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Einführung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung zum Transportieren
von Artikeln, z. B. von Briefen, Postpaketen, CDs, und andersartigen Artikeln,
insbesondere von Artikeln mit einem relativ leichten Gewicht, z.
B. mit einem Maximalgewicht von etwa 8 kg, insbesondere mit einem
Maximalgewicht von etwa 5 kg (obwohl die erfindungsgemäßen Prinzipien
auch in Verbindung mit Artikeln mit einem höheren Gewicht als etwa 8 kg
anwendbar sind). Die Erfindung betrifft insbesondere eine Fördervorrichtung,
die in hohem Maße
anpaßbar
ist an Anforderungen oder Einschränkungen bezüglich des Raums, den sie einnehmen
kann, und der Wege, entlang denen ihre Fördereinheiten sich bewegen
können.
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Hintergrund
der Erfindung
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Fördervorrichtungen
für Briefe,
Postpakete, CDs, Videobänder,
Bücher
und andere relativ leichtgewichtige Artikel sollten derart konstruiert
sein, daß sie
unter einer breiten Vielfalt von Raumbedingungen, sowohl hinsichtlich
des Raums, den die Fördervorrichtungen
einnehmen können,
als auch hinsichtlich der dreidimensionalen Konfiguration des verfügbaren Raums,
relativ leicht installierbar und betreibbar sind. Beispiele von
Fördervorrichtungen,
deren Fördereinheiten
sich entlang eines gekrümmten
Weges bewegen können,
der sich zwischen verschiedenen vertikalen Positionen erstreckt,
sind gemäß dem AT-Patent
Nr. 347333 und der veröffentlichten schwedischen
Patentanmeldung Nr. 92026749 bekannt.
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Die
Präambel
von Patentanspruch 1 basiert auf der DE-A-21 48 778.
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Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Fördervorrichtung
bereitzustellen, wie nachstehend diskutiert wird.
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Kurze Beschreibung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Fördervorrichtungen,
die bezüglich
ihrer Installation und ihres Betriebs hochgradig flexibel sind,
und deren Fördereinheiten
Wegen in beliebigen gewünschten
Richtungen folgen können,
wobei die Fördervorrichtungen
in einem Raum installierbar sind, der mehr als einen Boden aufweist,
und/oder auf Wänden,
wobei eine Ladestation direkt über
oder direkt unter einer Entladestation angeordnet sein kann, und/oder
Ladestationen oder Entladestationen direkt übereinander angeordnet sein
können;
und die wirtschaftlich herstellbar ist und einen hochgradig effizienten
und fehlerfreien Betrieb ermöglicht.
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Die
erfindungsgemäße Fördervorrichtung weist
auf:
mehrere Fördereinheiten;
eine
Endlos-Trägereinrichtung,
z. B. eine Kette, mit der jede Fördereinheit
verbunden ist;
eine Endlos-Hauptbahn, in der die Trägereinrichtung sich
in eine Transportrichtung bewegt, wobei die Bahn mindestens einen
im wesentlichen geraden ersten Hauptbahnabschnitt, einen im wesentlichen geraden
zweiten Hauptbahnabschnitt und einen gekrümmten Hauptbahnabschnitt aufweist,
der an einem ersten Ende mit dem ersten Hauptbahnabschnitt und an
einem zweiten Ende mit dem zweiten Hauptbahnabschnitt verbunden
ist, wobei der erste und der zweite Hauptbahnabschnitt in der gleichen vertikalen
Ebene an zwei Höhen
angeordnet sind, so daß ihre
jeweiligen Transportrichtungen entgegengesetzt zueinander verlaufen;
wobei
jede Fördereinheit
mit der Trägereinrichtung schwenkbar
verbunden ist, so daß die
Fördereinheit eine
Schwenkbewegung bezüglich
der Trägereinrichtung
um eine Hauptachse der Fördereinheit
ausführen
kann, wobei jede Fördereinheit
ein Artikelhalterungselement aufweist, das sich von der vertikalen Ebene
der Trägereinrichtung
und einem ersten Führungselement
der Fördereinheit
weg erstreckt; und
eine erste Führungseinrichtung, die in einer
parallel zur vertikalen Ebene der Trägereinrichtung verlaufenden
vertikalen Ebene angeordnet und dazu geeignet ist, mit dem ersten
Führungselement
jeder der mehreren Fördereinheiten
zusammenzuwirken, wenn die Fördereinheit
sich entlang mindestens eines Teils des mindestens einen gekrümmten Abschnitts
der Hauptbahn bewegt, um einer Kippbewegung des Artikelhalterungselements
von seiner Position relativ zur horizontalen Ebene entgegenzuwirken oder
die Kippbewegung zu verhindern;
wobei die Artikelhalterungselemente
der Fördereinheiten
zwischen der vertikalen Ebene der ersten Führungseinrichtung und der vertikalen
Ebene der Trägereinrichtung
angeordnet sind, wenn die Fördereinheiten
sich entlang des gekrümmten
Hauptbahnabschnitts bewegen.
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Der
erste und der zweite Hauptbahnabschnitt werden normalerweise horizontal
ausgerichtet sein. Die Endlos-Trägereinrichtung
ist normalerweise, und in den meisten Fällen vorzugsweise, eine Kette,
sie kann jedoch auch eine andere Einrichtung sein, z. B. ein Zahnriemen
oder eine Endlosfolge verbundener Schlitten, die in der Lage sind,
die Fördereinheiten
auf die hierin beschriebene Weise zu tragen.
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Die
Hauptachse jeder Fördereinheit
ist vorzugsweise horizontal oder im wesentlichen horizontal ausgerichtet.
In den meisten Fällen
ist es außerdem bevorzugt,
daß die
Hauptachse jeder Fördereinheit im
wesentlichen senkrecht zur Transportrichtung ausgerichtet ist.
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Die
Schwenk- oder Gelenkverbindung jeder der Fördereinheiten mit ihrem Artikelhalterungselement,
z. B. mit einer Querbandeinheit, die sich von der vertikalen Ebene
der Trägereinrichtung
weg erstreckt, ermöglich
eine Konstruktion, gemäß der Abschnitte
der Bahn in einem offenen Raum oder auf einer Wand montierbar sind.
Die Krümmung
der Bahn in einer vertikalen Richtung, z. B. eine vertikale Schleife,
die zwei im wesentlichen gerade Bahnabschnitte verbindet und die
Bahnrichtung umkehrt, kann dadurch kompensiert werden, daß die Fördereinheiten
um ihre Hauptachse schwenken, und das Artikelhalterungselement,
z. B. eine Querbandeinheit, wird durch den Einriff des Führungselements
mit der ersten Führungseinrichtung
in seiner Position bezüglich
der horizontalen Ebene gehalten, normalerweise in einer Position,
in der die Artikelhalterungsfläche
des Elements horizontal ausgerichtet ist.
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Eine
Drehmomentabsorptionseinrichtung kann vorzugsweise in im wesentlichen
der gleichen vertikalen Ebene angeordnet sein wie die Trägereinrichtung.
