DE60315813T2 - Vorrichtung für eine schnittstelle zwischen elektronischen gehäusen und testgeräten - Google Patents

Vorrichtung für eine schnittstelle zwischen elektronischen gehäusen und testgeräten Download PDF

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Technisches Gebiet
  • Diese Offenbarung betrifft im Allgemeinen Einrichtungen, die zum Testen von elektronischen Baugruppen, wie zum Beispiel integrierten Schaltungen, verwendet werden, und insbesondere ein Gerät zum Ankoppeln von elektronischen Baugruppen und Testeinrichtungen.
  • Stand der Technik
  • Integrierte Schaltungs-(IC – Integrated Circuit) Baugruppen (zu testende Vorrichtungen) sind typischerweise lösbar in Sockeln aufgenommen, welche wiederum auf einem Schaltungssubstrat aufgenommen sind, das üblicherweise als Platte für zu testende Vorrichtungen oder DUT-Platte (DUT – Device Under Test) bezeichnet wird. Die Sockel haben einzelne Kontakte zum elektrischen Verbinden jedes Anschlusses einer zu testenden Vorrichtung an einen einzelnen Schaltungsweg auf der DUT-Platte. Die DUT-Platte ist wiederum elektrisch verbunden mit computergesteuerten Testeinrichtungen. Diese Anordnung erleichtert das Testen durch Vorsehen einer Oberseiten-Bestückung und – Entladung und ist fertig angepasst zur Verwendung mit verschiedenen ICs; sie hat jedoch gewisse Einschränkungen. Eine dieser Einschränkungen bezieht sich auf die Höhe, welche für die Ankopplungseinrichtung, d.h. die Sockel, erforderlich ist. Der Abstand zwischen den Anschlüssen der zu testenden Vorrichtung und der Anordnung der Verbindung mit den entsprechenden Schaltungswegen auf der DUT-Platte ist ein wichtiger Parameter, welcher die Genauigkeit des hierdurch geleiteten elektrischen Signals maximiert. Die Genauigkeit des elektrischen Signals wird dadurch beeinträchtigt, dass der Abstand eine größtenteils unkontrollierte Impedanz und ein hohes Rauschen hat.
  • Das auf Kocher lautende US-Patent Nr. 6,512,389 offenbart ein Gerät zum Durchleiten von Testsignalen zwischen einer Mutterplatte und einer Tochterplatte, bei welchem Federmessfühler in Löchern in der Mutterplatte positioniert sind.
  • US-A-5 641 315 offenbart eine teleskopierbare Federsonde mit einem Zylinder mit einem hohlen zylindrischen Körper mit einem Durchgang, welcher sich von dem geschlossenen Zylinderende zu dem offenen Zylinderende erstreckt. US-A-5 727 954 offenbart einen Verbinder mit relativ zueinander bewegbaren unteren und oberen Anschlüssen. US-A-5 877 554 offenbart einen Buchsenanschluss, welcher zum Verbinden der entsprechenden Kontaktbereiche einer Leiterplatte ausgebildet ist. US-A-5 151 040 beschreibt einen Verbinder für wiederholte Verbindungen zu integrierten Leitergitteranordnungseinrichtungen.
  • Es besteht ein Bedarf nach verbesserten Methoden und Einrichtungen zur Verbesserung der Genauigkeit von elektrischen Signalen, die von Testeinrichtungen zu zu testenden Vorrichtungen geleitet werden.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf ein Gerät zum Ankoppeln von elektronischen Baugruppen und Testeinrichtungen für die Baugruppen. Das Gerät weist eine Leiterplatte mit ersten und zweiten gegenüberliegenden Oberflächen auf. Eine Mehrzahl von Durchgängen kann in der Leiterplatte in einem vorbestimmten Muster ausgebildet sein, wobei jeder Durchgang obere und untere Enden und einen Innendurchmesser aufweist. Das Gerät weist außerdem einen Testsockel auf, welcher die erste Oberfläche der Leiterplatte bedeckt, wobei der Testsockel eine erste Platte und eine zweite Platte, welche die erste Platte bedeckt, aufweist. Sowohl die erste als auch die zweite Platte weisen eine Mehrzahl von Löchern entsprechend den Durchgängen in der Leiterplatte auf. Das Gerät weist außerdem ein leitendes Hülsenelement auf, welches in jedem Durchgang angeordnet ist. Das Hülsenelement hat ein oberes und ein unteres Ende. Weiterhin weist das Gerät ein Spannelement auf. Das Gerät weist außerdem einen Kolben mit einem sich nach außen erstreckenden ringförmigen Flansch auf. Der Kolben weist weiterhin einen ersten Gestängebereich, welcher sich aufwärts von dem Flansch erstreckt, und einen zweiten Gestängebereich, welcher abwärts von dem Flansch herabhängt, auf. Der erste Gestängebereich weist eine obere Oberfläche auf, die einen ausgewählten Kontaktbereich definiert, und kann mindestens teilweise in dem leitenden Hülsenelement aufgenommen sein. Der Flansch kann in den Löchern der zweiten Platte aufgenommen sein. Der obere Gestängebereich kann mindestens teilweise in den Löchern der ersten Platte aufgenommen sein. Wenn sich das Gerät in einer Betriebsposition befindet, ist der Kolben durch das Spannelement aufwärts gedrängt, um einen elektrischen Kontakt mit einem Baugruppenanschluss herzustellen.
  • In einer Ausführungsform weist der Kolben einen zylindrischen Körper auf, und der ringförmige Flansch erstreckt sich radial von dem Körper.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist das Spannelement gegen ein unteres Ende des leitenden Hülsenelements gesetzt, wobei das Spannelement einen äußeren Durchmesser hat, der kleiner ist als ein innerer Durchmesser des leitenden Hülsenelements, und bewegbar in dem leitenden Hülsenelement ist und wobei der zweite Gestängebereich gegen das Spannelement anliegt. In einer weiteren Ausführungsform kann ein Spannelement um den zweiten Gestängebereich angeordnet und gegen die obere Oberfläche der Leiterplatte und die untere Oberfläche des ringförmigen Flansches gesetzt sein.
