AT240491B - Verfahren zur Herstellung von neuen, in Wasser schwerlöslichen, von in Wasser sauer dissoziierenden Gruppen und metallkomplexbildenden Gruppierungen freien Monoazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen, in Wasser schwerlöslichen, von in Wasser sauer dissoziierenden Gruppen und metallkomplexbildenden Gruppierungen freien Monoazofarbstoffen

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AT240491B AT172164A AT172164A AT240491B AT 240491 B AT240491 B AT 240491B AT 172164 A AT172164 A AT 172164A AT 172164 A AT172164 A AT 172164A AT 240491 B AT240491 B AT 240491B
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  Verfahren zur Herstellung von neuen, in Wasser schwerlöslichen, von in Wasser sauer dissoziierenden Gruppen und metallkomplexbildendenGruppierungenfreienMonoazofarbstoffen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer, in Wasser dispergierbarer, metallfreier Monoazofarbstoffe. 



   Es wurde gefunden, dass man neue wertvolle, in Wasser schwer lösliche, von in Wasser sauer dissoziierenden Gruppen und metallkomplexbildenden Gruppierungen freie Monoazofarbstoffe der allgemeinen Formel I : 
 EMI1.1 
 in der von 
 EMI1.2 
 falls ringsubstituierten. heterocyclischen Rest gebundene Azogruppe. das andere Y die primäre oder eine sekundäre Aminogruppe und 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
Aryloxygruppepe, und   1\ für   ein Wasserstoffatom, eine gegebenenfalls substituierte Alkyl-, Cycloalkyl- oder Aralkylgruppe, und R, und   1\ zusammen   mit dem Aminstickstoff auch für einen heterocyclischen Ring stehen, bedeuten, erhält, wenn man eine Azoverbindung der allgemeinen Formel II :

   
 EMI1.5 
 in der Y und   Y   die in Formel I genannte Bedeutung haben und Z ein Chlor- oder Bromatom bedeutet. mit einer gegebenenfalls ringsubstituierten Hydroxyarylverbindung oder mit einem Amin der allgemeinen Formel   in   

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 EMI2.1 
 umsetzt, in der   fL   und R2 die oben angegebene Bedeutung haben, wobei man solche Ausgangsstoffe verwendet, dass der erhaltene Farbstoff keine in Wasser sauer dissoziierenden, wasserlöslich machenden Gruppen und keine metallkomplexbildenden Gruppierungen enthält. 
 EMI2.2 
 des Naphthalinkernes befinden. Eine überraschend gute Affinität zu hydrophoben Polyesterfasern weisen Farbstoffe auf, welche die definitionsgemässe Arylazogruppe in 1-Stellung und die A-SO,-Gruppe in 4-, 5-oder 6-Stellung enthalten. 



   Die A entsprechende, gegebenenfalls ringsubstituierte Aryloxygruppe leitet sich beispielsweise ab von Hydroxybenzol, von einem Alkyl-, Alkoxy-, Aryloxy-, Halogen- oder tert. Aminohydroxybenzol oder von einem Hydroxynaphthalin ; also beispielsweise von 2-,   3- oder 4-Methyl- oder -Äthyl-1-hydroxybenzol   oder deren technischen Gemischen,   von 2,   4-Dimethyl-, 4-tert.-Butyl- oder 4-iso-Octyl-1-hydroxybenzol, von 2-,   3-oder4-Chlor-l-hydroxybenzol odervon   2-, 3- oder 4-Methoxy- oder -Äthoxy-1-hydroxybenzol, ferner von 3-Dimethylamino- oder 3-Diäthylamino-1-hydroxybenzol. von   2-oder 4-Carbo-     methoxy-,-Carbäthoxy-, oder-Carbobutoxy-1-hydroxybenzol,   von   4-Hydroxydiphenyläther   oder von   l-oder   2-Hydroxynaphthalin. 



