DE974746C - Halbautomatische elektrische Pruefeinrichtung fuer mehradrige Leitungen mit automatischer optischer Fehleranzeige - Google Patents

Halbautomatische elektrische Pruefeinrichtung fuer mehradrige Leitungen mit automatischer optischer Fehleranzeige

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DE974746C
DE974746C DEI5712A DEI0005712A DE974746C DE 974746 C DE974746 C DE 974746C DE I5712 A DEI5712 A DE I5712A DE I0005712 A DEI0005712 A DE I0005712A DE 974746 C DE974746 C DE 974746C
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DE
Germany
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test
relay
wire
wires
automatic
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DEI5712A
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English (en)
Inventor
Paul Dorn
Kurt Dipl-Ing Locklair
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IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/50Testing of electric apparatus, lines, cables or components for short-circuits, continuity, leakage current or incorrect line connections

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

  • Halbautomatische elektrische Prüfeinrichtung für mehr adrige Leitungen mit automatischer optischer Fehler anzeige In der Elektrotechnik werden im großen Umfang bewegliche Kabel zur Herstellung von elektrischen Verbindungen benötigt. Dies gilt insbesondere für lochkartengesteuerte elektrische Buchungs-Rechengeräte u. dgl. Hierbei werden z. B. auf der mit Buchsen versehenen Schalttafel mit Hilfe von beweglichen Mehrfachkabeln die notwendigen Verbindungen hergestellt, um die Rechen- oder Buchungsoperationen nach einem bestimmten Programm ablaufen zu lassen.
  • Die Herstellung dieser Mehrfachkabel erfolgt üblicherweise in der Art, daß die entsprechende Zahl von zwei, drei, vier, fünf oder mehr Einzeladern in einer elastischen Hülle aus Gummi oder Kunststoff zusammengefaßt wird, um die Verhältnisse auf der Schalttafel übersichtlich zu gestalten. Hierbei ist es besonders wichtig, daß die einzelnen Adern keine Unterbrechung aufweisen, ferner untereinander nicht vertauscht sind und gegenseitig genügend isoliert sind, so daß untereinander kein Schluß besteht. Gerade für die Wirkungsweise von Rechengeräten ist die einwandfreie Beschaffenheit der Kabel von erheblicher Bedeutung.
  • Infolgedessen ist eine laufende, möglichst wirtschaftliche Kontrolle dieser durch die mechanischen Beanspruchungen beim Gebrauch veränderbaren elektrischen Eigenschaften der mehradrigen Kabel erforderlich.
  • Es ist bekannt, Mehrfachkabel zu prüfen, indem man die einzelnen Adern ausklingelt. Diese Methode be- dingt einen großen Zeit- und damit Kostenaufwand, der um so mehr ins Gewicht fällt, als die Anzahl der bei Rechengeräten verwendeten Mehrfachschnüre sehr groß ist.
  • Gegenüber dieser kostspieligen manuellen Prüfmethode wurden bereits verschiedene mehr oder weniger selbsttätig arbeitende Prüfeinrichtungen für mehradrige Leitungen vorgeschlagen. So sind Prüfeinrichtungen für Viel fachleitungen, insbesondere stationärer Art, in Fernmeldeanlagen bekannt, die die einzelnen Adern vieler kleiner Aderngruppen selbsttätig nacheinander auf mehrere Fehlerarten (Unterbrechung und Leitungs- bzw. Erdschluß) und gegebenenfalls gleichzeitig betriebsmäßig angeschlossene Schalteinrichtungen (Hebdrehwähler bzw. Vorwähler mit Steuerrelais) auf einwandfreie Funktion hin prüfen, indem die einzelnen Adern und gegebenenfalls die angeschlossenen Schaltelemente nacheinander mit Prüfrelais in Reihe geschaltet werden, vorzugsweise durch das jeweils vorher wirksame Prüfrelais, und das Arbeiten bzw. Nichtarbeiten der Prüfrelais optische Anzeigeorgane für Fehlerart und -ort bzw. die gleichzeitige Unterbrechung der Prüfung steuert.
  • Ferner wurde eine Einrichtung zur selbsttätig aufeinanderfolgenden Prüfung einer größeren Anzahl von Leitungen oder anderen Zweipolen, und zwar je automatisch nacheinander auf zwei Fehlerarten, nämlich auf Unterbrechung mittels eines in Reihe geschalteten Prüfrelais und auf Erdschluß mittels Hochspannung und eines Röhrenindikators für den Erdstrom, und mit optischer Anzeige von Fehlerart und -ort bei gleichzeitiger Unterbrechung der Prüfung vorgeschlagen.
  • Außerdem ist eine automatische Prüfeinrichtung für mehrpolige elektrische Netzwerke, insbesondere Elektronenröhren, bekannt, die Abweichungen von den Sollwerten der zwischen den einzelnen Röhrenanschlüssen wirksamen Widerstände mittels einer Reihenschaltung von abwechselnd jeweils einer Wechselstromquelle und einer Wheatstoneschen Brücke ermittelt und optisch anzeigt.
