-
GEBIET DER
ERFINDUNG
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine mit aktiver Energiestrahlung
härtbare
Polyimidharzmasse, die eine ausgezeichnete thermische Beständigkeit,
Löslichkeit
in Lösungsmitteln
und Feuchtigkeitsbeständigkeit unter
hoher Temperatur aufweist und mit einer verdünnten wässrigen Alkalilösung entwickelt
werden kann. Insbesondere betrifft sie eine mit aktiver Energiestrahlung
härtbare
Polyimidharzmasse, die sehr geeignet ist für die Verwendung als mustergebende
Materialien einschließlich
zahlreicher Negativ-Resists wie Lötresists, Galvanisierresists
oder eines Resists für
eine isolierende Schicht einer gedruckten Leiterplatte in einem
Aufbauprozess oder einer Halbleitervorrichtung.
-
HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
-
Da
mit aktiver Energiestrahlung härtbare
Harze, die mit Ultraviolettstrahlen oder Elektronenstrahlen gehärtet werden,
eine hohe Härtungsgeschwindigkeit
zeigen und in Hinblick auf den Umweltschutz bevorzugt sind, ist
derzeit ein Ersatz der konventionellen wärmehärtbaren Harze oder thermoplastischen
Harze im Gange. Unter diesen Umständen wird eine Verbesserung
der thermischen Beständigkeit
und der elektrischen Eigenschaften der mit aktiver Energiestrahlung
härtbaren
Harz auf zahlreichen Gebieten gefordert. Derzeit schließen mit
aktiver Energiestrahlung härtbare
Harze eine Vielzahl von Harzen ein, wie Esteracrylatharze, Epoxyacrylatharze,
Urethanacrylatharze und dergleichen, aber insbesondere in Bezug
auf die Verbesserung der thermischen Beständigkeit gibt es Grenzen.
-
Als
mit aktiver Energiestrahlung härtbares
Harz mit einer verbesserten thermischen Beständigkeit offenbart das offengelegte
japanische Patent Nr. 344889/2000 ein Verfahren zur Herstellung
eines mit aktiver Energiestrahlung härtbaren Polyimidharzes, das
die Umsetzung einer trifunktionellen oder mehrfunktionellen aromatischen
Carbonsäure
und/oder ihres Anhydrids, einer Polyisocyanatverbindung und einer
Verbindung mit einer polymerisierbaren Doppelbindung und einer Hydroxylgruppe
und/oder einer Epoxygruppe umfasst. In der Veröffentlichung wird beschrieben,
dass ein Polyimidharz, das hervorragend in seiner thermischen Beständigkeit,
seiner Löslichkeit
in Lösungsmitteln,
seiner Härtbarkeit
mit aktiver Energiestrahlung und seinen Entwicklungseigenschaften
ist, erhalten wird, dass eine Biuret-Verbindung oder Nurat-Verbindung als in
dem Verfahren zu verwendende Polyisocyanatverbindung eingesetzt
werden kann und dass ein aliphatisches oder alicyclisches Polyisocyanat
bevorzugt ist, da ein in seiner Löslichkeit und Härtbarkeit
hervorragendes Imidharz erhalten wird. Des Weiteren offenbaren die
Beispiele der Veröffentlichung
ein Verfahren zur Herstellung eines Polyimidharzes, bei dem ein
alicyclisches Diisocyanat als Polyisocyanatverbindung verwendet
wird.
-
Obwohl
das in den Beispielen des oben genannten offen gelegten japanischen
Patents Nr. 344889/2000 erhaltene Polyimidharz eine bessere thermische
Beständigkeit
im Vergleich zu Esteracrylatharzen, Epoxyacrylatharzen, Urethanacrylatharzen
und dergleichen aufweist, besteht weiterhin das Problem, dass die
Beständigkeit
noch nicht ausreichend ist.
-
ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
-
Aufgabe
der Erfindung ist die Bereitstellung einer mit aktiver Energiestrahlung
härtbaren
Polyimidharzmasse mit ausreichender thermischer Beständigkeit,
welche mit einer verdünn ten
wässrigen
Alkalilösung
Leiterbilder geben kann, und die mit einem üblichen organischen Lösungsmittel,
z.B. einem polaren Lösungsmittel,
das weder ein Stickstoffatom noch ein Schwefelatom aufweist als
Lösungsmittel,
verwendet werden kann.
-
Weitere
Aufgaben und Effekte der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung
ersichtlich.
-
In
Anbetracht der oben genannten Probleme haben die benannten Erfinder
als Ergebnis umfangreicher Untersuchungen gefunden, dass eine mit
aktiver Energiestrahlung härtbare
Polyimidharzmasse, umfassend ein polymerisierbares Polyimidharz
(I) mit einem Isocyanuratring mit alicyclischer Struktur, einem
Imidring und einer (Meth)acryloyl-Gruppe und zur Mustergebung bzw.
Strukturierung mit wässriger
alkalischer Lösung fähig, worin
der Isocyanuratring mit alicyclischer Struktur von einer alicyclischen
Diisocyanatverbindung abgeleitet ist, worin der Isocyanuratring
mit alicyclischer Struktur 2 bis 3 Moläquivalente alicyclischer Struktur
pro 1 Mol des Isocyanuratrings aufweist, und worin das polymerisierbare
Polyimidharz (I) eine Konzentration an Isocyanuratringen mit alicyclischer
Struktur von 0,4 bis 1,2 mmol/g, eine Konzentration von (Meth)acryloyl-Gruppen
von 0,3 bis 4 mmol/g, eine Säurezahl
von 20 bis 250, ein zahlenmittleres Molekulargewicht von 1000 bis 20000
und ein gewichtsmittleres Molekulargewicht von 1500 bis 30000 aufweist,
ein Harz ist, das besonders gute thermische Beständigkeit und hervorragende
Löslichkeit
in organischen Lösungsmitteln
zeigt und mit verdünnter
wässriger
Alkalilösung
Leiterbilder liefert, sowie selbst bei einer hohen Temperatur von
120°C oder darüber hervorragende
Feuchtigkeitsbeständigkeit
zeigt und dass eine mit aktiver Energiestrahlung härtbare Polyimidharzmasse,
die für
die Verwendung als Resist oder dergleichen geeignet ist, in einfacher
Weise durch Einarbeitung des Harzes erhalten werden kann. Auf der Grundlage
dieser Erkenntnisse wurde die vorliegende Erfindung gemacht.
-
Insbesondere
stellt die Erfindung eine mit aktiven Energiestrahlen härtbare Polyimidharzmasse
bereit, umfassend ein polymerisierbares Polyimidharz (I) mit einem
Isocyanuratring mit alicyclischer Struktur, einem Imidring und einer
(Meth)acryloyl-Gruppe und zur Mustergebung bzw. Strukturierung mit
verdünnter
wässriger alkalischer
Lösung
fähig,
worin der Isocyanuratring mit alicyclischer Struktur von einer alicyclischen
Diisocyanatverbindung abgeleitet ist, worin der Isocyanatring mit
alicyclischer Struktur 2 bis 3 Moläquivalente alicyclischer Struktur
pro 1 Mol des Isocyanuratrings aufweist, und worin das polymerisierbare
Polyimidharz (I) eine Konzentration an Isocyanuratringen mit alicyclischer
Struktur von 0,4 bis 1,2 mmol/g, eine Konzentration von (Meth)acryloyl-Gruppen
von 0,3 bis 4 mmol/g, eine Säurezahl
von 20 bis 250, ein zahlenmittleres Molekulargewicht von 1000 bis
20000 und ein gewichtsmittleres Molekulargewicht von 1500 bis 30000
aufweist.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Die
vorliegende Erfindung wird im Detail nachstehend beschrieben.
-
Das
in der Erfindung zu verwendende polymerisierbare Polyimidharz (I)
kann jedes polymerisierbare Polyimidharz mit einem eine alicyclische
Struktur enthaltenden Isocyanuratring, einem Imidring und einer (Meth)acryloyl-Gruppe,
das mit einer verdünnten
wässrigen
Alkalilösung
zur Mustererzeugung verwendet werden kann, sein, worin der Isocyanuratring
mit alicyclischer Struktur von einer alicyclischen Diisocyanatverbindung
abgeleitet ist, worin der Isocyanuratring mit alicyclischer Struktur
2 bis 3 Moläquivalente
alicyclischer Struktur pro 1 Mol des Isocyanuratrings aufweist,
und worin das polymerisierbare Polyimidharz (I) eine Konzentration
an Isocyanuratringen mit alicyclischer Struktur von 0,4 bis 1,2
mmol/g (bezogen auf den Harzfeststoff), eine Konzentration von (Meth)acryloyl-Gruppen
von 0,3 bis 4 mmol/g (bezogen auf den Harzfeststoff), eine Säurezahl
von 20 bis 250 (bezogen auf den Harzfeststoff), ein zahlenmittleres
Molekulargewicht von 1000 bis 20000 und ein gewichtsmittleres Molekulargewicht
von 1500 bis 30000 aufweist.
-
Von
diesen polymerisierbaren Polyimidharzen ist in Hinblick auf eine
zufriedenstellende Löslichkeit
in organischen Lösungsmitteln
und die thermische Beständigkeit
und die Leichtigkeit der Mustergebung mit einer verdünnten wässrigen
Alkalilösung,
wenn es als Resist verwendet wird, ein Polyimidharz mit einer Isocyanuratring-Konzentration
von 0,6 bis 1,1 mmol/g, einer (Meth)acryloyl-Gruppen-Konzentration
von 0,7 bis 3 mmol/g, einer Säurezahl
von 50 bis 180 und einem zahlenmittleren Molekulargewicht von 1500
bis 6000 und einem gewichtsmittleren Molekulargewicht von 3000 bis
15000 besonders bevorzugt.
-
Der
Isocyanuratring in dem oben genannten Polyimidharz (I) ist ein Isocyanuratring,
der sich von einer isocyanuratring-haltigen Polyisocyanatverbindung, abgeleitet
von einer alicyclischen Diisocyanatverbindung, ableitet. In diesem
Fall weist das polymerisierbare Polyimidharz, das in der Erfindung
verwendet wird, üblicherweise
zwei oder drei Moläquivalente
der von der alicyclischen Diisocyanatverbindung abgeleiteten alicyclischen
Struktur pro 1 mol des Isocyanuratrings auf. Unter den Harzen ist
das Harz mit 2,5 bis 3 Moläquivalenten der
alicyclischen Struktur mehr bevorzugt und das Harz mit höheren Moläquivalenten
ist wünschenswerter.
-
Im Übrigen wird
in der Erfindung die Isocyanuratring-Konzentration, die (Meth)acryloyl-Gruppen-Konzentration,
die Säurezahl,
das zahlenmittlere Molekulargewicht und das gewichtsmittlere Molekulargewicht
des polymerisierbaren Polyimidharzes (I) mit einer aliphatischen
Struktur gemäß den folgenden
Verfahren bestimmt.
-
(1) Isocyanuratring-Konzentration:
-
Auf
der Grundlage von 13C-NMR-Analyse [Lösungsmittel:
deuteriertes Dimethylsulfoxid (DMSO-d6)] wird
die Isocyanuratring-Konzentration
(mmol) pro Gramm polymerisierbares Polyimidharz (I) aus der Stärke des
Signals des Spektrums des Kohlenstoffatoms bei 149 ppm, das dem
Isocyanuratring zugeordnet werden kann, unter Verwendung einer Eichkurve
bestimmt. Die Imidring-Konzentration kann auch auf Grundlage der 13C-NMR-Analyse
bestimmt werden, und zwar aus der Stärke des Signals des Spektrums
des Kohlenstoffatoms bei 169 ppm, das dem Imidring zugeordnet werden
kann.
-
(2) (Meth)acrylat-Gruppen-Konzentration:
-
Unter
Verwendung der Beziehung, dass 160 g Brom sich an 1 mol an ungesättigte Bindung
addieren, wird die Konzentration (mmol) an (Meth)acryloyl-Gruppen
pro Gramm polymerisierbares Polyimidharz (I) auf der Grundlage der
Messung des Bromwerts des Polyimids (I) berechnet. Der Bromwert
wird gemäß der in
JIS K-2605 beschriebenen Methode gemessen bzw. bestimmt und wird
allgemein ausgedrückt
in Gramm Brom, die sich an 100 g Probe an ungesättigte Bindungen addieren,
so dass die Konzentration (mmol/g) der (Meth)acrylat-Gruppen durch
die Teilung des resultierenden Bromwerts durch 16 bestimmt wird.
-
(3) Säurezahl:
-
Sie
wird gemäß JIS K-5601-2-1
bestimmt. Im Übrigen
wird als Lösungsmittel
zur Verdünnung
der Probe ein Mischlösungsmittel
aus Aceton/Wasser (Volumenverhältnis
9/1) mit einer Säurezahl von
0 verwendet, so dass die Säurezahl
eines Säureanhydrids
auch gemessen bzw. bestimmt werden kann.
-
(4) Zahlenmittleres Molekulargewicht
und gewichtsmittleres Molekulargewicht:
-
Das
zahlenmittlere Molekulargewicht und das gewichtsmittlere Molekulargewicht,
ausgedrückt
in Bezug auf Polystyrol, werden durch Gelpermeationschromatographie
(GPC) bestimmt.
-
Das
Verfahren zur Herstellung des oben erwähnten, in der Erfindung verwendeten
polymerisierbaren Polyimidharzes (I) ist nicht besonders beschränkt, aber
ein Beispiel dafür
schließt
ein Verfahren der Umsetzung einer Polyisocyanatverbindung (A), die
eine Isocyanuratring-haltige Polyisocyanatverbindung (A1), abgeleitet
von einer alicyclischen Diisocyanatverbindung, und/oder einem Urethanpräpolymeren
(A2) mit einer endständigen
Isocyanatgruppe und erhältlich
aus der Polyisocyanatverbindung (A1) und einer Polyolverbindung
(a2) mit einem Anhydrid (B), einer Polycarbonsäure mit drei oder mehr Carboxylgruppen
in einem organischen Lösungsmittel
und sukzessive mit einer Verbindung (C1) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe
und einer Hydroxylgruppe und/oder einer Verbindung (C2) mit einer
(Meth)acryloyl-Gruppe und einer Epoxygruppe ein.