D. h., daß die
Drehmomentabsorptionseinrichtung sich normalerweise nicht weiter
von der Hauptbahn erstreckt, normalerweise entgegengesetzt zum Artikelhalterungselement,
als die vierfache Breite der Hauptbahn, vorzugsweise nicht weiter
als die dreifache und noch bevorzugter nicht weiter als die doppelte
Breite der Hauptbahn. In einer exemplarischen, gegenwärtig jedoch
nicht bevorzugten Ausführungsform
könnte
die Drehmomentabsorptionseinrichtung ein relativ schweres Gegengewicht sein,
das bezüglich
des Artikelhalterungselements der Fördereinheit an der entgegengesetzten
Seite der Trägereinrichtung
angeordnet ist; das Gegengewicht könnte einstellbar sein, um Änderungen
der auf das Artikelhalterungselement wirkenden Belastung zu kompensieren,
wobei die Kompensation manuell oder vorzugsweise automatisch erfolgt,
z. B. in Antwort auf einen Sensor, der den Winkel des Artikelhalterungselements
der Fördereinheit
bezüglich
der horizontalen Ebene erfaßt
und ein den erfaßten
Winkel anzeigendes Ausgangssignal erzeugt.
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In
der Praxis ist das Drehmomentabsorptionselement vorzugsweise ein
integraler Teil der Trägereinrichtung,
z. B. für
jede Fördereinheit
mindestens ein Rad oder ein reibungsarmes Gleitteil/Gleitelement/Gleitschuh,
der mit der Trägereinrichtung
verbunden oder ein Teil der Trägereinrichtung
ist und mit einem Bahnabschnitt in Eingriff steht, vorzugsweise mit
einem Abschnitt der Hauptbahn, und mit einem anderen Eingriffselement,
z. B. mit einem anderen Rad auf einer gemeinsamen Achse, derart
zusammenwirkt, daß das
Drehmoment absorbiert wird, während
eine freie Bewegung der Gesamtanordnung in der Transportrichtung
ermöglicht
wird. Eine Ausführungsform
einer derartigen Drehmomentabsorptionseinrichtung ist in den Figuren
dargestellt. Im Prinzip besteht eine derartige Drehmomentabsorptionseinrichtung,
damit sie mit dem vorstehend erwähnten
Gegengewichtbeispiel vergleichbar ist, aus einer Kombination z.
B. des Radpaars auf der gemeinsamen Achse und den Bahnabschnitten,
mit dem jedes Rad in Eingriff kommt, und eine solche Kombination
und ähnliche
Kombinationen werden hierin durch den Ausdruck "Drehmomentabsorptionseinrichtung" abgedeckt.
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Die
erfindungsgemäße Fördervorrichtung kann
außerdem
eine zweite Führungseinrichtung aufweisen,
die sich im wesentlichen parallel zu mindestens einem wesentlichen
Teil der Hauptbahn erstreckt, wobei jede Fördereinheit ein zweites Führungselement
aufweist, das dazu geeignet ist, mit der zweiten Führungseinrichtung
zusammenzuwirken, wenn die Fördereinheit
sich entlang mindestens eines wesentlichen Teils der geraden Abschnitte
der Hauptbahn bewegt, wobei die zweiten Führungseinrichtungen und die
zweiten Führungselemente,
wenn sie zusammenwirken, dazu geeignet sind, einer Kippbewe gung
des Artikelhalterungselements von seiner Position relativ zur horizontalen
Ebene entgegenzuwirken oder die Kippbewegung zu verhindern.
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Um
die Gefahr einer Kippbewegung oder einer Instabilität beim Übergang
von einem geraden zu einem gekrümmten
Hauptbahnabschnitt oder umgekehrt zu reduzieren, sind das erste
und das zweite Führungselement
jeder Fördereinheit
und die erste und die zweite Führungseinrichtung
vorzugsweise derart angepaßt,
daß das
erste Führungselement
mit der ersten Führungseinrichtung
zusammenwirkt, wenn die Fördereinrichtung
in den gekrümmten Hauptbahnabschnitt
eintritt und bevor das zweite Führungselement
mit der zweiten Führungseinrichtung
außer
Eingriff kommt, und derart, daß das
zweite Führungselement
mit der zweiten Führungseinrichtung
zusammenwirkt, wenn die Fördereinheit
aus dem gekrümmten
Hauptbahnabschnitt austritt und bevor das erste Führungselement
mit der ersten Führungseinrichtung
außer
Eingriff kommt. In einigen Ausführungsformen
kann die Funktion des zweiten Führungselements
durch das erste Führungselement ausgeführt werden,
so daß das
erste und das zweite Führungselement
durch ein und dasselbe Führungselement
gebildet werden.
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Das
zweite Führungselement
und die zweite Führungseinrichtung
sind vorzugsweise im wesentlichen in der gleichen vertikalen Ebene
wie die Trägereinrichtung
oder in einer dieser Ebene eng benachbarten Ebene angeordnet.
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Um
die Stabilität
weiter zu verbessern, wenn das erste Führungselement sich durch diese
Abschnitte der ersten Führungseinrichtung
bewegt, dessen Weg geometrisch eine Bewegung des ersten Führungselements
entlang ihrer Tangente erlauben würde (d. h., daß in diesem
Fall die Position des ersten Führungselements
in der ersten Führungseinrichtung
nicht gut definiert ist), kann das erste Führungselement mindestens einer
Fördereinheit
und vorzugsweise aller För dereinheiten
zwei Räder
aufweisen, die mit einem Abstand dazwischen im wesentlichen in der
gleichen vertikalen Ebene angeordnet sind und auf einer Stange schwenkbar
angeordnet sind, die auf der Fördereinheit
derart angeordnet ist, daß die
Stange eine Schwenkbewegung um eine dritte Achse ausführen kann,
die sich im wesentlichen in der Mitte zwischen und im wesentlichen
parallel zu den Achsen erstreckt, um die die beiden Räder schwenken
können,
wobei die dritte Achse sich im wesentlichen parallel zur ersten
Achse der Fördereinheit
erstreckt, die erste, die zweite und die dritte Achse der Fördereinheit
mit einem Abstand zwischen den einzelnen Achsen angeordnet sind,
und die erste Führungseinrichtung
eine Bahn aufweist, die von einer vertikalen Ebene hervorsteht und
zwei parallele Flächen
aufweist, mit denen die beiden Räder
in Eingriff kommen, wobei die Bahn zwischen den beiden Rädern angeordnet
ist, wenn das erste Führungselement
mit der ersten Führungseinrichtung
in Eingriff steht. Mindestens eines der beiden Räder des ersten Führungselements
wird vorzugsweise gegen die Bahn der ersten Führungseinrichtung elastisch
vorgespannt, wenn das erste Führungselement
mit der ersten Führungseinrichtung
in Eingriff steht.
