CH137115A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Azofarbstoffes.

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CH137115A
CH137115A CH137115DA CH137115A CH 137115 A CH137115 A CH 137115A CH 137115D A CH137115D A CH 137115DA CH 137115 A CH137115 A CH 137115A
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soda
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B62/00Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
    • C09B62/02Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring
    • C09B62/04Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group directly attached to a heterocyclic ring to a triazine ring
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    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B43/00Preparation of azo dyes from other azo compounds
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Description


  Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr.<B>135220.</B>    Verfahren zur Herstellung eines neuen     AzoTarbstofes.       Es wurde gefunden, dass man einen neuen       Azofarbstoff    erhält, wenn man 1     Mo1        Cya-          nurchlorid,    1     Al:

  ol        1,8-Aminonaplithol-3,6-di-          sulfosäure,    1     Mol        Dehydr#othiotoluidinsulfo-          säure    und 1     Mol        Diazobenzol    derart aufein  ander einwirken lässt, dass die     Amirronaph-          tholdisulfosäure    und die     Dehydrothiotoluidin-          srrlfosäure    durch den     Cyanurkerrr    verbunden  werden und das     Diazobenzol    in der     7-Stellung     des     Aniinonaphtholrestes    kuppelt.  



  Der neue     Farbstoff    bildet ein dunkles  Pulver. Es löst sich in Wasser mit blauroter  Farbe auf und erzeugt auf Baumwolle rosa  Töne von grosser Reinheit und guter Licht  echtheit.  



  <I>Beispiel 1:</I>       9.3    Teile Anilin werden     diazotiert    und  in     sodaalkalischer    Lösung mit 31,9     Grewichts-          teilen        1,8-Ainirronaphthol-3,6-disulfosäure    zurr       Monoazofarbstof    vereinigt. Dieser wird durch       Aussalzen    isoliert, wieder in 500 Gewichts  teilen Wasser gelöst und zu einer     eiskalten       Suspension von<B>18,5</B>     (J)rewichtsteilen        Cyanur-          chlorid    in Wasser gegeben.

   Nach einstündi  gem Rühren bei 0-5  lässt man eine Lösung  von 5,3 Gewichtsteilen Soda in Wasser inner  halb 1 Stunde zufliessen. Das gebildete Kon  densationsprodukt ist zum grossen Teil     pastig     ausgeschieden. Man fügt eine heisse neutrale  Lösung von 32 Gewichtsteilen     Dehydrothioto-          luidinsulfosäure    hinzu und hält die Tempe  ratur einige Stunden auf 40-50 , wobei der  Farbstoff in Lösung geht. Dann lässt man  nochmals eine Lösung von 5,3 Gewichtsteilen  Soda zulaufen. Der Farbstoff wird durch  Kochsalz gefällt.  



       Beispiel   <I>2</I>  Eine eiskalte neutrale Lösung von 32  Gewichtsteilen     Dehydrothiotoluidinsulfosäure     in 1000 Gewichtsteilen Wasser wird mit  einer feinen Suspension von 18,5 Gewichts  teilen     Cyanurchlorid    in Eiswasser vereinigt.  Zu dem allmählich dick     pastig    werdenden       Kondensationsprodukt    lässt man innerhalb      2 Stunden eine Lösung von 5,3 Gewichts  teilen Soda zulaufen.

   Dann fügt man eine  warme neutrale Lösung des durch     Diazotieren     von 9,3 Gewichtsteilen Anilin und     sodaal-          kalische    Kupplung mit 31,9 Gewichtsteilen       1,8-Amiiionaphtliol-3;6-disiilfosäure    gewonne  nen     Monoazofarbstoffes    hinzu und hält die  Temperatur bei<B>50".</B> Nach einer     Stunde     lässt man langsam eine Lösung von 5,3 Ge  wichtsteilen Soda zulaufen. Der Farbstoff       -wird    wie in Beispiel 1 angegeben isoliert.

