CH142202A - Rechenmaschine mit selbsttätiger Divisionsvorrichtung. - Google Patents

Rechenmaschine mit selbsttätiger Divisionsvorrichtung.

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CH142202A
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Rheinische Aktiengesellschaft
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Rheinische Metallwaren Und Mas
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      Rechenmaschine    mit selbsttätiger Divisionsvorrichtung.    Die Erfindung betrifft . eine mit     selbst-          lütiger        Divisionsvorrichtung    versehene Re  chenmaschine, bei welcher ein Differential  getriebe .die     Drehung    .der von einer Hand  kurbel oder einem Motor bewegten Haupt  azrtriebswelle auf eine von zwei Wellen über  trägt,     von    denen die eine die Rechenantriebe,       ,die    andere die Korrektur- oder :die Zähl.       werkstransport-Vorrichtung    antreibt.

   Die Er  findung besteht darin, dass ein mit     zwei        Ge-          gensperrgliedern    der getriebenen Wellen des  Differentialgetriebes zusammenarbeitendes       Sperrglied    das Differentialgetriebe steuert.  



  Das Ganze kann derart ausgebildet sein,  dass dieses 'Sperrglied, sobald es mit dem     Ge-          gensperrglie,d    der einen Differentialwelle in  Eingriff kommt, mit .dem ,der andern Welle  ausser Eingriff tritt, so     da.ss        als-o    stets eine  der beiden Differentialwellen gesperrt, die  andere frei ist.

   Dieses, zweckmässig im Ha  schinengestell gelagerte Sperrglied kann vor  teilhaft einesteils von einem Zehnervorberei-         ticngs:daumen    der vom obersten Zehnerschaf  daumen angetriebenen Ziffernrolle, andern  teils von einer Korrekturwelle beeinflusst  werden, wobei das     CTanze        derart        ausgebildet     sein kann, dass der     Zehnerschaltdaumen    das       Sperrglied    in ,die Lage verschiebt, bei der die  Antriebswelle gesperrt und die     Korrektur-          wellei    frei ist, während die     Korrekturwelle,     falls sie freigegeben wird,

   stets noch vor  Ablauf einer Drehung das Sperrglied wieder  in seine entgegengesetzte     Endlage    zurück  schiebt und     dadurch    sich selbst nach Ablauf  einer     Umdrehung    wieder sperrt, so     dass    im  allgemeinen die     Korrekturwelle    gesperrt und  die Antriebswelle frei ist, während der ent  gegengesetzte Zustand immer nur für die  Dauer einer     Umdrehung    bestehen kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fi.l-.    1 ist eine Draufsicht und       Fig.    2 eine Seitenansicht desselben;           Fig.    3     zeigt    eine Einzelheit,       Fig.    4 -die     Korrekturvorrichtung    von der  Seile gesehen.  



       Fig.    5 eine weitere     Einzelheit,          Fig.    6 das Differentialgetriebe im Schnitt,  und       Fig.    7 und 8 sind Ansichten der Gegen  sperrglieder der Differentialwellen.  



  Das Differentialgetriebe ist mittelst des  Lagerbockes 1 an der Platine 2 .des Rechen  maschinengehäuses befestigt     (Fig.    6). Der  Antrieb     -des        Differentials,    . der auch durch  einen Motor erfolgen könnte,     erfolgt    im ge  zeichneten Ausführungsbeispiel :durch eine  Antriebskurbel 3, welche in einem am Un  tergestell 6 angeschraubten Kurbelblock 4  mit der Welle 5 gelagert ist. Auf der Welle  5 ist ein Kegelrad 7     aufgekeilt,    welches in  ein Kegelrad 8 eingreift, das seinerseits mit  dem Zahnrad 9 fest verbunden ist und mit  ihm zusammen auf der     Hauptantriebswelle     10 lose drehbar ist.

