Die Anmelderin reicht auf der Grundlage der vorgenannten Stammanmeldung die beiliegende
Teilanmeldung ein. Mit dieser Einreichung wird dem Einwand mangelnder Einheitlichkeit
gemäß dem Prüfungsbescheid in der Stammanmeldung, Anmeldenummer 99 100 151 vom
02.07.2003 Rechnung getragen.
Die Teilanmeldung enthält einen unabhängigen Anspruch 1 der inhaltlich dem ehemaligen
Patentanspruch 5 der Stammanmeldung entspricht. Dem unabhängigen Anspruch 1 schließen
sich 10 abhängige Ansprüche 2 bis 11 an. Diese entsprechen den ursprünglichen
Patentansprüchen 6 bis 15 der Stammanmeldung.
Wie unter Ziffer 3 in dem vorgenannten Prüfungsbescheid zu der Stammanmeldung
ausgeführt, ist auch nach Auffassung der Anmelderin die DE-U-297 07 971 die
nächstliegende Schrift. Der unabhängige Anspruch 1 grenzt sich daher von dieser Schrift ab
und enthält in seinem Oberbegriff die Merkmale, die dem Anmeldungsgegenstand mit dem
geschützten Gegenstand gemeinsam hat. Die Merkmale des kennzeichnenden Teils sind im
Vergleich dazu neu beim Anmeldungsgegenstand.
In der neu gefassten Beschreibung ist nunmehr auch die DE-U-297 07 971 als
nächstkommender Stand der Technik gewürdigt und bezüglich der darin enthaltenen
Merkmale und Funktionen gewürdigt. Die Teile der allgemeinen Beschreibung, die sich auf
den ehemaligen Patentanspruch 1 der Stammanmeldung und die diesbezüglichen
Patentansprüche 2 bis 4 der Stammanmeldung bezogen, sind ersatzlos fortgefallen.
Die Figurenbeschreibung ist gegenüber der Stammanmeldung unverändert, da hiermit ein
Gesamtüberblick über die Befestigung sowohl des oberen Verkleidungsteils als auch des
seitlichen Verkleidungsteils und der Verbindung der beiden letztgenannten Bauteile verschafft
werden soll.
Ferner wird noch darauf hingewiesen, dass die Anmelderin aufgrund des lediglich für die
Patentansprüche 1 bis 4 der Stammanmeldung erstellten Recherchenberichts vom
19.07./01.08.2001 mit diesseitiger Eingabe vom 13.08.2001 eine weitere Recherchengebühr
auf das Konto der Europäischen Patentorganisation überwiesen wurde, um auch einen
Recherchenbericht zu den Ansprüchen 5 bis 15 zu erhalten. Bis heute liegt der
Recherchenbericht zu den vorgenannten Ansprüchen jedoch noch nicht vor. Auf die
nochmalige Entrichtung der Recherchengebühr kann daher verzichtet werden.
Der Prioritätsbeleg befindet sich in der Akte der Stammanmeldung.
Die Erfindung betrifft ein seitliches Verkleidungsteil eines Heizkörpers, das eine Stirnseite
des Heizkörpers abdeckt, mindestens eine Aussparung zur Durchführung einer
Anschlussleitung aufweist und mit Hilfe von Befestigungsmitteln lösbar mit dem Heizkörper
verbindbar ist, wobei die Befestigungsmittel von mindestens einer Kunststoffhülse gebildet
sind, die bis zu einem radial nach außen vorstehenden Anschlagflansch axial in einen
teilkreisförmigen Abschnitt der Aussparung einschiebbar und dabei mit Randbereichen der
Aussparung, die in eine angepasste, in Einschubrichtung vor dem Anschlagflansch
angeordnete Vertiefung eingreifen, derart verrastbar ist, dass eine dem Anschlagflansch
abgewandte Laibung der Vertiefung die Randbereiche im montierten Zustand der
Kunststoffhülse hintergreift, wobei die Längsachse eines Rohrstutzens für die
Anschlussleitung senkrecht zu dem seitlichen Verkleidungsteil verläuft und der Rohrstutzen
mit einem radial nach außen vorstehenden Halteflansch versehen ist, der mit mindestens
einem radial über die innere Mantelfläche der Kunststoffhülse nach innen vorstehenden
Schnapphaken derart verrastbar ist, dass eine im montierten Zustand des seitlichen
Verkleidungsteils dem Heizkörper abgewandten Stirnseite des Schnapphakens die dem
Heizkörper zugewandte Stirnseite des Halteflansches hintergreift.
