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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Fahrkorb für einen Aufzug, insbesondere einen Bau- oder Industrieaufzug, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Außerdem betrifft die Erfindung einen Bau- oder Industrieaufzug mit einem erfindungsgemäßen Fahrkorb.
Technisches Gebiet
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Die Erfindung betrifft einen Fahrkorb für einen Aufzug, insbesondere einen Bauaufzug oder einen Industrieaufzug, sowie den Aufzug selbst. Der Aufzug ist zumindest für den Transport von Material vorgesehen. Es ist zunehmend üblich geworden, dass auf Baustellen mit dem dort vorhandenen Materialaufzug auch Personen mitfahren. Grundsätzlich ist der erfindungsgemäße Aufzug auch für den Personentransport einsetzbar.
Stand der Technik
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Es werden seit alters her Gerüste aufgebaut, um beispielsweise an Baustellen höher gelegene Bereiche zu erreichen. Das Arbeiten in größerer Höhe wird dadurch für Bauarbeiter sicherer und auch komfortabler. Weiterhin sind in der Industrie bei entsprechend hohen Industrieanlagen auch dauerhaft aufgestellte Gerüste bekannt. Die vorliegende Patentanmeldung betrifft Materialaufzüge sowohl für temporär aufgestellte Gerüste als auch für dauerhaft aufgestellte Gerüste. Entsprechend handelt es sich bei den betroffenen Aufzügen vorzugsweise um Bauaufzüge oder Industrieaufzüge. Grundsätzlich ist die Erfindung geeignet für jede Art an temporären oder stationären Aufzügen, welche zumindest unter anderem dem Transport von Material dienen.
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Besonders bevorzugt handelt es sich bei den betroffenen Aufzügen um sogenannte Zahnstangenaufzüge, d. h. Aufzüge, die ein oder zwei Zahnstangen am Aufzugsmast aufweisen, wobei die Aufzugsplattform, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung zumeist als Fahrkorb bezeichnet wird, über ein Ritzel verfahrbar ist.
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Ein derartiger Aufzug muss mit einem gewissen Abstand zum Gerüst aufgestellt werden, typischerweise ca. 50 cm, um eine Kollision des Fahrkorbes oder möglicherweise aus demselben hervorstehender Materialien oder Geräte mit dem Gerüst zu vermeiden. Entsprechend ergibt sich das Problem, wenn der Aufzug vor der anzudienenden Etage des Gerüstes anhält, wie dieser Abstand zwischen Fahrkorb und Gerüstplattform überwunden wird. Es wäre zu gefährlich, den Fahrkorb mit entsprechendem Abstand zwischen Aufzugsplattform und Gerüstplattform zu öffnen und über die Öffnung hinwegzusteigen bzw. diese zu übersteigen oder das Material über diese Distanz hinwegzuheben - so wäre schon herunterfallendes Material problematisch.
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Deshalb ist im Stand der Technik vorgeschlagen, beschrieben beispielsweise in dem deutschen Gebrauchsmuster
DE 296 05 686 U1 , die Plattform um 90° zu schwenken, wodurch die Aufzugsplattform ausreichend nahe an die Gerüstplattform herankommt.
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Typischerweise sind Aufzugsplattformen nicht quadratisch im Grundmaß, sondern rechteckig. In Fahrstellung werden derartige rechteckige Plattformen in der Regel mit der schmäleren Seite zum Mast des Aufzugs hin verfahren. Nach dem Schwenken um 90° befindet sich die schmale Seite folglich vor dem Gerüst. Entsprechend muss der Arbeiter nun entweder auf die Plattform übersteigen, um das Material zu entnehmen und auf das Gerüst zu schaffen, oder er muss in ergonomisch schlechter, insbesondere rückenunfreundlicher, Stellung sich weit vorbeugen, um an sämtliche mit dem Gerüst verfahrenen Dinge heranzukommen.
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In der deutschen Auslegeschrift
DE 1 082 021 B ist ein Schnellbauaufzug beschrieben, bei dem in der Art eines Krans die Förderschale quer zur Fahrtrichtung der Förderschale in dem Aufzug verschoben wird. Die Förderschale wird nach Erreichen der Zielhöhe um 90° gedreht und in den Bau über Laufrollen und Schienen hineingefahren. Alternativ zu Laufrollen und Schienen sind Parallelogrammgelenkkonstruktionen vorgeschlagen. Eine derartige Konstruktion ist aufwendig, auch konstruktiv, deshalb ist beispielsweise eine Fachwerkstütze vorgesehen, um ein Umfallen des Kranes zu verhindern. In der Praxis sind derartige Schnellbauaufzüge nicht bekannt.
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Die europäische Patentschrift
EP 0 693 453 B1 schlägt einen alternativen Ansatz vor. Bei dem darin beschriebenen Bauaufzug wird die Aufzugskabine, ohne dass sie vorher um 90° gedreht wird, horizontal verschoben mithilfe eines elektrischen Verstellgerätes, wie einer Spindel. Alternativ zu einem Spindelantrieb sind Zahnstangen-, Hydraulik- oder Pneumatikantriebe erwähnt. Die Patentschrift beschreibt, dass nach Anfahrt einer gewünschten Etage des Gerüstes ein Etagen-Endschalter betätigt wird, wodurch die Horizontalfahrt der Aufzugskabine freigegeben ist. Dann ist es durch Betätigung eines Drucktasters möglich, die Aufzugskabine auf das Gerüst bzw. das Gebäude zu- oder vom Gerüst bzw. Gebäude wegzufahren. Der horizontale Fahrweg ist durch einen weiteren Endschalter begrenzt. Die zweite Endstellung der Aufzugskabine ist festgelegt und es wird erst dann die Auf- bzw. Abwärtsfahrt des Fahrschlittens und damit der Aufzugskabine freigegeben, wenn die Aufzugskabine wieder einen ausreichenden Abstand von dem Gerüst bzw. Gebäude eingenommen hat.
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Der elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch zu betätigende Verschiebemechanismus in dem Bauaufzug der
EP 0 693 453 B1 ist nachteilig. Auf Baustellen, insbesondere beim Gerüstbau, wird häufig nicht sehr pfleglich mit Arbeitsgeräten und Material umgegangen. Beim Auf- und Abbauen des Bauaufzugs muss auf die zahlreichen, für die Funktion unerlässlichen elektrischen Endschalter Acht gegeben werden, damit sie nicht von den anderen Aufzugsteilen, wie z. B. dem Mast, versehentlich beschädigt werden.
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Die zuvor genannten Druckschriften gelten mit ihrer Benennung als vollumfänglich in vorliegende Erfindungsbeschreibung inkorporiert. Hierdurch soll vermieden werden, dass erneut und wiederholt allgemein bekannte Zusammenhänge erörtert werden müssen.
Aufgabenstellung
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Wie bereits vorstehend kurz angesprochen, sind bei den am Markt bekannten Bauaufzügen mit Fahrkörben, die um 90° schwenkbar sind, diverse Nachteile bekannt. Der Verschiebemechanismus der
EP 0 693 453 B1 ist verhältnismäßig empfindlich in der Handhabung, wie zuvor erläutert.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen bekannten Bau- oder Industrieaufzug mit Plattform, hier Fahrkorb genannt, so zu verbessern, dass er robust in der Ausführung und einfach zu bedienen ist.
Erfindungsbeschreibung
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Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch einen Fahrkorb nach Patentanspruch 1 sowie einen Bau- oder Industrieaufzug nach Patentanspruch 16 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen lassen sich den abhängigen Ansprüchen entnehmen.
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Erfindungsgemäß werden ein Fahrkorb für einen Aufzug, insbesondere für einen Bau- oder Industrieaufzug, sowie ein Bau- oder Industrieaufzug mit einem entsprechend erfindungsgemäßen Fahrkorb ausgestattet bereitgestellt.
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Unter einem Fahrkorb wird vorliegend jegliche Transporteinheit verstanden, die mit einem Aufzug verfahren wird. Neben der allgemeinen Bezeichnung Plattform oder Fahrkorb eignen sich beispielsweise auch die Bezeichnungen Aufzugsplattform, Aufzugskorb, Aufzugskabine, Bühne, Lastenbühne oder Lastförderschale. Die Bezeichnungen werden vorliegend synonym verwendet.
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Der Fahrkorb dient mindestens dem Transport von Material, kann jedoch auch zum Transport von Menschen eingesetzt werden. Es hat sich insbesondere bei großen Baustellen als üblich herausgestellt, dass die Bauarbeiter sowie die Arbeiter von Gerüstaufbaufirmen, welche das Gerüst aufbauen, sehr gerne den Aufzug benützen, der ansonsten für den Materialtransport vorgesehen ist. Entsprechend sind heutzutage sehr viele Fahrkörbe und Bauaufzüge nicht nur für den Transport von Material, sondern auch für den Transport von Menschen zugelassen. Dasselbe gilt für Industrieaufzüge.
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Dieser Fahrkorb kann zumindest zwei Endstellungen einnehmen. Als erste Endstellung wird hierbei die sogenannte Fahrstellung angesehen, d. h. die Stellung, in welcher der Fahrkorb in dem Aufzug vertikal verfahren werden kann. Damit ist gemeint, dass der Fahrkorb sich in einer Stellung befindet, in der er fahrbereit ist. Er kann dann zum Gerüst bzw. zu einer bestimmten Gerüstetage hoch oder zum Erdboden bzw. zu einer anderen Gerüstetage hinab gefahren werden. Fahrbereitschaft umfasst beispielsweise das Erfordernis, dass die Tür des Fahrkorbes verschlossen sein muss. Ferner muss der Fahrkorb den erforderlichen Abstand zum Gerüst einhalten.
