CH160648A - Verfahren zur Herstellung eines Netz-, Reinigungs- und Dispergiermittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Netz-, Reinigungs- und Dispergiermittels.

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CH160648A
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naphthalene
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hol
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  • Emulsifying, Dispersing, Foam-Producing Or Wetting Agents (AREA)

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  Verfahren zur Herstellung eines Netz-,     Reinigungs-    und     Dispergiermittels.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur Her  stellung eines Netz-,     Reinigungs-    und     Einul-          ,(riermittels    beschrieben, welches dadurch     ge-          I     kennzeichnet ist,     dass    man     Naplitalin,    ein       Sulfonierungsmittel    und ein     Isopropylie-          rungsmittel    aufeinander einwirken     lässt,

      wo  bei man auf<B>je 1</B>     Mol    des Naphtalins eine  solche Menge des     Isopropylierungsmittels,    die  mehr als 2,2     Mol,    jedoch nicht wesentlich  mehr als 4     Mol        Isopropylalkohol    entspricht.,  verwendet und die     Sulfonieruno,    so durch  führt,     dass    nur eine     Sulfogruppe,    und     zwa-r    in       ss-Stellung,    in den     Naphtalinkern    eintritt.  



  Es wurde nun gefunden,     dass    man in ganz       analower    Weise ein besonders wertvolles Pro  dukt erhält, wenn man Naphtalin, ein     Sulfo-          nierungsmittel        und    eine das Radikal des ter  tiären     Butylii.Ili:

  ohals    abgebende Verbindung  aufeinander einwirken     lässt,    wobei man auf  <B>je 1</B>     Mol    Naphtalin eine solche Menge des       But-ylier,Lin"mittels,    die mehr als 2,2     Mol,     jedoch nicht wesentlich mehr als 4     Mol    ter-         tiärein        Butylalkohol    entspricht, verwendet  und die     Sulfonierung        sodurchführt,        dass    nur  eine     Sulfogruppe    in den     Naplitalinhern    ein  tritt..

   Man kann das Verfahren in der Weise  ausführen,     dass    man zum Beispiel die     Alky-          lierung    des     Naphtalins    zuerst vornimmt und  die     Sulfonierung    im     Anschluss    hieran be  wirkt, oder das,     Naplitalin    erst     sulioniert    und  dann die     Alkylreste    einführt,

   oder das     Naph-          ta-Iin        o-leichzeiti--        alkviiert    und     sulfoniert.     <B>C</B>     ZD     Als     Butylierungsmittel    kann bei dem vorlie  genden Verfahren ausser dem tertiären     Bu-          tylalkohol    selbst auch sein     Schwefelsäure-          ester    oder das entsprechende     Dibuty1sulfat     Verwendung finden.

   Für die     Sulfonierung     eignen sich die     üblielien        Sulfonierungsmittel,     beispielsweise Schwefelsäure,     Oleum,        Chlor-          sulfonsäure,        Schwefelsäureanhydrid        ete.;    in  manchen Fällen ist es vorteilhaft, in Gegen  wart von     Lösungs-    oder     Verdünnungsmitteln     oder     bezw.    und Katalysatoren oder Wasser  abspaltender Mittel zu arbeiten.

   Die optimale      Menge des     Alkylierungsmittels    innerhalb der  vorgeschriebenen Grenzen kann durch einen       Vorversneh    leicht ermittelt werden. Sie wird       bedinut    durch die Eigenschaften der     we-          wünsehten    Körper hinsichtlich     NTetzfähigkeit,          Disp        ergier-    und     Egalisiervermögen        ete.    In       t#        zn     den meisten Fällen gelangt man durch eine       el     Menge an tertiärem     Bi-ityl.i.lkohol,

      die sieh  zwischen 2,5 bis<B>3,5</B>     Mol,    berechnet auf die  angewandte Menge des, Naphtalins, bewegt,  zu dem besten Produkt.  



  Dieses Produkt ist ein nahezu farbloses,  in Wasser leicht lösliches Pulver, es weist  gegenüber den bekannten Produkten eine  wesentlich höhere Netz-,     Reinigungs-    und       Dispergierwirkung    auf. So ist beispielsweise  das Netzvermögen schon des mit<B>2,7</B> bis  <B>3</B>     Afol    tertiärem.

       Butylalkohol    und<B>1</B> Hol       Nia.phtalin    unter     Mitverwendung    von Schwe  felsäure erhaltenen Produktes nahezu doppelt  so gross, als das der mit etwa 2     Mol    tertiär       rem        Butyla.lkohol    kondensierten     Naphtalin-          sulfosä,ure    oder     iher    Salze.

   In gleicher Weise  steigt das     Dispergiervermögen    für fette Öle,       Mineralöle,    Wachse,     Kohlenwasserstoffe,     Farbstoffe und     dergleiehen;    ebenso ist die  egalisierende Wirkung des unter den genann  ten Bedingungen erhältlichen Produktes ge  genüber den bekannten bedeutend höher, was  sieh besonders beim Färben von Wolle in  saurem Bade mit schwer egalisierenden  Farbstoffen deutlich zeigt.  