  • Die Brückenschaltungen liegen mit je einem Brückenpunkt an je einem Röhrenanschluß und steuern bei Unterbrechung des Heizers und Elektrodenschlüssen über Röhren-Brückenzweige die optische Fehlerortanzeige.
  • Die halbautomatische Prüfeinrichtung für mehradrige Leitungen gemäß vorliegender Erfindung ermöglicht es nun, sowohl bei der Fabrikationskontrolle als auch bei laufenden Wartungskontrollen von größeren Stückzahlen mehradriger flexibler Leitungen an die automatisch aufeinanderfolgenden Prüfungen auf mehrere Fehlerarten mittels in Reihe mit den einzelnen Adern geschalteter Prüfrelais mit automatischer optischer Fehleranzeige beim Fehlen eines Dauerfehlers praktisch ohne Zeitverlust, z. B. vor dem Ent fernen des Prüflings, eine manuelle Prüfung auf die sehr unangenehmen, bei mechanischer Beanspruchung nur vorübergehend auftretenden sogenannten Wackelfehler anzuschließen. Dies wird bei der erfindungsgemäßen Prüfeinrichtung dadurch erreicht, daß sie beim letzten automatischen Prüfschritt auf Dauerfehler eine einzige Reihenschaltung aus sämtlichen Leitungsadern und allen zugehörigen Prüfrelais, und zwar aus abwechselnd jeweils einer Leitungsader und einem Prüfrelais herstellt, die mehrere Fehlerarten (Unterbrechung, Schluß) bei allen Adern gleichzeitig ermittelt, und daß diese Relais eine Anzeigevorrichtung derart steuern, daß diese nur vorübergehend bei anschließender mechanischer Prüfbeanspruchung der Leitungen (z. B. von Hand beim manuellen Prüflingswechsel) auftretende Fehler (Wackelkontakt, Wackelschluß) dauernd anzeigt. Diese Dauerfehleranzeige wird daher bei Kurzunterbrechungen beliebiger Adern durch sämtliche der genannten Reihenprüfrelais, bei Kurzberührungen jeweils zweier Adern durch eines oder mehrere dieser Prüfrelais, deren Wicklungen durch den Aderschluß kurzgeschlossen werden, ausgelöst.
  • Der Erfindungsgedanke wird nachstehend an einigen Ausführungsbeispielen an Hand von Zeichnungen, und zwar an einer elektrischen Prüfeinrichtung für bereits bei der Kabelfabrikation entstandene Fehler, erläutert, bei der der abschließenden Prüfung auf kurzzeitige Fehler bei manueller mechanischer Prüfbeanspruchung automatisch aufeinanderfolgende und nur bei Vorhandensein eines Fehlers unter optischer Fehleranzeige unterbrochene Prüfungen auf Dauerunterbrechung, Vertauschung und Dauerschluß voraufgehen, und ferner an einer Prüfeinrichtung für durch Abnutzung beim Gebrauch entstandene Fehler, bei der vor der Prüfung auf sogenannte Wackelfehler automatische Prüfungen auf Dauerisolationsfehler mittels Hochspannung sowie auf Dauerunterbrechung erfolgen.
  • Die gezeigten Ausführungsbeispiele sind zur Prüfung von fünf- bzw. vieradrigen flexiblen Leitungen eingerichtet, können jedoch durch entsprechende Erweiterung bzw. Einschränkung oder Umschaltung jeder größeren bzw. kleineren Aderzahl angepaßt werden.
  • Von den Zeichnungen stellt dar Fig. I ein Schaltbild einer erfindungsgemäßen Prüfeinrichtung für die Erstprüfung von Mehrfachleitungen mittels Netzspannung mit getrennter Anzeige aller Fehlerorte und Fehlerarten, Fig. 2 ein Schaltbild einer vereinfachten Prüfeinrichtung für Übenvachungsprüfungen mittels Netzspannung mit einfacher Fehleranzeige, Fig. 3 ein Schaltbild eines Zusatzgerätes für zusätzliche automatische Schlußprüfung mittels Hochspannung für die Prüfeinrichtung nach Fig. 2, Fig. 4 ein Schaltbild des Hochspannungs-Netzteils für das Zusatzgerät nach Fig. 3.
  • Das insbesondere für die Fabrikationskontrolle geeignete Prüfgerät mit der Schaltung nach Fig. I führt nach dem Einstecken des zu prüfenden Mehrfachkabels zunächst automatisch nacheinander drei Prüfungen auf die folgenden Dauerfehler von Adern: I. Unterbrechung, 2. Vertauschung und 3. Schluß, durch, vorausgesetzt, daß nicht einer dieser Fehler vorliegt und die Einrichtung unter Aufrechterhaltung und Anzeige des jeweils erreichten Prüfzustandes stillgesetzt wird. Führt das Gerät jedoch bei fehlerfreiem Kabel alle drei Prüfschritte aus, so bleibt der dritte Prüfzustand, der auch für die Feststellung kurzzeitiger Unterbrechungen und Schlüsse geeignet ist, während der anschließenden mechanischen Prüfbeanspruchung der Leitungen von Hand bestehen. Erst wenn sich auch hierbei kein Fehler zeigt, wird der Prüfling gegen den nächsten ausgetauscht.
