AT528570A1 - Musiksaite - Google Patents

Musiksaite

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AT528570A1
AT528570A1 ATA50635/2024A AT506352024A AT528570A1 AT 528570 A1 AT528570 A1 AT 528570A1 AT 506352024 A AT506352024 A AT 506352024A AT 528570 A1 AT528570 A1 AT 528570A1
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sheath
sheath wire
wire
musical string
string
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ATA50635/2024A
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Inventor
Klanner Franz
Original Assignee
Zdenka Infeld Asset Man Gmbh
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Publication date
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    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/10Strings
    • GPHYSICS
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    • G10D1/02Bowed or rubbed string instruments, e.g. violins or hurdy-gurdies
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Abstract

Bei einer Musiksaite (1) für ein Saiteninstrument (27), insbesondere eine Gitarre und/oder ein Streichinstrument (30) der Geigenfamilie, wobei die Musiksaite (1) einen tragenden Saitenkern (2) aufweist, welcher als Drahtseil (3) ausgebildet ist, wobei das Drahtseil (3) eine Seele (4) und einen Mantel (5) aufweist, wobei der Mantel (5) wenigstens sechs Mantel-Drähte (9, 10, 11, 12, 13, 14) umfasst, wobei wenigstens ein erster Mantel-Draht (9), ein – am ersten Mantel-Draht (9) anliegender – zweiter Mantel-Draht (10) und ein – am zweiten Mantel-Draht (10) anliegender – dritter Mantel-Draht (11) von einem, normal zu einer Längsrichtung (24) der Musiksaite (1) verlaufenden ersten Kreis (23) umschrieben sind, wird vorgeschlagen, dass an wenigstens einer vorgebbaren ersten Stelle (32) in Längsrichtung (24) der Musiksaite (1) ein erster Abstand (25) zwischen einem vierten Mantel-Draht (12) und dem benachbarten dritten Mantel-Draht (11) besteht.

Description

Beschreibung
MUSIKSAITE [0001] Die Erfindung betrifft eine Musiksaite gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Es gibt verschiedene bzw. unterschiedliche Musikrichtungen bzw. Genres, wie beispielsweise klassische Musik, Jazz und Pop-Musik.
[0003] Musiksaiten haben bestimmte Eigenschaften, welche deren Klang aber auch die Art und Weise bestimmen, wie diese vom Musiker am Instrument gespielt bzw. angeregt werden können. Entsprechende Eigenarten sind — entsprechend den fachüblichen Bezeichnungen — insbesondere die Ansprache, die Dämpfung, die Klangfarbe, das Pfeifen, die Modulationsfähigkeit und die Klangformen.
[0004] Es hat sich gezeigt, dass etwa Musiksaiten, welche perfekt für das Spielen klassischer Musik geeignet sind, und Musikstücke dieses Genres auf wunderbare Weise wiedergeben können, bei anderen Musikrichtungen erhebliche Nachteile bei der individuellen Tonerzeugungen und Widergabe eines Musikstückes aufweisen können. Insbesondere bei Jazz können KlassikMusiksaiten den Musiker in dessen Interpretations- und Ausdrucksmöglichkeit begrenzen. Der Musiker kann sich nicht entfalten und wird bei der Widergabe eingeschränkt. Der Musiker wird bei dessen Interpretation eines Musikstückes behindert. Der Künstler kann sich deshalb nicht verwirklichen. Neben Jazz betrifft dieser Nachteil auch unterschiedliche national überlieferte und vom Volk ausgeübte Musikrichtungen. Beispiele für eine derartige Musikrichtung sind jeweils sog. „Volksmusiken“ in Ostasien sowie dem Nahen Osten.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Musiksaite der eingangs genannten Art anzugeben, mit welcher die genannten Nachteile vermieden werden können, und welche für die Medergabe einer bestimmten Musikrichtung ausgebildet ist.
[0006] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.
[9007] Dadurch kann eine Musiksaite geschaffen werden, welche gezielt für die Medergabe einer, vorzugsweise nur einer, bestimmten Musikrichtung vorgesehen und entsprechend ausgebildet ist. Dadurch kann eine Musiksaite geschaffen werden, welche derart ausgebildet ist, dass diese den Wünschen bzw. Anforderungen der Musiker, insbesondere eines individuellen Musikers, entspricht. Dadurch können sich Künstler voll entfalten und die Menschen an deren
[0008] Fähigkeiten, insbesondere deren Genialität, teilhaben lassen. Derartige Musiksaiten können so ausgebildet und entsprechend hergestellt werden, dass diese spieltechnische Eigenschaften aufweisen, welche sich bei der Wiedergabe bestimmter Musikrichtungen bzw. Musikstücke als vorteilhaft erwiesen haben.
