DE69922672T2 - Tensidzusammensetzung - Google Patents

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Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich Waschmittelzusammensetzungen, insbesondere auf strukturierte flüssige Waschmittelzusammensetzungen.
  • Hintergrund und Stand der Technik
  • Flüssige Waschmittelzusammensetzungen bieten gegenüber granulären Waschmittelzusammensetzungen mehrere Vorteile. Beispielsweise sind flüssige Waschmittelzusammensetzungen leicht zu dosieren und der Verbraucher kann auf ihre Sicherheit gegenüber Geweben vertrauen. Dies ist vielleicht der Grund, warum aufbaustoffhaltige, flüssige Voll- und Feinwaschmittelprodukte seit ihrer Markteinführung eine große Popolarität gewonnen haben.
  • Es gibt zwei allgemeine und separate Klassen von flüssigen Waschmittelzusammensetzungen, isotrope und strukturierte Flüssigkeiten. Isotrope Flüssigkeiten sind Flüssigkeiten, in denen alle Inhaltsstoffe gelöst sind, und im Gegensatz zu strukturierten Flüssigkeiten gibt es in isotropen Flüssigkeiten keine Struktur.
  • In strukturierten Flüssigkeiten kann die Strukturierung die Ausstattung mit Eigenschaften wie die vom Verbraucher bevorzugten Fließeigenschaften und/oder trübes Aussehen bewirken. Viele strukturierte Flüssigkeiten sind ebenso fähig, partikuläre Feststoffe zu suspendieren. Beispiele strukturierter Flüssigkeiten werden in US-A 4244840, EP-A-0160342, EP-A-0038101 und EP-A-0140452 angegeben. Strukturierte Flüssigkeiten können „intern strukturiert" sein, wobei die Struktur durch primäre Inhaltsstoffe gebildet wird, bevorzugt durch oberflächenaktive Materialien, und/oder „extern strukturiert", wobei durch die Verwendung sekundärer Zusatzstoffe, bevorzugt Polymere, Ton, Siliciumdioxid und/oder Silikatmaterial, eine dreidimensionale Matrixstruktur bereitgestellt wird. Extern strukturierte Flüssigkeiten können eine hohe Viskosität bei der Lagerung bereitstellen.
  • Im allgemeinen erhöht sich der Ordnungsgrad von Systemen die ein oberflächenaktives Mittel enthalten, wenn die Konzentrationen an oberflächenaktivem Mittel und/oder Elektrolyt steigen. Bei sehr geringen Konzentrationen an oberflächenaktivem Mittel und/oder Elektrolyt kann das oberflächenaktive Mittel als eine molekulare Lösung existieren, oder als eine Lösung aus sphärischen Mizellen, wobei beide dieser Lösungen isotrop sind, das heißt, sie sind nicht strukturiert. Bei der Zugabe von weiterem oberflächenaktivem Mittel und/oder Elektrolyt können sich Strukturen aus oberflächenaktivem Material bilden. Es existieren verschiedene Formen solcher Strukturen, zum Beispiel Doppelschichten. Diese werden mit verschiedenen Ausdrücken bezeichnet wie Stäbchen-Mizellen, anisotrope oberflächenaktive Phase, flache, lamellare Strukturen, lamellare Tröpfchen und flüssig kristalline Phasen. Verschiedene Beispiele für Flüssigkeiten die intern mit oberflächenaktivem Material strukturiert sind, werden in H. A. Barnes, „Detergents", Ch. 2, in K. Walters (Ed), „Rheometry: Industrial Applications", J. Wiley & Sons, Letchworth 1980 angegeben. Oftmals haben verschiedene Arbeiter eine andere Terminologie für die Bezeichnung der Strukturen verwendet, die eigentlich dieselben sind. Zum Beispiel werden in der europäischen Patentbeschreibung EP-A-0151884 lamellare Tröpfchen Sphärolithe genannt.
  • Eine bevorzugte lamellare Struktur ist durch lamellare Tröpfchen aus oberflächenaktivem Material in einer wässerigen kontinuierlichen Phase gekennzeichnet, wobei angenommen wird, daß die dispergierte Strukturphase aus einer Zwiebel-artigen Konfiguration, umfassend konzentrische, doppelschichtige oberflächenaktive Moleküle, besteht, zwischen denen Wasser eingeschlossen ist, die wässerige Phase. Flüssigkeiten mit einer lamellaren Tröpfchenstruktur sind bevorzugte Systeme, in denen solche Tröpfchen dicht gepackt sind, wodurch eine sehr wünschenswerte Kombination aus physikalischer Stabilität mit nützlichen Fließeigenschaften bereitgestellt wird, das heißt gute Gießbarkeit, kombiniert mit adäquater Stabilität. Solche Flüssigkeiten sind beispielsweise in A. Jurgens, Micro-structure and Viscosity of Liquid Detergent, Tenside Surfactants Detergent 26 (1989), Seite 222 und J. C. van de Pas, Liquid Detergents, Tenside Surfactants Detergens 28 (1991), Seite 158, beschrieben worden. Die Gegenwart und Identität eines oberflächenaktiven Strukturierungssystems in einer Flüssigkeit kann durch Mittel, die einem Fachmann bekannt sind, bestimmt werden, zum Beispiel durch optische Techniken, verschiedene rheometrische Messungen, Röntgenstrahlen- oder Neutronen-Diffraktion und manchmal Elektronenmikroskopie.
