I-W) umgewandelt werden
können.
worin
alle Variablen wie im Zusammenhang mit jedem der oben beschriebenen
Verfahren definiert sind.
-
Eine
Verbindung der Formel (I-T) kann aus einer Verbindung der Formel
(I-S) in einer ähnlichen
Weise zu derjenigen, die oben im Zusammenhang mit Schema 1 beschrieben
wurde, durch Exposition der Verbindung der Formel (I-S) mit einem
Amin-Nukleophil der Formel -NR7R8 und Wärme,
gegebenenfalls in Gegenwart einer Palladium(0)-Quelle, synthetisiert
werden.
-
Eine
Verbindung der Formel (I-T) kann zu einer Verbindung der Formel
(I-U) durch Behandlung mit einer Säure in einem geeigneten Lösungsmittel
umgewandelt werden. Geeignete Säuren
können
einschließen (aber
sind nicht beschränkt
auf): p-Toluolsulfonsäure,
Kampfersulfonsäure,
Pyridinium-p-toluolsulfonsäure und dgl.
Ein Beispiel für
ein angemessenes Lösungsmittel
ist Aceton.
-
Eine
Verbindung der Formel (I-U) kann zu einer Verbindung der Formel
(I-V) durch eine Hydrolysereaktion in einem geeigneten Lösungsmittel umgewandelt
werden. Die Hydrolyse kann unter Verwendung von Lithiumhydroxid
und dgl. in einem reinen oder gemischten Lösungsmittelsystem durchgeführt werden,
das solche Lösungsmittel
wie Tetrahydrofuran, Methanol und Wasser einschließt, aber
nicht darauf beschränkt
ist.
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Eine
Verbindung der Formel (I-V) kann zu einer Verbindung der Formel
(I-W) durch Aktivierung der Säureeinheit
mit einem geeigneten Reagens, gefolgt von Exposition mit einem Amin
in einem geeigneten Lösungsmittel
umgewandelt werden. Verschieden Säureaktivierungsprotokolle sind
einem Fachmann allgemein bekannt, und diese schließen ein
(aber sind nicht beschränkt
auf): Thionylchlorid, Oxalylchlorid, Carbodiimid-Reagenzien, Carbonyldiimidazol,
Pivalonsäureanhydrid
und dgl. Lösungsmittel
können
Dichlormethan, Tetrahydrofuran und dgl. einschließen.
-
Die
Verbindungen der Formel (I-S) können
unter Verwendung der oben in den Schemata 1, 2 und 3 beschriebenen
Techniken hergestellt werden. Gemäß einem besonders nützlichen
Verfahren werden Verbindungen der Formel (I-S) aus Verbindungen
der Formel (IX-A) wie nachfolgend gezeigt hergestellt.
worin
alle Variablen wie im Zusammenhang mit jedem der oben beschriebenen
Verfahren definiert sind.
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Eine
Verbindung der Formel (IX-A) kann zu einer Verbindung der Formel
(IX-B) durch Behandlung mit einem Metallalkoxid in einem Alkohol-Lösungsmittel
umgewandelt werden. Geeignete Bedingungen schließen die Verwendung von Natriumethoxid
als Alkoxid und von Ethanol als Lösungsmittel der Wahl ein. Die
Reaktion kann auf 60°C
erwärmt
werden.
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Wie
im Zusammenhang mit Schema 1 beschrieben wurde, kann ein Halogenierungsverfahren
erleichtert durchgeführt
werden durch Behandlung einer Verbindung der Formel (IX-B) mit einer
Base, gefolgt von Umsetzung mit einem Halogenierungsmittel, um eine
Verbindung der Formel (I-S) bereitzustellen.
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Die
Verbindungen der Formel (IX-A) können
unter Verwendung der oben in den Schemata 1, 2 und 3 beschriebenen
Verfahren erhalten werden. In einer besonders nützlichen Ausführungsform
werden die Verbindungen der Formel (IX-A) unter Verwendung der im
Zusammenhang mit jedem der Schemata 1, 2 oder 3 beschriebenen Verfahren
hergestellt, mit der Ausnahme, daß der erste Schritt, d. h.
die Herstellung von Verbindungen der Formel (III), die Kondensation
von 2-Chlor-5-trifluormethylpyridin mit dem Acetophenon der Formel (XXVII)
beinhaltet:
unter basischen Bedingungen,
anstelle der Reaktion des Picolins der Formel (XI) mit dem Benzoylierungsmittel
der Formel (II), wie es in der Synthese der Verbindung der Formel
(III) eingesetzt wird, wie in den Schemata 1, 2 und 3 beschrieben.
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Zusätzlich können Verbindungen
der Formel (I-U) zu Verbindungen der Formel (I-X) über eine
Reduktionsreaktion umgewandelt werden.
worin
alle Variablen wie im Zusammenhang mit jedem der oben beschriebenen
Verfahren definiert sind.
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Geeignete
Reduktionsreaktionen zur Umwandlung von Verbindungen der Formel
(I-U) zu Verbindungen der Formel (I-X) sind den Fachleuten allgemein
bekannt.
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Auf
der Basis dieser Offenbarung und der hier enthaltenen Beispiele
kann ein Fachmann leicht Verbindungen der Formel (I) (einschließlich Verbindungen
der Formel (I-A) und (I-B)) oder ein pharmazeutisch akzeptables
Salz, Solvat oder physiologisch funktionelles Derivat davon zu anderen
Verbindungen der Formel (I) (einschließlich (I-A) und (I-B)) oder
einem pharmazeutisch akzeptablen Salz, Solvat oder physiologisch
funktionellen Derivat davon umwandeln.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ebenfalls radiomarkierte Verbindungen
der Formel (I) und biotinylierte Verbindungen der Formel (I) bereit.
Radiomarkierte Verbindungen der Formel (I) und biotinylierte Verbindungen
der Formel (I) können
unter Verwendung herkömmlicher
Techniken hergestellt werden. Zum Beispiel können radiomarkierte Verbindungen
der Formel (I) durch Umsetzen der Verbindung der Formel (I) mit
Tritiumgas in Gegenwart eines geeigneten Katalysators zur Herstellung
radiomarkierter Verbindungen der Formel (I) hergestellt werden.
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In
einer Ausführungsform
sind die Verbindungen der Formel (I) tritiiert.
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Die
radiomarkierten Verbindungen der Formel (I) und biotinylierten Verbindungen
der Formel (I) sind nützlich
in Assays zur Identifizierung von Verbindungen zur Behandlung oder
Prophylaxe von viralen Infektionen, wie viralen Herpes-Infektionen.
Entsprechend stellt die vorliegende Erfindung ein Testverfahren
zur Identifizierung von Verbindungen bereit, die Aktivität zur Behandlung
oder Prophylaxe von viralen Infektionen haben, wie viralen Herpes-Infektionen,
wobei das Verfahren den Schritt der spezifischen Bindung der radiomarkierten
Verbindung der Formel (I) oder der biotinylierten Verbindung der
Formel (I) an das Zielprotein umfaßt. Insbesondere werden geeignete
Testverfahren kompetitive Bindungsassays einschließen. Die
radiomarkierten Verbindungen der Formel (I) und biotinylierten Verbindungen
der Formel (I) können
in Assays gemäß Verfahren
eingesetzt werden, die herkömmlich
auf diesem Gebiet sind.
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Die
folgenden Beispiele sind allein zur Erläuterung gedacht und sind nicht
zur Beschränkung
des Umfangs der Erfindung in irgendeiner Weise beabsichtigt, wobei
die Erfindung durch die nachfolgenden Ansprüche definiert wird.
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Reagenzien
sind kommerziell erhältlich
oder werden gemäß Verfahren
in der Literatur hergestellt. Beispielnummern bezeichnen diejenigen
Verbindungen, die in den obigen Tabellen aufgeführt sind. 1H-
und 13C-NMR-Spektren wurden an Varian Unity Plus-NMR-Spektrophotometern
bei 300 oder 400 MHz bzw. 75 oder 100 MHz erhalten. 19F-NMR-Spektren
wurden bei 282 MHz aufgezeichnet. Massenspektren wurden an Micromass
Platform- oder ZMD- Massenspektrometern
von Micromass Ltd., Altrincham, UK, unter Verwendung von entweder
Atmospheric Chemical Ionisation (APCI) oder Electrospray Ionization
(ESI) erhalten. Analytische Dünnschichtchromatographie
wurde zur Verifizierung der Reinheit einiger Zwischenstufen, die
nicht isoliert werden konnten oder zu instabil zur vollständigen Charakterisierung
waren, und zur Verfolgung des Fortschreitens von Reaktionen verwendet.
Wenn nichts anderes angegeben ist, erfolgte dies unter Verwendung
von Kieselgel (Merck Silica Gel 60 F254). Wenn nichts anderes angegeben
ist, verwendete die Säulenchromatographie
zur Reinigung von einigen Verbindungen Merck Silica Gel 60 (230–400 mesh)
und das angegebene Lösungsmittelsystem
unter Druck.
-
Alle
Verbindungen wurden als ihre freie Basenform charakterisiert, wenn
nichts anderes angegeben ist. Gelegentlich wurden die entsprechenden
Hydrochloridsalze gebildet, um Feststoffe zu erzeugen, wenn angegeben.
-
Beispiel
1: N-Cyclopentyl-2-(4-fluorphenyl)-3-[2-(1-pyrrolidinyl)-4-pyrimidinyl]-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
a) 1-(4-Fluorphenyl)-2-(2-(5-trifluormethyl)pyridyl)ethanon
-
Zu
einer Lösung
aus 4-Fluoracetophenon (13,8 g, 0,100 mol) und 2-Chlor-5-trifluormethylpyridin (20,0 g,
0,110 mol) in Tetrahydrofuran (400 ml) wurde Natriumhydrid (95%ig,
5,56 g, 0,220 mol) in mehreren Portionen gegeben. Die Reaktion wurde
bei Raumtemperatur für
72 Stunden gerührt
und dann vorsichtig durch Zugabe von Wasser (300 ml) und Diethylether
(200 ml) abgeschreckt. Die organische Schicht wurde abgetrennt und
mit 6 N HCl (2 × 300
ml) extrahiert. Die wäßrigen Extrakte
wurden auf 0°C
abgekühlt,
und 6 N NaOH wurde zur Einstellung der Lösung auf pH 12 verwendet. Die
Mischung wurde dann mit Diethylether extrahiert, und die vereinigten
organischen Extrakte wurden über
Magnesiumsulfat getrocknet.
-
Das
Trocknungsmittel wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat
wurde zur Trockene eingedampft, um die Titelverbindung als tautomere
Mischung zu liefern, 20,9 g (73%).
1H-NMR
(CDCl3): δ 8,87
(s), 8,63 (s), 8,14 (dd, J = 5,4, 8,4 Hz), 8,00–7,83 (m), 7,51 (d, J = 8,4
Hz), 7,22–7,12 (m),
6,13 (s), 4,60 (s).
MS (ES): 284 (M + 1).
-
b) 1-(4-Fluorphenyl)-2-(2-(5-trifluormethyl)pyridyl)ethanonoxim
-
Zu
einer Lösung
aus 1-(4-Fluorphenyl)-2-(2-(5-trifluormethyl)pyridyl)ethanon (80,0
g, 0,282 mol) in Methanol (1 l) bei Raumtemperatur wurde 10%iges
wäßriges Natriumhydroxid
(436 ml, 1,09 mol) gegeben. Die resultierende Lösung wurde kräftig gerührt, als
festes Hydroxylaminhydrochlorid (98,0 g, 1,40 mol) hinzugegeben
wurde. Die Mischung wurde für
2 Stunden refluxiert, mit entfärbender
Aktivkohle in der Hitze behandelt und dann noch heiß durch
Celite filtriert. Das Filtrat wurde auf die Hälfte des Ursprungsvolumens
aufkonzentriert und dann unter Rühren
für eine
Stunde auf 0°C
abgekühlt.
Die resultierenden Feststoffe wurden durch Filtration aufgefangen,
mit Wasser gewaschen und unter Vakuum bei 50°C über Nacht getrocknet, um die
Titelverbindung als hellgelbes Pulver zu liefern, 73,9 g (88%).
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,60 (s,
1H), 8,86 (s, 1H), 8,14 (dd, 1H, J = 2,1, 8,1 Hz), 7,78 (dd, 2H,
J = 5,7, 9,0 Hz), 7,53 (d, 1H, J = 8,4 Hz), 7,23 (t, 2H, J = 9,0
Hz), 4,40 (s, 2H).
MS (ES): 299 (M + 1).
-
c) 3-(4-Fluorphenyl)-2-(2-(5-trifluormethyl)pyridyl)-2H-azirin
-
Zu
einer Lösung
aus 1-(4-Fluorphenyl)-2-(2-(5-trifluormethyl)pyridyl)ethanonoxim
(25,0 g, 0,084 mol) in Methylenchlorid (400 ml) wurde Triethylamin
(46,7 ml, 0,335 mol) gegeben. Die Lösung wurde auf 0°C unter einer
Stickstoffatmosphäre
abgekühlt,
und Trifluoressigsäureanhydrid
(14,1 ml, 0,100 mol) wurden hinzugetropft. Die Reaktion wurde für 0,5 Stunden
gerührt
und dann mit Wasser abgeschreckt. Die organische Schicht wurde abgetrennt
und über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Das Trocknungsmittel wurde
durch Filtration entfernt, und das Lösungsmittel wurde aus dem Filtrat
verdampft, wobei ein Öl
zurückblieb.
Der Rückstand
wurde auf eine Kieselgelsäule
aufgetragen und mit 15% Ethylacetat in Hexan eluiert, um die Titelverbindung
als Öl
zu ergeben, das sich beim Stehen verfestigte, 19,4 g (82%).