[9009] Dadurch kann eine Musiksaite mit einer vorgebbar nicht konstanten Torsionsschwingungen erzeugt werden. Eigenschaften der Musiksaite, insbesondere Ansprache, Dämpfung, Klangfarbe, Pfeif-Charakteristik, Modulationsfähigkeit und/oder die Klangformen, können dadurch vorgebbar beeinflusst und gezielt eingestellt werden.
[0010] Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0011] Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigt:
[0012] Fig. 1 einen Ausschnitt einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Musiksaite mit einer ersten bevorzugten Ausführungsform eines Saitenkerns in teilweise geschnittener Darstellung;
[0013] Fig. 2 einen geschnittenen Querschnitt einer zweiten bevorzugten Ausführungsform eines Saitenkerns einer erfindungsgemäßen Musiksaite; und
[0014] Fig. 3 eine Geige.
[0015] Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Ausschnitt einer Musiksaite 1 im Aufriss bzw. einen Querschnitt eines Saitenkerns 2 einer Musiksaite 1 für ein Saiteninstrument 27, insbesondere eine Gitarre und/oder ein Streichinstrument 30 der Geigenfamilie, wobei die Musiksaite 1 einen tragenden Saitenkern 2 aufweist, welcher als Drahtseil 3 ausgebildet ist, wobei das Drahtseil 3 eine Seele 4 und einen Mantel 5 aufweist, wobei der Mantel 5 wenigstens sechs Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14 umfasst, wobei wenigstens ein erster Mantel-Draht 9, ein — am ersten Mantel-Draht 9 anliegender — zweiter Mantel-Draht 10 und ein — am zweiten Mantel-Draht 10 anliegender — dritter Mantel-Draht 11 von einem, normal zu einer Längsrichtung 24 der Musiksaite 1 verlaufenden ersten Kreis 23 umschrieben sind, wobei an wenigstens einer vorgebbaren ersten Stelle 32 in Längsrichtung 24 der Musiksaite 1 ein erster Abstand 25 zwischen einem vierten Mantel-Draht 12 und dem benachbarten dritten Mantel-Draht 11 besteht.
[0016] Dadurch kann eine Musiksaite 1 geschaffen werden, welche gezielt für die Wiedergabe einer, vorzugsweise nur einer, bestimmten Musikrichtung vorgesehen und entsprechend ausgebildet ist. Dadurch kann eine Musiksaite 1 geschaffen werden, welche derart ausgebildet ist, dass diese den Wünschen bzw. Anforderungen der Musiker, insbesondere eines individuellen Musikers, entspricht. Dadurch können sich Künstler voll entfalten und die Menschen an deren Fähigkeiten, insbesondere deren Genialität, teilhaben lassen. Derartige Musiksaiten 1 können so ausgebildet und entsprechend hergestellt werden, dass diese spieltechnische Eigenschaften aufweisen, welche sich bei der Medergabe bestimmter Musikrichtungen bzw. Musikstücke als vorteilhaft erwiesen haben.
[0017] Dadurch kann eine Musiksaite 1 mit einer vorgebbar nicht konstanten Torsionsschwingungen erzeugt werden. Eigenschaften der Musiksaite 1, insbesondere Ansprache, Dämpfung, Klangfarbe, Pfeif-Charakteristik, Modulationsfähigkeit und/oder die Klangformen, können dadurch vorgebbar beeinflusst und gezielt eingestellt werden.
[0018] Die in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen bzw. Detailansichten sind vereinfachte Darstellungen. Die Proportionen müssen nicht den vorgesehenen realen Proportionen entsprechen. Zum besseren Verständnis können einzelne Teile in stark vergrößerter Ansicht bzw. deutlich überzeichneten Proportionen dargestellt sein.
[0019] Erfindungsgemäße Musiksaiten 1 sind zum Erzeugen tongebender Schwingungen vorgesehen. Eine bestimmte Musiksaite 1 ist für den Einsatz an einer bestimmten Art von Musikinstrument vorgesehen. Das entsprechende Instrument, für welches eine Musiksaite 1 vorgesehen bzw. ausgebildet ist, ist auch an der betreffenden Musiksaite 1 bzw. an der Verpackung dieser Musiksaite 1 angegeben.
