CH142625A - In eine Zündkerzenbohrung von mehrzylindrigen Explosionsmotoren einschraubbares Luftpumpen-Ventilgehäuse. - Google Patents

In eine Zündkerzenbohrung von mehrzylindrigen Explosionsmotoren einschraubbares Luftpumpen-Ventilgehäuse.

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CH142625A
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CH
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valve housing
air pump
valve
spark plug
bore
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Inventor
Richter Alwin
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Richter Alwin
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/10Arrangement of tyre-inflating pumps mounted on vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description


  In eine Zündkerzenbohrung von mehrzylindrigen Explosionsmotoren einschraubbares  Luftpumpen-Ventilgehäuse.    Die Erfindung bezieht sich auf ein     Luft-          pumpenventilgehäuse,das,in    eine Zündkerzen  bohrung eines Zylinders eines     mehrzylindri-          gen    Explosionsmotors eingeschraubt, ermög  licht, dass dieser Zylinder als Luftpumpe ar  beitet und Druckluft erzeugt, um insbesondere  bei Automobilmotoren die Luftreifen aufzu  pumpen.

   Gemäss vorliegender Erfindung be  sitzt das Ventilgehäuse an einem Rohrstutzen  mit einem Gewinde zum Einschrauben in die  Ziindkerzenbohrung und einer Gewindeboh  rung für eine Zündkerze eine Ventilkammer,  die gegen den Rohrstutzen absperrbar ist,  damit sie während des Nichtgebrauches mit  dem Explosionsraum nicht in Verbindung  stehen muss.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 eine Seitenansicht,  Fig. 2 eine Draufsicht,  Fig. 3 einen Längsschnitt,    Fig. 4 einen Querschnitt,  Fig. 5 ein Schaubild,  Fig. 6 und 7 Einzelheiten.    In das Gewindeloch, welches am Motor  zylinder für die Zündkerze vorgesehen ist,  wird der Rohrstutzen a mit dem Sechskant e  eingeschraubt, der mit einer durchgehenden  Bohrung b versehen ist. Das am obern Ende  befindliche Gewinde c dient zur Aufnahme  der Zündkerze d. An diese Rohrstutzen a ist  die Ventilhammer h angegossen, welche durch  eine Bohrung g mit der Bohrung b verbun  den ist.

   In der Ventilkammer liegen in zwei  Bohrungen b, die oben durch Gewindepfrop  fen m geschlossen sind, unterhalb der Boh  rung g je eine Kugel auf einem Sitz an  der Mündung einer Bohrung n im Boden der  Ventilkammer b, welche als Saugventile wir  ken, während oberhalb der Bohrung g das  Druckventil als lose auf ihrem Sitz liegende  Kugel     h,    angeordnet ist. Über der Kugel     k.     ist in das Ventilgehäuse ein mit Aussparun-      gen r versehener Gewindestutzen o ein  geschraubt, mit welchem ein Rohr p lösbar  verbunden ist, auf welches der Schlauch  gesteckt ist.  



  In die Ventilkammer h ist, in einer  Büchse v geführt, eine Schraube s einge  bracht, die aussen mit einem Handgriff t ver  sehen ist und innen einen Ventilkegel u be  sitzt, welcher auf einen Ventilsitz an der  Mündung der Bohrung g passt, so dass die  Ventilkammer h von der Bohrung b voll  ständig abgeschlossen werden kann.    Das Ventilgehäuse wird in die Zündker  zenbohrung an einem Zylinder eines     mehr-          zylindrigen    Automobilmotors eingeschraubt,  damit dieser als Zylinder-Luftpumpe arbeiten  kann. Zu diesem Behufe wird bei diesem  Zylinder durch Wegnahme des Kabels der  Zündstrom ausgeschaltet und die Saugleitung  durch einen vor dem Saugventil des Zylin  ders eingesetzten Hahn abgesperrt, so dass  weder ein Ansaugen von Gasgemisch, noch  eine Zündung und Explosion stattfinden  kann.

   Dann wird der Schlauch q mit dem  aufzupumpenden Luftreifen verbunden und  der Motor in Betrieb gesetzt.  



  Beim Niedergehen des Kolbens wird die  Kugel k auf ihren Sitz gesaugt, die Ku  geln i werden von ihrem Sitz gehoben und  durch die Bohrungen n, g und b wird Luft  in den Zylinder gesaugt.  



  Bewegt sich der Kolben nach oben, so  wird die Luft durch die Bohrungen b,  in die Ventilkammer h gepresst, drückt die  Kugeln i auf ihren Sitz und hebt die Ku  gel k von ihrem Sitz ab. Die Luft gelangt  durch die Aussparungen r in den Gewinde  stutzen o und durch den Schlauch q in den  Luftreifen. Während der Ansaugbewegung  des Kolbens wird die Kugel k auf ihren Sitz  gedrückt.  



  Während des Kompressionshubes wird  die bei geschlossenem Auspuff lediglich  durch die Ventile i angesaugte Luft in den  Schlauch q gedrückt. Während des Auspuff  hubes, wo das Auspuffventil offen ist, ent-    weicht die Luft ins Freie. Bei der hohen  Tourenzahl der arbeitenden Motoren wird,  trotzdem der Zylinder nur bei jedem zweiten  Kolbenhub (Kompressionshub) als Luft  pumpe arbeitet, ein schnelles Aufpumpen des  Luftreifens erzielt, Gasgemisch oder ver  brannte Gase kommen nicht in den Reifen,  sondern nur reine Luft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In eine Zündkerzenbohrung von mehr- zylindrigen Explosionsmotoren einschraub bares Luftpumpen-Ventilgehäuse zwecks Ver wendung des betreffenden Motorzylinders als Luftpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse an einem Rohrstutzen mit einem Gewinde zum Einschrauben in den Zylinder und einer Gewindebohrung für eine Zündkerze eine Ventilkammer besitzt, die ge gen den Rohrstutzen absperrbar ist, damit sie während des Nichtgebrauches mit dem Explosionsraum nicht in Verbindung stehen muss. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Luftpumpenventilgehäuse nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Bohrung (b) des Rohrstutzens (a) eine Bohrung (g) von der Ventilkammer (h) mündet, durch welche eine in das Ventilgehäuse eingesetzte Schraube (s) hindurchgeht, deren Ende als Ventil kegel (u) ausgebildet ist und einen in der Ventilkammer vor der Bohrung (g) vorhandenen Ventilsitz luftdicht ab schliessen kann. 2. Luftpumpenventilgehäuse nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ventilkam mer (h) mehrere Saugventile (i) auf der selben Seite und ein Druckventil(k) auf der andern Seite der Bohrung (g) an geordnet sind.
    3. Luftpumpenventilgehäuse nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein am Ventilgehäuse lösbar befestigter Gewinde stutzen (o) für den Anschluss der Druck luftleitung mit Aussparungen (r) ver sehen ist, durch welche die Druckluft in die Bohrung des Gewindestutzens (o) ge langen kann.
CH142625D 1929-09-12 1929-09-12 In eine Zündkerzenbohrung von mehrzylindrigen Explosionsmotoren einschraubbares Luftpumpen-Ventilgehäuse. CH142625A (de)

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CH142625D CH142625A (de) 1929-09-12 1929-09-12 In eine Zündkerzenbohrung von mehrzylindrigen Explosionsmotoren einschraubbares Luftpumpen-Ventilgehäuse.

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