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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Erfindungsgebiet
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung und
ein Hochfrequenz-Leistungsverstärkermodul, welche
in Mikrowellen-Kommunikationseinrichtungen und dergleichen verwendet
werden.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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In
den letzten Jahren hat sich die Kommunikationstechnologie unter
Einsatz von Hochfrequenzen fortentwickelt, und handliche Kommunikationseinrichtungen
unter Verwendung von Hochfrequenzen haben sehr schnell Verbreitung
gefunden. Dementsprechend besteht ein Bedarf an der Miniaturisierung
der handlichen Kommunikationseinrichtungen.
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Bisher
wurden häufig
Hochfrequenz-Leistungsverstärkermodule
verwendet, in denen ein Feldeffekt-Transistor (nachfolgend als FET
bezeichnet) in dem Hochfrequenz-Leistungsverstärkerteil solcher handlichen
Hochfrequenz-Kommunikationseinrichtungen eingesetzt wird.
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Ein
Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltkreis
der oben genannten Art ist beispielsweise aus der U5-A-5,111,157
bekannt, welche den nächtliegenden
Stand der Technik repräsentiert.
Der in diesem Dokument offenbarte Leistungsverstärker ist ein zweistufiger Verstärker, in
dem der Antriebstransistor zwei Zellen aufweist und der Leistungstransistor
vier Zellen aufweist, von denen jede Leistungszelle die doppelte
Größe der Antriebszellen
hat. Beide Transistoren sind durch drei vierteilige Impedanzanpassungsnetzwerke
verbunden, von denen das Eingangsnetzwerk an einen 50 Ohm-Signaleingang
gekoppelt ist. Das Eingangs- und das Zwischenstufennetzwerk sind
beide auf demselben Substrat gebildet wie die Transistoren. Das
Ausgangsnetzwerk ist auf einem getrennten Substrat mit einer dielektrischen Konstante
aufgebracht, und die vier Leistungstransistorzellen sind an einen
einzigen Ausgang zur Verbindung mit einer Last mit einer herkömmlichen
Impedanz (50 Ohm) angepasst.
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Ferner
offenbart US-A-5,546,049 eine aktive Verstärkervorrichtung mit vergleichsweise
hoher Leistung, wie etwa einen MESFET oder einen vergleichbaren
Transistor, die eine verteilte Impedanzcharakteristik bei relativ
hohen Betriebs-Funkfrequenzen (Mikrowellen) aufgrund von physikalischen Begrenzungen
der Größe der Einrichtung
aufweisen. Schließlich
beschreibt Dokument US-A-5,233,313 einen Mikrowellen-Verstärkerschaltkreis
mit Eingangs- und
Ausgangs-Kopplungsschaltkreisen, von denen der Eingangs-Kopplungsschaltkreis
als ein Bandpassfilter-Netzwerk ausgebildet ist, das eine fortlaufende
Welle durchlässt,
an die die Verstärkungsvorrichtung
kapazitiv gekoppelt ist. Dieses Eingangsnetzwerk wird durch einen
Verstärker
abgeschlossen, in dem die laufende Welle abgeleitet wird. Der Ausgangs-Kopplungsschaltkreis
ist ein reaktiv angepasster Schaltkreis, der ebenfalls eine Bandpasscharakteristik
aufweist.
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Das
oben beschriebene Hochfrequenz-Leistungsverstärkermodul ist als ein Modul
kommerziell erhältlich,
in dem eine Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung auf einem Keramiksubstrat
mit einer Fläche
von beispielsweise etwa 10 mm × 10
mm ausgebildet ist. Als eine modulare Schaltung dieser Art wird
im allgemeinen die Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung verwendet, die
in 2 dargestellt ist. Diese Schaltung besteht aus
einer Eingangs-Anpassungsschaltung 23 zwischen
dem Signaleingang 21 und dem Gate des FET 22,
einer Ausgangs-Anpassungsschaltung 24 zwischen dem Drain des
FET 22 und dem Ausgang 27 und einer Drain-Vorspannungsschaltung 25 des
FET 22 usw..
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Bei
der zuvor beschriebenen Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
trat jedoch das Problem auf, dass der Frequenzanteil eines Eingangssignals
gemeinsam mit einem höheren
harmonischen Anteil an das Gate des FET 22 übertragen wird,
so dass die Wellenform des Ausgangssignals gestört wird und daher die Leistung
nicht stabil ist.
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Zur
Lösung
dieses Problems wird für
die Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung,
die in der japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 9-162657 offenbart
ist, eine Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung vorgeschlagen,
die das Auftreten von Störungen
dadurch unterdrückt,
dass lediglich die zweite höhere
harmonische Frequenzkomponente in dem Eingangssig nal kurzgeschlossen
wird, die die Störung
stark betrifft, wobei die folgenden Anordnungen verwendet werden.
- (1) Eine Übertragungsleitung
mit einer Länge
von etwa einem Achtel der Wellenlänge eines Eingangssignals,
von der ein offenes Ende mit dem Gate des FET zu verbinden ist.
- (2) Eine Übertragungsleitung
mit einer Länge
von etwa einem Viertel der Wellenlänge eines Eingangssignals von
der ein harmonisch geerdetes Ende mit dem Gate des FET zu verbinden
ist.
- (3) Ein Ende eines Reihen-Resonanzschaltkreises, der einen Induktor
und einen Kondensator umfasst, die in Reihe geschaltet sind, wobei
die Resonanzfrequenz etwa zweimal so groß ist wie diejenige des Eingangssignals,
ist mit einem Gate des FET verbunden. Ferner wird das andere Ende des
Reihen-Resonanzschaltkreises geerdet.
- (4) Eine erste Übertragungsleitung
und eine zweite Übertragungsleitung,
von denen jeweils ein Ende offen ist, sind mit dem Gate des FET
verbunden. Ferner weist entweder die erste Übertragungsleitung oder die
zweite Übertragungsleitung eine
Länge von
etwa einem Achtel der Wellenlänge
eines Eingangssignals auf, dessen Frequenz an der untersten Grenze
liegt, und die andere Leitung weist eine Länge von etwa einem Achtel der Wellenlänge eines
Eingangssignals auf, dessen Frequenz an der obersten Grenze liegt.
- (5) Jeweils ein Ende einer ersten sowie einer zweiten Übertragungsleitung
ist am Gate des FET harmonisch geerdet. Ferner weist entweder die erste Übertragungsleitung
oder die zweite Übertragungsleitung
eine Länge
von etwa einem Viertel der Wellenlänge eines Eingangssignals auf, dessen
Frequenz an der untersten Grenze liegt, und die andere weist eine
Länge von
etwa einem Viertel der Wellenlänge
eines Eingangssignals auf, dessen Frequenz an der obersten Grenze liegt.
- (6) Jeweils ein Ende eines ersten Reihen-Resonanzschaltkreises
und eines zweiten Reihen-Resonanzschaltkreises mit einem Induktor
und einem Kondensator, die in Reihe geschaltet sind, wird mit dem
Gate des FET verbunden, und die jeweils anderen Enden werden geerdet.
Außerdem entspricht
entwe der die Resonanzfrequenz des ersten Reihen-Resonanzschaltkreises
oder des zweiten Reihen-Resonanzschaltkreises annähernd dem
zweifachen der Wellenlänge
eines Eingangssignals mit einer Frequenz an der untersten Grenze,
und die andere weist eine Länge von
annähernd
dem Zweifachen der Wellenlänge eines
Eingangssignals mit einer Frequenz an der obersten Grenze auf.
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Bei
der Bildung eines übertragungs-
oder Resonanzschaltkreises zur Beseitigung von Störungen in
der Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
traten jedoch die folgenden Probleme auf:
- (a)
Die Länge
der Übertragungsleitung
muß zumindest
ein Achtel der Wellenlänge
des Eingangssignals betragen. Daher wird die Miniaturisierung behindert,
wenn die Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung als Modul konfiguriert ist.