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Die Richtung, in die der Fahrkorb sich in dem Aufzug bewegt, wenn er von einer Gerüstetage zur nächsten oder vom Boden hoch oder zu ihm hinab fährt, wird als Fahrtrichtung bezeichnet. Im Gegensatz dazu ist die horizontale Verlagerungsrichtung zu betrachten. Hierbei handelt es sich um die Richtung, in welche der Fahrkorb sich bewegt, wenn er von der Stellung, in der er vertikal verfahren werden kann, in Richtung hin zum Gerüst oder zurück weg vom Gerüst verschoben wird. Die horizontale Verlagerungsrichtung und die Fahrtrichtung stehen typischerweise ungefähr senkrecht aufeinander.
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Die zweite Endstellung wird als Entladestellung bezeichnet. In dieser Stellung ist der Fahrkorb so nah an das Gerüst herangefahren, dass er von dem Gerüst aus entladen oder beladen werden kann. Die Entladestellung wird folglich typischerweise eine Endstellung sein, die auf Gerüsthöhe eingenommen wird, nicht auf dem Erdboden. Der Fahrkorb steht dabei auf Höhe einer Gerüstetage, damit er be- oder entladen werden kann. Sie wird als Entladestellung bezeichnet, obgleich in dieser Stellung der Fahrkorb auch beladen werden kann.
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Es sei erwähnt, dass der Fahrkorb unten, auf dem Erdboden, ebenfalls be- und entladen werden muss. Diese Position kann als eine weitere Endstellung, die dritte Endstellung, betrachtet werden. Vorliegend wird sie als Ruhestellung bezeichnet.
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Es gibt noch einen weiteren Zustand des Fahrkorbes, die Verfahrstellung. In dieser Stellung ist der Fahrkorb zwischen der Entladestellung und der Fahrstellung beweglich, d. h. er ist verfahrbar. Sie wird auch Übergangsstellung genannt.
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Ein Wechsel zwischen der ersten und zweiten Endstellung erfolgt durch eine Verlagerung des Fahrkorbes quer zur Fahrtrichtung des Fahrkorbes. Anders ausgedrückt, der Fahrkorb wird im Wesentlichen horizontal, auch als waagerecht zu bezeichnen, verlagert. Erfindungsgemäß muss diese Verlagerung nicht exakt horizontal bzw. waagerecht sein, sondern kann in einem davon abweichenden Winkel von einigen Grad, beispielsweise von 0,5° bis 5°, passieren. Auch bei einer Abweichung um einige Grad von der Horizontalen wird im Sinne dieser Erfindung von einem Verlagern quer zur Fahrtrichtung gesprochen. Anders ausgedrückt, das Verschieben kann auch leicht gekippt oder geneigt erfolgen.
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Anstelle von einem Verlagern quer zur Fahrtrichtung des Fahrkorbes kann auch von einem Verlagern quer zum Mast gesprochen werden. Der Fahrkorb fährt entlang des Mastes und wird folglich in einem ungefähren Winkel von 90° von dem Mast weg und auf dem Rückweg zu dem Mast hin geschoben.
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Die Verlagerung erfolgt bevorzugt durch ein Verschieben oder Verfahren des Fahrkorbes, wobei dieses Verschieben oder Verfahren, also die Verlagerung, händisch erfolgt. Anders als bei der
EP 0 693 453 B1 ist der vorliegende Fahrkorb quer zur Fahrtrichtung antriebslos verfahrbar; unter antriebslos oder händisch wird vorliegend verstanden, dass die Bedienperson den Fahrkorb mit der Hand greift und ihn zu sich herzieht bzw. von sich weg schiebt, ohne Antrieb.
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Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kennt der Fahrkorb zumindest zwei Bewegungstypen - zum einen die Fahrbewegung in Fahrtrichtung, also am Mast auf und ab, und zum anderen die Verfahrbewegung quer zur Fahrtrichtung, also zum Gerüst hin und vom Gerüst weg.
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Erfindungsgemäß weist der Fahrkorb einen Rahmen auf, der zumindest zwei gegeneinander und quer zu der Fahrtrichtung des Fahrkorbes in dem Aufzug bzw. quer zu dem Mast verschiebbare Rahmenteile aufweist. Ein erster der beiden Rahmenteile ist mit dem Fahrkorb fest verbunden und ein zweiter der beiden Rahmenteile ist mit dem Aufzug, insbesondere einem Fahrschlitten, fest verbindbar. Das quere Verschieben des Fahrkorbes erfolgt folglich über ein Verschieben dieser beiden Rahmenteile gegeneinander.
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Das Vorsehen von zwei händisch gegeneinander verschiebbaren Rahmenteilen bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Der auf dem Gerüst stehende Arbeiter kann an dem Aufzugskorb angreifen und ihn einfach zu sich herziehen bzw. nach Entladen wieder wegschieben. Es sind keine komplizierten oder anfälligen Antriebe vonnöten, sondern der Fahrkorb ist von Hand bedienbar. Zudem wird der Übergang zwischen dem Fahrkorb und dem Gerüst, welches mit dem Aufzug bedient wird, gut überbrückt. Die Bedienung des Fahrkorbes ist einfach und zugleich sicher.
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Nachfolgend werden vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen dargelegt, die für sich gesehen, sowohl einzeln als auch in Kombination, ebenfalls erfinderische Aspekte offenbaren können.
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Es sind besonders bevorzugt Rollen- und Schlittensysteme vorgesehen, die erfahrungsgemäß gut zu bedienen und wenig störanfällig sind.
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Bevorzugt weist der Rahmen eine Führung mit einem sogenannten Führungshebel und einem von diesem Führungshebel geführten Schiebestück auf. Der Führungshebel weist zur Führung des Schiebestücks einen Schlitz auf, auch als Ausnehmung zu bezeichnen, in welchem das Schiebestück, das beispielsweise ein Kulissenstein oder ein Kulissenbetätiger sein kann, gehalten und entlang dieses Schlitzes geführt wird. Der Führungshebel ist an dem ersten Rahmenteil, also an dem Fahrkorb, befestigt und das Schiebestück ist an dem zweiten Rahmenteil, also an dem feststehenden Teil, am Aufzug selbst, angeordnet. Nachdem der Fahrkorb vor der Entladestelle angehalten hat, zieht die auf dem Gerüst stehende Person den Fahrkorb zu sich heran, wobei das Schiebestück in dem Führungshebel gleitet, solange bis die Endstellung, also die Entladestellung des Fahrkorbes, erreicht ist.
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In der Entladestellung gibt die Führung eine Tür des Fahrkorbes frei. Es handelt sich hierbei um die Tür, die auf der dem Gerüst zugewandten Seite des Fahrkorbes angeordnet ist und die zu öffnen ist, wenn der Fahrkorb von dem Gerüst aus be- bzw. entladen werden soll. Diese Tür, hier als erste Tür oder Ladestellentür bezeichnet, ist in der Fahrstellung blockiert, d. h. sie kann dann nicht geöffnet werden. In der Entladestellung ist diese Tür zur Öffnung freigegeben. Erfindungsgemäß gibt die Führung diese Tür in der Entladestellung frei, d. h. die Führung hat nicht nur eine Funktion beim Verschiebevorgang des Fahrkorbes, sondern auch beim Sichern und Entsichern der Ladestellentür.
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Noch bevorzugter ist erfindungsgemäß ein sogenannter Fallenhebel vorgesehen. Dieser Fallenhebel sorgt dafür, dass der Fahrkorb in der Entladestellung verharren muss und deshalb in der Entladestellung gesperrt ist, solange die Ladestellentür geöffnet ist. Hierfür nimmt der Fallenhebel den Führungshebel in Eingriff. Das Schiebestück kann dann nicht mehr verschoben werden, was gleichbedeutend ist mit der Tatsache, dass der Fahrkorb nicht mehr verschoben werden kann. Der Fahrkorb bleibt in der Entladestellung fixiert, solange der Fallenhebel den Führungshebel in Eingriff genommen hat.
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Erfindungsgemäß und bevorzugt hat der Fallenhebel zumindest zwei Fortsätze, als Fallenfortsätze bezeichnet, die mit der Verriegelungsfunktion des Fallenhebels im Zusammenhang stehen. Ein erster Fallenfortsatz greift in eine Fallenausnehmung in der ersten Tür ein. Die erste Tür weist beispielsweise einen Schlitz auf oder eine andersartige Ausnehmung, als Fallenausnehmung bezeichnet. Wenn dieser erste Fallenfortsatz sich in der Fallenausnehmung befindet, also in diese Fallenausnehmung eingreift, so ist der Führungshebel außer Eingriff mit dem Fallenhebel, wie nachfolgend erläutert werden wird.
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In der Entladestellung wird dieser Eingriff gelöst. Dann ist es einem zweiten Fallenfortsatz möglich, in eine Fallenausnehmung in dem ersten Rahmenteil, insbesondere in dem Führungshebel, einzugreifen. Anders ausgedrückt, der Fallenhebel kann dann umschwenken oder umfallen von der Fallenausnehmung in der ersten Tür in die Fallenausnehmung in dem ersten Rahmenteil. Zweck des Fallenhebels ist das Sperren des Führungshebels, wenn und solange die erste Tür geöffnet ist, und dies erst in der Entladestellung. Solange die Entladestellung nicht erreicht ist, fluchten die Fallenausnehmung in dem ersten Rahmenteil und der zweite Fallenfortsatz nicht. Dann bleibt der erste Fallenfortsatz in der Fallenausnehmung in der ersten Tür. Solange sich der Fallenhebel nicht bewegen lässt, kann auch die erste Tür nicht geöffnet werden. Erst wenn also der Fallenhebel schwenken kann, wodurch der erste Fallenfortsatz außer Eingriff gelangt und der zweite Fallenfortsatz in Eingriff gelangt, ist überhaupt ein Öffnen der Tür möglich.
