CH124262A - Verfahren zur Herstellung eines Hydrierungsproduktes des Anthrachinons. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Hydrierungsproduktes des Anthrachinons.

Info

Publication number
CH124262A
CH124262A CH124262DA CH124262A CH 124262 A CH124262 A CH 124262A CH 124262D A CH124262D A CH 124262DA CH 124262 A CH124262 A CH 124262A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
melts
anthraquinone
hydrogen
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH124262A publication Critical patent/CH124262A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung eines     Hydrierungsproduktes    des     Anthraehinons.       Es wurde gefunden, dass sich     Anthra-          chinon    in einem     nichtsauren    Medium in Ge  genwart von unedle Metalle     enthaltenden          Katalysatoren    mit Hilfe von Wasserstoff  unter Druck leicht reduzieren lässt.

   Die Auf  nahme des Wasserstoffes erfolgt bei dieser       Art    der Hydrierung, wie sich überraschender  weise zeigte, stufenweise, so dass man, je  nachdem man eine geringere oder grössere  Menge Wasserstoff zur Absorption gelangen  lässt, in der Lage ist, eine Reihe wichtiger,  zum     grössten    Teil bisher überhaupt noch  nicht zugänglicher Reduktionsprodukte des       Anthrachinons    zu     gewinnen.    Als pri  märes Reduktionsprodukt     wird    unter     Ver-          braucb    von einer vier Atomen entspre  chenden.

   Menge Wasserstoff und ohne Auf  treten eines Zwischenproduktes in glatter  Reaktion     Anthron        erhalten.    Bei Einführen  weiterer Mengen Wasserstoff erhält man       Tetrahydroanthranol    und schliesslich     Okto-          hydroanthranol.     



  Als Katalysatoren können die für Hy  drierungen üblichen, unedle Metalle enthal-         tenden    Kombinationen Verwendung finden.  Insbesondere sind solche Katalysatoren, die  Eisen, Nickel, Kobalt, Kupfer, Wismut oder  Magnesium enthalten, für das Verfahren ge  eignet.  



  Ausser dem     Anthrachinon    selbst sind auch  die     Substitutionsprodukte    und Derivate des  selben, wie zum Beispiel     Alkyl-,        Oxy-,        Nitro-,          Amido-Anthrachinon,        Naphtanthrachinon,

      in  der beschriebenen Weise leicht     hydrierbar.     Selbstverständlich kann man zwecks Gewin  nung der höher hydrierten     Verbindungen    an  Stelle von der     Anthrachinonstufe    auch von  den Verbindungen der     Anthron-        bezw.        Tetra-          hydroanthranolstuf    9 ausgehen.  



  Das vorliegende Patent bezieht sich nun  auf ein Verfahren zur Herstellung des       Oktohydroanthranols,    das dadurch gekenn  zeichnet ist,     da.ss    man     Antlirachinon    in einem       nichtsauren        Medium    in Gegenwart eines un  edle Metalle enthaltenden     Katal.,sators    in der       Wärme    und unter Druck mit Wasserstoff be  handelt, bis eine zwölf Wasserstoffatomen    
EMI0002.0001     
  
    entsprechende <SEP> 141eiige <SEP> \Vasserstoff <SEP> aufgeilom  men <SEP> wird.
<tb>  



  Das <SEP> so <SEP> erhaltelie <SEP> Olztohvdroantlirailol
<tb>  schmilzt <SEP> bei <SEP> <B>113-l',</B> <SEP> ist <SEP> farblos, <SEP> in <SEP> Alkali
<tb>  schwer <SEP> löslich, <SEP> liefert <SEP> eine <SEP> bei <SEP> 52 <SEP> " <SEP> schmel  zende <SEP> Acetyl- <SEP> und <SEP> eine <SEP> bei <SEP> 1.28 <SEP>   <SEP> schmelzende
<tb>  Benzoylverbindun-. <SEP> Das <SEP> 11,lonobromclerivat,
<tb>  schmilzt <SEP> bei <SEP> <B>123'.</B> <SEP> Bei <SEP> der <SEP> Oxydation <SEP> mit
<tb>  Eise,ig-Chromsäure <SEP> erhält <SEP> man <SEP> ein <SEP> gelbe:
<tb>  Chinon <SEP> vom <SEP> Schmelzpunkt <SEP> <B>180</B> <SEP> ".
<tb>  



