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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegen Erfindung liegt auf dem Gebiet von Verfahren zur Herstellung
von Tensiden, welche in Reinigungsprodukten nützlich sind. Bevorzugte Verfahren
umfassen insbesondere Kombinationen von adsorptiven Trennschritten
zur Abtrennung bestimmter Kohlenwasserstoffe mithilfe spezieller
Mittel. Diese Mittel schließen
vorzugsweise Kombinationen von zwei oder mehreren speziellen Adsorptionsbetten
und zwei oder mehreren besonderen Typen von Rotationsventilen ein,
ebenso wie spezifizierte Typen von porösen Adsorptionsmitteln mit
größeren Porenweiten
als den üblicherweise
zur Herstellung von konventionellen linearen Alkylbenzolen verwendeten.
Bevorzugte Verfahren setzen insbesondere spezielle Alkylierungsschritte
mit spezifizierten Innen-Isomerenselektivitäten ein. Bevorzugte Verfahren
hierin setzen unübliche
Abfolgen von adsorptiven Trennschritten ein, um bestimmte verzweigte
Kohlenwasserstofffraktionen zu gewährleisten, welche dann in zusätzlichen
Verfahrensschritten als Alkylierungsmittel für Arene oder für anderen
nützliche
Tensidherstellungsverfahren verwendet werden. Überraschenderweise können solche
Fraktionen sogar aus Austrittsströmen der derzeitigen Herstellung
von linearem Alkylbenzol abgeleitet werden.
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Hintergrund
der Erfindung
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Historisch
wurden hoch verzweigte Alkylbenzolsulfonat-Tenside wie jene, welche
auf Tetrapropylen beruhen (bekannt als "ABS" oder "TPBS") in Reingiungsmitteln
verwendet. Diese haben sich jedoch als biologisch sehr schlecht
abbaubar erwiesen. Es folgte eine lange Zeitspanne, der Verbesserung
der Herstellungsverfahren für
Alkylbenzolsulfonate, indem sie so linear wie praktisch möglich gemacht
wurden ("LAS"). Der überwältigende
Teil eines umfangreichen Wissens über die Herstellung linearer
Alkylbenzolsulfonate ist auf diese Aufgabe gerichtet. Die in den
U.S. heutzutage in Gebrauch befindlichen kommerziellen Alkylbenzolsulfonatverfahren
im Produktionsmaßstab
sind auf lineare Alkylbenzolsulfonate ausgerichtet. Lineare Alkylbenzolsulfonate
sind jedoch nicht ohne Einschrän kungen;
Sie wären
zum Beispiel erwünschter,
wenn sie bezüglich
ihre Reinigungseigenschaften in hartem Wasser verbessert wären.
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In
der Erdölindustrie
sind kürzlich
verschiedene Verfahren entwickelt worden, wie zum Beispiel zur Herstellung
von niedrigviskosem Schmieröl
oder hochoctanigem Benzin, von denen die Erfinder nunmehr gefunden
haben, dass sie nützliche
neue Einsichten bieten, wie man Kohlenwasserstoffe in einem begrenzten und
kontrollierten Umfang delinearisieren kann. Eine solche bewusste
Delinearisierung ist jedoch kein Merkmal irgendeines gegenwärtigen kommerziellen
Verfahrens auf dem davon verschiedenen Gebiet der Herstellung von
Alkylbenzolsulfonat-Tensiden für
Fertigprodukte. Dies ist im Hinblick auf das überwältigende Volumen der Lehre
auf dem Gebiet der LAS-Tenside zur Herstellung linearer Verbindungen
und weg von der Delinearisierung, nicht überraschend.
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Die
Mehrheit der kommerziellen Verfahren zur Herstellung von Alkylbenzolen
beruht auf der HF- oder Aluminiumchlorid-katalysierten Alkylierung
von Benzol. Vor ganz kurzem wurde gefunden, dass zur Alkylierung von
Benzol mit Olefinen bestimmte Zeolith-Katalysatoren verwendet werden
können.
Ein solcher Verfahrensschritt ist mit anderweitig herkömmlichen
Verfahren zur Herstellung linearer Alkylbenzolsulfonate beschrieben worden.
Zum Beispiel verwendet das DETAL®-Verfahren von UOP
einen Zeolith-Alkylierungskatalysator. Es wird angenommen, dass
das DETAL®-Verfahren
und alle anderen derzeitigen kommerziellen Verfahren zur Herstellung
von Alkylbenzolsulfonaten die Anforderungen an die Innen-Isomerenselektivität des bevorzugten erfindungemäßen Verfahrens
und des hierin nachstehend definierten Alkylierungskatalysator nicht
erfüllen können. Darüber hinaus
wird angenommen, dass dem Katalysator oder den Katalysatoren des
DETAL®-Verfahrens
die mäßige Acidität und Zwischenporengröße der beim
bevorzugten Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendeten Alkylierungskatalysatoren
fehlt. Andere neuerliche Quellen beschreiben die Verwendung von
Mordenit als Alkylierungskatalysator, aber keine solche Offenbarung
stellt die Verbindung zu den spezifischen, bei der vorliegenden
Erfindung erforderlichen, Verfahrensschritten her. Im Hinblick auf
die gewünschte Linearität von Alkylbenzolsulfonatprodukten
bei konventionellen bekannten Verfahren schließen sie darüber hinaus im Allgemeinen Schritte
ein, welche auf die Absicht der Herstellung von im Wesentlichen
linearen Kohlenwasserstoffen gerichtet sind, und nicht auf vor der
Alkylierung delinearisierte. Mögliche
Ausnahmen finden sich in US-A 5,026,933 und US-A 4,990,718. Diese
und andere bekannte Verfahren weisen vom Standpunkt der Reingungsmittelindustrie
im Hinblick auf Kosten, Katalysatorbeschränkungen in der Stufe der Propylenoligomerisation
oder Olefindimerisierung, das Vorliegen großer Volumina von Destillatfraktionen,
welche verworfen oder für
die Abnehmer außerhalb
des Reinigungsmittelgebiets gefunden werden müssen, sowie der begrenzte Bereich
an Produktzusammensetzungen, einschließend die erhältliche
Mischung von Kettenlängen, zahlreiche
Nachteile auf. Solche Entwicklungen bei der Erdölindustrie sind, kurz gesagt,
vom Standpunkt des erfahrenen Formulierers von Reinigungsprodukten
nicht optimal.
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Es
ist auf dem Fachgebiet auch bekannt, lineare Alkylbenzole unter
Verwendung besonderer adsorptiver Trennverfahren herzustellen. Vergleiche
US-A 2,985,589. Solche Verfahren sind bisher beschrieben worden,
liefern jedoch keine verzweigten Alkylbenzolsulfonate.
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Es
ist auf dem Fachgebiet auch bekannt, langkettige Methylparaffine
zur Verwendung als industrielle Lösungsmittel bei Verfahren herzustellen,
welche Harnstoffklathratisierung und Trennung an "Molekularsieben" einschließen. Vergleiche
Chemical Abstracts, 83:100693 und
JP 49046124 B4 . Dieses Verfahren beinhalten
erklärtermaßen eine
doppelte Harnstoffanlagerung, zum Beispiel das Behandeln einer Erdölfraktion
einmal mit Harnstoff um die n-Alkane als Komplex zu entfernen und
anschließend
ein zweites Mal mit einem Harnstoffüberschuss um Addukte von gemischten
n-Alkanen und langkettigen Monomethylparaffinen zu erhalten. Wenn
dieses Verfahren auch einen begrenzten Nutzen haben kann und in
das Gesamtverfahren der Erfindung in ihrer breitesten Definition
eingeschlossen sein kann, so sind seine Beschränkungen dennoch beträchtlich. Es
ist nicht bekannt, dass dieses Verfahren, obwohl es seit 1974 bekannt
ist, in irgendein Gesamtverfahren zur Herstellung von Tensiden inkorporiert
worden wäre,
wie den hierin beschriebenen modifizierten Alkylbenzolsulfonaten.
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Fachlicher
Hintergrund
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US-A
2,985,589; Chemical Abstracts, 83:100693; JP-A 49046124 B4, 07.12.74;
EP-A 0 559 510 A, 8.9.93; EP-A 0 559 510 B1, 24.1.96; US-A 5,026,933;
US-A 4,990,718: US-A 4,301,316; US-A 4,301,317; US-A 4,855,527;
US-A 4,870,038; US-A 2,477,382; EP-A 0 466 558, 15.1.92; EP-A 0
469 940, 5.2.92; FR-A 2,697,246; SU-A 793,972, 7.1.81; US-A 2,564,072;
US-A 3,196,174; US-A 3,238,249; US-A 3,355,484; US-A 3,442,964;
US-A 3,492,364; US-A 4,959,491; WO 88/07030, 25.9.90; US-A 4,962,256;
US-A 5,196,624; US-A 5,196,625; EP-A 0 364 012 B; 15.2.90; ZS-A
3,312,745; US-A 3,341,614; US-A 3,442,965; US-A 3,674,885; US-A
4,447,664; US-A 4,533,651; US-A 4,587,374; US-A 4,996,386; US-A
5,210,060; US-A 5,510,306; WO 95/17961; WO 95/18084; US-A 5,510,306;
US-A 5,087,788; 4,301,316; 4,301,317; 4,855,527; 4,870,038; 5,026,933;
5,625,105 und 4,973,788 sind als Hintergrundinformation nützlich.
Die zitierten Unterlagen
EP
0 559 510 A und B betreffen insbesondere die Herstellung
hoch-octaniger Benzine durch Rückführen von
Strömen
zu einem Isomerisierungsreaktor. Die gepfropften porösen Materialien
von EP-A 0 559 510 und die gepfropften Zeolithe, z. B. mit Zinnalkylen,
sind bei der vorliegenden Erfindung brauchbar. US-A 5,107,052 betrifft gleichermaßen die
Verbesserung der Octanzahlen von Benzin und beschreibt die Trennung
von C
4-C
6-Methylparaffinen
unter Verwendung verschiedener Molekularsiebe wie AllPO4-5, SSZ-24, MgAPO-5 und/oder
MAPSO-5 mit einem Wassergehalt von 2%. Diese Siebe können Dimethylparaffine
erklärtermaßen selektiv
adsorbieren aber keine Monomethyl- und Normalparaffine adsorbieren.
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Die
Herstellung von Alkylbenzolsulfonat-Tensiden ist kürzlich referiert
worden. Vergleiche Band 56 in "Surfactant
Science Series",
Marcel Dekker, New York, 1996, einschließend insbesondere Kapitel 2
mit dem Titel "Alkylarylsulfonate:
History, Manufacture, Analysis and Environmental Properties". Seiten 39-108,
welches 279 Literaturstellen einschließt. Diese Arbeit bietet Zugang
zu einem großen
Teil der Literatur, welche verschiedene Verfahren und Verfahrensstufen
wie zu Dehydrierung, Alkylierung, Alkylbenzoldestillation und dergleichen.
Vergleiche auch "Detergent
Alkylate" in Encyclopedia
of Chemical Processing and Design", Hrsg. Mc.Ketta und Cunningham, Marcel
Dekker, N. Y., 1982, insbesondere die Seiten 266–284. Adsorptionsverfahren
wie das Sorbex-Verfahren von UOP und andere verwandte Verfahren
sind auch in Kirk Othmer's
Encyclopedia of Chemical Technology. 4. Ausg., Band 1, siehe "Adsorption and Liquid
Separation" beschrieben,
einschließend
die Seiten 583-598 und die hierin zitierten Literaturhinweise. Vergleiche
auch die Veröffentlichungen
der UOP Corp., einschließlich
den von der UOP Corp., Des Plaines, Illinois, erhältlichen "Processing Guide". Kommerzielle Paraffinisolierungs-
und -trennverfahren, welche Molekularsiebe verwenden schließen MOLEX® (UOP
Inc.), ein Flüssigphasenverfahren
ein, und ISOVIS® (Union
Carbide Corp.) sowie ENSORB® (Exxon Corp.) und TSF® oder
das Texaco Selective Finishing Verfahren, welche Dampfphasenverfahren
sind. Alle diese Verfahren sollen 5 Angstrom Molekularsiebe als
poröse
Medien verwenden. Sofern hierin nicht angegeben, sind die Betriebstempera turen
und andere Betriebsbedingungen und Anlagen für jeden Verfahrensschritt konventionell,
das heißt
wie bereits gut bekannt und im Zusammenhang mit der Herstellung
von linearen Alkylbenzolsulfonat-Tensiden definiert.
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Weitere
einschlägige
Veröffentlichungen
schließen
EP-A 0 559 510 ein, welches ein Verfahren zur Trennung aliphatischer
Paraffine einschließt.
Dieses Verfahren verwendet wenigstens ein Absorptionsmittelbett,
welches mindestens einen gepfropften mikroporösen Feststoff umfasst, welcher
zumindest eine teilweise Abtrennung mindestens der verzweigten Parafine
zulässt.
US-A 3,444,261 legt ein Verfahren zur Herstellung von Olefinen offen,
welche für
die Umwandlung in Reinigungsmittelalkylate über das Cracken schwerer Erdölfraktionen,
die fraktionierte Destillation der so gecrackten Fraktion und die
Abtrennung einer an geradkettigen Olefinen reichen Fraktion geeignet
ist. US-A 3,333,014 legt ein Verfahren zur Herstellung biologisch
weicher alkylaromatischer Verbindungen als Reinigungsmittel offen,
welches die Schritte des Kontaktierens eines Mineralöldestillats
mit einem Kohlenstoffgehalt innerhalb des Bereichs on 9 bis 18 Kohlenstoffatomen
und des Siedens innerhalb des Bereichs von etwa 148,9-315,6°C (300-600°F) mit einem
Zeolith als Molekularsieb umfasst, um Normalparaffine selektiv zu
absorbieren. Schließlich
legt EP-A 0 469 940 ein Verfahren zur Herstellung von 2-Phenylalkanen
und 3-Phenylalkanen durch Alkylierung von Benzol mit linearen Olefinen,
welche 9 bis 16 Kohlenstoffatome beinhalten, in Gegenwart eines
Katalysators offen. Die gemäß der Erfindung
erhaltenen 2- und
3-Phenylalkane stellen nach der Sulfonierung Verbindungen für die Formulierung
biologisch abbaubarer Detergentien dar.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1–7 sind
schematische Zeichnungen einiger erfindungsgemäßer Verfahren. 8 zeigt
detaillierter eine Anordnung von zwei adsorptiven Trenneinheiten,
wovon jede einzelne von einem Typ ist, wie er sich in den ersten
beiden Adsorptionsschritten von 1 und 2 findet.
Man beachte, dass die Verbindungsleitungen von 8 den
in 1. gezeigten entsprechen, aber sich von den in 2 dargestellten
unterscheiden.
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Durchgezogene
Linien werden für
Verfahrenshauptschritte und Verfahrenshauptströme verwendet. Gestrichelte
Linien bezeichnen Schritte und Ströme, welche für die Verfahren
in ihrer breitesten Definition nicht wesentlich sein müssen, welche
aber in verschiedenen bevorzugten Ausführungsformen des Ver fahrens
vorkommen können.
Abgerundete Rechtrecke bezeichnen Verfahrensschritte, -stufen oder
-einheiten. Nummerierte Linien bezeichnen Vorratsbehälter, Verfahrenszwischenströme und Zwischenprodukte. "SOR" bedeutet einen adsorptiven
Trennschritt. "4/5" bedeutet, dass die
adsorptive Trennung klein-porigen Zeolith, insbesondere Ca-Zeolith
5A verwendet, welcher bei der linearen Alkylbenzolherstellung vollkommen üblich ist. "5/7" bedeutet, dass die
adsorptive Trennung ein poröses
Material wie SAPO-11 oder irgendein gleichwertiges poröses Material
mit Fähigkeit
- • Monomethyl-verzweigte
Paraffine und/oder
- • Monomethyl-verzweigte
Monoolefine und/oder
- • nicht-geminale
Paraffine und/oder
- • nicht-geminale
Dimethylolefine
zu adsorbiern verwendet, während es
geminale Dimethylkohlenwasserstoffe, cyclische (fünf-, sechs-
oder höher-gliedrige
Ringe) Kohlenwasserstoffe oder höher
verzweigte Kohlenwasserstofe, gleichgültig, ob aromatische oder aliphatische,
abweist. Der Ausdruck "geminal
Dimethyl" bedeutet,
wie hierin verwendet, dass zwei Methyle an ein inneres Kohlenstoffatom
eines Kohlenwasserstoffs gebunden sind, wie in:
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Die
großporigen
Materialien hierin sollten keine solchen Kohlenwasserstofe adsorbieren.
Im Gegensatz dazu sollten die folgenden Kohlenwasserstoffe adsorbiert
werden. Sie veranschaulichen, was mit dem Ausdruck "nicht-geminale Dimethyl"-Kohlenwasserstoffe
gemeint ist:
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Man
merke, dass irgendwelche Methyleinheiten an den Enden der Hauptkette
bei der Definierung des Ausdrucks "nicht-geminales Dimethyl", wie er hierin verwendet
wird, nicht mitgezählt
wird. Weiterhin sollte in Übereinstimmung
mit dieser Übereinkunft
der folgende Kohlenwasserstoff durch ein großporiges poröses Material
adsorbiert werden. Dies ist ein "Monomethyl" Kohlenwasserstoff:
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Großporige
poröse
Materialien, welche zur Verwendung hierin geeignet sind, sind weitergehend
und allgemeiner in der Spezifikation hierin nachstehend beschrieben. "DEH" bezeichnet einen
mindestens partiellen Dehydrierungsschritt eines Stroms (partielle
Dehydrierung ist typisch bei der konventionellen Herstellung von
linearem Alkylbenzol, obwohl eine vollständige Dehydrierung hierin ebenfalls
verwendet werden kann), und "ALK" bezeichnet einen
Alkylierungsschritt. Jeder) durch ein abgerundetes Rechteck gekennzeichnete Schritt,
Stufe oder Einheit kann in der Praxis nur den Hauptschritt umfassen
oder kann noch typischer darin einen zusätzlichen Schritt oder Schritte
einschließen,
welche bei der weitesten Auslegung der Erfindung wahlweise erfolgen
können
oder welche nur bei einer bevorzugten Ausführungsform von Bedeutung sein
können. Solche
nicht dargestellten zusätzlichen
Schritte schließen
zum Beispiel Destillationsschritte der auf dem Fachgebiet üblicherweise
praktizierten Art ein.
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Mit
den vorerwähnten Übereinkünften im
Sinn, kann man sehen, dass 1 ein Verfahren
mit einer Abfolge von zwei hintereinander geschalteten adsorptiven
Trennungen, welche gemeinsam den adsorptiven Trennschritt (a) der
Erfindung darstellen, veranschaulicht. Wie hierin nachfolgend definiert;
gefolgt von einen Dehydrierungsschritt (hierin im folgenden Schritt
(b)); gegebenenfalls gefolgt von einem Alkylierungsschritt (hierin
im folgenden Schritt (c)). Wenn Schritt (c) bei der Erfindung in
ihrer breitesten Auslegung auch fakultativ ist, liegt er doch bei
allen bevorzugten Ausführungsformen
vor, welche die Herstellung modifizierter Alkylbenzolsulfonat-Tenside
in Übereinstimmung
mit der Erfindung betreffen, auf den bei der Herstellung modifizierter Alkylbenzolsulfonat-Tenside
(d) Sulfonierung, (e) Neutralisation und (f) Mischen folgen, um
ein gebrauchsfertiges Reinigungsprodukt zu formulieren. Die Schritte
(d) bis (f) verwenden konventionelle Mittel und sind in den 1–8 nicht
ausdrücklich
dargestellt.
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Im
Verfahren von 1 wird eine Kohlenwasserstoffeinspeisung
I zu einem ersten adsorptiven Trennschritt geleitet, zum Beispiel
einem Schritt in Übereinstimmung
mit US-A 2,985,589, welcher ein Bett aus 4-5 Angstrom Zeolith verwendet.
Ein linearer Kohlenwasserstoffstrom wird als Auscheidestrom 6 verworfen.
Zum Vergleich würde
bei der herkömmlichen
Alkylbenzolherstellung der Strom 6, welcher einen hohen
Anteil an linearen Kohlenwasserstoffen umfasst, zur DEH geleitet,
während
der SOR 5/7-Schritt und damit verbundene Ströme nicht vorliegen würden. Beim
vorliegenden Verfahren gemäß 1 wird
ein an verzweigten Kohlenwasserstoffen angereicherter Strom 2 erhalten,
welcher zu einer zweiten adsorptiven Trennung strömt. Die zweite
adsorptive Trennung verwendet einen besonderen Typ von porösem Medium
und erzeugt sowohl einen an Verzweigung reichen Strom 3 (Produktstufe
(a), wie hierin nachstehend definiert), welcher zu einem Dehydrierungsreaktor
(DEH) strömt,
als auch einen Ausscheidestrom 7. Der besondere Typ von
porösem
Medium ist vorzugsweise ein "großporiger" Zeolith; Solche
Zeolithe sind hierin durch eine Porengröße gekennzeichnet, welche größer ist
als derjenige der Zeolithe, welche zur Herstellung linearer Alkylbenzole
verwendet werden und weisen stark bevorzugt eine Porengröße von 5
Angstrom bis 7 Angstrom auf, obwohl größer-porige Materialien verwendet
werden können
und ihre Porengrößen durch
Verwendung von zum Beispiel Zinnalkylen "kleiner eingestellt" werden können. Der Strom 4 repräsentiert
dehydrierte, an Verzweigung angereicherte Kohlenwasserstoffes Der
Strom 8 repräsentiert
zurückgeführte verzweigte
Paraffine. Dargestellt ist auch ein erfindungsgemäßer Alkylierungsschritt,
frt in eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung eingeschlossen ist. Der Austrittsstrom aus dem Alkylierungschritt
ist ein modifiziertes Alkylbenzol, wie hierin an anderer Stelle definiert.
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2 ist
eine schematische Zeichnung, welche Schritte bei einer anderen Ausführungsform
des vorliegenden Verfahrens wiedergibt. Wenn auch im Allgemeinen
dem Verfahren von 1 ähnlich, weist das Verfahren
von 2 wichtige Unterschiede auf, insbesondere insofern,
als die Porengröße in den
Adsorptionsbetten der adsorptiven Trennschritte umgekehrt ist.
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4 ist
eine schematische Zeichnung, welche eine Ausführungsform der Erfindung wiedergibt,
welche von dem Kohlenwasserstoffeinsatzmaterial 23 ausgeht,
wie von einem Austrittsstrom aus einem herkömmlichen linearen Alkyl-benzolherstellungsverfahren.
Eine adsorptive Trennstufe, welche insbesondere poröse Medien
verwendet, wird dazu verwendet, einen Ausscheidestrom 27 und
einen mit Verweigung angereicherten Strom 24 zu erzeugen.
Letzterer wird in dem mit DEH gekennzeichneten Schritt dehydriert.