[0020] Gegenständliche Musiksaiten 1 sind für Saiteninstrumente 27 vorgesehen. Insbesondere sind diese Musiksaiten 1 für Gitarren oder Streichinstrument vorgesehen. Ein bevorzugtes Einsatzgebiet derartiger Musiksaiten 1 sind Streichinstrumente wie die Instrumente der Geigen-Familie, daher die Violine bzw. Geige 30, die Bratsche bzw. Viola, das Violoncello bzw. Cello, und der Bass bzw. Kontrabass bzw. die Bassgeige. Weitere bevorzugte Instrumente zum Einsatz erfindungsgemäßer Musiksaiten 1 sind Viola da Gamba und Viola d’Amore. Weiters können diese auch für Gitarren, insbesondere den unterschiedlichen Arten von Gitarren, vorteilhaft eingesetzt werden. Derartige, erfindungsgemäße Musiksaiten 1 können bevorzugt für alle gestrichenen und/oder gezupften Saiteninstrumente 27 vorgesehen sein, bei welchen die schwingende Länge der Musiksaite 1 zum Erzeugen von Klängen mit unterschiedlichen Grundschwingungen verändert wird. Bei solchen Saiteninstrumenten 27 werden die Musiksaiten 1 während des Spielens vom Musiksaite 1 mit dessen Fingern auf das Griffbett des Saiteninstrumentes 27 gedrückt und derart die schwingende Länge und folglich auch die Tonhöhe zu variieren. Bevorzugte weitere Saiteninstrumente 27 sind: Banjos, Sitar, Lauten, Ud, P’i-P’a, Gekkin, Balalaika, Vina, Tampura.
[0021] Die gegenständlichen Musiksaiten 1 sind vorzugsweise nicht für Instrument vorgesehen und/oder ausgebildet, welche für jeden Ton eine eigene Saite aufweist, welche in einem Gehäuse befestigt sind, wobei die Saiten nicht vom Musiker abgegriffen werden, um unterschiedliche Tonhöhen zu erzeugen. Dies sind insbesondere die Klaviere, das Cembalo, die Zither, die Harfe und ähnliche Saiteninstrumente 27.
[0022] Ein Saiteninstrumente 27, insbesondere die Saiteninstrumente 27 der Gitarrenfamilie und der Geigenfamilie, weist eine sog. Mensur 28 auf. Der Begriff „Mensur“ bezeichnet bei Streichinstrumenten der Geigenfamilie 30, den Abstand zwischen dem Steg 34 und dem Obersattel 35 des Streichinstrumentes. Bei Gitarren ist dies der Abstand zwischen Sattel und Steg. Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung einer Geige im Grundriss. Die betreffenden Teiler sind jeweils mit Bezugszeichen versehen. Jedes Streichinstrument der Gegenfamilie weist sowohl einen Steg 34 als auch einen Obersattel 35 auf. Die einzelnen Streichinstrumente der Geigenfamilie 30 weisen jeweils folgende Mensur auf:
Streichinstrument: Mensur: 4/4-Geige 32,5 cm 3/4-Geige 30,5 cm 1/2-Geige 28,3 cm 1/4-Geige 25,5 — 26 cm 1/8-Geige 23-24 cm 1/16-Geige 21,5 cm 4/4-Bratsche 37 —- 37,5 cm 4/4-Cello 68 — 70 cm 3/4-Cello 62,2 — 65 cm 1/2-Cello 58,8 — 60 cm 1/4-Cello 52,3 — 54,5 cm 1/8-Cello 46 — 48 cm 4/4-Bass 110 cm 3/4-Bass 104 - 105 cm 1/2-Bass 96,5 cm 1/4-Bass 90 — 90,5 cm
[0023] Die einzelnen Mensuren 28 weisen in der Praxis eine Längentoleranz von weniger als 5%, vorzugsweise weniger als 3%, insbesondere ca. 1,5%, auf. Die Mensur
[0024] Wie bereits angesprochen sind eine Musiksaiten 1 zum Erzeugen tongebender Schwingungen vorgesehen. Die Musiksaite 1 weist einen Stimmton und ein sog. Stimmgewicht als Merkmale auf, wobei der Stimmton den Grundton angibt, mit welchem die Mensur 28 schwingt, wenn die Musiksaite 1 mit dem Stimmgewicht belastet, daher gespannt, ist, und zu einer Schwingung angeregt wurde. Mit dem Begriff „Stimmgewicht“ wird in diesem technischen Feld die Kraft bezeichnet, mit welcher die Musiksaite 1 zu spannen ist. Eine andere Bezeichnung für das Stimmgewicht ist Saitenspannkraft.
[0025] Erfindungsgemäße Musiksaiten 1 weisen einen Saitenkern 2 auf, welcher dazu vorgesehen und ausgebildet ist die Kraft bzw. die Spannung, welcher die Musiksaite 1 im, auf einem Musikinstrument aufgespannten Zustand ausgesetzt ist, aufzunehmen. Der Saitenkern 2 ist daher lasttragend.
[0026] Die Musiksaite 1 weist weiters vorzugsweise wenigstens ein erstes Wickelelement auf, welches erste Wickelelement in Form einer Schraubenlinie um den Saitenkern 2 gewickelt ist.
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Das erste Wickelelement ist dabei Teil einer ersten Wickellage 19, welche erste Wickellage 19 auch weitere Wickelelemente umfassen kann. Die bevorzugte Ausführungsform gemäß Fig. 1 weist zusätzlich zu der ersten Wickellage 19 weiters eine, die erste Wickellage 19 umfassende zweite Wickellage 20 auf. Um die zweite Wickellage 20 herum ist weiters eine bevorzugte dritte Wickellage 21 angeordnet. Die Wickelelemente der unterschiedlichen Wickellagen 19, 20, 21 weisen dabei unterschiedliche Querschnitte auf.
