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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf neue sekundäre oder
tertiäre
Amine sowie eine Zusammensetzung, die für eine topische Anwendung auf
die Haut geeignet ist und mindestens ein solches Amin in einem physiologisch
akzeptablen Medium enthält.
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Sie
bezieht sich auch auf die Verwendung eines solchen Amins in einer
Zusammensetzung, die für eine
topische Anwendung auf die Haut geeignet ist, als Stoff, der die
Falten und Fältchen
und insbesondere Mimikfalten und -fältchen glätten soll.
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Frauen
und auch Männer
möchten
derzeit so lange wie möglich
jung aussehen und versuchen daher immer mehr, die Anzeichen der
Hautalterung zu kaschieren, die sich insbesondere in Falten und
Fältchen
ausdrücken.
Hierzu beziehen sich die Werbung und die Mode auf Produkte, die
solange wie möglich
eine Haut bewahren sollen, die strahlend und faltenfrei ist, Anzeichen
für eine
junge Haut, umso mehr als das physische Aussehen Auswirkungen auf
die Psyche und/oder den Gemütszustand
hat.
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Bis
heute wurden Falten und Fältchen
mit kosmetischen Produkten behandelt, die Wirkstoffe enthalten,
die auf die Haut einwirken, beispielsweise indem sie sie hydratisieren
oder indem sie die Zellerneuerung in der Haut verbessern oder die
Synthese fördern
oder indem sie die Zerstörung
der Stützfasern,
die das Hautgewebe zusammensetzen, verhindert.
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Diese
Behandlungen wirken zwar bei Falten und Fältchen, die durch die chronologische
oder intrinsische Alterung verursacht werden, sowie auch solchen,
die von der lichtinduzierten Alterung herrühren, sie haben jedoch keine
Wirkung auf Mimikfalten und -fältchen,
bei denen es erforderlich ist, auf die kontraktile Muskelkomponente
der Falten in der Haut einzuwirken.
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Bis
heute ist das einzige Mittel, das meistens verwendet wird, um auf
Mimikfalten einzuwirken, das Botulinus-Toxin, das insbesondere in
die Falten der Glabella injiziert wird, bei denen es sich um die
Falten zwischen den Augenbrauen handelt (siehe J.D. Carruters et
al., J. Dermatol. Surg. Oncol., 1992, 18, Seiten 17-21). Die Dermatologen
setzen gelegentlich auch Implantate von Hyaluronsäure oder
Polymilchsäure
ein.
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Diese
Techniken haben jedoch den Nachteil, dass sie einen Arzt erfordern.
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Um
Lösungen
anzugeben, die einfacher sind als diese medizinischen Verfahren,
hat die Anmelderin verschiedene Verbindungen vorgeschlagen, die
einen myorelaxierenden Effekt haben können, wenn sie topisch auf
die Haut aufgetragen werden, sodass sie auf einem anderen Weg auf
die Mimikfalten einwirken können.
Von diesen Verbindungen können
insbesondere die Antagonisten der Rezeptoren, die mit den Calciumkanälen zusammenhängen (
FR 2 793 681 ) und insbesondere
Mangan und seine Salze (
FR 2
809 005 ) und Alverin (
FR
2 798 590 ); und die Agonisten von Rezeptoren angegeben
werden, die mit den Chlorkanälen
zusammenhängen,
darunter Glycin (
EP 0 704 210 )
und bestimmte Extrakte von Iris pallida (
FR 2 746 641 ).
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Das
Bedürfnis,
wirksame Verbindungen zur Glättung
oder Kaschierung von Mimikfalten und -fältchen angeben zu können, bleibt
jedoch bestehen.
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Die
Anmelderin hat nun überraschend
festgestellt, dass bestimmte sekundäre und tertiäre Amine
dieses Bedürfnis
befriedigen können.
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Aus
der Druckschrift
EP 1 090 630 sind
zwar sekundäre
und tertiäre
Amine bekannt, die die Eigenschaft haben, die Synthese von Collagen
durch Fibroblasten zu erhöhen
und die Haut zu hydratisieren, und dadurch für trockene Haut und atopische
Dermatitis, jedoch auch gegen Falten zweckmäßig sind. In analoger Weise
offenbart die Druckschrift
EP
0 691 327 eine sehr große Gruppe von mono-, di- und trisubstituierten
Aminen, die als wirksame Stoffe zur Glättung von Falten beschrieben
sind. Es wird jedoch in keiner Weise nahe gelegt, dass die in diesen
Druckschriften offenbarten Amine irgendeine Wirkung auf Mimikfalten
und -fältchen haben
könnten,
im Gegensatz zu den Aminen, die der Gegenstand der vorliegenden
Erfindung sind und die eine Auswahl aus der sehr großen Gruppe
der in
EP 1 090 630 und
EP 0 691 327 offenbarten
Amine darstellen.
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Im Übrigen sind
aus der Druckschrift WO 93/05763 verschiedene Amine bekannt, die
mit mindestens zwei Ketten, die jede mindestens eine Hydroxygruppe
tragen, di- und trisubstituiert sind. Diese Amine fördern die
Differenzierung von Keratinocyten, schränken die UV-induzierte Verdickung der Epidermis
ein und sind daher zweckmäßig, um
durch UV-B-Strahlung induzierten Falten vorzubeugen oder sie zu
behandeln. Es wird jedoch nicht nahe gelegt, dass diese Amine, die
sich von den Aminen, die Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind,
unterscheiden, da sie keine Phenylgruppe enthalten, irgendeine Wirkung
auf Mimikfalten und -fältchen
haben könnten.