  • Die vorgenannten und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der Offenbarung werden durch die folgende präzisere Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung deutlich, wie sie in den beiliegenden Zeichnungen, in welche gleiche Bezugszeichen sich auf die gleichen Teile in allen verschiedenen Ansichten beziehen, gezeigt sind. Die Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu, stattdessen ist die Veranschaulichung der Prinzipien der Erfindung hervorgehoben. Die Prinzipien und Merkmale dieser Offenbarung können in verschiedenen und vielzähligen Ausführungsformen angewendet werden, ohne von dem Umfang der Offenbarung, wie sie in den beiliegenden Ansprüchen definiert ist, abzuweichen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Zeichnungen sind dahingehend zu verstehen, dass sie sie nur zum Zweck der Veranschaulichung vorgesehen sind und nicht die Grenzen der Offenbarung definieren sollen. Die vorgenannten und weiteren Ziele und Vorteile der Ausführungsformen, welche hierin beschrieben sind, werden mit Bezug auf die folgende detaillierte Beschreibung deutlich, wenn diese in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen genommen wird, in welchen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines IC-Aufnahmesockels in Übereinstimmung mit der vorliegenden Offenbarung, welcher auf einer DUT-Platte angeordnet ist, und die in den Löchern des Testsockels angeordneten Kontaktkolbenanordnungen und die Durchgänge der DUT-Platte zeigt, ist;
  • 2 eine Explosionsansicht eines IC-Aufnahmesockels und der DUT-Platte aus 1 ist;
  • 3 eine Querschnittsansicht des IC-Aufnahmesockels und der DUT-Platte aus den 12 ist, wobei die IC-Anordnung leicht von dem Sockel angehoben ist und die Kontaktkolbenanordnungen, welche sich durch die Löcher des Testsockels und die Durchgänge der DUT-Platte erstrecken, zeigt;
  • 4 eine Querschnittsansicht eines einzelnen IC-Aufnahmesockels der in 3 gezeigten DUT-Platte ist;
  • 5 eine vergrößerte Querschnittsansicht einer einzelnen in 3 gezeigten Kontaktkolbenanordnung ist;
  • 6 eine Explosionsansicht der in 5 gezeigten Kontaktkolbenanordnung ist;
  • 7 eine Querschnittsansicht eines einzelnen in 4 gezeigten IC-Aufnahmesockels mit einer hierin angeordneten Kontaktkolbenanordnung ist;
  • 8 ein vergrößerter ausgeschnittener Bereich des IC-Aufnahmesockels und der DUT-Platte, welche in 1 gezeigt sind, mit mehreren Kontaktpositionen in verschiedenen Phasen der Zusammensetzung ist;
  • 9 eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform eines IC-Aufnahmesockels und einer DUT-Platte nach der vorliegenden Ausführungsform, gezeigt mit einer PGAIC-Baugruppe, welche etwas von dem Sockel entfernt ist;
  • 10 eine vergrößerte Querschnittsansicht des in 9 gezeigten IC-Aufnahmesockels und der gezeigten DUT-Platte ist;
  • 11 eine Querschnittsansicht des in 910 gezeigten IC-Aufnahmesockels und der DUT-Platte ist, gezeigt mit der IC-Baugruppe in einer vollständig zusammengesetzten Position;
  • 12 eine vergrößerte Querschnittsansicht des in 11 gezeigten IC-Aufnahmesockels und der DUT-Platte ist;
  • 13 eine vergrößerte Querschnittsansicht einer einzelnen in 9-12 gezeigten Kontaktkolbenanordnung ist;
  • 14 eine Explosionsansicht der in 13 gezeigten Kontaktkolbenanordnung ist;
  • 15 ein vergrößerter ausgeschnittener Bereich des IC-Aufnahmesockels und der in 9 gezeigten DUT-Platte ist, mit mehreren Kontaktpositionen in verschiedenen Phasen der Zusammensetzung;
  • 16 eine vergrößerte ausgeschnittene Querschnittsansicht eines Bereichs einer alternativen Ausführungsform eines IC-Aufnahmesockels und einer Kontaktkolbenanordnung, ausgeführt in Übereinstimmung mit der vorliegenden Offenbarung, die eine BGAIC-Baugruppe zeigt, die etwas über dem Sockel angeordnet ist;
  • 1724 Querschnittsansichten von alternativen Ausführungsformen von Testgeräten in Übereinstimmung mit der vorliegenden Offenbarung sind, in denen ein Spannelement extern zu der DUT-Platte ist; und
  • 2529 Querschnittsansichten von weiteren alternativen Ausführungsformen eines Testgeräts in Übereinstimmung mit der vorliegenden Offenbarung sind, bei denen ebenfalls ein Spannelement extern zu der DUT-Platte ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf ein Gerät zur Maximierung der Genauigkeit eines von dem Testgerät zu einer IC-Baugruppe oder einer zu testenden Vorrichtung (DUT – Device Under Test) geleiteten elektrischen Testsignals durch Verringerung des Abstandes zwischen dem Testgerät und den Anschlüssen der DUT. Das Gerät weist einen Testsockel zum Halten der DUT auf, welcher auf eine Leiterplatte („DUT-Platte") in bekannter Weise montiert ist. Die DUT-Platte beinhaltet eine Mehrzahl von Löchern, in denen Kontaktsensoranordnungen aufgenommen sind und deren Form zwischen dem Testgerät und der DUT vermittelt.
  • 18 zeigen in ihrer Gesamtheit eine Ausführungsform eines Geräts 10 gemäß der vorliegenden Offenbarung. Wie in 13 gezeigt, weist das Gerät 10 einen Testsockel 12 auf, der auf einer DUT-Platte 14 in bekannter Weise montiert ist. Eine elektronische oder IC-Baugruppe (im Folgenden als Baugruppe bezeichnet) 16, die in den vorliegenden Ausführungsformen eine eine DUT tragende PGA-Baugruppe ist, ist in dem Testsockel 12 in einer bekannten Weise eingerichtet. Die Baugruppe 16 weist eine vorbestimmte Anordnung von Kontaktstiften 17, welche der DUT entsprechen, auf. Die DUT-Platte 14 weist gegenüberliegende obere und untere Oberflächen 14a, b und eine Mehrzahl von Durchgangslöchern (bezeichnet als Durchgänge) 18 auf, die in einer vorbestimmten Anordnung entsprechend der Anordnung der Kontaktstifte der DUT an geordnet sind und sich von der oberen Oberfläche 14a zu der unteren Oberfläche 14b erstrecken. Die Durchgänge 18 sind im Allgemeinen überzogen mit einem elektrisch leitenden Material, wie zum Beispiel Lötzinn.
  • Der Testsockel 12 weist obere und untere Platten 12a, b auf, wobei jede eine entsprechende Anordnung von Löcher 13, 15 aufweist, die sich vollständig durch jede Platte 12a, b erstrecken und in einer vorbestimmten Anordnung entsprechend der Anordnung der Kontaktstifte 17 der Baugruppe 16 angeordnet sind.