-
Die
in dem Verfahren verwendete Polyisocyanatverbindung (A) kann jede
Verbindung sein, die eine Isocyanuratring-haltige Polyisocyanatverbindung
(A1), abgeleitet von einer alicyclischen Diisocyanatverbindung,
und/oder einem Urethanpräpolymeren
(A2) mit einer endständigen
Isocyanatgruppe, erhältlich
aus der Polyisocyantverbindung (A1) und einer Polyolverbindung (a2),
sein. Des Weiteren kann die Verbindung (A) eine Polyisocyanatverbindung
(A3), die von der Polyisocyanatverbindung (A1) verschieden ist,
und/oder das Urethanpräpolymeren
(A2) enthalten.
-
Beispiele
für die
oben genannte Polyisocyanatverbindung (A1) schließen Isocyanuratgemische
eines Isocyanurat umfassenden Trimeren einer alicyclischen Diisocyanatverbindung,
ein Isocyanurat umfassendes Pentamer, ein Isocyanurat umfassendes
Heptamer, erhältlich
durch Isocyanurierung einer Diisocyanuratverbindung, die ein alicyclisches
Diisocyanat enthält,
in Gegenwart oder Abwesenheit eines Isocyanurierungskatalysators
ein. Unter diesen Polyisocyanatverbindungen (A1) ist die Verbindung,
welche das Isocyanurat umfassende Trimer einer alicyclischen Diisocyanatverbindung,
d.h. eine Triisocyanatverbindung, die Isocyanuratringe in einer
Menge von 30 Gew.-% oder mehr enthält, bevorzugt, da ein polymerisierbares
Polyimidharz erhalten wird, das in seiner thermischen Beständigkeit
und Feuchtigkeitsbeständigkeit
hervorragend ist. Des Weiteren ist die Verbindung, die die Triisocyanatverbindung
in einer Menge von 50 Gew.-% oder mehr, z.B. 50 bis 95 Gew.-%, enthält, besonders
bevorzugt, da ein polymerisierbares Polyimidharz erhalten wird,
das leicht herzustellen und hervorragend in Bezug auf seine thermische
Beständigkeit
und Feuchtigkeitsbeständigkeit bei
hoher Temperatur und hohem Druck ist.
-
Als
die oben genannte Diisocyanatverbindung, welche die alicyclische
Diisocyanatverbindung enthält, können eine
Verbindung, die eine andere Diisocyanatverbindung als die alicyclische
Diisocyanatverbindung enthält,
zum Beispiel eine acyclische aliphatische Diisocyanatverbindung
in einer Menge von 50 Gew.-% oder weniger oder eine Verbindung,
die ein aromatisches Diisocyanat enthält in einer Menge von 30 Gew.-%
oder weniger, genannt werden. Von diesen ist, da ein polymerisierbares
Polyimidharz, das hervorragend in seiner thermischen Beständigkeit
und Löslichkeit
in Lösungsmitteln
ist, erhalten wird, die Verbindung mit einem hohen Gehalt an alicyclischer
Diisocyanatverbindung bevorzugt und üblicherweise wird eine Verbindung
mit einem Gehalt an alicyclischer Diisocyanatver bindung von 100
Gew.-% verwendet. Beispiele für
die alicyclische Diisocyanatverbindung schließen Isophorondiisocyanat, 4,4'-Methylenbis(cyclohexylisocyanat),
1,3-bis(Isocyanatomethyl)cyclohexan und Norbornendiisocyanat ein.
Außerdem
schließen
Beispiele für
das acyclische aliphatische Diisocyanat Hexamethylendiisocyanat,
Lysindiisocyanat und Trimethylhexandiisocyanat ein. Diese Verbindung
können
einzeln oder als Gemisch von zwei oder mehreren davon verwendet
werden.
-
Des
Weiteren enthält
die oben genannte Polyisocyanatverbindung (A1) vorzugsweise eine
Isocyanatgruppe in einer Menge von 5 bis 30 Gew.-%, da ein polymerisierbares
Polyimidharz, das zufrieden stellend in Bezug auf seine thermische
Beständigkeit
und seine Löslichkeit
in Lösungsmitteln
ist, erhalten wird. Insbesondere enthält die Verbindung vorzugsweise
eine Isocyanatgruppe in einer Menge von 10 bis 20 Gew.-%.
-
Als
das Urethanpräpolymer
(A2) kann ein Urethanpräpolymer
mit einer endständigen
Isocyanatgruppe, erhältlich
durch Umsetzung der oben genannten Polyisocyanatverbindung (A1)
mit einer Polyolverbindung (a2), in einem solchen Molverhältnis, dass
die Isocyanatgruppen in der Polyisocyanatverbindung (A1) im Überschuss über die
Hydroxylgruppen in der Polyolverbindung (a2) vorliegen, erwähnt werden.
-
Die
oben genannte Polyolverbindung (a2) kann jede Polyolverbindung mit
zwei oder mehreren Hydroxylgruppen in einem Molekül sein und
ist nicht besonders beschränkt.
Von diesen Verbindungen ist eine Verbindung mit zwei bis sechs Hydroxylgruppen
bevorzugt und insbesondere bevorzugt ist eine Diolverbindung. Die
Polyolverbindung (a2) wird in das Harz durch eine Urethanbindung
mit der Polyisocyanatverbindung (A1) eingeführt. Ein solches Einführen der
Polyolverbindung (a2) in ein Imidgerüst resultiert in der Verbesserung der
Löslichkeit
in Lösungsmitteln
des Imidharzes und auch in einem zufrieden stellenden Leistungsprofil
bezüglich
z.B. Entwicklungsgeschwindigkeit und Entwicklungsstabilität bei der
Entwicklung.
-
Im
Allgemeinen wird die Einführung
der Urethanbindung als Grund für
die Verschlechterung der thermischen Beständigkeit angesehen, jedoch
wird bei der Urethanmodifizierung mit der oben genannten Polyolverbindung
(a2) die Verschlechterung der thermischen Beständigkeit eines Imidharzes verhindert,
da die Verbindung direkt an eine Polyisocyanatverbindung vom Isocyanurattyp
gebunden ist und das Harz eine Imidbindung aufweist, so dass eine
ausreichende thermische Beständigkeit
beibehalten werden kann.
-
Beispiele
für eine
solche Polyolverbindung (a2) schließen Alkylpolyole, Polyesterpolyole,
Polyetherpolyole, Polycarbonatpolyole, Urethanpolyole, Siliziumpolyole,
Acrylpolyole und Epoxypolyole ein.
-
Von
diesen ist es bevorzugt, eine Polyolverbindung, die eine Polyolverbindung
(a21) mit einer Carboxylgruppe, z.B. eine Polyolverbindung (a21)
mit einer Carboxylgruppe allein oder ein Gemisch der Polyolverbindung
(a21) und einer anderen Polyolverbindung als die Verbindung, als
die Polyolverbindung (a2) zu verwenden in Hinblick auf die Verbesserung
der Entwicklungseigenschaft und der Verbesserung der Kompatibilität mit anderen
Formulierungskomponenten wie zahlreichen Härtungsmitteln.
-
Als
die oben genannte Polyolverbindung (a21) mit einer Carboxylgruppe
ist weiterhin eine Verbindung der folgenden Formel (1) bevorzugt:
worin R
1 für eine direkte
Bindung oder eine Kohlenwasserstoffkette mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
steht, R
2 und R
3 gleich
oder verschieden sein können
und jeweils für
eine Kohlenwasserstoffkette mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen stehen
und R
4 für
ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen
steht.
-
Beispiele
für die
Verbindung der oben genannten allgemeinen Formel (1) schließen Dimethylolpropionsäure, Dimethylolbutansäure, Dimethylolpentansäure, Dimethylolhexansäure und
Weinsäure
ein.
-
Des
Weiteren können
als Polyolverbindung (a2) ebenfalls verwendet werden: eine Verbindung
mit zwei oder mehreren Hydroxylgruppen, z.B. eine Esterverbindung,
erhältlich
durch Umsetzen der Verbindung der oben genannten allgemeinen Formel
(1) mit ε-Caprolacton,
eine Esterverbindung, erhältlich
durch Umsetzen der Verbindung der oben genannten allgemeinen Formel
(1) mit einer Polyolverbindung (a22), die von der oben genannten
Polyolverbindung (a21) verschieden ist, oder einer Dicarbonsäureverbindung
(a23), eine Esterverbindung, erhältlich
durch eine Esteraustauschreaktion mit der Verbindung der oben genannten
allgemeinen Formel (1) und einer Alkylesterverbindung (a24), oder
eine Esterverbindung, erhältlich
durch Esteraustauschreaktion mit der Verbindung der oben genannten
allgemeinen Formel (1) der oben genannten Polyolverbindung (a22)
und einer Alkylesterverbindung (a24).
-
Beispiele
für die
Polyolverbindung (a22) schließen
ein:
Diole, wie Ethylenglykol, 1,3-Propylenglykol, 1,2-Propylenglykol, Diethylenglykol,
Dipropylenglykol, Neopentylglykol, 1,3-Butandiol, 1,4-Butandiol,
1,6-Hexandiol, 1,9-Nonandiol,
1,10-Decandiol, 2,2,4-Trimethyl-1,3-pentandiol, 3-Methyl-1,5-pentandiol,
Dichlorneopentylglykol, Dibromneopentylglykol, Neopentylglykolhydroxypivalat,
Cyclohexandimethy-lol,
1,4-Cyclohexandiol, Spiroglykol, Tricyclodecandimethy-lol, hydriertes Bisphenol
A, Ethylenoxid-Bisphenol-A-Addukte, Propylenoxid-Bisphenol-A-Addukte,
Dimethylolpropionsäure und
Dimethylolbutansäure;
und
trifunktionelle oder höher
funktionelle Polyolverbindungen, wie Trimethylolethan, Trimethylolpropan,
Ditrimethylolethan, Ditrimethylolpropan, Glycerol, Diglycerol, 3-Methylpentan-1,3,5-triol, Pentaerythrit,
Dipentaerythrit, Tripentaerythrit, 2,2,6,6-Tetramethylolcyclohexanol-1,
tris(2-Hydroxyethyl)isocyanurat, Mannit, Sorbit, Inosit und Glukose.
-
Zusätzlich können als
die oben genannte Dicarbonsäureverbindung
(a23) zahlreiche Dicarbonsäuren oder
Anhydride davon verwendet werden und Beispiele hierfür schließen Maleinsäure, Fumarsäure, Itaconsäure, Citraconsäure, Tetrahydrophthalsäure, Hettinsäure, Chrolendicksäure, Dimersäure, Adipinsäure, Bernsteinsäure, Alkenylbernsteinsäure, Sebacinsäure, Azelainsäure, 2,2,4-Trimethyladipinsäure, 1,4-Cyclohexandicarbonsäure, Terephthalsäure, 2-Natriumsulfoterephthalsäure, 2-Kaliumsulfoterephthalsäure, Isophthalsäure, 5-Natriumsulfoisophthalsäure, 5-Kaliumsulfoisophthalsäure, Orthophthalsäure, 4-Sulfophthalsäure, 1,10-Decamethylencarbonsäure, Muconsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Glutarsäure, Trimellitsäure, Hexahydrophthalsäure, Tetrabromphthalsäure, Methylcyclohexentricarbonsäure, Pyromellitsäure und
Anhydride davon, ein.
-
Des
Weiteren schließen
Beispiel für
die oben genannte Alkylesterverbindung (a24) Alkylesterverbindungen
der oben ge nannten Dicarbonsäureverbindung
(a23) mit Methanol, Ethanol, Butanol oder dergleichen ein.
-
In
dem oben genannten Verfahren zur Herstellung des polymerisierbaren
Polyimidharzes ist es bevorzugt als Polyisocyanatverbindung (A)
die oben genannte Polyisocyanatverbindung (A1) und/oder das Urethanpolymer
(A2) einzeln zu verwenden, aber eine oder mehrere einer Polyisocyanatverbindung
(A3), die von diesen Verbindungen verschieden ist, kann bzw. können in
Kombination mit den Verbindungen, falls erforderlich, verwendet
werden.
-
Als
Polyisocyanatverbindung (A3) ist eine Diisocyanatverbindung besonders
bevorzugt und Beispiele hierfür
schließen
aromatische Diisocyanate, wie p-Phenylendiisocyanat, m-Phenylendiisocyanat,
p-Xylendiisocyanat, m-Xylendiisocyanat, 2,4-Tolylendiisocyanat, 2,6-Tolylendiisocyanat,
4,4'-Diphenylmethandiisocyanat,
3,3'-Dimethyldiphenyl-4,4'-diisocyanat, 3,3'-Diethyldiphenyl-4,4'-diisocyanat und
Naphthalendiisocyanat; aliphatische Diisocyanate, wie Isophorondiisocyanat,
Hexamethylendiisocyanat, 4,4'-Methylenbis(cyclohexylisocyanat),
1,3-bis(Isocyanatomethyl)cyclohexan, Norbornendiisocyanat und Lysindiisocyanat,
ein. Davon sind aliphatische Diisocyanate besonders bevorzugt.
-
In
dem Fall, dass die oben genannte Polyisocyanatverbindung (A3) in
Kombination als Dipolyisocyanatverbindung (A) verwendet wird, wird
die Polyisocyanatverbindung (A3) in dem Bereich verwendet, dass
das Verhältnis
(n12)/(n3) der Molmenge
(n12) der Isocyanatgruppe in der Polyisocyanatverbindung
(A1) und/oder des Urethanpräpolymeren
(A2) zu der Molmenge (n3) der Isocyanatgruppe
in der oben genannten Polyisocyanatverbindung (A3) 1.0 oder mehr,
vorzugsweise 1.5 bis 10.5 beträgt.