Verkleidungen für Heizkörper, insbesondere für Flachheizkörper, sind weit verbreitet und in
vielen unterschiedlichen Ausbildungen bekannt. Derartige Verkleidungen finden eine
zunehmend weitere Verbreitung, da die Ansprüche an das optische Erscheinungsbild eines
Heizkörpers ständig steigen.
Ein seitliches Verkleidungsteil der eingangs beschriebenen Art ist beispielsweise aus der DE
297 07 971 U1 bekannt. Die zu dessen Befestigung verwendete Kunststoffhülse weist ein
ringförmig geschlossenes und zwecks Angriffsmöglichkeit für einen Schlüssel seitlich
abgeflachtes Flanschteil auf, das auf der Ansichtsseite des Verkleidungsteils an
Randbereichen um die Aussparung für die Anschlussleitung anliegt. Nach einer Verbindung
der Kunststoffhülse mit dem Verkleidungsteil in einem ersten Schritt, wird die aus dem
vorgenannten Teilen gebildete Einheit von unten in vertikale Richtung auf den Rohrstutzen
für die Anschlussleitung aufgeschoben. Zu diesem Zweck ist ein Halteabschnitt der
Kunststoffhülse mit radial nach innen vorstehenden Schnapphaken versehen, die im
montierten Zustand einen Halteflansch des Rohrstutzens umgreifen. Um zu verhindern, dass
sich das seitliche Verkleidungsteil unkontrolliert auf den Heizkörper zu bewegen kann,
schließt sich im Anschluss an den Halteabschnitt der Kunststoffhülse ein trompetenförmig
aufgeweiteter Abstützflansch einer Ausrichtevorrichtung an. Die Kunststoffhülse nebst
Ausrichtevorrichtung ist somit zwischen dem Halteflansch des Rohrstutzens und den
senkrecht zu diesen verlaufenden Anschlussrohren zu den Heizkörperplatten festgelegt.
Bei dem vorgenannten Verkleidungsteil hat die Kunststoffhülse des weiteren die Funktion,
eine Verbindung zwischen dem seitlichen und einem oberen Verkleidungsteil herzustellen.
Zu diesem Zweck ist die Kunststoffhülse an ihrem Anschlagflansch mit einer stiftförmigen
Rastnase versehen, die im montierten Zustand in eine angepasste Bohrung in einem
abgewinkelten Randstreifen des oberen Verkleidungsteils eingreift.
Als nachteilig ist es bei dem bekannten Verkleidungsteil anzusehen, dass dieses nicht in
horizontale Richtung auf den Heizkörper zu montiert und wieder von diesem demontiert
werden kann. Die Montage und Demontage wird unter anderem dadurch erschwert, dass
zusätzlich zu der Verbindung zwischen der Kunststoffhülse und dem Rohrstutzen einer
Verbindung zwischen der Rastnase der Kunststoffhülse und dem oberen Verkleidungsteil
hergestellt werden muss.
Aus der DE 89 04 646 U1 ist eine Blende zur seitlichen Verkleidung von Flachheizkörpern
bekannt, bei der in Durchbrüche in dem seitlichen Verkleidungsteil, die zur Durchführung
von Anschlussleitungen dienen, Halbschalen einsetzbar und verrastbar sind. Die oben und
unten jeweils mit einer Halbschale versehene seitliche Blende kann sodann durch
Verschiebung der Blende in ihre Längsrichtung auf einen mit dem Heizkörper verbundenen
Rohrstutzen verrastet werden. Um eine anschließende Rückverschiebung der Blende in
Längsrichtung zu vermeiden, wird bei der bekannten Blende eine Verdrehung einer
Halbschale in eine sogenannte Verriegelungslage vorgeschlagen, die gegenüber der
Montagelage um 180 ° gedreht ist.
Als nachteilig bei einer solchen Blende tritt in Erscheinung, dass aufgrund der Montage in
Form einer Längsverschiebung eine Verbindung der seitlichen Blende mit einer oberen
Verkleidung mittels hakenförmiger Laschen nicht möglich ist.
