CH107621A - Verfahren zur Darstellung eines beizenziehenden Triphenylmethanfarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines beizenziehenden Triphenylmethanfarbstoffes.

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CH107621A
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Chemische Fabrik Rohn Pratteln
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Chem Fab Rohner A G Pratteln
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/06Hydroxy derivatives of triarylmethanes in which at least one OH group is bound to an aryl nucleus and their ethers or esters

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Description


  Verfahren zur Darstellung eines     beizenziehenden        Triphenylmethanfarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass beim Behan  deln eines Moleküls der     Methylendisalicyl-          sä.ure        und    eines Moleküls     Salicylsäureamid     mit oxydierenden     Mitteln    ein neuer beizen  ziehender Farbstoff erhalten wird, der so  wohl in .der     Wollfärberei,    wie im Kattun  druck Verwendung finden kann.  



       Beschreibung:    28,8 kg     Methylendisalicyl-          säure    werden in 200 kg     konzentrierter     Schwefelsäure bei 15 bis<B>920'</B> eingerührt und  dann noch 13,5 kg     Salicylsäüreamid    einge  tragen. Wenn alles in Lösung gegangen  ist, wird eine aus 14 kg trockenem Nitrit  und 50 kg konzentrierter Schwefelsäure be  reitete     Nitrosylscliwe-felsäure    im Laufe eini  ger Stunden zugegeben. Die Temperatur  wird anbei anfänglich auf 20' C, zum       Sehlusse    auf<B>25'</B> C gehalten.

   Zur Beendi  gung der Oxydation lässt man über Nacht  bei 25   C weiter rühren und giesst dann     die     Schmelze auf Eiswasser, wobei sich die freie       Farbsäure    als rotes Pulver ausscheidet. Es  wird filtriert, mit '.altem Wasser neutral  gewaschen und die zurückbleibende Paste  in überschüssigem, verdünntem Ammoniak    gelöst und auf dem Wasserbade als     Ammo-          niumsalz    zur Trockene gebracht.  



  Der Farbstoff bildet Ein rotes Pulver,  das sieh im Wasser     braunstichig-orange-          farben    löst; Zusatz von Lauge färbt die Lö  sung rot. In konzentrierter Schwefelsäure löst  er sich mit orangegelber Farbe.  



  Auf Wolle erzeugt der Farbstoff in sau  rem Bade     ponceaurote    Töne, die beim     Nach-          chromieren    in violett übergehen. Chrom  gebeizte Wolle wird stumpfviolett angefärbt.  Im Chromdruck auf Baumwolle liefert er  kräftige     rotstichig-violette    Töne von guter       Wäschechtheit.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines beizen ziehenden Triphenylmethanfarbstoffes, darin bestehend, dass man ein Molekül Methylen- disalicylsäure und ein Molekül Salicylsäure- amid mit oxydierenden Mitteln behandelt. Der erhaltene Farbstoff bildet ein rotes Pul ver, löst sich in Wasser braunstichig-orange, die Lösung wird auf Zusatz von Lauge rot. Die Lösung in konzentrierter Schwefelsäure ist orangegelb.
    Die Färbung auf Wolle ist ponceaurot, beim Nachchromieren violett wer dend. Die Färbung auf chromgebeizter Wolle ist stumpfviolett; der ChromdruclL auf Baumwolle ist rotstichig-violett.
CH107621D 1924-01-05 1924-01-05 Verfahren zur Darstellung eines beizenziehenden Triphenylmethanfarbstoffes. CH107621A (de)

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