Der besondere Typ von porösem
Mittel ist vorzugsweise ein Zeolith mit einer Porengröße, größer als
diejenige der Zeolithe, welche zur Herstellung linearer Alkylbenzole
verwendet wird und weist, stark bevorzugt, eine Porengröße von 5
Angstrom bis 7 Angstrom auf. Der dehydrierte Kohlenwasserstoffstrom 25 strömt zu einer
Alkylierungsstufe ALK, aus der ein modifiziertes Alkylbenzolprodukt 26 austritt.
Ein zusätzlicher
Rücklaufstrom
ist mit 28 bezeichnet.
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3 ist
eine schematische Zeichnung, welche eine Ausführungsform der Erfindung wiedergibt,
welche ähnlich
derjenigen von 4 ist, jedoch ein davon beträchtlich
verschiedenes Einsatzmaterial und Zwischenprozessstromzusammensetzungen
verwendet. 3 kann zum Beispiel als Einspeisung 17 eine C10-C14-Paraffinfraktion
mit einem anfallbedingten linearen/verzweigten-Paraffinverhältnis verwenden, aus dem cyclische,
aromatische, geminale Dimethyl-, Ethyl- oder höher als Ethyl-verzweigte Kohlenwasserstoffe als
Teil des vorliegenden Verfahrens entfernt werden.
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Vergleicht
man 3 und 4 könnte es im Hinblick auf die
offensichtlich identische Konfiguration von Schritten scheinen,
dass die darin dargestellten Verfahren identisch sind. Dies ist
im Hinblick auf die stark unterschiedlichen Ergebnisse, welche als
Folge des Wechsels der Kohlenwasserstoffeinspeisung erhalten werden,
nicht der Fall. 4 verwendet als Kohlenwasserstoffeinspeisung 23 einen
Austrittsstrom aus einer Anlage zur Herstellung von linearem Alkylbenzol
und erzeugt ein modifiziertes Alkylbenzol 26, welches hauptsächlich verzweigt
ist. Das Verfahren von 4 könnte als ein "Anbau" zu einer Standardarilage
zur Herstellung von linearem Alkylbenzol ausgeführt werden. Im Gegensatz dazu
verwendet 3 als Kohlenwasserstoffeinspeisung
eine Mischung aus linearen und verzweigten Paraffinen von der Art,
wie sie von Haus aus, sagen wir einmal, in einem von einem Benzin
abgeleiteten Düsenkraftstoff/Diesel-Schnitt
vorliegen, welcher nicht in einer Anlage zur Herstellung von linearem
Alkylbenzol verarbeitet worden ist. Das Verfahren von 3 erzeugt ein
modifiziertes Alkylbenzol, welches eine Mischung aus (unkonventionellen,
mit der Erfindung übereinstimmenden)
Methyl-verzweigten und (konventionellen) linearen Alkylbenzolen
enthält.
Das Verfahren von 3 kann als "eigenständige" Anlage ausgeführt werden, welche keine Bindung
an eine herkömmliche
Anlage zur Herstellung von linearem Alkylbenzol erfordert. Diese
Beobachtungen sollen das vorliegende Verfahren besser veranschaulichen
und sollen nicht als Beschränkung
angesehen werden.
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5, 6 und 7 sind
schematische Zeichnungen, welche zusätzliche Ausführungsformen
der Erfindung wiedergeben, um sie an unterschiedliche Kohlenwasserstoffeinspeisungen
anzupassen. Diese Abbildungen veranschaulichen spezieller Verfahren,
welche an gemischte Paraffin/Olefin-Einspeisungen angepasst sind.
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8 zeigt
detaillierter die spezielle Anordnung von adsorptiven Trennungen,
die sich in anderen Darstellungen des Verfahrens, z. B. in 1 und 6,
wiederfinden. Jeder Block stellt eine adsorptive Trenneinheit dar.
Innerhalb eines jeden Blocks wird eine vertikale Reihe von adsorptiven
Trennbetten (AC links in jedem Block) durch ein Rotationsventil
(RTV) reguliert. Die adsorptive Trennung wird von Destillationen
in den Säulen RC
und EC begleitet. Die mit "Einspeisung", "Extrakt" und "Raffinat" gekennzeichneten
Ströme
der äußersten linken
adsorptiven Trennung entspricht den mit "1", "6" und "2" gekennzeichneten
Strömen
in 1. Der Raffinatstrom der ersten adsorptiven Trennung
(und nicht der Extrakt, wie dies der Fall bei der konventionellen Herstellung
von linearem Alkylbenzol wäre)
werden zur Einspeisung für
die zweite adsorptive Trennung verwendet. Das Raffinat der zweiten
adsorptiven Trennung in 8 entspricht dem Strom 7 in 1.
Der Extrakt der zweiten adsorptiven Trennung in 8 entspricht
dem Strom 3 in 1; Dies ist derjenige Strom,
welcher bei der vorliegenden Erfindung dehydriert und/oder alkyliert
wird.
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8 dient,
wie angegeben, der detaillierteren Veranschaulichung der einzelnen
adsorptiven Trennungen hierin. Obwohl die Verbindungen, nicht wie
in den 2, 3, 4, 5 und 7 dargestellt sind,
kann jede einzelne adsorptive Trennung der 2, 3, 4, 5 und 7 unter
Verwendung einer Verbindung der in jedem Block von 8 wiedergegebenen
detaillierten Einheiten, detaillierter dargestellt werden.
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In
den 1–7 wurde
ferner von der Konvention Gebrauch gemacht, Kohlenwasserstofffraktionen,
welche durch poröse
Medien adsorbiert sind, sich als oberhalb der mit "SOR" bezeichneten adsorbierten Trennungen
erstreckend abzubilden, nicht adsorbierte Fraktionen sich aber als
oberhalb der mit "SOR" bezeichneten adsorbierten
Trennungen erstreckend darzustellen. Die sich "oberhalb" erstreckende Fraktion wird auf dem
Fachgebiet manchmal als ein "Adsorbat" oder "Extrakt" bezeichnet, während die
sich unterhalb erstreckende Fraktion manchmal als "Raffinat" oder "Austrittsstrom" bezeichnet wird.
Die hierin verwendeten Konventionen "oberhalb" und "unterhalb" sollen das Lesen der Verfahrensabbildungen
vereinfachen, sollten jedoch nicht als Beschränkung der Praktizierung des
vorliegenden Verfahrens auf eine besondere geometrische Anordnung
angesehen werden.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines modifizierten
Alkylbenzolsulfonat-Tensids aus einer Kohlenwasserstoffeinspeisung. "Modifiziert" und andere Ausdrücke mit
spezieller Verwendung werden in der detaillierten Beschreibung hierin
nachstehend definiert. "Modifiziert" bezeichnet eine
sehr spezielle Art von Verzweigung. Das Verfahren umfasst (a) einen
besonders definierten adsorptiven Trennschritt und (c) einen Alkylierungsschritt
zu (a). Von beträchtlichem
Nutzen für
den Reinigungsmittelhersteller ist, dass die Kohlenwasserstoffeinspeisung
ein adsorptives Trennraffinat oder ein Austrittsstrom sein kann,
der sich von einem Verfahren zur Herstellung von linearem Alkylbenzol
ableitet, obwohl andere Einspeisungen, wie Düsenkraftstoff/Diesel oder Olefine
verwendet werden können.
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Ist
die Einspeisung paraffinisch, schließen Ausführungsformen des Verfahrens
typischerweise und vorzugsweise weiterhin einen Dehydrierungsschritt
(b) ein, welcher in die Abfolge zwischen der adsorptiven Trennung
und der Alkylierung eingeschoben wird und einen Alkylierungsschritt
(c). Ist die Einspeisung ein Olefin, ist die Dehydrierung ganz offensichtlich
nicht von Bedeutung. Im Allgemeinen folgt auf die Alkylierungsstufe vorzugsweise
die Sulfonierung (d); Neutralisation (e); und Formulierung (f) in
gebrauchsfertige Reinigungsprodukte durch Mischen, Agglomerieren,
Kompaktieren, Sprühtrocknen.
Jede Stufe kann mehr als einen Schritt umfassen und Optionen wie
Destillation einschließen,
vorausgesetzt sie schließt
wenigstens einen spezifizierten Mindestumfang ein.
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Stufe
(a), die adsorptive Trennung, umfasst eine mindestens teilweise
Trennung der aus olefinischen Einspeisungen, paraffnischen Einspeisung
und gemischt olefinischen/paraffinischen Einspeisungen gewählten Kohlenwasserstoffeinspeisung
in mindestens einen mit Verzweigung angereicherten Strom, umfassend
einen erhöhten
Anteil (z. B. mindestens 50% oder höher in relativen Zahlen und
in absoluten Zahlen, das heißt ausgedrückt in Gewichtsprozent,
mindestens 10 Gew.-%) verzweigte acyclische Kohlenwasserstoffe,
relativ zur Kohlenwasserstoffeinspeisung und typischerweise einen
oder mehrere zusätzliche
Ströme,
wie zum Beispiel mindestens einen linear-angereicherten Strom, umfassend
einen erhöhten
Anteil (z. B. mindestens 50% oder höher in relativen Zahlen und
in absoluten Zahlen, das heißt
ausgedrückt
in Gewichtsprozent mindestens 10 Gew.-%) lineare acyclische aliphatische
Kohlenwasserstoffe, relativ zur Kohlenwasserstoffeinspeisung. Andere
beim Verfahren vorliegende Ströme
können
in Bezug auf ihre Zusammensetzung schwanken. Solche Ströme schließen Ausscheideströme ein,
in denen unerwünschte
cyclische und/oder aromatische Komponenten aus den Einspeisungen
in Anteilen vorliegen, welche im Allgemeinen jene der Einspeisung überschreiten; Es
können
auch Rücklaufströme vorliegen.
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Genauer
gesagt, weist der adsorptive Trennungsteil (a) des Verfahrens einen
oder mehrere Schritte auf, wovon der erste in der Bereitstellung
der Kohlenwasserstoffeinspeisung besteht, gefolgt von mindestens einem
Schritt, gewählt
aus der adsorptiven Trennung unter Verwendung eines porösen Mediums
(bevorzugt), Klathratisierung unter Verwendung einer Klathratisierungsverbindung,
gewählt
aus Harnstoff, Thioharnstoff und alternativen Klathratisierungsamiden;
und Kombinationen hiervon. Diese Stufe verwendet auf dem Fachgebiet
bekannte simulierte Bewegtbetten als adsorptive Trennmittel (vergleiche
insbesondere US-A 2,985,589),
umfassend sowohl mindestens eine Bett, welches die porösen Medien
oder die Klathratisierungsverbindung hält (vergleiche zum Beispiel
US-A 2,985,589, 1 und die begleitende Beschreibung)
und eine Vorrichtung, typischerweise ein Rotationsventil in hoch
spezialisierter Ausführung,
für die
Simulierbewegung der porösen
Medien oder der Klathratisierungsverbindung im Gegenstrom zu einem
Kohlenwasserstoffstrom im Bett (vergleiche insbesondere US-A 2,985,589, 2).
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Besonders
ungewöhnlich
und neu ist im Zusammenhang mit dem vorliegenden Verfahren, dass
die adsorptive Trennung mit dem simulierten Bewegtbett hierin mindestens
dazu verwendet wird, einen im Wesentlichen mit Verzweigung angereicherten
Strom zu extrahieren, das heißt
das genaue Gegenteil der bei der Herstellung linearer Alkylbenzolsulfonat-Tenside
verwendeten Praxis. Dieser Hauptunterschied ist auch mit unterschiedlichen
Bettfüllungen
verbunden, verglichen mit der herkömmlichen Praxis, welche darin
besteht, dass mindestens ein Bett poröse Medien enthält, welche
sich von den bei der normalerweise zur Herstellung linearer Alkylbenzolsulfonate
verwendeten 4-5 Angstrom Zeolithen durch eine größere Porenweite und die umgekehrte
Anordnung der Verfahrensausrüstung,
nämlich
des Betts und der Vorrichtung, unterscheidet, so dass sie die damit
verbundenen Verfahrensschritte auf unterschiedliche Weise verbinden.
Genauer gesagt, sind diese Mittel so angeordnet, dass der verzweigte
Strom durch die Anlage geleitet wird, während irgendwelche linear-angereicherten
Ströme,
welche jedoch für
andere Zwecke brauchbar sein können,
entweder aus dem vorliegenden Verfahren ausgeschieden werden, oder
als an mit Verzweigung angereicherten Strömen gehörend, vorliegen. Darüber hinaus
umfasst die Stufe (a) des vorliegenden Verfahrens geeigneter Weise
die Verwendung von mindestens einem porösen Medium, gewählt aus
der Gruppe, bestehend aus porösen
Medien mit einer minimalen Porengröße, welche zumindest größer ist,
als die zur selektiven Adsorption von linearen acyclischen Kohlenwasserstoffen
erforderliche Porengröße, wobei
die Porengröße 20 Angstrom
nicht überschreitet,
weiter vorzugsweise 10 Angstrom nicht überschreitet.
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Umfasst
die Kohlenwasserstoffeinspeisung mehr als 10% Paraffine und wechselweise
höhere
Anteile, z. B. 11% bis 90% und mehr Paraffie, schließt das vorliegende
Verfahren einen zusätzlichen
Schritt (b) in Form einer zumindest teilweisen Dehydrierung des
an Verzeigungen angereicherten Stroms ein. Die Dehydrierung kann
unter Verwendung bekannter Katalysatoren und Bedingungen erfolgen.
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Ungeachtet
der Art der Einspeisung umfasst das vorliegende Verfahren vorzugsweise
die Umsetzung (c) eines nach einem der vorangehenden Schritte hergestellten
(Adsorptive Trennung, wahlweise mit Dehydrierung, vorausgesetzt,
dass der an Verzweigungen angereicherte Strom am Ende Olefine enthält, typischerweise
mindesten 5%, noch typischer mindestens 15% Olefine, im Allgemeinen
5% bis 90% oder mehr) an Verzeigungen angereicherten Stroms mit
einem aromatischen Kohlenwasserstoff, gewählt aus Benzol, Toluol und Mischungen
hiervon in Anwesenheit eines Alkylierungskatalysators. Der bevorzugte
Alkylierungsschritt besitzt eine niedrige Innen-Isomerenselektivität von 0
bis 40, vorzugsweise nicht mehr als 20, und ist an anderer Stelle ausführlicher
beschrieben und definiert. Es wird angenommen, dass Alkylierungen
mit einer derart niedrigen Alkylierungsselektivität im Zusammenhang
mit der Herstellung modifzierter Alkylbenzole von Rechts wegen neu
ist.
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Bevorzugte
Verfahren hierin entsprechen vorzugsweise weiterhin mindestens einer
und weiter vorzugsweise beiden der folgenden Anforderungen: Als
erste Anforderung umfassen die Mittel der Stufe (a) eine, zwei oder
mehr Vorrichtungen und mindestens zwei Betten, wovon mindestens
eines der Betten poröse
Medien umfasst, welche sich verglichen mit den Inhalten der anderen
Betten, durch ein erhöhtes
Rückhaltevermögen für Methyl-verzweigte
acyclische aliphatische Kohlenwasserstoffe unterscheidet. Zeolithe
mit einer Porengröße von über 5 bis
7 Angstrom sind zum Beispiel besonders bevorzugt. Als die zweite
Anforderung besitzt der Schritt (c) eine Innen-Isomerenselektivität von 0
bis 40, vorzugsweise darunter, wie hierin nachstehend weiter definiert.
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Bevorzugte
Verfahren hierin arbeiten in einer zur herkömmlichen Praxis zur Herstellung
von Alkylbenzolsulfonat-Tensiden, welche lineare Materialien zur
weiteren Verarbeitung verwendet und die meisten verzweigten Materialien
ausscheidet, gegensätzlichen
und widersprüchlichen
Weise. Um dieses Umkehr zu erzielen, hat es sich weiterhin als erforderlich
erwiesen, von unkonventionellen Verknüpfungen von adsorptiven Trennverfahren
Gebrauch zu machen, wie weitergehend beschrieben und in den Abbildungen
zu dieser Spezifikation dargestellt.
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Bei
einem bevorzugten Verfahren hierin umfasst das adsorptive Trennmittel
in Form eines simulierten Bewegtbetts in Stufe (a) auch nicht eine,
sondern zwei solcher Vorrichtungen. Die Anzahl der Vorrichtungen
in Verbindung mit ihrer gegenseitigen Anordnung ist von besonderer
Wichtigkeit für
die Erzielung der Herstellung bevorzugter Zusammensetzungen der
Erfindung und erhöht
spezielle Typen von Verzweigungen in den Kohlenwasserstoffströmen.
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Bei
bestimmten bevorzugten Verfahren mit zwei Betten, umfasst weiterhin
jedes eine unterschiedliche Zahl poröser Medien, wobei jedes Bett
von einer Vorrichtung reguliert wird und jede Vorrichtung im Minimum acht Öffnungen
(wie in US-A 2,985,589 definiert) aufweist, um eine simulierte Bewegung
der porösen
Medien in den Betten herbeizuführen.
Jedes der Betten ist weiterhin in vertikal angeordnete Reihen von
mindestens acht Unter-Betten unterteilt (Vergleiche 1 in
US-A 2,985,589). Die Stufe (a) verwendet in den Betten vorzugsweise
auch ausschließlich
poröse
Medien anstatt Klathratisierungsverbindungen.
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Die
Verfahren hierin können
einen oder mehrere auf den Alkylierungsschritt folgende Schritte
beinhalten. Solche Schritte können
den zusätzlichen
Schritt der Sulfonierung (d) des Produkts von Schritt (c) einschließen. Auf
die Sulfonierung kann der zusätzliche
Schritt der Neutralisation (e) des Produkts von Schritt (d) folgen. Auf
solche Schritte kann das Mischen (f) der Produkte von Schritt (d)
oder (e) mit einem oder mehreren Reinigungsmittelzusatzmaterialien
unter Bildung eines Reinigungsmittelfertigprodukts folgen.
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Die
vorliegende Erfindung beinhaltet auch alternative Ausführungsformen
unter Verwendung paraffinischer Kohlenwasserstoffeinspeisungen,
bei denen auf zwei adsorptive Trennungen, welche insbesondere in ziemlich
der gleichen Weise wie hierin in Stufe (a) für die Herstellung modifizierter
Alkylbenzole beschrieben, angeordnet sind, zusätzlich andere Schritte als
der Benzolalkylierungsschritt (c) folgen und die zu brauchbaren Reinigungsmitteltensiden
führen.
Solche Schritte, welche den Alkylierungsschritt (c) ersetzen, können wenigstens
einen Schritt einschließen,
gewählt
aus: Dehydrierung, Chlorierung, Sulfoxidation, Oxidation eines C8-C20-Alkohols und
Oxidation einer C8-C10-Carbonsäure oder
eines Salzes davon, wahlweise gefolgt von einem Schritt aus: Glucosamidierung,
Umwandlung in ein von keinem Saccharid abgeleiteten Amidtensid (zum Beispiel
Monoethanolamidtensid irgendeines derartigen Amids ohne Glucoseeinheit),
und Sulfonierung als Ester. Andere alternative Ausführungsformen
verwenden eine Kohlenwasserstoffeinspeisung, welche 20% oder mehr
Methyl-verzweigte Olefine verwendet: Dieses Verfahren beinhaltet
wiederum die spezielle ausgelegte adsorptive Trennstufe (a). Folgeschritte
können
die Alkylierung mit Benzol oder Toluol einschließen, gefolgt von der Sulfonierung;
der Alkylierung mit Phenol, gefolgt von mindestens einer Alkoxylierung,
Sulfatierung, Sulfonierung oder Kombinationen hiervon; der Hydroformylierung
zu Alkohol, wahlweise gefolgt von mindestens einer Alkoxylierung,
Glycosilierung, Sulfatierung, Phosphatierung oder Kombinationen
hiervon; der Sulfonierung; Epoxydierung; Hydrobromierung, gefolgt
von Aminierung und Oxidation zu Aminoxid; und der Phosphonierung.
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Alle
Prozentangaben, Verhältnisse
und Anteile hierin beziehen sich auf Gewicht, sofern nichts anderes angegeben
ist. Alle Temperaturen sind Grad Celsius (°C), sofern nichts anderes angegeben
ist.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Bei
einer Ausführungsform
betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung
eines modifizierten Alkylbenzolsulfonat-Tensids aus einem Kohlenwasserstoffeinsatzmaterial.
Die gleichwertigen Ausdrücke "Einspeisung" und/oder "Einsatzmaterial" werden hierin dazu
verwendet, beliebige Kohlenwasserstoffe zu kennzeichnen, welche
beim vorliegenden Verfahren als Einsatzmate-rial brauchbar sind.
Im Gegensatz dazu wird der Ausdruck "Strom" typischer-weise dazu verwendet, Kohlenwasserstoffe
zu kennzeichnen, welche mindestens einem Verfahrensschritt unterworfen
worden sind. Die Kohlenwasserstoffeinspeisung hierin enthält im Allgemeinen
nützliche
Anteile von acyclischen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, ob olefinisch oder
paraffinisch, oder kann Mischungen solcher Olefine und Paraffine
einschließen.
Das Einsatzrohmaterial schließt
ferner typischerweise wechselnde Mengen an cyclischen und/oder aromatischen
Verunreinigungen ein, wie sie sich zum Beispiel in Kohlenwasserstoffschnitten
von Düsenkraftstoff/Diesel
finden. Olefine und Paraffine finden sich im Einsatzmaterial sowohl
in verzweigter als auch in linearer Form. Darüber hinaus können die
verzweigten Formen im Einsatzmaterial für die Zwecke der vorliegenden
Erfindung generell entweder unerwünscht oder erwünscht sein.
Die vorliegenden Zwecke zur Bereitstellung von Reinigungsprodukten
unterscheiden sich zum Beispiel beträchtlich von der Benzinherstellung,
bei der ein hoher Anteil an Polymethyl-verzweigten Kohlenwasserstoffen
zur Erhöhung
der Octanzahl erwünscht
ist. Die vorliegende Erfindung sieht Verfahren zur Abtrennung besonders
erwünschter
Formen aus den Kohlenwasserstoffeinsatzmaterialien für Zwecke
der Reinigungsprodukte vor und für
ihre Inkorporierung in Tenside (insbesondere bestimmte Alkylbenzolsulfonate)
sowie in Reinigungsprodukte und verwendbare Tensidzwischenprodukte
für solche
Produkte.
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Der
Ausdruck "modifiziert" bedeutet, wie er
im Zusammenhang mit irgendeinem Produkt des vorliegenden Verfahrens
angewendet wird, dass das Produkt eine sehr spezielle Art von Verzweigung
enthält
und welche überraschender
Weise von der linearen Struktur abweicht, welche derzeit für Tenside
für Reinigungsprodukte üblicherweise
als bevorzugt gelehrt und verwendet werden. Der Ausdruck "modifiziert" wird ferner dazu
verwendet, die Produkte hierin von herkömmlichen hochverzweigten Reinigungstensidstrukturen
zu unterscheiden, wie sie sich in Tetrapropylenbenzolsulfonaten
und allen anderen herkömmlichen
verzweigten Strukturen finden, wie in "two-tailed" oder "Guerbet" oder von Aldol abgeleiteten verzweigten
Strukturen.