  • Die Wirkungsweise dieser Prüfeinrichtung nach Fig. 1 während der einzelnen Prüfschritte ist die folgende: I. Prüfung auf Dauerunterbrechung Durch Einstecken der Schnüre in die Buchsenpaare I ... 5 werden die Relais RI ... R5 in Reihe mit je einer Ader geschaltet und gleichzeitig die Kontakte A und B mechanisch geschlossen. Dadurch wird das Relais VR erregt, so daß die Kontakte VRa geschlossen werden und die obenerwähnten Reihenschaltungen der Relais RI ... R 5 und der dazugehörigen Adern I ... 5 parallel an Spannung legen. Dadurch wird über R ... R5c das Relais PR erregt, dessen Kontakte PRc und PRa geschlossen werden. Sind alle Leitungen in Ordnung, so werden gleichzeitig alle Kontakte Rid ... Rsd geöffnet, so daß nicht das Fehlerrelais FR, sondern die Gutlampe GL, z. B. grün, anspricht. Sind dagegen eine oder mehrere Leitungen unterbrochen, so bleiben die entsprechenden Kontakte von RId ... R 5 d geschlossen, erregen das Fehlerrelais FR, das sich über FRc hält und mit FRa die Gutlampe GL abschaltet. Gleichzeitig wird über FRd die Erregung von VR aufrechterhalten. Dieses Relais schaltet mit seinem Kontakt VRb die Fehlerlampe FL I, z. B. rot, ein. Ferner bleiben im Fehlerfalle auch ein oder mehrere Relaiskontakte Ri b ... Rgb geschlossen, und über diese sowie FRb werden eine oder mehrere der Nummernlampen L ... L 5, z. B. weiß, eingeschaltet, die den Ort der Unterbrechung anzeigen.
  • In diesem Zustand verbleibt die Anordnung, bis der Fehler beseitigt bzw. das Kabel entfernt ist. Ist dagegen kein Unterbrechungsfehler vorhanden, so fällt VR verzögert ab, da PRd sich öffnet und FRd nicht geschlossen wird, und schaltet mit VRc über die weiteren Kontakte R6d, PR c, VRE 1 a Ruheseite und VRE 2 das Relais R 13 ein, das automatisch den nächsten Prüfvorgang einleitet.
  • 2. Prüfung auf Vertauschung der Einzeladern Das Relais R 13 hält sich selbst über R 13 a. Gleichzeitig schließt es die Kontakte RI3b und R 13 c und erregt Ring. Letzteres schaltet durch seine Kontakte RIsb und R 15 c das Prüfrelais R 10 in Reihe mit der das Buchsenpaar 5 verbindenden Ader 5. Sind deren Anschlüsse an den beiden Steckvorrichtungen nicht vertauscht, so spricht das Relais R 10 an und schaltet mit seinen Kontakten RIoa bzw. RIob und RIod das Relais R 15 ab und einen eigenen Haltekreis ein bzw. das nächste Buchsenpaar 4 in Reihe mit dem Prüfrelais R 9. Dieses Relais spricht über die nicht vertauschten Anschlüsse der Ader 4 an, schaltet über R 9 a einen eigenen Haltekreis ein und die Ader 5 zusammen mit RIO ab sowie gleichzeitig über Rgb und Rgd das folgende Buchsenpaar 3 mit dem Relais R8 in Reihe.
  • Über die richtig, d. h. nicht vertauscht angeschlossenen Adern schalten sich so nacheinander alle Prüfrelais RIO bis R6 ein. Beim Fehlen von Vertauschungen schaltet schließlich R 6 die vorhergehenden Prüfrelais ab und leitet den dritten automatischen Prüfvorgang ein.
  • Ist dagegen eine Vertauschung vorhanden, d. h. besteht z. B. zwischen den Buchsen 4 keine Verbindung, so spricht Rg nicht an, und die Erregung von R 10 bleibt bestehen. Da inzwischen bereits die Relais VRE I über R I3 d, PR über R I3 d und VRE I b sowie FR über R 6 d, PR c und VREIa Arbeitsseite erregt wurden, sind die Aderlampe L 4 über R I OC, VREr h und R 4 b sowie die Fehlerlampe FL2 über R 6 d, FRC und VREI c eingeschaltet, während die Gutlampe GL durch FR a abgeschaltet wird. Dieser Schaltzustand der Prüfeinrichtung bleibt ebenfalls bis zur Entfernung des Kabels bestehen.