In der EP 0 480 184 A1 ist ein Mehrplattenheizkörper beschrieben, bei dem die auf Abstand
gehaltenen Heizkörperplatten im oberen Bereich durch T-förmige Anschlussstücke verbunden
und zur seitlichen Abdeckung des Plattenzwischenraums Seitenteile an den Anschlussstücken
gehalten sind. Die mit einem Kragen ausgestatteten Anschlussstücke sind durch einen
korrespondierenden Durchbruch in dem Seitenteil zugänglich. Zur Befestigung der Seitenteile
wird eine an dem Anschlussstutzen befestigbare Kunststoffhülse vorgesehen, auf die eine
durch den koaxialen Durchbruch im Seitenteil durchführbare Bundhülse aufschraubbar oder
aufsteckbar und verrastbar ist. Die Bundhülse liegt dabei mit ihrem äußeren Bund an dem
Seitenteil an und verhindert dadurch eine Entfernung desselben von dem Heizkörper.
Als nachteilig ist es bei dieser Befestigungsart anzusehen, dass stets zwei zusammenwirkende
Kunststoffhülsen pro Befestigungspunkt erforderlich sind, weshalb die Kosten und auch der
Montageaufwand vergleichsweise hoch sind.
Schließlich offenbart die DE 297 10 290 U1 zur Befestigung des seitlichen Verkleidungsteils
an dem Heizkörper im Bereich des Anschlussstutzens ebenfalls einen Kunststoffring, der eine
in Längsrichtung verlaufende Aufstecköffnung aufweist, mittels der er sich auf den
Anschlussabschnitt des T-förmigen Anschlussrohrstücks aufstecken lässt. Das dem
Anschlussrohrstück zugewandte Ende des Kunststoffrings ist dabei trompetenförmig
aufgebogen, wobei dieses Ende aufgrund seiner materialelastischen Eigenschaften für die
Fixierwirkung maßgeblich ist.
Aufgrund der erforderlichen Verschiebung der Hülse in Längsrichtung des Seitenteils, muss
der Durchbruch in dem Seitenteil zwangsläufig größer als der Durchmesser der Hülse sein, es
sei denn, dass eine Verschiebung des Seitenteils mit zuvor eingesetzter Hülse insgesamt
möglich ist, was die Gestaltung einer Verbindung zwischen dem Seitenteil und einem oberen
Verkleidungsteils jedoch einschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein seitliches Verkleidungsteil einer
Heizkörperverkleidung vorzuschlagen, das sich kostengünstig herstellen und leicht montieren
lässt, wobei auch die Möglichkeit einer zerstörungsfreien Demontage geschaffen werden soll.
Ferner soll die Verkleidung auch den gesteigerten Anforderungen an die Ästhetik gerecht
werden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch ein seitliches Verkleidungsteil eines
Heizkörpers gelöst, bei dem die Kunststoffhülse mit einem Längsschlitz versehen ist und das
seitliche Verkleidungsteil zusammen mit der Kunststoffhülse im wesentlichen in axiale
Richtung desselben auf den Rohrstutzen für die Anschlussleitung aufschiebbar ist.
Ein großer Vorteil des erfindungsgemäßen seitlichen Verkleidungsteils ist darin zu sehen, daß
die Montage desselben nach erfolgter Vormontage der Kunststoffhülse in senkrechter
Richtung zur Ebene dieses Verkleidungsteils erfolgen kann. Die Kunststoffhülse schiebt sich
dabei in axiale Richtung des Rohrstutzens mit den nach innen vorstehenden Schnapphaken
über den Halteflansch des Rohrstutzens, wobei sie sich aufgrund der Elastizität des
Kunststoffmaterials in Verbindung mit ihrem Längsschlitz aufweiten kann. Nach einer
Passage des Halteflansches nimmt die Kunststoffhülse wieder ihren ursprünglichen
Durchmesser ein, wobei Stirnseiten des Schnapphakens den Halteflansch hintergreifen und
daher für eine formschlüssige Verbindung in axiale Richtung des Rohrstutzens sorgen.
Da zur Herstellung der Verrastung zwischen dem Kunststoffring und dem Rohrstutzen keine
Verschiebung in Längsrichtung des seitlichen Verkleidungsteils erforderlich ist, lässt sich
dieses an seiner Oberseite mittels einer Laschenverbindung in Form eines offenen Gelenks an
dem oberen Verkleidungsteil des Heizkörpers befestigen. Bei einer Schwenkbewegung um
ein solches Gelenk kann die Bewegung der Kunststoffhülse aufgrund des vergleichsweise
großen Radius (Entfernung der Kunststoffhülse von dem Gelenk) und dem zur Erzielung der
Verrastung erforderlichen kleinen Schwenkwinkel näherungsweise als in bezug auf den
Rohrstutzen axiale Bewegung angesehen werden.
