AT62449B - Einrichtung zur Regelung von elektromotorischen Antrieben für Fahrzeuege. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung von elektromotorischen Antrieben für Fahrzeuege.

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Gasmotoren Fabrik Deutz
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  Einrichtung zur Regelung von elektromotorischen Antrieben für Fahrzeuge. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft solche elektrische Kraftübertragungen, bei welchen eine mit einem Verbrennungsmotor gekuppelte Dynamo Strom zu unmittelbarem Antrieb von   Elektromotoren     Hofert. Hekaont) ich darf man beim Antassen   der Dynamo noch nicht die volle Leistung in den Motor schicken, weil sonst mangels genügender Geschwindigkeit desselben und somit mangels genügender elektrischer Gegenkraft die Stromstärke zu hoch und die Wickelung verbrennen würde. Deshalb muss in der Periode des Anlassens die Tourenzahl des   benzinelektrischen   Aggregates nur allmählich gesteigert werden, um seine Leistung erst allmählich zu vergrössern und somit zu verhüten, dass die Stromstärke ein zulässiges Maximum überschreitet. 



   Es ist allgemein bekannt, die Regulierung am Kontroller vorzunehmen und die entsprechende Regelung der Tourenzahl und somit Leistung des benzinelektrischen Aggregates dem Geschwindigkeitsregler der Verbrennungskraftmaschine zu überlassen. Dieser Vorgang hat Nachteile. Zunächst ist hiebei das Anlassen dem den Kontroller bedienende Maschinisten in die Hand gegeben, welcher erfahrungsgemäss eher unnötig langsam als zu schnell die Widerstände des Kontrollers ausschaltet ; dieses vorsichtige Ausschalten kann aber den Betrieb störend verlangsamen, z. B. beim Fahrbetrieb. Sollte der Führer andererseits, um seine Fahrzeit einzuhalten, zu schnell anfahren, so würden dadurch die Wicklungen gefährdet. 



  Ferner treten am Verbrennungsmotor heim Anlassen alle die Nachteile ein, welche aus dem   Hin-und Herpendeln   des   Geschwindigkeitsreglers   entstehen, nämlich abwechselnd russende Verbrennung infolge   Breunstoffüberschusses   oder Zündversager infolge Brennstoffmangels. 



     Diese : Nachteile   beseitigt die vorliegende Erfindung, indem sie die Weglassung des handbedienten Kontroller ermöglicht. 



   Gegenstand der Erfindung   tst   eine Reguliereinrichtung für   benzinelektrischc   Antriebe ohne Kontroller, bei welchem die Brennstoffzufuhr zur Verbrennungskraftmaschine und dadurch die Umfangskraft nach Erreichung einer gewissen höchstzulässigen Netzstromstärke niedrig gehalten und erst allmählich entsprechend der zunehmenden Umlaufszahl der Elektromotoren gesteigert wird zwecks annähernder Konstanterhaltung der Stromstärke auf der   zulässigen     Maximaihöhe.   Diese Regelung kann entweder von der   Stron ;

   starke   abhängig gemacht werden, wobei dann in an sich bekannter Weise mittels eines Solenoids oder dgl. die   DrennstoSzufnhr   geregelt wird, oder von der Umlaufszahl des Elektromotors, mit deren Ansteigen im vorliegenden Falle die elektromotorische Gegenkraft wächst und daher die Stromstärke fällt. Bei dieser Ausführungsform wird man zweckmässig in ebenfalls an sich bekannter Weise mit dem Etektromotor ein Tachometer verbinden, das auf die
Brennstoffzufuhr der Verbrennungskraftmaschine wirkt. Endlich kann aber auch ein Zeitschalter angewandt werden, bestehend aus einem Uhrwerk, weiches während der Anlasszeit die   Treibmittelzufuhr onstellt,   nachdem durch vorheriges Einregulieren die Beziehung zwischen Zeit und Änderung der elektrischen Gegenkraft praktisch hergestellt ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Regelung von elektromotorischen Antrieben für Fahrzeuge, bei denen eine Verbrennungskraftmaschine eine Dynamo (ohne Einschaltung von Akkumulatoren) antreibt und diese die das Fahrzeug antreibenden Elektromotoren mit Strom versieht, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einschalten des Elektromotors in den Stromkreis nach
Erreichung einer gewissen höchst zulässigen Stromstärke die   Umfangs : kraft   der Ver-   brennungskraftmaschine   selbsttätig vermindert und erst allmählich in dem Mass erhöht wird, als durch Ansteigen der Umlaufszahl des Elektromotors einer weiteren Zunahme der
Stromstärke entgegengewirkt wird, so dass irgend welche Regulierung von Hand beim jedes- maligen Anlassen der Elektromotoren entbehrlich wird. 
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Claims (1)

  1. kannter Weise von der Umlaufszahl des Elektromotors der Brennstoffzufluss zum Verbrennungs- motor geregelt wird, indem beispielsweise ein Tachometer am Brennstoffdrosselorgan angreift.
    3. Reg6liereinrichtung nach Ansprucb 1, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise die Brennstoffzufuhr zur Verbrennungskraftmaschine von der Stromstärke im Stromkreis zwischen Dynamo und Elektromotor beeinflusst wird, indem beispielsweise ein Solenoid am Brennstoffdrosseìorgan angreift. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT62449D 1911-07-05 1912-06-26 Einrichtung zur Regelung von elektromotorischen Antrieben für Fahrzeuege. AT62449B (de)

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AT62449B true AT62449B (de) 1913-12-10

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