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Bevorzugt ist der Fallenhebel durch die erste Tür betätigbar, dahingehend, dass sowohl das Öffnen als auch das Schließen der ersten Tür, mindestens jedoch das Schließen der ersten Tür, die Bewegung des Fallenhebels zwischen den beiden Eingriffszuständen erlaubt bzw. veranlasst. Bevorzugt ist hierfür ein weiterer Fortsatz, als Betätigerfortsatz bezeichnet, am Fallenhebel vorgesehen. Wenn die Ladestellentür den Betätigerfortsatz bedient, so klappt der Fallenhebel von einem Eingriffszustand in den anderen um.
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Bevorzugt ist die erste Tür eine Schwenktür, auch als Klapptür zu bezeichnen, welche über eine liegend angeordnete Rotationsachse geöffnet werden kann. Der Arbeiter auf dem Gerüst schwenkt bzw. klappt die erste Tür folglich um, von einer geöffneten in eine geschlossene Stellung und von einer geschlossenen in eine geöffnete Stellung. Die Tür bewegt sich folglich bevorzugt nicht als Schiebtür zur Seite hin, sondern wird über einen Klappmechanismus, beispielsweise ein einzelnes Drehscharnier, auch als Drehgelenk bezeichnet, verschwenkt.
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Dieses Drehscharnier befindet sich bevorzugt an dem unteren Ende des Fahrkorbes, das dem Verschiebe- und dem Verschlussmechanismus, also dem Rahmen, dem Führungshebel und dem Fallenhebel, gegenüberliegt.
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Der Führungshebel kann ein gerader langgestreckter Führungshebel sein, d. h. ein plattenförmiges Element mit einem mehr oder weniger mittig angebrachten Laufschlitz für das Schiebestück. Besonders bevorzugt ist er jedoch abgewinkelt. Diese Abwinkelung, mindestens des Führungsschlitzes, besonders bevorzugt des gesamten Führungshebels mitsamt dem Führungsschlitz, befindet sich an dem der ersten Tür gegenüberliegenden Ende des Führungshebels. Wenn also die Entladestellung sich nähert, so läuft das Schiebestück im Führungshebel zuletzt nicht mehr geradlinig, sondern wird entsprechend dem winkeligen Verlauf abgelenkt. Der Führungshebel ist so gelagert, dass er hierdurch in seiner Lage verändert wird. In der gewählten Ausführung wird er hochgehoben, da die Abwinkelung entsprechend ausgeführt ist.
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An dem der Abwinkelung gegenüberliegenden Ende weist der Führungshebel besonders bevorzugt eine Art Auskragung oder Mantel auf, also ein Bauteil, das am Ende des Führungshebels befestigt ist. Wenn nun das Schiebestück den letzten Teil, also den abgewinkelten Teil des Führungshebels durchläuft, so führt dies dazu, dass diese Auskragung verkippt wird, genauer weg vom Fahrkorb verkippt wird. Durch diese Verkippbewegung ist der Fallenhebel freigegeben, was dazu führt, dass die erste Tür freigegeben ist.
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Vorstehend wurde bereits erläutert, dass über den Fallenfortsatz am Fallenhebel die Ladestellentür versperrbar ist, so dass sie nur in der Entladestellung, also in der Stellung, in der der Fahrkorb für ein horizontales Verfahren freigegebenen ist, geöffnet werden kann. Besonders bevorzugt weist die vorgenannte Auskragung eine Riegelnase auf, d. h. eine Art Fortsatz, der nur in der Entladestellung außer Eingriff mit einer entsprechenden Ausnehmung an der ersten Tür gelangt. So lange bis der Fahrkorb sich in der Entladestellung befindet, steht die Riegelnase im Eingriff mit der Tür. Die Riegelnase muss folglich erst außer Eingriff gebracht werden, bis die Tür geöffnet werden kann und dies erfolgt erst bei Erreichen und vollständigem Einnehmen der Entladestellung.
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Nach einer besonders bevorzugten Ausführung weist die Auskragung eine Öffnung, beispielsweise in der Art eines Schlitzes oder einer ähnlichen Art an Ausnehmung, auf, in welche der zweite Fallenfortsatz des Fallenhebels in dem geöffneten Zustand der ersten Tür eingreift. Hierdurch ist die Führung blockiert, was wiederum zur Folge hat, dass der Fahrkorb nicht verschoben werden kann. Erst wenn die Tür geschlossen ist und den Fallenhebel, genauer den zweiten Fallenfortsatz des Fallenhebels, außer Eingriff mit der Öffnung in der Auskragung nimmt, kann die Führung wieder betätigt werden und somit der Fahrkorb wieder in Fahrstellung zurückgeschoben werden.
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Die vorstehenden Sicherungselemente und Führungselemente dienen zum Verschieben, auch Verfahren genannt, des Fahrkorbes und zur Sicherstellung, dass der Fahrkorb in Entladestellung sein muss, damit die Tür geöffnet werden kann, und zum Sicherstellen, dass der Fahrkorb nur dann in Fahrstellung zurückgeschoben werden kann, wenn die Tür auch wieder geschlossen ist.
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Besonders bevorzugt ist als ein Betätigungselement des Fahrkorbes ein Doppelhebel vorgesehen, wobei der Doppelhebel aus einem ersten und einem zweiten Hebel zusammengesetzt ist. Dieser Doppelhebel ist an dem ersten, also dem verschiebbaren Rahmenteil, d. h. dem Rahmenteil am Fahrkorb, angeordnet. Die Hebel greifen in entsprechende Öffnungen am zweiten Rahmenteil ein, also an dem feststehenden Rahmenteil. Sie sind unabhängig voneinander betätigbar.
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In Fahrstellung greift der Doppelhebel vollständig in die entsprechende Öffnung ein. Hierdurch sind erster und zweiter Rahmenteil in ihrer Position zueinander fixiert. Der Fahrkorb kann folglich ohne Betätigung des Doppelhebels nicht aus seiner Fahrstellung verbracht werden. Ein Verschieben des Fahrkorbes in der Fahrstellung ist damit unmöglich gemacht.
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In einer besonders bevorzugten Ausführung greift der Doppelhebel auch in der Entladestellung in eine weitere Öffnung am zweiten Rahmenteil ein. Hierdurch ist der Fahrkorb zusätzlich zu der Arretierung über den Führungshebel und den Fallenhebel in der Entladestellung fixiert bzw. arretiert.
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Das Vorsehen eines Doppelhebels hat mehrere Funktionen. Zum einen ist ein versehentliches Betätigen im Grunde ausgeschlossen bzw. sehr unwahrscheinlich, da die Bedienperson stets die beiden unabhängig voneinander betätigbaren Hebel betätigen muss, um den Fahrkorb zu verschieben. Wird nur ein Hebel der beiden Hebel des Doppelhebels betätigt, so ist immer noch der zweite Hebel in Eingriff mit dem zweiten Rahmenteil, so dass der Fahrkorb nicht verschoben werden kann.
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Vorliegend wird der Umstand, dass zwei Hebel vorhanden sind, noch zu einem weiteren Zweck genutzt, nämlich als Endschalterbetätiger für den Antriebsmotor des Aufzugs. Es ist vorgesehen, dass in der Fahrstellung beide Hebel vollständig in eine entsprechend große Öffnung am zweiten Rahmenteil fallen. Hierdurch ist ein durch zumindest einen der beiden Hebel betätigter Endschalter freigegeben, so dass der Motor überhaupt erst gestartet werden kann. In der Entladestellung ist am zweiten Rahmenteil jedoch eine Öffnung vorgesehen, die gerade so groß ist, dass nur einer der beiden Hebel eingreifen kann. Der zweite Hebel bleibt in der Ausgangsstellung und betätigt hierbei den Endschalter. Dieser Motorendschalter verhindert, dass der Antriebsmotor eingeschaltet werden kann. Der Motorendschalter ist auch dann aktiviert, wenn der Doppelhebel angehoben wird, um den Fahrkorb zu verfahren. Das hat zur Folge, dass der Motor sofort abschaltet.
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Solange sich der Fahrkorb also entweder in der Entladestellung oder in der Verfahrstellung befindet oder sobald jemand den Doppelschalter aktiviert, indem er ihn betätigt, ist der Motorendschalter durch zumindest einen der beiden Hebel des Doppelhebels betätigt und der Motor kann nicht gestartet werden. Damit werden ein versehentliches Einschalten des Motors und daraus möglicherweise resultierende Vertikalbewegung, also Fahrbewegung, des Fahrkorbes verhindert.
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Besonders bevorzugt weist der Doppelhebel ein Eingriffselement auf, welches in die Öffnungen am zweiten Rahmenteil eingreifen kann. Dieses Eingriffselement weist ein Mittel, beispielsweise einen Anschlag, auf, das verhindert, dass das Eingriffselement über den Anschlag hinaus in die kleinere der beiden Öffnungen aufgenommen werden kann. Wie vorstehend erläutert, verhindert dies das Hineinfallen oder Eingreifen beider Hebel und stellt damit das Betätigen des Endschalters für den Motor sicher.
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Darüber hinaus weist der Doppelhebel besonders bevorzugt einen sogenannten Sperrhaken auf. Dieser Sperrhaken ist ein Eingriffselement oder Eingriffsmittel, das in die größere der beiden Öffnungen eingreift, wodurch der erste Rahmenteil arretiert ist. Der erste Rahmenteil und damit der Fahrkorb sind nur dann verschiebbar, wenn dieser Sperrhaken und damit der Doppelhebel außer Eingriff mit dem zweiten Rahmenteil sind.