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Aus
der Druckschrift WO 97/37967 ist eine Gruppe von Calcium-Antagonisten bekannt,
die aus disubstituierten Arylalkylaminen besteht, die insbesondere
befähigt
sind, die Differenzierung von Keratinocyten zu verändern. Es
ist aus der Publikation von A.J. SHUKER et al., The Application
of High-Throughput Synthesis And Purification To The Preparation
Of Ethanolamines, Tetrahedron Letters, Band 38, Nr. 35, Seiten 6149-6152
(1997) eine Gruppe von Ethanolaminen bekannt, deren Struktur ähnlich wie
die Struktur der zuvor genannten Verbindungen ist, die als Modulatoren
für adrenerge
Rezeptoren verwendet werden können.
In diesen beiden Gruppen von Verbindungen ist die Phenylgruppe durch
eine verzweigte Kette von dem Stickstoffatom getrennt, was sie von
den Verbindungen, die der Gegenstand der vorliegenden Erfindung
sind, unterscheidet. Ferner wurde in keiner Weise nahe gelegt, dass
diese Verbindungen irgendeine Wirkung auf Falten, a fortiori auf
Mimikfalten haben könnten.
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Die
Anmelderin hat nun festgestellt, dass es möglich ist, kosmetische Zusammensetzungen
herzustellen, die für
die Glättung
von Mimikfalten und -fältchen
wirksam sind, indem bestimmte sekundäre und tertiäre Amine
von einfacher Struktur gewählt
werden.
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Von
der Anmelderin wurde zwar bereits die Verwendung von Alverin, das
ein trisubstituiertes Amin ist, als myorelaxierenden Stoff beschrieben,
der für
die Glättung
von Mimikfalten dienen soll. Im Gegensatz zu den Verbindungen, die
der Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind, ist das Alverin
jedoch ein mit zwei Aralkylgruppen substituiertes Amin. Es war nun
nicht nahe liegend, dass die myorelaxierende Aktivität des Alverins durch
Ersatz einer Alkylgruppe durch eine Aralkylgruppe in dem Molekül erhöht werden
könnte.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft daher neue sekundäre oder tertiäre Amine
der Formel (I):
worin
bedeuten:
R
1 eine geradkettige oder
verzweigte, gesättigte
oder ungesättigte C
1-8-Alkylgruppe oder eine Gruppe -CN, -OR
11, SR
11, -NR
11R
12, -COR
11, -COOR
11, CONR
11R
12, -NR
11-CO-R
12, -NR
11-CO-NR
12R
13 oder -CF
3 oder
ein Halogenatom,
wobei die Gruppen R
11,
R
12 und R
13 unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom, eine geradkettige oder verzweigte C
1-4-Alkylgruppe oder eine gegebenenfalls
mit einer Gruppe -OR, -NRR',
-COOR oder CF
3 substituierte Arylgruppe
bedeuten,
wobei R und R' unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom oder eine geradkettige oder verzweigte C
1-4-Alkylgruppe bedeuten,
R
2 ein
Wasserstoffatom oder eine unsubstituierte, geradkettige oder verzweigte,
gesättigte
oder ungesättigte C
1-12-Alkylgruppe;
W eine unsubstituierte
geradkettige Alkylen- oder Alkenylenkette mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen,
X
eine Gruppe -OR
11 oder -NR
11R
12, wobei R
11 und
R
12 die oben angegebenen Bedeutungen aufweisen,
Y
eine Di(C
5-7)alkylethylenkette oder Di(C
5-7)alkylpropylenkette,
m 0 oder eine
ganze Zahl von 1 bis 5,
mit der Maßgabe, dass die Gruppen R
1 gleich oder verschieden sein können, wenn
m von 0 verschieden ist,
oder ihre Additionssalze mit einer
Säure oder
ihre Isomere oder Stereoisomere.
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In
der Formel (I) können
die Alkylgruppen je nach Fall unter den folgenden Gruppen ausgewählt werden:
Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, t-Butyl,
Pentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, Nonyl, Decyl, Undecyl und Dodecyl.
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Die
Arylgruppe kann eine Phenylgruppe sein.
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Die
Alkylen- oder Alkenylenkette mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen ist insbesondere
die Gruppe Ethylen, Trimethylen, Tetramethylen, Vinylen oder Propenylen.
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Y
bedeutet vorzugsweise eine Dipentylethylenkette.
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Bei
dem Halogenatom kann es sich um ein Floratom, Chloratom oder Bromatom
handeln.
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Von
den Salzen der Verbindungen der Formel (I) können die Salze angegeben werden,
die durch Zugabe einer Verbindung der Formel (I) zu einer anorganischen
Säure,
die insbesondere unter Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure und
Phosphorsäure
ausgewählt
ist, oder einer organischen Säure
erhalten werden, die insbesondere unter Bernsteinsäure, Fumarsäure, Milchsäure, Glycolsäure, Citronensäure und
Weinsäure
ausgewählt
ist.
