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Die
vorliegende Erfindung betrifft Verbindungen mit Antitumoraktivität. Die Erfindung
betrifft auch pharmazeutische Zusammensetzungen, die eine oder mehrere
dieser Verbindungen enthalten, Verfahren zur Verwendung der Verbindungen,
um Tumorwachstum in Säugern
zu hemmen, und Verfahren zur Herstellung der Verbindungen.
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Bei
vielen Tausenden Menschen wird jedes Jahr Krebs diagnostiziert,
und obgleich große
Fortschritte in der Krebstherapie gemacht worden sind, sind die
existierenden Behandlungen in vielen Fällen nicht erfolgreich. Unter
den Problemen mit existierenden Therapien sind: (1) Antikrebsmittel,
die Patienten verabreicht werden, haben oft toxische Wirkungen auf
Nicht-Krebszellen
im Körper
des Patienten, (2) Krebszellen, deren Wachstum mit bestimmten Arzneistoffen
gehemmt werden kann, werden manchmal resistent gegen diese Arzneistoffe
und (3) einige Krebserkrankungen können nicht wirksam mit einem
einzigen Arzneistoff behandelt werden und manchmal auch nicht mit
einer Kombination unterschiedlicher Antikrebsmittel. Ein lange bestehendes
Bedürfnis
nach neuen Antikrebsmitteln existiert, die eine oder mehrere der
folgenden Eigenschaften haben: (1) Fähigkeit, das Wachstum von Krebszellen
zu hemmen, (2) annehmbare Toxizitätsniveaus gegenüber Nicht-Krebszellen,
(3) Wirksamkeit gegen Krebszellen, die gegenüber anderen Arzneistoffen resistent
sind, und (4) ein unterschiedlicher Wirkungsmechanismus als bei
existierenden Arzneistoffen, so daß, wenn der neue Arzneistoff
in Kombination mit einem existierenden Arzneistoff verwendet wird,
die Wahrscheinlichkeit, daß die
Krebszellen Kreuzresistenz entwickeln, verringert ist.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Verbindungen mit einer Formel, die
ausgewählt
ist aus der Gruppe, bestehend aus
oder Salze derselben, wie
definiert in Anspruch 1. In den obigen Formeln ist wenigstens eines
von R1-R13 in Formel
(I) oder wenigstens eine von R1 bis R12 in Formel (II) -R14Z.
R14 ist eine substituierte oder unsubstituierte Amino-
oder Amidogruppe, vorzugsweise mit von 2 bis 12 Kohlenstoffatomen.
Z ist eine substituierte oder unsubstituierte heterocyclische Gruppe,
vorzugsweise mit von 1 bis 12 Kohlenstoffatomen. Der Rest von R1-R13 in Formel (I)
oder R1-R12 in Formel
(II) wird unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe, die aus Wasserstoff, Hydroxyl, Halogen, Nitro, substituierten
oder unsubstituierten Amino- oder Amidogruppen, vorzugsweise mit
von 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, und Alkylgruppen, vorzugsweise mit
von 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, besteht.
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Wie
oben erwähnt,
sind Salze der beanspruchten Verbindungen Teil der vorliegenden
Erfindung. Beispiele für
geeignete Salze schließen
die Hydrochlorid-, Iodid- und Methansulfonat-Salze ein, sind aber
nicht hierauf beschränkt.
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In
einer Ausführungsform
der Erfindung, in der die Verbindung Formel I hat, ist R11-R14Z und sind R1-R10 und R12-R13 unabhängig Wasserstoff,
Hydroxyl, Halogen, Nitro, substituiertes oder unsubstituiertes Amino
oder Amido mit von 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder Alkyl mit 1 bis
12 Kohlenstoffatomen.
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In
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung, in der die Verbindung Formel II hat, ist R11-R14Z und sind
R1-R10 und R12 unabhängig
Wasserstoff, Hydroxyl, Halogen, Nitro, substituiertes oder unsubstituiertes Amino
oder Amido mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder Alkyl mit 1 bis 12
Kohlenstoffatomen.
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R14 hat vorzugsweise die Formel -NHR15-, worin R15 eine
substituierte oder unsubstituierte aliphatische Gruppe mit von 2
bis 6 Kohlenstoffatomen ist. R15 ist vorzugsweise
ausgewählt
aus der Gruppe, die aus -CO(CH2)nCO-, -(CH2)m; und -CO(CH2)qCHCH(CH2)rCO- besteht, worin n, m, q und r unabhängig eine
Zahl von 0 bis 6 sind. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
n von 1 bis 4, ist m von 2 bis 6, ist q von 0 bis 2 und ist r von
0 bis 2. Z ist vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe, die aus
Piperidinyl, Piperazinyl, Morpholinyl, Thiomorpholinyl, Pyrrolidinyl,
Hydroxyethylpiperazinyl, Aminoethylpiperazinyl und Aminomethyldihydroxypiperidinyl
besteht.