   Die A entsprechende Amidgruppe kann primären, sekundären oder tertiären Stickstoff aufweisen ; als Stickstoffsubstituenten kann sie beispielsweise Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl-, Cyclohexyl-, Phenyl-, Tolyl-, Benzyl-, Hydroxyäthyl-, Cyanäthyl-, Methoxyäthyl- und Methoxypropylgruppen in beliebiger Kombination enthalten. Beispielsweise leiten sie sich ab von Aminen, wie   Ammoniak, Monoalkylaminen,   wie Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, n., sek. oder tert. Butylamin, Octylamin oder Decylamin, Hydroxyalkylaminen, wie   ss-Hydroxyäthyl- oder &gamma;-Hydroxypropylamin, Alkoxyalkylaminen,   wie ss-Meth- 
 EMI2.3 
 ss-Äthoxyäthylamin, y-Methoxypropyl-, y-Äthoxypropyl-oder y-Phenoxypropylamin,lin. 



   Die erfindungsgemäss verwendbaren Azoverbindungen der Formel   II   erhält man beispielsweise durch Kuppeln einer Diazoniumverbindung der aromatischen oder heterocyclischen Reihe mit einer in Nachbarstellung zu einer primären oder sekundären Aminogruppe kuppelnden Aminonaphthalinsulfonsäure, wie der 1-Aminonaphthalin-3-,   oder -4-sulfonsäure   oder   2-Aminonaphthalin-3- -4-, -5-, -6-, -7- oder     - 8-sulfonsäure.   und Überführen der so erhaltenen Azofarbstoffsulfonsäure in das entsprechende Sulfonsäurechlorid oder-bromid, beispielsweise mittels eines Phosphorchlorids oder-bromids, gegebenenfalls in Gegenwart einer tertiären Stickstoffbase. 



   Als   Aryldiazoniumverbindungen   verwendet man solche der Naphthalin- und vorzugsweise der Benzolreihe. Als heterocyclische Diazoniumverbindungen kommen vor allem 5-gliedrige, oder auch 6-gliedrige, insbesondere   N-haltige,   gegebenenfalls ankondensierte Ringe enthaltende Heterocyclen in Betracht. 



   Die Diazoniumverbindungen sollen definitionsgemäss keine in Wasser sauer dissoziierenden Substituenten, wie   Sulfonsäure-oder Carbonsäuregruppen   enthalten. Ihre aromatischen und heterocyclischen Reste können im übrigen beliebig ein-oder mehrfach substituiert sein, beispielsweise durch Kohlenwasserstoffgruppen wie Methyl-, Äthyl-, iso-Propyl-,   tert.

   Amyl-, Cyclohexyl-, iso-Octyl-, Phenyl-,   Benzylgruppen, durch Äthergruppen, wie Methoxy-, Äthoxy-, Phenoxygruppen, durch Acylaminogruppen wie 
 EMI2.4 
 
Methylsulfoiiylamino-, Chlormethyl-Carbophenyloxy-,   Carbobenzyloxygruppe,   Sulfonylgruppen, wie die Methylsulfonyl-, Äthylsulfonyl-, Butylsulfonyl-, Phenylsulfonylgruppe, durch Sulfonsäureamidgruppen, wie die   Sulfonsäureamid-, Sulfon-   

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 EMI3.1 
 Stellung zur Diazoniumgruppe mindestens einen elektrophilen Substituenten enthalten. 



   Für die Herstellung der Ausgangsstoffe der Formel II verwendbare Diazoniumverbindungen der aromatischen oder heterocyclischen Reihe leiten sich beispielsweise von folgenden Aminen   ab :   1-Amino- 
 EMI3.2 
 
2-nitro-benzol, 1-Amino-2-nitro-4-methyl-benzol, 1-Amino-2-nitro-4-methoxy-oder-äthoxybenzol,cyan-benzol, 1- oder 2-Amino-naphthalin. 2-Amino-thiophen-5-sulfonsäuremethylamid   oder -äthyl-   amid, 2-Amino-thiadiazol, 2-Amino-5-nitro-thiazol,   2-Amino-6-methoxy-benzthiazol oder 3-Amino-   - indazol. 



   Die Kupplung wird vorzugsweise in mineralsaurer bis schwachsaurer wässeriger Lösung, zweckmässig unter allmählicher Abstumpfung der Mineralsäure, beispielsweise mit Alkalisalzen niederer Fettsäuren, durchgeführt. Gegebenenfalls kann eine geeignete Diazoniumverbindung auch mit einem Gemisch von zwei oder mehreren verwendbaren Kupplungskomponenten bzw. ein Gemisch von zwei geeigneten Diazokomponenten mit einer oder mehreren verwendbaren Kupplungskomponenten gleichzeitig gekuppelt werden. 