Beispielsweise
wird die Länge
der Übertragungsleitung
etwa 12,5 mm betragen, wenn die Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
bei einer Frequenz des Eingangssignals von 1 GHz auf einem Aluminiumsubstrat
(ε = 9,6)
gebildet wird. Daher wird es schwierig, die Anordnung des zuvor beschriebenen
herkömmlichen
Musters auf einem Substrat vorzunehmen, und dem Erfordernis der
Miniaturisierung kann nicht genüge
geleistet werden.
- (b) Es muß eine
Anzahl von Resonanzschaltungen zur Anwendung auf eine Vielzahl höherer harmonischer
Komponenten vorgesehen sein, da es erforderlich ist, Resonanzfrequenzen
der Resonanzschaltung so festzulegen, dass sie mit einsprechenden
höheren
harmonischen Wellen der Eingangssignal-Frequenzen entsprechen. Ferner wird
die Miniaturisierung eines Schaltkreises und einer Vorrichtung auch
deshalb behindert, da abgesehen von den Resonanzschaltungen höherer harmonischer
Komponenten auch jeweils Rauschkomponenten vorgesehen sein müssen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Ziel
der vorliegenden Erfindung ist es, eine Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
und eine Hochfrequenz-Leistungsverstärkermodul zu schaffen, die
Störungen
unterdrücken,
so dass ihre Leistungsfähigkeit
stabilisiert wird und sie miniaturisiert werden können.
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Die
vorliegende Erfindung schafft eine Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
für Verstärkersignale
in einem ersten, vorgegebenen Frequenzbereich, mit einem Feldeffekttransistor
und einer Eingangs-Anpassungsschaltung in Verbindung mit einem Gate
des Feldeffekttransistors, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangs-Anpassungsschaltung mit
einer Ausgangsimpedanz Zout versehen ist,
die nicht mehr als doppelt so groß wie die Gate Eingangsimpedanz
ZG des Feldeffekt-Transistors in einem zweiten
Bereich ist, der den ersten, vorgegebenen Frequenzbereich umfasst
und sich bis zum doppelten der höchsten
Frequenz des ersten vorgegebenen Frequenzbereichs erstreckt.
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Bei
der Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird für die
zu verstärkenden
und von der Schaltung der vorhergehenden Stufe ausgegebenen objektiven
Signale die Eingangsimpedanz einer Anpassungsschaltung annähernd gleich
der Ausgangsimpedanz der Schaltung der vorhergehenden Stufe, und
die Ausgangsimpedanz der Anpassungsschaltung wird annähernd gleich
der Gate-Eingangsimpedanz des Feldeffekttransistors. Somit werden
die zu verstärkenden
objektiven Signale in einem angepassten Zustand an das Gate weitergegeben,
ohne dass Dämpfung
oder dergleichen auftritt, wenn sie ausgegeben werden, nachdem sie
durch den Feldeffekttransistor verstärkt worden sind.
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Andererseits
ist der Rausch-Strom, der den Strom der zweiten höheren Harmonischen
einschließt,
der außer
den zu verstärkenden
objektiven Signalen in der Schaltung der vorhergehenden Stufe oder
in der Anpassungsschaltung auftritt, ein kleiner Strom, verglichen
mit dem Strom der zu verstärkenden
objektiven Signale.
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Bei
der Eingangs-Anpassungsschaltung des in 3 dargestellten
herkömmlichen
Beispiels weist die Ausgangsimpedanz-Frequenz-Charakteristik einen
Verlauf auf, nach welchem die Gate-Eingangsimpedanz (ZG)
bei der Frequenz für
zu verstärkende
objektive Signale (f0) dargestellt ist,
wobei bei ansteigender Frequenz (f) die Ausgangsimpedanz (Zout) der Anpassungsschaltung ebenfalls anwächst.
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Der
Eingangsanpassungsschaltkreis mit einem solchen Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf ist
eine Art von Tiefpassfilterschaltung mit einer derartigen Impedanz-Frequenz-Charakteristik,
dass die Grenzfrequenz nicht bestimmt werden kann, d.h., es findet
keine plötzliche Änderung
statt.
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Daher
erreicht in der Anpassungsschaltung des herkömmlichen Beispiels bei dem Rausch-Strom,
der den oben erwähnten
Strom der zweiten höheren
Harmonischen umfasst, die Ausgangsimpedanz (Zout)
einen Wert nicht kleiner als ein Mehrfaches der Gate-Eingangsimpedanz
(ZG), so dass selbst dann, wenn der Rausch-Strom
einschließlich
des zweiten höheren
harmonischen Stroms ein kleiner Strom ist verglichen mit dem zu verstärkenden
objektiven Signalstrom, die durch diesen Rauschstrom auftretende
Gate-Spannung (= Rausch-Strom ×× Ausgangsimpedanz)
zu groß wird, um
gegen die Spannung der zu verstärkenden
objektiven Signale vernachlässigbar
zu sein, und daher werden Störungen
auftreten.
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Der
Erfinder hat eine Anpassungsschaltung geschaffen, deren Ausgangsimpedanz
(Zout) etwa denselben Wert aufweist, wie
die Gate-Eingangsimpedanz (ZG) bei der Frequenz
des zu verstärkenden objektiven
Signals, während
die Gate-Spannung,
die durch Rausch-Strom auftritt, bei Frequenzen, die von dieser
Ordnung abweichen, eine niedrigst mögliche Impedanz aufweist, so
dass die Gate-Spannung, die durch den Rausch-Strom einschließlich der
zweiten höheren
harmonischen Welle auftritt, vermindert oder beseitigt wird, und
es wird eine Anpassung zwischen der Schaltung der vorhergehenden
Stufe und dem Gate des Feldeffekttransistors durch diese Anpassungsschaltung
erreicht.
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Als
eine Anpassungsschaltung in der Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
der vorliegenden Erfindung kann die Anpassungsschaltung mit den
zuvor erwähnten
Ausgangsimpedanz-Frequenz-Merkmalen die Ziele der vorliegenden Erfindung
erreichen. Ideale Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verläufe dieser Anpassungsschaltung,
wie sie in 4 dargestellt sind, weisen die
Gate-Eingangsimpedanz
(ZG) bei der Frequenz der zu verstärkenden
objektiven Signale (f0) auf, sowie einen
Wert, der niedriger ist als die Gate-Eingangsimpedanz (ZG) bei einer davon abweichenden Frequenz,
oder der Impedanzwert bleibt gleich Null, wenn die Gate-Richtungsvorspannung
nicht erforderlich ist. Zieht man beispielsweise andernfalls in
Betracht, dass die Rausch-Komponente, die stark für Störungen verantwortlich
ist, die zweite höhere
harmonische Komponente ist, wie es in 5 bis 7 dargestellt
ist, kann eine Anpassungsschaltung mit Ausgangsimpedanz-Frequenz-Eigenschaften ähnlich denjenigen
eines Hochpassfilters oder eines Bandpassfilters einen vergleichbaren
Effekt erreichen. Daher kann die Anpassungsschaltung mit einem solchen
Merkmal die Gate-Spannung aufgrund der zweiten höheren harmonischen Komponente
der zu verstärkenden
objektiven Signale und die Gate-Spannung
aufgrund der Rausch-Komponente der Frequenz, die höher liegt als
die zu verstärkenden
objektiven Signale, vermindern oder beseitigen, welche beide stark
für das
Auftreten von Störungen
verantwortlich sind, so dass ein vergleichbarer Effekt erreicht
werden kann.
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Der
in 5 dargestellte Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf
der Anpassungsschaltung zeigt annähernd den gleichen Impedanzwert
wie die Gate-Eingangsimpedanz (ZG) bei der
Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals (f0). Darüber hinaus
wächst
bei Frequenzen, die niedriger sind als die Frequenz (f0)
des zu verstärkenden
objektiven Signals die Ausgangsimpedanz (Zout)
bei abnehmender Frequenz, und bei Frequenzen, die höher sind
als die Frequenz (f0) des zu verstärkenden
objektiven Signals nimmt die Ausgangsimpedanz (Zout)
entsprechend der Zunahme der Frequenz ab.
