CH160646A - Verfahren zur Herstellung eines Netz-, Reinigungs- und Dispergiermittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Netz-, Reinigungs- und Dispergiermittels.

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CH160646A
CH160646A CH160646DA CH160646A CH 160646 A CH160646 A CH 160646A CH 160646D A CH160646D A CH 160646DA CH 160646 A CH160646 A CH 160646A
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naphthalene
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Herstellung eines Netz-,     Reinigungs-        und        Dispergiermittels.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung eines Netz-,     R.einigungs-    und       Emulgiermittels    beschrieben, welches da  durch gekennzeichnet ist, dass man Naphtalin,  ein     Sulfonierungsmittel    und ein     Isopropylie-          rungsmittel    aufeinander einwirken     lä.sst,    wo  bei man auf je 1     Mol    des Naphtalins eine  solche Menge des     Isopropylierungsmittels,    die  mehr als 2,2     Mol,

      jedoch nicht. wesentlich  mehr als 4     Mol        Isopropylalkohol    entspricht,  verwendet und die     :Sulfonierung    so durch  führt, dass nur eine     Sulfogruppe,    und zwar  in     ,8-Stellung,    in den     Naphtalinkern    eintritt.  



  Es wurde. nun gefunden, dass man in ganz  analoger Weise ein besonders wertvolles Pro  dukt erhält, wenn man Naphtalin, ein     Sülfo-          nierungsmittel    und ein     Isobutylierungsmittel     aufeinander einwirken lässt, wobei man auf  ,je 1     Mol    Naphtalin eine solche Menge des       Isobutylierungsmittels,    die mehr als 2,2     Mol,     ,jedoch nicht wesentlich mehr als 4     Mol        Iso-          butyla.lkohol    entspricht, verwendet, und .die       Sulfonierung    so durchführt,

   dass nur eine         Sulfogruppe    in den     Naphtalinkern    eintritt.  Man kann das Verfahren in verschiedener  Weise ausführen, indem man zum Beispiel  die     Alkylierung    :des Naphtalins zuerst vor  nimmt und die     Sulfonierung    im Anschluss  hieran bewirkt, oder das     Naphtalin    erst  sulfoniert und dann die     Alkylreste    einführt,  oder     dae        Naphtalin    gleichzeitig     alkyliert    und  sulfoniert.

   Als     Isobutylierungsmittel    kann  bei dem vorliegenden Verfahren sowohl     Iso-          butylalkoho.l    selbst, als auch sein Schwefel  säureester oder     Diisobutylsulfat    Verwendung  finden.

   Für die     Sulfonierung    eignen sich die  üblichen     Sulfonierungsmittel,    beispielsweise  Schwefelsäure,     Oleum,        Chlorsulfons.äure,          Schwefelsäureanhydrid        etc.;    in manchen Fäl  len ist es vorteilhaft, in Gegenwart von     Lö-          sungs-    oder     Verdünnungsmitteln    oder     bezw.     und Katalysatoren oder Wasser abspaltender  Mittel zu arbeiten.

   Die optimale Menge des       Alkylierungsmittels    innerhalb der vorgeschrie  benen Grenzen kann durch einen     Vorver-          such    leicht ermittelt werden. Sie wird be-      dingt durch die Eigenschaften der ge  wünschten Körper hinsichtlich Netzfähig  keit,     Dispergier-    und     Egalisiervermögen        etc.     In den meisten Fällen     gelangt    man durch  eine Menge an     Isobutylalkohol,    die sich zwi  schen 2,5 bis 3,5     Mol,    berechnet auf die an  gewandte Menge des Naphtalins, bewegt, zu  dem besten Produkt.  



  Dieses Produkt ist ein nahezu     farbloses,     in Wasser leicht lösliches Pulver; es weist  gegenüber den bekannten Produkten eine  wesentlich höhere Netz-,     Reinigungs-    und       Dispergierwirkung    auf. So ist beispielsweise  das Netzvermögen schon des mit 2,7 bis 3       Mol        Isobutylalkohol    und 1     Mol    Naphtalin  unter     Mitverwendung    von Schwefelsäure er  hOtenen Produktes nahezu doppelt so. gross,  als das der mit etwa 2     Mol        Isobutylalkohol     kondensierten     Naphtalinsulfosäure    oder ihrer  Salze.