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Die
Kohlenwasserstoffeinsatzmaterialien hierin können generell ziemlich weit
schwanken, schließen jedoch
typischerweise Methylverzweigungen wie Monomethyl-, Dimethyl- (einschließend geminale
Dimethyl-), Trimethyl-, Polymethyl-, Ethyl- und höhere Alkylverzweigungen
ein. Die Kohlenwasserstoffeinsatzmaterialien können quaternäre Kohlenstoffatome
enthalten. Die für
die vorliegenden Zwecke erwünschten
Komponenten schließen
Monomethyl-verzweigte, Dimethyl-verzweigte
oder dann geminal Diethyl-verzweigte und, bei Kohlenstoffgehalten
von mehr als etwa 14, bis zu einem gewissen Grad einen gewissen
Anteil an Trimethyl-verzweigten ein. Die Kohlenwasserstoffeinsatzmaterialien
schließen
nützliche
Anteile, z. B. 5% bis 40% oder mehr, acyclische Kohlenwasserstoffe
mit im Allgemeinen 9 bis 20 Kohlenstoffatomen ein, abhängig vom
gewünschten
Typ Reinigungsprodukttensid oder der Reinigungsproduktverwendung
des hergestellten modifizierten Tensids. Werden hierin Alkylbenzole
und Alkylbenzolsulfonate hergestellt, umfassen die acyclischen aliphatischen
Kohlenwasserstoffe des Einsatzmaterials weiter vorzugsweise 10 bis
16, weiter vorzugsweise 11 bis 14 Kohlenstoffatome.
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Die
vorliegenden Verfahren umfassen eine besonders definierte adsorptive
Trennstufe, wobei für
die Zwecke der Herstellung modifizierter Alkylbenzole und Alkyl-benzolsulfonate auch
eine Alkylierungsstufe wesentlich ist. Ist das Einsatzmaterial paraffinisch,
schließen
die Ausführungsformen
des Verfahrens typischerweise und vorzugsweise weiterhin eine Dehydrierungsstufe
ein, welche in die Abfolge zwischen der adsorptiven Trennung und
der Alkylierung eingeschoben ist. Im Allgemeinen können auf
die Alkylierungsstufe zusätzliche
Schritte folgen, wie die Sulfonierung, typischerweise gefolgt von
der Neutralisation und der Formulierung zu gebrauchsfertigen Reinigungsprodukten
durch Mischen, Agglomerieren, Kompaktieren, Sprühtrocknen und dergleichen.
Im Allgemeinen kann jede Stufe auch mehr als einen Schritt beinhalten,
vorausgesetzt, dass sie im Minimum mindestens einen Schritt einschließt.
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Stufe
(a), die adsorptive Trennung, umfasst eine mindestens teilweise
Trennung der aus olefinischen Einspeisungen, paraffinischen Einspeisung
und gemischt olefinischen/paraffmischen Einspeisungen gewählten Kohlenwasserstoffeinspeisung
in mindestens einen an Verzweigung angereicherten Strom, umfassend
einen erhöhten
Gehalt (z. B. mindestens 100% oder höher in relativen Zahlen ausgedrückt, typischerweise
das Dreifache, Vierfache oder Mehrfache, und in absoluten Zahlen,
das heißt
ausgedrückt
in Gewichtsprozent, mindestens 10 Gew.-%, typischerweise mindestens
20%, weiter vorzugsweise 30% bis 90% oder mehr) verzweigte acyclische
Kohlenwasserstoffe (insbesondere des oben angegebenen gewünschten
Typs, insbesondere Methyl-verzweigte Paraffine oder Methyl-verzweigte Monoolefine),
relativ zur Kohlenwasserstoffeinspeisung und wahlweise einen oder
mehrere aus: einen linear-angereicherten Strom, umfassend einen
erhöhten Anteil
(z. B. mindestens 100% oder höher
in relativen Zahlen ausgedrückt,
typischerweise das Dreifache, Vierfache oder Mehrfache, und in absoluten
Zahlen, das heißt
ausgedrückt
in Gewichtsprozent, mindestens 10 Gew.-%, typischerweise mindestens
20%, weiter vorzugsweise 30% bis 90% oder mehr) lineare acyclische
aliphatische Kohlenwasserstoffe, relativ zur Kohlenwasserstoffeinspeisung
und einen Ausscheidestrom, welcher unerwünschte cyclische und/ oder
aromatische Kohlenwasserstoffe oder andere Verunreinigungen wie
geminale Dimethylkohlenwasserstoffe, Ethyl-verzweigte Kohlenwasserstoffe
oder höher
verzweigte Kohlenwasserstoffe umfasst.
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Andere
im vorliegenden Verfahren irgendwo auftretende Ströme können in
ihrer Zusammensetzung schwanken. Solche Ströme schließen Ausscheideströme ein,
in denen unerwünschte,
aus den Einspeisungen stammende, cyclische und/oder aromatische
Komponenten in Anteilen vorliegen, welche im Allgemeinen jene der
Einspeisung überschreiten;
Rücklaufströme mit Zusammensetzungen,
welche von den Teilen abhängen, welche
sie verbinden und dergleichen. Um Verunreinigungen, wie gewisse
Diolefine zu ihren Monoolefinen unter Verwendung eines selektiven
Katalysators zurückzuverwandeln,
können
bekannte Verfahren wie die von US-A 5,012,021 oder US-A 4,520,214
verwendet werden. Andere Verfahren, welche hierin wahlweise eingebaut
werden können,
um bei der Paraffindehydrierung gebildete aromatische Nebenprodukte
selektiv zu entfernen, schließen
jene von US-A 5,300,715 und US-A 5,276,231 ein, welche die Verwendung
einer oder mehrere Zonen zur Aromatenentfernung und/oder Extraktionsmittel
für Aromaten
beinhalten, welche zum Beispiel Sulfolan und/oder Ethylendiamin
einschließen.
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Genauer
gesagt, weist die adsorptive Trennstufe oder der Teil des Verfahrens
einen oder mehrere Schritte auf, umfassend mindestens einen Schritt,
gewählt
aus der Bereitstellung der Kohlenwasserstoffeinspeisung und mindestens
einen Schritt, gewählt
aus der adsorptiven Trennung unter Verwendung eines porösen Mediums,
Klathratisierung unter Verwendung einer Klathratisierungsverbindung,
gewählt
aus Harnstoff, Thioharnstoff und alternativen Klathratisierungsamiden,
und Kombinationen hiervon. Werden Kombinationen verwendet, ist sehr
bevorzugt, dass mindestens ein Schritt eine adsorptive Trennung
unter Verwendung von porösen
Medien des hierin später
ausführlicher
beschriebnen, größer-porigen
Typs ist. Die Stufe (a) verwendet auf dem Fachgebiet bekannte simulierte
Bewegtbetten als adsorptive Trennmittel (vergleiche insbesondere US-A 2,985,589), umfassend
sowohl mindestens ein Bett, welches die porösen Medien oder die Klathratisierungsverbindung
hält (vergleiche
zum Beispiel US-A 2,985,589, 1 und die
begleitende Beschreibung) und eine Vorrichtung zur Simulierung der
Bewegung der porösen
Medien oder der Klathratisierungsverbindung im Gegenstrom zu einem
Kohlenwasserstoffstrom im Bett (vergleiche insbesondere US-A 2,985,589, 2 und die
begleitende Beschreibung oder Varianten bei der derzeitigen kommerziellen
Anwendung zur Herstellung von linearen Alkylbenzolsulfonaten). Die
betreffende Vorrichtung ist typischerweise ein Rotationsventil in
hoch spezialisierter Ausführung.
Ganz allgemein können
hierin solche Typen von Ventilen verwendet werden, wie sie derzeit
bei linearen Alkylbenzolen verwendet werden. Die Bedingungen bei
der adsorptiven Tren nung, z. B. Drücke, Temperaturen und Zeiten,
können
wie auf dem Fachgebiet üblich,
verwendet werden. Vergleiche zum Beispiel US-A 2,985,589.
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Besonders
ungewöhnlich
und neu ist im Zusammenhang mit dem vorliegenden Verfahren, dass
die adsorptive Trennung mit dem simulierten Bewegtbett hierin mindestens
dazu verwendet wird, einen im Wesentlichen mit Verzweigung angereicherten
Strom zu extrahieren, was das genaue Gegenteil der bei der Herstellung
linearer Alkylbenzolsulfonat-Tenside verwendeten Praxis ist. Dieser
Hauptunterschied ist auch mit unterschiedlichen Bettfüllungen
verbunden, verglichen mit der herkömmlichen Praxis, welche darin
besteht, dass mindestens ein Bett poröse Medien enthält, welche
sich von den bei der normalerweise zur Herstellung linearer Alkylbenzolsulfonate
verwendeten 4-5 Angstrom Zeolithen durch eine größere Porenweite und die umgekehrte Anordnung
der Verfahrensausrüstung,
nämlich
des Betts und der Vorrichtung, unterscheidet, so dass sie die damit
verbundenen Verfahrensschritte auf unterschiedliche Weise verbinden.
Genauer gesagt, sind diese Mittel so angeordnet, dass der verzweigte
Strom durch die Anlage geleitet wird, während irgendwelche linear-angereicherten
Ströme,
welche jedoch für
andere Zwecke brauchbar sein können,
entweder aus dem vorliegenden Verfahren ausgeschieden werden oder
als zu an Verzweigung angereicherten Strömen gehörend vorliegen.
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Umfasst
die Kohlenwasserstoffeinsspeidung weniger als 5% Olefine, schließt das vorliegende
Verfahren einen zusätzlichen
Schritt (b) ein, in Form einer zumindest teilweisen Dehydrierung
des Produkts aus Stufe (a). Die Dehydrierung kann unter Verwendung
irgendeines bekannten Dehydrierungskatalysators, wie der De-H-Serie
von UOP erfolgen, welche hierin weiter erläutert werden. Die Dehydrierungsbedingungen
sind denen ähnlich,
welche derzeit bei der Herstellung von linearem Alkylbenzolsulfonat
verwendet werden.
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Ungeachtete
der Art des behandelten Einsatzmaterials umfasst das vorliegende
Verfahren vorzugsweise das Umsetzen (c) des Produkts von Stufe (a),
oder wenn der Schritt (b) in den vorangehenden Schritten ebenfalls
auftritt, das Produkt von Stufe (a) gefolgt von (b), mit einem aromatischen
Kohlenwasserstoff, gewählt
aus Benzol, Toluol und Mischungen hiervon in Gegenwart eines Alkylierungskatalysators.
Der hierin bevorzugte Alkylierungsschritt besitzt eine niedrige
Innen-Isomerenselektivität von 0
bis 40, vorzugsweise nicht mehr als 20, weiter vorzugs-weise von
nicht mehr als 10, wie hierin an anderer Stelle ausführlicher beschrieben und
definiert. Es wird angenommen, dass derart niedrige Innen-Isomerenselektivitäten von
Rechts wegen neu sind.
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Bei
einer Ausführungsform
hierin erfolgt der Alkylierungsschritt in Gegenwart von überschüssigem Paraffin,
welches dann wiedergewonnen und in den Dehydrierungsreaktor zurückgeführt wird.
Bei einer anderen Arbeitsweise erfolgt der Dehydrierungsschritt
in Gegenwart eines 5- bis 10-fachen Überschusses von Arenen. Es
sind beliebige Kombinationen solcher Arbeitsweisen möglich.
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Man
merke, dass wenn der mit Verzweigung angereicherte Endstrom, d.
h. das Produkt aus Stufe (a) einen nennenswerten Olefingehalt aufweist,
z. B. mehr als 5% Olefine insgesamt, dieser Strom direkt in die Alkylierungsstufe
(c) eingeleitet werden kann, die wiedergewonnenen Paraffine anschließend zur
mindestens teilweisen Umwandlung in Olefine in den Dehydrierungsreaktor
zurückgeführt werden
können.
Vergleiche zum Beispiel die 5, 6, 7.
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Von
großer
Wichtig ist bei der vorliegenden Erfindung, dass bevorzugte Verfahren
hierin weiterhin eine, mindestens eine, und weiter vorzugsweise
beide der folgenden Anforderungen erfüllen: Als erste Anforderung
umfassen die Mittel der Stufe (a) eine, zwei oder mehr Vorrichtungen
(z. B. die vorerwähnten
Rotationsventile oder irgendein gleichwertiges Mittel) und mindestens
zwei Betten, wovon mindestens eines der Betten poröse Medien
umfasst, welche sich, verglichen mit den Inhalten der anderen Betten,
durch ein erhöhtes
Rückhaltevermögen für Methyl-verzweigte acyclische
aliphatische Kohlenwasserstoffe unterscheiden. Zeolithe mit einer
Porengröße, welche
mindestens größer ist
als die bei der konventionellen Herstellung von linearem Alkylbenzol
verwendeten Größen, und
bis hinauf auf 20 Angstrom, weiter vorzugsweise bis zu 10 Angstrom, noch
weiter vorzugsweise bis zu 7 Angstrom, oder andere poröse Medien,
wie bestimmten Siliciumaluminumphosphate oder Materialien vom Mobil
MCM-Typ sind hierin geeignet, vorausgesetzt, sie besitzen die angegebenen
Porengrößen. Bei
Verwendung von porösen
Materialien mit Porengrößen von über 7 Angstrom
ist es oft hoch erwünscht,
die Porenöffnungen
durch Aufpfropfen von Zinnalkylen "kleiner einzustellen". Vergleiche EP-A 0 559 510 A. Als zweite
Anforderung besitzt der Schritt (c) eine Innen-Isomerenselektivität von 0
bis 40, vorzugsweise niedriger, wie oben angegeben und hierin nachstehend
im Detail weiter definiert.
-
Bei
anderen bevorzugten Verfahren umfasst mindestens eines der Betten
poröse
Medien, wie sie für die
Herstellung linearer Alkylbenzole üblich sind; Die Betten sind
bei diesem Verfahren in einer Weise in das Verfahren integriert,
welche im Einklang mit einer wenigstens teilweisen Erhöhung des
Anteils an Methyl-verzweigten
acyclischen aliphatischen Kohlenwasserstoffen beim Durchströmen des
Schritts (c) des Verfahrens steht, und den Anteil an linearen acyclischen
aliphatischen Kohlenwasserstoffen beim Durchströmen des Schritts (c) des Verfahrens
wenigstens teilweise herabsetzt, wobei die linearen acyclischen
aliphatischen Kohlenwasserstoffe wenigsten teilweise als Austrittsstrom
in Stufe (a) entfernt werden. Die bevorzugten Verfahren hierin arbeiten
mit anderen Worten in einer gegensätzlichen und widersprüchlichen
Weise zur herkömmlichen Praxis
bei der Herstellung von Alkylbenzolsulfonat-Tensiden, welche verzweigte
Materialien ausscheiden und lineare Materialien zur weiteren Verarbeitung
aufnehmen. Um diese Umkehrung zu erzielen hat es sich weiterhin
als notwendig erwiesen, von einer unkonventionellen gegenseitigen
Verbindung der adsorptiven Trennvorgänge Gebrauch zu machen, wie
bereits kurz beschrieben und in den Abbildungen weiter veranschaulicht
ist.
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Von
großer
Wichtigkeit bei den bevorzugten Verfahren hierin ist auch, dass
die adsorptiven Trennmittel vom Typ Bewegtbett in Stufe (a) nicht
eines, sondern zwei solcher Vorrichtungen umfassen, oder eine einzige Vorrichtung,
welche die die Bewegung der porösen
Medien in mindestens zwei unabhängigen
Betten simulieren kann. Es ist, mit anderen Worten, für alle bevorzugten
Verfahren hierin die Verwendung einer einzigen Vorrichtung, wie
zum Beispiel einer in US-A
2,985,589 gelehrten Vorrichtung, nicht ausreichend. Die Zahl der
Vorrichtungen ist in Verbindung mit ihrer Anordnung von besonderer
Wichtigkeit, um die bevorzugten Zusammensetzungen der Erfindung
zu erzeugen. Einer auf dem Fachgebiet unbekannten Hypothese zufolge,
könnte
eine zunehmende Reinigung eines linearen Kohlenwasserstoffs mit
zwei Vorrichtungen und zwei in Reihe geschalteten Betten erzielt
werden. Ein hoch lineares Adsorbat aus der ersten Stufe könnte zum
Einlass einer zweiten Stufe des adsorptiven Trennverfahrens weitergeleitet
werden. Eine solche Konfiguration liegt wegen seiner unkorrekten
Verbindung von Stufen, welche zu einer Erhöhung der Linearität und Reinheit
eines Kohlenwasserstoffs führt,
außerhalb
der vorliegenden Erfindung. Die vorliegenden Verfahren beinhalten,
worauf bereits hingewiesen worden ist, den Durchgang verzweigter
Ströme
durch die verschiedenen Schritte oder Stufen, wobei sie eine mit
der Aufgabe übereinstimmende
Verbindung der Vorrichtungen erfordern. Dies erhöht die spezifischen Verzweigungstypen
in den Kohlenwasserstoffströmen
hierin.
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Von
großer
Wichtigkeit ist bei den bevorzugten Verfahren hierin weiterhin,
dass es zwei Betten gibt, wovon jedes eine unterschiedliche Art
poröser
Medien umfasst, wobei jedes Bett von einer Vorrichtung reguliert
wird, und jede der Vorrichtungen mindestens acht Öffnungen
zur Erzielung einer simulierten Bewegung der porösen Medien in den Betten aufweist.
Jedes Bett ist weiterhin vorzugsweise in eine vertikal angeordnete Reihe
von mindestens acht Unter-Betten unterteilt. Die Stufe (a) verwendet
in den Betten zudem vorzugsweise ausschließlich poröse Medien. Die Erfindung kann
folglich von konventionellen Betten und Vorrichtungen vom allgemeinen,
in US-A 2,985,589 beschriebenen Typ, Gebrauch machen; Ihre Anzahl
und Verbindung beim vorliegenden Verfahren ist jedoch in Anlagen
zur Herstellung von Alkylbenzolsulfonat neu und ohne Beispiel.
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Um
besser zu erläutern,
was in bestimmten Ausführungsformen
der bevorzugten Verfahren hierin auch schon beschrieben worden ist,
liegt ein an Linearem angereicherter Strom in Stufe (a) vor, wobei
Stufe (a) umfasst: (a-i) die adsorptive Trennung der Kohlenwasserstoffeinspeisung
in den linear-angereicherten Strom und einen an Verzweigung angereicherten
Zwischenproduktstroms und die Ausscheidung des linear-angereicherten
Stroms für
die Hauptaufgabe des Verfahrens mithilfe eines der simulierten Bewegtbetten; gefolgt
von (a-ii) der adsorptiven Trennung des an Verzweigung angereicherten
Zwischenproduktstroms in dem an Verzweigung angereicherten Strom,
umfassend einen erhöhten
Anteil an verzweigten (hauptsächlich Methyl-verzweigten)
acyclischen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, relativ zu dem linear-angereicherten Strom,
und einen Ausscheidungsstrom, umfassend mindestens einen erhöhten Anteil
an cyclischen und/oder aromatischen Kohlenwasserstoffen, relativ
zu dem an Verzweigung angereicherten Strom, mithilfe eines anderen
der simulierten Bewegtbetten.
-
Der
Ausscheidestrom in Schritt (a-ii) kann weiterhin unerwünschte verzweigte
Kohlenwasserstoffe umfassen, gewählt
aus geminal Dimethyl-verzweigten Kohlenwasserstoffen, Ethyl-verzweigten
Kohlenwasserstoffen und höheren
als Ethyl-verzweigten
Kohlenwasserstoffen, und worin die acyclischen aliphatischen Kohlenwasserstoffe
des an Verzweigung angereicherten Zwischenproduktstroms und des
an Verzweigung angereicherten Stroms einen verringerten Anteil an
geminal Dimethyl-verzweigten Kohlenwasserstoffen, Ethyl-verzweigten
Kohlenwasserstoffen und höheren
als Ethyl-verzweigten Kohlenwasserstoffen umfassen, verglichen mit
der Kohlenwasserstoffeinspeisung. Im Allgemeinen entspricht ein "erhöhter Anteil", ein "verringerter Anteil" oder eine "Anreicherung" irgendeiner Komponente
in irgendeinem Schritt hierin jeder Erhöhung (Anreicherung) oder Verringerung
im Verhältnis
zu den praktischen Zielsetzungen der Erfindung. Solche Anteile sind
die Spezifikation hindurch gut dargestellt.
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Bei
diesem Verfahren kann die Zusammensetzung der Ströme auch
durch die Wahl der porösen
Medien erreicht werden: einem Vertreter, gewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Zeolithen mit einer Porengröße von 4-5
Angstrom in Schritt (a-i) und einem Vertreter, gewählt aus
der Gruppe, bestehend aus porösen
Medien mit einer Porengröße, welche
mindestens größer ist
als etwa die maximale Porengröße des Zeoliths
von Schritt (a-i) und am meisten vorzugsweise 10 Angstrom in Schritt
(a-ii) beträgt.
-
Bei
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
umfasst die Stufe (a): (a-i) die adsorptive Trennung der Kohlenwasserstoffeinspeisung
in einen an acyclischen aliphatischen Kohlenwasserstoffen angereicherten Strom,
umfassend lineare und verzweigte (wie die oben beschriebenen erwünschten
Typen) acyclische aliphatische Kohlenwasserstoffe und einen ersten
Ausscheidestrom, umfassend wenigstens einen gegenüber der Kohlenwasserstoffeinspeisung
erhöhten
Anteil an cyclischen und/oder aromatischen Kohlenwasserstoffen, gefolgt
von (a-ii) der adsorptiven Trennung des an acyclischen aliphatischen
Kohlenwasserstoffen angereicherten Stroms in dem an Verzweigungen
angereicherten Strom und den linear-angereicherten Strom; wobei die
adsorptiven Trennungen mithilfe der adsorptiven Trennmittel vom
Typ simuliertes Bewegtbett erfolgen. Sofern hierin nichts anderes
angegeben. ist der "an
Verzweigung angereicherte Strom" der
Endstrom von Stufe (a); Zusätzliche
Qualifizierungen wie "Zwischenprodukt" werden andernfalls
der Bezeichnung vorangestellt, um anzuzeigen, dass der Strom, obwohl
an verzweigten Kohlenwasserstoffen angereichert, vor der Weiterleitung
von den adsorptiven Trennstufen des vorliegenden Verfahrens zu weiter
Stufen behandelt werden muss. Es sei auch darauf hingewiesen, das
Stufe (a), die adsorptive Trennstufe, ohne weiteres andere herkömmliche Zusatzschritte,
wie Destillation, einschließen
kann, vorausgesetzt, dass eine adsorptive Trennung erfolgt. Folglich
schließen
derzeitige kommerzielle MOLEX®-Anlagen in dieser Stufe
typischerweise eine Destillation ein und können hierin verwendet.