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Ferner
zeigt der in 6 dargestellte Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf
der Anpassungsschaltung annähernd
den gleichen Impedanzwert wie die Gate-Eingangsimpedanz (ZG) bei der Frequenz (f0)
des zu verstärkenden
objektiven Signals, und bei Frequenzen, die niedriger sind als die
Frequenz (f0) des zu verstärkenden
objektiven Signals wächst
die Ausgangsimpedanz (Zout) entsprechend der
Abnahme der Frequenz an. Außerdem
nimmt bei Frequenzen, die höher
sind als die Frequenz des zu verstärkenden objektiven Signals
(f0) die Ausgangsimpedanz (Zout)
entsprechend der Frequenzzunahme ab und steigt danach allmählich an.
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Ferner
zeigt der in 7 dargestellte Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf
der Anpassungsschaltung annähernd
den gleichen Impedanzwert wie die Gate-Eingangsimpedanz (ZG) bei der Frequenz (f0)
des zu verstärkenden
objektiven Signals, und bei Frequenzen, die niedriger sind als die
Frequenz (f0) des zu verstärkenden
objektiven Signals wächst
die Ausgangsimpedanz (Zout) entsprechend der
Abnahme der Frequenz an. Darüber
hinaus nimmt bei Frequenzen, die höher sind als die Frequenz (f0) des zu verstärkenden objektiven Signals die
Ausgangsimpedanz (Zout) entsprechend dem
Frequenzzuwachs ab und wächst
danach als eine vieldimensionale Funktion an.
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Bei
jedem der oben genannten Merkmale nimmt die Ausgangsimpedanz (Zout) der Anpassungsschaltung einen Wert an,
der nicht mehr beträgt
als das Zweifache der Gate-Eingangsimpedanz (ZG)
bei allen Frequenzen, die höher
sind als die Frequenz (f0) des zu verstärkenden
objektiven Signals und bis zu der bestimmten Frequenz, die nicht
kleiner ist als die Frequenz der zweiten höheren harmonischen Welle der
zu verstärkenden
objektiven Signale (f0). Dies ist der oben
beschriebenen Vorbedingung unterworfen, dass der Rausch-Strom einschließlich der
zweiten höheren
harmonischen Welle kleiner ist als der Strom der zu verstärkenden
objektiven Signale, und der Wert wurde auch in Versuchen als vorteilhaft
beurteilt.
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In
der Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
mit der zuvor beschriebenen Anpassungsschaltung zeigt die Ausgangsimpedanz
(Zout) der Anpassungsschaltung einen Wert,
der nicht mehr als das Zweifache der Gate-Eingangsimpedanz (ZG) beträgt,
zumindest für
die Rauschkomponente in dem zuvor erwähnten Frequenzband, das die
zweite höhere
harmonische Welle der zu verstärkenden
objektiven Signale einschließt.
Daher wird die Gate-Spannung, die durch diese Rauschkomponenten-Ströme erzeugt
wird, stärker
reduziert oder beseitigt, als es herkömmlich der Fall ist, und daher
wird die Rauschkomponente, die den zu verstärkenden objektiven Signalen überlagert
ist, stark reduziert, so dass ein zuverlässiger Leistungsverstärker mit
kleineren Störungen
geschaffen wird. Da ferner im Vergleich zu herkömmlichen Fällen die elektrische Leistung
abnimmt, die dazu benötigt
wird, die Rauschkomponente zu verstärken, treten ferner hervorragende
Wirkungen wie etwa die Verminderung des Leistungsverbrauchs, ein
Anwachsen der maximalen Ausgangsleistung und eine Zunahme der Drain-Effizienz
des Verstärkers
usw. auf.
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Ferner
wurde gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Anpassungsschaltung konfiguriert, die einen ersten
Kondensator enthält,
der zwischen einem Eingang und der Erdung vorgesehen ist, einen
ersten Induktor, der zwischen einem Eingang und dem Gate eines Feldeffekttransistors
vorgesehen ist, und einen zweiten Induktor, der zwischen dem Gate
und der Erdung vorgesehen ist. Durch Schaffung einer solchen Anordnung
wird eine Vereinfachung der Schaltung sowie deren Miniaturisierung
möglich,
wenn sie als Modul konzipiert ist.
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Darüber hinaus
wurde eine Vereinfachung der Fertigung vorgesehen, indem der oben
erwähnte zweite
Induktor als Streifenleiter gewählt
wurde.
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Außerdem wurde
die Vermeidung von Kurzschlüssen
des Verstärkungsstroms
vorgesehen, wenn der zweite Induktor über einen Kondensator geerdet
wurde, in dem Fall, in dem es notwendig ist, das Gate des Feldeffekttransistors
mit einer Gleichstrom-Vorspannung zu belegen.
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Ferner
wurde insbesondere für
die Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung,
die keine Anpassungsschaltung erfordert, eine Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
mit einem induktiven Impedanzschaltkreis entwickelt, der mit dem
Feldeffekttransistor verbunden und zwischen dem Gate des Feldeffekttransistors
und der Erdung angeordnet ist, wobei die induktive Impedanz eine Größe aufweist,
die nicht mehr beträgt
als das Zweifache der Gate-Eingangsimpedanz
des Feldeffekttransistors zumindest in einem Frequenzband von der
Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals, das in das Gate des Feldeffekttransistors eingeht,
bis zu der Frequenz, die das Zweifache dieser Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals beträgt.
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Durch
diese Anordnung kann in ähnlicher Weise
wie vorstehend beschrieben das Auftreten der Gate-Spannung aufgrund
der zweiten höheren
harmonischen Komponente der zu verstärkenden objektiven Signale
und das Auftreten der Gate-Spannung aufgrund der Rauschkomponente
der Frequenz, die höher
ist als die der zu verstärkenden
objektiven Signale, welche beide stark zum Auftreten von Störungen beitragen,
vermindert oder beseitigt werden, und auf diese Weise kann das Ziel
der vorliegenden Erfindung erreicht werden.
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Außerdem wurden
die Impedanz-Frequenz-Verläufe
der oben beschriebenen induktiven Impedanzschaltung so gewählt, dass
sie das Minimum der Impedanz bei einer Frequenz aufweisen, die nicht
kleiner ist als die Frequenz der zu verstärkenden objektiven Signale
und nicht mehr als das Doppelte der Frequenz der zu verstärkenden
objektiven Signale beträgt.
Daher wird gegenüber
dem herkömmlichen
Fall zumindest die Gate-Spannung stark vermindert oder beseitigt,
die durch diesen Rauschkomponentenstrom in dem erwähnten Fre quenzband erzeugt
werden, das die zweite höhere
harmonische Welle der zu verstärkenden
objektiven Signale enthält,
und somit können
die Rauschkomponenten stark vermindert werden, die sich auf den
zu verstärkenden
objektiven Signalen häufen,
und es wird ein zuverlässiger
Leistungsverstärker
mit weniger Störungen
geschaffen. Da ferner die elektrische Leistung im Vergleich zu herkömmlichen
Fällen
abnimmt, die zur Verstärkung
der Rauschkomponente verbraucht wird, zeigen sich ferner hervorragende
Wirkungen wie etwa die Verminderung des Leistungsverbrauchs, eines
Anwachsens der maximalen Ausgangsleistung und eines Anwachsens der
Drain-Effizienz des Verstärkers
usw..
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Außerdem versteht
es sich, dass außer
der oben beschriebenen Anbringung eines induktiven Impedanzschaltkreises
eine Impedanz-Anpassungsschaltung zwischen der Schaltung der vorhergehenden
Stufe und dem Gate des Feldeffekttransistors vorgesehen werden kann.
In diesem Fall kann eine Impedanz-Anpassungsschaltung, die die oben beschriebene
induktive Impedanzschaltung fasst, sehr wohl als Impedanz-Anpassungsschaltung
bezeichnet werden.