   In gleicher Weise steigt das     Disper-          giervermögen    für fette     ble,    Mineralöle,  Wachse,     Kohlenwasserstoffe,    Farbstoffe und  dergleichen; ebenso ist die egalisierende  Wirkung des unter den genannten Bedingun  gen erhältlichen Produktes gegenüber den  bekannten bedeutend höher, was sich beson  ders beim Färben von Wolle in saurem Bade  mit schwer egalisierenden Farbstoffen deut  lich zeigt.  



  <I>Beispiel:</I>       433    Gewichtsteile     Naphtalin    und 750 Ge  wichtsteile reiner     Isobutylalkohol    werden bei  einer 30   C nicht übersteigenden Temperatur  mit 2800 Gewichtsteilen     oleumhaltiger     Schwefelsäure behandelt und das Gemisch  10 bis 15 Stunden lang bei<B>30'</B> C nach  gerührt. Nach längerem Stehen findet eine:  Trennung des Gemisches in zwei Schichten       statt;    aus der obern Schicht wird die mehr  fach     isobutylierte        Naphtalinsulfosäure    iso  liert.

      des     Isobutylierungsmittels,    die mehr als 2,2  Hol, jedoch nicht wesentlich mehr als 4     Mol          Isobutylalkohol    entspricht, verwendet und  die     Sulfonierung    so durchführt, dass nur eine       Sulfogruppe    in den     Naphtalinkern    eintritt.  



  Das so erhaltene Produkt ist ein nahezu  farbloses, in Wasser leicht lösliches Pulver:  es besitzt ein hohes Netz-,     Reinigungs-    und       Dispergiervermögen    und eignet sich beson  ders als Zusatz beim Färben in sauren Bädern  mit schwer egalisierenden Farbstoffen.  



       UNTERANSPRüCHE     1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da  durch gekennzeichnet, dass man     Naphtalin     mit     Isobutylalkohol    in solcher Menge be  handelt, dass auf je 1     Mol    Naphtalin mehr  als 2,2     Mol,    jedoch nicht wesentlich mehr  als 4     Mol        Isobutylalkohol    zur Einwirkung  gelangen, und das erhaltene Produkt an  schliessend der     Sulfonierung    unterwirft.  



  2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da  durch gekennzeichnet, dass     man        Naph-          talin    mit     sulfonierenden    Mitteln behandelt  und auf -die gebildete     Naphtalinsulfosäure          Isobutylä.lkohol    in solcher Menge einwir  ken lässt, dass auf je 1 'Hol     NapUtalin-          sulfosäure    mehr als 2,2     Mol,    jedoch nicht  wesentlich mehr als 4     Mol        Isobutylalkohol     zur Einwirkung gelangen.  



  3. Verfahren gemäss     Patentanspruch,    dadurch       gel:ennzeichnet,        dass    die     Alkylierung    des       Naphtalins        mittelst        Isobutylalkohol    zu  gleich mit der     Sulfonierung    erfolgt.  



  4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da  durch gekennzeichnet, dass. man als     Isobu-          tylierungsmittel    einen     Schwefelsäureester     des     Isobutylalkohols    verwendet.  



  5. Verfahren gemäss Patentanspruch, da  durch gekennzeichnet, dass man die     Sulfo-          nierung    in Gegenwart von     Ver.dünnung.-s-          mitteln    vornimmt.  



  6. Verfahren gemäss Patentanspruch, da  durch gekennzeichnet, dass man die     Sulfo-          nierung    in Gegenwart von wasserabspal  tenden     Mitteln    vornimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Netz-, Reinigungs- und Emulgiermittels, dadurch gekennzeichnet, dass man Naphtalin, ein Sul- fönierungsmittel und ein Isobutylierungsmit- tel aufeinander einwirken lässt, wobei man auf je 1 Mol Naphtalin eine solche Menge
CH160646D 1930-09-03 1931-08-14 Verfahren zur Herstellung eines Netz-, Reinigungs- und Dispergiermittels. CH160646A (de)

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