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In einer besonders bevorzugten Ausführung sind das Eingriffselement an dem ersten Hebel und der Sperrhaken an dem zweiten Hebel angeordnet. Neben der notwendigen zweifachen Betätigung eines Betätigungselements, d. h. dass sowohl der erste als auch der zweite Hebel betätigt werden müssen, um ein Verschieben zu ermöglichen, wird jedem einzelnen Hebel noch eine eigene Funktion zugewiesen.
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Im Stand der Technik müssen üblicherweise Rampen oder ähnliche Übertritte von dem Fahrkorb oder von dem Gerüst aus ausgeklappt werden, um einen Übergang zwischen Fahrkorb und Gerüst sicher zu gestalten. Bereits kleinere Abstände zwischen Fahrkorb und Gerüst sind nicht zulässig, um zu vermeiden, dass beispielsweise Material von dem Aufzug bei dem Be- und Entladen herabfällt und so Personen- und/oder Sachschäden auftreten können. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Fahrkorb an der dem Gerüst zugewandten Seite eine auskragende Schwelle aufweist. Diese Schwelle steht über den Fahrkorb hinaus und verschließt auf diese Art und Weise im ausgefahrenen Zustand einen möglicherweise noch vorhandenen Spalt, also einen Abstand zwischen dem Fahrkorb und dem Gerüst. Das Ausklappen von Rampen oder Ähnlichem entfällt dadurch.
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Besonders bevorzugt ist der erfindungsgemäß vorgesehene Bau- oder Industrieaufzug ein Zahnstangenaufzug. Der erfindungsgemäße Bau- oder Industrieaufzug weist einen Aufzugsmast auf, einen vertikal verfahrbaren Fahrschlitten mit einem denselben antreibenden Getriebemotor und einen Fahrkorb, der mit dem Fahrschlitten verbunden ist. Als Fahrkorb ist der vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Fahrkorb vorgesehen.
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In einer besonders bevorzugten Ausführung des Aufzugs ist ein Endschalter vorgesehen, welcher ein Einschalten des Motors verhindert. Ein Doppelhebel am Fahrkorb betätigt diesen Endschalter solange der Fahrkorb in Entladestellung oder in Verfahrstellung ist. Nur in der Fahrstellung ist der Endschalter freigegeben.
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Die zuvor dargestellten Kombinationen und Ausführungsbeispiele lassen sich auch in zahlreichen weiteren Verbindungen und Kombinationen betrachten.
Figurenkurzbeschreibung
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Die vorliegende Erfindung kann noch besser verstanden werden, wenn Bezug auf die beiliegenden Figuren genommen wird, die beispielhaft besonders vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten darlegen, ohne die vorliegende Erfindung auf diese einzuschränken, wobei
- Figur 1
- einen Aufzug in Fahrstellung vor einer Entladestelle eines Gerüstes in perspektivischer Darstellung (Figur 1A), Seitenansicht (Figur 1B) und Aufsicht (Figur 1C) zeigt;
- Figur 2
- den Aufzug aus Figur 1 in Entladestellung mit geöffneter Fahrkorbtür in perspektivischer Darstellung (Figur 2A), Seitenansicht (Figur 2B) und Aufsicht (Figur 2C) zeigt;
- die Figuren 3 bis 6
- jeweils einen Fahrkorb in Seitenansicht (A), Aufsicht (B) und perspektivischer Darstellung (C) zeigen, wobei der Fahrkorb in Figur 3 in Fahrstellung, in Figur 4 in teilweise ausgefahrenem Zustand, in Figur 5 in vollständig ausgefahrenem und geschlossenem Zustand, und in Figur 6 in Entladestellung dargestellt ist;
- Figur 7
- einen Ausschnitt aus einem Fahrkorb in Fahrstellung, wie in Figur 3 gezeigt, im Detail und in zwei verschiedenen perspektivischen Darstellungen (A und B) zeigt;
- Figur 8
- den Fahrkorb in Entladestellung und mit geöffneter Ladestellentür in zwei unterschiedlichen perspektivischen Ansichten (A und B) zeigt;
- Figur 9
- vergleichbare Ausschnitte wie in Figur 7, jedoch des Fahrkorbes in Entladestellung (vgl. Figur 8), jeweils in perspektivischer Darstellung aus zwei unterschiedlichen Blickrichtungen (A und B) zeigt;
- Figur 10
- den zweiten Rahmenteil in Seitenansicht (Figur 10A) und perspektivischer Darstellung (Figur 10B) zeigt;
- Figur 11
- den ersten Rahmenteil in zwei unterschiedlichen perspektivischen Darstellungen (A und B) zeigt;
- Figur 12
- den Fahrkorb ohne Rahmen in unterschiedlichen perspektivischen Darstellungen zeigt: von unten (Figur 12A), von vorne mit geöffneter Ladestellentür (Figur 12B), von hinten (Figur 12C), von vorne mit geschlossener Ladestellen Tür (Figur 12D) und von der Seite mit geöffneter Beladungstür (Figur 12E);
- Figur 13
- das Zusammenwirken von erstem und zweitem Rahmenteil in Fahrstellung (Figur 13A) und Entladestellung (Figur 13B) zeigt;
- Figur 14
- die Details K (Figur 14A) und L (Figur 14B) aus Figur 13A, wobei die Ansichten teilweise gebrochen sind, zeigt;
- Figur 15
- die Details M (Figur 15A) und N (Figur 15B) aus Figur 13B, wobei die Ansichten teilweise gebrochen sind, zeigt; und
- Figur 16A
- den Schnitt P-P aus Figur 15A und Figur 16B einen Fallenhebel im eingebauten Zustand in Seitenansicht zeigen.
Figurenbeschreibung
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Sämtliche Figuren zeigen ein einziges Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Aufzugs mit einem erfindungsgemäßen Fahrkorb, wobei jedoch nicht alle Figuren sämtliche Details zeigen und z. T. einzelne Zubehörteile weggelassen worden sind bzw. hinzukommen. Es sind jedoch dieselben Teile in allen Figuren mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet worden.
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Die Figuren 1 und 2 zeigen einen Ausschnitt aus einem Gerüstabschnitt mit einem Gerüst 100. Es weist zwei Gerüstfelder 101, 101I auf, die nebeneinander liegen. Das Gerüst 100 an sich ist, wie es im Stand der Technik bekannt ist, aus Vertikalrahmen 102, die miteinander verbunden sind (nicht näher dargestellt), aufgebaut. Zur Absturzsicherung nach vorne hin sind Geländerholme 104 und Zwischenholme 105 vorgesehen. Arbeiter bewegen sich auf dem Gerüst über den Gerüstbelag 103. Vorliegend wird von einer Etage 106 gesprochen, wenn es um nebeneinanderliegende Gerüstfelder 101, 101I geht - in einem ähnlichen Sinne wie den Etagen eines Gebäudes. Der Aufzug 1 dient dem Anfahren von einzelnen Etagen 106 in dem Gerüst 100.
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Vor dem Gerüst mit entsprechendem Abstand A, wie gesetzlich vorgeschrieben, ist ein Aufzug 1 aufgebaut. Vorliegend ist ein Bauaufzug dargestellt, genauer ein sogenannter Zahnstangenaufzug, wie er auf Baustellen häufig verbaut wird. Es können jedoch auch andere Aufzugstypen entsprechend mit einem erfindungsgemäßen Fahrkorb 10 ausgestattet werden.
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Der Aufzug 1 weist einen Aufzugsmast 2 auf, der aus einzelnen Elementen besteht, die übereinander zu dem Mast zusammengesetzt werden (nicht dargestellt). Der Fahrkorb 10 ist über einen Fahrschlitten 5 mit dem Aufzugsmast 2 gekoppelt. Angetrieben wird der Fahrkorb mithilfe eines entsprechenden Getriebemotors 3. Die Aufzugssteuerung 4 ist ebenfalls eingezeichnet. Da Gegenstand der Erfindung nicht der Antrieb des Aufzugs ist, wird vorliegend nicht näher auf denselben eingegangen.
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Die Figuren 1 und 2 zeigen den Fahrkorb 10, der vor einer Ladestelle 107 einer Etage 106 steht. In Figur 1 hat der Fahrkorb 10 zwar bereits die Etage 106 angefahren und steht vor der Ladestelle 107, er befindet sich jedoch noch in Fahrstellung. Anders in Figur 2. Hier wurde der Fahrkorb 10 bereits horizontal verschoben (vgl. Pfeil H in den Figuren 1B und 2C). Der Fahrkorb 10 ist in Entladestellung und es wurde auch bereits die erste Tür 13, die Ladestellentür, geöffnet (vgl. insbesondere Figuren 2A und 2C).
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Wie aus einem Vergleich, insbesondere der Figuren 1B und 2B sowie Figur 1C mit Figur 2C, zu erkennen ist, überwindet der Fahrkorb 10 durch die horizontale Verlagerung (vgl. Pfeil H) den bautechnisch bzw. normungsgemäß vorgeschriebenen Abstand A zwischen der Gerüstseite 21 des Fahrkorbes 10 und der dem Fahrkorb zugewandten Seite 108 des Gerüstes 100. Die Seite des Fahrkorbes 10, die dem Gerüst zugewandt ist, hier als Gerüstseite 21 bezeichnet, gelangt durch das quer zur Fahrtrichtung F des Fahrkorbes 10 im Aufzug erfolgende Verschieben des Fahrkorbes 10 so nah an das Gerüst 100 heran, dass allenfalls noch ein geringfügiger Spalt S (eingetragen in Figur 2C) verbleibt.
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Nach einer bevorzugten Ausführung weist der Fahrkorb 10 eine Schwelle 20 auf, d. h. eine Art Brett oder Auskragung. Die Schwelle 20 steht über den Fahrkorb 10 über und endet kurz vor oder über dem Gerüstbelag 103 (Figur 2C).