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Was
die Anordnungen der oben beschriebenen Anpassungsschaltung und der
induktiven Impedanzschaltung betrifft, ist der Fachmann in der Lage, unterschiedliche
Schaltungskonfigurationen unter Verwendung von Entwurfstechniken
oder dergleichen auf Vierpolschaltungen oder Filterschaltungen zu
schaffen. Da hier jedoch die vorliegende Erfindung beschrieben werden
soll, ist es nicht von Bedeutung, auf alle denkbaren Schaltungsanordnungen
zu verweisen und die folgende detaillierte Beschreibung bezieht
sich auf Ausführungsformen,
die für
den Fachmann leicht verständlich
sind.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine schematische Explosionsdarstellung eines Hochfrequenz-Leistungsverstärkermoduls
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
ein Schaltungsdiagramm einer Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
konventioneller Bauart;
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3 ist
ein Diagramm, das einen Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf einer herkömmlichen Eingangs-Anpassungsschaltung
zeigt;
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4 ist
ein Diagramm, das einen idealen Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf
eines Anpassungsschaltkreises in einer erfindungsgemäßen Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
zeigt;
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5 ist
ein Diagramm, das ein weiteres Beispiel für einen Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf
einer Anpassungsschaltung in einer erfindungsgemäßen Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
zeigt;
-
6 ist
ein Diagramm, das ein weiteres Beispiel für einen Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf
einer Anpassungsschaltung in einer erfindungsgemäßen Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
zeigt;
-
7 ist
ein Diagramm, das ein weiteres Beispiel eines Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlaufs
einer Anpassungsschaltung in einer erfindungsgemäßen Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung
zeigt;
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8 ist
ein Schaltbild einer Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung gemäß einer ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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9 ist
eine Tabelle, die spezifische Schaltungskonstanten jeweils für eine herkömmliche
Eingangs-Anpassungsschaltung und für eine Anpassungsschaltung
gemäß der ersten
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
-
10 ist
ein Diagramm, dass den Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf jeweils für eine herkömmliche Eingangs-Anpassungsschaltung
und für
die Eingangs-Anpassungsschaltung gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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11 ist
ein Schaltbild einer herkömmlichen
Eingangs-Anpassungsschaltung;
-
12 ist
ein Diagramm, das eine Ausgangs-Wellenform eines Hochfrequenz-Leistungsverstärkermoduls
zeigt, das eine herkömmliche
Eingangs-Anpassungsschaltung umfasst;
-
13 ist
ein Diagramm, das eine Ausgangswellenform eines Hochfrequenz-Leistungsverstärkermoduls
zeigt, das eine erfindungsgemäße Eingangs-Anpassungsschaltung
umfasst;
-
14 ist
ein Schaltbild einer Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung gemäß einer zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
-
15 ist
ein Schaltbild, das eine Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung gemäß einer dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
-
16 ist
eine Tabelle, die spezifische Schaltungskonstanten jeweils für eine Eingangs-Anpassungsschaltung
eines herkömmlichen
Beispiels sowie eines Vergleichsbeispiels sowie für eine Eingangs-Anpassungsschaltung
gemäß der dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
-
17 ist
ein Diagramm, das den Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf jeweils
für die
Eingangs-Anpassungsschaltung eines herkömmlichen Beispiels sowie eines
Vergleichsbeispiels und für
die Eingangs-Anpassungsschaltung
gemäß der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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18 ist
ein Schaltbild einer herkömmlichen
Eingangs-Anpassungsschaltung;
-
19 ist
eine schematische Explosionsdarstellung eines Hochfrequenz-Leistungsverstärkermoduls
gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
20 ist
ein Schaltbild einer Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung gemäß einer weiteren
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
21 ist
ein Schaltbild einer Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung gemäß einer weiteren
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
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22 ist
ein Schaltbild einer Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung gemäß einer weiteren
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
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Die
vorliegende Erfindung wird nun mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
eingehend beschrieben.
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1 ist
eine schematische perspektivische Explosionsdarstellung eines Hochfrequenz-Leistungsverstärkermoduls
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, und 8 ist ein
Schaltbild einer Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung gemäß einer
ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
wird beispielhaft eine Hochfrequenzverstärkerschaltung beschrieben,
die Hochfrequenzsignale mit einer Frequenz von 1 GHz verstärkt und
ausgibt, welche von einer nicht dargestellten vorhergehenden Schaltungsstufe
stammen. Ferner ist das Hochfrequenz-Leistungsverstärkermodul der vorliegenden Ausführungsform
ein solches, das für
eine Ausgangsimpedanz der vorhergehenden Schaltungsstufe von 50Ω entworfen
wurde.
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In 1 ist
das Hochfrequenz-Leistungsverstärkermodul
(nachfolgend als Leistungsverstärkermodul
bezeichnet) mit 10 bezeichnet und wird gebildet durch einen
Feldeffekttransistor (nachfolgend als (FET bezeichnet) 31 sowie
aus anderen elektronischen Teilen, die auf die obere Oberfläche eines
keramischen Vielschicht-Schaltungssubstrats (nachfolgend als Vielschicht-Schaltungssubstrat
bezeichnet) 11 aufgebracht sind.
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Das
Vielschicht-Schaltungssubstrat 11 umfasst ein erstes und
ein zweites keramisches Substrat 11a, 11b, die
beide aus geschichteter Tonerde (ε =
9,6) bestehen können.
Ferner beträgt
die Größe des Vielschichtsubstrats
etwa 7,0 mm × 7,0
mm bei einer Dicke von 0,8 mm. Das Tonerde-Substrat kann durch ein
Substrat aus einem Harz ersetzt werden. Der FET 31 für den Leistungsverstärker ist
annähernd
in der Mitte der oberen Oberfläche
eines ersten Keramiksubstrats 11a angebracht, das in der
oberen Schicht vorgesehen ist. Ferner stellt der FET 31 ein Trennelement
dar, an dessen einer Seite eine Eingangs-Anpassungsschaltung 32 ausgebildet
ist und an dessen anderer Seite eine Ausgangs-Anpassungsschaltung 33 ausgebildet
ist. Ferner sind unter Verwendung eines Sockels und dergleichen Chip-Teile
(wie etwa C, R und L) in einer Verdrahtung vorgesehen, die auf der
oberen Oberfläche
des ersten Keramiksubstrats 11a angebracht ist. Schließlich ist
der FET 31, der ein Halbleiterchip ist, mittels einer Verdrahtung,
einem Flipchip oder dergleichen angebracht.
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Im
vorliegenden Fall wird die Schaltungsverdrahtung des Vielschicht-Schaltungssubstrats 11 aus Kupfer
(Cu) gebildet, kann jedoch auch mit Silber (Ag), Silberpalladium
(AgPd) oder Silberplatin (AgPt) gebildet werden.
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Ferner
ist auf der oberen Oberfläche
des zweiten Keramiksubstrats 11b in der unteren Schicht eine
Drain-Vorspannungsschaltung 34 in dem Bereich vorgesehen,
die mit der Position überlappt,
in der die Ausgangs-Anpassungsschaltung 33 ausgebildet
ist. Der Drain des FET 31 wird durch Elektrizität gespeist,
die über
die Drain-Verstärkerschaltung 34 vom
Außenbereich
der Vorrichtung her zugeführt wird.
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Ferner
ist ein Erdungsleiter 12 annähernd auf der gesamten unteren
Oberfläche
des zweiten Keramiksubstrats 11b vorgesehen, nämlich auf
der Unterseite des vielschichtigen Leitersubstrats 11 mit Ausnahme
der Randbereiche.
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Durch
Schichten dieses ersten und zweiten Keramiksubstrats 11a und 11b wird
ein vielschichtiges Schaltungssubstrat 11 mit einer Drain-Verstärkerschaltung 34 in
seiner inneren Schicht gebildet.
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Ferner
ist an der Seite des vielschichtigen Leitersubstrats 11 eine
Anzahl anschlußloser
Elektroden 13 vorgesehen. Diese anschlußlosen Elektroden 13 sind
jeweils so ausgebildet, dass sie einen Eingang zur Eingabe der zu
verstärkenden
objektiven Hochfrequenzsignale an die Eingangs-Anpassungsschaltung 32, einen
Ausgang zur Ausgabe der Signale, die vom FET 31 der Verstärkung und
von der Ausgangs-Anpassungsschaltung 33 der Impedanzanpassung
unterzogen werden, einen Versorgungsanschluss zur Verbindung der
Stromquelle mit der Drain-Verstärkerschaltung 34,
und einen Erdungsanschlusses, entsprechend der flächenhaften
Ausbildung auf dem Mutter-Schaltungssubstrat bilden.