  • 4 zeigt einen einzelnen Durchgang 18 mit einem oberen und unteren Ende 18a, b. In der vorliegenden Ausführungsform erstreckt sich jeder Durchgang 18 durch die DUT-Platte 14 von einer oberen Oberfläche 14a zu einer unteren Oberfläche 14b. In der vorliegenden Ausführungsform weist jeder Durchgang 18 eine Schulter 18s an jeder der oberen und unteren Enden 18a, b auf. Die Durchgänge 18 können einen konstanten inneren Durchmesser oder einen variierenden haben, so wie in der vorliegenden Ausführungsform, in der jeder Durchgang 18 einen inneren Durchmesser d1 an jedem Ende 18a, b hat, der größer ist als ein innerer Durchmesser d2.
  • 56 zeigen detaillierter die Kontaktkolbenanordnung 20. Jede Kontaktkolbenanordnung 20 weist ein Hülsenelement 22, ein Spannelement 24 und einen Kolben 26 auf. Das Spannelement 24 kann zum Beispiel eine Kontaktkraftschraubenfeder sein, die in der vorliegenden Ausführungsform bevorzugt ist. Das Spannelement 24 kann aus jeglichem geeigneten elektrisch leitenden Material gebildet sein, wie zum Beispiel vergoldetem, gehärteten Beryllium, Kupfer oder Stahl. In der vorliegenden Ausführungsform weist das Hülsenelement 22 obere und untere Hülsenelementabschnitte 28, 30 und ein Axialloch 33 auf, das sich hierdurch erstreckt. Der obere Hülsenelementabschnitt 28 hat obere und untere Enden 28u, l und der untere Hülsenelementabschnitt 30 hat obere und untere Enden 30u, l. Das Hülsenelement 22 hat in einer zusammengebauten Konfiguration vorzugsweise einen äußeren Durchmesser, der im Wesentlichen dem inneren Durchmesser der Durchgänge 18 entspricht, um eine Presspassung zwischen diesen zu bilden. Entsprechend der vorliegenden Offenbarung kann das Hülsenelement 22 ein oder mehrere Teile sein und kann dieses unten offen oder geschlossen sein.
  • Der obere Hülsenelementabschnitt 28 hat einen kleineren axialen Längenbereich 28c an dem oberen Ende 28u mit einem ersten äußeren Durchmesser d3, welcher ausgewählt ist, um eine Presspassung mit den Durchgängen 18 der DUT-Platte 14 zu bilden, und einen zweiten größeren axialen Längenbereich 28d, welcher durch eine Schulter 28z begrenzt ist, und einen zweiten äußeren Durchmesser d4 hat, der kleiner ist als der Durchmesser d3. Das obere Ende 28u des oberen Hülsenelementabschnitts 28 ist offen, wohingegen in der vorliegenden Ausführungsform das untere Ende 28l des oberen Hülsenelementabschnitts 28 verengt oder geschlossen ist, wodurch ein interner Federsitz 28s gebildet ist. Das obere Ende 28u des oberen Hülsenelementabschnitts 28 weist einen sich radial nach außen erstreckenden Flansch 28f auf.
  • Der untere Hülsenelementabschnitt 30 hat ebenfalls einen kleineren axialen Längenbereich 30c am unteren Ende 30l mit einem ersten Durchmesser d5, welcher ausgewählt ist, um eine Presspassung zwischen den Durchgängen 18 der DUT-Platte 14 zu bilden, und einen zweiten größeren axialen Längenbereich 30d mit einem zweiten Durchmesser d6, welcher kleiner ist als der Durchmesser d5. Das untere Ende 30b des unteren Hülsenelementabschnitts 30 weist einen sich radial nach außen erstreckenden Flansch 30f auf.
  • Die Flansche 28f, 30f können integral mit den Hülsenelementabschnitten 28, 30 geformt sein oder können ein separates Teil sein, welches an den oberen und unteren Oberflächen 14a, b der DUT-Platte 14 aufgenommen ist und elektrisch mit dem Hülsenelement 22 verbunden ist. Vorzugsweise sind das Hülsenelement 22 oder die Hülsenelementabschnitte 28, 30 aus einem geeigneten, elektrisch leitenden Material, wie beispielsweise einer Kupferlegierung, vorzugsweise vergoldet, gebildet.
  • Weiterhin mit Bezug auf die 56 hat der Kolben 26 eine allgemein längliche, zylindrische Form und weist einen Körper 32 und erste und zweite Gestängebereiche 34, 36 auf, welche sich von entgegengesetzten Enden des Körpers 32 entlang einer Längsachse „A" des Kolbens 26 erstrecken. Der erste Gestängebereich 34 hat einen Durchmesser, der größer als der Durchmesser des zweiten Gestängebereichs 36 ist, und weist eine ausgewählte Kontaktgestaltung 38 an seinem oberen Ende auf. In der vorliegenden Ausführungsform ist die ausgewählte Kontaktgestaltung 38 eine Vierzackkrone, jedoch sollte verständlich sein, dass jegliche Kontaktgestaltung verwendet werden kann. Der äußere Durchmesser des ersten Gestängebereichs 34 ist ausge wählt, um etwas kleiner als der des Körpers 32 zu sein, aus einem Grund, der weiter unten diskutiert wird. Der zweite längliche Gestängebereich 36 hängt von dem Körper 32 herab und ist von einer Größe, um nah und verschiebbar in dem Loch 33 des Hülsenelementes 22 im Bereich der Region des Abschnitts 28d aufgenommen zu sein. Der Körper 32 hat vorzugsweise einen sich umfangseitig erstreckenden Ringbereich 32r, welcher sich angrenzend an den zweiten Gestängebereich 36 radial nach außen erstreckt.
  • 7 zeigt eine Kontaktkolbenanordnung 20, welche sich in einem Durchgang 18 einer DUT-Platte 14 mit dem Anschluss 17, der die Kontakte 38 des Kolbens 26 kontaktiert, angeordnet ist.
