CH156746A - Verfahren zur Darstellung von 1.4.5.8-Naphtalintetrakarbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 1.4.5.8-Naphtalintetrakarbonsäure.

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CH156746A
CH156746A CH156746DA CH156746A CH 156746 A CH156746 A CH 156746A CH 156746D A CH156746D A CH 156746DA CH 156746 A CH156746 A CH 156746A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur     Darstellung    von     1.4.5.8-htaphtalintetrakarbonsäure.       Es wurde gefunden, dass man 1. 4. 5. 8- erhält, wenn man ein Oxydationsmittel auf       Naphtalintetrakarbonsäure    oder ihre Derivate eine Verbindung der folgenden Formel:  
EMI0001.0004     
    worin X für Wasserstoff oder     Alhyl    oder die  beiden X zusammen für einen zweiwertigen  Rest stehen, oder auf ein Derivat oder auf    ein Salz einer solchen Verbindung einwirken  lässt. Die Reaktion verläuft nach folgender  Gleichung  
EMI0001.0006     
      Als Oxydationsmittel kommen beispielsweise  in Betracht:     Alkalibichromat,    Chromsäure,  Salpetersäure, Kaliumpermanganat, Chlor  lauge, Braunstein und dergleichen.

   Die Oxy  dation wird vorzugsweise in     Gegenwart    eines  Verdünnungsmittels ausgeführt, z. B. Schwe  felsäure verschiedenster Konzentration.  



  Falls nach diesem Verfahren zum Bei  spiel die     1.4.5.8-Naphtalintetrakarbonsäure     nicht ganz rein erhalten wird, so ist es zweck  mässig, die Säure einer weiteren Behandlung  mit Kaliumpermanganat in einem alkalischen  Mittel zu unterziehen.  



  Die 1 , 4. 5.     8-Naphtalintetrakarbonsäure     stellt ein wertvolles Ausgangsprodukt für die  Darstellung von Farbstoffen dar.  



  Gegenstand dieses Patentes ist ein Ver  fahren zur Darstellung von 1. 4. 5.     8-Naph-          talintetrakarbonsäure,    welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man eine Verbindung  von folgender Formel:  
EMI0002.0007     
    mit einem oxydierenden     Mittel    behandelt.    <I>Beispiele:</I>  1. 22 Gewichtsteile der Verbindung der  folgenden Formel:  
EMI0002.0009     
    in der Form ihres Chlorhydrates werden in  110 Gewichtsteilen Schwefelsäure von 60<B>0</B>     B6       gelöst, darauf mit etwa 300 Gewichtsteilen  Wasser versetzt, auf 50   C geheizt. Bei  dieser Temperatur wird langsam eine Lösung  von 110 Gewichtsteilen     Natriumbichromat    in  150 Gewichtsteilen Wasser zugesetzt.

   Man  rührt noch einige Stunden bei 50-80   C  und saugt nach Erkalten und nach längerem  Stehen die ausgeschiedene     1.4.5.8-Naph-          talintetrakarbonsäure    ab.  



  Man erhält das oben erwähnte Ausgangs  material, indem man     Malonsäuredinitril    oder       Cyanacetamid    auf     Acenaphteri    einwirken lässt  in Gegenwart von Aluminiumchlorid, zum  Beispiel nach dem Verfahren des Schweizer  Patentes Nr. 151324 und dessen Zusatzpatent  Nr. 155001. Es stellt ein gelbes Pulver dar,  das sich in organischen Lösungsmitteln und  konzentrierter     Schwefelsäure    mit gelber Farbe  und starker gelbgrüner Fluoreszenz löst.  



  2. In eine Suspension von 28 Gewichts  teilen Eiswasser, 15 Gewichtsteilen Schwefel  säure von 66      B6,    30 Gewichtsteilen konzen  trierter Salzsäure und 2 Gewichtsteilen des in  Beispiel     1verwendeten    Ausgangsmaterials wird  bei zirka 20   innerhalb von etwa 2 Stunden  eine Auflösung von 7 Gewichtsteilen     Natrium-          bichromat    in 7 Gewichtsteilen Wasser zu  getropft. Die Temperatur steigt dabei auf  etwa 40-50  , man hält unter dauerndem  Rühren zunächst einige Stunden auf 55      ,     nachher noch einige Zeit auf 65  .

   Danach  saugt man die gebildete 1 . 4. 5 .     8-Naphtalin-          tetrakarbonsäure    ab, wäscht mit kaltem  Wasser nach und reinigt die Säure durch  Auflösen in verdünnter Natronlauge und       ISTachoxydieren    mit wenig     Natriumhypochlorit-          lösung.    Nach abermaligem Filtrieren säuert  man das alkalische Filtrat mit     Mineralsäure     an und saugt die in sehr guter Ausbeute  entstandene reine     1.4.5.8-Naphtalintetra-          karbonsäure    ab.  



  3. 40 Gewichtsteile des in Beispiel 1  verwendeten Ausgangsmaterials werden in  400 Gewichtsteilen Schwefelsäure<B>600</B>     Be     gelöst und zunächst bei     gewöhnlicher    Tem  peratur langsam ein Überschuss an Salpeter  säure vom spezifischen Gewicht 1,4 unter  Rühren eingetropft. Dann heizt man allmäh-      lieh auf eine Temperatur bis zu 270   C, setzt       portionsweise    Eis hinzu, saugt die als An  hydrid ausgeschiedene .1     .4.5.8-Naphtalin-          tetrakarbonsäure    ab, wäscht mit kaltem  Wasser und trocknet.  



  4. 30 Gewichtsteile des in Beispiel 1  verwendeten Ausgangsmaterials werden in  130 Gewichtsteilen Schwefelsäure 66       Be     gelöst, mit 240 Gewichtsteilen Wasser ver  setzt, auf 50-60   C erwärmt, danach lang  sam 300 Gewichtsteile Braunstein eingetragen  und einige Stunden auf 50-70   C geheizt.  Nach dem Erkalten saugt man ab, wäscht  mit Wasser, zieht den Rückstand mit warmem  verdünnten Alkali aus, filtriert und fällt aus  dem alkalischen Filtrat die 1 . 4. 5.     8-Naph-          talintetrakarbonsäure    mit verdünnter Schwe  felsäure aus.  



  5. 30 Gewichtsteile des in Beispiel 1  verwendeten Ausgangsmaterials werden in  130 Gewichtsteilen Schwefelsäure 66       B6     gelöst, mit 240 Gewichtsteilen Wasser ver  setzt, auf 50-60   C erwärmt, danach lang  sam 210 Gewichtsteile Kaliumpermanganat  eingetragen und einige Stunden auf 50 bis  80   C erhitzt. Nach dem Erkalten saugt  man ab, wäscht mit Wasser, zieht den Rück  stand mit warmem verdünnten Alkali aus,    filtriert und fällt aus dem alkalischen Filtrat  die 1 . 4. 5 .     8-Naphtalintetrakarbonsäure    mit  verdünnter Schwefelsäure aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 1.4.5.8- Naphtalintetrakarbonsäure, dadurch gekenn zeichnet, dass man eine Verbindung folgen der Formel EMI0003.0012 mit einem oxydierenden Mittel behandelt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Kaliumpermanganat und Schwefelsäure als Oxydationsmittel ver wendet.
CH156746D 1929-10-17 1930-10-15 Verfahren zur Darstellung von 1.4.5.8-Naphtalintetrakarbonsäure. CH156746A (de)

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