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Nach
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist die Verbindung der Formel (I) eine Verbindung,
bei der mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
- • m
= 0 oder 1,
- • R1 ist eine Gruppe -OR11,
wobei R11 ein Wasserstoffatom oder eine
geradkettige oder verzweigte C1-4-Alkylgruppe
bedeutet,
- • R2 ist ein Wasserstoffatom oder eine unsubstituierte,
gesättigte,
geradkettige oder verzweigte C1-8-Alkylgruppe,
- • W
ist eine unsubstituierte, geradkettige Alkylen- oder Alkenylenkette
mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen,
- • X
ist eine Gruppe -OR11, wobei R11 ein
Wasserstoffatom oder eine geradkettige oder verzweigte C1-4-Alkylgruppe ist,
- • Y
ist eine Di(C5-7)alkylethylenkette.
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Noch
bevorzugter ist die Verbindung der Formel (I) eine Verbindung, worin:
- • m
= 0 oder 1,
- • R1 bedeutet -OH oder -OCH3,
- • R2 ist ein Wasserstoffatom oder die Ethylgruppe,
- • W
ist eine Trimethylenkette oder Propenylenkette,
- • X
bedeute -OH,
- • Y
ist eine Di(C5-7)alkylethylenkette oder
Di(C5-7)alkylpropylenkette.
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Nach
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist die Verbindung der Formel (I) eine Verbindung,
worin: m = 0; R2 bedeutet Ethyl; X = OH;
Y bedeutet Dipentylethylen; und W ist eine Trimethylenkette.
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Die
Amine der Formel (I) können
nach Verfahren hergestellt werden, die analog zu den in den beigefügten 1 bis 3 dargestellten
Reaktionsschemata und den in den nachstehenden Beispielen 1 bis
9 beschriebenen Verfahren sind.
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Die
Erfindung bezieht sich ferner auf eine Zusammensetzung, die für eine topische
Anwendung auf die Haut geeignet ist und die in einem physiologisch
akzeptablen Medium mindestens eine Verbindung der Formel (I') enthält
worin
bedeuten:
R
1 eine geradkettige oder
verzweigte, gesättigte
oder ungesättigte
C
1-8-Alkylgruppe oder eine Gruppe -CN, -OR
11, SR
11, -NR
11R
12, -COR
11, -COOR
11, CONR
11R
12, -NR
11-CO-R
12, -NR
11-CO-NR
12R
13 oder -CF
3 oder
ein Halogenatom,
wobei die Gruppen R
11,
R
12 und R
13 unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom, eine geradkettige oder verzweigte C
1-4-Alkyl gruppe oder eine gegebenenfalls
mit einer Gruppe -OR, -NRR',
-COOR oder CF
3 substituierte Arylgruppe
ist,
wobei R und R' unabhängig voneinander
ein Wasserstoffatom oder eine geradkettige oder verzweigte C
1-4-Alkylgruppe bedeuten,
R
2 ein
Wasserstoffatom oder eine unsubstituierte, geradkettige oder verzweigte,
gesättigte
oder ungesättigte C
1-12-Alkylgruppe;
W eine unsubstituierte
geradkettige Alkylen- oder Alkenylenkette mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen
oder eine Methylenkette;
X eine Gruppe -OR
11 oder
-NR
11R
12, wobei
R
11 und R
12 die
oben angegebenen Bedeutungen aufweisen,
Y eine geradkettige
oder verzweigte, unsubstituierte Alkylen- oder Alkenylenkette mit
11 bis 20 Kohlenstoffatomen,
m 0 oder eine ganze Zahl von 1
bis 5,
mit der Maßgabe,
dass die Gruppen R
1 gleich oder verschieden
sein können,
wenn m von 0 verschieden ist,
oder ihre Additionssalze mit
einer Säure
oder ihre Isomere oder Stereoisomere.
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Der
Mengenanteil des Amins der Formel (I'), der erfindungsgemäß verwendbar ist, ist natürlich von
der gewünschten
Wirkung abhängig
und kann daher in einem großen
Bereich schwanken. Um eine Größenordnung
anzugeben, kann das Amin in einer Menge von 0,01 bis 10 % des Gesamtgewichts
der Zusammensetzung, vorzugsweise in einer Menge von 0,05 bis 5
% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung und noch bevorzugter in
einer Menge von 0,1 bis 2 % des Gesamtgewichts der Zusammensetzung
verwendet werden.
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Die
erfindungsgemäße Zusammensetzung
ist für
eine topische Anwendung auf die Haut geeignet und enthält daher
ein physiologisch akzeptables Medium, d. h. ein Medium, das mit
der Haut und gege benenfalls seinen Anhangsgebilden (Wimpern, Nägeln, Haaren)
und/oder den Schleimhäuten
verträglich
ist.
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Die
Zusammensetzung kann in allen galenischen Formen vorliegen, die
insbesondere in der Kosmetik verwendet werden und sie kann insbesondere
in Form einer gegebenenfalls in das Gel überführten öligen Lösung, einer Dispersion vom
Typ einer zweiphasigen Lotion, als Emulsion, die durch Dispersion
einer Fettphase in einer wässrigen
Phase (O/W) oder umgekehrt (W/O) erhalten wird, in Form einer dreifachen
Emulsion (W/O/W oder O/W/O) oder einer Vesikeldispersion vom ionischen
und/oder nichtionischen Typ vorliegen. Diese Zusammensetzungen werden
nach üblichen
Verfahren hergestellt. Erfindungsgemäß wird bevorzugt eine Zusammensetzung
in Form einer Öl-in-Wasser-Emulsion
verwendet.