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Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung sind pharmazeutische
Zusammensetzungen, die eine Verbindung, wie oben beschrieben, und
einen pharmazeutisch annehmbaren Trägerstoff umfassen. Noch ein weiterer
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Verbindung zur Verwendung
in einem Verfahren zum Hemmen des Wachstums von Tumorzellen, bei
dem eine tumorhemmende Menge einer Verbindung, wie oben beschrieben,
einem Säuger
verabreicht wird.
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Eine
weitere Offenbarung ist ein Verfahren zum Synthetisieren einer cyclischen
Kohlenwasserstoff-Keto-Verbindung. Das Verfahren umfaßt den Schritt
der Umsetzung einer typischen Kohlenwasserstoffverbindung, die wenigstens
zwei Ringe umfaßt,
mit einem Metallbismutat in Gegenwart einer Säure. Das Metallbismutat kann
zum Beispiel ein Alkalimetallbismutat, wie etwa Natriumbismutat,
sein. Als ein weiteres Beispiel kann es Zinkbismutat sein. In bestimmten
Ausführungsformen
dieses Verfahrens kann die Säure
eine organische Säure,
wie etwa Essigsäure,
oder eine Mineralsäure,
wie etwa Schwefelsäure,
sein. Fakultativ kann die Reaktion in Gegenwart eines organischen
Lösemittels,
wie etwa Aceton, stattfinden. Der cyclische Kohlenwasserstoff-Reaktant
umfaßt
vorzugsweise von 10 bis 50 Kohlenstoffatome.
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Die
Verbindungen und Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind
nützlich
in der Krebstherapie, entweder für
sich selbst oder in Kombination mit weiterer Antitumor-Chemotherapie oder
-Strahlungstherapie.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
ein Syntheseschema, das in Beispiel 1 beschrieben ist.
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2-4 beschreiben
Syntheseschemata, die in Beispiel 2 beschrieben sind.
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BESCHREIBUNG
SPEZIFISCHER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Polycyclische
aromatische Verbindungen sind in breitem Umfang in der Natur verteilt
und werden als signifikante Umwelt-Karzinogene angesehen [1]. Bisher
ist beträchtliche
Forschung auf die Synthese der polycyclischen Ringsysteme [2] und
Untersuchung von deren Stoffwechselaktivierung in Zielzellen gerichtet
worden. Mehrere Hypothesen [3] sind vorgeschlagen worden, um die
Korrelationen zwischen der Struktur dieser Metabolite, ihren zellulären Wechselwirkungen
und ihrer Karzinogenität
zu etablieren. Letztlich interkalieren die meisten der polycyclischen
Stoffwechselprodukte, die als Karzinogene wirken, mit DNA oder binden
sich kovalent an diese. Die Untersuchung mehrerer häufig verwendeter Tumormittel
zeigte zwei gemeinsame Strukturmerkmale [4]: sie haben ein planares
Ringsystem und eine basische Seitenkette. Es könnte daher vorhergesagt werden,
daß zusätzlich zu
anderen zellulären
Wechselwirkungen diese Verbindungen zunächst eine starke Wechselwirkung
mit den Lipid-Domänen
der Plasmamembranen und anderen Membranen in der Zelle zeigen würden [5].
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In
einigen Fällen
ist gezeigt worden, daß DNA-interkalierende
Antitumormittel mit Zellmembranen in Wechselwirkung treten, und
diese haben in einigen Fällen
Antitumoraktivitäten
gezeigt, ohne die Zellstruktur weiter zu penetrieren. Dies würde sie
dann in eine Klasse von Arzneistoffen stellen, die generisch membranstabilisierende
Mittel (MSA) genannt worden sind [6]. Dies sind Mittel, die die
Membranstabilität
gegen verschiedene Stressoren erhöhen und oft bei höherer Konzentration
Membrandestabilisierung induzieren. Sie können zum Beispiel bei niedrigeren
Konzentrationen als antihämolytische
Mittel wirken und bei höheren
Konzentrationen Hämolyse
verursachen. Um die Bedeutung dieser primären Wechselwirkungen mit der
Plasmamembran von Tumorzellen bei Antitumoreffekten zu bestimmen,
haben wir eine synthetische und biologische Forschungsbewertung
von einzigartigen polycyclischen aromatischen Verbindungen vorgenommen.