  • Die große Anzahl an Wechselwirkungen zwischen den Inhaltsstoffen von flüssigen Waschmittelzusammensetzungen macht es im allgemeinen schwierig Zusammensetzungen herzustellen, die chemisch und physikalisch stabil sind, insbesondere bei der Lagerung. Solche Waschmittelzusammensetzungen können inhomogen werden, zum Beispiel können Inhaltsstoffe durch Kristallisation oder Ausfällung herausgetrennt werden. Ein anderer Aspekt flüssiger Waschmittel ist ihr Auflösungsverhalten. Daher ist auf das Auflösungsverhalten von flüssigen Waschmitteln etwas Aufmerksamkeit gerichtet worden. Wird eine Waschmittelzusammensetzung verwendet, sehen die Verbraucher gern, wenn sich diese in Wasser schnell auflöst. Dies versichert dem Anwender, daß die Waschmittelzusammensetzung schnell vollständig aktiv wird. Strukturierte flüssige Waschmittelzusammensetzungen lösen sich schon schneller auf, als pulverisierte Waschmittel. Jedoch wird für flüssige Waschmittelzusammensetzungen, die für Handwäsche-Anwendungen verwendet werden, einschließlich Wäsche, ein hervorragendes Auflösungsverhalten gewünscht. Geringer viskose, flüssige Waschmittel wie reine nicht-ionische oberflächenaktive Mittel zeigen ein kompliziertes und schwaches Auflösungsverhalten mittels der Bildung von Mesophasen. Ein anderes Beispiel, bei dem die Auflösung ebenso problematisch sein kann, liegt im Falle von lamellar strukturierten flüssigen Waschmitteln vor, die ebenso aus Mesophasen bestehen. Obgleich wir nicht an die Theorie gebunden sein wollen, nehmen wir an, daß die Auflösung strukturierter, flüssiger Waschmittel, die lamellare Tröpfchen enthalten, in zwei Phasen geteilt werden kann. In der ersten Phase der Verdünnung verteilen sich die Tröpfchen und in der zweiten Phase desintegrieren die Tröpfchen. Die Verdünnung mit Wasser kann jedoch die Verringerung der Salzkonzentration außerhalb der lamellaren Tröpfchen hervorrufen. Dies kann zum Anschwellen der lamellaren Tröpfchen aufgrund des osmotischen Druckes führen. Solch ein Verfahren könnte dabei behilflich sein, die schwache Auflösung einiger strukturierter flüssiger Waschmittel zu erklären.
  • Viele strukturierte flüssige Waschmittelzusammensetzungen sind fähig, Feststoffe wie Zeolith zu suspendieren. Solche Zusammensetzungen werfen jedoch signifikante Probleme in bezug auf die Rheologie und die Stabilität auf, weil die Feststoffe über mindestens 1 bis 3 Wochen subspendiert verbleiben sollten, während die Zusammensetzungen gießbar bleiben sollten. Die Suspension von Feststoffen ist jedoch nicht immer notwendig. Strukturierte flüssige Waschmittel, die keine stabil suspendierten Feststoffe enthalten, können dann bevorzugt sein, weil diese Zusammensetzungen derartig strikte Erfordernisse nicht erfüllen müssen und sie daher leichter zu formulieren sind. Der nächstliegende Stand der Technik ist jedoch auf strukturierte Flüssigkeiten mit stabil suspendierten Feststoffen bezogen.
  • EP-A-301 882 offenbart strukturierte flüssige Waschmittelzusammensetzungen mit stabil suspendierten Feststoffen wie 20 Gew.-% Zeolith. Das Auflösungsverhalten der Zusammensetzungen wird nicht offenbart. EP-A-362 916 bezieht sich auf die Einführung von hohen Niveaus eines funktionellen Polymers, um den Wirkungen der gewebeerweichenden Tone entgegenzuwirken. Die exemplarisch dargestellten Zusammensetzungen können Feststoffe suspendieren. Das Auflösungsverhalten der resultierenden Zusammensetzungen ist unklar. EP-A-829 530 beschreibt struktu rierte Reinigungszusammensetzungen für harte Oberflächen, die stabil suspendierte Feststoffe enthalten. Es enthält keine Offenbarung, die das Auflösungsverhalten der exemplarisch dargestellten Zusammensetzung berücksichtigt. EP-A-74 134 offenbart strukturierte flüssige Waschmittelzusammensetzungen mit stabil suspendierten Feststoffen. Das Patent beschreibt, daß Natriumsulfit in Zusammensetzungen mit hohen Niveaus an Natriumtriphosphat (25 bis 26%) verwendet werden können, wenn Natriumxylensulfonat oder Natriumtoluensulfonat verwendet wird, um die richtige Viskosität und eine gute Stabilität zu erhalten. Wiederum gibt es keine Offenbarung über das Auflösungsverhalten der offenbarten Zusammensetzungen.