   Das Zahnrad 9 greift in  ein durch die Achse 12 mit dem als     einseitig;     offene Glocke     ausgebildeten    Gehäuse 13 des  Differentialgetriebes fest verbundenes Zahn  rad 11 ein. Durch die Schlitze 14 des Ge  häuses 13 werden die durch das auf der Kor  rekturwelle 15     l#3se    drehbare     Mittelstück    16  miteinander verbundenen Achsen     17,der        Um-          laufkegelrä,der    18 des     Differentialgetriebes     mitgenommen.

   Die     I?mlaufke;elräder    18  greifen auf der einen Seite in ein Kegelrad  19 ein, welches fest auf der Korrekturwelle  15 sitzt, auf der andern Seite in ein     Kegel-          ra,d    20, welches zusammen mit dem Zahnrad  21 eine hohle     Vorgelegewelle    20a     .bildet,    die  auf der Korrekturwelle 15 lose drehbar ist  und mittelst der Zahnräder 21     und    23 die  Hauptantriebswelle     10,antreibt.    Beide Diffe  rentialwellen (15 und 20a)     treten    also durch  die     Glockenöffnung    aus dem     Di.fferential-          gehäuse    aus,

       ..e    so bemessen ist, .ass sämt  liche Räder ,des Differentialgetriebes mit den  sie tragenden Wallen als Ganzes durch sie  ein- und ausgebaut werden können. Die       Ha.upta_ntriebswelle    bewegt in üblicher Weise  mittelst der     Kegelradpaa.re    24, 25 die     Staf-          felwalzenwellen    26. Sobald eine der Wellen    15 oder 20a gesperrt wird, läuft die     an.dert-          mit    der     -doppelten    Drehzahl des Differential  gehäuses 13.

   Das Zahnrad 11 hat -die dop  pelte Zähnezahl des Zahnrades 9, so     da.ss,          trotz    des Differentials,     einer    Umdrehung der       3ntriebskurbel    auch eine Drehung .der Welle  15 oder 20 entspricht.  



  Die     Sperrvorichtung,    die die eine oder  andere Welle des Differentialgetriebes sperrt,  besitzt einen im     Lagerbock    1 des     Differen-          tialgetriebes    geführten Sperrschieber<B>27,</B> den  der     Zehnervorbereitungsdaumen    der vom  letzten     Zehnerschaltdaumen        bewegten    Zif  fernscheibe in später beschriebener Weise be  einflusst, und der mit zwei Sperrscheiben 22       und    30 zusammenarbeitet, von denen die  erste auf der der Hau     ptantriebswelle    vorge  schalteten hohlen     Vorgelegewelle    20a, die  zweite auf der Korrekturwelle 15 sitzt.

   In       Fig.    6     ist,der        ,Schieber    27 so eingestellt, dass  er mit der Nase 2<B>8</B> in der Auskerbung 22a       (Fig.    8) -der Scheibe 22 die hohle     Vorgelege-          welle    20a und damit auch ,die Hauptantriebs  welle 10 sperrt, während die     Korrekturwelle     15 frei ist und infolgedessen in     Um,drehuno-          versetzt    wird.

   Sobald aber die Korrektur  welle umläuft, wird durch die schräge     Nass     29 der auf -der Korrekturwelle 15 festsitzen  den Sperrscheibe 30 an der Schräge 31 der  Sperrschieber 27 so     verschoben,@dass    er gegen  Ende der ersten Umdrehung der Korrektur  welle mit der Nase 32 in die Aussparung 33  der Scheibe 30 eingreift. Die     Korrekturwell,-@     1.5 sperrt sich also, sobald sie freigegeben  wird, selber wieder nach Ablauf einer Um  d'Tehung.  



  Die     Zählwerl;stransportvorrichtung    der       :Maschine    besitzt, wie     Fig.    1 erkennen     lässt,     eine am     Zählwerksschlitten    52 gelagerte  Zahnschiene 49, in deren Rasten 'die Scheibe  47 mit zwei Stiften     47a    eingreift, so     da.ss          jedesmal,    wenn die Scheibe 47 eine halbe  Umdrehung macht, der     Zählwerksschlitten     um den Abstand zweier benachbarter Rasten  ,der Zahnschiene weitergeschoben wird.