[0027] Der Saitenkern 2 ist als Drahtseil 3 ausgebildet. Ein Saitenkern 2 aus einem Drahtseil 3 ist etwa aus der EP 2 131 352 A1 der Anmelderin bekannt.
[0028] Das Drahtseil 3 weist eine Seele 4 und einen Mantel 5 auf, wobei der Mantel 5 die Seele 4 umgibt bzw. umschließt.
[0029] Die Seele 4 bildet dabei den inneren Kernbereich des Drahtseiles 3. Die Seele 4 umfasst zumindest drei Seelen-Drähte 6, 7, 8: den ersten Seelen-Draht 6, den zweiten Seelen-Draht 7 und den dritten Seelen-Draht 8. Die wenigstens drei Seelen-Drähte 6, 7, 8 sind schraublinienförmig bzw. helixförmig um ein geometrisches Zentrum des Saitenkerns 2 gewickelt sind, und werden von einem zweiten Kreis 31 umschrieben.
[0030] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass im Wesentlichen im Zentrum des Drahtseiles 3 eine Kerneinlage 18 umfassend eine vorgebbare Anzahl Polymerfäden angeordnet ist, wobei bevorzugt vorgesehen ist, dass die Polymerfäden umfassend Polyamide, Aramidfasern, PEK, PEEK, PBT, Polyester, Nylon, Polyethylen, PET, PEET, PES, PE, PP, POM, PTFE, PVDF, PVDC und/oder PVC ausgebildet sind. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Polymerfäden aus Polyamid 6.4, 6.6, 6.10 oder 6.12 mit einer Feinheit von 32 dtex bis 200 dtex bzw. aus Polyester PES mit einer Feinheit zwischen 60 dtex und 500 dtex gebildet ist, wobei auch Kombinationen unterschiedlicher Polymerfäden vorgesehen sein können.
[0031] Der Mantel 5 umfasst wenigstens sechs Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, welche schraublinienförmig bzw. helixförmig um die Seele 4 gewickelt sind. Die wenigstens sechs Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14 umfassen den ersten Mantel-Draht 9, den zweiten MantelDraht 10, den dritten Mantel-Draht 11, den vierten Mantel-Draht 12, den fünften Mantel-Draht 13 und den sechsten Mantel-Draht 14. Weiters können noch zusätzliche Mantel-Drähte, insbesondere sieben, acht, neuen, zehn, vorgesehen sein.
[0032] Die Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14 bestehen bzw. umfassen bevorzugt Stahl, insbesondere einen Kohlenstoffstahl, vorzugsweise mit einem C-Gehalt zwischen 0,01% und 0,03%, oder einen Chrom-Nickel-Stahl, vorzugsweise mit einem Cr-Gehalt zwischen 17% und 20% sowie einem Ni-Gehalt zwischen 8% und 10%. Stahl hat sich in diesem Zusammenhang als besonders vorteilhafterwiesen. Bevorzugt umfassen die sechs Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14 jeweils den gleichen Stahl.
[0033] In Weiterbildung hat es sich als weitere Möglichkeit zur gezielten Steuerung des Schwingungsverhaltens der Musiksaite 1 erwiesen, einzelne der Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14 aus unterschiedlichen Werkstoffen auszubilden. Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist daher bevorzugt vorgesehen, dass wenigstens der erste Mantel-Draht 9, der zweite Mantel-Draht 10 und der dritte Mantel-Draht 11 jeweils denselben ersten Werkstoff umfassen. Der vierte MantelDraht 12 umfasst jedoch einen, vom ersten Werkstoff unterschiedlichen zweiten Werkstoff. Die beiden Werkstoffe unterscheiden sich insbesondere in deren E-Modul, Dichte, Zugfestigkeit und Rückfederungsverhältnis.
[0034] Die Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14 weisen bevorzugt einen kreisrunden Querschnitt auf, wobei auch andere Querschnittsformen vorgesehen sein können, wie beispielsweise elliptisch, dreieckig oder sechseckig. Vorzugsweise weisen alle Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14 eines Mantels 5 die gleiche Querschnittsformen auf. Bevorzugt weisen die sechs Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14 weiters auch jeweils im Wesentlichen die gleichen Durchmesser bzw. die gleiche Querschnittsfläche auf. Dies ist vor allem bei der Verarbeitung der entsprechenden Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14 vorteilhaft.