  • Daher besteht noch immer der Bedarf nach stabilen, strukturierten, flüssigen Waschmittelzusammensetzungen, die keine stabil suspendierten Feststoffe enthalten, gute Auflösungseigenschaften aufweisen und die nicht einen oder mehrere der oben genannten Nachteile zeigen.
  • Überraschenderweise haben wir herausgefunden, daß es möglich ist, stabile, strukturierte, flüssige Waschmittel zu formulieren, die eine hervorragende Auflösungsrate zeigen, wenn die Viskosität bei einer Scherrate von 21 s–1 unter 500 mPa·s gehalten wird, wobei die Zusammensetzung von Entflockungspolymer und stabil suspendierten Feststoffen frei ist.
  • Definition der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine stabile, strukturierte, flüssige Waschmittelzusammensetzung, wobei:
    • (i) die Zusammensetzung nach 21 Tagen bei 25°C ausgehend vom Zeitpunkt der Herstellung an weniger als 10 Vol.-% Phasentrennung ergeben wird; und
    • (ii) die Viskosität bei einer Scherrate von 21 s–1 kleiner als 500 mPa·s ist; und
    • (iii) die Zusammensetzung zumindest 10 Gew.-% und höchstens 25 Gew.-% eines Nicht-Seife-, anionischen oberflächenaktiven Materials umfaßt;
    wobei die Zusammensetzung frei von Entflockungspolymer und stabil suspendierten Feststoffen ist;
    wobei die Zusammensetzung gemäß Anspruch 1 weiter spezifiziert wird.
  • In diesem Kontext sind Zusammensetzungen mit stabil suspendierten Feststoffen Zusammensetzungen, die 20 Gew.-% Zeolith 4A für 3 Wochen bei 25°C unter normalem Druck suspendieren können, ohne daß sie mehr als 2% einer oberen Schicht zeigen, die weniger Zeolith enthält als die Bodenschicht.
  • Eine noch andere Ausführungsform liefert ein Verfahren zur Reinigung von Wäsche unter Verwendung einer flüssigen Waschmittelzusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Die relativ geringe Auflösungsrate von wässerigen, strukturierten flüssigen Wachmittelzusammensetzungen kann ein vom Verbraucher hauptsächlich wahrgenommener Nachteil sein. Eine hohe Auflösungsrate kann dem Verbraucher versichern, daß die flüssige Waschmittelzusammensetzung richtig aufgelöst wird und daher vollständig aktiv ist. Dies trifft im allgemeinen auf alle flüssigen Waschmittelzusammensetzungen zu, insbesondere jedoch auf flüssige Waschmittelzusammensetzungen, die für Handwäsche-Anwendungen geeignet sind. Eine günstige Auflösungsrate ist die, wenn die Auflösungszeit (wie nachstehend gemessen) kleiner als 120, bevorzugt kleiner als 100, stärker bevorzugt kleiner als 90, stärker bevorzugt kleiner als 80, noch stärker bevorzugt kleiner als 60 Sekunden ist. Gemäß der Erfindung werden 10 ml flüssiges Waschmittel mit einem regelmäßigen Fluß mittels einer Spritze in ein 3 l-Becherglas (Durchmesser 14 cm) dosiert, das mit 2,5 l Wasser mit 4° französischer Härte bei 25°C gefüllt ist. Das Wasser in dem Becherglas wird mit einem magnetischen Rührer (ein Stab mit 6 cm Länge) so gerührt, daß eine Verwirbelung von 1 cm in der Mitte des Becherglases gebildet wird. Das flüssige Waschmittel wird außerhalb der Verwirbelung dosiert. Die elektrische Leitfähigkeit wird als Funktion der Zeit aufgenommen, 1 cm von der Wand des Becherglases bis zur konstanten Ablesung (das gesamte flüssige Waschmittel löste sich auf). Aus den Daten wird die Auflösungszeit berechnet, indem die Zeit genommen wird, bei der 90% des Gleichgewichts-Leitfähigkeitswertes erreicht werden, das heißt, wenn 90 Gew.-% der Zusammensetzung gelöst sind.
  • Wie haben nunmehr herausgefunden, daß das Einschränken der Viskosität der flüssigen Waschmittelzusammensetzungen auf ein bestimmtes Niveau ein überraschend signifikanter Faktor bei der Formulierung flüssiger Waschmittelzusammensetzungen mit einer günstigen Auflösungsrate ist.
