CH122187A - Verfahren zur Darstellung einer komplexen Verbindung des Antimons. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer komplexen Verbindung des Antimons.

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CH122187A
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antimony
acid
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sodium salt
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung einer     liomplegen        Verbindung    des     Antimons.       Behandelt man eine     Verbindung    des  fünfwertigen Antimons, zum Beispiel     An-          timonpentoxyd    oder     Antimonpentachlorid,     mit einer Lösung von     Thioglykolsäure,          neutralisiert    die entstandene Lösung mit  einem     Neutralisationsmittel,    wie Alkalien  oder Erdalkalien, und dampft     ein,    so  erhält man in Wasser mit fast neutraler  Reaktion leicht lösliche Salze einer Säure,

         di´    nach der Analyse die Zusammensetzung  Sb (S     CH,        COOH),    hat. Säuert man die Lö  sung der Salze vorsichtig an, so erhält man  jedoch nicht die entsprechende freie Antimon  pentathioglykolsäure, sondern es entsteht  eine neue Säure unter Abspaltung von     Thio-          glykolsäure,    die in kaltem Wasser schwer,  in heissem zu etwa 5 % löslich ist und aus  Wasser umkristallisiert werden     kann.    Sie  enthält rund     40'/o    Antimon, während die  entsprechende     Antimonpentathioglykolsäure     20,8 % enthalten müsste.

   Es war über  raschend,     dass    überhaupt das stark saure       Antimonpentoxyd        bezw.        Antimonpentachlorid       sich mit     Thioglykolsäure    zu derartigen kom  plexen Verbindungen vereinigt.  



  Den Gegenstand des vorliegenden Paten  tes bildet ein Verfahren zur Darstellung des       Natriumsalzes    der     Antimonpentathioglykol-          säure;    das Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass man     Thioglykolsäure    mit einer  Verbindung des fünfwertigen Antimons be  handelt und die entstehende     Antimonpenta-          thioglykolsäure    vor der Isolierung mit einen       Neutralisationsmittel    in das     Natriumsalz     überführt.  



  Das     Natriumsalz    der     Antimonpentathio-          glykolsäure    stellt ein hervorragend spezifisch  wirkendes Arzneimittel dar.  



  <I>Beispiel:</I>  20 Gewichtsteile     Thioglykolsäitre    und  1.1 Gewichtsteile     Antimonpeutogyd    werden  in 500 Gewichtsteilen Wasser bis fast zur  völligen Lösung des     Antimonpento$yds    er  hitzt.

   Das Filtrat dieser Lösung     wird    noch  heiss mit Soda neutralisiert und eingedampft,    
EMI0002.0001     
  
    z-,v <SEP> eckmässig <SEP> bei <SEP> niedriger <SEP> Temperatur. <SEP> Man
<tb>  erhält <SEP> ein <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> leicht <SEP> mit <SEP> fast <SEP> neu  traler <SEP> Reaktion <SEP> lösliches <SEP> Salz, <SEP> dessen <SEP> An  iiniongehalt <SEP> <B>18,3</B> <SEP>  ö <SEP> beträgt. <SEP> [Berechnet
<tb>  17,8 <SEP>  ö <SEP> für <SEP> Sb <SEP> (S <SEP> CH.; <SEP> COONa),.]
<tb>  Leim <SEP> Ansäuern <SEP> der <SEP> Lösung <SEP> fällt <SEP> unter
<tb>  .=ibsclieidung <SEP> von <SEP> Tliioglvholsäure <SEP> eine <SEP> Säure
<tb>  ,ius, <SEP> die <SEP> aus <SEP> Wasser <SEP> in <SEP> derben <SEP> Kristallen
<tb>  ausfällt <SEP> und <SEP> 40 <SEP> % <SEP> Sb <SEP> enthält.

Claims (1)

  1. EMI0002.0002 PATENTAI<B>Z</B>SPRYICH <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> Darstellung <SEP> einer <SEP> kom plexen <SEP> Antimonverbindung, <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> Thioglvkolsäure <SEP> mit <SEP> einer EMI0002.0003 Verbindung <SEP> des <SEP> fünfwertigen <SEP> Antimons <SEP> be handelt <SEP> und <SEP> die <SEP> entstehende <SEP> Antimonpenta thioglvkolsäure <SEP> vor <SEP> der <SEP> Isolierung <SEP> mit <SEP> einem <tb> Neutralisationsmittel <SEP> in <SEP> das <SEP> Natriumsalz <tb> iiberführt.
    <SEP> Das <SEP> Natriumsalz <SEP> der <SEP> Antimon pentatliioglv <SEP> l@olsäure <SEP> stellt <SEP> ein <SEP> kristallini sches, <SEP> weisse, <SEP> in <SEP> Wasser <SEP> leicht <SEP> lösliches <tb> Pulver <SEP> vor, <SEP> das <SEP> als <SEP> hervorragend <SEP> spezifisch <tb> wirkendes <SEP> Arzneimittel <SEP> Verwendung <SEP> finden <tb> soll. <SEP> Es <SEP> hat <SEP> einen <SEP> Antimongehalt <SEP> von <SEP> <B>18,3</B> <SEP> % <tb> (berechnet <SEP> <B>17,8</B> <SEP> ö).
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