-
Das
Anhydrid (B) der in dem oben genannten Verfahren zur Herstellung
des polymerisierbaren Polyimidharzes zu verwendenden Polycarbonsäure kann
jedes beliebige Anhydrid einer Polycarbonsäure mit drei oder mehreren
Carboxylgruppen sein und ist nicht besonders beschränkt. Insbesondere
ist ein Tricarbonsäureanhydrid
oder ein Tetracarbonsäureanhydrid
bevorzugt.
-
Beispiele
für das
Tricarbonsäureanhydrid
schließen
Trimellitsäureanhydrid
und Naphthalin-1,2,4-tricarbonsäureanhydrid
ein.
-
Beispiele
für das
Tetracarbonsäureanhydrid
schließen
Anhydride von Tetracarbonsäuren
mit jeweils einer aromatischen organischen Gruppe in dem Molekül ein, wie
Pyromellitsäuredianhydrid,
Benzophenon-3,4,3',4'-tetracarbonsäuredianhydrid,
Diphenylether-3,4,3',4'-tetracarbonsäuredianhydrid,
Benzol-1,2,3,4-tetracarbonsäuredianhydrid,
Biphenyl-3,4,3',4'-tetracarbonsäuredianhydrid,
Biphenyl-2,3,2',3'-tetracarbonsäuredianhydrid,
Naphthalin-2,3,6,7-tetracarbonsäuredianhydrid,
Naphthalin-1,2,4,5-tetracarbonsäuredianhydrid,
Naphthalin-1,8,4,5-tetracarbonsäuredianhydrid,
Decahydronaphthalin-1,8,4,5-tetracarbonsäuredianhydrid,
4,8-Dimethyl-1,2,3,5,6,7-hexahydronaphthalin-1,2,5,6-tetracarbonsäuredianhydrid,
2,6-Dichlornaphthalin-1,8,4,5-tetracarbonsäuredianhydrid,
2,7-Dichlornaphthalin-1,8,4,5-tetracarbonsäuredianhydrid,
2,3,6,7-Tetrachlornaphthalin-1,8,4,5-tetracarbonsäuredianhydrid,
Phenanthren-1,2,9,10-tetracarbonsäuredianhydrid, Perylen-3,4,9,10-tetracarbonsäuredianhydrid,
bis(2,3-Dicarboxyphenyl)methandianhydrid, bis(3,4-Dicarboxyphenyl)methandianhydrid,
1,1-bis(2,3-Dicarboxyphenyl)ethandianhydrid, 1,1-bis(3,4-Dicarboxyphenyl)ethandianhydrid,
2,2-bis(2,3-Dicarboxyphenyl)propandianhydrid, 2,3-bis(3,4-Dicarboxyphenyl)propandianhydrid,
bis(3,4-Dicarboxyphenyl)sulfondianhydrid und bis(3,4-Dicarboxyphenyl)etherdianhydrid.
Des Weiteren sind als Tetracarbonsäureanhydride Monoanhydride, die
von diesen Dianhydriden verschieden sind, bekannt und können einzeln
oder in Kombination mit dem Dianhydrid verwendet werden. Beispiele
für die
Monoanhydride schließen
Verbindungen ein, die durch Ringöffnung
einer Anhydridgruppe des Dianhydrids erhältlich sind.
-
Ein
oder mehrere der oben genannten Polycarbonsäureanhydride (B) können verwendet
werden. Falls erforderlich, können
eine aromatische Dicarbonsäureverbindung
und/oder ein Anhydrid davon des Weiteren in Kombination mit dem
Anhydrid verwendet werden.
-
Beispiele
für die
Verbindung (C1) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer Hydroxylgruppe, die
in dem oben genannten Verfahren zur Herstellung des polymerisierbaren
Polyimidharzes verwendet werden können, schließen ein:
zahlreiche (Meth)acrylatverbindungen mit einer Hydroxylgruppe, wie
2-Hydroxyethyl(meth)acrylat,
2-Hydroxypropyl(meth)acrylat, 2-Hydroxybutyl(meth)acrylat,
3-Hydroxybutyl(meth)acrylat, 4-Hydroxybutyl(meth)acrylat,
Cyclohexandimethanol-mono(meth)acrylat, Polyethylenglykol-mono(meth)acrylat,
Polypropylenglykol-mono(meth)acrylat, Trimethylolpropan-di(meth)acrylat,
Trimethylolethan-di(meth)acrylat, Pentaerythrit-tri(meth)acrylat,
Dipentaerythrit-tri(meth)acrylat, Dipentaerythrittetra(meth)acrylat,
Dipentaerythrit-penta(meth)acrylat, Glycidyl(meth)acrylat(meth)acrylsäure-Addukt
und 2-Hydroxy-3-phenoxypropyl-(meth)acrylat,
und Ringöffnungs-Reaktionsprodukte
der oben genannten Acrylatverbindungen, die eine Hydroxylgruppe
aufweisen, mit ε-Caprolacton.
-
Des
Weiteren können
als Verbindung (C1) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer Hydroxylgruppe ein
Epoxy(meth)acrylat, worin ein (Meth)acrylatester und eine Hydroxylgruppe
durch Umsetzung einer der zahlreichen Epoxyverbindungen mit (Meth)acrylsäure gebildet
werden, verwendet werden. Davon sind Verbindungen mit zwei bis fünf (Meth)acrylat-Gruppen
und einer Hydroxylgruppe bevorzugt.
-
Beispiele
für die
Verbindung (C2) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer Epoxygruppe schließen Glycidyl(meth)acrylat,
2-Hydroxyethyl(meth)acrylatglycidylether, Hydroxylpropyl(meth)acrylatglycidylether, 4-Hydroxybutyl(meth)acrylatglycidylether,
6-Hydroxyhexyl(meth)acrylatglycidylether, 5-Hydroxy-3-methylpentyl(meth)acrylatglycidylether,
3,4-Epoxycyclohexyl(meth)acrylat, Lacton-modifiziertes 3,4-Epoxycyclohexyl(meth)acrylat
und Vinylcyclohexenoxid ein.
-
Des
Weiteren kann als Verbindung (C2) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe
und einer Epoxygruppe ein Epoxyacrylat verwendet werden, in dem
eine Epoxygruppe verbleibt, das durch Umsetzen der Epoxyverbindung
(c21) mit zwei oder mehreren Epoxygruppen mit (Meth)acrylsäure, während die
Epoxyäquivalentmenge in
Bezug auf die Acryloyläquivalentmenge
im Überschuss
vorliegt, erhältlich
ist.
-
Beispiele
für eine
solche Epoxyverbindung (c21) schließen Epoxyharze vom Bisphenol-A-Typ,
Epoxyharze vom Bisphenol-S-Typ,
Epoxyharze vom Bisphenol-F-Typ, Epoxyharze vom Phenol-Novolak-Typ, Epoxyharze
vom Cresol-Novolak-Typ, epoxidierte Produkte zahlreicher Dicyclopentadien-modifizierter
Phenolharze, erhältlich
durch Umsetzung von Dicyclopentadien mit zahlreichen Phenolen, epoxidierte
Produkte von 2,2',6,6'-Tetramethylbiphenol, aromatische Epoxyharze
wie Epoxyharze mit Naphthalin-Grundgerüst und Epoxyharze mit Fluoren-Grundgerüst, aliphatische
Epoxyharze wie Neopentylglykoldiglycidylether und 1,6-Hexandioldiglycidylether,
alicyclische Epoxyharze wie 3,4-Epoxycyclohexylmethyl-3,4-epoxycyclohexancarboxylat
und Bis(3,4-epoxycyclohexyl)adipat, und Epoxyharze mit einem Heteroring
wie Triglycidylisocyanurat ein.
-
Die
oben genannte Verbindung (C1) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer
Hydroxylgruppe und/oder die Verbindung (C2) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe
und einer Epoxygruppe werden jeweils einzeln oder als Gemisch von
zweien oder mehreren davon verwendet.
-
Ein
bevorzugtes Beispiel für
das Verfahren zur Herstellung des oben genannten polymerisierbaren
Polyimidharzes schließt
ein Verfahren ein, in dem die oben genannte Polyisocyanatverbindung
(A) mit dem oben genannten Anhydrid (B) der Polycarbonsäure bei
einer Temperatur von 50 bis 250°C
ein bis 30 Stunden lang umgesetzt wird, um ein Imidharz (X) mit
einer Carboxylgruppe und/oder einer Säureanhydridgruppe herzustellen
und, nachdem die Temperatur auf 50 bis 150°C eingestellt wird, mit der
Verbindung (C1) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer Hydroxylgruppe
und/oder der Verbindung (C2) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und
einer Epoxygruppe versetzt wird und das Ganze ein bis 30 Stunden
umgesetzt wird, um ein mit aktiver Energiestrahlung härtbares
Imidharz mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe im Molekül herzustellen.
-
Bei
dem oben genannten Verfahren ist aufgrund der einfachen Kontrolle
der Reaktion ein Verfahren bevorzugt, bei dem die Polyisocyanatverbindung
(A) mit einem Säureanhydrid
mit einer Carboxylgruppe als Carbonsäureanhydrid (B) und anschließend mit
der Verbindung (C1) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer Hydroxylgruppe
und/oder der Verbindung (C2) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und
einer Epoxygruppe umgesetzt wird, oder ein Verfahren, bei dem die
Polyisocyanatverbindung (A) mit einem Säureanhydrid ohne Carboxylgruppe
als Carbonsäureanhydrid
(B) und anschließend
mit der Verbindung (C1) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer
Hydroxylgruppe umgesetzt wird.
-
Des
Weiteren ist in dem oben genannten Verfahren zum Erhalt eines polymerisierbaren
Polyimidharzes mit einer ausreichenden Löslichkeit in einem Lösungsmittel,
thermischer Beständigkeit
und Alkali-Entwicklungseigenschaft das Verhältnis (nb)/(na) der Gesamtmolmenge (nb)
von Carbonsäureanhydridgruppen
und Carboxylgruppen in dem Anhydrid (B) der Polycarbonsäure zu der
Molmenge (na) von Isocyanatgruppen in der Polyisocyanatverbindung
(A) vorzugsweise 0,3 bis 2,0, besonders bevorzugt 0,6 bis 1,8. In
dem Fall jedoch, in dem die Polyisocyanatverbindung (A2) als Polyisocyanatverbindung
(A) verwendet wird und die Polyisocyanatverbindung (A2) ein Urethanpräpolymer
mit einer endständigen
Isocyanatgruppe ist, das durch Umsetzung der Polyisocyanatverbindung
(A1) mit einer Polyolverbindung, die das Polyol (a21) mit einer
Carboxylgruppe enthält,
erhältlich
ist, das Verhältnis
(nba2)/(na) der
Gesamtmolmenge (nba2) von Carbonsäureanhydridgruppen
und Carbonsäuregruppen
in dem Anhydrid (B) der Polycarbonsäure und der Carboxylgruppen
in der Polyisocyanatverbindung (A2) zu der Molmenge (na)
der Isocyanatgruppen in der Polyisocyanatverbindung (A) zum Erhalt
einer ausreichenden Löslichkeit
in einem Lösungsmittel,
thermischer Beständigkeit
und Alkali-Entwicklungseigenschaft
vorzugsweise 0,3 bis 3,0.
-
Bei
dem oben genannten Verfahren kann die Verbindung (C1) mit einer
(Meth)acryloyl-Gruppe und einer Hydroxylgruppe oder die Verbindung
(C2) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer Epoxygruppe im Verlauf
oder nach Ablauf der Reaktion der oben genannten Polyisocyanatverbindung
(A) mit dem oben genannten Polycarbonsäureanhydrid (B) zugesetzt werden.
-
Für den Fall
jedoch, dass die Verbindung (C1) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe
und einer Hydroxylgruppe oder die Verbindung (C2) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe
und einer Epoxygruppe nach Ablauf der Reaktion zugesetzt wird, werden
die Polyisocyanatverbindung (A) und das oben genannte Polycarbon säureanhydrid
(B) vorzugsweise so eingesetzt, dass das oben genannte Molverhältnis (nb)/(na) oder (nba2)/(na) nicht im Bereich
von 0,9 bis 1,1 liegt, um die Gefahr der Gelbildung zu vermeiden.
-
Im Übrigen seien,
in dem Fall, dass die Verbindung (C1) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe
und einer Hydroxylgruppe oder die Verbindung (C2) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe
und einer Epoxygruppe im Verlauf der Reaktion zugesetzt wird, z.B.
die folgenden Fälle
erwähnt:
- (1) Der Fall, bei dem die Verbindung (C1) im
Verlauf der Reaktion in das System eingebracht wird und in dem die
Isocyanatgruppe und/oder die Säureanhydridgruppe
verbleiben und die Hydroxylgruppe in der Verbindung (C1) mit der
Isocyanatgruppe und/oder der Säureanhydridgruppe
unter Bildung einer Urethanbindung und/oder einer Esterbindung miteinander
umgesetzt werden, wodurch ein Polyimidharz, in das eine reaktive
Doppelbindung eingeführt
wird, erhalten wird;
- (2) Der Fall, in dem die Verbindung (C2) in das System während des
Verlaufs der Reaktion eingebracht wird und in dem die Carboxylgruppe
verbleibt und die Epoxygruppe in der Verbindung (C2) mit der Carboxylgruppe
unter Bildung einer Epoxyesterbindung umgesetzt wird, wodurch ein
Polyimidharz, in das eine reaktive Doppelbindung eingeführt wird,
erhalten wird. Davon ist der Fall (1) bevorzugt.
-
In
dem oben genannten Fall (1) wird die Verbindung (C1) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe
und einer Hydroxylgruppe vorzugsweise so zugesetzt, dass das Verhältnis (ncl)/(nab) der Molmenge
(ncl) der Hydroxylgruppen in der Verbindung
(C1) zu der Gesamtmolmenge (nab) der Säureanhydridgruppen
und der Isocyanatgruppen, welche in dem Reaktionssystem verbleiben,
im Bereich von 0,5 oder mehr, vorzugsweise 0,9 bis 2,0 liegt. Außerdem wird
in dem oben genannten Fall (2) die Verbindung (C2) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe
und einer Epoxygruppe vorzugsweise so zugesetzt, dass das Verhältnis (nCOOH)/(nC2) der Molmenge
(nCOOH) der in dem Reaktionssystem verbleibenden
Carboxylgruppen zu der Molmenge (nC2) der
Epoxygruppen der Verbindung (C2) im Bereich von 1 oder mehr, vorzugsweise
1,5 bis 20 liegt.
