CH106411A - Verfahren zur Herstellung eines Thioindoxylderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Thioindoxylderivates.

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CH106411A
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chloro
acid
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thioindoxyl
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D335/00—Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom
    • C07D335/04—Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D335/08—Naphthothiopyrans; Hydrogenated naphthothiopyrans

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Indole Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Thloindoxylderivates.       Es wurde gefunden,     da.ss    man zu einem       Thioindoxylderivat    gelangen kann, wenn man  die     7-Chlor-2-thionaphthol    - 1 -     glyoxylsäure,     welche man zum Beispiel durch Lösen des 7  Chlor-2,1-thionaphthisatins des Patentes Nr.

    106135 in Alkalien erhalten kann, mit     Mono-          .chloressigsäure    zu der     7-Chlorn.aphthalin-2-          thioglykol    - 1 -     glyoxylsäiire    kondensiert, aus  dieser Kohlenoxyd     mittelst    Säuren abspaltet  und so in die     7-Chlorn.aphthalin-2-thioglykol-          1-karbonsäure    verwandelt und diese dann mit  Hilfe von kondensierend wirkenden Mitteln  zum     7-Chlor    - 2,1 -     naphtthioindoxyl    konden  siert.  



       Beispiel:     248,5 Teile     7-Chlor-2,1-thionaphthisatin     werden bei<B>80'</B> mit der zur Lösung notwen  digen Menge verdünnter Natronlauge ver  setzt. Zu der rotbraunen Flüssigkeit wird bei  dieser Temperatur eine schwach     sodaalkali-          sche    Lösung von 104 Teilen     Mono:chloressig-          säure        zutropfen    gelassen. Es tritt sofort Kon  densation unter     Entfärbung    ein. Nachdem  man noch kurze Zeit bei<B>80'</B>     gerührt    hat,  kühlt man ab, säuert mit Salzsäure an und    filtriert den Niederschlag .ab.

   Die so erhal  tene 7 -     Chlor-naphthalin-2-thio@glykol-1@gly-          oxylsäure    bildet ein fast farbloses Pulver.  Nach zweimaligem     Umkristallisieren    aus ver  dünntem Alkohol schmilzt sie bei<B>192'.</B>  



  324,5 Teile des obigen Körpers werden  innert einer Stunde unter Rühren bei     33    bis  <B>37'</B> in 3000 Teile 90     %ige        .Schwefelsäure    ein  getragen. Unter     Aufschäumen    geht er mit       dunkelbrauner    Farbe in Lösung. Man     rührt     weiter, bis die     Kohlenoxydabsp,altung    been  digt ist. Das Reaktionsprodukt wird in Was  ser ausgetragen und filtriert. Nach dem Fil  trieren, Waschen und Trocknen erhält man  die     7-Chlor-naphthalin-2-thioglykol-l-karbon-          säure    als fast farbloses Pulver.

   Aus     Wasser     umkristallisiert schmilzt sie bei 165   unter  Zersetzung.  



  296,5 Teile     dex    so erhaltenen     7-Chlorn.aph-          tIialin-2-thioglykol-1-karbonsäure    werden in  1500 Teilen Ei     ssigsäureanhydrid    unter Zusatz  von 500 Teilen entwässertem     Natriumacetat     suspendiert und einige Zeit rückfliessend ge  kocht. Hierauf wird der Überschuss     an    Essig  säureanhydrid     abdestilliert    und der Rück-      stand auf Eis ausgetragen.     Das.,    gebildete     ace-          tylierte        7-Chlor-2,1-naphtthi.oindoxyl    scheidet  sich kristallinisch ab.

   Die     Aeetylverbindung     wird nun mit 1000 Teilen 10     %iger    Natron  lauge erwärmt, wobei sie unter Abspaltung  des     Acetylrestes    in Lösung geht. Die so er  haltene Lösung wird     filtriert    und aus dem  Filtrat das     7-Chlor-2,1-naplitthioindoxyl    mit  Salzsäure ausgefällt. Es bildet ein farbloses  Pulver, das in Wasser schwer löslich ist. Nach       Umkristallisieren    aus Aceton schmilzt es bei  <B>1550.</B>  



  Der     Ringschluss    zum     Naphttaiioindoxyl          bezw.    zu dessen     Iiarbonsäure        lca.nn        auch    mit       Alkalien    bewirkt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Thioin- doxylderivates, dadurch gekennzeichnet, dass man die 7-Chlor-2-tllionaplit.hol - 1 - glyoxyl- sä.ure :
    mit 3lonocli,loressigsäure zu der 7- Chlor-naphtha.ln- 2-tiliioglykol-1-gly oxylsäurc kondensiert, aus dieser mittelst Säuren Kohlenoxyd ,abspaltet und so in die 7-Chlor- naphthalin-2-thiog1ykol - 1 - karbonsäure ver wandelt und diese dann mit Hilfe von konden sierend wirkenden Mitteln zum 7-Clilor-2,7- na.phttllioindoxyl kondensiert. Es bildet ein farbloses Pulver, das in Wasser schwer löslich ist.
    Nach Umkristal- lisieren aus Aceton sehmilzt es bei 155 .
CH106411D 1922-12-01 1923-05-18 Verfahren zur Herstellung eines Thioindoxylderivates. CH106411A (de)

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