Dies beruhte auf unserem Glauben, daß die potentielle Verwendung
solcher Verbindungen als Antitumormittel nicht systematisch erforscht
worden ist [7], insbesondere wenn eine spezifische Modifikation
angewendet wird, um die Membranwechselwirkung als den primären Effekt
von Antitumoraktivität
zu verstärken.
Auf dieser Basis begannen wir diese systematische Analyse mit dem
Synthetisieren einer Reihe von Dibenzofluoren-Derivaten und untersuchten
ihre biologischen Wirkungen in vitro an einem Panel von menschlichen
Tumorzelllinien.
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Eine
Reihe von Verbindungen der vorliegenden Erfindung und Referenzverbindungen
sind hergestellt worden und sind in Tabelle 1 aufgelistet.
| Verbindung
Nr. | Verbindungsname |
| Tx-37 | N-[11'-(13'H-Dibenzo[a,g]-fluorenyl)]-4-(4'N-methyl-piperazinyl)-butan-1,4-dicarboxiamid |
| Tx-38 | N-[11'-(13'H-Dibenzo[a,g]-fluorenyl]-4-(1'-piperidinyl)-butan-1,4-dicarboxiamid |
| Tx-47 | N-[11'-(13'H-Dibenzo[a,g]-fluorenyl]-4-(4'N-methyl-piperazinyl)-but-2-en-1,4-dicarboxiamid |
| Tx-48 | N-[11'-13'H-Dibenzo[a,g]-fluorenyl]-4-(1'-piperidinyl)-but-2-en-1,4-dicarboxiamid |
| Tx-49 | N-[11'-(13'H-Dibenzo[a,g]-fluorenyl]-4-(4'N-methyl-piperazinyl-hydrochlorid)-butan-1,4-dicarboxiamid |
| Tx-50 | N-[11'-(13'H-Dibenzo[a,g]-fluoren-13'-on]-4-(4'N-methyl-piperazinyl)-butan-1,4-dicarboxiamid |
| Tx-51 | N-[11'-(13'H-Dibenzo[a,g]-fluoren-13'-one]-4-(1'-piperidinyl)-butan-1,4-dicarboxiamid |
| Tx-66 | N-[11'-(13'H-Dibenzo[a,g]-fluoren-13'-hydroxy]-4-(4'N-methyl-piperazinyl)-butan-1,4-dicarboxiamid |
| Tx-67 | N-[11'-(13'H-Dibenzo[a,g]-fluoren-13'-hydroxy]-4-(1'-piperidinyl)-butan-1,4-dicarboxiamid |
| Tx-68
(Referenz) | N-[2'-(9'H-Fluorenyl)]-4-(4'N-methyl-piperazinyl)-butan-1,4-dicarboxiamid |
| Tx-69
(Refernez) | N-[2'-(9'H-Fluorenyl)]-4-(1'-piperidinyl)-butan-1,4-dicarboxiamid |
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Verfahren
zum Synthetisieren der Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind
in den Beispielen unten beschrieben. Therapeutische Zusammensetzungen,
die diese Verbindungen enthalten, werden vorzugsweise auch einen
oder mehrere pharmazeutisch annehmbare Trägerstoffe einschließen, wie
etwa Kochsalzlösung,
und können
auch einen oder mehrere pharmazeutisch annehmbare Füllstoffe
und/oder zusätzliche
biologisch aktive Substanzen einschließen.
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Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung können in Verfahren zum Hemmen
des Wachstums von Tumorzellen in Säugern, insbesondere in Menschen,
verwendet werden. Spezifische menschliche Malignitäten, für die diese
Verbindungen nützlich
sein sollten, schließen
Brust-, Enddarm-, Eierstock- und Prostatakrebserkrankungen, Melanome,
Leukämie/Lymphome
und möglicherweise
auch andere ein. Die Verbindungen werden einem Säuger in einer Menge verabreicht,
die darin wirksam ist, das Wachstum von Tumorzellen im Säuger zu
hemmen. Die Verabreichung kann geeigneterweise parenteral und durch
intravenöse,
intraarterielle, intramuskuläre,
intralymphatische, intraperitoneale, subkutane, interpleurale oder
intrathekale Injektion erfolgen. Eine solche Verabreichung wird
vorzugsweise nach einem Zeitplan wiederholt, bis Tumorregression oder
-verschwinden erreicht worden ist, und kann in Zusammenhang mit
anderen Formen von Tumortherapie verwendet werden, wie etwa chirurgischem
Eingriff oder Chemotherapie mit anderen Mitteln. Eine Verbindung der
vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise in einer Dosis verabreicht,
die zwischen ungefähr
0,01 und 100 mg/kg Körpergewicht
des Säugerpatienten
beträgt.
