DE848355C - Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeureanhydriden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeureanhydriden

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DE848355C
DE848355C DEB6422D DEB0006422D DE848355C DE 848355 C DE848355 C DE 848355C DE B6422 D DEB6422 D DE B6422D DE B0006422 D DEB0006422 D DE B0006422D DE 848355 C DE848355 C DE 848355C
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DE
Germany
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acid anhydrides
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carboxylic acid
acid
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DEB6422D
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English (en)
Inventor
Hugo Dr Kroeper
Walter Dr Reppe
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C53/00Saturated compounds having only one carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or hydrogen
    • C07C53/126Acids containing more than four carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/10Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by reaction with carbon monoxide
    • C07C51/14Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by reaction with carbon monoxide on a carbon-to-carbon unsaturated bond in organic compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/54Preparation of carboxylic acid anhydrides
    • C07C51/56Preparation of carboxylic acid anhydrides from organic acids, their salts, their esters or their halides, e.g. by carboxylation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C53/00Saturated compounds having only one carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or hydrogen
    • C07C53/122Propionic acid
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C55/00Saturated compounds having more than one carboxyl group bound to acyclic carbon atoms
    • C07C55/02Dicarboxylic acids
    • C07C55/21Dicarboxylic acids containing twelve carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C61/00Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of rings other than six-membered aromatic rings
    • C07C61/08Saturated compounds having a carboxyl group bound to a six-membered ring