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Aus dem Vorstehenden und einem Vergleich der Figuren 1 und 2 wird deutlich, dass durch ein Verlagern des Fahrkorbes 10 quer zur Fahrtrichtung F, d. h. entlang der horizontalen Verlagerungsrichtung H, der Abstand A vollständig oder bis auf einen geringen Spalt S überwunden werden kann. Der Fahrkorb 10 ist damit so nahe an das Gerüst 100 herangerückt worden, dass der Fahrkorb 10 problemlos be- und entladen werden kann.
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Das Verschieben des Fahrkorbes 10 erfolgt in der bevorzugten Ausführung, wie sie in sämtlichen Figuren dargestellt ist, ausschließlich per Hand. Der Fahrkorb 10 hält vor der Ladestelle 107 an der entsprechenden Etage 106. Der dort stehende Arbeiter entriegelt den Fahrkorb 10, wie im Detail nachfolgend beschrieben werden wird, und zieht den Fahrkorb 10 zu sich heran. Durch dieses Heranziehen wird der Fahrkorb 10 von der Fahrstellung (Figur 1) in die Entladestellung (Figur 2) gebracht. In der Entladestellung wird der Fahrkorb 10 wiederum arretiert und die Ladestellentür, hier als erste Tür 13 bezeichnet, kann geöffnet werden, wie ebenfalls detailliert noch beschrieben werden wird. Der Arbeiter hat nun freien Zugang zum Fahrkorb 10.
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Es sei darauf hingewiesen, dass vorliegend der rechteckige Fahrkorb 10 ergonomisch besonders gut vor dem Gerüst 100 steht, denn die kurze Seite des Fahrkorbes 10 (hier: drittes Seitenteil 17; Aufzugsseite 22) ist dem Aufzugsmast 2 zugewandt und die lange Seite (hier: viertes Seitenteil 18; Gerüstseite 21) dem Gerüst 100. Bei üblichen Fahrkorbgrößen braucht ein Arbeiter vom Gerüst 100 nicht in den Fahrkorb 10 überzusteigen, sondern kann sämtliche Materialien aus dem Aufzugskorb entnehmen bzw. denselben von dem Gerüst aus beladen. Grundsätzlich kann er natürlich auch übersteigen. Dies ist bequem möglich, da die Ladestellentür komplett geöffnet ist.
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In der Darstellung der Figuren 1 und 2 ist am Gerüst 100 eine Gerüsthaltestellensicherungsschranke 110 vorgesehen. Die Gerüsthaltestellensicherungsschranke 110 ersetzt den Geländerholm 104. An Ladestellen, wie der Ladestelle 107, bedarf es keines Zwischenholms 105. Wie in Figur 2 zu sehen ist, ist durch den Einsatz der Gerüsthaltestellensicherungsschranke 110 das Gerüstfeld 101 sehr gut zugänglich.
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Die Gerüsthaltestellensicherungsschranke 110 kann auch als Gerüstladestellensicherungsschranke bezeichnet werden, da sie zum Einbau in einem Gerüst 100, insbesondere in einem Arbeits- oder Schutzgerüst, an einer Haltestelle, insbesondere an der Ladestelle 107, für den Aufzug 1, insbesondere einen Bauaufzug, vorgesehen ist. Sie ersetzt an der Ladestelle 107 das Geländer oder einen Teil des Geländers des Gerüstes 100. An der Ladestelle 107 dient die Schranke als Absturzsicherung.
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Die Gerüsthaltestellensicherungsschranke 110 ist in Figur 1 geschlossen; der Fahrkorb 10 ist noch nicht an die Ladestelle 107 herangezogen worden; der Abstand A ist noch nicht überbrückt worden. In Entladestellung des Fahrkorbes 10, Figur 2, darf die Schranke geöffnet werden. Der Fahrkorb 10 bringt einen hierfür erforderlichen Schlüssel 95 (vgl. Figur 11) mit. Es ist ein entsprechender Schlüsselsteckplatz 37 an dem Rahmen 30 vorgesehen. Der Arbeiter auf dem Gerüst kann den Schlüssel 95 entnehmen und eine Verriegelungseinrichtung 103 entsperren. Alternativ zu der abgebildeten Gerüsthaltestellensicherungsschranke 110 kann auch eine herkömmliche Etagensicherungstür genutzt werden. Zum entsperren derselben wird ebenfalls üblicherweise der Schlüssel durch die Aufzugsplattform mit nach oben gebracht, um sicherzustellen, dass die Plattform korrekt vor der anzudienenden Gerüstetage 106 hält.
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Die Schranke 110 weist zumindest ein bewegliches Schrankenelement 112 auf, auch Schrankenbaum oder Schrankenarm genannt, z. B. in Form einer Stange. Dieses Schrankenelement 112 ist über eine an einem Ende liegend angeordnete, insbesondere waagrecht angeordnete oder leicht schräggestellte, Rotationsachse schwenkbar gelagert. Mit anderen Worten - sie kann nach dem Aufsperren hoch geschwenkt werden, wodurch die Ladestelle 107 geöffnet ist - vgl. Fig. 1A und Fig. 2A.
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In Abhängigkeit der Länge der Ladestelle 107 ist zusätzlich zu dem Schrankenelement 112 noch ein feststehendes Gegenelement 114 vorhanden. Sein eines Ende ist mit dem Gerüst 100 verbindbar und sein anderes Ende ist zu dem Schrankenelement 112 hin ausrichtbar. Vorzugsweise hat es eine Aufnahme 111 zum Aufnehmen des der Rotationsachse gegenüberliegenden Endes des Schrankenelementes 112 in geschlossener, also abgesenkter Position.
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Die Gerüsthaltestellensicherungsschranke 110 ist besonders bevorzugt aufgebaut aus einem Gegenelement 114, einem Schrankenelement 112, einer Verriegelungseinrichtung 113 und einer Arretierung 115.
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Die Arretierung 115 sowie das Gegenelement 114 werden mit Hilfe von entsprechenden Halterungen am Gerüst 100, hier an den Vertikalrahmen 102 befestigt.
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Die Arretierung 115 trägt die Verriegelungseinrichtung 113 und das bewegliche Schrankenelement 112.
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In den Figuren 1 und 2 ist als weiteres Detail eine Anfahrschiene 120 dargestellt. Die Anfahrschiene 120 wird zwischen die beiden Mastholme 6, 6', an denen jeweils eine Zahnstange angebracht ist (nicht dargestellt), eingehängt und zwischen den beiden Mastholmen 6, 6I verkeilt. Eine Lasche 121 dient als Endschalterbetätiger. Wenn der Fahrkorb 10 bzw. dessen Endschalter (nicht dargestellt) die Lasche 121 der Anfahrschiene 120 erreicht, so stoppt automatisch der Getriebemotor 3 und der Fahrkorb 10 bleibt stehen. Die Anfahrschiene 120 kann deshalb auch als Stoppelement bezeichnet werden. Mit einer derartigen Anfahrschiene 120, die sich an beliebiger Stelle entlang des Mastes einsetzen lässt, hält der Fahrkorb 10 definiert an immer derselben Stelle des Mastes 2, ohne dass einem unten stehenden Aufzugsbediener das Anhalten kommuniziert werden müsste.
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Die Anfahrschiene 120 umfasst einen Endschalterbetätiger, der einen Endschalter des Antriebsmotors 3 betätigen kann, so dass der Motor abschaltet. Sie hat ein erstes Ende und ein zweites Ende, wobei das erste Ende ein erstes Maul aufweist, welches zwischen zwei aufeinanderfolgende Zähne einer ersten Zahnstange des Zahnstangenaufzugs einsetzbar ist, und wobei das zweite Ende ein zweites Maul zum Umschließen einer zweiten Zahnstange des Zahnstangenaufzugs aufweist. Es ist vorgesehen, dass das erste Maul und das zweite Maul zueinander versetzt sind, so dass das erste Maul und das zweite Maul an Stellen der Zahnstange angreifen, die unterschiedlich weit von einem Ende der Zahnstange entfernt sind, so dass sich die Anfahrschiene bei dem Einsetzen zwischen der ersten und der zweiten Zahnstange verklemmt und so in ihrer eingesetzten Position gesichert ist. Bevorzugt ist eine Lasche als Endschalterbetätiger vorgesehen, die in einem Bereich zwischen dem ersten und dem zweiten Ende der Anfahrschiene angeordnet ist.
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Der Fahrkorb 10 kann mehrere Zustände bzw. Stellungen oder Positionen einnehmen. Zum einen (nicht dargestellt) kann er am Boden stehen und dort beladen werden. Für die Beladung selbst ist eine Beladungstüre, die zweite Tür 14 (vgl. Figur 12E), vorgesehen, die vollständig abgeklappt werden und auch mit Transportgeräten, beispielswiese Sackkarren oder Schubkarren oder Staplern, je nach Größe des Fahrkorbes 10, befahren werden kann.
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In Beladestellung ist, von einem Antriebsmodus aus betrachtet, der Fahrkorb 10 in der Fahrstellung, d. h. er ist grundsätzlich fahrbereit. In dieser Stellung wird der Fahrkorb 10 hochgefahren bis zur entsprechenden Aufzugsetage 106 und hält dort vor der Ladestelle 107 an. Auch dann nimmt der Fahrkorb 10 immer noch Fahrstellung ein. In dieser Fahrstellung ist er auch arretiert. Die Arretierung muss erst gelöst werden, ehe der Fahrkorb 10 verschoben werden kann.
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Während des Verschiebens des Fahrkorbes 10 nimmt er diverse Übergangszustände ein, allesamt als Verschiebstellung bezeichnet. Ist der Fahrkorb 10 vollständig weggezogen vom Aufzugsmast und in dieser Endstellung arretiert, so befindet er sich in der Entladestellung.
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Zwischen der Fahrstellung und der Entladestellung, d. h. in Verschiebestellung, ist der Fahrkorb 10 nicht arretiert und kann deshalb entlang vorgegebener Verschiebeelemente und - mittel verschoben werden.