-
Die
erfindungsgemäße, mit
aktiver Energiestrahlung härtbare
Polyimidharzmasse kann jede sein, die das oben genannte polymerisierbare
Polyimidharz (I) enthält,
und Beispiele dafür
schließen
diejenigen ein, die das oben genannte polymerisierbare Polyimidharz
(I) und ein organisches Lösungsmittel
(II) enthalten. Außerdem
kann die mit aktiver Energiestrahlung härtbare Polyimidharzmasse als
eine Resist-Masse verwendet werden, wenn sie eine Epoxyverbindung
(III) und einen Photoinitiator (IV) zusammen mit dem oben genannten polymerisierbaren
Polyimidharz (I) und einem organischen Lösungsmittel (II) enthält. Dazu
kann dann ein weiterer Reaktivverdünner (V) zugesetzt werden.
-
Jedes
beliebige der zahlreichen polaren organischen Lösungsmittel kann als das oben
genannte organische Lösungsmittel
(II) und als das organische Lösungsmittel
verwendet werden, welches bei dem oben genannten Verfahren zur Herstellung
des polymerisierbaren Polyimidharzes verwendet wird. Unter den Lösungsmitteln
sind polare Lösungsmittel
bevorzugt, die in der Lage sind, das polymerisierbare Polyimidharz
(I), das erfindungsgemäß verwendet
wird, aufzulösen
und die weder ein Stickstoffatom noch ein Schwefelatom enthalten,
beispielsweise Etherlösungsmittel,
Etterlösungsmittel
und Ketonlösungsmittel,
wobei Etherlösungsmittel
besonders bevorzugt sind. Im Übrigen
sind das organische Lösungsmittel
(II) und das in dem oben genannten Verfahren zur Herstellung des
Polymerisierbaren Polyimdiharzes verwendete Lösungsmittel vorzugsweise gleich
oder Lösungsmittel,
die jeweils dasselbe Lösungsmittel
als Hauptkomponente enthalten.
-
Als
die oben genannten Etherlösungsmittel
können
zahlreiche Arten an Lösungsmitteln
verwendet werden und Beispiele hierfür schließen Ethylenglykoldialkylether
wie Ethylenglykoldimethylether; Polyethylenglykoldialkylether wie
Diethylenglykoldimethylether; Ethylenglykolmonoalkyletheracetate
wie Ethylenglykolmonomethyletheracetat; Polyethylenglykolmonoalkyletheracetate
wie Diethylenglykolmonomethyletheracetat; Polypropylenglykoldialkylether
wie Propylenglykoldimethylether; Propylenglykolmonoalkyletheracetate
wie Propylenglykolmonomethyletheracetat; und Polypropylenglykolmonoalkyletheracetate
wie Dipropylenglykolmonomethyletheracetat. Unter diesen sind Polyethylenglykolmonoalkyletheracetate
und Polypropylenglykolmonoalkyletheracetate bevorzugt.
-
Weiterhin
schließen
Beispiele für
Esterlösungsmittel
Ethylacetat und Butylacetat und Beispiele für Ketonlösungsmittel Aceton, Methylethylketon
und Cyclohexanon ein.
-
Da
eine Zusammensetzung mit hervorragender Beschichtungseigenschaft
erhalten wird, ist die Menge des oben genannten organischen Lösungsmittels
(II) dergestalt, dass der Gehalt in der erfindungsgemäßen mit
aktiver Energiestrahlung härtbaren
Polyimidharzmasse im Bereich von vorzugsweise 10 bis 80 Gew.-%, insbesondere 20
bis 70 Gew.-% liegt. Außerdem
ist die Menge des organischen Lösungsmittels,
das in dem oben genannten. Verfahren zur Herstellung des polymerisierbaren
Polyimidharzes verwendet wird, dergestalt, dass der Gehalt in dem
System nach Ablauf der Reaktion im Bereich von vorzugsweise 10 bis
70 Gew.-%, insbesondere 20 bis 60 Gew.-% liegt.
-
In
dem Verfahren zur Herstellung des oben genannten polymerisierbaren
Polyimidharzes können
zu dem Zeitpunkt, zu dem das Polyimidharz (X) durch Umsetzung der
Polyisocyantverbindung (A) mit dem Polycarbonsäureanhydrid (B) erhalten wird,
das Molekulargewicht und die Säurezahl
des resultierenden Imidharzes (X) durch Änderung des Gewichtsverhältnisses
der Polyisocyanatverbindung (A) zu dem Polycarbonsäureanhydrid
(B) eingestellt werden. Außerdem
können
zum Zeitpunkt der Reaktion der Polyisocyanatverbindung (A) mit dem
Anhydrid (B) der Polycarbonsäure
ein Imidationskatalysator oder dergleichen und weiterhin ein Antioxidanz
oder ein Polymerisationsinhibitor verwendet werden.
-
Des
Weiteren kann das Molekulargewicht durch Umsetzung der endständigen Carboxylgruppe
oder Säureanhydridgruppe,
welche an dem Ende des oben genannten Polyimidharz (X) verbleibt,
mit einem Epoxyharz mit zwei oder mehreren Epoxygruppen im Molekül gesteuert
werden. Die oben genannte Epoxyverbindung (c21) kann als ein solches
Epoxyharz verwendet werden.
-
Die
Umsetzung des oben genannten Polyimidharzes (X) das eine Carboxylgruppe
und/oder einer Säureanhydridgruppe
enthält,
mit der Verbindung (C1) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer
Hydroxylgruppe schließt
ein (1) eine ringöffnende
Veresterungsreaktion (Halbveresterungsreaktion) der Hydroxylgruppe
in der Verbindung (C1) mit einer Säureanhydridgruppe, welche in
dem Polyimidharz (X) verbleibt, (2) eine Veresterungsreaktion der
Hydroxylgruppe in der Verbindung (C1) mit einer Carboxylgruppe,
welche in dem Polyimidharz (X) verbleibt, und (3) eine Reaktion
der Isocyanatgruppe in dem Polyimidharz (X) mit der Hydroxylgruppe
in der Verbindung (C1). Durch diese Reaktionen wird die (Meth)acryloyl-Gruppe
in das Polyimidharz (X) eingeführt,
um ein polymerisierbares Polyimidharz zu erhalten.
-
Außerdem schließt die Reaktion
des oben genannten Polyimidharzes (X) mit einer Carboxylgruppe und/oder
einer Säureanhydridgruppe
mit der Verbindung (C2) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer
Epoxygruppe ein (1) eine ringöffnende Veresterungsreaktion
der Epoxygruppe in der Verbindung (C2) mit der Säureanhydridgruppe, welche in
dem Polyimidharz (X) verbleibt, und (2) eine Veresterungsreaktion
der Epoxygruppe in der Verbindung (C2) mit der Carboxylgruppe, welche
in dem Polyimidharz (X) verbleibt. Durch diese Reaktionen wird die
(Meth)acryloyl-Gruppe in das Polyimidharz (X) eingeführt, um
ein polymerisierbares Polyimidharz zu erhalten.
-
Außerdem wird
in dem polymerisierbaren Polyimidharz, das durch Umsetzung des oben
genannten Polyimidharzes (X) mit einer Carboxylgruppe und/oder einer
Säureanhydridgruppe
mit der Verbindung (C2) mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer
Epoxygruppe eine Hydroxylgruppe durch die Ringöffnung der Epoxygruppe erzeugt.
Indem die Hydroxylgruppen einer Halbveresterung durch weitere Umsetzung
mit einem Anhydrid einer mehrbasigen Säure unterworfen wird, ist es
möglich,
die Entwicklungseigenschaft in dem Fall zu steuern, in dem das Polyimid
als Resist-Harzmasse verwendet wird.
-
Beispiele
für solche
Anhydride von mehrbasigen Säuren
schließen
Maleinsäureanhydrid,
Bernsteinsäureanhydrid,
Dodecenylbernsteinsäureanhydrid,
Phthalsäureanhydrid,
Tetrahydrophthalsäureanhydrid,
Hexahydrophthalsäureanhydrid,
3-Methyltetrahydrophthalsäureanhydrid,
3-Methylhexahydrophthalsäureanhydrid,
4-Methyltetrahydrophthalsäureanhydrid,
4-Methylhexahydrophthalsäureanhydrid
und die oben genannten Polycarbonsäureanhydride (B) ein.
-
In
dem Verfahren zur Herstellung des polymerisierbaren Polyimidharzes
liegen die Säureanhydridgruppe
und/oder die Carboxylgruppe in dem Polycarbonsäureanhydrid (B) in dem Imidharz-Molekül endständig vor.
In dem Fall, in dem die Säureanhydridgruppe
im Molekül
endständig
vorliegt, kann die Carboxylgruppe durch Öffnung des Rings unter Verwendung
von Wasser oder dergleichen gebildet werden.
-
Um
ein gehärtetes
Produkt zu erhalten, das in Bezug auf seine thermische Beständigkeit,
seine mechanischen Eigenschaften, seine Lebensdauer und dergleichen
hervorragend ist, kann die Resist-Masse, die von der erfindungsgemäßen, durch
aktive Energiestrahlung härtbaren
Polyimidharzmasse Gebrauch macht, eine Epoxyverbindung (III) wie
oben erwähnt
enthalten. In diesem Fall wird die Epoxyverbindung (III) nach dem Härten durch
Bestrahlung mit aktiven Energiestrahlen weiter durch Erhitzen gehärtet. Als
Epoxyverbindung (III) kann die oben genannte Epoxyverbindung (c21)
verwendet werden.
-
Da
eine Resist-Masse, die hervorragend in Bezug auf ihre thermische
Beständigkeit
und Feuchtigkeitsbeständigkeit
ist, erhalten wird, liegt die Menge der Epoxyverbindung (III), die
verwendet wird, vorzugsweise im Bereich von 10 bis 300 Gewichtsteile,
insbesondere im Bereich von 15 bis 200 Gewichtsteile, bezogen auf
100 Gewichtsteile des polymerisierbaren Polyimidharzes (I).
-
Die
oben genannte Resist-Masse, welche die Epoxyverbindung (III) enthält, kann
ein Härtungsmittel oder
einen Härtungsbeschleuniger
enthalten. Beispiele hierfür
schließen
Melamin, Dicyandiamid, Guanaminharz und Derivate davon, Amine, Phenole,
organische Phosphine, Phosphoniumsalze, quaternäre Ammoniumsalze, Anhydride
mehrbasiger Säuren,
photokationische Katalysatoren, Cyanatverbindungen, Isocyanatverbindungen
und blockierte Isocyanatverbindungen ein.
-
Des
Weiteren kann ein Photoinitiator (IV) zum Härten der Resist-Masse durch
Bestrahlung mit Licht verwendet werden. Beispiele für den Photoinitiator
(IV) schließen
Acetophenone, Benzophenone, Michlers Keton, Benzil, Benzilderivate,
Ben zoinderivate, Benzoinmethylether, α-Acyloximester, Thioxanthone,
Anthrachinone und zahlreiche Derivate davon ein.
-
Spezielle
Beispiele für
den Photoinitiator (IV) schließen
4-Dimethylaminobenzoesäure, 4-Dimethylaminobenzoesäureester,
Alkoxyacetophenon, Benzyldimethylketal, Benzophenon, Alkylbenzoylbenzoat,
Bis (4-dialkylaminophenyl)keton, Benzil, Benzoin; Benzoinbenzoat,
Benzoinalkylether, 2-Hydroxy-2-methylpropiophenon, 1-Hydroxycyclohexylphenylketon,
Thioxanthon, 2,4,6-Trimethylbenzoyldiphenylphosphinoxid, Bis(2,6-dimethoxybenzoyl)-2,4,4-trimethyl-pentylphosphinoxid,
Bis(2,4,b-trimethylbenzoyl)phenylphosphinoxid; 2-Methyl-1-[4-(methylthio)phenyl]-2-morpholinopropan-1-on,
2-Benzyl-2-dimethylamino-1-(4-morpholinophenyl)-butanon-1
und Metallozen-Verbindungen ein.
-
Des
Weiteren können
diese Photoinitiatoren (IV) in Verbindung mit zahlreichen Photosensibilisatoren verwendet
werden. Beispiele hierfür
schließen
Amine, Harnstoffe, schwefelhaltige Verbindungen, phosphorhaltige
Verbindungen, chlorhaltige Verbindungen und Nitrile und andere stickstoffhaltige
Verbindungen ein.
-
Die
zu verwendende Menge an Photoinitiator (IV) liegt im Bereich von
0,5 bis 25 Gewichtsteilen, vorzugsweise 1 bis 15 Gewichtsteilen
in Bezug auf 100 Gewichtsteile an Harzfeststoff in der Masse.
-
Ein
Reaktivverdünner
(V) wird zum Zwecke der Einstellung der Härtbarkeit durch aktive Energiestrahlung
verwendet und Beispiele dafür
schließen
(Meth)acrylat-Verbindungen, Vinylverbindungen, Acrylamidverbindungen
und Maleimidverbindungen ein. In Hinblick auf die Verbesserung der
Entwicklungseigen schaft der Resist-Masse ist eine Verbindung mit
einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer Hydroxylgruppe bevorzugt.