  • 8 zeigt verschiedene Phasen einer Zusammensetzung für das Gerät 10. Wie in POS 1 gezeigt, kann das untere Hülsenelement 30 manuell oder automatisch in die unteren Enden 28b der entsprechenden Durchgänge 18 eingedrückt werden, bis der Flansch 30f an die untere Oberfläche 14b der DUT-Platte 14 anliegt, oder gegen diese gedrückt ist. Das untere Hülsenelement 30 bildet eine Presspassung mit dem Durchgang 18 der DUT-Platte 14 und ist hierdurch fest in Position gehalten und stellt eine gute elektrische Verbindung hiermit bereit, teilweise in Folge das plattierten Materials im Inneren des Durchgangs. In ähnlicher Weise kann das obere Hülsenelement 28 manuell oder automatisch in die entsprechenden oberen Enden 18a der Durchgänge 18 und auch in die unteren Hülsenelemente 30 eingedrückt werden, bis der Flansch 28f fest gegen die obere Oberfläche 14a der DUT-Platte 14 gedrückt ist. Das obere Hülsenelement 28 bildet eine Presspassung mit den Durchgängen 18 der DUT-Platte 14 und mit dem unteren Hülsenelement 30 und ist hierdurch fest in Position gehalten und stellt eine gute elektrische Verbindung mit sowohl dem unteren Hülsenelement 30 als auch mit der DUT-Platte 14 bereit.
  • Folglich ist ein Aspekt der vorliegenden Offenbarung ein Gerät, das ein relativ einfaches und schnelles Verfahren zur Ersetzung von schlecht funktionierenden Elementen der leitenden Kolbenanordnungen, einschließlich der Hülsenelemente, die manuell von der DUT-Platte entfernt werden können, bereitstellt. Zum Beispiel können die Hülse oder Hülsenabschnitte aus der Unterseite des Durchgangs 18 herausgedrückt werden, wenn es gewünscht ist, das leitende Hülsenelement 22 zu ersetzen.
  • Die untere Platte 12l des Testsockels 12 kann dann auf die DUT-Platte 14 aufgesetzt werden, so dass die Löcher 15 im Wesentlichen in gerader Linie mit den Durchgängen 18 angeordnet sind. Das Spannelement 24 kann dann in das Hülsenelement 22 eingesetzt werden, bis dieses an den Sitzen 22s anliegt. Der Kolben 26 kann in das Loch 33 der Hülse 18 eingesetzt werden, bis das untere Ende 36l des unteren Gestängebereichs 36 an der Feder 24 anliegt. Man wird sehen, dass die Löcher 15 der unteren Platte 12b einen Durchmesser haben, der ausgewählt ist, um den Körper 32 der Kolben 26 aufzunehmen, so dass Ringbereiche 32r nah und verschiebbar darin aufgenommen sind. Demnach erstreckt sich, wenn zusammengebaut, der untere Bereich 36 des Kolbens 26 zumindest teilweise in den Abschnitt 28d des Hülsenelements 22, worin es eng gehalten ist, ist jedoch von dem Abschnitt 28c des Hülsenelements 22 aufgrund der Differenz in den inneren Durchmessern der Abschnitte 28c, d beabstandet.
  • Die obere Platte 12a kann dann über der unteren Platte 12b angeordnet werden, wobei die Löcher 13 im Wesentlichen in gerader Linie mit den entsprechenden Löchern 15 und Durchgängen 18 angeordnet sind. Der Durchmesser der Löcher 13 ist gewählt, um geringfügig kleiner zu sein als der Durchmesser des Körperbereichs 32 des Kolbens 26 und geringfügig größer als der Durchmesser des oberen Gestängebereichs 34 des Kolbens 26. Die Differenz der Durchmesser der Löcher 13, 15 bewirkt, dass die Kolben 26 zu einer anfänglichen Einbauposition mit einer ersten ausgewählten Kraft von zum Beispiel 10 Gramm gedrückt werden. Der Durchmesser der Löcher 13 ist ausgewählt, um verschiebbar die entsprechenden Anschlusselemente 17 der Baugruppen 16 sowie den oberen Gestängebereich 34 aufzunehmen. Die Löcher 13 können einen optionalen kegelstumpfförmigen Öffnungsbereich 13a aufweisen, um eine Führung der Anschlussstifte 17 in die Löcher 13 zu erleichtern.
  • Die 915, wenn zusammengenommen, veranschaulichen eine weitere Ausführungsform eines Geräts 10' mit einem Testsockel 12, welcher auf einer DUT-Platte 14 in einer konventionellen Art angebracht ist, und eine alternative Kontaktkolbenanordnung 20'. Die DUT-Platte 14 ist im Wesentlichen ähnlich der DUT-Platte der vorangehenden Ausführungsform und wird nicht nochmals in gleich detaillierter Weise beschrieben.
  • 910 zeigen eine PGA-Baugruppe 16, die eine DUT (nicht gezeigt) trägt, die von dem Testsockel 12 beabstandet ist, bevor sie in eine Betriebsposition zusammengesetzt ist. In den 1112 ist eine PGA-Baugruppe 16 gezeigt, die zu einer Betriebsposition zusammengesetzt ist, wobei die Kontaktstifte 17 die Kontakte 38 des Kolbens 26 kontaktieren, die hierdurch gedrückt sind und eine Kontaktkraft von zum Beispiel 21 Gramm bereitstellen.
  • Wie in der vorangehenden Ausführungsform hat jeder Durchgang 18 der DUT-Platte 14 einen inneren Durchmesser d1 an jedem Ende 18a, b, der größer ist als der innere Durchmesser d2, allerdings ist die Differenz zwischen d1 und d2 geringer als in der vorangehenden Ausführungsform, was zu einer Schulter 18s führt, die nicht so ausgeprägt ist wie in der vorangehenden Ausführungsform.
  • 1314 zeigen eingehender eine alternative Kontaktkolbenanordnung 20' mit einem Hülsenelement 22, einem Spannelement 24 und einem Kolben 26. Das Spannelement 24 und der Kolben 26 sind im Wesentlichen die gleichen wie in der vorausgehenden Ausführungsform und werden nicht nochmals beschrieben. In der vorliegenden Ausführungsform weist das Hülsenelement 22 nicht zwei Abschnitte auf. Demnach hat das Hülsenelement 22 obere und untere Enden 22u, l und einen kleineren axialen Längenbereich 22c, wobei das obere Ende 22u einen ersten Durchmesser d7 hat, der ausgewählt ist, um eine Presspassung mit den Durchgängen 18 der DUT-Platte 14 zu bilden. Die Hülse 22 hat ebenfalls einen zweiten größeren axialen Längenbereich 22d mit einem zweiten Durchmesser d8, der kleiner ist als der Durchmesser d7. Das obere Ende 22u des Hülsenelements 22 ist offen und das untere Ende des Hülsenelements 22 ist verengt oder geschlossen, wodurch ein interner Federsitz 22s gebildet ist. Das obere Ende 22u des Hülsenelements 22 weist einen sich radial nach außen erstreckenden Flansch 22f auf. Der Flansch 22f kann integral mit dem Hülsenelement 22 gebildet oder ein separates Teil sein, das auf den oberen und unteren Oberflächen 14a, b der DUT-Platte 14 aufgenommen ist und elektrisch mit dem Hülsenelement 22 verbunden ist. Vorzugsweise ist das Hülsenelement 22 aus einem geeigneten, elektrisch leitenden Material, wie zum Beispiel einer Kupferlegierung, gebildet und ist vorzugsweise vergoldet.