Eine Ausgestaltung des erfindungsgemäßen seitlichen Verkleidungsteils besteht darin, daß an
der Kunststoffhülse mehrere Schnapphaken vorgesehen sind, die mit ihren dem Heizkörper
abgewandten Stirnseiten in axiale Richtung der Kunststoffhülse versetzt zueinander
angeordnet sind.
Auf diese Weise kann in Abhängigkeit von den Fertigungstoleranzen des Rohrstutzens die
Kunststoffhülse unterschiedlich weit auf den Halteflansch des Rohrstutzens aufgeschoben
werden, wobei bereits verrastete Schnapphaken weiter in Richtung auf den Heizkörper
vorgeschoben werden, während nicht in Eingriff stehende Schnapphaken unter Umständen
schon eine zurückverlagerte Position einnehmen, jedoch nicht hinter die rückwärtige
Stirnseite des Flansches gelangt sind. Für die Fixierung sorgt dabei jedoch nur ein
Schnapphaken bzw. auch deren mehrere, falls diese dieselbe axiale Position besitzen.
Die Erfindung weiter ausgestaltend wird vorgeschlagen, dass zwei Schnapphaken einstückig
an die innere Mantelfläche der Kunststoffhülse anschießen und sich angrenzend an den
Längsschlitz über einen Winkelbereich von jeweils 45 ° bis 180 ° erstrecken.
Eine solche Ausgestaltung bietet den Vorteil, dass sich die an die innere Mantelfläche
anschließenden Schnapphaken spritzgusstechnisch besonders einfach herstellen lassen.
Ferner ist vorgesehen, dass ein Schnapphaken ausschließlich über einen der hintergreifenden
Stirnseite abgewandter Steg einstückig mit der Kunststoffhülse verbunden ist und mit der
Längsachse der Kunststoffhülse einen Winkel von 10 ° bis 40 ° einschließt.
Eine derartige Ausbildung der Schnapphaken eignet sich besonders für eine in axiale
Richtung auf die Mitte der Kunststoffhülse verschobene Anordnung.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Schnapphaken mit einem Endabschnitt versehen
ist, der die hintergreifende Stirnseite überragt und sich federnd an einer äußeren Mantelfläche
des Halteflansches des Rohrstutzens abstützt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass die den hintergreifenden
Stirnseiten gegenüberliegenden Seiten der Schnapphaken, ausgehend von der inneren
Mantelfläche der Kunststoffhülse, rampenförmig ansteigen, wodurch der Montagevorgang
vereinfacht wird.
Wenn die ringnutförmige Vertiefung in der Kunststoffhülse eine von ihrem Grund
ausgehende Erhöhung aufweist, die im montierten Zustand der Kunststoffhülse in dem
seitlichen Verkleidungsteil mit einer angepassten Ausnehmung in den Randbereichen der
Aussparung korrespondiert, ist stets eine korrekte Ausrichtung der Kunststoffhülse
gewährleistet.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin, dass der Anschlagflansch
der Kunststoffhülse in einem an den Längsschlitz angrenzenden Endsegment unter einem
spitzen Winkel zu der übrigen Ebene des Anschlagflansches geneigt in Richtung auf den
Heizkörper zu verläuft und sich das Endsegment im montierten Zustand der Kunststoffhülse
in einem Bereich der Aussparung befindet, der gegenüber den in der Vertiefung verrastenden
Randbereichen radial nach außen mindestens bis auf den Außendurchmesser des
Anschlagflansches erweitert ist.
Auf diese Weise kann eine besonders einfache Demontage der Kunststoffhülse ermöglicht
werden, indem diese um ihre Längsachse gedreht wird. Das geneigt verlaufende Endsegment
greift dabei beim Verlassen des erweiterten Bereichs von außen betrachtet hinter die der
Verrastung dienenden Randbereiche, so dass diese nicht mehr in die Vertiefung eingreifen. In
der Folge einer fortgesetzten Drehung der Kunststoffhülse wird der Formschluss zwischen
der Vertiefung und den Randbereichen zunehmend aufgehoben, so dass die Kunststoffhülse
regelrecht herausgedreht wird.
In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn der erweiterte Bereich der
Aussparung der zugeordneten Stirnseite des seitlichen Verkleidungsteils abgewandt ist und
die Aussparung mit zwei gegenüberliegenden verrastenden Randbereichen versehen ist, die
den erweiterten Bereich beidseitig begrenzen.
Die Erfindung weiter ausgestaltend wird vorgeschlagen, dass zwischen der Kunststoffhülse
und einem Werkzeug ein Formschluss herstellbar ist, der eine Verdrehung der Hülse um ihre
Längsachse mittels des Werkzeugs erlaubt. Hieraus resultiert der Vorteil, dass eine
unerwünschte Verdrehung durch unbefugte Personen verhindert werden kann.