  • Viskositätsverringerung
  • Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Viskositäts-verringerndes Polymer, wie in EP-A-0301882 beschrieben. Das Viskositäts-verringernde Polymer kann die Viskosität der Zusammensetzung um mehr als 5% verringern, wenn bei einer Scherrate von 21 s–1 gemessen wird, im Vergleich zu einer identischen Zusammensetzung, bei der jedoch ein solches Polymer weggelassen wird. Es kann eine gewisse Anzahl an verschiedenen Polymeren verwendet werden, vorausgesetzt, daß die Elektrolytbeständigkeit und die Dampfdruckerfordernisse erfüllt werden. Zuvor genanntes wird als die Menge an Natriumnitrilotriacetat (NaNTA)-Lösung gemessen, die nötig ist, um den Trübungspunkt von 100 ml einer 5%igen Lösung des Polymers in Wasser bei 25°C zu erreichen, wobei das System auf einen neutralen pH eingestellt ist, das heißt, etwa 7. Dies wird vorzugsweise unter Verwendung von Natriumhydroxid herbeigeführt. Am stärksten bevorzugt beträgt die Elektrolytbeständigkeit 10 g NaNTA, insbesondere 15 g. Das letzte Erfordernis zeigt einen Dampfdruck der gering genug ist, daß ausreichend Wasserbindungsfähigkeit vorhanden ist, wie allgemein in der Beschreibung der Anmelder GB-A-2,053,249 erklärt. Daher hat das Polymer bevorzugt einen Dampfdruck in 20%iger wässeriger Lösung gleich oder weniger als der Dampfdruck einer 10gew.-%igen wässerigen Referenzlösung aus Polyethylenglykol mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 6.000. Es sollte betont werden, daß im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung EP-A-0301882 offenbart, wie das Viskositäts-verringernde Polymer zu verwenden ist, um die Gießbarkeit der Flüssigkeiten zu verbessern (Seite 2, Zeile 43), ohne mögliche Wirkungen auf das Auflösungsverhalten zu nennen. Die erfindungsgemäße Zusammensetzung umfaßt mehr als 0,01 Gew.-%, bevorzugt mehr als 0,05 Gew.-%, stärker bevorzugt mehr als 0,1 Gew.-% und weniger als 10 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 5 Gew.-%, noch stärker bevorzugt weniger als 2,5 Gew.-% des Viskositäts-verringernden Polymers. In vielen Zusammensetzungen (jedoch nicht in allen) können Niveaus über diesen, Instabilität verursachen.
  • Das Viskositäts-verringernde Polymer wird aus der Gruppe, bestehend aus Polyacrylaten, Polysacchariden, modifizierten Polysacchariden, Polyalkylenoxiden, Polyvinylpyrrolidon, Copolymeren wie Poly(acrylat-co-maleat), Poly(acrylat-co-styren) und Poly(ethylenterephthalat-co-ethylenoxid) und Gemischen hiervon ausgewählt. Beispiele geeigneter Polymere umfassen: Sokalan PA50TM, Sokalan CP5TM (beide von BASF), Narlex LD31TM und Narlex H1200TM (beide von National Starch), Alcosphere 725TM (von National Starch), Natriumcarboxymethylcellulose, Inulin, PEG 1500 und Aquaperle (von ICI).
  • Oberflächenaktives Material
  • Die flüssigen Waschmittelzusammensetzungen der Erfindung umfassen oberflächenaktive Materialien bevorzugt in einem Niveau von zumindest 1 Gew.-% der Zusammensetzung, stärker bevorzugt zumindest 5 Gew.-%, am stärksten bevorzugt zumindest 10 Gew.-% der Zusammensetzung; und bevorzugt bei einem Niveau von höchstens 80 Gew.-%, stärker bevorzugt höchstens 40 Gew.-%, am stärksten bevorzugt höchstens 35 Gew.-%.
  • In der weitesten Definition kann das reinigungsaktive Material im allgemeinen ein oder mehrere oberflächenaktive Mittel umfassen und kann aus anionischen, kationischen, nicht-ionischen, zwitterionischen und amphoteren Spezies, und (vorausgesetzt wechselseitig kompatibel) Gemischen hiervon ausgewählt werden. Beispielsweise können sie aus jeder der Klassen, Unterklassen und spezifizierten Materialien, die in „Surface Active Agents" Bd. 1, von Schwartz & Perry, Interscience 1949 und „Surface Active Agents" Bd. II von Schwartz, Perry & Berch (Interscience 1958), in der derzeitigen Auflage von „McCutcheon's Emulsifiers & Detergents" veröffentlicht von der McCutcheon-Division of Manufactoring Confectioners Company, in „Tensid-Taschenbuch", H. Stache, 2. Aufl., Carl Hanser Verlag, München & Wien, 1981 oder in US-A-5750733 beschrieben werden, ausgewählt werden.