   Die  Zahnschiene ist in den Lagern 50     (Fig.    2)       mittelst    der Zapfen 51 schwingbar, sie wird      im allgemeinen durch die Feder 54 mit den       Stiflen    47a in Eingriff gehalten, kann aber       mitt.alst    der     Handhabe    5i) so     verschwenkt      erden, dass sie mit, den Stiften 47a ausser  Eingriff kommt. Ausserdem hat die Maschine       I?inrichtuno@en,    durch die in .der Nullage der  Antriebswelle die Wendegetriebe des Resul  tat- und     Umdrehungszählwerkes    ausser Ein  griff gebracht werden.

   Der     Zählwerksschlit-          ten    ist daher, wenn die Zahnschiene 49 mit  den Stiften 472 ausser Eingriff gebracht  wird, und der Antrieb in der Nullage steht,  frei nach beiden Seiten verschiebbar. Der       Antrieb    der     :Scheibe    47 erfolgt: -von der Welle  15 aus und wird später beschrieben.  



  Von der Korrekturvorrichtung der Ma  schine, durch die, falls der Divisor einmal  mehr vom     Dividenden    abgezogen wurde als  er darin .enthalten ist, die Wendegetriebe des       Resultat-    und     Um@drehungs-Zählwerkes    für  die Dauer einer     Umdrehung    der Antriebs  welle 10 auf umgekehrten Drehsinn der  Zählwerke umgeschaltet werden, durch die  also bei dieser     Umdrehung    im Resultatwerk  die einmal     zuvipl    erfolgte Subtraktion und  im     Umdrehungszählwerk    die zu viel ange  zeigte Umdrehung rückgängig gemacht wird,  ist in der Zeichnung     (Fig.    4 und 5)

   nur     .der          Korrekturhelabl    70 dargestellt, der mittelst  der Kurve 71     un)d    ,des Stiftes 72 den     .die     Rechnungsart (Addition; Multiplikation.       Subtraktion,    Division) einstellenden Um  schalthebel 73 -bewegt. Das Einrücken der       Korrekturvorrichtung    .geschieht von der Kor  rekturwelle 15 in später zu     beschreibender     Weise     mittelst    des am Korrekturhebel 70 an  gelenkten Hebels 74, der im allgemeinen von  .der Feder 75 in der in     Fig.    4 gezeichneten  Lage gehalten wird.  



  Der     Antrieb,der        Transport-    und der Kor  rekturvorrichtung geschieht durch die Kor  rekturwelle 15 wie folgt: Durch .das auf der       Korrekturwelle    15 sitzende Kardangelenk 34       (I'i-.    1) wird die Achse 35, welche durch       ci,as\    Lager 36 gehalten wird, .gedreht, und  mit ihr     das    auf ihr festsitzende Kegelrad 37       und    das mit drei Rollen 39a, 39b,     39c    ver-         seliene        -,rosse    Kegelrad 38     (Fig.    1 bis 5),

   das  lose drehbar auf der Welle 40 sitzt und in  dessen eine     Nabenstirnfläche    Kupplungs  zähne     ]-1    eingearbeitet sind.  



  Die Rollen 39a, 39b,     39c        bilden    zusam  men. mit dem am Korrekturhebel 70     unge-          lenkten    Hebel 74 die die Korrekturvorrich  tung bewegende erste Kupplung. Die Kupp  lungszähne 41 wirken mit dem auf der Welle  40 längsverschiebbaren, aber     undrehbaren          Kupplungsstück    42 zusammen und bilden  mit diesem die die     Zä-hlwerkstransportvor-          riehtung    bewegende zweite Kupplung.

   Beide  Kupplungen werden vom     Zehnervorberei-          tungs,daumen    der     durch,den    obersten     Zehner-          schaltda.umen    bewegten Ziffernscheibe     beein-          flusst,    wie nachfolgend     beschrieben.     