1H-NMR (CDCl3): δ 8,76 (s,
1H), 7,93 (dd, 2H, J = 5,4, 8,7 Hz), 7,83 (dd, 1H, J = 2,1, 8,4
Hz), 7,27 (t, 2H, J = 8,7 Hz), 7,21 (d, 1H, J = 8,1 Hz), 3,54 (s,
1H).
MS (ES): 281 (M + 1).
-
d) 2-(4-Fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin
-
3-(4-Fluorphenyl)-2-(2-(5-trifluormethyl)pyridyl)-2H-azirin
(40,0 g, 0,143 mol) wurde in 1,2,4-Trichlorbenzol (400 ml) gelöst, und
die Mischung wurde für
10 Stunden auf 200°C
erwärmt.
Die Reaktionsmischung wurde dann auf Raumtemperatur abgekühlt und
auf eine Kieselgelsäule
gegossen. Die Säule
wurde mit Hexan eluiert, um das 1,2,4-Trichlorbenzol zu entfernen,
und dann mit 20% Diethylether in Hexan, um das Produkt zu eluieren.
Die gewünschten
Fraktionen wurden vereinigt, und das Lösungsmittel wurde unter reduziertem
Druck verdampft, um die Titelverbindung zurückzulassen, 28,7 g (71%).
1H-NMR (CDCl3): δ 8,84 (s,
1H), 7,98 (dd, 2H, J = 5,4, 8,7 Hz), 7,65 (d, 1H, J = 9,3 Hz), 7,28
(d, 1H, J = 9,3 Hz), 7,20 (t, 2H, J = 8,7 Hz), 6,88 (s, 1H).
MS
(ES): 281 (M + 1).
-
e) 1-[2-(4-Flurophenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]
pyridin-3-yl]ethanon
-
Zu
einer Mischung aus 2-(4-Fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin
(10,30 g, 36,76 mmol) und Essigsäureanhydrid
(100 ml) wurde konzentrierte Schwefelsäure (10 Tropfen) gegeben, und
die Mischung wurde für
1 Stunde gerührt
und zum Rückfluß erwärmt. Die
Reaktionsmischung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und in Eiswasser (300 ml)
gegossen. 2 N wäßrige Natriumhydroxid-Lösung wurde
hinzugegeben, um den pH der Lösung
auf ca. 10 anzuheben, und der resultierende orangefarbene Niederschlag
wurde durch Filtration aufgefangen. Der Feststoff wurde mit Wasser
gewaschen, luftgetrocknet und dann unter Vakuum getrocknet, um die
Titelverbindung als orangefarbenen Feststoff zu liefern, 11,87 g
(quantitativ).
1H-NMR (DMSO-d6): δ 9,58
(s, 1H), 8,41 (d, 1H, J = 9,3 Hz), 7,89 (d, 1H, J = 9,5 Hz), 7,74
(m, 2H), 7,39 (m, 2H), 2,22 (s, 3H).
MS (ES): 323 (M + 1).
-
f) (2E)-3-(Dimethylamino)-1-[2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo-[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propen-1-on
-
Eine
Mischung aus 1-[2-(4-Flurophenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]ethanon
(11,85 g, 36,77 mmol) und N,N-Dimethylformamiddimethylacetal (100
ml) wurde für
17 Stunden im Rückfluß gerührt. Die
Mischung wurde auf Raumtemperatur und dann auf 0°C abgekühlt. Die resultierende orangefarbene
Ausfällung
wurde durch Filtration aufgefangen, mit kaltem Hexan gewaschen und
im Vakuum getrocknet, um die Titelverbindung als orangefarbenen
Feststoff zu liefern, 10,17 g (73%).
1H-NMR
(DMSO-d6): δ 9,44 (s, 1H), 8,22 (d, 1H,
J = 9,4 Hz), 7,75 (m, 2H), 7,65 (d, 1H, J = 9,5 Hz), 7,56 (d, 1H,
J = 12,4 Hz), 7,35 (m, 2H), 5,05 (d, 1H, J = 12,3 Hz), 3,04 (s,
3H), 2,56 (s, 3H).
MS (+ve-Ion Elektrospray) 377 (80), (M+).
-
g) 2-(4-Fluorphenyl)-3-[2-(1-pyrrolidinyl)-4-pyrimidinyl]-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin
-
Zu
einer Lösung
aus (2E)-3-(Dimethylamino)-1-[2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo-[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propen-1-on
(100 mg, 0,27 mmol) in 1-Methyl-2-pyrrolidinon (3 ml) wurden 1-Pyrrolidincarboximidamidsulfat
(111 mg, 0,53 mmol) und Kaliumcarbonat (73 mg, 0,53 mmol) gegeben.
Die Mischung wurde für 8
Stunden refluxiert. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde Ether hinzugegeben, gefolgt von Wasser.
Die organischen Anteile wurden mit Kochsalzlösung gewaschen, und die wäßrige Schicht
wurde mit Ether extrahiert. Die vereinigten organischen Anteile
wurden über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum aufkonzentriert.
Der Rückstand
wurde durch Flash-Chromatographie an Kieselerde gereinigt (6 : 1
Hexan-Ethylacetat), um 2-(4-Fluorphenyl)-3-(2-(1-pyrrolidinyl)-4-pyrimidinyl]-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin
(80 mg, 71%) als Schaum zu ergeben.
1H-NMR
(CDCl3): δ 8,86
(s, 1H), 8,61 (d, 1H), 8,19 (m, 1H), 7,67 (m, 2H), 7,46 (d, 1H),
7,19 (m, 2H), 6,31 (m, 1H), 3,70 (m, 4H), 2,08 (m, 4H);
19F-NMR (CDCl3): δ –62,68, –112,27.
-
h) 7-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-3-[2-(1-pyrrolidinyl)-4-pyrimidinyl]-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin
-
Zu
einer kalten (–78°C) Lösung aus
2-(4-Fluorphenyl)-3-[2-(1-pyrrolidinyl)-4-pyrimidinyl]-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin
(86 mg, 0,20 mmol) in Tetrahydrofuran (5 ml) wurde n-Butyllithium
(0,30 ml, 1,6 M in Hexan, 0,48 mmol) getropft. Die dunkle Lösung wurde
für 3 Minuten
gerührt,
und dann wurde Kohlenstofftetrachlorid (1 ml) hinzugegeben. Nach
15 Minuten wurde das Bad entfernt und die Lösung auf Raumtemperatur erwärmen gelassen
und für
weitere 15 Minuten gerührt.
Wasser und dann Ether wurde hinzugegeben. Die organischen Anteile
wurden mit Kochsalzlösung
gewaschen, und die wäßrige Schicht
wurde mit Ether extrahiert. Die vereinigten organischen Anteile
wurden über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum aufkonzentriert.
Der Rückstand
wurde durch Flash-Chromatographie
an Kieselerde gereinigt (4 : 1 Hexan-Ethylacetat), um 7- Chlor-2-(4-fluorphenyl)-3-[2-(1-pyrrolidinyl)-4-pyrimidinyl]-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin
(55 mg, 59%) als Feststoff zu ergeben. 1H-NMR
(CDCl3): δ 8,50
(d, 1H), 8,11 (d, 1H), 7,62 (dd, 2H), 7,50 (d, 1H), 7,11 (t, 2H),
6,22 (d, 1H), 3,62 (m, 4H), 2,01 (m, 4H), 2,01 (m, 4H);
MS
m/z 462 (M + 1).
-
i) N-Cyclopentyl-2-(4-fluorphenyl)-3-[2-(1-pyrrolidinyl)-4-pyrimidinyl]-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Zu
einer Lösung
aus 7-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-3-[2-(1-pyrrolidinyl)-4-pyrimidinyl]-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin
(54 mg, 0,12 mmol) in Toluol (3 ml) wurden nacheinander rac-2,2'-Bis(diphenylphosphino)-1,1'-binaphthyl (9,2 mg, 0,013 mmol), Cäsiumcarbonat
(57 mg, 0,17 mmol), Cyclopentylamin (0,5 ml, 5,0 mmol) und Palladium(II)-acetat
(2 mg, 0,009 mmol) gegeben. Die resultierende Mischung wurde für 6 Stunden auf
85°C erwärmt, worauf
die Reaktion gemäß Dünnschichtchromatographie
als vollständig
bewertet wurde. Die Lösung
wurde auf Raumtemperatur abgekühlt,
und Ether wurde hinzugegeben. Die organische Schicht wurde mit Wasser
und Kochsalzlösung
gewaschen. Die wäßrige Schicht
wurde mit Ether extrahiert und die vereinigten organischen Anteile über Magnesiumsulfat
getrocknet. Filtration und Aufkonzentrieren gefolgt von Flash-Chromatographie
(12 : 1 zu 8 : 1 Hexan-Ethylacetat) lieferte N-Cyclopentyl-2-(4-fluorphenyl)-3-[2-(1-pyrrolidinyl)-4-pyrimidinyl]-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin (37 mg, 63%)
als Öl.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,16 (d,
1H), 7,84 (d, 1H), 7,68 (dd, 2H), 7,49 (d, 1H), 7,18 (t, 2H), 6,55
(d, 1H), 6,29 (d, 1H), 4,57 (m, 1H), 3,68 (m, 4H), 2,13–2,05 (m,
6H), 1,84–1,65
(m, 6H);
19F-NMR (CDCl3): δ –55,33, –112,78;
MS
m/z 511 (M + 1).
-
Dieses
Material wurde in Ether aufgenommen und mit Chlorwasserstoffsäure in Ether
behandelt, um ein hellgelbes Pulver zu liefern, das durch Filtration
als Hydrochloridsalz isoliert wurde.
-
Beispiel
2: N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
a) N-Cyclopentyl-4-[2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
-
In
einer ähnlichen
Weise wie in Beispiel 1 beschrieben wurde aus (2E)-3-(Dimethylamino)-1-[2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propen-1-on
(314 mg, 0,83 mmol) und N-Cyclopentylguanidinhydrochlorid (271 mg,
1,66 mmol) N-Cyclopentyl-4-[2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
(204 g, 56%) als weißer
Feststoff gebildet.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,84
(s, 1H), 8,51 (d, 1H), 7,64 (dd, 2H), 7,44 (dd, 1H), 7,17 (t, 2H),
6,33 (d, 1H), 5,17 (d, 1H), 4,34 (m, 1H), 2,15–2,06 (m, 2H), 1,84–1,52 (m,
6H);
19F-NMR (CDCl3): δ –62,70, –112,25;
MS
m/z 442 (M + 1); Smp. 155–156°C.
-
b) 4-[7-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
-
In
einer ähnlichen
Weise wie in Beispiel 1 beschrieben wurde aus N-Cyclopentyl-4-[2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
(75 mg, 0,17 mmol) 4-[7-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
(45 mg, 55%) gebildet.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,42
(d, 1H), 8,06 (d, 1H), 7,61 (dd, 2H), 7,49 (d, 1H), 7,12 (t, 2H),
6,27 (d, 1H), 5,18 (d, 1H), 4,28 (m, 1H), 2,07–2,01 (m, 2H), 1,73–1,49 (m,
6H);
MS m/z 476 (M + 1).
-
c) N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
In
einer ähnlichen
Weise wie in Beispiel 1 beschrieben wurde aus 4-[7-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
(45 mg, 0,09 mmol) N-Cyclopentyl-3-[2- (cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
(38 mg, 77%) als Öl
gebildet.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,11 (d,
1H), 7,76 (d, 1H), 7,67 (dd, 2H), 7,48 (d, 1H), 7,18 (t, 2H), 6,54
(d, 1H), 6,33 (d, 1H), 5,17 (d, 1H), 4,57 (m, 1H), 4,35 (m, 1H),
2,14–2,06
(m, 4H), 1,84–1,54
(m, 12H);
19F-NMR (CDCl3): δ –55,33, –112,73;
MS
m/z 525 (M + 1).
-
Dieses
Material wurde in Ether aufgenommen und mit Chlorwasserstoffsäure in Ether
behandelt, um ein gelbes Pulver zu liefern, das durch Filtration
als Hydrochloridsalz isoliert wurde.
-
Beispiel
3: Ethyl-7-(cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxylat
-
a) 2-(4-Fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-carbaldehyd
-
Zu
einer kalten (0°C)
Lösung
aus Phosphoroxychlorid (8,0 ml, 86 mmol) in N,N-Dimethylformamid (160
ml) wurde 2-(4-Fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo-[1,5-a]pyridin
(11,0 g, 39,3 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur
für 72
h gerührt
und dann mit Eiswasser abgeschreckt. Die feste Ausfällung wurde
an einem Filter aufgefangen, um 2-(4-Fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-carbaldehyd
(11,4 g, 94%) als weißen
Feststoff zu liefern.
Rf 0,45 (4 :
1 Hexan : Ethylacetat);
1H-NMR (400
MHz, CDCl3): δ 10,15 (s, 1H), 8,92 (s, 1H),
8,53 (d, 1H), 7,80 (m, 2H), 7,70 (d, 1H), 7,27 (t, 2H);
19F-NMR (CDCl3): δ –62,62, –110,62;
MS
m/z 307 (M – 1).
-
b) 1-[2-(4-Fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propin-1-ol
-
Zu
einer kalten (–78°C) Suspension
aus 2-(4-Fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-carbaldehyd
(11,4 g, 37,0 mmol) in Tetrahydrofuran (100 ml) wurde Ethinylmagnesiumbromid
(111 ml, 0,5 M in Tetrahydrofuran, 56 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde auf Raumtemperatur erwärmt
und für
14 Stunden gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde in Wasser gegossen und mit 1 N wäßriger Salzsäure auf
einen neutralen pH eingestellt. Die wäßrige Mischung wurde mit Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen.
Die organische Schicht wurde über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Aufkonzentrieren lieferte
1-[2-(4-Fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propin-1-ol
(11,9 g, 96% als braunen Feststoff.