[0035] Von den Mantel-Drähten 9, 10, 11, 12, 13, 14 liegt der zweite Mantel-Draht 10 an den
ersten Mantel-Draht 9 an, wenn die Musiksaite 1 gerade bzw. linear ausgerichtet, daher nicht verbogen, ist. Der dritte Mantel-Draht 11 liegt in diesem Zustand der Musiksite 1 an den zweiten Mantel-Draht 10 an. Unter dem Begriff „anliegen“ ist insbesondere zu verstehen, dass die betreffenden Mantel-Drähte 9, 10, 11 in direktem bzw. unmittelbarem Kontakt stehen. Zwischen diesen Mantel-Drähten 9, 10, 11 ist kein weiterer Körper angeordnet. Zwischen diesen Mantel-Drähten 9, 10, 11 befindet sich kein Spalt.
[0036] Die derart nebeneinander angeordneten drei Mantel-Drähte 9, 10, 11 sind von einem ersten Kreis 23 umschrieben. Der erste Kreis 23 ist daher derart angeordnet und weist einen entsprechenden Durchmesser auf, sodass der erste, zweite und dritte Mantel-Draht 9, 10, 11 an diesem anliegen bzw. diesen geometrisch berühren. Es können noch weitere der Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14 von dem ersten Kreis 23 umschrieben sein. Der erste Kreis 23 liegt im rechten Winkel bzw. normal zu einer Längsrichtung 24 bzw. Rotationsachse 33 der Musiksaite 1.
[0037] Es ist vorgesehen, dass an wenigstens einer vorgebbaren ersten Stelle 32 in Längsrichtung 24 der Musiksaite 1 ein erster Abstand 25 zwischen einem vierten Mantel-Draht 12 und dem benachbarten dritten Mantel-Draht 11 besteht. Die erste Stelle 32 ist ein Punkt der Musiksaite 1 bzw. des Saitenkerns 2 der Musiksaite 1, und markiert einen Querschnitt im rechten Winkel zur Längserstreckung 24 bzw.
[0038] Rotationsachse 33 der Musiksaite 1. An dieser ersten Stelle 32 liegt die Mantelfläche des vierten Mantel-Drahtes 12 nicht an der Mantelfläche des dritten Mantel-Draht 11 an, sodass ein erster Abstand 25 zwischen den beiden Mantel-Drähten 11, 12 besteht. Der erste Abstand 25 zwischen diesen beiden Mantel-Drähten 11, 12 ist bevorzugt quer bzw. im rechten Winkel zu einem der beiden Mantel-Drähte 11, 12 zu bestimmen bzw. zu messen. Der erste Abstand 25 schneidet dabei die erste Stelle bzw. die Ebene, welche die erste Stelle 32 makiert, welche — wie in Fig. 1 dargestellt — im rechten Winkel zur Längserstreckung 24 bzw. einer Rotationsachse 33 der Musiksaite 1 liegt.
[0039] Ein Abstand zwischen den nebeneinander angeordneten dritten und vierten Mantel-Draht 11, 12 ist in der Regel nicht konstant sondern variiert. Insbesondere kann dieser Abstand über eine gewissen Bereich ansteigen, erreicht dann ein Maximum und verringert sich dann wieder. Der erste Abstand 25 ist daher der größte Abstand bzw. der Maximalabstand zwischen dem dritten und dem vierten Mantel-Draht 11, 12. Die erste Stelle 32 bezeichnet daher den Punkt des Verlaufes der Öffnung zwischen dem dritten Mantel-Draht 11 und dem vierten Mantel-Draht 12, an welchem der größte Abstand zwischen den beiden Mantel-Drähten 11, 12 besteht.
[0040] Es haben sich unterschiedliche Abmessungen des ersten Abstandes 25 als geeignet erwiesen. Es hat sich als vorteilhaft sowohl bei der Herstellung der Musiksaite 1 als auch dem erreichen der angestrebten Ziele erwiesen, wenn der erste Abstand 25 zwischen 5% und 50% eines Durchmessers des vierten Mantel-Drahtes 12 beträgt. Dabei wird Bezug auf den Durchmesser eines kreisrunden Querschnitts genommen. Bei anderen Querschnittsformen wird Bezug auf die Breite beim Maximalabstand genommen. In Fig. 2 sind die Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14 elliptisch dargestellt. Dies ist der Querschnitt der Schnittfläche eines kreisförmigen Querschnitts helixförmig verwickelter Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14.
[0041] Wie vorstehend dargelegt kann der Abstand variieren und steigt an und fällt nachfolgend wieder ab. Bevorzugt liegt der vierte Mantel-Draht 12 phasenweisen bzw. an bestimmten Teilen des helixförmigen Verlaufes an dem dritten Mantel-Draht 11 an bzw. berührt diesen.
[0042] Neben dem vierten Mantel-Draht 12 können auch der fünfte und/oder der sechste MantelDraht 13, 14 eine entsprechenden Abstand zwischen den jeweils benachbarten Mantel-Drähten aufweisen. Dabei kann auch der fünfte Mantel-Draht 13 an dem vierten Mantel-Draht 12 anliegen und dessen Verlauf folgen.