  Geht in der vom obersten     Zehnerschalt-          daumen'        angetriebenen        Zählwerkstelle    die       Ziffernseheib-e        von    0 auf 9 oder umgekehrt,  so     betätigt    der     Zehnervorbereitungsdaumen     55     (Fig.    2) dieser     Ziffernscheibe    den Schie  ber 56, der den Bügel 5 7     verschyvenkt,    so dass  dessen Nase 58 !den Winkelhebel 59 an der .  Nase 60 freigibt. Durch :die Feder 61 wird  dann der Hebel 59 um den Lagerpunkt     6\3     geschwenkt. Dadurch werden gleichzeitig  zwei Schaltvorgänge ausgelöst.

   Einmal     wird     durch die am Hebel 59     angelenkte    und im  Haltestück 67     geführte    Stossstange 64 -der       das    Differentialgetriebe steuernde Schieber  2 7 bewegt, indem die in ihrer Längsachse  verschobene Stossstange 64     mit,der    seitlichen  Schrägfläche 65     (Fig.        \'3)    auf die am Ende  des Schiebers 27 vorgesehene     Schrägfläche     66 wirkt.

   Zum. andern wird durch die am  Ende des senkrechten     Armes    des Winkel  hebels 59     vorgesehene    seitlich abgebogene  Gabel 63     (Fig.    1, 2, 3) das Kupplungsstück  42 zum Kegelrad 38 hin verschoben. Jedoch  kann -das Kupplungsstück 42 vorläufig nicht  bis zum Eingriff mit den Kupplungszähnen  41 des Kegelrades 38 verschoben werden,  weil der     Bund    76     (Fig.    4) des,     Kupplungs-          stuckes    42 von der Klinke 77 des am Kor  rekturhebel 70 angebrachten Hebels 74 fest  gehalten wird.

   Der Hebel 74 aber wird durch  das     Kupplungsstück    42 um     einen    geringen      Betrag verschoben, so dass er mit seinem seit  lich abgebogenen Ende 74a     (Fig.    5) in die  Bahn der Rollen 39a, 39b, 39e am Kegelrad  38 gelangt. Da zugleich mit dem Kupplungs  stück 42 der Sperrschieber 27 des Differen  tialgetriebes so verschoben wird,     @dass    jetzt  die     Korrekturwelle    frei ist, so beginnt im  gleichen Augenblick, in welchem der Hebel  74 in     .die        Bahn    der     Rollen    39a, 39b, 39e ge  langt ist, das Kegelrad 38 sich zudrehen.

    und zwar,     @da    das Kegelrad 37 das Kegel  rad 38 unter     idem    Übersetzungsverhältnis  1 : 3     .antreibt,    und die Korrekturwelle 15 nur  für eine Umdrehung     freibleibt,    um     '/3        Um-          -drehung.    Somit legt sich die Rolle 39e       (Fig.    5) unter das Ende 74a des Hebels 7-1  und hebt den Hebel 74 und den Korrektur  hebel 70 an, wodurch die nicht gezeichneten  Wendegetriebe des Resultat- und Umdre  hungszählwerkes umgeschaltet werden.

   Da  das Kegelrad 38 nur     %    Umdrehung macht;  kommt die Rolle 39e zur Ruhe, nachdem sie  .die bisherige Labe der     Rolle    39a     (Fig.    5)  erreicht hat. Der Korrekturhebel verbleibt  daher vorläufig in .angehobener Lage.  



  Beim Anheben des Hebels 74 kommt  zwar die Klinke 77 mit dem Bund 76 am  Kupplungsstück     #12    ausser Eingriff, noch ehe  .das Kegelrad 38     .die        1/n.        Umdrehung    vollendet       hat,    so dass nach während der Drehbewegung:  das Kupplungsstück 42 sich mit seinen  Kupplungszähnen     gegen,die    Kupplungszähne  41 des Kegelrades 38 legt.