  • 3. Prüfung auf Dauerschluß zwischen den Adern Das Relais R 6 schaltet über R 6 c das Relais VRE 2 ein, das sich über die Arbeitsseite von VRE2 a selbst hält. Gleichzeitig wird R 13 abgeschaltet und dadurch auch VRE I stromlos, welche die Kontakte R I3 c bzw.
  • VRE e öffnen und damit R 6 wieder stromlos machen.
  • Durch die jetzt geschlossenen Kontakte VRE 2b sind alle Ader- und Buchsenpaare I ... 5 sowie die Relais RI...R5 hintereinandergeschaltet. Für den Fall eines Schlusses zwischen der ersten und fünften Ader ist in der Reihenschaltung noch ein Schutzwiderstand W vorgesehen. Besteht irgendein Schluß zwischen zwei Leitungen, so werden das bzw. die zwischen ihnen liegenden Relais nicht erregt. Infolgedessen erhalten über dessen d-Kontakt und einen VRE2-Kontakt das Fehlerrelais FR und daraufhin über FR c und einen anderen VRE2-Kontakt die Fehlerlampe FL 3 Strom, desgleichen die zugehörige Aderlampe über den b-Kontakt des betreffenden Prüfrelais, die VREIh-Kontaktkette und FRb. Liegt dagegen kein Fehler vor, so leuchtet die Gutlampe GL auf. In beiden Fällen bleibt die betreffende (Fehler- bzw. Gut-) Anzeige sowie diese letzte Prüfschaltung bis zur Entfernung des Kabels bestehen.
  • Die vorstehend beschriebenen Prüfvorgänge zur Feststellung von Dauerfehlern laufen vollkommen selbsttätig ab. Die Zeit für diese Prüfung auf Dauerfehler ist von der Trägheit der Relais abhängig und beträgt nur Bruchteile von Sekunden. Jeder Dauerfehler macht sich sofort durch Stillstand der Prüfeinrichtung in dem betreffenden Prüfschritt bemerkbar.
  • Bei Nichtvorhandensein eines Dauerfehlers bei dem zu prüfenden Kabel kann demnach die Bedienungsperson praktisch ohne Zeitverlust bereits unmittelbar nach dem Einstecken des Kabels mit dessen mechanischer Prüfbeanspruchung von Hand, z. B. durch Hin- und Herbiegen und Ziehen, beginnen zwecks Ermittlung von dabei etwa auftretenden vorübergehenden Fehlern, nämlich kurzzeitigen Aderunterbrechungen oder Schlüssen zwischen zwei Adern. Tritt während dieser mechanischen Beanspruchung des Kabels eine vorübergehende Aderunterbrechung ein, so fallen in der noch fortbestehenden Hintereinanderschaltung sämtlicher Adern und Prüfrelais R 1 ... R 5 alle diese Prüfrelais kurzzeitig ab und lösen mit ihren d-Kontakten in der bereits beschriebenen Weise eine dauernde Fehleranzeige durch die LampeFL3 aus.
  • Nur so lange, wie die Unterbrechung dauert, leuchten über die Kontakte RIb... Rsb auch alle Adernlampen LI ... L 5 kurzzeitig auf.
  • Hat die mechanische Prüfbeanspruchung dagegen einen vorübergehenden Schluß zwischen zwei Adern zur Folge, so fallen die zwischen beiden Adern liegenden kurzgeschlossenen Prüfrelais kurzzeitig ab und lösen ebenfalls die dauernde Fehleranzeige durch FL 3 aus. Während des Schlusses leuchten nur die diesen Prüfrelais entsprechenden Aderlampen kurzzeitig auf.
  • Nach dieser automatischen Prüfung auf Dauerfehler und anschließenden halbautomatischen Prüfung auf die sehr unangenehmen sogenannten Wackelfehler werden durch Entfernen des geprüften Kabels die Kontakte A und B geöffnet und dadurch die ganze Prüfeinrichtung stromlos gemacht, d. h. in den Anfangszustand zurückgeführt.