  • Mit Bezug auf 15 kann das Gerät 10' durch Drücken des Hülsenelements 22 in die entsprechenden Durchgänge 18, bis der Flansch 22f an der oberen Oberfläche 14a der DUT-Platte 14 anliegt, zusammengesetzt werden. Das Hülsenelement 22 bildet eine Presspassung mit den Durchgängen 18 der DUT-Platte 14 und ist fest in Position darin gehalten und stellt eine gute elektrische Verbindung mit der DUT-Patte 14' bereit.
  • In der Position POS 1 sind die Löcher 13, 15 und die Durchgänge 18 ohne weitere Struktur in der oberen Platte 12a, der unteren Platte 12b beziehungsweise der DUT-Platte 14 gezeigt.
  • POS 2 zeigt ein Hülsenelement 22, welches mit Presspassung in den Durchgang 18 eingesetzt ist, wobei der Flansch 22f auf die obere Oberfläche 14a der DUT-Platte 14 aufgesetzt ist oder an dieser anliegt.
  • POS 3 zeigt ein Spannelement 24, das in dem Hülsenelement 22 angeordnet ist, wobei der Körper 32 des Kolbens 26 in dem Loch 15 der unteren Platte 12b und der untere Gestängebereich 36 in dem Loch 33 angeordnet ist. Hierdurch begrenzt die obere Platte 12a die Aufwärtsbewegung des Kolbens 26 auf die anfängliche Einbauposition.
  • POS 4 zeigt einen Kolben 26 in der gleichen Position wie POS 3 mit einem Anschlussstift 17 einer über dem Kontaktpunkt 38 angeordneten PGA-Baugruppe 26, vor einem Betrieb.
  • POS 5 und POS 6 zeigen beide einen Kolben 26 in einer Betriebsposition in elektrischer Verbindung mit einem Anschlussstift 17 der PGA-Baugruppe 16, welche weggebrochen ist.
  • 1624 veranschaulichen, wenn zusammengenommen, noch eine weitere Ausführungsform eines Geräts 10''' mit einem alternativen Testsockel 11, welcher auf einer DUT-Platte 14 in konventioneller Art angeordnet ist, und noch eine weitere alternative Kontaktkolbenanordnung 20'', bei der die Spannelemente 24 extern zu der DUT-Platte sind.
  • Wie in 16 gezeigt, hat der auf der DUT-Platte 14 eingerichtete Sockel 11 obere und untere Platten 11a, b. Die obere Platte 11a weist sich hierdurch erstreckende Löcher 13 auf, die jedes einen oberen kleinen Durchmesserbereich 13b und einen unteren größe ren Durchmesserbereich 13c, zwischen denen ein Absatz 13s gebildet ist, aufweisen. Die Löcher 13 können angepasst sein, um Lötbälle 17 einer BGA IC-Baugruppe 16 zum Testen aufzunehmen, und können optional einen kegelstumpfförmigen Bereich 13a aufweisen. Die untere Platte 11b weist sich hierdurch erstreckende Löcher 15 auf, die einen Durchmesser haben, der im Wesentlichen der gleiche ist, wie der untere größere Durchmesserbereich 13c der oberen Platte 12a. Es ist verständlich, dass die BGA-Baugruppe 10''' lediglich zur Veranschaulichung gezeigt ist und dass die Offenbarung mit verschiedenen Typen von elektronischen Baugruppen, wie zum Beispiel LGA-Baugruppen, verwendet werden kann.
  • Wie gezeigt, sind die Löcher 13 und 15, wenn in einer zusammengesetzten Konfiguration, vorzugsweise in gerader Linie mit den Durchgängen 18 der DUT-Platte 14 angeordnet, in denen die elektrisch leitenden Hülsenelemente 22 vorzugsweise aufgenommen sind. Die Hülsenelemente 22 haben vorzugsweise ein geschlossenes unteres Ende 22l, das sich von dem unteren Ende 14b der DUT-Platte 14 erstreckt, und einen Flansch 22f an dem oberen Ende 22u des Hülsenelements 22. Der Flansch 22f kann integral mit dem Hülsenelement 22 geformt sein, oder, wenn gewünscht, ein separates Teil sein, welches an der oberen Oberfläche 14a der DUT-Platte 14 aufgenommen ist, und kann elektrisch mit dem Hülsenelement 22 verbunden sein. Wie oben dargestellt, sind die Durchgänge 18 allgemein mit einem elektrisch leitenden Material plattiert und die Hülsenelemente 22 eng hierin aufgenommen in einer elektrisch leitenden Verbindung mit dem Plattierungsmaterial.
  • Weiterhin mit Bezug auf 16 hat der Kolben 26' eine allgemein längliche zylindrische Form und weist erste und zweite Gestängebereiche 34, 36 und einen sich radial nach außen erstreckenden Flansch 40, welcher zwischen dem ersten und dem zweiten Gestängebereich 34, 36 angeordnet ist, auf. Der erste und der zweite Gestängebereich 34, 36 erstrecken sich von gegenüberliegenden Enden des Flansches 40 entlang einer Längsachse „A". In der vorliegenden Ausführungsform sind die Außendurchmesser der Gestängebereiche 34, 36 im Wesentlichen die gleichen. Der erste Gestängebereich 34 weist eine ausgewählte Kontaktkonfiguration 38 an einem oberen Ende hiervon auf, die in der vorliegenden Ausführungsform eine Vierzackkrone ist. Es sollte klar sein, dass jegliche Kontaktkonfiguration verwendet werden kann. Der zweite Gestängebereich 36 hängt von dem Flansch 40 herab und ist derart dimensioniert, dass er eng und verschiebbar in dem Loch 33 des Hülsenelements 22 aufgenommen ist. Das untere Ende 36a des Gestänges 36 kann, wie in der vorliegenden Ausführungsform, angespitzt sein und ist vorzugsweise von dem unteren Ende 22l des Hülsenelements 22 und von dem unteren Ende 14b der DUT-Platte 14 beabstandet. Der Flansch 40 hat einen äußeren Durchmesser, der ausgewählt ist, um frei in einen Lochbereich 13c der Platte 12a mit einem größeren Durchmesser zu passen, jedoch größer als ein Lochbereich 13b mit einem kleineren Durchmesser, wodurch die Bewegung des Flansches 40 durch Eingriff mit dem Absatz 13s begrenzt ist. Der Absatz 13s stellt auch einen flachen Wandfedersitz für das Wandelement 24 bereit, welches zwischen dem Flansch 40 und dem Flansch 22f des Hülsenelements 22 aufgenommen ist. Der Flansch 22f bildet eine gegenüberliegende flache Wand für einen Zweck, welcher im Folgenden beschrieben wird. Der zweite Gestängebereich 36 ist eng und verschiebbar in jedem Hülsenelement 22 aufgenommen.
