DE697565C - Verfahren zur Erhoehung der Permeabilitaet kalt aufgebrachter Bewehrungs- bzw. Abschirmbaender von Kabeln bzw. Kabelseelen - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung der Permeabilitaet kalt aufgebrachter Bewehrungs- bzw. Abschirmbaender von Kabeln bzw. Kabelseelen

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DE697565C
DE697565C DE1938S0134905 DES0134905D DE697565C DE 697565 C DE697565 C DE 697565C DE 1938S0134905 DE1938S0134905 DE 1938S0134905 DE S0134905 D DES0134905 D DE S0134905D DE 697565 C DE697565 C DE 697565C
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cold
permeability
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cables
cable cores
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Expired
Application number
DE1938S0134905
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Helmut Sprung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B9/00—Power cables
    • H01B9/02—Power cables with screens or conductive layers, e.g. for avoiding large potential gradients
    • H01B9/023—Power cables with screens or conductive layers, e.g. for avoiding large potential gradients composed of helicoidally wound tape-conductors

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  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erhöhung der Permeabilität kalt aufgebrachter Bewehrungs-bzw. Abschirmbänder von Kabeln bzw. Kabelseelen Zusatz zum Patent 694 615 Das Hauptpatent hat die Anwendung des Verfahrens zur Erhöhung der P@enneabilität kalt, aufgebrachter magnetisierbaxer Bänder durch Hochfrequenzglühung auf mit kalten Bewehrungsbändern bewickelte Kabel -bzw.mit kalten Abschirmbändern bewickelte Kabel-Seelen zum Gegenstand. Die Glühung wird vorzugsweise bei Temperaturen über 6oo° C durchgeführt.
  • Bei dem Versuch, dieses Verfahren auf mehrlagige Bewickelungen anzuwenden, hat sich nun herausgestellt, daß in dem Fall, wo zur 'Erzeugung der Hochfrequenz ein Röhrensender benutzt wurde, die obere Lage rascher und stärker erwärmt wurde als die untre. Dies liegt daran, daß die obere Lage einen elektromagnetischen Schirm bildet und die untere Lage vor der zur Erwärmung des Materials führenden Wirbelstrombildung schützt. Dieses Ergebnis, ist naturgemäß unerwünscht, und es ist Ziel der Zusatzerfindung, für eine möglichst gleichmäßige Erwärmung sowohl der unteren als auch der oberen Lage zu sorgen. Zu diesem Zweck wird in Ergänzung der ün Hauptpatent niedergelegten Anwendung vorgeschlagen, die an sich bekannte Erwärmung mittels Hochfrequenz im Falle von mehrlagigen Bewiclkelungen derart durchzuführen, daß sie jeweils nach dem Aufbringen jedes einzelnen Bandes vorgenommen wird.
  • Zur Prüfung, ob dieser Vorschlag zum Erfolg führt, würde folgender Versuch durchgeführt: Es wurden zwei Kabelenden vonetwa 3 m Länge mit einer einfachen Eisenbewehrung versehen, und zwar das eine mit hochgeglühtem unlegiertem Eisen und das andere mit einem 3,z%igen Siliciumeisen. Jedes Kabel wurde durch die Hochfrequenzspule eines Röhrensenders gezogen, die aus einem von Kühlwasser durchflossenen Kupferrohr bestand. Das Bewehrungseisen glühte hierbei sehr gleichmäßig auf, ohne daß der darunterliegende Bleimantel im geringsten verl tit wurde. Dann wurde die zweite Lage des wehrüngsbandes aufgebracht, und die so haltenen doppellagigen Kabelenden wurden nochmals durch die Hochfrequenzspule des Röhrensenders gezogen. Auf diese Weise konnte erreicht werden, daß beide Lagen Bekehrungsband gleichmäßig rasch und stark geglüht- wurden. , Eine einfache Anordnung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung besteht darin, daß in die Armiermaschine nicht nur eine, sondern vielmehr zwei Hochfrequenzspulen eingebaut werden, die zweckmäßig von einem ihnen gemeinsamen Röhrensender gespeist werden. In der Armiermaschine wird also zunächst eine Lage Bekehrungsband aufgebracht, das Kabel wird dann durch die erste Spule geführt; im Anschluß hieran wird die zweite Lage aufgesponnen und abschließend das Kabel durch die zweite Spule gezogen.
  • Bei der Durchführung - des beschriebenen Verfahrens wurde auch geprüft, ob zur Erzeugung der Hochfrequenz neben einem Röhrensender auch ein Maschinensender geeignet sei. Hierzu wurde ein Kabelende, das mit zwei Lagen Silicüunbandeisen bewickelt war, durch die Hochfrequenzspule -eines z o-kHz-Maschinensenders geführt. Dabei zeigte sich in gleicher Weise, wie es oben für die Benutzung eines Röhrensenders beschrieben ist, daß die untere Lage nicht zum Glühen gebracht werden konnte. Auch bei einem zweimaligen Durchziehen des Kabels durch die Spule konnte ein Glühen der unteren Lage nicht festgestellt werden. Es sollte nun das -Verfahren der Einzelglühung jeder Lage angewendet werden. Es wurde hierzu zunächst ,nu r eine einzige Lage Bewehrungsband aufgebracht, die dann in der Höchfrequenzspüle des Maschinensenders geglüht werden sollte. Diese Glühung war jedoch nicht durchführbar, da der unter dem Bewehrungsband befindliche Bleimantel schon schmolz, bevor das Eisen zu glühen anfing. Nach dem öffnen des Kabels zeigte es sich, daß der Mantel an allen nicht durch das Eisen abgeschirmten Stellen zerstört war.
  • Hieraus folgt, daß für die Erzeugung der Hochfrequenz ein Sender mit der für Maschinensender erreichbaren Frequenz wenig geeignet ist und daher zweckmäßig ein Röhrensender Anwendung finden muß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCIIL: i. Die Anwendung des Verfahrens zur Erhöhung der P'ermeabilität kalt aufgebrachter magnetisierbarer Bänder durch Hochfrequenzglühung auf mit kalten Bewehrungsbändern bewickelte Kabel bzw. mit kalten Abschirmbändern bewickelte Kabelseelen nach Patent 694615, derart, daß bei mehrlagigen Bewickelungen jeweils nach dem Aufbringen jedes einzelnen Bandes eine Hochfrequenzglühüng vorgenommen wird. a: Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß als Frequenz für die Glühung eine durch einen Röhrensender erzeugbare Frequenz- benutzt wird.
DE1938S0134905 1938-12-08 1938-12-08 Verfahren zur Erhoehung der Permeabilitaet kalt aufgebrachter Bewehrungs- bzw. Abschirmbaender von Kabeln bzw. Kabelseelen Expired DE697565C (de)

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