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Die
Zusammensetzung kann mehr oder weniger fluide sein und wie eine
weiße
oder farbige Creme, eine Pomade, eine Milch, eine Lotion, ein Serum,
eine Paste oder ein Schaum aussehen. Sie kann gegebenenfalls als
Aerosol aufgetragen werden. Sie kann auch in fester Form vorliegen,
insbesondere als Stift. Sie kann also Produkt zur Pflege und/oder
als Produkt zum Schminken der Haut verwendet werden.
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Die
erfindungsgemäß verwendete
Zusammensetzung kann auch in der Kosmetik übliche Zusatzstoffe enthalten,
wie hydrophile oder lipophile Gelbildner, hydrophile oder lipophile
Wirkstoffe, Konservierungsmittel, Antioxidantien, Lösungsmittel,
Parfums, Füllstoffe,
Filter, Pigmente, Geruchsabsorber und Farbmittel. Die Mengenanteile
dieser verschiedenen Zusatzstoffe sind so, wie sie herkömmlich auf
dem jeweiligen Gebiet verwendet werden und liegen beispielsweise
im Bereich von 0,01 bis 20 % des Gesamtgewichts der Zusammensetzung.
Diese Zusatzstoffe können
in Abhängigkeit
von ihrer Art in die Fettphase, in die wässrige Phase oder in die Lipidvesikel
eingebracht werden. Auf jeden Fall werden die Zusatzstoffe und ihre
Mengenanteile so ausgewählt,
dass sie den gewünschten
Eigenschaften der erfindungsgemäßen Amine
der Formel (I) nicht abträglich
sind.
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Wenn
die erfindungsgemäß verwendete
Zusammensetzung eine Emulsion ist, kann der Mengenanteil der Fettphase
im Bereich von 5 bis 80 Gew.-% und vorzugsweise 5 bis 50 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, liegen. Die Öle, Emulgatoren
und Coemulgatoren, die in der als Emulsion vorliegenden Zusammensetzung
verwendet werden, sind unter den Verbindungen ausgewählt, die
gewöhnlich auf
dem jeweiligen Gebiet verwendet werden. Der Emulgator und der Coemulgator
liegen in der Zusammensetzung in einer Menge von 0,3 bis 30 Gew.-%
und vorzugsweise 0,5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, vor.
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Von
den erfindungsgemäß verwendbaren Ölen können die
Mineralöle
(Vaselineöl), Öle pflanzlicher Herkunft
(Avocadoöl,
Sojaöl), Öle tierischer
Herkunft (Lanolin), synthetische Öle (Perhydrosqualen), Siliconöle (Cyclomethicon)
und fluorierte Öle
(Perfluorpolyether) angegeben werden. Als Fettsubstanzen können auch Fettalkohole
(Cetylalkohol), Fettsäuren
und Wachse (Carnaubawachs, Ozokerit) verwendet werden.
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Von
den erfindungsgemäß verwendbaren
Emulgatoren und Coemulgatoren können
beispielsweise Polyethylenglycolfettsäureester, wie PEG 100-stearat,
und Glycerinfettsäureester,
wie Glycerylstearat, angegeben werden.
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Von
den hydrophile Gelbildnern kommen insbesondere die Carboxyvinylpolymere
(Carbomer), Acrylcopolymere, wie die Copolymere Acrylate/Alkylacrylate,
Polyacrylamide, Polysaccharide, natürliche Gummis und Tone in Betracht,
von den lipophilen Gelbildnern können
die modifizierten Tone, wie die Bentone, Metallsalze von Fettsäuren, hydrophobe
Kieselsäure
und Polyethylene angegeben werden.
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Als
Wirkstoff wird in die erfindungsgemäß verwendete Zusammensetzung
vorteilhaft mindestens eine Verbindung eingearbeitet, die ausgewählt ist
unter: abschuppenden Wirkstoffen; Hydratisierungsmitteln; depigmentierenden
oder pigmentierungsfördernden
Wirkstoffen; Anti-Glycations-Wirkstoffen; NO-Synthase-Inhibitoren;
Wirkstoffen, die die Synthese von Makromolekülen der Dermis oder Epidermis
stimulieren und/oder ihre Zersetzung verhindern; Wirkstoffe, die
die Proliferation von Fibroblasten und/oder Keratinocyten stimulieren
oder die Differenzierung von Keratinocyten stimulieren; anderen
myorelaxierenden Wirkstoffe; straffenden Wirkstoffen; Anti-Pollutions-Wirkstoffen und/oder
Radikalfängern
für freie
Radikale; Wirkstoffen, die die Mikrozirkulation beeinflussen; Wirkstoffen,
die auf den Energiehaushalt der Zellen einwirken, und deren Gemischen.
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Die
Zusammensetzung kann auch UV-A- und/oder UV-B-Filter in Form von
organischen oder anorganischen Verbindungen enthalten, wobei die
zuletzt genannten Verbindungen gegebenenfalls umhüllt sind,
um sie hydrophob zu machen.
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Die
organischen Lichtschutzmittel, die besonders bevorzugt werden, sind
unter den folgenden Verbindungen ausgewählt (die mit ihren CTFA-Namen
angegeben werden): Ethylhexyl Salicylate, Ethylhexyl Methoxycinnamate,
Octocrylene, Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid, Benzophenone-3,
Benzophenone-4, Benzophenone-5, 4-Methylbenzylidene Camphor, Terephthalylidene
Dicamphor Sulfonic Acid, Disodium Phenyl Dibenzimidazole Tetrasulfonate,
2,4,6-Trisdiisobutyl-(4'-amino
benzalmalonat)-s-triazin, Anisotriazine, Ethylhexyl Triazone, Diethylhexyl
Butamido Triazone, Methylen bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol,
Drometrizole Trisiloxane, 1,1-Dicarboxy-(2,2'-dimethylpropyl)-4,4-diphenylbutadien
und deren Ge mischen.