Rf 0,18
(4 : 1 Hexan : Ethylacetat);
1H-NMR
(300 MHz, CDCl3): δ 8,81 (s, 1H), 8,15 (d, 1H),
7,75 (m, 2H), 7,35 (d, 1H), 7,19 (t, 2H), 5,76 (s, 1H), 2,71 (d,
1H), 2,60 (d, 1H);
MS m/z 335 (M + 1).
-
c) 1-[2-(4-Fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propin-1-on
-
Zu
einer kalten (0°C)
Lösung
aus 1-[2-(4-Fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propin-1-ol
(5,00 g, 15,0 mmol) in Chloroform (400 ml) wurde Mangandioxid (130
g, 1,50 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde bei 0°C für 1,5 Stunden
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde durch ein Kissen aus Celite filtriert.
Das Filtrat wurde im Vakuum aufkonzentriert, um 1-[2-(4-Fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propin-1-on
(3,44 g, 69%) als klares Öl
zu liefern.
Rf 0,39 (4 : 1 Hexan :
Ethylacetat);
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 8,90
(s, 1H), 8,61 (d, 1H), 7,72–7,69
(m, 3H), 7,17 (m, 2H), 3,06 (s, 1H);
MS m/z 333 (M + 1).
-
d) N-Cyclopentyl-4-[2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
-
Zu
einer Suspension aus N-Cyclopentylguanidinhydrochlorid (2,20 g,
13,5 mmol) in Ethanol (70 ml) wurde Natriumethoxid (4,5 ml, 3 M
in Ethanol, 14 mmol) gegeben. Die Mischung wurde bei Raumtemperatur für 30 Minuten
gerührt
und dann auf 0°C
abgekühlt.
Zu dieser Mischung wurde portionsweise 1-[2-(4-Fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propin-1-ol (3,44
g, 10,4 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde bei 0°C für 30 Minuten
gerührt,
gefolgt von Raumtemperatur für
15 Stunden. Die Reaktionsmischung wurde mit Wasser (400 ml) verdünnt. Der
feste Niederschlag wurde an einem Filter aufgefangen, um N-Cyclopentyl-4-[2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
(4,48 g, 98%) als orangefarbenen Feststoff zu liefern.
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 8,84 (s,
1H), 8,51 (d, 1H), 8,11 (d, 1H), 7,64 (dd, 2H), 7,44 (dd, 1H), 7,17
(t, 2H), 6,33 (d, 1H), 5,17 (d, 1H), 4,34 (m, 1H), 2,15–2,06 (m,
2H), 1,84–1,52
(m, 6H);
19F-NMR (CDCl3): δ –62,70, –112,25;
MS
m/z 442 (M + 1);
Smp. 155–156°C.
-
e) N-Cyclopentyl-4-[2-(4-fluorphenyl)-6-(triethoxymethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
-
In
einen trockenen Rundkolben wurde Natriummetall (1,9 g, 83 mmol)
gegeben. Ethanol (110 ml) wurde hinzugegeben und mit dem Natrium
bei Raumtemperatur bis zur vollständigen Auflösung reagieren gelassen. N-Cyclopentyl-4-[2-(4-fluorphenyl)-6-(trifluormethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
(4,48 g, 10,1 mmol) wurde hinzugegeben, und die Reaktionsmischung
wurde bei 60°C
für 18
Stunden gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt und im Vakuum auf etwa
ein Viertel des Ursprungsvolumens auf konzentriert. Die resultierende
Mischung wurde mit Wasser verdünnt
und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde mit
Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen und dann über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Aufkonzentrieren lieferte
N-Cyclopentyl-4-[2-(4-fluorphenyl)-6-(triethoxymethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin (4,86
g, 92%) als cremefarbenen Feststoff.
Rf 0,15
(4 : 1 Hexan : Ethylacetat);
1H-NMR
(300 MHz, CDCl3): δ 8,81 (s, 1H), 8,39 (d, 1H),
8,06 (d, 1H), 7,62 (m, 2H), 7,47 (d, 1H), 7,14 (t, 2H), 6,32 (d,
1H), 5,12 (d, 1H), 4,35 (m, 1H), 3,43 (q, 6H), 2,08 (m, 2H), 1,80–1,51 (m,
6H), 1,21 (t, 9H);
MS m/z 520 (M + 1).
-
f) 4-[7-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-6-(triethoxymethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
-
Zu
einer kalten (0°C)
Lösung
aus Diisopropylamin (4,1 ml, 29 mmol) in Tetrahydrofuran (25 ml)
wurde Butyllithium (17 ml, 1,6 M in Hexan, 28 mmol) getropft. Die
resultierende Lösung
wurde bei 0°C
für 10
Minuten gerührt
und dann auf –78°C abgekühlt. Die
Reaktionsmischung wurde über
eine Spritze in eine kalte (–78°C) Lösung aus
N-Cyclopentyl-4-[2-(4-fluorphenyl)-6-(triethoxymethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin (4,86
g, 9,35 mmol) in Tetrahydrofuran (25 ml) überführt. Die Reaktionsmischung
wurde bei –78°C für 30 Minuten
gerührt.
Kohlenstofftetrachlorid (3,6 ml, 37 mmol) wurde hinzugegeben, und
die resultierende Mischung wurde auf Raumtemperatur erwärmt und
für 2 Stunden
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde auf Eis gegossen. Nachdem das Eis geschmolzen
war, wurde die wäßrige Mischung
mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Wasser
und Kochsalzlösung
gewaschen und dann über
Natriumsulfat getrocknet. Filtration und Aufkonzentrieren gefolgt
von Flash-Chromatographie (4 : 1 Hexan : Ethylacetat) lieferte 4-[7-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-6-(triethoxymethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin (2,37
g, 46%) als gelben Feststoff.
Rf 0,36
(4 : 1 Hexan : Ethylacetat);
1H-NMR
(400 MHz, CDCl3): δ 8,36 (d, 1H), 8,08 (d, 1H),
7,85 (d, 1H), 7,67 (m, 2H), 7,15 (t, 2H), 6,33 (d, 1H), 5,15 (d,
1H), 4,36 (m, 1H), 3,46 (q, 6H), 2,10 (m, 2H), 1,81–1,53 (m,
6H), 1,26 (t, 9H);
MS m/z 554 (M + 1).
-
g) N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-6-(triethoxymethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Eine
Mischung aus 4-[7-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-6-(triethoxymethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
(2,37 g, 4,28 mmol) und Cyclopentylamin (10 ml, 100 mmol) wurde
in einem versiegelten Reagenzglas für 16 Stunden auf 80°C erwärmt. Die
Reaktionsmischung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, und überschüssiges Cyclopentylamin wurde
im Vakuum entfernt. Der rohe Feststoff wurde in Wasser verrieben.
Die Feststoffe wurden an einem Filter aufgefangen, um N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-6-(triethoxymethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
(2,48 g, 96%) zu liefern.
Rf 0,42 (4
: 1 Hexan : Ethylacetat);
1H-NMR (300
MHz, CDCl3): δ 8,04 (d, 1H), 7,75 (d, 1H),
7,68–7,60
(m, 3H), 7,12 (t, 2H), 6,36–6,31
(m, 2H), 5,30 (m, 1H), 5,07 (d, 1H), 4,35 (m, 1H), 3,45 (q, 6H),
2,12–1,95
(m, 4H), 1,80–1,45
(m, 12H), 1,25 (t, 9H);
MS m/z 603 (M + 1).
-
h) Ethyl-7-(cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl[1,5-a]pyridin-6-carboxylat
-
Zu
einer Suspension aus N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-6-(triethoxymethyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin (2,48 g, 4,11
mmol) in Aceton (80 ml) und Wasser (20 ml) wurde p-Toluolsulfonsäuremonohydrat
(1,95 g, 10,2 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur
für 3 Stunden
gerührt,
dann auf Eis gegossen und mit einer Lösung aus gesättigtem
wäßrigem Natriumbicarbonat
neutralisiert. Die wäßrige Mischung
wurde im Vakuum aufkonzentriert, um das Aceton zu entfernen. Die
resultierende wäßrige Mischung
wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde mit
Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen und dann über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Auf konzentrieren gefolgt
von Flash-Chromatographie (4 : 1 Hexan : Ethylacetat zu 100% Ethylacetat
zu 4 : 1 Ethylacetat : Methanol) lieferte Ethyl-7-(cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl[1,5-a]pyridin-6-carboxylat
(1,9 g, 88%) als hellgelben Feststoff.
Rf 0,20
(4 : 1 Hexan : Ethylacetat);
1H-NMR
(300 MHz, CDCl3): δ 9,27 (d, 1H), 8,08 (d, 1H),
7,78 (d, 1H), 7,64 (m, 2H), 7,47 (d, 1H), 7,12 (t, 2H), 6,32 (d,
1H), 5,51 (m, 1H), 5,11 (d, 1H), 4,38–4,28 (m, 3H), 2,13–2,01 (m,
4H), 1,82–1,50
(m, 12H), 1,41 (t, 3H);
MS m/z 529 (M + 1).
-
Beispiel
4: 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carbonsäure
-
Zu
einer Lösung
aus Ethyl-7-(cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxylat
(200 mg, 0,378 mmol) in Dioxan (5 ml) und Wasser (700 μl) wurde
Lithiumhydroxidmonohydrat (48 mg, 1,1 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde für
40 Stunden auf 100°C
erwärmt.
Die Reaktionsmischung wurde abgekühlt und im Vakuum aufkonzentriert
und dann mit Wasser verdünnt.
Die wäßrige Mischung
wurde mit 1 N wäßriger Salzsäure angesäuert. Der
feste Niederschlag wurde an einem Filter aufgefangen, um 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carbonsäuredihydrochlorid
(125 mg, 58%) als orangefarbenen Feststoff zu liefern.
1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ 13,07 (breit,
1H), 9,46 (d, 1H), 8,07 (d, 1H), 7,78 (d, 1H), 7,66 (m, 2H), 7,34 (t,
2H), 6,28 (breit, 1H), 5,37 (m, 1H), 4,11 (breit, 1H), 1,99 (m,
2H), 1,87 (breit, 2H), 1,74–1,48
(m, 12H);
MS m/z 501 (M + 1).
-
Beispiel
5: N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-6-(1-pyrrolidinylcarbonyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carbonsäuredihydrochlorid
(19 mg, 0,033 mmol) wurde in einen trockenen Kolben gegeben und
auf –78°C abgekühlt. Thionylchlorid
(14 μl,
0,19 mmol) wurde hinzugegeben, und die Reaktionsmischung wurde bei
Raumtemperatur für
30 Minuten gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde unter einem Stickstoffstrom aufkonzentriert
und dann unter Hochvakuum gesetzt. Zu einer Lösung aus dem rohen Rückstand
in Dichlormethan (600 μl)
wurde Pyrrolidin (150 μl,
1,80 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur
für 10
Minuten gerührt
und dann zwischen Ethylacetat und gesättigter wäßriger Natriumbicarbonat-Lösung aufgetrennt.
Die wäßrige Schicht
wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden
mit Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen und dann über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Aufkonzentrieren gefolgt
von Flash-Chromatographie (1 : 1 Hexan : Ethylacetat zu 100% Ethylacetat)
lieferte N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-6-(1-pyrrolidinylcarbonyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
(9 mg, 49%) als klares Öl.
Rf 0,13 (1 : 1 Hexan : Ethylacetat);
1H-NMR (300 MHz, CDCl3): δ 8,04 (d,
1H), 7,72 (d, 1H), 7,62 (m, 2H), 7,26 (d, 1H), 7,14 (t, 2H), 6,54
(d, 1H), 6,30 (d, 1H), 5,11 (d, 1H), 4,31 (m, 1H), 4,19 (m, 1H),
3,66 (breit, 2H), 3,38 (breit, 2H), 2,11–1,88 (m, 8H), 1,80–1,50 (m,
12H);
MS m/z 554 (M + 1).
-
Zu
einer Lösung
aus dem Produkt in Ether wurde 1 M HCl in Ether gegeben. Der ausgefällte Feststoff wurde
isoliert, um das entsprechende HCl-Salz zu ergeben.
-
Beispiel
6: 7-(Cyclopentylamino)-3-(2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N,N-dimethylpyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid
-
In
einer ähnlichen
Weise wie in Beispiel 5 beschrieben wurde aus 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carbonsäuredihydrochlorid
(41 mg, 0,071 mmol) und Dimethylamin (500 μl, 2,0 M in Tetrahydrofuran,
0,25 mmol) 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N,N-dimethylpyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid
(14 mg, 38%) als klares Öl
gebildet.
Rf 0,12 (1 : 1 Hexan : Ethylacetat);
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 8,04 (d,
1H), 7,73 (d, 1H), 7,63 (m, 2H), 7,19 (d, 1H), 7,15 (t, 2H), 6,51
(d, 1H), 6,30 (d, 1H), 5,17 (d, 1H), 4,32 (m, 1H), 4,13 (m, 1H),
3,09 (breit, 6H), 2,11–1,95
(m, 4H), 1,80–1,51
(m, 12H);
MS m/z 528 (M + 1).
-
Zu
einer Lösung
aus dem Produkt in Ether wurde 1 M HCl in Ether gegeben. Der ausgefällte Feststoff wurde
isoliert, um das entsprechende HCl-Salz zu ergeben.
-
Beispiel
7: 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-hydroxypyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid
-
7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carbonsäuredihydrochlorid
(52 mg, 0,091 mmol) wurde in einen trockenen Kolben gegeben und
auf –78°C abgekühlt. Thionylchlorid
(38 μl,
0,52 mmol) wurde hinzugegeben, und die Reaktionsmischung wurde bei
Raumtemperatur für
30 Minuten gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde unter einem Stickstoffstrom aufkonzentriert
und dann unter Hochvakuum gesetzt. In einem separaten Kolben wurde
eine Suspension aus Hydroxylaminhydrochlorid (29 mg, 0,42 mmol)
und Kaliumcarbonat (29 mg, 0,21 mmol) in Tetrahydrofuran (600 μl) bei Raumtemperatur
für 30
Minuten gerührt.