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Carbonsäureanhydriden
    Es wurde gefunden. cfaß man Carhonsäure-
    anhydride erhält, wrtt matt auf olefinische Ver-
    bindungen Kolilettonyd und Carlxinsä Uren in
    Gegenwart vorn Metallearhonvle ltildenden Metallen
    ()(ler deren Verhindungen unter erhöhtem Druck
    und bei erlti@hter Tengwratur einwirken Mßt.
    Beispiele von olefinischen Verbindungen sind
    insl@es@@tttlere ()letitte. wie :@rhylen. 1'ropylen. a- und
    ;i-Ilutvlett, uni die lti)ltereti Hotnt@logen dieser
    Kohletm asserstotie. wie L)odecvlE@ii und Okta-
    decvIett, ferner Diolehne, Styrol und cycliwhe
    Oletittc. wie Cyclohexen. Auch Gemische von
    ()lehnen. wie sie in natürlichen Rollstoffen von
    komnien oder bei technischen Verfahren. z. B. der
    I )eltv@lrierung oder <lern Kracken von KoMen-
    @@-asserst@@ffen. der l@oltlen@txvdhvdrierung oder der
    ()lehnlmlynierisatimi entstellen, eignen sich als
    Ausgangsstoff?. Ferner seien genannt Olefttcadtoti-
    süttrett. Olc#tiualkohole, z. li. Oleylalkohol u. a.
    Ms Ausgangsstoffe geeignete Carbonsä Uren sind
    beispielsweise Essigsäure. Propion-, Butter-,
    lAurin- culer Stearinsä ure, auch Oletincarlxinsäureti
    seihst, wie Olsäure und Undecvlensäure. Die L`m-
    setzungsfühigkeit der Ausgangsstoffe ist je nach
    ihrem _\ufhau verschieden; bei der Verwendung
    einer ungesättigten Carbonsäure als Ausgangs-
    stoff kiinuen dabei entweder die Doppelbindungen
    oder die Carhonylgruppen oder auch beide Gruppen
    an der Umsetzung teilnehmen. Verwendet man
    z. 13. Olehncarlionsäuren allein, so erhält man
    lische _lnltvdride von Dicarhonsäuren.
    Als Katalysatoren eignen sich von den Metall-
    carl,on@-le bildenden Metallen vor allein Nickel und
    Kobalt, ferner auch beispielsweise Wolfram und
    Eisen sowie deren Gemisch .e oder Legierungen
    miteinander oder ihre Gemische mit anderen Me-
    tallen, z. 1i. Kupfer, Silber, `'Wismut, Antimon oder
    @-anadium. clie dabei alsAktivatoren für die Metall-
    carl>onvle bildenden 'Metalle wirken können. Von
    den Verbindungen der 'Metallcarbot,yle bildenden
    Metalle seien als besonders wirksam die Carbonyle,
    Halogenide und Salze organischer Säuren genannt.
    Den Katalysatoren können gegebenenfalls noch
    andere Aktivatoren als die obengenannten, z. B.
    Oxvcle, Halogenide, Phosphate, Borate und Sulfide
    nicht Metallcarbonyle bildender 'Metalle, Schwefel-
    wasserstoff, Schwefelkohlenstoff, Jod oder Brom
    zugesetzt werden.
    Die Katalysatoren können im Ausgangsgut ge-
    löst oder aufgeschlämmt oder auf Trägern, wie
    Kieselgel oder Aktivkohle, aufgekracht oder in
    gasför,niger Form, z. B. in Form von Carhonylen,
    angewandt werden.
    Die Umsetzung verläuft besonders gut in flüs-
    siger Phase, wobei die Carbonsäuren selbst gleich-
    zeitig als Umsetzungsflüssigkeit dienen oder auch
    andere Lösungsmittel verwendet werden können.
    Auch das Kohlenoxv<l kann in verdünnter Form
    ange«-andt werden.
    Die Umsetzungstemperaturen liegen im allge-
    nieinen zwisclieti 120 his 350 , doch kötine,i mit-
    unter höhere oder tiefere Temperaturen geeignet
    :ein. M: s ist vorteilhaft, einen Druck zwischen 5o
    und 23o at oder noch höhere Drucke anzuwenden.
    Vielfach c,npfiehlt sich das Arbeiten im L,nm,ter-
    brochenen Betrieb, z. B. im Rieselverfahren. So
    kann nian die U msetzungsteilneh,ner. wenn sie bei
    den Umsetzungsbedingungen ganz oder zum Teil
    flüssig sind, filier den fest a,,geord,,eteii Katalysator
    fließen lassen und das Kohlenoxyd unter Ergänzung
    der verbrauchten Mengen im Gegen- oder Gleich-
    strom führen. Unverät,derte Anteile können bei der
    Unisetzung wieder zugegeben werden. Flüchtige
    Carbonvle. z. 13. Nickelcarbonvl, kann man im
    Kreislaufgas mitführen.
    Es ist zwar bekannt, daß man durch Umsetzen
    von Olefinen mit Kohlenmonoxyd und Wasser in
    Gegenwart von Beschleunigern unter erhöhtem
    Druck t,nd bei höherer Temperatur Carbonsäuren
    erhalte,' kann. Die Herstellung von Carl>onsäure-
    anhydriden durch Umsetzung von olefinischet1 Ver-
    bindungen mit Kohlenmonoxyd und Carbonsäuren
    ist jedoch bisher noch nicht beschrieben worden.
    Die in den nachstehenden Beispielen angegebenen
    Teile sind Gewichtsteile.
    Beispiel 1
    ;4. Teile Propionsäure erhitzt inan mit io Tei-
    len N ickelcarbonyl in einem Hochdruckgefäß
    16 Sttl,Iden auf 23o°, während man gleichzeitig ein
    aus gleichen Raumteilen Äthylen und Kohlenoxyd
    bestehendes Gemisch unter ioo at Druck unter 1?r-
    gänzung der verbrauchten 'Mengen aufpreßt. Bei
    der 1)e:tillation des Umsetzungsgemisches erhält
    nian als zlvisclien 102 und 166 siedenden Haupt-
    anteil Propionsäureanhydrid neben unveränderter
    Propionsäure. Die Menge des Anhvdrids entspricht
    63% der angewandten 1'i-ol>ionsüt,re.
    I3eis1>ie12
    j.1 Teile Pröpions:it,re werden ,nit im Teilen
    durch "/.ersetzen von N ickelcarbonyl hergestelltem
    Nickel in einem Hochdruckgefäß 16 Stunden auf
    23o° erhitzt, während man gleichzeitig Äthylen und
    Kohlenoxyd im Verhältnis i : i unter ioo at Druck
    aufpreßt. Man entfernt dann das geliil(lete Nickel-
    carbonyl und erhält so 1-23 Teile eines Irrzeugnisses,
    das leim Destillieren zum größten "feil zwischen
    16o bis t7o@ siedet und zu oo 0.1;o aus Propionsäure-
    anbydrid besteht. Der lest ist uriveränderte
    Propionsät,re.
    Beispiel3
    92 Teile Undecylensäure tverden mit 3o Teilen
    Nickelcarbot,yl 16 Stunden in, geschlossenen Gefäß
    unter einem gleichbleibenden i101iletiOXVddruck von
    2ooat auf 230" erhitzt. 1)as Umsetzungsgut ent-
    hält neben unveränderter U t,tlecvlensiiure etwa 13 %
    Dodecatidicarl,onsät,reanliydrid, (las nur unter Zer-
    setzung destillierbar ist. Nach der Verseifung des
    Rückstands erhält man heim :1tis<itiern I)0<@ecan-
    (iicarhoitsäure (S<it,rezalil Ido).
    13c1 s1) ie1
    Ein Ge,nisch von , io Teilen Oktadecylen, 128
    Teilen Pal,nitinsä ure und i o Teilen durch Zer-
    setzen von Nickelcarbonyl hergestelltem Nickel
    wird in einem kt,pfernen Hochdruckgefäß i5 Stan-
    den lang auf 27o` erhitzt. indem ,nan Kohlenoxyd
    einpreßt und den KolilenoxvtICIrt,ck dauernd auf
    Zoo at'hält. Die Ausbeute an geniisclitein :@"h_vdri<l
    beträgt rund 50 0/0.
    13 e i s 1) 1 c 1 5
    In einem kupfernen Ilocl,di-ucl;gef:iß erhitzt n,an
    78 Teile Cvclohexancarlionsäure ,nit ,o Teile"
    N icl:elcarllonv1 16 Stu,i<leti Man- auf 22o'. Dabei
    preßt tnan ein Gemisch aus gleichen Raumteilen
    Äthylen und Kohlenoxyd eil, und liiilt durch Er-
    gänzen der verbrauchten Gasmengen den Druck
    dauernd auf too at. Das Umsetzungsgut enthält
    .12% Cvclohexa,icarl,oi,s:it,re.,nlivdi-i(1 (KI), 16o
    bis 164°), etwa io % des geinisrhten :Xnliydrids der
    Propionsäure und der @vclohcxancarl,onsüure und
    daneben 1'ropionsäureanltvdrid.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Carbon- säureanhydriden, dadurch gekennzeichnet, daß ,nan auf olefinischeVerbindungen Kohlenoxyd und Carbonsäuren in Gegenwart von 'letall- carbonvle bildenden Metallen oder deren Ver- bindungen, gegehenenf.alls l,ei :1,iwesenlieit von Aktivatoren, unter erhöhtem Druck und bei er- höhter Temperatur einwirken läßt. 2. Ausführungsform des @"erfahrens nach An- spruch i, dadurch gekeiinzeiclniet, dalß statt Olefin und Cai-lionsät,re ganz oder zum Teil eine Olefi ncai-l,oiisiit,i-e verwendet wird.
DEB6422D 1943-05-08 1943-05-08 Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeureanhydriden Expired DE848355C (de)

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