   Bevorzugte Kupplungskomponenten sind jedoch solche, in welchen Y ein Wasserstoffatom und Y2 die primäre oder eine sekundäre Aminogruppe bedeuten. Als sekundäre Aminogruppe kommen beispielsweise die Methylamino-, Äthylamino-, Propylamino-, Butylamino-, Cyanäthylamino-, Hydroxyäthylamino-, Methoxyäthylamino-, Äthoxyäthylamino-, Cyclohexylamino-, Benzylamino-, Phenylamino- oder Tolylaminogruppe in Betracht ; vorzugsweise bedeutet   Y2   die primäre Aminogruppe. 



   Die Kondensation der Sulfonsäurehalogenide der Formel II mit den Hydroxyarylverbindungen zu den Arylresten, bzw. mit den Aminen der Formel III zu den Amiden erfolgt mit Vorteil bei erhöhter Temperatur, gegebenenfalls in wässeriger, organischer oder in wässerig-organischer Lösung. Als organische Lösungsmittel eignen sich hiebei mit Wasser mischbare, z. B. niedere aliphatische Ketone. wie Aceton oder Methyläthylketon oder Ätheralkohole, wie   Äthylenglykolmonomethyl- oder -äthyläther,   oder mit Wasser   nicht mischbare, z. B. gegebenenfalls halogenierte aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol,   Toluol, Xylole, Chlorbenzol oder Dichlorbenzole. Man verwendet die umzusetzenden Hydroxyarylverbindungen zweckmässig in Form ihrer wasserlöslichen Salze, etwa der Natrium- oder Kaliumsalze.

   Mit den Aminen arbeitet man zweckmässig in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, z. B. in einem Überschuss des verwendeten Amins oder in Gegenwart eines Alkalisalzes der Kohlensäure, wie Natriumcarbonat. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Farbstoffe eignen sich zum Färben von hydrophoben, synthetischen Textilfasern aus wässeriger Dispersion, beispielsweise zum Färben von Cellulosedi-bis-triacetat, besonders aber zum Färben von hochmolekularen Estern aromatischer   Polycarbonsäuren   mit polyfunktionellen Alkoholen, beispielsweise von Glykolterephthalaten. Die Farbstoffe können aber auch zum Färben von synthetischen Polyamidfasern verwendet werden. 



   Gegebenenfalls lassen sich mit erfindungsgemäss herstellbaren Farbstoffen auch auf Polyacrylnitrilfasern lichtechte Färbungen erzeugen. 



   Die Färbung von Polyesterfasern mit wässerigen Dispersionen erfindungsgemäss erhältlicher Farbstoffe erfolgt vorzugsweise bei Temperaturen von über 1000C unter Druck. Sehr gute Färbungen werden auch erhalten, wenn man Polyesterfasern mit konzentrierten, wässerigen Dispersionen erfindungsgemäss herstellbarer Farbstoffe imprägniert, das abgequetschte Gewebe trocknet und dann bei Temperaturen von 180 bis 2500C fixiert. Die Färbung kann aber auch beim Siedepunkt des Wassers in Gegenwart von Farbüberträgern, wie beispielsweise Phenylphenol,   Polych19rbenzolverbindungen   od. ähnl. Hilfsmitteln, durchgeführt werden. 



   In einzelnen Fällen   lässt sich das Ziehvermögen   der Farbstoffe durch Mischen von zwei oder mehreren erfindungsgemäss erhältlichen Monoazofarbstoffen noch verbessern. 



   Je nach Zusammensetzung und Mischung der Farbstoffe lassen sich auf Polyesterfasern orange. rote bis violette, sehr gut   nass-,   sublimier- und lichtechte Färbungen erzeugen. 

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   Die nachfolgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung. Darin bedeuten Teile, sofern nichts anderes ausdrücklich vermerkt ist, Gew.-Teile. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



  Gew.-Teile stehen zu Vol.-Teilen im gleichen Verhältnis wie g zu cms. 