  • Für viele Zwecke, insbesondere die laufenden Kontrollen der in Benutzung befindlichen flexiblen Mehrfachkabel, hat sich ein kleines, vereinfachtes Ausführungsbeispiel der Prüfeinrichtung nach Fig. 2 bewährt. Da es sich bei diesen in Abständen zu überwachenden Prüflingen um bereits geprüfte Kabel handelt, kann auf die Vertauschungsprüfung verzichtet werden, und es brauchen nur Kontrollen auf dauernde oder vorübergehende Aderunterbrechungen oder Schlüsse zwischen den Adern zu erfolgen. Eine Zusammenfassung dieser vier Kontrollen auf Dauerunterbrechung, Dauerschluß, Wackelunterbrechung und Wackelschluß ist nun in einfacher Weise mit der während des dritten Prüfschrittes der Anordnung nach Fig. I vorhandenen Reihenprüfschaltung möglich. Sie zeigt unmittelbar nach dem Einschalten Dauerunterbrechungen und Dauerschlüsse oder während der sofort anzuschließenden mechanischen Prüfbeanspruchung des Kabels auch kurzzeitige Wackelunterbrechungen und -schlüsse an. Diese Prüfschaltung gestattet also den Verzicht auf die ersten beiden Prüfschritte nach Fig. I und danach dieser gegenüber eine wesentliche Vereinfachung des Gerätes nach Fig. 2. Eine weitere Vereinfachung ergibt sich durch den Verzicht auf eine Anzeige des Fehlerortes und der Art des Fehlers. Dieses Gerät nach Fig. 2 zeigt also nur an, ob ein Fehler vorliegt oder ob der Prüfling fehlerfrei ist. In der gezeigten Ausführung dient es zur Prüfung vieradriger Kabel, kann jedoch ebenfalls in einfacher Weise jeder beliebigen Aderzahl angepaßt werden.
  • Um das Gerät betriebsbereit zu machen, sind zunächst die Buchsenpaare a2-c2, c3-c4, c5-c6, a4-a5, a6-a7 und c7-c8 durch die gestrichelt gezeichneten Verbindungen kurzzuschließen. Steckt man nach dem Anlegen der Netzspannung dann die vieradrige Schnur in die Prüfbuchsenpaare I bis 4, so werden dadurch mechanisch die Kontakte A und B geschlossen. Sie schalten das Relais R 6 ein, das über seine Kontakte R 6 a bis R 6 d Spannung an die beiden Buchsen I und 4 sowie an das Relais Rg liegt. Letzteres schaltet mit seinem Kontakt R 5 b sämtliche vier Adern der Geräteschnur hintereinander, und zwar über die Wicklungen 1 der Prüfrelais RI, R2 und R3. Liegt keine Dauerunterbrechung und kein Dauerschluß vor, so werden die Wicklungen 1 der genannten Relais von Strom durchflossen. Gleichzeitig werden auch die Wicklungen II der Relais Rr bis R3 über den umgeschalteten Kontakt R 5 a stromführend. Deren Wicklungssinn ist dem der Wicklungen I entgegengesetzt, so daß in der Endwirkung die Relais R 1 bis R 3 nicht ansprechen. Infolgedessen bleiben die Kontakte R 1 a bis R 3 a offen, und das Fehlerrelais R 4 wird nicht erregt. Die Gutlampe GL leuchtet und zeigt an, daß kein Fehler vorhanden ist. Ist dagegen ein Fehler vorhanden, so bleiben eine oder mehrere der Relaiswicklungen R 1/1 bis R3/I stromlos, kompensieren also nicht die Wicklungen II des bzw. der betreffenden Relais, die daraufhin ansprechen. In diesem Falle wird über einen oder mehrere der Kontakte R 1 a bis R 3 a das Fehlerrelais R 4 erregt, das sich über seinen Kontakt R4a hält und mit R4b die Fehlerlampe FL einschaltet.
  • Zeigt sich kein Dauerfehler, so wird wie beim Gerät nach Fig. I sofort die manuelle mechanische Prüfbeanspruchung des Mehrfachkabels angeschlossen. Hat sie vorübergehend eine Aderun terbrechung oder einen Schluß zur Folge, so werden eine oder mehrere Prüfrelaiswicklungen I kurzzeitig stromlos, so daß das bzw. die betreffenden Relais über ihre Wicklungen II kurzzeitig ansprechen. Dadurch wird das sich haltende Fehlerrelais erregt und somit die dauernde Fehleranzeige durch FL eingeleitet.
  • Für viele Zwecke ist die Prüfung mit Netzspannung 110 oder 220 V nicht ausreichend, um Isolationsfehler aufzufinden. Auch die VDE-Vorschriften schreiben eine Prüfung mit erhöhter Spannung vor. Zu diesem Zweck ist als weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ein Hochspannungs-Zusatzgerät nach Fig. 3 und 4 vorgesehen, welches zusammen mit dem eben beschriebenen Gerät nach Fig. 2 die automatisch aufeinanderfolgende Prüfung jedes Mehrfachkabels auf Dauerisolationsfehler zwischen sämtlichen Aderpaaren mittels Hochspannung (von z. B. l2ooVolt) sowie auf Dauerunterbrechung und Dauerschluß und anschließend die halbautomatische Prüfung auf Wackelunterbrechung und Wackelschluß gestattet.