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Ferner
ist die obere Oberfläche
des vielschichtigen Schaltungssubstrats 11 mit einem Metallgehäuse abgedeckt,
das in der Zeichnung nicht gezeigt ist, und durch dieses Metallgehäuse abgeschirmt.
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Wie
ferner in dem Schaltbild in 8 dargestellt
ist, werden die Hochfrequenzsignale, die in den Eingang 32a eingegeben
werden und das zu verstärkende
Signal darstellen sollen, in das Gate des FET 31 über die
Eingangs-Anpassungsschaltung 32 eingegeben.
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Die
Eingangs-Anpassungsschaltung 32 stellt die Anpassung zwischen
der Impedanz der Hochfrequenz-Signalquelle, die mit der vorhergehenden
Stufe des Eingangs 32a zu verbinden ist, nämlich der Ausgangsimpedanz
der vorhergehenden Schaltungsstufe, und der Eingangsimpedanz des
Gate des FET 31 her. Außerdem ist die Source des FET 31 geerdet.
Ein Drain-Versorgungsanschluß ist
als 34a bezeichnet und mit dem Drain des FET 31 über eine Drain-Verstärkerschaltung 34 verbunden.
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Ein
Ausgangsanschluß,
der schließlich
die durch den FET 31 verstärkten Signale ausgibt, ist
mit 33a bezeichnet und mit dem Drain des FET 31 über eine
Ausgangs-Anpassungsschaltung 33 verbunden.
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Ferner
ist die Eingangs-Anpassungsschaltung 32 mit einem ersten
Kondensator 321, einem ersten Induktor 322 und
einem zweiten Induktor 323 versehen, und der erste Kondensator 321 ist
zwischen einem Eingang 32a und der Erdung vorgesehen und
der erste Induktor 322 ist zwischen dem Eingang 32a und
dem Gate des FET 31 vorgesehen, und der zweite Induktor 323 ist
zwischen dem Gate des FET 31 und der Erdung angeordnet.
Hier beträgt die
Gate-Eingangsimpedanz (ZG) des FET 31 5Ω.
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Bei
der Eingangs-Anpassungsschaltung 32 beträgt ferner
bei der Frequenz des zu verstärkenden objektiven
Signals (f0 = 1 GHz) die Eingangsimpedanz
(ZIN) 50Ω,
und die Ausgangsimpedanz (Zout) beträgt 5Ω. Ferner
beträgt
an der Ausgangs-Anpassungsschaltung 32 die Ausgangsimpedanz
(Zout) einen Wert, der nicht mehr als das
Doppelte der Gate-Eingangsimpedanz (ZG)
des FET 31 beträgt, nämlich einen
Wert von nicht mehr als 10Ω,
bei allen Frequenzen (mit Ausnahme der Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals) von der Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals (f0 = 1 GHz) bis zum
Zweifachen der Frequenz des zu verstärkenden objektiven Signals
(2 GHz) im Frequenzverlauf der Ausgangsimpedanz (Zout).
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Die
spezifischen Schaltungskonstanten einen herkömmlichen Eingangs-Anpassungsschaltung sowie
der Eingangs-Anpassungsschaltung 32 der vorliegenden Ausführungsform
sind in 9 dargestellt. Ferner ist der
Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf der Anpassungsschaltung mit diesen Schaltungskonstanten
in 10 dargestellt.
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Wenn
eine Sonde oder dergleichen einer Messeinrichtung mit einem derartig
ausgebildeten Leistungsverstärkermodul 10 verbunden
wird, wird ein starker Einfluss einer wandernden Kapazität sowie
eines Induktors usw. aufgrund der Sonde auftreten, und eine genaue
Messung ist nicht möglich,
da das Leistungsverstärkermodul 10 eine
Schaltung zur Bearbeitung von Hochfrequenzsignalen ist. Daher ist 10 der
Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf dargestellt, der durch eine Simulation
erhalten wurde.
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Als
ein herkömmliches
Beispiel ist in 11 eine Anordnung gezeigt, die
keinen zweiten Induktor 323 umfasst, nämlich eine Anpassungsschaltung
aus einem ersten Kondensator 321 und einem ersten Induktor 322.
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Weiterhin
wurde bei einem Kapazitätswert C1
des ersten Kondensators 321, einem Induktivitätswert L1
des ersten Induktors 322 und einem Induktivitätswert L2
des zweiten Induktors 323, wobei bei dem herkömmlichen
Beispiel C1 = 9,6 pF und L1 = 2,4 nH beträgt, die Anpassung der nicht
dargestellten Schaltung der vorhergehenden Stufe (Ausgangsimpedanz:
50Ω) und
des Gate des FET 21 (Eingangsimpedanz: 5Ω) bei der
Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals (f0 = 1 GHz) durchgeführt.
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Ferner
betrugen bei dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung C1 = 18,0 pF, L1 = 1,0 nH und L2 = 0,5
nH. Bei dem zweiten Ausfüh rungsbeispiel
galt C1 = 12,5 pF, L1 = 1,5 nH und L2 = 1,0 nH. Ferner galt beim
dritten Ausführungsbeispiel
Cl = 10,0 pF, L1 = 2,0 nH und L2 = 2,0 nH. Bei diesen gegebenen
Schaltungskonstanten wurde die Anpassung jeweils bei der Frequenz
des zu verstärkenden
objektiven Signals (f0 = 1 GHz) durchgeführt.
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Die
Anpassungsschaltung gemäß dem herkömmlichen
Beispiel mit den zuvor genannten Schaltungskonstanten wies einen
Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf
auf, der in 10 als Kurve Zc dargestellt
ist. Das heißt,
die Ausgangsimpedanz (Zout) beträgt 5Ω bei der
Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals (f0 = 1 GHz), und wenn
die Signalfrequenz (f) anwächst,
wächst
die Ausgangsimpedanz (Zout) linear an und
beträgt
etwa 22Ω bei
2 GHz und etwa 40Ω bei
3 GHz.
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Im
Gegensatz dazu weist die Anpassungsschaltung 32 des ersten
Ausführungsbeispiels
einen Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf auf, der in 10 als
Kurve Ze1 dargestellt ist. Das heißt, die Ausgangsimpedanz (Zout) beträgt
5Ω bei
der Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals (f0 = 1 GHz), und bei
den benachbarten Frequenzen um 1 GHz herum nimmt die Ausgangsimpedanz
(Zout) bei anwachsender Signalfrequenz (f)
ab, wobei das Minimum (etwa 1 Ω)
bei etwa 1,2 GHz liegt, und wenn danach die Signalfrequenz anwächst, wächst die
Ausgangsimpedanz (Zout) näherungsweise
linear an und beträgt
etwa 3Ω bei
2 GHz und näherungsweise
6Ω bei
3 GHz.
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Die
Anpassungsschaltung 32 des zweiten Ausführungsbeispiels weist einen
Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf auf, der in 10 als
Kurve Ze2 dargestellt ist. Das heißt, die Ausgangsimpedanz (Zout) beträgt
5Ω bei
der Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals (f0 = 1 GHz), und bei den
Nachbarfrequenzen um 1 GHz herum nimmt bei wachsender Signalfrequenz
(f) die Ausgangsimpedanz (Zout) ab, wobei
das Minimum (etwa 2Ω)
bei etwa 1,2 GHz liegt, und wenn anschließend die Signalfrequenz zunimmt,
nimmt die Ausgangsimpedanz (Zout) annähernd linear
zu und beträgt
etwa 6Ω bei
2 GHz und annähernd
11 Ω bei
3 GHz.
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Ferner
zeigt die Anpassungsschaltung 32 des dritten Ausführungsbeispiels
einen Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf, der in 10 als
Kurve Ze3 dargestellt ist. Das heißt, die Ausgangsimpedanz (Zout) beträgt
5Ω bei
der Fre quenz des zu verstärkenden
objektiven Signals (f0 = 1 GHz), und bei den
benachbarten Frequenzen um 1 GHz herum nimmt bei wachsender Signalfrequenz
(f) die Ausgangsimpedanz (Zout) ab, wobei
das Minimum (etwa 1 Ω)
bei etwa 1,2 GHz liegt, und wenn anschließend die Signalfrequenz anwächst, nimmt
die Ausgangsimpedanz (Zout) annähernd linear
zu und beträgt etwa
10Ω bei
2 GHz und annähernd
17Ω bei
3 GHz.
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Anschließend wurde
eine Ausgangssignal-Wellenform für
den Fall untersucht, in dem ein Sinuswellensignal bei 1 GHz zur
Verstärkung
jeweils in ein Leistungsverstärkermodul
mit einer Anpassungsschaltung gemäß dem oben beschriebenen herkömmlichen
Beispiel und in ein Leistungsverstärkermodul mit einer Anpassungsschaltung
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
eingegeben wurde. Das Ergebnis dieser Messung ist in 12 und 13 dargestellt.