Zu dieser Suspension wurde eine Lösung aus dem rohen Säurechlorid
in Dichlormethan (600 μl)
gegeben. Die resultierende Mischung wurde bei Raumtemperatur für 16 Stunden
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Ethylacetat verdünnt und mit gesättigter
wäßriger Natriumbicarbonat-Lösung, Wasser
und Kochsalzlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde über Magnesiumsulfat getrocknet.
Filtration und Aufkonzentrieren gefolgt von Chromatographie (10%
Ethylacetat zu 9 : 1 Ethylacetat : Methanol) lieferte 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-hydroxypyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid (12 mg,
26%) als bräunlich-gelben
Feststoff.
Rf 0,42 (19 : 1 Ethylacetat
: Methanol);
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 8,05
(breit, 2H), 7,60 (m, 2H), 7,50 (breit, 1H), 7,21 (breit, 1H), 7,13
(t, 2H), 6,29 (d, 1H), 5,91 (breit, 1H), 4,92 (breit, 1H), 4,31
(m, 1H), 2,10–1,97
(breit, 4H), 1,82–1,54
(breit, 12H);
MS m/z 516 (M + 1).
-
Beispiel
8: 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-[2-(4-morpholinyl)ethyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid
-
In
einer ähnlichen
Weise wie in Beispiel 5 beschrieben wurde aus 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carbonsäuredihydrochlorid
(40 mg, 0,070 mmol) und 4-(2-Aminoethyl)morpholin (400 μl, 3,0 mmol) 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-[2-(4-morpholinyl)ethyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid
(20 mg, 47%) als orangefarbener Feststoff gebildet.
Rf 0,27 (27 : 3 Ethylacetat : Methanol);
1H-NMR (400 MHz, CDCl3): δ 8,53 (breit,
1H), 8,07 (d, 1H), 7,65–7,61
(m, 3H), 7,40 (d, 1H), 7,12 (t, 2H), 6,92 (breit, 1H), 6,32 (d,
1H), 5,11 (d, 1H), 5,00 (breit, 1H), 4,30 (m, 1H), 3,74 (t, 4H),
3,56 (m, 2H), 2,63 (t, 2H), 2,53 (breit, 4H), 2,09–1,95 (m,
4H), 1,81–1,49
(m, 12H);
MS m/z 613 (M + 1).
-
Beispiel
9: 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-[3-(1H-imidazol-1-yl)propyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid
-
In
einer ähnlichen
weise wie in Beispiel 5 beschrieben wurde aus 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carbonsäuredihydrochlorid
(40 mg, 0,070 mmol) und 1-(3-Aminopropyl)imidazol (400 μl, 3,4 mmol) 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-[3-(1H-imidazol-1-yl)propyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid (19 mg,
43%) als gelber Feststoff gebildet.
Rf 0,09
(27 : 3 Ethylacetat : Methanol);
1H-NMR
(400 MHz, CDCl3): δ 8,44 (d, 1H), 8,06 (d, 1H),
7,65–7,60
(m, 4H), 7,37 (d, 1H), 7,14–7,08
(m, 4H), 6,98 (s, 1H), 6,65 (t, 1H), 6,30 (d, 1H), 4,94 (m, 1H),
4,29 (m, 1H), 4,08 (t, 2H), 3,47 (m, 2H), 2,13 (m, 2H), 2,07–1,95 (m,
4H), 1,80–1,47
(m, 12H);
MS m/z 608 (M + 1).
-
Beispiel
10: 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-[2-hydroxy-1-(hydroxymethyl)ethyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid
-
In
einer ähnlichen
Weise wie in Beispiel 5 beschrieben wurde aus 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carbonsäuredihydrochlorid
(40 mg, 0,070 mmol) und Serinol (200 mg, 2,2 mmol) 7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-[2-hydroxy-1-(hydroxymethyl)ethyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxamid
(8 mg, 20%) als orangefarbener Feststoff gebildet.
1H-NMR (300 MHz, CDCl3): δ 8,47 (breit,
1H), 7,97 (breit, 1H), 7,66–7,10
(m, 8H), 6,24 (d, 1H), 5,00 (breit, 1H), 4,32 (m, 1H), 4,17 (m,
1H),
3,98 (m, 4H), 2,12–1,94
(m, 4H), 1,83–1,54
(m, 12H);
MS m/z 572 (M – 1).
-
Beispiel
11: [7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-yl]methanol
-
Zu
einer kalten (–78°C) Lösung aus
Ethyl-7-(cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-carboxylat (50
mg, 0,095 mmol) in Dichlormethan (1 ml) wurde Diisobutylaluminiumhydrid
(490 μl,
1,0 M in Hexan, 0,49 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde
bei –78°C für 2 Stunden
gerührt
und dann in eine gerührte
Mischung aus Ether und einer wäßrigen Lösung aus Rochelle-Salz
(Natriumkaliumtartrat) gegossen. Die resultierende Mischung wurde
bei Raumtemperatur für
16 Stunden gerührt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, und die wäßrige Schicht
wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten
wurden mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen.
Aufkonzentrieren gefolgt von Flash-Chromatographie an Kieselerde
(29 : 1 Dichlormethan : Methanol) lieferte [7-(Cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-6-yl]methanol (27
mg, 59%) als grünen
Feststoff.
Rf 0,26 (29 : 1 Dichlormethan
: Methanol);
1H-NMR (300 MHz, CDCl3): δ 7,99
(d, 1H), 7,70 (d, 1H), 7,61 (m, 2H), 7,23 (d, 1H), 7,13 (t, 2H),
6,29–6,24
(m, 2H), 5,08 (d, 1H), 4,79 (s, 2H), 4,47 (breit, 1H), 4,29 (m,
1H), 2,09–1,99
(m, 4H), 1,85–1,48
(m, 12H);
MS m/z 487 (M + 1).
-
Beispiel
12: N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
-
a) 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-fluorphenyl)ethanon
-
Zu
einer kalten (0°C)
Lösung
aus 4-Chlor-2-picolin (5,0 g, 39 mmol) und Ethyl-4-fluorbenzoat
(6,6 g, 39 mmol) in Tetrahydrofuran (100 ml) wurde Lithiumbis(trimethylsilyl)amid
(80 ml, 1,0 M in Tetrahydrofuran, 80 mmol) über einen Druckausgleichtrichter über 30 Minuten
hinweg getropft. Nach Beendigung der Zugabe wurde das Kältebad entfernt,
und die resultierende Lösung
wurde bei Raumtemperatur für
15 Stunden gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde unter reduziertem Druck aufkonzentriert,
und Methanol wurde zur Reaktion gegeben, was zur Bildung eines weißen Niederschlags
führte.
Der Niederschlag wurde durch Filtration aufgefangen und getrocknet,
um 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-fluorphenyl)ethanon
(9,6 g, 99%) als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 7,90
(m, 3H), 7,11 (t, 2H), 6,56 (s, 1H), 5,67 (s, 1H), 4,14 (m, 2H);
19F-NMR (DMSO-d6): δ 115,67;
MS
m/z 250 (M + 1).
-
b) 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-fluorphenyl)ethanonoxim
-
Zu
einer Lösung
aus 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-fluorphenyl)ethanon (9,6 g, 38
mmol) in Methanol (200 ml) wurde Hydroxylaminhydrochlorid (13,5
g, 190 mmol) gegeben, gefolgt von der Zugabe einer Natriumhydroxid- Lösung (7,8 g, 190 mmol in 50
ml Wasser). Die resultierende Suspension wurde für 2 Stunden refluxiert und
dann auf Raumtemperatur abgekühlen
gelassen. Die Mischung wurde aufkonzentriert, und Wasser wurde zur
resultierenden Aufschlämmung
hinzugegeben. Es bildete sich ein weißer Niederschlag, der durch Filtration
aufgefangen, mit Wasser gewaschen und getrocknet wurde (Magnesiumsulfat),
um 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-fluorphenyl)ethanonoxim
(8,45 g, 84%) als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,56
(s, 1H), 8,44 (d, 1H), 7,80 (m, 2H), 7,40 (m, 2H), 7,22 (m, 2H),
4,29 (s, 2H);
19F-NMR (DMSO-d6): δ –113,44;
MS
m/z 265 (M + 1).
-
c) 5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin
-
Zu
einer Lösung
aus 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-fluorphenyl)ethanonoxim (8,0 g,
30 mmol) in 1,2-Dimethoxyethan (50 ml) bei 0°C wurde Trifluoressigsäureanhydrid
(6,3 g, 30 mmol) gegeben, wobei die Temperatur während der Zugabe auf unter
10°C gehalten
wurde. Nach Beendigung der Zugabe wurde die Reaktion auf Raumtemperatur
erwärmt.
Die Lösung
wurde dann auf 4°C
abgekühlt,
und eine Lösung
aus Triethylamin (8,4 ml, 60 mmol) in 1,2-Dimethoxyethan (20 ml)
wurde über
einen Zeitraum von 0,5 Stunden hinzugegeben. Die Mischung wurde
auf Raumtemperatur erwärmen
gelassen und für
1,5 Stunden gerührt.
Zu dieser Mischung wurde Eisen(II)-chlorid (40 mg) gegeben, und
die Reaktion wurde für
15 Stunden auf 75°C
erwärmt. Die
Reaktionsmischung wurde in Wasser (300 ml) gegossen. Die resultierende
Suspension wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Anteile wurden getrocknet (Magnesiumsulfat), filtriert und zu einem
festen Rückstand
aufkonzentriert. Der Rückstand
wurde durch Flash-Chromatographie (1 : 1 Ethylacetat-Hexan) gereinigt,
um 5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin (4,2 g, 57%)
als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,36
(d, 1H), 7,93 (q, 2H), 7,49 (d, 1H), 7,15 (t, 2H), 6,70 (dd, 1H),
6,69 (s, 1H).
19F-NMR (CDCl3): δ –113,30;
MS
m/z 247 (M + 1).
-
d) 5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-carbaldehyd
-
Phosphoroxychlorid
(0,6 ml, 6,4 mmol) wurde zu N,N-Dimethylformamid (10 ml) gegeben,
und die resultierende Mischung wurde bei Raumtemperatur für 10 Minuten
gerührt.
5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin (1,0 g, 4,1 mmol)
wurde hinzugegeben, und die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur
für 12
Stunden gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde in Eiswasser gegossen und mit wäßrigem Ammoniumhydroxid
auf pH 7 neutralisiert. Die resultierende Aufschlämmung wurde
mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Anteile
wurden mit Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (Magnesiumsulfat), filtriert und aufkonzentriert,
um nach Umkristallisation aus Acetonitril 5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-carbaldehyd
(0,95 g, 85%) als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 10,07
(s, 1H), 8,49 (d, 1H), 8,44 (d, 1H), 7,78 (q, 2H), 7,22 (t, 2H),
7,07 (dd, 1H).
MS m/z 275 (M + 1).
-
e) 1-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-butin-1-on
-
Zu
einer Lösung
aus 5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-carbaldehyd (0,93
g, 3,4 mmol) in Tetrahydrofuran (20 ml) bei –78°C wurde Ethinylmagnesiumbromid
(16 ml, 0,5 M in Tetrahydrofuran, 8,0 mmol) gegeben. Die Mischung
wurde auf Raumtemperatur erwärmen
gelassen und für
1 Stunde gerührt.
Wasser wurde zur Reaktion hinzugegeben, und die resultierende Mischung
wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetatphase wurde getrocknet
(Magnesiumsulfat), filtriert und zu einem festen Rückstand
aufkonzentriert. Dieser Rückstand
wurde in Dichlormethan (50 ml) gelöst, und Mangandioxid (5 g)
wurde hinzugegeben. Diese Aufschlämmung wurde bei Raumtemperatur
für 2 Stunden
gerührt.
Das Mangandioxid wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat
wurde zu einem Feststoff aufkonzentriert. Dieser Feststoff wurde
durch Flash-Chromatographie (Dichlormethan) gereinigt, um 1-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-butin-1-on (0,63
g, 62% für
zwei Schritte) als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,52
(d, 1H), 8,47 (d, 1H), 7,69 (q, 2H), 7,18 (t, 2H), 7,07 (dd, 1H),
3,00 (s, 1H).
19F-NMR (CDCl3): δ –111,69;
MS
m/z 299 (M + 1).
-
f) 4-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
-
Zu
einer Lösung
aus 1-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-butin-1-on
(0,61 g, 2,0 mmol) in N,N-Dimethylformamid wurde N-Cyclopentylguanidinhydrochlorid
(0,67 g, 4,1 mmol) gefolgt von Kaliumcarbonat (0,57 g, 4,1 mmol)
gegeben. Die resultierende Mischung wurde für 12 Stunden auf 80°C erwärmt. Nach
Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde Wasser hinzugegeben. Die Mischung wurde
mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetatphase wurde mit Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet (Magnesiumsulfat), filtriert und im Vakuum aufkonzentriert.
Der resultierende Rückstand
wurde durch Flash-Chromatographie (1 : 1 Ethylacetat-Hexan) gereinigt,
um nach Umkristallisation aus Acetonitril 4-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
(0,6 g, 74%) als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,54
(breit s, 1H), 8,40 (d, 1H), 8,04 (d, 1H), 7,60 (q, 2H), 7,16 (t,
2H), 6,88 (dd, 1H), 6,28 (d, 1H), 5,22 (d, 1H), 4,40 (m, 1H), 1,4–2,2 (m,
8H);
19F-NMR (CDCl3): δ –112,5;
MS
m/z 408 (M + 1).