  • Zu dieser kombinierten automatischen Prüfung mit Hoch- und Netzspannung müssen die in der vorstehenden Beschreibung der Fig. 2 angeführten Kurzschlußverbindungen zwischen den verschiedenen Kontakten a und c wieder entfernt werden. Statt dessen sind diese Kontakte mit den entsprechend bezeichneten Kontakten der Fig. 3 zu verbinden. Hierzu wird vorteilhafterweise ein einziger Kombinationsstecker verwendet. Die Wirkungsweise der kombinierten Schaltung nach Fig. 2, 3 und 4 ist folgende: Nach dem Anschluß der Netzzuleitung (Fig. 2) werden durch das Einstecken des zu prüfenden Mehrfachkabels in die Prüfbuchsenpaare I . . . 4 wieder die Kontakte A und B und somit folgender Erregerstromkreis für die Relais HPI und HP2 geschlossen: Netz (Fig. 2) - Buchse a 1 (Fig. 3) - Kontakt Sa - parallele Relaiswicklungen HPI und HP 2 - Buchse C 2 (Fig. 2) - Kontakte A und B - Netz. Das Relais HP2 trennt durch seine Ruhekontakte HP2a . . . HP 2 e die Stromkreise zwischen den Buchsen c3-c4, c5-c6, a4-a5, a6-a7, c7-c8 auf. Das Relais HPI leitet über HP a und HPI c die Hochspannungsprüfung ein.
  • Zunächst wird das Relais N erregt über: Buchse aI (Fig. 2 und 3) -Sa - HPIa - Xa -Pa -Wicklung NI -C 1 (Fig. 2). Weiter wird das Hochspannungsrelais HS erregt über: al (Fig. 3) -ALa -HPIc und -Wicklung HS - cI. Die Kontakte HSa und HSc legen Hochspannung an die Schaltarme I und III eines Drehwählers. Die Erzeugung der Hochspannung erfolgt in einem besonderen Geräteteil, welcher in Fig. 4 dargestellt ist und weiter unten beschrieben wird. Die Hochspannung ist zunächst über den Kontakt Pc kurzgeschlossen, was einem Schlußfehler gleichkommt, der im Verstärker (Fig. 4) das Fehlerrelais F erregt.
  • Das erregte Relais F schließt über seinen Kontakt Fa das Relais X an. Das Relais X besitzt einen Folgekontakt Xa, c, dessen Ruheseite a erst öffnet, nachdem die Arbeitsseite c bereits geschlossen ist. Infolgedessen hält sich das Relais N über die HaltewicklungNII indem Stromkreis ar -Sa - HP Ia - Xc - Nb - Wicklung NII - cl. Gleichzeitig wird das Relais P folgendermaßen erregt: al -Sa -HPIa -Xc Wicklung P -cI. Die Haltewicklung des Relais P wird in folgendem Stromkreis erregt: a 1 - Haltewicklung PH - Ub - Pd -cI. Das erregte Relais P öffnet den Kontakt Pc, d. h., der künstliche Fehler wird beseitigt. Damit liegt die Hochspannung an den auf den Leerkontakten o stehenden Schaltarmen I und 3 des Drehwählers. In dieser Schaltung erfolgt eine Vorkontrolle des Prüfgerätes selbst bis zur Kontaktbahn des Drehwählers.
  • Wenn kein Durchschlag erfolgt, so fällt das Fehlerrelais F (vgl. Fig. 4) ab, wodurch Relais X nicht mehr erregt wird. Das Relais P hält sich jedoch noch mit seiner Haltewicklung über Pd; Pa ist geöffnet, so daß das Relais N ebenfalls abfällt. Damit öffnet sich Nd, und das Relais HS fällt ab. Infolgedessen entfernen die Kontakte HSa und HSc die Hochspannung wieder von den Schaltarmen des Drehwählers. Gleichzeitig schaltet der Kontakt HSb den Drehwählermagneten DW ein in folgendem Stromkreis: aI -ALa-HSb -Pb - Na - Ua, Ruheseite - Wicklung DW - cl. Dadurch wird der Drehwähler in die nächste Schaltstellung 1 weitergedreht. Gleichzeitig schaltet der Kontakt DWa des Drehwählers das Relais U parallel zu seiner Wicklung DW, das daraufhin mit seinem Kontakt Ua den Magneten DW wieder abschaltet und einen eigenen Haltekreis schließt. Mit seinem Kontakt Ub macht es ferner die Haltewicklung des Relais P stromlos. Das Relais P fällt ab und erregt über Kontakt Pa das Relais N von neuem, das nun die Hochspannungsprüfung auf Schaltschritt 1 einleitet. In dieser Wählerstellung 1 legen dann die Schaltarme I und III die Hochspannung an die Prüfbuchsen a3 bzw. c5 und somit an die Adern I bzw. 2 (Fig. 2). Ist die Isolation zwischen diesen beiden-Kabeladern einwandfrei, fließt also nach dem bereits beschriebenen abermaligen Öffnen des Kontaktes Pc kein unzulässig großer Isolationsstrom, so fällt das Fehlerrelais F wiederum ab und leitet die erneute Abschaltung der Hochspannung sowie die Fortschaltung des Drehwählers in die nächste Schaltstellung 2 ein. Diese Prüfvorgänge wiederholen sich bei fehlerfreier Isolation aller Adern so lange, bis im vorliegenden Ausführungsbeispiel in Wählerstellung 6 alle Adern mit Hochspannung geprüft sind. In jeder Wählerstellung werden zwei andere Kabeladern mit Hochspannung auf ausreichende Isolation bzw. Schluß gegeneinander geprüft, und zwar in Wählerstellung I Ader I gegen Ader 2, Wählerstellung 2 Ader I gegen Ader 3, Wählerstellung 3 Ader I gegen Ader 4, Wählerstellung 4 Ader 2 gegen Ader 3, Wählerstellung 5 Ader 2 gegen Ader 4, Wählerstellung 6 Ader 3 gegen Ader 4.