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Die
vorliegende Erfindung kann aus den folgenden Beispielen weiter verstanden
werden.
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Beispiel 1
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Dieses
Beispiel betrifft die Synthese von polycyclischen aromatischen Ketonen.
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Die
Oxidationskraft von Natriumbismutat in sauren Medien ist durch die
leichte Umwandlung von zweiwertigen Mangan-Salzen zu siebenwertigem
Mangan belegt [8]. Im Vergleich zu anderen, üblichen Oxidationsmitteln ist
die Verwendung dieses Reagens in der synthetischen organischen Chemie
nicht umfangreich erforscht worden. Rigby [9] zeigte die Spaltung
von vicinalen Diolen und die Umwandlung von Acyloinen zu α-Diketonen
durch Natriumbismutat. Dieses Reagens wurde auch für die Oxidation
von Phenolen [10], Olefinen [11] und α-Ketolen [12] verwendet. Vor
kurzem wurden einige andere Bismut-Derivate für die Oxidation verschiedener
funktioneller Gruppen entwickelt [13].
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Die
Oxidation benzylischer Methylene zu den Ketonen durch DDQ [14],
PCC [15], CrO3 [16], tBuOOH [17], Tetrapyridinsilberperoxydisulfat
[18] ist in der Literatur bekannt. Vor kurzem berichteten Harvey
et al. [19] über
eine neue Oxidationsmethode mit n-BuLi in Gegenwart von molekularem
Sauerstoff. Obgleich diese Methode attraktiv ist, hat sie mehrere
Beschränkungen.
Die Oxidation einiger strukturell ähnlicher benzylischer Verbindungen
konnte zum Beispiel mit dieser Methode nicht erreicht werden. Dimerbildung
in starken basischen Medien wurde beobachtet und Mischungen von
Produkten wurden in einigen Fällen
gebildet. Am wichtigsten ist es, daß man extreme Vorsicht walten
lassen muß,
um erfolgreiche Resultate zu erzielen, da die Methode absolut trockene
und inerte Medien erfordert.
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Wir
haben nunmehr benzylische Methylene unter Rückflußbedingung zu Ketonen oxidiert,
unter Verwendung von Natriumbismutat in Essigsäure. Wie dargestellt in 1 wurden
kommerziell erhältliches
Tetralin (1), Diphenylmethan (5), 9,10-Dihydroanthracen (3), Dibenzosuberan
(9), Fluoren (7a) und 2-Nitrofluoren (7b) ohne weiteres durch Natriumbismutat
in Essigsäure
in die entsprechenden Ketone 2, 6, 4, 8a, 8b und 10 umgewandelt.
Wir wählten
zwei synthetische Verbindungen, 2,3-Benzofluoren (11) und 13H-Dibenzo[a,g]fluorenz (13),
berichtet von Harvey et al. [14], für die Oxidationsstudie aus
und produzierten die Ketone 12 und 14 in guter Ausbeute. Das Vorhandensein
von Essigsäure
ist für
die Durchführung
der Reaktion erforderlich. Wir fanden heraus, daß das Fortschreiten der Reaktion
sehr langsam wurde, wenn sie ohne Essigsäure durchgeführt wurde.
Verwendung von 10% Schwefelsäure
veränderte
jedoch nicht die Reaktionszeit, die mit Essigsäure beobachtet wurde. Um die
Reaktanten in Kontakt mit dem Oxidationsmittel zu halten, wurde
Aceton als ein Cosolvens zugegeben.
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Die
Oxidation von 1, 5, 7, 9, 11 und 13 ergab die Monoketone 2, 6, 8,
10, 12 und 14 in 50 bis 90% Ausbeute. Das Vorhandensein des Diketons
im Rohprodukt wurde nicht beobachtet, während Verbindung 3 ein Diketon
4 in 72% Ausbeute ergab. Es wurden während dieser Oxidation keine
Nebenprodukte, wie etwa Hydroxy, Acetate, Chinone oder Dicarbonsäure, beobachtet.
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Der
Mechanismus der durch Natriumbismutat induzierten Oxidation ist
nicht fest etabliert. Es ist gezeigt worden, daß die Oxidation von Phenolen
durch Natriumbismutat in neutralem aromatischen Lösemittel durch
Ein-Elektronen-Oxidation [10(e)] (durch eine Radikal-Zwischenstufe) abläuft. Man
glaubt, daß eine ähnliche
Reaktion in Gegenwart von Essigsäure
als dem Lösemittel
durch einen Zwei-Elektronen-Oxidationsprozeß [10(f)] (Carbonium-Ion) eintritt.