Schließlich ist noch vorgesehen, dass die Kunststoffhülse angrenzend an die dem Heizkörper
abgewandten Stirnseite mit mindestens zwei an ihrer inneren Mantelfläche angeordneten und
radial nach innen vorstehenden Angriffsnocken versehen ist.
Derartige Angriffsnocken können als Anschlag für ein mit angepassten Aussparungen oder
Stiften versehenes Stellwerkzeug dienen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels einer
Heizkörperverkleidung, die in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts eines mit einem
seitlichen Verkleidungsteil verbundenen oberen Verkleidungsteils
- Figur 2
- wie Figur 1, jedoch vor der Verbindung
- Figur 3
- einen Längsschnitt durch ein seitliches und einen Abschnitt eines
oberen Verkleidungsteils vor der Verbindung
- Figur 4
- eine Vorderansicht eines seitlichen Verkleidungsteils und eines
oberen Verkleidungsteils vor der Verbindung
- Figuren 5 bis 7
- den oberen Abschnitt gemäß Figur 3 in unterschiedlichen Schnittebenen
bzw. Phasen während des Montagevorgangs
- Figur 8
- wie Figur 3, jedoch im montierten Zustand
- Figur 9
- den unteren Abschnitt des seitlichen Verkleidungsteils gemäß
Figur 4, jedoch ohne Kunststoffhülse
- Figur 10
- einen Schnitt entlang der Linie X-X durch das seitliche
Verkleidungsteil gemäß Figur 9
- Figur 11
- eine Vorderansicht einer Kunststoffhülse
- Figur 12
- eine Seitenansicht der Kunststoffhülse gemäß Figur 11
- Figur 13
- einen Schnitt entlang der Linie XIII-XIII durch die Kunststoffhülse
gemäß Figur 11
- Figur 14
- eine gegenüber der Seitenansicht nach Figur 12 um 90 ° verdrehte
Seitenansicht der Kunststoffhülse gemäß Figur 11
- Figur 15
- einen Längsschnitt entlang der Linie XV-XV durch die
Kunststoffhülse gemäß Figur 11
- Figuren 16 bis 18
- drei verschiedene perspektivische Ansichten der Kunststoffhülse
gemäß Figur 11
- Figuren 19 bis 24
- einen Demontagevorgang der Kunststoffhülse
- und
Figur 25
- ein Werkzeug zur Demontage der Kunststoffhülse.
Die in Figur 1 dargestellte Verkleidung eines nicht abgebildeten Heizkörpers besteht aus
einem oberen Verkleidungsteil 1 und einem seitlichen Verkleidungsteil 2, die rechtwinklig
zueinander angeordnet sind. Das mit einer Mehrzahl von Durchtrittsöffnungen 3 für erwärmte
Luft versehene obere Verkleidungsteil 1 deckt die Oberseite des Heizkörpers ab, während das
stirnseitig mit jeweils einer Aussparung 4 und 5 versehene seitliche Verkleidungsteil 2 zur
Abdeckung einer Stirnseite des Heizkörpers dient. Wie sich Figur 1 entnehmen lässt, ist im
dort abgebildeten montierten Zustand der beiden Verkleidungsteile 1 und 2 in der Ebene des
seitlichen Verkleidungsteils 2 lediglich eine geradlinig verlaufende Trennfuge 6 zu sehen, die
einen um 90 ° abgewinkelten Randstreifen 7 des oberen Verkleidungsteils 1 begrenzt.
In einen teilkreisförmigen Abschnitt der unteren Aussparung 5 ist in das seitliche
Verkleidungsteil 2 eine Kunststoffhülse eingesetzt, deren Aufbau und Funktionsweise weiter
unten erläutert wird.
Aus Figur 2 wird deutlich, dass das seitliche Verkleidungsteil 2 an seiner dem oberen
Verkleidungsteil 1 zugewandten Stirnseite mit einem um 90 ° in Richtung auf den Heizkörper
abgewinkelten Randstreifen 9 versehen ist, der sich auf beiden Seiten der Aussparung 4
erstreckt. In Verlängerung dieses Randstreifens 9 sind einstückig mit dem seitlichen
Verkleidungsteil 2 verbundene Laschen 10 ausgebildet, die hakenförmig in Richtung auf die
Ebene des seitlichen Verkleidungsteils 2 zurückgebogen sind.