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Die
vorstehend erwähnte
stabilitätserhöhende Ausführungsform
kann in andere Konstruktionen verallgemeinert werden, durch die
die Stabilität
der Bewegung der Fördereinheiten
erhöht
wird, indem die Präzision
erhöht
wird, mit dem die jeweiligen Führungselemente
mit ihren Führungseinrichtungen
in Eingriff stehen.
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Um
die Stabilität
der Fördervorrichtung
weiter zu erhöhen,
kann sie eine dritte Führungseinrichtung
aufweisen, die im wesentlichen in der gleichen vertikalen Ebene
angeordnet ist wie die erste Führungseinrichtung,
wobei jede Fördereinheit
ein drittes Führungselement
aufweist, das dazu geeignet ist, mit der dritten Führungseinrichtung
zusammenzuwirken, wobei die zweite und die dritte Führungseinrichtung so
ausgebildet sind, daß das
dritte Führungselement mit
der dritten Führungseinrichtung
zusammenwirkt, wenn die Fördereinheit
in den gekrümmten
Hauptbahnabschnitt eintritt, und bevor das zweite Führungselement
mit der zweiten Führungseinrichtung außer Eingriff
kommt, und so, daß das
zweite Führungselement
mit der zweiten Führungseinrichtung zusammenwirkt,
wenn die Fördereinheit
aus dem gekrümmten
Hauptbahnabschnitt austritt, und bevor das dritte Führungselement
mit der dritten Führungseinrichtung
außer
Eingriff kommt.
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Außerdem kann
die Fördervorrichtung
eine vierte Führungseinrichtung
aufweisen, die im wesentlichen in der gleichen vertikalen Ebene
angeordnet ist wie die erste Führungseinrichtung,
wobei jede Fördereinheit
ein viertes Führungselement
aufweist, das dazu geeignet ist, mit der vierten Führungseinrichtung
zusammenzuwirken, wobei das erste, das dritte und das vierte Führungselement
jeder Fördereinheit
in einer vertikalen Ebene ein stumpfwinkliges Dreieck bilden.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung weist die Fördervorrichtung
das erste, zweite und dritte Führungselement
jeder Fördereinheit
auf, wobei die erste, die zweite und die dritte Führungseinrichtung
so ausgebildet sind, daß das
erste Führungselement
mit der ersten Führungseinrichtung
zusammenwirkt, wenn die Fördereinheit
in den gekrümmten
Hauptbahnabschnitt eintritt, und bevor das zweite Führungselement
mit der zweiten Führungseinrichtung
außer
Eingriff kommt, so, daß das
dritte Führungselement
mit der dritten Führungseinrichtung
zusammenwirkt, bevor das erste Führungselement
mit der ersten Führungseinrichtung
außer
Eingriff kommt, wenn die Fördereinheit
eine vorgegebene Position entlang des gekrümmten Hauptbahnabschnitts passiert,
und so, daß das
zweite Führungselement
mit der zweiten Führungseinrichtung
zusammenwirkt, wenn die Fördereinheit
aus dem gekrümmten Hauptbahnabschnitt
austritt, und bevor das dritte Führungselement
mit der dritten Führungseinrichtung
außer
Eingriff kommt.
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In
einer einfachen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Fördervorrichtung
weist das erste Führungselement
ein Rad auf, das derart auf der Fördereinheit angeordnet ist,
daß das
Rad eine Schwenkbewegung um eine zweite Achse ausführen kann,
die die Mittelachse des Rades bildet, wobei die zweite Achse im
wesentlichen parallel zur ersten Achse der Fördereinheit ausgerichtet ist,
und wobei die erste und die zweite Achse der Fördereinheit mit einem Abstand
dazwischen angeordnet sind, wobei die erste Führungseinrichtung eine Bahn
aufweist, die sich über
die volle Länge
der Hauptbahn erstreckt und in der sich das Rad bewegt, und wobei
der Bahnverlauf bezüglich
der Hauptbahn dazu geeignet ist, einer Kippbewegung des Artikelhalterungselements von
seiner Position bezüglich
der horizontalen Ebene entgegenzuwirken oder die Kippbewegung zu
verhindern.
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Eine
auf der vorstehend erwähnten
Basiskonstruktion basierende weitere Ausführungsform mit einer im Vergleich
dazu verbesserten Stabilität weist
ferner eine zweite Führungseinrichtung
auf, wobei mindestens eine Fördereinheit
und vorzugsweise alle Fördereinheiten
ferner ein zweites Führungselement
aufweisen, das dazu geeignet ist, mit der zweiten Führungseinrichtung
in Eingriff zu kommen, wobei das zweite Führungselement ein Rad aufweist,
das auf der Fördereinheit
derart angeordnet ist, daß das
Rad eine Schwenkbewegung um eine dritte Achse ausführen kann,
die die Mittelachse des Rades bildet, wobei die dritte Achse im
wesentlichen parallel zur ersten Achse der Fördereinheit ausgerichtet ist,
und wobei die erste, die zweite und die dritte Achse der Fördereinheit
mit einem Abstand zwischen den einzelnen Achsen angeordnet sind,
wobei die zweite Führungsein richtung
sich mindestens über einen
wesentlichen Teil des gekrümmten
Hauptbahnabschnitts im wesentlichen parallel zur Hauptbahn erstreckt
und eine Bahn aufweist, in der das Rad des zweiten Führungselements
sich bewegt, wobei der Bahnverlauf der zweiten Führungseinrichtung bezüglich der
Hauptbahn dazu geeignet ist, einer Kippbewegung des Artikelhalterungselements
von seiner Position bezüglich
der horizontalen Ebene entgegenzuwirken oder die Kippbewegung zu
verhindern.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 zeigt
eine Übersicht
eines erfindungsgemäßen Fördersystems;
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2 zeigt
eine Querschnittansicht eines die Hauptbahn bildenden Profils;
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3–5 zeigen
Querschnitte der für
einen Betrieb eingerichteten Hauptbahn;
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6–9 zeigen
zwei Ausführungsformen
einer Antriebskette;
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10–26 zeigen
verschiedene Ausführungsformen
von Anordnungen zum Verhindern einer Kippbewegung der Fördereinheiten,
während sie
eine vertikale Halbdrehung auf der Hauptbahn durchlaufen;
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27–29 zeigen
eine bevorzugte Ausführungsform
einer Anordnung zum Verhindern einer Kippbewegung der Fördereinheiten,
während
sie eine vertikale Halbdrehung auf der Hauptbahn durchlaufen; und
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30–32 zeigen
die Fördereinheiten.
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Ausführliche Beschreibung der Figuren
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1 zeigt
eine Übersicht
einer bevorzugten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Fördersystems.
Eine Trägereinrichtung,
mit der Fördereinheiten 1 verbunden
sind, bewegt sich in einer Endlos-Hauptbahn 2, die Abschnitte 3 aufweist,
die in der horizontalen Ebene gekrümmt sind, und einen Abschnitt 4,
der in der vertikalen Ebene in der Form vertikaler Halbdrehungen
gekrümmt
ist. Zur Verdeutlichung ist in 1 nur eine
begrenzte Anzahl von Fördereinheiten
dargestellt. Ein sich von der vertikalen Ebene der Trägereinrichtung
zu einer Seite erstreckendes Endlosband bildet die Artikelhalterungsfläche 5 jeder
Fördereinheit 1.