-
Die
Erfindung beinhaltet ferner ein Verfahren, worin der erste Ausscheidestrom
in Schritt (a-i) weiterhin unerwünschte
verzweigte Kohlenwasserstoffe umfasst, gewählt aus geminal Dimethyl-verzweigten
Kohlenwasserstoffen, Ethyl-verzweigten Kohlenwasserstoffen und Kohlenwasserstoffen
mit höherer
als Ethyl-verzweigung;
und worin der an acyclischen aliphatischen Kohlenwasserstoffen angereicherte
Strom und der an Verzweigung angereicherte Strom jeweils verringerte
Anteile an geminal Dimethyl-verzweigten Kohlenwasserstoffen, Ethyl-verzweigten Kohlenwasserstoffen
und Kohlenwasserstoffen mit höherer
als Ethyl-verzweigung umfasst,
verglichen mit der Kohlenwasserstoffeinspeisung. Bei solchen Ausführungsformen
kann die Zusammensetzung der Ströme
durch die Wahl der porösen
Medien erreicht werden: einem Vertreter, gewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Zeolithen mit einer Porengröße von 4-5
Angstrom in Schritt (a-i) und einem Vertreter, gewählt aus
der Gruppe, bestehend aus porösen
Medien mit einer Porengröße, welche
mindestens größer ist als
etwa die maximale Porengröße des Zeoliths
von Schritt (a-i) und am meisten vorzugsweise 10 Angstrom in Schritt
(a-ii) beträgt.
-
Die
Erfindung betrifft, allgemeiner ausgedrückt, ein Verfahren, worin die
Stufe (a) die Verwendung von mindestens einem porösen Medium
umfasst, gewählt
aus der Gruppe, bestehend aus porösen Medien mit einer minimalen
Porengröße, welche
größer ist
als die bei der selektiven Adsorption linearer acyclischer Kohlenwasserstoffe
erforderliche, die Porengröße 20 Angstrom
jedoch nicht überschreitet.
-
Bevorzugte
Verfahren schließen
hierin, wie angegeben, jene ein, worin der Alkylierungsschritt (c)
eine Innen-Isomerenselektivität
von 0 bis 20 besitzt, wobei der Alkylierungsschritt (c) einen Alkylierungskatalysator besitzt,
welcher mit der Innen-Isomerenselektivität übereinstimmt; der Alkylierungskatalysator
gewählt
ist aus der Gruppe, bestehend aus mindestens teilweise sauren Mordeniten
und mindestens teilweise saurem β-Zeolith.
Bevorzugte Alkylierungskatalysatoren schließen H-Mordenite und H-β-, weiter
vorzugsweise H-Mordenite ein, welche mindestens teilweise entaluminiert
sind.
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Die
Erfindung schließt
vorzugsweise auch das Verfahren ein, bei dem die Kohlenwasserstoffeinspeisung
mindestens 10% Methyl-verzweigte Paraffine mit einem Molekulargewicht
von mindestens 128 und nicht mehr als 282 aufweist, wobei das Verfahren
den Dehydrierungsschritt (b) beinhaltet. Bei solchen Ausführungsformen
umfasst die Kohlenwasserstoffeinspeisung weiter vorzugsweise mindestens
20% Methyl-verzweigte Paraffine mit einem Molekulargewicht von mindestens
128 und nicht mehr als 226, wobei das Verfahren den Dehydrierungsschritt
(b) und den Alkylierungsschritt (c) beinhaltet.
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Die
Erfindung schießt
vorzugsweise auch das Verfahren ein, bei dem die Kohlenwasserstoffeinspeisung
mindestens 10% Methyl-verzweigte Oleifine mit einem Molekulargewicht
von mindestens 126 und nicht mehr als 280 umfasst.
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Die
Kohlenwasserstoffeinspeisung beträgt bei solchen Ausführungsformen
mindestens 50% Methyl-verzweigte Olefine mit einem Molekulargewicht
von 126 und nicht mehr als 224, wobei das Verfahren keinen Dehydrierungsschritt
(b) beinhaltet.
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Von
beträchtlichem
Nutzen für
den Hersteller von Reinigungsmitteln ist, dass die Kohlenwasserstoffeinspeisung
oder das Einsatzmaterial hierin ein adsorptiv abgetrenntes Raffinat
oder ein Austrittsstrom sein kann, der sich von einem Verfahren
zu Herstellung von linearem Alkylbenzol ableitet.
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Die
Verfahren hierin können
im Nachgang zum Alkylierungsschritt ein oder mehrere Schritte aufweisen.
Solche Schritte können
den Zusatzschritt (d) der Sulfonierung des Produkts von Schritt
(c) beinhalten. Auf die Sulfonierung kann der zusätzliche
Schritt (e) der Neutralisation des Produkts von Schritt (d) folgen.
An solche Schritte kann sich das Mischen (f) des Produkts von Schritt
(d) oder (e) mit einem oder mehreren Reinigungsproduktzusatzmaterialien
unter Bildung eines Reinigungsprodukts anschließen.
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Das
Verfahren hierin schließt
folglich hoch bevorzugte Ausführungsformen
ein, welche alle die zusätzlichen
Schritte der Sulfonierung (d) des modifizierten Alkyl-benzolprodukts von
Schritt (c); das Neutralisieren (e) des modifizierten Alkyl-benzolsulfonsäureprodukts
von Schritt (d); und (f) das Mischen der modifizierten Alkylbenzolsulfonsäure oder
des modifizierten Alkylbenzolsulfonattensidprodukts von Schritt
(d) oder (e) mit einem oder mehreren Reinigungsproduktzusatzmaterialien
unter Bildung eines Reinigungsprodukts beinhalten. Bei einer solchen
Ausführungsform
wird vor dem Sulfonierungsschritt modifiziertes Alkyl-benzol, welches das Produkt
von Schritt (c) ist, mit einem nach herkömmlichem Verfahren hergestellten
linearen Alkylbenzol verschnitten. Bei einer anderen derartigen
Ausführungsform
wird in jedem, auf die Sulfonierung folgenden Schritt, modifiziertes
Alkylbenzolsulfonat, welches das Produkt des Schritts (d) ist, mit
einem nach herkömmlichem Verfahren
hergestellten linearen Alkylbenzol abgemischt. Bei diesen verschnittenen
Ausführungsformen
beträgt
bei einem bevorzugten Verfahren das Verhältnis von modifiziertem Alkylbenzol
zu linearem Alkylbenzo 1:100 bis 100:1. Wird ein etwas höher lineares
Produkt gewünscht,
beträgt
ein bevorzugtes Verhältnis
10:90 bis 50:50. Wird ein etwas höher verzweigtes Produkt gewünscht, beträgt ein bevorzugtes
Verhältnis
90:10 bis 51:49.
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Andere Verfahrens-Ausführungsformen
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Die
vorliegende Erfindung beinhaltet alternative Ausführungsformen
in denen sich an zwei besonders angeordnete adsorptive Trennungen
zusätzliche
Schritte anschließen,
welche zu nützlichen
Reinigungstensiden führen.
Folglich ist hierin ein Verfahren eingeschlossen, umfassend: (I)
das Trennen eines Kohlenwasserstoffeinsatzmaterials in einen an
verzweigten Kohlenwasserstoffen angereicherten Strom, welcher weiter
vorzugsweise im Wesentlichen zu 85% aus gesättigten acyclischen aliphatischen
Kohlenwasserstoffen mit einem Kohlenstoffgehalt von mindestens C8 bis C20 besteht,
und der an verzweigten Kohlenwasserstoffen angereicherte Strom mindestens
10% Paraffine mit Methylverzweigungen umfasst, wobei die Methylverzweigungen in
den Paraffinen so verteilt sind, dass jedes Paraffinmolekül 0 bis
nicht mehr als 3 Methylverzweigungen aufweist und die Verzweigungen
innerhalb des Paraffins bis zu einem Grad so positioniert sind,
dass mindestens 90% der Verzweigungen andere Positionen einnehmen
als jene, welche geminale Dimethyl- oder quaternäre Einheiten bilden; wobei
die Trennung mithilfe von Mitteln erfolgt, welche mindestens zwei
adsorptive Trennschritte unter Verwendung adsorptiver Trennmittel
des Typs simuliertes Bewegtbett und mindestens zwei porösen Medien
mit unterschiedlicher Porengröße umfasst;
und (II) Umwandlung des an verzweigten Kohlenwasserstoffen angereicherten
Stroms zu einem Tensid durch weitere Schritte, einschließend mindestens
einen Schritt, gewählt
aus: Dehydrierung, Chlorierung, Sulfoxidation, Oxidation zu einem
C8-C20-Alkohol und
Oxidation zu einer C8-C20-Carbonsäure oder
deren Salz, wahlweise gefolgt von einem Schritt aus: Glucosamidierung,
Umwandlung zu einem Nicht-Saccharid derivatisierten Amidtensid und
Sulfonierung als Ester.
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Mit
dem Ziel anderer Ausführungsformen
ist hierin weiterhin ein Verfahren eingeschlossen, umfassend: (I)
Trennen eines Kohlenwasserstoffeinsatzmaterials in einen an olefinischen
Verzweigungen angereicherten Kohlenwasserstoffstrom, vorzugsweise
im Wesentlichen bestehend aus Mischungen von olefinischen acyclischen
aliphatischen Kohlenwasserstoffen mit einem Kohlenstoffgehalt von
C8 bis C20 oder
Mischungen hiervon mit ihren gesättigten
Analogen, wobei der an verzweigten Kohlenwasserstoffen angereicherte
Strom mindestens 10% der Summe aus Olefinen und ihren gesättigten
Analogen mit Methylverzweigungen umfasst, wobei die Methylverzweigungen
in deren Mischungen so verteilt sind, dass jedes acyclische aliphatische
Kohlenwasserstoffmolekül
0 bis 4 Methylverzweigungen aufweist und die Verzweigungen in den
acyclischen aliphatischen Kohlenwasserstoffmolekülen bis zu einen solchen Grad
so positioniert sind, dass mindestens 90% der Verzweigungen andere
Positionen als jene einnehmen, welche geminale Dimethyleinheiten
besetzten, wobei die Trennung mithilfe von Mitteln erfolgt, welche
mindestens zwei adsorptive Trennschritte unter Verwendung adsorptiver
Trennmittel des Typs simuliertes Bewegtbett und mindestens zwei
porösen
Medien mit unterschiedlicher Porengröße erfolgt; und (II) Umwandlung
des an olefinisch verzweigten Kohlenwasserstoffen angereicherten
Stroms zu einem Tensid durch weitere Schritte, einschließend mindestens
einen Schritt, gewählt
aus: Alkylierung mit Benzol oder Toluol, und wahlweise anschießend, durch
Sulfonierung; Alkylierung mit Phenol, gefolgt von mindestens einer
Alkoxylierung, Sulfatierung, Sulfonierung oder Kombinationen hiervon; Hydroformylierung,
wahlweise gefolgt von mindestens einer Alkoxylierung, mit Oxidation
verbundener Alkoxylierung, Glycosilierung, Sulfatierung, Phosphatierung
oder Kombinationen hiervon; Sulfonierung; Epoxidierung; Hydrobromierung,
gefolgt von Aminierung und Oxidation zum Aminoxid; und Phosphonierung.
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Aspekte
der Erfindung werden nachfolgend genauer diskutiert und erläutert.
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Modifizierte
Alkylbenzole und Alkylbenzolsulfonat-Produkte
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Zusammenfassend
ausgedrückt,
schließt
die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung modifizierter
Alkylbenzolsulfonat-Tenside ein, welche zur Verwen-dung in Reinigungsprodukten
wie Wäschewaschmitteln,
Reinigern für
harte Oberflächen
und Reinigungsmittel zum Geschirrspülen geeignet sind.
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Die
Ausdrücke "modifiziertes Alkylbenzolsulfonat-Tensid" und "modifiziertes Alkylbenzol" bezieht sich auf
Produkte des Verfahrens hierin. Der Ausdruck "modifiziert" wird, wie er entweder auf die neuen
Alkylbenzolsulfonat-Tenside oder die neuen Alkylbenzole (MAB) angewendet
wird, verwendet, um anzuzeigen, dass das Produkt des vorliegenden
Verfahrens sich bezüglich
der Zusammensetzung von allen Alkylbenzolsulfonat-Tensiden unterscheidet,
welche bisher im Handel mit Reinigungsmittelzusammensetzungen für den Verbraucher
verwendet werden. Die vorliegenden Zusammensetzungen unterscheiden
sich in ihrer Zusammensetzung ganz besonders von den so genannten "ABS" oder schlecht biologisch
abbaubaren Alkylbenzolsulfonaten und von den so genannten "LAS" oder linearen Alkylbenzolsulfonat-Tensiden.
Herkömmliche
LAS-Tenside sind derzeit aus verschiedenen kommerziellen Verfahren
im Handel erhältlich, einschließend jene,
welche auf der HF-katalysierten oder Aluminiumchloridkatalysierten
Alkylierung von Benzol beruhen. Andere kommerzielle LAS-Tenside
schließen
nach dem DETAL®-Verfahren
hergestellte LAS ein. Die bevorzugte Alkylbenzolsulfonat-Tenside
hierin, welche unter Verwendung des bevorzugten Alkylierungsschritts
mit niedriger Innen-Isomerenselektivität hierin hergestellt werden,
unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung ebenfalls von jenen,
welche durch Alkylierung linearer Olefine unter Verwendung fluorierter
Zeolith-Katalysatorsysteme hergestellt
werden, von denen ebenfalls angenommen wird, dass sie fluorierte
Mordenite einschließen.
Ohne Beschränkung
durch eine Theorie wird angenommen, dass die modifizierten Alkylbenzolsulfonat-Tenside
hierin in einzigartiger Weise leicht verzweigt sind. Sie enthalten
typischerweise eine Vielfalt von Isomeren und/oder Homologen. Diese
Vielfalt von Spezies (oft zehn oder sogar Mengen) ist oft von einem
ziemlich hohen Gesamtgehalt an 2-Phenylisomeren
begleitet, wobei 2-Phenylisomergehalte von allermindestens 25% und üblicherweise
von 50% oder sogar 70% oder mehr erhalten werden. Darüber hinaus
unterscheiden sich die modifizierten Alkylbenzolsulfonat-Produkte
hierin in ihren physikalischen Eigenschaften von bekannten Alkylbenzolsulfonat-Tensiden, indem sie
zum Beispiel eine verbesserte Tensidwirkung und eine geringe Neigung
aufweisen, innere Isomere aus der Lösung auszuphasen, insbesondere
in Gegenwart von Wasserhärte.
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Einspeisungen
und Ströme
beim Verfahren
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Der
Ausdruck "Einspeisung" wird hierin verwendet,
um eine Material zu identifizieren, welches beim vorliegenden Verfahren
noch nicht bearbeitet worden ist. Der Ausdruck "Einspeisung" kann jedoch auch verwendet werden,
wenn ein Schritt, welcher beim vorliegenden Verfahren fakultativ
ist (z. B. adsorptive Trennung über
5 Angstrom Ca-Zeolith) auf ein solches Material angewendet worden
ist, vorausgesetzt, dass eine solche Behandlung vor dem ersten Hauptschritt
des vorliegenden Verfahrens geschieht.
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Der
Ausdruck "Strom" wird hierin verwendet,
um Materialien zu identifizieren, welche mindestens einem Schritt
des vorliegenden Verfahrens unterzogen worden sind.
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Der
Ausdruck "mit Verzweigung
angereicherter Strom" bezieht
sich, sofern nicht besonders darauf hingewiesen, auf eine beliebige
Kohlenwasserstofffraktion, welche mindestens das Kleinere von folgendem
enthält:
- (i) relativ ausgedrückt, eine Zunahme um mindestens
100% (d. h. eine Verdoppelung), weiter vorzugsweise eine Verdreifachung,
Vervierfachung oder mehr verzweigte acyclische C8-
bis C20-Kohlenwasserstoffe, verglichen mit
einer Stammfraktion oder Einspeisung, welche nicht nach dem vorliegenden
Verfahren verarbeitet worden ist; oder
- (ii) absolut ausgedrückt,
mindestens 5%, vorzugsweise 10% oder mehr verzweigte acyclische
C8- bis C20-Kohlenwaserstoffe,
weiter vorzugsweise etwa C10- bis C14-Kohlenwasserstoffe, wenn das Verfahren modifizierte
Alkylbenzole oder modifizierte Alkylbenzolsulfonate herstellt.
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Die
verzweigten Kohlenwasserstoffe, auf die Bezug genommen wurde, können olefinisch,
paraffinisch oder gemischte Olefine/Paraffine in irgendwelchen Anteilen
sein, sofern anderweitig nicht noch genauer darauf eingegangen wird.
Die Verzweigungen sind vorzugsweise Monomethylverzweigungen oder
isolierte (nicht-geminale) Dimethylverzweigungen.
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Der
Ausdruck "linear
angereicherter Strom" bezieht
sich, sofern nicht besonders darauf hingewiesen, auf eine beliebige
Kohlenwasserstofffraktion, welche einen höheren Gewichtsprozentsatz normale
(n-) acyclische Kohlenwasserstoffe enthält als eine Stammfraktion oder
Einspeisung, welche nicht nach dem vorliegenden verfahren verarbeitet
worden ist.
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Genauer
gesagt bezieht sich "linear
angereichert" auf
eine beliebige verarbeitete Kohlenwasserstofffraktion, welche mindestens
das Kleinere von folgendem enthält:
- (iii) relativ ausgedrückt, eine Zunahme um mindestens
100% (d. h. eine Verdoppelung), weiter vorzugsweise eine Verdreifachung,
Vervierfachung oder mehr lineare acyclische C8-
bis C20-Kohlenwasserstoffe, verglichen mit
einer Stammfraktion oder Einspeisung, welche nicht nach dem vorliegenden
Verfahren bearbeitet worden ist; oder
- (iv) absolut ausgedrückt,
mindestens etwa 5%, vorzugsweise 10% oder mehr lineare acyclische
C8- bis C20-Kohlenwasserstoffe,
weiter vorzugsweise etwa C10- bis C14-Kohlenwasserstofffe.
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Die
linearen Kohlenwasserstoffe, auf die Bezug genommen wurde, können olefinisch,
paraffinisch oder gemischte Olefine/Paraffine in irgendwelchen Anteilen
sein, sofern anderweitig nicht noch genauer darauf identifiziert.
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Qualifizierungen
wie "Zwischenprodukt" werden, sofern sie
in Verbindung mit einem an Verzweigung angereicherten Strom verwendet
werden, dazu verwendet, darauf hinzuweisen, dass der an Verzweigung
angereicherte Strom auf den Bezug genommen wird, die adsorptive
Trennstufe (a) des vorliegenden Verfahrens nicht vollständig durchlaufen
hat. Andere Qualifizierungen wie "olefinisch" oder "paraffinisch" können
verwendet werden, um zu identifizieren, ob der Strom ein Übergewicht
an olefinischen oder paraffinischen Kohlenwasserstoffen enthält.
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Einspeisungen
und Ströme
beim vorliegenden Verfahren werden in der folgenden Tabelle weiter
erläutert.
Die Zahlen in der äußersten
linken Spalte beziehen sich auf die in 1 bis 7 identifizierten
Einspeisungen und Ströme.
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Die
in der hierin vorstehenden Tabelle als Beispiele angegebenen Kohlenwasserstoffeinspeisungen sollten
natürlich
der Veranschaulichung und nicht als Einschränkung der vorliegenden Erfindung
angesehen werden. Beispielsweise Crackprodukte von Petroleumwachsen.
Diese Wachse stammen aus Fraktionen der Schmieröldestillation und schmelzen
im relativ niedrige Bereichen von bis zu 72°C hinauf, z. B. im Bereich von 50°C bis 70°C und enthalten
18 bis 36 Kohlenstoffatome. Solche Wachse enthalten vorzugsweise
50% bis 90% normale Alkane und 10% bis 50% Monomethyl-verzweigte
Alkane sowie geringe Anteile an verschiedenen cyclischen Alkanen.
Solche Crackprodukteinspeisungen sind besonders bei geänderten
Ausführungsformen
der Erfindung nützlich,
wie hierin nachstehend im Detail weiter beschrieben und im "Chemical Economics Handbook", verlegt von SRI,
Menlo Park, Kalifornien, beschrieben. Vergleiche zum Beispiel "Waxes", S. 595.5003 L,
veröffentlicht
1995. Paraffinwachse sind auch in Kirk Othmer's Encyclopedia of Chemical Technology,
3. Ausg. (1984), Band 24, beschrieben. Vergleiche "Waxes" auf S. 473. Alle
gleichwertigen alternativen Kohlenwasserstoffeinspeisungen oder
weiter vorzugsweise kurzkettigen Äquivalente im C10-C20-Bereich mit nennenswerter Monomethylverzweigung
in irgendeiner Position auf der Kette, wie zum Beispiel aus der
Fischer-Tropsch Synthese, sind ebenfalls geeignet.
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Kohlenwasserstoffeinspeisungen
können
hierin wechselnde Mengen an N-, O-, S-Verunreinigungen enthalten. Bestimmte
bevorzugte Kohlenwasserstoffeinspeisungen, insbesondere wenn sie
sich von Schwefel- und/oder Stickstoffenthaltenden Fraktionen ableiten,
werden entschwefelt und/oder von Stickstoffmaterialien unter Verwendung
herkömmlicher
Entschwefelung oder "de-NOS-Technik" befreit.
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Adsorptive Trennschritt(e)
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Im
Allgemeinen beruht die Trenntechnik in Schritt oder den Schritten
(a) des vorliegenden Verfahrens auf der Adsorption an porösen Medien
und/oder Klathraten. Ein Orientierungspatent zur adsorptiven Trennung ist
US-A 2,985,589, welches Vorrichtungen, Adsorptionsbetten und Temperatur-
und Druckbedingungen des Verfahrens veranschaulicht, welche zur
Verwendung hierin grundsätzlich
geeignet sind. Das '589
beschreibt jedoch keine kritischen Modifikationen, insbesondere
Porengrößen für spezifische
Trennungen und Verbindungsschritte, welche Teil der vorliegenden
Erfindung sind.
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Die
adsorptiven Trennschritte hierin können im Allgemeinen in der
Dampfphase oder der flüssigen Phase
erfolgen und können
irgendeine im Handel erhältliche
Verfahrensausrüstung,
wie sie im Hintergrund der Erfindung identifiziert wird, einsetzen
oder auch nicht.
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Poröse Medien,
welche als Adsorptionsmittel verwendet werden, können im Allgemeinen getrocknet oder
nicht getrocknet werden. Bevorzugte Ausführungsformen schließen jene
ein, bei denen die Adsorptionsmittel getrocknet sind und weniger
als 2% freie Feuchtigkeit enthalten.
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Jeder
erfindungsgemäße adsorptive
Trennschritt kann ein Desorptions- oder Verdrängungsmittel verwenden oder
auch nicht. Im Allgemeinen können
alle Desorptionsmittel verwendet werden, wie Druckschwankungen oder
andere Mittel. Vorzugsweise wird jedoch ein Desorptionsmittel verwendet.
Lösungsmittelverdrängung ist
mit anderen Worten eine bevorzugte Methode, um Ströme von den
hierin verwendeten porösen
Medien zu desorbieren. Geeignete Desorptions- oder Verdrängungsmittel
schließen
niedermolekulare n-Paraffine wie Heptan, Octan oder dergleichen
oder ein polares Desorptionsmittel wie Ammoniak ein. Es versteht
sich, das solche wohlbekannten Desorptionsmittel, ungeachtet ihrer
Anwesenheit, vollkommen üblich
sind und ausdrücklich
nicht zur Identifizierung irgendwelcher Ströme oder ihrer Zusammensetzungen
bei dem Verfahren hierin eingeschlossen sind, und unter Verwendung
von Desorptionsrückführungsschritten,
welche in 1-7 nicht
ausdrücklich
dargestellt sind, zurückgeführt werden
können.