  • Bei Zusammensetzung des Geräts werden die Hülsenelemente 22 in die Durchgänge 18 der DUT-Platte 14 eingesetzt und die untere Platte 12b des Testsockels 12 wird derart positioniert, dass die Löcher 15 im Wesentlichen in gerader Linie mit den Durchgängen 18 angeordnet sind. Die Kolben 26 werden mit den Spannelementen 24, welche die zweiten Gestängebereiche 36 umgeben, zusammengesetzt, und dann werden beide in die Löcher 33 des Hülsenelements 22 eingelassen. Die obere Platte 12a des Sockels 12 wird dann derart positioniert, dass die Löcher 13 im Wesentlichen in gerader Linie mit den Löchern 15 angeordnet sind, und derart, dass die Kolben 26 durch Drücken der Flansche 40 gegen die Spannung der Spannelemente 24 in Position gehalten werden.
  • Bei Gebrauch sind die Anschlüsse 17 der Baugruppe 16 in Eingriff mit den Kontaktbereichen 38 und drücken die Kolben 26 gegen die Kraft des Spannelements 24 nieder, wenn die Baugruppe 16 in konventioneller Art auf den Sockel 12 aufgeladen wird.
  • Um einen einzelnen Kontakt in dem Gerät 10'' zu reparieren oder zu ersetzen, kann die obere Platte 12a entfernt werden, um die Kontaktkolbenanordnung 20'' freizulegen. Jede zu reparierende oder zu ersetzende Kontaktkolbenanordnung 20'' wird dann einzeln zur Reparatur oder zum Ersetzen aus dem entsprechenden Hülsenelement herausgenommen.
  • 1724 zeigen verschiedene alternative Ausführungsformen einer Kontaktkolbenanordnung 20'', die in einer der vorangehenden Ausführungsformen verwendet werden kann, mit kleineren Veränderungen, zum Beispiel bezüglich der Durchgänge 18 und/oder des Testsockels 12.
  • 17 zeigt eine Kontaktkolbenanordnung 41 mit einer im Wesentlichen gleichen Struktur wie die Kontaktkolbenanordnung 20''. Die Kontaktkolbenanordnung 41 hat das zusätzliche Merkmal, dass die Feder 24 mit n plus einer halben Umdrehung ausgestattet ist, so dass die Federenden 24a, b auf diametral gegenüberliegenden Seiten des unteren Gestänges 36 angeordnet sind, um eine Drehkraft auf den Kolben 26 auszuüben, um das entfernte freie Ende des unteren Gestänges 36 gegen das Hülsenelement 22 vorzuspannen. Dieses vereinfacht oder verbessert die elektrische Verbindung mit dem Hülsenelement 22, wenn die Feder 24 asymmetrisch auf die flachen Oberflächen der Flansche 22f, 40, die bevorzugt in Ebenen liegen, die im Wesentlichen rechtwinklig zu der Längsachse der Kolben 26 und dem Hülsenelement 22 sind.
  • 18 zeigt eine Kontaktkolbenanordnung 43, welche ebenfalls eine im Wesentlichen gleiche Struktur wie die Kontaktkolbenanordnung 20'' hat. Die Kontaktkolbenanordnung 41 hat das zusätzliche Merkmal, dass die asymmetrische Erscheinung des Eingriffs der Feder 24 durch einen keilförmigen Einsatz 42, der mit einer angewinkelten, geneigten oberen Oberfläche (nicht gezeigt) gebildet ist, bereitgestellt oder vergrößert ist.
  • 19 zeigt eine Kontaktkolbenanordnung 45 mit einer im Wesentlichen gleichen Struktur wie die Kontaktkolbenanordnung 41 und zusätzlich mit einem längs laufenden Schlitz 44, der zwei Arme 46a, b in dem unteren Gestänge 36 des Kolbens 26 definiert. Die Arme 26a, b sind vorzugsweise leicht auseinander gebogen, um eine radial nach außen gerichtete Federkraft bereitzustellen, wobei eine Presspassung mit dem Hülsenelement 22 gebildet ist. Folglich bilden die Arme 46a, b eine weitere Verbesserung der elektrischen Verbindungskraft mit dem Hülsenelement 22, wenn diese zu der durch die diametral angeordneten Federenden 24a, b hervorgerufenen Drehspannung hinzugefügt werden oder diese ersetzen. Beispiele von Kontaktsonden, die geschlitzte Kolben aufweisen, sind in dem gemeinsamen U.S.-Patent Nr. 6,159,056 gezeigt.
  • 20 zeigt eine Kontaktkolbenanordnung 47 mit einer im Wesentlichen gleichen Struktur wie die Kontaktkolbenanordnung 41. In der vorliegenden Ausführungsform weist das Hülsenelement 22 zusätzlich eine Ergänzung 48 an seinem oberen Ende 22u auf, die mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz 50, welcher zwei Arme 52a, b definiert, gebildet ist. Die Arme 52a, b sind vorzugsweise leicht innwärts gebogen, um eine Federkraft bereitzustellen, wodurch eine Presspassung mit dem Hülsenelement 22 zur Bereitstellung einer guten elektrischen Verbindungskraft mit dem unteren Gestänge 36 gebildet wird.
  • 21 zeigt eine Kontaktkolbenanordnung 49 mit einer im Wesentlichen gleichen Struktur wie die Kontaktkolbenanordnung 41 mit asymmetrischen Federenden 24a, b. In der vorliegenden Ausführungsform ist der Sockel 11 modifiziert, indem eine Unterlegplatte 54 mit einer keilförmigen oder geneigt-angewinkelten oberen Oberfläche (nicht gezeigt), welche innerhalb der entsprechenden Lochbereiche 15 mit kleinerem Durchmesser der unteren Platte 11b angeordnet ist, vorgesehen ist, um eine vergrößerte asymmetrische Kraft des Kolbengestängebereichs gegen das Hülsenelement bereitzustellen.