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12 zeigt
eine Wellenform von Ausgangssignalen, bei denen eine Anpassungsschaltung
gemäß einem
herkömmlichen
Beispiel verwendet wurde, und die Signalwellenform ist so gestört, dass
es unmöglich
ist, sie als ein Sinuswellensignal mit einer Periode von 1 ns (1 × 10–9 Sekunden)
zu identifizieren.
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13 zeigt
eine Wellenform von Ausgangssignalen bei Verwendung einer Anpassungsschaltung
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel,
und es wurde erfolgreich bestätigt,
dass die Signalwellenform trotz leichter Verzerrungen in ausreichendem Maße als ein
Sinuswellensignal mit einer Periode von 1 ns ((1 × 10–9 Sekunden)
zu identifizieren ist, und die Verzerrung ist stark vermindert im
Vergleich zu dem herkömmlichen
Beispiel.
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Wie
aufgrund der oben beschriebenen ersten bis dritten Beispiele anzunehmen
ist, kann mit einer Anpassungsschaltung 32 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
bei kleiner werdenden Induktivitätswerten
des ersten und des zweiten Induktors 322 und 323 ein
gewünschter
Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf leichter erreicht werden. Demnach
können
in dem Fall, in dem die ersten und zweiten Induktoren 322 und 323 als
Streifenleiter ausgebildet sind, deren Längen sehr kurz gehalten werden.
Somit kann die Schaltungsanordnung auch bei einer beabsichtigten
Miniaturisierung der Form sowie einer hohen Dichte in dem Hochfrequenz-Leistungsverstärkermodul 10 verwendet
werden. Beispielsweise beträgt
in dem Fall, in dem der zweite Induktor 323 des oben beschriebenen
ersten Ausführungsbeispiels
auf einem Tonerde-Substrat (ε =
9,6) durch Streifenleiter gebildet wurde, dessen Länge etwa
3,2 mm.
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Wenn
in der Eingangs-Anpassungsschaltung 32 der oben beschriebenen
Anordnung die Induktivitätswerte
des ersten und zweiten Leiters 322 und 323 kleiner
gemacht werden, wächst
der Kapazitätswert
des ersten Kondensators 321 an, wobei der Kapazitätswert von
10 bis zu einigen zehn pF reicht, und dessen Größe verändert sich auch in dem Fall kaum,
in welchem ein chipförmiger
Kondensator verwendet wird.
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Wie
oben erwähnt,
wird bei dem Leistungsverstärkermodul 10 der
vorliegenden Ausführungsform,
wenn die Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals (1 GHz) von der vorhergehenden Schaltungsstufe
ausgegeben worden ist, die Eingangsimpedanz der Eingangs-Anpassungsschaltung 32 annähernd gleich
der Ausgangsimpedanz der vorhergehenden Schaltungsstufe. Ferner
wird die Ausgangsimpedanz der Anpassungsschaltung 32 annähernd gleich
der Gate-Eingangsimpedanz des FET 31. Daher wird das zu
verstärkende
objektive Signal in das Gate des FET 31 in einem gut angepassten Zustand
eingegeben, ohne dass eine Dämpfung
oder dergleichen verursacht wird, und wird durch den FET 31 verstärkt und
ausgegeben.
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Ferner
zeigt bei der Eingangs-Anpassungsschaltung 32 die Ausgangsimpedanz
(Zout) einen Wert, der nicht mehr als das
Doppelte der Gate-Eingangsimpedanz (ZG)
des FET 31 beträgt,
für alle
Frequenzen von der Frequenz des zu verstärkenden objektiven Signals
bis zu der Frequenz der zweiten höheren harmonischen Welle der
zu verstärkenden
objektiven Signale, so dass die Gate-Spannung, die in diesem Rauschkomponentenstrom
auftritt, zumindest in dem oben erwähnten Frequenzband einschließlich der
zweiten höheren
harmonischen Welle der zu verstärkenden
objektiven Signale stärker
vermindert wird als in einem konventionellen Fall, so dass ein Leistungsverstärker mit
weniger Verzerrungen geschaffen werden kann. Da ferner die elektrische
Leistung, die bei der Verstärkung
der Rauschkomponente verbraucht wird, im Vergleich zu herkömmlichen
Fällen
abnimmt, zeigen sich hervorragende Wirkungen wie etwa eine Verminderung
der Leistungsaufnahme, ein Anwachsen der maximalen Ausgangsleistung,
ein Anwachsen der Drain-Effizienz des Verstärkers usw..
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
wurde für
ein Hochfrequenz-Leistungsverstärkermodul für PDC eine
Form von 7,0 mm × 7,0
mm × 2,0
mm (einschließlich
eines Metallgehäuses
zur Abschirmung) und mit einem Volumen von 0,1 cc realisiert, vergleichbar
mit einer Ausgangsleistungs-Größenordnung
von 1W, und es wurden die Merkmale einer maximalen Ausgangsleistung
von 32,5 dBm und einer Drain-Effizienz von 72,7% erreicht, wobei
eine große
Kompaktheit und hohe Leistungsfähigkeit
erreicht wurden.
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Wenn
eine Gate-Vorspannungsschaltung 35 mit einem Kopplungskondensator
Cc zwischen der vorhergehenden Schaltungsstufe und dem Modul zur Beseitigung
des Gleichstroms ausgestattet werden muß, kann eine zweite Ausführungsform
so aufgebaut sein, wie es in 14 und 15 gezeigt
ist. Das heißt,
bei der Schaltungsanordnung kann der zweite Kondensator 324 sehr
wohl zwischen dem zweiten Induktor 323 und der Erdung angeordnet sein,
so dass der direkte Verstärkungsstrom,
der von der Gate-Vorspannungsschaltung 35 an das Gate des
FET 31 geleitet wird, wie in 14 gezeigt
ist, nicht durch den zweiten Induktor 323 der Eingangs-Anpassungsschaltung 32 kurzgeschlossen wird.
Ferner müssen
in diesem Fall die Schaltungskonstanten so festgelegt sein, dass
der Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf in der Eingangs-Anpassungsschaltung 32 ähnlich bleibt
wie zuvor beschrieben.
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Hier
dient der zweite Kondensator 324 dazu, zu verhindern, dass
die Gleichstromkomponente zur Gate-Vorspannung kurzgeschlossen wird,
und bei einem Kapazitätswert
von 100 pF, welches der allgemein verwendete Wert zur Beseitigung
des Gleichstroms ist, wurde eine ausreichende Wirkung erzielt.
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Im
folgenden wird eine dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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15 ist
ein Schaltbild einer Hochfrequenz-Leistungsverstärkerschaltung gemäß einer dritten
Ausführungsform.
In der Zeichnung bezeichnen dieselben Beschriftungen die gleichen
Bestandteile wie in der ersten Ausführungsform, so dass deren Beschreibung
weggelassen wird. Hier wird auf das Erscheinungsbild sowie auf den
Aufbau des Moduls, welcher der gleiche ist wie bei der vorstehenden ersten
Ausführungsform,
verzichtet. Ferner besteht der Unterschied zwischen der ersten Ausführungsform
und der dritten Ausführungsform
in der Anordnung darin, dass in der ersten Ausführungsform die Eingangs-Anpassungsschaltung
der herkömmlichen Ausführungsform
als Tiefpassfilter eingesetzt wurde und unter Einbeziehung von Neuerungen
verbessert wurde, so dass die Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verläufe an gewünschte Merkmale
angepasst wurden, während
in der dritten Ausführungsform
die Eingangs-Anpassungsschaltung aus einem Hochpaßfilter
verbessert wurde und somit die Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verläufe an gewünschte Merkmale
angepasst wurden.