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Beim
vorliegenden Verfahren kann die Stufe (a) einen MOLEX®-Verfahrenschritt
von UOP verwenden, vorbehaltlich des Unterschieds, dass das vorliegende
Verfahren mindestens eine adsorptive Trennung unter Verwendung eines
porösen
Materials aufweisen muss, welches größere Poren als der bei der
Herstellung von linearem Alkylbenzol verwendete übliche 5 Angstrom Zeolith besitzt.
MOLEX® wird
in der hierin vorstehend identifizierten Surfactant Science Series,
Band 56, einschießend
zum Beispiel Seite 5-10 erörtert.
Dampfphasenverfahren wie das Union Carbide IsoSiv-Verfahren (vergleiche
die gleiche Quelle) sind ebenfalls brauchbar, jedoch weniger bevorzugt.
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Anlage
und Betriebsbedingungen für
das MOLEX®-Verfahren
in allen hierin verwendeten Versionen sind wohlbekannt; Vergleiche
zum Beispiel die vorstehend angegebene Literaturstelle auf Seite
9, welche das Verfahren und ihre verschiedenen Ströme, einschließend Raffinat-
und Absorptionsströme
im Detail zeigt.
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Poröse Medien (größer-porige
Typen)
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Die
in Stufe (a) hierin benötigten
porösen
Medien sind größer-porige
Typen. Mit "größer-porig" sind insbesondere
poröse
Medien mit Poren gemeint, welche groß genug sind Monomethyl-verzweigte
lineare olefinische oder paraffmische Kohlenwasserstoffe und Dimethyl-verzweigte
oder Trimethyl-verzweigte lineare olefinische oder paraffinische
Kohlenwasserstoffe, und zwar andere als geminale Dimethylkohlenwasserstoffe, zurückzuhalten,
während
sie gleichzeitig klein genug sind, um geminale Dimethyl-, Ethyl
und höherverzweigte Kohlenwasserstoffe
sowie cyclische (z. B. 5-, 6-gliedrige Ringe) und aromatische Kohlenwasserstoffe
mindesten teilweise auszuschließen.
Solche Porengrößen, welche
groß genug
sind, um nennenswerte Mengen Methyl-verzweigte Kohlenwasserstoffe
zurückzuhalten,
werden ausnahmslos nicht bei der herkömmlichen Herstellung von linearem
Alkylbenzol verwendet und werden im Allgemeinen viel seltener bei
irgendwelchen Verfahren verwendet als die geläufigeren Zeolithe mit 4-5 Angstrom
Porengröße. Die
größer-porigen
porösen
Medien sind jene, welche in den 1-7 in
den mit "SOR 5/7" markierten adsorptiven
Trenneinheiten verwendet werden.
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Poröse Medien,
hauptsächlich
in Stufe (a) hierin, weisen folglich eine minimale Porengröße auf,
welche größer als
die für
die selektive Adsorption von linearen acyclischen Kohlenwasserstoffen
erforderliche ist, d. h. größer als
die bei der herkömmlichen
Herstellung von linearen Alkylbenzolen verwendeten, wobei die Porengröße 20 Angstrom
nicht überschreitet,
weiter vorzugsweise 10 Angstrom nicht überschreitet und stark bevorzugt
im Durchschnitt 5 Angstrom bis 7 Angstrom beträgt. Wenn man eine minimale
Porengröße für die so genannten "größer-porigen" porösen Materialien
hierin festlegt, versteht es sich, dass solche Materialien oft elliptische
Poren besitzen, wovon zum Beispiel SAPO-11 eine Porengröße von 4,4 × 6,7 Angstrom
(5,55 Angstrom im Durchschnitt) aufweist. Vergleiche S. Miller,
Microporous Materials, Band 2, S. 439-449 (1994). Vergleicht man
ein solches Material mit einem "kleiner-porigen" Zeolith, wie einem
Zeolith mit einheitlichen Poren von 4-5 Angstrom, gilt als vereinbart,
dass man beim Größenvergleich
den Mittelwert der elliptischen Abmessung oder die größere elliptische
Abmessung betrachtet – in
keinem Fall jedoch die kleinere elliptische Abmessung. Das SAPO-11-Material
hierin weist folglich definitionsgemäß bei einem Zeolith mit einheitlichen
Poren eine Porengröße größer als
5 Angstrom auf.
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Poröse Medien
mit den größeren Poren
hauptsächlich
in Stufe (a) hierin können
entweder Zeolithe (Aluminiumsilicate) oder Nicht-Zeolithe sein.
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Geeignete
Nicht-Zeolithe schließen
Siliciumaluminiumphosphate, insbesondere SAPO-11 ein, obwohl andere
Siliciumaluminumsilicate verwendet werden können, wenn die durchschnittliche
Porengröße größer als 5
Angstrom beträgt
oder elliptischen Poren mit mindestens einer elliptischen Abmessung
von über
5 Angstrom vorliegen.
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Eine
andere, zur adsorptiven Trennung hierin geeignete Technik, ist die
Sorption unter Verwendung von pyrolysiertem Poly(vinylidenchlorid),
d. h. pyrolysiertem SARAN, hergestellt zum Beispiel gemäß NL-A 7111508,
veröffentlicht
am 25.Okt. 1971. Bevorzugte Materialien besitzen Siebdurchmesser
von 4-7 Angstrom. Werden solche Materialien als Hauptadsorptionsmittel
verwendet, wird eine Porengröße von über 5 Angstrom verwendet.
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Verwendung metallorganisch-gepfropfter
Mordenite und anderer gepfropfter Zeolithe als poröse Medien
in Stufe (a)
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Die
vorliegende Erfindung schließt
auch besonders nützliche
Ausführungsformen
ein, worin die adsorptiven Trennungen von Stufe (a) mindestens einen
Trennschritt unter Verwendung eines organometallisch-gepfropften
Mordenits umfassen. Als "groß-porige" poröse Medien
sind hierin besonders gepfropfte Mordenite wie ein Zinn-gepfropfter
Mordenit geeignet. Ähnlich
und allgemeiner beinhaltet die Erfindung ein Verfahren, umfassend
die Verwendung eines gepfropften Mordenits zur Herstellung von Reinigungsmitteltensiden und
irgendwelche der entsprechenden Tenside sowie Endprodukte, welche
unter Verwendung dieser spezifischen porösen Medien nach irgendeinem
der vorstehend definierten Verfahren hergestellt werden. Vergleiche EP-A
0 559 510 A, 8.9.93. Der Praktiker wird jene gepfropften Mordenite
aus EP-A 0 559 510 auswählen,
die davon aus den Beispielen als für Abtrennungen linearer und
Mono methyl-verzweigter Kohlenwasserstoffen von geminalen Dimethyl-
und Polymethylkohlenwasserstoffen als am besten geeignet eindeutig
identifizierbar sind.
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Andere
gepfropfte Zeolithe, welche als poröse Medien brauchbar sind, schließen jene
von US-A 5,326,928 ein. Bei solchen Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung ist es besonders bevorzugt, in ein einziges Verfahren
sowohl die vorstehend identifizierten gepfropften Mordenite in Stufe
(a) als auch die Verwendung eines mindestens teilweise dealuminierten
H-Mordenits in Schritt (c), den hierin an anderer Stelle definierten
Alkylierungsschritt zu integrieren.
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Auf
dieser Basis sowie unter Verwendung der Terminologie von US-A 5,326,928
zur Beschreibung des Verfahrensmoduls, welches die gepfropfte Komponente
enthält,
und kombiniert man damit den hierin definierten Alkylie-rungsschritt,
beinhaltet die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren zur Her-stellung
modifizierter Alkylbenzole und/oder modifizierter Alkylbenzolsulfonate,
wobei das Verfahren umfasst: (a) mindestens eine Stufe zur Abtrennung
aliphatischer Paraffine mit unterschiedlichen Verzweigungsraden
in eine Kohlenwasserstoffmoleküle
mit 9 bis 14 Kohlenstoffatomen enthaltende Charge in mindestens
einem Austrittsstrom, welcher weniger verzweigte (lineare und Monomethyl-,
gegebenenfalls etwas Dimethyl-verzweigte) Paraffine und mindesten
eine zweiten Austrittsstrom, welcher stärker verzweigte Paraffine (Trimethyl-
und höher
verzeigte Paraffine und gegebenenfalls cyclische und/oder aromatische
Verunreinigungen), wobei die Trennung das Kontaktieren der Kohlenwasserstoffcharge
mit mindestens einem Adsorptionsbett umfasst, welches mindesten
einen mikroporösen
Feststoff (wie in US-A 5,326,928 definiert) mit einer in den Poren
davon gepfropften metallorganischen Verbindung in einer Menge und
Gestalt, welche ausreicht, den Poren Selektivität für den Eintritt von weniger
verzweigten Paraffinen, jedoch nicht stärker verzweigten Paraffinen
zu verleihen; (b) mindestens eine Stufe zur Alkylierung eines weniger
verzweigten Austrittsstrom von Stufe (a), vorzugsweise bei einer
Alkylierung mit Innen-Isomerenselektivität von 0 bis 40 und noch weiter
vorzugsweise unter Verwendung eines mindestens teilweise dealuminierten,
mindestens teilweise sauren H-Mordenits als Katalysator; und (c)
mindestens eine Stufe, um das Produkt von Stufe (b) unter Verwendung
eines herkömmlichen
Sulfonierungsmittels zu sulfonieren. Die resultierende modifizierte
Alkylbenzolsulfonsäure
kann neutralisiert und in Reinigungsmittelprodukte inkorporiert
werden, wie hierin an anderer Stelle gelehrt.
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In
Stufe (a) des vorliegenden Verfahrens ist die Verwendung von Zeolithen
oder andere poröse
Medien in der Form bevorzugt, dass sie chemische Reaktionen des
Einsatzmaterials nicht aktiv fördern,
z. B. Crackung, Polymerisation. Demzufolge wird saurer Mordenit
in Stufe (a) vorzugsweise vermieden. Vergleiche im Gegensatz dazu
Alkylierungskatalysatoren hierin nachstehend, in denen zumindest
teilweise die saure Form bevorzugt ist.
-
Poröse Medien (kleiner-porige Typen)
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Kleiner-porige
Zeolithe, welche wahlweise in Stufe (a) hierin brauchbar sind, wie
zum Beispiel jene, welche in Verfahren verwendet werden, wie jenen
der in den 1, 2, 5, 6 als "SOR 4/5" gekennzeichneten
für die
adsorptive Trennungseinheit, sind jene, welche lineare Kohlenwasserstoffe
adsorbieren und welche Methyl-verzweigte Kohlenwasserstoffe nicht
nennenswert adsorbieren. Solche porösen Materialien sind wohlbekannt
und schließen
zum Beispiel Calcium-Zeolithe
mit 4-5 Angstrom Poren ein. Solche Materialien werden in US-A 2,985,589
weiter veranschaulicht und sind diejenigen, welche derzeit kommerziell
zur Herstellung von linearen Alkylbenzolen verwendet werden.
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Klathratisierung
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In
Stufe (a) hierin kann zur Abtrennung von n-Paraffinen aus verzweigten
Paraffinen auch die Harnstoffklathratisierung verwendet werden,
wie auf dem Fachgebiet wohlbekannt. Vergleiche zum Beispiel Surfactant
Science Series, Marcel Dekker, N.Y., 1996, Band 56, S. 9-10 und
die Literaturstellen darin. Vergleiche auch "Detergent Manufacture Including Zeolite
Builders and New Materials",
Hrsg. Sittig, Noyes Data Corp., 1979, S. 25-30 und insbesondere
US-A 3,506,569,
welche festen Harnstoff und keine Chlorkohlenstofflösungsmittel
verwendet. Allgemeiner, aber weniger vorzugsweise können Verfahren
gemäß US-A 3,162,627 verwendet
werden.
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Dehydrierung
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Im
Allgemeinen kann die Dehydrierung des Olefins oder der Olefin/Paraffin-Mischungen beim vorliegenden
Verfahren unter Verwendung irgendwelcher wohlbekannter Dehydrierungskatalysatorsysteme
erfolgen, einschließlich
sowohl der in den Surfactant Science Series zitierten Hintergrundliteraturstellen
als auch "Detergent
Manufacture Including Zeolite Builders and New Materials", Hrsg. Sittig, Noyes
Data Corp., 1979, beschriebenen und andere Dehydrie rungskatalysatorsysteme,
wie zum Beispiel den von der UOP Corp. kommerziell erhältlichen.
Die Dehydrierung kann in Anwesenheit von Wasserstoffgas und üblicherweise
einem Edelmetallkatalysator (z. B. DeH-5, DeH-7, DeH-9, erhältlich von
UOP), obwohl alternativ edelmetallfreie Nicht-Wasserstoff- Dehydrierungssysteme
wie ein Zeolith/Luft-System verwendet werden können, ohne dass ein Edelmetall
vorliegt.
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Dehydrierungskatalysatoren
zur Verwendung hierin schließen
noch spezieller einen von Sn-haltigem Aluminiumoxid getragenen Katalysator
ein mit Pt: 0,16%, Ir: 0,24%, Sn: 0,50% und Li: 0,54%, wie in US-A 5,012,027
beschrieben. Dieser Katalysator liefert, wenn er bei 500°C und 0,68
atm mit einer C9-C14-Paraffinmischung
kontaktiert wird (von der angenommen wird, dass sie linear ist),
olefinische Produkte (38 h im Strom) mit einer Selektivität von 90,88%
und 11,02% Umwandlung und wird für
die Dehydrierung von wenigstens teilweise dehydrierten, mit Verzweigung
angereicherten Paraffinströmen
hierin als sehr geeignet angesehen. Vergleiche auch US-A 4,786,625;
EP-A 0 320 549 A1, 21.6.89; Vora et al., Chem. Age India 37[6]:415-18
(1986).
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Wie
oben angegeben, kann die Dehydrierung vollständig oder partiell erfolgen,
noch typischer partiell. Erfolgt sie partiell, bildet dieser Schritt
eine Mischung aus Olefin (z. B. etwa 10%, obwohl diese Zahl der
Veranschaulichung dient und nicht als Beschränkung angesehen werden sollte)
und aus dem Rest von nicht umgesetztem Paraffin. Eine solche Mischung
ist eine geeignete Einspeisung für
den Alkylierungsschritt des vorliegenden Verfahrens.
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Andere
brauchbare Dehydrierungssysteme, welche sich leicht in die vorliegende
Erfindung integrieren lassen, schließen jene von US-A 4,762,960
ein, welche einen, ein Pt-Gruppen-Metall enthaltenden Dehydrierungskatalysator
mit einem Modifizierungsmetall offen legt, gewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Sn, Ge, Re und ihren Mischungen und ein Alkalimetall und Erdalkalimetall
oder ihren Mischungen und einem speziell definierten feuerfesten
Oxid als Träger.
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Alternative
Dehydrierungskatalysatoren und Bedingungen zur Verwendung hierin
schließen
jene von US-A 4,886,926 und US-A 5,536,695 ein.
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Alkylierung
-
Wichtige
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung schließen ferner eine Alkylierung
ein, welche nach der Delinearisierung durch separative Anreichung
von leicht verzweigtem Paraffin und mindestens partieller Dehydrierung
der delinearisierten Olefin- oder Olefin/Paraffin-Mischungen erfolgt.
Die Alkylierung erfolgt mit einem aromatischen Kohlenwasserstoff,
gewählt
aus Benzol, Toluol und Mischungen hiervon.
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Innen-Isomerenselektivität und Wahl
des Alkylierungsschritts
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Verfahren erfordern einen Alkylierungsschritt mit
einer Innen-Isomerenselektivität
im Bereich von 0 bis 40, vorzugsweise von 0 bis 20, weiter vorzugsweise
von 0 bis 10. Die Innen-Isomerenselektivität oder "ISS" wird,
wie sie hierin definiert ist, für
einen beliebigen Alkylierungsverfahrensschritt mittels Durchführung einer
Probealkylierung von Benzol durch 1-Dodecen bei einem Molverhältnis von
10:1 gemessen. Die Alkylierung erfolgt in Gegenwart eines Alkylierungskatalysators
bis zu einer Dodecenumwandlung von mindestens 90% und Bildung von
Monophenyldodecanen von mindestens 60%, Die Innen-Isomerenselektivität wird bestimmt
als:

worin Menge die Gewichtsmenge
der Produkte sind; Die Menge terminaler Phenyldodecane ist die Menge
der Summe von 2-Phenyldodecan und 3-Phenyldodecan und die Gesamtphenyldodecane
ist die Menge der Summe von 2-Phenyldodecan
und 3-Phenyldodecan und 4-Phenyldodecan und 5-Phenyldodecan und
6 Phenyldodecan und worin die Mengen durch bekannte Analysenverfahren
für Alkylbenzolsulfonate
bestimmt werden, wie die Gaschromatographie. Vergleiche Analytical
Chemistry 55[13]: 2120-2126 (Nov. 1983), Eganhouse et al. "Determination of
long-chain alkylbenzenes in environmental samples by argentation
thin-layer chromatopragpie – high
resolution gas chromatography and gas chromatography/mass spectometry". Bei der Berechnung
der IIS gemäß der vorstehenden
Formel werden die Mengen geteilt, ehe die Ergebnisse von 1 subtrahiert und
mit 100 multipliziert werden. Es versteht sich natürlich, dass
die speziellen Alkene, welche verwendet werden, um einen gegebnen
Alkylierungsschritt auf seine Eignung zu charakterisieren oder zu prüfen, Referenzmaterialien
sind, welche einen Vergleich des Alkylierungsschritts hierin mit
bekannten Alkylierungschritten erlauben, wie sie bei der Herstellung
linearer Alkylbenzole verwendet werden, und es dem Anwender der
Erfindung ermöglichen
zu entscheiden, ob ein bestimmter bekannter Alkylierungsschritt
im Zusammenhang mit der Abfolge von Verfahrensschritten, welche
die vorliegende Erfindung ausmachen, brauchbar ist oder nicht. So wie
das Verfahren der Erfindung praktiziert wird, ist das tatsächlich verwendete
Kohlenwasserstoffeinsatzmaterial für die Alkylierung natürlich das,
welches auf der Grundlage der vorangehenden Verfahrensschritte spezifiziert
worden ist. Es sei auch darauf hingewiesen, dass alle derzeitigen
kommerziellen Verfahren zur Herstellung von LAS aus den bevorzugten
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung allein schon auf Grund der IIS für den Alkylierungsschritt
ausscheiden. LAS-Verfahren auf der Grundlage von Aluminiumchlorid,
HF und dergleichen weisen zum Beispiel alle IIS außerhalb
des für
das vorliegende Verfahren spezifizierten Bereichs auf. Im Gegensatz
dazu besitzen einige in der Literatur beschriebene Alkylierungsschritte,
welche jedoch derzeit bei der kommerziellen Herstellung von Alkylbenzolsulfonat
nicht angewendet werden, geeignete IIS und sind hierin verwendbar.
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Um
den Anwender bei der IIS-Bestimmung und bei der Entscheidung, ob
eine gegebener Alkylierungsschritt für die Zwecke der vorliegenden
Erfindung geeignet ist, besser zu unterstützen, sind im Folgenden speziellere
Beispiele der IIS-Bestimmung
angegeben.
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Die
Alkylierungsprüfung
von Benzol durch 1-Dodecen erfolgt, wie angegeben, bei einem Molverhältnis von
10:1 Benzol zu 1-Dodecen und die Alkylierung erfolgt in Anwesenheit
eines Alkylierungskatalysators bis zu einer Dodecen-Umwandlung von
mindestens 90% und Bildung von Monophenyldodecanen von mindestens 60%.
Diese Alkylierungsprüfung
muss im Allgemeinen während
einer Reaktionszeit von weniger als 200 Stunden und einer Reaktionstemperatur
von –15°C bis 500°C erfolgen,
vorzugsweise von 20°C
bis 500°C.
Der Druck und die Katalysatorkonzentrationen in Bezug auf 1-Dodecen
können
stark schwanken. Bei der Alkylierungsprüfung wird kein Lösungsmittel
außer
Benzol verwendet. Die zur Bestimmung der IIS für den Katalysator oder den
jeweiligen Alkylierungsschritt verwendeten Verfahrensbedingungen
können
auf die Literatur ausgerichtet werden. Der Praktiker wird im Allgemeinen
geeignete Bedingungen auf der Grundlage umfangreicher, gut dokumentierter
Werte für
Alkylierungen verwenden. Um zum Beispiel geeignete Verfahrensbedingungen zu
ermitteln, ob eine AlCl3-Alkylierung hierin
verwendet werden kann, wird zum Beispiel durch eine Reaktion von
5 Mol.-% AlCl3, bezogen auf 1-Dodecen bei
20-40°C
während
0,5-1,0 Stunden in einem Chargenreaktor nachgewiesen. Eine solche
Prüfung
zeigt, dass ein AlCl3-Alkylierungsschritt
zur Verwendung beim vorliegenden Verfahren ungeeignet ist. Es sollte
eine IIS von etwa 48 erhalten werden. Bei einem anderen Beispiel
sollte eine geeignete Alkylierungsprüfung unter Verwendung von HF
als Katalysator eine IIS von etwa 60 ergeben. Folglich liegt weder
eine AlCl3-Alkylierung noch eine HF-Alkylierung
im Rahmen dieser Erfindung. Für
einen Zeolith mittlerer Porengröße wie einem
dealuminierten Mordenit, werden die zur Bestimmung der IIS geeigneten
Verfahrensbedingungen als Beispiel durch Passieren von 1-Dodecen
und Benzol bei einem Molverhältnis von
10:1 über
den Mordenit-Katalysator bei einer WHSV von 30 Hr–1 bei
einer Reaktionstemperatur von etwa 200°C und einem Druck von etwa 200
psig ermittelt, was eine IIS von etwa 0 für den Mordenit-Katalysator
ergeben sollte. Es wird erwartet, dass die Temperaturen und Drücke für die Mordenit-Alkylierungsprüfung (vergleiche
auch die hierin nachstehenden detaillierten Beispiele des vorliegenden
Verfahrens) für
die Prüfung
von Zeolithen und anders geformten selektiven Alkylierungskatalysatoren
viel allgemeiner verwendbar sind. Bei Verwendung eines Katalysators
wie H-ZSM-4 sollte man eine IIS von etwa 18 erhalten. Es geht daraus
klar hervor, dass sowohl mit dealuminiertem Mordenit als auch mit
H-ZSM-4 katalysierte Alkylierungen annehmbare IIS liefern, wobei
der Mordenit überlegen
ist.
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Ohne
durch eine Theorie beschränkt
sein zu wollen wird angenommen, dass der hierin unter Verwendung
von H-Mordeniten praktizierte Alkylierungsschritt mit niedriger
IIS in der Lage ist, sowohl Benzol mit dem an Verzweigung angereicherten
Kohlenwasserstoff zu alkylieren, aber auch sehr nützlich ist,
die Position einer an der Kohlenwasserstoffkette sitzenden Methylverzweigung
willkürlich
zu verändern.