  • Geeignete nicht-ionische oberflächenaktive Mittel umfassen insbesondere die Reaktionsprodukte von Verbindungen mit einer hydrophoben Gruppe und einem reaktiven Wasserstoffatom, zum Beispiel aliphatische Alkohole, Säuren, Amide oder Alkylphenole mit Alkylenoxiden, insbesondere Ethylenoxid, entweder allein oder mit Propylenoxid. Spezielle nicht-ionische Waschmittelverbindungen sind primäre oder sekundäre, lineare oder verzweigte Alkyl(C16-C18)-Alkohole mit Ethylenoxid und Produkte, die durch die Kondensation von Ethylenoxid mit den Reaktionsprodukten von Propylenoxid und Ethylendiamin hergestellt wurden. Andere so genannte nicht-ionische Waschmittelverbindungen umfassen langkettige tertiäre Aminoxide, langkettige tertiäre Phosphinoxide, Alkylpolysaccharide und Dialkylsulfoxide. Vorzugsweise beträgt das Niveau an nicht-ionischen oberflächenaktiven Materialien zumindest 1 Gew.-%, stärker bevorzugt zumindest 2 Gew.-%, noch stärker bevorzugt zumindest 5 Gew.-%, am stärksten bevorzugt zumindest 10 Gew.-% und höchstens 80 Gew.-%, stärker bevorzugt höchstens 50 Gew.-%, noch stärker bevorzugt höchstens 30 Gew.-% der Zusammensetzung.
  • Geeignete anionische oberflächenaktive Mittel sind normalerweise wasserlösliche Alkalimetallsalze von organischen Sulfaten und Sulfonaten mit Alkylresten, die 8 bis 22 Kohlenstoffatome enthalten, wobei der Ausdruck Alkyl den Alkylteil mit höheren Acylresten umfaßt. Beispiele für geeignete synthetische anionische Waschmittelverbindungen sind Natrium- und Kaliumalkylsulfate, insbesondere die, die durch die Sulfatierung höherer (C8-C18)-Alkohole, die zum Beispiel aus Talg oder Kokosnußöl hergestellt wurden, erhalten wurden; Natrium- und Kaliumalkyl(C9-C20)-Benzensulfonate, insbesondere lineare sekundäre Natrium-Alkyl(C10-C15)-Benzensulfonate; Natriumalkylglycerylethersulfate, insbesondere die Ether der höheren Alkohole, die aus Talg oder Kokosnußöl stammen, und der synthetischen Alkohole, die aus Petroleum stammen; Ethercarboxylate; Natriumkokoßnußölfettmonoglyceridsulfate und -sulfonate; Natrium- und Kaliumsalze der Reaktionsprodukte von Schwefelsäureestern von höherem (C8-C18)-Fettalkoholalkylenoxid, insbesondere Ethylenoxid; die Reaktionsprodukte von Fettsäuren wie Kokosnußfettsäuren, die mit Isethionsäure verestert und mit Natriumhydroxid neutralisiert wurden; Natrium- und Kaliumsalze von Fettsäureamiden von Methyltaurin; Alkanmonosulfonate wie die, die aus der Umsetzung von alpha-Olefinen (C8-C20) mit Natriumbisulfit stammen, und die, die aus der Umsetzung von Paraffinen mit SO2 und Cl2 stammen und dann Hydrolyse mit einer Base stammen, um ein zufälliges Sulfonat herzustellen; und Olefinsulfonate, wobei der Ausdruck zur Beschreibung des Materials verwendet wird, das durch die Umsetzung von Olefinen, insbesondere C10-C20-alpha-Olefinen, mit SO3 und dann der Neutralisierung und Hydrolyse des Reaktionsproduktes hergestellt wurden. Die bevorzugten anionischen Waschmittelverbindungen sind Natrium(C11-C15)-Alkylbenzensulfonate und Natrium(C16-C18)-Alkylsulfate. Das Niveau des oben genannten Nicht-Seife-, anionischen oberflächenaktiven Materials beträgt zumindest 10 Gew.-% und höchstens 25 Gew.-% der Zusammensetzung.
  • Es ist ebenso möglich, daß ein Teil oder das ganze reinigungsaktive Material ein stabilisierendes oberflächenaktives Mittel ist, das eine mittlere Alkylkettenlänge von größer als 6 C-Atomen aufweist, und das eine Entsalzungsbeständigkeit, größer als oder gleich 6,4 hat. Diese stabilisierenden oberflächenaktiven Mittel werden in unserer europäischen Patentanmeldung EP-A-328,177 offenbart. Beispiele für diese Materialien sind Alkyl-polyalkoxylierte Carboxylate, Alkyl-polyalkoxylierte Phosphate, Alkyl-polyalkoxylierte Sulfosuccinate; Dialkyldiphenyloxidisulfonate; Alkylpolysaccharide und Gemische hiervon.
  • Es ist ebenso möglich, und manchmal bevorzugt, eine Alkalimetallseife von einer langkettigen Mono- oder Dicarbonsäure, zum Beispiel eine mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen, einzuführen. Typische Säuren dieser Art sind Ölsäure, Ricinolsäure und Fettsäuren, die aus Rizinusöl, Rapssaatenöl, Erdnußöl, Kokosnußöl, Palmkernöl oder Gemischen hiervon stammen. Die Natrium- oder Kaliumseifen dieser Säuren können verwendet werden. Bevorzugt beträgt das Niveau der Seife zumindest 1 Gew.-%, bevorzugt zumindest 5 Gew.-% der Zusammensetzung und höchstens 35 Gew.-%, bevorzugt höchstens 25 Gew.-% der Zusammensetzung.