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Die
anorganischen Lichtschutzmittel können unter den Pigmenten oder
auch den Nanopigmenten (mittlere Größe der Primärteilchen: im Allgemeinen 5
bis 100 nm und vorzugsweise 10 bis 50 nm) von umhüllten oder
nicht umhüllten
Metalloxiden ausgewählt
werden, wie beispielsweise Nanopigmenten von Titanoxid (amorph oder
kristallisiert in Form von Rutil und/oder Anatast) und Oxiden von
Eisen, Zink, Zirconium oder Cer, die all an sich bekannte UV-Lichtschutzmittel
sind. Herkömmliche
Stoffe zum Umhüllen
sind im Übrigen
Aluminiumoxid und/oder Aluminiumstearat.
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Wie
dies in den nachstehenden Beispielen demonstriert werden wird, hat
die Anmelderin einen myorelaxierenden Effekt der erfindungsgemäßen Amine
der Formel (I')
nachgewiesen, sodass ihre Verwendung insbesondere für die Glättung von
Mimikfalten und -fältchen
in Betracht gezogen werden kann.
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Die
Erfindung bezieht sich daher auch auf die kosmetische Verwendung
mindestens eines oben definierten Amins der Formel (I') in einer für eine topische
Anwendung auf die Haut geeigneten Zusammensetzung als Stoff, um
Falten und Fältchen
und insbesondere Mimikfalten und -fältchen zu glätten.
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Sie
bezieht sich auch auf ein Verfahren zur kosmetischen Behandlung
von Haut, die Falten aufweist, das das topische Aufbringen einer
oben definierten Zusammensetzung, worin W ferner eine Methylenkette
bedeuten kann, auf die Haut umfasst.
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Die
erfindungsgemäße Zusammensetzung
soll vorteilhaft auf die Bereiche des Gesichts und der Stirn, die
Mimikfalten und -fältchen
aufweisen, und/oder bei Personen aufgetragen werden, die Mimikfalten
und -fältchen
besitzen.
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Die
betroffenen Falten und Fältchen
sind vorzugsweise Falten, die radial um den Mund und/oder die Augen
angeordnet sind, insbesondere Krähenfüße, und/oder
sich an der Stirn befinden, insbesondere die sogenannte Zornesfalte,
die sich auf der Höhe
der Glabella im Bereich zwischen den Augenbrauen befindet, und/oder
die horizontal an der Stirn verlaufen.
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Die
Erfindung wird nun durch die folgenden nicht einschränkenden
Beispiele erläutert.
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BEISPIELE
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Beispiel 1: Synthese von
6-[2-{Ethyl-(3-phenylpropyl)amino}-ethyl]-undecan-6-ol (Verbindung 1)
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Diese
Verbindung wird nach dem in der 1 gezeigten
Reaktionsschema hergestellt.
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a) Ethyl-(3-phenylpropyl)-amin
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1 Äquivalent
des im Handel erhältlichen
3-Phenylpropylamins (36,98 mmol; 5,3 ml), 1 Äquivalent Acetaldehyd (36,98
mmol; 2,1 ml) und 25 ml Ethanol werden vermischt und 3 Stunden auf
50°C erwärmt. Dann
gibt man mit dem Spatel in kleinen Portionen 1,4 Äquivalente
Natriumborhydrid (9,320 mmol; 353 mg) zu und rührt bei Raumtemperatur 2 Stunden.
Das Reaktionsmedium wird konzentriert und dann in Wasser aufgenommen; man
extrahiert die organische Phase mit 2 Fraktionen von 20 ml Dichlormethan
und trocknet die organische Phase anschließend über wasserfreiem Natriumsulfat
und dampft zur Trockene ein.
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Man
erhält
auf diese Weise 6,0 g der Verbindung 10 in Form eines gelben Öls (Ausbeute:
99 %).
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b) Ethyl-3-[ethyl-(3-phenylproyl)-amino]-propionat
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Man
gibt zu einem in 10 ml Dimethylformamid gelösten Äquivalent von Ethyl-(3-phenylpropyl)-amin (2,450
mmol; 400 mg) 1,5 Äquivalente
Kaliumcarbonat (3,675 mmol; 507 mg) und 2 Äquivalente Ethyl-3-brompropionat (4,900
mmol; 0,57 ml) und erwärmt
unter Rühren
10 Stunden auf 50°C.
Das Reaktionsmedium wird mit einem großen Volumen Dichlormethan verdünnt, mit
einer gesättigten
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, filtriert und zur Trockene
eingedampft. Das erhaltene Öl
wird an einer Kieselgelsäule
(Dichlormethan/Methanol) gereinigt.
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Es
fallen 100 mg Verbindung 11 in Form eines gelben Öls an (Ausbeute
= 17 %).
