AT118251B - Verfahren zur Darstellung von β-Aryl-α-aminopropionsäuren und deren Substitutionsprodukten. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von β-Aryl-α-aminopropionsäuren und deren Substitutionsprodukten.

Info

Publication number
AT118251B
AT118251B AT118251DA AT118251B AT 118251 B AT118251 B AT 118251B AT 118251D A AT118251D A AT 118251DA AT 118251 B AT118251 B AT 118251B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
aryl
acid
preparation
substitution products
aminopropionic acids
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Application granted granted Critical
Publication of AT118251B publication Critical patent/AT118251B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von   ss-Aryl-&alpha;-aminopropionsäuren und   deren Substitutions- produkten. 



     . Die   von E. Erlenmeyer jun. beschriebene Synthese von   ss-Aryl-&alpha;-aminopropionsäuren   [A. 275 (1893) l] verläuft in vier Arbeitsstufen :
1. Kondensation eines Arylaldehyds mit   Hippursäure,   wobei ein Azlacton (Laetimid) erhalten wird,
2. Aufspaltung desselben durch Alkalien zur   Benzoylaminozimtsäure,  
3. Reduktion dieser   mittels Natriumamalgam   zur   Benzoylaminophenylpropionsäure,  
4. Verseifung der letzteren, wodurch die   ss-Aryl-K-aminopropionsäure erhalten wird.   



   Ch. R. Harington und G. Barger, und Ch. R. Harington und W. Me. Cartney (C. 1927, II, 2666 und 2667) vereinfachten diese Arbeitsweise, indem sie die Reduktion und Verseifung in einem Arbeitsgange mit Jodwasserstoffsäure und rotem Phosphor ausführten. Durch Zusatz von Essigsäureanhydrid konnte die Ausbeute auf   83%   erhöht werden. 



   Das vorliegende Verfahren bezweckt eine weitere Verbesserung gegenüber den bekannten Methoden. 



  Es wurde nämlich gefunden, dass man durch Erhitzen der Azlactone mit Jodwasserstoffsäure, gegebenen-   falls unter Zusatz von Essigsäureanhydrid und rotem Phosphor, in einem Arbeitsgang das Azlaeton durch Wasseraufnahme aufspalten, die so intermediär gebildete Benzoylaminozimtsäure hydrieren und   die Benzoylgruppe abspalten kann. Dies bedeutet eine erhebliche Abkürzung des Ganges der Synthese und zugleich eine wesentliche Erhöhung der Ausbeuten   gegenüber   den Arbeitsweisen nach Erlenmeyer, sowie Harington und Mitarbeitern. 



   Beispiel 1 : 10 Teile   Benzoylaminozimtsäurelaetimid   (dargestellt durch Kondensation von Benzaldehyd und   Hippursäure   nach Erlenmeyer jun., d. c.) werden mit 85 Teilen Jodwasserstoffsäure 
 EMI1.1 
 vermindertem Druck zur Trockne eingedampft ; der   Rückstand   wird in Wasser aufgenommen, durch Ausäthern von der Benzoesäure befreit, filtriert und in der Wärme (90 ) mit Ammoniak neutralisiert. 



  Beim Abkühlen scheidet sich das Phenylalanin in reiner Form ab ; die Ausbeute beträgt   50%   der Theorie. 



  Durch gleichzeitige Anwendung von Essigsäureanhydrid und Phosphor kann sie auf   83%   erhöht werden. 



   Beispiel 2 : 15 Teile Benzoylamino-[3,5-dijod-4-(4'-methoxyphenoxy)]-zimtsäurelactimid werden mit 130 Teilen Jodwasserstoffsäure (spez. Gew.   1'7),   80 Teilen Essigsäureanhydrid und 7'5 Teilen rotem Phosphor fünf Stunden am   Rückflusskühler   erhitzt. Nach dem Erkalten trennt man vom Phosphor ab,   dampftunter vermindertem Druck ein undlöst   den Rückstand in heisser verdünnter Salzsäure. Die Lösung wird   mit Entfärbungskohle   behandelt, filtriert und das noch heisse Filtrat mit konzentriertem Ammoniak gegen Congo neutralisiert. Nach dem Abkühlen wird das abgeschiedene Produkt gesammelt und zur Entfernung der Benzoesäure mit Alkohol gewaschen.