Wie sich des weiteren aus Figur 2 ergibt, ist das obere Verkleidungsteil 1 neben dem
Randstreifen 7, der in einer Ebene mit dem seitlichen Verkleidungsteil 2 liegt, noch mit
einem daran anschließenden und um 90 ° in Richtung auf die Durchtrittsöffnungen 3
zurückgebogenen Randstreifen 11 versehen. Mit diesem Randstreifen 11 sind wiederum
einstückig vier U-förmig gebogene Laschen 12 verbunden, die sich in Bereiche unterhalb des
Randstreifens 11 erstrecken.
Aus Figur 3 geht hervor, dass die Laschen 12 des oberen Verkleidungsteils 1 U-förmig nach
außen abgewinkelt sind und mit einem unteren Schenkel 13 eine Auflage für den
Randstreifen 9 des seitlichen Verkleidungsteils 2 bilden. Eine Stirnseite 14 des Schenkels 13
der Lasche 12 liegt mit einem in etwa parallel zu dem seitlichen Verkleidungsteil 2
ausgerichteten Endabschnitt 15 der Lasche 10 in einer Ebene, die der Ebene der dem
Heizkörper zugewandten Seite 16 des seitlichen Verkleidungsteils 2 und der den
Durchtrittsöffnungen 3 zugewandten Seite 17 des Randstreifens 7 des oberen
Verkleidungsteils 1 liegt. Die Anlagebereiche der Laschen 10 und 12 liegen somit in einer
Ebene, die in bezug auf die dem Heizkörper abgewandte Seite 18 des seitlichen
Verkleidungsteils 2 um die Blechstärke zurückversetzt ist.
In Figur 4 ist dargestellt, dass jeweils zwei obere Laschen 12 eine untere Lasche 10
einrahmen, wodurch eine seitliche Verschiebung der beiden Verkleidungsteile 1 und 2
zueinander verhindert wird. Es ist ersichtlich, dass die zur Verfügung stehende Kontaktlänge
der beiden Verkleidungsteile 1 und 2 entweder durch eine Lasche 10 oder eine Lasche 12
belegt ist, um eine stabile Verbindung zu erzielen.
Figur 5 zeigt, dass die Verkleidungsteile 1 und 2 unter einem Winkel α von 30 ° geneigt
zueinander aneinander angenährt werden müssen, wobei gemäß Figur 6 der Randstreifen 9
des seitlichen Verkleidungsteils 2 in die von der Lasche 12 gebildete Nut eingesetzt wird.
Figur 6 zeige die Verkleidungsteile 1 und 2 in einer parallel verschobenen Schnittebene, in
der sich eine obere Lasche 12, jedoch keine untere Lasche 10, sondern nur der Randstreifen 9
befindet.
Figur 7 zeigt die beiden Verkleidungsteile 1 und 2 noch in einer zueinander geneigten
Anordnung, wobei die Laschen 10 des seitlichen Verkleidungsteils 2 bereits den Randstreifen
11 des oberen Verkleidungsteils 1 umfasst haben.
In Figur 8 ist die Montageendstellung der beiden Verkleidungsteile 1 und 2 dargestellt. Es
wird deutlich, dass die Linie, an der sich die Stirnseite 14 der Lasche 12 des oberen
Verkleidungsteils an der Seite 16 des seitlichen Verkleidungsteils 2 abstützt, und die Linie,
entlang der sich die Lasche 10 an der Seite 17 des Randstreifens 7 abstützt, einen Abstand 19
voneinander aufweisen. Aufgrund dieser beiden voneinander beabstandeten Kontaktlinien
wird eine besonders verdrehsichere Verbindung der beiden Verkleidungsteile 1 und 2 erzielt
und eine übermäßige Materialbeanspruchung durch von außen einwirkende Kräfte vermieden.
Figur 9 zeigt, dass die untere Aussparung 5 des seitlichen Verkleidungsteils 2 an
gegenüberliegenden Seiten mit Randbereichen 20 und 21 versehen ist, deren Kanten 22 und
23 auf einem gemeinsamen Kreis liegen. Zwischen den beiden Randbereichen 20 und 21
befindet sich ein im Durchmesser erweiterter Bereich 24. In diesem Bereich 24 ist der
Durchmesser 25 geringfügig größer als der aus Figur 4 entnehmbare Durchmesser 26 der
einsetzbaren Kunststoffhülse 27.