-
Beispiele
für die
Verbindung mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer Hydroxylgruppe
schließen zahlreiche
(Meth)acrylat-Verbindungen
mit einer Hydroxylgruppe wie 2-Hydroxyethyl(meth)acrylat, 2-Hydroxypropyl(meth)acrylat,
2-Hydroxybutyl(meth)acrylat, 3-Hydroxybutyl(meth)acrylat, 4-Hydroxybutyl(meth)acrylat, Cyclohexandimethanolmono(meth)acrylat,
Polyethylenglykolmono(meth)acrylat, Polypropylenglykolmono(meth)acrylat,
Trimethylolpropandi(meth)acrylat, Trimethylolethandi(meth)acrylat,
Pentaerythritoltri(meth)acrylat, Dipentaerythritoltri(meth)acrylat,
Dipentaerythritoltetra(meth)acrylat, Dipentaerythritolpenta(meth)acrylat,
Glycidyl(meth)acrylat(meth)acrylsäure-Addukte und 2-Hydroxy-3-phenoxypropyl(meth)acrylat und
ringöffnende
Reaktionsprodukte der oben genannten (Meth)acrylat-Verbindungen
mit einer Hydroxylgruppe mit ε-Caprolacton
ein.
-
Des
Weiteren kann als Verbindung mit einer (Meth)acryloyl-Gruppe und einer
Hydroxylgruppe auch eine Verbindung verwendet werden, die durch
Umsetzung einer der zahlreichen Epoxyverbindungen mit (Meth)acrylsäure erhältlich ist.
Die Umsetzung der Epoxygruppe mit (Meth)acrylsäure resultiert in der Ringöffnung des
Epoxyrings, wodurch ein (Meth)acrylatester und eine Hydroxylgruppe
gebildet werden.
-
Da
eine Resist-Masse, welche hervorragend in ihrer Photohärtbarkeit
und dergleichen ist, erhalten wird, liegt die zu verwendende Menge
des oben genannten Reaktivverdünners
vorzugsweise im Bereich von 10 bis 200 Gewichtsteilen, insbesondere
10 bis 100 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile des durch aktive
Energiestrahlung härtbaren
Imidharzes (I).
-
Des
Weiteren können
zahlreiche anorganische Füllstoffe
erforderlichenfalls der oben genannten Resist-Masse zugesetzt werden.
Beispiele hierfür
schließen
Bariumsulfat, Bariumtitanat, pulverförmiges Siliziumdioxid, feines
Siliziumdioxid-Granulat,
Kieselgel, Talk, Lehm, Magnesiumcarbonat, Kalziumcarbonat, Aluminiumoxid,
Aluminiumhydroxid und Glimmer ein.
-
Des
Weiteren können
erforderlichenfalls zahlreiche anorganische Pigmente, organische
Pigmente und dergleichen der oben genannten Resist-Masse zugesetzt
werden. Beispiele für
anorganische Pigmente schließen
Chromatsalze wie Chromgelb, Zinkchromat, Molybdatorange; Ferrocyanide
wie Preußischblau,
Titanoxid, Zinkweiß,
rotes Eisenoxid, Eisenoxid; Metalloxide wie carbonisiertes Chromgrün, Cadmiumgelb,
Cadmiumrot; Metallsulfide wie Quecksilbersulfid, Selenide; Sulfatsalze
wie Bleisulfat; Silicatsalze wie Ultramarin; Carbonatsalze, Kobaltviolett;
Phosphatsalze wie Manganviolett; Metallpulver wie Aluminiumpulver,
Zinkpulver, Messingpulver, Magnesiumpulver, Eisenpulver, Kupferpulver,
Nickelpulver; und Ruß ein.
-
Beispiele
für die
organischen Pigmente schließen
Azopigmente; Kupferphthalocyaninpigmente wie Phthalocyaninblau und
Phthalocyaningrün
und Chinacridonpigmente ein.
-
Rostschutzmittel,
Streckmittel und dergleichen können
der oben genannten Resist-Masse erforderlichenfalls zugesetzt werden.
Diese können
einzeln oder als Gemisch von zweien oder mehreren davon verwendet
werden, es ist jedoch erforderlich, sie in einem solchen Anteil
einzusetzen, dass die für
das Härten
erforderliche Transparenz erhalten bleibt, falls Ultraviolettstrahlung
als Quelle für
die aktive Energiestrahlung verwendet wird.
-
Im Übrigen kann
die oben genannte Resist-Zusammensetzung zahlreiche (Meth)acrylat-Verbindungen
und Vinylverbindungen enthalten, um die Photohärtungseigenschaften und physikalischen
Eigenschaften zu verbessern.
-
Die
oben genannte Resist-Masse wird auf eine Substratplatte aufgebracht
und durch Entfernung des Lösungsmittels
getrocknet, anschließend
mit einer Energiestrahlung wie einer Ultraviolettstrahlung durch
eine Maske mit dem gewünschten
Negativmuster bestrahlt und mit einer verdünnten wässrigen Alkalilösung entwickelt,
wodurch ein Muster hergestellt werden kann.
-
Als
die oben genannte wässrige
verdünnte
Alkalilösung
können
bekannte und herkömmliche
wässrige Alkalilösungen verwendet
werden und Beispiele hierfür
schließen
wässrige
Lösungen
von Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat
und dergleichen ein und wässrige
Lösungen
von Tetramethylammoniumhydroxid, Tetraethylammoniumhydroxid, Tetramethylphosphoniumhydrix
und dergleichen. Die Konzentration einer solchen wässrigen
Alkalilösung
kann von 0,2 bis 5 Gew.-%
reichen. Die Entwicklung kann durchgeführt werden, indem die zu beschichtende
Probe in den Entwickler eingetaucht und darin geschüttelt wird
oder indem die Entwicklungsflüssigkeit
auf die Probe aufgesprüht
wird. Des Weiteren beträgt
die Temperatur bei der Entwicklung 10 bis 50°C.
-
Die
aktive Energiestrahlung, welche zur Härtung der oben genannten Resist-Masse
verwendet wird, schließt
ionisierende Strahlung oder Strahlung wie Elektronenstrahlen, α-Strahlung, γ-Strahlung,
Röntgenstrahlung,
Neutronenstrahlung oder Ultraviolettstrahlung ein.
-
BEISPIELE
-
Die
vorliegende Erfindung wird detaillierter unter Bezugnahme auf die
folgenden Beispiele beschrieben, jedoch sollte die Erfindung als
nicht darauf beschränkt
ausgelegt werden. Sämtliche „Teil(e)"- und „%"-Angaben, die nachstehend
verwendet werden, beziehen sich auf das Gewicht, wenn nichts anderes
angegeben ist.
-
BEISPIEL 1
-
In
einen Vierhalskolben, ausgerüstet
mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Kühler,
wurden 4332,0 g Diethylenglykolmonoethyletheracetat, 2772 g Polyisocyanatverbindung
mit einem Isocyanuratring, abgeleitet von Isophorondiisocyanat (im
Weiteren als IPDI-N bezeichnet, Isocyanatgruppen-Gehalt: 18,2%;
Gehalt der den Isocyanuratring enthaltenden Triisocyanatverbindung:
95%) und 1536,0 g (8 mol) Trimellitsäureanhydrid vorgelegt und das
Ganze unter Rühren
auf 160°C
erhitzt. Bei 60°C
trat heftige Schaumbildung auf und der Kolbeninhalt wurde allmählich transparent.
Das Ganze wurde vier Stunden lang bei 160°C umgesetzt und zu dem Zeitpunkt
auf 80°C
abgekühlt,
zu dem der Isocyanatgruppen-Gehalt in dem System 2,0% erreichte.
Anschließend
wurden 935,0 g Diethylenglykolmonoethyletheracetat und 3,51 g Methylhydrochinon
zugesetzt und anschließend
935,0 g (2 mol) Pentaerythrittriacrylat (Hydroxylzahl: 120), danach
wurde weiter bei 80°C
reagieren gelassen, wobei auf Wärmeentwicklung
geachtet wurde. Nach vierstündiger
Reaktion bei 80°C
wurde das Verschwinden der Isocyanatgruppen-Bande bei 2270 cm–1 im
Infrarotspektrum (im Weiteren als IR abgekürzt) bestätigt, und es wurde eine blassgelbe
transparente Lösung
des polymerisierbaren Polyimidharzes erhalten.
-
Nach
Aufbringen der Polyimidharzlösung
auf ein KBr-Plättchen
und Aufnehmen eines IR-Spektrums der Probe nach Verdampfen des Lösungsmittels
wurden die folgenden Absorptionsbanden ermittelt: Absorption des
Imidrings bei 1780 cm–1 und 735 cm–1;
Absorption der Amidgruppe bei 1660 cm–1,
Absorption der Säureanhydridgruppe
bei 1850 cm–1,
1780 cm–1 und
720 cm–1;
Absorption der Carboxylgruppe bei 3390 cm–1;
und des Weiteren Absorption der Acryloylgruppe bei 1638 cm–1 und
810 cm–1.
Im Übrigen
wurde die Isocyanuratring-Konzentration durch 13C-NMR-Analyse mit 0,87
mmol/g (bezogen auf Harzfeststoff) ermittelt und bestätigt, dass
es sich um ein Acrylat mit Imidring und Amidgruppe handelt. Im Übrigen wurde
bei der Messung des Molekulargewichts durch GPC das zahlenmittlere
Molekulargewicht (im Weiteren als Mn abgekürzt) mit 2000 in Bezug auf
Polystyrol und das gewichtsmittlere Molekulargewicht (im Weiteren
als Mw abgekürzt)
mit 4020 bezogen auf Polystyrol bestimmt. Die Säurezahl betrug 76,7 (bezogen
auf Harzfeststoff) und die Acryloylgruppen-Konzentration betrug
1,25 mmol/g (bezogen auf Harzfeststoff). Im Weiteren wird diese
Polyimidharzlösung
als Harzlösung
P1 abgekürzt.
-
Unter
Verwendung der so erhaltenen Harzlösung P1 wurde eine Resist-Tinte
hergestellt, indem sie gemäß der in
Tabelle 1(1) gezeigten Zusammensetzung formuliert und das Gemisch
in einer Dispergiervorrichtung (T.K. Homo Disper: TOKYUSHU KIKA
KOUGYOU CO., LTD.) verknetet wurde. Anschließend wurden unter Verwendung
der Resist-Tinte Teststücke
mit jeweils einem Resist-Tinten-Film auf einem Zinnplättchen oder einer
gedruckten Glas-Epoxy-Leiterplatte, bei der ein geätztes Leitermuster
zuvor erzeugt worden war, hergestellt und die folgenden Testbewertungen
(1) bis (4) vorgenommen bzw. durchgeführt. Die Ergebnisse der Bewertung
sind in Tabelle 2(1) gezeigt.
-
<Verfahren für die Bewertungstests>
-
(1) Wiederauflösungstest
-
Mittels
einer Vorrichtung zum Aufbringen von 0,076 ml wurde die Resist-Tinte
auf ein Zinnplättchen aufgebracht,
so dass die Filmdicke nach dem Trocknen 30 μm betrug. Das resultierende
Teststück
wurde 30 Minuten lang in einem Trockenschrank stehen gelassen, um
ein Teststück
herzustellen, das einen aufgetragenen Resist-Tinten-Film aufwies,
von dem das Lösungsmittel
verdampft wurde. Nach Bestimmung des Gewichts und der aufgebrachten
Fläche
wurde das Teststück
bei 50°C
30 Sekunden lang entweder in einer wässrigen 1%-igen Natriumcarbonatlösung oder
einer wässrigen
1%-igen Natriumhydroxidlösung
eingetaucht, um den Filmüberzug
wieder aufzulösen.
Das Teststück
wurde getrocknet und gewogen. Aus dem Gewicht vor der Wiederauflösung, dem
Gewicht nach der Wiederauflösung,
der aufgebrachten Fläche
und dem spezifischen Gewicht bzw. der Dichte des Überzugsfilms
(wobei die Dichte bzw. das spezifische Gewicht als 1,2 angesehen wurde)
wurde die Dicke des innerhalb von 60 Sekunden wiederaufgelösten Überzugsfilms
berechnet und anschließend
die Filmabnahmegeschwindigkeit bestimmt. Der hohe Wert der Filmabnahmegeschwindigkeit
zeigt das hervorragende Abschneiden in Bezug auf die Wiederauflösungseigenschaft.
-
(2) Bewertung der Härtbarkeit
mit Ultraviolettstrahlung und der mustergebenden Eigenschaft
-
Die
Resist-Tinte wurde mittels einer Vorrichtung zum Aufbringen von
0,076 ml auf ein Zinnplättchen aufgebracht,
so dass die Filmdicke nach dem Trocknen 30 μm betrug. Das resultierende
Teststück
wurde 30 Minuten lang in einem Trockenschrank bei 80°C stehen
gelassen, um ein Teststück
mit einem aufgebrachten Resist-Tinten-Film zu erhalten, von dem
das Lösungsmittel
verdampft wurde. Ein „Step
Tablet" Nr. 2 (Graukeil) (hergestellt
von Kodak K.K.) wurde auf den Überzugsfilm
aufgebracht und der Überzugsfilm
jedes Teststücks wurde
mit Ultraviolettstrahlung von entweder 500 mJ/cm2 oder
1000 mJ/cm2 mittels einer Hochdruck-Quecksilberdampflampe
bestrahlt. Je der Überzugsfilm
wurde in eine wässrige
1%-ige Natriumhydroxidlösung
eingetaucht und bei 50°C
60 Sekunden lang geschüttelt,
um den Film wieder aufzulösen
und die Bewertung wurde ohne Wiederauflösung an den verbleibenden Stufen
durchgeführt.
Die Bewertung entspricht dabei der Zahl der Stufen des „Step Tablet". Eine große Anzahl
an Stufen zeigt hervorragende Eigenschaften bei der Härtbarkeit mit
Ultraviolettstrahlung und bei der mustergebenden Eigenschaft.
-
(3) Messung der Glasübergangstemperatur
und des linearen Ausdehnungskoeffizienten
-
Die
Resist-Tinte wurde mittels einer Vorrichtung zum Aufbringen von
0,076 ml auf ein Zinnplättchen aufgebracht,
so dass die Filmdicke nach dem Trocknen 30 μm betrug. Das resultierende
Teststück
wurde 30 Minuten lang in einem Trockenschrank bei 80°C stehen
gelassen, um ein Teststück
mit einem Film aus Resist-Tinte zu erhalten, von dem das Lösungsmittel
verdampft wurde. Der Überzugsfilm
wurde mit Ultraviolettstrahlung von 500 mJ/cm2 mittels
einer Hochdruck-Quecksilberdampflampe bestrahlt. Danach wurde jedes Teststück 60 Minuten
lang in Trockenschränken
mit einer Temperatur von 150°C
und 170°C
stehen gelassen, um die Filme getrennt zu härten und anschließend wurden
die gehärteten
Filme abgeschält.