[0043] Entsprechendes gilt auch für den sechsen Mantel-Draht 14. Ziel ist es eine vorgebbare Asymmetrie zu erzeugen. Durch die Verwendung mehrere Mantel-Drähte 13, 14, welche dem Verlauf des vierten Mantel-Drahtes 12 folgen, kann dieser Effekt verstärkt werden. Dabei sind maximal die Hälfte der Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14 eines Mantels 5 entsprechend dem
Verlauf des vierten Mantel-Drahtes 12 angeordnet.
[0044] Nachfolgend beschränken sich die Erläuterungen auf den vierten Mantel-Draht 12, können jedoch auch auf weitere Mantel-Drähte 9, 10, 11, 12, 13, 14 angewandt werden.
[0045] Es ist möglich den vierten Mantel-Draht 12 in einzelnen Längenbereichender Musiksaite 1 vollumfänglich an die Seele 4 anliegend zu führen. Bevorzugt wird jedoch der vierte MantelDraht 12 den ersten Kreis 23 überragt. Es wird dann — an der ersten Stelle 32 — ein vorgebbarer dritter Abstand 26 zwischen einem äußeren Ende des vierten Mantel-Drahtes 12 und dem ersten Kreis 32 bestehen. Dieser überragende Teil des vierten Mantel-Drahtes 12 verursacht neben einer deutlicheren Asymmetrie weiters auch die äußere Oberfläche der Musiksaite 1 und damit auch die Bereiche, auf welche der Musiker greift bzw. die Musiksaite 1 zum Schwingen anregt. Dies hat direkte Einfluss auf die Ansprache und das Streichverhalten. Dadurch kann gezielt die Ansprache beeinfluss bzw. vorgebbare eingestellt werden.
[0046] Weiters kann auch vorgesehen sein, dass der vierte Mantel-Draht 12 an einer vorgebbaren dritten Stelle, vorzugsweise einen vorgebbare Längenabschnitt, über wenigstens einen vollen Umschlag an den dritten Mantel-Dreht 11 anliegend.
[0047] Neben den Eigenschaften an der ersten Stelle 32, kann die Musiksaite 1 weiters eine zweite Stelle aufweisen. Diese zweite Stelle ist eine vorgebbaren ersten Längenabschnitt von der ersten Stelle 32 beabstandet. An der zweiten Stelle besteht ein zweiter Abstand zwischen dem vierten Mantel-Draht 12 und dem dritten Mantel-Draht 11. Dieser zweite Abstand kann sich vom ersten Abstand in dessen Abmessungen unterscheiden. Dadurch können die Eigenschaften der Musiksaite 1 bei unterschiedlich gegriffenen Tönen unterschiedlichen beeinflusst werden. Bevorzugt ist der erste Längenabschnitt zwischen 15% und 117% einer Mensur 28 des Saiteninstruments 27 lang. Dabei bezieht sich die Mensur 28 auf das Musikinstrument, für welches die Musiksaite 1 ausgebildet ist. 15% der Mensur 28 entsprechend im Wesentlichen dem Streichbereich eines Instruments der Geigenfamilie 30. 117% der Mensur 28 entsprechend im Wesentlichen dem gesamten schwingenden Bereich der Musiksaite 1, also vom Obersattel 35 bis zum Saitenhalter 36 eines Instruments der Geigenfamilie 30.
[0048] Drahtseile 3 weisen einen Schlagwinkel «, ß und eine Schlaglänge auf.
[0049] Bevorzugt wird zur Gewinnung des ersten Abstandes 25 der Schlagwinkel a, ß variiert. Eine derartige Ausführung ist auch in Fig. 1 dargestellt. Dabei weisen wenigstens der erste Mantel-Draht 9, der zweite Mantel-Draht 10 und der dritte Mantel-Draht 11 einem ersten Schlagwinkel a auf. Bei der Ausführungsform gemäß Fig.1 weisen ebenfalls der fünfte und der sechste MantelDraht 13, 14 den ersten Schlagwinkel « auf bzw. sind mit dem ersten Schlagwinkel « zusammengedreht. Der vierte Mantel-Draht 12 weist zumindest im Bereich um der ersten Stelle 32 einen zweiten Schlagwinkel ß auf. Zumindest an der ersten Stelle 32 unterscheidet sich der zweite Schlagwinkel ß vom ersten Schlagwinkel «. An anderen Bereichen kann der zweite Schlagwinkel ß durchaus im Wesentlichen dem ersten Schlagwinkel « entsprechen. Es kann daher vorgesehen sein, dass der zweite Schlagwinkel ß im Zuge des Herstellungsverfahrens verändert bzw. variiert wird. Insbesondere kann diesbezüglich vorgesehen sein, dass der zweite Schlagwinkel ß einen vorgebbar periodischen Verlauf aufweist.