Der vorgeschlagene Mechanismus hat eine enge Ähnlichkeit mit der durch Chromsäure vermittelten
benzylischen Oxidation [20]. Somit stellen wir die Hypothese auf,
daß unsere
säurekatalysierte,
durch Natriumbismutat induzierte Oxidation von benzylischen Methylenen
einem der oben erwähnten
Prozesse folgen könnte.
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Ein
repräsentatives
Verfahren ist wie folgt:
Zur Ausgangs-Methylenverbindung (20
mmol) in Essigsäure
(4 ml, 50%) und Aceton (2 ml) wurde Natriumbismutat (80 mmol) zugegeben
und die Mischung wurde unter einer Argon-Atmosphäre auf Rückfluß erhitzt. Am Ende der Reaktion,
angezeigt durch TLC, wurde die Mischung durch ein Celite-Kissen
filtriert und mit Wasser (10 ml) verdünnt. Die Mischung wurde mit
Methylenchlorid (3 × 20
ml) extrahiert. Die vereinigte organische Schicht wurde mit Natriumbicarbonatlösung (3 × 10 ml,
10%), Salzlösung
(10 ml) gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter verringertem Druck
konzentriert. Das resultierende Rohprodukt wurde durch Säulenchromatographie
gereinigt. Alle Produkte sind durch einen Vergleich von Schmp.,
TLC und NMR mit authentischen Verbindungen charakterisiert worden.
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Beispiel 2
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Dieses
Beispiel betrifft die Synthese von Dibenzofluoren-Derivaten.
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Wir
haben eine neue Oxidationsmethode für die Umwandlung benzylischer
Methylene zu benzylischen Ketonen in polycyclischen Systemen durch
Natriumbismutat entwickelt. So wurde, wie dargestellt in 2,
pentacyclisches Dibenzofluoren 101 in guter Ausbeute zum Dibenzofluoren
an 102 oxidiert.
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Wir
haben auch eine leichte Reduktion der polycyclischen aromatischen
Nitroverbindungen zu polycyclischen aromatischen Aminen (z.B. 103
zu 104) durch Samarium-Metall in Gegenwart katalytischer Mengen Iod
gezeigt (siehe 3).
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Durch
Verwendung dieser zwei Methoden wurde unser Interesse erweckt, die
Antitumorwirkungen von strukturell komplexen, angulären polycyclischen
Dibenzofluoren[a,g]-Systemen mit einer sehr reaktiven Methylen-Brückengruppe
zu untersuchen. Wir glauben, daß eine
Brückeneinheit
im polycyclischen aromatischen System eine wichtige Rolle spielen
könnte,
da diese Kationen-, Anionen- und Radikal-Zwischenstufen bilden kann. Dieses Beispiel
beschreibt die Nitrierungsstudie des 13-H-Dibenzofluorens (101) und Studien zur
Struktur-Aktivitäts-Beziehung
mehrerer 13-unsubstituierter
und 13-substituierter Diamide (110, 111 und 112).
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Wir
stellten pentacyclisches Dibenzo[a,g]fluoren (110] in 20% Ausbeute
durch Befolgen der Methode, die von Harvey [21] berichtet worden
ist, her. Funktionalisierung von Benzol- und Naphthalin-Derivaten
durch elektrophile Reaktion [22] ist routinemäßige organische Chemie. Die
Orientierung des Elektrophils in solchen monocyclischen oder bicyclischen
Derivaten ist vorhersagbar. Eine ähnliche Substitutionsreaktion
in polycyclischen aromatischen Systemen ist sehr schwierig und die
Stelle des Angriffs folgt keiner bekannten Orientierungsregel. Tatsächlich ist
sehr wenig über
die elektrophile Substitutionsreaktion in polycyclischen aromatischen
Systemen bekannt [23].
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Wir
planten, eine 4-Kohlenstoffkettenseitenkette mit einer heterocyclischen
Base am Ende mit dem aromatischen Ring über Stickstoff zu verknüpfen [24].
Daher war unsere Aufgabe, Aminobenzodifluoren 106 für die anschließende Derivatisierung
herzustellen. Zu diesem Zweck setzten wir das Keton 102 mit Salpetersäure in Essigsäure unter
verschiedenen Bedingungen um und erhielten kein gewünschtes
Nitro-Derivat. Der Kohlenwasserstoff 101 erzeugte jedoch eine einzige
Nitroverbindung 105 mit Salpetersäure-Essigsäure bei 0-5°C in 80% Ausbeute (siehe 2).
