CH106128A - Verfahren zur Herstellung eines Thioindoxylderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Thioindoxylderivates.

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CH106128A
CH106128A CH106128DA CH106128A CH 106128 A CH106128 A CH 106128A CH 106128D A CH106128D A CH 106128DA CH 106128 A CH106128 A CH 106128A
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thioindoxyl
bromo
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D335/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom
    • C07D335/04Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D335/08Naphthothiopyrans; Hydrogenated naphthothiopyrans

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Thioindogylderivates.       Es wurde gefunden, dass man zu einem       Thioindoxylderivat    gelangen kann, wenn  man die     5-Brom-2-thionaphthol-l-glyoxyl-          säure,    welche man zum Beispiel durch Lösen  des     5-Brom-2,1-thionaphthisatins    des Paten  tes Nr.

   104927 in     Alkalien    erhalten kann,  mit     Monochloressigsäure    zu der     5-Brom-          naphthalin-2-tliioglykol-1-glyoxylsäure    kon  densiert, aus dieser Kohlenoxyd     mittelst     Säuren abspaltet und so in die     5-Brom-          naphthalin-2-thioglykol-1-karbonsäure    ver  wandelt und diese dann mit Hilfe von kon  densierend wirkenden Mitteln zum     5-Brom-          2,1-naphtlithioindoxyl    kondensiert.  



  <I>Beispiel:</I>  293,5 Teile des     5-Brom-2,1-thionaphthi-          satins    werden. bei 80   in 10     %iger        Sodalösung     gelöst. Zu der rotbraunen Flüssigkeit wird  bei dieser Temperatur eine schwach     soda-          alkalische    Lösung von 104 Teilen Mono  chloressigsäure     zutropfen    gelassen. Es tritt  sofort     Kondensation    unter     Entfärbung    ein,  Nachdem man noch kurze Zeit bei 80       ge..     rührt hat, kühlt man ab, säuert mit Salz-    säure an und filtriert den Niederschlag ab.

    Die so erhaltene     5-Bromnaphthalin-2-thio-          glykol-l-glyoxylsäure    kristallisiert aus Was  ser in     blattförmigen    farblosen Kristallen  vom Schmelzpunkt 197  .  



  369 Teile des obigen Körpers werden       innert    einer Stunde unter Rühren bei ge  wöhnlicher Temperatur in 725 Teile 90     %iger     Schwefelsäure eingetragen. Unter Auf  schäumen geht er mit dunkelbrauner Farbe  in Lösung. Man rührt weiter, bis die Kohlen  oxydabspaltung     beendigt    ist. Das Reaktions  produkt wird in Wasser ausgetragen und zur  Vervollständigung der Ausfällung mit Na  triumsulfat versetzt. Nach dem Filtrieren,  kurzem Waschen und Trocknen erhält man  die     5-Bromnaphthalin-2-thioglykol-l-karbon-          säure    als fast farbloses Pulver. Sie kristal  lisiert aus Wasser in farblosen, spiessförmi  gen Blättchen, die bei 199 bis 200'       schmlezen.     



  341 Teile der so erhaltenen     5-Bromnaph-          thalin-2-thioglykol-l-karbonsäure    werden in  1500 Teilen     Essigsäureanhydrid    gelöst,  eventuell 20     gr    entwässertes     Natriumacetat         beigegeben und das Ganze während acht  Stunden rückfliessend gekocht. Hierauf wird  in Wasser     ausgetragen,    mit Natronlauge  alkalisch gemacht,     aufgekocht,    angesäuert,  wobei das     5-Broni-9,1-naplithtlii.oindoxyl    aus  fällt. Es bildet ein gelbliches Pulver, das in  Wasser sehr schwer, in Aceton und Benzin  leichter, in     Alkohol    und Benzol leicht, lös  lich ist.

   Aus Aceton umkristallisiert, stellt  es Nadeln dar, die bei 170   schmelzen. Sein       Natriumsalz    ist in     -\#7asser    ziemlich schwer  löslich.  



  Der     Ringsehluss    zum     N;ilihtlithioindoxyl,     beziehungsweise zu dessen     Karbonsäure    kann  auch mit     Alkalien        bewirkt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Thio- indoxylderivates, dadurch gekennzeichnet, dass man die 5-Brom-2-thionaplitliol-l-gly- oxylsäure mit Monochloressigsäure zu der 5- Br oinnaphthalin - 2-tliiogl yk ol-1- glyoxylsäure kondensiert,
    aus dieser mittelst Säuren Koh lenoxyd abspaltet und so in die 5-Brom- naphthalin-\2-thioglykol-l-karbonsäure ver wandelt und diese dann mit Hilfe von kon densierend wirkenden Mitteln zum 5-Brom- 2,1-naphththioindoxyl kondensiert. Es bildet ein gelbliches Pulver, das in Wasser sehr schwer, in Aceton und Benzin leichter, in Alkohol und Benzol leicht lös lich ist. Aus Aceton umkristallisiert, stellt es Nadeln dar, die bei 170 schmelzen. Sein Natriumsalz ist in Wasser ziemlich schwer löslich.
CH106128D 1922-12-01 1923-05-15 Verfahren zur Herstellung eines Thioindoxylderivates. CH106128A (de)

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