CH155990A - Verfahren zur Herstellung eines neuen, als Hilfsmittel für die Textilindustrie wertvollen Estergemisches. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen, als Hilfsmittel für die Textilindustrie wertvollen Estergemisches.

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CH155990A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/28Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • C07C309/57Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton containing carboxyl groups bound to the carbon skeleton
    • C07C309/58Carboxylic acid groups or esters thereof

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description


      Yerfaluren    zur Herstellung eines neuen, als     Hilfsmittel    für die     Textilindustrie          wertvollen        Estergemisclies.       Es wurde gefunden, dass     mau    ein neues,  als Hilfsmittel für die Textilindustrie wert  volles, aus dem Mono- und     Dicarbonsäureester     des     Hexadecyl-    und des     Octadecylalkohols     bestehendes,     Estergemisch    erhält, wenn man       Plithalsäure-R-sulfosäure    oder ein solches  Derivat derselben,

   das durch Behandlung mit  einem Alkohol in einen Ester der     Phthal-          säure-@3-sulfosäure    übergeben kann, wie das       Anhydrid    oder die     Halogenide    dieser Säure,       finit    einem handelsüblichen Gemisch aus nor  malem     Hexadecyl-    und     Octadecylalkohol    be  handelt.  



  Zur     Veresterung    kann man beispielsweise       Phthalsäure-p-sulfosäure        bezw.    deren An  hydrid oder Chlorid oder Salze mit einem  handelsüblichen Gemisch aus normalem     Hexa-          decyl-    und     Octadecylalkohol    erhitzen, gege  benenfalls unter Zusatz von Chlorwasserstoff  gas, konzentrierter Schwefelsäure oder anderer,  die     Veresterung    beschleunigender Mittel.

   Die       Veresterung    wird erleichtert, wenn man das    bei der Reaktion sich bildende Wasser aus  dem     Veresterungsgemisch    in bekannter Weise  entfernt, beispielsweise mit Hilfe solcher  Stoffe, die mit Wasser     azeotrope    Mischungen  bilden. Statt von den Säurechloriden auszu  gehen, kann man dieselben auch erst während  der     Veresterung    entstehen lassen, zum Bei  spiel unter Anwendung von     Phosphoroxy-          chlorid    und dergleichen.

   Die zu veresternde       Phthalsäure-ss-sulfosäure    braucht nicht in  reinem Zustande vorzuliegen, man kann die  selbe auch in der Form verwenden, die man  erhält, wenn man     Phthalsäureanhydrid    durch  Erhitzen mit     Schwefelsäureanhydrid    unter  Druck     sulfiert    und die     Sulfiermasse    vom gröss  tem Teil des überschüssig angewendeten       Sulfonierungsmittels    befreit. In diesem Falle  ist es zweckmässig, das noch vorhandene     Sul-          fonierungsmittel    durch einen Zusatz von Soda  abzustumpfen.  



  Das neue     Estergemisch    stellt nach dem  Neutralisieren und Trocknen ein schwach      grau gefärbtes Pulver dar, das in Wasser beim  Erwärmen löslich ist und ein ausgesprochenes  Netz- und     Emulgierungsvermögen    besitzt.  Das Produkt eignet sich ausgezeichnet als  Waschmittel, insbesondere in hartem Wasser  und verhindert die     Abscheidung    von Kalk  seifen. Das     Estergemisch    kann daher für die       mannigfaltigsten    industriellen Zwecke Ver  wendung finden.

      <I>Beispiel:</I>    In einem     Autoklaven    wird     Phthalsäure-          anbydrid    durch mehrstündiges Erhitzen mit  3     Mol        Schwefelsäureanhydrid    auf 145-1b0    in das     Sulfophthalsäureanhydrid    übergeführt.  Mit Hilfe eines trockenen Luftstromes oder       durch    längeres Erhitzen auf     190-200'    bringt       nian    darauf den Gehalt der     Sulfierinasse    an  überschüssigem     Sulfonierungsmittel    auf etwa  11  /o.  



  In 47,8     Gewicbtateile    der so erhaltenen       Sulfiermasse,    welche auf etwa 145' erhitzt  ist, trägt man 3,6 Gewichtsteile     caleinierte     Soda ein. Wenn sich die Soda praktisch  völlig gelöst hat, fügt man unter Rühren zu  der auf etwa<B>800</B> erkalteten Masse 53 Ge  wichtsteile der geschmolzenen handelsüblichen  Mischung aus     Hexadecyl-    und     Octadecylal-          kohol    in kleinen Anteilen hinzu, derart, dass  die Temperatur unter etwa 90   bleibt. Man  rührt zuletzt einige Zeit bei 80-90   nach  und lässt erkalten. Das mit warmem Wasser  zu einer homogenen Paste verriebene Produkt  wird darauf neutralisiert und zur Trockne  verdampft, zweckmässig unter vermindertem    Druck.

   Man erhält ein schwach grau gefärb  tes Pulver, das in Wasser beim Erwärmen  löslich ist und ein ausgesprochenes Netz- und       Emulgierungsvermögen    besitzt. Das Produkt  eignet sich ausgezeichnet als Waschmittel,  zum Beispiel für Schweisswolle, und verhindert  die     Abscheidung    von Kalkseifen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen, als Hilfsmittel für die Textilindustrie wert vollen, aus dem Mono- und Dicarbonsäure- ester des Hexadecyl- und des Octadecylalko- hols bestehenden Estergemisches, dadurch gekennzeichnet, dass man Phthalsäure-,p-sulfo- säure oder ein solches Derivat derselben, das durch Behandlung mit einem Alkohol in einen Ester der Phtlialsäure-ss-sulfosäure über gehen kann,
    mit einem handelsüblichen Ge misch aus normalem Hexadecyl- und Oetade- cylalkohol behandelt. Das neue Estergemisch stellt nach dem Neutralisieren und Trocknen ein schwach grau gefärbtes Pulver dar, das in Wasser beim Erwärmen löslich ist und ein ausge sprochenes Netz- und Emulgierungsvermögen besitzt. Das Produkt eignet sich ausgezeich net als Waschmittel, insbesondere in hartem Wasser und verhindert die Abscheidung von Kalkseifen: Die Mischung der neuen Ester kann daher für die mannigfaltigsten indu striellen Zwecke Verwendung finden.
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