Wie sich aus Figur 10 entnehmen lässt, sind die Randbereiche 20 und 21 gegenüber der
umgebenden Oberfläche des seitlichen Verkleidungsteils 2 vertieft angeordnet. Dieser
Rücksprung der Randbereiche 20 und 21 dient zur Aufnahme eines in seiner Breite
entsprechend angepassten Anschlagflansches 29 der in die Aussparung 5 einzusetzenden
Kunststoffhülse 27. Der Aufbau der Kunststoffhülse 27 ist in den Figuren 11 bis 18 näher
erläutert:
Wie sich aus Figur 11 ergibt, weist die Kunststoffhülse 27 einen Längsschlitz 28 auf, der in
seiner Breite an eine nicht abgebildete Anschlussleitung angepasst ist, auf die die
Kunststoffhülse 27 aufschiebbar sein muss.
Aus den Figuren 12 und 14 ergibt sich, dass die Kunststoffhülse 27 einen stirnseitig
angeordneten Anschlagflansch 29 aufweist, an den sich eine Vertiefung 30 in Form einer Nut
anschließt. Auf der dem Anschlagflansch 29 abgewandten Seite wird die Laibung 30' der Nut
von einer Stirnseite eines konischen Hülsenabschnitts 31 gebildet. In diesem Hülsenabschnitt
31 geht der Außendurchmesser der Kunststoffhülse 27 bis auf einen Durchmesser 32 zurück,
der geringfügig kleiner als der Durchmesser 33 eines teilkreisförmigen und von den
Randstreifen 20 und 21 begrenzten Abschnitts der Aussparung 5 ist. Auf diese Weise lässt
sich die Kunststoffhülse 27 zunächst ohne Widerstand in die Aussparung 5 einsetzen.
Bei fortgesetztem Einschieben der Kunststoffhülse 27 wird diese durch Auflaufen des
konischen Hülsenabschnitts 31 auf die Kanten 22, 23 der Randbereiche 20, 21 zunächst
zusammengepresst, um nach Verlassen des konischen Hülsenabschnitts 31 wieder die
ursprünglichen Durchmessermaße anzunehmen. Die Laibung 30' hintergreift nun die
Randbereiche 20, 21 und fixiert die Kunststoffhülse 27 somit an dem seitlichen
Verkleidungsteil 2.
Wiederum den Figuren 12 und 14 ist zu entnehmen, dass in der Vertiefung zwei um 180 °
versetzt zueinander angeordnete Erhöhungen 34 vorhanden sind, die im montierten Zustand
der Kunststoffhülse 27 mit daran angepassten Ausnehmungen 35 in den Randbereichen 20,
21 der Aussparung 5 korrespondieren und auf diese Weise eine exakte Ausrichtung der
Kunststoffhülse 27 erlauben.
Aus Figur 14 geht des weiteren hervor, dass der Anschlagflansch 29 in einem an den
Längsschlitz 28 angrenzenden Endsegment 36 (s. Figur 11) unter einem spitzen Winkel zu
der übrigen Ebene des Anschlagflansches 29 geneigt in Richtung auf das seitliche
Verkleidungsteil 2 bzw. den Heizkörper zu läuft. Das Endsegment 36 befindet sich im
montierten Zustand der Kunststoffhülse 27 in dem erweiterten Bereich 24 der Aussparung 5
und verhindert dort somit nicht den Eingriff der Randbereiche 20, 21 in die nutförmig
umlaufende Vertiefung 30.
Die montierte Position der Kunststoffhülse 27 ist den Figuren 1 bis 4 und 8 zu entnehmen.
Aus Figur 8 wird deutlich, dass der Anschlagflansch 29 bündig mit dem seitlichen
Verkleidungsteil 2 abschließt und dass der Randbereich 20 in die Vertiefung 30 eingreift,
wodurch ein axiales Herausschieben der Kunststoffhülse 27 verhindert wird.
Figur 15 zeigt die Anordnung von fünf Schnapphaken 37, 38 und 39, die radial über die
innere Mantelfläche 40 der Kunststoffhülse 27 vorstehen.
Wie sich aus Figur 13 ergibt, sind zwei Schnapphaken 37 einstückig an die innere
Mantelfläche 40 angeformt und erstrecken sich - angrenzend an den Längsschlitz 28 - über
einen Winkelbereich von ca. 180 ° (s. Figur 11). Diese Schnapphaken 37 weisen eine konisch
verlaufende Fläche 41 und eine gegenüberliegende rechtwinklig zur Längsachse L der
Kunststoffhülse 27 verlaufende Stirnseite 42 auf. Durch die konische Fläche 41 wird das
Aufschieben der Kunststoffhülse 27 über einen Halteflansch 43 an einem Rohrstutzen 44
erleichtert, während aufgrund der rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Stirnseite 42 ein
Abziehen der Hülse von dem Rohrstutzen 44 verhindert wird (s. Figur 3). Der
Außendurchmesser 43' des Halteflanschs 43 ist geringer als der Innendurchmesser 32' der
Kunststoffhülse 27 im Bereich hinter dem Schnapphaken 37.