Das Endlosband oder Querband kann senkrecht zur Transportrichtung
bewegt werden, und Artikel können
auf jeder Seite der Fördereinheit 1 entladen
werden. Die Artikelhalterungsfläche 5 kann
auch durch andere Vorrichtungen gebildet werden, z. B. durch eine
in beide Richtungen kippbare Schale bzw. Halterung.
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Das
Steuersystem des Fördersystems
ist dazu geeignet, das Laden von Artikeln auf das Fördersystem
und das Entladen von Artikeln vom Fördersystem zu steuern. Die
Fördereinheiten 1 sind
mit einer automatisch lesbaren Identifizierung eindeutig gekennzeichnet,
z. B. durch einen Strichcode, um die einzelnen Fördereinheiten 1 zu
identifizieren. Das Fördersystem
weist ferner eine Leseeinrichtung zum Lesen der Identifizierungen
an mindestens einer Position entlang der Bahn des Fördersystems
auf, vorzugsweise an den Ladestationen und an den Entladestationen 6.
Eine Hauptsteuereinheit weist eine Einrichtung zum Kommunizieren
mit den Steuereinheiten jeder einzelnen Fördereinheit 1 auf,
die eine auf jeder Fördereinheit 1 angeordnete
Antriebseinheit zum Antreiben des Endlosbandes in eine vorgegebene
Richtung zum Entladen von Artikeln von der Artikelhalterungsfläche 5 an
einer vorgegebenen Entladestation 6 steuert.
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Das
Fördersystem
weist ferner eine Einrichtung zum Antreiben der Fördereinheiten 1,
z. B. einen Linearmotor, auf, der mindestens einige der Fördereinheiten
antreibt, einen oder mehrere Elektromotoren zum Antreiben der Trägereinrichtungen,
usw., und kann außerdem
eine oder mehrere Ladesta tionen zum Laden von Artikeln auf die Artikelhalterungsflächen 5 aufweisen.
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Durch
einen kleinen Krümmungsradius
der gekrümmten
Hauptabschnitte 3, 4 ist das Fördersystem hochgradig flexible
und ermöglicht
eine sehr hohe Raumausnutzung. Durch die Hauptbahnabschnitte 4,
die in der vertikalen Ebene Halbdrehungen bilden, wird ermöglicht,
daß Entladestationen 6 in
der vertikalen Richtung schichtweise angeordnet sein können. An
den vertikalen Halbdrehungen 4 der Hauptbahn 2 müssen jedoch
spezielle Anordnungen bereitgestellt werden, um eine Kippbewegung
der Artikelhalterungsflächen 5 der
Fördereinheiten 1 zu verhindern,
um zu verhindern, daß die
durch die Fördereinheiten 1 transportierten
Artikel unbeabsichtigt entladen werden.
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Die
die Hauptbahn 2 an den geraden Bahnabschnitten und die
in der horizontalen Ebene gekrümmten
Bahnabschnitte bildenden Einschienenabschnitte werden vorzugsweise
aus einem Profil aus extrudiertem Aluminium hergestellt. 2 zeigt
einen Querschnitt eines Profils, und die 3–5 zeigen
Querschnitte von Einschienenelementen, auf denen eine Fördereinheit 1 angeordnet
ist und die für einen
Betrieb eingerichtet sind.
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Das
Profil bildet eine nahezu geschlossenen Raum, in dem sich die Antriebskette
bewegen kann. Eine Öffnung 7 zu
einer Seite ermöglicht
eine Verbindung zwischen der Antriebskette und den Fördereinheiten 1.
Die Öffnung 7 ist
im Vergleich zum Gesamtumfang des Profils klein und bildet nur etwa
1/10 des Umfangs, so daß das
Profil eine hohe Steifigkeit um die Längsachse besitzt. Die Öffnung 7 ist
an einer Seite des Profils angeordnet, um zu verhindern, daß Staub
oder Schmutz und andere Verunreinigungen sich im Innenraum des Profils
absetzen und vertikale Halbdrehungen 5 der Hauptbahn 2 zu
ermöglichen. Mehrere
Hohlräume 8 sind
im Pro fil ausgebildet, um die Längssteifigkeit
bei einem geringen zusätzlichem Materialverbrauch
zu erhöhen.
Das Profil weist ferner Nuten 9 zum Montieren benachbarter
Abschnitte der Hauptbahn 2 und Nuten 10 zum Montieren
einer Verkabelung für
die Spannungsversorgung der Antriebseinheit und für die Steuerung
der Fördervorrichtung und
optional für
eine Spannungsversorgung der Fördereinheiten 1 auf.
Eine Abdeckung zum Schützen der
Verkabelung, der Steuerung und der Spannungsversorgungseinheiten,
usw. kann auf an beiden Seiten des Profils angeordneten Vorsprüngen 11 angeordnet
sein.
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Flächen 12, 13,
mit denen die Stützräder 14, 15 in
Eingriff kommen, sind innerhalb des Profils ausgebildet. Die volle
Fläche
des Profils wird nach dem Extrudieren eloxiert, um eine derartige
Oberflächenhärte bereitzustellen,
daß das
Aluminium durch die Stützräder 14, 15 nicht
verschleißt
und sich nicht abnutzt. Flächen 16, 17,
mit denen die Richtungsräder 18 in
Eingriff kommen können,
sind ebenfalls im Profil ausgebildet. Flächen 19, 20 in
der Nähe
eines sekundären
Stützrades 21 und
eines sekundären
Richtungsrades 22 sind im Vergleich zu den ähnlichen Flächen 13, 16 in
der Nähe
des Stützrades 15 und des
Richtungsrades 18 um einen Millimeter vertieft ausgebildet,
so daß die
sekundären
Räder 21, 22 unter
normalen Betriebsbedingungen nicht damit in Eingriff kommen. Die
verschiedenen Räder
und ihre vorgesehene Funktion werden in Verbindung mit der Antriebskette
später
ausführlich
diskutiert.
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Das
Profil weist in der Nähe
der Fördereinheiten 1 eine
Nut 23 auf, in der ein ortsfester Teil eines schnurlosen
Energieübertragungssystems
angeordnet werden kann. Die Fördereinheiten 1 können z. B.
einen durch eine Spannungsversorgung betreibbaren Antrieb, z. B.
für ein
Querband, eine Entladevorrichtung zum Kippen einer Schale und/oder
eine Steuereinheit zum Steuern des Betriebs der Fördereinheit 1 auf weisen.
