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Kleinpianino.
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In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele für ein Kleinpianino gemäss der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt schematisch die Seitenansicht eines Kleinpianinos. Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer ersten Ausführungsform der Mechanik gemäss der Erfindung.
Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform dieser Mechanik. Fig. 4 zeigt schematisch eine Möglichkeit der Schrägstellung der Tastenhebel bei der Mechanik gemäss der Erfindung. Fig. 5 veranschaulicht schematisch eine zweite Möglichkeit für die Schrägstellung der Tastenhebel der Mechanik gemäss der Erfindung.
Bei dem Kleinpianino gemäss der Erfindung handelt es sich, wie Fig. 1 zeigt, um ein solches, das mit einer oberhalb der Tastatur 10 und vor dem Resonanzboden 11 angeordneten Mechanik 12 ausgerüstet ist. Die Höhe H der Spielfläche über dem Boden und der Tastenhub der Mechanik, also der Weg, den das vordere Ende jedes Tastenhebels zurücklegt, wenn man den Tastenhebel verschwenkt, bis er auf den vom Stuhlrahmen gebildeten Anschlag trifft, besitzen genau dieselben Masse wie bei einem gewöhnlichen Piarino. Die Höhe H beträgt also etwa 68 cm, während der Tastenhub 10 mm lang ist. Um eine möglichst geringe Gesamthöhe Ha des Instruments zu erreichen, muss man entweder die Höhe der Mechanik 12 verringern oder auf andere Weise Platz schaffen.
Bei dem Kleinpianino gemäss der Erfindung findet eine normal gebaute Mechanik Anwendung, es wird aber, um diese Mechanik oberhalb der Tastatur anbringen zu können und trotzdem eine möglichst geringe Gesamthöhe Hl des Instruments zu erreichen, die Anordnung so getroffen, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Wie man sieht, besteht jeder Tastenhebel aus zwei Teilen, nämlich dem vorderen Teil 13 und dem rückwärtigen Teil 14. Der rückwärtige Teil 14 des Tastenhebels ist an der Unterseite des vorderen Teiles 13 befestigt.
Naturgemäss können die Teile 13 und 14 auch aus einem Stück bestehen, weshalb im folgenden die Anordnung als"Tastenhebel mit rückwärtiger Abkröpfung"bezeichnet werden wird. Die rückwärtige Abkröpfung des Tastenhebels trägt die bekannte, mit Gewinde versehene Pilote 15, deren Kopf 16 unmittelbar den Sattel 17 des zugehörigen Hebegliedes 18 trägt. Auf diese Weise wird erreicht, dass bei Verwendung einer normal gebauten Mechanik die Auslösepuppen 19, die sonst viel höher liegen als die Spielfläche, ungefähr in die gleiche Höhe gelangen wie die Spielfläche. Um dieses Mass kann die Gesamthöhe Hl des Instruments verkürzt werden.
Eine weitere Verkürzung kann man dadurch erreichen, dass man die Länge L der Hammerstiele auf 105 mm verkürzt, wobei die Steigung St der Hämmer 20 unverändert gelassen wird, also 48 mm beträgt. Die durch die Verkürzung der Hammerlänge bewirkte Veränderung der Hebelverhältnisse lässt sich dadurch ausgleichen, dass man das durch die Tastenhebel gegebene Übersetzungsverhältnis entsprechend ändert. Es empfiehlt sich, bei Anwendung der geschilderten Verkürzung der Hammerstiellänge den Abstand der Vorderkante 13 v jedes Tastenhebels vom Waagepunkt 21 etwa 165 mm lang und den Abstand der Pilote 15 vom Waagepunkt etwa 120 mm lang zu machen.
Die Zugänglichkeit zu den unteren Enden der Piloten 15 ist bei der dargestellten Mechanik dadurch verbessert, dass das Auflager für die Abkröpfungen 14 der Tastenhebel als selbständiger Balken 22 ausgebildet ist. Auf diese Weise entsteht zwischen dem Stuhlrahmen 23 und dem Balken 22 ein freier Raum 24, der den Zugang für das untere Ende der Piloten 15 ermöglicht, so dass man die Piloten bequem der Höhe nach einregulieren kann.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der beschriebenen Mechanik ist die Tatsache, dass die Belege 25 der weissen Tasten nicht unmittelbar auf der Oberseite der Tastenhebel 13 angebracht sind, sondern auf Zwischenstücken 26, den sogenannten Aufbaustücken. Auf Grund dieser Anordnung kann man die Wandstärke (Dicke) der Tastenhebel 13 verringern, ohne dass dadurch das Mass 7 ?, also die Höhe der Spielfläche über dem Fussboden, verkleinert wird. Die Spielfläche, die durch die Belege 25 der weissen Tasten bestimmt ist, liegt bei richtiger Wahl der Höhe der Aufbaustücke 26 in der normalen Höhe über dem Fussboden, also etwa 68 cm oberhalb des Fussbodens. Die Möglichkeit der Verringerung der Wandstärke der Tastenhebel 13 erhöht die Zugänglichkeit der oberhalb der Tastenhebel liegenden Teile der Mechanik.
Bei der beschriebenen Mechanik liegt der Berührungspunkt 27 zwischen Pilotkopf 16 und-Sattel 17 einige Millimeter unterhalb der Geraden 28, welche die hintere Drehachse 29 jedes Hebegliedes 18 mit dem Waagepunkt 21 verbindet. Je kleiner der Abstand des Berührungspunktes 27 von der genannten Geraden ist, um so geringer ist die Reibung zwischen Pilotkopf und Sattel. Infolgedessen ist bei der zweiten Ausführungsform der Mechanik gemäss der Erfindung die Anordnung so getroffen, dass der Waagepunkt 21, der Berührungspunkt 27 zwischen Pilotkopf und Sattel und die hintere Hebegliedachse 29 auf ein und derselben Geraden liegen. Dies ist dadurch erreicht, dass die Abkröpfung 14 jedes Tastenhebels mit einer Verlängerung 14 a versehen ist, die sich ein kurzes Stück über den Waagepunkt 21 hinaus nach vorn erstreckt.
Die Wandstärke (Dicke) dieser Verlängerung 14 a ist gleich dem Abstand zwischen der Unterseite 13 ades Tastenhebels und der Oberseite 23 a des Stuhlrahmens. Auf diese Weise gelangt der Waagepunkt-21 in gleiche Höhe mit der Oberseite 23 a des Stuhlrahmens. Die Oberseite des Stuhlrahmens hat genau dieselbe Höhe über dem Fussboden wie der Stuhlrahmen eines gewöhnlichen Pianinos. Bei der Mechanik gemäss Fig. 3 ist ein besonderer Waagebalken (entsprechend dem Waagebalken 21 a der Mechanik gemäss Fig. 2) nicht vorhanden. Der Waagebalken bildet hier einen Teil des Stuhlrahmens 23. Der in den Fig. 2 und 3 gezeichnete Abstand der Unterseite des Tastenhebels von der Oberseite des Stuhlrahmens bzw. Waagebalkens ist dadurch bedingt, dass beim fertigen Instrument bei der Einregulierung eine Zwischenlage
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