CH132603A - Verfahren zur Darstellung eines Calciumformaldehydsulfoxylats. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Calciumformaldehydsulfoxylats.

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CH132603A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     Caleiumformaldehydsulfoaylats.       Versetzt man eine wässerige Lösung eines       Alkaliformaldehydsulfoxylats    mit Kalkmilch,  so scheidet sich ein     schwerlösliches        Dicalcium-          salz    ab, welches auf 1 Atom Schwefel 1 Atom       Calcium    enthält. Die Fällung ist aber un  vollständig.

      Es wurde nun gefunden, dass man ein  schwer lösliches     Calciumsalz    in nahezu quanti  tativer Ausbeute erhält, wenn man auf die  wässerige Lösung eines leichtlöslichen     Formal-          dehydsulfoxylats    ein lösliches     Calciumsalz    und  ein alkalisch wirkendes Mittel einwirken lässt.  Das ausgefallene Salz enthält auf 3     Calcium-          4    Schwefelatome. Das für die Umsetzung  erforderliche     Calciumsalz    kann unter Um  ständen auch während der Reaktion erzeugt  werden, indem man zum Beispiel die wässe  rige     Alkaliformaldehydsulfoxylatlösung    mit  Kalkmilch versetzt und alsdann so viel einer  Säure, z. B.

   Salzsäure, zugibt, dass eine ge  nügende Menge     Chlorcalcium    in der Reaktions-    masse selbst entsteht. Das so erhaltene  Produkt kann zum Beispiel zum Abziehen  von Kunstwolle und dergleichen Verwendung  finden.    <I>Beispiel 1:</I>    140 kg     krist.        Natriumformaldehydsulfo-          xylat        NaS02        CH20H        -i-    2 H20 werden in  250 Liter Wasser gelöst, dann wird eine  Lösung von 57 kg wasserfreiem     Chlorcalcium     in 250 Liter Wasser dazu gegeben, auf 45   aufgeheizt und unter Rühren eine dünnflüs  sige,

   wässerige Aufschlämmung von 17 kg  gebranntem Kalk während     1'/2    Stunden ein  getragen. Es wird weitergerührt und die  Temperatur noch 3 Stunden bei zirka 45   gehalten, dann unter Rühren langsam abge  kühlt. Die ganze Masse wird erst     dickflüssig,     nach mehreren Stunden dünnflüssig. Das ge  bildete     Calciumformaldehydsulfoxylat    wird ab  gesaugt, mit Wasser gewaschen und im     Va-          kuumtrockensohrank    getrocknet.

        <I>Beispiel 2:</I>  Zu einer Lösung von 60 kg     krist.        For-          maldehydnatriumsulfoxylat    in 500 Liter war  mem Wasser von 30-40  werden 40 kg  wasserfreies     Chlorcalcium,    gelöst in 300 Liter  Wasser, zugegeben. Zu dieser Mischung lässt  man langsam unter Rühren bei     30-400    eine  Auflösung von 8 kg     Ätznatron    in 100 Liter  Wasser zufliessen, rührt dann noch eine Stunde,  filtriert, wäscht mit Wasser aus und trocknet  im Vakuum. Die Ausfällung ist vollständig.

    <I>Beispiel 3:</I>  60 kg     krist.        Natriumformaldehydsulfo-          xylat    werden in 500 Liter Wasser gelöst  und mit 40 kg wasserfreiem     Chlorcalcium     versetzt und unter Rühren auf     9011    erhitzt.  Hierzu lässt man langsam 13 kg     calc.    Soda,  gelöst in 100 Liter Wasser, zulaufen. Es    wird noch einige Stunden bei<B>90-95'</B> weiter  gerührt, alsdann das     Calciumsalz    abgesaugt,  mit Wasser gewaschen und im Vakuum ge  trocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines schwer löslichen Calciumformaldehydsulfoxylats, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein leicht lösliches Formaldehydsulfosylat ein leicht lösliches Calciumsalz und ein alkalisch wir kendes Mittel einwirken lässt. Das in Wasser schwer lösliche Salz ist farblos, enthält auf 3 Calciumatome 4 Schwefelatome und kann zum Abziehen von Kunstwolle dienen.
CH132603D 1926-12-14 1927-11-07 Verfahren zur Darstellung eines Calciumformaldehydsulfoxylats. CH132603A (de)

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