Energie kann der Fördereinheit 1 durch
eine Leitungsschiene auf der Hauptbahn 2 und ein Schleifstück auf jeder
Fördereinheit 1 oder durch
ein induktives Energieübertragungssystem
mit einer Primärseite
auf der Hauptbahn 2 und einer Sekundärseite auf jeder Fördereinheit 1 zugeführt werden.
Alternativ kann die Fördereinheit
Energie vom Antriebssystem empfangen, insofern sie einen mit einem
Stützrad
der Fördereinheit 1 verbundenen
Generator aufweist.
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Zwei
durch eine Wand 26 getrennte Räume 24, 25 bieten
Platz für
die Spannungsversorgung des Linearmotorantriebs 27 und
für die
Verkabelung für die
Steuereinheiten bzw. -einrichtungen. Die beiden Typen von Verkabelungen
sind gemäß verschiedenen
Sicherheitsvorschriften voneinander getrennt. Eine Öffnung zwischen
den beiden Räumen 24, 25 und
der Abdeckabschirmung 28 bietet Platz zum Montieren zusätzlicher
Spannungsversorgungseinheiten, Steuereinheiten, einer Spannungsversorgung für das Energieversorgungssystem
der Fördereinheiten 1,
usw. Die Antriebskette wird durch einen Linearmotorantrieb mit mehreren
entlang der Hauptbahn 2 angeordneten Statorabschnitten 29 und
auf der Antriebskette angeordneten Reaktionsplatten 30 gebildet.
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Die
Verwendung von Einschienenelementen, auf denen die Fördereinheiten 1 laufen,
ist, insbesondere wenn die Einschienenelemente aus einem extrudierten
Profil hergestellt sind, im Vergleich zu bekannten Systemen vorteilhaft,
die an beiden Seiten der Artikelhalterungsfläche Bahnen aufweisen. Einschienenelemente
sind bezüglich
der Installation flexibler und erfordern eine einfachere Stütz- oder
Halteanordnung als zwei parallele Bahnen, und Teile der Hauptbahn 2 können sogar
auf einer vertikalen Wand angeordnet sein. Durch Einschienenelemente
mit einem Raum für
die Antriebskette im Inneren und mit einer Öffnung in der Seite des Profils
können
im Weg der Hauptbahn 2 Halbdrehungen 4 ausgebildet
werden.
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Die
drei Konfigurationen in den 3–5 zeigen
verschiedene Fördersysteme,
in denen Einschienenelemente verwendet werden. Bei den in den 3 und 4 dargestellten
Systemen sind die Fördereinheit 1 und
die Artikelhalterungsfläche 5 auf einer
Seite der Hauptbahn 2 angeordnet, so daß Halbdrehungen 4 im
Weg der Hauptbahn 2 ausgebildet werden können. Die
in 3 dargestellte Konfiguration ist in Abhängigkeit
von der Größe und der Form
des hervorstehenden Arms 31, mit dem das Stützrad 15 in
Eingriff kommt, zum Fördern
von Artikeln mit einem Maximalgewicht von 5–8 kg geeignet, während die
in 4 dargestellte Konfiguration für ein Maximalgewicht von 12
kg oder mehr geeignet ist. Der Arm 31 ermöglicht es,
die Fördervorrichtung in
der Querrichtung stabiler zu machen, es ist jedoch teurer, ihn entweder
auf das Profil zu extrudieren oder separat zu extrudieren und anschließend am Profil
zu montieren. Die in 5 dargestellte Konfiguration
ist eine horizontale Konfiguration, die sehr stabil ist, jedoch
keine vertikalen Halbdrehungen 4 zuläßt.
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Die
Antriebskette, auf der die Fördereinheiten
montiert sind, ist in den 6–7 und
in den 8–9 zur
Verwendung in einer rein horizontalen Konfiguration bzw. in einer
Konfiguration für
vertikale Halbdrehungen 4 dargestellt. Die Antriebskette weist
mehrere längere
Verbindungselemente 32 auf, die die Reaktionsplatten 30 für den Linearmotorantrieb
tragen und durch zwei kürzere
Verbindungselemente 33 zwischen jeweils zwei längeren Verbindungselementen 32 verbunden
sind. Die kürzeren Verbindungselemente
sind mit einem Ende eines längeren
Verbindungselements um Drehzapfen 34 schwenkbar verbunden,
die im wesentlichen vertikal angeordnet sind und die Richtungsräder 18, 22 mit einem
Durchmesser von 70 mm zum Führen
der Kette und Begrenzen eines Schlupfes oder Spiels in der Querrichtung
tragen. Jedes Paar aus zwei kürzeren Verbindungselementen 33 sind
mit einem gemeinsamen, im wesentlichen horizontal angeordneten Drehzapfen 35 schwenkbar
verbunden, der die Stützräder 14, 15, 36 mit
einem Durchmesser von 47 mm zum Halten der Fördereinheit 1 trägt. Dadurch
ist die Antriebskette sowohl in der vertikalen Ebene als auch in der
horizontalen Ebene flexibel, und die Stützräder 14, 15 werden
korrekt und ohne an der Seite anzuschlagen durch alle Kurven der
Hauptbahn 2 laufen, wenn die Antriebskette auf diese Weise
ausgebildet ist.
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Das
Gewicht der Fördereinheit 1 und
des darauf transportierten Artikels wird während des Normalbetriebs durch
die Reaktionskraft zwischen der Fläche 13 auf dem Einschienenelement
und dem zugeordneten Stützrad 15 aufgenommen.
Dem durch den vertikalen Abstand zwischen dem Schwerpunkt der Fördereinheit 1 und
dem durch das Rad 15 und die Oberfläche 13 definierten
vertikalen Stützpunkt verursachten
Drehmoment wird durch die Reaktionskraft zwischen der Fläche 12 und
dem zugeordneten Stützrad 14 entgegengewirkt.
Daher gleicht die Reaktionskraft zwischen der Fläche 13 und dem Rad 15 sowohl
die auf die Fördereinheit 1 (und
die Antriebskette) ausgeübte
Schwerkraft als auch die durch das Drehmoment verursachte Reaktionskraft
aus.
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Der
Drehzapfen 35 trägt
die Fördereinheit 1 und
bildet die Hauptachse der Fördereinheit,
um die sie während
des Durchgangs durch vertikale Halbdrehungen 4 schwenkt.
Das Stützrad 36 steht
während
des Durchgangs durch vertikale Halbdrehungen 4, wo nicht
genügend
Raum für
die Fläche 13 vorhanden
ist, mit der das Stützrad 15 auf
geraden Bahnabschnitten in Eingriff steht, nur mit einer Fläche 19 der Hauptbahn 2 in
Eingriff. Das Stützrad 36 ist
in einem größeren vertikalen
Abstand vom Schwerpunkt der Fördereinheit 1 und
näher zum
anderen Stützrad 14 angeordnet,
und die Fördereinheit 1 wird
daher weniger stabil gestützt,
wenn das Stützrad 36 die
Funktion des Stützrades 15 übernimmt,
aber dieser Effekt wird durch den stabilisierenden Einfluß der Führungseinrichtung
ausgeglichen, die an den vertikalen Halbdrehungen 4 mit
einer Führungsbahn
in Eingriff steht, wie nachstehend beschrieben wird.