  • Elektrolytmaterial
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können ein Elektrolytmaterial umfassen, von dem etwas oder alles das Aufbaumaterial sein kann. Es wird angemerkt, daß für den Zweck der Erfindung der Ausdruck Elektrolyte Aufbaumaterial umfassen kann.
  • Bevorzugt umfassen die flüssigen Waschmittelzusammensetzungen der Erfindung ein Aussalzungs-Elektrolyt mit einem lyotropen Wert von weniger als 9,5 und bevorzugt weniger als 9,0. Ein Aussalzungs-Elektrolyt hat die Bedeutung, die in der Beschreibung von EP-A-0079646 beschrieben wird. Bevorzugte Aussalzungs-Elektrolyte werden aus Alkalimetall- und Ammoniumsalzen von Phosphaten (einschließlich Pyro-, Ortho- und Polyphospahten), Silikaten, Boraten, Carbonaten, Sulfaten, Zitraten, NTA und Succianten ausgewählt. Vorzugsweise enthalten die flüssigen Zusammensetzungen zumindest 1 Gew.-% eines Aussalzungs-Elektrolyts, stärker bevorzugt zumindest 2 Gew.-%, am stärksten bevorzugt zumindest 5 Gew.-% und bevorzugt höchstens 30 Gew.-%, stärker bevorzugt höchstens 20 Gew.-% eines Aussalzungs-Elektrolyts. Gegebenenfalls kann auch etwas von dem Aussalzungs-Elektrolyt (wie in der letzteren Beschreibung definiert) eingeführt werden.
  • Bevorzugt beträgt das Gesamtniveau an Elektrolyt zumindest 1 Gew.-%, stärker bevorzugt zumindest 5 Gew.-%, am stärksten bevorzugt zumindest 10 Gew.-% und höchstens 60 Gew.-%, stärker bevorzugt höchstens 45 Gew.-% und am stärksten bevorzugt höchstens 30 Gew.-%.
  • Auf jeden Fall umfassen die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen bevorzugt ein Aufbaustoffmaterial, von dem etwas oder alles ein Elektrolyt ist. In diesem Zusammenhang sollte angemerkt werden, daß einige oberflächenaktive Materialien wie zum Beispiel Seifen ebenso Aufbaueigenschaften aufweisen. Bevorzugt wird das Aufbaumaterial aus Seife- und Nicht-Seife-Aufbaumaterial ausgewählt. Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sind aufbaustoffhaltig. Bevorzugt beträgt das Niveau des gesamten Aufbaumaterials 0,1 bis 60 Gew.-% der Zusammensetzung, stärker bevorzugt 0,5 bis 50 Gew.-% der Zusammensetzung und noch stärker bevorzugt 2 bis 30 Gew.-% der Zusammensetzung. Vorzugsweise ist das Aufbaumaterial wasserlöslich.
  • Nicht-Seife-Aufbaumaterialien sind beispielsweise anorganische Aufbaustoffe mit oder ohne Phosphor. Beispiele für Phosphor-enthaltende anorganische Aufbaustoffe umfassen wasserlösliche Salze, insbesondere Alkalimetallpyrophosphate, -orthophosphate, -polyphosphate und -phosphonate. Beispiele für nicht Phosphor-enthaltende anorganische Aufbaustoffe, wenn vorhanden, umfassen wasserlösliche Alkalimetallcarbonate, -bicarbonate, Silikate und kri stalline und amorphe Alumosilikate. Beispiele für organische Aufbaustoffe, wenn vorhanden, umfassen die Alkalimetall-, Ammonium- und substituierten Ammoniumpolyacetate, -carboxylate, -polycarboxylate, Polyacetylcarboxylate und Polyhydroxysulfonate.
  • Vorzugsweise besteht die Zusammensetzung, wenn sie einen Aufbaustoff enthält, nicht allein aus Natriumpolyacrylat mit einem Mw von 1.200 bis 8.000.
  • Bevorzugt beträgt das Niveau an Nicht-Seife-Aufbaumaterial 1 bis 40 Gew.-% der Zusammensetzung, stärker bevorzugt 3 bis weniger als 24 Gew.-% der Zusammensetzung.
  • Die Verwendung von Entflockungspolymer (manchmal als Stabilisator bezeichnet) ist zuvor zum Beispiel in WO 91/06622, WO 91/06623, GB-A-2237813, WO 91/09109, in der PCT-Anmeldung Nr. EP/93/01882 und/oder EP-A-0346995 offenbart worden, einschließlich endgruppengeschützter Entflockungspolymere, wie zum Beispiel in EP-A-0623670, US-A-5489397, EP-A-691399 und/oder in der GB-Anmeldung Nr. 9711849.1 beschrieben. Die flüssige Waschmittelzusammensetzung der vorliegenden Erfindung ist im wesentlichen frei von Entflockungspolymer. Das heißt, daß die Zusammensetzung im allgemeinen weniger als 0,01 Gew.-%, stärker bevorzugt weniger als 0,001 Gew.-% und noch stärker bevorzugt weniger als 0,0001 Gew.-% des Entflockungspolymers umfaßt.