   Trotzdem erfolgt  eine Drehung der Welle 40 nicht, weil so  wohl am Kupplungsstück 42, als auch am  Kegelrad 38 nur     .drei    Kupplungszähne vor  gesehen sind und sich die Kupplungszähne  Kopf auf Kopf legen. wenn :das Kupplungs  stück 42 erst freigegeben     wird,    nachdem das  Kegelrad 38 bereits um einen .gewissen Be  trag gedreht worden war. Eine Drehung der  Welle 40 könnte deshalb nur dann erfolgen,  wenn -das Kegelrad 38 um mehr als     1/a    Um  drehung bewegt würde. Der Hebel 74 kann  - nachdem die Klinke 77 mit dem Bund 76  ausser Eingriff kam, von der Feder 75' nicht  wieder von der Rolle 39a abgezogen werden,  weil sich der vorspringende Rand 74b (F     i.%       4 und 5) des seitlich abgebogenen Endes 74  hinter den Kopf der Rolle 39e legt.

   Erst,  wenn bei weiterer Drehung     ,des    grossen Ke  gelrades 38 die Rolle 9e vom Ende 74a des  Hebels 74 abläuft,     schwingt    der Hebel 74 in  ,die in     Fig.    4 gezeichnete Lage zurück, so     dass     erst dann die Korrekturvorrichtung in ihre  Ausgangslage zurückgehen kann. Der Hebel  59 wird durch den Stift 79     (Fig.    2) der auf  .der Antriebswelle 10 sitzenden Scheibe 80  an der Nase 81 wieder angehoben und vom  Bügel 57 wieder in der angehobenen Stel  lung festgelegt.  



  Dieses Anheben des Hebels 59 durch die  Scheibe 80 und den Stift 79 ist ohne weite  res möglich, denn die     Zehnerübertragungs-          vorrichtung    tritt erst in Tätigkeit, nachdem  der in der Tastatur eingestellte Zahlenwert  in die Zählwerke     übertragen    ist;

   ausserdem  geht die     Zehnerübertragung    in den verschie  denen Stellen der Maschine nacheinander  vor sich, und zwar in der     obersten    Stelle zu       al-lerletzt.    Der     Zehnervorbereitungsdaumen     der obersten     Zählwerksstelle    kommt     daher     erst zur Wirkung, wenn die Welle 10 ihre  Drehung fast beendet hat, während der     Stift.     79 den Hebel 59 schon vorher anhebt. Es  kann also, während der gleichen Umdrehung  der Scheibe 80 und der Welle 10, zunächst       dür    Hebel 59 angehoben und sofort hinterher       wieder    ausgelöst werden.  



       Wird    bei angehobenem     Korrekturhebel.          lso    bei ausserhalb des     Bewegungsberpiches     a     ZD     des     Kupplungsstückes    42 .liegender Klinke  77, der Hebel 59 nochmals durch .den     Zehner-          vorbereituDg;sdau        men    55 der     obersten        -Zäbl-          werksscheibe    freigemacht. so bringt die Fe  fer 61 das Kupplungsstück 42 noch vor Be  ginn der Drehung des Kegelrades 38 mit den  Kupplungszähnen 41 dieses Kegelrades in  Eingriff.

   Dadurch wird die Korrekturwelle  15, die wiederum     zugleich    mit der Aus  lösung der Verschiebung des Kupplungs  stückes 42 vom Sperrschieber 27 freigegeben  wurde, mit der Welle 40 verbunden, so dass  diese Welle über die Kegelräder 44. 45       (Fig.    2) und die Welle 46 die Scheibe 4 7      des     Zählwerktransportes    antreibt.

   Die Ke  gelräder 44 und 45 sind im Verhältnis, 3 : 3  übersetzt, so     dass        .bei        1/3    Umdrehung des Ke  gelrades 38 und der Welle 10, .die Scheibe  47 eine halbe     Umdrehung    macht und     der          Zählw        erkssch.litten    um eine Stelle     verschoben     wird.  



  Zur Ausführung einer Division wird     die          :Maschine    in folgender Weise gehandhabt:  Im Resultatwerk wird der Dividend ein  gestellt, im     Einstellwerk    unter ,den obersten  Stellen des Dividenden der Divisor. Der Um  schalthebel 73 wird auf      Subtraktio.n-Divi-          sion"    eingestellt. Darauf setzt man durch  Drehen der Kurbel 3 die Maschine in Be  trieb.

