CH134364A - Verfahren zur Darstellung einer Acetoacetanilidsulfosäure. - Google Patents
Verfahren zur Darstellung einer Acetoacetanilidsulfosäure.Info
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Description
Verfahren zur Darstellung einer Acetoacetanilidsulfosäure. Knorr beschreibt in den Annalen der Che- nrie, Band 236, Seite 112 die Bildung von Derivaten der r-Methylcarbostyrile aus Acet- essigarylaminen durch Kondensation mittelst konzentrierter Schwefelsäure. Im Gegensatz hierzu beschreibt das österreichische Patent Nr. 102950 auf Seite 4, Zeilen 1--5 die Darstellung der Acetessig-o-anisididsulfosäure unter Bedingungen, welche normalerweise das entsprechende r-Methylcarbostyril erwarten lassen. Es zeigte sich nun, dass in Übereinstim mung mit den Arbeiten Knorrs das Verfahren des zitierten österr. Patentes nur bei solchen Acetessigarylaminen zum Ziele führt, bezie hungsweise befriedigende Ausbeuten liefert, bei denen eine Kondensation unter Einwirkung von Schwefelsäure, wahrscheinlich infolge sterischer Hinderung, nicht erfolgt. Solche Verbindungen sind zum Beispiel das Acet- essig-2.6-dimethylanilid und die Acetessig- o-aminophenolalkyläther, sowie das Acetessig- o-anisidid und das Acetessig-o-phenetidid. Es wurde nun gefunden, dass keine Kon densation der N-acetoacetylierten Arylamine und ihrer Derivate zu dem entsprechenden r-Methylcarbostyril beziehungsweise deren Derivate, sondern eine glatte Sulfierung statt findet, wenn man die Sulfierung in Abwesen heit von Wasser oder wasserhaltigen Sulfie- rungsmitteln vornimmt, zum Beispiel mit anhydridhaltiger Schwefelsäure. Die so erhältlichen Sulfosäuren sollen als Zwischenprodukte für die Darstellung von Farbstoffen Verwendung finden. Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Darstellung einer Acetoacet- anilidsulfosäure. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man Acetoacetanilid unter Ausschluss von Wasser mit einem Sulfierungsmittel behandelt, zweckmässig, indem man ein wasserfreies Sulfierungsmittel, zum Beispiel schwefelsäure- anhydridhaltige Schwefelsäure verwendet. Die Acetoacetanilidsulfosäure bildet ein in Wasser sehr leicht lösliches, an der Luft zerfliessliches Natriumsalz. Die neue Verbin dung soll als Zwischenprodukt für die Dar stellung von Farbstoffen Verwendung finden. <I>Beispiel:</I> Acetoacetanilid (Acetessiganilid) wird bei 0-10o in die drei- bis fünffache Menge 10-20 %iges Oleum eingetragen. Unter öfte- rem Rühren lässt man einige Stunden bei 10-20 o stehen. Die noch Oleum enthaltende Reaktionsmasse gibt man auf Eis. Dann neutralisiert man mit Kalk oder Kreide, fil triert vom Gips ab und verwandelt in das Natriumsalz. Das Eindampfen erfolgt zweck mässig essigsauer. Das erhaltene Natriumsalz der Acetoacetanilidsulfosäure ist in Wasser sehr leicht löslich. Durch Kuppeln mit diazo- tiertem Anilin erhält man einen gelben, mit Diazosulfanilsäure einen rotstichig gelben Farbstoff.
Claims (1)
- P ATENTANSPhlJCH: Verfahren zur Darstellung einer Aceto- acetanilidsulfosäure, dadurch gekennzeichnet, dass man Acetoacetanilid unter Ausschluss von Wasser mit einem Sulfierungsmittel be handelt. Die Acetoacetanilidsulfosäure bildet ein in Wasser sehr leicht lösliches, an der Luft zerfliessliches Natriumsalz. Durch Kup peln mit diazotiertem Anilin erhält man einen gelben mit Diazosulfanilsäure einen rotstichig- gelben Farbstoff.Die neue Verbindung soll als Zwischenprodukt für die Darstellung von Farbstoffen Verwendung finden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein wasserfreies Sulfier ungsmittel verwendet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE134364X | 1926-12-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH134364A true CH134364A (de) | 1929-07-31 |
Family
ID=5665456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH134364D CH134364A (de) | 1926-12-16 | 1927-11-30 | Verfahren zur Darstellung einer Acetoacetanilidsulfosäure. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH134364A (de) |
-
1927
- 1927-11-30 CH CH134364D patent/CH134364A/de unknown
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