-
Das
heißt,
wie in 15 dargestellt ist, das zu verstärkende objektive
Hochfrequenzsignal, das in den Eingang 36a eingegeben wurde,
wird über
die Eingangs-Anpassungsschaltung 36 in das Gate des FET 31 eingegeben.
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Die
Eingangsimpedanzschaltung 36 stellt eine Anpassung zwischen
der Impedanz der Hochfrequenzsignalquelle, die an die vorhergehende
Stufe des Eingangs 36a angeschlossen werden soll, nämlich die
Ausgangsimpedanz der vorhergehenden Schaltungsstufe, und der Eingangsimpedanz
des Gate des FET 31 her, und sie umfasst einen ersten Kondensator 361,
einen ersten Induktor 362 und einen zweiten Induktor 363,
und der erste Kondensator 361 ist zwischen einem Eingang 36a und
dem Gate des FET 31 angeordnet, und der zweite Induktor 362 ist
zwischen dem Eingang 36a und der Erdung angeordnet, und
der zweite Induktor 363 ist zwischen dem Gate des FET 31 und
der Erdung angeordnet. Hier beträgt
die Gate-Eingangsimpedanz (ZG) des FET 31 5Ω.
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Ferner
beträgt
bei der Eingangs-Anpassungsschaltung 36 bei der Frequenz
zu verstärkenden
objektiven Signals (f0 = 1 GHz) die Eingangsimpedanz
(Zin) 50Ω,
und die Ausgangsimpedanz (Zout) beträgt 5Ω, und gleichzeitig
weist die Ausgangsimpedanz (Zout) einen
Wert auf, der nicht größer ist
als das Doppelte der Gate-Eingangsimpedanz (ZG)
des FET 31, nämlich
einen Wert, der nicht größer ist
als 10Ω in
dem gesamten Frequenzbereich (mit Ausnahme der Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals) von der Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals (f0 = 1 GHz) bis zum
Doppelten der Frequenz des zu verstärkenden objektiven Signals
(2 GHz) im Frequenzverlauf der Ausgangsimpedanz (Zout).
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Hier
sind die spezifischen Schaltungskonstanten der Eingangs-Anpassungsschaltung
des herkömmlichen
Beispiels sowie eines Vergleichs beispiels und der Eingangs-Anpassungsschaltung 36 der
vorliegenden Ausführungsform
in 16 dargestellt, und die Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verläufe der
Anpassungsschaltung bei diesen Schaltungskonstanten sind jeweils
in 17 dargestellt.
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Wenn
eine Sonde oder dergleichen einer Meßvorrichtung mit einem derartig
ausgebildeten Leistungsverstärkermodul 10 verbunden
wird, wird ein starker Einfluss auf eine Veränderung der Kapazität sowie
auf den Induktor usw. aufgrund der Sonde auftreten, so dass eine
genaue Messung nicht möglich
ist, da das Leistungsverstärkermodul 10 eine Schaltung
zur Verarbeitung von Hochfrequenzsignalen ist. Daher sind in 17 Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verläufe dargestellt,
die durch Simulationen erhalten wurden.
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Wie
in dem in 18 dargestellten herkömmlichen
Beispiel fehlt der Anordnung der zweite Induktor 363, denn
es wurde eine Anpassungsschaltung aus einem ersten Kondensator 361 und
einem ersten Induktor 362 vorgesehen.
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Wenn
ferner C1 den Kapazitätswert
des ersten Kondensators 361 repräsentiert, L1 den Induktivitätswert des
ersten Induktors 362 darstellt und L2 den Induktivitätswert des
zweiten Induktors 363 darstellt, und bei einem herkömmlichen
Beispiel C1 = 10,2 pF und L1 = 2,8 nH betragen, wurde die Anpassung
zwischen der nicht dargestellten vorhergehenden Schaltstufe (Ausgangsimpedanz:
50Ω) und
dem Gate des FET 31 (Eingangsimpedanz: 5Ω) bei einer Frequenz
des zu verstärkenden
objektiven Signals (f0 = 1 GHz) sichergestellt.
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Ferner
betrugen bei dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Ausführungsform
C1 = 15,5 pF, L1 = 1,3 nH und L2 = 0,5 nH, und beim zweiten Ausführungsbeispiel
betrugen C1 = 11,0 pF, L1 = 2,0 nH und L2 = 1,0 nH, und die Anpassung
wurde jeweils bei der Frequenz des zu verstärkenden objektiven Signals
(f0 = 1 GHz) durchgeführt.
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Ferner
wurde in einem Vergleichsbeispiel eine Schaltungsanordnung ähnlich der
vorliegenden Ausführungsform
verwendet, wobei lediglich die Schaltungskonstanten mit C1 = 0,5
pF, L1 = 2,5 nH und L2 = 2,0 nH verändert wurden, und die Anpassung
wurde bei der Frequenz des zu verstärkenden objektiven Signals
(f0 = 1 GHz) durchgeführt.
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Die
Anpassungsschaltung des herkömmlichen
Beispiels mit den oben erwähnten
Schaltungskonstanten weist einen Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf auf, der
in 17 als Kurve Zc1 dargestellt
ist. Das heißt,
die Ausgangsimpedanz (Zout) beträgt 5Ω bei der
Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals (f0 = 1 GHz), und mit
anwachsender Signalfrequenz (f) wächst die Ausgangsimpedanz (Zout) linear an und beträgt etwa 23Ω bei 2 GHz und etwa 33Ω bei 3 GHz.
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Im
Gegensatz dazu weist die Anpassungsschaltung 36 des ersten
Ausführungsbeispiels
den Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf auf, der in 17 mit
Ze1 bezeichnet ist. Das heißt, die
Ausgangsimpedanz (Zout) beträgt 5Ω bei der
Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals (f0 = 1 GHz), und bei
den benachbarten Frequenzen um 1 GHz herum nimmt die Ausgangsimpedanz
(Zout) bei zunehmender Signalfrequenz (f)
zu, so dass das Minimum (etwa 1,5Ω) bei etwa 1,1 GHz erreicht
wird, und danach wächst
mit zunehmender Signalfrequenz die Ausgangsimpedanz (Zout)
annähernd
linear an und beträgt
etwa 4Ω bei
2 GHz und etwa 6Ω bei
3 GHz.
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Die
Anpassungsschaltung 36 des zweiten Ausführungsbeispiels weist den Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf
auf, der in 17 als Kurve Ze2 dargestellt
ist. Das heißt,
die Ausgangsimpedanz (Zout) beträgt 5Ω bei der
Frequenz des zu verstärkenden
objektiven Signals (f0 = 1 GHz), und bei
den benachbarten Frequenzen um 1 GHz herum nimmt mit zunehmender
Signalfrequenz (f) die Ausgangsimpedanz (Zout)
ab, wobei das Minimum (annähernd
3,5Ω) bei
etwa 1,1 GHz erreicht wird, und danach wächst mit zunehmender Signalfrequenz
die Ausgangsimpedanz (Zout) annähernd linear
an und beträgt
7,5Ω bei 2
GHz und etwa 12Ω bei
3 GHz.
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Ferner
weist die Anpassungsschaltung des Vergleichsbeispiels einen Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf
auf, der in 17 als Kurve Zc 2 bezeichnet ist. Das heißt, die Ausgangsimpedanz (Zout) beträgt
5Ω bei
der Frequenz des zu verstärkenden objektiven
Signals (f0 = 1 GHz), und bei den benachbarten
Frequenzen um 1 GHz herum bleibt trotz anwachsender Signalfrequenz
(f) die Ausgangsimpedanz (Zout) auf einem
annähernd
konstanten Wert, dann bei etwa 1,2 GHz, und anschließend wächst die Ausgangsimpedanz
(Zout) bei wachsender Signalfrequenz annähernd linear
an und beträgt
etwa 12Ω bei 2
GHz und etwa 19Ω bei
3 GHz.
-
Wenn
ferner ein Sinuswellensignal mit 1 GHz zur Verstärkung jeweils in Leistungsverstärkermodule
mit Anpassungsschaltungen gemäß dem vorstehenden
Beispiel eingegeben wurde, wie es bei der ersten Ausführungsform
der Fall war, wurde erfolgreich bestätigt, dass seine Wellenform
eines Ausgangssignals die Signalwellenform ausreichend erkennbar
als Sinuswelle mit einer Periode von 1 ns (1 × 10–9 Sekunden)
trotz einer leichten Verzerrung wiedergibt, und die Verzerrung wurde
im Vergleich zu dem herkömmlichen
Beispiel stark reduziert.