   Der Schieber 27 ist zu Beginn der  Rechnung so     eingestellt,        .dass    .die Antriebs  welle 10 frei, die Korrekturwelle 15 gesperrt  ist, es wird daher zunächst die Antriebswelle  in Bewegung gesetzt, und zwar wird, da der       Schieber    27     est    dann verschoben wird, wenn  die vom obersten     Zehnerschaltdaumen        angi2-          triebene    Ziffernscheibe von 0 auf 9 geht, der  Divisor so     langa    vom Dividenden abgezogen,  bis eben dieser oberste     Zehnerschaltdaumen     zur Wirkung kommt., das ist in dem Augen  blick der     Fall,

      in dem der Divisor einmal  mehr vom Dividenden abgezogen wird, als er  tatsächlich im Dividenden enthalten ist. In       -liesem    Augenblick wird der Hebel 59     frm-          gegeben,    wodurch Schieber 27, Kupplungs  stück 42 und Hebel 74 verschoben werden.  Es wird infolgedessen die Antriebswelle ge  sperrt, .die Korrekturwelle freigegeben und  der Hebel 74 mittelst der Klinke 77 in die  Bahn der Rollen     39a,        39b,    39e gedrängt. Die       Korrekturvorrichtung    wird somit umge  schaltet.  



  Nach einer Umdrehung     dei,    Korrektur  welle (gleich     1/"    Umdrehung des grossen Ke  gelrades 38) wird die Korrekturwelle wieder  gesperrt und     die    Antriebswelle wieder frei.  Es erfolgt     dahcr,    da durch die     Korrektur-          vorrichtung    die     \Vendegetriebe    des     Resultat-          und    Umdrehungszählwerkes umgeschaltet  sind, eine     einmalige-    Addition ,

  des     Divisors     zum Dividenden     und    gleichzeitig eine     Rück-          drehung    der jeweils     angetriebenen    Ziffi@rn-    rolle des Umdrehungszählwerkes :derart, dass  sich der angezeigte Ziffernwert um eins ver  mindert.

   Bei der .einmaligen     Addition    des       Divisors    zum Dividenden wird das vom ober  sten     Zehnerschaltdaumen        angetriebene,    vor  her von 0 auf 9 gedrehte Ziffernrad wieder  von 9 auf 0     zurückbewegt,    dadurch wird       abermals        lder    Hebel 59 freigegeben, wobei  jetzt, da ,die Klinke 77 ausserhalb des Bewe  gungsbereiches des Bundes 76 liegt, das  Kupplungsstück 42 schon vor Beginn der  Drehung des Kegelrades 38 mit den Kupp  lungszähnen 41 an dessen Nabe in Eingriff  kommt, so dass jetzt,