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Wie bereits zuvor erwähnt, zeigt Figur 1 den Fahrkorb 10 in Fahrstellung und Figur 2 den Fahrkorb 10 in Entladestellung. Den Figuren 3 bis 6 können Details der unterschiedlichen Stellungen in Bezug auf den Fahrkorb 10 mit seiner Plattform 9 und seinem Rahmen 11, bestehend aus dem ersten Rahmenteil 30 und dem zweiten Rahmenteil 50, entnommen werden. Figur 3 wiederum zeigt den Fahrkorb 10 in Fahrstellung und Figur 6 in Entladestellung.
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Die Figuren 4 und 5 zeigen Zwischenzustände, wobei in Figur 4 ein teilweise verschobener Fahrkorb 10 dargestellt ist. Wie zu sehen ist, ist der Fahrkorb 10 mit dem an ihm fest montierten ersten Rahmenteil 30 bereits teilweise gegenüber dem zweiten Rahmenteil 50, der mit dem Fahrschlitten 5 (vgl. Figur 1 und 2) fest verbunden ist, verschoben. Der Fahrkorb 10 befindet sich sozusagen auf dem Weg zum Gerüst 100, genauer zur Ladestelle des Gerüstes. Figur 5 zeigt den Fahrkorb 10 kurz vor der vollständig ausgezogenen Stellung, d. h. der Fahrkorb 10 hat per se, also was das Überwinden des Abstands A betrifft, sein Ziel, die Ladestelle 107 am Gerüst 100 fast erreicht. Die Tür 13 kann jedoch noch nicht geöffnet werden. Die Tür 13 ist noch versperrt. Der Fahrkorb 10 befindet sich immer noch in Verschiebestellung und kann beispielsweise jederzeit wieder zurück in Richtung zum Mast 2 geschoben werden.
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Anders Figur 6 - sie zeigt den Fahrkorb 10 in Entladestellung. Es ist der vollständige Abstand A überwunden bzw. die maximal überwindbare Distanz. Zudem ist einerseits die erste Tür 13 entriegelt und kann geöffnet werden (vgl. Figur 8) und es ist andererseits der Fahrkorb 10 wieder blockiert, der Doppelhebel 80 ist in Eingriff (vgl. Figur 14B). Die beiden Rahmenteile 30 und 50 sind entsprechend maximal weit gegeneinander verschoben.
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Figur 8 zeigt zwei verschiedene Ansichten des Fahrkorbes 10 in Entladestellung und mit geöffneter Ladestellentür, erste Tür 13. Die erste Tür 13 wird zum Öffnen über das Drehgelenk 25 verschwenkt, eingetragen und angedeutet in Figur 8B durch den Pfeil D - Rotationsachse R (vgl. Figuren 3-6).
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Die Figuren 7 und 9 zeigen jeweils ähnliche Detailansichten und Ausschnitte aus einem Fahrkorb 10 in Fahrstellung (Figur 7) und in Entladestellung mit geöffneter erster Tür 13 (Figur 9). Wie noch im Detail anhand der Figuren 10, 11 und 13 beschrieben werden wird, weist der Fahrkorb 10 einen Rahmen 11, bestehend aus einem ersten Rahmenteil 30 und einem zweiten Rahmenteil 50, auf. Der erste Rahmenteil 30 ist dabei fest mit dem Fahrkorb 10 verbunden, wohingegen der Rahmenteil 50 mit dem Fahrschlitten verbindbar ist über entsprechende Befestigungslaschen - eingetragen mit 51', 51", 51III und 51IV. Die beiden Rahmenteile 30, 50 sind gegeneinander verschiebbar.
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Der Rahmen 11 weist eine Führung 12 auf - vorliegend eine Kulissenführung, auch Schubführung genannt, aus einer Kulisse in Form des Führungshebels 40 und einem Kulissenstein in Form des Schiebestücks 60. Der Führungshebel 40 und das Schiebestück 60 sind hierbei auf unterschiedlichen Rahmenteilen vorgesehen.
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Der erste Rahmenteil 30 weist unter anderem einen Führungshebel 40 auf, der an seinem hinteren Ende 44 abgewinkelt ist, Abwinkelung 48, sich insgesamt jedoch längs erstreckt. Mittig ist ein Schlitz 41 vorgesehen, in dem ein Schiebestück 60 läuft, wobei das Schiebestück 60 am zweiten Rahmenteil 50 befestigt ist. An seinem vorderen Ende 45 weist der Führungshebel 40 ein Sperrteil 46 auf. Es handelt sich hierbei um eine mantelartige Auskragung des Führungshebels. Das Sperrteil 46 umgreift sozusagen den vorderen Tragrahmen 35 des ersten Rahmenteils 30.
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In der Fahrstellung (Figur 7) befindet sich das Schiebestück 60 an dem Schlitzende 69, das sich am vorderen Ende 45 des Führungshebels 40 befindet. Durch Verschieben des Fahrkorbes 10 in Richtung hin zum Gerüst, bewegt sich das Schiebestück 60 in dem Schlitz 41 in Richtung zum hinteren Schlitzende 68 hin, zunächst entlang dem Längskörper 49, zum Abschluss hin über die Abwinkelung 48 hinweg. Dieses Verschieben bewirkt (siehe Figur 9B), dass, wenn das Schiebestück 60 sich am hinteren Schlitzende 68 befindet, der Führungshebel 40 sich um das Drehgelenk 43 dreht und eine Art Kippbewegung vollführt, wodurch das Sperrteil 46 nach vorne wegkippt (vgl. Figur 7B mit Figur 9B). Das Sperrteil 46 kippt dadurch ein kleines Stück von der Vorderseite des Fahrkorbes 10 weg, entfernt sich folglich von dem Tragrahmen 35, wodurch die Ladestellentür, die erste Tür 13, freigegeben ist und geöffnet werden kann.
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Im gesperrten Zustand (Figur 7A) greift eine an dem Sperrteil 46 vorhandene Riegelnase 47 in die Riegelnasenausnehmung 66 an der ersten Tür 13, genauer im Türrahmen 26 der ersten Tür 13, ein (Figur 7A). In der Entladestellung (Figur 9), d. h. wenn das Sperrteil 46 weggekippt ist, gelangt die Riegelnase 47 außer Eingriff, d. h. sie greift nicht mehr in die Riegelnasenausnehmung 66 ein, wodurch die Tür 13 hochgeklappt werden kann - Schwenkbewegung D (Figur 8B).
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Besonders bevorzugt ist zum Schutz vor einem Abscheren und für eine verbesserte Führung ein sogenanntes Einlaufblech 65 an dem ersten Rahmenteil 30 befestigt. Die Riegelnase 47 greift ein in einen Schlitz 64 dieses Einlaufbleches 65, wie dargestellt beispielsweise in Figur 7A.
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Figur 9 ist außerdem zu entnehmen, wie der Fallenhebel 70 (detailliert dargestellt in Figur 16) mit dem Führungshebel 40, genauer mit dem Sperrteil 46, zusammenwirkt. Der Fallenhebel 70 ist in dem vorderen Tragrahmen 35 aufgenommen. Der zweite Fallenfortsatz 72 des Fallenhebels 70 gelangt in Eingriff mit dem Sperrteil 46, indem der zweite Fallenfortsatz 72 dann, wenn die Tür 13 geöffnet ist, durch die Fallenausnehmung 42 hindurchgreift.
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In Fahrstellung (vgl. Figur 7) fluchtet die Fallenausnehmung 42 nicht mit dem Fallenhebel 70 - die Fallenausnehmung 42 trifft mit dem vorderen Tragrahmen 35 zusammen. Erst in Entladestellung, Figur 9, wenn das Sperrteil 46 nach vorne gekippt ist, fluchten Fallenausnehmung 42 und Fallenhebel 70. Wird nun die Tür 13 geöffnet, so kippt der Fallenhebel 70 nach außen, in Richtung hin zum Führungshebel 40. Der zweite Fallenfortsatz 72 schnappt dabei in der Art einer Türfalle in die Fallenausnehmung 42 ein. Hierdurch ist das Sperrteil 46 arretiert. Der Fahrkorb 10 ist blockiert und kann nicht mehr verfahren werden, solange der zweite Fallenfortsatz 72 in der Fallenausnehmung 42 sich befindet. Durch das Schließen der Tür 13, klappt der Fallenhebel 70 wieder zurück in die Ausgangsstellung, in der er in die Tür 13 eingreift, wie später erläutert werden wird.
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Figur 10 zeigt nur den zweiten Rahmenteil 50, der zusammen mit dem ersten Rahmenteil 30 (vgl. Figur 11) den Rahmen 11 bildet, welcher gemeinsam mit der Plattform 9 Teil des erfindungsgemäßen Fahrkorbes 10 ist.
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Der zweite Rahmenteil 50 wird am Aufzug 1 selbst befestigt und wird deshalb vorliegend als feststehender Rahmenteil bezeichnet. Typischerweise wird er am Fahrschlitten 5 befestigt. Es sind entsprechende Befestigungslaschen 51', 51II, 51III und 51IV vorgesehen. Oberseits ist ein oberes Rahmenelement 58 vorgesehen; gegenüberliegend das untere Rahmenelement 59; beide sind abgestützt über das vordere Rahmenelement 57 und das hintere Rahmenelement 56.
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Am oberen Rahmenelement 58 ist eine Anzahl an ersten Laufrollen 53 vorgesehen, die in einem entsprechenden Gegenstück, der ersten Laufschiene 31 (vgl. Figur 11), laufen. Auf der Unterseite sind weitere Laufrollen, die zweiten Laufrollen 54 und die dritten Laufrollen 55, jeweils mehrere an der Zahl, angeordnet. Diese laufen in entsprechenden Laufschienen 32 und 33 am ersten Rahmenteil 30 (vgl. Figur 11).