  Die <SEP> neue <SEP> Verbindung <SEP> soll <SEP> als <SEP> @us@@,angs  niateria.l <SEP> zur <SEP> Herstellung <SEP> von <SEP> Farbstoffen
<tb>  und <SEP> therapeutischen <SEP> Produkten <SEP> dienen.       <I>Beispiel</I>    Man löst 52 Teile     Anthrachinon    in 100  Teilen     Dekahy        dronaphtalin    und führt im       Autoklaven    in     Gegenwart    eines aus einem  Gemisch aus 'Nickel-, Eisen- und Kupfer  karbonat bestehenden     Katalysators    die Hy  drierung bei 160 bis 170   durch, bis die       eileer    Aufnahme von zwölf Atomen entspre  chende     beenge    Wasserstoff     verbrauelit    ist,

    löst     alsdann    die Reaktionsmasse in Äther  und filtriert noch warm vom     hata.ly    Bator  ab. So     gewinnt    man durch Erkalten der  teilweise eingeengten Lösung 65     %    der theo-  
EMI0002.0015     
  
    retischen <SEP> Ausbeute <SEP> an <SEP> reinem <SEP> Oktohydro  antliranol. <SEP> Die <SEP> eingedampfte <SEP> Laube <SEP> liefert
<tb>  bei <SEP> Behandlung <SEP> mit <SEP> Alkohol <SEP> und <SEP> Wasser
<tb>  lieben <SEP> etwa, <SEP> O1@tohvclroantliracen <SEP> nochmals
<tb>  zirkle <SEP> 20 <SEP>  % <SEP> Oldoli@-droanthr < inol.

Claims (1)

  1. EMI0002.0016 PATENTANSPRUCH: Zierfahren zur Herstellung des Okto- lly droanthranols, dadurch gekennzeichnet, dass man. Antlirachinon in einem nic.ht- sauren Medium in Gegenwart eines unedle Metalle enthaltenden Katalysators in der Wärme und unter Druck mit Wasserstoff behandelt, bis eine zwölf Wasserstoffatomen elftsprechende Menge Wassertoff aufgenom men ist..
    Das so erlialt;@ll;@ Oliloll\-droanthr.inol sellmilzt bei l @d , ist farblos, in Alkali schwer löslich, liefert eine bei 5-)' schmel zende Acetyl- und eine bei 128 schmelzende ssenzoylverbindung. Das Monobromderivat schmilzt bei<B>123</B> ".
    Bei der Oxidation mit Eisessig-Cliromä.ur- erhält man ein gelbes Chinon vom Sehmelzpniiht 180 .
CH124262D 1925-03-03 1926-03-01 Verfahren zur Herstellung eines Hydrierungsproduktes des Anthrachinons. CH124262A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE124262X 1925-03-03
CH120799T 1926-03-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH124262A true CH124262A (de) 1928-01-16

Family

ID=25709548

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH124262D CH124262A (de) 1925-03-03 1926-03-01 Verfahren zur Herstellung eines Hydrierungsproduktes des Anthrachinons.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH124262A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1223365B (de) Verfahren zur Herstellung von sekundaeren Alkoholen und deren Estern
CH124261A (de) Verfahren zur Herstellung eines Hydrierungsproduktes des Anthrachinons.
DE352721C (de) Verfahren zur Gewinnung von sym. Oktohydroanthracen
DE502043C (de) Verfahren zur Darstellung von Anthrachinon und seinen Abkoemmlingen
DE360491C (de) Verfahren zur Darstellung von Halogenalkylestern aromatischer o-Oxycarbonsaeuren
DE508094C (de) Verfahren zur Herstellung von ar-Tetrahydronaphtholen und deren Estern
DE701134C (de) , die eine olefinische Doppelbindung im Molekuel enthalten, mit aromatischen oder gemischt aromatisch-alicyclischen Kohlenwasserstoffen
DE642290C (de) Verfahren zur Darstellung von Reduktionsprodukten des maennlichen Sexualhormons und aehnlich wirkender Stoffe
CH120799A (de) Verfahren zur Herstellung eines Hydrierungsproduktes des Anthrachinons.
DE955232C (de) Verfahren zur Herstellung von hoehermolekularen Alkoholen
DE818937C (de) Verfahren zur Synthese von Oestron und seinen Abbauprodukten sowie ihren Derivaten und Isomeren
DE851187C (de) Verfahren zur Herstellung isocyclischer Verbindungen
DE870265C (de) Verfahren zur Herstellung primaerer fettaromatischer Amine
DE863189C (de) Verfahren zur Herstellung von Butantriol-(1,2,4)
DE511576C (de) Verfahren zur stufenweisen Hydrierung von Anthrachinon und seiner Abkoemmlinge
DE923187C (de) Verfahren zur Herstellung von Pregnanverbindungen
CH443350A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Salicylsäure-Derivaten
AT230882B (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Aminochrysen
DE1098519B (de) Verfahren zur Herstellung einer desaminierten Colchicinsaeure (8-Carboxy-1, 2, 3-trimethoxy-dibenzo-[a, c]-cycloheptadien-(1, 3)
AT293362B (de) Verfahren zur Herstellung von N-substituierten β-Aminopropiophenonen
DE494433C (de) Verfahren zur Darstellung von Anthrachinon und seinen Abkoemmlingen
DE594481C (de) Verfahren zur Herstellung hoeherer aliphatischer Alkohole
CH144856A (de) Verfahren zur Darstellung eines Reduktionsproduktes des Indoxyls.
CH185414A (de) Verfahren zur Herstellung eines gesättigten Dihydrochlorketons.
CH187251A (de) Verfahren zur Herstellung von Androsteron.