Danach wurde von jedem der resultierenden gehärteten Überzugsfilme die Glasübergangstemperatur
(Tg) und der lineare Ausdehnungskoeffizient (α1) unter den Bedingungen einer
Probenlänge
von 10 mm, einer Temperaturerhöhungsrate
von 10°C/Minute,
einer Last von 49 mN (5 g) unter Verwendung eines Systems zur thermischen Analyse
TMA-SS6000, hergestellt von Seiko Denshi K.K., gemäß der TMA-Methode (thermomechanische Analyse)
gemessen. In Bezug auf die Glasübergangstemperatur
(Tg) zeigt der hohe Temperaturwert eine hervorragende thermische
Beständigkeit
an. Außerdem
bedeutet der lineare Ausdehnungskoeffizient (α1) eine Dimensionsstabilität, die niedriger
als die Glasübergangstempera tur
(Tg) ist, und kleine Werte zeigen hervorragende thermische Dimensionsstabilität an.
-
(4) Druckkocher-Test (PCT)
-
Die
Resist-Tinte wurde auf eine gedruckte Glas-Epoxy-Leiterplatte aufgebracht,
auf der ein geätztes Leitermuster
vorher erzeugt worden war, und zwar mittels einer Vorrichtung zum
Aufbringen von 0,076 ml, so dass die Filmdicke nach dem Trocknen
30 μm betrug.
Das resultierende Teststück
wurde 30 Minuten lang in einer Trockenkammer bei 80°C stehen
gelassen, um ein Teststück
herzustellen, das einen Film aus Resist-Tinte aufwies, von dem das Lösungsmittel
verdampft wurde. Der Überzugsfilm
wurde mit Ultraviolettstrahlung von 500 mJ/cm2 mittels
einer Quecksilberhochdrucklampe bestrahlt. Danach wurde jedes Teststück 60 Minuten lang
in Trockenschränken
mit einer Temperatur von 150°C
und 170°C
stehen gelassen, um getrennt voneinander ein Teststück mit einem Überzugsfilm
herzustellen. Danach wurde jedes resultierende Teststück 50 Stunden
lang bei 121°C
unter einem Sättigungsdampfdruck
von 100% relativer Luftfeuchtigkeit auf einer PCT-Testvorrichtung
(PC-304RIII, hergestellt von K.K. Hirayama Seisakusho) behandelt.
Danach wurde das Teststück
wieder Raumtemperaturbedingungen ausgesetzt und die Veränderung
des Aussehens visuell bewertet. Außerdem wurde gemäß dem Zellophanband-Abschältest nach
JIS D-0202 der resultierende Überzugsfilm
gitterartig mit Intervallen bzw. Abständen von 1 mm eingeritzt, ein
Abschältest
mit dem Zellophanband bzw. -streifen durchgeführt, die Anzahl der abgeschälten Abschnitte
des Überzugsfilms
gezählt
und die Haftung des Überzugsfilms
gemäß dem folgenden
Standard bewertet.
-
(1) Standard für die Bewertung
des Aussehens
-
- A:
- Es wird vor und nach
dem PCT-Test keine Änderung
oder Abnormalität
beobachtet.
- B:
- Nach dem PCT-Test
wird eine Abnormalität
des Überzugsfilms
wie Blasenbildung, Ausbleichen und Auflösung im Bereich von weniger
als 10% der Fläche
des Überzugsfilms
festgestellt.
- C:
- Nach dem PCT-Test
wird eine Abnormalität
des Überzugsfilms
wie Blasenbildung, Ausbleichen und Auflösung im Bereich von 10% bis
weniger als 50% der Fläche
des Überzugsfilms
festgestellt.
- D:
- Nach dem PCT-Test
wird eine Abnormalität
des Überzugsfilms
wie Blasenbildung, Ausbleichen und Auflösung im Bereich von 50% oder
mehr der Fläche
des Überzugsfilms
festgestellt.
-
(2) Bewertung der Haftung
-
- A:
- In dem Gitter wird
keine Abschälung
beobachtet.
- B:
- Die Zahl der abgeschälten Schnitte
in dem Gitter liegt unter 20 bezogen auf 100 Einritzungen bzw. Schnitte
in dem Gitter.
- C:
- Die Zahl der abgeschälten Schnitte
in dem Gitter beträgt
20 bis weniger als 70 bezogen auf 100 Schnitte in dem Gitter.
- D:
- Die Zahl der abgeschälten Schnitte
in dem Gitter beträgt
70 oder mehr bezogen auf 100 Schnitte in dem Gitter.
-
BEISPIEL 2
-
In
einen Vierhalskolben, ausgerüstet
mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Rückflusskühler, wurden
3979,5 g Diethylenglykolmonoethyletheracetat, 2097,0 g IPDI-N (die
Molmenge an Isocyanatgruppen beträgt 9 mol), 538,5 g (die Molmenge
an Isocyanatgruppen beträgt
3 mol) einer Polyisocyanatverbindung mit einem von Hexamethylendiisocyanat
herrührenden
Isocyanuratring (Isocyanatgruppen-Gehalt: 23,4, Gehalt an Triisocyanatverbindung
mit Isocyanuratring: 60%) und 1344,0 g (7 mol) Trimellitsäureanhydrid
eingebracht und das Ganze auf 160°C
unter Rühren
erhitzt. Es kam zunächst
zu einer heftigen Schaumbildung bei etwa 60°C und der Kolbeninhalt wurde
allmählich
transparent. Das Ganze wurde vier Stunden lang bei 160°C umgesetzt
und zu dem Zeitpunkt auf 80°C
abgekühlt,
zu dem der Isocyanatgruppen-Gehalt in dem System 1,1% erreichte.
Anschließend
wurden 935,0 g Diethylenglykolmonoethyletheracetat und 3,56 g Methylhydrochinon
zugesetzt und des Weiteren 935,0 g (2 mol) Pentaerythrittriacrylat
(Hydroxylzahl: 120), anschließend wurde
bei 80°C
umgesetzt. Nach vierstündiger
Reaktion bei 80°C
wurde mittels IR das Verschwinden der Absorptionsband der Isocyanatgruppen
bei 2270 cm–1 bestätigt und
eine blassgelbe, transparente polymerisierbare Polyimidharzlösung erhalten.
-
Nach
Aufbringen der Polyimidharzlösung
auf ein KBr-Plättchen
und Aufnahme eines IR-Spektrums der Probe nach Verdampfen des Lösungsmittels
wurden die folgenden Absorptionsbanden gefunden: Absorption des
Imidrings bei 1780 cm–1 und 735 cm–1;
Absorption der Amidgruppe bei 1660 cm–1,
Absorption der Säureanhydridgruppe
bei 1850 cm–1,
1780 cm–1 und
720 cm–1;
Absorption der Carboxylgruppe bei 3390 cm–1;
und des Weiteren Absorption der Acryloylgruppe bei 1638 cm–1 und
810 cm–1.
Des Weiteren wurde Mn zu 2000, Mw zu 4600, die Säurezahl zu 76,7 und die Acryloylgruppen-Konzentration
zu 1,42 mmol/g ermittelt. Des Weiteren wurde die Isocyanuratring-Konzentration
bestimmt und betrug 0,96 mmol/g. Im Weiteren wird diese Polyimidharzlösung als
Harzlösung
P2 abgekürzt.
-
Eine
Resist-Tinte wurde in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt mit der Ausnahme, dass die so
erhaltene Harzlösung
P2 anstelle der Harzlösung
P1 verwendet wurde, und anschließend wurden die oben beschriebenen
Bewertungstests (1) bis (4) durchgeführt. Die Ergebnisse der Bewertung
sind in Tabelle 2(1) dargestellt.
-
BEISPIEL 3
-
In
einen Vierhalskolben, ausgerüstet
mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Rückflusskühler, wurden
4524,0 g Diethylenglykolmonoethyletheracetat, 2797,0 g IPDI-N (die
Molmenge an Isocyanatgruppen beträgt 12 mol) und 1728,0 g (9
mol) Trimellitsäureanhydrid
eingebracht und das Ganze auf 160°C
unter Rühren
erhitzt. Es kam zunächst
zu einer heftigen Schaumbildung bei etwa 60°C und der Kolbeninhalt wurde allmählich transparent.
Das Ganze wurde sieben Stunden lang bei 160°C umgesetzt und zu dem Zeitpunkt
auf 80°C
abgekühlt,
zu dem der Isocyanatgruppen-Gehalt in dem System 0,1% erreichte.
Anschließend
wurden 355,0 g Diethylenglykolmonoethyletheracetat und 2,18 g Methylhydrochinon
zugesetzt und des Weiteren 355,0 g (2,5 mol) Glycidylmethacrylat
und 10,0 g Triphenylphosphin, anschließend wurde bei 100°C umgesetzt.
Nach fünfstündiger Reaktion
bei 100°C
wurde das Epoxyäquivalentgewicht
von 15000 g/Äq
bestätigt und
eine blassgelbe, transparente polymerisierbare Polyimidharzlösung erhalten.
-
Nach
Aufbringen der Polyimidharzlösung
auf ein KBr-Plättchen
und Aufnahme eines IR-Spektrums der Probe nach Verdampfen des Lösungsmittels
wurden die folgenden Absorptionsbanden gefunden: Absorption des
Imidrings bei 1780 cm–1 und 735 cm–1;
Absorption der Amidgruppe bei 1660 cm–1,
Absorption der Säureanhydridgruppe
bei 185.0 cm–1,
1780 cm–1 und
720 cm–1;
Absorption der Carboxylgruppe bei 3390 cm–1;
und des Weiteren Absorption der Acryloylgruppe bei 1638 cm–1 und
810 cm–1.
Des Weiteren wurde Mn zu 2900, Mw zu 6500, die Säurezahl zu 74,2 und die Acryloylgruppen-Konzentration
zu 0,57 mmol/g ermittelt. Des Weiteren wurde die Isocyanuratring-Konzentration
bestimmt und betrug 0,96 mmol/g. Im Weiteren wird diese Polyimidharzlösung als
Harzlösung
P3 abgekürzt.
-
Eine
Resist-Tinte wurde in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt mit der Ausnahme, dass die so
erhaltene Harzlösung
P3 anstelle der Harzlösung
P1 verwendet wurde, und anschließend wurden die oben beschriebenen
Bewertungstests (1) bis (4) durchgeführt. Die Ergebnisse der Bewertung
sind in Tabelle 2(1) dargestellt.
-
BEISPIEL 4
-
In
einen Vierhalskolben, ausgerüstet
mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Rückflusskühler, wurden
4151,5 g Diethylenglykolmonoethyletheracetat, 2077,0 g IPDI-N (die
Molmenge an Isocyanatgruppen beträgt 9 mol), 538,5 g (die Molmenge
an Isocyanatgruppen beträgt
3 mol) einer Triisocyanatverbindung mit einem von Hexamethylendiisocyanat
herrührenden
Isocyanuratring (Isocyanatgruppen-Gehalt: 23,4%, Gehalt an Triisocyanatverbindung
mit Isocyanuratring: 60%) und 1536,0 g (8 mol) Trimellitsäureanhydrid
eingebracht und das Ganze auf 160°C
unter Rühren
erhitzt. Es kam zunächst
zu einer heftigen Schaumbildung bei etwa 60°C und der Kolbeninhalt wurde
allmählich
transparent. Das Ganze wurde vier Stunden lang bei 160°C umgesetzt
und zu dem Zeitpunkt auf 80°C
abgekühlt,
zu dem der Isocyanatgruppen-Gehalt in dem System 1,1% erreichte.
Anschließend
wurden 935,0 g Diethylenglykolmonoethyletheracetat und 3,56 g Methylhydrochinon
zugesetzt und des Weiteren 935,0 g (2 mol) Pentaerythrittriacrylat
(Hydroxylzahl: 120), anschließend wurde
bei 80°C
umgesetzt. Nach vierstündiger
Reaktion bei 80°C
wurde mittels IR das Verschwinden der Absorptionsbande der Isocyanatgruppen
bei 2270 cm–1 bestätigt und
eine blassgelbe, transparente polymerisierbare Polyimidharzlösung erhalten.
-
Nach
Aufbringen der Polyimidharzlösung
auf ein KBr-Plättchen
und Aufnahme eines IR-Spektrums der Probe nach Verdampfen des Lösungsmittels
wurden die folgenden Absorptionsbanden gefun den: Absorption des
Imidrings bei 1780 cm–1 und 735 cm–1;
Absorption der Amidgruppe bei 1660 cm–1,
Absorption der Säureanhydridgruppe
bei 1850 cm–1,
1780 cm–1 und
720 cm–1;
Absorption der Carboxylgruppe bei 3390 cm–1;
und des Weiteren Absorption der Acryloylgruppe bei 1638 cm–1 und
810 cm–1.
Des Weiteren wurde Mn zu 2110, Mw zu 4400, die Säurezahl zu 77,6 und die Acryloylgruppen-Konzentration
zu 1,28 mmol/g ermittelt. Des Weiteren wurde die Isocyanuratring-Konzentration
bestimmt und betrug 0,93 mmol/g. Im Weiteren wird diese Polyimidharzlösung als
Harzlösung
P4 abgekürzt.
-
Eine
Resist-Tinte wurde in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 1 hergestellt mit der Ausnahme, dass die so
erhaltene Harzlösung
P4 anstelle der Harzlösung
P1 verwendet wurde, und anschließend wurden die oben beschriebenen
Bewertungstests (1) bis (4) durchgeführt. Die Ergebnisse der Bewertung
sind in Tabelle 2(1) dargestellt.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 1
-
In
einen Kolben, ausgerüstet
mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Rückflusskühler, wurden
322,2 g Ethylcarbitolacetat eingebracht und 954,0 g eines o-Cresol-Novolak-Epoxyharzes EPICLON N-680
[hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals,
Incorporated, Epoxyäquivalentgewicht:
212 g/Äq]
darin aufgelöst.