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Ferner
lässt sich
durch die Anpassungsschaltung 36 der dritten Ausführungsform,
wie anhand der vorstehend beschriebenen Vergleichsbeispiele, der
ersten und zweiten Beispiele angenommen werden kann, da die Induktivitätswerte
des ersten und des zweiten Induktors 362 und 363 kleiner werden,
ein gewünschter
Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf leichter erreichen, und falls
diese ersten und zweiten Induktoren 362 und 363 mit
Streifenleitern versehen sind, kann deren Länge sehr kurz gehalten werden,
und auf diese Weise kann die Schaltungsanordnung auch in ausreichender
Weise zur Miniaturisierung der Form sowie für eine hohe Dichte in dem Hochfrequenz-Leistungsverstärkermodul 10 verwendet
werden. Beispielsweise betrug in dem Fall, in dem der zweite Induktor 363 des
oben beschriebenen ersten Beispiels auf einem Tonerde-Substrat (ε = 9,6) durch
Streifenleiter gebildet wurde, seiner Länge etwa 3,2 mm.
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In
der Eingangs-Anpassungsschaltung 36 der oben beschriebenen
Anordnung wächst
dann, wenn die Induktivitätswerte
des ersten und des zweiten Induktors 362 und 363 kleiner
gemacht werden, der Kapazitätswert
des ersten Kondensators 361 an, wobei der Kapazitätswert von
10 bis zu einigen 10 pF reicht und die Größe des Kondensators sich auch dann
kaum ändert,
wenn ein chipförmiger
Kondensator verwendet wird.
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Wie
oben erwähnt,
wird bei einem Leistungsverstärkermodul 10 gemäß der vorliegenden
Ausführungsform
dann, wenn die Frequenz des zu verstärkenden objektiven Signals
(1 GHz) von der vorhergehenden Schaltstufe ausgegeben worden ist,
die Eingangsimpedanz der Eingangs-Anpassungsschaltung 36 annähernd gleich
der Ausgangsimpedanz der vorhergehenden Schaltungsstufe, und die
Ausgangsimpedanz der Anpassungsschaltung 36 wird annähernd gleich
der Gate-Eingangsimpedanz des FET 31, und daher wird das
zu vers tärkende
objektive Signal in das Gate des FET 31 in einem gut angepassten
Zustand eingegeben, ohne dass eine Dämpfung oder dergleichen verursacht
wird, wird durch den FET 31 verstärkt und ausgegeben.
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Ferner
beträgt
in der Eingangs-Anpassungsschaltung 36 die Ausgangsimpedanz
(Zout) nicht mehr als das Doppelte der Gate-Eingangsimpedanz (ZG) des FET 31 für alle Frequenzen von der Frequenz
des zu verstärkenden
objektiven Signals bis zur Frequenz der zweiten höheren harmonischen Welle
des zu verstärkenden
objektiven Signals, so dass die Gate-Spannung, die durch diesen
Rauschkomponentenstrom zumindest in dem erwähnten Frequenzband einschließlich der
zweiten höheren harmonischen
Welle des zu verstärkenden
objektiven Signals stärker
reduziert wird als in dem herkömmlichen
Fall, und daher wird ein Leistungsverstärker mit weniger Verzerrungen
geschaffen. Da ferner die elektrische Leistung, die zur Verstärkung der Rauschkomponente
verbraucht wird, gegenüber
herkömmlichen
Fällen
abnimmt, zeigen sich hervorragende Wirkungen wie etwa eine Verminderung
der Leistungsaufnahme, ein Anwachsen der maximalen Ausgangsleistung
und ein Anwachsen der Drain-Effizienz des Verstärkers usw..
-
Wenn
ferner eine Gate-Vorspannungsschaltung mit einem Kopplungskondensator
zur Entfernung des Gleichstroms zwischen der vorhergehenden Schaltungsstufe
und dem Modul vorgesehen sein muß, wie es bei der ersten Ausführungsform
beschrieben ist, kann der zweite Kondensator sehr wohl zwischen
dem zweiten Induktor 363 und der Erdung angeordnet sein,
so dass der direkte Verstärkungsstrom,
der von der Gate-Verstärkungsschaltung
zum Gate des FET 31 weitergegeben wird, nicht durch den
zweiten Induktor 363 der Eingangs-Anpassungsschaltung 36 kurzgeschlossen
werden kann. Außerdem
müssen
in diesem Fall die Schaltungskonstanten so festgelegt sein, dass
der Ausgangsimpedanz-Frequenz-Verlauf der Eingangs-Anpassungsschaltung 36 ähnlich zu
den vorstehend Beschriebenen bleibt.
-
Bei
den vorstehend erwähnten
ersten und zweiten Ausführungsformen
ist bezüglich
der Anordnung des Leistungsverstärkermoduls 10,
wie es in 19 dargestellt ist, die Gate-Vorspannungsschaltung 35 vorzugsweise
auf dem zweiten Keramiksubstrat 11b ausgebildet, so dass
sie mit einem Bereich überlappen
wird, in dem die Eingangs-Anpassungsschaltung 32 auf dem
ersten Keramiksubstrat 11a ausgebildet ist.
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Wie
in 20 gezeigt ist, kann ferner in dem Fall, in dem
eine vergrößerte Effizienz
bei einer zweistufigen Konfiguration des FET erreicht werden soll, die
Theorie der oben beschriebenen Eingangs-Anpassungsschaltung 32 auf
die Anpassungsschaltung 37 angewandt werden, die zwischen
zwei FET's 31a und 31B angeordnet
ist.
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Wenn
darüber
hinaus keine Eingangs-Anpassungsschaltungen erforderlich sind, wie
es in 21 gezeigt ist, lassen sich ähnliche
Wirkungen dadurch erreichen, dass der Eingang 41 unmittelbar mit
dem Gate des FET 31 und eine induktive Impedanzschaltung
mit den vorstehend beschriebenen Impedanzmerkmalen mit dem Gate
des FET 31 und der Erdung verbunden wird. Hier weisen die
Impedanz-Frequenz-Verläufe
der induktiven Impedanz-Schaltung 42 vorzugsweise einen
Wert auf, der nicht mehr beträgt
als das Doppelte der Gate-Eingangsimpedanz des FET 31 zumindest
in einem Frequenzband von der Frequenz des zu verstärkenden objektiven
Signals bis zu der Frequenz der zweiten höheren harmonischen Welle mit
Ausnahme der Frequenz des zu verstärkenden objektiven Signals,
das auf das Gate des FET 31 gelegt wird. Wenn ferner die Merkmale
so gewählt
werden, dass das Minimum der Impedanz zwischen der Frequenz des
zu verstärkenden
objektiven Signals und der Frequenz der zweiten höheren harmonischen
Welle liegt, kann der Rauschbeseitigungseffekt weiter verstärkt werden.
-
Ferner
kann bezüglich
der induktiven Impedanzschaltung gemäß 21 eine
Impedanzanpassungsschaltung 43 zwischen dem Eingang 41 und dem
Gate des FET 31 angeordnet sein, wie es in 22 dargestellt
ist. In diesem Fall ist es sehr gut möglich, eine Anpassungsschaltung 44 einschließlich der
induktiven Impedanzschaltung 42 und der Impedanz-Anpassungsschaltung 43 zu
bezeichnen.
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Der
oben beschriebene Stand der Technik und die Beschreibung von Mitteln
zur Lösung
der Probleme sowie Ausführungsformen
der Erfindung werden als notwendig sowie ausreichend erachtet, den
Gegenstand der vorliegenden Erfindung dem Fachmann zu erläutern. Es
versteht sich ferner, dass die vorliegende Erfindung durch die beigefügten Ansprüche begrenzt
wird.