    <I>Beispiel 3:</I>  Zu einer eiskalten Suspension von 18,5 Ge  wichtsteilen     Cyanurchlorid    in Wasser wird eine  neutrale Lösung von 31,9 Gewichtsteilen 1,8       Aminoriaphtol-3,6-disulfosäure    gegeben. Im  Laufe einer Stunde wird eine Lösung von 5,3  Gewichtsteilen Soda zufliessen gelassen. Die  Lösung des Kondensationsproduktes wird  vereinigt mit einer aus 9,3 Gewichtsteilen  Anilin, 30 Gewichtsteilen 30     o/oiger    Salz  säure und 6,9     Gewichtsteilen        Natriumnitrit     erhaltenen     Diazolösung.    Man lässt langsam  eine Lösung von 10,6     Grewichtsteilen        Soda.     zufliessen.

   Nach beendeter Kupplung, wo  bei der     Farbstoff    zum Teil ausfällt, fügt       inan    eine warme neutrale Lösung von 32  Gewichtsteilen     Dehydrothiotoluidinsulfosäure          zii    und steigert die Temperatur auf 50 0. Der  Farbstoff geht nach einiger Zeit in Lösung.  plan lässt nach 2 Stunden noch eine Lösung  von 10.6 Gewichtsteilen Soda zulaufen. Der       Farbstoff    wird wie in Beispiel 1 angegeben  isoliert.

      <I>Beispiel</I>     l:     Eine feine Suspension von 18,5     Gewiehts-          teilen        Cyanurchlorid    in Eiswasser wird mit  einer neutralen Lösung von 31,9 Gewichts  teilen     1,8-Aininoriaphtliol-3,6-disulfosäure     vereinigt und damit während     1-1'/s    Stun  den bei 0  gerührt. Während dieser Zeit lässt  man langsam eine Lösung von 5,3     Gewiehts-          teilen    Soda zufliessen.

   Hierauf fügt man eine  neutrale Lösung von 32 Gewichtsteilen     De-          hydrothiotoluidinsulfosätire    zu, steigert die    Temperatur auf 40   und lässt während 1'/2  Stunden wieder eine Lösung 5,3 Gewichts  teilen Soda     zufliessen.    Man kühlt mit Eis ab.  Nach     Zugabe    der nötigen Menge Soda wird  eine aus 9,3 Gewichtsteilen Anilin bereitete       Diazobenzollösung    zulaufen gelassen. Der  Farbstoff wird durch     Aussalzen    isoliert.  



  <I>Beispiel 5:</I>  Eine eiskalte neutrale Lösung von 32  Gewichtsteilen     Dehydrothiotoluidinsulfosäure     in 1000 Gewichtsteilen Wasser wird mit  einer feinen Suspension von 18,5 Gewichts  teilen     Cyanurchlorid    in     Eiswasser    vereinigt.  Zu dem allmählich dick     pastig    werdenden  Kondensationsprodukt lässt man innerhalb 2  Stunden eine Lösung von 5,3     Gewichtsteilen     Soda zulaufen. Dann fügt man eine neutrale  Lösung von 31,9 Gewichtsteilen     1,8-Amino-          naphtol-3,6-disulfosäure    zu, wärmt     auf'40    0  an und lässt nach 11/2 Stunden innerhalb  einer Stunde ehre Lösung von 5,3 Gewichts  teilen Soda zufliessen.

   Man kühlt mit Eis ab  und fügt nach Zugabe der nötigen Menge  Soda eine aus 9,3     Gewichtsteilen    Anilin be  reitete     Diazobenzollösung    zu. Der     Farbstoff     wird durch     Aussalzen    abgeschieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines. neuen Farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Kol Cyanurchlorid, 1 Mol 1,8-Amino- naphthol-3,6-disulfosäure, 1 Mol Deliydrothio- toluidinsulfosäur-e und 1 111o1 Diazobenzol derart aufeinander einwirken lässt,
    dass die Aminonaphtholdisulfosäure .und die Dehydro- thiotoluidinsulfosäure durch den Cyanurkern verbunden werden und das Diazobenzol in der 7-Stellung des Aminonaphtholrestes kuppelt. Der neue Farbstoff bildet ein dunkles Pul ver. Er löst sieh in Wasser mit blauroter Farbe auf und erzeugt auf Baumwolle rosa Töne von grosser Reinheit und guter Licht echtheit.
CH137115D 1927-10-22 1927-10-22 Verfahren zur Herstellung eines neuen Azofarbstoffes. CH137115A (de)

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CH135220T 1927-10-22

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