Anschließend
wurden 1,3 g Hydrochinon zugesetzt und danach 325,8 g Acrylsäure und
4,25 g N,N-Dimethylbenzylamin unter Rühren zugesetzt und anschließend bei
1150°C unter
Einblasen von Luft verestert. Die Reaktion wurde an dem Punkt beendet,
an dem die Säurezahl
auf 1 mgKOH/g oder weniger abfiel. Danach wurden 611,2 g Ethylcarbitolacetat
und 444,6 g Tetrahydrophthalsäureanhydrid
zugesetzt und fünf
Stunden bei 90°C
reagieren gelassen, um eine blassgelbe, sauer reagierende Epoxyacrylatharz-Lösung zu
erhalten. Die Säurezahl
betrug 82,4 und die Acryloylgruppen-Konzentration 2,61 mmol/g. Mn
betrug 3500 und Mw 9800. Im Weiteren wird diese Epoxyacrylatharz-Lösung als
Harzlösung
1' abgekürzt.
-
Unter
Verwendung der so erhaltenen Harzlösung 1' wurde eine Resist-Tinte hergestellt,
indem sie als die in Tabelle 1(1) gezeigte Zusammensetzung formuliert
wurde und das Gemisch in einer Dispergiervorrichtung (T.K. Homo
Disper: TOKYUSHU KIKA KOUGYOU CO., LTD.) verknetet wurde. Anschließend wurden
unter Verwendung der Resist-Tinte Teststücke mit jeweils einem mit Resist-Tinte überzogenen
Film auf einem Zinnplättchen
oder einer Glas-Epoxy-gedruckten Leiterplatte, worin ein geätztes Leitungsmuster
vorher gebildet worden war, hergestellt und die oben erwähnten Bewertungstests
(1) bis (4) wurden durchgeführt.
Die Bewertungsergebnisse sind in Tabelle 2(2) gezeigt.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 2
-
In
einen Vierhalskolben, ausgerüstet
mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Rückflusskühler, wurden
195,4 g Diethylenglykolmonoethyletheracetat, 111,0 g Isophorondiisocyanat
und 134,4 g Trimellitsäureanhydrid
vorgelegt und das Ganze unter Rühren
in einer Stickstoffatmosphäre
auf 80°C
erhitzt. Bei 60°C trat
eine heftige Schaumbildung auf und der Kolbeninhalt wurde allmählich transparent.
Das Ganze wurde eine Stunde lang bei 80°C umgesetzt und anschließend auf
150°C erhitzt.
Weiterhin wurde das Ganze sieben Stunden lang bei 150°C umgesetzt.
Nach Abkühlen
auf 100°C
und Ersatz der Atmosphäre
durch Luft wurden 0,22 g Methylhydrochinon zugesetzt. Nach Abkühlen auf
100°C wurden
37,4 g Pentaerythrittriacrylat (Hydroxylzahl: 120) zugesetzt und
das Ganze drei Stunden lang bei 100°C umgesetzt, um eine blassgelbe
polymerisierbare Polyimidharzlösung
zu erhalten. Die Säurezahl
wurde zu 100,9 ermittelt und die Acryloylgruppen-Konzentration zu
0,98 mmol/g. Des Weiteren wurde Mn zu 1700 und Mw zu 2050 be stimmt.
Im Weiteren wird diese Epoxyacrylatharzlösung als Harzlösung 2' abgekürzt.
-
Eine
Resist-Tinte wurde in ähnlicher
Weise wie in Vergleichsbeispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, dass
die so erhaltene Harzlösung
2' anstelle der
Harzlösung
1' verwendet wurde.
Anschließend
wurden die oben beschriebenen Bewertungstests (1) bis (4) in ähnlicher
Weise durchgeführt.
Die Bewertungsergebnisse sind in Tabelle 2(2) gezeigt.
-
-
-
Fußnote für Tabelle 1(1) und Tabelle
1(2)
-
- *1) EPICLON N-680: o-Cresol-Novolak-Epoxyharz (hergestellt
von Dainippon Ink & Chemicals,
Incorporated, Epoxyäquivalentgewicht:
212)
-
-
-
BEISPIEL 5
-
In
einen Vierhalskolben, ausgerüstet
mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Rückflusskühler, wurden
5200 g Diethy lenglykolmonoethyletheracetat, 2772 g IPDI-N (molare
Menge an Isocyanatgruppen: 12 mol) und 148 g (1 mol) Dimethylolbutansäure eingebracht
und das Ganze unter Rühren
auf 80°C
erhitzt, während
die Wärmeentwicklung
beachtet wurde, anschließend
wurde drei Stunden lang reagieren gelassen. Anschließend wurden
1344 g (7 mol) Trimellitsäureanhydrid
eingebracht und das Ganze auf 160°C
erhitzt. Die Reaktion lief unter Schaumbildung ab. Das Ganze wurde
bei der Temperatur vier Stunden lang umgesetzt. Das System wandelte
sich zu einer blassbraunen, transparenten Flüssigkeit. Die Lösung wurde
auf 100°C
abgekühlt
und des Weiteren 935 g (2 mol) Pentaerythrittriacrylat (Hydroxylzahl:
120) und 15 g Methylhydrochinon zugesetzt, danach wurde bei der
Temperatur die Urethanisierungsreaktion über fünf Stunden durchgeführt. Das
Verschwinden der Absorption der Isocyanatgruppen bei 2270 cm–1 wurde
mittels IR bestätigt
und es wurde eine blassbraune, transparente polymerisierbare Polyimidharzlösung erhalten.
-
Beim
Aufbringen der Polyimidharzlösung
auf eine KBr-Platte und nach Vermessen eines IR der Probe nach Verdampfen
des Lösungsmittels
wurden die folgenden Absorptionen ermittelt: Absorption des Imidrings bei
725 cm–1,
1780 cm–1 und
1720 cm–1;
charakteristische Absorption des Isocyanuratrings bei 1690 cm–1 und 1460
cm–1;
und des Weiteren die Absorption von Urethanbindungen bei 1550 cm–1.
Des Weiteren wurde Mn zu 2500, Mw zu 5200 und die Säurezahl
zu 98 und die Acryloylgruppen-Konzentration zu 1,23 mmol/g bestimmt. Des
Weiteren wurde die Isocyanuratring-Konzentration zu 0,85 mmol/g
bestimmt. Diese Polyimidharzlösung wird
als Harzlösung
P5 abgekürzt.
-
Unter
Verwendung der so erhaltenen Harzlösung P5 wurde eine Resist-Tinte
vom Negativ-Typ gemäß nachstehender
Zusammensetzung formuliert und das Gemisch in einer Dispergiervorrichtung
(T.K. Homo Disper: TOKYUSHU KIKA KOUGYOU CO., LTD.) ver knetet. Es
wurden die folgenden Bewertungstests (5) bis (9) durchgeführt. Die
Bewertungsergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt. Formulierungszusammensetzung:
| (1)
Polymerisierbare Polyimidharzlösung
(Harzfeststoffanteil) | 75
Teile |
| (2)
EPICLON N-680 *2) | 25
Teile |
| (3)
Dipentaerythrithexaacrylat | 10
Teile |
| (4)
2-Methyl-1-[4-(methylthio)phenyl]-2-morpholinopropan-1-on | 5
Teile |
| (5)
N,N-Dimethylbenzylamin | 1
Teil |
-
Fußnote für das Formulierungsbeispiel
-
- *2) EPICLON N-680; o-Cresol-Novolak-Epoxyharz (hergestellt
von Dainippon Ink & Chemicals,
Incorporated, Epoxyäquivalentgewicht:
216)
-
<Methoden für die Bewertungstests>
-
(5) Bewertung der Trockenheit
bei Fingerberührung
-
Die
Resist-Tinte wurde auf eine Glassubstratplatte unter Verwendung
einer entsprechenden Vorrichtung dergestalt aufgebracht, dass die
Filmdicke nach dem Trocknen 30 μm
betrug und das Ganze wurde 30 Minuten lang bei 80°C getrocknet,
um ein Teststück
zu erhalten. Das Teststück
wurde bei 20°C
und 65% relativer Luftfeuchtigkeit eine Stunde lang stehen gelassen.
-
Danach
wurde die Klebrigkeit beim Berühren
des aufgebrachten Films mit einem Finger nach dem folgenden Standard
bewertet.
-
Bewertungsstandard
-
- A:
- Es wurde keine Klebrigkeit
beobachtet.
- B:
- Es wurde eine leichte
Klebrigkeit beobachtet.
- C:
- Es wurde eine erhebliche
Klebrigkeit beobachtet.
- D:
- Das Harz haftet an
dem Finger.
-
(6) Bewertung der Härtbarkeit
mit Ultraviolettstrahlung
-
Die
Resist-Tinte wurde auf eine Glassubstratplatte unter Verwendung
einer entsprechenden Vorrichtung dergestalt aufgebracht, dass die
Filmdicke nach dem Trocknen 30 μm
betrug und das Ganze wurde 30 Minuten lang bei 80°C getrocknet,
um ein Teststück
zu erhalten. Ein „Steg
Tablet" (Stufenkeil)
Nr. 2, hergestellt von Kodak K.K., wurde auf das Teststück aufgebracht
und jedes Teststück
mit Ultraviolettstrahlung mit einer Strahlungsmenge von jeweils
500 mJ/cm2, 1000 mJ/cm2 oder
1500 mJ/cm2 bestrahlt, wobei jeweils separat eine
Metallhalogenidlampe (HTE106-M07, hergestellt von K.K. Hitec, Ausgangsleistung:
7 Kw), verwendet wurde. Die Härtbarkeit
mit Ultraviolettstrahlung wurde nach dem folgenden Standard bewertet.
-
Bewertungsstandard
-
- A:
- Es verbleibt ein Bereich
von 5 Stufen oder darüber
bei einer Strahlungsmenge von 500 mJ/cm2.
- B:
- Es verbleibt ein Bereich
von 5 Stufen oder darüber
bei einer Strahlungsmenge von 1000 mJ/cm2.
- C:
- Es verbleibt ein Bereich
von 5 Stufen oder darüber
bei einer Strahlungsmenge von 1500 mJ/cm2.
- D:
- Es verbleibt ein Bereich
von weniger als 5 Stufen bei einer Strahlungsmenge von 1500 mJ/cm2.
-
(7) Bewertung der Entwicklungseigenschaft
-
Die
Resist-Tinte wurde auf eine Glassubstratplatte unter Verwendung
einer entsprechenden Vorrichtung dergestalt aufgebracht, dass die
Filmdicke nach dem Trocknen 30 μm
betrug und das Ganze wurde 30 Minuten lang bei 80°C getrocknet,
um ein Teststück
zu erhalten. Ein Negativ-Resist-Musterfilm (PCW URGA82 hergestellt
von UGRA) wurde auf das Teststück
aufgebracht und das Teststück
wurde mit Ultraviolettstrahlung mit einer Strahlungsmenge von 1000
mJ/cm2 unter Verwendung einer Metallhalogenidlampe
bestrahlt. Anschließend
wurde jedes Teststück
in jede Entwicklungsflüssigkeit
eingetaucht und vier Minuten lang darin geschüttelt, wobei eine 1%-ige wäss rige Natriumcarbonatlösung oder
eine 1%-ige wässrige
Natriumhydroxidlösung
als Entwicklungsflüssigkeit
verwendet wurde. Nach dem Waschen mit Leitungswasser wurde die Entwicklungseigenschaft
visuell mittels einer Lupe geprüft
und nach dem folgenden Standard bewertet.
-
Bewertungsstandard
-
- A:
- Es kann ein konzentrisches
Muster mit einem Durchmesser von 10 μm oder weniger entwickelt werden.
- B:
- Es kann ein konzentrisches
Muster mit einem Durchmesser von 20 μm oder weniger entwickelt werden.
- C:
- Es kann ein konzentrisches
Muster mit einem Durchmesser von 20 μm oder mehr entwickelt werden, aber
es können
nichtentwickelte Teile beobachtet werden.
- D:
- Kein Muster wird durch
die Entwicklung erhalten.
-
(8) Messung der Glasübergangstemperatur
und des linearen Ausdehnungskoeffizienten
-
Die
Resist-Tinte wurde auf eine Glassubstratplatte unter Verwendung
einer entsprechenden Vorrichtung dergestalt aufgebracht, dass die
Filmdicke nach dem Trocknen 30 μm
betrug und das Ganze wurde 30 Minuten lang bei 80°C getrocknet,
um ein Teststück
zu erhalten. Das Teststück
wurde mit Ultraviolettstrahlung mit einer Strahlungsmenge von 1000
mJ/cm2 unter Verwendung einer Metallhalogenidlampe
bestrahlt. Danach wurde jedes Teststück 60 Minuten lang in Trockenschränken bei
150°C und
170°C stehen
gelassen, um die Filme separat zu härten und anschließend wurden
die gehärteten
Filme abgeschält.
Anschließend
wurde die Glasübergangstemperatur
(Tg) des gehärteten
Films gemäß DMA (Dynamisch-mechanische
Analyse)-Methode gemessen und die Glasübergangstemperatur (Tg) und
der lineare Ausdehnungskoeffizient (α1) des gehärteten Films gemäß TMA (Thermomechanische
Analyse)-Methode gemessen. In Bezug auf die Glasübergangstemperatur (Tg) bedeutet
ein hoher Tempera turwert eine hervorragende thermische Beständigkeit.
Des Weiteren zeigt der lineare Ausdehnungskoeffizient (α1) eine geringere
Dimensionsstabilität
als die Glasübergangstemperatur
(Tg) an und ein kleiner Wert bedeutet hervorragende thermische Dimensionsstabilität.