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Es ist ersichtlich - siehe z. B. Figur 11 - dass die Laufschienen 53, 54 und 55 in unterschiedliche Richtungen ausgerichtet sind. Hierdurch wird eine sichere und gute Führung der beiden Rahmenteile 30 und 50 ineinander ermöglicht. Die Laufrollen 53, 54 und 55 gleiten beim Verschieben in den jeweiligen Laufschienen 31-33.
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Am zweiten Rahmenteil 50 ist außerdem an einem Schiebestückträger 52, der beispielsweise laschenartig gestaltet ist, das Schiebestück 60 vorgesehen. Das Schiebestück 60 kann auch als Kulissenstein oder Kulissenbetätiger bezeichnet werden. Es läuft in dem Schlitz 41 des Führungshebels 40, welcher folglich auch als Kulissenhebel oder Kulisse bezeichnet werden kann.
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Auf der Oberseite, also am oberen Rahmenelement 58, ist ein Doppelhebel 80 vorgesehen. Es handelt sich hierbei um einen Hebel mit Doppelfunktion: Betätigungshebel und Arretierhebel.
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Der Doppelhebel 80 ist aus dem ersten Hebel 81 und dem zweiten Hebel 82 zusammengesetzt, die miteinander zu dem Doppelhebel 80 verbunden sind. Damit der Fahrkorb 10 verschoben werden kann, müssen beide Hebel 81, 82 gleichzeitig betätigt werden, d. h. über die Hebeldrehachse 88 hochgehoben werden, vgl. Pfeil K in Figur 10A. Durch das Hochkippen gelangt der erste Rahmenteil 30 außer Eingriff, sodass die beiden Rahmenteile 30 und 50 gegeneinander verschoben werden können bzw. der erste Rahmenteil 30 entlang dem zweiten Rahmenteil 50 verschoben werden kann.
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Figur 11 zeigt das erste Rahmenteil 30 in zwei verschiedenen perspektivischen Ansichten. Zwischen einem hinteren Tragrahmen 34 und einem vorderen Tragrahmen 35 sind mehrere Laufschienen 31-33, auch als Führungsschienen zu bezeichnen, angeordnet. In all diesen Laufschienen laufen die bereits anhand Figur 10 beschriebenen Laufrollen 53-55 des zweiten Rahmenteils 50. Entsprechend sind die Laufschienen 31-33 des ersten Rahmenteils 30 in unterschiedliche Richtungen weisend angeordnet. In der ersten Laufschiene 31 am oberen Ende des ersten Rahmenteiles 30 sind die ersten Laufrollen 53 aufgenommen. Demgegenüber sind in der dritten Laufschiene 33 die dritten Laufrollen 55 aufgenommen. Erste Laufschiene 31 und dritte Laufschiene 33 sind einander zugewandt. Demgegenüber ist die zweite Laufschiene 32, welche die zweiten Laufrollen 54 aufnimmt, um 90° versetzt angeordnet. Durch das Vorsehen von drei Laufschienen 31, 32, 33 ist die Leichtgängigkeit des Verschiebens sowie die Exaktheit der Führung gewährleistet.
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Zu sehen ist außerdem in Figur 11, dass Teil des ersten Rahmenteils 30, bzw. an demselben befestigt, der Führungshebel 40 ist. Wie besonders gut in Figur 9 zu sehen ist und anhand derselben bereits beschrieben wurde, ist der Führungshebel 40 am vorderen Tragrahmen 35 befestigt. Er ist insbesondere über das Drehgelenk 43 drehbar befestigt und gelagert. Ferner ist noch das Einlaufblech 65 vorhanden, ebenfalls am vorderen Tragrahmen 35 befestigt.
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Auch der Fallenhebel 70 ist in Figur 11 gut zu erkennen, genauer dessen erster Fallenfortsatz 71 und dessen Betätigerfortsatz 73, sowie die Welle 75 des Drehgelenkes 74. Der vordere Tragrahmen 35 weist entsprechend eine Fallenhebelaufnahme 67 auf.
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Der Fallenhebel 70 ist überwiegend im Inneren des vorderen Tragrahmens 35 angeordnet und gelagert. Der vordere Tragrahmen 35 hat entsprechend auf der einen Seite die Fallenhebelaufnahme 67 und auf der gegenüberliegenden Seite eine weitere Öffnung, die nicht dargestellt ist, aus welcher der zweite Fallenfortsatz 72 austreten kann und der in der Entladestellung mit der Fallenausnehmung 42 des Führungshebels 40 fluchtet.
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Die Plattform 9 selbst, auch als Bühne zu bezeichnen, ist über den unteren Tragrahmen 36 mit dem ersten Rahmenteil 30 fest verbunden und montiert.
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Figur 12 zeigt eine Plattform 9 in verschiedenen Ansichten und Zuständen. Die Plattform 9 ist Teil des Fahrkorbes 10, der vorliegend aus der Plattform 9 und dem Rahmen 11, d. h. dem ersten Rahmenteil 30 und dem zweiten Rahmenteil 50, aufgebaut ist. Die Plattform 9 selbst weist einen Boden 19 auf, der allseitig von diversen Seitenteilen begrenzt ist. Da ist zum einen das erste Seitenteil 15 mit der zweiten Tür 14 - auch Beladetür genannt. Sie kann abgeklappt werden, wie dargestellt in Figur 12E. Dann ist sie beispielsweise mit einer Schubkarre befahrbar. Das zweite Seitenteil 16 ist sozusagen die rückwärtige Wand. Die Bühnenerhöhung 29, die dort und an dem dritten Seitenteil 17 befestigt ist, dient dem sicheren Transport auch von hohen Materialteilen. Am vierten Seitenteil 18 ist die erste Tür 13, auch Ladestellentür genannt, montiert. Am vierten Seitenteil 18 ist die Öffnung vorgesehen zum Be- und Entladen von einem Gerüst aus.
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Es handelt sich bevorzugt um eine rechteckige Plattform 9 mit zwei längeren Seitenteilen 16 und 18 und zwei kürzeren Seitenteilen 15 und 17. Bevorzugt ist eine kürzere Seite, in diesem Fall das dritte Seitenteil 17, mit dem Fahrschlitten 5 verbunden. Die Längsseite kommt dann an dem Gerüst 100 zum Stehen. Für einen Arbeiter ist dies vorteilhaft, da er/sie sich nicht so weit in den Fahrkorb 10 hineinbeugen bzw. hineinfassen müssen. Damit wird ein bekannter Nachteil der Aufzüge mit drehbarer Plattform vermieden.
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Der Zugang zu der Plattform 9 von dem Gerüst 100 aus ist über eine Schwelle 20 möglich und, anders als über die zweite Tür 14, nicht absatzfrei. Der Boden 19 liegt bevorzugt etwas tiefer als die Schwelle 20 und in Abhängigkeit davon, wo genau und wie genau der Fahrkorb 10 an der Ladestelle 107 des Gerüstes 100 anhält, auch tiefer als der Gerüstbelag 103.
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Die Figuren 13A und 13B zeigen das Zusammenspiel von erstem Rahmenteil 30 und zweitem Rahmenteil 50, wie es zuvor bereits beschrieben worden ist. Details in diesem Zusammenhang sind entsprechend eingetragen und in den Figuren 14 und 15 vergrößert dargestellt. Figur 14 zeigt dabei ein Detail insbesondere des Sperrteils 46 in Fahrstellung (Figur 14A) und in Entladestellung (Figur 15A). Figur 14B zeigt den Doppelhebel 80 in Fahrstellung sowie Figur 15B den Doppelhebel 80 in Entladestellung des Fahrkorbes 10.
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In Figur 14A ist noch ein Ausschnitt aus dem vorderen Rahmenelement 57 des zweiten Rahmenteils 50 zu sehen (vgl. Figur 13A). Aus der Schnittdarstellung der Figuren 14A und 15A ist zu erkennen, dass die Riegelnase 47 des Sperrteils 46 durch das Einlaufblech 65 hindurch greift in die entsprechende Riegelnasenausnehmung 66 (hier nicht dargestellt, vgl. Figur 7). Das Einlaufblech 65 ist am vorderen Tragrahmen 35 befestigt. Das Sperrteil 46 umgreift den vorderen Tragrahmen 35.
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In der Entladestellung ist der Führungshebel 40, insbesondere dessen vorderes Ende 45, also das Sperrteil 46, nach vorne gekippt, wodurch die Riegelnase 47 außer Eingriff gelangt.
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Die Funktion des Betätigungselements, der Doppelhebel 80, ist in den Figuren 14B und 15B im Detail dargestellt. Wie erläutert besteht der Doppelhebel 80 aus zwei Hebeln, dem ersten Hebel 81 und dem zweiten Hebel 82, die zusammenwirkend montiert sind. Über die Hebeldrehachse 88 können sie verschwenkt werden, Kippbewegung K.
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Jeder Hebel 81, 82 weist Eingriffsmittel auf - an dem ersten Hebel 81 ist der Sperrhaken 85 angeordnet und an dem zweiten Hebel 82 das Eingriffselement 83, das getrennt durch einen Anschlag 84 in einem verjüngten Ende 86 endet und gegenüberliegend ein breites Ende 87 aufweist. In der Fahrstellung greifen beide Eingriffsmittel, Sperrhaken 85 und Eingriffselement 83, durch die erste Öffnung 38, die größere der beiden Öffnungen 38, 39 im ersten Rahmenteil 30, hindurch.
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Da der Doppelhebel 80 an dem zweiten Rahmenteil 50 befestigt ist und die Eingriffsmittel in eine Öffnung an dem ersten Rahmenteil 30 eingreifen, ist der Fahrkorb 10 blockiert. Ein Verschieben ist nicht möglich.