   Die erhaltene ss-[3,5-Dijod-4-(4'-oxyphenoxy)-   phenyl]-&alpha;-aminopropionsäure   zeigt die von Harington und Barger angegebenen Eigenschaften und kann durch Jodierung in   Thyroxin.   übergeführt werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von ss-Aryl-fx-aminopropionsäuren und deren Substitutionsprodukten aus den durch Kondensation von Arylaldehyden mit Hippursäure dargestellten Azlactonen, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufspaltung, Reduktion und Verseifung in einem Arbeitsgange durch Erhitzen mit Jodwasserstoffsäure und unter allfälligem Zusatz von Essigsäureanhydrid und rotem Phosphor erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT118251D 1928-09-06 1929-02-27 Verfahren zur Darstellung von β-Aryl-α-aminopropionsäuren und deren Substitutionsprodukten. AT118251B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE118251X 1928-09-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT118251B true AT118251B (de) 1930-06-25

Family

ID=5655503

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT118251D AT118251B (de) 1928-09-06 1929-02-27 Verfahren zur Darstellung von β-Aryl-α-aminopropionsäuren und deren Substitutionsprodukten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT118251B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT118251B (de) Verfahren zur Darstellung von β-Aryl-α-aminopropionsäuren und deren Substitutionsprodukten.
DE484838C (de) Verfahren zur Darstellung von ª‰-Aryl-ª‡-aminopropionsaeuren
DE516675C (de) Verfahren zur Darstellung von Indolen
CH143021A (de) Verfahren zur Darstellung von B-Aryl-a-aminopropionsäuren und deren Substitutionsprodukten.
AT334351B (de) Verfahren zur herstellung neuer 3- (4-biphenylyl) -buttersauren, ihrer tert. alkylester und salze
AT125694B (de) Verfahren zur Darstellung von α-[3.4.5-Trimethoxyphenyl]-β-aminoäthan.
AT128071B (de) Verfahren zur Darstellung von Calciumglycerophosphat.
AT159575B (de) Verfahren zum katalytischen Hydrieren von aliphatischen, niedrigmolekularen Oxyoxoverbindungen.
DE2243436C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 4,4&#39;-Bis-(dimethylamino)-benzhydrol
CH187015A (de) Verfahren zur Herstellung eines cyclischen Ketons.
CH187016A (de) Verfahren zur Herstellung eines cyclischen Ketons.
AT124421B (de) Verfahren zur Gewinnung von physiologisch wirksamen Extrakten.
CH388981A (de) Verfahren zur Herstellung von w-Aminodecansäure
AT151011B (de) Verfahren zur Herstellung von Glucosiden höherer aliphatischer Alkohole.
AT98708B (de) Verfahren zur Darstellung von p-Aminobenzoesäureestern des 2-Methyl-4-diäthylamino-pentanol-5, und des 2-Methyl-4-dimethylaminopentanol-5.
CH187014A (de) Verfahren zur Herstellung eines cyclischen Ketons.
DE679283C (de) Verfahren zur Darstellung von ª‰-Indolessigsaeuren
DE665793C (de) Verfahren zur Herstellung von ª‰-(p-Oxyphenyl)-isopropylmethylamin
CH268328A (de) Verfahren zur Herstellung reiner Folsäure.
CH187008A (de) Verfahren zur Herstellung eines cyclischen Ketons.
CH187012A (de) Verfahren zur Herstellung eines cyclischen Ketons.
CH187011A (de) Verfahren zur Herstellung eines cyclischen Ketons.
CH194876A (de) Verfahren zur Herstellung von 2(3&#39;,5&#39;-Dijod-2&#39;-B-oxäthyl-4&#39;-oxypheny)- 6-jodchinolin-4-carbonsäure.
CH177815A (de) Verfahren zur Herstellung eines Imidazolderivates.
CH187013A (de) Verfahren zur Herstellung eines cyclischen Ketons.