Die Stellung der Nitrogruppe im aromatischen System wurde mit NMR-Spektren
bestimmt. Das NMR-Spektrum (400 MHz) des bekannten Kohlenwasserstoffs
101 wurde aufgenommen. Auf der Basis der homonuklearen Entkopplung
und von COSY-NMR-Studien wurden alle Protonen 101 wie folgt zugeordnet:
(400 MHz, CDCl3) δ: 8,81 (d, 1H, J = 8,46 Hz,
H7), 8,50 (d, 1H, J = 8,68 Hz, H6), 8,02 (d, J = 8,22 Hz, H1),
7,89-7,96 (m, 3H, H4, H5,
H10), 7,70 und 7,79 (2H, ABq, J = 8,23 Hz,
H11, H12), 7,60-7,65 (m, 1H, H8), 7,45-7,54 (m, 3H, H2,
H3, H9). Diese Zuordnungen
wurden von den Daten unterstützt,
die von Jones et al. berichtet worden waren [25]. Das NMR-Spektrum
der Nitroverbindung 105 zeigte das Fehlen des AB-Quartetts, das
in 101 vorhanden war. Das Spektrum von 105 zeigte ein neues Singulett
bei δ 8,39
und ein neues Dublett bei δ 8,44
(J = 8,75 Hz). Wir eliminierten die Positionen C1,
C4, C7 und C10 für
die Nitrogruppe, weil das Singulett bei δ 8,44 lag. Die Positionen C5, C6, C8 und
C9 wurden auf der Basis der homonuklearen Entkopplung
und des COSY-Experimentes eliminiert. Der Bereich (δ 7,5-7,6)
des Kohlenwasserstoffs 101 blieb in 105 unbeeinflußt, was
klar die Positionen C2 und C3 für die Nitrogruppe
105 ausschloß.
Wir eliminierten Positionen C12 wegen des
Downfield- Dubletts
bei δ 8,44.
Das 13C-NMR-Spektrum von 105 zeigte das
Vorhandensein von neun quartären
Kohlenstoffen. Das Signal bei δ 123,58
aufgrund des C11-Kohlenstoffs (verifiziert durch
HETCOR-Studie) war im Spektrum von 105 nicht vorhanden. Ein neuer
Peak bei δ 145,24
tauchte wegen der Nitrogruppe auf. Somit bestimmten wir C11 als die Stelle der Nitrogruppe in 105
auf der Basis der umfangreichen NMR-Studie.
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Reduktion
der Nitroverbindung 105 zur Aminoverbindung 106 wurde mit Pd-C(10%)-Ammoniumformiat [26],
Samarium-Iod und Pd-C(10%)-Hydrazin-Hydrat [27] durchgeführt. Wir
stellten fest, daß Hydrazin-Hydrat
und Pd/C (10%) die besten Ergebnisse ergaben.
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Unsere
nächste
Aufgabe war, die Seitenketten 109 herzustellen und sie an das Amin
106 zu koppeln (siehe 4). Die Säure 109 wurde durch Kochen
von Bernsteinsäureanhydrid
(107) mit Piperidin (108a) und N-Methylpiperazin (108b) unter Rückfluß hergestellt.
Das Amin 106 wurde dann mit den Seitenketten 109 durch die Mischanhydridmethode
[28] kondensiert.
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Die
gewünschten
Diamide 110 wurden durch Säulenchromatographie
isoliert. Die benzylische Methylengruppe in 110 wurde mit molekularem
Sauerstoff [29] oxidiert, um das Keton 111 zu erhalten, das anschließend zum
Alkohol 112 reduziert wurde. Alle neuen Verbindungen ergaben befriedigende
Spektraldaten.
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Die
Verbindungen dieses Beispiels (siehe
2,
3 und
4)
korrelieren mit der Auflistung der Verbindungen nach Tx-Nummer in
Tabelle 1 wie folgt:
| Verbindung | Verbindung
Tx-Nr. |
| 110a | Tx-38 |
| 110b | Tx-37 |
| 111a | Tx-51 |
| 111B | Tx-50 |
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Beispiel 3
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Dibenzofluoren-in-vitro-Zytotoxizitätstests
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Jedes
Dibenzofluoren-Derivat wurde getestet, wie unten beschrieben werden
wird, gegen sechs bis acht kultivierte Tumorzelllinien menschlichen
und/oder tierischen Ursprungs, von denen wenigstens die Hälfte aus
dem NCI-Panel von Testtumoren ausgewählt wurde. In jedem Experiment
wurde Adriamycin (ADR) als eine maximal positive Kontrolle verwendet.
Anschließend
an unsere Bestimmung, daß das
Dibenzofluoren-Derivat Tx-37 konsistente, hoch positive Wirkungen
zeigte, wurde es auch in das Panel von Testagentien in jedem Experiment
einbezogen, in dem die Dibenzofluoren-Derivate getestet wurden.