[0050] Gemäß einer ersten bevorzugten Ausbildung unterschiedlicher Schlagwinkel a, ß ist vorgesehen, dass der zweite Schlagwinkel ß kleiner dem ersten Schlagwinkel « ist.
[0051] Gemäß einer zweiten bevorzugten Ausbildung unterschiedlicher Schlagwinkel a, ß ist vorgesehen, dass der zweite Schlagwinkel ß größer dem ersten Schlagwinkel « ist.
[0052] Hinsichtlich der Unterschiede der beiden Schlagwinkel a, ß zueinander, haben sich sowohl bei größeren als auch kleineren zweiten Schlagwinkel ß Unterschiede zwischen um 3° bis 9° sowohl hinsichtlich der Verarbeitung und Umsetzung während des Herstellungsverfahrens als auch der erreichten akustischen und spieltechnischen Wirkungen als Vorteilhaft erwiesen.
[0053] Alternativ bzw. zusätzlich zur Veränderung des Schlagwinkels «, ß kann in einer weiteren bevorzugten Ausführungsform vorgesehen sein, dass der erste Mantel-Draht 9, der zweite Man-
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tel-Draht 10 und der dritte Mantel-Draht 11 jeweils dieselbe erste Schlaglänge aufweisen. Die zweite Schlaglänge des vierten Mantel*-Drahtes 12 unterscheint sich jedoch von der ersten Schlaglänge. Ein solcher Unterschied besteht bei dieser bevorzugten Ausführungsform zumindest an der ersten Stelle 32, kann jedoch auch an weiteren Stellen auftreten. Insbesondere ist nicht vorgesehen, dass derartige Unterschiede durchgehend über weite Längenabschnitte der Musiksaite hinweg auftauchen. Vielmehr ist vorzugsweise vorgesehen, dass dies weiters an einer zweiten Stelle gegeben ist, welche zweite Stelle in einem vorgebbaren ersten Längenabschnitt von der ersten Stelle 32 beabstandet ist. Zwischen der ersten und der zweite Stelle 32 besteht daher vorzugsweise dieses Unterscheidungsmerkmal nicht.
[0054] Unterschiedliche Schlaglängen können gezielt dazu führen, dass der vierte Mantel-Drahtes 12 Teile der anderen Mantel-Drähte 9, 10, 11, 13, 14 umgreift und über weitere Längenabschnitte außerhalb des ersten Kreises 23 angeordnet ist. Dies kann gezielt angewendet werden um besonders eigenständige Musiksaite 1 für sehr spezielle Abwendungen bzw. Anforderungen der Musiker zu erschaffen.
[0055] Gemäß einer ersten bevorzugten Ausbildung unterschiedlicher Schlaglängen ist vorgesehen, dass die zweite Schlaglänge kleiner der ersten Schlaglänge ist. Dabei haben sich Unterschiede von um 3% bis 9% sowohl klangtechnisch als auch herstellungstechnisch als vorteilhaft erwiesen.
[0056] Gemäß einer zweiten bevorzugten Ausbildung unterschiedlicher Schlaglängen ist vorgesehen, dass der zweite Schlaglänge größer der ersten Schlaglänge ist. Bei einer größeren zweiten Schlagläge besteht weitaus mehr Handlungsspielraum. Dies ist auch bei großen Unterschieden einfach herstellbar. Dadurch können weitaus unterschiedlichere Eigenschaften erreicht werden. Insbesondere Unterschiede zwischen 10% und 110% haben sich diesbezüglich als vorteilhaft erwiesen, gezielte akustische und spieltechnische Eigenschaften der Musiksaite 1 zu erreichen. Wenn an der ersten Stelle 32 bzw. im Bereich um die erste Stelle 32 die zweite Schlaglänge im Wesentlichen etwa 100% größer der ersten Schlaglänge ist, und daher der doppelten ersten Schlaglänge entspricht, dann übergreift der vierte Mantel-Draht 12 in dem Bereich um diese erste Stelle 32 den benachbarten dritten Mantel-Draht 11 und insbesondere auch die weiteren MantelDrähte. Der vierte Mantel-Draht 12 ist dabei nicht Teil der Windung der anderen Mantel-Drähte an der ersten Stelle 32, sondern überspringt diese.
[0057] Nachfolgend werden Grundsätze für das Verständnis und die Auslegung gegenständlicher Offenbarung angeführt.
[0058] Merkmale werden üblicherweise mit einem unbestimmten Artikel „ein, eine, eines, einer“ eingeführt. Sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt, ist daher „ein, eine, eines, einer“ nicht als Zahlwort zu verstehen.
[0059] Ein „Im Wesentlichen“ in Verbindung mit einem Zahlenwert mitumfasst eine Toleranz von + 10% um den angegebenen Zahlenwert, sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt.
[0060] Bei Wertebereichen sind die Endpunkte mitumfasst, sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt.

