DE680896C - Anordnung zur Kennzeichnung eines geographischen Ortes mittels eines an diesem Ort aufgestellten, als rotierendes Antennensystem ausgebildeten Rueckstrahlers fuer elektromagnetische Wellen - Google Patents
Anordnung zur Kennzeichnung eines geographischen Ortes mittels eines an diesem Ort aufgestellten, als rotierendes Antennensystem ausgebildeten Rueckstrahlers fuer elektromagnetische WellenInfo
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Description
- Anordnung zur Kennzeichnung eines geographischen Ortes mittels eines an diesem Ort aufgestellten, als rotierendes Antennensystem ausgebildeten Rückstrahlers für elektromagnetische Wellen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rückstrahlanordnung, die mit geringem technischen Aufwand die Kennzeichnung eines bestimmten Ortes gestattet.
- Bisher sind zu diesem Zweck besondere Sender, sog. Funkfeuer oder Baken, aufgestellt oder aber die zu markierenden Punkte mit Antennen versehen, die - eine charakteristische Modulation ausstrahlen.
- Es ist ferner auch eine Anordnung bekännt, bei der an einer bestimmten Stelle eine drehbare metallische Fläche aufgestellt ist. Diese Fläche soll die von einem Sender aufgenommenen Signale nach einem zu kennzeichnenden Punkt reflektieren. Eine bestimmte Kennung kann bei derartigen Einrichtungen durch verschiedene Rotationsgeschwindigkeiten dieser Fläche erreicht werden.
- Da man nun aus mechanischen Gründen bestrebt ist, die Rotationsgeschwindigkeit bei einer Anordnung, die irgendwo im freien Gelände aufgestellt ist, möglichst niedrig zu halten, wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine Anordnung vorgeschlagen, die auch bei konstanter, und zwar niedriger Rotationsgeschwindigkeit einen leichten übergang .von der einen zu einer anderen Kennung dieses Reflektors gestattet.
- Die erfindungsgemäße Anordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Antennensystem aus zwei oder mehreren in einem solchen veränderbaren Abstand - voneinander angeordneten Dipolen besteht, daß durch die Anzahl der dabei entstehenden Strahlungszipfel eine dem Rückstrahler zugeordnete Kennung erzielt wird. Je nach dem Abstand der Dipole voneinander werden sich also charakteristische Strahlungsdiagramme ergeben, die bei Rotation des Antennensystems der reflektierten Strahlung eine bestimmte Kennung aufdrücken.
- In den vorliegenden Abbildungen sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgedankens dargestellt. In Abb. t besteht der rechts dargestellte Rückstrahler aus zwei Dipolen 131 und D, die in einem gegenseitigen Abstand von z X angeordnet sind. Die Strahlungscharakteristik dieser Anordnung besitzt insgesamt acht Zipfel C. Die beiden Dipole sind mittels einer Haltevorrichtung an der Achse eines vertikal aufgestellten Motors angebracht und werden in dauernde Rotation versetzt. Befindet sich nun in der Nähe eines solchen Rückstrahlers ein- -Beobachter mit einem Sender S und einem Empfänger F, so wird durch die StrahlungscharakteristikCtdes Senders der Rückstrahler erregt und die rückgestrahlte Energie vom Empfänger, der ein Empfangsdiagramm C2 besitzen möge, aufgenommen. Durch die Rotation des Rückstrahlers erhält der Empfänger nun eine zeitlich schwankende Lautstärke, und zwar. ist die Periode der Lautstärkeschwankung abhängig von der Zipfelzahl und der Rotationsgeschwindigkeit- des Motors.
- Es lassen sich praktisch beliebig viele Zipfel erreichen. Ein Mittel hierzu besteht z. B. darin, daß zwei Dipole verwendet werden, deren Abstand je nach der gewünschten Zipfelzahl geändert wird. Die Anzahl der Zipfel ist erstens abhängig von der verwendeten Wellenlänge, zweitens von dem gegenseitigen Abstand der beiden-Dipole. Der Beobachter muß also den Abstand der Dipole kennen, um bei Aussendung einer bestimmten_ Welle 'aus der Anzahl der empfangenen Zipfel bzw. aus der-Periode der Lautstärkeschwankungen einen Schluß auf die Beschaffenheit des angestrahlten Funkfeuers ziehen zu können.
- Die Abb. a zeigt ein praktisches Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung. An der Welle W des Motors M ist ein Haltestab 11 angebracht. Die Enden dieses Haltestabes tragen isoliert die beiden Dipole A1 und A2. Ist der Abstand der beiden ,Dipole, beispielsweise wie in Abb. i, gleich 2X, so ergeben sich acht Zipfel. Durch Änderung der Länge von H oder der Wellenlänge läßt sich die Zipfelzahl verändern.
- Eine andere Möglichkeit- zur Erzeugung mehrerer Zipfel ist in Abb.3 wiedergegeben. Hier sind auf einem Zylindermantel die Dipole 12 räumlich angeordnet: Die Anzahl der Zipfel bei- dieser Anordnung hängt vom Abstand der einzelnen Dipole, von deren Anzahl und von der verwendeten Wellenlänge ab.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Kennzeichnung eines geographischen Ortes mittels eines an diesem Ort aufgestellten, als rotierendes Antennensystem ausgebildeten Rückstrahlers für elektromagnetische Wellen, gekennzeichnet durch ein aus zwei oder mehreren in einem solchen veränderbaren Abstand voneinander angeordneten Dipolen bestehendes Antennensystem, daß durch die Anzahl der das dadurch entstehende Strahlungsdiagramm bildenden Zipfel eine für den Rückstrahler charakteristische Kennung erzielt wird. -z. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -die rotierende Antennenanordnung aus zwei im Abstand von zwei Wellenlängen angeordneten Dipolen besteht. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierende Antennenanordnung aus mehreren räumlich, z. B. auf einem Zylindermantel, angeordneten Dipolen besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET47320D DE680896C (de) | 1936-08-15 | 1936-08-16 | Anordnung zur Kennzeichnung eines geographischen Ortes mittels eines an diesem Ort aufgestellten, als rotierendes Antennensystem ausgebildeten Rueckstrahlers fuer elektromagnetische Wellen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2212110X | 1936-08-15 | ||
| DET47320D DE680896C (de) | 1936-08-15 | 1936-08-16 | Anordnung zur Kennzeichnung eines geographischen Ortes mittels eines an diesem Ort aufgestellten, als rotierendes Antennensystem ausgebildeten Rueckstrahlers fuer elektromagnetische Wellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE680896C true DE680896C (de) | 1939-09-09 |
Family
ID=26000657
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET47320D Expired DE680896C (de) | 1936-08-15 | 1936-08-16 | Anordnung zur Kennzeichnung eines geographischen Ortes mittels eines an diesem Ort aufgestellten, als rotierendes Antennensystem ausgebildeten Rueckstrahlers fuer elektromagnetische Wellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE680896C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1046700B (de) * | 1955-10-28 | 1958-12-18 | Atlas Werke Ag | Modulierter Reflektor bei Echoverfahren zur Funkortung oder Schallortung |
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1936
- 1936-08-16 DE DET47320D patent/DE680896C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1046700B (de) * | 1955-10-28 | 1958-12-18 | Atlas Werke Ag | Modulierter Reflektor bei Echoverfahren zur Funkortung oder Schallortung |
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