  • 22 zeigt eine Kontaktkolbenanordnung 51 mit einer im Wesentlichen gleichen Struktur wie die Kontaktkolbenanordnung 41 mit asymmetrischen Federenden 24a, b. Die Kontaktkolbenanordnung 51 weist außerdem ein zusätzliches Spannelement 27 auf, das in dem Hülsenelement 22 zwischen dem unteren Ende 36a des unteren Gestänges 36 und dem geschlossenen Ende 22l des Hülsenelements 22 angeordnet ist. Die zusätzliche Feder 27 stellt eine zusätzliche Kontaktkraft zur Verbindung mit den Lötbällen 17 der Baugruppe 16 bereit.
  • 23 zeigt eine Kontaktkolbenanordnung 53 mit einer im Wesentlichen gleichen Struktur wie die Kontaktkolbenanordnung 41 mit asymmetrischen Federenden 24a, b. Das Hülsenelement 22 der Kontaktkolbenanordnung 53 weist einen verjüngten Bereich 22t mit einem reduzierten Durchmesser an einem unteren, geschlossenen Ende 22l auf, der das Zusammensetzen und Löten vereinfacht.
  • 24 zeigt eine Kontaktkolbenanordnung 55 mit einer im Wesentlichen gleichen Struktur wie die Kontaktkolbenanordnung 41, bei der die asymmetrische Position der Federenden 24a, b eine asymmetrische Kraft auf das untere Gestänge 36 bereitstellt. In der vorliegenden Ausführungsform ist das Federende 24a der Feder 24 abgeflacht, so dass die erste Umdrehung mit der Sitzoberfläche in der Ruheposition im Wesentlichen über 360 Grad in Eingriff steht, wohingegen das gegenüberliegende Ende 24b der Feder lediglich geschnitten ist, so dass nur das entfernte freie Ende der Feder mit der Sitzoberfläche in der Ruheposition in Eingriff steht. Diese Anordnung stellt die gewünschte Drehkraft ohne Rücksicht auf die relativen Winkelpositionen der zwei entfernten freien Enden der Feder bereit.
  • 2529 zeigen weitere alternative Konfigurationen von DUT-Platten und Kontaktkolbenanordnungen, die in einer der vorgenannten Ausführungsformen verwendet werden können, mit kleineren Veränderungen an den Durchgängen 18 und/oder den Testsockeln 12.
  • 25 zeigt eine Kontaktkolbenanordnung 60, die ein erstes Hülsenelement 23 und ein zweites Hülsenelement 22 aufweist. Das Hülsenelement 23 hat ein erstes offenes Ende 23a, welches mit einem radial nach außen sich erstreckenden Flansch 23f, ähnlich dem Flansch 22f des Hülsenelements 22, gebildet ist. Das Hülsenelement 23 hat auch ein zweites gegenüberliegendes Ende 23, das ebenfalls offen ist und hinter die untere Oberfläche 14b der Leiterplatte 14 sich erstreckend gezeigt ist. Wenn gewünscht, kann das Hülsenelement 23 die gleiche Länge wie das Hülsenelement 22 haben. Das Hülsenelement 23 weist außerdem einen mittleren axialen Längenabschnitt 25 auf, der mit einem verlängerten Durchmesserbereich 25a, gezeigt in kegelstumpfförmiger Gestalt, gebildet ist, der eine Presspassung mit dem Durchgang 18 bildet oder verbessert. Das Hülsenelement 22 hat ein offenes Ende (nicht gezeigt), welches mit einem sich radial nach außen erstreckenden Flansch 22f gebildet ist, welcher angeordnet ist, um an den Flansch 23f des Hülsenelements 23 anzustoßen. Das Hülsenelement 22 hat ein geschlossenes zweites Ende 22l, welches sowohl als Federsitz 22s für das Spannelement 24 dient als auch den Eintritt von Verunreinigungen verhindert.
  • Ein Kolben 24 weist einen Körperbereich 32 mit einem radialen Flansch 32r auf, welcher sich nach außen von dem Körper 32 erstreckt. Der Kolben 24 weist außerdem einen oberen Gestängebereich 34, welcher sich nach oben von dem Körper 32 neben dem Flansch 32r erstreckt, und einen unteren Gestängebereich 36 auf, welcher von dem Körper 32 herabhängt. Der Kolben 24 kann eine geeignete Kontaktkonfiguration 38 aufweisen, die in der vorliegenden Ausführungsform eine abgerundete Spitze ist.
  • Zum Zusammensetzen wird das Hülsenelement 23 zuerst in den Durchgang 18 gedrückt, um eine Presspassung zu bilden. Das Hülsenelement 22 wird dann in das Loch des Hülsenelements 23 eingeführt, bis der Flansch 22f an dem Flansch 23f des Hülsenelements 23 anliegt. Hiernach wird das Spannelement 24 in das Loch (nicht gezeigt) des Hülsenelements 22 eingesetzt, gefolgt durch den Kolben 26, bis das untere Gestänge 36 an das Spannelement 24 anliegt.
  • 26 zeigt eine Kontaktanordnung 70 mit den gleichen ersten und zweiten Hülsenelementen wie Kontaktanordnung 60, unterscheidet sich jedoch hiervon durch den Durchmesser und die Position des Spannelements 24. Externes Neigen der DUT-Platte 14 zwischen dem Flansch 22f und dem Flansch 32r. Es ist weiterhin zu erkennen, dass die untere Windung des Spannelements 24, welches in der vorliegenden Ausführungsform eine Schraubenfeder ist, in einer Ebene liegt, die im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse des Kolbens 24 ist, wohingegen die obere Windung einen nicht-neunzig Grad Winkel bildet, was eine Rotationskraft auf den Kolben 24 relativ zu der Längsachse aufbringt, um den elektrischen Kontakt zwischen der Kolbenstange 36 und dem Hülsenelement 22 zu verbessern.
  • Zum Zusammensetzen wird das Hülsenelement 23 zuerst in den Durchgang 18 gedrückt, um eine Presspassung zu bilden. Das Hülsenelement 22 wird dann in das Loch des Hülsenelements 23 eingeführt, bis der Flansch 22f an den Flansch 23f des Hülsenelements 23 anliegt. Hiernach wird das Spannelement 34 verschiebbar auf das untere Gestänge 24 des Kolbens 26 aufgenommen und hiernach wird das untere Gestänge 24 in das Loch (nicht gezeigt) des Hülsenelements 22 eingeführt, bis die untere Wicklung an den Flansch 22f und die obere Wicklung an den Flansch 32r anliegt.