  <I>Beispiel<B>1:</B></I>  <B>700</B>     Gewichtsteile    tertiärer     Butylalkohol     und 440 Gewichtsteile,     Naphtalin    werden bei  20 bis<B>25 ' C</B> mit<B>2700</B> Gewichtsteilen     oleum-          haltiger    Schwefelsäure versetzt und längere  Zeit. bei 45 bis<B>55 ' C</B> verrührt, bis eine her  ausgenommene Probe     zeigt,dass    das Produkt  völlig     wasserlöslie,h    geworden ist.

   Nach     kur-          zeni    Stehen erhält man zwei Schichten, von  denen die obere mehrfach     butylierte        Naph-          talinsulfosäure        enthä.1t,    die dann in     üblieher     Weise von der     Abfallschwefelsätire    befreit  wird, und gegebenenfalls in das     Natriumsalz     übergeführt werden kann.

   Gegenüber dem  n       Natriumsalz-    der     dibutylierten    Naphtalin-         sulfosäure    zeigt dieses ein wesentlich höheres  Netz-, Egalisier-     und        Enlulgiervermögen.     



  <I>Beispiel 2:</I>  <B>In</B>     200        Ge##7ichtsteilen    tertiären     Butyl-          alkohol        lässt    man unter     Kühlunv   <I>'200 Ge-</I>  wichtsteile     Chlorsulfonsäure    und anschlie  ssend<B>600</B>     Gewichtsteile    konzentrierte Schwe  felsäure unter Rühren einfliessen. Hierauf  gibt man<B>87</B> Gewichtsteile     Naplitalin    hinzu  und     lässt    das     Reaktionsgemiscli    bei 45 bis  <B>55 ' C</B> weiter rühren, bis eine Probe in Was  ser völlig löslich ist.

   Das Rührwerk wird  hierauf abgestellt und nach kurzem Stehen  ist eine Trennung des Reaktionsproduktes in  zwei Schichten erfolgt. Man trennt die obere  Schicht, welche die     hochbutylierte        Naphtalin-          sulfosäure,    enthält, von der darunter     befind-          liehen    Abfallschwefelsäure ab und führt sie       n        Olegebenenfalls        durch        Neutralisation        mit        Al-          kalien    in das entsprechende     Alkalisalz    über;

    die so erhaltenen Produkte stellen besonders       hoch.wertige    Netz-,     Emulgier-    und     Disper-          giermittel    dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Netz-, Reinigungs- und Emulgiermittels, dadurch gekennzeichnet, dass man Naphtalin, ein Sulfonierungsmittel und eine das Radikal des tertiären Biityla.lko-hols abgebende Verbin- dun,g aufeinander einwirken lässt, wobei man auf<B>je<I>1</I></B><I> Mehl</I> des Naplitalins eine solche Menge des Butylierungsmittels, die mehr als 2,2 Mel,
    jedoch nicht wesentlich mehr als 4 Mol tertiä.rem But-ylalli:ohol entspricht, verwendet und die Sulfonieruno- so durch führt, dass nur eine Sulfogruppe, in den Naph- talinkern eintritt.
    Das so, erhaltene Produkt ist ein nahezu farbloses, in Wasser leicht lösliches Pulver; es besitzt ein hohes Netz-, Reinigungs- und Dispergiervermögen und ei-,net sich beson- t' tD ders als Zusatz beim Färben in sauren Bä dern mit schwer egalisierenden Farbstoffen.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren gemäss Patentaunspruch, da durch gekennzeichnet, da3 man Naplitalin mit ierüä.rem Butylalkohol in solcher Menge behandelt, dass auf<B>je 1</B> Hol Naph- ta.Iin mehr als 2,2 Hol, jedoch nicht wesentlich mehr als 4 Hol fertiä-rer Butyl- alkohol zür Einwirkung gelangen und,
    das erhaltene Produkt anschliessend der Sulfo- nierung unterwirft. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Naphtalin mit sulfonierenden Mitteln behandelt und auf die gebildete Naphtalinsuliosäure ter tiären Butylalkohol in solcher Menge ein wirken lässt, dass auf<B>je 1</B> Hol Naphtalin- stilfosäure mehr als<B>2,2</B> Hol,
    jedoch nicht wesentlich mehr als 4 Hol tertiä.rer Butyl- alkohol zur Einwirkun- o-elangen. <B>3.</B> Verfahren gemäss Pätentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass <B>-</B> die Alkylie- rung des 'Naphtalins mittelst tertiären Bu- tylalkohols zugleich mit der Sulfanierung erfolgt. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruell, da durch gekennzeichnet, dass man als Buty- lierungsmittel einen Schweielsäureester des tertiären Butylalkohüls verwendet. <B>5.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Sulfo- nie.runo, in Gegenwart von Verdünnungs mitteln vornimmt. <B>6.</B> Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Sulfo- nierung in Gegenwart von wasserabspal tenden Mitteln vornimmt.
CH160648D 1930-09-03 1931-08-27 Verfahren zur Herstellung eines Netz-, Reinigungs- und Dispergiermittels. CH160648A (de)

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