-
g) N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
-
Zu
einer Lösung
aus 4-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
(100 mg, 0,25 mmol) in wasserfreiem Tetrahydrofuran (5 ml) bei –78°C wurde n-Butyllithium
(0,5 ml einer 1,6 M Lösung
in Hexan, 0,8 mmol) gegeben. Die resultierende Reaktionsmischung
wurde bei –78°C für 10 Minuten
gerührt,
gefolgt von Zugabe von Kohlenstofftetrachlorid (1 ml) und Rühren bei –78°C für weitere
20 Minuten. Die Reaktion wurde dann durch Zugabe von Wasser abgeschreckt.
Die Mischung wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetatphase
wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (Magnesiumsulfat), filtriert und im Vakuum
aufkonzentriert. Der resultierende Rückstand wurde durch Flash-Chromatographie (1
: 1 Ethylacetat-Hexan) gereinigt, um 50 mg (45%) N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin als
gelben Schaum zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,53
(breit s, 1H), 8,06 (d, 1H), 7,63 (m, 2H), 7,15 (t, 2H), 7,05 (d,
1H), 6,27 (d, 1H), 5,17 (d, 1H), 4,35 (m, 1H), 2,0–2,1 (m,
2H), 1,4–1,9
(m, 6H);
19F-NMR (CDCl3): δ –112,2;
MS
m/z 442 (M + 1).
-
Beispiel
13: N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin
-
Zu
einer Lösung
aus N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
(0,04 g, 0,1 mmol) in Cyclopentylamin (4 ml) wurden rac-2,2'-Bis(diphenylphosphino)-1,1'-binaphthyl (25 mg),
Cäsiumcarbonat
(50 mg) und Palladium(II)-acetat (5 mg) gegeben. Die resultierende
Mischung wurde bei 80°C
für 24
Stunden gerührt.
Wasser wurde hinzugegeben, und die Mischung wurde mit Ethylacetat extrahiert.
Die Ethylacetatphase wurde mit Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
(Magnesiumsulfat), filtriert und im Vakuum aufkonzentriert. Der
resultierende Rückstand
wurde durch Flash-Chromatographie (3 : 7 Ethylacetat-Hexan) gereinigt,
um 30 mg (68%) N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin
als gelben Schaum zu ergeben.
1H-NMR
(CDCl3): δ 8,00
(d, 1H), 7,82 (s, 1H), 7,61 (m, 2H), 7,15 (t, 2H), 6,23 (d, 1H),
6,06 (d, 1H), 6,00 (s, 1H), 5,11 (d, 1H), 4,35 (m, 1H), 3,95 (m,
1H), 2,0–2,1
(m, 4H), 1,5–1,9
(m, 12H);
19F-NMR (CDCl3): δ –113,0;
MS
m/z 491 (M + 1).
-
Beispiel
14: N
5,N
7-Dicyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo(1,5-a]pyridin-5,7-diamin
-
Zu
einer Lösung
aus N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
(0,09 g, 0,2 mmol) in Cyclopentylamin (5 ml) wurden rac-2,2'-Bis(diphenylphosphino)-1,1'-binaphthyl (100 mg), Cäsiumcarbonat
(130 mg) und Palladium(II)-acetat (20 mg) gegeben. Die resultierende
Mischung wurde in einem versiegelten Reagenzglas für 8 Stunden
auf 130°C
erwärmt.
Wasser wurde hinzugegeben, und die Mischung wurde mit Ethylacetat
extrahiert. Die Ethylacetatphase wurde mit Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet (Magnesiumsulfat), filtriert und im Vakuum aufkonzentriert.
Der resultierende Rückstand wurde
durch Flash-Chromatographie
(1 : 1 Ethylacetat-Hexan) gereinigt, um 40 mg (37%) N5,N7-Dicyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-5,7-diamin
als Schaum zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 7,90
(d, 1H), 7,58 (m, 2H), 7,10 (t, 2H), 6,93 (d, 1H), 6,15 (d, 1H),
5,78 (d, 1H), 5,35 (d, 1H), 5,05 (m, 1H), 4,40 (m, 1H), 3,9–4,0 (m,
3H), 2,0–2,1
(m, 6H), 1,4–1,9
(m, 18H);
19F-NMR (CDCl3): δ –113,9;
MS
m/z 540 (M + 1).
-
Beispiel
15: 5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-isopropylpyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Eine
Lösung
aus N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
(0,05 g, 0,11 mmol) in Isopropylamin wurde wie für Beispiel 13 beschrieben behandelt,
um nach Flash-Chromatographie (1 : 1 Ethylacetat-Hexan) 30 mg (58%)
5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N-isopropylpyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
als Schaum zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,02
(d, 1H), 7,88 (s, 1H), 7,64 (m, 2H), 7,20 (t, 2H), 6,27 (d, 1H),
6,04 (m, 2H), 5,30 (m, 1H), 4,39 (m, 1H), 3,84 (m, 1H), 2,0–2,1 (m,
2H), 1,4–1,9
(m, 6H), 1,42 (d, 6H);
19F-NMR (CDCl3): δ –112,8:
MS
m/z 465 (M + 1).
-
Beispiel
16: 3-[2-(Cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N
5,N
7-diisopropylpyrazolo[1,5-a]pyridin-5,7-diamin
-
Eine
Lösung
aus N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
(0,05 g, 0,11 mmol) in Isopropylamin wurde wie für Beispiel 14 beschrieben behandelt,
um nach Flash-Chromatographie (1 : 1 Ethylacetat-Hexan) 20 mg (37%)
3-[2-(Cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-N5,N7-diisopropylpyrazolo[1,5-a]pyridin-5,7-diamin
als Schaum zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 7,90
(d, 1H), 7,62 (m, 2H), 7,16 (t, 2H), 6,98 (s, 1H), 6,19 (d, 1H),
5,75 (d, 1H), 5,37 (s, 1H), 5,20 (s, 1H), 4,45 (m, 1H), 3,80 (m,
3H), 2,2–2,0
(m, 2H), 1,4–1,9
(m, 6H), 1,38 (d, 6H), 1,33 (d, 6H);
19F-NMR
(CDCl3): δ –113,7;
MS m/z 488 (M + 1).
-
Beispiel
17: N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
-
a) 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-methoxyphenyl)ethanon
-
2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-methoxyphenyl)ethanon
wurde aus 4-Chlor-2-picolin
(10 g, 78,4 mmol) und Ethyl-4-methoxybenzoat (14,1 g, 78,4 mmol)
wie in Beispiel 12 beschrieben synthetisiert, um das Produkt als
Mischung der Enol- und Keto-Tautomere zu ergeben.
MS m/z 262
(M + 1).
-
b) 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-methoxyphenyl)ethanonoxim
-
2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-methoxyphenyl)ethanon
in Methanol (200 ml) wurde mit Hydroxylaminhydrochlorid (27,2 g,
392 mmol) und Natriumhydroxidlösung
(15,7 g, 392 mmol in 50 ml Wasser) wie in Beispiel 12 beschrieben
behandelt, um 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-methoxyphenyl)ethanonoxim
(11,8 g) als weißen Feststoff
zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,47 (d,
1H), 7,72 (d, 2H), 7,36 (d, 1H), 7,19 (dd, 1H), 6,91 (d, 2H), 4,43
(s, 2H), 3,84 (s, 3H);
MS m/z 277 (M + 1).
-
c) 5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin
-
5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin
wurde aus 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-methoxyphenyl)ethanonoxim
(11,8 g, 42,6 mmol) wie in Beispiel 12 beschrieben synthetisiert,
um 6,64 g (60%) weiße Nadeln
zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,35 (d,
1H), 7,86 (d, 2H), 7,46 (d, 1H), 6,97 (d, 2H), 6,67 (d, 1H), 6,65
(s, 1H), 3,85 (s, 3H);
MS m/z 259 (M + 1).
-
d) 5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-carbaldehyd
-
5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin
(1,0 g, 3,86 mmol) wurde mit N,N-Dimethylformamid (20 ml) und Phosphoroxychlorid
(0,54 ml, 7,8 mmol) wie in Beispiel 12 beschrieben behandelt, um 5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-carbaldehyd
als weißen
kristallinen Feststoff (0,9 g, 81%) zu ergeben.
1H-NMR
(CDCl3): δ 10,12
(s, 1H), 8,52 (d, 1H), 8,47 (d, 1H), 7,76 (d, 2H), 7,11–7,06 (m,
3H), 3,93 (s, 3H);
MS m/z 287 (M + 1).
-
e) 1-[5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propin-1-ol
-
5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-carbaldehyd
(0,90 g, 3,14 mmol) in Tetrahydrofuran (50 ml) wurde mit Ethinylmagnesiumbromid
(7,5 ml, 0,5 M in Tetrahydrofuran, 3,77 mmol) wie in Beispiel 12
beschrieben behandelt, um 1-[5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propin-1-ol
(1,05 g, 100%) als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,40
(d, 1H), 8,05 (s, 1H), 7,72 (d, 2H), 7,05 (d, 2H), 6,80 (dd, 1H),
5,78 (s, 1H), 3,91 (s, 3H), 2,74 (s, 1H), 2,53 (s, 1H);
MS
m/z 313 (M + 1).
-
f) 1-[5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propin-1-on
-
1-[5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propin-1-ol (1,05 g, 3,14
mmol) in Chloroform (100 ml) wurde mit Mangandioxid (6,82 g, 78,5
mmol) wie in Beispiel 12 beschrieben behandelt, um 1-[5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propin-1-on
(0,99 g, 100%) als blaßgelben
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,50
(d, 1H), 8,46 (d, 1H), 7,64 (d, 2H), 7,04 (dd, 1H), 6,98 (d, 2H),
3,87 (s, 3H), 2,99 (s, 1H);
MS m/z 295 (M + 1).
-
g) 4-[5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
-
Natriumethoxid
(0,7 ml (2,09 mmol), 21%ig in Ethanol) und N-Cyclopentylguanidinhydrochlorid
(0,47 g, 2,88 mmol) wurden nacheinander in Ethanol (30 ml) gegeben.
Die resultierende Lösung
wurde bei Raumtemperatur für
30 Minuten gerührt.
1-[5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propin-1-on (0,5
g, 1,61 mmol) wurde hinzugegeben, und die Suspension wurde bei Raumtemperatur
für 2 Tage
gerührt. Die
Reaktion wurde durch Zugabe von Wasser abgeschreckt. Die wäßrige Phase
wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die organischen Anteile wurden
vereinigt, mit Kochsalzlösung
gewaschen und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Auf konzentrieren ergab
einen Feststoff. Dieser Feststoff wurde aus Methanol umkristallisiert,
um 4-[5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo(1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
(0,45 g, 66%) als blaßgelben
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,59
(breit s, 1H), 8,42 (d, 1H), 8,05 (d, 1H), 7,59 (d, 2H), 7,03 (d,
2H), 6,91 (dd, 1H), 6,39 (d, 1H), 5,34 (breit s, 1H), 4,42 (m, 1H),
3,92 (s, 3H), 2,17 (m, 2H), 1,86–1,60 (m, 6H);
MS m/z
420 (M + 1).
-
h) N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-[4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
-
4-(5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
(0,2 g, 0,48 mmol) wurde mit n-Butyllithium (0,9 ml einer 1,6 M
Lösung
in Hexan, 1,43 mmol) behandelt, gefolgt von Abschrecken mit Kohlenstofftetrachlorid
(1 ml) wie für
Beispiel 12 beschrieben, um 94 mg (43%) N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-[4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
als gelben Feststoff zu ergeben.
1H-NMR
(CDCl3): δ 8,57
(breit s, 1H), 7,98 (d, 1H), 7,55 (d, 2H), 7,05 (s, 1H), 6,98 (d,
2H), 6,35 (d, 1H), 5,60 (breit s, 1H), 4,35 (m, 1H), 3,87 (s, 3H),
2,2–2,0
(m, 2H), 1,4–1,9
(m, 6H);
MS m/z 454 (M + 1).
-
Beispiel
18: N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin
-
N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
(80 mg, 0,18 mmol) in Cyclopentylamin wurde wie für Beispiel
13 beschrieben behandelt, um 70 mg (80%) N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin
als Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 7,96
(d, 1H), 7,85 (s, 1H), 7,54 (d, 2H), 6,98 (d, 2H), 6,27 (d, 1H),
6,08 (d, 1H), 5,97 (d, 1H), 5,13 (d, 1H), 4,35 (m, 1H), 3,95 (m,
1H), 3,87 (s, 3H), 2,2–2,0
(m, 4H), 1,4–1,9
(m, 12H);
MS m/z 503 (M + 1).
-
Beispiel
19: 5-Chlor-N-cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(3-methylphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen gelben Feststoff
zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 7,94 (d,
1H), 7,89 (s, 1H), 7,43–7,25
(m, 4H), 6,23 (d, 1H), 6,09 (d, 1H), 6,00 (s, 1H), 5,12 (d, 1H),
4,36 (m, 1H), 3,95 (m, 1H), 2,40 (s, 3H), 2,10 (m, 4H), 1,80–1,53 (m,
12H);
MS m/z 487 (M + 1).
-
Beispiel
20: 5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl)-N-cyclopropyl-2-(3-methylphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen gelben Feststoff
zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 7,96 (d,
2H), 7,41–7,24
(m, 4H), 6,36 (d, 1H), 6,23 (d, 1H), 5,12 (d, 1H), 4,36 (m, 1H),
2,65 (br, 1H), 2,39 (s, 3H), 2,12 (m, 2H), 1,79–1,53 (m, 6H), 1,25 (s, 1H),
0,92–0,87
(m, 2H), 0,76–0,72
(m, 2H);
MS m/z 459 (M + 1).
-
Beispiel
21: 5-Chlor-N-cyclopentyl-3-[2-(cyclopropylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(3-methylphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen gelben Feststoff
zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,16 (s,
1H), 7,92 (d, 1H), 7,43–7,28
(m, 4H), 6,30 (d, 1H), 6,10 (d, 1H), 6,04 (s, 1H), 3,99–3,94 (m,
1H), 2,88 (br, 1H), 2,42 (s, 3H), 2,17–2,13 (m, 3H), 1,81–1,56 (m,
6H), 0,97–0,92
(m, 2H), 0,71–0,67
(m, 2H);
MS m/z 459 (M + 1).