   da gleichzeitig mit dem       Kupplungsstück    42 der Sperrschieber 27 am  Differentialgetriebe verschoben wurde und  die Korrekturwelle zu laufen beginnt, die       Wolle    40 um     '/'    Umdrehung weiterbewegt  wird und der     Zählwerkstransp@ort    erfolgt.  Gleichzeitig läuft die Rolle 39c von dein  Ende     74u    -des Hebels 74 ab, so :dass die Kor  rekturvorrichtung in ihre Ausgangslage zu  rückgeht. Alle Teile der Divisionsvorrich  tung befinden sich jetzt wieder in der glei  chen Stellung wie .zu Beginn der Rechnung.  Dasselbe Spiel wiederholt sich, bis :die Di  vision vollständig durchgeführt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit selbsttätiger Divisionsvorrichtung versehene Rechenmaschine, in der ein Diffe rentialgetriebe die Drehung der von einer Antriebskurbel oder .einem Motor bewegten Hauptantriebswelle auf eine von zwei Wel len überträgt, von denen die .eine idie Rechen antriebe, die andere die Körrektur-oder die, Zählwerkstransport-Vorrichtung antreibt, da durch gekennzeichnet,
    dass ein mit zwei Ge- gensperrgliedern der getriebenen Wellen -des Differentia.l.getriebes zusammenarbeitendes Sperrglied das Differentialgetriebe steuert. UNTERANSPRüCHE 1.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. .dass ,das genannte Sperrglied zu den Gegensperrgliedern so angeordnet ist, dass,das Sperrglied mit dem Gegensperrglied der einen Differential- welle in Eingriff kommt, sobalid es mit ,dem Gegensperrglied der andern Dif f eren- tialwelle ,ausser Eingriff tritt, so dass stets eine der Differentialwellen gesperrt, die andere frei ist.
    2. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass :das genannte Sperrglied einerseits vom Zehnervorbereitunggdaumen der vom obersten Zehnersch@altdaumen angetrie benen Ziffernrolle, anderseits von der die Korrekturvorrichtung oder fdie Zählwerks transportvorrichtung antreibenden Welle beeinflusst wird. .
    Rechenmaschine .nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das .genannte Sperrglied, das iin allgemeinen .die die Korrekturvor richtung oder die Transportvorrichtung bewegende Welle (15) sperrt, vom er- wähntenZehnervorbereitungsdaumen durch Zwischenglieder (56, 57, 59, 64) so ver schoben wird, da-ss die genannte Welle (15) frei und eine Vorgeliegewelle (\30a) und damit die Hauptantriebswelle gesperrt werden, während die genannte Welle (15)
    kurz vor Ablauf einer Umdrehung el-ersel- ben das genannte Sperrglie-cl wieder in die Ausgangslage zurückbringt, so .dass die Hauptantriebswelle immer nur für die Dauer eir_er Umdrehung .der genannten Welle (15) gesperrt und .diese immer mir für die Dauer einer Umdrehung frei ist.
    4.. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, ,dadurch ge kennzeichnet, dass der Zehnervorberei- tungs-daumen der vom obersten Zehner schaltdaumen angetriebenen Ziffernrolle, zugleich mit der Verschiebung des ge nannten Sperrgliedes, eine von zwei Kupp lungen (39, 74 und 41, 42) einrückt, von denen die eine die Bewegung :der Welle (15) an die Korrekturvorrichtung, die an dere sie an die Zäh,lwerkstransportvorrieli-- tung weiterleitet. 5.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4, .dadurch ge kennzeichnet, dass die die Bewegung der Welle (15) an die Z,ählwerkstransport- vorrichtung weiterleitende Kupplung (41, 42) nur daun in Eingriff gebracht werden kann, wenn vorher ein von .der Korrektur einrichtung bewegtes Glied (Klinke 71) aus ihrem Bewegungsbereich entfernt wird. 6.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Korrek turvorrichtung bewegte Glied (Klinke<B>17)</B> aus dem Bewegungsbereich eines Glie3es (41) der auf die Transportvorrichtung wirkenden Kupplung entfernt wird, sobald durch Einrücken der Kupplung (39, 7-1) die Korrekturvorrichtung eingeschaltet wird, wobei dieses Glied (77) ausserhalb des Bewegungsbereiches der auf,den Zähl- werkstransport wirkenden Kupplung (41, 42) bleibt,
    bis nach vollzogener Korrektur _fit# Zählwerkstran,pori-vorrichtung einge rückt ist. 7. Rechenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @cl.ass zwecks ein fachen Zusammenbaues des Differential getriebes :das Trägergehäuse der Umlauf räder dieses Getriebes als einseitig offene Glocke ausgebildet ist, die in nach dem Glockenrande hin offenen Schlitzen die Achsen der Uin-laufräcler mitnimmt.
    B. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass beide Differentialwellen :des Diffe rentialgetriebes durch die Glockenöffnung aus dem Differentialgehäuse austreten. 9. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Öffnung des Diffe rentialgehäuses so Beinessen ist, :dass sämi liehe Räder des Differentialgetriebes mit: den sie tragen-den Wellen als Ganzes durch sie ein- und ausgebaut werden können.
CH142202D 1928-11-22 1929-10-12 Rechenmaschine mit selbsttätiger Divisionsvorrichtung. CH142202A (de)

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