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In dieser komplett abgesenkten Stellung, in der beide Eingriffsmittel 83, 85 vollständig in dem ersten Rahmenteil 30, genauer in der dortigen Öffnung 38 aufgenommen sind, sind die Handgriffe 89 bzw. 90 des ersten Hebels 81 bzw. zweiten Hebels 82 so weit abgesenkt, dass ein entsprechend angeordneter Endschalter des Getriebemotors 3, also des Aufzugs 1 (nicht dargestellt), freigegeben ist. Der Getriebemotor 3 kann deshalb gestartet werden, um den Fahrkorb 10 zu verfahren. Der Fahrkorb 10 ist in Fahrstellung.
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Anders in der Entladestellung (Figur 15B). Hier greift zwar das Eingriffselement 83, genauer dessen verjüngtes Ende 86, in die zweite Öffnung 39 des ersten Rahmenteils 30 ein. Ersichtlich bleibt jedoch ein größerer Teil, das obere, breite Ende 87 des Eingriffselements 83 außen vor, ebenso wie der Sperrhaken 85. Die zweite Öffnung 39 ist so klein, dass bedingt durch den Anschlag 84 des Eingriffselementes 83, der Doppelhebel 80 nicht vollständig in diese Öffnung 39 fallen kann, sondern überwiegend außerhalb derselben bleibt. Damit steht der Doppelhebel 80 vergleichsweise weiter nach oben, wodurch der entsprechend angeordnete Endschalter betätigt bleibt.
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Gleichfalls betätigt wird der Motorendschalter des Getriebemotors 3, sobald der Doppelhebel 80 oder einer der beiden Hebel 81, 82 angehoben werden, um den Fahrkorb zu verschieben. Dadurch schaltet der Motor 3 sofort ab.
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Durch die vorstehend erläuterten Maßnahmen sind zusätzliche Sicherungen geschaffen, da der Motor 3 nicht gestartet werden kann, solange der Fahrkorb 10 nicht in Fahrstellung ist. Nur in der Fahrstellung (vgl. Figur 14B), und nur in dieser, fällt der Doppelhebel 80 vollständig in die entsprechende Öffnung 38 am ersten Rahmenteil 30 und gibt den Endschalter frei. Deshalb kann der Motor nur in Fahrstellung gestartet werden. In der Entladestellung greift der Doppelhebel nur teilweise ein, fällt also nur teilweise in die entsprechend kleinere Öffnung, die zweite Öffnung 39, des ersten Rahmenteils. Der Endschalter bleibt dadurch betätigt. Gleiches gilt für die Verschiebestellung (vgl. Figur 4 und 5), in denen der Doppelhebel vollständig außer Eingriff steht.
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Der Doppelhebel 80 ist ein Sperrelement, denn er sperrt sowohl in der Fahrstellung (Figur 14B) als auch in der Entladestellung (Figur 15B), den Fahrkorb, genauer die Plattform 9 zusammen mit dem daran montierten ersten Rahmenteil 30, so dass es nicht gegenüber dem zweiten Rahmenteil 50 und damit gegenüber dem Fahrschlitten 5 verschoben werden kann. In der Verschiebestellung ist der Doppelhebel außer Eingriff, so dass entsprechend die Plattform 9 mitsamt dem ersten Rahmenteil 30 gegenüber dem zweiten Rahmenteil 50 verschoben werden kann.
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Der Doppelhebel 80 ist zudem ein Betätigungselement, denn um den Fahrkorb 10 quer zur Fahrtrichtung F des Fahrkorbes im Aufzug 1 zu verschieben, muss der Doppelhebel 80, und zwar beide Hebel 81, 82, betätigt werden.
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Figur 16 zeigt schließlich Funktion und Details des Fallenhebels 70. Er ist in dem vorderen Tragrahmen 35 des ersten Rahmenteils 30 aufgenommen. Der Fallenhebel 70 hat Sperrfunktion, ähnlich einer Falle in einem Türschloss. In der Fahrstellung (Figur 16B) ist die Fallenausnehmung 42 am Führungshebel 40 freigegeben. Der zweite Fallenfortsatz 72 greift dort nicht ein. Stattdessen greift der erste Fallenfortsatz 71 in die Tür-Fallenausnehmung 23 der ersten Tür, genauer in dessen Rahmen 26 ein. In der Entriegelungsstellung, wie zuvor erläutert, fluchtet die Fallenausnehmung 42 mit einer entsprechenden Öffnung im vorderen Tragrahmen 35, so dass der Fallenhebel 70 über das Drehgelenk 74 rotieren kann, Pfeil F. Der Fallenhebel 70 klappt in der Darstellung der Figur 16B nach links und greift durch die Fallenausnehmung 42 hindurch, dargestellt in Figur 16A. Hierdurch gelangt der erste Fallenfortsatz 71 außer Eingriff mit der Tür 13, die folglich geöffnet werden kann. Solange die Fallenausnehmung 42 nicht mit der entsprechenden Öffnung des vorderen Tragrahmens 35 fluchtet, kann die Tür 13 nicht geöffnet werden. Das Öffnen der Tür 13 erfolgt durch eine Schwenkbewegung D (vgl. Figur 8), d. h. die Tür 13 wird in der vergrößerten Darstellung der Figur 16 nach oben bewegt. Der erste Fallenfortsatz 71 wird dadurch mitgenommen und klappt um. Wird die Tür geschlossen, so wird die Tür 13 abgesetzt und deren untere Kante 24 drückt auf den Betätigerfortsatz 73, wodurch der Fallenhebel 70 umklappt, in der Darstellung der Figur 16B nach rechts. Hierdurch gelangt die Fallenausnehmung 42 außer Eingriff, da der zweite Fallenfortsatz 72 aus derselben heraus bewegt wird. Der Führungshebel 40 ist frei und kann wieder befahren werden - der Fahrkorb 10 kann verschoben werden.
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Die in den einzelnen Figuren gezeigten Ausgestaltungsmöglichkeiten lassen sich auch untereinander in beliebiger Form verbinden.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Aufzug - hier Bauaufzug
- 2
- Aufzugsmast
- 3
- Getriebemotor
- 4
- Aufzugssteuerung
- 5
- Fahrschlitten
- 6, 6'
- Mastholm mit Zahnstange
- 9
- Plattform
- 10
- Fahrkorb
- 11
- Rahmen
- 12
- Führung
- 13
- erste Tür
- 14
- zweite Tür
- 15
- erstes Seitenteil
- 16
- zweites Seitenteil
- 17
- drittes Seitenteil
- 18
- viertes Seitenteil
- 19
- Boden
- 20
- Schwelle
- 21
- Gerüstseite
- 22
- Aufzugsseite
- 23
- Tür-Fallenausnehmung
- 24
- untere Kante der ersten Tür
- 25
- Drehgelenk für die erste Tür
- 26
- Türrahmen
- 29
- Bühnenerhöhung
- 30
- erster Rahmenteil
- 31
- erste Laufschiene
- 32
- zweite Laufschiene
- 33
- dritte Laufschiene
- 34
- hinterer Tragrahmen
- 35
- vorderer Tragrahmen
- 36
- unterer Tragrahmen
- 37
- Schlüsselsteckplatz
- 38
- erste Öffnung
- 39
- zweite Öffnung
- 40
- Führungshebel
- 41
- Schlitz
- 42
- Fallenausnehmung
- 43
- Drehgelenk des Führungshebels
- 44
- hinteres Ende
- 45
- vorderes Ende
- 46
- Sperrteil
- 47
- Riegelnase
- 48
- Abwinkelung
- 49
- Längskörper
- 50
- zweiter Rahmenteil
- 51I, 51II, 51III, 51IV
- Befestigungslasche
- 52
- Schiebestückträger
- 53
- erste Laufrollen
- 54
- zweite Laufrollen
- 55
- dritte Laufrollen
- 56
- hinteres Rahmenelement
- 57
- vorderes Rahmenelement
- 58
- oberes Rahmenelement
- 59
- unteres Rahmenelement
- 60
- Schiebestück
- 64
- Schlitz
- 65
- Einlaufblech
- 66
- Riegelnasenausnehmung
- 67
- Fallenhebelaufnahme
- 68
- hinteres Schlitzende
- 69
- vorderes Schlitzende
- 70
- Fallenhebel
- 71
- erster Fallenfortsatz
- 72
- zweiter Fallenfortsatz
- 73
- Betätigerfortsatz
- 74
- Drehgelenk des Fallenhebels
- 75
- Welle
- 80
- Doppelhebel
- 81
- erster Hebel
- 82
- zweiter Hebel
- 83
- Eingriffselement
- 84
- Anschlag
- 85
- Sperrhaken
- 86
- verjüngtes Ende des Eingriffselements
- 87
- breites Ende des Eingriffselements
- 88
- Hebel-Drehachse
- 89
- erster Handgriff
- 90
- zweiter Handgriff
- 95
- Schlüssel
- 100
- Gerüst
- 101, 101'
- Gerüstfeld
- 102
- Vertikalrahmen
- 103
- Gerüstbelag
- 104
- Geländerholm
- 105
- Zwischenholm
- 106
- Etage
- 107
- Ladestelle
- 108
- Fahrkorbseite
- 110
- Gerüsthaltestellensicherungsschranke
- 111
- Aufnahme
- 112
- Schrankenelement
- 113
- Verriegelungseinrichtung
- 114
- Gegenelement
- 115
- Arretierung
- 120
- Anfahrschiene
- 121
- Lasche
- A
- Abstand
- D
- Schwenkbewegung
- F
- Fahrtrichtung des Fahrkorbes
- H
- Horizontale Verlagerungsrichtung
- K
- Kippbewegung
- R
- Rotationsachse
- S
- Spalt