   Beispiel l : 12 Teile   l- (2*-Chlor-4*-nitrophenylazo)-2-aminonaphthalin-5-sulfonsäurechlon. d   werden mit 8 Teilen des Natriumsalzes von   3-Diäthylaminophenol   in 100 Teilen Toluol während 4h auf   80 - 900   erhitzt. Nach dem Erkalten der Reaktionsmischung wird der ausgeschiedene Farbstoff abfiltriert, mit Wasser gewaschen und bei 60 - 700 im Vakuum getrocknet. Die Zusammensetzung der Verbindung entspricht der Formel 
 EMI4.1 
 Sie stellt ein braunrotes Pulver dar. Nach dem Vermahlen mit einem Kondensationsprodukt von Naphthalinsulfonsäuren mit Formaldehyd färbt der so erhaltene Farbstoff aus wässeriger Dispersion Polyglykolterephthalatfasem gegebenenfalls in Gegenwart von Quellmitteln in reinen roten Tönen. Die Ausfärbungen sind   reib-,   licht-und sublimierecht. 



   Das als Ausgangsstoff verwendete 1-(2'-Chlor-4'-nitro-phenylazo)-2-aminonaphthalin-5-sulfonsän-   rechlorid erhältman   durch   Kuppeln von diazotierteml-Amino-2-chlor-4-nitrobenzol   mit 2-Amino-naphthalin-5-sulfonsäure und Umsetzung der Farbstoffsulfonsäure mit Phosphoroxychlorid in Chlorbenzol in Gegenwart einer tertiären Stickstoff-Base. 



   Beispiel2 :15Teile1-(2'-Cyan-4'-nitrophenylazo)-2-aminonaphthalin-5-sulfonsäurechlorid werden mit 8 Teilen 3-Methoxyphenol und 8 Teilen Natriumcarbonat in 75 Teilen Aceton und 100 Teilen Wasser während 3 h auf   65-700 erwärmt.   Die Reaktionsmischung wird nach dem Erkalten mit 300 Teilen Wasser versetzt. Der ausgefallene dunkle Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und bei   60 - 700   im Vakuum getrocknet. Der Farbstoff stellt ein schwarzbraunes Pulver dar. Seine Zusammensetzung entspricht der Formel 
 EMI4.2 
 
Ein mit einem synthetischen Dispergator vermahlenes   Färbepräparat,   das den erhaltenen Farbstoff in feiner Verteilung enthält, färbt aus wässeriger Dispersion   Polyglykolterephthalatfasern, gegebenen-   falls in Gegenwart von Quellmitteln in reinen blaustichig roten Tönen.

   Die Ausfärbungen sind wasch-, reib-, sublimier-und lichtecht. 



   Das als Ausgangsstoff verwendete 1-(2'-Cyan-4'-nitrophenylazo)-2-aminonaphthalin-5-sulfonsäurechlorid erhält man durch Kuppeln von diazotiertem   l-Amino-4-nitro-2-cyanbenzol   mit 2-Aminonaphthalin-5-sulfonsäure und Umsetzung der Farbstoffsulfonsäure mit Phosphoroxychlorid in Chlorbenzol in Gegenwart einer tert. Stickstoffbase. 



   Verwendet man im obigen Beispiel an Stelle der 15 Teile   1- (2'-Cyan-4'-nitrophenylazo)-2-amino-   naphthalin-5-sulfonsäurechlorid entsprechende Mengen der in der nachstehenden Tabelle I angegebenen Sulfonsäurechloride und vereinigt sie unter den im Beispiel beschriebenen Bedingungen mit einer der in 

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 EMI7.3 
 

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 entspricht, wird abfiltriert und wie üblich gewaschen und getrocknet. Er stellt ein blauschwarzes Pulver dar. Nach dem Vermahlen mit einem synthetischen Dispergator lassen sich mit diesem Farbstoff auf Polyamidfasern lichtechte Bordeaux-Färbungen erzeugen. 



   Das alsAusgangsstoff verwendete   1- (2', 4'-Dinitrophenylazo) -2-aminonaphthalin-6-sulfonsäurechlo-   rid erhält man durch Kuppeln von diazotiertem   1-Amino-2. 4-dinitro-benzol   mit 2-Aminonaphthalin-   -6-sulfonsäure   und Umsetzung der Farbstoffsulfonsäure mit Phosphoroxychlorid in Chlorbenzol in Gegenwart einer tert. Stickstoffbase. 



