CH135746A - Verfahren zur Herstellung einer o-Oxybenzyl-amin-arsinsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer o-Oxybenzyl-amin-arsinsäure.

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CH135746A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung einer     o-Oxybenzyl-amin-ar        sinsäure.       Es wurde gefunden, dass man     o-Oxyben-          zyl-amiii-arsinsäuren    erhält, wenn man 5  Amino-2-oxybenzyl-aroyl-amine     diazotiert,     die     Diazoverbindung    in alkalischer Lösung  mit einem     Alkaliarsenit    behandelt und die  entstandenen     2-Oxybenzyl-iaroylamin-5-arsin-          säuren.    verseift.  



  Die als Ausgangsmaterial verwandten       5-Amino-2-oxy--.benzyl-aroyl-amine    werden  zum Beispiel nach Einhorn (Liebigs Anna  len,     Band    343, Seite 223) durch Kondensa  tion von     p-Nitrophenolen    mit     Oxymethyl-          aroylaminen    und nachfolgender Reduktion  der Nitrogruppe gewonnen.  



  Die neuen Verbindungen besitzen     .gute     therapeutische Wirksamkeit und sind von  besonderer Wichtigkeit wegen des     Fehlens     jeglicher     neurotoxischer    Wirkung. Auch als  Ausgangsmaterial zur Herstellung anderer  pharmazeutischer Produkte kann man sie       verwenden.       Vorliegendes Patent bezieht sich nun auf  ein Verfahren zur Herstellung der     2-Oxy-          henzyl-amin-5-arsinsäure    der Formel:

    
EMI0001.0021     
    w     elchesdadurch    ,gekennzeichnet ist,     d.ass    man       5-Amino-2-oxybenzyl-benzoylamin,diazotiert,     die     Diazoverbindung    in alkalischer Lösung  mit einem     A.lkaliarsenit        umsetzt    und -die 2  Oxy-benzyl-benzoyl-amin-5-arsinsäure ver  seift.  



  Die     2-Oxybenzyl-amin-5-arsinsäure    kri  stallisiert in feinen     Nadeln    vom Schmelz  punkt über 290  . Sie ist leicht löslich in  verdünnten Mineralsäuren, in Alkalien und       Alkalicarbonatlösungen,    schwer löslich in       überschüssiger        Natriumacetatlösung,        in    Ace-      ton,     Methyl-        und    Äthylalkohol,     unlöslich    in  Äther, Benzol und Benzin.  



  <I>Beispiel:</I>  24,2 kg     m-Amido-o-.oxybenzylbenzoyl-          amin    (vergleiche     Einhorn,        Annalen    343,  248) vom     Schmelzpunkt   <B>186'</B> werden in  200 kg     Wasser,    200 kg Eis und 26 Liter  Salzsäure     (d=1,185)        suspendiert    und mit  einer Lösung von 7 kg     Natriumnitrit    in 20  Liter Wasser bei 0 .bis 5       diazotiert.    Die  so erhaltene     Diazolösung    fliesst unter star  kem Rühren in eine<B>60'</B>     warme        Mischur;

            von    150 Liter Wasser, 30 kg     Natriumarse-          nit    und 10 kg Kupfervitriol ein. Durch Zu  satz von fester Soda (etwa 60 kg) sorgt man  dafür, dass die Lösung immer ,deutlich alka  lisch bleibt. Nach beendeter Stickstoffent  wicklung filtriert man     @ab    und säuert mit  Salzsäure an. Die neue     Verbindung    fällt  beim Abkühlen der Lösung aus. Sie wird  durch     Umlösen    aus verdünnter     Acetatlösung     unter Zusatz von Tierkohle und Wiederaus  fällen mit Salzsäure gereinigt.

   Die neue  Verbindung hat die Zusammensetzung einer       Oxybenzylbenzoyl.aminarsinsäure.    Sie kri  stallisiert aus     Methylalkohol    in weissen Kri  stallen vom     Schmelzpunkt    220 bis 221', ist  schwer löslich in Wasser, Spiritus und Ace  ton, unlöslich     in    Äther und Benzol, ziemlich  leicht löslich in heissem, schwer dagegen in  kaltem     Methylalkohol,    unlöslich in verdünn  ten kalten Mineralsäuren, ziemlich schwer in  verdünnter     Acetatlösung,    dagegen leicht in  verdünnten Alkalien und verdünnter Soda  lösung.  



  25 kg der so gewonnenen     Oxybenzylben-          zoylamiuarsinsäure    werden mit 100 Liter       urasser    und 50 Liter Natronlauge 33       Be     5 Stunden am     Rückflusskühler    gekocht. Die  Masse wird mit 100 Liter Wasser     verdünnt,       in der     Kälte    filtriert und mit 75 Liter zehn  fach normaler Salzsäure versetzt. Hierauf  wird -auf 0   abgekühlt, von der     abgeschie-          ,denen        Benzoesäure        @a@bfiltriert    und das Fil  trat auf 75   erwärmt.

   Nach :dem     Neutraii-          sieren    mit     Natriumacetat    kristallisiert     die     neue Verbindung in feinen Nadeln, deren  Schmelzpunkt über 290   liegt, .aus. Sie soll  für pharmazeutische Zwecke und zur Her  stellung weiterer     pharmazeutischer    Produkte  verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung der 2-Oxy- beiizyl-amin-5-.arsinsäure der Formel: EMI0002.0049 dadurch gekennzeichnet, .dass man 5-Amino,- 2-oxy-benzy 1-benzoylamin diazotiert, die Di- azoverbindung in alkalischer Lösung mit einem Alkaliarsenit umsetzt und die 2-Oxy- benzyl-benzoylamin-5-arsinsäure verseift.
    Die 2-Oxybenzyl-amin-5-:arsinsäure kri stallisiert in feinen Nadeln vom Schmelz punkt über<B>290'.</B> Sie ist leicht löslich in verdünnten Mineralsäuren, in Alkalien und Alkalicarbonatlösungen, schwer löslich in überschüssiger Natriumacetatlösung, in Ace ton, Methyl- und Äthylalkohol, unlöslich in Äther, Benzol und Benzin. Sie soll für phar- in.azeutische Zwecke und zur Herstellung weiterer pharmazeutischer Produkte verwen det werden.
CH135746D 1927-05-31 1928-05-29 Verfahren zur Herstellung einer o-Oxybenzyl-amin-arsinsäure. CH135746A (de)

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