  • Vorzugsweise ist die erfindungsgemäße Zusammensetzung intern strukturiert, stärker bevorzugt umfaßt die Zusammensetzung lamellare Tröpfchen aus oberflächenaktivem Material in einer wässerigen kontinuierlichen Phase.
  • Optionale Inhaltsstoffe
  • Getrennt von den bereits genannten Inhaltsstoffen kann ebenso eine Vielzahl optionaler Inhaltsstoffe vorhanden sein, zum Beispiel Schaumverbesserer, Schaumhemmer, Sauerstoff-freisetzende Bleichmittel wie Natriumperborat und Natriumpercarbonat, Persäure-Bleichpräkursor, Chlor-freisetzende Bleichmittel wie Trichlorisocyanursäure, anorganische Salze wie Natriumsulfit und, normalerweise in sehr geringen Mengen vorhanden, fluoreszierende Mittel, Duftstoffe, Enzyme wie Proteasen, Amylasen, Cellulasen und Lipasen (einschließlich Lipolase (Markenname) von Novo), Enzymstabilisatoren, Mittel gegen die Wiederabscheidung, schmutzlösende Mittel, Mittel gegen die Farbstoff übertragung, Germizide und Färbemittel.
  • Obgleich wir es bevorzugen, daß kein gewebeerweichender, aufquellender Ton vorhanden ist, und wenn, dann bei weniger als 5 Gew.-%, kann das Ton-enthaltende Material jedes Material sein, das einen gewebeerweichenden Nutzten bereitstellen kann. Normalerweise werden diese Materialien natürlichen Ursprungs sein, die einen dreischichtigen, quellbaren Smectit-Ton enthalten, der idealerweise vom Calcium- und/oder Natrium-Montmorillonit-Typ ist. Bevorzugt werden die natürlichen Calciumtone unter Verwendung von Natriumcarbonat mit der Natriumform ausgetauscht, entweder vor oder während der Granulierung, wie in GB-A-2138037 (Colgate) beschrieben. Die Wirksamkeit eines Ton-enthaltenden Materials als ein Gewebeweichmacher wird unter anderem von dem Niveau an Smectit-Ton abhängen. Verunreinigungen wie Calcit, Feldspat und Siliciumdioxid werden oftmals vorhanden sein. Relativ unreiner Ton kann verwendet werden, vorausgesetzt, daß solche Verunreinigungen in der Zusammensetzung akzeptabel sind.
  • Produktformen
  • Die flüssigen Zusammensetzungen der Erfindung haben vorzugsweise eine Viskosität von weniger als 500 mPa·s bei 21 s–1, stärker bevorzugt weniger als 450 mPa·s bei 21 s–1, am stärksten bevorzugt weniger als 400 mPa·s bei 21 s–1 und bevorzugt höher als 10 mPa·s bei 21 s–1, stärker bevorzugt höher als 50 mPa·s bei 21 s–1. Die erfindungsgemäßen flüssigen Waschmittelzusammensetzungen sind stabil, das heißt, die Zusammensetzungen werden weniger als 10 Gew.-%, bevorzugt weniger als 5 Gew.-%, am stärksten bevorzugt weniger als 2 Gew.-% Volumenphasentrennung ergeben, wie durch das Erscheinen von 2 oder mehr separaten Phasen bei einer Lagerung bei 25°C für 21 Tage vom Zeitpunkt der Herstellung an nachgewiesen.
  • Der pH, wie er der Waschflüssigkeit bevorzugt durch eine Flüssigkeit zugeführt wird, beträgt zumindest 6, stärker bevorzugt zumindest 6,5, am stärksten bevorzugt zumindest 7. Vorzugsweise beträgt der pH höchstens 12, stärker bevorzugt höchstens 11, stärker bevorzugt höchstens 10 und stärker bevorzugt höchstens 9.
  • Bevorzugt umfassen die flüssigen Zusammensetzungen der Erfindung Wasser bei Niveaus von zumindest 10 Gew.-%, stärker bevorzugt zumindest 20 Gew.-%, am stärksten bevorzugt zumindest 30 Gew.-% der Zusammensetzung. Vorzugsweise umfassen die flüssigen Zusammensetzungen der Erfindung Wasser bei Niveaus von höchstens 80 Gew.-%, stärker bevorzugt höchstens 70 Gew.-%, am stärksten bevorzugt höchstens 60 Gew.-% der Zusammensetzung. Die Flüssigkeiten sind vorzugsweise konzentriert.