     Beispiel 4 :   10   Teile 1- (2'-Chlor-4'-nitrophenylazo)-2-aminonaphthalin-5-sulfonsäurechlorid   werden mit 5 Teilen   N-Methyl-N- (ss-liydroxyäthyl)-amin   in 40 Teilen Wasser während 2 h auf   70 - 800   erwärmt. Das Reaktionsgemisch wird nach dem Erkalten mit 200 Teilen Wasser verdünnt. Der in gut filtrierbarer Form vorliegende Farbstoff der Formel 
 EMI8.2 
 wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und im Vakuum bei 60 - 700 getrocknet. Der Farbstoff stellt ein dunkelrotes Pulver dar. Eine durch Vermahlen des Farbstoffes mit einem synthetischen Dispergator hergestellte Zubereitung färbt auswässeriger Dispersion Fasern aus Polyglykolterephthalat, gegebenenfalls unter Zusatz eines Quellmittels in reinen roten Tönen.

   Die Färbungen sind wasch-,   reib-,   licht-und sublimierecht. 
 EMI8.3 
   thalin -5-sulfonsäure und   Umsetzung   der Farbstoffsulfonsäure   mit   Phosphoroxychlorid in Chlorbenzol in Ge-   genwart einer tert. Stickstoffbase. 



   Beispiel 5: 12 Teile 1-(2'-Nitrophenylazo)-2-aminonaphthalin-6-sulfonsäurechlorid werden mit 8 Teilen Butylamin in 75 Teilen Aceton und 50 Teilen Wasser während 4h auf   60-650 erwärmt.   Das Reaktionsgemisch wird nach dem Erkalten mit 250 Teilen Wasser versetzt. Der ausgefallene Farbstoff wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und wie üblich getrocknet. Er stellt ein gelbbraunes Pulver dar. Die Zusammensetzung der so erhaltenen Verbindung entspricht der Formel 
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Claims (1)

  1. EMI11.6 <Desc/Clms Page number 12> EMI12.1 oder Cellu-alkyl- oder Aralkylgruppe, und R und 1\ zusammen mit dem Aminstickstoff auch für einen heterocycli- schen Ring stehen, bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Azoverbindung der allgemeinen Formel II : EMI12.2 in der Y und Y2 die in Formel l genannte Bedeutung haben, und Z Chlor-oder Bromatom bedeutet, mit einer gegebenenfalls ringsubstituierten Hydroxyarylverbindung oder mit einem Amin der allgemeinen Formel III EMI12.3 umsetzt, in der R und R2 die oben angegebene Bedeutung haben, wobei man solche Ausgangsstoffe verwendet, dass der erhaltene Farbstoff keine in Wasser sauer dissoziierenden, wasserlöslich machenden Gruppen und keine metallkomplexbildenden Gruppierungen enthält.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, d ad urch g ek ennz ei chn et, dass man eine Arylazonaphthalin- verbindung der Formel II mit einem Amin der Formel III umsetzt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Arylazonaphthalin- verbindung der Formel II mit einer gegebenenfalls ringsubstituierten Hydroxyarylverbindung umsetzt.
    4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Arylazonaphthalin- verbindung der Formel II verwendet, in welcher von Y und Y, ein Y eine Phenylazogruppe ist. deren Benzolring in o-und/oder p-Stellung zur Azogruppe mindestens einen elektrophilen Substituenten enthält.
    5. Verfahren nachAnspruch2, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Arylazonaphthalinverbindung der Formel II verwendet, in welcher Y2 die primäre Aminogruppe ist. EMI12.4 hält.
    7. Verfahren nachAnspruch3, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Arylazonaphthalinverbindung der Formel II verwendet, in welcher Y2 die primäre Aminogruppe ist.
AT172164A 1962-03-26 1963-02-06 Verfahren zur Herstellung von neuen, in Wasser schwerlöslichen, von in Wasser sauer dissoziierenden Gruppen und metallkomplexbildenden Gruppierungen freien Monoazofarbstoffen AT240491B (de)

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