-
Beispiel
22: 5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-N-cyclopropyl-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen gelben Feststoff
zu ergeben.
Rf 0,54 (98 : 2 Dichlormethan
: Methanol);
1H-NMR (CDCl3): δ 8,00 (d,
1H), 7,89 (s, 1H), 7,59 (dt, 2H), 7,14 (t, 2H), 6,36 (d, 1H), 6,35
(s, 1H), 6,23 (d, 1H), 5,13 (br, 1H), 4,34 (Sextuplett, 1H), 2,71–2,68 (m,
1H), 2,20–2,10
(m, 2H), 1,85–1,55
(m, 6H), 0,98–0,95
(m, 2H), 0,90–0,85
(m, 2H);
MS m/z 463 (M + 1);
Analyse
Berechnet für C25H24ClFN6: C, 64,86; H, 5,23; N, 18,15.
Gefunden:
C, 64,85; H, 5,26; N, 18,20.
-
Beispiel
23: 4-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-7-(4-methyl-1-piperazinyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen gelben festen
Schaum zu ergeben.
Rf 0,12 (98 : 2
Dichlormethan : Methanol);
1H-NMR (CDCl3): δ 8,16
(s, 1H), 8,03 (d, 1H), 7,64 (dt, 2H), 7,12 (t, 2H), 6,28 (d, 1H),
6,26 (s, 1H), 5,10 (d, 1H), 4,35 (Sextuplett, 1H), 3,6 (br, 4H),
2,70 (br 4H), 2,40 (s, 3H), 2,18–2,08 (m, 2H), 1,80–1,50 (m,
6H);
MS m/z 507 (M + 1);
Analyse
Berechnet für C27H29ClFN7·0,25H2O: C, 63,52; H, 5,82; N, 19,21.
Gefunden:
C, 63,37; H, 5,79; N, 19,12.
-
Beispiel
24: 4-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-7-(1-piperidinyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen gelben festen
Schaum zu ergeben.
Rf 0,55 (98 : 2
Dichlormethan : Methanol);
1H-NMR (CDCl3): δ 8,13
(br, 1H), 8,03 (d, 1H), 7,64 (dt, 2H), 7,11 (t, 2H), 6,28 (d, 1H),
6,26 (d, 1H), 5,20 (d, 1H), 4,36 (Sextuplett, 1H), 3,42 (br, 4H),
2,20–2,15
(m, 2H), 1,90–1,50
(m, 12H);
MS m/z 492 (M + 1).
Analyse
Berechnet für C27H28ClFN6·0,15H2O: C, 65,68; H, 5,87; N, 17,02.
Gefunden:
C, 65,25; H, 6,09; N, 17,42.
-
Beispiel
25: 4-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)-7-(4-morpholinyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen gelben Feststoff
zu ergeben.
Rf 0,32 (98 : 2 Dichlormethan
: Methanol);
1H-NMR (CDCl3): δ 8,20 (br,
1H), 8,03 (s, 1H), 7,62 (dt, 2H), 7,13 (t, 2H), 6,28 (s, 1H), 6,26
(d, 1H), 5,36 (br, 1H), 4,37 (Sextuplett, 1H), 3,99 (br 4H), 3,58
(br, 4H), 2,18–2,08
(m, 2H), 1,80–1,50
(m, 6H);
MS m/z 493 (M + 1);
Analyse
Berechnet für C26H26ClFN6O·0,25H2O: C, 62,21; H, 5,42; N, 16,74.
Gefunden:
C, 62,40; H, 5,35; N, 16,84.
-
Beispiel
26: N-[5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-yl]-N'-cyclopentylguanidinhydrochlorid
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt.
1H-NMR
(MeOH-d4): δ 8,67 (br, 1H), 7,93 (d, 1H),
7,66 (dd, 2H), 7,29 (t, 2H), 7,22 (s, 1H), 6,46 (d, 1H), 4,40–4,15 (br,
1H), 4,08–3,98
(br, 1H), 2,18–2,02
(m, 4H), 1,92–1,56
(m, 12H);
MS m/z 533 (m + 1); C28H30N8ClF·HCl
-
Beispiel
27: 5-Chlor-N-cyclopropyl-3-[2-(cyclopropylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen hellgelben
Feststoff zu ergeben.
Rf 0,45 (8 :
2; Hexan : Ethylacetat);
1H-NMR (CDCl3): δ 8,12
(br s, 1H), 8,02 (d, 1H), 7,58 (dd, 2H), 7,14 (t, 2H), 6,36 (d,
1H), 6,34 (s, 1H), 6,27 (d, 1H), 5,36 (s, 1H), 2,87–2,83 (m,
1H), 2,66–2,63
(m, 1H), 0,96–0,88
(m, 4H), 0,77–0,73
(m, 2H), 0,66–0,63
(m, 2H);
MS m/z 435 (M + 1); C23H20N6ClF.
-
Beispiel
28: N-Cyclopentyl-4-[5,7-dichlor-2-(3-chlorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen braunen
Feststoff zu ergeben.
Rf 0,32 (4 :
1 Hexan : Ethylacetat);
1H-NMR (CDCl3): δ 8,55
(s, 1H), 8,10 (d, 1H), 7,69 (s, 1H), 7,54–7,37 (m, 3H), 7,05 (s, 1H),
6,31 (d, 1H), 5,20 (d, 1H), 4,38 (m, 1H), 2,14 (m, 2H), 1,85–1,55 (m,
6H);
MS m/z 458 (M + 1).
-
Beispiel
29: N-{4-[5-Chlor-2-(3-chlorphenyl)-7-(cyclopentylamino)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen gelben Feststoff
zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,04 (d,
1H), 7,82 (s, 1H), 7,71 (s, 1H), 7,54–7,35 (m, 3H), 6,30 (d, 1H),
6,09 (d, 1H), 6,01 (s, 1H), 5,19 (d, 1H), 4,38 (m, 1H), 3,98 (m,
1H), 2,24–2,04
(m, 4H), 1,97–1,46
(m, 12H);
MS m/z 507 (M + 1).
-
Beispiel
30: N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopropylamino)-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin
-
N-Cyclopentyl-4-[5,7-Dichlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinamin
(271 mg, 0,60 mmol) in Cyclopropylamin (5 ml) wurde für 11 Stunden
in einer Stahlbombe auf 100°C
erwärmt
und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Ethylacetat wurde zur
Reaktionsmischung hinzugegeben. Die Lösung wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen
und dann über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Auf konzentrieren gefolgt
von Reinigung durch Flash-Chromatographie (4 : 1 Hexan/Ethylacetat)
ergab N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopropylamino)-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin
(201 mg, Ausbeute 71%) als gelben Schaum.
1H-NMR
(CDCl3): δ 8,02
(d, 1H), 7,96 (s, 1H), 7,56 (d, 2H), 7,01 (d, 2H), 6,42 (s, 1H),
6,37 (d, 1H), 6,32 (d, 1H), 5,12 (d, 1H), 4,15 (m, 1H), 3,91 (s,
3H), 2,70 (m, 1H), 2,08 (m, 2H), 1,82–1,59 (m, 6H), 0,95 (m, 2H),
0,80 (m, 2H);
MS m/z 475 (M + 1).
-
Beispiel
31: 4-[5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-7-(cyclopropylamino)pyrazolo[1,5-a]pyridin-2-yl]phenol
-
In
einer ähnlichen
Weise wie oben beschrieben wurde die Titelverbindung (130 mg, 88%)
aus N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopropylamino)-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin
(153 mg, 0,32 mmol) als gelber Feststoff erhalten.
1H-NMR (Cd3OD): δ 8,14 (s,
1H), 7,77 (d, 1H), 7,48 (d, 2H), 6,97 (d, 2H), 6,67 (s, 1H), 6,54
(d, 1H), 4,15 (m, 1H), 2,73 (m, 1H), 2,20 (m, 2H), 1,88–1,78 (m,
6H), 0,98 (m, 2H), 0,77 (m, 2H);
MS m/z 461 (M + 1).
-
Beispiel
32: 5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-N-cyclopropyl-2-[4-(cyclopropylmethoxy)phenyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Zu
einer Lösung
aus 4-[5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-7-(cyclopropylamino)pyrazolo[1,5-a]pyridin-2-yl]phenol
(110 mg, 0,24 mmol) in Acetonitril wurden Brommethylcyclopropan
(96 mg, 0,72 mmol) und Cäsiumcarbonat
(85 mg, 0,26 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde für 6 Stunden
refluxiert. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde Ethylacetat zur Reaktionsmischung gegeben.
Die organische Phase wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen
und dann über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Aufkonzentrieren gefolgt
von Flash-Chromatographie (2 : 5 Hexan/Ethylacetat) ergab 5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-N-cyclopropyl-2-[4-(cyclopropylmethoxy)phenyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
(75 mg, 61%) als gelben Feststoff.
1H-NMR
(CDCl3): δ 7,97
(d, 1H), 7,90 (s, 1H), 7,50 (d, 2H), 6,95 (d, 2H), 6,38 (s, 1H),
6,32 (d, 1H), 6,28 (d, 1H), 5,13 (d, 1H), 4,36 (m, 1H), 3,85 (d,
2H), 2,64 (m, 1H), 2,10 (m, 2H), 1,80–1,66 (m, 4H), 1,55 (m, 2H),
1,30 (m, 1H), 0,88 (m, 2H), 0,74 (m, 2H), 0,66 (m, 2H), 0,39 (m,
2H);
MS m/z 515 (M + 1).
-
Beispiel
33: 4-[5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-7-(cyclopentylamino)pyrazolo[1,5-a]pyridin-2-yl]phenol
-
In
einer ähnlichen
Weise wie oben beschrieben wurde die Titelverbindung (151 mg, 75%)
aus N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopentylamin
(160 mg, 0,32 mmol) als gelber Feststoff erhalten.
1H-NMR (CD3OD): δ 7,94–7,91 (m,
2H), 7,44 (d, 2H), 6,93 (d, 2H), 6,33 (d, 1H), 6,18 (d, 1H), 4,35
(m, 1H), 4,08 (m, 1H), 2,16 (m, 2H), 1,87–1,59 (m, 12H).
MS m(z
489 (M + 1).
-
Beispiel
34: 5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-N-cyclopentyl-2-[4-(cyclopropylmethoxy)phenyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
In
einer ähnlichen
Weise wie oben beschrieben wurde 5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-N-cyclopentyl-2-[4-(cyclopropylmethoxy)phenyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
(87 mg, 78%) als blaßgelber
Feststoff aus 4-[5-Chlor-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-7- (cyclopentylamino)pyrazolo[1,5-a]pyridin-2-yl]phenol
(100 mg, 0,2 mmol) erhalten.
1H-NMR
(CDCl3): δ 7,96
(d, 1H), 7,85 (s, 1H), 7,53 (d, 2H), 6,97 (d, 2H), 6,27 (d, 1H),
6,08 (d, 1H), 5,98 (d, 1H), 5,08 (d, 1H), 4,35 (m, 1H), 3,96 (m,
1H), 3,86 (d, 2H), 2,13 (m, 4H), 1,80–1,53 (m, 12H), 1,31 (m, 1H),
0,68 (m, 2H), 0,38 (m, 2H).
MS m/z 543 (M + 1).
-
Beispiel
35: 5,7-Dichlor-2-(4-methoxyphenyl)-3-[2-(methylthio)pyrimidin-4-yl]pyrazolo[1,5-a]pyridin
-
a) 4-{5-Chlor-3-[2-(methylsulfanyl)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-2-yl}phenylmethylether
-
Die
Suspension aus 2-Methyl-2-thiopseudoharnstoff (358 mg, 1,29 mmol)
und Kaliumcarbonat (178 mg, 1,29 mmol) in Ethanol wurde bei Raumtemperatur
für 10
Minuten gerührt
1-[5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-propin-1-on
(200 mg, 0,64 mmol) wurde hinzugegeben. Die Suspension wurde bei
Raumtemperatur für
12 Stunden gerührt.
Ethylacetat wurde hinzugegeben. Die Ethylacetatphase wurde mit Wasser
und Kochsalzlösung
gewaschen und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Aufkonzentrieren gefolgt
von Chromatographie (3 : 2 Hexan/Ethylacetat) ergab 4-{5-Chlor-3-[2-(methylsulfanyl)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-2-yl}phenylmethylether
(77 mg, 31%) als weißen
Feststoff.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,49 (d,
1H), 8,37 (d, 1H), 8,20 (d, 1H), 7,48 (d, 2H), 6,98 (d, 2H), 6,85
(dd, 1H), 6,70 (d, 1H), 3,85 (s, 3H), 2,62 (s, 3H).
MS m/z
383 (M + 1).
-
b) 5,7-Dichlor-2-(4-methoxyphenyl)-3-[2-(methylthio)pyrimidin-4-yl]pyrazolo[1,5-a]pyridin
-
In
einer ähnlichen
Weise wie oben beschrieben wurde aus 4-{5-Chlor-3-[2-(methylsulfanyl)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-2-yl}phenylmethylether
(67 mg, 0,17 mmol) 5,7-Dichlor-2-(4-methoxyphenyl)-3-[2-(methylthio)pyrimidin-4-yl]pyrazolo[1,5-a]pyridin
(37 mg, 51%) als gelber Feststoff erhalten.
1H-NMR
(CDCl3): δ 8,56
(d, 1H), 8,29 (d, 1H), 7,58 (d, 2H), 7,11 (d, 1H), 7,03 (d, 2H),
6,77 (d, 1H), 3,92 (d, 3H), 2,69 (s, 3H),
MS m/z (M + 1).