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Die
Richtungsräder 18, 22 sind
breit und haben einen Durchmesser von 70 mm, so daß sowohl breite
als auch lange Reaktionsplatten 30 in einem kleinen Abstand
zu den Richtungsrädern 22 angeordnet
werden können.
Die Reaktionsplatten 30 bewegen sich während des Durchgangs durch
die vertikalen Halbdrehungen 4 wie Kreissehnen zur Kurve der
Hauptbahn 2, und die Abmessungen können vorteilhafter sein, wenn
die Enden der Reaktionsplatten 30 in die Öffnung eintreten
können,
in denen die Richtungsräder 18, 22 laufen.
Der kleinere Durchmesser von 47 mm der Stützräder 14, 15, 36 wird
als Kompromiß zwischen
der Begrenzung der Abmessungen des extrudierten Profils, wofür ein kleinerer Durchmesser
geeignet wäre,
und der Minimierung der Reibungsverluste zwischen den Rädern und
der Bahn gewählt,
wofür ein
größerer Durchmesser
vorteilhaft wäre.
Mindestens der Außenrand
der Stützräder 14, 15, 36 und
der Richtungsräder 18, 22 wird vorteilhaft
aus einem Kunststoffmaterial mit einer geeigneten Härte hergestellt,
z. B. mit einer Shore-A-Härte
im Bereich von 80–100,
z. B. 85–95. Ein
Beispiel eines derartigen Materials ist Polyurethan mit einer Shore-Härte von
90–92 ± 3. Vorzugsweise
weist die Oberfläche
der Räder 14, 15, 36, 18, 22,
insbesondere der Richtungsräder 18, 22,
einen niedrigen Reibungskoeffizienten auf, weshalb das Kunststoffmaterial
etwa 15% Polytetrafluorethylen aufweisen kann.
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Die
in den 8–9 dargestellte
Antriebskettenkonfiguration für
vertikale Halbdrehungen weist ein Richtungsrad 18, 22 auf
jeder Seite des vertikalen Drehzapfens 34 auf, so daß die Kette
sich in einer vertikalen Halbdre hung 4 um 180 Grad um eine Querachse
drehen kann und trotzdem in einer Hauptbahn verbleibt, wie in den 3–5 dargestellt ist.
Außerdem
weisen die längeren
Verbindungselemente 32 aus dem gleichen Grund eine zweite
Reaktionsplatte 30 (nicht dargestellt) auf, die an der
entgegengesetzten Seite der in den 8–9 dargestellten
Reaktionsplatte 30 angeordnet sind. Die Antriebskette für einen
rein horizontalen Betrieb weist diese zusätzlichen Richtungsräder 22 und
Reaktionsplatten 30 und das zusätzliche Stützrad 36 nicht auf.
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Die
Antriebsketten sind so konstruiert, daß sie sowohl in der horizontalen
Ebene als auch in der vertikalen Ebene flexibel sind und Reaktionsplatten 30 aufweisen,
die so lang wie möglich
sind, um den Wirkungsgrad des Linearantriebs durch Begrenzen der
Anzahl von Luftspalten zwischen aufeinanderfolgenden Reaktionsplatten 30 zu
erhöhen.
Die Länge der
Reaktionsplatten 30 ist durch den Krümmungsradius der Hauptbahn
begrenzt, weil die Reaktionsplatten 30 steif sind und sich
wie Kreissehnen zum Krümmungsweg
der Hauptbahn 2 bewegen, und weil die Schwenkachse der
Richtungsräder 18, 22 während des
Durchgangs durch eine vertikale Halbdrehung 4 nicht senkrecht
zur Kurve der Hauptbahn ausgerichtet sein wird, weshalb die Richtungsräder in ihren Bahnen
seitlich anschlagen werden. Durch das seitliche Anschlagen verschleißen die
Richtungsräder 18, 22 und
die Bahnen in den vertikalen Halbdrehungen 4, weshalb die
Oberfläche
der Räder 18, 22 vorzugsweise
aus einem Material mit niedrigem Reibungskoeffizienten hergestellt
wird. Die Abweichung zwischen der Schwenkachse der Richtungsräder 18, 22 und
der Krümmung
der Hauptbahn von einem rechten Winkel ist vom Abstand zwischen
zwei vertikalen Drehzapfen 34 eines längeren Verbindungselements 32 und
dem Krümmungsradius
des Hauptbahnabschnitts abhängig.
Die Abweichung sollte kleiner sein als 15 Grad und beträgt in einer
bevorzugten Ausführungsform
7 bis 11 Grad, z. B. 9 Grad.
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Es
ist wesentlich, daß die
Artikelhalterungsfläche 5 der
Fördereinheiten 1 während jedes
Betriebszustands der Fördervorrichtung
horizontal gehalten wird, auch beim Durchgang durch vertikale Halbdrehungen 4,
um zu verhindern, daß geförderte Artikel
unbeabsichtigt von den Artikelhalterungsflächen 5 herabfallen.
Die Fördereinheiten 1 sind
durch einen horizontalen Drehzapfen 35, um den die Fördereinheit 1 schwenken
kann, mit einer Trägereinrichtung
und der Antriebskette verbunden. Jede Fördereinheit 1 weist
ein erstes Führungsrad 37 auf,
das mit einer parallel zur Hauptbahn ausgerichteten ersten Bahn
in Eingriff steht, wenn die Fördereinheit 1 sich
auf geraden Hauptbahnabschnitten bewegt, um eine Kippbewegung der
Fördereinheit 1 und
damit der Artikelhalterungsfläche 5 zu
verhindern. Das erste Führungsrad 37 kommt
mit der ersten Führungsbahn
außer
Eingriff, wenn die Fördereinheit 1 in
eine vertikale Halbdrehung 4 eintritt, wo eine Führungseinrichtung
zum Verhindern einer Kippbewegung der Fördereinheit während des
Durchgangs durch die vertikale Halbdrehung 4 der Hauptbahn 2 zur
Wirkung kommt.
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Eine
Ausführungsform
mit einem ersten Führungsrad 37 ist
in den 10–12 dargestellt, und
das erste Führungsrad 37 ist
in den 3–5 auch
in Querschnitten dargestellt. Mehrere verschiedene Ausführungsformen
der Führungseinrichtung an
vertikalen Halbdrehungen sind in den 10–29 dargestellt.
Das erste Führungsrad ist
in der gleichen horizontalen Ebene wie die Stützräder 14, 15, 36 angeordnet,
jedoch in der Transportrichtung der Fördervorrichtung mit einem horizontalen
Abstand zum Drehzapfen 35. Die erste Führungsbahn ist vorzugsweise
in der Querrichtung der Fördervorrichtung
bezüglich
der Fläche 13,
auf der die Stützräder 15 in
Eingriff kommen, versetzt, um einen individuellen Eingriff der beiden
Räder 15, 37 zu
ermöglichen.
