AT118035B - Schloß. - Google Patents

Schloß.

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AT118035B
AT118035B AT118035DA AT118035B AT 118035 B AT118035 B AT 118035B AT 118035D A AT118035D A AT 118035DA AT 118035 B AT118035 B AT 118035B
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AT
Austria
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lock
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electrical switch
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Inventor
Ferdinand Buegler
Original Assignee
Ferdinand Buegler
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  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schloss. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Schloss, welches hauptsächlich als   Türschloss   für Hotelzimmer, weiteres für Kassenräume u. dgl. bestimmt ist und das den unnötigen Verbrauch von Lichtstrom verhindert, gleichzeitig jedoch auch vermöge derselben Einrichtungen mit Signalanlagen verbunden werden kann, die eine leichte Kontrolle ermöglichen, ob der Hotelgast das Zimmer verlassen hat oder nicht. 



   Die Erfindung betrifft ein Schloss, das in an sich bekannter Weise mit zwei Riegeln ausgestattet ist, die unabhängig voneinander, aber unmittelbar nebeneinander gelagert sind und in gleichlaufendem Sinne schliessen. Zur Betätigung dient ein Schlüssel mit nicht ganz symmetrischem Schlüsselbart, der von der einen Seite des Schlosses beide Riegel erfasst, von der anderen jedoch etwa durch Auslassung einer Bartstufe immer nur einen Riegel verschiebt. Das Wesen der Erfindung liegt nun darin, dass in die Bahn dieses Nebenriegels, der nur von einer Seite geschlossen werden kann, ein elektrischer Schalter gebracht ist, der beim Schliessen des Riegels die Lichtleitung in dem vom Schlosse zu versperrenden Raum abschaltet und umgekehrt beim Öffnen wieder einschaltet.

   Hiedurch wird die Lichtleitung-richtigen Einbau des Schlosses vorausgesetzt-beim Versperren der Tür von aussen abgeschaltet, wogegen aber die Stromzufuhr beim Versperren der Tür von innen nicht unterbrochen wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem schematischen Beispiel in Fig. 1 mit von innen und in der Fig. 2 mit von aussen eingestecktem Schlüssel dargestellt. 



   In den Figuren ist das Türschloss mit   1,   der Türrahmen mit 2 bezeichnet. Der   Schlüsselbart   3 besitzt einen zur Bartmitte unsymmetrischen Ausschnitt 4. Neben dem Hauptriegel 5 ist ein zweiter Riegel 6 vorgesehen. Der Riegel 6 ist so angeordnet, dass er beim Einstecken des Schlüssels von innen, wie in Fig. 1 dargestellt, mit dem Ausschnitt 4 in Beziehung tritt, daher beim Sperren unbeeinflusst bleibt. 



  Wird der Schlüssel jedoch, wie in Fig. 2 dargestellt, von aussen eingesteckt, so wird der Riegel 6 durch den Schlüsselbart geradeso wie der eigentliche Sperriegel 5 betätigt. Im vorliegenden Falle kann das von aussen gesperrte Schloss von innen nicht geöffnet werden. Es ist selbstverständlich, dass die Anordnung auch entgegengesetzt getroffen werden kann, so dass das von innen versperrte Schloss von aussen nicht ge- öffnet werden kann. Beide Fälle können unter entsprechenden Umständen gegen unbefugtes Öffnen erhöhte Sicherheit gewähren. 



   Zur Ausgestaltung der Erfindung ist dem Riegel 6 im Türrahmen ein gefedertes Gleitstück 7 gegen- übergestellt, das eine elektrische Kontaktstelle 8 besitzt, über die in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung die Lichtleitung 9 geschlossen ist. Ist das Schloss daher unversperrt oder von innen versperrt, so kann die elektrische Beleuchtung des Zimmers jederzeit benutzt werden. Ist das Schloss jedoch von aussen versperrt, so hat, wie in Fig. 2 dargestellt, der Riegel 6 das Gleitstück 7   zurückgestossen,   so dass die Kontaktstelle 8 ausser Berührung mit den Kontaktlamellen der Lichtleitung kommen. Hiedurch wird z. B. in Hotelzimmern zuverlässig vermieden, dass beim Verlassen des Zimmers das Licht brennen gelassen wird. 



   Wie das Beispiel zeigt, kann auf dem Gleitstück 7 noch eine Kontaktstelle, 10 vorgesehen sein, die 
 EMI1.1 
 anzeigt, ob die Tür von aussen versperrt ist oder nicht, demnach der Hotelgast das Zimmer verlassen hat oder nicht. Natürlich können derartige sichernde Signaleinrichtungen auch bei Türen von Kassenräumen u. dgl. vorgesehen werden, wie überhaupt die Erfindung eire mannigfaltige Verwendung zulässt. Auch können in sinngemässer Weise Signaleinrichtungen durch den Riegel 6 auch mechanisch betätigt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schloss mit zwei nebeneinanderliegenden, unabhängig voneinander gleichlaufenden Riegeln samt Zuhaltungen und einem Schlüssel mit unsymmetrischem Schlüsselbart, der von der einen Seite beide <Desc/Clms Page number 2> Riegel, von der anderen Seite nur den Hauptriegel allein schliesst und öffnet, während der Nebenriegel in der Offenlage verbleibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Nebenriegel einen elektrischen Schalter betätigt, der die Lichtleitung des mit dem Sphlosse zu versperrenden Raumes bei seinem Schliessen abschaltet, bei seinem Öffnen wieder einschaltet.
    2. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den elektrischen Schalter ausser der Lichtleitung auch noch ein Zeichengeber angeschlossen ist, der in gleicher Weise zu-und abgeschaltet wird wie die Lichtleitung. EMI2.1
AT118035D 1928-04-26 1928-04-26 Schloß. AT118035B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166654B (de) * 1959-12-07 1964-03-26 Walter Hantke Schloss fuer mehrtuerige Kraftfahrzeuge
DE1211508B (de) * 1963-12-12 1966-02-24 Companie Kommanditgesellschaft Elektromagnetisch zu betaetigender Zentralverschluss, insbesondere fuer Tueren von Kraftfahrzeugen
DE3709647A1 (de) * 1987-03-24 1988-10-13 Guehring Gottlieb Fa Mit innenliegenden kuehlkanaelen ausgestattetes bohrwerkzeug mit zumindest zwei spannuten

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DE1166654B (de) * 1959-12-07 1964-03-26 Walter Hantke Schloss fuer mehrtuerige Kraftfahrzeuge
DE1211508B (de) * 1963-12-12 1966-02-24 Companie Kommanditgesellschaft Elektromagnetisch zu betaetigender Zentralverschluss, insbesondere fuer Tueren von Kraftfahrzeugen
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