-
Beispiel
36: N-{5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)-3-[2-(methylsulfanyl)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-yl}-N-cyclopentylamin
-
Eine
Lösung
aus 5,7-Dichlor-2-(4-methoxyphenyl)-3-[2-(methylsulfanyl)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin
(148 mg, 0,35 mmol) in Cyclopentylamin (5 ml) wurde für 3 Stunden
auf 80°C
erwärmt.
Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde Ethylacetat zur Reaktionsmischung hinzugegeben.
Die organische Phase wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen
und dann über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Aufkonzentrieren gefolgt
von Chromatographie (4 : 1 Hexan/Ethylacetat) ergab N-{5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)-3-[2-(methylsulfanyl)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-yl}-N-cyclopentylamin (141
mg, 85%) als gelben Schaum.
1H-NMR
(CDCl3): δ 8,15
(d, 1H), 7,84 (d, 1H), 7,51 (d, 2H), 6,99 (d, 2H), 6,65 (d, 1H),
6,09 (d, 1H), 6,02 (d, 1H), 3,96 (m, 1H), 3,88 (s, 3H), 2,63 (s,
3H), 2,15 (m, 2H), 1,81–1,69
(m, 6H).
MS m/z 466 (M + 1).
-
Beispiel
37: N-{5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)-3-[2-(methylsulfinyl)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-yl}-N-cyclopentylamin
-
Zu
einer Lösung
aus N-{5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)-3-[2-(methylsulfanyl)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-yl}-N-cyclopentylamin
(133 mg, 0,28 mmol) in Chloroform (10 ml) wurde Natriumbicarbonat (24
mg, 0,28 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde auf 0°C abgekühlt. m-Chlorperoxybenzoesäure (57–86%, 86
mg, 0,50 mmol) wurde hinzugegeben. Nach Rühren bei 0°C für 1,5 Stunden wurde die Reaktionsmischung
durch Zugabe von wäßrigem Natriumbicarbonat
abgeschreckt und die resultierende Mischung mit Dichlormethan extrahiert.
Die organischen Anteile wurden vereinigt und mit Wasser gewaschen
und dann über
Magnesiumsulfat getrocknet. Filtration und Aufkonzentrieren gefolgt
von Chromatographie (19 : 1 Dichlormethan/Methanol) ergab N-{5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)-3-[2-(methylsulfinyl)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-yl}-N-cyclopentylamin
(121 mg, 88%) als gelben Feststoff.
1H-NMR
(CDCl3): δ 8,43
(d, 1H), 7,93 (d, 1H), 7,51 (d, 2H), 7,00 (d, 2H), 6,98 (d, 1H),
6,11 (d, 1H), 6,08 (d, 1H), 3,96 (m, 1H), 3,88 (s, 3H), 2,99 (s,
3H), 2,13 (m, 2H), 1,82–1,66
(m, 6H);
MS m/z 482 (M + 1).
-
Beispiel
38: N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopropylamin
-
Eine
Lösung
aus N-{5-Chlor-2-(4-methoxyphenyl)-3-[2-(methylsulfinyl)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-yl}-N-cyclopentylamin
(118 mg, 0,24 mmol) in Cyclopropylamin (5 ml) wurde in einem versiegelten
Reagenzglas für
5 Stunden auf 45°C
erwärmt.
Die Reaktionsmischung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, und
Ethylacetat wurde zur Reaktionsmischung gegeben. Die organische
Phase wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen und über Magnesiumsulfat
getrocknet. Filtration und Aufkonzentrieren gefolgt von Chromatographie
(7 : 3, Hexan/Ethylacetat) ergab N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopropylamin
(96 mg, 83%) als gelben Feststoff.
1H-NMR
(CDCl3): δ 8,10
(breit s, 1H), 8,00 (d, 1H), 7,55 (d, 2H), 6,98 (d, 2H), 6,33 (d,
1H), 6,09 (d, 1H), 5,98 (d, 1H), 5,68 (s, 1H), 3,93 (m, 1H), 3,86
(s, 3H), 2,84 (m, 1H), 2,10 (m, 2H), 1,78–1,65 (m, 6H), 0,90 (m, 2H), 0,63
(m, 2H).
MS m/z 475 (M + 1).
-
Beispiel
39: 4-{5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopropylamino)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-2-yl}phenol
-
In
einer ähnlichen
Weise wie zuvor beschrieben wurde aus N-{4-[5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-(4-methoxyphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-pyrimidinyl}-N-cyclopropylamin
(73 mg, 0,15 mmol) 4-{5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopropylamino)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-2-yl}phenol
(27 mg, 38%) als gelber Schaum erhalten.
1H-NMR
(CDCl3): δ 8,10
(breit s, 1H), 7,98 (d, 1H), 7,48 (d, 2H), 6,96 (d, 2H), 6,38 (d,
1H), 6,15 (d, 1H), 6,05 (d, 1H), 5,56 (s, 1H), 4,01 (m, 1H), 2,90
(m, 1H), 2,16 (m, 2H), 1,84–1,72
(m, 6H), 0,97 (m, 2H), 0,70 (m, 2H).
MS m/z 461 (M + 1).
-
Beispiel
40: N-(4-{5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-2-[4-(cyclopropylmethoxy)phenyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl}-2-pyrimidinyl)-N-cyclopropylamin
-
In
einer ähnlichen
Weise wie oben beschrieben wurde aus 4-{5-Chlor-7-(cyclopentylamino)-3-[2-(cyclopropylamino)-4-pyrimidinyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-2-yl}phenol
(27 mg, 0,058 mmol) N-(4-{5-Chlor-7-(cyclopentylamino)- 2-[4-(cyclopropylmethoxy)phenyl]pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl}-2-pyrimidinyl)-N-cyclopropylamin
(21 mg, 70%) als gelber Feststoff erhalten.
1H-NMR
(CDCl3): δ 8,10
(breit s, 1H), 8,00 (d, 1H), 7,53 (d, 2H), 6,98 (d, 2H), 6,34 (d,
1H), 6,08 (d, 1H), 5,99 (d, 1H), 5,39 (s, 1H), 3,95 (m, 1H), 3,86
(d, 2H), 2,86 (m, 1H), 2,14 (m, 2H), 1,80–1,67 (m, 6H), 1,31 (m, 1H), 0,93
(m, 2H), 0,66 (m, 4H), 0,40 (m, 2H);
MS m/z 515 (M + 1).
-
Beispiel
41: 7-Chlor-N-cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-5-amin
-
a) 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-fluorphenyl)ethanon
-
Zu
einer kalten (0°C)
Lösung
aus 4-Chlor-2-picolin (5,0 g, 39 mmol) und Ethyl-4-fluorbenzoat
(6,6 g, 39 mmol) in Tetrahydrofuran (100 ml) wurde Lithiumbis(trimethylsilyl)amid
(80 ml, 1,0 M in Tetrahydrofuran, 80 mmol) über einen Druckausgleichtrichter über 30 min
hinweg getropft. Nach Beendigung der Zugabe wurde das Kältebad entfernt,
und die resultierende Lösung
wurde bei Raumtemperatur für
15 Stunden gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde unter reduziertem Druck aufkonzentriert,
und Methanol wurde zur Reaktion gegeben, was zur Bildung eines weißen Niederschlags
führte.
Die Ausfällung
wurde durch Filtration aufgefangen und getrocknet, um 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-fluorphenyl)ethanon
(9,6 g, 99%) als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 7,90
(m, 3H), 7,11 (t, 2H), 6,56 (s, 1H), 5,67 (s, 1H), 4,14 (m, 2H);
19F-NMR (DMSO-d6): δ –115,67;
MS m/z 250 (M + 1).
-
b) 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-fluorphenyl)ethanonoxim
-
Zu
einer Lösung
aus 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-fluorphenyl)ethanon (9,6 g, 38
mmol) in Methanol (200 ml) wurde Hydroxylaminhydrochlorid (13,5
g, 190 mmol) gegeben, gefolgt von Zugabe einer Natriumhydroxid-Lösung (7,8
g, 190 mmol in 50 ml Wasser). Die resultierende Suspension wurde
für 2 Stunden
refluxiert und dann auf Raumtemperatur abkühlen gelassen. Die Mischung
wurde aufkonzentriert, und Wasser wurde zur resultierenden Aufschlämmung gegeben.
Es bildete sich ein weißer
Niederschlag, der durch Filtration aufgefangen, mit Wasser gewaschen
und getrocknet (Magnesiumsulfat) wurde, um 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-fluorphenyl)ethanonoxim
(8,45 g, 84%) als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (DMSO-d6): δ 11,56
(s, 1H), 8,44 (d, 1H), 7,80 (m, 2H), 7,40 (m, 2H), 7,22 (m, 2H),
4,29 (s, 2H);
19F-NMR (DMSO-d6): δ –113,44;
MS
m/z 265 (M + 1).
-
c) 5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin
-
Zu
einer Lösung
aus 2-(4-Chlor-2-pyridinyl)-1-(4-fluorphenyl)ethanonoxim (8,0 g,
30 mmol) in 1,2-Dimethoxyethan (50 ml) bei 0°C wurde Trifluoressigsäureanhydrid
(6,3 g, 30 mmol) gegeben, wobei die Temperatur während der Zugabe auf unter
10°C gehalten
wurde. Nach Beendigung der Zugabe wurde die Reaktion auf Raumtemperatur
erwärmt.
Die Lösung
wurde dann auf 4°C
abgekühlt,
und eine Lösung
aus Triethylamin (8,4 ml, 60 mmol) in 1,2-Dimethoxyethan (20 ml)
wurde über
einen Zeitraum von 0,5 Stunden hinzugegeben. Die Mischung wurde
auf Raumtemperatur erwärmen
gelassen und für
1,5 Stunden gerührt.
Zu dieser Mischung wurde Eisen(II)-chlorid (40 mg) gegeben, und
die Reaktionsmischung wurde für
15 Stunden auf 75°C erwärmt. Die
Reaktionsmischung wurde in Wasser (300 ml) gegossen. Die resultierende
Suspension wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Anteile wurden getrocknet (Magnesiumsulfat), filtriert und zu einem
festen Rückstand
aufkonzentriert. Dieser Rückstand
wurde durch Flash-Chromatographie (1 : 1 Ethylacetat-Hexan) gereinigt,
um 5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin (4,2 g, 57%)
als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,36
(d, 1H), 7,93 (q, 2H), 7,49 (d, 1H), 7,15 (t, 2H), 6,70 (dd, 1H),
6,69 (s, 1H).
19F-NMR (CDCl3): δ –113,30;
MS
m/z 247 (M + 1).
-
d) 5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-carbaldehyd
-
Phosphoroxychlorid
(0,6 ml, 6,4 mmol) wurde zu N,N-Dimethylformamid (10 ml) gegeben
und die resultierende Mischung bei Raumtemperatur für 10 min
gerührt.
5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin (1,0 g, 4,1 mmol)
wurde hinzugegeben, und die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur
für 12
Stunden gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde in Eiswasser gegossen und mit wäßrigem Ammoniumhydroxid
auf pH 7 neutralisiert. Die resultierende Aufschlämmung wurde
mit Dichlormethan (3 × 40
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Anteile wurden mit Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet (Magnesiumsulfat), filtriert und aufkonzentriert, um
nach Umkristallisation aus Acetonitril 5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-carbaldehyd
(0,95 g, 85%) als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 10,07
(s, 1H), 8,49 (d, 1H), 8,44 (d, 1H), 7,78 (q, 2H), 7,22 (t, 2H),
7,07 (dd, 1H);
MS m/z 275 (M + 1).
-
e) 1-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-butin-1-on
-
Zu
einer Lösung
aus 5-Chlor-2-[4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-carbaldehyd (0,93
g, 3,4 mmol) in Tetrahydrofuran (20 ml) bei –78°C wurde Ethinylmagnesiumbromid
(16 ml, 0,5 M in Tetrahydrofuran, 8,0 mmol) gegeben. Die Mischung
wurde auf Raumtemperatur erwärmen
gelassen und für
1 Stunde gerührt.
Wasser wurde zur Reaktion hinzugegeben, und die resultierende Mischung
wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetatphase wurde getrocknet
(Magnesiumsulfat), filtriert und zu einem festen Rückstand
aufkonzentriert. Dieser Rückstand
wurde in Dichlormethan (50 ml) gelöst, und Mangandioxid (5 g)
wurde hinzugegeben. Diese Aufschlämmung wurde bei Raumtemperatur
für 2 Stunden
gerührt.
Das Mangandioxid wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat
wurde zu einem Feststoff aufkonzentriert. Dieser Feststoff wurde
durch Flash-Chromatographie (Dichlormethan) gereinigt, um 1-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-butin-1-on (0,63
g, 62% für
2 Schritte) als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,52
(d, 1H), 8,47 (d, 1H), 7,69 (q, 2H), 7,18 (t, 2H), 7,07 (dd, 1H),
3,00 (s, 1H);
19F-NMR (CDCl3): δ –111,69;
MS
m/z 299 (M + 1).
-
f) 4-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
-
Zu
einer Lösung
aus 1-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-2-butin-1-on
(0,61 g, 2,0 mmol) in N,N-Dimethylformamid wurde Cyclopentylguanidinhydrochlorid
(0,67 g, 4,1 mmol) gefolgt von wasserfreiem Kaliumcarbonat (0,57
g, 4,1 mmol) gegeben. Die resultierende Mischung wurde für 12 Stunden
auf 80°C
erwärmt.
Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde Wasser hinzugegeben. Die Mischung wurde
mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetatphase wurde mit Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet (Magnesiumsulfat), filtriert und im Vakuum aufkonzentriert.
Der resultierende Rückstand
wurde durch Flash-Chromatographie (1 : 1 Ethylacetat-Hexan) gereinigt, um
nach Umkristallisation aus Acetonitril 4-[5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
(0,6 g, 74%) als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,54
(breit s, 1H), 8,40 (d, 1H), 8,04 (d, 1H), 7,60 (q, 2H), 7,16 (t,
2H), 6,88 (dd, 1H), 6,28 (d, 1H), 5,22 (d, 1H), 4,40 (m, 1H), 1,4–2,2 (m,
8H);
19F-NMR (CDCl3): δ –112,5;
MS
m/z 408 (M + 1).