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Eine
erfindungsgemäße Anordnung
zum Gewährleisten
einer horizontalen Position der Artikelhalterungsfläche 5 der
Fördereinheiten 1 an
einem vertikalen Kurvenabschnitt 4 der Hauptbahn 2 ist
in den 10–12 dargestellt.
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Das
erste Führungsrad 37 der
Fördereinheit kommt
mit der ersten Führungsbahn
außer
Eingriff, wenn die Fördereinheit 1 in
eine vertikale Halbdrehung 4 der Hauptbahn 2 eintritt
und ein zweites Führungsrad 38 mit
einer zweiten Führungsbahn 39 in Eingriff
kommt. Das zweite Führungsrad 38 und
die zweite Führungsbahn 39 verhindern
aufgrund der Konstruktion der zweiten Führungsbahn 39 eine Kippbewegung
der Fördereinheit 1,
wenn diese sich auf vertikalen Halbdrehungen 4 der Hauptbahn 2 bewegt.
Das zweite Führungsrad 38 kommt
erneut mit der zweiten Führungsbahn 39 außer Eingriff,
wenn die Fördereinheit 1 aus
den vertikalen Halbdrehungen 4 des Hauptbahnabschnitts 2 austritt
und das erste Führungsrad 37 mit
der ersten Führungsbahn
in Eingriff kommt. Beide Führungsräder 37, 39 kommen über einen
kurzen Abstand gleichzeitig mit ihren entsprechenden Führungsbahnen
in Eingriff, wenn die Fördereinheit 1 in
die vertikalen Halbdrehungen 4 des Hauptbahnabschnitts 2 eintritt
oder davon austritt, um die Stabilität der Fördereinheit 1 zu gewährleisten.
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Eine
in 10 dargestellte Ausführungsform einer Fördereinheit 1 ist
in den 11 und 12 dargestellt.
Das zweite Führungsrad 38 und
die zweite Führungsbahn 39 sind
in einer vertikalen Ebene parallel zur vertikalen Ebene der Trägereinrichtung 40 angeordnet,
jedoch in der Querrichtung versetzt, so daß die Trägereinheit 1 zwischen
zwei vertikalen Ebenen hindurchgeht, wenn sie sich auf den vertikalen
Halbdrehungen 4 der Hauptbahn 2 bewegt. Durch diese
Anordnung kann der Weg der zweiten Führungsbahn 39 in der
verti kalen Ebene den Weg des gekrümmten Hauptbahnabschnitts 4 kreuzen.
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Das
zweite Führungsrad 18 ist
vorzugsweise durch eine elastische Stange 41 an der Fördereinheit 1 angeordnet,
wie in 12 dargestellt ist, um eine verbesserte
Stabilität
des Fördersystems
zu erhalten.
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Die
Artikelhalterungsfläche 5 ist
in der in 11 dargestellten Ausführungsform
in einer horizontalen Ebene unter der Hauptbahn 2 angeordnet, so
daß die
Artikel, die zu dieser Seite entladen werden, unter der Hauptbahn 2 hindurchlaufen. 16 zeigt
eine alternative Ausführungsform,
in der die Artikelhalterungsfläche 5 in
einer horizontalen Ebene über
der Hauptbahn 2 angeordnet ist, wodurch weniger Einschränkungen
hinsichtlich der Höhe
der transportierten Artikel auferlegt werden.
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Die 13 und 14 zeigen
eine andere Ausführungsform
der Erfindung. Diese Ausführungsform
weist an Stelle eines zweiten Führungsrades 38 eine
Anordnung mit zwei Rädern 42 auf,
die auf einer Stange 43 angeordnet sind, die mit der Fördereinheit 1 schwenkbar
verbunden ist. Die beiden Räder 42 kommen
mit jeder Seite einer zweiten Führungsbahn 39 in
Eingriff, und die Räder 42 sind
vorzugsweise zur zweiten Führungsbahn 39 hin
elastisch vorgespannt.
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Weitere
Modifikationen der in den 10–12 dargestellten
Ausführungsform
sind in den 15–16 bzw.
in den 17–18 dargestellt.
Die in den 15–16 dargestellte Ausführungsform
weist ein drittes Führungsrad 44 und
eine dritte Führungsbahn 45 auf.
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Das
zweite und das dritte Führungsrad 38, 44 sind
auf der Fördereinheit 1 derart
angeordnet, daß sie
nicht auf einer Linie mit dem Drehzapfen 35 liegen, sondern
die Achsen der Räder 38, 44 und
des Bolzens 35 bilden in einer vertikalen Ebene ein stumpfwinkliges
Dreieck, um zu verhindern, daß die Fördereinheit 1 Positionen
entlang einer vertikalen Halbdrehung 4 der Hauptbahn 4 einnimmt,
an denen die Fördereinheit 1 sich
in einer vertikalen Ebene drehen oder kippen kann. Die in den 17–18 dargestellte
Ausführungsform
weist ferner ein viertes Führungsrad 46 und
eine vierte Führungsbahn 47 auf,
wobei das vierte Führungsrad 46 im
wesentlichen die gleiche Drehachse aufweist wie der Drehzapfen 35 und
die vierte Führungsbahn 47 dem
Weg der Hauptbahn 2 folgt, jedoch vertikal in der Nähe der Ebene
der zweiten und der dritten Führungsbahn 39, 45.
Das vierte Führungsrad 46 verhindert
im wesentlichen eine Dreh- oder Kippbewegung der Fördereinheit 1 in
der Ebene der Bahnen 2, 39, 45 während des Durchgangs
durch eine vertikale Halbdrehung 4 der Hauptbahn 2 aufgrund
eines Schlupfes oder Spiels in den verschiedenen Rädern und
Bahnen und/oder in der Trägereinrichtung 40.
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Vier
weitere Ausführungsformen
der Erfindung sind in den 19–20, 21–22, 23–24 bzw. 25–26 dargestellt.
Diese Ausführungsformen
weisen alle eine Synchronisierungseinrichtung auf, die in einer
vertikalen Ebene parallel zur vertikalen Ebene der Trägereinrichtung 40 angeordnet
ist. Die Synchronisierungseinrichtung weist mehrere Kupplungseinrichtungen 48,
z. B. Stangen, auf, die dazu geeignet sind, mit einem Führungselement 49,
z. B. mit einem Element mit einer Vertiefung, jeder Fördereinheit 1 in
Eingriff zu kommen, wenn die Fördereinheit 1 in
eine vertikale Halbdrehung 4 der Hauptbahn 2 eintritt.
Der Abstand zwischen unmittelbar benachbarten Kupplungseinrichtungen 48 ist
dem Abstand zwischen den Führungselementen 49 unmittelbar
benachbarter Fördereinheiten 1 im
wesentlichen gleich, und der Weg, entlang dem die Synchronisierungseinrichtung
die Kupplungseinrichtung 48 bezüglich der Hauptbahn 2 bewegt,
entspricht einer Anordnung zum Verhindern einer Kippbewegung der
Fördereinheiten 1,
während diese
eine vertikale Halbdrehung 4 der Hauptbahn 2 durchlaufen.