  • 27 zeigt eine Kontaktanordnung 80 mit nur einem einzelnen Hülsenelement 23, welches in den Durchgang 18 passt. Der Kolben 26 hat im Wesentlichen die gleiche Struktur wie der in 2526 gezeigte Kolben 24, außer dass das untere Gestänge 36 einen größeren Durchmesser haben kann, so dass es eng und verschiebbar in das Loch des Hülsenelements 23 passt. Ein Ball 82, wie beispielsweise ein Zinnball, ist am unteren Ende 23l des Hülsenelements 23 angeordnet, um Verunreinigungen und ähnliches auszuschließen.
  • 28 zeigt eine Kontaktanordnung 90 mit einer im Wesentlichen gleichen Struktur wie die Kontaktanordnung 80, außer dass sie nicht den Lötball 82 aufweist, wodurch das untere Ende 23l des Hülsenelements 23 offen ist.
  • 29 zeigt eine Kontaktanordnung 100 mit einer im Wesentlichen gleichen Struktur wie die Kontaktanordnung 90, außer dass das Hülsenelement 23 ein geschlossenes unteres Ende 23l und einen als runden oder gewölbten Abschnitt ausgebildeten vergrößerten Durchmesserbereich 25a aufweist, der eine verbesserte Presspassung bereitstellt. Es ist verständlich, dass, wenn gewünscht, das Hülsenelement 23 ein offenes unteres Ende 23l haben kann.
  • Der Betrieb der in 2529 gezeigten Kontaktanordnungen ist ähnlich dem der vorangehend beschriebenen Ausführungsformen.
  • Während diese Offenbarung anhand einer bevorzugten Ausführungsform hiervon insbesondere gezeigt und beschrieben wurde, ist es für den Fachmann klar, dass verschiedene Veränderungen hinsichtlich Form und Details ausgeführt werden können, ohne von dem Umfang der Offenbarung, wie in den beiliegenden Ansprüchen definiert, abzuweichen.

Claims (7)

  1. Gerät (10) zum Ankoppeln von elektronischen Baugruppen (16) und Testeinrichtungen für die Baugruppen (16) mit: einer Leiterplatte (14) mit ersten und zweiten gegenüberliegenden Oberflächen (14a, 14b), einer Mehrzahl von Durchgängen (18), welche in der Leiterplatte (14) in einem vorbestimmten Muster ausgebildet sind, wobei jeder Durchgang (18) obere und untere Enden (18a, 18b) und einen Innendurchmesser aufweist; einem Testsockel (12), welcher die erste Oberfläche (14a) der Leiterplatte (14) bedeckt und mit dieser verbunden ist, wobei der Testsockel eine erste Platte (12a) und eine zweite Platte (12b), welche die erste Platte bedeckt, aufweist, wobei sowohl die erste als auch die zweite Platte (12a, 12b) eine Mehrzahl von Löchern (13, 15) entsprechend den Durchgängen (18) in der Leiterplatte (14) aufweist; einem in jedem Durchgang (18) angeordneten leitenden Hülsenelement (22) mit einem oberen Ende und einem unteren Ende; einem Spannelement (24); einem Kolben (26, 26') mit einem sich nach außen erstreckenden ringförmigen Flansch (32r, 40), wobei der Kolben (26, 26') außerdem einen ersten Gestängebereich (34), welcher sich aufwärts von dem ringförmigen Flansch (32r, 40) erstreckt, und einen zweiten Gestängebereich (36), welcher abwärts von dem ringförmigen Flansch (32r, 40) herabhängt, aufweist, wobei der erste Gestängebereich (34) eine obere Oberfläche aufweist, die einen ausgewählten Kontaktbereich (38) definiert, und der zweite Gestängebereich (36) mindestens teilweise in dem leitenden Hülsenelement (22) aufgenommen ist, der ringförmige Flansch (32r, 40) in den Löchern (15) der zweiten Platte (12b) aufgenommen ist und der obere Gestängebereich (34) mindestens teilweise in den Löchern (13) der ersten Platte (12a) aufgenommen ist; und wobei, wenn das Gerät (10) in einer Betriebsposition ist, der Kolben (26, 26') durch das Spannelement (24) aufwärts gedrängt wird, um einen elektrischen Kontakt mit einem Baugruppenanschluss (16) herzustellen.
  2. Gerät nach Anspruch 1, wobei das leitende Hülsenelement (22) einen oberen Hülsenelementabschnitt (28) und einen unteren Hülsenelementabschnitt (30) aufweist, wobei mindestens ein Bereich des oberen Hülsenelementabschnitts (28) einen äußeren Durchmesser hat, welcher kleiner ist als ein innerer Durchmesser des zweiten Hülsenelementabschnitts (30), und wobei mindestens ein Bereich des ersten Hülsenelementabschnitts (28) in dem zweiten Hülsenelementabschnitt (30) aufgenommen ist.
  3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Löcher (13) der ersten Platte (12a) des Testsockels (12) einen Durchmesser haben, der kleiner ist als ein Durchmesser der Löcher (15) der zweiten Platte (12b), und wobei die Aufwärtsbewegung des Kolbens (26) durch eine untere Oberfläche der ersten Platte (12a) begrenzt ist, wenn das Gerät in einer Betriebsposition ist.
  4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3, wobei das Spannelement (24) gegen eine untere Oberfläche des oberen Hülsenelementabschnitts (28) gesetzt ist.
  5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Spannelement (24) gegen das untere Ende des leitenden Hülsenelements (22) gesetzt ist, wobei das Spannelement (24) einen äußeren Durchmesser hat, welcher kleiner ist als ein innerer Durchmesser des leitenden Hülsenelements (22), und bewegbar in dem leitenden Hülsenelement (22) ist und wobei der zweite Gestängebereich gegen das Spannelement anliegt.
  6. Gerät nach Anspruch 1, wobei das untere Ende der Hülse (22) geschlossen ist, das Spannelement (24) um den zweiten Gestängebereich (36) angeordnet und gegen die erste Oberfläche (14a) der Leiterplatte (14) und eine untere Oberfläche des ringförmigen Flansches (32r, 40) gesetzt ist.
  7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Kolben (26) einen zylindrischen Körper (32) aufweist und der ringförmige Flansch (32r) sich radial nach außen von dem Körper (32) erstreckt.
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