Claims (16)

Patentansprüche
1. Musiksaite (1) für ein Saiteninstrument (27), insbesondere eine Gitarre und/oder ein Streichinstrument (30) der Geigenfamilie, wobei die Musiksaite (1) einen tragenden Saitenkern (2) aufweist, welcher als Drahtseil (3) ausgebildet ist, wobei das Drahtseil (3) eine Seele (4) und einen Mantel (5) aufweist, wobei der Mantel (5) wenigstens sechs Mantel-Drähte (9, 10, 11, 12, 13, 14) umfasst, wobei wenigstens ein erster Mantel-Draht (9), ein — am ersten MantelDraht (9) anliegender — zweiter Mantel-Draht (10) und ein — am zweiten Mantel-Draht (10) anliegender — dritter Mantel-Draht (11) von einem, normal zu einer Längsrichtung (24) der Musiksaite (1) verlaufenden ersten Kreis (23) umschrieben sind, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer vorgebbaren ersten Stelle (32) in Längsrichtung (24) der Musiksaite (1) ein erster Abstand (25) zwischen einem vierten Mantel-Draht (12) und dem benachbarten dritten Mantel-Draht (11) besteht.
2. Musiksaite (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vierte Mantel-Draht (12) den ersten Kreis (23) überragt.
3. Musiksaite (1) nach eine der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abstand (25) zwischen 5% und 50% eines Durchmessers des vierten Mantel-Drahtes (12) beträgt.
4. Musiksaite (1) nach eine der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Musiksaite (1) in einem vorgebbaren ersten Längenabschnitt eine, von der ersten Stelle (32) beabstandete zweite Stelle aufweist, an welcher ein zweiter Abstand zwischen dem vierten Mantel-Draht (12) und dem dritten Mantel-Draht (11) besteht.
5. Musiksaite (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Längenabschnitt zwischen 15% und 117% einer Mensur (28) des Saiteninstruments (27), für welches die Musiksaite (1) ausgebildet ist, beträgt.
6. Musiksaite (1) nach eine der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der vierte Mantel-Draht (12) an einer vorgebbaren dritten Stelle über einen vollen Umschlag an den dritten Mantel-Dreht (11) anliegend.
7. Musiksaite (1) nach eine der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der vierte Mantel-Draht (12) im Wesentlichen bei jeder Windung um die Seele (4) vom dritten MantelDraht (11) beabstandet ist.
8. Musiksaite (1) nach eine der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der erste Mantel-Draht (9), der zweite Mantel-Draht (10) und der dritte Mantel-Draht (11) einem ersten Schlagwinkel (a) aufweisen, dass der vierte Mantel-Draht (12) einen zweiten Schlagwinkel (ß) aufweist, und dass der zweite Schlagwinkel (ß) wenigstens an der ersten Stelle (32) unterschiedlich zum ersten Schlagwinkel (a) ist.
9. Musiksaite (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schlagwinkel (ß) vorgebbar, insbesondere um 3° bis 9°, kleiner dem ersten Schlagwinkel (a) ist.
10. Musiksaite (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schlagwinkel (ß) vorgebbar, insbesondere um 3° bis 9°, größer dem ersten Schlagwinkel (a) ist.
11. Musiksaite (1) nach eine der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Mantel-Draht (9), der zweite Mantel-Draht (10) und der dritte Mantel-Draht (11) eine erste Schlaglänge aufweisen, dass der vierte Mantel-Draht (12) eine zweite Schlaglänge aufweist, und dass die zweite Schlaglänge wenigstens an der ersten Stelle (32) unterschiedlich zur ersten Schlaglänge ist.
12. Musiksaite (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schlaglänge vorgebbar, insbesondere um 3% bis 9%, kleiner der ersten Schlaglänge ist.
13. Musiksaite (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schlaglänge vorgebbar, insbesondere um 10% bis 220%, größer der ersten Schlaglänge ist.
14. Musiksaite (1) nach eine der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die sechs Mantel-Drähte (9, 10, 11, 12, 13, 14) jeweils im Wesentlichen gleiche Durchmesser aufweisen.
15. Musiksaite (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die sechs Mantel-Drähte (9, 10, 11, 12, 13, 14) jeweils den gleichen Stahl, insbesondere einen Kohlenstoffstahl, vorzugsweise mit einem C- Gehalt zwischen 0,01% und 0,03%, oder einen Chrom-Nickel-Stahl, vorzugsweise mit einem Cr-Gehalt zwischen 17% und 20% sowie einem Ni-Gehalt zwischen 8% und 10%, umfassen.
16. Musiksaite (1) nach eine der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der erste Mantel-Draht (9), der zweite Mantel-Draht (10) und der dritte Mantel-Draht (11) einen ersten Werkstoff umfassen, und dass wenigstens der vierte Mantel-Draht (12) einen, vom ersten Werkstoff unterschiedlichen zweiten Werkstoff umfasst.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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