  • Verfahren zur Reinigung von Wäsche
  • Eine andere Ausführungsform umfaßt ein Verfahren zur Reinigung von Wäsche unter Verwendung der erfindungsgemäßen flüssigen Waschmittelzusammensetzung. Bevorzugt wird die Wäsche in dem Verfahren per Hand gereinigt.
  • Anders als in den Beispielen, oder wo etwas anderes angegeben ist, sollten alle Zahlen, die Mengen von Inhaltsstoffen oder Reaktionsbedingungen ausdrücken, die hierin verwendet werden, in allen Fällen durch den Ausdruck „etwa" modifiziert, verstanden werden. Dem ähnlich beziehen sich alle Prozentsätze auf das Gewicht, sofern nicht etwa anderes angegeben ist. Der Ausdruck „umfassen" soll einen offenen Charakter haben, das heißt, wenn eine Zusammensetzung X umfaßt, können andere Inhaltsstoffe ebenso in der Zusammensetzung zusätzlich zu X vorhanden sein.
  • Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung. Beispiele
    Figure 00090001
  • Rohmaterialien
    LAS-Säure, ungef. C12-Alkylbenzensulfonsäure, (von Hüls oder Industrial Gessy Lever Ltd., Brasilien)
    LES
    Natriumlaurylether (ungef. 3 Ethylenoxid)-Sulfat Manro Bes 70 von Hickson Manro oder Genapol LRO B. (von Clariant S. A., Brasilien)
    STP
    Natriumtri(poly)phosphat, Termophos NW, von Knapsack oder von Copebras S.A. (Brasilien)
    SokalanPA50TM
    Natriumpolyacrylat, von BASF
    Natriumsulfat
    von Crimidesa S.A. (Spanien)
    Propylenglykol
    von Dow Quimica S.A. (Brasilien)
    Borax
    von Merck

Claims (9)

  1. Stabile, strukturierte, flüssige Waschmittelzusammensetzung, wobei (i) die Zusammensetzung nach 21 Tagen bei 25°C ausgehend vom Zeitpunkt der Herstellung an weniger als 10 Vol.-% Phasentrennung ergeben wird; (ii) die Viskosität bei einer Scherrate von 21 s–1 kleiner als 500 mPa·s ist; und (iii) die Zusammensetzung zumindest 10 Gew.-% und höchstens 25 Gew.-% der Zusammensetzung an einem Nicht-Seife-, anionischen oberflächenaktiven Material umfaßt; wobei die Zusammensetzung frei von Entflockungspolymeren und stabil suspendierten Feststoffen ist; dadurch gekennzeichnet, daß (a) bei einer Auflösung von 10 ml der Zusammensetzung in 2,5 l Wasser bei 25°C und 4° französischer Härte die Auflösungszeit – wie hierin gemessen – weniger als 120 s beträgt; und (b) die Zusammensetzung mehr als 0,01 und weniger als 10 Gew.-% der Zusammensetzung an einem Viskositäts-verringemden Polymer umfaßt, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Polyacrylaten, Polysacchariden, modifizierten Polysacchariden, Polyalkylenoxiden, Polyvinylpyrrolidon, Copolymeren wie Poly(acrylat-co-maleat), Poly(acrylat-co-styren) und Poly(ethylenterephthalat-co-ethylenoxid) und Gemischen hiervon, vorausgesetzt, daß, wenn die Zusammensetzung aus 10,4 Gew.-% Natriumdodecylbenzensulfonat, 6,7 Gew.-% C12-C13-Fettalkohol, der mit durchschnittlich 7 mol Ethylenoxid pro Molekül alkoxyliert ist, 4,6 Gew.-% Natriumchlorid besteht, die Zusammensetzung dann zumindest einen Aufbaustoff umfaßt, der nicht allein aus Natriumpolyacrylat mit einem Mw von 1.200 bis 8.000 besteht.
  2. Zusammensetzung nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Viskosität bei einer Scherrate von 21 s–1 kleiner als 450 mPa·s, bevorzugt kleiner als 400 mPa·s, ist.
  3. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Auflösungszeit – wie hierin gemessen – kleiner als 100 s, bevorzugt kleiner als 80 s, ist.
  4. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die Zusammensetzung mehr als 0,05 Gew.-% und weniger als 5 Gew.-% der Zusammensetzung an einem Viskositäts-verringernden Polymer umfaßt.
  5. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die flüssige Waschmittelzusammensetzung intern strukturiert ist.
  6. Zusammensetzung nach Anspruch 5, wobei die flüssige Waschmittelzusammensetzung lamellare Tröpfchen aus oberflächenaktivem Material in einer wässerigen kontinuierlichen Phase umfaßt.
  7. Zusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung 0,1 bis 60 Gew.-% der Zusammensetzung an Aufbaustoffmaterial umfaßt, ausgewählt aus Seife- und Nicht-Seife-Aufbaumaterial.
  8. Verfahren zur Reinigung von Wäsche unter Verwendung einer flüssigen Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei die Wäsche von Hand gereinigt wird.
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