-
Im Übrigen wurde
bei der DMA-Methode die dynamische Viskoelastizität unter
den Bedingungen eines Bourdon-Schablonen-Abstands von 20 mm, eines Temperaturbereichs
von 25 bis 300°C,
einer Temperaturerhöhungsgeschwindigkeit
von 3°C/Minute
und einer Messfrequenz von 1 Hz unter Verwendung eines RSA-II-Geräts, hergestellt
von Rheometrics Scientific, gemessen und diejenige Temperatur, die
den maximalen Tangens-δ-Wert in
dem resultierenden Spektrum zeigte, wurde als die Glasübergangstemperatur
(Tg) festgelegt.
-
Des
Weiteren wurden die Glasübergangstemperatur
(Tg) und der lineare Ausdehnungskoeffizient (α1) unter den Bedingungen einer
Probenlänge
von 10 mm, einer Temperaturerhöhungsgeschwindigkeit
von 10°C/Minute
und einer Last von 49 mN (5 g) gemäß JIS K-0129 unter Verwendung
eines Thermoanalysesystems TMA-SS6000,
hergestellt von Seiko Denshi K.K., gemessen.
-
(9) Druckkochertest (PCT)
-
Bei
(9) wurde ein Druckkochertest in ähnlicher Weise wie bei (4)
oben in dem Druckkochertest (PCT) mit der Ausnahme durchgeführt, dass
die in den Beispielen 5 bis 8 erhaltenen mit aktiver Energiestrahlung härtbaren
Imidharzlösungen
verwendet wurden und die Veränderung
des Aussehens und die Haftung des aufgetragenen Films bewertet wurden.
-
BEISPIEL 6
-
In
einen Vierhalskolben, ausgerüstet
mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Rückflusskühler, wurden
4000 g Diethylenglykolmonoethyletheracetat, 2079 g IPDI-N (molare
Menge an Isocyanatgruppen: 9 mol), 550 g (molare Menge an Isocyanatgruppen:
3 mol) einer Polyisocyanatverbindung mit Isocyanuratring, abgeleitet
von Hexamethylendiisocyanat (Isocyanatgruppengehalt: 22,9%, der
Gehalt an Triisocyanatverbindung mit Isocyanatring betrug 65%) und
134 g (1 mol) Dimethylolpropionsäure
eingebracht und das Ganze unter Rühren auf 80°C erhitzt. Nach fünfstündiger Reaktion
bei dieser Temperatur wurden 1152 g (6 mol) Trimellitsäureanhydrid
und 218 g (1 mol) Pyromellitsäureanhydrid
eingebracht und das Ganze auf 170°C
erhitzt. Die Reaktion lief unter Schaumbildung ab. Anschließend wurde
das Ganze bei dieser Temperatur vier Stunden lang umgesetzt. Das
System wandelte sich zu einer blassbraunen, transparenten Flüssigkeit.
Die Lösung
wurde auf 100°C
abgekühlt
und des Weiteren 288 g (2 mol) 4-Hydroxybutylacrylat (Hydroxylzahl:
390) und 15 g Methylhydrochinon eingebracht, woran sich eine fünfstündige Urethanisierungsreaktion
bei dieser Temperatur anschloss. Das Verschwinden der Absorption
der Isocyanatgruppen bei 2270 cm–1 wurde
mittels IR bestätigt und
eine blassbraune, transparente polymerisierbare Polyimidharzlösung erhalten.
-
Beim
Aufbringen der Polyimidharzlösung
auf eine KBr-Platte und nach Vermessen eines IR der Probe nach Verdampfen
des Lösungsmittels
wurden die folgenden Absorptionen ermittelt: Absorption des Imidrings bei
725 cm–1,
1780 cm–1 und
1720 cm–1;
charakteristische Absorption des Isocyanuratrings bei 1690 cm–1 und 1460
cm–1;
und des Weiteren die Absorption von Urethanbindungen bei 1550 cm–1.
Des Weiteren wurde Mn zu 2900, Mw zu 4800 und die Säurezahl
zu 108 und die Acryloylgruppen-Konzentration zu 0,49 mmol/g bestimmt. Des
Weiteren wurde die Isocyanuratring-Konzentration zu 1,07 mmol/g
bestimmt. Diese Polyimidharzlösung wird
als Harzlösung
P6 abgekürzt.
-
Eine
Resist-Tinte wurde in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 5 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die so
erhaltene Harzlösung
P6 anstelle der Harzlösung
P5 verwendet wurde, und anschließend wurden die oben beschriebenen
Bewertungstests (5) bis (9) durchgeführt. Die Ergebnisse dieser
Bewertung sind in Tabelle 3 gezeigt.
-
BEISPIEL 7
-
In
einen Vierhalskolben, ausgerüstet
mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Rückflusskühler, wurden
5500 g Propylenglykolmonoethyletheracetat, 2772 g IPDI-N (molare
Menge an Isocyanatgruppen: 12 mol), 660 g (2 mol) eines Ethylenoxidaddukts
von Bisphenol A (Hydroxylzahl: 340) eingebracht und das Ganze unter
Rühren
auf 80°C
erhitzt, während
auf die Wärmeentwicklung
geachtet wurde, woran sich eine dreistündige Reaktion bei dieser Temperatur
anschloss. Anschließend
wurden 1536 g (8 mol) Trimellitsäureanhydrid
zugegeben und das Ganze auf 130°C
erhitzt. Die Reaktion lief unter Schaumbildung ab. Das Ganze wurde
bei dieser Temperatur zwölf
Stunden lang umgesetzt. Das System reagierte zu einer blassbraunen, transparenten
Flüssigkeit.
Des Weiteren wurden 568 g (4 mol) Glycidylmethacrylat, 15 g Triphenylphosphine und
15 g Methylhydrochinon zugegeben, woran sich eine fünfstündige Veresterungsreaktion
bei dieser Temperatur anschloss. Das Verschwinden der Isocyanatgruppen-Absorption
bei 2270 cm–1 wurde
mittels IR bestätigt
und eine blassbraune, transparente polymerisierbare Polyimidharzlösung erhalten.
-
Beim
Aufbringen der Polyimidharzlösung
auf eine KBr-Platte und nach Vermessen eines IR der Probe nach Verdampfen
des Lö sungsmittels
wurden die folgenden Absorptionen ermittelt: Absorption des Imidrings bei
725 cm–1,
1780 cm–1 und
1720 cm–1;
charakteristische Absorption des Isocyanuratrings bei 1690 cm–1 und 1460
cm–1;
und des Weiteren die Absorption von Urethanbindungen bei 1550 cm–1.
Des Weiteren wurde Mn zu 2800, Mw zu 6500 und die Säurezahl
zu 75 und die Acryloylgruppen-Konzentration zu 0,77 mmol/g bestimmt. Des
Weiteren wurde die Isocyanuratring-Konzentration zu 0,79 mmol/g
bestimmt. Diese Polyimidharzlösung wird
als Harzlösung
P7 abgekürzt.
-
Eine
Resist-Tinte wurde in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 5 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die so
erhaltene Harzlösung
P7 anstelle der Harzlösung
P5 verwendet wurde, und anschließend wurden die oben beschriebenen
Bewertungstests (5) bis (9) durchgeführt. Die Ergebnisse dieser
Bewertung sind in Tabelle 3 gezeigt.
-
BEISPIEL 8
-
In
einen Vierhalskolben, ausgerüstet
mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Rückflusskühler, wurden
65 g Diethylenglykolmonoethyletheracetat, 185 g Tetramethylbisphenol-Typ
Epoxyharz eingebracht (Epoxyäquivalentgewicht:
185 g/Äq)
und bei 100°C
aufgelöst.
Des Weiteren wurden 72 g Acrylsäure,
3 g Triphenylphosphin und 5 g Methylhydrochinon hinzugegeben, woran
sich eine zehnstündige
Reaktion bei 120°C
anschloss. Dadurch wurde ein Harz mit einer Säurezahl von 0,2 und einem Epoxyäquivalentgewicht
von 24000 g/Äq
erhalten. Das Harz wird als Zwischenstufe 1 abgekürzt.
-
Des
Weiteren wurden in einen Vierhalskolben ausgerüstet mit einem Rührer, einem
Thermometer und einem Rückflusskühler 4820
g Ethyldiglykolacetat, 2772 g IPDI-N (molare Menge der Isocyanatgruppe:
12 mol) und 296 g (2 mol) Dimethylolbutan säure eingebracht und das Ganze
unter Rühren
auf 80°C
erhitzt, während
auf die Wärmeentwicklung
geachtet wurde. Nach dreistündiger
Reaktion bei dieser Temperatur wurden 1152 g (6 mol) Trimellitsäureanhydrid
und 436 g (2 mol) Pyromellitsäuredianhydrid
eingebracht und das Ganze auf 140°C
erhitzt. Die Reaktion lief unter Schaumbildung ab. Das Ganze wurde
bei der Temperatur fünf
Stunden lang reagieren gelassen. Das System reagierte zu einer blassbraunen,
transparenten Flüssigkeit.
Die Lösung
wurde auf 100°C
abgekühlt
und anschließend
wurden 963 g (1,5 mol) der Zwischenstufe 1 hinzugegeben, woran sich
eine fünfstündige Reaktion
mit den verbleibenden Säureanhydridgruppen
bei dieser Temperatur anschloss. Das Verschwinden der Isocyanatgruppenabsorption
bei 2270 cm–1 und
der Säureanhydridgruppenabsorption
bei 1860 cm–1 wurde
mittels IR bestätigt
und eine blassbraune, transparente polymerisierbare Polyimidharzlösung erhalten.
-
Beim
Aufbringen der Polyimidharzlösung
auf eine KBr-Platte und nach Vermessen eines IR der Probe nach Verdampfen
des Lösungsmittels
wurden die folgenden Absorptionen ermittelt: Absorption des Imidrings bei
725 cm–1,
1780 cm–1 und
1720 cm–1;
charakteristische Absorption des Isocyanuratrings bei 1690 cm–1 und 1460
cm–1;
und des Weiteren die Absorption von Urethanbindungen bei 1550 cm–1.
Des Weiteren wurde Mn zu 4800, Mw zu 7700 und die Säurezahl
zu 112 und die Acryloylgruppen-Konzentration zu 0,67 mmol/g bestimmt. Des
Weiteren wurde die Isocyanuratring-Konzentration zu 0,78 mmol/g
bestimmt. Diese Polyimidharzlösung wird
als Harzlösung
P8 abgekürzt.
-
Eine
Resist-Tinte wurde in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 5 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die so
erhaltene Harzlösung
P8 anstelle der Harzlösung
P5 verwendet wurde, und anschließend wurden die oben beschriebenen
Bewertungstests (5) bis (9) durchgeführt. Die Ergebnisse dieser
Bewertung sind in Tabelle 3 gezeigt.
-
BEISPIEL 9
-
In
einen Vierhalskolben, ausgerüstet
mit einem Rührer,
einem Thermometer und einem Rückflusskühler, wurden
4300 g Diethylenglykolmonoethyletheracetat, 2079 g IPDI-N (molare
Menge an Isocyanatgruppen: 9 mol), 222 g (molare Menge an Isocyanatgruppen:
2 mol) Isophorondiisocyanat und 148 g (1 mol) Dimethylolbutansäure eingebracht
und das Ganze unter Rühren
auf 80°C
erhitzt. Nach dreistündiger
Reaktion bei einer Temperatur bei dieser Temperatur wurden 1152
g (6 mol) Trimellitsäureanhydrid
eingebracht und das Ganze unter Rühren auf 150°C erhitzt.
Die Reaktion lief unter Schaumbildung ab. Das Ganze wurde bei 150°C vier Stunden
lang umgesetzt und anschließend
auf 100°C
abgekühlt.
Danach wurden 15 g Methylhydrochinon zugesetzt und anschließend 702
g (1,5 mol) Pentaerythrittriacrylat (Hydroxylzahl: 120) zugegeben,
woran sich eine fünfstündige Reaktion
bei 100°C
anschloss. Das Verschwinden der Isocyanatgruppenabsorption bei 2270 cm–1 wurde
mittels IR bestätigt
und eine blassgelbe, transparente polymerisierbare Polyimidharzlösung erhalten.
-
Beim
Aufbringen der Polyimidharzlösung
auf eine KBr-Platte und nach Vermessen eines IR der Probe nach Verdampfen
des Lösungsmittels
wurden die folgenden Absorptionen ermittelt: Absorption des Imidrings bei
725 cm–1,
1780 cm–1 und
1720 cm–1;
charakteristische Absorption des Isocyanuratrings bei 1690 cm–1 und 1460
cm–1;
und des Weiteren die Absorption von Urethanbindungen bei 1550 cm–1.
Des Weiteren wurde Mn zu 4700, Mw zu 14000 und die Säurezahl
zu 85 und die Acryloylgruppen-Konzentration zu 1,14 mmol/g bestimmt. Des
Weiteren wurde die Isocyanuratring-Konzentration zu 0,76 mmol/g
be stimmt. Diese Polyimidharzlösung wird
als Harzlösung
P9 abgekürzt.
-
Eine
Resist-Tinte wurde in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 5 hergestellt, mit der Ausnahme, dass die so
erhaltene Harzlösung
P9 anstelle der Harzlösung
P5 verwendet wurde, und anschließend wurden die oben beschriebenen
Bewertungstests (5) bis (9) durchgeführt. Die Ergebnisse dieser
Bewertung sind in Tabelle 3 gezeigt.
-
-
Die
erfindungsgemäße mit aktiver
Energiestrahlung härtbare
Polyimidharzmasse ist hervorragend in Bezug auf ihre Härtbarkeit,
thermische Beständigkeit
und Feuchtigkeitsbeständigkeit
bei hoher Temperatur und hohem Druck, in der Lage mit verdünnter wässriger
Alkalilösung
und auch geeignet für
die Verwendung mit einem üblichen
organischen Lösungsmittel,
wie zum Beispiel einem polaren Lösungsmittel
als organischem Lösungsmittel,
das weder ein Stickstoffatom noch ein Schwefelatom enthält.