Des weiteren weist die Kunststoffhülse 27 drei weitere Schnapphaken 38 und 39 auf, die
ausschließlich über jeweils einen Steg 45 mit der Kunststoffhülse 27 in Verbindung stehen.
Dabei befindet sich der Steg 45 auf der Seite der Schnapphaken 38, 39, die der Stirnseite 46,
die sich an dem Halteflansch 43 des Rohrstutzens 44 abstützt, abgewandt ist. Die
Schnapphaken 38 und 39 sind somit jeweils innerhalb eines "Fensters" im Mantel der
Kunststoffhülse 27 angeordnet und schließen mit deren Längsachse L einen Winkel von ca.
20 ° ein.
Da die Schnapphaken 37, 38, 39 jeweils unterschiedliche axiale Positionen einnehmen, läßt
sich die Kunststoffhülse 27 zusammen mit dem seitlichen Verkleidungsteil 2 unterschiedlich
weit auf den Anschlussstutzen 44 aufschieben, wobei in verschiedenen axialen Positionen
eine Verrastung mit dem Halteflansch 43 möglich ist. Dies ermöglicht unabhängig von
Fertigungstoleranzen eine stets vertikale Ausrichtung des seitlichen Verkleidungsteils 2.
Den Figuren 16 bis 18 lässt sich entnehmen, dass die Kunststoffhülse 27 angrenzend an die
dem Rohrstutzen 44 abgewandte Stirnseite 47 mit drei an ihrer inneren Mantelfläche 40
angeordneten und radial nach innen vorstehenden Angriffsnocken 48 versehen ist.
Benachbarte Abstandsnocken sind um 90 ° zueinander versetzt angeordnet. Zwischen diesen
Angriffsnocken 48 und einem schlüsselförmigen Werkzeug 49, das in Figur 25 dargestellt ist,
lässt sich ein Formschluss herstellen, der eine Verdrehung der Kunststoffhülse 27 um ihre
Längsachse erlaubt. Zu diesem Zweck ist das Werkzeug 49 mit zwei um 180 ° versetzt
zueinander angeordneten und axial vorstehenden Stiften 50 versehen. Um das Werkzeug 49
über eine mit dem Rohrstutzen 44 zu verbindende Anschlussleitung schieben zu können, ist
dieses an einer einem Handgriff 51 gegenüberliegende Seite mit einem Schlitz 52 versehen.
In den Figuren 19 bis 24 ist dargestellt, wie sich die in dem seitlichen Verkleidungsteil 2
verrastete Kunststoffhülse 27 durch Verdrehung wieder entfernen lässt. Infolge einer mittels
des Werkzeugs 49 ausgeführten Drehbewegung greift nämlich das geneigt angeordnete
Endsegment 36 des Anschlagflanschs 29 hinter eine angeschrägte Stirnseite des Randbereichs
20, so dass die nutförmige Vertiefung 30 mit diesem Randbereich 20 außer Eingriff gerät. Der
Formschluss kann durch eine fortgesetzte Drehung der Kunststoffhülse 27 vollständig
aufgehoben werden, so dass das seitliche Verkleidungsteil 2 von der noch mit dem
Halteflansch 43 des Rohrstutzens 44 verbundenen Kunststoffhülse 27 abgezogen werden
kann. Aufgrund der stirnseitig offenen Aussparung 5 kommt es beim Wegschwenken des
seitlichen Verkleidungsteils 2 um die gelenkige Verbindung zu dem oberen Verkleidungsteil
1 zu keiner Kollision mit der Anschlussleitung.
Die isoliert am Rohrstutzen 44 verbleibende Kunststoffhülse 27 lässt sich nach Entfernung
des seitlichen Verkleidungsteils 2 aufgrund ihrer materialelastischen Eigenschaften durch
Aufweitung problemlos von dem Halteflansch 43 entfernen.
Auf die vorbeschriebene Weise ist eine wiederholte Montage und Demontage der
erfindungsgemäßen Heizkörperverkleidung möglich, ohne dass die Gefahr einer
Beschädigung irgendwelcher Bauteile besteht.