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Alkylierungs-Katalysator
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Man
kann davon ausgehen, dass die Einstellung der erforderliche IIS
in der Alkylierungsverfahrensstufe durch eine streng kontrollierte
Auswahl von Alkylierungskatalysatoren möglich ist. Zahlreiche Alkylierungskatalysatoren
lassen sich leicht als ungeeignet ermitteln. Ungeeignete Alkylierungskatalysatoren
schließen
die DETAL®-Verfahrenskatalysatoren
Aluminiumchlorid, HF, HF auf Zeolithen, fluorierte Zeolithe, nicht-saure
Calciummordenite und viele andere ein. In der Tat hat sich kein
Alkylierungskatalysator, welcher derzeit für die Alkylierung bei der kommerziellen
Herstellung von linearen Alkylbenzolsulfonaten verwendet wird, bis
jetzt als geeignet erwiesen.
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Im
Gegensatz dazu ist der geeignete Alkylierungskatalysator hierin
gewählt
aus formselektiven, mäßig sauren
Alkylierungskatalysatoren, vorzugsweise zeolitischen. Der Zeolith
in solchen Katalysatoren für
den Alkylierungsschritt (Schritt (b)) wird vorzugsweise gewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Mordenit, ZSM-4, ZSM-12, ZSM-20, Offretit,
Gmelinit und β-Zeolith
in zumindest teilweise saurer Form. Der Zeolith in Schritt (b) (dem
Alkylierungsschritt) liegt weiter vorzugsweise im Wesentlichen in
saurer Form vor und ist in einer Katalysatorperle enthalten, welche
ein herkömmliches
Bindemittel enthält,
und worin die Katalysatorperle weiterhin mindestens 1%, weiter vorzugsweise
mindesten 5%, noch typischer 50% bis 90% Zeolith umfasst.
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Allgemeiner
ausgedrückt,
ist der geeignete Alkylierungskatalysator typischerweise mindestens
teilweise kristallin, weiter vorzugsweise im Wesentlichen kristallin,
ohne Bindemittel oder andere Materialien einzuschließen, wie
sie zur Bildung von Katalysatorperlen, Aggregaten oder Compositen
verwendet werden. Der Katalysator ist darüber hinaus typischerweise zumindest
teilweise sauer. Die vollständig
ausgetauschte Ca-Form des Mordenits ist zum Beispiel ungeeignet,
wohingegen die H-Form des Mordenits geeignet ist. Dieser Katalysator
ist für
den Alkylierungsschritt brauchbar, welcher in den hierin nachstehenden
Ansprüchen
als Schritt (b) identifiziert ist; dieser entspricht dem Schritt
7 in 1.
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Die
Poren, welche die Zeolithe kennzeichnen, welche bei den vorliegenden
Alkylierungsverfahren verwendbar sind, können im Wesentlichen kreisförmig sein
wie in Cancrinit, welcher einheitliche Poren von etwa 6,2 Angstrom
aufweist, oder können
vorzugsweise etwas elliptisch sein wie in Mordenit. Es versteht
sich, dass die Zeolithe, welche als Katalysatoren beim Alkylierungsschritt
des vorliegenden Verfahrens verwendet werden, in jedem Fall eine
größere mittlere
Porenabmessungen zwischen denen der groß-porigen Zeolithe, wie den
X- und Y-Zeolithen, und den relativ klein-porigen Zeolithen ZSM-5
und ZSM-11 besitzen, und die vorzugsweise zwischen 6A und 7 A beträgt. ZSM-5
wurde praktisch erprobt und hat sich bei der vorliegenden Erfindung
als funktionsunfähig
erwiesen. Die Abmessungen der Porengrößen und die kristallinen Strukturen
gewisser Zeolithe sind im Atlas of Zeolite Structure Types von W.
M. Meier und D. H. Olson, veröffentlicht
von der Structure Commission of the International Zeolite Association
(1978 und neuere Ausgaben) und von Polycrystal Book Service, Pittsburgh,
Pa. vertrieben, spezifiziert.
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Die
Zeolithe zur Verwendung im Alkylierungsschritt der vorliegenden
Erfindung weisen generell mindestens 10 Prozent kationische Stellen
auf, welche von anderen Ionen wie Alkali- oder Erdalkalimetallen
besetzt sind. Typisch, jedoch ohne Beschränkung, schließen die
ersetzenden Ionen Ammonium, Wasserstoff, Seltene Erden, Zink, Kupfer
und Aluminium ein. Von dieser Gruppe passen Ammonium, Wasserstoff,
Seltenen Erden oder Kombinationen hiervon besonders. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform
werden die Zeolithe in die bevorzugte Wasserstoffform umgewandelt,
im Allgemeinen durch Ersatz des Alkalimetalls oder anderer ursprünglich vorliegender
Ionen mit Wasserstoffionenvorläufern,
z. B. Ammoniumionen, welche beim Brennen die Wasserstoffform liefern.
Dieser Austausch erfolgt der Einfachheit halber durch Kontakt des
Zeoliths mit einer Ammoniumsalzlösung,
z. B. Ammoniumchlorid, unter Verwendung wohlbekannter Austauschverfahren. Bei
bestimmten bevorzugten Ausführungsformen
ist der Grad des Ersatzes derart, dass ein Zeolithmaterial anfällt, bei
dem mindestens 50 Prozent der kationischen Stellen von Wasserstoffionen
besetzt sind.
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Die
Zeolithe können
verschiedenen chemischen Behandlungen unterworfen werfen, einschließend die Aluminiumoxidextraktion
(Dealuminierung) und die Kombination mit einer oder mehreren Metallkomponenten, insbesondere
den Metallen der Gruppen IIB, III, IV, VI, VII und VIII. Es ist
auch vorgesehen, dass die Zeolithe in manchen Fällen, sofern erwünscht, einer
Wärmebehandlung
unterworfen werden, einschließend
eine Dampfbehandlung oder das Brennen in Luft, Wasserstoff oder
einem Inertgas, z. B. Stickstoff oder Helium.
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Eine
geeignete modifizierende Behandlung beinhaltet die Dampfbehandlung
des Zeoliths durch den Kontakt mit einer Atmosphäre, welche 5 bis 100% Dampf
enthält
bei einer Temperatur von 250°C
bis 1000°C. Die
Dampfbehandlung kann während
eines Zeitraums zwischen 0,25 und 100 Stunden dauern und kann bei Drücken durchgeführt werden,
welche von unter-atmosphärischen
bis zu einigen hundert Atmosphären
reichen.
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Bei
der Praktizierung des gewünschten
Alkylierungsschritts des vorliegenden Verfahrens kann es zweckmäßig sein,
die vorstehend beschriebenen kristallinen Zeolithe mit mittlerer
Porengröße in ein
anderes Material zu inkorporieren, z. B. in einen Binder oder eine
Matrix, welche der Temperatur und anderer beim Verfahren eingesetzter
Bedingungen widersteht. Solche Matrixmaterialien schließen synthetische
oder natürlich
vorkommende Substanzen ebenso ein wie anorganische Materialien wie
Ton, Siliciumdioxid, und/oder Metalloxide. Matrixmaterialien können in
Form von Gelen vorliegen, welche Mischungen von Siliciumdioxid und Metalloxiden
einschließen.
Letztere können
entweder natürlich
vorkommen oder in Form von Gelen oder gelierten Niederschlägen vorliegen.
Natürlich
vorkommende Tone, welche mit dem Zeolith compoundiert werden können, schießen jene
aus der Familie der Montmorillonite und Kaolin ein, welche Familien
die Sub-Bentonite und die Kaoline einschließen, welche üblicherweise
als Dixie-, McNamee-Georgia- und Florida-Tone bekannt sind, oder
andere, in denen der Hauptmineralbestandteil Halloysit, Kaolinit,
Dickit, Nacrit oder Anauxit ist. Solche Tone können im rohen Zustand verwendet
werden, wie sie ursprünglich
abgebaut werden oder zunächst dem
Brennen, einer Säurebehandlung
oder einer chemischen Modifizierung unterworfen werden.
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Zusätzlich zu
den vorstehenden Materialien können
die hierin eingesetzten Zeolithe mittlerer Porengröße mit einem
porösen
Matrixmaterial abgemischt werden, wie Aluminiumoxid, Siliciumdioxid-Aluminiumoxid,
Siliciumdioxid-Magnesiumoxid,
Siliciumdioxid-Zirkoniumoxid, Siliciumdioxid-Thoriumoxid, Siliciumdioxid-Berylliumoxid
und Silicium-Titanoxid, ebenso wie mit ternären Kombinationen wie Siliciumdioxid-Aluminiumoxid-Thoriumoxid,
Siliciumdioxid-Aluminiumoxid-Zirkoniumoxid,
Siliciumdioxid-Aluminiumoxid-Magnesiumoxid und Siliciumdioxid-Magnesiumoxid-Zirkoniumoxid.
Die Matrix kann in Form eines Co-Gels vorliegen. Die relativen Anteile
von feinverteiltem Zeolith und der Gel-Matrix anorganischer Oxide
kann weit schwanken, wobei der Zeolithgehalt zwischen 1 bis 99 Gew.-%
und noch üblicher
im Bereich von 5 bis 80 Gew.-% des Composits liegt.
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Eine
Gruppe von Zeolithen, welche einige für den Alkylierungsschritt hierin
sehr nützliche
einschließt, weist
ein Siliciumdioxid:Aluminimoxid-Verhältnis von mindestens 10:1,
vorzugsweise von mindestens 20:1 auf. Die Siliciumdioxid:Aluminiumoxid-Verhältnisse,
auf die in dieser Spezifikation Bezug genommen wird, sind die Struktur-
oder Gitterverhältnisse,
das heißt,
das Verhältnis
von SiO4- zu den AlO4-Tetraedern.
Dieses Verhältnis
kann mit dem Siliciumdioxid:Aluminiumoxid-Verhältnis schwanken, welches nach
verschiedenen physikalischen und chemischen Methoden bestimmt wird.
Eine chemische Gesamtanalyse, kann zum Beispiel Aluminium einschließen, welches
in Form von Kationen vorliegt, welche an die sauren Stellen am Zeolith
gebunden sind, wodurch sie ein niedriges Siliciumdioxid:Aluminiumoxid-Verhältnis liefert.
In ähnlicher
Weise kann bei der Bestimmung des Verhältnisses durch thermographische
Analyse (TGA) der Ammoniakdesorption, eine niedrige Ammoniaktitration
erhalten werden, wenn das kationische Aluminiumoxid den Austausch
der Ammoniumionen auf den sauren Stellen verhindert. Diese Unterschiede
sind besonders ärgerlich,
wenn bestimmte Behandlungen, wie die nachstehend beschriebenen Dealuminierungsverfahren
eingesetzt werden, welche unabhängig
von der Zeolith-Struktur zur Anwesenheit von ionischem Aluminium
führen.
Es sollte daher gebührende Sorge
getragen werden, um sicherzustellen, dass der Rahmen des Siliciumdioxid
zu Aluminiumoxid-Verhältnisses
genau bestimmt wird.
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Der
zur Verwendung hierin geeignete β-Zeolith
(aber weniger bevorzugt als H-Mordenit)
ist in US-A 3,308,069 offen gelegt, worauf bezüglich Details dieses Zeoliths
und seiner Herstellung Bezug genommen wird. Ein solcher Zeolith
in der Säureform
ist auch als ZEOCAT PB/H von Zeochem kommerziell erhältlich.
Sind die Zeolithe in Gegenwart organischer Kationen hergestellt
worden, sind sie katalytisch inaktiv, möglicherweise deswegen, weil
der interkristalline Freiraum von organischen Kationen aus der Bildungslösung besetzt
ist. Sie können
durch Erhitzen in einer inerten Atmosphäre auf 540°C während einer Stunde aktiviert
werden, zum Beispiel gefolgt von einem Basenaustausch mit Ammoniumsalzen
und anschließendem
Brennen bei 540°C
in Luft. Die Anwesenheit von organischen Kationen bei der Bildung
der Lösung
mag für
die Bildung des Zeoliths nicht unbedingt wesentlich sein, begünstigt jedoch
offensichtlich die Bildung dieses speziellen Typs von Zeolith. Manche
natürlichen
Zeolithe können
manchmal durch verschiedene Aktivierungsverfahren und andere Behandlungen
wie Basenaustausch, Dampfbehandlung, Aluminiumoxidextraktion und
Brennen in Zeolithe des gewünschten
Typs umgewandet werden. Die Zeolithe weisen in der trockenen Wasserstoffform
vorzugsweise eine Kristallgitterdichte auf, welche nicht wesentlich
unter 1,6 g.cm–3 liegt. Die Trockendichte
bekannter Strukturen kann aus der Zahl von Silizium- plus Aluminiumatomen
pro 1000 Kubik-Angstrom
berechnet werden, wie z. B. auf Seite 9 des von der Society of Chemical
Industry, London, 1968, veröffentlichten
Artikels über
Zeolithstrukturen von W. M. Meier in den "Proceedings of the Conference on Molecular
Sieves", London,
April 1967, angegeben ist. Für
die Erörterung
der Kristallgitterdichte wird auf diesen Artikel Bezug genommen.
Eine weitere Erörterung
der Kristallgitterdicht findet sich zusammen mit Werten für einige
typische Zeolithe in US-A 4,016,218, worauf Bezug genommen wird.
Bei der Synthese in der Alkalimetallform, wird der Zeolith zweckmäßigerweise
in die Wasserstoffform umgewandelt, im Allgemeinen durch Bildung
der Zwischenstufe in der Ammoniumform als Ergebnis des Ammoniumionenaustauschs
und Brennen der Ammoniumform unter Bildung der Wasserstoffform.
Es hat sich gezeigt, dass, obwohl die Wasserstoffform des Zeoliths
die Reaktion erfolgreich katalysiert, der Zeolith teilweise auch
in der Alkalimetallform vorliegen darf.
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EP-A
0 466 558 beschreibt einen Alkylierungskatalysator vom sauren Mordenit-Typ, welcher hierin möglicherweise
ebenfalls verwendet werden kann, mit einem Si/Al-Gesamtatomverhältnis von
15-85 (15-60), einem gewichtsbezogenen Na-Gehalt von weniger als 1000 ppm (vorzugsweise
weniger als 250 ppm) einem niedrigen oder Null-Gehalt an Al-Spezies
außerhalb
des Gitterverbunds und ein Elementarzellenvolumen von unter 2,760
nm3.
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US-A
5,057,472, welche für
die Herstellung des Alkylierungkatalysators hierin brauchbar ist,
betrifft die gleichlaufende Dealuminierung und den Innenaustausch
eines säurebeständigen Na-Ionen
enthaltenden Zeoliths, vorzugsweise eines Mordenits, welcher durch
den Kontakt mit 0,5-3 vorzugsweise 1-2,5) m-HNO3-Lösung, welche
ausreichend NH4NO3 enthält, um die
Na-Ionen vollständig
gegen NH4- und H-Ionen auszutauschen, bewirkt
wird. Die resultierenden Zeolithe können ein SiO2:Al2O3-Verhältnis von
15-26 (vorzugsweise 17-23):1 aufweisen und werden vorzugsweise gebrannt,
um die NH4/H-Form wenigstens teilweise in
die H-Form umzuwandeln. Wahlweise, wenn bei der vorliegenden Erfindung
auch nicht unbedingt erwünscht, kann
der Katalysator ein Gruppe VIII-Metall
(und wahlweise auch ein anorganisches Oxid) zusammen mit dem gebrannten
Zeolith von '472
enthalten.
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Ein
anderer saurer Mordenit-Katalysator zur Verwendung beim Alkylierungsschritt
hierin ist in US-A 4,861,935 offen gelegt, welche einen Mordenit
in Wasserstoffform mit eingebautem Aluminiumoxid betrifft, wobei
die Zusammensetzung eine Oberfläche
von mindestens 580 m2/g aufweist. Andere
saure Mordenit-Katalysatoren zur Verwendung beim Alkylierungsschritt
hierin schließen
die in US-A 5,243,116 und US-A 5,198,595 beschriebenen ein. Ein
weiterer Alkylierungskatalysator zur Verwendung hierin ist in US-A
5,175,135 beschrieben, welcher ein saurer Mordenit-Zeolith mit einem
Siliciumdioxid/Aluminiumoxid-Molverhältnis von mindestens 50:1,
einem durch Röntgenbeugungsanalyse
bestimmten Symetrie-Index von mindestens 1,0 und einer solchen Porosität ist, dass
das Porengesamtvolumen im Bereich von 0,18 cm3/g
bis 0,45 cm3/g beträgt und das Verhältnis der
vereinigten Volumina von Meso- und Makroporen zum Porengesamtvolumen
0,25 bis 0,75 beträgt.
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Hierin
besonders bevorzugte Alkylierungskatalysatoren schließen die
sauren Mordenit-Katalysatoren ZeocatTM FM-8/25H,
erhältlich
von Zeochem; CBV 90A, erhältlich
von Zeolyst International, und LTM-8 erhältlich von UOP Chemical Catalysts,
ein.
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Ganz
allgemein kann hierin jeder Alkylierungskatalysator verwendet werden,
vorausgesetzt er erfüllt die
oben identifizierten Anforderungen an die Innen-Isomerenselektivität.
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Destillation
modifizierter Alkylbenzole
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Das
vorliegende Verfahren kann wahlweise in Abhängigkeit vom Einsatzmaterial
und der genauen Folge der verwendeten Schritte die Destillation
modifizierter Alkylbenzole einschließen, um zum Beispiel nicht
umgesetzte Einsatzmaterialien, Paraffine, überschüssiges Benzol und dergleichen
zu entfernen. Es kann jede beliebige konventionelle Destillationsanlage
verwendet werden. Die allgemeine Praxis ist derjenigen ähnlich,
die zur Destillation kommerzieller linearer Alkylbenzole (LAB) verwendet
wird. Geeignete Destillationsschritte sind im Surfactant Science
Series Review zur Alkylbenzolsulfonatherstellung beschrieben, auf
die hierin vorstehend Bezug genommen wurde.
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Sulfonierung und Aufarbeitung
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Die
Sulfonierung der modifizierten Alkylbenzole kann beim vorliegenden
Verfahren allgemein unter Verwendung irgendwelcher der wohlbekannten
Sulfonierungssysteme erfolgen, einschließend jene, welche sowohl in
dem hierin vorstehend zitierten Band "Detergent Manufacture Including Zeolite
Builders and Other New Materials" als
auch in dem hierin vorstehend zitierten Surfactant Science Series
Review zur Alkylbenzolsulfonatherstellung beschrieben sind. Die üblichen
Sulfonierungssysteme schließen
Schwefelsäure,
Chlorsulfonsäure,
rauchende Schwefelsäure,
Schwefeltrioxid und ähnliche
ein. Schwefeltrioxid/Luft ist besonders bevorzugt. Einzelheiten
zur Sulfonierung unter Verwendung geeigneter Luft/Schwefeltrioxid-Mischungen
finden sich in US-A 3,427,342, Chemithon. Sulfonierungsverfahren
sind weiterhin in "Sulfonation
Technology in the Detergent Industry", W. H. de Groot, Kluwer Academic Publishers,
Boston, 1991, ausführlich
beschrieben.
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Beim
vorliegenden Verfahren können
alle passenden Aufarbeitungsschritte verwendet werden. Die übliche Praxis
besteht darin, nach der Sulfonierung mit irgendeinem geeigneten
Alkali zu neutralisieren. Der Neutralisationsschritt kann folglich
unter Verwendung von Alkalien erfolgen, gewählt aus Natrium-, Kalium-, Ammonium-,
Magnesium- und substituierten Ammoniumalkalien und Mischungen hiervon.
Kalium kann bei der Auflösung
helfen, Magnesium kann die Weichmachung von Wasser fördern und
substituiertes Ammonium kann bei der Formulierung von Sondereinstellung
der vorliegenden Tenside hilfreich sein. Die Erfindung beinhaltet
jede der nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten dieser abgeleiteten
Formen der modifizierten Alkylbenzolsulfonat-Tenside und ihre Verwendung
in Fertigproduktzusammensetzungen.
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Alternativ
kann die Säureform
der vorliegenden Tenside sauren Reinigungserzeugnissen direkt zugesetzt
werden oder sie kann mit Reinigungsmittelbestandteilen gemischt
und dann neutralisiert werden.
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Nachalkylierungsschritte
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Das
Verfahren hierin schließt,
wie angezeigt, Ausführungsformen
mit Schritten ein, welche im Anschluss and den Alkylierungsschritt
(c) erfolgen. Diese Schritte schließen vorzugsweise (d) das Sulfonieren des
Produkts aus Schritt (c); und einen oder mehre Schritte ein, gewählt aus
(e) Neutralisieren des Produkts aus Schritt (d); und (f) Mischen
des Produkts aus Schritt (d) oder (e) mit einem oder mehreren Reinigungsproduktzusatzmaterialen
unter Bildung eines Reinigungsprodukts.
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Verschnittene
Ausführungsformen
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
wird modifiziertes Alkylbenzol, welches das Produkt aus Schritt
(c) ist, vor dem Sulfonierungsschritt mit linearem Alkylbenzol verschnitten,
welches nach einem herkömmlichen
Verfahren hergestellt wurde. Bei einer anderen derartigen Ausführungsform
wird das modifizierte Alkylbenzolsulfonat, welches das Produkt aus
Schritt (d) ist, in jedem, auf den Sulfonierungsschritt folgenden Schritt
mit linearem Alkylbenzol verschnitten, welches nach einem herkömmlichen
Verfahren hergestellt wurde. Bei diesen verschnittenen Ausführungsformen
beträgt
bei einem bevorzugten Verfahren das Verhältnis von modifiziertem Alkylbenzol
zu linearem Alkylbenzol etwa 10:90 bis etwa 50:50.
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Andere Ausführungsformen
des Verfahrens
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Die
vorliegende Erfindung beinhaltet auch ein Verfahren zur Nutzung
eines Austrittsstroms aus der Herstellung von linearen Alkylbenzosulfonat-Tensiden
zur Verwendung in Reinigungsprodukten, wobei das Verfahren umfasst
(i) eine mindestens teilweise Trennung eine Isoparaffin- in einen
mit Normalparaffin angereicherten Stroms und einen Austrittsstrom
in Form eines mit Isoparaffinen (insbesondere Methyl-verzweigte Paraffine)
angereicherten Stroms, umfassend mindestens 10% Isoparaffine mit
einem Molekulargewicht von mindestens 128 und nicht mehr als 282,
wobei die Trennung mindestens einen Schritt umfasst, gewählt aus Klathratisieren
mittels Harnstoff und Trennung mittels Sorption, und worin diese
Schritte integraler Bestandteil eines Verfahrens zur Herstellung
von linearem Alkylbenzol sind; (ii) eine mindestens teilweise weitere
Anreicherung des Isoparaffingehalts des Austrittsstroms durch mindestens
einen Schritt, gewählt
aus der Harnstoff-Klathratsierung und adsorptiven Trennung, wobei
dieser Schritt zusätzlich
zu und folgend auf den Schritt (i) erfolgt; und (iii) einen Schritt
des wenigstens teilweisen Dehydrierens des an Isoparaffin angereicherten Stroms
des Schritts (ii).