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c) 6-[2-(3-Phenylpropylamino)-ethyl]-undecan-6-ol
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In
ein zuvor getrocknetes Gefäß gibt man
unter inerter Atmosphäre
2 Äquivalente
Magnesiumspäne (15,2
mmol; 370 mg) und bedeckt sie mit wasserfreiem Ether. Man gibt einen
Iodkristall zu und anschließend einige
Tropfen Brompentan; man rührt
mäßig und
erwärmt.
Wenn die Reaktion startet, gibt man das restliche Brompentan (2 Äquivalente;
15,2 mmol; 1,9 ml) zu, das in wasserfreiem Ether verdünnt ist.
Man rührt
bei Umgebungstemperatur 1 Stunde. Wenn alles Magnesium gelöst ist,
wird das Reaktionsmedium auf 0°C
abgekühlt und
man gibt tropfenweise 1 Äquivalent
Ethyl-3-[ethyl-(3-phenylpropyl)-amino]-propionat
(7,6 mmol; 2 g), verdünnt
in wasserfreiem Ether, zu. Man lässt
das Reaktionsmedium auf Raumtemperatur zurückkommen und rührt 15 Minuten.
Man extrahiert die organische Phase mit Dichlormethan, wäscht mit
einer NaHCO3-Lösung von 0,1 M, trocknet über wasserfreiem
Natriumsulfat und dampft zur Trockene ein. Das Produkt wird an einer Kieselgelsäule gereinigt
(2 % Methanol/98 % Dichlormethan).
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Man
erhält
200 mg Verbindung 1 in Form eines gelben Öls (Ausbeute = 8 %).
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Beispiel 2: Synthese von
6-{2-(3-Phenylpropyl)-aminoethyl}-undecan-6-ol (Verbindung 2)
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Diese
Verbindung wird nach dem in 2 dargestellten
Reaktionsschema synthetisiert.
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Zu
einem in 5 ml Ethanol gelösten Äquivalent
von 6-(2-Aminoethyl)-undecan-6-ol
(6,657 mmol; 1,43 g) 12 gibt man tropfenweise 1 Äquivalent 3-Phenylpropionaldehyd
(6,657 mmol; 0,88 ml). Nach Rühren
bei Raumtemperatur während
einer Zeitspanne von 3 Stunden fügt
man mit dem Spatel in kleinen Portionen 1,4 Äquivalente Natriumborhydrid
(0,320 mmol; 353 mg) zu und rührt
das Medium nochmals bei Raumtemperatur 2 Stunden. Das Reaktionsmedium
wird getrocknet und das erhaltene Öl in Wasser aufgenommen. Die
organische Phase wird mit 2 Fraktionen von 20 ml Dichlormethan extrahiert, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und zur Trockene eingedampft.
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Man
erhält
1,8 g Verbindung 2 in Form eines gelben Öls (Ausbeute = 81 %).
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Beispiel 3: Synthese von
6-(2-{Ethyl-[3-(4-methoxyphenyl)-propyl]-amino}-ethyl]-undecan-6-ol
(Verbindung 3)
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Diese
Verbindung wird nach einem Reaktionsschema hergestellt, das dem
in 1 gezeigten Schema analog ist.
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Man
stellt daher das Ethyl-(3-p-methoxyphenylpropyl)-amin aus 3-p-Methoxyphenylpropyl)-amin
analog zu Verbindung 10 und das Ethyl-3-[ethyl-(3-p-methoxyphenylpropyl)-amino]-propionat
analog zu Verbindung 11 her. Dann wird der erhaltene Ester zur Herstellung
der Verbindung 3 wie die Verbindung 11 reagieren gelassen.
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Man
erhält
250 mg Verbindung 3 in Form eines gelben Öls (Ausbeute: 8 %).
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Beispiel 4: Synthese von
6-{2-[3-(4-Methoxyphenyl)-propylamino]-ethyl}-undecan-6-ol (Verbindung 4)
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Diese
Verbindung wird nach einem Reaktionsschema hergestellt, das dem
in der 2 gezeigten Schema analog ist, mit dem Unterschied,
dass der 3-(4-Methoxyphenyl)-propionaldehyd durch 3-Phenylpropionaldehyd
ersetzt wird.
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Man
erhält
auf diese Weise 1,9 g Verbindung 4 in Form eines gelben Öls (Ausbeute:
79 %).
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Beispiel 5: Synthese von
6-{3-[Ethyl-(3-phenylpropyl)-amino]-propyl}-undecan-6-ol (Verbindung 5)
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Die
Verbindung 5 wird analog zu Verbindung 1 hergestellt, außer dass
das Ethyl-3-brompropionat durch das Methyl-4-brombutyrat ersetzt
wird.
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Man
erhält
200 mg der Verbindung 5 in Form eines gelben Öls (Ausbeute: 7 %).
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Beispiel 6: Synthese von
6-[3-(3-Phenylpropylamino)-propyl]-undecan-6-ol (Verbindung 6)
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Die
Verbindung 6 wird analog zu Verbindung 2 hergestellt, mit dem Unterschied,
dass der Reaktant 12 durch das 6-(3-Aminopropyl)-undecan-6-ol ersetzt wird.
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Man
erhält
1,9 g Verbindung 6 in Form eines Öls (Ausbeute: 82 %).
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Beispiel 7: Synthese von
6-(3-{Ethyl-[3-(4-methoxyphenyl)-propyl]-amino}-propyl)-undecan-6-ol
(Verbindung 7)
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Die
Verbindung 7 wird analog zur Verbindung 1 hergestellt, wobei als
Ausgangsprodukt das 3-(4-Methoxy)-phenylpropylamin verwendet wird
und das Ethyl-3-brompropionat durch das Ethyl-3-brombutyrat ersetzt
wird.