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In-Vitro-Zytotoxizitätsbestimmungen
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Die
Daten sind IC50-Werte (MTT-Test), berichtet
als μg/ml,
für 72
Stunden kontinuierliche Einwirkung des Arzneistoffes. Die Arzneistoffe
wurden hergestellt in DMSO:PEG300 (1:1). Weiter wurden Verdünnungen in
einem Zellkulturmedium mit fötalem
Rinderserum durchgeführt.
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Testtumorlinien
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- BRO
- menschliches Melanom
- HT-29
- menschliches Enddarmadenokarzinom
- P388/0
- murine lymphatische
Leukämie
- MCF-7
- menschliches Brustkarzinom
- HL-60
- menschliche promyelozytische
Leukämie
- OVCAR 3
- menschliches Eierstockkarzinom
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Zusätzliche
Tumorlinien, gegen die die Arzneistoffe in bestimmten Reihen getestet
wurden, schlossen L1210 (Leukämie),
PC3 (Prostata) und mehrere andere ein.
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Die
Verbindungen wurden auf Löslichkeitseigenschaften
in Trägerstoffen
bewertet, die zur Verwendung in Zellkultur geeignet wären. Die
Verbindungen wurden zu den Zelllinien unter kontinuierlicher Kultur
für 72
Stunden zugegeben. Wachstumshemmung relativ zur Kontrollzellkultur
wurde mit der MTT-Methode am Ende von 72 Stunden bestimmt. Dies
ist ein Test auf die relative Fähigkeit
einer Verbindung, Zellwachstum, nicht Überleben zu hemmen. Wachstumshemmung
kann jedoch Zelttod und/oder Zytostase widerspiegeln.
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Zusammengefaßte Ergebnisse
der in-vitro-Zytotoxizitätstests,
insbesondere durchschnittliche IC50-Werte
für die
verschiedenen Tumorlinien, sind in Tabelle 2 angegeben.
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Ein
IC50-Wert oberhalb von 50 μg/ml zeigt,
daß es
ungenügende
Zytotoxizität
der Verbindung gab, um eine 50%-Hemmung des Zellwachstums bei 50 μg/ml zu erreichen.
In einigen Fällen
beobachteten wir Zytotoxizität
bei 100 μg/ml,
aber wenige der Arzneistoffe waren bei dieser Konzentration leicht
löslich
und die Daten sind nicht verläßlich.
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ADR
produzierte invariabel die beschriebene Antitumorwirkung gegen alle
Tumorlinien in Konzentrationen von weniger als 1 μg/ml Kulturmedium.
Die Wirkung der Tx-Verbindungen wurde in die unten beschriebenen
fünf Aktivitätsgruppen
unterteilt. In allen Fällen
wurde, wenn die Aktivität
gegen eine einzelne Tumorlinie sich radikal von derjenigen gegen
alle anderen unterschied, eine Notiz über diese Spezifizität gemacht,
aber das Mittel wurde eingruppiert, wie bestimmt durch die Mehrzahl
der Ergebnisse.
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Gruppe
A. Diese Mittel waren gegen alle Tumorlinien in Konzentrationen
unterhalb von 5 μg/ml
wirksam. Einige dieser Verbindungen waren bei weniger 1 log Unterschied
von der Aktivität
von ADR wirksam.
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Gruppe
B. Diese Mittel waren gegen alle Tumorlinien bei weniger als 10 μg/ml wirksam.
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Gruppe
C. Diese Mittel waren gegen ein Drittel bis der Hälfte aller
getesteten Tumorlinien bei Gehalten von weniger als 10 μg/ml wirksam.
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Gruppe
D. Diese Mittel waren gegen eine oder zwei der sechs oder acht getesteten
Tumorlinien bei Konzentrationen von weniger als 10 μg/ml wirksam.
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Gruppe
E. Diese Mittel erzeugten eine gewisse Antitumorwirkung bei Dosen
oberhalb von 10 μg/ml, aber
weniger als 20 μg/ml.
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Gruppe
F. Diese Mittel waren „wirksam" gegen einige Tumorlinien
oberhalb von 20 μg/ml,
zeigten aber oft keine Antitumorwirkung.