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Noch
allgemeiner ist vorgesehen, dass die hierin erzeugten Kohlenwasserstoffe
nicht nur in modifizierten Alkylbenzolsulfonat-Tensiden verwendet
werden können,
wie hierin uneingeschränkt
veranschaulicht, sondern auch in anderen modifizierten Tensiden
als Alkybenzolsulfonaten (wie Alkylsulfaten). Die vorliegende Erfindung
beinhaltet folglich auch ein Verfahren zur Nutzung verzweigter paraffinischer
Austrittströme,
umfassend (i) die mindestens teilweise Trennung eines Isoparaffins
in einen mit Normalparaffin angereicherten Strom und in einen Austrittsstrom
in Form eines an Isoparaffinen angereicherten Stroms, umfassend
mindestens 10% Isoparaffin, wobei die Trennung mindestens einen
Schritt umfasst, gewählt
aus Klathratisieren mittels Harnstoff und Trennung mittels Sorption;
(ii) eine mindestens teilweise weitere Anreicherung des Isoparaffingehalts
des Austrittsstroms durch mindestens einen Schritt, gewählt aus
der Harnstoff-Klathratisierung und adsorptiven Trennung, wobei dieser
Schritt zusätzlich
zu und folgend auf den Schritt (i) erfolgt; und (iii) einen Schritt
des wenigstens teilweisen Dehydrierens des an Isoparaffin angereicherten
Stroms des Schritts (ii).
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Bei
solchen Ausführungsformen
kann der Gesamtkohlenstoffgehalt des an Isoparaffinen angereicherten
Stroms von C10 bis C20 schwanken
und die nicht lineare Fraktion des angereicherten Stroms umfasst
im Durchschnitt etwa eine bis etwa zwei andere Methylseitenketten
pro Molekül,
als die endständigen
Methylseitenketten, und die nicht-lineare Fraktion des angereicherten
Stroms umfasst vorzugsweise weniger als 30%, weiter vorzugsweise
weniger als 10%, weiter vorzugsweise noch weniger als 1% Moleküle mit quaternären Kohlenstoffatomen
und weniger als 50%, vorzugsweise weniger als 10%, weiter vorzugsweise
weniger als 1% Moleküle
mit einer geminalen Dimethylsubstitution.
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Ausführungsformen von Reinigungsprodukten
-
Ausführungsformen
von Reinigungsprodukten schließen
Wäschewaschmittel,
Geschirrspülmittel
und Reinigungsmittel für
harte Oberflächen
ein. Bei solchen Ausführungsformen
beträgt
der Gehalt an durch das vorliegende Verfahren hergestellten modifizierten
Alkylbenzolsulfonat-Tensiden typischerweise 1% bis 50%, wobei die
Zusammensetzung typischerweise weiterhin 1% bis 50% Reinigungsmittelzusatzmaterialien
wie Co-Tenside, Builder, Enzyme, Bleichmittel, Bleichverstärker, Aktivatoren
oder Katalysatoren umfasst.
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Zusatzmaterialien
können
in weiten Grenzen schwanken und können demgemäß in stark schwankenden Anteilen
verwendet werden. Zum Beispiel können
Waschtenside wie Proteasen, Amylasen, Cellulasen, Lipasen ebenso
wie Bleichkatalysatoren, einschließend die makrozyklischen Typen
mit Mangan oder ähnlichen Übergangsmetallen,
welche alle in Wäschewasch-
und Reinigungsprodukten nützlich
sind, hierin in sehr niedrigen, oder weniger üblich, in hohen Anteilen verwendet
werden.
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Andere
Zusatzmaterialien für
Reinigungsprodukte, welche zur Verwendung hierin geeignet sind, schließen ein:
Bleichmittel, insbesondere die Sauerstoffbleichmitteltypen, einschließend aktivierte
und katalysierte Formen mit solchen Bleichaktivatoren wie Nonanoyloxybenzolsulfonat
und/oder Tetraacethylendiamin und/oder irgendwelche ihrer Derivate,
oder Derivate von Phthaloylimidoperoxycapronsäure oder andere Imido- oder
Amido-substituierte Bleichaktivatoren, einschließend die Lactam-Typen, oder
noch allgemeiner, jede Mischung von hydrophilen und/oder hydrophoben
Bleichaktivatoren (insbesondere Acylderivate, einschließend jene
der C6-C16-substituierten
Oxybenzolsulfonate); vorgeformte Persäuren, verwandt mit oder basierend
auf irgendwelchen der hierin vorstehend erwähnten Bleichaktivatoren; Builder,
einschließend
die unlöslichen
Typen wie Zeolithe, einschließlich
Zeolith A, P und das so genannten Maximum Aluminiumoxid P, ebenso
wie die löslichen
Typen, wie die Phosphate und Polyphosphate, irgendwelche der wasserhaltigen,
wasserlöslichen oder
wasserunlöslichen
Silicate, 2,2'-Oxydisuccinate,
Tartratsuccinate, Glykolate, NTA und viele andere Ethercarboxylate
oder Citrate; Komplexbildner, einschließend EDTA, S,S'-EDDS, DTPA und Phosphonate;
wasserlösliche
Polymere, Copolymere und Terpolymere; Schmutzabweisungspolymere;
Co-Tenside, einschließend irgendwelche
der bekannten anionischen, kationischen, nichtionischen oder zwitterionischen
Typen; optische Aufheller; Verarbeitungshilfen wie Körnungsmittel
und Füllstoffe;
Lösungsmittel,
Antiwiederablagerungsmittel; Silicon/Siliciumdioxid und andere Schaumunterdrücker; Hydrotrope,
Duftstoffe oder Duftstoffvorläufer;
Photobleichmittel, Verdickungsmittel, einfache Salze und Alkalien
wie jene, welche auf Natrium oder Kalium beruhen, einschließend Hydroxide,
Carbonate, Bicarbonate und Sulfate und dergleichen. Werden die modifizierten Alkylbenzolsulfonat-Tenside
des vorliegenden Verfahrens kombiniert, sind alles wasserfreien,
wasser-haltigen, wasser-basierenden oder Lösungsmittel-basierenden Reinigungsprodukte
leicht als Granalien, Tabletten, Pulver, Flocken, Gele, Extrudate,
eingeschweiste oder eingekapselte Formen oder dergleichen zugänglich.
Die vorliegende Erfindung schließt folglich auch die verschiedenen
Reinigungsprodukte ein, welche durch alle beschriebenen Verfahren
möglich
gemacht oder gebildet werden. Diese können als Einzeldosisformen
verwendet, von Hand oder maschinell verwendet werden, oder können allen
geeigneten Reinigungseinrichtungen oder Zuführvorrichtungen zudosiert werden.
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Reinigungsprodukte im
Einzelnen
-
Die
mit den Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellten Tensidzusammensetzungen
können in
einer Vielfalt von gebrauchsfertigen Reinigungsmittelzusammensetzungen
verwendet werden, einschließend
Pulver, Garnalien, Gele, Pasten, Tabletten, Beutel, Riegel, in Doppelkammerbehältern gelieferte
Typen, Sprays oder Schaumreiniger und anderen homogenen oder mehrphasigen
gerauchsfertige Formen von Reinigungsprodukten. Sie können von
Hand und/oder sie können
in Einzel- oder frei veränderlicher
Dosen angewendet werden, oder mittels mechanischer Zuführvorrichtungen,
oder sind in Geräten
wie Waschmaschinen oder Geschirrspülmaschinen verwendbar, oder
sie können
im Zusammenhang mit der gewerblichen Reinigung, einschließend zum
Beispiel zur Kleiderreinigung in öffentlichen Institutionen,
zur Reinigung von Flaschen, zur Reinigung chirurgischer Instrumente
oder zur Reinigung von Elektronikbauteilen verwendet werden. Sie
können
einen breiten pH-Bereich aufweisen, wie zum Beispiel von 2 bis 12
oder höher,
und sie können eine
breite Alkalintätsreserve
besitzen, welche sehr hohe Alkalinitätsreserven einschließen, wie
bei einer Verwen-dung als Ablaufantiblockiermittel, in denen Zehntel
Gramme NaOH-Äquivalente
in 100 Gramm Formulierung vorliegen können, reichend bis 1-10 Gramm
NaOH-Äquivalente
und die milden oder Niederalkalinitätsbereiche von flüssigen Handreiniger,
bis hinab zur sauren Seite wie in sauren Reinigern für harte
Oberflächen. Es
sind sowohl stark schäumende
als wenig schäumende
Reinigungsmitteltypen eingeschlossen.
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Zusammensetzungen
von Reinigungsmittelfertigprodukten sind in "Surfactant Science Series", Marcel Dekker,
New York, Band 1-67 und höher,
beschrieben. Flüssige
Zusammensetzungen sind insbesondere im Detail in Band 67, "Liquid Detergents", Hrsg. Kuo-Yann
Lai, 1997, ISBN 0.8247-9391-9 beschrieben. Klassischere Formulierungen,
insbesondere granuläre
Typen, sind in "Detergent
Manufacture including Zeolite Builders and Other New Materials", Hrsg. M. Sittig,
Noyes Data Corporation, 1979, beschrieben. Vergleiche auch Kirk
Othmer's Encyclopedia
of Chemical Technology.
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Zusammensetzungen
von Reinigungsmittelfertigprodukten schließen hierin ohne Beschränkung ein:
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Milde flüssige Reinigungsmittel
(LDL)
-
Diese
Zusammensetzungen schließen
LDL-Zusammensetzungen ein mit das Waschverhalten verbessernden Magnesiumionen
(vergleiche zum Beispiel WO 97/00930 A; GB-A 2,292,562 A; US-A 5,376,310; US-A
5,269,974; US-A 5,230,823; US-A 4,923,635; US-A 4,681,704; US-A
4,316,824; US-A 4,133,779) und/oder organische Diamine und/oder
verschiedene Schaumstabilisatoren und/oder Schaumverstärker wie Aminoxide
(Vergleiche zum Beispiel US-A 4,133,779) und/oder Hautsensibilitätsmodifizierungsmittel
als Tensid; erweichende Mittel und/oder enzymatische Typen, einschließend Proteasen;
und/oder antimikrobielle Mittel. Eine umfassendere Patentaufstellung
findet sich in Surfactant Science Series, Band. 67, S. 240-248.
-
Flüssige Universalreinigungsmittel
(HDL)
-
Solche
Zusammenssetzungen schließen
sowohl die so genannten "strukturierten" oder mehrphasigen (vergleiche
zum Beispiel US-A 4,452,717; US-A 4,526,709; US-A 4,530,780; US-A
4,618,446; US-A 4,793,943; US-A 4,659,496; US-A 4,871,467; US-A
4,891,147; US-A 5,006,273; US-A 5,021,195; US-A 4,147,576; US-A
5,160,655) als auch die "nicht-strukturierten" oder isotropen flüssigen Typen
ein und können grundsätzlich wässrig oder
nichtwässrig
sein (vergleiche zum Beispiel EP-A 0 738 778 A; WO 97/00937 A; WO 97/00936
A; EP-A 0 752 466 A; DE-A 19 623 623 A; WO 96/10073 A; WO 96/10072
A; US-A 4,647,393; US-A 4,648,983; US-A 4,655,954; US-A 4,661,280;
EP 0 225 654 ; US-A 4,690,771;
US-A 4,744,916; US-A 4,753,750; US-A 4,950,424; US-A 5,004,556;
US-A 5,102,574; WO 94/23009); und können Bleichmittel enthalten
(vergleiche zum Beispiel US-A 4,470,919; US-A 5,250,212; EP-A 0
564 250; US-A 5,264,143; US-A 5,275,753; US-A 5,288,746; WO 94/11483;
EP-A 0 598 170; EP-A 0 598 973; EP-A 0 619 368; US-A 5,431,848;
US-A 5,445,756) und/oder Enzyme (vergleiche zum Beispiel US-A 3,944,470;
US-A 4,111,855; US-A 4,261,868; US-A 4,287,082; US-A 4,305,837;
US-A 4,404,115; US-A 4,462,922; US-A 4,529,525; US-A4,537,706; US-A
4,537,707; US-A 4,670,179; US-A 4,842,758; US-A 4,90,476; US-A 4,908,150;
US-A 5,082,585; US-A 5,156,773; WO 92/19709; EP-A 0 583 535; EP-A
0 583 536; WO 94/04542; US-A 5,269,960; EP-A 0 633 311; US-A 5,422,030;
US-A 5,431,842; US-A 5,442,100) oder ohne Bleichmittel und/oder
Enzyme. Andere Patente, welche flüssige Universal-Reinigungsmittel
betreffen, sind in Surfactant Science Series, Band 67, s. 309-324
tabelliert oder aufgelistet.
-
Granuläre Universalreinigungsmittel
(HDG)
-
Diese
Zusammensetzungen schließen
sowohl so genannte "kompakte" oder agglomerierte
oder anderweitig nicht-sprühgetrocknete
als auch so genannte "flockige" oder sprühgetrocknete
Typen ein. Eingeschlossen sind sowohl phosphatierte als auch nicht-phosphatierte
Typen. Solche Reinigungsmittel können
die üblicheren,
auf anionischen Tensiden beruhenden Typen einschließen oder
können
vom so genannte "hoch-nichtionische
Tensidtyp" sein,
in dem das nichtionische Tensid üblicherweise
in oder an einem Absorptionsmittel fixiert ist, wie Zeolithen oder
anderen porösen
anorganischen Salzen. Die Herstellung von HFG's ist zum Beispiel in EP-A 0 753 571
A; WO 96/38531 A; US-A 5,576,285; US-A 5,573,697; WO 96/34082; US-A 5,569,645;
EP-A 0 739 977 A; US-A 5,565,422; EP-A 0 737 739 A; WO 96/27655
A; US-A 5,554,587; WO 96/25482 A; WO 96/23048 A; WO 96/22352 A;
EP-A 0 709 449 A; WO 96/09370 A; US-A 5,496,487; US-A 5,489,392
und EP-A 0 694 608 A offen gelegt.
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Weichmachende Reinigungsmittel
(STW)
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Diese
Zusammensetzungen schließen
die verschiedenen granulären
oder flüssigen
(vergleiche zum Beispiel EP-A 0 753 569 A; US-A 4,140,641; US-A
4,639,321; US-A 4,751,008; EP-A 0 315 126; US-A 4,844,821; US-A
4,844,824; US-A 4,873,001; US-A 4,911,852; US-A 5,017,296; EP-A
0 422 787) vom Typ "Weichmachen-durch-Waschen" ein und können im
Allgemeinen organische (z. B. quaternäre) oder anorganische (z. B.
Ton) Weichmacher aufweisen.
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Reiniger für harte
Oberflächen
(HSC)
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Diese
Zusammensetzungen schließen
Allzweckreiniger wie Cremereiniger und flüssige Allzweckreiniger ein;
Allzweckreiniger in Sprayform schließen Glas- und Fließenreiniger
und Bleichmittel-Sprayreingier ein; sowie Badreiniger, einschließend Schimmel
entfernende, Bleichmittel enthaltende, antimikrobielle, saure, neutrale
und basische Typen. Vergleiche zum Beispiel EP-A 0 743 280 A; EP-A
0 743 279 A. Saure Reiniger schließen jene von WO 96/34938 A
ein.
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Seifenstücke und/oder
Wäschewaschriegel
(BS&HW)
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Diese
Zusammensetzungen schließen
sowohl Körperreinigungsstücke als
auch so genante Wäschewaschriegel
ein (vergleiche zum Beispiel WO 96/35772 A), einschließend sowohl
die Syndets als auch die auf Seife basierenden Typen sowie Typen
mit Weichmacher (vergleiche US-A 5,500,137 oder WO 96/01889 A). Solche
Zusammensetzungen können
jene einschließen,
welche durch herkömmliche
Seifenfabrikationsverfahren wie Strangpressen und/oder unkonventionellere
Techniken wird Gießen,
Absorption von Tensid in einem porösen Träger oder dergleichen, hergestellt
werden. Andere Seifenriegel (vergleiche zum Beispiel BR-A 9502668; WO 96/04361
A; WO 96/04360 A; US-A 5,540,852) sind ebenfalls eingeschlossen.
Andere Handwaschmittel schließen
die in GB-A 2,292,155 A und WO 96/01306 beschriebenen ein.
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Shampoos und Konditionierungsmittel
(S&C)
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(vergleiche
zum Beispiel WO 96/37594 A; WO 96/17917 A; WO 96/17590 A; WO 96/17591
A). Solche Zusammensetzungen schließen sowohl einfache Shampoos
als aus die so genannten "Zwei-in-Einem"- oder "Mit Konditionierer"-Typen ein.
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Flüssigseifen (LS)
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Diese
Zusammensetzungen schließen
sowohl die so genannten "antibakteriellen" und herkömmlichen Typen
als auch jene mit oder ohne Hautkonditionierer ein und schließen Typen,
welche in Pumpendispensern und anderen Vorrichtungen wie Wand-befestigten
Vorrichtungen ein, wie sie institutionell verwendet werden.
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Spezialreiniger (SPC)
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Schließen Systeme
zur Haushaltstrockenreinigung (vergleiche zum Beispiel WO 96/30583
A; WO 96/30472 A; WO 96/30471; US-A 5,547,476; WO 96/37652); Bleichvorbehandlungsprodukte
zum Wäschewaschen
(vergleiche EP-A 0 751 210 A); Produkte zur Textilpflegevorbehandlung
(vergleiche zum Beispiel EP-A 0 752 469 A); flüssige Reinigungsmitteltypen
für Feintextilien,
insbesondere die starkschäumende
Version; Spülhilfen
zum Geschirrspülen;
flüssige
Bleichmittel, einschließend
sowohl die Chlor- als auch Sauerstoffbleichmitteltypen, und Desinfektionsmittel,
Mundspülmittel,
Gebissreiniger (vergleiche zum Beispiel WO 96/19563 A; WO 96/19562
A), Auto- und Teppichreiniger oder Shampoos (vergleiche zum Beispiel
EP-A 0 751 213 A; WO 96/15308 A) Haarspülungen, Duschgels, Schaumbäder und
Körperpflegereinigungsmittel
(vergleiche zum Beispiel WO 96/37595 A; WO 96/37592 A; WO 96/37591
A; WO 96/37589 A; WO 96/37588 A; GB-A 2,297,975 A; GB-A 2,297,762
A; GB-A 2,297,761 A; WO-A
96/17916 A; WO 96/12468 A) und Metallreiniger; ebenso wie Reinigungshilfen
wie Bleichmitteladditive und "Fleckenstifte" und andere Typen
zur Vorbehandlung, einschließend
spezielle Typen von Schaumreinigern (vergleiche zum Beispiel EP-A
0 753 560 A; EP-A 0 753 559 A; EP-A 0 753 558 A; EP-A 0 753 557
A; EP-A 0 753 556 A) und Mittel zur Behandlung des Ausbleichens
der Sonnenbräune
(vergleiche WO 96/03486 A; WO 96/03481 A; WO 96/03369 A) sind ebenfalls
eingeschossen.
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Reinigungsmittel
mit anhaltendem Duftstoff (vergleiche zum Beispiel
US 5,500,154 ; WO 96/02490) werden
zunehmend populär.
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Verfahrensintegration
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Das
vorliegende Verfahren kann in derzeitige LAB-Herstellungsverfahren
in jeder konventionellen Weise integriert werden. Eine konventionell
errichtete Anlage kann zum Beispiel für die Herstellung der modifizierten
Alkylbenzole in ihrer Gesamtheit umgestellt werden. Alternativ kann,
je nach den gewünschten
Volumina oder den verfügbaren
Einsatzmaterialien, zum Beispiel als Austrittströme aus einem LAB-Verfahren
oder basierend auf der Nähe
der Einsatzmaterialquellen aus der petrochemischen Industrie, die
Anlage zur Herstellung der vorliegenden modifizierten Alkylbenzole
alternativ als Anbau oder als Vervollständigung einer bestehenden LAB-Anlage,
oder als eigenständige
Anlage errichtet werden. Beim vorliegenden Verfahren ist sowohl ein
chargenweiser als auch ein kontinuierlicher Betrieb vorgesehen.
-
Bei
der Anbauausführung
beinhaltet die vorliegende Erfindung Schritte zur Herstellung von
Vinylidenolefin und aus dem Vinylidenolefin modifiziertes Alkylbenzol
oder Alkyltoluol unter Verwendung der hierin vorstehend im Detail
beschriebenen Schritte. Das modifizierte Alkylbenzol oder Alkyltoluol
wird im Verhältnis 1:100
bis 100:1, noch typischer von 1:10 bis 10:1, zum Beispiel mit etwa
1:5 mit einem herkömmlichen
linearen Alkylbenzol, z. B. einem Alkylbenzol mit im Mittel C11,8 oder irgendeinem nach dem DETAL®-Verfahren
hergestellten Alkylbenzol verschnitten. Die Abmischung wird dann
sulfoniert, neutralisiert und in fertige Reinigungsmittelzusammensetzungen
inkorporiert.
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Beispiel 1
-
Modifizierte Alkylbenzolsulfonate,
hergestellt über
verzweigte Kohlenwasserstoff enthaltende, aus Düsenkraftstoff/Diesel stammenden
Quellen mit Trennung über
SAPO-11; Dehydrierung; Alkylierung über H-Mordenit; Sulfonierung
unter Verwendung von Schwefeltrioxid/Luft; und Neutralisation.
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Ein
geeignetes Einsatzmaterial wird in Form eines Düsenkraftstoff/Diesel Destillationsschnitts
aus Petroleum erhalten. Dieses Einsatzmaterial enthält verzweigte
und lineare paraffmische Kohlenwasserstoffe, wobei die linearen
Kohlenwasserstoffe eine zur LAB-Herstellung geeignete Kettenlänge aufweisen
und wobei die verzweigten Kohlenwasserstoffe mindestens 10% Methyl-verzweigte
Paraffine einschließen,
zusammen mit cyclischen Kohlenwasserstoffen, Aromaten und anderen
Verunreinigung. Dieser Strom wird kontinuierlich zu zwei adsorptiven
Trenneinheiten geleitet, welche wie in 8 und 1 dargestellt,
verbunden sind, worin die Einheit AC1 als Detail von 8,
wie bei der konventionellen Herstellung von linearem Alkylbenzol,
mit 5 Angstrom Zeolith beladen ist, und AC2 als Detail von 8 mit
dem Siliciumaluminiumphosphat SAPO-11 beladen ist. Die Einheiten
ACl und AC2 entsprechen zusammen mit den damit verbundenen Rotationsventilvorrichtungen,
Raffinationssäulen
und Abtriebssäulen
(RC und EC) und Kondensatoren (dargestellt als nicht markierte horizontale
Tanks in 8) sowie anderen dargestellten
Mitteln, obwohl auf diese einzigartige Weise verbunden, konstruktionsmäßig generell
Einheiten, welche durch die UOP Corp. lizenzierbar und kommerziell
erhältlich
sind (MOLEX®-Einheiten). Das Raffinat
aus der Ca-Zeolith-Adsorptionseinheit AC1 wird ausgeschieden und
dass Adsorbat (Austrittsstrom) wird kontinuierlich zur zweiten,
SAPO-11 enthaltenden, adsorptiven Trenneinheit AC2 weitergeleitet.
