DEN0005352MA - - Google Patents

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DEN0005352MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 9. April 1952 Bekanntgemacht am 28. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rahmen aus gepreßten Blechteilen für Fahrräder, Motorfahrräder, Kleinkrafträder u.dgl. mit einem aus zwei spiegelbildlichen, miteinander ' fest verbundenen Hälften bestehenden durchgehenden Hauptträger, der, vom Steuerkopf ausgehend, sich zur Hinterradlagerung hin gabelt, und einem den Hauptträger durchsetzenden und mit ihm fest verbundenen Hebenträger, an dem oben der Sattel und unten die lreteinrichtung bzw. der Motor mit Getriebe gehä.tert ist und wobei die Umrisse von Hauptträger mil Nebenträger bogenförmig ineinander über
Bis Ziel der Erfindung, besteht darin, den Eriordiirnissen nach geringem Gewicht, großer Standfestigkeit, einfacher Bauweise, Erschütterungsfrieiheit und Geeignetheit für Massenfertigung gegenüber den bekannten Rahmen noch wirkungsvoller zu entsprechen. .'■. . . Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, den Nebenträger des bekannten Rahmens zur Versteifung der Hinterradgabelung, also der am stärksten auf Vei'windung beanspruchten Stelle, heranzuziehen. Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß ,der Nebenträger den Hauptträger in der Scheitelstelle in der Gabelung durchsetzt, wobei der in an sich bekannter Weise aus zwei fest miteinander verbundenen spiegelbildlichen Hälften bestehende Nebenträger im Bereich der Scheitelsitelle zur Anlagerung des Hinterradsichutzbleches
609 547/89
N 5352II/63h
nach hinten geöffnet ist. Als Verbindungsart wird vorteilhaft eine Schweißverbindung in Form einer Punktschweißung, Nahtschweißung od. dgl. gewählt. Die erfin.dungsgemäße Anordnung schafft die Voraussetzung dafür, daß man bei einer gegebenen gewünschten Festigkeit mit erheblich geringeren Gewichten auskommt als bisher. Die guten Ansehlußmöglichkeiten für das Schutzblech des Hinterrades erleichtern die Massenfertigung. Da das
ίο untere Ende des Stützträgers für den Sattel in der direkten Verlängerung der Stützträgerachse liegt, werden die Tretkräfte des auf dem Sattel Sitzenden in gerader Linie als Zugkräfte übertragen, so daß zusätzliche Folgebeanspruchungen in bezug auf den Hauptträger nicht in Erscheinung treten können. Versuche haben ergeben, daß die erfindungsgemäße Rahmenordnung vor allem für leichte Motorfahrräder sehr gut geeignet ist. Es bestehen keine Schwierigkeiten, den Motor und das Getriebe sowie die Tretkurbeleinrichtung an den unteren versteiften Tragteilen des Hauptträgers bei geringster Rauminan'spru'chnahme anzuordnen, so daß sich ein übersichtlicher, handlicher Aufbau von geringem Gewicht und größter Stabilität ergibt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung zweier in der Zeichnung wiedergegebener Ausf ührungsbeispiel e. Es zeigt
Fig. ι ein Motorfahrrad mit einem Rahmen gemaß der Erfindung in schaubildlicher Darstellung, Fig. 2 ein Fahrrad mit der Rahmenanordnung gemäß der Erfindung, ebenfalls in schaubildlicher Darstellung.
ι ist der aus zwei spiegelbildlichen, miteinander verschweißten Hälften 2 und 3 bestehende durchgehende Hauptträger, der sich in die beiden Enden ,j und 5 gabelt. Mit 6 ist der den Sattel 7 stützende Träger bezeichnet (Stützträger). Der Stützträger 6 durchsetzt den Hauptträger 1 und endigt an dem unteren TragteÜ. 8, der zur Aufnahme des Motors 9 bestimmt ist. Die Abbildungen lassen erkennen, daß der Querschnitt des Sattelstützträgers entsprechend der scheibenförmigen Gestalt der auseinanderstrebenden Gabelenden geformt ist. An den Äbkantungen 10 der auseinanderstrebenden Gabel-■enden befinden sich die Vereinigungsstellen, die zweckmäßig durch Punktschweißung hervorgerufen sind. Auch der untere Teil des Sattelstützträgers läßt sich vorteilhaft durch Punktschweißung mit dem Tragteil 8 vereinigen. Der Sattelstützträger 6 setzt sich, wie die Abbildungen erkennen lassen, aus einem geschlossenen Kastenteil und einem sich nach hinten erweiternden, geöffneten, haufoenartigen Teil zusammen, wobei zweckmäßig beide Teile eine Einheit bilden und an dem kastenförmigen Teil eine bzw. zwei Verbindungsnähte vorteilhaft in Form von Schweißnähten vorgesehen sind. In dem Fälle1, daß an einen Fahrradrahmen gedacht ist, bleibt die Bauart als solche erhalten. Es tritt nur eine gewisse Abwandlung an der Tretlagereinrichtung insofern ein,, als das Tretlager bei einem nachträglichen Motoreneinbau leicht entfernt werden kann (Fig. 2).
In beiden Fällen weist der haubenförmige Teil des Sattelstützträgers an seinem offenen Teil eine solche Form auf, daß das übliche Hinterradschutzbleeh 12 bzw. 12' dort passend, gelagert und befestigt werden kann.
In beiden Ausführungsformen ist der haubenförmige Teil des Stützträgers so weit nach hinten geführt, daß auf die gabelförmigen Enden des Hauptträgers sich nur Biegungsbeanspruchungen auswirken können.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Rahmen aus gepreßten Blechteilen für Fahrräder, Motorfahrräder, Kleinkrafträder u. dgl. 'mit einem aus zwei spiegelbildlichen, miteinander fest verbundenen Hälften bestehenden durchgehenden Hauptträger, der, vom Steuerkopf ausgehend, sich zur Hinterradlagerung hin gabelt, und einem den Hauptträger durchsetzenden und mit ihm fest verbundenen Nebenträger, an dem oben der Sattel und unten die Treteinrichtung bzw. der Motor mit Getriebe gehaltert ist und wobei die Umrisse von Hauptträger und Nebenträger bogenförmig ineinander übergehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Nebenträger (6) den Hauptträger (1) in der Scheitelstelle der Gabelung (4, 5) durchsetzt, wobei der· in an sich bekannter Weise aus zwei fest miteinander verbundenen, spiegelbildlichen Hälften bestehende Nebenträger im Bereich der Scheitelstelle zur Anlagerung des Hinterradschutzbleches (12, 12') nach hinten geöffnet ist.
2. Rahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Hauptträger (1) einstückige Motorenaufnahme (8) so ausgebildet ist, daß an ihr die Aufnahme für das Tretlager lösbar befestigt werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 278 173;
französische Patentschriften Nr. 872 148, 897 769; italienische Zeitschrift »Motociclismo«, November 1948, S. 59.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609' 547/59' 6.56

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