Die Synchronisierungseinrichtungen werden in allen Ausführungsformen
durch den Eingriff mit den Fördereinheiten 1 angetrieben.
Die Ausführungsformen
weisen ferner ein Führungsrad 37 auf
jeder Fördereinheit 1 auf,
das mit einer Führungsbahn
außer
Eingriff kommt, wenn die Fördereinheit 1 in
eine Halbdrehung 4 der Hauptbahn 2 eintritt.
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Eine
dieser vier Ausführungsformen
von Führungseinrichtungen
an einer vertikalen Halbdrehung 4 der Hauptbahn 2 ist
in den 19–20 dargestellt.
Die Synchronisierungseinrichtung weist ein um eine horizontale Achse
schwenkbar angeordnetes Scheibenelement 50 auf, und die
Kupplungseinrichtungen 48 sind auf dem Scheibenelement 50 angeordnet.
Gemäß der in
den 21–22 dargestellten
zweiten Ausführungsform
weist die Kupplungseinrichtung 48 Elektromagneten 51 auf,
die aktiviert werden, um mit einer magnetischen Komponente der Führungselemente 59 jeder
Fördereinheit 1 zu
koppeln. Die magnetische Komponente des Führungselements 49 ist
derart angeordnet, daß sie sich
um eine parallel zur Achse des Drehzapfens 35 angeordnete
Achse drehen kann.
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Die
in den 23–24 dargestellte
Ausführungsform
weist eine Synchronisierungseinrichtung mit einem unbeweglichen
Teil 53 mit einer Außenfläche 54 auf,
die einen Weg oder eine Bahn für die
Synchronisierungsräder 55 definiert.
Die Synchronisierungsräder 55 führen jeweils
eine Kupplungseinrichtung 48, die durch ein Scheibenelement 56,
durch das auch der Abstand zwischen den Kupplungseinrichtungen 48 aufrechterhalten
wird, zur Fläche 54 hin
vorgespannt wird.
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Die
letzte der vier Ausführungsformen
ist in den 25–26 dargestellt.
Die Synchronisierungseinrichtung dieser Ausführungsform ist flexibler als
bei den vorangehend dargestellten drei Ausführungsformen und weist eine
Synchro nisationskette 57 auf, auf der die Kupplungseinrichtungen 48 angeordnet
sind. Die Synchronisationskette 57 bewegt sich in einer
Synchronisierungsbahn 58, die einem beliebigen Weg folgen
kann, dem die Hauptbahn 2 folgen kann, so daß die vertikale
Halbdrehung 4 der Hauptbahn 2 nicht notwendigerweise
einen halbkreisförmigen
Weg beschreiben muß.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
einer Anordnung zum Verhindern einer Dreh- oder Kippbewegung der
Fördereinheiten 1,
wenn diese eine vertikale Halbdrehung 4 der Hauptbahn 2 durchlaufen,
ist in den 27–30 dargestellt.
Diese Ausführungsform ähnelt der
in den 17–18 dargestellten Ausführungsform
mit der Ausnahme, daß es
in der bevorzugten Ausführungsform
nicht erforderlich ist, daß das
vierte Führungsrad 46 im
wesentlichen die gleiche Drehachse aufweist wie der Drehzapfen 35. Das
zweite Führungsrad 38,
das dritte Führungsrad 44 und
das vierte Führungsrad 46 sind
in der Form eines stumpfwinkligen Dreiecks in ihren jeweiligen benachbarten
vertikalen Ebenen angeordnet, wie in 18 dargestellt
ist, so daß die
jeweiligen Führungsbahnen 39, 45, 47 sich
kreuzen können.
Der Weg der Führungsbahnen 39, 45, 47 ist
in 27 dargestellt. Die Führungsbahnen 39, 45, 47 werden durch
Rollen einer Aluminiumstange 59 in eine korrekte Form,
Befestigen der Stange an einer Halteplatte 60 und Ausbilden
der Bahnen 39, 45, 47 durch Fräsen der
Stange 59 ausgebildet. Die Stange mit den Bahnen 39, 45, 47 ist
in den 28 und 29, die eine
Ansicht von zwei Seiten zeigen, an einer vertikalen Halbdrehung 4 an
der Hauptbahn 2 montiert dargestellt.
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Die
Hauptbahn 2 wird an einer vertikalen Halbdrehung 4 der
Hauptbahn 2 aus gerollten Profilen 61 gebildet,
die derart geformt sind, daß die
Antriebskette geeignet aufgenommen und gehalten wird, wenn eine
Fördereinheit
eine Halbdrehung 4 durchläuft. Das Richtungsrad 18, 22 der
Antriebskette, das sich am nähesten
zum Krümmungspunkt
befindet, ist das mit der Bahn in Eingriff stehende Richtungsrad.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, an der vertikalen Halbdrehung 4 einen
Kontakt mit geringer Reibung zwischen dem Richtungsrad 18, 22 und
der Bahn zu erreichen, weil das Rad 18, 22 während des Durchgangs
durch die Halbdrehung wie vorstehend beschrieben seitlich anschlagen
wird. Ein geeignetes Verfahren zum Vermindern des Reibungskoeffizienten
der Bahnoberfläche
besteht darin, die Bahn, vorzugsweise durch Aufsprühen, mit
einer Polyamidschicht zu beschichten, z. B. mit Polyamid 6.
Die die Hauptbahn 2 bildenden gefrästen Profile 61 werden auf
einer Halteplatte 62 montiert, wie in den 28–29 dargestellt
ist.
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In
den 30–32 sind
drei Fördereinheiten 1 dargestellt,
die jeweils ein Querband 63, das die Artikelhalterungsfläche 5 der
Fördereinheiten 1 bildet,
ein erstes Führungsrad 37 und
eine Öffnung 64 für einen
Dreheingriff mit dem Drehzapfen 35 aufweisen. Die in 30 dargestellte
Fördereinheit 1 ist zur
Verwendung in einem System mit vertikalen Halbdrehungen 4 der
Hauptbahn 2 geeignet, während
die in 31 dargestellte Fördereinheit
für eine
rein horizontale Konfiguration geeignet ist. Der das Querband 63 tragende
Teil der Fördereinheit 1 ist
vorzugsweise an einem Rahmenabschnitt der Fördereinheit 1 gelenkig
gelagert, wie in 32 dargestellt ist, um einen
bequemen Zugang zum Inneren des Rahmenabschnitts bereitzustellen,
in dem der Antriebsmotor 65 zum Antreiben des Querbandes 63 zusammen
mit einer Steuereinheit und einer elektrischen Speicherbatterie
angeordnet ist, so daß während des
Durchgangs der Fördereinheit
durch die Hauptbahn 2 vorübergehend eine Spannungsversorgung
zur Fördereinheit
bereitgestellt werden kann.