-
g) N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-5-amin
-
Zu
einer Lösung
aus 4-(5-Chlor-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-3-yl]-N-cyclopentyl-2-pyrimidinamin
(0,1 g, 0,25 mmol) in Cyclopentylamin (5 ml) wurden rac-2,2'-Bis(diphenylphosphin)-1,1'-binaphthyl (46 mg,
0,08 mmol), Cäciumcarbonat
(120 mg, 0,38 mmol) und Palladium(II)acetat (11 mg, 0,05 mmol) gegeben. Die
resultierende Mischung wurde für
24 Stunden bei 80°C
gerührt,
worauf die Reaktion durch Dünnschichtchromatographie
als vollständig
beurteilt wurde. Die Lösung
wurde auf Raumtemperatur abgekühlt,
und Ethylacetat und Wasser wurden zur Reaktionsmischung gegeben.
Die Phasen wurden getrennt und die wäßrige Phase erneut mit Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten organischen Anteile wurden getrocknet
(Magnesiumsulfat), filtriert und aufkonzentriert. Der resultierende
Rückstand
wurde durch Flash-Chromatographie (1 : 1 Hexan-Ethylacetat) gereinigt,
um N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-5-amin
(78 mg, 70%) als weißen
Feststoff zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,16
(d, 1H), 7,95 (d, 1H), 7,58 (q, 2H), 7,38 (d, 1H), 7,12 (t, 2H),
6,24 (dd, 1H), 6,20 (d, 1H), 5,05 (d, 1H), 4,40 (m, 1H), 4,13 (m,
1H), 3,89 (m, 1H), 1,5–2,2
(m, 16H);
19F-NMR (CDCl3): δ –113,7;
MS
m/z 457 (M + 1).
-
h) 7-Chlor-N-cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-5-amin
-
Zu
einer Lösung
aus N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-5-amin
(120 mg, 0,26 mmol) in Tetrahydrofuran (5 ml) bei –78°C wurde n-Butyllithium
(0,8 ml, 1,3 mmol einer 1,6 M Lösung
in Hexan) gegeben. Die resultierende Reaktion wurde bei –78°C für 10 Minuten gerührt und
dann mit Kohlenstofftetrachlorid (1 ml) versetzt. Die Reaktionsmischung
wurde auf Raum temperatur erwärmen
gelassen und dann durch Zugabe von Wasser abgeschreckt. Die Phasen
wurden getrennt und die organische Phase über Magnesiumsulfat getrocknet,
filtriert und aufkonzentriert. Der resultierende Rückstand
wurde durch Flash-Chromatographie (1 : 1 Hexan-Ethylacetat) gereinigt,
um 7-Chlor-N-cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-5-amin
(12 mg) als Schaum zu ergeben.
1H-NMR
(CDCl3): δ 7,97
(d, 1H), 7,62 (q, 2H), 7,44 (d, 1H), 7,15 (t, 2H), 6,48 (d, 1H),
6,22 (d, 1H), 5,30 (breit s, 1H), 4,44 (m, 1H), 4,18 (m, 1H), 3,94
(m, 1H), 1,4–2,1
(16H);
19F-NMR (CDCl3): δ –113,24;
MS
m/z 492 (M + 1).
-
Beispiel
42: 4,6-Dibrom-N-cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt.
1H-NMR
(CDCl3): δ 8,17
(d, 1H), 7,56–7,50
(m, 2H), 7,50 (s, 1H), 7,04 (t, 2H), 6,55 (d, 1H), 6,10 (d, 1H),
5,70 (breit, 1H), 4,88 (m, 1H), 4,28 (m, 1H), 2,07–1,43 (m,
16H);
MS m/z 613 (M + 1).
-
Dieses
Material wurde mit wasserfreiem Chlorwasserstoff in Ether behandelt,
um das entsprechende HCl-Salz als Feststoff zu liefern.
-
Beispiel
43: 4,6-Dibrom-3-[5-brom-2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-N-cyclopentyl-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen weißen Schaum
zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,34 (s,
1H), 7,57 (dd, 2H), 7,45 (s, 1H), 7,03 (t, 2H), 6,08 (d, 1H), 5,17
(m, 1H), 4,89 (m, 1H), 4,20 (m, 1H), 2,09–1,37 (m, 16H);
MS m/z
691 (M + 1).
-
Beispiel
44: 6-Chlor-N-cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)pyrimidin-4-yl]-2-(4-fluorphenyl)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen weißen Schaum
zu ergeben.
1H-NMR (CDCl3): δ 8,07 (d,
1H), 7,76 (d, 1H), 7,66 (dd, 2H), 7,30 (d, 1H), 7,17 (t, 2H), 6,32
(d, 1H), 6,13 (d, 1H), 5,14 (m, 1H), 4,86 (m, 1H), 4,35 (m, 1H),
2,13–1,54
(m, 16H);
19F-NMR (CDCl3): δ –113,09;
MS
m/z 491 (M + 1).
-
Beispiel
45: N-Cyclopentyl-3-[2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-5-methoxypyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen gelben Feststoff
zu ergeben.
Rf 0,51 (39 : 1 Dichlormethan
: Methanol);
1H-NMR (CDCl3): δ 7,98 (d,
1H), 7,60 (m, 2H), 7,28 (s, 1H), 7,15 (t, 2H), 6,20 (d, 1H), 5,91
(d, 1H), 5,72 (s, 1H), 5,05 (d, 1H), 4,42 (m, 1H), 3,99–3,88 (m,
4H), 2,21–2,03
(m, 4H), 1,90–1,50
(m, 12H);
MS m/z 487 (M + 1);
Analyse
Berechnet für C28H32FN6O·0,25C4H8O2:
C, 68,48, H, 6,54; N, 16,52.
Gefunden: C, 68,82; H, 6,64; N,
16,23;
Smp.: 167–169°C.
-
Beispiel
46: N-Cyclopentyl-3-(2-(cyclopentylamino)-4-pyrimidinyl]-2-(4-fluorphenyl)-5-(2-methoxyethoxy)pyrazolo[1,5-a]pyridin-7-amin
-
Die
Titelverbindung wurde in einer ähnlichen
Weise wie vorhergehende Beispiele hergestellt, um einen orangefarbenen
Feststoff zu ergeben.
Rf 0,17 (7 :
3 Hexan : Ethylacetat);
1H-NMR (CDCl3): δ 7,99
(d, 1H), 7,60 (m, 2H), 7,25 (s, 1H), 7,16 (t, 2H), 6,20 (d, 1H),
5,90 (d, 1H), 5,80 (s, 1H), 5,12 (d, 1H), 4,40 (m, 1H), 4,22 (m,
2H), 3,92 (m, 1H), 3,80 (m, 2H), 3,49 (s, 3H), 2,20–2,02 (m,
4H), 1,90–1,50 (m,
12H);
MS m/z 531 (M + 1).
-
Beispiel 47: Biologische
Aktivität
-
Im
folgenden Beispiel bedeutet "MEM" minimales essentielles
Medium ("Minimal
Essential Media"); "FBS" bedeutet fötales Rinderserum
("Fetal Bovine Serum"); "NP40" und "Igepal" sind Tenside; "MOI" bedeutet Multiplizität der Infektion
("Multiplicity of
Infection"); "NaOH" bedeutet Natriumhydroxid; "MgCl2" bedeutet Magnesiumchlorid; "dATP" bedeutet Desoxyadenosin-5'-triphosphat; "dUTP" bedeutet Desoxyuridin-5'-triphosphat; "dCTP" bedeutet Desoxycytidin-5'-triphosphat; "dGTP" bedeutet Desoxyguanosin-5'-triphosphat; "GuSCN" bedeutet Guanidiniumthiocyanat; "EDTA" bedeutet Ethylendiamintetraessigsäure; "TE" bedeutet Tris-EDTA; "SCC" bedeutet Natriumchlorid/Natriumcitrat; "APE" bedeutet eine Lösung aus
Ammoniumacetat, Ammoniumphosphat und EDTA; "PBS" bedeutet
phosphatgepufferte Kochsalzlösung;
und "HRP" bedeutet Meerrettichperoxidase.
-
(a) Gewebekultur und HSV-Infektion
-
Vero
76-Zellen wurden in MEM mit Earle-Salz, L-Glutamin, 8% FBS (Hyclone,
A-1111-L) und 100 Einheiten/ml Penicillin – 100 μg/ml Streptomycin gehalten.
Für die
Testbedingungen wurde FBS auf 2% reduziert. Zellen werden in Gewebekulturplatten
mit 96 Vertiefungen mit einer Dichte von 5 × 104 Zellen/Vertiefung
nach Inkubation für
45 min bei 37°C
in Gegenwart von HSV-1 oder HSV-2 übergeimpft (MOI = 0,001). Testverbindungen
werden zu den Vertiefungen gegeben, und die Platten werden bei 37°C für 40–48 Stunden
inkubiert. Zelllysate werden wie folgt hergestellt: Das Medium wurde
entfernt und gegen 150 μl/Vertiefung
0,2 N NaOH mit 1% Igepal CA 630 oder NP-40 ausgetauscht. Die Platten
wurden für
bis zu 14 Tage bei Raumtemperatur in einer angefeuchteten Kammer
zur Verhinderung von Verdampfung inkubiert.
-
(b) Vorbereitung der Detektion
von DNA
-
Für die Detektionssonde
wurde ein Gel-gereinigtes, Digoxigeninmarkiertes 710-bp PCR-Fragment
der HSV UL-15-Sequenz verwendet. PCR-Bedingungen schlossen 0,5 μM Primer,
180 μM dTTP,
20 μM dUTP-Digoxigenin
(Boehringer Mannheim 1558706), jeweils 200 μM von dATP, dCTP und dGTP, 1X-PCR-Puffer II (Perkin
Elmer), 2,5 mM MgCl2, 0,025 Einheiten/μl AmpliTaq
Gold Polymerase (Perkin Elmer) und 5 ng Gel-gereinigte HSV-DNA für 100 μl ein. Die
Verlängerungsbedingungen
waren 10 min bei 95°C,
gefolgt von 30 Zyklen von 95°C
für 1 min,
55°C für 30 s und
72°C für 2 min.
Die Amplifikation wurde mit einer 10-minütigen Inkubation bei 72°C vervollständigt. Primer
wurden ausgewählt,
um eine 728 bp-Sonde zu amplifizieren, die einen Abschnitt des HSV1
UL15 offenen Leserasters umfaßt
(Nukleotide 249–977).
Einsträngige
Transkripte wurden mit Promega M13 Wizard Kits gereinigt. Das Endprodukt
wurde 1 : 1 mit einer Mischung aus 6 M GuSCN, 100 mM EDTA und 200 μg/ml Heringssperma-DNA
vermischt und bei 4°C
gelagert.
-
(c) Zubereitung von Einfangplatten
-
Das
Einfang-DNA-Plasmid (HSV UL13-Region in pUC) wurde durch Schneiden
mit XbaI linearisiert, für
15 min bei 95°C
denaturiert und unmittelbar in Reacti-Bind DNA Coating Solution
(Pierce, 17250, verdünnt 1
: 1 mit TE-Puffer, pH 8) auf 1 ng/μl verdünnt. 75 μl/Vertiefung wurden zu weißen Platten
mit 96 Vertiefungen von Corning (#3922 oder 9690) gegeben und bei
Raumtemperatur für
wenigstens 4 h inkubiert, bevor zweimal mit 300 μl/Vertiefung 0,2X SSC/0,05%
Tween-20 (SSC/T-Puffer) gewaschen wurde. Die Platten wurden dann über Nacht
bei Raumtemperatur mit 150 μl/Vertiefung
0,2 N NaOH, 1% IGEPAL und 10 μg/ml
Heringssperma-DNA inkubiert.
-
(d) Hybridisierung
-
Siebenundzwanzig
(27) μl
Zelllysat wurden mit 45 μl
Hybridisierungslösung
kombiniert (Endkonzentration: 3 M GuSCN, 50 mM EDTA, 100 μg/ml Lachssperma
DNA, 5X Denhardt-Lösung,
0,25X APE und 5 ng der Digoxigeninmarkierten Detektionssonde). APE
ist 1,5 M NH4-Acetat, 0,15 M NH4H2-Phosphat
und 5 mm EDTA, eingestellt auf pH 6,0. Mineralöl (50 μl) wurde zur Verhinderung von
Verdampfung hinzugegeben. Die Hybridisierungsplatten wurden bei
95°C für 10 Minuten
inkubiert, um die DNA zu denaturieren, und dann bei 42°C über Nacht
inkubiert. Die Vertiefungen wurden 6-mal mit 300 μl/Vertiefung
SSC/T-Puffer gewaschen und dann mit 75 μl/Vertiefung Anti-Digoxigenin-HRP-konjugiertem
Antikörper
(Boehringer Mannheim 1207733, 1 : 5000 in TE) für 30 min bei Raumtemperatur
inkubiert. Die Vertiefungen wurden 6-mal mit 300 μl/Vertiefung
mit PBS/0,05% Tween-20 gewaschen, bevor 75 μl/Vertiefung SuperSignal LBA-Substrat
(Pierce) hinzugegeben wurden. Die Platten wurden bei Raumtemperatur
für 30
Minuten inkubiert, und die Chemilumineszenz wurde in einem Wallac
Victor-Lesegerät
gemessen.
-
(e) Ergebnisse
-
Die
folgenden Ergebnisse wurden für
HSV-1 erhalten.
-
-
-
Die
Ergebnisse zeigen, daß die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung nützlich zur Behandlung und Prophylaxe
von Herpesvirusinfektionen sind.