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Tabelle 3
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- GRUPPE A
Tx-37
Tx-49
Tx-66
- GRUPPE B
Tx-50
Tx-67
- GRUPPE C
Tx-47
- GRUPPE E
Tx-68
- GRUPPE F
Tx-38
Tx-48
Tx-51
Tx-69
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In
Zusammenfassung dieser Befunde war die aktivste Verbindung, die
in dieser Reihe produziert worden war, Tx-37, das Dibenzofluoren-Molekül mit einem
endständigen
heterocyclischen N-Methylpiperazin-Ring. Obgleich das Hydrochloridsalz
(Tx-49) oder das Hinzufügen
einer Hydroxyleinheit an Position 13 (Tx-66) nur geringfügige Veränderung
der Aktivität
erzeugten, erzeugte die Substitution einer Ketoneinheit an Position
13 (Tx-50) eine leichte Verringerung der Aktivität. Die Einführung einer ungesättigten
Bindung in die Alkylkette bei Tx-37 (Tx-47) verringerte seine Aktivität signifikant.
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Tx-38
mit einem endständigen
heterocyclischen Piperidin-Ring zeigte keine signifikante Antitumoraktivität und die
Einführung
einer ungesättigten
Bindung in dieses Molekül
erzeugte wenig oder keine Veränderung
(Tx-48). Das Hinzufigen der Hydroxyleinheit an Position 13, das
nur geringfügige Änderung
bei Tx-37 bewirkte, erhöhte
jedoch die Aktivität
von Tx-38 erheblich (Tx-67).
-
Wie
wir bei anderen Verbindungen auf der Basis anderer polycyclischer
Ringstrukturen berichtet haben, zeigten diejenigen, die in einem
N-Methylpiperazin-Ring endeten, wieder weit größere Aktivität als diejenigen,
die in einem Piperidin-Ring endeten. Somit besitzen Tx-38 und Tx-51 geringe
oder keine Aktivität,
verglichen mit den signifikanten Aktivitäten von Tx-37 und Tx-50 gegen
alle Tumorlinien. Die Modifikation anderer Komponenten des Moleküls, wie
etwa die Einführung
der Hydroxyleinheit an Position 13 von Tx-38 (Tx-67) verringerte
oder eliminierte diese Unterschiede jedoch oft; in diesem Fall durch
erhebliches Verstärken
seiner Aktivität.
-
Die
vorstehende Beschreibung spezifischer Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung soll keine vollständige
Liste aller möglichen
Ausführungsformen
der Erfindung sein. Die Fachleute auf diesem Gebiet werden anerkennen,
daß Modifikationen
in den hier beschriebenen spezifischen Ausführungsformen vorgenommen werden
können,
die innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung lägen.
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LITERATURSTELLEN
-
Die
folgenden Literaturstellen werden hierin durch Bezugnahme spezifisch
in dem Umfang miteinbezogen, daß sie
beispielhafte verfahrensmäßige oder
andere Details liefern, die ergänzend
sind zu denjenigen, die hierin angegeben sind.
-
- [1] Für
einen allgemeinen Überblick
siehe: Freudenthal R., Jones PW. Carcinogenesis – a comprehensive survey. New
York: Raven Press, 1976; Vol. 1-3.
- [2] Für
ein neueres Beispiel siehe: Harvey RG. Polycyclic aromatic hydrocarbons.
Wiley-VCH, 1997.
- [3] Di Raddo P., Chan TH. J. Org. Chem. 1982; 47:1427 und darin
zitierte Literaturstellen
- [4] Für
einige neuere Beispiele: (a) Cherubim P., Deady LW., Dorkos M.,
Quazi NH., Baguley BC., Denny WA. Anti-cancer drug design. 1993;
8:429. (b) Palmer BD., Lee HH, Baguley BC, Denny WA. J. Med. Chem.
1992; 35:258. (c) Atwell GJ, Rewcastle GW, Baguley BC, Denny WA.
J. Med. Chem. 1987; 30:664 und darin zitiere Literaturstellen
- [5] Wingard LB, Tritton TR. Cancer Res. 1985; 45:3529.
- [6] (a) Jorgensen K, Ipsen JH. Biochem. Biophys. Acta. 1991;
1062:227. (b) Kanaho Y, Sato T. Mol. Pharm. 1981; 20:704
- [7] Bair KW, Tuttle RL, Knick VC, Cory M, McKee DD. J. Med.
Chem. 1990; 33:2385.
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(d) Adler, E.; Holmberg, K.; Ryrfor, L.O. Acta Chem. Scand, Ser.
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- [22] Ranu, B.C.; Ghosh, K. Jana, U. J. Org. Chem. 1996, 61,
9546 und darin zitierte Literaturstellen.
- [23] Minabe, M.; Cho, B.P.; Harvey, R.V. J. Am. Chem. Soc. 1989,
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- [28] Holzapfel, C.W.; Petit, G.R. J. Org. Chem. 1985, 50, 2323.
- [29] Harvey, R.G.; Abu-Shgara, E.; Yang, C.X. J. Org. Chem.
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