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Man
erhält
230 mg Verbindung 7 in Form eines gelben Öls (Ausbeute: 7 %).
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Beispiel 8: Synthese von
6-{3-[3-(4-Methoxyphenyl)-propylamino]-propyl}-undecan-6-ol (Verbindung 8)
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Die
Verbindung 8 wird analog zu Verbindung 4 hergestellt, außer dass
der anfänglich
eingesetzte Aldehyd mit 6-(3-Aminopropyl)-undecan-6-ol umgesetzt wird.
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Man
erhält
1,9 g der Verbindung 8 in Form eines Öls (Ausbeute: 76 %).
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Beispiel 9: Synthese von
6-{2-[Ethyl-(3-phenylallyl)-amino]-ethyl}-undecan-6-ol (Verbindung 9)
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Diese
Verbindung wird nach dem in 3 gezeigten
Reaktionsschema hergestellt.
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a) Ethyl-(3-phenyl)-amin
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1 Äquivalent
Zimtsäurealdehyd
(0,038 mmol; 5 g), der mit 10 ml Ethanol vermischt ist, wird tropfenweise
zu einem Äquivalent
Ethylamin von 70 % in Wasser (0,038 mmol; 2,44 g) gegeben. Man rührt bei
Raumtemperatur 1 Stunde und gibt dann 2 Äquivalente Natriumborhydrid
(0,076 mmol; 2,86 g) mit dem Spatel in kleinen Portionen zu (exotherme
Reaktion) und rührt
bei Umgebungstemperatur 1 Stunde. Dann gibt man eine große Wassermenge
zu und extrahiert die organische Phase mit Dichlormethan, trocknet über wasserfreiem Natriumsulfat
und dampft zur Trockene ein.
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Man
erhält
5,51 g Verbindung 13 in Form eines gelben Öls (Ausbeute: 90 %).
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b) Ethyl-3-[ethyl-(3-phenylallyl)-amino]-propionat
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In
einen 50-ml-Dreihalskolben werden 1 Äquivalent Ethyl-(3-phenylallyl)-amin
13 (0,031 mmol; 5 g), 1 Äauivalent
Kaliumcarbonat (0,031 mmol; 3,4 g) und 25 ml Dimethylfomamid vermischt.
Dann gibt man tropfenweise 1 Äquivalent
Ethyl-3-brompropionat (0,031 mmol; 3,4 ml) zu und rührt bei
Raumtemperatur 5 Stunden. Das Reaktionsmedium wird in Dichlormethan
verdünnt
und mit einer gesättigten
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen. Die organische Phase wird über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet und zur Trockene eingedampft.
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Man
erhält
6,5 g Verbindung 14 in Form eines gelben Öls (Ausbeute: 80 %).
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c) 6-{2-[Ethyl-(3-phenylallyl)-amino]-ethyl}-undecan-6-ol
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In
ein vorab getrocknetes Gefäß gibt man
2 Äquivalente
Magnesiumspäne
(0,023 mmol; 560 mg) und bedeckt diese mit wasserfreiem Ether. Dann
gibt man einen Iodkristall zu und einige Tropfen reines Brompentan.
Man rührt
mäßig und
erwärmt
erforderlichenfalls einwenig. Wenn die Reaktion startet, wird das
restliche, in wasserfreiem Ether verdünnte Brompentan (2 Äquivalente;
0,023 mmol; 2,86 ml) zugegeben (exotherme Reaktion). Es wird etwa
1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt.
Wenn alles Magnesium gelöst
ist, kühlt
man das Reaktionsmedium auf 0°C
ab und gibt tropfenweise 1 Äquivalent
Ethyl-3-[ethyl-(3-phenylallyl)-amino]-propionat (0,012 mmol; 3 g)
14 verdünnt
in wasserfreiem Ether zu; man lässt
das Reaktionsmedium auf Raumtemperatur zurückkommen und rührt 1/4
Stunde. Man gibt Wasser zu dem Reaktionsmedium und anschließend eine
Ammoniumchloridlösung
von 0,1M. Die organische Phase wird mit Dichlormethan extrahiert, über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und zur Trockene eingedampft. Das Produkt
wird an einer Kieselgelsäule
gereinigt (Dichlormethan/Methanol).
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Man
erhält
227 mg der Verbindung 9 in Form eines gelben Öls (Ausbeute: 6 %).
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Beispiel 10: Nachweis
der myorelaxierenden Wirkung der erfindungsgemäßen Amine
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a) Modell Übergang
Nerv/Muskel
-
Die
Verbindung 1 wird an einem Modell für den Übergang Nerv/Muskel (motorische
Endplatte) getestet, das in einer Präparati on Nervus phrenicus/Diaphragma,
isoliert aus der Ratte (gestreifter Muskel) (B.J. Pollard et al.,
Br.j. Anaesth., 1988, 61, 419-424) erhalten wird.
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Dieser
Test zeigt eine Antifaltenwirkung an, wie dies von der Anmelderin
mit Diazepam gezeigt wurde, das in vivo beim Menschen und gleichzeitig
in diesem Test bei 10–4M wirksam ist.