  • Liegt dagegen zwischen zwei Adern ein Isolationsfehler vor, so verläuft der Prüfvorgang in der betreffenden Wählerstellung folgendermaßen: Das über den Kontakt Pa und seine Wicklung I ansprechende Relais N erregt mit Kontakt Nd das Relais HS. Dadurch wird die Hochspannung über HSa und HSc an die Schaltarme I und III angeschaltet, ist jedoch zunächst über Kontakt Pc kurzgeschlossen. Somit spricht das Fehlerrelais F an, das über seinen Kontakt Fa das Relais X erregt. Über den Kontakt Xc spricht das Relais P an und hält sich gleichzeitig das Relais N. Das Fehlerrelais F kann trotz der Aufhebung des Kurzschlusses über den sich öffnenden Kontakt Pc nicht abfallen, weil der Schluß durch das fehlerhafte Kabel bestehenbleibt. Über die Kontakte Pd und Xb spricht in diesem Falle das Relais AL verzögert an, dessen Kontakte ALe und ALd schalten den Summer 5« und die Fehlerlampe FL (Fig. 2) ein. Der geöffnete Kontakt ALa verhindert das Weiterschalten des Drehwählers DW, d. h., die Prüfung wird nicht fortgesetzt.
  • Man muß vielmehr die fehlerhafte Schnur aus den Buchsenpaaren I bis 4 herausziehen. Dadurch werden mittels der Kontakte A und B (Fig. 2) die Relais HP I, HP2 und AL und somit über ALd und ALe auch die Fehlerlampe und der Summer wieder abgeschaltet.
  • Über den noch in Prüfstellung befindlichen Wählerarm IV erregt gleichzeitig der Kontakt HPI d das Relais P über seine Wicklung H, wodurch über Pb der Wählermagnet DW Strom erhält und in die nächste Schaltstellung bewegt wird. Der Wähler schaltet über DWa das Relais U ein, dieses mit Ua den Wählermagneten DW und mit Ub die Wicklung PH wieder ab. Pb bringt U wieder zum Abfallen und daraufhin Ub wieder PH zum Ansprechen. Auf diese Weise schalten die Relais P und U sich gegenseitig und den Magneten DW abwechselnd aus und ein und damit den Wähler in seine Grundstellung o zurück, in der der Stromkreis für PH unterbrochen ist.
  • Bei fehlerfreiem Ablauf der automatischen Isolationsprüfung wird der Drehwähler schließlich aus Stellung6 in Stellung 7 fortgeschaltet, in welcher über seinen Schaltarm II (Fig. 3) das Relais S erregt wird. Dieses schaltet mit seinem Kontakt Sa die Relais HPI und HP 2 ab und beendet damit die Hochspannungsprüfung. Der Drehwähler DW läuft in der eben beschriebenen Weise in seine Nullstellung. Über die Kontakte HPI b und Sd wird nun das Relais R 6 (Fig. 2) erregt, welches in der bereits an Hand von Fig. 2 beschriebenen Weise über seine Kontakte R 6 a bis R 6 e die automatische Prüfung auf Dauerunterbrechung mit Netzspannung einleitet. An diese schließt sich ebenfalls sofort die halbautomatische Prüfung auf Wackelunterbrechung und Wackelschluß von Adern mit Netzspannung an.
  • Der Hochspannungsteil für die Isolationsprüfung mit erhöhter Spannung ist in Fig. 4 dargestellt. An Netzwechselspannung wird der Transformator TR angeschaltet, an dessen Sekundärseite eine bekannte Vervielfacherschaltung, bestehend aus Ventilen und Wondensatoren, angeschlossen ist. An deren Klemmen HS+ und HS- steht die Hochspannung von z. B.
  • I200 V zur Verfügung und wird mit den gleich bezeichneten Klemmen der Anordnung gemäß Fig. 3 verbunden. Zwischen den Hochspannungsklemmen HS+ und HS- ist ein Spannungsteiler vorgesehen, der aus den Widerständen WI und Wg sowie der Stabilisatorröhre SV besteht. Parallel zur Stabilisatorröhre liegt eine Verstärkerröhre V, in deren Anodenkreis das Fehlerrelais F über einen Begrenzungswiderstand W6 geschaltet ist.
  • Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist folgende: Solange die Hochspannung an den KlemmenHSf und HS- vorhanden ist, d. h. also kein Isolationsfehler vorhanden ist und demnach kein Strom zwischen den Hochspannungsklemmen fließt, ist die Verstärkerröhre V gesperrt, und zwar durch den am Widerstand WI auftretenden Spannungsabfall, der über die normalerweise stromlosen Widerstände W4 und W3 als Sperrspannung am Gitter der Röhre V zur Wirkung kommt. Das Schirmgitter dieser Röhre erhält durch die Stabilisatorröhre eine konstante Spannung. Tritt jedoch irgendein Isolationsfehler in der Prüfanordnung bzw. zwischen den jeweils geprüften beiden Kabeladern auf, so fließt zwischen den Hochspannungsklemmen HS- und HS+ ein Strom, der an den Schutzwiderständen W2 und W4 einen Spannungsabfall erzeugt. Die an W4 entstehende Teilspannung ist der an WI I erzeugten Sperrspannung entgegengesetzt und hebt diese mehr oder weniger auf. Ist dieser Spannungsabfall an W4 gleich der Sperrspannung oder größer als diese, so wird demnach die Röhre V stromführend. Damit wird das Fehlerrelais F erregt, und es treten die in Zusammenhang mit Fig. 3 beschriebenen Wirkungen ein.
  • Die Bemessung des Hochspannungsteiles ist derart gewählt, daß der zwischen den Klemmen HS+ und HS- fließende Strom maximal 1 mA beträgt und damit bei zufälliger Berührung vollkommen ungefährlich ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Halbautomatische elektrische Prüfeinrichtung für mehradrige Leitungen mit automatisch aufeinanderfolgender Prüfung auf mehrere Fehlerarten mittels in Reihe mit den einzelnen Adern geschalteter Prüfrelais und mit automatischer optischer Fehleranzeige, dadurch gekennzeichnet, daß sie beim letzten automatischen Prüfschritt auf Dauerfehler eine einzige Reihenschaltung aus sämtlichen Leitungsadern (I ... 5 bzw. 1 ... 4) und allen zugehörigen Prüfrelais (RI ... R 5 bzw.
    RI ... R3), und zwar aus abwechselnd jeweils einer I,eitungsader und einem Prüfrelais herstellt, die mehrere Fehlerarten (Unterbrechung, Schluß) bei allen Adern gleichzeitig ermittelt, und daß diese Relais eine Anzeigevorrichtung (Relais FR bzw.
    R4, Lampe FL3 bzw. FL) derart steuern, daß diese nur vorübergehend bei anschließender mechanischer Prüfbeanspruchung der Leitungen (z. B. von Hand beim manuellen Prüflingswechsel) auftretende Fehler (Wackelkontakt, Wackelschluß) dauernd anzeigt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei Kurzunterbrechungen beliebiger Adern (r .. . 5) alle Prüfrelais (RI ... R5), bei Kurzberührungen je zweier Adern eines oder mehrere Prüfrelais, deren Wicklungen (RI ... R 5 bzw. RI/I ... R3/I) kurzgeschlossen sind, die Dauerfehleranzeige auslösen.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den automatisch aufeinanderfolgenden Prüfungen auf Fabrikationsdauerfehler diejenige auf Aderunterbrechungen in einem einzigen Arbeitsschritt durch Parallelschaltung aller mit je einem Prüfrelais (R I . . . R5) in Reihe liegenden Adern (I ... 5), diejenige auf Vertauschung der Aderanschlüsse in aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten durch Durchgangsprüfung je einer Ader (1 ... 5) mittels je eines Prüfrelais (R 6 ... RIo) einer durchlaufenden Relaiskette und diejenige auf Aderschluß mittels der abwechselnden Reihenschaltung sämtlicher Adern (1 ... 5) und der erstgenannten Prüfrelais (R ... . es) nach Anspruch I erfolgt.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den automatisch aufeinanderfolgenden Prüfungen auf Abnutzungsdauerfehler diejenige auf Isolationsfehler in aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten durch Anlegung von Hochspannung zwischen je eine Ader (1... 4) und alle jeweils noch nicht geprüften Adern (z. B. mittels Drehwählers DWI, DIVIl) sowie durch Anzeige zu hohen Isolationsstromes mittels Röhre (V) und Anzeigeorgans (Lampe FL, SummerS) erfolgt und diejenige auf Aderunterbrechung mittels der abwechselnden Reihenschaltung aller Adern (r ... 4) und aller Prüfrelais (RI ... R3) nach Anspruch I.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 446 556, 462 157, 639 677; USA.-Patentschriften Nr. 2 434 336, 2 584 680.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE446556C (de) * 1925-05-20 1927-07-05 Automatische Fernsprech Anlage Vorrichtung zur Auspruefung des Kontaktfelds von Heb- und Drehwaehlern einbaufertiger Gestelle fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen
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