Der von der AC2-Einheit als Adsorbat oder Extrakt abgenommene, mit
Verzweigung angereicherte Strom, wird zu einer Dehydrierungseinheit
eines kommerziellen LRB-Standardverfahrens geleitet, welches von
der UOP Corp. (PACOL®-Verfahren) geliefert und mit eine LAB-Standard-Dehydrierungskatalysator
(DeH 5 oder DeH 7 oder ähnlichen)
für die
UOP Corp. geschützten,
beladen ist. Nach der Dehydrierung unter konventionellen Verfahrensbedingungen
der LAB-Herstellung, werden die Kohlenwasserstoffe kontinuierlich
zu einer Alkylierungseinheit geleitet, welche mit H-Mordenit/ZEOCAT
FM 8/25 H) beladen ist, im übrigen
aber konventionell ist, wo die Alkylierung bei einer Temperatur
von 200 °C
kontinuierlich erfolgt mit Austrag bei Erreichen eines Umsatzes
von mindestens 90%, d. h. einer Umwandlung des eingesetzten Kohlenwasserstoff
von mindestens 90%. Dies liefert ein modifiziertes Alkylbenzol.
Ein Rücklauf
von Paraffinen wird durch Destillation des Nachlaufs der Alkylierungseinheit
erhalten und der Rücklauf
in den Dehydrierungsreaktor zurückgeführt. Das
Verfahren schließt
bis zu diesem Punkt die Ströme
von 1 ein. Das modifizierte Alkylbenzol kann durch
zusätzliche
herkömmliche
Destillation (solche Destillationsschritte sind in 1 nicht dargestellt)
gereinigt werden. Die destillierte modifizierte Alkylbenzolmischung
wird chargenweise oder kontinuierlich, auf Wunsch in einer ferngesteuerten
Anlage, unter Verwendung von Schwefeltrioxid als Sulfonierungsmittel
sulfoniert. Einzelheiten zur Sulfonierung unter Verwendung einer
geeigneten Luft/Schwefeltrioxid-Mischung finden sich in US-A 3,427,342,
Chemithon. Das modifizierte Alkylbenzolsulfonsäureprodukt der vorangehenden
Stufe wird mit Natriumhydroxid neutralisiert und liefert eine modifizierte
Alkylbenzolsulfonat-Natriumsalzmischung.
-
Beispiel 2
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Modifiziertes Alkylbenzolsulfonat,
hergestellt über
eine, aus einem Molex-Austrittsstrom
stammende Kohlenwasserstoffeinspeisung; Trennung über SAPO-11; Dehydrierung
unter Verwendung eines UOP-Standardverfahrens; Alkylierung über H-Mordenit;
Sulfonierung unter Verwendung von Schwefeltrioxid/Luft; und Neutralisation.
-
Ein
geeignetes Einsatzmaterial wird in Form eines Austrittsstroms oder
Raffinats aus einer LAB-Anlage erhalten, insbesondere der MOLEX®-Verfahrenseinheit
einer solchen Anlage. Dieses Raffinat enthält eine hohen Anteil verzweigte
paraffinische Kohlenwasserstoffe, zusammen mit cyclischen Kohlenwasserstoffen, Aromaten
und anderen Verunreinigung. Dieses Raffinat wird kontinuierlich
zu einer konventionell konstruierten adsorptiven Trenneinheit geleitet,
z. B. von der Art einer MOLEX®-Einheit, welche jedoch
mit SAPO-11 beschickt ist. Diese Einheit arbeitet unter Bedingungen,
welche der MOLEX-Einheit im Allgemeinen ähnlich sind, wie sie bei der
Herstellung von linearem Alkylbenzol verwendet werden und ähnelt der
in Beispiel 1 beschriebenen Einheit AC2. Das Raffinat oder der Austrittsstrom
aus der SAPO-11-Adsorptionseinheit wird ausgeschieden und dass Adsorbat
oder der Extrakt, welches nunmehr der Definition der Erfindung für einen
mit Verzweigung angereichten Strom genügt, wird kontinuierlich zu
einer Dehydrierungseinheit eines kommerziellen LAB-Standardverfahrens
geleitet, welches von der UOP Corp. (PACOL®-Verfahren)
geliefert und mit einem, für
die UOP Corp. geschützten,
LAB-Standard-Dehydrierungskatalysator (z. B. DeH 7) beladen ist.
Nach der Dehydrierung unter konventionellen Verfahrensbedingungen
der LAB-Herstellung, werden die Kohlenwasserstoffe kontinuierlich
zu einer Alkylierungseinheit geleitet, welche mit H-Mordenit (ZEOCAT
FM 8/25 H) beladen ist, im Übrigen
aber konventionell ist, wo die Alkylierung bei einer Temperatur
von 200 °C
kontinuierlich erfolgt mit Austrag bei Erreichen eines Umsatzes
von mindestens 90%. Die modifizierte Alkylbenzolmischung wird durch
konventionelle Destillation gereinigt und die verzweigten Paraffine
zur Dehydrierungseinheit zurückgeführt. Die
Verfahrensschritte folgen bis zu diesem Punkt der 4.
-
Die
bis zu diesem Punkt hergestellte destillierte modifizierte Alkylbenzolmischung
wird chargenweise oder kontinuierlich, auf Wunsch in einer ferngesteuerten
Anlage, unter Verwendung von Schwefeltrioxid als Sulfonierungsmittel
sulfoniert. Einzelheiten zur Sulfonierung unter Verwendung einer
geeigneten Luft/Schwefeltrioxid-Mischung finden sich in US-A 3,427,342,
Chemithon. Das modifizierte Alkylbenzolsulfonsäureprodukt der vorangehenden
Stufe wird mit Natriumhydroxid neutralisiert und liefert eine modifizierte
Alkylbenzolsulfonat-Natriumsalzmischung.
-
Beispiel 3
-
Modifiziertes Alkylbenzolsulfonat,
hergestellt über
eine, aus einem Molex-Austrittsstrom stammende Kohlenwasserstoffeinspeisung;
Trennung über
pyrolysiertes Poly(vinylidenchlorid); Dehydrierung unter Verwendung eines
UOP-Standardverfahrens;
Alkylierung über
H-ZSM-12; Sulfonierung unter Verwendung von Schwefeltrioxid/Luft;
und Neutralisation.
-
Ein
geeignetes Einsatzmaterial wird in Form eines Austrittsstroms oder
Raffinats aus einer LAB-Anlage erhalten, insbesondere der MOLEX®-Verfahrenseinheit
einer solchen Anlage. Dieses Raffinat enthält verzweigte paraffinische
Kohlenwasserstoffe, zusammen mit cyclischen Kohlenwasserstoffen,
Aromaten und anderen Verunreinigung. Dieses Raffinat wird kontinuierlich
zu einer adsorptiven Trenneinheit konventioneller Konstruktion geleitet,
z. B. vom MOLEX®-Typ,
wie sie üblicherweise
nicht in die Auslegung von LAB-Anlagen inkorporiert wird, und hierin
nachstehend als "SARAN-Einheit" bezeichnet wird,
welche eine Beladung aus pyrolysierten Poly(vinylidenchlorid), Siebdurchgang >5 Angstrom, hergestellt
gemäß der Niederländischen
Anmeldung NL-A 7111508, veröffentlicht
am 25. Okt. 1971, aufweist. Die "SARAN-Einheit" arbeitet unter Bedingungen,
welche der MOLEX®-Einheit ähnlich sind.
Das Raffinat aus der "SARAN-Einheit" wird ausgeschieden und
dass Adsorbat wird kontinuierlich zu einer Dehydrierungseinheit
eines kommerziellen LAB-Standardverfahrens geleitet, welches von
der UOP Corp. (PACOL®-Verfahren) geliefert
und mit einem, für
die UOP Corp. geschützten,
LAB-Standard-Dehydrierungskatalysator (z. B. DeH 7), beladen
ist. Nach der Dehydrierung unter konventionellen Verfahrensbedingungen
der LAB-Herstellung,
werden die Kohlenwasserstoffe kontinuierlich zu einer Alkylierungseinheit
geleitet, welche mit H-ZSM-12 beladen ist, im Übrigen aber konventionell ist,
wo die Alkylierung bei einer Temperatur von 200 °C kontinuierlich erfolgt mit
Austrag bei Erreichen einer Umwandlung von mindestens 90%. Die in
der vorangehenden Stufe hergestellte modifizierte Alkylbenzolmischung
wird destilliert und unter Verwendung von Schwefeltrioxid als Sulfonierungsmittel
chargenweise oder kontinuierlich sulfoniert. Einzelheiten zur Sulfonierung
unter Verwendung einer geeigneten Luft/Schwefeltrioxid-Mischung finden
sich in US-A 3,427,342, Chemithon. Das modifizierte Alkylbenzolsulfonsäureprodukt
der vorangehenden Stufe wird mit Natriumhydroxid neutralisiert und
liefert eine modifizierte Alkylbenzolsulfonat-Natriumsalzmischung.
-
Beispiel 4
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Modifiziertes Alkylbenzolsulfonat,
hergestellt über
eine Kohlenwasserstoffeinspeisung aus der Harnstoff-Klathratisierung;
Trennung über
SAPO-11; Dehydrierung unter Verwendung eines Pt-Katalysators; Alkylierung über β-Zeolith
(Säureform);
Sulfonierung unter Verwendung von Schwefeltrioxid/Luft; und Neutralisation.
-
Ein
geeignetes Einsatzmaterial wird aus Petroleum durch Harnstoff-Klathratisierung
erhalten, welche verwendet wird, um eine Fraktion abzutrennen, welche
reich an kommerziell wertvolleren linearen Kohlenwasserstoffen ist.
Vergleiche US-A 3,506,569. Der geringfügig verzweigte Austrittstrom
aus der Stufe der Harnstoff-Klathratisierung ist ein geeignetes
Kohlenwasserstoffeinsatzmaterial beim vorliegenden Verfahren. Es wird
von irgendwelchen katalysierenden Lösungsmitteln wie Methanol,
sofern vorliegend, abgestreift und kontinuierlich zu einer konventionell
konstruierten, adsorptiven Trenneinheit, geleitet, z. B. von der
Art einer MOLEX®-Einheit,
welche jedoch unterschiedlich mit einer Beschickung von mit SAPO-11
beschickt ist. Die SAPO-11-Einheit arbeitet unter Bedingungen, welche
der MOLEX-Einheit ähnlich
sind. Das Raffinat aus der SAPO-11-Einheit wird ausgeschieden und
dass Adsorbat wird kontinuierlich zu einer Dehydrierungseinheit
eines kommerziellen LAB-Standardverfahrens geleitet, welches von
der UOP Corp. (PACOL®-Verfahren) geliefert und
mit einen nicht geschützten
Pt-Dehydrierungskatalysator beschickt ist. Nach der Dehydrierung
unter konventionellen Verfahrensbedingungen der LAB-Herstellung,
werden die Kohlenwasserstoffe kontinuierlich zu einer Alkylierungseinheit
geleitet, die mit H-ZSM-12 beladen ist, im Übrigen aber konventionell ist,
wo die Alkylierung bei einer Temperatur von 200 °C kontinuierlich erfolgt mit
Austrag bei Erreichen einer Umwandlung der eingesetzten Kohlenwasserstoffe
von mindestens 90%. Die in der vorangehenden Stufe hergestellte
modifizierte Alkylbenzolmischung wird unter Verwendung von Schwefeltrioxid
als Sulfonierungsmittel chargenweise oder kontinuierliche sulfoniert.
Einzelheiten zur Sulfonierung unter Verwendung einer geeigneten
Luft/Schwefeltrioxid-Mischung finden sich in US-A 3,427,342, Chemithon.
Das modifizierte Alkylbenzolsulfonsäureprodukt der vorangehenden
Stufe wird mit Natriumhydroxid neutralisiert und liefert eine modifizierte
Alkylbenzolsulfonat-Natriumsalzmischung.
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Beispiel 5
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Modifiziertes Alkylbenzolsulfonat,
hergestellt über
eine Kohlenwasserstoffeinspeisung in Form von, aus einer hoch-paraffinischen
Erdölquelle
geschnittenem Petroleum; Trennung über gepfropften nicht-saueren
Zeolith; Dehydrierung unter Verwendung eines DeH9-Katalysators;
Alkylierung über
H-Mordenit; Sulfonierung unter Verwendung von Chlorsulfonsäure; und
Neutralisation.
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Ein
Düsenkraftstoff/Petroleum-Schnitt
wird aus einem niedrigviskosen Rohöl, z. B. Brent light, entnommen.
Dieser wird kontinuierlich zu einer konventionell konstruierten
adsorptiven Trenneinheit geleitet, z. B. von der Art einer MOLEX®-Einheit, die sich
jedoch durch eine Beladung mit in Übereinstimmung mit US-A 5,326,928
hergestellten gepfropften Zeolith unterscheidet Die Einheit arbeitet
unter Bedingungen, welche einer konventionell beschickten MOLEX®-Einheit ähnlich sind.
Das Raffinat aus dieser Einheit wird ausgeschieden und dass Adsorbat
wird kontinuierlich zu einer Dehydrierungseinheit eines kommerziellen
LAB-Standardverfahrens geleitet, welches von der UOP Corp. (PACOL®-Verfahren) geliefert
und mit einem für
die UOP Corp. geschützten
LAB-Standard-Dehydrierungskatalysor
DeH 9 Katalysator beladen ist. Nach der Dehydrierung unter konventionellen
Verfahrensbedingungen der LAB-Herstellung, werden die Kohlenwasserstoffe
kontinuierlich zu einer Alkylierungseinheit geleitet, welche mit
H-Mordenit (ZEOCAT FM 8/25) beladen ist, im Übrigen aber konventionell ist,
wo die Alkylierung bei einer Temperatur von 200 °C kontinuierlich erfolgt mit
Austrag bei Erreichen einer Umwandlung der eingesetzten Kohlenwasserstoffe
von mindestens 90%. Die in der vorangehenden Stufe hergestellte
modifizierte Alkylbenzolmischung wird unter Verwendung von Schwefeltrioxid
als Sulfonierungsmittel chargenweise oder kontinuierliche sulfoniert.
Einzelheiten zur Sulfonierung unter Verwendung einer geeigneten
Luft/Schwefeltrioxid-Mischung finden sich in US-A 3,427,342, Chemithon.
Das modifizierte Alkylbenzolsulfonsäureprodukt der vorangehenden
Stufe wird mit Natriumhydroxid neutralisiert und liefert eine modifizierte
Alkylbenzolsulfonat-Natriumsalzmischung.
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Beispiel 6
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Reinigungsmittelzusammensetzung
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10
Gew.-% modifiziertes Alkylbenzolsulfonat-Natriumsalzprodukt irgendeines
der vorangehenden Verfahrensbeispiele wird mit 90 Gew.-% agglomeriertem
Kompaktwäschwaschmittelgranalien
kombiniert.
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Beispiel 7
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Reinigungsmittelzusammensetzungen
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Bei
diesem Beispiel wird die folgenden Abkürzung für das modifizierte Alkylbenzolsulfonat
in der Natriumsalzform oder Kaliumsalzform verwendet, hergestellt
nach irgendeinem der vorangehenden Verfahrensbeispiele: MAS.
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Die
folgenden Abkürzungen
werden für
Reinigungsmittelzusatzmaterialien verwendet:
| Amylase | Amylolytisches
Enzym, 60 KNU/g, NOVO, Termamyl® 60T |
| APA | C8-C10-Amidopropyldimethylamin |
| Bicarbonat | Natriumbicarbonat,
wasserfrei, 400 μm–1200 μm |
| Borax | Na-Tetraboratdecahydrat |
| Aufheller
1 | Dinatrium-4,4'-bis(2-sulfostyryl)biphenyl |
| Aufheller
2 | Dinatrium-4,4'-bis(4-anilino-6-morpholino-1,3,5-yl)-Aminostilben-2,2'-disulfonat |
| C45AS | lineares
C14-C15-Alkylsulfat,
Na-Salz |
| CaCl2 | Calciumchlorid |
| Carbonat | Na2CO3 wasserfrei,
200 μm–900 μμm |
| Cellulase | Cellulolytisches
Enzym, 1000 CEVU/g, NOVO, Carezyme® |
| Citrat | Trinatriumcitratdihydrat,
86,4%, 425 μm–850 μm |
| Citronensäure | Citronensäure, wasserfrei |
| CMC | Natriumcarboxymethylcellulose |
| CxyAS | C1x-C1y-Alkylsulfat,
Na-Salz oder anderes Salz, sofern spezifiziert |
| CxyEz | verzweigtes
primäres
C1x-C1y-Alkoholethoxylat
(z mittlere Ethylenoxidmolzahl) |
| CxyEzS | C1x-C1y Alkylethoxylatsulfat,
Na- Salz (z mittlere Ethylenoxidmolzahl; andere Salze, sofern spezifiziert) |
| CxyFA | C1xC1y-Fettsäure |
| Diamin | Alkyldiamin,
z. B. 1,3-Propandiamin, Dytek EP, Dytek A (Dupont) |
| Dimethicon | 49(Kautschuk)/60(Fluid)
Gew.-%, Abmischung von SE-76 Dimethincon-Kautschuk (G.E. Silicones Div.)/Dimethicon
Fluid mit Viskosität
von 350 cSt |
| DTPA | Diethylentriaminpentaessigsäure |
| DTPMP | Diethylentriaminpenta(methylenphosphonat)
Monsanto (Dequest 2060) |
| Endolase | Endoglucanase,
Aktivität
3000 CEVT/g, NOVO |
| EtOH | Ethanol |
| Fettsäure (C12/14) | C12-C14-Fettsäure |
| Fettsäure (RPS) | Rapssamenfettsäure |
| Fettsäure (TPK) | getoppte
Palmkerfettsäure |
| HEDP | 1,1-Hydroxyethandiphosphonsäure |
| Isofol
16 | C16 (mittel)Guerbet Alkohole (Condea) |
| LAS | Lineares
Alkylbenzolsulfonat (C = 11,8, Na- oder K-Salz) |
| Lipase | Lipolytisches
Enzym, 100 kLU/g, NOVO, Lipolase® |
| LMFAA | C12-C14-Alkyl-N-Methylglucamid |
| MA/AA | 1:4-Copolymer
Malein/Acrylsäure,
Na-Salz, mittl MG 70.000 |
| MBAEX | Mittelkettiges
verzweigtes primäres
Alkylethoxylat (durchschnittlicher Gesamtkohlenstoff = x; mittlerer EO
= 8) |
| MBAEXSZ | Mittelkettiges
verzweigtes primäres
Alkylethoxylatsulfat, Na-Salz
(mittlerer Gesamtkohlenstoff = z; mittlere EO = x) |
| MBASX | Mittelkettiges
verzweigtes primäres
Alkylsulfat, Na-Salz (mittlerer Gesamtkohlenstoff = x) |
| MEA | Monoethanolamin |
| MES | Alkylmethylestersulfonat,
Na-Salz |
| MgCl2 | Magnesiumchlorid |
| MnCAT | Makrocyclischer
Mangan-Bleichkatalysator, wie in EP-A 0 544 440 oder verwende vorzugsweise [Mn(Bcyclam)Cl2] worin Bcyclam = 5,12-Dimethyl-1,5,8,12-Tetraza-bicyclo[6.6.2]hexadecan
oder ein vergleichbarer gebrückter
Tetra-azamakrocyclus ist |
| NaDCC | Natriumdichlorisocyanurat |
| NaOH | Natriumhydroxid |
| NaPS | Paraffinsulfonat,
Na-Salz |
| NaSKS-6 | Kristallines
Schichtsilicat mit der Formel δ-Na2Si2O5 |
| NaTS | Natriumtoluolsulfonat |
| NOBS | Nonanoyloxybenzolsulfonat,
Natriumsalz |
| LOBS | C12-Oxybenzolsulfonat, Natriumsalz |
| PAA | Polyacrylsäure (MG
= 4500) |
| PAE | Ethoxyliertes
Tetraethylenpentamin |
| PAEC | Methyl-quaterniertes
ethoxyliertes Dihexylentriamin |
| PBI | Wasserfreies
Natriumperboratbleichmittel mit der nominalen Formel NaBO2·H2O2 |
| PEG | Polyethylenglykol
(MG = 4600) |
| Percarbonat | Natriumpercarbonat
der nominalen Formel 2Na2CO3·3H2O2 |
| PG | Propandiol |
| Photobleichmittel | Sulfoniertes
Zink-Phthalocyanin, eingekapselt in Dextrinlöslichem Polymer |
| PIE | Ethoxyliertes
Polyethylenimin |
| Protease | Proteolytisches
Enzym, 4 KNPU/g, NOVO, Savinase® |
| QAS | R2N+(CH3)x((C2H4O)yH)z mit R2 = C8-C18,x
+ z = 3, x = 0 bis 3, y = 1 bis 15 |
| SAS | Sekundäres Alkylsulfat,
Na-Salz |
| Silicat | Natriumsilicat,
amorph (SiO2:Na2O-Verhältnis =
2,0) |
| Siliconantischaum | Polydimethylsiloxan-Schaumregler
+ Siloxan-Oxyalkyl-Copolymer
als Dispergierungsmittel, Verhältnis von
Schaumregler:Dispergierungsmittel = 10:1 bis 100:1 |
| SRP
1 | Sulfobenzoyl-endgekappte
Ester mit Oxyethylenoxy- und Terephthaloyl-Grundgerüst |
| SRP
2 | Sulfoniertes
ethoxyliertes Terepthalatpolymer |
| SRP
3 | Methyl-gekapptes
ethoxyliertes Terephthalatpolymer |
| STPP | Natriumtripolyphosphat,
wasserfrei |
| Sulfat | Natriumsulfat,
wasserfrei |
| TAED | Tetraacetylendiamin |
| TFA | C16-C18-Alkyl-N-methylglucamid |
| Zeolith
A | Hydratisiertes
Natriumaluminiumsilicat Na12(AlO2SiO2)12.27HaO,
0,1–10 μm |
| Zeolith
MAP | Zeolith
(Maximum Aluminium P) Detergensqualität (Crosfield) |
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Das
Beispiel veranschaulicht die vorliegende Erfindung, soll deren Umfang
jedoch nicht einschränken oder
anderweitig definieren. Alle verwendeten Anteile, Prozente und Verhältnisse
sind in Gewichtsprozent ausgedrückt,
sofern nichts anderes angegeben. Die folgenden Wäschewaschzusammensetzungen
A bis F wurden in Übereinstimmung
mit der Erfindung hergestellt.
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Beispiel 8
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Reinigungsmittelzusammensetzungen
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Die
nachstehenden flüssigen
Wäschewaschmittelzusammensetzungen
A bis E wurden in Übereinstimmung
mit der Erfindung hergestellt. Die Abkürzungen entsprechen denjenigen
in den vorangehenden Beispielen.
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