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Der
phrenische Nerv und das Diaphragma werden sorgfältig isoliert und in einen
50 ml-Behälter
gegeben, der mit Überlebensflüssigkeit
(Kebs Henseleit-Lösung)
gefüllt,
bei einer Temperatur von 37°C
gehalten und mit einem Gemisch aus Sauerstoff/CO2 (95/5)
angereichert wird.
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Die Änderungen
der Diaphragmaspannung werden mit einer anfänglichen Vorlast von einigen
Gramm registriert.
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Nach
einer Relaxationszeit von 30 min wird das Diaphragma indirekt über den
phrenischen Nerv stimuliert.
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Für jedes
Präparat
wird der Effekt der zu testenden Verbindung an Kontraktionen ermittelt,
die indirekt über
die Stimulierung an dem phrenischen Nerv induziert wurden (0,1 bis
0,5 V, 0,3 ms, 0,1 Hz). Das Alverin, das als myorelaxierende Verbindung
mit Antifaltenwirkung aus der Patentanmeldung
FR 2 798 590 bekannt ist, wird als
Vergleich verwendet.
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Die
Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
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b) Test an Calciumkanälen
-
Der
Test gibt die Fähigkeit
eines Produkts an, die Fixierung von Agonisten der Calciumkanäle Typ L, Typ
Verapamil, kompetitiv zu inhibieren. Diese Kanäle wurden an menschlichen Fibroblasten
identifiziert (LB Baumgarten und Kollegen (1992), J. Biol. Chem.
267, 10524-10539
und CF Chen und Kollegen (1988), Science, 239, 1024-1026).
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Die
Studien wurden an Homogenaten des cerebralen Cortex der Ratte durchgeführt (isolierte
Membranen, die an ihrer Oberfläche
insbesondere Calciumkanäle
Typ L aufweisen).
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Die
experimentellen Bedingungen gemäß der von
I.J. Reynolds et al., 1986, J. Pharmacol. Exp. Ther., 237, S. 731
beschriebenen Vorgehensweise sind in der nachstehenden Tabelle 1
angegeben: Tabelle
1
-
D888
und D600 sind Referenzmoleküle,
die für
Calciumkanäle
Typ L, Typ Verapamil spezifisch sind.
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Die
spezielle Bindung eines Liganden (markiertes D888) an Rezeptoren
(Calciumkanäle
Typ L, Verapamil-Typ) ist als Differenz zwischen der Gesamtbindung
und der nicht spezifischen Bindung definiert, die in Gegenwart eines Überschusses
des nicht radioaktiven Liganden ermittelt wird. Diese Ergebnisse
sind als prozentuale spezifische Bindung des Vergleichs und prozentuale
Inhibierung dieser Bindung in Gegenwart der zu testenden Verbindungen
ausgedrückt.
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Die
IC50-Werte (Konzentration, die 50 % der
spezifischen Bindung) (Vergleich) inhibiert) und des Hill-Koeffizienten
(nH) werden für
die getesteten Verbindungen aus den kompetitive Kurven nach einem
nichtlinearen Regressionsmodell berechnet. Diese Parameter werden
durch "Curve-fitting" der Hill-Gleichung
erhalten.
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Es
wurden zwei Verbindungen getestet: Alverin, das gemäß der Anmeldung
FR 2 798 590 ein myorelaxierender,
Caliumkanäle
inhibierender Stoff ist, und die oben beschriebene Verbindung 1
(Beispiel 1), jeweils in Konzentrationen von 1 μM und 100 μM. Die Messungen werden zweimal
durchgeführt.
Das Referenzmolekül
(D600) wird parallel in acht Konzentrationen und jeweils zweimal
getestet, um eine Vergleichskurve zu erhalten, mit der dieser Test überprüft werden
kann.
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Die
erhaltenen Ergebnisse sind in der Tabelle 2 angegeben: Tabelle
2
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Die
erfindungsgemäße Verbindung
1 ist also ein besserer Calciumkanal-Inhibitor als das Alverin.
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c) Schlussfolgerung
-
Aus
den beiden oben angegebenen Tests geht hervor, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen myorelaxierende
Stoffe sind, die mindestens so wirksam sind wie das Alverin oder
sogar wirksamer und daher für
die Glättung
von Mimikfalten und -fältchen
verwendet werden können.
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Beispiel 11: Kosmetische
Zusammensetzung
-
Diese
Zusammensetzung wird nach einem Verfahren hergestellt, das der Fachmann
als herkömmlich ansieht.
Die angegebenen Mengenanteile sind in Gewichtsprozent angegeben.
| Verbindung
1 | 1
% |
| Propylenglycolisostearat | 13
% |
| Polyethylenglycol
(8 EO) | 5
% |
| Propylenglycol | 3
% |
| Pentylenglycol | 3
% |
| Glycerylstearat
und Polyethylenglycolstearat (100 EO) | 5
% |
| ethoxyliertes
(20 EO) Sorbitanmonostearat | 0,5
% |
| ethoxylierter
(20 EO) propoxylierter (5 PO) Cetylalkohol | 1
% |
| Gelbildner | 0,5
% |
| C12-15-Alkylbenzoate | 4
% |
| Ethanol | 3
% |
| Natriumhydroxid | 0,12
% |
| Konservierungsmittel | 0,7
% |
| Wasser | ad
100 % |
-
Dieses
Fluid ist dazu vorgesehen, ein- oder zweimal täglich im Gesicht und auf der
Stirn angewandt zu werden, um Mimikfalten und -fältchen abzuschwächen und
die Gesichtszüge
zu straffen.